Bearbeitet von Beckinsale, 30 September 2010 - 18:18.

Diskussion um die Modalitäten der Vorstandswahl
#31
Geschrieben 30 September 2010 - 18:17
#32
Geschrieben 30 September 2010 - 18:31

Bearbeitet von Mazer Rackham, 30 September 2010 - 18:49.
#33
Geschrieben 30 September 2010 - 18:36
Demokratie ist nicht der Zweck, sondern die Basis eines Vereines (der dem Vereinsrecht entspricht).Wir diskutieren ja über die Satzung. Deshalb:
[i]
§ 2 Zweck des Vereins
....
Ich finde hier nirgendwo die "Demokratie" als Vereinszweck.
My.
Deshalb weise ich mal in aller Bescheidenheit und ohne weiteren Kommentar auf die Paragraphen der Satzung hin, in denen so etwas Merkwürdiges wie Demokratie zu finden ist:
§6 Beschlussfassung
Beschlüsse werden, soweit in dieser Satzung nicht anders vorgesehen, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefaßt, wobei Stimmenthaltungen als ungültige Stimmen gewertet werden.
...
§ 10 Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist oberstes Organ des Vereins. Sie besteht aus den erschienenen stimmberechtigten Mitgliedern des Vereins.
...
§ 11 Aufgaben der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung wählt zwei Revisoren für die Dauer von zwei Jahren.
Der Mitgliederversammlung obliegt die Beschlußfassung über
a. die Entlastung des Vorstandes;
b. die Genehmigung des Haushaltsplanes;
c. die Festsetzung der Höhe des Mitgliedsbeitrages;
d. die Behandlung sonstiger der Mitgliederversammlung vorbehaltener Aufgaben;
e. die zusätzliche Aufnahme weiterer Tagesordnungspunkte.
...
§ 12 Vorstand:
Der Vorstand besteht aus fünf Mitgliedern, die getrennt auf die Dauer von drei Jahren gewählt werden. Der Vorstand bleibt jedoch so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand ordnungsgemäß gewählt ist. Für die Wahl bestellt der bisherige Vorstand einen Wahlleiter. Zum Wahlleiter kann nicht bestellt werden, wer selbst bei der Wahl kandidiert. Gewählt sind die Kandidaten mit den meisten Stimmen.

Kaffee-Pott
Bearbeitet von Kaffee-Charly, 30 September 2010 - 18:45.
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#34
Geschrieben 30 September 2010 - 18:57
Darum möchte ich ebenfalls bitten....
Zum Wohle des Vereins bitte ich deshalb darum, sich hier sachlich über das Thema "Modalitäten der Vorstandswahl" auszutauschen - ohne Bezug zu noch lebenden oder untoten Personen.
Man kann nämlich auch über die Änderung von Wahlmodalitäten diskutieren, ohne dabei auf Personen Bezug zu nehmen.
Zumindest wäre es hilfreich, um dabei sachlich zu bleiben.

Kaffee-Pott
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#35
Geschrieben 30 September 2010 - 19:07
Aber sind nicht gerade die persönlichen Inkompatibilitäten der Stein des Anstoßes ? Denn ansonsten wären "Modalitäten der Vorstandswahl" kein Thema, oder ?Zum Wohle des Vereins bitte ich deshalb darum, sich hier sachlich über das Thema "Modalitäten der Vorstandswahl" auszutauschen - ohne Bezug zu noch lebenden oder untoten Personen.
Dem Vereinswohl wäre es imho dienlicher, wenn dieses Genörgel endlich aufhören würde.
Und da jetzt auch Besonnenere in das Haitelsche Horn stoßen, man My also nicht mehr persönliche Animositäten vorwerfen kann, scheint bei den jetzt aktuell sich im Vorstand befindenden Persönlichkeiten etwas im Argen zu sein.
Also sprechen wir von einer kleinen Gruppe von 5 Personen - ohne Namen zu nennen ? Stattdessen undemokratische Ideen, geboren aus der jetzigen Zwangslage, auf einer rein theoretisch motivierten Ebene zu diskutieren, scheint mir da nicht zielführend.
Andererseits : Gerade jetzt erst gemerkt. "Lebende oder untote Personen".



#36
Geschrieben 30 September 2010 - 19:31
#37
Geschrieben 30 September 2010 - 19:43
Ich kann dem Fünf-Freunde-Konzept nicht viel abgewinnen, da der Wähler damit unter Umständen - z. B. bei komplett unbekannten, noch nirgends in Erscheinung getretenen Kandidaten -, die Katze im Sack kauft, anstatt sich die jeweils schönste Katze (oder etwa die mit dem längsten Schwanz) selbst aussuchen zu können. Außerdem ist ja keineswegs gewährleistet, dass 5 Leute, die glauben, gut miteinander arbeiten zu können, dies dann auch tatsächlich tun.
#38
Geschrieben 30 September 2010 - 19:49
Das Problem ist, dass hier, offen oder weniger offen, darüber diskutiert wird, wie das Wahlverfahren verändert werden kann, damit eine Person nicht wieder in den Vorstand gewählt wird.
Wenn es hier wirklich nur um die eine Person geht, wieso lässt man die Wahlen nicht so wie sie sind und klärt die Mitglieder über diese Person auf und dann ist es immer noch die Entscheidung der Mitglieder ob sie ihn wollen oder nicht?
Wieso so viel Aufregung, wenn man mit einer deutlichen Wahrheit das gleiche mit weniger Arbeit erreicht?
Ich weis zwar noch nicht wie es genau abläuft, aber wird sowas nicht normalerweise in einem Wahlkampf geregelt? Nach dem Motto der Kandidat hat die Stärken, die Schwächen und will das erreichen oder ist das dann doch zu viel für den SFCD?
Bearbeitet von Icho Tolot, 30 September 2010 - 19:50.
Ich bin nicht gemein sondern nur anders Höflich.
Mal verliert ihr, mal gewinne ich.
- • (Buch) gerade am lesen:Perry Rhodan Silberbände
- • (Buch) als nächstes geplant:Perry Rhodan, für etwa die nächsten 5 Jahre noch.
#39
Geschrieben 30 September 2010 - 22:08
Tja, das Hauptproblem ist, daß die Mitglieder die Person möglicherweise wollen, aber nicht mit ihr zusammenarbeiten müssen - das muß der Rest des Vorstands. Und sei mal ehrlich, wenn Dir als Wähler im Wahlkampf jemand sagt: "Wähl den nicht, mit dem kann man nicht zusammenarbeiten", Du aber beide nicht kennst, wen der beiden würdest Du wählen? Das sähe doch sehr danach aus, als würde der eine versuchen, sich durch Schlechtmachen des anderen in ein besseres Licht rücken zu wollen.Wenn es hier wirklich nur um die eine Person geht, wieso lässt man die Wahlen nicht so wie sie sind und klärt die Mitglieder über diese Person auf und dann ist es immer noch die Entscheidung der Mitglieder ob sie ihn wollen oder nicht?
Wieso so viel Aufregung, wenn man mit einer deutlichen Wahrheit das gleiche mit weniger Arbeit erreicht?
Die Wahlmodusänderung ist nicht meine Idee, und als ich sie das erste Mal hörte, war ich ziemlich skeptisch. Erst nachdem ich länger darüber nachgedacht habe, halte ich diese Änderung nun für eine gute Sache, und das nicht nur, weil sie ein gerade für mich bestehendes Problem lösen würde, sondern weil sie einen meiner Meinung nach insgesamt positiven Effekt auf künftige Vorstände hätte - dann müßten sich nämlich potentielle Kandidaten schon im Vorfeld miteinander auseinandersetzen und zusammenraufen, was zu effektiverer und konstruktiverer Zusammenarbeit im Vorstand führen würde, und das käme dem SFCD zugute. Das ist der Hauptgrund, aus dem ich die Wahlmodusänderung für gut halte. Mir selbst käme eine solche Änderung sowieso erst bei der Vorstandswahl 2014 zugute, da eine Satzungsänderung vor der Vorstandswahl 2011 nicht mehr machbar ist (und ich finde es gut, daß eine Satzungsänderung im SFCD nicht einfach zu bewerkstelligen ist, sowas sollte nicht übers Knie gebrochen werden, daher halte ich diese Diskussion auch für so wichtig!). Ich plane bereits, wie ich mich ab Herbst 2011 im SFCD engagieren werde. Wenn das so klappt, wie ich hoffe, bleibt neben mehr Zeit für den DSFP noch Zeit für einige Publikationen, ich hab schon ein paar mögliche Themen.

Martin Stricker
Mitglied im Science-Fiction-Club Deutschland e. V. (SFCD)
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#40
Geschrieben 30 September 2010 - 23:02
And now for something completely different:
Ich kann dem Fünf-Freunde-Konzept nicht viel abgewinnen, da der Wähler damit unter Umständen - z. B. bei komplett unbekannten, noch nirgends in Erscheinung getretenen Kandidaten -, die Katze im Sack kauft, anstatt sich die jeweils schönste Katze (oder etwa die mit dem längsten Schwanz) selbst aussuchen zu können. Außerdem ist ja keineswegs gewährleistet, dass 5 Leute, die glauben, gut miteinander arbeiten zu können, dies dann auch tatsächlich tun.
Das Problem mit "der Katze im Sack" kann man dadurch lösen, dass sich die Bewerber der Mitgliedschaft vorstellen müssen. Mit Vita, bisherigen Aktivitäten, geplanten Konzepten/Aktivitäten, Zielen und dergleichen.
Das Problem mit der vielleicht doch nicht klappenden Zusammenarbeit hast du aber immer - egal ob Einzelkandidat oder Liste.
Ich halte eine Kombination von Einzelpersonenwahl und Gesamtlistenwahl immer noch für die beste Lösung.
Allerdings muss ich zugeben, dass ich für die Umsetzung eines solchen Konzept auch noch keine wirklich brauchbare Idee habe.
Habe gestern mal versucht, einen "Wahlzettel" für eine solche Kombination zu konstruieren - bin aber leider (noch) nicht zu einem brauchbaren Ergebnis gekommen.
Vielleicht werd' ich mir am Wochenende nochmal Gedanken darüber machen. Jetzt bin ich dafür zu müde.
Zum Schluss noch eine Frage:
Können Vorstandsmitglieder eigentlich von ihrem Amt zurücktreten oder müssen die immer bis zum bitteren Ende durchhalten?

Kaffee-Charly
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#41
Geschrieben 30 September 2010 - 23:13
Das ist aber ein sehr zweischneidiges Schwert, denn das könnte leicht als üble Nachrede oder als Hetzkampagne wahrgenommen werden.Wenn es hier wirklich nur um die eine Person geht, wieso lässt man die Wahlen nicht so wie sie sind und klärt die Mitglieder über diese Person auf und dann ist es immer noch die Entscheidung der Mitglieder ob sie ihn wollen oder nicht?
....
So etwas kann sehr schnell zum Bumerang werden.

Kaffee-Pott
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#42
Geschrieben 30 September 2010 - 23:28
#43
Geschrieben 01 Oktober 2010 - 09:23
Ich persönlich hätte damit keine Probleme. Es werden damit aber die (vielleicht gefühlten) Hürden höher für die Bewerber.Das Problem mit "der Katze im Sack" kann man dadurch lösen, dass sich die Bewerber der Mitgliedschaft vorstellen müssen. Mit Vita, bisherigen Aktivitäten, geplanten Konzepten/Aktivitäten, Zielen und dergleichen.
Genau. Es dauert immer eine Weile, bis sich die Gewählten zusammengerauft haben. Und dann muss ich jeder an die getroffnenen Abmachungen und Regelungen halten. Mal abgesehen davon, dass sich die Lebenssituation von Menschen ändern kann.Das Problem mit der vielleicht doch nicht klappenden Zusammenarbeit hast du aber immer - egal ob Einzelkandidat oder Liste.
Stellvertr. Vorsitzender des SFCD
Und übrigens: Man kann ohne Hunde leben - es lohnt sich aber nicht! Heinz Rühmann
www.dasistmeinblog.de
#44
Geschrieben 01 Oktober 2010 - 09:36
Gut gesehen: Es waren 30 Mitglieder anwesend und es gab 18 Stimmvollmachten.Bei der MV hatten sich ca. 25 Personen eingetragen, ich schätzte dazu kamen etwas weniger Stimmberechtigungen aktiver Ferngebliebener. Der Rest hat es nicht geschafft, auf die MV zu kommen.
Drei Listen sehe ich überhaupt nicht, ich würde mich schon bei zweien freuen.Ich bezweifle aus reinen pragmatischen Gründen, dass wir überhaupt drei Listen erhalten. Und etwas Auswahl möchte ich schon, trotz aller Präferenz haben.
Genau: Ich sehe auch gerade bei den verschiedenen Charakteren in einem Vorstand eine Chance für die Arbeit.Ich plädiere dafür, beim bisherigen Wahlverfahren zu bleiben, auch auf die Gefahr hin, dass Martin (leider) nicht mehr kandidieren würde. Aber ich liebe die Vielfalt. Der SFCD ist eine inhomogene Gruppe unterschiedlichen Alters und Herkunft. Warum soll dies nicht auch durch den Vorstand repräsentiert werden: Nord-Süd, Ost-West, Alt- ganz alt, ständig-Online - immer offline, Leser und Glotzer, ...
Ok. Die "Präzens-Sitzungen" sind nicht so häufig. Um die geht es auch nicht. Es geht um die "tägliche" Arbeit. Um die Kommunikation zwischen den Vorständlern und zwischen Vorstand und Chefredakteur etc. Da ist der jetzige Vorstand eigentlich recht rege im internen Forum und per eMail.Ich erwarte, dass ein Vorstand bei seinen wenigen Sitzungen im Jahr und seiner recht eingeschränkten Entscheidungsfreudigkeit mit Querdenkern leben kann.
Genau!Wir sind der SFCD mit grade zwei Dutzend MV-Teilnehmern und gut 300 Mitgliedern und nicht der Nabel der Welt.
Stellvertr. Vorsitzender des SFCD
Und übrigens: Man kann ohne Hunde leben - es lohnt sich aber nicht! Heinz Rühmann
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#45
Geschrieben 01 Oktober 2010 - 10:07
#46
Geschrieben 01 Oktober 2010 - 10:25
#47
Geschrieben 01 Oktober 2010 - 10:58
In meinem Verein hier vor Ort gibt es die Möglichkeit, ja, fast schon die Pflicht, dass ein Vorstandskandidat an einer der letzten Vorstandsitzung teilnimmt. Da kann er schauen, was so gemacht wird, wie es gehandhabt wird und was für Fredels denn im Vorstand sitzen und ob er mit diesen klarkommt.Der SFCD ist eine inhomogene Gruppe unterschiedlichen Alters und Herkunft. Warum soll dies nicht auch durch den Vorstand repräsentiert werden: Nord-Süd, Ost-West, Alt- ganz alt, ständig-Online - immer offline, Leser und Glotzer, ...
Ich erwarte, dass ein Vorstand bei seinen wenigen Sitzungen im Jahr und seiner recht eingeschränkten Entscheidungsfreudigkeit mit Querdenkern leben kann.
Stellvertr. Vorsitzender des SFCD
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#48
Geschrieben 01 Oktober 2010 - 11:04
#49
Geschrieben 01 Oktober 2010 - 12:57
Bearbeitet von Mazer Rackham, 01 Oktober 2010 - 12:58.
#50
Geschrieben 01 Oktober 2010 - 13:12
Ja. Es sei denn, man hat einen Maulkorbverteilervorstand.Um mal wieder etwas allgemeiner zu werden: Ein verschworenes Team von 5 Leuten als Vorstand hielte ich in Bezug auf Transparenz für wesentlich kontraproduktiver als ein Vorstand, bei dem der eine dem anderen nicht über den Weg traut. Im ersten Fall würden eventuelle Hoppalas unter den Teppich gekehrt, im zweiten Fall schonungslos an die Öffentlichkeit gezerrt. Das sind natürlich zwei Extrempositionen, die in der Realitiät nicht anzutreffen sein werden. Nur mal zur Verdeutlichung.
My.
#51
Geschrieben 01 Oktober 2010 - 13:32

#52
Geschrieben 01 Oktober 2010 - 15:05
Das Problem mit "der Katze im Sack" kann man dadurch lösen, dass sich die Bewerber der Mitgliedschaft vorstellen müssen. Mit Vita, bisherigen Aktivitäten, geplanten Konzepten/Aktivitäten, Zielen und dergleichen.
Kaffee-Charly
Diesen Vorschlag von Charly unterstütze ich voll und ganz!
JedeR der sich als Kandidat für den Vorstand des SFCD aufstellen läßt sollte sich den Wählern vorstellen.
Und mehr wie zwei, drei Sätze sollte es soch ein.
Bezug auf sein kanidierentes Amt haben, was er sich für die Zukunft vorstellt ...
Wer meint solches nicht zu müssen, der bekommt meine Stimme auf keinen Fall!
valgard/lothar
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• (Film) als nächstes geplant: Equi
#53
Geschrieben 01 Oktober 2010 - 15:34
Ja, Alfred, die Frage stelle ich mir auch immer öfter.Habt ihr einmal daran gedacht, daß der SFCD genau den Vorstand hat, der ihm gebührt ? Daß der Verein einfach indiskutabel ist ?
Warum sich für einen Verein engagieren, dessen Mitglieder bereits mehrfach jemanden wie Herbert wiedergewählt haben?
Kann mir solch ein Verein eine Heimat bieten?
Wenn da nicht der Zweck wäre, der auch mir wichtig ist: die Förderung der Science Fiction.
Und die bereits oft gemachte Erfahrung, dass Abspaltungen bzw. andere Vereinsgründungen gegen den etablierten Platzhirschen SFCD kaum eine Chance haben werden.
Mir geht es wie Martin: Ich habe in meiner aktiven Zeit nur deshalb nicht für ein Vorstandsamt kandidiert, weil ich mir ehrenamtlich und in meiner Freizeit den vorhersehbaren Ärger mit Herbert nicht antun wollte. Dass er mich mit seiner ersten öffentlichen Äußerung in diesem Forum aber sogar motivierte, den Verein ganz zu verlassen, hätte ich auch nicht gedacht.
Ein Verein, dessen Mitglieder es mir mit ihren wiederholten Wahlentscheidungen schwer machen, mich gerne im Vorstand zu engagieren - verdient der es überhaupt noch, dass ich über einen Wiedereintritt nachdenke? Ich weiß es nicht.
Gruß
Ralf
Verwarnungscounter: 2 (klick!, klick!)
ShockWaveRiders Kritiken aus München
möchten viele Autor'n übertünchen.
Denn er tut sich verbitten
Aliens, UFOs und Titten -
einen Kerl wie den sollte man lynchen!
- • (Buch) gerade am lesen:St.R. Donaldson: "Chaos und Ordnung" (Amnion 4); H.W.Mommers "Sex Love Cyberspace"
- • (Buch) als nächstes geplant:H.W. Franke "Zentrum der Milchstraße"
-
• (Buch) Neuerwerbung: M. Haitel (Hg.) "NOVA 33", "NOVA 34
#54
Geschrieben 01 Oktober 2010 - 15:37
Das wäre jetzt aber keine Innovation, das ist bei Vorstandswahlen so üblich. Wie wäre es mit einer Videobewerbung?JedeR der sich als Kandidat für den Vorstand des SFCD aufstellen läßt sollte sich den Wählern vorstellen.

#55
Geschrieben 01 Oktober 2010 - 15:42
Ja, Alfred, die Frage stelle ich mir auch immer öfter.
Warum sich für einen Verein engagieren, dessen Mitglieder bereits mehrfach jemanden wie Herbert wiedergewählt haben?
Kann mir solch ein Verein eine Heimat bieten?
Wenn da nicht der Zweck wäre, der auch mir wichtig ist: die Förderung der Science Fiction.
Und die bereits oft gemachte Erfahrung, dass Abspaltungen bzw. andere Vereinsgründungen gegen den etablierten Platzhirschen SFCD kaum eine Chance haben werden.
Mir geht es wie Martin: Ich habe in meiner aktiven Zeit nur deshalb nicht für ein Vorstandsamt kandidiert, weil ich mir ehrenamtlich und in meiner Freizeit den vorhersehbaren Ärger mit Herbert nicht antun wollte. Dass er mich mit seiner ersten öffentlichen Äußerung in diesem Forum aber sogar motivierte, den Verein ganz zu verlassen, hätte ich auch nicht gedacht.
Ein Verein, dessen Mitglieder es mir mit ihren wiederholten Wahlentscheidungen schwer machen, mich gerne im Vorstand zu engagieren - verdient der es überhaupt noch, dass ich über einen Wiedereintritt nachdenke? Ich weiß es nicht.
Gruß
Ralf
Hallo Ralf!
Wo Du Recht hast Du Recht!
Aber ...
Genauso geht es mir mit unserem Lande in dem wir leben: Deutschland.
Kann mir ein solches Land noch eine Heimat sein?
Eigentlich nicht, aber warum sollte ich der ich genauso wie viele der Politiker, deren Arbeit ich leid ernicht mehr akzeptieren kann, on diesem Lande geboren bin und lebe dieses verlassen?
Warum nicht Sie?
Klar ist ein Verein nicht mit einem Land zu vergleichen, aber wenn ich die Meinungen/Äußerungen und den Wahlkampf so sehe dann gleicht sich doch schon einges an.
Mal sehen wie sich das alles noch im SFCD entwickelt!?
Man is tauch schnell wieder draußen, weil ich erst seit kutzem dabei bin und nicht so an dem Verein hänge oder klebe oder so.
Angagieren für die SciFi könnte ich mich auch ohne den SFCD.
valgard
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• (Film) als nächstes geplant: Equi
#56
Geschrieben 01 Oktober 2010 - 15:43
Das wäre jetzt aber keine Innovation, das ist bei Vorstandswahlen so üblich. Wie wäre es mit einer Videobewerbung?
Was nicht üblich ist kan man aber auch ändern.
Und welcher Machart die Werbung ist ist mir eigentlich egal.
Die Person muß mich überzeugen können.
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• (Film) als nächstes geplant: Equi
#57
Geschrieben 01 Oktober 2010 - 16:21
Ein Verein, dessen Mitglieder es mir mit ihren wiederholten Wahlentscheidungen schwer machen, mich gerne im Vorstand zu engagieren - verdient der es überhaupt noch, dass ich über einen Wiedereintritt nachdenke? Ich weiß es nicht.
Gruß
Ralf
PS: Angenommen, die Gesamtlistenwahl käme durch. Angenommen, Herbert fände keine vier Mitstreiter und würde deshalb nicht wieder antreten.
Dann hätte das Ganze immer noch den unangenehmen Beigeschmack, dass Herbert nur wegen verfahrenstechnischer Kniffe aus dem Vorstand gehebelt worden wäre. Anders ausgedrückt: Wäre er angetreten, wäre er mit hoher Wahrscheinlichkeit auch wiedergewählt worden.
Nee, ich mag selbst nicht zu meinem Glück gezwungen werden. Und einen ganzen Verein zu zwingen, missbehagt mir noch mehr.
Ich kann nur hoffen, dass Martin seine Beweggründe für einen evt. Kandidaturverzicht und vielleicht auch einen Einblick in die typische Vorstandsarbeit im sfcd│intern veröffentlicht. Vielleicht schließen sich ja andere Ex-Vorständler wie etwa Arno Behrend oder Thomas Recktenwald mit ihren Erlebnisberichten an. Wenn weiter über Herberts "Wirken" vereinsintern geschwiegen wird, ist mit einer Änderung des Mitgliederwahlverhaltens nicht zu rechnen.
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#58
Geschrieben 01 Oktober 2010 - 23:12
Ich kann nur hoffen, dass Martin seine Beweggründe für einen evt. Kandidaturverzicht und vielleicht auch einen Einblick in die typische Vorstandsarbeit im sfcd│intern veröffentlicht. Vielleicht schließen sich ja andere Ex-Vorständler wie etwa Arno Behrend oder Thomas Recktenwald mit ihren Erlebnisberichten an. Wenn weiter über Herberts "Wirken" vereinsintern geschwiegen wird, ist mit einer Änderung des Mitgliederwahlverhaltens nicht zu rechnen.
Martin und andere Ex-Vorständler könnten in sfcd│intern einen Artikel veröffentlichen - mit dem Titel "Warum ich mich nicht mehr im Vorstand des SFCD für den Verein engagiere".
Leider ist dann aber eine "Schlammschlacht" so gut wie vorprogrammiert.
Und das wird dann sicher nicht sehr appetitlich.
Aber vielleicht muss man das in Kauf nehmen, denn vielleicht würde das auch ein "reinigendes Gewitter" sein.

Kaffee-Pott
Bearbeitet von Kaffee-Charly, 01 Oktober 2010 - 23:13.
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#59
Geschrieben 02 Oktober 2010 - 08:14
#60
Geschrieben 02 Oktober 2010 - 14:04
Martin und andere Ex-Vorständler könnten in sfcd│intern einen Artikel veröffentlichen - mit dem Titel "Warum ich mich nicht mehr im Vorstand des SFCD für den Verein engagiere".
Leider ist dann aber eine "Schlammschlacht" so gut wie vorprogrammiert.
Und das wird dann sicher nicht sehr appetitlich.
Aber vielleicht muss man das in Kauf nehmen, denn vielleicht würde das auch ein "reinigendes Gewitter" sein.
Kaffee-Pott
Vielleicht sollte ich mal umgedreht den einen Artikel mit dem Titel: " "Warum ich mich sehr gerne im Vorstand des SFCD für den Verein engagiere" veröffentlichen.
Aber selbst dann könnte es eine Schlammschlacht geben, weil man mir dann vorwerfen würde, ich täte (im übrigen erfolgreiche) Lobbyarbeit für eine gewisse Region bzw. Gruppierung betreiben. Mich dafür noch zu rechtfertigen, darauf habe ich keine Lust.

Zum Thema des Threads:
Damit Ihr wisst, woran Ihr seid: ich bin strikt gegen Listenwahl. Argumente dagegen wurden bisher genügend geliefert, weshalb ich mir eine Begründung spare. Und ja, ich habe fest vor, wieder zu kandidieren. Egal, mit wem ich im Vorstand zusammen treffen werde. Meine persönliche Erfahrung bei der letzten Vorstandswahl hat mir gezeigt, dass nichts so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird und manches anders kommt, wie man sich das vorher ausgemalt hat.

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