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Jenseits des Zeitgeistes lauern Gespenster - Anti-Wokeness Phantastik

Michael Tillmann Kurzgeschichten Horror Wokeness Phantastik Collection Blitz-Verlag

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38 Antworten in diesem Thema

#31 Michael Tillmann

Michael Tillmann

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Geschrieben Heute, 14:23

Ja, ist es auch. Hier wird der Wokismus recht gut beschrieben (wenn auch meiner Ansicht nach immer noch beschönigend): https://westendverla...95a2e76a6696516


Die Verwendung des Wortes "Planwirtschaft" im LINK erobert mein Herz im Sturm. Hier zeigt ein einziges Wort direkt Ross und Reiter an! Geniale Wortwahl von der Dame!
Autonomer Autor! KEIN Mitglied der PAN.
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#32 Jol Rosenberg

Jol Rosenberg

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Geschrieben Heute, 14:35

Mir fallen sofort die Parallelen zur Sprache des Dritten Reiches auf. Statt dem angeblichen jüdischen Gift ist es nun der Wokismus (was auch immer das sein soll), der uns nun alle vergiftet und dem wir ach so hilflos ausgeliefert sind, wenn wir nicht machtvoll ausgrenzend dagegen schlagen. Eine wirkliche Debatte sieht anders aus, daher verabschiede ich mich hier auch schon wieder.


Ernsthafte Textarbeit gefällig? https://www.federteufel.de/

 

Science-Fiction-Buchblog: https://www.jol-rose.../de/rezensionen

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#33 Michael Tillmann

Michael Tillmann

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Geschrieben Heute, 15:33

Mir fallen sofort die Parallelen zur Sprache des Dritten Reiches auf. Statt dem angeblichen jüdischen Gift ist es nun der Wokismus (was auch immer das sein soll), der uns nun alle vergiftet und dem wir ach so hilflos ausgeliefert sind, wenn wir nicht machtvoll ausgrenzend dagegen schlagen. Eine wirkliche Debatte sieht anders aus, daher verabschiede ich mich hier auch schon wieder.


ODER wir führen ohne Bezugnahme auf den von dir kritisierten Text und die kritisierte Wortwahl ganz offen die Debatte.

Dazu lade ich dich herzlich ein!

.
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#34 Jol Rosenberg

Jol Rosenberg

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Geschrieben Heute, 16:36

Michael, wir haben offenbar sehr verschiedene Ansichten darüber, was einladend ist. Deine Antwort auf meine Frage zum Thema einer von dir herausgegebenen Anthologie jedenfalls war für mich maximal uneinladend. Da fehlt einfach jede Debattengrundlage, wenn wir nicht einmal darüber sprechen können, worüber wir uns eigentlich austauschen wollen. Das ist auch darum wichtig zu wissen, weil mögliche Interpretationen des Themas Menschen wie mir in D (und weltweit) keine Lebensrechte zugestehen und wir vor dem Hintergrund sprechen, dass queere Menschen von denen, auf die sprachlich Bezug genommen wird, systematisch ermordet worden sind und gerade auch in vielen Ländern systematisch ermordet werden. Da von "ich lade zur offenen Debatte ein" zu schreiben, hat schon mehr als nur ein Geschmäckle. Darüber, ob es vielleicht in Ordnung wäre, mich und meine Identität auszulöschen und unter Strafe zu stellen, möchte ich nämlich gar nicht diskutieren (oh was Wunder).


Ernsthafte Textarbeit gefällig? https://www.federteufel.de/

 

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#35 rostig

rostig

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Geschrieben Heute, 16:51

Der oben zitierte Westendverlag ist  u.a. auch auf Youtube sehr aktiv und vertritt AfD-nahe Thesen wie z.B. dass wir unsere guten Beziehungen zu Russland unnötig für die Ukraine geopfert haben. Wokeness meint im Kern Wachsamkeit gegen Diskrimination = Political Correctness. Wie alle Tugenden kann man es übertreiben (frömmeln) aber es bleibt trotzdem eine positive Aktivität. 



#36 Michael Tillmann

Michael Tillmann

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Geschrieben Heute, 17:12

Michael, wir haben offenbar sehr verschiedene Ansichten darüber, was einladend ist. Deine Antwort auf meine Frage zum Thema einer von dir herausgegebenen Anthologie jedenfalls war für mich maximal uneinladend. Da fehlt einfach jede Debattengrundlage, wenn wir nicht einmal darüber sprechen können, worüber wir uns eigentlich austauschen wollen. Das ist auch darum wichtig zu wissen, weil mögliche Interpretationen des Themas Menschen wie mir in D (und weltweit) keine Lebensrechte zugestehen und wir vor dem Hintergrund sprechen, dass queere Menschen von denen, auf die sprachlich Bezug genommen wird, systematisch ermordet worden sind und gerade auch in vielen Ländern systematisch ermordet werden. Da von "ich lade zur offenen Debatte ein" zu schreiben, hat schon mehr als nur ein Geschmäckle. Darüber, ob es vielleicht in Ordnung wäre, mich und meine Identität auszulöschen und unter Strafe zu stellen, möchte ich nämlich gar nicht diskutieren (oh was Wunder).


Meine persönliche Meinung wäre, es könnte psychologisch sinnvoller sein sich seinen Ängsten zu stellen, anstatt sich in sichere Räume zurückziehen.

Gut, dann diskutieren wir halt nicht.

Ich dachte ja nur, weil du ja heute eine Frage in diesem Thread gestellt hattest, würdest du vielleicht meine Einladung annehmen.

Der oben zitierte Westendverlag ist  u.a. auch auf Youtube sehr aktiv und vertritt AfD-nahe Thesen wie z.B. dass wir unsere guten Beziehungen zu Russland unnötig für die Ukraine geopfert haben. Wokeness meint im Kern Wachsamkeit gegen Diskrimination = Political Correctness. Wie alle Tugenden kann man es übertreiben (frömmeln) aber es bleibt trotzdem eine positive Aktivität.


Da hast du recht. Vielleicht was grundsätzlich positiv gemeint war ist irgendwann gekippt
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#37 Helli-S

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Geschrieben Heute, 17:16

Mit dem zitierten Artikel kann ich mich auch nicht einverstanden erklären. Mich beschleicht das Gefühl, dass dort auf perfide Weise Dinge verdreht werden. Da gebe ich Jol vollkommen Recht.

 

Überdreht ist es für meinen Geschmack, wenn ich sage "Als Kind habe ich gern Pippi Langstumpf gelesen" und ich dann bezichtigt werde, ich würde rassistische Literatur propagieren. So als Besispiel.


Viele Grüße, Helli

 

 

 

Immer cool bleiben.


#38 J. A. Hagen

J. A. Hagen

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Geschrieben Heute, 17:33

Der Artikel ist als Kommentar gekennzeichnet. Das heißt, dass er subjektiv und unausgewogen sein kann.

 

Vorab meine generelle Meinung: Es wird immer Leute geben, die im Namen einer gut gemeinten Sache zu weit gehen, aber das heißt nicht, dass diese Menschen für eine Mehrheit stehen. Nicht jeder Muslim ist Islamist, nicht jeder Christ Kreationist. Nicht jeder Demonstrant (m(w/d) ist ein Randalierer.

 

Jetzt zum Kommentar:
 

Die positive Idee des Schutzes von Minderheiten und des Ausgleichs von Ungerechtigkeiten ist in ein starres, einengendes Schubladendenken mit pessimistischem Welt- und Menschenbild gedreht, sodass eine schwer überwindbare Wand zwischen Benachteiligten und Privilegierten entstehen kann. 

 

Diese steile These wird nicht belegt, sondern behauptet.

 

Als nächstes wird der Begriff "Wokeness" mit der Duden-Definition erklärt. Den Duden ziehe ich in Fragen der Grammatik zu Rate, aber er ersetzt kein Lexikon. 
 

und mit Verweis auf die knappe Duden-Definition von „woke“: im hohen Maß politisch wach und engagiert gegen (insbesondere rassistische, sexistische, soziale) Diskriminierung. Letztere enthält, im Kern, zumindest aus psychologischer Perspektive, schon einen leisen Hinweis auf das potentiell Ungesunde: ein Übermaß an Wachheit, die wir in der klinischen Psychologie als Erscheinungsformen pathologischer Angst, von Manien oder gar wahnhafter Zuständen kennen. 

 

Ein hohes Maß ist gleich ein Übermaß? Demnach ist eine hochintelligente Person also zu intelligent? Die Herleitung ist fragwürdig.
 

Durch ihre unkritische Wiederholung mit dem Anschein von Faktizität in etablierten Medien sickern die woken Annahmen mehr und mehr unbemerkt in das Denken von Rezipienten ein, werden mit der Zeit zur gefühlten Wahrheit.

 

Wieder eine Behauptung, die nicht belegt wird. Nicht die einzige.

Mein Fazit: Der Text strotzt voller Behauptungen, die nicht belegt werden. Daher ist er als unsachlich zu bewerten. 
Für eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema "woke" ungeeignet. 

Ich frage mich außerdem, wie qualifiziert diese Psychologin ist, weil ich eher den Eindruck habe, dass hier eine Laiin schreibt.

 


  • (Buch) gerade am lesen:Samantha Shannon: The Priory of the Orange Tree
  • (Buch) als nächstes geplant:Batgirl Vol. 2: Knightfall descends
  • • (Buch) Neuerwerbung: Mark Waid/Chris Samnee: Black Widow
  • • (Film) gerade gesehen: Deadpool/Wolverine

#39 Michael Tillmann

Michael Tillmann

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Geschrieben Heute, 18:27

Kennt denn jemand einen Text, der so ausgewogen ist, dass er für alle als Diskussionsgrundlage OK ist?
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