Umgekehrt hatten wir hier auch das Thema - Perry Rhodan preiswürdig. Ich habe mich auch persönlich mit einem Autor auf einer Convention gestritten. Mein Argument: "Bei PR sind die Charaktere vorgegeben, der Inhalt steht schon per Exposee fest und ich kann die Eigenleistung des Autors nicht erkennen, würde den also nicht für einen Preis nominieren." - Er meinte aber, wenn aber das Werk und nicht der Autor nominiert ist, zählt das Ergebnis. Ob die Leute das gerne gelesen haben.
Letzteres ist sicher nicht unwichtig, aber im Fall von Perry Rhodan würden sich dann wohl vielleicht auch zwei bis vier Personen den Preis teilen können. Ein bis zwei Exposee-Autoren und ein bis zwei Heftroman-Autoren, die an einem Heftroman mitgewirkt haben. Das sind dann aber wenigstens auch noch Menschen, denen man begegnen kann, denen ein Preis und dessen Verleihung vielleicht auch etwas bedeutet. KI-Geschichten können ja gerne eine eigene Kategorie erhalten, dann geht es dort halt eben nur noch um die Geschichte.
Für mich selbst mache ich schon noch eine für mich sehr relevante Einteilung in Kategorien wie Kategorie1: Werk und Autor bilden eine untrennbare Einheit, Kategorie2: Werk und Autor lassen sich klinisch sauber voneinander trennen, und weitere Kategorien, z.B. diverse Abstufungen zwischen Kategorie1 und Kategorie2, uvm.



