Sehr interessantes Thema. Da ich selbst noch nichts geschrieben habe, mache ich mir keine großen Gedanken darum
Und das ich je etwas rausbringe, das so überragend ist, das man es unbedingt in 100 Jahren noch lesen muss, halte ich auch für nicht sehr wahrscheinlich.
Für mich persönlich würde es genügen, wenn ich, falls ich irgendwann einmal Autor werden würde, die Dinge wenigstens zu meinen Lebzeiten noch verfügbar bleiben. Ansonsten kann man es ja dem Projekt Gutenberg oder anderen solchen digitalen Projekten überlassen. Man könnte das E Book z.b. nachdem man 70 geworden ist selbst auf Archive.org hochladen.
Auf Archive.org gibt es eine ganze Untersektion mit Pulp Sci Fi Magazinen, die sehr populär sind. So Dinge wie Weird Tales usw. Damals dachte man, das sei nur Schundliteratur, heute weiß man, das sehr viele namhafte Autoren in diesen Schundmagazinen ihren Anfang genommen haben. Darum sind diese Magazine heute sehr populär und teilweise unbezahlbar. Ich finde vor allem die Werbung in diesen Heften echt zum Lachen.
Andererseits könnte man verschiedene Science Fiction Fan Archive eröffnen, die sich später nach dem Tod des Autors/der Autorin um die Weiterveröffentlichung der Werke kümmern. Sowas wie die "Lovecraft Society" oder die "August Derleth Society" oder die "Robert E. Howard Society", "Tolkien Society" usw.
Ich weiß nicht wie die SFCD funktioniert, aber man könnte der SFCD die Rechte geben, nach dem Tod des Autors/Autorin sich um die Veröffentlichung zu kümmern.
Ich persönlich bezweifle aber, das in 70 Jahren noch Leute lesen werden.Vor allem in Europa und nicht auf deutsch, aber ich bin Pessimist.
Bearbeitet von Mr.Aufziehvogel, 06 Oktober 2026 - 08:22.