Hallo zusammen,
ich lese gerade (u. a.) Diese brennende Leere und bin bei 15%, bisher bin ich stark begeistert. Wenn das so weitergeht, klarer KLP Kandidat.
Hier der Klappentext:
Eine raffiniert erzählte Dystopie über die Folgen des Klimawandels, ein Krimi um ein dunkles Familiengeheimnis und die Geschichte einer jungen Frau, die auf der Suche nach ihrer wahren Identität ist.Mexico City im Jahr 2030: Die junge Physikerin Karina, die an einer Quantentheorie der Schwerkraft arbeitet, kümmert sich um ihre demente Großmutter, als diese ihr eines Nachts ein beunruhigendes Geheimnis anvertraut. Es hat mit dem Tod von Karinas Eltern zu tun, achtzehn Jahre zuvor.Kurz danach bricht im nahegelegenen Park Chapultepec ein Brand aus. Ein riesiger Zoo und ein Friedhof befinden sich hier, Karinas Eltern sind an diesem Ort begraben. Die Tiere sterben oder fliehen, der Park wird völlig zerstört. Mit Hilfe des Friedhofswärters Silverio wird Karina der Wahrheit hinter dieser Katastrophe auf den Grund gehen.In diesem packenden Roman bewegt sich die Zeit vor und zurück, dehnt sich aus und zieht sich zusammen. Im Zentrum steht ein Rätsel, um das die grundlegenden Themen unserer Zeit kreisen: Umweltkrise, Familienkonflikte, Sucht, Fanatismus und die Beziehung des Menschen zu anderen Wesen unseres Planeten.
Die kleinen Schnipsel Weltenbau markiere ich wie Goldstaub und habe große Freude am Entdecken. Offenbar spielt der Roman 2031, also sehr Near Future und eben in Südamerika (wo genau müsste ich wohl nachschlagen, der Autor ist aus Mexiko). Okay, kriege ich gerade nicht raus. Aber sowohl die Physikerin Karina finde ich klasse, vor allem wegen ihrer Beziehung zu ihrer Großmutter, und dann der Friedhofswärter, der ist auch toll und richtig gut und plastisch eingeführt. Die Perspektiven wechseln sich einigermaßen ab und kommen wohl auch noch zusammen. Bisher sehr toll! Klar, wird als Klima-Dystopie beworben und das passt auch, ist aber trotzdem toll. Viele Anker. Das Buch hätte mir schon immer gut gefallen, einen starken Phantastikmuskel braucht man dazu nicht. Insofern wird es wohl auch im Mainstream gut ankommen.