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Corona-Story: Lab r 4


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8 Antworten in diesem Thema

#1 Armin

Armin

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Geschrieben 03 Dezember 2009 - 21:37

Corona 227 wurde zwischenzeitlich an die Abonnenten verschickt und ist hier online zu finden. In der Story-Ecke geht es in dieser Ausgabe mit den Geschichten zum Thema „Labyrinth“ los; auch in dieser Runde werden wieder die fünf besten Storys präsentiert. Den Anfang macht die fünftplatzierte Story, „Lab r 4“ von Werner Vogel.

Der Dank der Redaktion gilt allen Autoren fürs Mitmachen wie auch den beiden Juroren Helga P. Schubert und Christian Weis. Wie immer freuen sich Autor wie Redaktion über Rückmeldungen zur Story - egal ob per E-Mail oder im Forum.

Das Themen des Corona-Kurzgeschichtenwettbewerbs fürs kommende Jahr: „So viel Zeit“ (Einsendeschluss 1. Februar 2010), „Das Opfer“ (Einsendeschluss 1. März 2010), „Spritztour“ (Einsendeschluss 1. April 2010), „Rückkehr“ (Einsendeschluss 1. Juni 2010), „Eroberer“ (Einsendeschluss 1. Oktober 2010), „Auf Lebenszeit“ (Einsendeschluss 1. November 2010) und „Schlaflos“ (Einsendeschluss 1. Dezember 2010). Wer Interesse hat, sich mit einer Kurzgeschichte (Science-Fiction, Fantasy, Horror, Phantastik - keine Fan-Fiction) zu beteiligen, die einen Umfang von 20.000 Zeichen nicht überschreitet, schickt seine Story (möglichst als rtf-Datei) rechtzeitig per E-Mail an die Kurzgeschichten-Redaktion, die unter kurzgeschichte@corona-magazine.de zu erreichen ist. Die nach Meinung der Jury (mindestens) drei besten Geschichten werden wie immer im Corona Magazine veröffentlicht.

#2 Vincent Voss

Vincent Voss

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Geschrieben 04 Dezember 2009 - 13:29

Zum Schreibstil: Ich fand einige Begriffe und Vergleiche schwer zugänglich. Was machte den älteren Mann zu einem Herren? Keifen zornige Großmütter immer hoch? Kann ein Schreibtisch wirr beladen sein? Oder ist er wirr beladen worden? Na ja, Kleinigkeiten. Zu den Methoden: Es werden filmische Elemente eingesetzt und in meinen Augen zu direkt und zu häufig erklärt. Entweder die Bilder entstehen im Kopf des Lesers oder eben nicht, finde ich. Geschichte: Warum geht Jens denn nicht einfach mal in einen anderen Raum? Wären diese Räume nicht dort und es wäre für ihn die einzige Möglichkeit gewesen, könnte ich der Geschichte mehr abgewinnen. Aber es werden andere Räume beschrieben, die er passiert, eine nervöse Frauenstimmer kann er aus dem einen Raum hören. Warum geht er dort nicht hin? Weil keine so weiß ist (wie weiß hab ich mich da gefragt), wie die, zu der er hin will. So bei allem Herumgekrittel fand ich die Geschichte dennoch unterhaltsam, lieber Autor, verstehe die Kritik bitte als Kritik auf hohem Niveau. Lieber Gruß

#3 FrankW

FrankW

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Geschrieben 04 Dezember 2009 - 21:54


Lab r 4
von Werner Vogel


Ein "Wissenschaftler" macht ein Zeitreiseexperiment. Das funktioniert aber nicht ganz so wie gedacht.




#4 FrankW

FrankW

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Geschrieben 04 Dezember 2009 - 21:58


Die Geschichte an sich gefällt mir ganz gut. Allerdings hätte ich sie als "Thema verfehlt" eingestuft, denn ich finde darin nichts, was ich als Labyrinth, nichtmal im weitesten Sinne, empfinden würde. :)




#5 Stefan9

Stefan9

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Geschrieben 05 Dezember 2009 - 17:10

Zeitreisegeschichten können eine vertrakte Angelegenheit sein (Zeitparadoxa). Je mehr man darüber nachgrübelt um so mehr überkommt einen das Gefühl, das man sich im Kreis dreht und sich gar nicht mehr zurecht findet. Imho sehrwohl das Thema getroffen. Die Geschichte selbst beschreibt eine in bereits mannigfaltiger Weise dargestellte Zeitschleife a la "Und täglich grüsst das Murmmeltier". Ich fand sie zu kurz und es fehlt noch etwas an Zeitparadoxa Raffinesse um einen richtig schwindelig zu machen. Grüsse ins Board Stefan

------ ......ob Herr Rossi je das Glück gefunden hat?....------

 

In motivationstheoretischer Interpretation aus Managementsicht ist Hans im Glück ein „eigennütziger Hedomat und unlustmeidender Glücksökonom“. ---Rolf Wunderer

 

Niemand hat das Recht auf ein konstantes Klima. Auch Grönländer haben ein historisches Recht auf Ackerbau. Daran sollten unsere Weltenlenker denken, wenn sie sich daran machen, die globale Temperatur mit Hilfe des CO2 neu einzustellen. 

 

"Wir können nicht alle mit einem Mac Book und einem Chai Latte in Berlin in einem Coworking Space sitzen und die zehnte Dating App erfinden". Marco Scheel 3:50 min

https://www.youtube....h?v=3mnB5Q5Hay4

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#6 Iwen

Iwen

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Geschrieben 06 Dezember 2009 - 14:48


Die Geschichte an sich gefällt mir ganz gut. Allerdings hätte ich sie als "Thema verfehlt" eingestuft, denn ich finde darin nichts, was ich als Labyrinth, nichtmal im weitesten Sinne, empfinden würde. :D



So habe ich das für mich auch beurteilt. Ein Labyrinth ist etwas anderes und den Rest muss ich mir denken. Eigentlich lese ich Geschichten, weil ich sie lesen möchte! Zeitexperimente sind bei uns noch nicht erfolgt und darum ein ausdehnbares Thema. - Viel Raum für Fantasien. Und doch ... die Kriterien gefallen mir nicht. :D
Aber, es ist ein wenig SF und darum finde ich das akzeptabel. :lol:

#7 Iwen

Iwen

    Cybernaut

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Geschrieben 15 Dezember 2009 - 14:17

So habe ich das für mich auch beurteilt. Ein Labyrinth ist etwas anderes und den Rest muss ich mir denken.


Ich habe noch einmal nachgelesen und gedacht. Bei Wiki finde ich folgendes: ;)

Labyrinth

Das Labyrinth, griechisch als Wort nicht näher bestimmt, ist ein Lehnwort und entstammt der vorindoeuropäischen Sprache auf Kreta. Ein Labyrinth ist ein, auf ein Mittelpunkt ausgerichtetes System von Linien oder Wegen, das durch Richtungsänderungen ein Verfolgen oder Abschreiten des Musters zu einem Rätsel macht. Die Bedeutung des Labyrinths ist eng verknüpft mit dem Tod, der in der Mitte lauert. Das ist als ein gefahrvoller Weg gedeutet worden, der im christlichen als der gefahrvolle Weg gesehen wurde, der zum Reich Gottes führt.

Labyrinthe sind verknüpft mit dem Geheimnisvollen, der Magie und zauberhaften Kräften gegen Unheil und böse Mächte.

Mir fehlt die allgemeine Zuordnung zum übergeordneten Thema: z.B. SF oder Phantastik, Horror oder so. Könntet ihr das bitte angeben.
http://www.scifinet....tyle_emoticons/default/cool.png
Ach ja, ich lese in der Geschichte eine Art Deja vu Erlebnis. Dennoch nichts für Ungut! :D

#8 Armin

Armin

    Entheetonaut

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Geschrieben 15 Dezember 2009 - 21:45

Mir fehlt die allgemeine Zuordnung zum übergeordneten Thema: z.B. SF oder Phantastik, Horror oder so. Könntet ihr das bitte angeben.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich dein Problem verstehe ...
In den Corona-Ausschreibungen heißt es grundsätzlich Wer Interesse hat, sich mit einer Kurzgeschichte (Science Fiction, Fantasy, Horror, Phantastik - keine Fan-Fiction) zu beteiligen - es sind also alle phantastischen Spielarten "erlaubt" und gleichermaßen gern gesehen.

#9 Naut

Naut

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Geschrieben 16 Dezember 2009 - 07:27

Ich möchte die Geschichte mal ein wenig verteidigen: Die Konstruktion als solche ist durchaus labyrinthisch, denn der Protagonist ist in einem Zyklus gefangen, der ihn immer wieder dieselbe (falsche) Abzweigung wählen lässt, ihn so immer wieder zum Ausgangspunkt zurückführt, und so ein Charakteristikum des Labyrinths - das Desorientierende, Unüberschaubare - demonstriert. Der Leser kann, genau wie bei einem Labyrinth, aus seiner übergeordneten Perspektive klar erkennen, welche Maßnahmen der Unglückliche ergreifen müsste, welche Abszeigungen er nehmen müsste, um zu entkommen. Indes, der Insasse kann das aus seiner Rattenperspektive nicht.

Ob das ganze dann SF, Phantastik, Horror oder so ist, ist dabei völlig egal.

Insofern gefällt mir die Geschichte gut, zumal sie angenehm geschrieben ist.

Allerdings vermisse ich ein wenig den doppelten Boden. Als Pointengeschichte ist sie natürlich kurz und zielgerecht genau auf diese Pointe ausgerichtet. Ein wenig mehr Nährwert darüber hinaus wäre allerdings das Tüpfelchen auf "ä" gewesen.
Liest gerade: Zafón - Der dunkle Wächter


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