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Von der Zoonose zur Pandemie


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285 Antworten in diesem Thema

#241 Christian Hornstein

Christian Hornstein

    Giganaut

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Geschrieben 20 April 2024 - 10:01

 

Die Hoffnung darauf, dass modifizierte RNA, vor schweren Verläufen der Krankheit schützte? Nein.

...

Im Europaparlament hat schon vor ca. 1 Jahr eine führende Mitarbeiterin von Phizer ausgesagt, das die Impfung nicht vor Infektionen schützt. Das hättest du wissen können, Chr. Hornstein.

 

 

Ich habe nicht behauptet, dass eine Impfung vor Infektion schützt, sondern dass die Viruslast gesenkt wird, wenn viele Menschen bereits geimpft sind, was indirekt zu einer Verlangsamung der Verbreitung führt. Es ist also differenzierter zu sehen.

 

Es war folgerichtig Impfstoffe zu entwickeln. Impfstoffe haben sich in der Geschichte der Medizin bewährt.
 



#242 Christian Hornstein

Christian Hornstein

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Geschrieben 20 April 2024 - 10:05

Nachtrag.

Mach vereinfacht.
Hier wurde noch irgendwo von den bösen Spike-Proteinen gesprochen. Ja, richtig? Bei schweren Verläufen vermehren sich diese im Blut und können Organschädigungen auslösen. Das ist schon bekannt durch die Grippe. Auch dort kam es in der Vergangenheit in seltenen Fällen und bei schweren Verläufen zu Herzschädigungen. Aber mal eine Preisfrage an die Runde. Ich nehme mal an als gut informierte Befürworter wisst ihr genau was ihr gespritzt bekommen habt, nicht wahr? Von woher, die RNA genommen wurde, damit sie so schnell in solchen Mengen produziert werden konnte und die dann von Menschenhand so modifiziert wurde, dass die RNA anders als natürlich vorkommende von unserem Körper nicht mehr so ohne weiteres zerlegt werden kann und dadurch lange im Körper überlebt, wie lange genau weis übrigens niemand ganz genau. Und ich will hier gar nicht erst von Verunreinigungen anfangen, hundertfach überschrittenen Grenzwerten von noch aktiver RNA die in Proben gefunden wurde, etc. Das könnte verunsichern, nehme ich mal an.

Ein Mensch also, der schwer erkrankt und ins Krankenhaus kommt, hat diese Viren in seinem Blut, die gebildeten Spikes können die Organe befallen und schädigen. Preisfrage. Was genau passiert nun im Körper des geimpften kerngesunden 19-jährigen ebenso wie im Körper des Tattergreises?
Genau, man bekommt eine unbekannte Menge (geht aus den Proben hervor) gespritzt und jeder Körper beginnt jetzt individuell diese gefährlichen Spike-Proteine im Körper zu bilden. Milliarden bis Billionen. Diese können überall hin. Ins Herz, ins Gehirn, in die Ovarien etc. pp.
Wir simulieren hier also einen schweren Verlauf, um einen tatsächlichen zu verhindern. You get it? Und Menschen wollen sich einreden, Corona mit schwerem Verlauf ist gefährlich daher muss ich mich schützen, aber die Impfung dagegen, in folge der Körper sich selber mit Abermilliarden bis Billionen dieser gefährlichen Spikes verseucht, sei gesund und völlig unbedenklich.

Es ist längst nachgewiesen durch die Pathologie, das Spike-Protein ist potenziell tödlich. Es fand sich überall im Körper von verstorbenen, und zwar gleichzeitig in verschiedenen Organen. Diese Menschen sind eindeutig daran verstorben. Das niemand wissen will ob Menschen an Corona oder der Impfung verstarben, ober woran überhaupt denn gezählt wurden, alle mit positivem Test als Corona-Toter ist sehr praktisch, für eine bestimmte Gruppe.

 
Auch hier fehlt es mir an Differenzierung bei Deiner Darstellung. Du übersiehst viele Faktoren, die das Impfergebnis mitbestimmen, z.B. die Struktur der selbst produzierten Spikes, die nicht mit derjenigen der Erreger identisch ist, oder die Anzahl der produzierten Spikes, die wesentlich geringer ist als bei einer Infektion. Schau mal hier:

https://www.spektrum...ch-sind/2114313

https://www.mdr.de/w...rotein-100.html



#243 Michael Böhnhardt

Michael Böhnhardt

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Geschrieben 20 April 2024 - 10:09

 
Das wäre ideal, wenn jeder Mensch optimal informiert werden könnte und dann die ethisch richtige Entscheidung treffen könnte. Leider ist das in der Realität nicht möglich und es entstehen Konflikte. Wenn Du dann die Verantwortung übernommen hast zu entscheiden, was eine Gesellschaft machen soll, und es erscheint Dir so, als würde ...

Sehr abstrakt zunächst: Hier drückt sich m.E. ein sehr unterschiedlicher Blick auf die Aufgabe einer Regierung aus. Selbstverständlich entstehen Konflikte, und es ist nicht Aufgabe der Regierung, zu entscheiden, was eine Gesellschaft tun soll. Sie schafft die Rahmenbedingungen, damit sich eine Gesellschaft organisch entwickelt.

 

Allerdings könnte man diese Sichtweise in einer Pandemie noch durchgehen lassen.



#244 Michael Böhnhardt

Michael Böhnhardt

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Geschrieben 20 April 2024 - 10:18

den Film kenne ich ebenso wenig wie das Buch, da ich keinen Horror lese oder sehe.

 

stattdessen kenne ich den Song von den Ramones dazu.

Das ist auch Kings "schlimmstes" Buch. Er war sich m.W. selbst nicht sicher, ob er es wirklich veröffentlichen soll.



#245 Christian Hornstein

Christian Hornstein

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Geschrieben 20 April 2024 - 10:20

Sehr abstrakt zunächst: Hier drückt sich m.E. ein sehr unterschiedlicher Blick auf die Aufgabe einer Regierung aus. Selbstverständlich entstehen Konflikte, und es ist nicht Aufgabe der Regierung, zu entscheiden, was eine Gesellschaft tun soll. Sie schafft die Rahmenbedingungen, damit sich eine Gesellschaft organisch entwickelt.

 

Allerdings könnte man diese Sichtweise in einer Pandemie noch durchgehen lassen.

 
Die Politik hat zweifellos auch die Aufgabe die Bevölkerung zu schützen. Dabei muss sie natürlich auch entscheiden, was eine Gesellschaft tun soll. Die Befugnis dazu erhält sie in einer Demokratie durch das Volk, das diese Macht an sie delegiert. Das ist notwendig, weil die Politik nicht täglich die gesamte Bevölkerung in die Entscheidungsprozesse einbinden kann. Das Volk übt bei uns u.a. dadurch Einfluss aus, dass es diejenigen Parteien wählt, deren Programme Entscheidungen erwarten lassen darüber, was die Gesellschaft tun soll, die ihm zusagen.

 

In Situationen, in denen rasch gehandelt werden muss, ist eine solche Delegation natürlich erst recht nötig. Und ja, eine Pandemie mit der Dynamik eines Coronavirus ist eine solche Situation.


Bearbeitet von Christian Hornstein, 20 April 2024 - 10:21.


#246 Christian Hornstein

Christian Hornstein

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Geschrieben 20 April 2024 - 10:30

Na gut, ich interpretiere das mal so:

 

Es dürfte wohl überhaupt keine Kontrollmechanismen geben, die misstrauische Geister beruhigen könnten.

 
Leider gibt es diesen Fall tatsächlich z.B. wenn ich annehme, dass alle Kanäle, über die ich meine Kontrollinformation erhalten könnte, grundsätzlich nicht valide sind. Es ist vielleicht beklemmend, aber es gibt in einer solch komplexen Welt wie derjenigen, in der wir leben, viele Informationen, die wir nur sehr indirekt erhalten können, weshalb wir hier nie ganz sicher sein können, einem Irrtum zu entgehen. Die Weltbilder, die von ihnen abhängen, laufen deshalb oft Gefahr, wahnhafte, in sich selbst abgesicherte Glaubensgebäude zu werden.


Bearbeitet von Christian Hornstein, 20 April 2024 - 10:31.


#247 Michael Böhnhardt

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Geschrieben 20 April 2024 - 10:33

 
Die Politik hat zweifellos auch die Aufgabe die Bevölkerung zu schützen. Dabei muss sie natürlich auch entscheiden, was eine Gesellschaft tun soll. Die Befugnis dazu erhält sie in einer Demokratie durch das Volk, das diese Macht an sie delegiert.

Gut, bleiben wir mal unabhängig von einer Pandemie.

 

Die Politik soll die Bevölkerung beschützen. Warum folgt daraus für dich, dass sie sagt, was die Gesellschaft tun soll?

 

Politik schafft Rahmenbedingungen, und sie unterstützt besonders Rahmenbedingungen, die ihre Wähler gut finden. Das heißt zum einen aber nicht, dass sie mit den Menschen, die sie nicht gewählt haben, im Prinzip machen kann, was sie will, beziehungsweise von allen Gefolgschaft verlangen kann.

 

Zum anderen unterschätzt du die Komplexität des Planungsproblems. Die Politik kann gar nicht alle Variablen und Erwägungen berücksichtigen.



#248 Michael Böhnhardt

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Geschrieben 20 April 2024 - 10:46


Zum anderen unterschätzt du die Komplexität des Planungsproblems. Die Politik kann gar nicht alle Variablen und Erwägungen berücksichtigen.

Übrigens kehren wir durch diese Betrachtung zu Corona zurück:

 

Wenn man sich anschaut, mit welch kleinteiligen und bis ins Privateste hineinreichenden Verordnungen die Politik dachte, die Verbreitung eines Virus steuern zu können ... Das ist lächerlich.


Bearbeitet von Michael Böhnhardt, 20 April 2024 - 14:47.


#249 Amtranik

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Geschrieben 20 April 2024 - 15:03

Naja, ich meinte schon, wenn die Blauen dann dieselben Maßnahmen ergriffen hätten.

 

Und so unrealistisch ist das nicht. Die AfD hat damals als erste nach der Schließung der Grenzen verlangt. Sie war eine Zeitlang über die drakonischen Maßnahmen sehr verdutzt und wusste nicht so recht, wie sie darauf reagieren sollte. Erst später hat sie begonnen, die Unzufriedenen einzusammeln, in dem sie sich gegen die Maßnahmen und vor allem die Impfpflicht ausgesprochen hat.

Du sagst hier war richtiges, was die allermeisten sicher schon vergessen haben werden. Aber das entscheidende für mich ist nicht die AFD, sondern die Art und Weise wie die ÖRR und meisten anderen Medien darauf reagiert haben. Damals im Januar, Februar 2020 war der allgemeine Tenor dieser Medien, Corona ist eine rechte Verschwörungstheorie. Die Bösen versuchen das Thema zu nutzen, um Stimmung zu machen. Kurze Zeit später kam eine ziemliche 180 Grad Wende, wie wir alle wissen. Was sagt uns das?

1. Ohne Medien kannst du so eine Pandemie nicht initiieren. Die Amish in Amerika, haben davon z.b. nichts mitbekommen. Und auch alle wir hier hätten das Jahr 2020 nicht von irgendeinem beliebigen vorherigen unterscheiden können, hätte es die Medienbeschallung nicht gegeben. Denn es sind nicht mehr Leute gestorben und es sind nicht mehr Leute erkrankt.... sagen die DATEN!
2. Im Fernsehen und Zeitung und Radio war das Virus jedoch 24/7 Thema.

Es geht um Vertrauen. Wenn das einmal weg ist, sieht es schlecht aus. Die Umfragewerte für die Politik in Deutschland allgemein, sind in dieser Hinsicht sehr schlecht.


Bearbeitet von Amtranik, 20 April 2024 - 15:04.


#250 Amtranik

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Geschrieben 20 April 2024 - 15:29

 
Die Politik hat zweifellos auch die Aufgabe die Bevölkerung zu schützen. Dabei muss sie natürlich auch entscheiden, was eine Gesellschaft tun soll. Die Befugnis dazu erhält sie in einer Demokratie durch das Volk, das diese Macht an sie delegiert. Das ist notwendig, weil die Politik nicht täglich die gesamte Bevölkerung in die Entscheidungsprozesse einbinden kann. Das Volk übt bei uns u.a. dadurch Einfluss aus, dass es diejenigen Parteien wählt, deren Programme Entscheidungen erwarten lassen darüber, was die Gesellschaft tun soll, die ihm zusagen.

 

In Situationen, in denen rasch gehandelt werden muss, ist eine solche Delegation natürlich erst recht nötig. Und ja, eine Pandemie mit der Dynamik eines Coronavirus ist eine solche Situation.

Stephan Kohn, Oberregierungsrat im Bundesinnenministerium und dort im Referat Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz tätig, hat dies versucht. Er hat ein Gutachten erstellen lassen, Risiko und Nutzenanalyse Maßnahmen versus Pandemieschutz. Das Ergebnis war eindeutig und entspricht dem heutigen Forschungsstand. Und was ist mit ihm passiert?
Es gibt Täter und es gibt Opfer. Die Täter rufen jetzt, wir konnten es doch nicht besser wissen. Doch das ist eine Lüge.

1. Es gab eine Kohortenstudie "Diamond Prinzess" des sehr renommierten Prof. Ioannidis von Anfang 2020 - der Beweis das Corona Wuhan 1 nicht letaler als eine mittelschwere Influenzawelle ist.
2. Es gab mutige Beamte im deutschen Innenministerium, die wollten vorher wissen, was schädlicher ist, die Medizin oder die Krankheit und stellten das fest.
3. Es gab Ärzte, Professoren, Medienschaffende, die sich bemüht haben aufzuklären.

Alle diese Leute haben etwas gemeinsam.

Die leidtragenden sind aber nicht wir Kritiker allein, sondern ihr anderen eigentlich in einem noch viel höheren Maße. Vielleicht könnt ihr einfach nur besser damit leben, wenn ihr das einfach versucht hinter euch zu lassen. Aber denkt daran. Vor 2020, gab es noch nie solche Pandemiemaßnahmen. Und ich höre hier Leute von der nächsten reden. Das war vor 2020 sicher noch anders. Trotz wie von Helge erwähnt, der Vogelgrippe, Schweinegrippe, Maers etc. Bringt das nicht zum nachdenken? Sollte es eigentlich.



#251 Michael Böhnhardt

Michael Böhnhardt

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Geschrieben 20 April 2024 - 15:49

1. Ohne Medien kannst du so eine Pandemie nicht initiieren. (...)
2. Im Fernsehen und Zeitung und Radio war das Virus jedoch 24/7 Thema.
 

Nun, Amtranik, ich bin zwar ganz bei dir, dass die Medien eine Schlüsselrolle bei dieser panischen Überreaktion gespielt haben. Allerdings halte ich es hier wie Peter mit Occams Rasiermesser: Ich brauche keine Verschwörung, um einen sich selbst verstärkenden Eskalationsprozess in den Medien zu erklären. Für die Medien waren das goldene Zeiten, die Menschen klebten am Bildschirm, sie dachten an nichts anderes mehr. Wann war es jemals schöner und erhabener, Journalist zu sein als jetzt, wenn man eine solche Wirkung erzielen konnte?

Wie die Medien die Politiker vor sich hertrieben, kann man sehr schön z. B. an Karl Lauterbach sehen, der wirklich monatelang an allem herumnöhlte, was Spahn tat, es war ihm niemals entschlossen genug. Der Mann war schon lange Gesundheitsminister der Herzen, bevor er's wirklich war, und er ist meines Wissens der erste Minister, der seinen Sessel durch eine solche Medienkampagne bekommen hat. Weil er theatralisch in Talkshows herumjammern konnte. (Tschuldigung, Peter ...)

Ein anderer Fall war natürlich die versuchte Impfpflicht, was damit begann, dass eine Tagesthemen-Kommentatorin verkündete: So, ihr blöden Ungeimpften, mir reicht's jetzt, die Österreicher haben da was erfunden, das machen wir jetzt auch. Und dann haben sich ARD und ZDF und alle anderen mal ins Zeug gelegt. Und wie.

Aber, wie gesagt, keine Verschwörung: Sensationsgeilheit und das berauschende Wissen um die eigene Wirkungsmacht.



#252 Trace

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Geschrieben 20 April 2024 - 17:55

Du sagst hier war richtiges, was die allermeisten sicher schon vergessen haben werden. Aber das entscheidende für mich ist nicht die AFD, sondern die Art und Weise wie die ÖRR und meisten anderen Medien darauf reagiert haben. Damals im Januar, Februar 2020 war der allgemeine Tenor dieser Medien, Corona ist eine rechte Verschwörungstheorie. Die Bösen versuchen das Thema zu nutzen, um Stimmung zu machen. Kurze Zeit später kam eine ziemliche 180 Grad Wende, wie wir alle wissen. Was sagt uns das?

1. Ohne Medien kannst du so eine Pandemie nicht initiieren. Die Amish in Amerika, haben davon z.b. nichts mitbekommen. Und auch alle wir hier hätten das Jahr 2020 nicht von irgendeinem beliebigen vorherigen unterscheiden können, hätte es die Medienbeschallung nicht gegeben. Denn es sind nicht mehr Leute gestorben und es sind nicht mehr Leute erkrankt.... sagen die DATEN!
2. Im Fernsehen und Zeitung und Radio war das Virus jedoch 24/7 Thema.

Es geht um Vertrauen. Wenn das einmal weg ist, sieht es schlecht aus. Die Umfragewerte für die Politik in Deutschland allgemein, sind in dieser Hinsicht sehr schlecht.

Ok, also bist du doch der Meinung, dass es Corona nicht gibt. Da die Pandemie ja von den Medien initiiert wurde und nicht von einem Virus.

 

Das Corona als rechte Verschwörungstheorie dargestellt wurde ich mir neu und ich lese das jetzt auch das erste Mal. In Bezug auf den von mir fett markierten Text, habe ich mal einen Artikel vom ÖRR aus dem Januar 2020 raus gesucht. Da warnt her Spahn sogar vor Verschwörungstheorien aller Art, aber ich kann in dem Artikel nicht feststellen, wie man von dem Artikel auf eine rechte Verschwörungstheorie kommt.

Ich kapier es wirklich nicht, hast für deine Aussage Belege??



#253 Michael Böhnhardt

Michael Böhnhardt

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Geschrieben 20 April 2024 - 18:19

Das Corona als rechte Verschwörungstheorie dargestellt wurde ich mir neu und ich lese das jetzt auch das erste Mal. In Bezug auf den von mir fett markierten Text, habe ich mal einen Artikel vom ÖRR aus dem Januar 2020 raus gesucht. Da warnt her Spahn sogar vor Verschwörungstheorien aller Art, aber ich kann in dem Artikel nicht feststellen, wie man von dem Artikel auf eine rechte Verschwörungstheorie kommt.

Ich kapier es wirklich nicht, hast für deine Aussage Belege??

Doch, Trace, das habe ich ebenfalls so in Erinnerung. Nach den ersten Fällen hat die AfD mindestens mal Grenzschließungen und Einstellung des Flugverkehrs gefordert, und weil man ja instinktiv immer das Gegenteil von dem macht, was die AfD sagt, wurden am Anfang deren Befürchtungen als Panikmache hingestellt.

 

Es gab auch einen Sketch in der heute-Show, in der die Notfallstationen in Krankenhäusern überrannt wurden von Leuten, die sich einbilden, Corona zu haben, und zum Schluss schmeißt die Ärztin entnervt alle raus, leider auch den, der ein Messer im Rücken hat.

 

Zusatz:

Die besagte heute-Show habe ich auf Youtube gefunden, aber auch darin ist nur allgemein von Verschwörungstheorien und Panikmache die Rede. Die gab es wohl von allen möglichen Seiten. Schon verrückt, dass man damals ein Verschwörungstheoretiker war, wenn man Corona ernst genommen hat, oder?

 

Edit; Es ist eine heute-Show, nicht Wochenshow


Bearbeitet von Michael Böhnhardt, 20 April 2024 - 19:16.


#254 Trace

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Geschrieben 20 April 2024 - 19:28

Es ging nicht darum, das genau das Gegenteil von dem gemacht wurde was von der AfD geforderte wurde, sondern darum das im ÖRR und anderen Medien der einhellige Tenor sei, das "Corona ist eine rechte Verschwörungstheorie"  ist.

Ja, in der Sendung der ZDF heute-show werden zB privater Sender kritisiert, weil dieser in der Berichterstattung Angst und Panik macht. Haben wir aber schon an anderer Stelle festgestellt.

 

In der ZDF heute-show  Sendung vom 31.01.2020 (ist eine Satire Show) wird auch von Verschwörungstheorien gesprochen und danach kommt ein selbst geschriebenes Verschwörungsmärchen (ab hier)  der heute-show Redaktion und nicht das "Corona eine rechte Verschwörungstheorie ist."

 

 

Es gab auch einen Sketch in der Wochenshow, in der die Notfallstationen in Krankenhäusern überrannt wurden von Leuten, die sich einbilden, Corona zu haben, und zum Schluss schmeißt die Ärztin entnervt alle raus, leider auch den, der ein Messer im Rücken hat.

 

Korrekt, das kommt darin vor, die Ärztin äußert dort aber nichts in die Richtung, dass doch bitte nicht weiter die rechte Corona Verschwörungstheorie weiter verbreitet wird.

 

An welcher Stelle kann ich dann sehen, dass diese Aussage "Damals im Januar, Februar 2020 war der allgemeine Tenor dieser Medien, Corona ist eine rechte Verschwörungstheorie." stimmt?



#255 Michael Böhnhardt

Michael Böhnhardt

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Geschrieben 20 April 2024 - 19:39

Beim Volksverpetzer habe ich etwa diese Darstellung gefunden:

 

Zur Coronakrise hat die AfD natürlich auch schon Ende Januar Panik geschürt. In rechtsextremen AfD-Gruppen wurden massiv Fake News zum Corona-Virus gestreut, es wurden Vorwürfe an Spahn gemacht. Und wie wir damals berichtet haben: Der Sinn dahinter war natürlich, wieder mal Grenzschließungen zu fordern. AfD-Politiker*innen forderten Einreisestopps und Grenzkontrollen. Sie wollten die Angst vor Corona mit ihrer uralten Forderung nach geschlossenen Grenzen koppeln, wie wir seinerzeit bereits berichteten (1, 2).

Und natürlich hat sich seitdem die Situation weiterentwickelt: Es werden verschärfte Maßnahmen durchgeführt auch auch „Grenzschließungen“. Also eigentlich massive Grenzkontrollen. Was natürlich massive Staus und Lieferverzögerungen bedeutet (Quelle). Obwohl Expert*innen, Kriminalbeamt*innen und Virolog*innen diese Maßnahme heftig kritisieren. Denn das Virus ist bereits überall und wurde auch durch deutsche Staatsbürger eingeschleppt (Quelle). Ausgerechnet an den Grenzen zu kontrollieren, ist ebenso willkürlich wie sinnlos.

AfD feixt

Nun, erwartungsgemäß tut die AfD jetzt so, als hätte sie die ganze Zeit recht gehabt. Doch viel eher ist wahr: Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn.

 

--

Die angegebene Quelle 2 passt besonders gut, denke ich.


Bearbeitet von Michael Böhnhardt, 20 April 2024 - 19:45.


#256 Amtranik

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Geschrieben 20 April 2024 - 20:20

Ok, also bist du doch der Meinung, dass es Corona nicht gibt. Da die Pandemie ja von den Medien initiiert wurde und nicht von einem Virus.

 

Das finde ich schon frech. Davon abgesehen das ich einige Beiträge vorher mich klar dazu positioniert habe, würde diese Aussage ja bedeuten, nur weil 2017/18 ( ein Jahr übrigens mit weit mehr Opfern einer schweren Grippewelle als 2020 Corona ) keine Grippe Pandemie ausgerufen wurde, würde ich leugnen, dass es die Influenza überhaupt gibt. Was soll das eigentlich?

 

Das Corona als rechte Verschwörungstheorie dargestellt wurde ich mir neu und ich lese das jetzt auch das erste Mal. In Bezug auf den von mir fett markierten Text, habe ich mal einen Artikel vom ÖRR aus dem Januar 2020 raus gesucht. Da warnt her Spahn sogar vor Verschwörungstheorien aller Art, aber ich kann in dem Artikel nicht feststellen, wie man von dem Artikel auf eine rechte Verschwörungstheorie kommt.

Ich kapier es wirklich nicht, hast für deine Aussage Belege??

 

Trace. Ich kann nichts dafür, das du so einiges nicht mitbekommen hast. Wie schon gesagt, ist Wissen, vor allem in diesen Zeiten eine Holschuld. Von mir aus kannst du gerne denken, was du nicht mitbekommen hast, hätte ich einfach nur erfunden oder was auch immer. Ist mir mittlerweile völlig egal.


Bearbeitet von Amtranik, 20 April 2024 - 20:24.


#257 Trace

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Geschrieben 20 April 2024 - 20:25

Ah, jetzt verstehe ich es. Ich dachte damit war gemeint, "die Medien" hätten gesagt, "keine Panik alles nur Erfindung der politisch rechten Gruppierungen" aber viel treffender ist wahrscheinlich wahrscheinlich dies Überschrift (Quelle) "Rechte schüren (mit Fake News) Panik vor dem Corona-Virus" besonders wenn man weiterliest und auf dieser Seite das Fazit liest.

 

Interessant ist auf dieser Seite aber auch der nachträgliche Hinweis und der Artikel "Corona gefährlicher als Grippe! Mit diesen 4 Fakten argumentierst du gegen Verharmlosung".

   

#258 Trace

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Geschrieben 20 April 2024 - 20:33

@Amtranik:

Ich habe deine Aussage "1. Ohne Medien kannst du so eine Pandemie nicht initiieren." so interpretiert, ohne Medien hätte es keine Infektionen gegeben und der Virus hätte seine Reise um die Welt, ohne die Initiierung durch die Medien, nicht gestartet.

Die mediale Begleitung hat zu verschiedensten auch übertriebenen Auswüchsen geführt aber die Infektionen hätte auch so statt gefunden, außer es gäbe den Virus nicht.

So hatte ich es verstanden.



#259 Michael Böhnhardt

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Geschrieben 20 April 2024 - 21:11

Trace, ich würde dir dann doch ganz gern ein paar direkte Fragen stellen:

 

Betrachtest du eine medizinische Behandlung gegen den Willen des Patienten ebenfalls als Körperverletzung?

Betrachtest du den Versuch, jemanden zu einer medizinischen Behandlung zu zwingen, ebenfalls als Nötigung?

Betrachtest du das Aufhetzen einer Bevölkerungsgruppe gegen die andere ebenfalls als unzulässig?

Betrachtest du die gezielte Diffamierung von Personen ebenfalls als üble Nachrede bzw Verleumdung?

Betrachtest du das bewusste Ausschließen von Personen mit bestimmten Gruppierungsmerkmalen ebenfalls als Diskriminierung/Mobbing?

 

Ich denke, bevor wir nicht eine gemeinsame ethische Basis geklärt haben, ist diese Unterhaltung etwas sinnlos geworden.


Bearbeitet von Michael Böhnhardt, 20 April 2024 - 21:14.


#260 Denisovan

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Geschrieben 20 April 2024 - 21:15

„Prognosen sind schwierig, insbesondere wenn sie die Zukunft betreffen.“ Dieses bekannte Zitat wird gleich mehreren berühmten Männern zugeschrieben, unter anderem dem Dichter George Bernard Shaw, dem Staatsmann Winston Churchill und dem Physiker Nils Bohr.

 

Klar, anfangs der Pandemie wusste niemand Genaues. Aber ist das ein Grund, Andersdenkende zu ächten, gegen sie zu hetzen, sie zu entwürdigen? Vor allem Kinder, die selbst nach allen ständigen RKI-Daten niemals zu über 1% tödlich-gefährdet waren?

 

Was ich rückblickend extrem bemängele: transparente, offene Demokratie verträgt sich niemals mit der Schwärzung der (nur durch Informationsfreiheitsgesetz eingeklagten) Emails zwischen Drosten, US-Fauci u.a. im Februar 2020. Hätten sie nichts zu verbergen, brauchten sie nichts zu schwärzen, sondern könnten locker alles transparent veröffentlichen. Ich weiß gar nicht, wie man gegen diesen Fakt irgendetwas demokratisch Relevantes entgegnen könnte.

 

Ebenso: die Bestellung von Milliarden Impfdosen durch Ursula v.d.Leyen (EU) bei Pfizer/biotech Mainz/  nur per SMS – ohne Verträge! – und, ups, sorry, aus Versehen, die SMS sind alle gelöscht. Zu diesem Vorgang hat der neu etablierte EU-Generalstaatsanwalt zum Glück vor ein paar Wochen ein förmliches strafrechtliches (!) Ermittlungsverfahren gegen Ursula v.d.Leyen eröffnet.

 

Medienresonanz in Deutschland: praktisch Null, nur über die „Die Partei“  veröffentlicht (MdEP Martin Sonneborn, ehemals Satiriker, jetzt Real-Europaparlamentarier). Kann jeder, der nicht blind und taub ist, mit einfachem Suchbegriff auf youtube etc selbst recherchieren. 

 

Mir ist natürlich klar, dass es schwer ist, im Rückblick zuzugeben, dass Hetze + Hass gegen Andersdenkende auch zur Spaltung beigetragen hat.

 

Die Mehrheit der Andersdenken hat doch das Virus nicht „geleugnet“, sondern die „Maßnahmen“ kritisiert – ist das in einer Demokratie nicht erlaubt? Was lernen wir denn daraus für künftige Pandemie-Ausrufe der WHO? Ist jeder, der eine Maßnahme auf seriöser Grundlage in Frage stellt, ein Verschwörungstheoretiker? Hm. 


"Kritiker sind blutrünstige Leute, die es nicht bis zum Henker gebracht haben." (George Bernard Shaw)

 

Anmerkung zur heutigen Epoche des Internets:

"Die Depeschen, die die Stafetten ihm zutrugen, ließen seinen Schnupfen zum Schüttelfrost werden" (Victor, Schriften 3, 146)

 

 

Mitglied im PAN-Netzwerk:

https://wir-erschaff...stopher-sprung/

 

https://www.autorenw...istopher-sprung

https://instagram.co...istopher.sprung


#261 Christian Hornstein

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Geschrieben 21 April 2024 - 07:33

Gut, bleiben wir mal unabhängig von einer Pandemie.

 

Die Politik soll die Bevölkerung beschützen. Warum folgt daraus für dich, dass sie sagt, was die Gesellschaft tun soll?

 

Politik schafft Rahmenbedingungen, und sie unterstützt besonders Rahmenbedingungen, die ihre Wähler gut finden. Das heißt zum einen aber nicht, dass sie mit den Menschen, die sie nicht gewählt haben, im Prinzip machen kann, was sie will, beziehungsweise von allen Gefolgschaft verlangen kann.

 

Zum anderen unterschätzt du die Komplexität des Planungsproblems. Die Politik kann gar nicht alle Variablen und Erwägungen berücksichtigen.

 
Die Aussage, Politik sagt der Gesellschaft, was sie tun soll, galt auch unabhängig vom Bevölkerungsschutz. Ich meinte das so: Ein Teil der Politik bildet die Legislative d.h. die Instanz, die Gesetze verabschiedet, bei uns z.B. der Bundestag. Gesetze schaffen einen Rahmen. Sie sagen uns aber auch, was in welchem Fall legitim ist zu tun und was nicht. Ein anderer Teil der Politik gehört zur Exekutive d.h. die Instanz, die Gesetze ausführt und steuert, bei uns z.B. die Bundesregierung. Auch hier wird uns gesagt, was wir tun sollen, z.B. wenn das Regierungskabinett Gesetzesinitiativen auf den Weg bringt oder Verordnungen erlässt, z.B. damals die Verordnung zum Schutz vor einreisebedingten Infektionsgefahren in Bezug auf das Coronavirus.

 

Politik muss sich in einem Rechtsstaat natürlich an Gesetze halten. Sie kann nicht alles machen, was sie will. Sie kann aber im Rahmen dieser Gesetze durchaus eine gewisse Gefolgschaft verlangen, z.B. Gesetzestreue darf sie auch von der Bevölkerung verlangen, gleich welcher Wählerart. Wenn das nicht der Fall wäre, hätten verabschiedete Gesetze und erlassene Verordnungen nur Vorschlagscharakter und jeder Mensch könnte frei entscheiden, ob er sich daran hält. Damit würde ein Staat aber unregierbar. Wenn jedem frei steht, ob er sich an Gesetze hält oder nicht, haben wir keine Demokratie mehr, sondern eine Anarchie.

 

Natürlich erfährt auch die Politik Beschränkungen bei ihrer Planung, die auch großer Unsicherheit unterliegen kann. Sie muss aber trotzdem oft steuern. Das ist ihre Aufgabe. Mal muss sie mehr steuern, mal weniger, mal gar nicht. Würde sie nur dann steuern, wenn sie absolute Gewissheit über die Antwort auf eine Frage besitzt, käme es in ganz vielen Fällen zu keiner Entscheidung, was fatal wäre.

 

Das Freiheitsbedürfnis ist bei uns Menschen unterschiedlich ausgeprägt. Das hat verschiedene Gründe. Es gibt am einen Ende der Skala Menschen, die sich nur frei fühlen, wenn sie alles selbst entscheiden können, und am anderen Ende Menschen, die Eigenverantwortung und sich entscheiden zu müssen als Last empfinden. Unter anderem aus diesem Umstand rühren unsere Konflikte, wenn es darum geht, von der Politik, von der Gesellschaft in unserer Selbstbestimmung eingeschränkt zu werden. Für manche ist es völlig okay ein gewisses Impfrisiko einzugehen wenn sie damit zur Rettung von Leben beitragen, für andere ist es nicht so. Für manche ist es akzeptabel auf bestimmte Annehmlichkeiten zu verzichten wenn dadurch die Lebensqualität für alle gesichert wird, für andere nicht.


Bearbeitet von Christian Hornstein, 21 April 2024 - 07:49.


#262 Michael Böhnhardt

Michael Böhnhardt

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Geschrieben 21 April 2024 - 08:03

Trace, ich würde dir dann doch ganz gern ein paar direkte Fragen stellen:

 

Betrachtest du eine medizinische Behandlung gegen den Willen des Patienten ebenfalls als Körperverletzung?

Betrachtest du den Versuch, jemanden zu einer medizinischen Behandlung zu zwingen, ebenfalls als Nötigung?

Betrachtest du das Aufhetzen einer Bevölkerungsgruppe gegen die andere ebenfalls als unzulässig?

Betrachtest du die gezielte Diffamierung von Personen ebenfalls als üble Nachrede bzw Verleumdung?

Betrachtest du das bewusste Ausschließen von Personen mit bestimmten Gruppierungsmerkmalen ebenfalls als Diskriminierung/Mobbing?

 

Ich denke, bevor wir nicht eine gemeinsame ethische Basis geklärt haben, ist diese Unterhaltung etwas sinnlos geworden.

 

Ich habe leider jetzt Zeit und nicht später, deswegen muss ich die Antwort antizipieren.

 

Ich denke mal, wir werden uns einig sein, dass solche Verhaltensweisen unethisch, sogar illegal sind. Eventuell wird jemand sagen: Ja, aber das waren doch nur Auswüchse.

 

Nein, waren es nicht. Das sind ganz genau die Methoden, die systematisch und absichtlich von den Verantwortlichen in Politik und Medien eingesetzt wurden, um die Bevölkerung zum gewünschten Verhalten zu bringen. Dass man sich auch da in Dinge hineingesteigert haben mag, die ursprünglich nicht beabsichtigt waren, mag wohl sein.

 

Was haben wir auf der anderen Seite? Menschen, die eine medizinische Behandlung ablehnen, und Menschen, die die Angemessenheit der Coronamaßnahmen bezweifeln. Beides ist in keinster Weise verwerflich. Man könnte das sogar aus den bescheuertsten Gründen tun, und es wäre immer noch nicht verwerflich.

 

Darum bin ich es ein wenig Leid, ständig versichern zu müssen, dass ich an das Virus glaube oder es überhaupt wert bin, dass man sich dazu herablässt, mit mir zu reden.

 

Der Druck, sich zu rechtfertigen, liegt eindeutig auf der Seite derjenigen, die solche Mittel als legitim angesehen haben. Sie müssen nachweisen, dass sie einen verdammt guten Grund dazu hatten. Dass es keine ethisch sauberen Wege gab. Dass ihre Methoden überhaupt irgendeinen messbaren Einfluss hatten. Ich würde von den Verantwortlichen schon erwarten, vor allem sich selbst zu beweisen, dass sie keinen Fehler begangen haben. Wenn ich in irgendeiner Situation solche Mittel anwenden würde, würde ich das wissen wollen. Und vor allem würde ich mich hinterher vollkommen anders den Menschen gegenüber verhalten, die Ziel dieser Mittel geworden sind.

 

Außerdem, es scheint zwar noch nicht in den Köpfen angekommen zu sein, aber die Pandemie ist vorbei. Mag es in einer Pandemie möglicherweise für manches eine Berechtigung gegeben haben, jetzt gibt es diese nicht mehr. Diese Mittel weiterhin unverdrossen anzuwenden, ist heute nur noch unethisch, ohne jede mögliche Entschuldigung.
 


Bearbeitet von Michael Böhnhardt, 21 April 2024 - 18:05.


#263 Trace

Trace

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Geschrieben 21 April 2024 - 20:11

Trace, ich würde dir dann doch ganz gern ein paar direkte Fragen stellen:
 
Betrachtest du eine medizinische Behandlung gegen den Willen des Patienten ebenfalls als Körperverletzung?
    Ja, das sehe ich auch so. Bedeutet aber nicht, dass es Fälle geben kann, ich den ich bereit bin diese Körperverletzung zu begehen. Bsp. ich gehe durch die Fussgängerzone jemand bricht zusammen. Ich gehe hin und schaue mir die Sache an. fühle vielleicht den Puls, prüfe die Atmung, rufe die 112 an und diese rät eine Wiederbelebungsmaßnahme zu beginnen bis weitere Hilfe eintrifft. Da diese Maßnahme mit Rippenbrüchen einhergehen kann und die Person ohnmächtig ist, kann ich von ihr keine Willensbekundung erhalten. Also kann (muss) ich mich entscheiden.
  
Betrachtest du den Versuch, jemanden zu einer medizinischen Behandlung zu zwingen, ebenfalls als Nötigung?
   Die Frage ist für mich zu voll. Der Versuch jemanden zu einer Handlung zu bewegen durch zB Drohung ist für mich versuchte Nötigung. Jemand zu einer med. Behandlung zu zwingen also diese an ihm ausführen, ist für mich gravierende und Zwang im Sinne von festhalten und fixieren.
   Es gibt Situationen in denen Menschen in einem med. Zusammenhang durch Fixierung davon abgehalten werden sich oder anderen Schaden zuzufügen. Ist an dieser Stelle eine Güterabwägung.
 
Betrachtest du das Aufhetzen einer Bevölkerungsgruppe gegen die andere ebenfalls als unzulässig?
   Nicht nur "einer ... gegen die andere" sondern das Aufhetzen von gegeneinander im Allgemeinen. Bevölkerungsgruppen sind nicht so homogen.
 
Betrachtest du die gezielte Diffamierung von Personen ebenfalls als üble Nachrede bzw Verleumdung?
   Ja.
 
Betrachtest du das bewusste Ausschließen von Personen mit bestimmten Gruppierungsmerkmalen ebenfalls als Diskriminierung/Mobbing?
   Kommt drauf an.
   "Das bewusste Ausschließen von Personen mit bestimmten Gruppierungsmerkmalen" kann richtig sein und gewünscht. Menschen die unter Drogeneinfluss stehen (Gruppierungsmerkmal) werden bewusste von verschiedensten Aktivitäten oder Orten ausgeschlossen, zB das Führen von schweren Maschinen oder aktuell auch das konsumieren in der Nähe von Minderjährigen. Raucher werden von Innenräumen ausgeschlossen. Fühlt sich die Person dadurch diskriminiert? Kann ich nicht pauschal beurteilen.
   Aber ich empfinde es nicht als Diskriminierung/Mobbing, dass ich als Sturzbetrunckener oder schon als leicht Alkoholisierter vom Führen schwerer Maschinen ausgeschlossen werde, solange auch alle anderen mit dem gleichen Gruppierungsmerkmal auch ausgeschlossen werden.
 
Ich denke, bevor wir nicht eine gemeinsame ethische Basis geklärt haben, ist diese Unterhaltung etwas sinnlos geworden.

 
 

Ich habe leider jetzt Zeit und nicht später, deswegen muss ich die Antwort antizipieren.
 
Ich denke mal, wir werden uns einig sein, dass solche Verhaltensweisen unethisch, sogar illegal sind. Eventuell wird jemand sagen: Ja, aber das waren doch nur Auswüchse.
 
Nein, waren es nicht. Das sind ganz genau die Methoden, die systematisch und absichtlich von den Verantwortlichen in Politik und Medien eingesetzt wurden, um die Bevölkerung zum gewünschten Verhalten zu bringen. Dass man sich auch da in Dinge hineingesteigert haben mag, die ursprünglich nicht beabsichtigt waren, mag wohl sein.
 
Was haben wir auf der anderen Seite? Menschen, die eine medizinische Behandlung ablehnen, und Menschen, die die Angemessenheit der Coronamaßnahmen bezweifeln. Beides ist in keinster Weise verwerflich. Man könnte das sogar aus den bescheuertsten Gründen tun, und es wäre immer noch nicht verwerflich.
 
Darum bin ich es ein wenig Leid, ständig versichern zu müssen, dass ich an das Virus glaube oder es überhaupt wert bin, dass man sich dazu herablässt, mit mir zu reden.
 
Der Druck, sich zu rechtfertigen, liegt eindeutig auf der Seite derjenigen, die solche Mittel als legitim angesehen haben. Sie müssen nachweisen, dass sie einen verdammt guten Grund dazu hatten. Dass es keine ethisch sauberen Wege gab. Dass ihre Methoden überhaupt irgendeinen messbaren Einfluss hatten. Ich würde von den Verantwortlichen schon erwarten, vor allem sich selbst zu beweisen, dass sie keinen Fehler begangen haben. Wenn ich in irgendeiner Situation solche Mittel anwenden würde, würde ich das wissen wollen. Und vor allem würde ich mich hinterher vollkommen anders den Menschen gegenüber verhalten, die Ziel dieser Mittel geworden sind.
 
Außerdem, es scheint zwar noch nicht in den Köpfen angekommen zu sein, aber die Pandemie ist vorbei. Mag es in einer Pandemie möglicherweise für manches eine Berechtigung gegeben haben, jetzt gibt es diese nicht mehr. Diese Mittel weiterhin unverdrossen anzuwenden, ist heute nur noch unethisch, ohne jede mögliche Entschuldigung.

 
Wie meinen Antworten zu entnehmen, können bestimmte Verhaltensweisen in konkreten Fällen ethische Fragen aufwerfen, die dann jeder einzelne für sich beantworten kann/muss. Eine entsprechende Differenzierung habe ich in Form der Antworten gegeben.
Wenn eine Verhaltensweise illegal ist, muss jemand Anzeige erstatten oder Klage einreichen. Also konkret ein Fahrradfahrer der sich gemobbt sieht, weil er mit 2 Promille Alkohol im Blut bewusst von der Teilnahme am Straßenverkehr ausgeschlossen wird, sollte da gegen Klagen. Den Abwägungsprozess des Gesetzgebers und mögliche bereits dazu existierende Rechtsprechung kenne ich nicht, aber vielleicht gab es dabei zB auch eine Güterabwägung bei dem ein Eingriff in die Freiheit des Individuums mit dem Abwenden von Schaden für andere in Betracht gezogen wurde.
 

Darum bin ich es ein wenig Leid, ständig versichern zu müssen, dass ich an das Virus glaube oder es überhaupt wert bin, dass man sich dazu herablässt, mit mir zu reden.

 
Durch die mediale Darstellung und auch durch die Kommunikationsstrategie von Teilen der politischen Opposition sah es so aus, als gebe es nur  zwei große Blöcke. Dabei ließen sich die extremen Positionen wahrscheinlich lauter und besser verbreiten.
Ich kann von außen nicht erkennen, welche Position zum Thema Corona jemand hat. Und das beginnt mit der Frage, ob für die Person das Virus existiert, es eine Erkrankung beim Menschen aus löst, wie schwer die Krankheitslast ist, usw.
Das dabei die Teile der politischen Opposition, sich aus meiner Sicht eher als fundamental Opposition hervor getan hat, trägt dann noch dazu bei, dass diese Unklarheiten und die Fragen danach entstanden sind und weiterhin bestehen. Das entsprechendes Verhalten auf beiden Seiten statt gefunden hat kann man in dem Interview (ist aber hinter einer Paywall) nachlesen.
 
Bedauerlicherweise sind für mich diese Fragen halt wichtig um einschätzen zu können, ob oder worüber wir wie diskutieren können. Ich weiß nicht wie ich es sonst anstellen soll. Bedauerlich im doppelten Sinne, einerseits, dass es an so vielen unterschiedlichen alle möglichen widersprüchlichen Informationen dazu gibt und keine in der Gesellschaft allgemein anerkannte Position, da wurde doch zu Beginn behauptet, dass kommt vom Funkstandard 5G und andererseits, dass alle Menschen die ihre berechtigten Zweifel an den Maßnahmen haben, von all dem lauten Krawall überdeckt wurden und nicht gehört wurden oder gehört werden wollten.
 

Diese Mittel weiterhin unverdrossen anzuwenden, ist heute nur noch unethisch, ohne jede mögliche Entschuldigung.

 
Mit diesem Austausch siehst du dich, also durch mich als diffamiert an?
 
Mit Mitteln meinst du "bewusster Ausschluss", "den Versuch dich zu einer medizinischen Handlung zu nötigen" und Diffamierung, weil du den Maßnahmen kritisch gegenüber stehst?

 

 

Der Druck, sich zu rechtfertigen, liegt eindeutig auf der Seite derjenigen, die solche Mittel als legitim angesehen haben. Sie müssen nachweisen, dass sie einen verdammt guten Grund dazu hatten. Dass es keine ethisch sauberen Wege gab. ...

 

Das sollte doch in einer Art vorliegen, zB Infektionszahlen, Sterberate, RKI Tages- und Wochenberichte, usw. Aber dazu wurde weiter oben doch schon festgestellt, dass es auf "mein Wissenschaftler - dein Wissenschaftler" hinaus läuft.

 

Also bleibt es wie es ist, ... keine Chance auf zumindest eine bessere Kommunikationsweise für das nächste Mal.

 

 

 

Und da es mal erwähnt wurde, die USA hatten ja eine Blaupause für "die Reaktion auf schwerwiegende Gefahren durch Infektionskrankheiten und biologische Vorfälle" (frei übersetzt). Wurde auch frei geklagt. Siehe hier.

Da auch Schweden als positives Beispiel hervor gehoben wurde habe ich mal gesucht und "nur" "Nationell plan för pandemisk influensa" (nur schwedisch) gefunden. Ist von 2009 und da nur in schwedisch, kann ich nicht einmal sagen, ob es das richtige Dokument ist :mellow: :confused:  aber Tegnell hat das Vorwort geschrieben, also ist als vielleicht nicht so weit weg.

 

Vielleicht gibt es ja auch einen Plan oder eine Blaupasue aus Deutschland.

 

 

 

Ist zwar Off-Topic und auch wieder nicht.

 

Gibt es Sci-Fi oder Fantasy Werke zum Thema "Tyrannei der Mehrheit"?

 

 



#264 Michael Böhnhardt

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Geschrieben 21 April 2024 - 20:38

 
Mit diesem Austausch siehst du dich, also durch mich als diffamiert an?
 

Nein, Trace, von dir war ich nur genervt, weil du Amtranik schon wieder unterstellt hast, er würde nicht an das Virus glauben.

 

So wie dich offenbar die Frage umtreibt, ob die Leute an das Virus glauben, treibt mich die Frage um, ob die Leute die Art und Weise prinzipiell in Ordnung finden, wie insbesondere Ungeimpfte drangsaliert und schikaniert wurden.

 

Allerdings muss ich aus der Art und Weise, wie du meine Frage beantwortet hast, durch alle möglichen abstrakten Beispiele, leider wohl schließen, dass du überhaupt keine Ahnung hast, wovon ich überhaupt rede.

 

Ich bin jetzt erstmal ein bisschen frustriert und weine in mein Kissen.



#265 Trace

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Geschrieben 21 April 2024 - 20:44

Ja, erfahrungsgemäß bin ich bei bestimmten Formen von Drangsal und Schikane und manchmal auch Beleidigung etwas blind oder merke es erst sehr ... sehr viel später. "Ignorance is bliss" .. oder so ... obwohl das Nichtwahrnehmen, ja noch eine Schwelle vor der Möglichkeit des Ignorierens liegt.

 

Auch vielleicht interessant als Grundlage für den Versuch einer Begründung der Maßnahmen, ein Dokument des deutschen Ethikrats. (Habe aber gerade auch nur den 1. Abschnitt gelesen.)



#266 Peter-in-Space

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Geschrieben 21 April 2024 - 20:58

Du sagst hier war richtiges, was die allermeisten sicher schon vergessen haben werden. Aber das entscheidende für mich ist nicht die AFD, sondern die Art und Weise wie die ÖRR und meisten anderen Medien darauf reagiert haben. Damals im Januar, Februar 2020 war der allgemeine Tenor dieser Medien, Corona ist eine rechte Verschwörungstheorie.

 

das habe ich aber nicht gehört oder gelesen und kann es nicht bestätigen. Noch nicht einmal als Witz, auch nicht als schlechten Humor. Vielleicht, weil ich auch richtige Recherchemedien konsumiere (als Print stehe ich auf den "Spiegel" - trotz Relotius und wegen der Relotius-Aufarbeitung - und "Die Zeit").

 

Die Bösen versuchen das Thema zu nutzen, um Stimmung zu machen.

 

Bitte um eine Quelle!

 

Kurze Zeit später kam eine ziemliche 180 Grad Wende, wie wir alle wissen. Was sagt uns das?

1. Ohne Medien kannst du so eine Pandemie nicht initiieren. Die Amish in Amerika, haben davon z.b. nichts mitbekommen.

 

Es gibt mehrere Strömungen bei den Amischen, die der Normalbevölkerung Zugewandten hatten massive Verluste. Aber ja: die Hardliner dieser Gruppe hatten keine Verluste. Aber das sind vielleicht 3 oder 4 Familien. Und die haben andere Probleme.

 

Und auch alle wir hier hätten das Jahr 2020 nicht von irgendeinem beliebigen vorherigen unterscheiden können, hätte es die Medienbeschallung nicht gegeben. Denn es sind nicht mehr Leute gestorben und es sind nicht mehr Leute erkrankt.... sagen die DATEN!

 

Nein die Medien waren nicht Schuld an Corona. Ein Virus war es. er war nicht tödlicher als Influenza, aber ansteckender. Die Masse macht's.

2. Im Fernsehen und Zeitung und Radio war das Virus jedoch 24/7 Thema.

 

Ja. Es war auf der einen Seite die Erfüllung der Informationspflicht im Katastrophenfall (da waren die Medien mit ihrer Aufgabe viel früher viel weiter als die ihr zugrunde liegende nationale Politik = Regierung). Und ja, der Boulevardanteil war leider auch sehr groß und auch mir zu groß. Allerdings ist mir Boulevard sowieso zuwider.

Es geht um Vertrauen. Wenn das einmal weg ist, sieht es schlecht aus. Die Umfragewerte für die Politik in Deutschland allgemein, sind in dieser Hinsicht sehr schlecht.

 

Liegt nicht an jenen, die den Boulevardanteil filtern konnten. Es waren viele.


Bearbeitet von Peter-in-Space, 21 April 2024 - 21:17.

Wenn es eine Krisensituation gibt, sucht der intelligente Mensch nach einer Lösung,

der dumme Mensch nach Schuldigen.

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#267 Michael Böhnhardt

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Geschrieben 21 April 2024 - 22:39

@ Trace

 

Übrigens, da es dich ja umtreibt, die übliche, nennen wir es, vom Mainstream abweichende Theorie geht davon aus, dass es das Virus gibt. Ihr Ansatzpunkt liegt normalerweise in der Frage, warum fast die ganze Welt völlig anders auf das Virus reagiert hat, als man erwartet hätte. Und das stimmt, auch wenn alle sagen, alles neu, niemand wusste was, natürlich hatte man Notfallpläne für einen Virus, und die  werden im Prinzip schon so ausgesehen haben wie das, was die Schweden gemacht haben.

Auf diese Frage kann man nun eine beliebig finstere Antwort (er)finden.


Bearbeitet von Michael Böhnhardt, 22 April 2024 - 14:31.


#268 Peter-in-Space

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Geschrieben 22 April 2024 - 01:08

Die Schweden hatten schon ihren Katastrophenplan, und den setzten sie auch um:

 

1. Abstand:

in einem Land, wo Jeder dem Anderen sowieso aus dem Weg geht, kommt es nicht drauf an, ob der Abstand 1,5 Meter beträgt oder 3 Meter. 1,5 Meter ist der normale Abstand in einer schwedischen Warteschlange an der Kasse - ohne Virus.

 

2. die Schulen wurden nicht geschlossen - wohl aber die Kneipen.

 

3. es gab kein Land, dass die Besuche im Lebensmitteleinzelhandel dermaßen beschränkte wie Schweden. Es wurden Wachdienste ausgebildet, die auf die Kontingentierung achteten: eine gewisse Altersgruppe durfte nur zu einer gewissen Tageszeit einkaufen, wer ausscherte, bekam ein "Knöllchen". Selbst Griechenland, wo man städtische Infrastruktur als Maß aller Dinge gesehen hat und 2 Stunden außerhäusliche Aktivität als ausreichend gesehen hat, war nicht so streng.

 

4. Innerhalb von Gebäuden (!) gab es eine Maskenpflicht. Wer sich nicht daran hielt, konnte mit sozialem Ärger (= Prügel) rechnen. Und mit einer Strafanzeige.

 

5. Schwedische Ämter und Behörden sind volldigitalisiert. Könnte man bei uns auch mal einführen, aber immer ist irgendeine Partei dagegen, und wenn es keine Partei ist, dann der Ethikrat, der irgendwo in Hintertupfingen am Rinnsal eine Oma ausfindig gemacht hat, die ein Wählscheibentelefon nur vom Otto-Katalog her kennt und dieses für state of the art hält.

 

In diesem Licht betrachtet waren die Maßnahmen in Deutschland gerade richtig - für Deutschland. Und seinen Michels und Michaelas!


Bearbeitet von Peter-in-Space, 22 April 2024 - 01:11.

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#269 Michael Böhnhardt

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Geschrieben 22 April 2024 - 07:21

 

In diesem Licht betrachtet waren die Maßnahmen in Deutschland gerade richtig - für Deutschland. Und seinen Michels und Michaelas!

 

Ich denke leider, dass du da Recht hast, allerdings aus völlig anderen Gründen als du.



#270 Peter-in-Space

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Geschrieben 22 April 2024 - 13:16

Ich denke leider, dass du da Recht hast, allerdings aus völlig anderen Gründen als du.

Ich glaube, in der Einschätzung des "mündigen Bürgers" sind wir gar nicht so weit auseinander.

 

Allerdings war die Reaktion auf die ersten Bilder maskentragender Italiener ein Zeichen, dass der Bürger wirklich mündig ist. Ganz im Gegensatz zu @Amtraniks und @Helges Annahme, dass wir der Politik in einer Art Kadavergehorsam gefolgt sind, haben wir schon seit mehreren Wochen Masken getragen, bis die Regierung in Form des beruflichen Kreditberaters und Hobbypolitikers Jens Spahn endlich gesagt hat, das Masken tragen nicht gerade die Dümmste aller Maßnahmen ist. Ich erinnere mich, dass es 5 Wochen dauerte, und weitere 4 oder 5 Wochen, bis FFP1 ("Chirurgenmasken" - die in dieser Form in keinem OP-Saal mehr Verwendung finden) Pflicht wurde - was ca. 3 Wochen später zu FFP2 korrigiert wurde.

 

Wir haben die Masken selbst genäht. Dass diese Masken nicht ausreichten, wurde uns so lange verschwiegen, bis die Tandlerin, der Nüßlein und der Sauterer (alle CSU) mit Milliardensubventionen vom Bundesgesundheitsministerium ihre Maskendeals abgeschlossen hatten. Überdies auch Amthors Philipp (CDU). Diese waren - wenn überhaupt lieferbar - entweder abgelaufen oder fehlerhaft/gar nicht erst zugelassen.

Diese Masken stellten das komplette Gegenteil der Masken dar, die das RKI in großen Mengen bestellte und für einen kleinen Preis verkaufte: diese waren geprüft und gesichert, ja, sogar zertifiziert :respect:

 

https://de.wikipedia...ki/Maskenaffäre

https://www.spiegel..../maskenaffaere/

https://www.mdr.de/n...sauter-100.html

https://www.sueddeut...klage-1.6151879

 

(... einmal @Ming spielen ... hat schon was! ;) )

 

ich bin mir sicher, unter einer Regierung wie der Derzeitigen (oder einer ähnlichen Koalition!) hätte es diese Skandale nicht gegeben.


Wenn es eine Krisensituation gibt, sucht der intelligente Mensch nach einer Lösung,

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