Habe ein Printexemplar über Amazon bezogen, dass aber leider bald bereut. Der Roman krankt an so vielen Stellen:
1) Die abgehackten Sätze, oft nur Halbsätze, suggerieren eine Hektik die der absoluten Handlungslosigkeit diametral entgegen steht.
2) Die handelnden Personen bleiben erschreckend blass, eindimensional, klischeehaft: Lucas - der Nerd, Nia - die von einem plakativ fordernden Management permanent überfordert ist und Rea - die neugierige Beobachterin. So kurz wie ihre Namen so kurz ist ihre Vita - praktisch inexistent. Mit keinem von ihnen kann man sich identifizieren oder mitfiebern.
3) Das Grundthema ist durchaus interessant trägt aber in dieser Form nur eine Kurzgeschichte und keinen Roman, in dem seitenweise nichts passiert. Zu dieser Langeweile tragen auch die ständigen Systeminformationen wie Kohärenzzeit 7,2 Sekunden oder Stability Index 0,995 bei.
Fazit: keine Leseempfehlung