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Unterhaltsam oder anspruchsvoll


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33 Antworten in diesem Thema

#31 Michael Böhnhardt

Michael Böhnhardt

    Temponaut

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Geschrieben 06 Februar 2024 - 13:08

 

Es gibt da z.B. ein Buch, das ich nicht zuende gelesen habe: "Anton Voyls Fortgang", ein Roman ohne den Buchstaben "e". Sehr bizarr, äußerst anstrengend zu lesen, aber trotz allem irgendwie unterhaltsam.

 

Ist irgendein Grund für diese seltsame Einschränkung angegeben worden (Was will der Dichter damit sagen?), oder darf man sich den selber mit hinein interpretieren?


Oft wusste ich weder im Wachzustand noch im Albtraum, auf welchem Planeten ich mich befand, oder in welchem Zeitalter, sondern driftete im großen Mahlstrom von Zeit und Raum und Begebenheiten, ohne Boden, auf dem mein Bewusstsein stehen konnte; und die Welt war für mich nur ein Trugbild und eine neue Darbietung; und die Grenzen von Traum und Wachsein verwischten. (Matthew Phipps Shiel: The Purple Cloud)
 


#32 Rezensionsnerdista

Rezensionsnerdista

    Yvonne

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Geschrieben 06 Februar 2024 - 13:10

Ist irgendein Grund für diese seltsame Einschränkung angegeben worden (Was will der Dichter damit sagen?), oder darf man sich den selber mit hinein interpretieren?

 

Vielleicht war dem Schreiben zu einfach und er brauchte eine neue Herausforderung. *augenroll

 

Mir ist Schreiben auch unter Anwendung des gesamten Alphabets schwierig genug, danke sehr :-)


Podcast: Literatunnat

  • (Buch) gerade am lesen:meistens viele
  • • (Film) gerade gesehen: Der Simpsons Movie, Lola rennt

#33 Naut

Naut

    Semantomorph

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Geschrieben 06 Februar 2024 - 13:41

Ist irgendein Grund für diese seltsame Einschränkung angegeben worden (Was will der Dichter damit sagen?), oder darf man sich den selber mit hinein interpretieren?

Es ist der naheliegendste Grund überhaupt: Eine Wette unter Schreibenden. :)
https://de.m.wikiped..._Voyls_Fortgang
Liest gerade: Zafón - Der dunkle Wächter

#34 Pogopuschel

Pogopuschel

    Temponaut

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Geschrieben 06 Februar 2024 - 14:00

Ist es Absicht, dass du zwar die Leser genderst, aber nicht die Schriftsteller? Möchtest du damit ausdrücken, dass nur männliche Schriftsteller zu dieser Art von Sadismus neigen können?

 

Ansonsten müsste ich als Leser schon ein großes Vertrauen darauf haben, dass sich hinter der ganzen Quälerei wirklich etwas Lohnendes verbirgt. Woher ich das beim ersten Buch, das ich von diesem Autor lese, nehmen sollte, wüsste ich nicht.

Ich habe überlegt, ob ich ersteres auch gender, mir sind aber tatsächlich nur Autoren in (vager) Erinnerung geblieben. Was nicht ausschließt, dass es das auch von Autor*innen gibt.




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