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Rock Planet in den Startlöchern


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19 Antworten in diesem Thema

#1 fancy

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    Temponaut

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Geschrieben 08 Juni 2024 - 14:45

icon_minipost.gif08/06/2024 15:26
Rock Planet in den Startlöchern
icon_ebook.gif icon_print.gif icon_quote.gif icon_edit.gif reportpost.gif icon_delete.gif

Der Verlag hat die Datei an die Druckerei übermittelt. Er bekommt noch eine Probedatei und dann wird gedruckt. Es wird noch ca. 14 Tage dauern, bis das Buch überall erhältlich sein wird. Es hat mir einen mordsmäßigen Spaß gemacht, dieses Buch herauszugeben. 
Ich plane einen zweiten Band, wer also beim Lesen Lust bekommen sollte, seiner Band, seinem Song ein Denkmal zu setzen, der darf sich gerne bei mir melden. icon_mrgreen.gif

Hier der Verlagstext:
Marianne Labisch (Hrsg.)
ROCK PLANET
Anthologie
AndroSF 204
p.machinery, Winnert, Juni 2024, 300 Seiten, Paperback
ISBN 978 3 95765 404 5 EUR 22,90 (DE)
E-Book: ISBN 978 3 95765 721 3 EUR 6,99 (DE)

Die Rockmusik der Sechziger, Siebziger und Achtziger des letzten Jahrhunderts hat mehrere Generationen beeinflusst und wirkt bis heute nach. In dieser Anthologie setzen die Autoren ihren Helden ein Denkmal und gestatten auch private Einblicke darüber, wie die Rockmusik sie gefunden hat. Alle waren sich einig, dass nicht wir die Musik, sondern die Musik uns gefunden hat und findet.

Die Geschichten in dieser Anthologie wurden von Songs der Bands Free, Led Zeppelin, Iron Maiden, Black Sabbath, Uriah Heep, AC/DC, The Who, Deep Purple, Golden Earring und anderen inspiriert.

Titelbild und Illustrationen von: Uli Bendick, sowie weitere Illustrationen von Mario Franke, Frank G. Gerigk, Veith Kanoder-Brunnel, Detlef Klewer, Marianne Labisch und Andreas Schwietzke.
 
Und hier das tolle Cover von Uli Bendick:

Angehängte Datei  androSF204cover250.jpg   74,71K   0 Mal heruntergeladen

 

Mit Texten von:

 

Rudlolf Arlanov

Enzo Asui

Gabriele Behrend

Uli Bendick

Arno Endler

Andreas Flögel

Frank G. Gerigk

Veith Kanoder-Brunnel

Detlef Klewer

Christian Künne

Marianne Labisch

Frank Lauenroth

Ellen Norten

Karin Reddeman

Ansgar Sadeghi

Michael Schmidt 

Rainer Schorm

Yvonne Tunnat 

Vincent Voss

 


Fang nicht an, Dinge zu tun, tu sie einfach!
Wer wenig denkt, irrt viel (Leonardo da Vinci)
Meinungsverschiedenheiten über ein Kunstwerk beweisen, dass das Werk neu, komplex und lebenswichtig ist. (Oscar Wilde)
Wenn Kritiker uneins sind, befindet sich der Künstler im Einklang mit sich selbst. (Oscar Wilde)

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#2 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 08 Juni 2024 - 15:43

Ich freue mich schon.

#3 Frank Lauenroth

Frank Lauenroth

    Quadruplenominaut

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Geschrieben 08 Juni 2024 - 19:08

Na, und ich erstma  :bighlaugh:


 In memoriam Michael Szameit / Christian Weis / Alfred Kruse / Rico Gehrke                                                          : Aktuelle Projekte und neue Veröffentlichungen :                                                'Gleich' ist der Tod des kleinen Mannes.


#4 Sam Francisco

Sam Francisco

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Geschrieben 08 Juni 2024 - 23:18

Korrigiert doch mal den Thread-Titel.
Future ist die Zukunft!
  • (Buch) gerade am lesen:M. Böhnhardt - Die kybernetischen Gärten von Babylon & Anthologie: In andere Welten
  • (Buch) als nächstes geplant:immer noch Alan Campbell - Scar Night (Kettenwelt 1), aber meine Planungen werden häufig über den Haufen geworfen.
  • • (Buch) Neuerwerbung: Brandon Sanderson - Weit über der smaragdgrünen See
  • • (Film) gerade gesehen: Spaceballs

#5 Rezensionsnerdista

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    Yvonne

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Geschrieben 09 Juni 2024 - 07:03

Korrigiert doch mal den Thread-Titel.

 

 

done!


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#6 ChristophGrimm

ChristophGrimm

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Geschrieben 09 Juni 2024 - 08:26

Das Thema gefällt mir. Ist notiert.

„Alien Contagium: Erstkontakt-Geschichten“: https://eridanusverlag.de | "En passant - Die Reisen des Sherlock Holmes": https://burgenweltverlag.de

Kostenloses SF/Fantasy-Literatur-Webzine: https://weltenportalmagazin.de

  • (Buch) gerade am lesen:„Draußen“ (Mary Stormhouse), NOVA 34
  • (Buch) als nächstes geplant:Queer*Welten 12, „Moriarty trinkt Tee“ (Oliver Hoffmann)
  • • (Film) gerade gesehen: „Tarot“ (lohnt nicht)
  • • (Film) als nächstes geplant: „Doctor Who“ (neue Staffel), „Wicked“

#7 Frank Lauenroth

Frank Lauenroth

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Geschrieben 09 Juni 2024 - 17:09

Beim a als Kindle https://www.amazon.de/dp/B0D4TMZKJ4/


 In memoriam Michael Szameit / Christian Weis / Alfred Kruse / Rico Gehrke                                                          : Aktuelle Projekte und neue Veröffentlichungen :                                                'Gleich' ist der Tod des kleinen Mannes.


#8 Rezensionsnerdista

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    Yvonne

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Geschrieben 11 Juni 2024 - 10:22

Ich habe schon reingeschaut (digitales Exemplar) und es macht einen sehr schönen Eindruck, gute Struktur. Mir gefällt die Idee, dass es erst ein einführendes Vorwort der Autor:innen gibt und dann den Prosatext. 

 

Wahrscheinlich werde ich nicht jede Story lesen, aber ich schaue mir einige auf jeden Fall an (siehe den Text von Gabriele, und von Frank und Michael hier) und lasse mich sonst von euren Empfehlungen leiten.


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#9 fancy

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    Temponaut

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Geschrieben 11 Juni 2024 - 10:31

Danke, Yvonne. Wir haben die Vitae und die Illustrationen auch noch vor den eigentlichen Text gesetzt. 

Man erfährt also zuerst, wie die Musik den Autor gefunden hat, dann mit wem man es zu tun hat, sieht danach die Illustration und jetzt kommt erst der Text, auf den man bis dahin hoffentlich schon neugierig ist. ;-)


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#10 Rezensionsnerdista

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Geschrieben 11 Juni 2024 - 11:11

Witzig ist, dass ich so gleich den Soundtrack zu den Storys habe, Gabriele hat Davy's on the road again, das sagt mir gar nichts, aber beim Hören merke ich natürlich dass ich es kenne. Romantisch ist ja, die Beziehung, die Gabriele und Arno haben, sie hat ihm die Story geschenkt. Insofern ist gleich das Vorwort schön. (Dieses böse Forum hat keine Herzen oder  knutschende Smilies, alles nur für harte, neutrale Männer gedacht, die bestenfalls Luftballons schenken?)


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#11 Rezensionsnerdista

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    Yvonne

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Geschrieben 11 Juni 2024 - 11:34

Gabriele Behrend Davy'n'Jean

 

Nur wenige in unserer Szene können so einfühlsam schreiben wie Gabriele Behrend. Hier ist die Autorin in absoluter Hochform. Es ist eigentlich die Schilderung einer Beziehung (von Davy und Jean), aber es ist auch mehr als das, was sich von Anfang an andeutet und am Ende dann offensichtlich wird. Davy, der sich so ungern mitteilt, Schwierigkeiten hat, sein Innerstes mit anderen zu teilen (was schon von Anfang an Thema in der Story ist), entscheidet sich am Ende dann doch dafür, etwas zu teilen, mitzuteilen, etwas, das er erfahren hat. 

 

Die Story hat eine schöne Schwere, viele melancholische Momente. Den Ort des Mars brauchen wir nur als Verstärker der Prämisse, insofern könnte man die Story auch ohne die SF-Zutaten erzählen, allerdings macht die Unnahbarkeit und Schwierigkeit des Mars die Prämisse klarer, verpackt sie literarisch schön, der Mars bildet auch eine schöne Parallele zur Hauptfigur Davy.

 

Ich könnte einiges an der Situation im letzten Drittel der Story auch kritisieren, da mir nicht völlig klar wird, warum Davy handelt, wie er handelt, aber ich kann mit der Unklarheit leben, weil es für die Prämisse eigentlich keine Rolle spielt. 

 

Und die Entwicklung des Hauptcharakters von "niemals soll etwas von mir wissen, niemand soll mich anfassen" bis zu seinem Entschluss am Ende hat mir sehr gut gefallen. Behrend zeigt viel Innenleben, sei es von Davy oder von Jean. Von Jean hätte ich mir noch ein wenig mehr gewünscht, eine weibliche Figur, die sich nur Nähe zu ihrem Mann wünscht und ein Kind und das Kinderzimmer streicht, das ist mir ein bisschen wenig. Aber nun gut, es ist auch eine 12-Minuten-Story, die nicht überfrachtet werden sollte.


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#12 fancy

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Geschrieben 11 Juni 2024 - 14:25

Hallo Yvonne, 

 

schön, dass du schon angefangen hast. Ja, der Verleger sagt auch, dass er sich beim Arbeiten an der Anthologie auf musikalische Zeitreise begeben hat. Ich fände es toll, wenn die Songs zu den Storys gehört würden. Ich schätze, man kommt dann noch besser in das Gefühl rein. 

 

Ich glaube, dass es Personen gibt, die selbst nicht wissen, warum sie wie handeln. Sie können einfach nicht anders. Das ist dann natürlich schwer zu erklären. Ich schätze, dass Davy so eine Person ist. 

Ich stimme dir zu, dass es in dieser Kurzgeschichte ausreicht, wenn wir wissen, das Jean einen Kinderwunsch hat. Was sie sonst so treibt, bleibt außen vor und mich hat das nicht gestört. 

Vielleicht sagt Gabi selbst noch ein paar Worte, wenn sich hier noch ein paar Leute zu Wort gemeldet haben. 

 

Wenn du mit deinen Favoriten durch bist, lies bitte auch die erste Story. Die könnte dir auch gefallen. 

 

 

 


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#13 Rezensionsnerdista

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Geschrieben 12 Juni 2024 - 06:03

Ja, stimmt, ich bin nur einfach auch immer neugierig, warum sich eine Figur ein Kind wünscht. Ich sehe ein, dass einem das manchmal selbst nicht so recht klar ist. (Ich habe zum Beispiel zurzeit die Vermutung, dass ich Kinder habe, um ihnen meine Lieblingsgeschichten vorzulesen.) Da kolportiert wird, dass Jean das selbst nicht so recht klar ist und angedeutet wird, sie wolle einfach nur nicht allein sein, war mir das persönlich ein bisschen wenig, plus, ich habe den Verdacht, dass man mit einem Kind eine Weile noch viel "alleiner" ist, bis das Kind ausreichend alt ist, um gescheite Gespräche führen zu können. Aber vermutlich ist das die höchst subjektive Sicht einer Mutter, die mit sehr jungen Kindern nicht allzu viel anfangen kann. 

 

Und ja, Davy kann sich selbst nicht so gut erklären, dann muss die Story das auch nicht. 

 

Ich habe ja von Gabriele so einiges gelesen, auch Kurzprosa und hier ist sie in Höchstform; hier spielen ihre Stärken, Gefühle und Zwischenmenschliches zu schildern, richtig gut hoch! Insofern wünsche ich mir, dass noch viele Menschen die Story lesen und sie feiern.

 

 

Die von Frank und Michael habe ich gestern auch gelesen und äußere ich dazu noch, nach dem Frühstück.


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#14 Rezensionsnerdista

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Geschrieben 12 Juni 2024 - 07:19

Frank Lauenroth: Blvd.

Ich kann ruhig noch mal betonen, wie cool ich die Vorworte finde. Ich lerne die Leute besser kennen. Frank kam ja ungefähr zur selben Zeit zum Rock wie ich, nur war er da älter. Es liegt eben auch stark daran, was die Eltern so hören. Ich kam ja auch zu the Doors, weil meine Mutter das hörte und sich ca. 1991 eine CD gekauft hatte und ich damals noch den einzigen CD-Player im Haus besessen habe. 

However, jedenfalls sind diese Vorworte eine tolle Idee, sehr menschlich, bisher alle sehr interessant und es wird vermutlich so enden, dass ich zumindest die Vorworte alle lese.

 

Während ich fast alles kenne, was Frank sonst so erwähnt, Dream Police ist mir absolut unbekannt und auch beim Hören hat nichts geklickt. Das ist komplett an mir vorbei gegangen.

Der Titel und der Text passen aber natürlich extrem gut zusammen.

 

Ich fand den Text witzig, spannend, auf seine Art gruselig (aber irgendwie verliert er trotzdem nie eine gewisse Leichtigkeit) und am Ende sehr rund. Die treffenden Gedanken zu Träumen, die der Autor in den Text einbaut, haben mich ein wenig an das Gefühl erinnert, das ich beim erstmaligen Anschauen von Inception hatte: Oh, andere Menschen träumen ja ähnlich wie ich!

Da Träume ja irgendwie ein sehr privater, auch oft vagen Teil unserer Selbst darstellen, sprechen wir offenbar nicht so oft darüber und ich stelle dann verblüfft fest, dass andere Menschen sehr ähnliche Erfahrungen machen.

 

Besonders gut hat mir gefallen, dass

 

Spoiler

 

Der Text wäre auch in Jenseits der Traumgrenze positiv aufgefallen, da aber die Anthologie ja nicht so oft gelesen worden ist, ist er hier (hoffentlich) besser aufgehoben. Mögen noch viele Lesende sich an diesem Text erfreuen!

 

Ach ja und noch ein paar coole Zitate:

 


 

möglicherweise macht man sich in Träumen die Uniformen niemals schmutzig

 

 


 

Ich habe eine ganz normale Arbeit. Ich warte eine virtuelle Rohrpostanlage.

 

 


 

Das Foto ist alt und schäbig und ich kann mit Mühe einen Mann mit Pistole erkennen.

"Haben Sie kein besseres Bild?", frage ich.

Johnson schmunzelt. "Es ist Ihr Traum. Sie entscheiden, was möglich ist."

 

 

(Das war so eine dieser Stellen, an denen ich mich in meinen eigenen Träumereien sehr gut verstanden fühlte. Ah, du kannst das auch?)

 

Beim Scrollen durch meine Markierungen fällt mir noch ein, dass ich das Buch und die Kapitel dort ziemlich witzig fand, sehr treffend, schöne Ideen!


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#15 Rezensionsnerdista

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Geschrieben 12 Juni 2024 - 07:29

Michael Schmidt: Pinball Wizard

Acid Queen, da ziehe ich mir jetzt mal die Version von Tina Turner rein. Kommt mir bisher sehr unbekannt vor. Das Video ist aber ziemlich cool.

Krass, wie jung die Sängerin da noch war.

 

Die Story hat ein bisschen das Pech, dass ich gerade in einem "Reread" (via Hörbuch) von Neongrau stecke und dort in einem Nebenplot das Thema "Ich habe die falsche sexuelle Orientierung für meine Hauptfangruppe" mit deutlich mehr Fingerspitzengefühl behandelt wird. 

 

Manchmal habe ich eben auch den Eindruck, der Autor (von dem ich ja nun auch etliche Kurzgeschichten kenne) könnte bei seinen Beschreibungen ein bisschen konkreter und eigener werden. 

 


 

Hinter der Theke lungerte der androgyne David. Knochig, dünn, ein Arsch zum Reinbeißen.

 

 

Ach, komm, da geht noch mehr, oder? "Arsch zum Reinbeißen" habe ich wohl schon mal irgendwo gelesen, "dünn" konkretisiert jetzt nicht direkt "knochig" (umgekehrt vielleicht schon) und inwiefern ist David androgyn? So entsteht noch nicht wirklich ein Bild bei mir.

 

Ikes Reaktion auf Ee jays Hingezogenheit zu Männern ist auch nicht unbedingt subtil. Und so richtig gehe ich auch nicht mit seinen Gedanken mit, die er dazu hat. Es fiel mir recht schwer, mich auf diese Geschichte einzulassen, sowohl aufgrund der für mich noch nicht ausreichend konkreten Beschreibungen als auch aufgrund des Themas.


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#16 Rezensionsnerdista

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Geschrieben 12 Juni 2024 - 09:34

Na, okay, auf Mariannes Rat hin habe ich die erste Story gelesen und jetzt mache ich damit erst mal Pause, bis Empfehlungen aus diesem Zirkel hier kommen. Michael und Frank wollten ja lesen, sobald das Print da ist.

 

Veith Kanoder-Brunnel: Quatsch, sagt Fred

 

 

Übrigens macht der Titel viel mehr Spaß, wenn man das Ende der Story kennt. 

Okay, wie verrate ich jetzt nicht zu viel?

 

Die Story hatte mich auf Seite 2, als mir klar wurde, dass es um etwas geht, das ich mir schon etliche Male vorgestellt habe: Der Protagonist, der Ich-Erzähler, Tim, reist in die achtziger Jahre in seinen eigenen, siebzehnjährigen Körper, und verbringt wieder Zeit mit Fred, der zwei Jahre später bei einem Motorradunfall sterben wird. Auch die Großeltern leben noch.

Die Story ist strukturell nicht ganz simpel, da Bezüge auf noch früher (als Tim sieben Jahre alt war) und auch auf später gezogen werden und er hin und her-springt und noch ein, zwei weitere, nicht ganz unkomplexe Ebenen sich auftun, die jetzt aber zu sehr spoilern würden.

Ich bin ja eine konventionelle Seele und mag es gradlinig und das ist die Story nicht, trotzdem habe ich sie mit Interesse und größtenteils zugetan bis zum Ende gelesen. Bisher seine beste Story (ich kenne mindestens zwei andere), jedenfalls für mich. 

Auch das Ende hat für mich sehr schön gepasst.

 

Schwieriger wird's, wenn ich über die Prämisse nachdenken sollte, der Inhalt ist dann doch sehr schräg. Ich habe unbedingt den Eindruck, dass es um etwas geht und nicht gerade um wenig, aber ich scheue mich noch, es in Worte zu fassen.

 

Schön übrigens diese Stelle:

 


 

Metal haben die ja nie gespielt, nur dieses tote Retortenzeug wie Dr. Alban und so, eben diese ganze Popscheiße rauf und runter, der ich nie etwas abgewinnen konnte.

 

 

sign!

 

 

Irgendwie geil, eine Anthologie voller Rock-Fans zu lesen


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#17 FOX

FOX

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Geschrieben 12 Juni 2024 - 11:51

Das Buch brauche ich auch.

Davy spielen wir schließlich auch mit unserer Band ;-)

Print dauert aber noch, also etwas Geduld....

 

(Thalia listet es noch nicht, Amazon schon...)


Bearbeitet von FOX, 12 Juni 2024 - 11:53.


#18 Rezensionsnerdista

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Geschrieben 12 Juni 2024 - 11:57

Das Buch brauche ich auch.

Davy spielen wir schließlich auch mit unserer Band ;-)

Print dauert aber noch, also etwas Geduld....

 

(Thalia listet es noch nicht, Amazon schon...)

 

Ja, es macht echt Spaß! Ein bisschen fühle ich mich, als säße ich in einem Raum voller Gleichgesinnter und wir würden uns gegenseitig rockige Storys aus der Vergangenheit und der Zukunft erzählen.


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#19 Rezensionsnerdista

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Geschrieben 17 Juni 2024 - 09:46

Auf ausdrückliche Empfehlung habe ich mir jetzt die Story von Arno Endler durchgelesen.

 

Die Inspiration ist Planet Claire von B-52.

 

Es hilft, den Text des Liedes zu kennen, ansonsten klappt das Ende nicht so richtig, denke ich.

 

Fragen zerstören nur den Augenblick

Was könnte man tun, wenn man eine Über-Repräsentation von Autoren in einer Anthologie hat (was hier nicht mal unbedingt der Fall ist)? Ja, einige Herren könnten über Frauen schreiben! Das erzählende Ich ist eine Frau, und vermutlich auch nicht so richtig hetero. Sie lernt ein (vermutlich) weibliches Wesen kennen, als sie mit recht übler Laune in einer Kneipe Guinness trinkt, während sie genervt von Gestalten ist, die von einem Fantasy-Con in die Kneipe gekommen sind. Verkleidet und so. Grins.

 

So hat die Story von Anfang an eine gewisse Leichtigkeit und die Begegnung mit Molakeamauimari (ja, so heißt sie) macht es dann noch etwas interessanter. (Ich höre gerade den Song und der ist echt schräg und passt ganz gut.) Molakeamauimari wird verfolgt und sucht eine ganz bestimmte Musik und nimmt Veola (die Ich-Erzählerin) mit. Das Abenteuer beim Kneipen-Disco-Hopping macht viel Spaß!

 

Dazu kommen coole kleine Szenen und sprachliche Ideen wie "Olympische Champions im Anbaggerabwehren". 


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#20 ArnoE

ArnoE

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Geschrieben Gestern, 16:49

Danke.

Und ja, der Song ist schräg und cool.




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