Amtranik schrieb am 21.05.2010, 12:41:
Nein, aber Gelegenheitsrollenspieler in den genannten Szenarien.Liest Du sowas etwa?
Geschrieben 21 Mai 2010 - 12:33
Bearbeitet von Dirk, 21 Mai 2010 - 13:16.
Geschrieben 21 Mai 2010 - 15:47
Matthias schrieb am 21.05.2010, 11:47:
Sein Universum basiert auf einer Rollenspielwelt, deren Rechte er sich auch gesichert hat. Ulysses Spiele wird entsprechende Rollenspielsysteme dazu entwickeln. Das eröffnet wunderschöne Möglichkeiten für eine Romanserie.
Geschrieben 21 Mai 2010 - 16:05
Iwen schrieb am 21.05.2010, 16:47:
Ich habe erst ein Computerspiel und das habe ich mir erst im April gekauft!!! Der erwähnte Hintergrund aus dem Spielefundus sagt mir persönlich nichts. Ich stehe oft gähnend vor den Regalen in den Buchläden, weil alles Serien sind
Mein Blog: http://translateordie.wordpress.com/ Meine Buchbesprechungen: http://lesenswelt.de/
Geschrieben 21 Mai 2010 - 16:40
Pogopuschel schrieb am 21.05.2010, 17:05:
Der Roman basiert nicht auf einem Computerspiel sondern auf einem klassischen Pen and Paper Rollenspiel.
Geschrieben 21 Mai 2010 - 16:51
Geschrieben 21 Mai 2010 - 17:03
a3kHH schrieb am 21.05.2010, 17:51:
Jawoll, das waren noch Zeiten.
Damals herrschte noch Zucht und Ordnung im Rollenspieluniversum, die Bösen konnte man an den Ohren erkennen.
Geschrieben 21 Mai 2010 - 17:14
Lucardus schrieb am 21.05.2010, 18:03:
Nee, am schlechten Atem.
Geschrieben 21 Mai 2010 - 19:35
Bearbeitet von Pirx, 21 Mai 2010 - 19:37.
Geschrieben 22 Mai 2010 - 11:24
Pirx schrieb am 21.05.2010, 20:35:
So schlimm ist es aber auch nicht um die alte P&P-RPG-Szene bestellt. Es kommen immer noch (auch gute) Systeme raus.
Geschrieben 24 Mai 2010 - 18:09
Geschrieben 25 Mai 2010 - 08:38
Geschrieben 25 Mai 2010 - 10:32
Jürgen schrieb am 24.05.2010, 19:09:
So.
Soso.
Eigentlich hatte ich über Pfingsten wirklich andere Dinge vor. Meine neu erworbene Les Paul steht hier auf dem Ständer und will gespielt werden. Auch meine Familie hatte schon früh Anspruch auf diese Tage geltend gemacht. Der Sohnemann freute sich auf ein paar Stunden Gezocke mit seinem Alten vor der Konsole und das Wetter war hier im Rheinland genial gut für einen Ausflug ins Grüne.
Tja, es kam irgendwie anders. Nachdem mein Rezi-Exemplar von Heyne mit beeindruckender Schnelligkeit hier eintraf, beging ich den Kardinalsfehler eines jeden Lesers, der für eine bestimmte Art von Unterhaltungsliteratur extrem anfällig ist - ich blätterte mal in den ersten Seiten rum.![]()
War ein Fehler. Und was für einer !
Ich habs durchgelesen... obwohl von durchlesen eigentlich nicht so wirklich die Rede sein kann. Ich bin durch die Story gehetzt worden !!! In einem atemberaubenden Tempo.
S a g e n h a f t
Ich müchte meiner eigenen Rezension, die ich diese Woche noch schreiben werde, nicht vorgreifen, aber was Markus hier abgeliefert hat, ist Abenteuer-SF pur. Ohne Haken, ohne Ösen und ohne Pausen für den Leser.
Um es mal ein wenig lässig auszudrücken - Der Autor hinterlässt mit Collector keine Duftnote im Blätterwald der SF, sondern drückt sein Markenzeichen mit solch einer Deutlichkeit in den Boden, daß selbst ein Blinder das Zeichen bemerkt. Beim reinstolpern.
Moderne Erzählkunst trifft auf die Handlungskonstruktion aus der goldenen Zeit der Science-Fiction. Mehr geht eigentlich kaum.
Alles weitere in den nächsten Tagen auf der Leseattacke.
Gruß
Jürgen
Geschrieben 26 Mai 2010 - 17:10
Bearbeitet von Iwen, 26 Mai 2010 - 17:13.
Geschrieben 26 Mai 2010 - 18:19
Jürgen schrieb am 24.05.2010, 19:09:
Hmm, offenbar gibt es verschiedene Ausgaben von CollectorIch müchte meiner eigenen Rezension, die ich diese Woche noch schreiben werde, nicht vorgreifen, aber was Markus hier abgeliefert hat, ist Abenteuer-SF pur. Ohne Haken, ohne Ösen und ohne Pausen für den Leser.
Um es mal ein wenig lässig auszudrücken - Der Autor hinterlässt mit Collector keine Duftnote im Blätterwald der SF, sondern drückt sein Markenzeichen mit solch einer Deutlichkeit in den Boden, daß selbst ein Blinder das Zeichen bemerkt. Beim reinstolpern.
Moderne Erzählkunst trifft auf die Handlungskonstruktion aus der goldenen Zeit der Science-Fiction. Mehr geht eigentlich kaum.
Alles weitere in den nächsten Tagen auf der Leseattacke.
Gruß
Jürgen
Geschrieben 26 Mai 2010 - 20:16
Zitat
Sowas brauche ich wirklich nicht. Ich werde wohl erst mal den Lesezirkel bei der Konkurrenz verfolgen und mich dann entscheiden.Das sich gebetsmühlenhaft wiederholende Motiv der gesprungenen Zähne und blutender Nasen/Münder/Ohren war auch nicht wirklich meins.
"Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders
wäre, aber soviel kann ich sagen: Es muß anders werden, wenn es gut
werden soll." Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799)
"Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen,
Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen,
sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer."
(Antoine de Saint-Exupéry)
Geschrieben 26 Mai 2010 - 20:17
Zitat
Ich finde, die Charakterisierungen vieler Figuren bleiben oft zu oberflächlich und das Universum an sich hätte eine sorgfältigere Ausarbeitung gut vertragen können. Da schwebt mir zu viel in der Luft, ist nicht genügend "wissenschaftlich" verankert, fühlt sich mehr wie Handwedelei denn wie Science an. Auch vermisse ich die originelle, neue, aufsehenerregende Idee. Für mich als SF-erfahrenem Leser ist hier nicht viel, was ich nicht schon anderswo und besser gelesen hätte.
Geschrieben 26 Mai 2010 - 21:54
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Geschrieben 27 Mai 2010 - 07:41
Zitat
Ich sehe Heitz nicht als einen Heilsbringer der SF...
Geschrieben 27 Mai 2010 - 08:13
Jürgen schrieb am 27.05.2010, 08:41:
Erst ab den Achtzigern (den Cyberpunk mal ausgenommen), sonnten sich die SF-Autoren in bedeutungsschwangeren Szenarien, die nicht nur mir das Lesen vergraulten. Frank Herberts Wüstenplanet ist für mich persönlich der Anfang vom Ende der spannenden SF.
Gruß
Jürgen
Geschrieben 27 Mai 2010 - 19:52
Geschrieben 27 Mai 2010 - 20:27
Geschrieben 27 Mai 2010 - 20:43
Jürgen schrieb am 27.05.2010, 20:52:
Rezension ist nun online - http://www.leseattacke.de/
Natürlich ist es eine subjektive Sicht der Dinge und Jordan sieht es subjektiv etwas anders.
Ist ja auch völlig oki so.
Nur zum Grund seiner abweichenden Meinung besteht Diskussionbedarf, denn es sollte tatsächlich mal geklärt werden, welche "Aufgabe" die SF-Literatur eigentlich hat.
Aber das nicht in diesem Thread, sondern an anderer Stelle in diesem Forum.
Gruß
Jürgen
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Geschrieben 27 Mai 2010 - 20:55
Zitat
Lässt man die Inhalte der meist verkauftesten SF-Romane in den letzten 20 Jahren Revue passieren, fällt der Umstand ins Auge, daß sich fast jeder Autor nach Kräften bemühte, irgend etwas vollkommen Neues in sein Handlungsszenario einzubauen. Und weil ein neues Science-Element etwas Erklärung benötigt, mutierte so mancher Roman zu einem Fachbuch in Sachen fiktiver Physik mit lieblos zusammengeschraubter Geschichte. Spätestens nach dem dritten Exemplar dieser Art von Romankonstrukt, sinkt das Lesevergnügen auf einen Punkt, der die Skala "Leselust" nach unten durchbricht.
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Geschrieben 27 Mai 2010 - 21:27
Zitat
Ich finde da widersprichst du dir selber. Wenn es die meist verkauften SF-Romane sind, kann das interesse daran ja nicht gesunken sein.
Geschrieben 27 Mai 2010 - 21:39
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Geschrieben 28 Mai 2010 - 07:59
Bearbeitet von Dirk, 28 Mai 2010 - 08:03.
Geschrieben 28 Mai 2010 - 08:28
Dirk schrieb am 28.05.2010, 08:59:
Aber bis dahin gilt mein Erstaunen, bzw. meine Frage, warum hier so ausgiebig darüber diskutiert wird, ob Heitz jetzt einen Science Fiction, einen Space Fiction, einen Hard Fiction oder einen was-weiß-ich-Fiction geschrieben hat? Warum über das Etikett reden, wenn das Ergebnis den entsprechenden Hunger doch auf gute Weise stillen kann?
Überlicht und Beamen wird von Elfen verhindert.
Moderator im Unterforum Fantasyguide
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Geschrieben 28 Mai 2010 - 08:39
lapismont schrieb am 28.05.2010, 09:28:
Es ist halt ärgerlich, wenn Verlage sich nicht trauen SF auf Bücher zu schreiben, wo SF drin ist. Man mag das bei Shikasta verstehen, aber Markus Heitz schreibt für Phantastik-Fans, oder? Aber egal, bei Thalia übersieht man keinen Heitz.
Geschrieben 28 Mai 2010 - 09:01
Zitat
- Heitz ist eine Marke für Fantasy.
- Science Fiction hat durch gewisse Auswüchse in den letzten Jahren eben diesen Beigeschmack von Technobabble und Schwermütiger Zukunftsmusik bekommen.
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