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Der "Ich lese gerade..."-Thread


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5375 Antworten in diesem Thema

#5191 Weltraumschrott

Weltraumschrott

    Infonaut

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Geschrieben 21 December 2021 - 17:55

Weil ich gerade mit Hamilton und der Ausschweifenden Schreibe hardere, hört sich das echt so an, als würde es noch auf meiner Liste landen†¦ :)

Achtung: Ich habe erst nach meinem Post herausgefunden, dass der zweite Band erst im März 2022 veröffentlicht wird. Ehrlich gesagt bin ich mir auch nicht mehr so sicher, dass danach nicht doch noch mehr Bände kommen werden. Falls Du damit keine Probleme hast, kann ich Dir das Buch nur empfehlen.



#5192 Amtranik

Amtranik

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Geschrieben 22 December 2021 - 10:22

Gard Spirlin - Scott V.P.I.:Mörderjagd im Cyberspace

 

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Ein Near-Future-Kriminalroman, der von Schriftsteller Frank Dekker und seiner Assistenz-KI Marke RoboWrite handelt, die er Scott nennt und wie die beiden einen Mordfall aufklären. Stilistisch gut, stellenweise witzig, flüssig zu lesen, Marke Pageturner, allerdings mit etwas über 170 Seiten auch eher dünn geraten. Worldbuilding dementsprechend rudimentär, nette Unterhaltung für zwischendurch ohne tiefergehenden Impact.

 

 

Carole Stivers - Der Muttercode

 

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In der vorliegenden Dystopie geht es um eine Krankheit, welche die Menschheit nahezu ausgerottet hat. So weit, so altbekannt. Interessant wird der Roman durch die Erzählweise und die Zusammenstellung der Zutaten in meinen Augen. Stivers verbindet hier nämlich den Weltuntergang, das Ende der Menschheit und Zivilisation, mit dem derzeit sehr präsenten KI-Thema. Es werden Robotermütter geschaffen und mit einem sogenannten Muttercode versehen, die eine neue Generation immuner Kinder zur Welt bringen und danach beschützen und aufziehen sollen. Der Roman wird zunächst in zwei Ebenen erzählt, einer Gegenwartsebene, die von den Robotermüttern und ihren Schützlingen berichtet und einem Rückblick, in dem vom Beginn der Seuche und der Entwicklung des Projektes Muttercode erzählt wird, bis beide Handlungsfäden dann im letzten Teil des Romanes zusammengeführt werden. Ich darf sagen, dass mich der Roman positiv überrascht hat, erwartet hatte ich einen weiteren Science-Fiction-Roman zum Thema KI, er war aber dann doch etwas anderes. Irgendwie mehr. Vor allem war er spannend und gut erzählt. Hat mir sehr gut gefallen.

 

 

Exodus 43 - Anthologie

 

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Nach der zuletzt überragenden Ausgabe 42 ist auch die neueste Inkarnation des Exodus Magazins wieder eine äußerst gelungene. Die Geschichten wussten mir überwiegend gut bis sehr gut zu gefallen. Beste Geschichte für mich aus dieser Ausgabe war die Story von Thomas Grüter - Meine künstlichen Kinder.

Auch Aiki Mira möchte ich namentlich erwähnen, die mir jetzt in diesem Jahr in einigen Geschichten als überdurchschnittlich gute Stilistin aufgefallen ist, auch wenn ich noch etwas mit Ihren Themen fremdle.

 

 

Marion Herzog - Algorytmica

 

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Algorytmica von Marion Herzog ist eine Dystopie, in der, nachdem das Leben an der Erdoberfläche unmöglich geworden ist, die letzten Menschen sich in 3 Bunkeranlagen, genannt Archen, tief unter der Erdoberfläche zurückgezogen haben. Die Handlung des Romanes spielt in der Arche Hope of Tomorrow. Im ersten Moment und oberflächlich fühlt man sich an die Silo-Reihe von Hugh Howey erinnert, weiß nicht, ob das jemand von euch kennt und gelesen hat, zumal der Roman mit dem Prolog die Erkundung der Oberwelt mittels Drohnen schildert und es eben mehrere Bunkerwelten gibt.

Der vorliegende Roman ist aber ganz anders, denn hier wird eine virtuelle Welt beschrieben, wo die Bewohner der unterirdischen Bunkerwelt in Tanks liegen und ihr Leben als virtuelle Avatare verbringen. Ich möchte hier gar keine weitgehende Inhaltsangabe geben, aber es gibt natürlich einen Twist, denn die Machthaber dieser Bunkerwelt, die derzeitige Präsidentin nebst dem obersten Ratsmitglied, der zugleich der führende Programmierer der virtuellen Umwelt ist, planen aufgrund Ressourcen und Energiemangels die Terminierung der lebenden Körper und das Aufgehen aller Bewusstseine für immer in die künstliche Welt der Hologramme. Leider ohne die Bewohner zu fragen, ob sie das, überhaupt wollen. Eine Gruppe mit Namen Darksurfer möchte dies verhindern und stattdessen die Oberfläche erreichen, um sich dort eine neue Zukunft aufzubauen.
Im Grunde sind dies alles interessante und gute Zutaten und ich habe den Roman auch als überwiegend unterhaltsam empfunden. Da wäre aber in meinen Augen noch eine ganze Menge mehr drin gewesen, denn die Autorin nutzt das Szenario in weiten Teilen um eine in meinen Augen mehr oder weniger triviale Liebelei zwischen der eher farblosen Hauptprotagonistin und Tochter des obersten Rates und einem Mitglied der Darksurfer zu erzählen, die mir eindeutig zu sehr Teenie Drama und Liebesroman und zu wenig Science-Fiction gewesen ist. Der ganze Weltenbau ist in meinen Augen auch nicht so wirklich von wasserdichter Logik, man muss das eher einfach mal so hinnehmen. Zumal nicht wirklich darauf eingegangen wird aus welchen Gründen man sich jetzt dazu entschloss die Überlebenden in einer virtuellen Welt leben zu lassen, denn das ganze System mit den Überlebenstanks und den virtuellen Welten ist sehr Energieintensiv. So wirklich darauf eingegangen wird nicht. Man merkt, dass es der Autorin einfach darum ging, die virtuelle Welt der Hologramme zu schildern, mit all seinen Möglichkeiten und weniger wie das ganze funktioniert und warum eigentlich. Einige Szenen waren aber auch durchaus sehr stark geschrieben und erzählt, wie z. b. ein Verhör eines der Verschwörer zugehörigen Technikers. Das ganze endet dann eher abrupt und auf eine Weise, die in mir den Verdacht aufkommen lässt, dass eine Fortsetzung geplant sein könnte.

 

 

Mark Brandis - Vorstoß zum Uranus

 

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Wie üblich gute Unterhaltung ohne weiteren Anspruch. Erwähnenswert erscheint mir an diesem Band eine  Auseinandersetzung mit dem Apartheidregime in Südafrika, was vermutlich in den 1970er Jahren, als diese Reihe geschrieben wurde, weit weniger üblich war als dann ein Jahrzehnt später.

 

 

Marie Grasshoff - Der Dunkle Schwarm

 

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Mir hat dieser Roman von Marie Grasshoff deutlich besser gefallen als das seinerzeit gelesene Neon Birds.
Hauptgrund ist für mich zum einen der Plot, den ich durchaus überzeugend fand und zum anderen, dass Grasshoff mit Hauptprotagonistin Atlas eine Figur erschaffen hat, mit der ich mitfiebern konnte. Ich würde nicht so weit gehen Charaktere jetzt zu einer generellen Stärke der Autorin zu erklären, es gab aber noch mindestens 2 bis 3 weitere sehr gelungene. Das war weitaus besser als in Neon Birds. Die Stärken von Marie Grasshoff liegen in einer schnörkellosen sehr kurzweiligen Erzählweise, wobei sie natürlich Actionlastig schreibt, das aber auch für meinen Geschmack sehr gut beherrscht. Der Roman ist ein echter Pageturner. Das Szenario von Der Dunkle Schwarm ist in meinen Augen sehr gut, der Plot interessant und er wartet auch mit einer guten Wendung bzw. Auflösung zum Ende auf. Soweit zu den positiven Aspekten, die für mich insgesamt überwogen. Punktabzug gibt es von mir, für den eher dürftigen Weltenbau, welcher mich als Leser so manches Mal innehalten ließ, um mich zu überzeugen, auch nichts überlesen zu haben. Ein Effekt, der mir schon im bereits erwähnten Neon Birds bei der Lektüre aufgefallen war. Da wäre noch so einiges zu verbessern gewesen, zumal das was angerissen wird von der Autorin durchaus sehr stark und überzeugend gewesen ist. Nur leider etwas dünn. Hier ist Grasshoff doch allzu sehr Popcorn Kino wie ich das einschätze.



#5193 Amtranik

Amtranik

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Geschrieben 29 December 2021 - 10:58

M.K. England - Die Verstoßenen

 

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Dies ist ein Roman, von dem sich sicher jene Leser angesprochen fühlen, die ein besonderes Augenmerk auf Diversity, und queere Charaktere legen. Denn damit kann vorliegendes Werk von Megan England aufwarten. Leider blieben diese für meinen Geschmack dann aber insgesamt ziemlich blass und hatten zu wenig Tiefgang. Unterm Strich bleibt dann noch eine ganz unterhaltsame Abenteuergeschichte mit rudimentärem Weltenbau. Wirklich nichts besonderes.

 

 

 

Am Anfang war das Bild - Anthologie

 

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Vorliegende Anthologie ist nicht nur wunderschön anzusehen, auch der Inhalt ist nach meiner Auffassung überdurchschnittlich und hat mir bisher in Summe von allen bisher gelesenen am besten gefallen. In diesem Jahr werde ich wohl einen neuen Rekord aufstellen, was gelesene deutsche Kurzgeschichten angeht, was auch dem Umstand geschuldet ist, dass die Verlage uns großzügig mit Leseexemplaren versorgt haben. In dieser insgesamt also sehr positiv zu bewertenden Zusammenstellung stechen für meinen Geschmack 3 Geschichten heraus, die ich in meinen erweiterten Kandidatenkreis für eine Nominierung aufgenommen habe.

Janika Rehak - Onkel Nate oder die hohe Kunst, aus dem Fenster zu schauen
Marco Rauch - Der Erleger
Aiki Mira - Utopie27

 

 

Calin Noell - Fools in Space

 

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Insgesamt ganz ordentliches Science-Fiction Debüt von Calin Noell. Fools in Space ist zwar unterhaltsam, hat aber klare Schwächen im Weltenbau, der für meine Begriffe unzureichend ausgefallen ist. So bleibt unter dem Strich, nette Unterhaltung ohne weiteren Anspruch und leider wieder mal offensichtlich der Auftakt zu einem Mehrteiler, anstatt mal mit etwas mehr Raum ein rundes Gesamtergebnis in einem einzigen Buch abzuliefern.



#5194 Dadaistin

Dadaistin

    Cybernaut

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Geschrieben 29 December 2021 - 21:52

... leider wieder mal offensichtlich der Auftakt zu einem Mehrteiler, anstatt mal mit etwas mehr Raum ein rundes Gesamtergebnis in einem einzigen Buch abzuliefern.

Das ist eine spannende Anmerkung, über das habe ich mir schon öfter den Kopf zerbrochen. Vor zehn oder fünfzehn Jahren  habe ich eigentlich abgeschlossene Bücher bevorzugt, heute bin ich eine Reihenleserin und manchmal sogar enttäuscht, wenn richtig guter Lesestoff keine Fortsetzungen bekommt. Wenn etwas offensichtlich als Mehrteiler konzipiert ist, tue ich mir schwer, die damit verbundenen Abstriche negativ zu bewerten.



#5195 T. Lagemann

T. Lagemann

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Geschrieben 30 December 2021 - 04:17

Hallo Susanne,

@T.Lagemann

 

Wie fandest Du "Corvus"?

Ich habe es noch nicht gelesen und bin zögerlich. Irgendwo stand, dass es streckenweise langatmig und sehr wissenschaftlich ist. Das wäre für mich ein Kriterium den Roman nicht zu lesen.

 

"Corvus" liegt noch auf dem SuB, da ich den Roman ggfs. noch mal für einen Neuerscheinungslesezirkel ins Votum werfen möchte. Für Januar habe ich Uwe Post vorgezogen, da war und bin ich echt heißer drauf ... Wenn Corvus meinen Urlaub Ende Januar ungelesen übersteht, mache ich den Vorschlag dann eventuell für die März-Runde ...

 

Viele Grüße

Tobias


"Wir sind jetzt alle Verräter."
"Ha!", machte die alte Dame. "Nur wenn wir verlieren."

(James Corey, Calibans Krieg)

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(Jack Kerouac in einem Interview mit der New York Post, 1959)
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#5196 T. Lagemann

T. Lagemann

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Geschrieben 04 January 2022 - 18:18

Hallo zusammen,

 

bevor ich in die Leserunde einsteige, wollten noch "Die letzten Tage der Ewigkeit" von Michael K. Iwoleit zu Ende gelesen werden. Sind sie jetzt. Wow! Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich zuletzt eine so dichte, konsequente, vor Ideen sprühende und und und und ... Kurzgeschichtensammlung gelesen habe. Und dann der Stil. Wow! Schade, dass sich diese Heransgehensweise an SF - nicht die Handlung treibt die Story voran, sondern die Idee - wohl unter dem Druck des Marktes weitestgehend erledigt hat. Aber das passt schon gut zu meinem Pessimismus des letzten Jahres, also dass ich nicht mehr so recht weiß, was ich an der SF finde. Viel zu viele Muss-mal-eben-die Menschheit (das Sonnensystem, die Milchstraße)-retten Romane, in der abgehalfterte Frachtpiloten ganz groß rauskommen ... Kann natürlich sein, dass ich einfach nur zu blöd bin, die für mich interessanten Bücher zu finden. Aber in anderen Genres fällt mir das ja eben nicht schwer. Was solls, nach dem Klima Korrektur Konzern wird es in eine Pause in Sachen aktueller SF gehen, in der ich mich durch das pflügen werde, was es in der Vergangenheit an bemerkenswerten Büchern gegeben hat und die mir in den beinah zwei Jahrzehnten, die ich mich von der SF ferngehalten habe, entgangen sind. Ein Egan kommt die Tage ins Haus geflattert ...

 

Hach, Lesen ist und bleibt schön und spannend!

 

Viele Grüße

Tobias


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#5197 Rezensionsnerdista

Rezensionsnerdista

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Geschrieben 05 January 2022 - 06:14

Hi Tobias, das habe ich auch kürzlich gelesen, ich mochte "ich fürchte kein Unglück" und "zur Feier meines Todes" (Titel hoffentlich korrekt, bin nur am Handy) am besten.
Vor allem ersteres klang einfach irre authentisch. Ich war versucht ihn anzuschreiben und zu fragen, ob das wirklich so passiert ist.

Nun bin ich gespannt auf die Novelle in der Nova. Die Story in macht und Wort muss Satire gewesen sein, sonst weiß ich auch nicht. Es ist definitiv die Story aus 2021 mit dem meisten Sexismus. Sehr überzogen, also vermutlich tatsächlich Satire

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#5198 Waffeleisen

Waffeleisen

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Geschrieben 09 January 2022 - 13:37

Gerade beendet: Brandon Sanderson, Skyward - Ruf der Sterne

 

Fünfhundert Seiten Coming of Age, dessen Inhalt sich in zwei Sätzen zusammen fassen lässt. Wie auch immer diese Vorstellung klingt, es hat sich für mich gelohnt, das Buch zu lesen. Einfach spannend und unterhaltsam geschrieben, und der rätselhafte Hintergrund wird schließlich auch geklärt. Ich freue mich auf den Folgeroman. Denn obwohl dieses Buch auch für sich stehen könnte, ist der nächste Band schon angekündigt. Ja, Sanderson ist ja auch Fantasy-Autor †¦ ;)


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#5199 Weltraumschrott

Weltraumschrott

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Geschrieben 09 January 2022 - 15:01

@ Waffeleisen: Ja, mir hat der Roman auch gut gefallen. Der Folgeroman erscheint am 1. Februar und wird von mir natürlich auch gelesen.



#5200 Rezensionsnerdista

Rezensionsnerdista

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Geschrieben 10 January 2022 - 07:30

Ich bin gerade im Showdown von "Der ewige Krieg" (Joe Haldeman). Hat es jemals bessere Military SF gewesen? Ich kenne mich in dem Genre ja nicht aus, halte diesen schmalen Roman aber für sehr gut. 


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#5201 Rezensionsnerdista

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Geschrieben 10 January 2022 - 07:34

Ach ja und auf dem Kindle habe ich Becky Chambers (gerade in der Mitte von Wayfarer 2).

 

Sehe ich das richtig, dass die "Monk & Robot Book 1"-Reihe noch nicht ins Deutsche übersetzt wurde?


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#5202 Rezensionsnerdista

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Geschrieben 10 January 2022 - 13:56

Was ich übrigens auch gerade gelesen habe (und auch rezensiert), ist ein deutschsprachiger Space Western, gerade frisch vor zwei Wochen erschienen: V. A. Kramer ist die Autorin und das Buch heißt "Ilka McCree: Tochter aus blutigem Hause". Ilka ist die Hauptfigur und eine Vampiry, das hat allerdings nicht so viel mit Bissen, sondern eher mit Nanobots zu tun (SF halt).

 

Es ist eine sehr rasante Handlung mit einigen Twists, die ich absolut nicht habe kommen sehen, vor allem den am Ende nicht. Mir hat's Spaß gemacht. Kann ich empfehlen, ist auch sehr schlank, unter 300 Seiten.


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#5203 heschu

heschu

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Geschrieben 10 January 2022 - 17:34

Nachdem ich mit großem Interesse den tollen Roman Stille zwischen den Sternen von Sven Haupt gelesen habe, wollte ich mir in Ruhe zwei, drei Anthologien mit SF-Kurzgeschichten anschauen und dann noch mehr Romane ... 

Doch es kamen zwei andere Bücher dazwischen, die ich, so hieß es, unbedingt lesen muss. 

Nun liegen sie vor mir und ich kann wieder einmal kaum wegschauen. Das Lied des Achill und Ich bin Circe von Madeline Miller, deren Namen ich vorher nicht kannte. Es ist keine SF, klar, aber ich bin offen für neuen Schmökerstoff.  


Carpe diem!

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#5204 Rezensionsnerdista

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Geschrieben 10 January 2022 - 19:38

Welche Anthologien hast du im Blick?

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#5205 heschu

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Geschrieben 10 January 2022 - 20:05

Weltenportal Nr.1 und 2 und Phantast Nr. 26. Aber bis ich zu den Geschichten komme, muss ich erst die beiden Bücher durch haben. Schön dick sind sie ja.  :happy:


Carpe diem!

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#5206 Rezensionsnerdista

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Geschrieben 11 January 2022 - 05:54

Die Weltenportale habe ich gelesen, der phantast sagt mir gar nichts. Ist das SF?

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#5207 heschu

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Geschrieben 11 January 2022 - 08:12

Habe ich doch in der Eile alles in den Kurzgeschichtentopf geworfen! :bighlaugh: Der Phantast ist natürlich das Online-Fanzine, welches ich mir noch zum Lesen vorgenommen habe. Immerhin, auch da sind zwei Storys drin. Und sicher nicht gerade SF. Aber da bin ich nicht sonderlich wählerisch, was das Genre betrifft. :happy:


Bearbeitet von heschu, 11 January 2022 - 08:25.

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#5208 Rezensionsnerdista

Rezensionsnerdista

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Geschrieben 11 January 2022 - 08:35

Ach so, ich fand es nur wichtig, für den Fall, dass ich noch ein SF-Magazin übersehen habe. 


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#5209 Nadine

Nadine

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Geschrieben 11 January 2022 - 09:58


 

Janna Ruth - Memories of Summer

 

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Memories of Summer von Jana Ruth ist ein wirklich gelungener Science-Fiction-Roman der vieles vereint und noch mehr richtig macht. Eine gute Idee, einfühlsam geschilderte Protagonisten, glaubhafte Handlung, guter Stil. Für mich ein eindeutiger Kandidat für meine diesjährige Nominierungsliste beim DSFP. Vielleicht darf ich hier auf die schöne Rezension von Yvonne Tunnat verweisen.

https://www.rezensio...von-janna-ruth/

 

Diese Rezi + der Umstand, dass ich die Autorin über ein anderes Forum kenne, haben mich übrigens dazu bewogen, die Kollegin zu beschwatzen, damit sie ihren kostbaren Restetat in dieses Buch investiert. :happy:

Steht bei uns in der Bibliothek jetzt zwar unter "Unterhaltung", aber Tarnkappen-SF ist ja immer gut dazu geeignet, Leserinnen auf die dunkle Seite der Macht zu ziehen.

Bin fast zur Hälfte durch und mag die Mischung aus flüssigem Stil, guten Figuren und Worldbuilding sehr.

 

Auf dem Weg zur Arbeit höre ich zur Zeit Der zweite Schlaf von Robert Harris. Also, ich glaube, gegen Vaterland und Pompeji fällt alles andere etwas ab. Das Buch ist als Zwischendurch-Unterhaltung okay, schließlich kann ich beim Fahren eh nix anderes machen. Für mich finde ich allerdings wenig Neues und Welt und Figuren ziehen mich wenig rein. Als Printbuch würde ich es nicht beenden.

Wobei ich den Cicero selbst in der gekürzten Fassung als Hörbuch abgebrochen habe. Langweilig und zäh und der Sprecher unterstreicht diese Nicht-Vorzüge ordentlich.

 

Zum Reinblättern liegt hier noch Die Macht der Geographie im 21. Jahrhundert und lässt mich davon träumen, dass Geschichts-, Politik- und Erdkunde-Unterricht in einem Fach zusammengefasst werden.
 


Europa ist nicht nur ein Kontinent.

 


#5210 Rezensionsnerdista

Rezensionsnerdista

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Geschrieben 11 January 2022 - 11:21

Diese Rezi + der Umstand, dass ich die Autorin über ein anderes Forum kenne, haben mich übrigens dazu bewogen, die Kollegin zu beschwatzen, damit sie ihren kostbaren Restetat in dieses Buch investiert. :happy:

Steht bei uns in der Bibliothek jetzt zwar unter "Unterhaltung", aber Tarnkappen-SF ist ja immer gut dazu geeignet, Leserinnen auf die dunkle Seite der Macht zu ziehen.

Bin fast zur Hälfte durch und mag die Mischung aus flüssigem Stil, guten Figuren und Worldbuilding sehr.

 

Auf dem Weg zur Arbeit höre ich zur Zeit Der zweite Schlaf von Robert Harris. Also, ich glaube, gegen Vaterland und Pompeji fällt alles andere etwas ab. Das Buch ist als Zwischendurch-Unterhaltung okay, schließlich kann ich beim Fahren eh nix anderes machen. Für mich finde ich allerdings wenig Neues und Welt und Figuren ziehen mich wenig rein. Als Printbuch würde ich es nicht beenden.

Wobei ich den Cicero selbst in der gekürzten Fassung als Hörbuch abgebrochen habe. Langweilig und zäh und der Sprecher unterstreicht diese Nicht-Vorzüge ordentlich.

 

Zum Reinblättern liegt hier noch Die Macht der Geographie im 21. Jahrhundert und lässt mich davon träumen, dass Geschichts-, Politik- und Erdkunde-Unterricht in einem Fach zusammengefasst werden.
 

 

Memories of Summer fand ich großartig, der zweite Schlaf hat mich gelangweilt (und Vaterland fand ich auch klasse, übrigens).


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#5211 Waffeleisen

Waffeleisen

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Geschrieben 12 January 2022 - 09:05

Ich höre gerade den ersten Band von Hamiltons Salvation, „Befreiung“. Ich möchte durchaus die Geschichte zu Ende hören, interessant ist das ganze Konstrukt ja. Aber was mich nervt, ist, dass ich mich häufig ertappe, der Lesung nicht zu folgen, sondern in Gedanken abzuschweifen. Das scheint ein Symptom der Langatmigen und detailverliebten Schreibe Hamiltons zu sein. Ich glaube, selbst lesend hätte ich das Buch bereits abgebrochen.

Bearbeitet von Waffeleisen, 12 January 2022 - 09:06.

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#5212 Powerschnute

Powerschnute

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Geschrieben 12 January 2022 - 09:42

Ich höre gerade den ersten Band von Hamiltons Salvation, „Befreiung“. Ich möchte durchaus die Geschichte zu Ende hören, interessant ist das ganze Konstrukt ja. Aber was mich nervt, ist, dass ich mich häufig ertappe, der Lesung nicht zu folgen, sondern in Gedanken abzuschweifen. Das scheint ein Symptom der Langatmigen und detailverliebten Schreibe Hamiltons zu sein. Ich glaube, selbst lesend hätte ich das Buch bereits abgebrochen.

 

Interessant. Ich verliere mich total gern in seinen Details. Was mir an dem ersten Band so gefallen hat war, dass die "Eigentliche" Handlung auf 10 Seiten gepasst hätte, während der Rest die Konflikte der Figuren untereinander in der Vergangenheit beleuchtete. Fand ich super gemacht. Und der Cliffhanger am Ende....den fand ich krass. Konnte den 2. Band damals kaum abwarten. 



#5213 Rezensionsnerdista

Rezensionsnerdista

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Geschrieben 12 January 2022 - 10:22

Für mich hat Hamilton als Hörbuch nicht funktioniert, zu viele unterschiedliche Perspektiven und Handlungsstränge. Wohl eher etwas zum Lesen.


Ich befülle meinen Blog ziemlich fleißig mit Rezensionen

Selber schreibe ich seltener, aber stetig (Webseite wird demnächst aber eingestellt)

 

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#5214 Waffeleisen

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Geschrieben 12 January 2022 - 11:35

Interessant. Ich verliere mich total gern in seinen Details. Was mir an dem ersten Band so gefallen hat war, dass die "Eigentliche" Handlung auf 10 Seiten gepasst hätte, während der Rest die Konflikte der Figuren untereinander in der Vergangenheit beleuchtete. Fand ich super gemacht. Und der Cliffhanger am Ende....den fand ich krass. Konnte den 2. Band damals kaum abwarten.


Genau! Die Haupthandlung spielt eigentlich keine Rolle! Sooo eine Frechheit ! ;) jedenfalls in der ersten Hälfte des Buches. Den krassen Hass zwischen Juri und dem anderen Typ, dessen Namen ich schon wieder vergessen habe, verstehe ich auch nicht. Vielleicht bin ich da gerade weg gewesen ;) also die Gewichtung Zeichen Konflikt Erklärung und Haupthandlung gefällt mir gar nicht.

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#5215 Amtranik

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Geschrieben 12 January 2022 - 11:47

Der erste Schwung fürs neue Jahr an gelesenen Büchern.

 

 

Nancy Kress - Feuerprobe

 

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Ich war mit der Fortsetzung von "Kontakt" mehr als zufrieden. Anders als die eher durchschnittlichen Amazon Bewertungen habe ich die beiden Romane um die Besiedelung eines fremden Planeten und den Erstkontakt zu 2 untereinander verfeindeten Spezies, die unterschiedlicher nicht sein konnten sehr genossen und für sehr gut befunden.

 

 

Ralph Mayr - Exploit

 

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Ganz nett, aber eher Wissenschaft, bzw. IT Thriller anstatt Science-Fiction. Das Ende gerät leider zu sehr Richtung Kinder von Bullerbü.

 

 

Daniel H. Wilson - Andromeda: Die Evolution

 

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Gelungene Fortsetzung des Crichton-Klassikers.


Bearbeitet von Amtranik, 12 January 2022 - 11:48.


#5216 Amtranik

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Geschrieben 26 January 2022 - 18:56

Brandon Q. Morris - Die Störung

 

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Morris hat sich mittlerweile eine sehr ansehnliche, teils enthusiastische Fangemeinde erarbeitet, wie die vielen teilweise begeisterten Rezensionen bei Amazon auch zu diesem Roman zeigen. Ich persönlich habe ja nun auch schon den ein oder anderen Roman von ihm gelesen und bei mir gingen seine Geschichten über ganz nett nie hinaus. Das liegt vor allem an seinem in meinen Augen ausgesprochen unschönen Schreibstil und seinem arg holzschnittartigen Personal, das selten wirklich lebendig wirkt. Mit die Störung ist er also zu höheren Weihen, sprich einer Veröffentlichung bei Fisher/Tor gekommen. Dies, nebst einigen sehr positiven Rezensionen im Komitee machten diesen Roman also in diesem Jahr zur Pflichtlektüre. Leider kann ich mich den wirklich vielen sehr positiven Rezensionen zu diesem Werk überhaupt nicht anschließen. Die Story fand ich umständlich erzählt, die Handlung hat mich in Teilen gelangweilt und ja, wiederum, der Stil. Das ist so trocken und leblos, dass man sich mitunter durch die Geschehnisse quälen muss. Aber entgegen so manchem früheren Morrison, wo ich die Handlung noch ganz unterhaltsam fand, konnte mich auch hier die Störung nicht packen. Über 150 Seiten braucht es, um den leicht verwirrten Leser, mittels Infodumb zu einigen Ungereimtheiten der Handlung aufzuklären, ohne dass bei mir wirklich der Funken übergesprungen wäre.

 

 

Kirsten Beyer - Das Streben nach mehr Buch 1

 

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Durchschnittsware. Frech ist der Umstand vom Cross-Cult-Verlag, das Original in jeweils 2 teure dünne Bücher von nicht mal 300 Seiten mit zusätzlich etlichen Leerseiten herauszubringen.

 

 

Alauda Roth - Repulse

 

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Äußerst zähe Space Opera, die meinen Willen ein Buch nicht vorzeitig abzubrechen arg auf die Probe gestellt hat.

 

 

 

Micaiah Johnson - Erde 0

 

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Ein Roman der trotz des vielversprechenden Klappentextes für mich ein absoluter Rohrkrepierer war. Ich kam nicht rein, wurde nicht warm mit der Hauptprotagonistin, dem Weltenbau und war vom ständigen bedeutungsschwangeren, ohne wirkliche Handlung zutiefst genervt. Unlängst gab es hier eine ziemlich positive Besprechung, die mich eventuell etwas beinflußt hat, denn ich hatte hohe Erwartungen an den Roman. Sie wurden enttäuscht. Das war überhaupt nicht mein Ding.

 

 

V.A. Kramer - Ilka Mc Cree - Tochter aus blutigem Hause

 

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Nette, kurzweilige Abenteuergeschichte mit äußerst geradlinigem Plot ohne weitergehenden Tiefgang oder Anspruch. Gute Unterhaltung. Etwas auffällig ist ein bemühtes Vermeiden des Maskulinums. So gibt es hier keine Piraten, sondern Piratae, keine Vampire, sondern Vampyrie und die Captain.


Bearbeitet von Amtranik, 26 January 2022 - 18:56.


#5217 Weltraumschrott

Weltraumschrott

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Geschrieben 26 January 2022 - 21:03

(...)

 

V.A. Kramer - Ilka Mc Cree - Tochter aus blutigem Hause

 

31c0b5Ve5GL._SX200_BO1,204,203,200_.jpg

 

Nette, kurzweilige Abenteuergeschichte mit äußerst geradlinigem Plot ohne weitergehenden Tiefgang oder Anspruch. Gute Unterhaltung. Etwas auffällig ist ein bemühtes Vermeiden des Maskulinums. So gibt es hier keine Piraten, sondern Piratae, keine Vampire, sondern Vampyrie und die Captain.

Interessant. Hattest Du den Eindruck, dass die Vermeidung des Maskulinums und somit diese Form der Grammatik ein Teil der Geschichte war, also dass die Gesellschaft in der Geschichte so spricht oder wurde dieser Stil auch dort verwendet, wo man ihn nicht der Handlung, sondern eher der Autorin zuordnet, bspw. bei den Beschreibungen oder der Zusammenfassung auf der Buchrückseite?



#5218 Amtranik

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Geschrieben 27 January 2022 - 06:12

Ich weiß nicht genau was Du meinst, jedoch liest sich der Klappentext ziemlich normal.



#5219 Rezensionsnerdista

Rezensionsnerdista

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Geschrieben 27 January 2022 - 06:34

Moin,

Erde 0 habe ich auch gelangweilt abgebrochen.

Ilka McCree fand ich allerdings mega geil. Toller Space Western!

Und Ja, ich hatte schon den Eindruck, es spielt in ferner Zukunft und man hat einige Lösungen für das generische Maskulinum gefunden bzw geschicktere Lösungen als einen Doppelpunkt im Wort.

Bei echt wenigen Worten merkt man das dann, ich glaube nur Piratae und Vampiry.
Sonst wäre mir die Vermeidung des generischen Maskulinum nicht Mal aufgefallen.

Also ja, die Leute da sprechen so. Und es ist personal erzählt, nur eine Perspektive, aber nicht in der Ich Person.

LG Yvonne

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#5220 Waffeleisen

Waffeleisen

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Geschrieben 27 January 2022 - 13:00

Moin,

Erde 0 habe ich auch gelangweilt abgebrochen.


LG Yvonne


Aus meiner Sicht ist das einer der besten von 2021.

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