Alle Geschichten wurden gesichtet, die Zusammenstellungsphase beginnt.
Die vorläufigen Longlists – also Geschichten, die für die Anthologie in Erwägung gezogen werden – bestehen aus 25 (Kai), 36 (Sarah) und 39 (ich) Texten.
Wenig überraschend gibt es Einsendungen, die nur eine:n von uns begeistern, aber auch eine erfreulich hohe Anzahl von doppelten und eine solide Basis von drei übereinstimmenden Befürwortungen. Gerade bei den Geschichten, die uns alle begeistern konnten, bin ich besonders gespannt, wie sie bei Rezensionen und Lesezirkeln abschneiden werden, sollten wir sie schlussendlich in der Anthologie veröffentlichen (*).
Rückblickend waren manche meiner Äußerungen im Thread während der Sichtungsphase etwas gefrustet und missmutig. Meine beiden Co-Herausgebenden haben mir diesbezüglich sehr freundlich – und auch zurecht – die Ohren lang gezogen. Letztendlich kann ich wirklich niemand empfehlen, 276 Geschichten zu einem Thema innerhalb weniger Wochen zu lesen. Man wird zwangsläufig madig. Selbstverständlich ist mir bewusst, dass uns niemand Geschichten in der Absicht schickt, uns zu ärgern – und vermutlich hielt jede:r seinen/ihren Beitrag über bevormundende oder fehlerhaft funktionierende Smart Homes für originell.
Unterm Strich war die Ausschreibung qualitativ ergiebig. Abseits unserer Anthologie würde es mich nicht überraschen, wenn von den vielen Einsendungen, gegen die wir uns entscheiden müssen, einige im Nachgang
Nova,
Future Fiction,
Queer*Welten,
c't etc. angeboten und dort auch genommen werden.
Mal schauen, wie viele Telkos, Chat- und Mailverläufe Kai, Sarah und ich benötigen, um
Smartokratie einzutüten

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(*) manche Geschichten sind sich inhaltlich oder von der Aussage sehr ähnlich, ggf. müssen wir uns im Sinne der Abwechslung selbst gegen dreifach befürwortete Geschichten entscheiden – und es könnte durchaus sein, dass es sich jemand trotz Zusage anders überlegt.
Bearbeitet von ChristophGrimm, 26 Mai 2026 - 17:13.