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die KI liegt in der amazon-Bestsellerliste für SF-Kurzgeschichten vorn

KI KI-generierte Texte Fake Bestsellerliste amazon

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33 Antworten in diesem Thema

#31 Tiff

Tiff

    Laionaut

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Geschrieben 11 August 2026 - 13:51

Umgekehrt hatten wir hier auch das Thema - Perry Rhodan preiswürdig. Ich habe mich auch persönlich mit einem Autor auf einer Convention gestritten. Mein Argument: "Bei PR sind die Charaktere vorgegeben, der Inhalt steht schon per Exposee fest und ich kann die Eigenleistung des Autors nicht erkennen, würde den also nicht für einen Preis nominieren." - Er meinte aber, wenn aber das Werk und nicht der Autor nominiert ist, zählt das Ergebnis. Ob die Leute das gerne gelesen haben. 

Letzteres ist sicher nicht unwichtig, aber im Fall von Perry Rhodan würden sich dann wohl vielleicht auch zwei bis vier Personen den Preis teilen können. Ein bis zwei Exposee-Autoren und ein bis zwei Heftroman-Autoren, die an einem Heftroman mitgewirkt haben. Das sind dann aber wenigstens auch noch Menschen, denen man begegnen kann, denen ein Preis und dessen Verleihung vielleicht auch etwas bedeutet. KI-Geschichten können ja gerne eine eigene Kategorie erhalten, dann geht es dort halt eben nur noch um die Geschichte. 

 

Für mich selbst mache ich schon noch eine für mich sehr relevante Einteilung in Kategorien wie Kategorie1: Werk und Autor bilden eine untrennbare Einheit, Kategorie2: Werk und Autor lassen sich klinisch sauber voneinander trennen, und weitere Kategorien, z.B. diverse Abstufungen zwischen Kategorie1 und Kategorie2, uvm.



#32 Christian Hornstein

Christian Hornstein

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Geschrieben 12 August 2026 - 13:39

Es ist schon lange so auf dem Buchmarkt, dass nicht allein das Buch zählt, sondern auch wer es geschrieben hat. Man spricht von Autorenmarke. Es interessiert viele Menschen einfach, was ich nachvollziehen und teilen kann, auch wenn ich es ungünstig finde, wenn jemand dann für ein Stigma geächtet und nichts mehr von ihm gelesen wird, weil das Werk für mich nicht dasselbe ist wie der Mensch, der es geschrieben hat. Ohnehin sollte man, finde ich, Menschen nicht ächten.

 

Falls eine KI ein Buch schreiben sollte, das uns in unserem Menschsein weiterbringt, in welcher Form auch immer, fände ich das gut. Ich sehe nur auch die Gefahr, dass das Gegenteil passiert. Ich habe auch grundsätzlich nichts dagegen, wenn Maschinen Bücher schreiben. Ich fände es nur problematisch, wenn uns dieser Umstand irgendwann davon abhalten würde, Bücher von anderen Menschen zu lesen, oder gar Menschen davon abhielte, selbst zu schreiben.


Bearbeitet von Christian Hornstein, 12 August 2026 - 13:40.


#33 Nina

Nina

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Geschrieben 19 August 2026 - 16:03

 

Ich fände es nur problematisch, wenn uns dieser Umstand irgendwann davon abhalten würde, Bücher von anderen Menschen zu lesen, oder gar Menschen davon abhielte, selbst zu schreiben.

 

Was mich z.B. abhält, sind zu enge Vorgaben. Es muss unbedingt das Thema sein - das ist noch inspirierend. In der Stadt spielen. Queere Charaktere. Und bitte mit Klimawandel. Dies, das, jenes. Maximal 15.000 Zeichen. Als Mensch ist man da meist raus, die KI scheint sich immer mehr in der Comfort Zone zu bewegen. Je genauer die Vorstellung, wie eine Geschichte zu sein hat, desto besser werden die KI-Ergebnisse. 



#34 Christian Hornstein

Christian Hornstein

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Geschrieben 21 August 2026 - 18:15

Was mich z.B. abhält, sind zu enge Vorgaben. Es muss unbedingt das Thema sein - das ist noch inspirierend. In der Stadt spielen. Queere Charaktere. Und bitte mit Klimawandel. Dies, das, jenes. Maximal 15.000 Zeichen. Als Mensch ist man da meist raus, die KI scheint sich immer mehr in der Comfort Zone zu bewegen. Je genauer die Vorstellung, wie eine Geschichte zu sein hat, desto besser werden die KI-Ergebnisse. 

 
So habe ich noch nie meine Geschichten geschrieben. Ich schreibe über das, was mich bewegt, wie es mich bewegt. Danach, irgendwann später, kann es sein, dass mir auffällt, dass diese Geschichte irgendwohin passen könnte, in ein bestimmtes Medium. Dann erst schaue ich, ob ich es dafür anpassen müsste und wenn ja, wie sehr, also ob es dann noch die Geschichte ist, die ich erzählen wollte. Falls ja, mache ich das, sonst nicht. Alles andere wäre ja eine Auftragsarbeit. So etwas würde ich nur machen, wenn ich sowieso über das Thema in einer zumindest ähnlichen Weise schreiben wollte.





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