Thema war Zeitschriften und da habe ich mal recherchiert und das kam dabei raus:
1986 – Die Ära der Massen-Printmedien: Wenige, aber extrem auflagenstarke Hefte dominierten den Markt. Reichweite funktionierte fast ausschließlich über gedrucktes Papier.
2006 – Die Ära der Print-Differenzierung: Der Kiosk explodierte förmlich vor Spezialmedien (Nischen-Magazinen für jedes Hobby), während das Internet langsam als Bedrohung wahrgenommen wurde.
2026 – Die Ära des Plattform- & Digital-Journalismus: Reine Gedruckte Ausgaben verlieren kontinuierlich an Verkaufsauflage, dafür verzeichnen E-Paper und Paid-Content-Modelle Rekordwerte (allein bei Tageszeitungen und Magazinen über 3 Millionen E-Paper-Verkäufe täglich). Zeitschriften sind heute plattformübergreifende Marken mit Digital-Abos, Podcasts, Newslettern und Events.
Das klingt für mich jetzt nicht direkt nach Zeitschriftensterben.
Was mich zu einer Ursprungsfrage bringt: Hat schlicht das Konzept „Ausgabe“ (größtenteils) ausgedient, weil die Zukunft einer „Marke“ in Inhalten auf einer Plattform/App liegt?