Falls es dich tröstet, diese beziehung hat schon noch Plotrelevanz
Ja, ich hab weitergelesen und es wird richtig spannend. Etwas wild für mich, diese Beziehung zu verstehen. Vater und Sohn sind fast im selben Alter wie mein Jüngster und ich, von daher ziehe ich Vergleiche.
Problematisch sehe ich die Ansicht, Kinder hätten auch automatisch Verantwortung für ihre Eltern. So etwas führt schnell zur Erwartung, dass Kinder für ihre Eltern da sein müssen und ihnen etwas zurückzugeben haben. Das sehe ich nicht so.
Hier im Roman begehrt der Sohn gegen einen Vater auf, dessen Verhalten ersteinmal toxisch wirkt, doch nach und nach wird das so dargestellt, als ob das Kind das übertreibt, all das Gute verdrängte und letztlich merkt, dass der Vater das alles nur gut meinte und seinen Sohn erfolgreich auf das alles vorbereitete. Mal gucken, wie sich das zum Ende hin gestaltet
Der Präsenz gefällt mir immer noch nicht. Claudia hat da aber sehr cool übersetzt, soweit ich das beurteilen kann.