
Umfrage Nr. 53: Mögt Ihr SF-Kurzgeschichten?
#1
Geschrieben 23 November 2010 - 13:54
#2
Geschrieben 23 November 2010 - 15:12
#3
Geschrieben 23 November 2010 - 16:28
http://sternenportal.org/
http://slo-faster-graphics.org/
https://bsky.app/pro...ter.bsky.social
https://www.facebook.../lothar.bauer01
-
• (Film) als nächstes geplant: Equi
#4
Geschrieben 23 November 2010 - 16:57
Bearbeitet von TrashStar, 23 November 2010 - 16:59.
#5
Geschrieben 23 November 2010 - 19:05
Überlicht und Beamen wird von Elfen verhindert.
Moderator im Unterforum Fantasyguide
Fantasyguide
Saramee
Montbron-Blog
- • (Buch) gerade am lesen: Joanna Russ – Erwachende Welten
#6
Geschrieben 23 November 2010 - 19:15


Dass wenige gerne "offen" KGen lesen, haben wir vor einigen Jahren mit dem KG-Lesezirkel gemerkt. Schade!
Wenn nur ganz wenige veröffentlicht/gelesen würden, wäre es für anfangende AutorInnen jedenfalls noch schwerer, Fuß zu fassen. Insofern haben SF-Interessierte schon fast eine Pflicht eine KG pro Jahr oder so zu lesen!

/KB
Yay! KI-generiertes SF-Zitat Ende November...
"In the sprawling city forums of the galaxy, where chaos reigns and time flows differently, true power is found not in dominance, but in moderation. The wise use their influence to temper ambition with reason, and chaos with order."
(auf Bing.de generierter Monolog von der Copilot-S/W - die ich hiermit NICHT bewerbe! - nach Aufforderung nach einem "s.f. quote" mit einem bestimmten Wort darin; ich ersetzte nur das 4. Wort mit "city forums")
#7
Geschrieben 23 November 2010 - 19:20
#8
Geschrieben 23 November 2010 - 19:29

Carpe diem!
- • (Buch) gerade am lesen:Alles, was mich interessiert ...
#9
Geschrieben 23 November 2010 - 19:47
#10
Geschrieben 23 November 2010 - 20:58
Ein bisschen mehr darf's ruhig sein ...Insofern haben SF-Interessierte schon fast eine Pflicht eine KG pro Jahr oder so zu lesen!
Neu: Armin Rößler - Die Nadir-Variante
Armin Rößler - Entheete (Neuauflage) +++ Armin Rößler - Cantals Tränen +++ Hebben/Skora/Rößler (Hrsg.) - Elvis hat das Gebäude verlassen
Das Argona-Universum
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Mein Blog
#11
Geschrieben 24 November 2010 - 09:16
Ein bisschen mehr darf's ruhig sein ...
Ohne mich.
"Alles, was es wert ist, getan zu werden, ist es auch wert, für Geld getan zu werden."
(13. Erwerbsregel)
"Anyone who doesn't fight for his own self-interest has volunteered to fight for someone else's."
(The Cynic's book of wisdom)
Mein Blog
#12
Geschrieben 24 November 2010 - 10:06
Clou Gallagher * Colin Mirth * Rettungskreuzer Ikarus * Mein Blog* Meine Tweets
- • (Buch) als nächstes geplant:Asterix und der Greif
-
• (Buch) Neuerwerbung: Köln auf den Zweiten Blick
-
• (Film) gerade gesehen: Black Widow
-
• (Film) als nächstes geplant: No time to die
#13
Geschrieben 24 November 2010 - 10:35
Also keine "Rueckkehr der Weltraumkrieger"?Ohne mich.
#14
Geschrieben 24 November 2010 - 11:42
Also keine "Rueckkehr der Weltraumkrieger"?
Darauf kannst Du aber auch sowas von einen lassen, das sage ich Dir :-)
"Alles, was es wert ist, getan zu werden, ist es auch wert, für Geld getan zu werden."
(13. Erwerbsregel)
"Anyone who doesn't fight for his own self-interest has volunteered to fight for someone else's."
(The Cynic's book of wisdom)
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#15
Geschrieben 24 November 2010 - 12:10
#16
Geschrieben 24 November 2010 - 12:39
Früher fand ich Romane und Kurzgeschichten ziemlich gleich gut.
Momentan habe ich aber den Eindruck, daß die Romane immer geschwätziger werden und ziehe daher Kurzgeschichten vor.
das ist ja sehr schön auf den Punkt gebracht
auch ich habe immer mehr Freude mit Erzählungen und Novellen bzw. mit Romanen die einen seitenzahl von 300 nicht überschreiten.
aber auch abgesehen davon, dass man den zeitgenössischen Autoren die PC wegnehmen sollte, auch in der Vergangenheit gabs schon immer ganz tolle Erzählungen - selbstverständlich sehr viel im Bereich der Science-Fiction (zB: PKD, Tiptree, Cordwainer Smith) - aber auch Hemingway, Maugham, Cortázar, Poe lieferten schon immer gute Sachen ab - die dem Leser ein "Lesevergnügen" bieten.
Lesevergnügen: weiter oben wurde angeschnitten, dass gerade kurzen Sachen nicht immer eine "runde Sache" sind.
Zugegeben, die Erzählstruktur ist anders als bei Romanen, und wenn einem das nicht gefällt ist das eben so
aber schlussendlcih ist der Weg das Ziel - man liest ja auch um die grauen Zellen nicht einschlafen zu lassen und oft hat man gar keine Zeit um was längeres abzuschliessen - und da sind die kurzen Sachen eine sehr gute Alternative
beste Grüsse
Joe
#17
Geschrieben 24 November 2010 - 13:10
Überlicht und Beamen wird von Elfen verhindert.
Moderator im Unterforum Fantasyguide
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Saramee
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#18
Geschrieben 24 November 2010 - 13:11
Gelegentlich. Für zwischendurch. Aber Romane sind mir lieber.
Geht mir auch so.
Kurzgeschichen habe ich am liebsten in Anthologien die sich auf einen Autor beschränken. Es gehen aber auch Bände wie die Visionen. Was ich nicht so mag, ist wenn sich Kurzgeschichten mit Sachartikeln mischen. Deshalb lese ich leider auch nur selten die Kurzgeschichten in Phantastisch oder Pandora.
Mein Blog: http://translateordie.wordpress.com/ Meine Buchbesprechungen: http://lesenswelt.de/
#19
Geschrieben 24 November 2010 - 13:58
Ich halte die Kurzgeschichte sogar für die technisch anspruchsvollere Disziplin, denn sie erfordert eine hohe Genauigkeit beim Einsatz der stilistischen Mittel.Lesevergnügen: weiter oben wurde angeschnitten, dass gerade kurzen Sachen nicht immer eine "runde Sache" sind.
Leider erproben sich Anfänger eher an der vermeintlich einfacheren Kurzgeschichte als an einer Novelle.
Bei der Kurzgeschichte werden dann Stil- und Technik-Mängel wie in einem Vergrößerungsglas überdeutlich sichtbar.
Daher muß man als Kurzgeschichtenliebhaber wahrscheinlich frustrationstoleranter als gewöhnlich sein.
Allerdings lese ich gute Kurzgeschichten im Vergleich zu Novellen deutlich häufiger immer wieder und spüre einer neuen Deutungsfacette nach oder genieße einfach nur die perfekte Form.
#20
Geschrieben 24 November 2010 - 20:03
... Wenn nur ganz wenige veröffentlicht/gelesen würden, wäre es für anfangende AutorInnen jedenfalls noch schwerer, Fuß zu fassen. Insofern haben SF-Interessierte schon fast eine Pflicht eine KG pro Jahr oder so zu lesen!
Ich lese seitdem die c't. Habe erst über die Kurzgeschichtenpreisvergabe das Magazin kennen gelernt.
Und du hast recht, alle fangen mit KG an. - Im Netzwerk fehlt der Bereich wirklich!
#21
Geschrieben 24 November 2010 - 21:20
#22
Geschrieben 24 November 2010 - 23:12

Charly-Press - E-Books und Taschenbücher
Meine Homepage: Charlys Phantastik-Cafe
der SFCD auf YouTube
die SFCD-Vereinsgeschichte
#23
Geschrieben 25 November 2010 - 00:08
Wenn dann mag ich keine dieser Romane, die schon, um es mal überspitzt auszudrücken, schon beinahe Würfel sind. Ich konzentriere mich gerne auf eine Hauptperson (die mir nicht unbedingt so ähnlich sein muss) und versetze mich dann voll rein. Da fiebere ich mich und dann bin ich mitten drinnen. Wenn dann andauernd ein Perspektivenwechsel kommt, was gerade bei fetten Romanen häufig vorkommt, nervt mich das.
Außerdem scheue ich davor zurück, Mehrteiler anzufangen. Ich mag dieses "bei der Stange gehalten werden" nicht. Ja, ich fühle mich fast betrogen, wenn am Ende eines Buches ein Cliffhanger kommt, so nach dem Motto: "Ätsch! Jetzt musst du aber den nächsten Band auch kaufen!" Dazu muss man sich dann auch drauf einstellen, lange Zeit nichts anderes zu lesen als eben diese Serie.
Dagegen stört es mich nicht, wenn ich eben nicht stundenlang mit einem Werk beschäftigt bin. Ich lese auch mitunter Kurzgeschichten (wobei man dazusagen sollte, dass viele auch deutlich länger als die ausschreibungstypischen 20 000 Zeichen sind) und wenn ich fertig bin und sie richtig gut war, lasse ich sie auch eine Weile auf mich wirken, ohne gleich die nächste zu beginnen.
Oft bleibt, wenn ich mich rückbesinne, bei einer Kurzgeschichte mehr "effektive Handlung" zurück als bei so manchem Roman. Man kann hier versuchen, verschiedene Werke in wenigen Sätzen nachzuerzählen. Was da teilweise zurückbleibt, da kann ich mich oft nicht genug wundern. (Von 800 Seiten ist es oft nicht gerade viel.)
Im deutschsprachigen Raum geht man mit Literaturgattungen überhaupt sehr flapsig um. Wer schreibt schon echte Kurzgeschichten nach Defintion? (Ich muss gestehen, auch meine sind nicht immer astreine "Short Stories". Da dürfte es alleine keine Zeitsprünge geben bzw. diese nur mit geschickten Kunstgriffen wie Rückblenden) - Und mit Novellen wird es da noch dünner.Leider erproben sich Anfänger eher an der vermeintlich einfacheren Kurzgeschichte als an einer Novelle.
Auch wenn vermutlich jetzt gleich wieder einer aus Wikipedia zitiert: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man schon eher gefühlsmäßig mit den Literaturgattungen umgeht; das Gedicht reimt sich, die Kurzgeschichte ist kurz, der Roman lang und die Novelle irgendwo längenmäßig dazwischen.
(Das macht es zwar nicht aus, aber es ist häufig so und daher kommt Otto Normalverbraucher mit der Ansicht auch ganz gut zurecht.)
Mit dem Erproben würde ich aber gar nicht so sehr auf die Kurzgeschichte tippen. Ein Anfänger kann in gedruckter Form am ehesten Kurzgeschichten zugänglich machen, mit einem dicken Roman tut er sich aber schwer. Wenn ich aber mit Jungautoren persönlich spreche oder auch in Schreibforen mit hohem Teenageranteil unterwegs bin, scheinen sich viel mehr erst einmal an Romanen zu versuchen (oder haben es als erstes Projekt versucht.) Am irrsten finde ich, dass diese Projekte sehr häufig gleich mal auf mehrere Bände ausgelegt sind. (Das muss wohl das Vorbild aus dem Mainstreambereich sein, anders kann ich mir das nicht erklären ...)
#24
Geschrieben 25 November 2010 - 08:47
Es stimmt auch nicht, dass Schreibanfänger mit KGs anfangen, im Gegenteil versuchen sich die meisten erst am Opus Magnum mit achtzehn Bänden, bevor sie dann oft an der ersten Seite scheitern. Die Kurzgeschichte kommt erst in der ersten Reifephase. Hierzu etwas Theorie:
Der Lebenszyklus des Schriftstellers (erfolglos)
1. Kindheit, typisches Werk: Mein aufregendes Erlebnis auf dem Ponyhof, oder alternativ Wie der blaue Power-Ranger einmal 5000 Riesengodzillas auf einmal erschossen hat
2. Jugend, typisches Werk: Der blaue Meister der acht magischen Ringschwerter, Band 1 von 5 des ersten Zyklusses (unveröffentlicht)
3. Erste Reife, typisches Werk: Mit drei Durchschlägen: Lustige & ernste Begebenheiten aus dem Leben eines Finanzbeamten (Selbstverlag)
4. Zweite Reife, typisches Werk: [i]Campusliebe - meine Freundin ist 20 Jahre jünger, na und? (Selbstverlag)
5. Spätphase, typisches Werk: [i]Du bist so blau, blauer Power-Ranger - 867 Gesammelte Gedichte (Alexandrische Deutsche Bibliothek Ganz Wichtiger Lyrik)
Öhm, was wollte ich sagen? Ach ja: Kurzgeschichten sind oft toll, manchmal aber totaler Schrott, was dann nicht so schlimm ist, weil kurz.
#25
Geschrieben 25 November 2010 - 10:35
#26
Geschrieben 25 November 2010 - 11:00
Dirk zählt für zwei ...Wer sind denn die beiden anderen Kurzgeschichten-Nichtleser?
Neu: Armin Rößler - Die Nadir-Variante
Armin Rößler - Entheete (Neuauflage) +++ Armin Rößler - Cantals Tränen +++ Hebben/Skora/Rößler (Hrsg.) - Elvis hat das Gebäude verlassen
Das Argona-Universum
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#27
Geschrieben 25 November 2010 - 12:20
Im deutschsprachigen Raum geht man mit Literaturgattungen überhaupt sehr flapsig um. Wer schreibt schon echte Kurzgeschichten nach Defintion?
Gute Frage. Wer will das schon? Zumal die Definitionen der Literaturexperten und Autorenratgeber überwiegend altbackenes Zeug aus den Fünfzigern wiederkäuen - so, als hätten sie nie eine Kurzgeschichte gelesen, die nach dem Zweiten Weltkrieg geschrieben wurde. Wer wissen will, was in der modernen Kurzgeschichte geht, kann von einer einzigen guten Antho mehr lernen als von einem halben Dutzend zertifizierter oder selbsternannter Literaturwissenschaftler.
Was das betrifft, glaube ich nicht, dass die Autoren flapsig mit den Genreschubladen umgehen. Es ist einfach nicht ihre Aufgabe, sich an jede Regel zu halten. Neue Genres und Subgenres werden ja auch nicht von den Kritikern, sondern von den Autoren entwickelt. Und warum sollte ich mich bei dem, was ich mit meinem Schreiben vermitteln will, sklavisch an etwas halten, das in irgendeinem Regelbuch oder einer Theorie der Literaturgattungen steht? Dann dürfte ich ja in einer Kurzgeschichte nicht mal die Erzählperspektive wechseln. Pfui pfui pfui

Aber zurück zum Topic: Ich mag Kurzgeschichten. Und Romane. Und Novellen. Und ich wüsste nicht, warum ich irgendeinem davon den Vorzug geben sollte.
Bearbeitet von Frank Hoese, 25 November 2010 - 12:22.
#28
Geschrieben 25 November 2010 - 12:29
#29
Geschrieben 25 November 2010 - 12:43
Eine exakte, "echte" Definition hilft niemandem was, außer einem preußischen Beamten vielleicht, der dann die Abweichung von der Norm leichter identifizieren kann, um Beschwerde beim Amt für Literaturdefinitionsabweichungsbeschwerden einzureichen.
Der SF (gerade der SF!) irgendwelche formalen Vorgaben machen zu wollen, hieße, Eulen den Kopf in Vorwärtsstellung festzuschrauben.
Es gibt selbstverständlich gute und schlechte Kurzgeschichten, aber selbst diese Urteile liegen erschwerenderweise im Auge des Betrachters, so dass sich eine Pauschalisierung von alleine verbietet. Klar ist aber auch: Es gibt Regeln, die ein Kurzgeschichten-Autor befolgen sollte. Zum Beispiel, dass der Einstieg den Leser fesseln sollte, weil er sonst schnell zur nächsten Story in der Sammlung blättert. Aber dies ist keine Regel, auf deren Brechen Zehnhohlbeinromanelesen steht, sondern sie hat sich einfach bewährt.
Ich lese (und schreibe) Kurzgeschichten, weil ich damit mehr verschiedene Ideen und Gedanken pro Zeiteinheit aufnehmen (bzw. produzieren) kann.
Zugegeben: Dasselbe tu ich in meinen Romanen. Deshalb mag sie auch nicht jeder.
Bearbeitet von Uwe Post, 25 November 2010 - 12:49.
#30
Geschrieben 25 November 2010 - 18:25
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