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Die Zeiten überdauern


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62 Antworten in diesem Thema

#31 Nina

Nina

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Geschrieben 19 August 2026 - 16:14

Ich habe immer gehört: "Das Internet vergisst nicht". Und jetzt sehe ich mich um und es sind viele Texte, die ich mal im Internet veröffentlicht habe, vom Conbericht bis zur Rezension nicht mehr da. 

Insgesamt haben viele Leute eine Sperre, gedruckte Bücher wegzuwerfen. Da besteht noch Hoffnung. 

 

Das Problem ist auch, dass wir jeden Mist speichern. Vom Hermes-Paketschein angefangen und das geht dahin ... wobei ich bin so alt, da hat man anfangs noch jedes Mail ausgedruckt! Irgendwann kam man aber drauf, dass das nicht sonderlich zielführend ist ... Ich habe aber beispielsweise in einem Literaturmuseum liebevoll ausgestellte Autorenkorrespondenz gesehen. Karten und Briefe. Unsere Mails wird niemand mehr begutachten. 



#32 Zeitreisender

Zeitreisender

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Geschrieben 06 September 2026 - 15:41

bezüglich der Auffindbarkeit eurer Texte im Jahr 2076 oder 2126

 

Das liegt an der zukünftigen Gesellschaft, wie die sich zurückent... äh weiterentwickelt, und wie wichtig eure Texte sind.



#33 Dreamer

Dreamer

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Geschrieben 08 September 2026 - 15:43

Also, wie seht ihr das, bezüglich der Auffindbarkeit eurer Texte im Jahr 2076 oder 2126. Findet man die noch, ist euch das egal oder versucht ihr irgendwie noch zu Lebzeiten dafür zu sorgen, und wenn ja wie, die Zeiten zu überdauern um damit unsterblich zu werden. ^_^ Oder zumindest theoretisch auffindbar.

 

 

Verlorene Liebesmüh': Nach der gegenwärtigen Entwicklung (und da ist noch viel Raum nach unten  :lol:) kann 2076 eh' keiner mehr lesen  :lol:.

 

http://www.br.de/nac...wie-nie,VUWGFuj


Bearbeitet von Dreamer, 08 September 2026 - 16:01.


#34 Ulrich

Ulrich

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Geschrieben 08 September 2026 - 17:33

Verlorene Liebesmüh': Nach der gegenwärtigen Entwicklung (und da ist noch viel Raum nach unten  :lol:) kann 2076 eh' keiner mehr lesen  :lol:.

 

http://www.br.de/nac...wie-nie,VUWGFuj

 

Die Zahlen sind erschreckend. Mehr als die Hälfte aller erwachsenen Amerikaner hat im Jahr 2022 kein einziges Buch gelesen. Die Zahl derer, die täglich zur Unterhaltung lasen, sank von 28 Prozent 2004 auf 16 Prozent 2023. Die Zahl der 13‑Jährigen, die nie oder selten aus freien Stücken lesen, stieg in den USA 2025 auf 29 Prozent (von 8 Prozent vor 40 Jahren). Eine berühmte Studie von 2024 stellte fest, dass viele Anglistikstudenten Charles Dickens nicht mehr verstehen. Und der Buchmarkt zeigt zwar, dass immer mehr Young-Adult-Romane gelesen werden, aber halt auch nur von älteren Erwachsenen.

 

James Marriott

Das Ende des Lesens. Über die allmähliche Zerstörung des Denkens, der Demokratie und der Gesellschaft, wie wir sie kennen.

Dumont, 2026



#35 Mammut

Mammut

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Geschrieben 10 September 2026 - 10:05

Das liegt an der zukünftigen Gesellschaft, wie die sich zurückent... äh weiterentwickelt, und wie wichtig eure Texte sind.

 

Wann ist ein Text wichtig und überdauert die Zeit?

Die meisten Texte gehen doch verloren und man kann von Glück sagen, wenn sie dann irgendwann wieder entdeckt werden.

 

Manche glauben ja auch, eine Nominierung zu einem Literaturpreis wäre wichtig. Beim DSFP findest du vor 1998 auf die schnelle nur die Sieger, die Nominierten sind online kaum zu finden.

Hier mal ein paar Namen, die für den KLP und DSFP nominiert wurden, die zumindest mir nichts gesagt haben (alle aus der Kategorie Kurzgeschichte):
Ady Henry Kiss, Alexander Kröger, Andreas Möhn, Astrid Nikodem, Bernd Kreimeier, Berthold Krevert.

 

Ruhm ist sehr vergänglich, der kleine natürlich noch mehr als der große.



#36 Helge

Helge

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Geschrieben 10 September 2026 - 14:47

Hier mal ein paar Namen, die für den KLP und DSFP nominiert wurden, die zumindest mir nichts gesagt haben (alle aus der Kategorie Kurzgeschichte):
Ady Henry Kiss, Alexander Kröger, Andreas Möhn, Astrid Nikodem, Bernd Kreimeier, Berthold Krevert.

 

Ruhm ist sehr vergänglich, der kleine natürlich noch mehr als der große.

Alexander Kröger war einer der bekanntesten SF-Autoren der DDR, von dem über Jahrzehnte hinweg viele Bücher erschienen; den Namen dürften noch ziemlich viele kennen.
 



#37 Ulrich

Ulrich

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Geschrieben 10 September 2026 - 15:23

Ich kenne viele der Namen und dann viele wiederum auch nicht.

Das hängt damit zusammen, dass ich sehr viel las und auch Bücher wie das SF-Jahr. Und es hängt damit zusammen, ob ältere Autoren noch veröffentlicht werden oder ob jemand die SF erst entdeckt.

Kröger, Kreimeier sind mir ein Begriff. Dann einzelne wiederum nicht.

Übrigens Herausgeber und Übersetzer. Wer viel liest, wird einzelne Namen immer wieder sehen.

#38 Mammut

Mammut

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Geschrieben 10 September 2026 - 17:44

Alexander Kröger war einer der bekanntesten SF-Autoren der DDR, von dem über Jahrzehnte hinweg viele Bücher erschienen; den Namen dürften noch ziemlich viele kennen.


Was kannst du empfehlen?

#39 Helge

Helge

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Geschrieben 10 September 2026 - 18:37

Empfehlen könnte ich "Die Kristallwelt der Robina Crux", wie der Titel schon verrät, eine Robinsonade auf einem fremden Planeten. "Sieben fielen vom Himmel" war auch nicht schlecht, eine Geschichte von Aliens, die auf der Erde abgestürzt sind, aus der Sicht der Aliens erzählt. Insgesamt kann man Alexander Kröger jedem empfehlen, der auch gern Hans Kneifel liest; der ganze Stil und die Erzählweise sind sehr ähnlich. Alles wird letztlich sehr optimistisch und nett erzählt und man kann sich ziemlich darauf verlassen, dass keinem der Protagonisten etwas ernsthaft Schlimmes passiert.



#40 Stephan

Stephan

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Geschrieben 10 September 2026 - 19:34

Zur Kristallwelt der Robina Crux wäre eventuell noch erwähnenswert, dass Kröger das Buch was von 1977 ist, im Jahr 2004 noch einmal unter dem Titel "Robina Crux" überarbeitet hat.

 

Und passend zu unserem Thread-Titel gibts beide Versionen Originalfassung als auch Nach-Wende-Überarbeitung heute noch als E-Book und Print on Demand. Der hat also Vorsorge geleistet =)


Mein Blog über Science Fiction: www.ostinspace.blog  :)

  • • (Buch) gerade am lesen:"Mythen, Monster und Manien" von Ian Watson
  • • (Buch) als nächstes geplant:"ZOI" von Jane Mondrup
  • • (Buch) Neuerwerbung: "Athos 2643" von Nils Westerboer

#41 Mr.Aufziehvogel

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Geschrieben 06 Oktober 2026 - 08:16

Sehr interessantes Thema.  Da ich selbst noch nichts geschrieben habe, mache ich mir keine großen Gedanken darum :D Und das ich je etwas rausbringe, das so überragend ist, das man es unbedingt in 100 Jahren noch lesen muss, halte ich auch für nicht sehr wahrscheinlich.

 

Für mich persönlich würde es genügen, wenn ich, falls ich irgendwann einmal Autor werden würde, die Dinge wenigstens zu meinen Lebzeiten noch verfügbar bleiben.  Ansonsten kann man es ja dem Projekt Gutenberg oder anderen solchen digitalen Projekten überlassen.   Man könnte das E Book z.b. nachdem man 70 geworden ist selbst auf Archive.org hochladen.

 

Auf Archive.org gibt es eine ganze Untersektion mit Pulp Sci Fi Magazinen, die sehr populär sind.  So Dinge wie Weird Tales usw.    Damals dachte man, das sei nur Schundliteratur, heute weiß man, das sehr viele namhafte Autoren in diesen Schundmagazinen ihren Anfang genommen haben.   Darum sind diese Magazine heute sehr populär und teilweise unbezahlbar.    Ich finde vor allem die Werbung in diesen Heften echt zum Lachen. 

 

 

Andererseits könnte man verschiedene Science Fiction Fan Archive eröffnen, die sich später nach dem Tod des Autors/der Autorin  um die Weiterveröffentlichung der Werke kümmern.  Sowas wie die "Lovecraft Society" oder die "August Derleth Society"  oder die "Robert E. Howard Society", "Tolkien Society" usw.

 

Ich weiß nicht wie die SFCD funktioniert, aber man könnte der SFCD die Rechte geben, nach dem Tod des Autors/Autorin sich um die Veröffentlichung zu kümmern.

 

 

Ich persönlich bezweifle aber, das in 70 Jahren noch Leute lesen werden.Vor allem in Europa und nicht auf deutsch, aber ich bin Pessimist.


Bearbeitet von Mr.Aufziehvogel, 06 Oktober 2026 - 08:22.


#42 Mammut

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Geschrieben 06 Oktober 2026 - 08:25

Hier gibt es auch ein paar alte Schinken, die online verfügbar sind:

Roy Glashan's Library - German Authors

 

Lesen wird nie aussterben, da lege ich mich fest. Da bin ich Optimist.



#43 Mr.Aufziehvogel

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Geschrieben 06 Oktober 2026 - 08:41

Hier gibt es auch ein paar alte Schinken, die online verfügbar sind:

Roy Glashan's Library - German Authors

 

Lesen wird nie aussterben, da lege ich mich fest. Da bin ich Optimist.

 

 

Ich hoffe du hast Recht.  Aber weltweit sinkt die Rate der Leute, die des Lesens mächtig sind.    Das ist schon in hochgebildeten Ländern wie Japan oder Singapur der Fall, aber auch in den USA.  

In Europa kommt die Migration erschwerend hinzu, vor allem in Deutschland.    Das heißt Europa hat mit einem Bevölkerungsrückgang zu kämpfen.   In Deutschland ist das noch ärger als anderswo.

Denke mal die deutsche Minderheit, die in 70 Jahren noch da ist, von denen werden dann wieder nur ein gewisser Prozentsatz lesen.  Somit schrumpft die deutsche Leserschaft insgesamt gesehen.    Um zukunftsfähig zu bleiben müsste man die Bücher (zumindest in Europa, aber vor allem in Deutschland) neben der Originalsprache schon auf türkisch oder arabisch veröffentlichen, nur ist halt die Frage ob aus diesem Kreisen dann viele Leute deutsche Romane in Übersetzung lesen wollen.   Man könnte die Bücher auch ins Englische übersetzen aber bei den englischen Übersetzungen sind deutsche Autoren ja nicht gerade sehr gut unterwegs :)

Um in 100 Jahren noch gelesen zu werden bedarf es für deutsche Autoren vor allem Übersetzungen finde ich, das ist ein Fakt der gerne ausgeblendet wird, da wie gesagt, die deutsche Leserschaft schrumpft. Natürlich müsste man die deutsche Originalausgabe auch bewahren aber gelesen wird in 100 Jahren sicher, wenn, dann die englische Übersetzung.


Bearbeitet von Mr.Aufziehvogel, 06 Oktober 2026 - 08:53.


#44 Mammut

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Geschrieben 06 Oktober 2026 - 09:06

Mal ein paar Zahlen:

 

Nach Auswertungen des Mikrozensus durch das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) lebten rund 801.000 Minderjährige (ca. 5,8 % aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland) in Haushalten, in denen ausschließlich eine andere Sprache als Deutsch gesprochen wird.

 

 

Besucherentwicklung der Leipziger Buchmesse (LBM)
• 2026 (19. – 22. März 2026): 313.000 Besucher:innen (neuer Rekord, +17.000 bzw. +5,7 % im Vergleich zum Vorjahr)
• 2025: 296.000 Besucher:innen (+13.000 im Vergleich zu 2024)
• 2024: ca. 283.000 Besucher:innen
 
 
Umsatz- und Verkaufsentwicklung in der Belletristik
• Entwicklung 2025: Der Umsatz in der Belletristik stieg im Gesamtjahr 2025 um +1,2 % bis +1,3 %. Das ist bemerkenswert, da der gesamte deutsche Buchmarkt im selben Zeitraum ein Umsatzminus von 2,7 % verkraften musste.
 
Ca. 80 % bis 86 % aller verkauften oder heruntergeladenen E-Books stammen aus dem Segment Belletristik.
 
Entwicklung 2026: Auch in der bisherigen Bilanz für 2026 bleibt die Belletristik das wichtigste Segment. Sie macht mittlerweile über ein Drittel aller verkauften Bücher aus. Nach einem leichten Plus im ersten Quartal (+0,1 % im Vergleich zum Vorjahr) pegelt sich das Segment trotz einer allgemeinen Marktflaute auf konstantem Niveau ein.
 
Die großen Wachstumstreiber im Segment
Innerhalb der Belletristik gibt es vor allem zwei Genres, die die Verkaufszahlen massiv nach oben treiben:
• New Adult (+9,6 %): Dieses Genre verzeichnete 2025 das mit Abstand stärkste Wachstum. Die Zahl der Käuferinnen und Käufer in diesem Bereich wuchs im Vergleich zum Vorjahr um +8,8 % und seit 2021 sogar um beeindruckende 47 %.
• Young Adult (+4,8 %): Auch fiktionale Literatur für junge Erwachsene legte deutlich zu.
• Romantasy & Krimis: Angetrieben durch die Social-Media-Community (insbesondere BookTok) sorgen Subgenres wie Romantasy (z. B. Titel von Rebecca Yarros oder Sarah J. Maas) und klassische Thriller für verlässliche Spitzenplätze auf den Bestsellerlisten.
 
Für mich klingt das jetzt alles nicht daran, dass nur noch alte weiße Männer und Frauen lesen.

Bearbeitet von Mammut, 06 Oktober 2026 - 09:14.


#45 Mr.Aufziehvogel

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Geschrieben 06 Oktober 2026 - 09:16

Ich meinte auf Deutsch lesen.    Viele Verlage klagen darüber, das die Leserschaft zurückgeht.  Wie soll die Leserschaft stabil bleiben, wenn sehr viele deutsche Familien nur ein Kind haben?

Ist doch logisch.   Ich bin derzeit 43 Jahre alt, keine Ahnung welcher Generation ich hiermit angehöre.  Aber ich denke, wenn meine Generation stirbt, werden nur noch sehr wenige Menschen deutsch lesen.   Das sind Dinge, die Verlage garnicht bedenken.  Darum ist die Zukunft der deutschen Werke (meiner Meinung nach) vor allem Übersetzungen.   

 

Lesen ist weltweit rückläufig, sogar in Ländern wie Singapur, Japan und Südkorea, die absolute Spitze in der Bildung sind.   Dort spricht die Bevölkerung eine Sprache und doch geht das Lesen von Büchern zurück.   Das Problem verstärkt sich noch, wenn man Migration dazunimmt.   Weshalb ich nicht verstehe, wieso deutsche Verlage nicht schon lange Übersetzungen in andere Sprachen anbieten. Oder wenigstens Englisch sollte Standard sein.   

 

Das heute viel Young Adult gekauft wird tut da doch nichts zur Sache, wenn die Bevölkerung, die deutsch redet schrumpft und somit von dieser Bevölkerungsschicht noch weniger Leute aktive Leser/innen sein werden in Zukunft.  Das ist doch vorhersehbar.


Bearbeitet von Mr.Aufziehvogel, 06 Oktober 2026 - 09:18.


#46 Mammut

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Geschrieben 06 Oktober 2026 - 09:30

Ich habe es eigentlich oben zusammengefasst, kann es aber gerne nochmal wiederholen: 5,8% der Minderjährigen sind von deinem "sprechen wenig deutsch" betroffen. Also können 94,2% aller Minderjährigen locker einen Roman lesen.

 

Und die Zahlen zur Bellestrik, das sind die Romane, die man lesen kann, hat einen steigenden Umsatz im Gegensatz zu anderen Sparten von Büchern. Steigender Umsatz heißt stagnierende Buchverkäufe. Und wenn viel Young Adult gekauft wird, spricht dass dafür, junge Leute lesen, nicht ältere Menschen wie du und ich. 

 

Für mich zeichnet sich kein Einbruch ein. Was hat das Buch nicht alles überstanden: Kino, Radio, Fernsehen, Internet. Selbst das E-Book hat keinen nennenswerten Marktanteil (6-8%) erreicht. Das gedruckte Buch wird auch in hundert Jahren noch der Standard sein.

 

Noch ein Wort zur Einwanderung: Das verändert eine Gesellschaft bzw. hat das schon die letzten 80 Jahre. Aber ob da jemand aus der Türkei, Saudi-Arabien, Brasilien oder Thailand stammt, am Ende sprechen die alle deutsch. Und lesen und sich in fremde Welten zu begeben, scheint mir ein Grundbedürfnis zu sein und wird erhalten bleiben.



#47 Mr.Aufziehvogel

Mr.Aufziehvogel

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Geschrieben 06 Oktober 2026 - 09:37

Wir sind unterschiedlicher Meinung was das angeht. Gut.

 

Aber du wirst doch einsehen, das Übersetzungen trotzdem irre wichtig sind oder?    Wer überleben will, muss vielfältig sein.   Weißt du welche deutsche SF man in Amerika kennt? Perry Rhodan...weil PR eine der wenigen deutschen SF Serien ist, die auf englisch übersetzen.

Wer in 100 Jahren noch gelesen werden will, der darf nicht nur auf Deutsch veröffentlichen. Der muss in Englisch und vielleicht anderen Sprachen auch veröffentlichen.   Tolkien wäre heute kein weltweites Phänomen, wenn es keine Übersetzungen gäbe.     Ich finde es komisch, das viele Verlage das noch nicht entdeckt haben, denn man muss ja den Gewinn doch irgendwie maximieren.   In einem Multikulturellen Land wie Deutschland wäre es doch sicher kein Problem in mehrere Sprachen innerhalb Deutschlands zu veröffentlichen?



#48 rostig

rostig

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Geschrieben 06 Oktober 2026 - 09:40

Nach dem Eklat um Minister Weimer und den Buchhandlungspreis 2025 wird es wohl dieses Jahr gar keinen geben. Ob das für die Lesebereitschaft förderlich ist, darf bezweifelt werden.



#49 Mammut

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Geschrieben 06 Oktober 2026 - 10:12

Englische Inhalte & Lizenzen: Über den Bastei Lübbe Foreign Rights Bereich werden Rechte, englische Leseproben (sample translations) und zum Teil auch englischsprachige Ausgaben (oder Kooperationen mit internationalen Verlagen wie Red Dog Press) vermarktet.

Oder A7L Verlag:
https://a7lbooks.de/

Ansonsten ist die Konkurrenz auf dem englischsprachigen Markt groß. Warum sollte Heyne die deutschen Romane auf englisch veröffentlichen? Ist da ein Markt?

#50 Mr.Aufziehvogel

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Geschrieben 06 Oktober 2026 - 10:20

Ansonsten ist die Konkurrenz auf dem englischsprachigen Markt groß. Warum sollte Heyne die deutschen Romane auf englisch veröffentlichen? Ist da ein Markt?

 

Ich kenne mich mit internationalem Recht nicht aus. Darf der Heyne Verlag denn im Ausland veröffentlichen?   Hat er die Mittel dazu?

 

Was ich meinte ist, innerhalb Deutschlands in mehreren Sprachen zu veröffentlichen.  Weil wenn man über sinkende Leserschaft klagt, dann leben innerhalb Deutschlands sicher genug Leute, die lieber in anderen Sprachen lesen wollen.  Einen Versuch wäre es wert.    Vielleicht kann man die Leserschaft ja so vergrößern.

Man könnte auch Europaweit oder sogar in den USA (falls Heyne die Mittel dazu hat) ein paar Tests machen, wie gut deutsche SF dort ankommt.  Wenn man es nicht probiert, weiß man es nicht.



#51 Mammut

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Geschrieben 06 Oktober 2026 - 10:38

Ich hatte doch vorher zwei Beispiele genannt. Wenn du meine Beiträge nicht liest, kann ich mir die Diskussion auch sparen. Nova, ein deutschsprachiges SF Magazin, hat auch einen englischen Ableger namens Internov.

Über Amazon kann man seine Bücher weltweit anbieten, die bieten sogar automatische englische Übersetzungen an.

#52 FranzH

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Geschrieben 06 Oktober 2026 - 10:39

 

 

Aber du wirst doch einsehen, das Übersetzungen trotzdem irre wichtig sind oder?    Wer überleben will, muss vielfältig sein.   Weißt du welche deutsche SF man in Amerika kennt? Perry Rhodan...weil PR eine der wenigen deutschen SF Serien ist, die auf englisch übersetzen.

 

 

Mmmh... Perry Rhodan ist auf Englisch nicht erfolgreich und z.Z. auch nicht auf englisch erhältich
Es gab eine Übersetzung der ersten 100 Hefte (Forry Ackerman), später noch einmal einen Versuch, der nach 3 Heften scheiterte. Von PERRY RHODAN NEO erschienen 18 Doppelbände.
 



#53 Fermentarius

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Geschrieben 06 Oktober 2026 - 10:57

Ich kenne mich mit internationalem Recht nicht aus. Darf der Heyne Verlag denn im Ausland veröffentlichen?   Hat er die Mittel dazu?

 

Was ich meinte ist, innerhalb Deutschlands in mehreren Sprachen zu veröffentlichen.  Weil wenn man über sinkende Leserschaft klagt, dann leben innerhalb Deutschlands sicher genug Leute, die lieber in anderen Sprachen lesen wollen.  Einen Versuch wäre es wert.    Vielleicht kann man die Leserschaft ja so vergrößern.

Man könnte auch Europaweit oder sogar in den USA (falls Heyne die Mittel dazu hat) ein paar Tests machen, wie gut deutsche SF dort ankommt.  Wenn man es nicht probiert, weiß man es nicht.

Der Heyne-Verlag zur Penguin Random House Gruppe, die zwar ein deutsches Unternehmen ist, aber natürlich hauptsächlich in englischer Sprache veröffentlicht. Eine englische Veröffentlichung verursacht zunächst einmal Kosten. Die Übersetzung und das Lektorat muss bezahlt werden. Möglicherweise muss der Autor nach Rücksprache mit dem Lektorat Passagen anpassen. Deutsche Dialoge und deutsche Umgangsformen stoßen in Amerika oft genug auf Unverständnis. Die Comedian Laura Ramoso hat ihre ganze Karriere darauf aufgebaut (My German mother ...).

Ohne Werbung läuft in den USA nichts. Der Verlag müsste also, je nach der Größe der anvisierten Zielgruppe zwischen 5000 und 100000 Euro (ganz grobe Schätzung) in die Hand nehmen. Und dann werden immer noch mindestens 90 Prozent der Bücher ihre Kosten nicht einspielen. Für die Verlage lohnt sich das absolut nicht. Der deutsche Markt ist groß genug, um von Übersetzungen aus dem Englischen (oder anderen Sprachen) zu leben. Und wie Michael schon sagte: Amazon übersetzt deine E-Books automatisch ins Englische, wenn du das willst. Aber damit hast du noch kein einziges Exemplar verkauft. Und Bücher, egal welcher Qualität, verkaufen sich nicht von selbst. Wenn der Autor unbekannt ist, muss man kräftig schieben. 

Fazit: Für kommerzielle Verlage lohnt sich das nicht. Wer glaubt, dass der amerikanische Markt nur auf sein Buch gewartet hat, kann bei Amazon die Probe aufs Exempel machen. 

 

 

 

 

 


  • • (Buch) gerade am lesen:wechselt ständig

#54 Mammut

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Geschrieben 06 Oktober 2026 - 11:05

Hier mal ein Beispiel für eine automatische Übersetzung (gibt eine kostenlose Leseprobe):

https://link.amazon/B01D2jcaE

 

Ich habe sogar mal eins in die USA verkauft. Auch deutsche Ausgaben, z.B. von Zwielicht, Zwielicht Classic, Teutonic Future und Teutonic Horror habe ich schon über Amazon nach Großbritannien, Indien, Brasilien und die USA verkauft. Aber das ist eher die Ausnahme.


Bearbeitet von Mammut, 06 Oktober 2026 - 11:08.


#55 ChristophGrimm

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Geschrieben 06 Oktober 2026 - 11:59

Noch ein Wort zur Einwanderung: Das verändert eine Gesellschaft bzw. hat das schon die letzten 80 Jahre. Aber ob da jemand aus der Türkei, Saudi-Arabien, Brasilien oder Thailand stammt, am Ende sprechen die alle deutsch. Und lesen und sich in fremde Welten zu begeben, scheint mir ein Grundbedürfnis zu sein und wird erhalten bleiben.

 

Ich selbst würde mir passable (passive) Englischkenntnisse attestieren. Vermutlich irgendetwas zwischen B2 und C1. Es reicht aus, um entspannt „Doctor Who“ und „Star Trek“ im O-Ton zu folgen und recht problemlos englischsprachige Artikel sowie fiktionale Texte (Bücher, „InterNova“, „Flash Fiction Online“ etc.) zu lesen. Wenn es allerdings um Autoren geht, die stark mit Sprache spielen oder einen anspruchsvollen Stil wie hierzulande etwa MKI, Michael Marrak oder Aiki Mira pflegen, wird das Lesen deutlich herausfordernder. („Absalom, Absalom!“ von William Faulkner ist mir in diesem Zusammenhang im Gedächtnis geblieben).

 

Sich in einer Sprache verständigen zu können – etwa auf dem Niveau B1/B2 – oder sie sehr gut bis muttersprachlich zu beherrschen, also auf den Niveaus C1 und C2, ist ein deutlicher Unterschied. Um jedoch auch Freude am Lesen zu haben (und es nicht nur als Herausforderung zu betrachten), sollte man meiner Ansicht nach zumindest das B2-Niveau, besser noch C1, erreicht haben. Haushalte, in denen ausschließlich eine andere Sprache als Deutsch gesprochen wird, machen hierzulande sicherlich nur einen kleinen Teil aus. Ob hingegen das C-Niveau dominierend ist, bezweifle ich sehr. 

SF/Fantasy-Literaturzeitschrift: https://weltenportalmagazin.de | SF hautnah: https://eridanusverlag.de | Meine Welt der Worte: https://christophgrimm.com
  • • (Buch) gerade am lesen:"Der Fluch des Kronos" (Peter Jungk)
  • • (Buch) als nächstes geplant:"Autokraten - Nicht mit uns!", "November Sommer" (Andreas Eschbach)

#56 Mammut

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Geschrieben 06 Oktober 2026 - 12:12

Sich in einer Sprache verständigen zu können – etwa auf dem Niveau B1/B2 – oder sie sehr gut bis muttersprachlich zu beherrschen, also auf den Niveaus C1 und C2, ist ein deutlicher Unterschied. Um jedoch auch Freude am Lesen zu haben (und es nicht nur als Herausforderung zu betrachten), sollte man meiner Ansicht nach zumindest das B2-Niveau, besser noch C1, erreicht haben. Haushalte, in denen ausschließlich eine andere Sprache als Deutsch gesprochen wird, machen hierzulande sicherlich nur einen kleinen Teil aus. Ob hingegen das C-Niveau dominierend ist, bezweifle ich sehr. 

 

 

Ich bin mir nicht sicher ob ich deinen Beitrag richtig verstehe. Du meinst es gibt sehr viele Menschen in Deutschland, die nicht gut genug deutsch können, um z.B. einen Perry Rhodan Roman zu lesen?

 

Unser Nachbar war Türke (schon verstorben). Der konnte bestimmt nicht gut genug deutsch um PR zu lesen, seine drei Kinder aber allemal. Wenn wir weiterhin viel Zuwanderung bekommen, werden die Zugewanderten vielleicht keine Kandidaten sein, deutschsprachige Belletristik zu konsumieren. Aber ihre Kinder doch auf jeden Fall, zumindest der größte Teil. Oder denkst du, Deutschland wird ein Land, in dem die deutsche Sprache an Bedeutung verliert wie es teilweise in anderen Ländern ist?



#57 Mr.Aufziehvogel

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Geschrieben 07 Oktober 2026 - 01:27

Der Heyne-Verlag zur Penguin Random House Gruppe, die zwar ein deutsches Unternehmen ist, aber natürlich hauptsächlich in englischer Sprache veröffentlicht. Eine englische Veröffentlichung verursacht zunächst einmal Kosten. Die Übersetzung und das Lektorat muss bezahlt werden. Möglicherweise muss der Autor nach Rücksprache mit dem Lektorat Passagen anpassen. Deutsche Dialoge und deutsche Umgangsformen stoßen in Amerika oft genug auf Unverständnis. Die Comedian Laura Ramoso hat ihre ganze Karriere darauf aufgebaut (My German mother ...).

Ohne Werbung läuft in den USA nichts. Der Verlag müsste also, je nach der Größe der anvisierten Zielgruppe zwischen 5000 und 100000 Euro (ganz grobe Schätzung) in die Hand nehmen. Und dann werden immer noch mindestens 90 Prozent der Bücher ihre Kosten nicht einspielen. Für die Verlage lohnt sich das absolut nicht. Der deutsche Markt ist groß genug, um von Übersetzungen aus dem Englischen (oder anderen Sprachen) zu leben. Und wie Michael schon sagte: Amazon übersetzt deine E-Books automatisch ins Englische, wenn du das willst. Aber damit hast du noch kein einziges Exemplar verkauft. Und Bücher, egal welcher Qualität, verkaufen sich nicht von selbst. Wenn der Autor unbekannt ist, muss man kräftig schieben. 

Fazit: Für kommerzielle Verlage lohnt sich das nicht. Wer glaubt, dass der amerikanische Markt nur auf sein Buch gewartet hat, kann bei Amazon die Probe aufs Exempel machen. 

 

 

Und wie schaut es mit deutschen Anthologien auf Englisch aus?  Sowas in der Art wie "Best of German SF #20" oder so?   Könnte sich sowas verkaufen?

 

Für mich als Neuling macht das deutsche Verlagswesen den Eindruck als würden sie sich seit der Einstellung der englischsprachigen Perry Rhodan Reihe nicht mehr trauen, mit mehreren Titeln gleichzeitig auf den amerikanischen Markt zu kommen.   Es geht hier um die Masse.    Es geht darum, das so viele deutsche SF Bücher für die englischsprachigen Leser/innen übersetzt werden, das eine große Auswahl deutscher Bücher in englischer Übersetzung zur Auswahl steht.  

Es scheint mir als wäre der amerikanische Markt sehr protektionistisch., aber wenn die englischsprachigen Leser nicht nur die Auswahl haben zwischen "Perry Rhodan" und "Perry Rhodan", sondern Zugang zu vielen deutschen Titeln hat, dann ändert sich die Lage vielleicht.  


Bearbeitet von Mr.Aufziehvogel, 07 Oktober 2026 - 01:29.


#58 Ulrich

Ulrich

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Geschrieben 07 Oktober 2026 - 02:25

Den US Perry Rhodan gab es in den 1970ern. Das ist lange her, abgesehen von späteren Einzelversuchen.

Anthologien gab es:
• View From Another Shore (1973)
• The Best of Austrian Science Fiction (2001)
• The Black Mirror (2008)

Der englischsprachige Markt ist groß, von schlechten bis hin zu guten Publikationen. Was brauchen die dann noch noch übersetzte SF? Gewiss, einzelne Bücher werden übersetzt, aber doch nicht massenweise deutsche SF.

Jeder kann gerne seine Texte übersetzen. Aber dass das ein Verlag wie Penguin macht, eher unwahrscheinlich. Denn dann findet vorab eine Auswahl statt, was erfolgreich zu sein verspricht.

Jeschke wurde übersetzt, Brandhorst (Kantaki) … es gibt schon etwas. Dirk van den Booms Kaiserkrieger.

Aber massenweise? Wer will schon Zeit und Energie dafür aufwenden?

Wer von uns weiß übrigens, dass der Springer Verlag Texte von Franke und Schattschneider auf Englisch herausbrachten? Also deutsche SF Kenner über diese Übersetzungen Bescheid wissen?

Oder als privates Projekt, um etwa Lasswitz zu übersetzen.

#59 Mammut

Mammut

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Geschrieben 07 Oktober 2026 - 07:49

Guter Hinweise, Ulrich. Der Roman von Peter Schattschneider erschien 2021 auf englisch und erst 2025 auf deutsch:

Title: The EXODUS Incident

Title: Die EXODUS-Verschwörung

 

Eine Anthologie aus Deutschland und Österreich, da gab es hier einen Versuch:

Publication: The Black Mirror and Other Stories: An Anthology of Science Fiction from Germany and Austria



#60 Fermentarius

Fermentarius

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Geschrieben 07 Oktober 2026 - 11:33

Deutsche Science-Fiction-Anthologien haben meist so geringe Auflagen, dass kein Verlag Geld in die Hand nimmt, um eine englische Übersetzung herauszubringen. Wenn der Herausgeber einer Anthologie hier 500 Exemplare verkauft, dann gehen, grob gerechnet, allein 200 an die Freunde der Autoren. 

Der US-Markt ist sicher fünfmal so groß, aber dort kennt niemand die Autoren, und der Verlag müsste erst einiges Geld in die Werbung stecken. Er müsste bekannte Blogger, BookToker und Kritiker zu einer Kritik bewegen. Das ist hierzulande schon schwierig genug, in den USA ist es fast unmöglich.

Und sind bisher alle Verlage zu dem Schluss gekommen, dass der Aufwand in keinem Verhältnis zum möglichen Ertrag steht.

In der heutigen Zeit kann allerdings auch ein Miniverlag den Versuch wagen, SF-Anthologien im englischsprachigen Markt anzubieten. Eine Ki besorgt die Übersetzung, und die Autoren erwarten keine Honorare. Ein E-Book ist schnell erstellt. Amazon bietet ausdrücklich an, bei der Werbung zu helfen. 

Ich sehe zwar wenig Erfolgsaussichten, aber ich drücke jedem die Daumen, der es versuchen will.


Bearbeitet von Fermentarius, 07 Oktober 2026 - 12:16.

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