

Geschrieben 13 März 2011 - 16:14
Geschrieben 13 März 2011 - 16:49
"Alles, was es wert ist, getan zu werden, ist es auch wert, für Geld getan zu werden."
(13. Erwerbsregel)
"Anyone who doesn't fight for his own self-interest has volunteered to fight for someone else's."
(The Cynic's book of wisdom)
Mein Blog
Geschrieben 13 März 2011 - 16:50
Geschrieben 13 März 2011 - 17:01
Ein Erdbeben der Stärke 9 auf der Richter-Skala hat den Inselstaat nicht nur verwüstet, sondern auch zu Kernschmelzen in mehreren Atomkraftwerken geführt.
Bearbeitet von HMP, 13 März 2011 - 17:05.
Geschrieben 13 März 2011 - 17:05
Geschrieben 13 März 2011 - 17:17
Zunächst einmal sagt ein winziger Teil des Fandoms dazu, dass Halbwahrheiten die Sache weder besser noch schlimmer, nicht einmal anders machen. Denn so verlief der Weg nicht. Nicht die Erdbeben haben zu einer Kernschmelze geführt.
Zudem hat die meisten Leben und die größten Zerstörungen der dem Erdbeben folgende Tsunami gefordert. Der wohl auch dafür verantwortlich ist, dass die Notstromgeneratoren ausfielen. Wären die gelaufen, wäre die Kühlung noch intakt, und Erdbeben hin oder her - keine Kernschmelze, keine Eskalation der Gefahrensituation.
Ebensowenig verstehe ich, was das Erdbeben und der Ölunfall gemeinsam haben. So gesehen, könnte man auch die etwas misslungene Einführung des E10-Sprits mit ins Boot holen. Denn irgendwo gibt es da eine sehr stimmige Berechnung, dass wir mit dem Sprit Umweltschutz auf Kosten anderer betreiben ...
Irgendwie kann ich den ganzen Rundumschlag nicht völlig nachvollziehen ...
Bearbeitet von molosovsky, 15 März 2011 - 18:19.
"Alles, was es wert ist, getan zu werden, ist es auch wert, für Geld getan zu werden."
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Geschrieben 13 März 2011 - 17:24
Nicht das "verbrecherische Gebaren einer Energiewirtschaft" ist an dem aktuellem Desaster schuld, sondern das "verbrecherische Gebaren einer korrupten Energiewirtschaft zusammen mit einer ebenso korrupten und verbrecherischen Politik".Im Moment sind die Nachrichten aus Japan gerade selbsterklärend. Ein Erdbeben der Stärke 9 auf der Richter-Skala hat den Inselstaat nicht nur verwüstet, sondern auch zu Kernschmelzen in mehreren Atomkraftwerken geführt. "Pünktlich" zum 25. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl wieder ein Super-GAU
! Umweltminister Röttgen hat einer erneuten Deiskussion um Atomkraft eine Absage erteilt - das ist nur jüngste Sumpfblüte einer Regierung, die vor allem eines ist - überflüssig
!
Der Super-GAU in Japan ist die "würdige" Fortsetzung der Katastrophe im Golf von Mexiko im Jahr 2010, als nach der Explosion einer Bohrinsel monatelang Öl ins Meer floss. Beide Katastrophen verweisen auf das verbrecherische Gebaren einer Energiewirtschaft, welche die Menschen mit veralteten und gefährlichen Energieträgern in Abhängigkeit und Angst hält.
Ich sehe das ähnlich wie Du.Der Zustand der Welt heute entspricht ziemlich genau den düsteren Nahe-Zukunft-Visionen, die John Brunnder vor einer Generation geschrieben haben. Die postmoderne Wohlstandsverblödung hat noch einmal eine Generation vor Brunner Aldous Huxley in "Schöne neue Welt" vorausgesehen. Wiederum eine Generation vor Huxley hat H. G. Wells die wachsenden Gegensätze zwischen Arm und Reich in "Die Zeitmaschine" satirisch aufs Korn genommen: die Reichen verbannen die Armen in den Untergrund der Städte, doch verblöden und werden zu den "Eloi", die von den zu den Morlocks geweordenen Armen verspeist werden.
Was sagt das SF-Fandom dazu?
Etwas mehr Nachdenken und etwas weniger Naivität könnte da helfen. Wie wäre es zum Beispiel mit dem Lesen dieses Berichts.Ebensowenig verstehe ich, was das Erdbeben und der Ölunfall gemeinsam haben. So gesehen, könnte man auch die etwas misslungene Einführung des E10-Sprits mit ins Boot holen.
Irgendwie kann ich den ganzen Rundumschlag nicht völlig nachvollziehen ...
Bearbeitet von a3kHH, 13 März 2011 - 17:25.
Geschrieben 13 März 2011 - 17:28
Etwas mehr Nachdenken und etwas weniger Naivität könnte da helfen. Wie wäre es zum Beispiel mit dem Lesen dieses Berichts.
Bearbeitet von HMP, 13 März 2011 - 17:38.
Geschrieben 13 März 2011 - 17:31
rt.
Ich sehe das ähnlich wie Du.
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Geschrieben 13 März 2011 - 17:31
Geschrieben 13 März 2011 - 17:33
Bearbeitet von Diboo, 13 März 2011 - 17:34.
"Alles, was es wert ist, getan zu werden, ist es auch wert, für Geld getan zu werden."
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Geschrieben 13 März 2011 - 17:36
Journalisten haben AIDS erfunden (jedenfalls sieht es so aus) usw. usf.
Geschrieben 13 März 2011 - 17:36
Damit hast Du sicher Recht!Ich seh das so.
Noch vor einigen Jahrhunderten als der Globus viel weniger dicht besiedelt war, hätte ein Erdbeben und der darauffolgende Tsunami
vermutlich lediglich eine Handvoll Fischerdörfchen verschwinden lassen.
Der Mensch und seine Zivilisation breitet sich auf dem Erdball wie ein Krebsgeschwür aus und besiedelt ( pflastert ) auch noch
die letzten Flecken mit Häusern, Straßen, Industrie etc zu. Erdbeben und Tsunamis nahmen schon immer ihren Verlauf.
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Geschrieben 13 März 2011 - 17:48
Japan wäre aber ohne seine 54 AKW nicht überlebensfähig.
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Geschrieben 13 März 2011 - 17:48
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist gerade die Kühlung mit Wasser ein Problem, weil dadurch explosiver Wasserstoff entsteht. Und Bumms.
SpOn Liveticker+++ Block 2 von Fukushima wieder normal gekühlt +++
[17.11 Uhr] Der Reaktor 2 des AKW Fukushima 1 wird mit funktionierendem Notsystem gekühlt, während in die Reaktoren 1 und 3 Meerwasser eingeleitet wird. Das teilte die japanische Atomaufsichtsbehörde NISA (Nuclear and Industrial Safety Agency) mit. Derzeit werde Süßwasser über das normale Kernnotkühlsystem (RCIC - Reactor Core Isloation Cooling) in den Reaktor 2 eingespeist. In dem Meiler war zuvor auch der Druck angestiegen. Bei den gleichfalls von Ausfällen des Kühlsystems betroffenen Reaktoren 1, 2 und 4 des Kernkraftwerks Fukushima 2 seien die Vorbereitungen zum Ablassen von Dampf abgeschlossen, sagte eine Mitarbeiterin der Behörde.
Geschrieben 13 März 2011 - 17:58
Das meinte ich eigentlich!Überlebensfähig wäre sie schon. Nur nicht als hochtechnologisierte Industrienation. Und das meine ich jetzt nicht wertend.
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Geschrieben 13 März 2011 - 17:58
Das sind nicht die ersten Erdbeben, es sind auch nicht die schwersten Erdbeben, die es jemals gab. Wir leben nur in einer Zeit, in der die Journalisten die technischen Möglichkeiten und die Verbreitung der Medien haben, um aus allem das Schlimmstmögliche aller Zeiten zu machen; Journalisten haben den "supergrößten anzunehmenden Unfall" erfunden, Journalisten haben AIDS erfunden (jedenfalls sieht es so aus) usw. usf. Die Welt ist nie untergegangen.
[...]Wer das behauptet, betreibt Panikmache und muß sich den Vorwurf gefallen lassen, nur Quoten zu wollen.
Bearbeitet von UdoTascher, 13 März 2011 - 17:59.
Geschrieben 13 März 2011 - 18:00
Wenn man wovon betroffen ist ( Krankheit, Katastrophe ...) dann interessieren einen die Grümde des warum oder weshalb eher nicht.Über das Potential der Medien zur Panikmache würde ich mir in diesem Fall nun wirklich keine Gedanken machen.
Explodierende Kernkraftwerke machen Panik. Wie auch anders?
Relevant ist - wie auch im Falle von AIDS - in erster Linie die Perspektive der Betroffenen.
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Geschrieben 13 März 2011 - 18:08
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist gerade die Kühlung mit Wasser ein Problem, weil dadurch explosiver Wasserstoff entsteht. Und Bumms.
Geschrieben 13 März 2011 - 18:17
Zeit, mehr Geld in die Forschung für Fusionsenergie zu stecken.
Geschrieben 13 März 2011 - 18:21
Geschrieben 13 März 2011 - 18:22
So isses ... unsere Anspruchshaltung an das Leben ist vielleicht überzogen.Solche Katastrophen sind einfach eine Konsequenz des Lebensstils in der westlichen Welt. Solange die Leute Alufolie für einen leistbaren Preis kaufen und mit dem Auto fahren wollen, wird sich nicht viel ändern. Atomunfälle sind eigentlich ein erstaunlich geringer Preis für eine Lebenserwartung um 90 und die ganzen anderen zivilisatorischen Annehmlichkeiten.
Geschrieben 13 März 2011 - 18:27
Die Konsumenten können durch ihr Kaufverhalten viel eher Einfluss nehmen.
Geschrieben 13 März 2011 - 18:44
So isses ... unsere Anspruchshaltung an das Leben ist vielleicht überzogen.
Die Politiker werden das nicht ändern, ebensowenig die Wähler.
Die Konsumenten können durch ihr Kaufverhalten viel eher Einfluss nehmen.
Hier ist eigentlich jeder gefordert, entsprechende Entscheidungen zu treffen. Da hilft es auch nichts, darauf zu schielen, was die anderen tun oder nicht tun.
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Geschrieben 13 März 2011 - 18:50
Nur mal theoretisch - Konsumverzicht in großem Umfang hätte Konsequenzen. Wenn bestimmte Konsumgütermärkte einbrechen, dann müssen sich auch Vorstandsetagen damit beschäftigen.Entschuldige, aber dieser Verweis auf die angebliche Marktmacht der Konsumenten und die Regulierung über den Markt ist völlig unpassend. Die Entscheidungen werden nicht am Markt und im Supermarkt an der Kasse getroffen, sondern in Vorstandsetagen. Als Konsumenten sind wir nur die Deppen, denen die Schuld zugeschoben wird, wenn es - wie jetzt in Japan - mal wieder schief geht.
Bearbeitet von Susanne11, 13 März 2011 - 18:50.
Geschrieben 13 März 2011 - 18:54
Geschrieben 13 März 2011 - 18:55
Es waren die Amis, die weiland Japan zwangen, sich der Welt zu öffnen; es waren die Amis, die Japan zu einer der Top-Wirtschaftsnationen auf der Welt werden ließen. Die japanische Bevölkerung wußte immer, wo sie lebt. Und die Welt wird nicht untergehen ...
Geschrieben 13 März 2011 - 18:55
Bearbeitet von Vincent Voss, 13 März 2011 - 18:56.
Geschrieben 13 März 2011 - 19:12
Explodierende Kernkraftwerke machen Panik. Wie auch anders?
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Geschrieben 13 März 2011 - 19:12
Ich denke auch bei der Stromversorgung hat der Kunde Macht. Einfach wechseln und gut is.
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