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Perry Rhodan NEO 17: Der Administrator


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15 Antworten in diesem Thema

#1 Gen. Bully

Gen. Bully

    Perrynaut

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Geschrieben 10 Mai 2012 - 20:52

Eingefügtes Bild

Hier schon mal das reichlich unschöne TiBi.
"Es gibt 5 Arten der Lüge: die gewöhnliche Lüge, den Wetterbericht, die Statistik, die diplomatische Note und das amtliche Kommuniqué" George Bernhard Shaw
"Bazinga!"

#2 derbenutzer

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    Phagonaut

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Geschrieben 10 Mai 2012 - 21:43



Hier schon mal das reichlich unschöne TiBi.


Richtig, ist wirklich unschön! Sieht aus wie eine verkitschte Müllverbrennung ...

Austriae Est Imperare Orbi Universo


#3 howdy10

howdy10

    Illuminaut

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Geschrieben 12 Mai 2012 - 13:44

Und hat mit dem Inhalt (übrigens "leichte Kost" ) überhaupt nichts zu tun. Möglicherweise ohne Flammen im weitesten Sinne.
Spoiler
Erfreulich: Endlich Emanzipation (teilwese) vom Vorbild. -: Wega und Fantan schwupdiwup abgeschlossen; Inspiration vom Nanogeschwurbel in der aktuellen EA Wenn ich nicht gerade Leselücke gehabt hätte, hätte ich den nicht gelesen.
Ein Fan-Fiction-Projekt, das einen Blick wert ist:
Eingefügtes Bild
Mehr auf:
http://www.scifinet....on-neo-pra-neo/
http://www.scifinet....nische-formate/

#4 derbenutzer

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    Phagonaut

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Geschrieben 12 Mai 2012 - 14:57

Und hat mit dem Inhalt (übrigens "leichte Kost" ) überhaupt nichts zu tun. Möglicherweise ohne Flammen im weitesten Sinne.

Spoiler

Erfreulich: Endlich Emanzipation (teilwese) vom Vorbild.
-: Wega und Fantan schwupdiwup abgeschlossen; Inspiration vom Nanogeschwurbel in der aktuellen EA
Wenn ich nicht gerade Leselücke gehabt hätte, hätte ich den nicht gelesen.

Leicht off topic: Ich empfand die Figur des Crest in der EA großartig (ist ernst gemeint!). Fast so etwas wie ein Gandalf für Terranner. Wer dann Bilbo, Frodo und Sam entsprach, ist wohl eh klar.


Bin schon weg.

LG

Jakob

Geht 's nur mir so?

Bearbeitet von derbenutzer, 12 Mai 2012 - 15:23.

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#5 Lüy Piötlerc

Lüy Piötlerc

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Geschrieben 13 Mai 2012 - 17:36

Geht 's nur mir so?


Nein. Ich weiß, wie du leidest.
Ich hab Kopfschmerzen. Und das nur vom Überfliegen der Spoiler.
Au.

Falls jemand mit mehr gerechnet hat: leider nein, nicht bei so einem Teil.
Ich setz mich doch nicht vor meine Tastenschnur und kommentier einen Borsch. Das ist doch komplett fürn - Hugo. Und fürn Friedrich.
"Alle Werte im grünen Bereich!"
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#6 Arl Tratlo

Arl Tratlo

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Geschrieben 14 Mai 2012 - 07:50

Das ist doch komplett fürn - Hugo. Und fürn Friedrich.


Der HUGO war mal ein wichtiger Preis. Frank Borsch wird ihn aber wohl eher nicht verliehen bekommen.
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#7 Quinto

Quinto

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Geschrieben 14 Mai 2012 - 14:24

Denen, die Band 17 nicht mehr gelesen haben, sei versichert: niemand hat es etwas verpasst, die unerträglich dümmliche Handlung geht weiter wie bisher. Jedenfalls muss ich mich jetzt von Neo erholen und mache bis auf Weiteres Pause damit. Hier meine Lieblingsstellen aus Borschs Roman. Die Positronik eines arkonidischem Schutzanzugs übernimmt die Rolle des defekten Schiffsrechners eines topsididischen Raumschiffs! Naheliegende Idee. Der Topsider Trker-Hon hat scharfsinnig erraten, was Crest will (nämlich zur Welt des ewigen Lebens) und warum die Führung der Topsider die Ferronen bekriegte. Denen wurden bekanntlich Transmitter geschenkt. Wer Transmitter baut verfügt auch über das ewige Leben. Mal ehrlich: wem würde dieser zwingende Schluss nicht sofort einleuchten? Rhodan will Crest aufhalten und startet eiligst mit seinem frisch erworbenen Topsider-Aufklärer. Die Startszene ist filmreif. Um das Schiff sind zwecks Kontrolle der Hülle Gerüste aufgebaut. Bull rennt um das Schiff und scheucht die Kontrolleure mit dem Schrei "wir starten" von den Gerüsten. Eine Minute später folgt der Kavalierstart und als Leser fragt man sich unwillkürlich, was nun mit den Gerüsten ist. Jedenfalls kommt Rhodan zu spät, Crest verschwindet durch den kürzlich beim Kampf mit Rico ernsthaft beschädigten Transmitter. Der hatte sich inzwischen selbst repariert. Ich muss unbedingt mal die top ten von Borschs Einfällen auflisten. Seine Handlung walzt seit mindestens 12 Heften jedes Hindernis gnadenlos nieder. "Weg da, wir starten", könnte geradezu als Motto auf den Neo-Titelbildern stehen. Auf der LKS der Erstauflage heißt es, Neo käme für eine Verfilmung infrage. Ich halte das für eine gute Idee, allerdings nur in Form einer Comedyserie. Nicht nur die Gerüstszene würde bei den Zuschauern gut ankommen. Man denke nur an die Flucht von Rhodan und Bull mit einem selbstgebastelten Flugaggregat von der Gobi nach Australien oder an die urkomische Szene aus dem letzten Band, in der Rhodan im Deppen-Stil mit dem Topsider-Kommandeur verhandelt. Schon der Autor beschreibt das Gelächter der Außerirdischen. Überhaupt das Autorenteam: Soll man die Leute bedauern, dass sie diesen Quark zusammenschreiben müssen, oder beteiligen die sich auch mit eigenen Gags? Gibt es vielleicht einen Wettbewerb: Wer liefert die abgefahrenste Idee für's nächste Heft?

#8 derbenutzer

derbenutzer

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Geschrieben 14 Mai 2012 - 16:53

Wer Transmitter baut verfügt auch über das ewige Leben.



Hallo Quinto!

Gut geschildert!

Ich hab' jetzt nicht wirklich Lust, die Beschreibungen zu "Transmitter" in meinen vergilbten PR-Lexika-Ausgaben abzuklopfen, geschweige denn in die (großteils wirklich perfekt recherchierende) Perrypedia einzutauchen.

Eines allerdings erscheint mir logisch: wenn mit einem Transmitter etwas befördert wird, müsste doch - bevor der/die/das durch den Hyperraum geschubst wird - die gesamte Information vor dem Absenden zwischengespeichert sein. Wenn das so ist, wäre doch jederzeit eine wiederherstellbare Version materialisierfähig.

Mir erscheint dies noch besser als die relative Unsterblichkeit, denn es gibt immer ein "absolutes" Backup. Klar, solche Erwägungen sind in der neueren SF nicht exotisch, aber ...

Von dem Umstand, dass Transmitter (wenn mal einer in A und der andere in B ist) den Großteil an Raumfahrt (inkl. damit verknüpften Handlungen) unnötig machen, ganz zu schweigen. Damals in den Sechzigern der EA wurde nach meinem subjektiven Gefühl diesbezüglich unauffällig gebremst, viel geglückter und dezenter als bei späteren Downgrades.

Ich hege die Vermutung, dass solche und viele andere Erwägungen den Autoren von NEO auch nicht fremd sein sollten. War dieses Statement ("Wer Transmitter baut verfügt auch über das ewige Leben") ein Zufallstreffer? Warum dennoch keine SF-Serie aus dem ganzen wird, entzieht sich meiner Kenntnis.

LG

Jakob

Bearbeitet von derbenutzer, 15 Mai 2012 - 08:08.

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#9 Arl Tratlo

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Geschrieben 14 Mai 2012 - 20:05

Von dem Umstand, dass Transmitter (wenn mal einer in A und der andere in B ist) den Großteil an Raumfahrt (inkl. damit verknüpften Handlungen) unnötig machen, ganz zu schweigen.


Das haben die Akonen ja in der Originalauflage auch so gesehen und gehandhabt. Und in der Tat: einen Grossteil der Handelsflotte kann man sich schenken. Und die Springer würden arbeitslos (NB: DAS wäre im übrigen wirklich mal eine GUTE Erklärung für das Eingreifen der Springer auf Terra - nicht der lächerliche bilaterale Handelsverkehr zwischen Ferrol und Terra bedroht sie, sondern die Transmittertechnologie! Ich glaub aber nicht dran, dass NEO solche Ideen aufgreift..).

Die Kriegsflotte braucht man allerdings trotzdem, wie die Akonen dann "auf die harte Tour" lernen mussten...
.
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#10 Gen. Bully

Gen. Bully

    Perrynaut

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Geschrieben 14 Mai 2012 - 20:51

In irgendeinem PR-Computer hat Kurt Mahr mal geschrieben, daß alleine die Speicherung der Daten einer Personentransmittierung alle Speicher- und Verarbeitungsgrenzen sprengen würde. Und das es ihn vor dieser Technik grausen würde...
Ah, ja -> KLICK
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#11 Jordan

Jordan

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Geschrieben 16 Mai 2012 - 05:56

Der Roman hat für meinen Geschmack einen großen Fehler: Der erste Satz fehlt. Dieser: Ein Jahr nach Perry Rhodans Mondlandung: Wir schreiben das Jahr 2037 ... . So rasen die Neo-Ereignisse in einem Tempo dahin, dass ich als absurd empfinde. Von der Mondlandung zur Welteinigung in knapp 12 Wochen? Kopfschüttel. Das Team wird sich irgend was dabei gedacht haben, aber was, das ist mir vollkommen schleierhaft. Da hilft es auch nicht wirklich, dass der Herr Exposé-Autor die Leserschaft im Dunkel lässt, wie diese erstaunliche Entwicklung zustande gekommen ist. Hat es z.B in den USA einen Umsturz gegeben? Die Drummond-USA auf Weltregierungs-Kurs? Sehr schwer vorstellbar.

Aber: NeRho macht mir immer noch Spass. Und zwar deswegen, weil ich an ganz vielen Stellen zu bemerken glaube, dass Frank Borsch das schreiben will, was ich unter positive Utopie verstehe. Wenn es ein Exposé-Autoren-Amalgam von Clark Darlton und Willi Voltz geben würde, könnte ich mir das so vorstellen. Die (in Vermeidung des bösen N-Wortes Eingefügtes Bild ) Unbekümmertheit eines CD gepaart mit der Agenda von WiVo, der Serie "seinen" humanistischen Stempel aufzudrücken. Und dabei kommt dann "Feelgood-SF" raus, wo z.B. ein Arkonide, ein Topsider und eine Terranerin gemeinsam auf eine Mission gehen (wenn auch alles andere als uneigennützig. Aber das Crest nicht der gute Onkel ist, sondern einfach nur leben will, vertieft die Serie). Wie weit man erzählerisch mit "Kuschel-SF" kommt, muss man sehen, aber im Moment ist das für mich ok. Deutsche SF (oder zumindest die, die ich kenne), zeichnet sich ja oft eher durch düstere/deprimierende Szenarios aus, in denen die Welt entweder gerade zum Teufel geht oder der Untergang schon erfolgt ist. Wo zynische Akteure gefragt sind und "anständige" Wesen lediglich Opfer darstellen. Bei extrateutonischer SF habe ich - in der Masse - diesen Eindruck weniger, da traut man sich durchaus auch, positiv zu schreiben. In Good Old Germany scheint das nicht schick zu sein. Von daher finde ich Neo erfrischend anders.

Handwerklich jedoch gäbe es bei Neo noch viel Raum nach oben. Im aktuellen Roman ist es z.B. Frank Borsch nicht einmal annähernd gelungen, die Gefahr einer Ultra-Schwerkraft-Welt 'rüberzubringen. Ich erinnere mich noch schaudernd an die Golomobile im Original und die schutzschirmsaugenden Energiewesen. Das war atmosphärisch dicht. Hier? Ein Plastik-Tunnel bei 20g? Die Mission fühlte sich weit eher nach Sonntagsausflug an, das war verschenktes Potential und hätte besser auf irgend einem x-beliebigen Mond stattfinden sollen. Zu meckern gäb' es mehr als genug, aber letztendlich ist die Bilanz für mich noch mehr als positiv. Ich bin neugierig auf die nächsten Romane

#12 Lüy Piötlerc

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Geschrieben 16 Mai 2012 - 20:13

In irgendeinem PR-Computer hat Kurt Mahr mal geschrieben, daß alleine die Speicherung der Daten einer Personentransmittierung alle Speicher- und Verarbeitungsgrenzen sprengen würde. Und das es ihn vor dieser Technik grausen würde...
Ah, ja -> KLICK


Und völlig zurecht. Aber glücklicherweise hat Herr Castor einen seiner genialen Lösungsumwege gegen solche Schnitzer produziert. Die Transmitter arbeiten wie Seilbahnstationen zusammen. Sie spannen eine "lifeline" durch den Hyperraum, die Fracht wird in eine Art Miniuniversumsblase als Gondel verpackt - und ab die Poscht.
Die Frage nach dem Sinn einer Raumflotte im Transmitterzeitalter: naja, alles Vereinbarungssache. Was, wenn der Energieaufwand mit der dritten (oder gar vierten) Potenz der Entfernung zunimmt? Wenn die Frachttonnage pro Zeiteinheit konstruktiv beschränkt ist? Wenn ab sagen wir 100 Lichtjahren Distanz ein Frachter mit 300.000 BRT schneller und wirtschaftlicher ist als zwei teure Riesentransmitter?
Wenn ich ein SF-Universum will, in dem glorreiche Raumflotten im Vordergrund stehen (und Transmitter die öde Alltags-Kurzstreckenlogistik abspulen), läßt sich das leicht so einrichten.
Was macht übrigens ein Teleporter/ein Transitionsantrieb? Im wesentlichen das gleiche in lindgrün. Transportobjekt in Schutzblase verpacken, Hyperraumwurfvektor ausrichten, Abstoßeffekt kalibrieren - und... SPRUNG! Aus der Sicht des wanzenplatten Normaluniversums ist das Objekt plötzlich weg - kann sich also nur in Energie aufgelöst haben. Die ist auch weg - in den Hyperraum abgestrahlt. Am Zielort ist dann alles wieder da. Die wundersame Ent- und Rematerialisationskette ist komplett.
Das Seilbahnkonzept von Herrn Castor kann meiner Ansicht nach das wichtige Phänomen Transmitter viel logischer erklären, als das ursprüngliche Zerlegungs- und Abstrahlungsmodell. Auch Dr. McCoy könnte so einen PR-Transmitter ohne Sorge benutzen - oder sich von Herrn Tschubai mitnehmen lassen.
Übrigens - das Castorsche Modell lädt geradezu dazu ein, es mit Zahlen zu untermauern - Energiebedarf, Sprung- bzw. Wurfweite, ev. auch lokale Hyperraumimpedanz durch Raumkrümmung, etc. Schon hat man ein nachvollziehbares Leistungsprofil, in dem sich auch der tapsigste Autor bewegen kann, ohne ungut aus dem Rahmen zu fallen. (Aber der Lektor sollte wachsam bleiben...)

Frank Borsch ... bei 20g?


Hmmm - warum eigentlich nicht? (Ich sehe Bilder, Bilder, sage ich euch!) Aber wir wollen den Meister mal nicht überfordern. Ich glaub, man sollte ihn vielleicht erstmal auf ein Landefeld stellen, damit er richtige Raumschiffe beschnuppern kann. Nur mal von außen, ganz ungefährlich.
Mal überlegen...
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#13 Arl Tratlo

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Geschrieben 17 Mai 2012 - 18:36


Und völlig zurecht. Aber glücklicherweise hat Herr Castor einen seiner genialen Lösungsumwege gegen solche Schnitzer produziert. Die Transmitter arbeiten wie Seilbahnstationen zusammen. Sie spannen eine "lifeline" durch den Hyperraum, die Fracht wird in eine Art Miniuniversumsblase als Gondel verpackt - und ab die Poscht.


Tjaaa - DIESES Konzept hilft dir aber nicht, wenn du es mit einem Multiduplikator zu tun hast, der tatsächlich alle relevanten "Daten" auf einer "Schablone" speichert...

In irgendwelchen MdI-Romanen wurde in der Tat über die Verwandtschaft zwischen Multiduplikator und Transmitter spekuliert.
Würde man einfach die "Daten" speichern und "übertragen", spräche nichts dagegen, diesen Prozess beliebig häufig zu wiederholen - schwupps ist die Duplo-Armee geschaffen. Wobei das Original hierfür nicht "aufgelöst" werden muss.

Auch bei Monol oder selbst bei der Zelldusche wurde von "Auflösungsprozess" und Datenerfassung gesprochen - etwa bei Guckys oder Beriots Regenerierung auf Monol.

Gut, damals war Castor noch nicht dabei. Aber Mahr sehr wohl...

Die Frage nach dem Sinn einer Raumflotte im Transmitterzeitalter: naja, alles Vereinbarungssache. Was, wenn der Energieaufwand mit der dritten (oder gar vierten) Potenz der Entfernung zunimmt? Wenn die Frachttonnage pro Zeiteinheit konstruktiv beschränkt ist? Wenn ab sagen wir 100 Lichtjahren Distanz ein Frachter mit 300.000 BRT schneller und wirtschaftlicher ist als zwei teure Riesentransmitter?


Na, dann richte ich eben Zwischenstationen ein. Sogenannte "Transmitterstrassen".

Wenn ich ein SF-Universum will, in dem glorreiche Raumflotten im Vordergrund stehen (und Transmitter die öde Alltags-Kurzstreckenlogistik abspulen), läßt sich das leicht so einrichten.


Ganz so leicht dann eben doch nicht.
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#14 Lüy Piötlerc

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Geschrieben 17 Mai 2012 - 20:31

Ganz so leicht dann eben doch nicht.


Gruß Dir, mein Dreitröter - äh, Töter...
Naja, wie gesagt, es stellt sich die Frage, wie es im Beispielsuniversum im Bereich der Logistik zugehen soll. Wird Fracht grundsätzlich mit Raumschiffen ausgeliefert – oder mit Transmittern? Und wie ist das mit dem Passagierverkehr? (Ferm-Krankheit!)
Wenn ich den Transmitter bevorzugen will, mach ich ihn billig in der Herstellung, sparsam und wartungsfrei im Betrieb, fehler- und anwenderfreundlich.
Will ich riesige Frachtflotten umherscheuchen, mach ich das Gegenteil und heb mir den Transmitter für spezielle Gelegenheiten auf. Als Universumserfinder hat man da ja eine gewisse Gestaltungsfreiheit. Allerdings vielleicht auch den einen oder anderen Erklärungsbedarf – soll heißen: wenn man zum Leser nett ist, erzählt man ihm irgendwann mit ein paar Nebensätzen, warum das nun genau so und nicht anders läuft – und nach dem Stand von Wissenschaft und Technik auch auf absehbare Zeit garnicht anders laufen kann.

Was die Multiduplikatoren betrifft – die sitzen mir wirklich ein wenig quer. Dazu fällt mir im Moment nichts Gescheites ein (außer: „Kosmokratenwerk!“ zu rufen und ein Verbot zu fordern…)

Mit der Unsterblichkeit (egal ob Zelldusche oder Aktivator) ist das auch so eine Sache. Es gibt da nämlich ein paar Verschleißteile im menschlichen Körper, die… - aber das würde jetzt wirklich zu weit führen. Lassen wir dem Perryversum seinen Traum der biologischen Unsterblichkeit. Man muß ja nicht alles krankmeckern.
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#15 Arl Tratlo

Arl Tratlo

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Geschrieben 18 Mai 2012 - 13:07


Gruß Dir, mein Dreitröter - äh, Töter...
Naja, wie gesagt, es stellt sich die Frage, wie es im Beispielsuniversum im Bereich der Logistik zugehen soll. Wird Fracht grundsätzlich mit Raumschiffen ausgeliefert – oder mit Transmittern? Und wie ist das mit dem Passagierverkehr? (Ferm-Krankheit!)
Wenn ich den Transmitter bevorzugen will, mach ich ihn billig in der Herstellung, sparsam und wartungsfrei im Betrieb, fehler- und anwenderfreundlich.
Will ich riesige Frachtflotten umherscheuchen, mach ich das Gegenteil und heb mir den Transmitter für spezielle Gelegenheiten auf. Als Universumserfinder hat man da ja eine gewisse Gestaltungsfreiheit. Allerdings vielleicht auch den einen oder anderen Erklärungsbedarf – soll heißen: wenn man zum Leser nett ist, erzählt man ihm irgendwann mit ein paar Nebensätzen, warum das nun genau so und nicht anders läuft – und nach dem Stand von Wissenschaft und Technik auch auf absehbare Zeit garnicht anders laufen kann.


Die logistische Lösung lautet doch Container-Prinzip. Der gleiche Container - der natürlich so gestaltet ist, dass er beiden Technologien gerecht wird - kann wahlweise via Transmitter an eine Gegenstation versandt oder aber über "Trailer"-Frachter ans Ziel befördert werden. AUCH an Ziele, an denen es keine Transmitterstation gibt.

Der Raumfrachter entspricht letztlich dem LKW, der den Container an seinen finalen Bestimmungsort bringt. Am besten "just in time".
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#16 Lüy Piötlerc

Lüy Piötlerc

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Geschrieben 20 Mai 2012 - 22:16

Die logistische Lösung lautet doch Container-Prinzip.


Sicher, genormte Container sind Pflicht. Der Transmitter entspräche dann Schienentransport von Bahnhof zu Bahnhof, der Frachter macht die Kleinarbeit. Aber ob ein Transmitter überhaupt wirtschaftlich Sinn macht, entscheidet der jeweilige Autor, indem er für sein Universum die technisch/hyperphysikalischen Randbedingungen setzt - generell, nicht nur für das Perryversum. Ganz nach seiner Vorliebe. Darauf wollt ich hinaus.
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