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Was kann der "Filmbooster" bewirken?


39 Antworten in diesem Thema

#1 Mammut

Mammut

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Geschrieben 21 Juli 2026 - 08:20

Deutsche Filme sind wieder weltweit erfolgreich, doch der Produktionsstandort Deutschland hat schwere Zeiten hinter sich. Die Regierung will die Branche jetzt gesetzlich stärken. Wie wirkungsvoll ist der "Filmbooster"?

Förderung der Filmbranche: Was kann der "Filmbooster" bewirken? | tagesschau.de

 
 

 



#2 Nina

Nina

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Geschrieben 24 Juli 2026 - 18:56

Prinzipiell glaube ich mal, was da steht, dass tatsächlich dieses Filmstudio einen Aufschwung erlebt. Könnte natürlich auch andere Gründe als dieses Gesetz haben. Ich habe einen Vortrag über Astronomie gehört, von jemandem, der tatsächlich selbst nicht daran glaubt, der meinte, die Zusammenhänge wären oft so, als würde man glauben, dass man vom Eisschlecken braun wird.

 

Aber nehmen wir mal an, der Artikel stimmt vollumfänglich. Dann ist es doch bloß eine Beschwerde, dass man nicht sofort in die Vollen geht. Wenn Netflix und Co. 8% ihrer Produktion in Deutschland machen müssen, um da am Markt zu bleiben, ist das doch ein guter Schritt. Übrigens ist interessanterweise auch das Streaming deutscher Sender von Ländergesetzen betroffen: Ich kann deutsches Fernsehen über Satellit empfangen, aber beim Streaming sind einige Beiträge nicht für Österreich freigegeben. 



#3 Stefan9

Stefan9

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Geschrieben 26 Juli 2026 - 09:17

Horst Schlämmer sucht das Glück.

3 Fördertöpfe und immer noch Schrott. Es muss der umgekehrte Weg gegangen werden. Produktionen müssen

sich am Markt ohne Förderung beweisen.

 

Und wenn wir schon von Erfolg sprechen so sind es spanische, südamerikanische und koreanische und natürlich

amerikanische Serien und Filmproduktionen, die den Streamingmarkt dominieren.

Deutsche Produktionen sehe ich da kaum bis gar nicht.


------ ......ob Herr Rossi je das Glück gefunden hat?....------

 

In motivationstheoretischer Interpretation aus Managementsicht ist Hans im Glück ein „eigennütziger Hedomat und unlustmeidender Glücksökonom“. ---Rolf Wunderer

 

Niemand hat das Recht auf ein konstantes Klima. Auch Grönländer haben ein historisches Recht auf Ackerbau. Daran sollten unsere Weltenlenker denken, wenn sie sich daran machen, die globale Temperatur mit Hilfe des CO2 neu einzustellen. 

 

"Wir können nicht alle mit einem Mac Book und einem Chai Latte in Berlin in einem Coworking Space sitzen und die zehnte Dating App erfinden". Marco Scheel 3:50 min

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#4 RolandsFarblood

RolandsFarblood

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Geschrieben 26 Juli 2026 - 18:52

Ich finde den Gegensatz zwischen Förderung und Markt etwas zu einfach.

Eine Förderung kann zunächst einen Produktionsstandort stärken: Fachkräfte bleiben verfügbar, Studios werden ausgelastet, technische Infrastruktur entsteht und größere Produktionen geben ihr Budget in der Region aus. Das ist ein wirtschaftlicher Effekt, selbst wenn daraus nicht automatisch ein Publikumserfolg wird.

Andererseits kann Förderung natürlich nicht die Frage beantworten, ob ein Stoff Menschen interessiert. Mehr Geld erzeugt noch keine bessere Geschichte, kein klareres Profil und keine funktionierende Vermarktung. Auch ein technisch hervorragend produzierter Film kann nahezu unsichtbar bleiben, wenn Distribution und Publikumsaufbau erst nach seiner Fertigstellung beginnen.

Sinnvoll wäre für mich deshalb eine getrennte Betrachtung:

Hat die Maßnahme den Produktionsstandort gestärkt?

Und entstehen daraus Filme und Serien, die tatsächlich ein Publikum erreichen?

Das eine kann funktionieren, während das andere weiterhin ein Problem bleibt.

 



#5 Nina

Nina

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Geschrieben 01 August 2026 - 21:55

 

 

Andererseits kann Förderung natürlich nicht die Frage beantworten, ob ein Stoff Menschen interessiert. Mehr Geld erzeugt noch keine bessere Geschichte, kein klareres Profil und keine funktionierende Vermarktung. Auch ein technisch hervorragend produzierter Film kann nahezu unsichtbar bleiben, wenn Distribution und Publikumsaufbau erst nach seiner Fertigstellung beginnen.

Ja, aber ist das nicht der Sinn von Förderung, dass man schwierige Stoffe fördert? Zeug, wo die meisten Leute erst nach Jahrzehnten erkennen, dass es richtig und wichtig war, genau diese Geschichte zu erzählen?



#6 simifilm

simifilm

    Cinematonaut

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Geschrieben 03 August 2026 - 13:06

Horst Schlämmer sucht das Glück.

3 Fördertöpfe und immer noch Schrott. Es muss der umgekehrte Weg gegangen werden. Produktionen müssen

sich am Markt ohne Förderung beweisen.

 

Und wenn wir schon von Erfolg sprechen so sind es spanische, südamerikanische und koreanische und natürlich

amerikanische Serien und Filmproduktionen, die den Streamingmarkt dominieren.

Deutsche Produktionen sehe ich da kaum bis gar nicht.

 

Ich weiss ja nicht, was du für Filme schaust (stimmt nicht, eigentlich kann ich es mir recht gut vorstellen), aber ich habe in jüngerer Zeit mit Rose, In die Sonne schauen und Was Marielle weiß drei sehr sehenswerte deutsche Filme gesehen, von denen keiner ohne öffentliche Förderung je zustande gekommen wäre.


Signatures sagen nie die Wahrheit.

Filmkritiken und anderes gibt es auf simifilm.ch.

Gedanken rund um Utopie und Film gibt's auf utopia2016.ch.

Alles Wissenswerte zur Utopie im nichtfiktionalen Film gibt es in diesem Buch, alles zum SF-Film in diesem Buch und alles zur literarischen Phantastik in diesem.
 

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#7 Stefan9

Stefan9

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Geschrieben 03 August 2026 - 13:43

Deine Auswahl wäre auf Netflix wahrscheinlich nicht zu vermarkten. Warum soll Netflix nun 8% seines (deutschen) Jahresumsatz 

zwangsweise an die deutsche Filmwirtschaft abdrücken, um diese Produkte gegen zu finanzieren?


------ ......ob Herr Rossi je das Glück gefunden hat?....------

 

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#8 simifilm

simifilm

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Geschrieben 03 August 2026 - 13:54

Deine Auswahl wäre auf Netflix wahrscheinlich nicht zu vermarkten.


Genau. Und um sicherzustellen, dass entsprechende Werke dennoch produziert werden, braucht es staatliche Förderung.
 

Warum soll Netflix nun 8% seines (deutschen) Jahresumsatz  zwangsweise an die deutsche Filmwirtschaft abdrücken, um diese Produkte gegen zu finanzieren?

 
Weil Netflix viel Geld in Deutschland abschöpft, deutsche Produktionen konkurrenziert, aber von sich aus mit wenigen Ausnahmen kaum in deutsche Produktionen investiert.

 

Eine Praxis, die übrigens alles andere als unüblich ist – zahlreiche Branchen werden durch Zölle von ausländischer Konkurrenz geschützt. In diesem Fall kommt neben dem rein wirtschaftlichen Aspekt noch die Frage hinzu, ob es ein Land für wichtig erachtet, ob das, was über die Bildschirme und Leinwände flimmert, nur von ausländischen Konzernen stammt, oder ob man auch den Menschen, die tatsächlich in dem Land leben, ermöglichen will, dass sie sich künstlerisch ausdrücken können. 


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#9 Rudolf

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Geschrieben 03 August 2026 - 22:45

Ich weiss ja nicht, was du für Filme schaust (stimmt nicht, eigentlich kann ich es mir recht gut vorstellen), aber ich habe in jüngerer Zeit mit Rose, In die Sonne schauen und Was Marielle weiß drei sehr sehenswerte deutsche Filme gesehen, von denen keiner ohne öffentliche Förderung je zustande gekommen wäre.

Drei sehr gute Beispiele von hochwerigen Filmproduktionen aus Deutschland.
Hierzu möchte ich noch etwas mehr Fleisch auf die Knochen hinzufügen:
https://presseportal...chen-filmkritik

Zu "Rose":
Der Film feierte seine Premiere im offiziellen Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale), wo Sandra Hüller den Silbernen Bären für die beste Hauptdarstellerin gewann. Nach dem Erfolg auf dem Festival sicherte sich die weltweite Vertriebsagentur The Match Factory umfangreiche weltweite Vertriebsverträge. Die renommierte Arthouse-Plattform MUBI erwarb die Rechte an dem Film für Nordamerika, Großbritannien, Irland, Italien, die Türkei, Lateinamerika, Australien und Neuseeland und sicherte sich damit einen breiten internationalen Kinostart sowie die Verfügbarkeit im Streaming.

Zu "In die Sonne schauen":
Der Film erlangte weltweites Ansehen, als er den Preis der Jury bei den Filmfestspielen von Cannes gewann. Er setzte seinen Erfolg im In- und Ausland fort, indem er bei den Deutschen Filmpreisen (Lolas) mit zehn Auszeichnungen abräumte und vom Verband der deutschen Filmkritik als bester Spielfilm ausgezeichnet wurde. Aufgrund seines großen Ansehens auf Festivals wurde der Film auf die offizielle Shortlist der Oscar-Verleihung in der Kategorie „Bester internationaler Spielfilm“ gesetzt, was seine Präsenz im nordamerikanischen und europäischen Preisverleihungs- und Kinostartkalender erheblich steigerte.

Zu "Was Marielle weiß":
Der Film, der zunächst auf verschiedenen Festivals (darunter auch der Berlinale) Premiere feierte, wurde laut „The Film Verdict“ zu einem seltenen Highlight als „deutsche Komödie mit großem Crossover-Potenzial für ein breiteres internationales Publikum“. Internationale Kritiker lobten ihn in den höchsten Tönen und verglichen ihn aufgrund seines bissigen, surrealen Blicks auf moderne Familiendynamiken und die Überwachungskultur mit einem „Film von Yorgos Lanthimos in Zusammenarbeit mit M. Night Shyamalan“. (Quelle: https://luckynumber....arielle-knows/)
Der Film, der international unter dem Titel „What Marielle Knows“ bekannt wurde, konnte dank seines starken Drehbuchs (das mit dem Deutschen Filmkritikerpreis für das beste Drehbuch ausgezeichnet wurde) nach seiner deutschen Kinopremiere den Vertrieb über zahlreiche europäische und internationale Independent-Filmnetzwerke sichern.

Was Netflix angeht, so finden sich dort weltweit sehr erfolgreiche Hitserien wie

  • "Dark" (2015-2020), die erste deutsche Originalserie von Netflix. Sie entwickelte sich zu einem riesigen weltweiten Hit.
  • "Die Kaiserin (2022 - heute): Diese Serie belegte nach seinem Start mehrere Wochen in Folge den zweiten Platz unter den weltweit meistgesehenen Netflix-Serien und verzeichnete insgesamt über 150 Millionen Streaming-Stunden.
  • "How to Sell Drugs Online (Fast)“ (2019–heute): Diese Serie zählt zu den weltweit meistgesehenen deutschen Comedy-Exporten auf Netflix.
  • "Liebes Kind“ (2023): Diese Mini-Serie führte weltweit die Top-10-Listen an und gewann bei den 52. International Emmy Awards den Preis für den besten Fernsehfilm bzw. die beste Miniserie.
  • "Achtsam Morden“ (2024–2026): Die erste Staffel wurde sofort zu einem internationalen Hit; die zweite Staffel startet Mitte 2026.
  • "Unfamiliar“ (2026): Dieser Film stieß schnell in die Spitzenränge der weltweiten Netflix-Charts für nicht-englischsprachige Titel vor.
  • "Im Westen nichts Neues" (2022):Der absolute Höhepunkt des deutschen Streaming-Erfolgs, der vier Oscars (darunter den für den besten internationalen Spielfilm) und weltweit Millionen von Streaming-Stunden einbrachte.
  • "Kleo" (2022–heute): Der Film wurde von der Kritik hoch gelobt und erhielt eine Nominierung für den US-amerikanischen Critics’ Choice Award. Auch wenn die Serie vielleicht nicht die astronomisch hohen Zuschauerzahlen von Mainstream-Hits wie „Dark“ oder „Die Kaiserin“ erreicht, hat sie sich doch als globaler Liebling der Kritiker eine unglaublich lukrative und beständige Nische erobert.(Quelle: https://www.esquire....erie-staffel-2)

Wenn man sucht, dann findet man genügend Beispiele im Netz, wo deutsche Produktionen auf Streamern wie Netflix, Amazon Prime & Co empfohlen werden:

Es findet eine massive, äußerst strategische Neuausrichtung des Produktionsbudgets von Netflix statt, bei der der EMEA-Markt (Europa, Naher Osten und Afrika) in den Vordergrund rückt. Diese Neuausrichtung ist zwar maßgeblich dadurch beeinflusst, dass die EMEA-Region mittlerweile Netflix’ größte Abonnentenbasis insgesamt darstellt (über 101 Millionen Mitglieder), doch die Gründe für diesen Kurswechsel sind weitaus komplexer als bloße Abonnentenzahlen. Ausschlaggebend sind regulatorische Vorgaben, finanzielle Effizienz und eine bewährte „Local for Global“-Inhaltsstrategie. (Quelle: https://brusselsmorn...gy-2026/92280/)
 
Wenn man sich anschaut, welche Länder aktuell die produktivsten sind in Bezug auf Filme und TV Shows, so lassen sich die Top 8 leicht recherchieren:
Indien steht mit ca. 1500-2500 Filmen pro Jahr an der Spitze, gefolgt von Nigeria, wo 1000-1500 Filme pro Jahr produziert werden. Die Vereinigten Staaten produzieren ca. 700-800 Filme jährlich, aber aufgrund riesiger Infrastruktur-Netzwerke wie Netflix, Amazon, Disney und traditionellen Kabelnetzwerken produzieren die USA die weltweit größte Anzahl an ins Ausland exportierten Fernsehserien. China produziert ca. 600 Filme pro Jahr und steht offiziell weltweit an erster Stelle, was die Anzahl der jährlich produzierten und ausgestrahlten Fernsehserien-Episoden angeht.
An fünfter Position ist Japan dank seiner äußerst produktiven Anime-Branche. 
 
Wenn die Recherchen stimmen, dann liegt Deutschland irgendwo zwischen Position 6-8, mit ca. 230-260 jährlichen Filmproduktionen. Zwar kann es nicht mit den Tausenden von Low- bis Mid-Budget-Filmen mithalten, die in Indien oder Nigeria am laufenden Band produziert werden, doch ist Deutschland global äußerst einflussreich. Es zählt neben dem Vereinigten Königreich und Frankreich zu den drei führenden Film- und Fernsehproduktionszentren Europas.
Allein im Jahr 2025 wurden 594 Filme mit deutscher Beteiligung (davon 297 mehrheitlich deutsche Produktionen) in 87 Ländern vertrieben. Europa bleibt der wichtigste Abnehmer deutscher Exporte (72,4 % der internationalen Einnahmen), während Nordamerika den zweitgrößten Markt darstellt. (Quelle: https://www.german-f...-than-doubled/)
 
Ich finde, wenn man sich all die Beispiele und weltweiten Zahlen ansieht, ist der Produktionsstandort Deutschland vergleichsweise mit seinen Filmen und Serien gut vertreten, wächst, ist international gut angesehen  und erfolgreich.


Bearbeitet von Rudolf, 04 August 2026 - 13:05.


#10 Stefan9

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Geschrieben 04 August 2026 - 11:17

 

 

 ob es ein Land für wichtig erachtet, ob das, was über die Bildschirme und Leinwände flimmert, nur von ausländischen Konzernen stammt, oder ob man auch den Menschen, die tatsächlich in dem Land leben, ermöglichen will, dass sie sich künstlerisch ausdrücken können. 

Dafür ist in Deutschland der ÖR zuständig, der explizit Kultur und Spartenkanäle voran bringen soll. Ich sehe Netflix

in keiner Verantwortung, schon gar nicht mit den geforderten Zwangsabgaben.


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#11 simifilm

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Geschrieben 04 August 2026 - 12:34

Dafür ist in Deutschland der ÖR zuständig, der explizit Kultur und Spartenkanäle voran bringen soll. Ich sehe Netflix

in keiner Verantwortung, schon gar nicht mit den geforderten Zwangsabgaben.

Film ist für dich also gleichbedeutend mit Fernsehen?

 

Es ist übrigens nicht so, dass Deutschland hier etwas Ungewöhnliches macht. In der Schweiz gibt es eine ganz ähnliche Regelung, ebenso in diversen anderen europäischen Ländern. 


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#12 Stefan9

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Geschrieben 04 August 2026 - 15:31

Film ist für dich also gleichbedeutend mit Fernsehen?

 

 

Das ZDF war koproduzierender Sender bei "In die Sonne schauen" neben diversen anderen

Fördertöpfen.


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#13 simifilm

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Geschrieben 04 August 2026 - 15:54

Das ZDF war koproduzierender Sender bei "In die Sonne schauen" neben diversen anderen

Fördertöpfen.

 

Genau, neben diversen anderen. Filmfinanzierung ist immer Stückwerk, und das ZDF hat definitiv nicht die Mittel, um die Finanzierung eines Kinofilms alleine zu stemmen. Respektive: Wenn die Finanzierung von Kinofilmen ausschliesslich über das öffentlich-rechtliche Fernsehen erfolgen würde, wäre das Geschrei sicher (nicht zuletzt von Leuten wie dir, die dann mit grosser Empörung ausführen würden, warum es offensichtlich nicht Aufgabe eines Fernsehsenders sein kann, Kino zu machen).


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#14 Stefan9

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Geschrieben 05 August 2026 - 11:26

Was hat das jetzt mit Zwangsabgaben für Netflix zu tun?


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#15 simifilm

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Geschrieben 05 August 2026 - 12:18

Was hat das jetzt mit Zwangsabgaben für Netflix zu tun?

Gute Frage. Ich antworte ja nur auf deine Posts.

 

Da du das Wort anscheinend sehr gerne magst – was unterscheidet eine Zwangsabgabe eigentlich von einer normalen Abgabe? Respektive: Was wäre denn ein Beispiel für eine Nicht-Zwangsabgabe? 


Bearbeitet von simifilm, 05 August 2026 - 12:19.

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#16 Ulrich

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Geschrieben 05 August 2026 - 13:37

Zwangsabgabe ist umgangssprachlich und hat sich in Deutschland wegen der Rundfunkgebühr etabliert. „Zwang“ betont besonders die Zahlungsverpflichtung.

Eine Abgabe ist bereits eine verpflichtende Zahlung an den Staat.

#17 simifilm

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Geschrieben 05 August 2026 - 13:37

Eine Abgabe ist bereits eine verpflichtende Zahlung an den Staat.

 

Ja eben.


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#18 Stefan9

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Geschrieben 06 August 2026 - 12:46

2013 hat man in D von Rundfunkgebühr auf Rundfunkbeitrag

umgestellt, um Rechtssicherheit herzustellen. (Also den Nichtzahlern beizukommen)

Bis 2013 hatte zB der Alm Öhi in seiner Berghütte ohne Radio, TV, smartphone usw 

keine GEZ zu zahlen. Oder bei anderen Haushalten musste der Nachweis der "illegalen" unbezahlten

Nutzung geführt werden.

 

Ab 2013 muss er und alle anderen Haushalte den Rundfunkbeitrag zahlen,

obwohl die Leistung nicht genutzt wird.

Wird nicht gezahlt, kommt es zur Zwangsvollstreckung.

Ein weiter Teil der Gesellschaft etablierte darauf hin den Begriff

Zwangsgebühren.

 

Von 1976 bis 2026 hat sich der Zuschaueranteil des linearen Fernsehens

im ÖRR

von 100% auf etwas weniger als die Hälfte reduziert.

 

Heißt, die Hälfte würde keine Gebür bzw Beitrag leisten wollen, wenn sie nicht gezwungen würden.

 

 

 

 

 


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#19 simifilm

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Geschrieben 06 August 2026 - 13:03

Ein weiter Teil der Gesellschaft etablierte darauf hin den Begriff

Zwangsgebühren.

 

 

Wutbürger≠weiter Teil der Gesellschaft.


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#20 Stahlelefant

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Geschrieben 06 August 2026 - 13:24

Jemand sagte mal: Man kann sogar aus der Kirche austreten, aber beim ÖRR zahlt man bis zum letzten Atemzug. (Oder sogar darüber hinaus? Bis zum Ende des Quartals, in dem man stirbt?) Wenn die wenigstens sparsam mit dem Geld umgehen würden. Der Gegenwert für die ca. 10 Milliarden €, die da jedes Jahr verbraten werden, scheint mir nicht hoch genug zu sein. Kein anderes Land der Welt leistet sich so teure staatliche Sender wie die BRD. Wahrscheinlich sieht’s in der Schweiz besser aus, was den Rundfunk angeht.


Nautron respoc lorni virch.


#21 simifilm

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Geschrieben 06 August 2026 - 14:12

Jemand sagte mal: Man kann sogar aus der Kirche austreten, aber beim ÖRR zahlt man bis zum letzten Atemzug. (Oder sogar darüber hinaus? Bis zum Ende des Quartals, in dem man stirbt?) Wenn die wenigstens sparsam mit dem Geld umgehen würden. Der Gegenwert für die ca. 10 Milliarden €, die da jedes Jahr verbraten werden, scheint mir nicht hoch genug zu sein. Kein anderes Land der Welt leistet sich so teure staatliche Sender wie die BRD. Wahrscheinlich sieht’s in der Schweiz besser aus, was den Rundfunk angeht.

 

Angesichts deines Posts glaube ich nicht, dass wir in diesem Zusammenhang das Gleiche unter "besser" verstehen.


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#22 Stahlelefant

Stahlelefant

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Geschrieben 06 August 2026 - 14:22

Angesichts deines Posts glaube ich nicht, dass wir in diesem Zusammenhang das Gleiche unter "besser" verstehen.

Das ist möglich.


Nautron respoc lorni virch.


#23 Nina

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Geschrieben 07 August 2026 - 20:48

Ja, wir haben das in Österreich auch. Menschen wie ich meinen ja: Was soll ich bitte mit dem blöden ORF? Ich hör kein Radio und schau mein Netflix und mein Youtube und gut ist es. 

 

Einige Zeit haben Leute behauptet, keine Geräte zu haben. Wie mein Freund anno dazumals - nur blöd, er macht die Tür auf, wohnt in einer Wohnung, die kaum größer als ein Schuhkarton war und da steht ein riesiger Flatscreen. (Und darf ich mich Genugtuung bemerken: Ich denke, dass er immer noch in dieser bescheidenen Wohnung wohnt.)

 

Nach und nach war es praktisch ausgeschlossen, dass man kein Gerät hat, auf dem man Fernsehen oder Radio empfangen kann. Sehr getroffen hat mich da auch ein Beitrag: Da sind sie einem jungen Mann in einem Wohnheim - die Mutter hatte ihn in der Jugend so stark vernachlässigt, dass die Oma das Sorgerecht erstritten hat, die starb rund um seine Volljährigkeit - endlich halbwegs gefasst und dann steigen sie ihm wegen eines geschenkten Billigradios, das kaum mehr als ein Kinderspielzeug ist, auf die Füße! Dabei hätte er ja Anspruch auf Befreiung der Rundfunkgebühr, kann es aber nicht, weil er in der Jugend nicht so gar viel gelernt hat. Und wie erwähnt, das ist so ne Art Obdachlosenheim, aber denen ist das nicht zu blöd, da regelmäßig aufzuschlagen, obwohl sie wissen, dass 100% der Bewohner Anrecht auf Befreiung von der Rundfunkgebühr haben. Aber dass man als ehemalige Obdachloser mit Problemen wie Lernbehinderungen zu tun hat und ein solches Formular halt nicht ausfüllen kann, kommt denen nicht in den Sinn. 

 

Ich habe selbst mal wegen Verdienst unter der Geringfügigkeitsgrenze angefragt, klare Antwort: Wenn keine Sozialhilfe, dann keine Befreiung. Also man wird erst befreit, wenn man nichts hat, also z.B. keine Ersparnisse, keinen guten Wohnraum, keine Verwandte, die Essen (!) vorbeibringen. 

 

Vorgeschoben wird der Bildungsauftrag. Aber gibt es denn was im ORF, was andere Sender nicht haben? Klar, es gibt Nachrichten. Und Naturdokus. Aber auch blöde Serien und zwar wirklich blöde, die Talkshows haben zum Glück mal weitgehend aufgehört, aber es gab auch Reality Soaps und so wirklich jeden Blödsinn. Uralt-Hollywoodfilme. Juhu, 100.000 Mal "Kevin allein zu Haus" ansehen! Und Werbung auch. Der beste Beitrag war noch der Stream online mit der Angelobung unserer neuen politischen Führung, wo die Tonspur einer Soap-Opera versehentlich mitlief. 

 

Es gab eine Zeit einen Trend, sich die relevanten Teile aus einem voll funktionstüchtigen Fernsehen ausbauen zu lassen, um keinen ORF zu empfangen. Meine Nachbarn haben das gemacht und per Sticker darauf aufmerksam gemacht. Jetzt muss aber jeder zahlen. Und wenn ich der Alm-Öhi wäre, dessen Abendprogramm das Meckern seiner Ziegen ist, egal: Man muss zahlen. (Gut, der vielleicht nicht, weil Schweizer. Aber ihr versteht das Argument?)


Bearbeitet von Nina, 07 August 2026 - 20:51.


#24 Stefan9

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Geschrieben 08 August 2026 - 14:53

Wutbürger≠weiter Teil der Gesellschaft.

Doch, doch. Offenbar sind 75% der Deutschen Wutbürger. Die sind nämlich für Abschaffung

oder für eine deutliche Senkung des Beitrages und deem Konstrukt

Rundfunkgebühr.


------ ......ob Herr Rossi je das Glück gefunden hat?....------

 

In motivationstheoretischer Interpretation aus Managementsicht ist Hans im Glück ein „eigennütziger Hedomat und unlustmeidender Glücksökonom“. ---Rolf Wunderer

 

Niemand hat das Recht auf ein konstantes Klima. Auch Grönländer haben ein historisches Recht auf Ackerbau. Daran sollten unsere Weltenlenker denken, wenn sie sich daran machen, die globale Temperatur mit Hilfe des CO2 neu einzustellen. 

 

"Wir können nicht alle mit einem Mac Book und einem Chai Latte in Berlin in einem Coworking Space sitzen und die zehnte Dating App erfinden". Marco Scheel 3:50 min

https://www.youtube....h?v=3mnB5Q5Hay4


#25 ChristophGrimm

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Geschrieben 08 August 2026 - 19:07

Doch, doch. Offenbar sind 75% der Deutschen Wutbürger. Die sind nämlich für Abschaffung

oder für eine deutliche Senkung des Beitrages und deem Konstrukt

Rundfunkgebühr.

 

Woher hast du diese Angabe? Soweit ich in Kürze in Erfahrung bringen konnte, gaben in einer Umfrage 75% der Befragten an, dass der Beitrag von 18,36 € zu hoch sei.

ARD und ZDF in der Krise – Umfrage: 75 Prozent finden Rundfunkbeitrag zu hoch

In einer anderen Umfrage – von YouGov im Auftrag von Welt – sprachen sich 76% der Befragten 2024 gegen eine geplante Erhöhung aus:

Öffentlich-Rechtliche: Mehrheit der Deutschen für Radikalreform von ARD und ZDF - WELT

 

 

Ja, wir haben das in Österreich auch. Menschen wie ich meinen ja: Was soll ich bitte mit dem blöden ORF? Ich hör kein Radio und schau mein Netflix und mein Youtube und gut ist es. 

 

Menschen wie ich sind immer verwundert darüber, wie stark der "Brauch ich nicht, also brauchen es andere auch nicht"-Gedanke mittlerweile vorherrscht. Bei dem Gedanken um der Sinnhaftigkeit unserer Scherflein sollte weniger die Frage "Was hab ich davon?" sondern vielmehr "Was haben wir / die gesamte Gesellschaft davon?" stärkeres Gewicht haben.

Ich nutze Angebote des ÖRR auch nur gelegentlich, aber der Gedanke dahinter – vor politischer und wirtschaftlicher Einflussnahme und Abhängigkeit schützen – ist doch nach wie vor relevant. 

 

Ich schließe mich nur den Vielen an, die finden, dass es der ÖRR seit dem Durchbruch des Privatfernsehens / des privaten Rundfunks – von Internetangeboten/Streaming gar nicht erst anzufangen – versäumt hat, sich in der veränderten Medienlandschaft ausreichend neu zu positionieren. Und in seiner Gesamtheit auch einfach viel zu aufgebläht ist, ohne dadurch einen Mehrwert zu generieren.

Nach meiner Auffassung sollte sich der ÖRR verstärkt auf seinen Bildungs- und Informationsauftrag konzentrieren; die Kultur im Blick behalten und, ja, auch Werke fördern, denen künstlerischer und kultureller Wert zugesprochen werden kann, aber die es unter rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten schwierig hätten. Da bin ich ganz bei simi.

Gerade die geldfressende Sparte der leichten Unterhaltung (Serien, Telenovelas, Shows) und redundante Programmformate (ARD/ZDF) sollte der ÖRR hingegen auf den Prüfstand stellen. Die müssen ja nicht gleich den "Tatort" abknallen, das "Traumschiff" absaufen oder den "Fernsehgarten" verwildern lassen – genügend schauen sie wohl gerne –, aber hier ist im Überangebot das größte Einsparpotenzial vorhanden. Der ÖRR darf gerne weiterhin reine Unterhaltung bieten, aber meine konkrete Grundfrage wäre immer: "Würde dieses Format ohne ÖRR mit hoher Wahrscheinlichkeit in ausreichender Qualität und Breite entstehen?" 

 

So ganz nebenbei. Der ÖRR hat zumindest teilweise gut Anschluss an die moderne Medienwelt gefunden. Bei meinen letzten Azubijahrgängen sind bspw. Mirko Drotschmann (MrWissen2go - YouTube) und Mai Thi Nguyen-Kim (MAITHINK X - YouTube) hoch im Kurs – und ich kann gut nachvollziehen, warum.


Bearbeitet von ChristophGrimm, 08 August 2026 - 19:11.

SF/Fantasy-Literaturzeitschrift: https://weltenportalmagazin.de | SF hautnah: https://eridanusverlag.de | Meine Welt der Worte: https://christophgrimm.com
  • (Buch) gerade am lesen:"Die Haarteppichknüpfer" (Andreas Eschbach) (Reread)
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#26 Stahlelefant

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Geschrieben 08 August 2026 - 19:35

Ich nutze Angebote des ÖRR auch nur gelegentlich, aber der Gedanke dahinter – vor politischer und wirtschaftlicher Einflussnahme und Abhängigkeit schützen – ist doch nach wie vor relevant.

 

Sehr richtig, aber in der Praxis klappt das wohl nicht so recht, da die Parteien die Fernsehräte beherrschen. Generell wird in unserem geliebten Schland ja vieles unter den Parteien ausgekungelt, z. B. auch die Verfassungsrichterposten, so von wegen Gewaltenteilung und so …

Hier ein bekanntes Beispiel für politische Einflussnahme: https://de.wikipedia...agsverlängerung

 

Was das Programm und die Ausgaben dafür angeht: Fußball können auch die Privaten zeigen, Sport gehört nicht zum Bildungsauftrag der Sender. (Ich hab übrigens nichts gegen Fußball, im Gegenteil, ich schau mir auch manchmal Fußi im TV an.) Oder wenn man schon irre teure Sportrechte kauft, dann reicht eine Sportredaktion im ÖRR. Oder wenn schon zwei, dann wenigstens nicht zu jedem Großereignis Teams von ARD und ZDF schicken, sondern nur eines. Es wird allgemein zu viel Geld ausgegeben von den Sendern, es sind ja auch die Intendantengehälter sehr hoch, die verdienen teilweise mehr als der Bundeskanzler/-in, wenn ich mich richtig erinnere.

 

Sparen will man nicht, sondern ruft alle Jahre wieder nach Gebührenerhöhungen. So macht man sich halt nicht beliebt.


Nautron respoc lorni virch.


#27 Stefan9

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Geschrieben 09 August 2026 - 14:41

Woher hast du diese Angabe? Soweit ich in Kürze in Erfahrung bringen konnte, gaben in einer Umfrage 75% der Befragten an, dass der Beitrag von 18,36 € zu hoch sei.

ARD und ZDF in der Krise – Umfrage: 75 Prozent finden Rundfunkbeitrag zu hoch

In einer anderen Umfrage – von YouGov im Auftrag von Welt – sprachen sich 76% der Befragten 2024 gegen eine geplante Erhöhung aus:

Öffentlich-Rechtliche: Mehrheit der Deutschen für Radikalreform von ARD und ZDF - WELT

 

Ich habe: ablehnung gegen Rundfunkbeitrag in Deutschland in %

 

in Google eingegeben.

 

https://www.google.c...nt=gws-wiz-serp


------ ......ob Herr Rossi je das Glück gefunden hat?....------

 

In motivationstheoretischer Interpretation aus Managementsicht ist Hans im Glück ein „eigennütziger Hedomat und unlustmeidender Glücksökonom“. ---Rolf Wunderer

 

Niemand hat das Recht auf ein konstantes Klima. Auch Grönländer haben ein historisches Recht auf Ackerbau. Daran sollten unsere Weltenlenker denken, wenn sie sich daran machen, die globale Temperatur mit Hilfe des CO2 neu einzustellen. 

 

"Wir können nicht alle mit einem Mac Book und einem Chai Latte in Berlin in einem Coworking Space sitzen und die zehnte Dating App erfinden". Marco Scheel 3:50 min

https://www.youtube....h?v=3mnB5Q5Hay4


#28 Nina

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Geschrieben Gestern, 17:52

 

Menschen wie ich sind immer verwundert darüber, wie stark der "Brauch ich nicht, also brauchen es andere auch nicht"-Gedanke mittlerweile vorherrscht. Bei dem Gedanken um der Sinnhaftigkeit unserer Scherflein sollte weniger die Frage "Was hab ich davon?" sondern vielmehr "Was haben wir / die gesamte Gesellschaft davon?" stärkeres Gewicht haben.

Ich nutze Angebote des ÖRR auch nur gelegentlich, aber der Gedanke dahinter – vor politischer und wirtschaftlicher Einflussnahme und Abhängigkeit schützen – ist doch nach wie vor relevant. 

Der ORF darf ja kaum was bringen, was politisch nicht ins Zeitgeschehen passt. Wirtschaftliche und politische Einflussnahme? - Es wird dort doch dauernd wer auf einem hochrangigen Posten entlassen, weil er Misswirtschaft betrieben hat und bekommt noch eine fette Abfindung hinterhergeschmissen. Otto Normalverbraucher, der nichts Böses gemacht: "Es tut uns sehr leid, wir können Ihren befristeten Vertrag nicht verlängern." 

Also dass es da nichts Politisches dahinter gibt und wirtschaftlich brauchen wir gar nicht reden ... ich wüsste kein einziges Beispiel, wo der ORF wirklich was gebracht hätte, wo ich mir: "Au ja, gut so! Traut sich ja sonst keiner!" - Gut, es gab in meiner Jugend "Sailor Moon". Das war aber auch so ne Sache, z.B. haben sie im ORF drauf geschaut, dass ja nichts in Richtung lesbisch gezeigt wird. Schon gar nicht bei einer Sailor Kriegerin! Oder queer, transgender, was auch immer diese seltsame Band dann später in der Serie nun war. 



#29 simifilm

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Geschrieben Gestern, 17:56

Der ORF darf ja kaum was bringen, was politisch nicht ins Zeitgeschehen passt. Wirtschaftliche und politische Einflussnahme? - Es wird dort doch dauernd wer auf einem hochrangigen Posten entlassen, weil er Misswirtschaft betrieben hat und bekommt noch eine fette Abfindung hinterhergeschmissen. Otto Normalverbraucher, der nichts Böses gemacht: "Es tut uns sehr leid, wir können Ihren befristeten Vertrag nicht verlängern." 

Also dass es da nichts Politisches dahinter gibt und wirtschaftlich brauchen wir gar nicht reden ... ich wüsste kein einziges Beispiel, wo der ORF wirklich was gebracht hätte, wo ich mir: "Au ja, gut so! Traut sich ja sonst keiner!" - Gut, es gab in meiner Jugend "Sailor Moon". Das war aber auch so ne Sache, z.B. haben sie im ORF drauf geschaut, dass ja nichts in Richtung lesbisch gezeigt wird. Schon gar nicht bei einer Sailor Kriegerin! Oder queer, transgender, was auch immer diese seltsame Band dann später in der Serie nun war. 

 

Der Gedanke, dass es in einer demokratischen Gesellschaft wichtig sein könnte, eine mediale Grundversorgung zu haben, die nicht primär von kommerziellen Interessen getrieben ist, ist dir nie gekommen?


Bearbeitet von simifilm, Gestern, 18:01.

Signatures sagen nie die Wahrheit.

Filmkritiken und anderes gibt es auf simifilm.ch.

Gedanken rund um Utopie und Film gibt's auf utopia2016.ch.

Alles Wissenswerte zur Utopie im nichtfiktionalen Film gibt es in diesem Buch, alles zum SF-Film in diesem Buch und alles zur literarischen Phantastik in diesem.
 

zfs40cover_klein.jpg ZFS16_Coverkleiner.jpg

  • (Buch) gerade am lesen:Samuel Butler: «Erewhon»
  • (Buch) als nächstes geplant:Samuel Butler: «Erewhon Revisited»
  • • (Film) gerade gesehen: «Suicide Squad»
  • • (Film) Neuerwerbung: Filme schaut man im Kino!

#30 Nina

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Geschrieben Gestern, 18:17

Der Gedanke, dass es in einer demokratischen Gesellschaft wichtig sein könnte, eine mediale Grundversorgung zu haben, die nicht primär von kommerziellen Interessen getrieben ist, ist dir nie gekommen?

 

Doch. Aber es gibt Werbung im ORF. Das heißt, unkommerziell ist der auch nicht mehr. Es gibt Inhalte, die hauptsächlich bildungsferne Schichten ansprechen, ohne diese weiterzubilden. Man könnte ja auch mal einen Deutschkurs anbieten. Oder einen Mathekurs. Oder den Leuten in einer Alarmsituation Aufklärung darüber bieten, warum der Alarm stattfindet. - Ist der Alarm nur zur Probe oder zu regional, ist der ORF raus. Da kannst Du Dein Smartphone bemühen, um rauszufinden, dass es in einer Chemiefabrik brennt. 

 

Ich finde einfach, dass der ORF dem Bildungsauftrag, der sein Bestehen sichern soll, in nur unzureichender Weise gerecht wird. 





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