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Was kann der "Filmbooster" bewirken?


39 Antworten in diesem Thema

#31 simifilm

simifilm

    Cinematonaut

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Geschrieben Gestern, 18:20

 

Ich finde einfach, dass der ORF dem Bildungsauftrag, der sein Bestehen sichern soll, in nur unzureichender Weise gerecht wird. 

Und die logische Folge daraus ist, die Gelder zu kürzen. Macht Sinn. Wenn etwas seine Aufgabe nicht erfüllt, spart man es kaputt. 


Signatures sagen nie die Wahrheit.

Filmkritiken und anderes gibt es auf simifilm.ch.

Gedanken rund um Utopie und Film gibt's auf utopia2016.ch.

Alles Wissenswerte zur Utopie im nichtfiktionalen Film gibt es in diesem Buch, alles zum SF-Film in diesem Buch und alles zur literarischen Phantastik in diesem.
 

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#32 Tiff

Tiff

    Laionaut

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Geschrieben Gestern, 18:21

Doch, doch. Offenbar sind 75% der Deutschen Wutbürger. Die sind nämlich für Abschaffung

oder für eine deutliche Senkung des Beitrages und deem Konstrukt

Rundfunkgebühr.

Mit der Höhe des Beitrages bin ich einverstanden. Ich zahle den Beitrag gern. Wenn das öffentlich-rechtliche TV und Radio frei abonnierbar würde, würde das sicher einige Verwerfungen in der Programmlandschaft nach sich ziehen. Grundsätzlich finde ich es tatsächlich sehr gut, dass auch mal Programm gemacht wird, das sich nicht nach dem richtet, was nur die breite Masse interessiert. Wo das hin führen würde, kann man sich vorstellen. Umgekehrt finde ich, man sollte dort für Fußball-Live-Übertragungen keinen Cent mehr ausgeben.  :devil:



#33 Nina

Nina

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Geschrieben Gestern, 18:34

Und die logische Folge daraus ist, die Gelder zu kürzen. Macht Sinn. Wenn etwas seine Aufgabe nicht erfüllt, spart man es kaputt. 

 

Es gäbe auch andere Lösungsvorschläge. Wir haben Demokratie. Warum dürfen volljährige Bürger des österreichischen Staats nicht auch ihr Fernsehen wählen? Also welche Sendungen es geben soll, und vor allem: Den Chef vom Ganzen. 

Das Ganze wird ja nicht mal von Steuergeldern finanziert, das muss jeder zahlen und es ist sehr, sehr schwer, von der Abgabe befreit zu werden! - Oder glaubt der österreichische Staat etwa nicht an die Demokratie?  



#34 simifilm

simifilm

    Cinematonaut

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Geschrieben Gestern, 18:36

Es gäbe auch andere Lösungsvorschläge. Wir haben Demokratie. Warum dürfen volljährige Bürger des österreichischen Staats nicht auch ihr Fernsehen wählen? Also welche Sendungen es geben soll, und vor allem: Den Chef vom Ganzen. 

Das Ganze wird ja nicht mal von Steuergeldern finanziert, das muss jeder zahlen und es ist sehr, sehr schwer, von der Abgabe befreit zu werden! - Oder glaubt der österreichische Staat etwa nicht an die Demokratie?  

Es steht dir frei, dich politisch für entsprechende Reformen zu engagieren. Etwas, was dir bei TikTok oder Netflix schwer fallen dürfte.


Signatures sagen nie die Wahrheit.

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#35 Stefan9

Stefan9

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Geschrieben Gestern, 18:48

 

Ich finde einfach, dass der ORF dem Bildungsauftrag, der sein Bestehen sichern soll, in nur unzureichender Weise gerecht wird. 

Gilt für den ÖRR in Deutschland genau so. Hinzu kommt noch,

das er regelmässig seine Neutralitätspflichten und seine Ausgewogenheit wissentlich,

gar vorsätzlich verletzt.


------ ......ob Herr Rossi je das Glück gefunden hat?....------

 

In motivationstheoretischer Interpretation aus Managementsicht ist Hans im Glück ein „eigennütziger Hedomat und unlustmeidender Glücksökonom“. ---Rolf Wunderer

 

Niemand hat das Recht auf ein konstantes Klima. Auch Grönländer haben ein historisches Recht auf Ackerbau. Daran sollten unsere Weltenlenker denken, wenn sie sich daran machen, die globale Temperatur mit Hilfe des CO2 neu einzustellen. 

 

"Wir können nicht alle mit einem Mac Book und einem Chai Latte in Berlin in einem Coworking Space sitzen und die zehnte Dating App erfinden". Marco Scheel 3:50 min

https://www.youtube....h?v=3mnB5Q5Hay4


#36 Nina

Nina

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Geschrieben Gestern, 19:31

Es steht dir frei, dich politisch für entsprechende Reformen zu engagieren. Etwas, was dir bei TikTok oder Netflix schwer fallen dürfte.

 

TikTok bin ich nicht. Netflix setzt aber erstaunlich viel auf Diversität, wohl auf Kundenwunsch. Manchmal ist es vielleicht auch ein bisschen zu viel, aber gut, eine Transgender-Person oder ein pigmentbevorzugter Typ mehr oder ein bisschen der Gedanke: "Aber das sind jetzt nicht wirklich Freunde?" - tja. 

Den Vorstand dürfen wir da auch nicht wählen, aber wenn der Blödsinn macht, gehe ich davon aus, dass der ohne Abfindung rausfliegt.

Und es gibt auch Naturdokus. Das ist ja das Totschlagargument vom ORF, man hat ja "Universum". 

 

Tja, mich engagieren. Ich zahl halt für den ORF, weil ich MUSS. Nicht weil ich will. Engagieren? Ach, es gibt so viel. Ich kann auch Palästina im Alleingang befreien oder die europäische SF-Szene zu Glanz und Glorie verhelfen oder die Pandabären retten oder die bulgarischen Straßenkatzen nach Österreich holen. Ich glaube allerdings, dass Beschwerdemails, Negativbewertungen im Internet usw. bei Netflix tatsächlich mehr als beim ORF fruchten könnten. Und bei Netflix fruchtet es auf jeden Fall, das Abo zu kündigen. Beim ORF hab ich ein Zwangsabo. Ich kann nicht austreten, ich muss. Ich muss dabei bleiben, sonst mache ich mich strafbar. Ich muss wirklich. Es gibt ganz komplizierte Verfahren, dem zu entgehen, aber wie erwähnt, da muss man komplett am Boden sein. Man wird selbst als Blinder nicht befreit. Man kann zwar nicht fernsehen, aber Radio hat man ja. 



#37 Ulrich

Ulrich

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Geschrieben Gestern, 19:41

Ich glaube allerdings, dass Beschwerdemails, Negativbewertungen im Internet usw. bei Netflix tatsächlich mehr als beim ORF fruchten könnten. 

Im deutschen ÖRR werden die meisten Programmbeschwerden abgewiesen. Wobei ich die Qualität dieser Beschwerden nicht kenne.

 

Bilanz 2025: ARD, ZDF und Deutschlandradio verzeichnen Rekord an Programmbeschwerden (27.07.2026)



#38 Nina

Nina

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Geschrieben Gestern, 19:54

Ich probiere es im Moment mit dem oberösterreichischen Regionalverkehr. Beschwerde: Busfahrer hält nicht an Station. Ich stand da und hab sogar gewunken und er rast vorbei. Busfahrer ist vermutlich derselbe Fahrer, der mal in die Gegenrichtung über zehn Minuten mit Dir über Dein Jahresticket diskutiert hat. Die gewünschte Station ins System einzugeben versucht, es nicht schafft (nach dem 15. Versuch, buchstabieren, lauter werden, erklären) Dich fragt, wie viel Du normal zahlst und Du ihm erklärst, dass Du ein mehrere Hundert Euro teures Jahresticket hast und es am Ende so ausgeht, dass Du Dich hinsetzst und darauf vertraust, dass er Dich nicht polizeilich entfernen lässt. 

 

Aber den ORF ... den krieg ich nicht geknackt. Den Oönv vielleicht schon. 



#39 ChristophGrimm

ChristophGrimm

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Geschrieben Gestern, 20:12

Gilt für den ÖRR in Deutschland genau so. Hinzu kommt noch,
das er regelmässig seine Neutralitätspflichten und seine Ausgewogenheit wissentlich,
gar vorsätzlich verletzt.


Das „regelmäßig“ darfst du jetzt gerne in Relation setzen.
Dass journalistische Fehler passierten, berechtigte Klagen eingereicht und Urteile gefällt wurden, bestreitet niemand. Auch nicht, dass es zeitweise personelle oder thematische Ungleichgewichte gab/gibt.
Die Tagesschau korrigiert sich teilweise direkt in späteren Sendungen, eine umfangreiche Korrekturseite wird geführt:
https://www.tagesschau.de/korrekteren

Insgesamt ist der Vorwurf, der ÖRR berichte grundsätzlich oder überwiegend unausgewogen und verletze systematisch sein Neutralitätsgebot, aus meiner Sicht nicht haltbar. Neben der Relation zum Gesamtumfang der Berichtserstattung, sind alleine schon Urteile und Konsequenzen ein Zeichen dafür, der verpflichteten und selbstgesetzten Ausgewogenheit bestmöglich zu entsprechen.

Manchmal habe ich echt das Gefühl, die Deutschen und die Österreicher wissen gar nicht, was sie an einem zwar nicht perfekten, aber grundsätzlich funktionierenden ÖRR haben - wenn wir mal nach rechts und links auf der Weltkarte blicken wollen.
SF/Fantasy-Literaturzeitschrift: https://weltenportalmagazin.de | SF hautnah: https://eridanusverlag.de | Meine Welt der Worte: https://christophgrimm.com
  • (Buch) gerade am lesen:"Die Haarteppichknüpfer" (Andreas Eschbach) (Reread)
  • (Buch) als nächstes geplant:"Der Tempel am Ende der Zeit" (Sven Haupt), "Stille Erde" (Hans Jürgen Kugler)

#40 Stahlelefant

Stahlelefant

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Geschrieben Heute, 19:24

Von 1976 bis 2026 hat sich der Zuschaueranteil des linearen Fernsehens

im ÖRR

von 100% auf etwas weniger als die Hälfte reduziert.

Wenn das stimmt, und ich halte das für gut möglich, dann wird man bei den vielen, die nicht mehr schauen, mit dem Zwangsbezahlfernsehen nur Frust schaffen. Ob das so hilfreich ist für die Demokratie? Nun gut, die Frage ist natürlich rhetorisch. Ich könnte noch viel, viel mehr dazu schreiben, aber es geht wohl in Richtung Off-topic (ursprüngliches Thema war ja die Filmförderung). Nur soviel: Kennt ihr das RTL/ntv-Trendbarometer? Die neueste Ausgabe davon könntet ihr euch bei Gelegenheit mal zu Gemüte führen. Was für eine Verdrossenheit, mega krass. (Kein Link, geht zu sehr in Richtung Politik.)


Nautron respoc lorni virch.




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