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94 Antworten in diesem Thema

#61 Mammut

Mammut

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Geschrieben 02 September 2022 - 16:27

Was speziell findest du an dem Nova 29 Bild sexistisch? Wo wird da ein Geschlechterbild negativ zementiert oder findest du generell die Darstellung eines nackten, in diesem Fall an einen weiblichen Körper erinnernden, Körpers sexistisch?

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#62 My.

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Geschrieben 03 September 2022 - 05:30

Was speziell findest du an dem Nova 29 Bild sexistisch? Wo wird da ein Geschlechterbild negativ zementiert oder findest du generell die Darstellung eines nackten, in diesem Fall an einen weiblichen Körper erinnernden, Körpers sexistisch?

 

Das hattet ihr doch schon: https://scifinet.org.../20459-nova-29/

Schlechtes Gedächtnis?

 

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#63 Rezensionsnerdista

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Geschrieben 03 September 2022 - 07:13

Moin moin,

 

ich vermute, dass "Sexismus" keine klare Grenze hat, und auch recht individuell ist. Ein Titelbild mag für den einen in dem Kontext sexistisch sein und für die andere in dem Zusammenhang attraktiv, humorvoll oder zum Inhalt passend. Da finden wir bei Bildern, die man so interpretieren kann, vermutlich immer Leute aus beiden Lagern.

 

Was hier angesprochen wurde und was m. E. wichtig ist, ist, dass wir das wissen und anerkennen. Dieser "Sexismus aus Versehen" passiert auch mir noch, aber seltener. Weil ich mich dafür mehr und mehr sensibilisiert habe. 

Mich nervt nackte Haut weit, weit weniger als sexistische Klischees wie "das Dummchen, das von Computern keine Ahnung hat" oder weibliche Figuren, die nur Beiwerk sind, der romantische Sidekick ohne Tiefe etc.. 

Andere sehen das aber anders und wer weiß, vielleicht empfinde ich das selbst auch anders, sobald unsere Tochter 14 und älter sein wird.

 

Wir werden uns vermutlich nicht einig, was wir als sexistisch empfinden und was uns stört und was nicht. Ich hoffe aber, wir bleiben im Gespräch, denn ich habe die starke Vermutung, dass niemand von uns hier die absolute Wahrheit dazu schon gefunden hat und uns alle stets erleuchten kann.

 

Beste Grüße, Yvonne


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#64 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 03 September 2022 - 07:20

Ich verstehe, das es eine Person gibt, die Anstoß an dem Bild nimmt. Vermutlich findet sie das Bild pornographisch.
Was ich nicht verstehe, warum das Bild sexistisch ist. Wo wird bei diesem Bild die Frau abgewertet? Und sollte generell jeder nackte Frauenkörper damit sexistisch sein?

Ich würde es ja gerne verstehen.

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#65 Rezensionsnerdista

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Geschrieben 03 September 2022 - 07:27

Ich glaube, My wollte gern, dass das im Nova 29 Thread diskutiert wird.

 

Also nur eine allgemeine Antwort: Ich finde nicht, dass jeder nackte Frauenkörper sexistisch ist bzw., genauer: Die Darstellung eines nackten Frauenkörpers per se sexistisch ist. Das hat hier auch glaube ich niemand behauptet, da waren schon ein paar mehr Details dabei :-)


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#66 Mammut

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Geschrieben 03 September 2022 - 07:53

Ich glaube, My wollte gern, dass das im Nova 29 Thread diskutiert wird.

Also nur eine allgemeine Antwort: Ich finde nicht, dass jeder nackte Frauenkörper sexistisch ist bzw., genauer: Die Darstellung eines nackten Frauenkörpers per se sexistisch ist. Das hat hier auch glaube ich niemand behauptet, da waren schon ein paar mehr Details dabei :-)


Ich glaube, My wollte gern, dass das im Nova 29 Thread diskutiert wird.

Also nur eine allgemeine Antwort: Ich finde nicht, dass jeder nackte Frauenkörper sexistisch ist bzw., genauer: Die Darstellung eines nackten Frauenkörpers per se sexistisch ist. Das hat hier auch glaube ich niemand behauptet, da waren schon ein paar mehr Details dabei :-)


Ich glaube man sollte sich nicht vorschreiben lassen, was man wo diskutiert. Man könnte eine solche Diskussion natürlich abtrennen. Es handelt sich aber um eine grundsätzliche Frage, es ist ja keine Diskussion zu der entsprechenden Nova Ausgabe. Man könnte auch ein anderes, ähnliches Bild nehmen. Aber das Nova 29 Titelbild ist ja eigentlich nicht erotisch, weder im positiven noch negativen Sinne.
Welche Details meinst du ansonsten bei dem Bild? Die Porundung? Warum genau würdest du die als sexistisch bezeichnen?

Bearbeitet von Mammut, 03 September 2022 - 07:56.

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#67 My.

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Geschrieben 03 September 2022 - 08:16

Ich glaube man sollte sich nicht vorschreiben lassen, was man wo diskutiert.

 

Natürlich. Und irgendwann muss sich dann jemand um den entstehenden thematischen Komposthaufen kümmern.

 

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#68 Mammut

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Geschrieben 03 September 2022 - 08:26

Natürlich. Und irgendwann muss sich dann jemand um den entstehenden thematischen Komposthaufen kümmern.
 
My.


Da hast du viel zu tun, da gibt es hier etliche von. Versuche Mal in einem Nova Thread den Anfang einer Geschichtendiskussion zu finden, oder das Inhaltsverzeichnis.

Nackte Oberkörper im Bild.
Mann:
https://www.pmachine...em-niemandsland

Frau:
https://www.pmachine...-141-150/7733-2

Mann und Frau:
https://www.pmachine...n-bernhard-aura

Alle sexistisch und warum bzw. warum nicht?

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#69 Amtranik

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Geschrieben 03 September 2022 - 08:44

Ich finde die Stelle, an der wir jetzt hier sind, gar nicht mal so uninteressant und würde das gerne mal ein bisschen aufdröseln.

Es gibt verschiedene Ansichten, so weit, so normal. Die einen empfinden ein Bild als sexistisch, andere nicht. Wenn ich das richtig verstanden haben, treffen dann hier an diesem Punkt 2 Denkschulen/Denkmuster/Einstellungen im weitesten Sinne aufeinander. Die einen, zu denen ich jetzt mal Uwe Post oder Yvonne zählen würde, die sagen, es ist entscheidend, was beim Empfänger ankommt. Wenn der das als sexistisch und rassistisch empfindet, dann ist das sexistisch oder rassistisch. Man ist dann laut Yvonne und Uwe halt ungewollt sexistisch oder rassistisch gewesen. Die anderen, also wohl Michael Schmidt oder Marianne Labisch sagen, es kommt darauf an, was ich intendiert habe. Also Lothars Ziel war es keinesfalls Frauen mit seinem Titelbild herabzusetzen und sexistisch zu sein, also darf er das auch, unabhängig davon, ob manche es als rassistisch oder sexistisch empfinden. Es kommt es darauf an, was der Sender denkt und möchte. Das kann man übrigens wunderbar auf die vorhergehende Frage von Canceln wir Winnetou übertragen. Das plakativste Beispiel ist das böse N-Wort. Nicht erst seit The Wire denke ich mal, ist ja bekannt, dass die Schwarzen untereinander dieses Wort benutzen und auch benutzen dürfen, das findet soweit ich weiß, niemand aus der Gruppe Post/Yvonne anstößig, oder? Warum ist das so? Na, ich nehme doch mal an, weil man ganz automatisch davon ausgeht, dass als Betroffener die Intension dieses Wort zu benutzen nicht Rassismus sein kann, weil man ja selber zu der Gruppe gehört. Aber ein Weißer darf das Wort nicht mehr benutzen und mittlerweile halten sich auch alle daran. Weil es schlicht nicht mehr vermittelbar ist, dieses Wort zu benutzen und zu behaupten, man intendiere damit nichts Negatives. Niemand würde demjenigen das noch glauben. Und geht das jetzt immer so weiter? Als Nächstes war der Mohr dran, der Zigeuner, jetzt Winnetou usw. So ähnlich hat es Marianne Labisch auch gesagt, vielleicht nicht exakt so gemeint wie ich jetzt, aber sie stellte ja die berechtigte Frage. Wo hört das auf? Was ist also wichtig? Doch offenbar lediglich, wer die Deutungshoheit hat. Weniger, ob es noch viele Sexisten oder Rassisten gibt.



#70 Rezensionsnerdista

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Geschrieben 03 September 2022 - 08:55

Hilfe, ich bin in Sippenhaft mit Uwe Post!

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#71 Mammut

Mammut

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Geschrieben 03 September 2022 - 09:40

Wir diskutieren hier Konventionen. Was ist für die Mehrheitsgesellschaft akzeptabel und was nicht. So eine Diskussion wird immer mal wieder geführt und soll auch ungesunde Einstellungen ändern.
Ob das die Me too Debatte ist oder Wörter, die verunglimpfend daher kommen.

In der Diskussion um das Bild geht es darum, ob solche ein Bild schon sexistisch ist oder nicht und ich hatte nach den Argumenten gefragt, was daran sexistisch sein soll.

Und natürlich schwingt bei all diesen Fragen mit, wie veränderungswillig die Gesellschaft und die einzelnen Menschen sind.

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#72 Amtranik

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Geschrieben 03 September 2022 - 09:43

Hilfe, ich bin in Sippenhaft mit Uwe Post!

 

:blush:



#73 My.

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Geschrieben 03 September 2022 - 10:24

@ mammut:

 

1. Es ging mir darum, festzuhalten, dass ihr die ganzen Argumente zum Nova-29-Titelbild schon im Nova-29-Thread ausgetauscht habt. Anders ausgedrückt: Ihr wiederholt euch.

2. Eine Sexismus-Debatte ist sinnlos. Ich halte es mit Serdar Somuncu: Ich habe keine Kontrolle über die Schweinereien, die in euren Gedanken vor sich gehen. <veg>

 

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#74 fancy

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Geschrieben 03 September 2022 - 12:53

@ mammut:

 

1. Es ging mir darum, festzuhalten, dass ihr die ganzen Argumente zum Nova-29-Titelbild schon im Nova-29-Thread ausgetauscht habt. Anders ausgedrückt: Ihr wiederholt euch.

2. Eine Sexismus-Debatte ist sinnlos. Ich halte es mit Serdar Somuncu: Ich habe keine Kontrolle über die Schweinereien, die in euren Gedanken vor sich gehen. <veg>

 

My.

@My. 

Es kam ja hier im Thread zu der Diskussion, weil ein weiteres Cover aufgetaucht ist, das als sexistisch angesehen wird. Insofern finde ich die weitere Diskussion hier schon richtig und wichtig. 

 

@mammut: Das Witzige an der Diskussion zum Nova Cover ist, dass der Po, um den es geht, auf dem Cover nicht mal zu sehen ist. Der Betrachter des Covers, der das Buch nicht im Regal stehen hat, wird die Aufregung wahrscheinlich nicht verstehen, zumal, die Androidin ja züchtig alle bedenklichen Stellen verdeckt. Der Po ist nur auf dem Buchrücken zu sehen und meiner Meinung nach ist dieses Cover nicht sexistisch. Der Po wird dem Betrachter nicht entgegen gereckt, um das Buch zu verkaufen. 

Meiner Meinung nach ist auch das Retro Cover nicht sexistisch, weil es auf den ersten Blick als Retro Cover zu erkennen ist. Und auch dort sind die Damen - spärlich zwar - aber doch bekleidet, oder angemalt, sodass wahrscheinlich nicht einmal die selbsternannten Sittenwächter von Amazon etwas dagegen einzuwenden hätten. 

 

Ich habe in diesem Zusammenhang auf die Moralapostel verwiesen, die hinter allem und jedem Böses wittern und verurteilen, bevor nachgefragt wird. Und weil ich den Eindruck habe, dass es von diesen Leuten immer mehr gibt und die sich auf einem moralischen Sockel stellen, der uns unterstellt, wir seien eben sexistisch, rechts oder rassistisch. Was oft einfach an den Haaren herbei gezogen ist. 

 

Wenn wir uns hier sachlich dazu austauschen können, wäre das ein Schritt in die richtige Richtung. 

 

@amtranik: Danke für deinen Beitrag. Was bei der Winnetou Diskussion oder bei der Diskussion um das N-Wort häufig völlig außen vor gelassen wird, ist, dass die Worte damals von den allermeisten nicht abwertend verwendet worden sind. Es waren Namen wie Tisch und Stuhl. Deshalb ist es in meinen Augen falsch, sie aus Büchern zu verbannen, weil sie heute anderes wahrgenommen werden.  In der Geschichte hat es so viel Böses und Schlechtes gegeben, und kein Mensch denkt daran, deshalb Geschichtsbücher umzuschreiben. Zumindest bis jetzt noch nicht ...


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Meinungsverschiedenheiten über ein Kunstwerk beweisen, dass das Werk neu, komplex und lebenswichtig ist. (Oscar Wilde)
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#75 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 03 September 2022 - 13:48

Ich lese gerade Wells Der Unsichtbare, die deutsche Version von 1996. Da wird das Wort Nigger im Sinne von Sklave verwendet. Da frage ich mich ernsthaft ob das sein muss oder ob man nicht das neutralere Wort verwenden hätte können.

Zum Neger: Ich lese zuletzt viele Krimihefte aus den 50ern und 60ern. Da wird das Wort in drei verschiedenen Formen verwendet: Direkt abwertend, indirekt abwertend und neutral beschreibend.
Solche Worte haben im Kontext also oft eine Bewertung. Davor kann man die Augen nicht verschließen. Fraglich ist natürlich ob eine Substitution etwas bringt, die benachteiligte Gruppe jetzt besser dran ist als vorher.

Also so einfach kann man es sich nicht machen und sagen, ein Wort ist neutral wie Tisch und Stuhl.

Das ist ja auch bei der Nacktheit so. Ob Mann oder Frau oben ohne rumläuft, macht erstmal keinen Unterschied. Mit der Kultur kam die Bewertung und so ist ein nackter Frauenbusen etwas anderes als eine nackte Männerbrust.

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#76 Dyrnberg

Dyrnberg

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Geschrieben 03 September 2022 - 16:18

Schöne Folge. Freu mich schon auf die nächste Ausgabe.

 

Wer wird der/die nächste Gast sein?

 

 

 

 

 



#77 Rezensionsnerdista

Rezensionsnerdista

    Temponaut

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Geschrieben 03 September 2022 - 16:45

Yeah Dyrnberg, on topic!

Ich habe demnächst Magret Kindermann und Jol Rosenberg zum Thema versteckte Ebene und kurze Zeit später die drei Redaktionsmitglieder der Queer*Weltealn

Alles circa Mitte/Ende des Monats dann on Air

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#78 Uwe Post

Uwe Post

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Geschrieben 05 September 2022 - 08:14

Ich glaube nicht, dass es nötig ist, Parallelen zu verwandten Themen zu ziehen (Vergleiche hinken immer ein bisschen), dieses hier kann auch isoliert diskutiert werden.

 

Selbstverständlich empfindet es jeder unterschiedlich, ob ein Bild sexistisch ist. In diesem Fall war es die durch besondere künstliche Beleuchtung hervorgehobene Pospalte, die die Figur deutlich sexualisiert. Der Knackpunkt hierbei ist: Das war völlig unnötig. Das Bild hätte nichts verloren, wenn man die Pospalte im Schatten gelassen hätte. Man darf sich da als Herausgeber und Cover Artist einfach nicht wundern, wenn es Betrachter gibt, die das Bild sexistisch finden. Die Frage ist, ob das nötig ist. Ob man in der heutigen Zeit nicht lieber zweimal hinschaut und ein Bild so gestaltet, dass sich möglichst wenige Leute deswegen schlecht fühlen. Es geht nicht um eine Schere im Kopf oder Angst vor Shitstorms, es geht um ein friedvolles Miteinander, um Rücksichtnahme.

Freilich gibt es noch klarere Beispiele. So z.B. das Cover einer Anthologie der Gehrkes, wo ein phallusförmiges Raumschiff über einer praktisch nackten, vollbusigen Androidin schwebte und kleine, weiße Sperm... Shuttles ejakulierte. Oder eben das Cover des SOL-Magazins, auf dem fast nackte Frauen vor einem Monster weglaufen. Und es gibt den Roman "Athos", in dem keine einzige weibliche lebende Figur vorkommt und mehrere Männer sich nach ziemlich überholten Geschlechterstereotypen verhalten - auch das war für den Romanplot völlig unnötig.

 

Die Frage ist, welchen Eindruck dergleichen bei LeserX erweckt, welches Licht es auf unsere Science Fiction allgemein wirft und letztlich, ob man es nicht einfach ein klein wenig anders machen kann, ohne dass etwas Wichtiges verloren geht, und ohne dass manche LeserX den Eindruck haben, Autor oder Künstler oder Herausgeber seien geradewegs mit einer Zeitmaschine aus den 50er-Jahren hierher gereist.


Bearbeitet von Uwe Post, 05 September 2022 - 08:18.

Herausgeber Future Fiction Magazine (deutsche Ausgabe) ||| Aktueller Roman: Zeitschaden (zusammen mit Uwe Hermann) |||  uwepost.de ||| deutsche-science-fiction.de


#79 Dyrnberg

Dyrnberg

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Geschrieben 05 September 2022 - 09:20

Okay, ich habe versucht, die Diskussion zurück zum Thema zu lenken, however... Uwes neuer Post lädt auch mich ein, diese ewige Debatte fortzuspinnen. Ich interpretiere seine Frage, ob es nötig ist, tugendethisch. Und kann dieser Denkschneise viel abgewinnen.

 

Philosophisch formuliert: Es geht nicht um deontologische Verbote im Sinne von "Solche Cover darf man nicht machen!" Überhaupt nicht. Niemand will hier irgendetwas verbieten. Die Tugendethik stellt eben keine Imperative auf (wie etwa die kantianische Ethik), sondern fragt eher danach: "Wer will ich sein?" "Steht es mir gut zu Gesicht, dieses oder jenes zu tun?"

 

Und hier verstehe ich Uwes Unbehagen. Viele Cover im Bereich "Science Fiction" in den vergangenen Jahrzehnten waren durchaus sexistisch. Das Genre wird mit Dingen wie "alt" und "männlich" assoziiert. Ist es hier klug, die ausgetrampelten Pfade weiter zu beschreiten und zu derartigen Interpretationen einzuladen? Das Cover mag nicht sexistisch sein, aber es ist klischeehaft und überraschungsarm.

 

Es ist aber easy, Dinge zu kritisieren, wenn man selbst nichts produziert. Das unterscheidet Uwes Kritik von meiner. Er ist immerhin auch Herausgeber und will eine andere Bildersprache wählen. Ich? Ich kritisiere als jemand, der noch nie ein Cover für ein Journal gemacht hat. Das ist eine bequeme, feige Luxus-Situation. Ich muss mich weder für etwas rechtfertigen noch muss ich auf mein Zielpublikum eingehen (denn ich glaube sehr wohl, dass der überwiegende Großteil der Sci-Fi-Leser sich überhaupt nicht an derartigen Covers stört, im Gegenteil.)



#80 Rezensionsnerdista

Rezensionsnerdista

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Geschrieben 06 September 2022 - 05:38

Zwischendurch war ich zu Gast beim Buchklub zum Roman Solaris von Stanislaw Lem, das hat Spaß gemacht, hier reinhören :-)


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#81 Uwe Post

Uwe Post

    FutureFictionMagazin'o'naut

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Geschrieben 08 September 2022 - 08:38

Du hast das viel besser ausgedrückt als ich, Dyrnberg, danke dafür!

Allerdings denke ich nicht, dass es keinen Unterschied macht, ob man selbst Herausgeber ist oder nicht. Es genügt ja, wenn Du Dich in die Rolle hineinversetzt: Angenommen du wärest ein Herausgeber, würdest Du dann dies oder jenes tun? (rhetorische Frage, jetzt vielleicht wirklich back2topic)


Bearbeitet von Uwe Post, 08 September 2022 - 08:59.

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#82 fancy

fancy

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Geschrieben 08 September 2022 - 10:46

Ich lese gerade Wells Der Unsichtbare, die deutsche Version von 1996. Da wird das Wort Nigger im Sinne von Sklave verwendet. Da frage ich mich ernsthaft ob das sein muss oder ob man nicht das neutralere Wort verwenden hätte können.

Zum Neger: Ich lese zuletzt viele Krimihefte aus den 50ern und 60ern. Da wird das Wort in drei verschiedenen Formen verwendet: Direkt abwertend, indirekt abwertend und neutral beschreibend.
Solche Worte haben im Kontext also oft eine Bewertung. Davor kann man die Augen nicht verschließen. Fraglich ist natürlich ob eine Substitution etwas bringt, die benachteiligte Gruppe jetzt besser dran ist als vorher.

Also so einfach kann man es sich nicht machen und sagen, ein Wort ist neutral wie Tisch und Stuhl.

Das ist ja auch bei der Nacktheit so. Ob Mann oder Frau oben ohne rumläuft, macht erstmal keinen Unterschied. Mit der Kultur kam die Bewertung und so ist ein nackter Frauenbusen etwas anderes als eine nackte Männerbrust.

Hallo Michael,

 

nur, damit ich dich richtig verstehe, noch mal die Nachfrage: Dir wäre es lieber gewesen, wenn in der Übersetzung von 1996 die Worte, die der Autor ursprünglich verwendet hat, ersetzt worden wären? 

Genau das ist aber meiner Meinung nach völlig falsch. Das verfälscht das, was ursprünglich gesagt worden ist.

 

Ich will nicht abstreiten, dass es in den 50ern und 60ern Romane gab, in denen Worten eine verschiedene Bedeutung zugemessen wurde, ich habe lediglich gesagt, wie ich es selbst empfunden habe, als ich Kind in den 60ern war. Für mich war das Wort ein Name für Menschen mit dunkler Haut. Nicht mehr und nicht weniger. 

Wie Tisch und Stuhlt halt. 

 

Witzig, dass du die freien Oberkörper ansprichst. Es gibt ja gerade einen Bewegung, die das Schwimmen mit freiem Oberkörper für Frauen durchsetzen möchte. 


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#83 fancy

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Geschrieben 08 September 2022 - 11:01

Okay, ich habe versucht, die Diskussion zurück zum Thema zu lenken, however... Uwes neuer Post lädt auch mich ein, diese ewige Debatte fortzuspinnen. Ich interpretiere seine Frage, ob es nötig ist, tugendethisch. Und kann dieser Denkschneise viel abgewinnen.

 

Philosophisch formuliert: Es geht nicht um deontologische Verbote im Sinne von "Solche Cover darf man nicht machen!" Überhaupt nicht. Niemand will hier irgendetwas verbieten. Die Tugendethik stellt eben keine Imperative auf (wie etwa die kantianische Ethik), sondern fragt eher danach: "Wer will ich sein?" "Steht es mir gut zu Gesicht, dieses oder jenes zu tun?"

 

Und hier verstehe ich Uwes Unbehagen. Viele Cover im Bereich "Science Fiction" in den vergangenen Jahrzehnten waren durchaus sexistisch. Das Genre wird mit Dingen wie "alt" und "männlich" assoziiert. Ist es hier klug, die ausgetrampelten Pfade weiter zu beschreiten und zu derartigen Interpretationen einzuladen? Das Cover mag nicht sexistisch sein, aber es ist klischeehaft und überraschungsarm.

Hallo Dymberg, 

 

du sprichst von Tugendethik und das wirft bei mir die Frage auf, ob wir uns in dieser Richtung nicht zurück entwickeln. Ich erinnere mich, dass die Frauen in den 70ern ihre BHs verbrannten und unter durchsichtigen Blusen nichts trugen. 

Heute ernten Promis Shitstorms, wenn zu sehen ist, dass sie keinen BH tragen, obwohl ihre Oberteile nicht mehr durchsichtig sind. 

Wenn wir nur vom Cover sprechen und nicht vom Buchrücken, ist das besagte Cover tugendhafter wie es besser nicht sein kann, denn alle relevanten Stellen sind von der Androidin verdeckt. 

 

Wenn jemand daher kommt, auf ein Cover zeigt und sagt: Das ist sexistisch, dann ist das eine Anklage und nicht die Frage, möchte ich das tun? 

 

Dass viele Cover sexistisch waren, stimmt, aber beileibe nicht nur im SF Bereich. Denk nur an all die Horror Groschenhefte, auf denen nicht mit nackter Haut gegeizt wurde. 

 

Letztendlich ist Kunst eh nie ultimativ richtig oder falsch, sondern liegt immer im Auge des Betrachters.


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#84 Mammut

Mammut

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Geschrieben 08 September 2022 - 11:02

Marianne, ich habe von dem Wort Nigger gesprochen und es wurde im Sinn von Sklave genutzt. Wenn man also den Schimpfausdruck durch Sklave ersetzt hätte, wäre es das gleiche. Wenn man alles recht wörtlich übersetzen und nicht modernisieren würde, wären viele Texte des 17. und 18. Jahrhunderts doch sehr sperrig. Viele große Verlage haben auch original deutsche Werke sanft modernisiert, z.B. Bastei in der Reihe Phantastische Literatur in den 80ern.

Beim Schwimmen hat die Bratwurst ja zwei Enden: Oben ohne und der Burkini oder wie der heißt.

Bearbeitet von Mammut, 08 September 2022 - 11:06.

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#85 Mammut

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Geschrieben 14 September 2022 - 14:43

Off-Topic, aber weil es so schräg ist:

Nackte Brüste am Spielplatz - Berlinerin scheitert mit Klage
Diese Geschichte schlug im letzten Jahr große Wellen in der Hauptstadtpresse. Aber der Reihe nach: Im Sommer 2021 zeigte sich eine Frau mit entblößten Brüsten auf einem Wasserspielplatz im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick. Daraufhin wurde sie zunächst von Sicherheitskräften, dann von der Polizei aufgefordert, ihre Brust zu bedecken oder das Gelände zu verlassen.
 
Die 38-Jährige fühlte sich dadurch diskriminiert und verklagte das Land Berlin auf Entschädigung. Mindestens 10.000 Euro wollte die Klägerin haben.
 
Doch nun hat das Landgericht die Klage abgewiesen. Das bestätigte ein Gerichtssprecher. Eine Begründung der zuständigen Zivilkammer 26 liegt noch nicht vor.
 

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#86 Rezensionsnerdista

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Geschrieben 30 September 2022 - 12:44

So, jetzt endlich mal wieder On-Topic: Der neue Podcast ist draußen:

https://www.literatu...d-fantasy-zine/

 

Zu Gast ist das komplette Queer*Welten Redaktionsteam: Lena, Judith und Heike

 

 

Viel Spaß!


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#87 Rezensionsnerdista

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Geschrieben 16 October 2022 - 07:16

Erneut eine neue Folge - über die dürft ihr dann gern auch wieder diskutieren

 

https://www.literatu...nd-torsten-low/

 

Das betrifft ja viele von uns ganz konkret. Kurzgeschichten: Bezahlen oder nicht?

 

Ich hatte da eine Meinung und denke inzwischen anders darüber, daher gibt es bei dem Podcast nicht so viel Widerspruch, das müsstet ihr hier nachholen


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#88 Dyrnberg

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Geschrieben 16 October 2022 - 08:56

Schöne Folge - bin erst bei einer Viertelstunde, aber macht Spaß und es gibt gute Statements. Und für mich auch überraschend, dass es tatsächlich schwarze Zahlen gibt. ;) (Ach ja: Und die Aufnahmequalität ist gut!)



#89 Mammut

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Geschrieben 16 October 2022 - 09:08

Wenn ich es richtig verstanden habe machen beide mit jeder Anthologie Plus.
Torsten Low verkauft von jeder Anthologie mindestens 300 und manche werden nachgedruckt.
Grit zahlt feste Tantiemen, oft genug Spenden die Autoren die Tantiemen, da sich das nicht rechnet. Grit finanziert die Anthologien queer, macht aber generell Bücher nur so, das sie unter dem Strich schwarze Zahlen schreiben.
Das klingt für mich insgesamt ein wenig widersprüchlich.
Schön, das auch andere Wertschätzungen für Autoren erwähnt werden.

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#90 Mammut

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Geschrieben 16 October 2022 - 09:14

Der Abschnitt mit Kritik/Rezensionen fand ich sehr hörenswert.

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