Da es sich nicht direkt um SF dreht, sondern um Bücher im Allgemeinen, habe ich es mal im Off-Topic-Bereich reingestellt. Es geht um eine Nachrichtenmeldung des Senders SRF aus der Schweiz.
Konkret geht es um ein kanadisches Unternehmen das (auch im deutschsprachigen Raum) automatisiert und in sehr großem Umfang alte Bücher in Online-Antiquariaten aufkauft um sie für das Training ihrer KI-Sprachmodelle zu verwenden und anschließend zu vernichten.
Der Sinn dahinter soll das "Fair-Use-Prinzip" sein:
Hinter dem Phänomen könnte ein umstrittenes Konstrukt aus dem US-amerikanischen Urheberrecht stecken. Wer digitale Texte im Netz kopiert, riskiert Schadensersatzklagen. Kaufen KI-Unternehmen die Bücher hingegen physisch und vernichten sie nach dem Einlesen, gilt dies in der Branche als Versuch, sich auf das sogenannte Fair-Use-Prinzip zu berufen.
Was haltet ihr davon?
Findet ihr es unethisch Bücher zu kaufen um sie anschließend zu vernichten, auch wenn dadurch unter Umständen auch viel gesuchte und vergriffene Titel der Allgemeinheit unzugänglich gemacht werden?
Quelle:
https://www.srf.ch/k...ten-die-buecher




