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Der "Ich lese gerade..."-Thread


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5357 Antworten in diesem Thema

#5341 Rezensionsnerdista

Rezensionsnerdista

    Temponaut

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Geschrieben 18 June 2022 - 10:29

Claire Norths Roman genoss ich als Leser.  :happy:
Ihre Schreibweise gefällt mir, es gibt keine ausufernden langweiligen Monologe oder endlose Beschreibungen. Es geht um die Geschichte eines Wesens, das nur durch Berührung in einen beliebigen Körper springen kann.
Ich ahnte, dass es in der Handlung von Figuren wimmeln wird. Aber das war mir egal, ich vertraute auf das Können der Autorin und wurde nicht enttäuscht. Auch die vielen Rückblenden und der Wechsel zu verschiedenen Orten waren passend. Ich hatte keine Schwierigkeiten damit.
Unter dem Pseudonym Catherine Webb verfasste Claire North auch Young Adult Romane. Ich bin zwar schon sehr lange aus dem passenden Alter heraus, trotzdem werde ich mir wahrscheinlich eines dieser Bücher besorgen. Mal sehen, wie die Autorin früher geschrieben hat.


Ich hab's natürlich sofort gekauft ...

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#5342 Pirx

Pirx

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Geschrieben 18 June 2022 - 10:53

Gelesen:
 
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Band drei des Battlestar-Galactica-Verschnitts (sorry, nein, der "Hommage") von Joshua Tree, gerade fertig geworden, bevor der vierte Band erscheint (wie schnell schreibt der eigentlich?). Das österreichische Zwischenfazit lautet "jo eh" - es ist als leichte Unterhaltung zwischendurch akzeptabel, der Spannungsbogen funktioniert, die Dialoge sind immer noch unterdurchschnittlich. Insgesamt eine typische "Kann man, muss man aber nicht lesen" Erfahrung, die ich mir ohne Kindle Unlimited wahrscheinlich nicht zu Gemüte geführt hätte.
 
-------------------------------------------------------------------------
 
51yOIHKM15L.jpg
 
Ein seltsamer Roman - und ist es überhaupt ein Roman, mit knapp 200 Seiten? Ertlov nennt es seine "schundliterarische Antwort auf Streamingserien", es ist der erste Band einer ersten "Staffel", von der offenbar mehrere geplant sind. Erstaunlich wenig Humor, dafür kompromisslos spannend und ebenso kompromisslos progressiv. Letzteres jedoch nicht mit dem Holzhammer, sondern eher beiläufig eingeflochten. Eines ist aber klar - mit der hochintelligenten, schwarzen LGBT-Bundeswehr-Offizierin a.D. als Hauptprota macht sich Ivan sicher nicht nur Freunde. Dabei geschieht diese Repräsentation durchaus mit Fingerspitzengefühl, laut Impressum waren gleich zwei Sensitivity Readerinnen am Werk. Das merkt man - und das meine ich durchaus positiv. Unterm Strich aber wieder eine gute Story in einem originellen Setting, handwerklich ausgezeichnet erzählt. Nur sehr kurz, ich bin gespannt, wie es weitergeht.
 
__________________________________________
 
51A4IaNyt5L.jpg
 
Bekommt eine vorsichtige Empfehlung von mir. Die Story ist hanebüchen, die Welt teilweise aus Klischees zusammengeschustert, aber der ebenso sympathische wie empathische Ich-Erzähler und der zugängliche Schreibstil machen das erstaunlicherweise wett. Ebenfalls ein eher kurzes Vergnügen, aber es hält an der Stange.


"Das letzte Schlachtschiff" kann ich empfehlen. Gute Unterhaltung. Der dritte Band hat mir etwas schlechter gefallen, als die beiden ersten. Die Passagen bezüglich des "Erstkontakts" waren für meinen Geschmack deutlich zu lang und ausschweifend. Aber dennoch unterhaltsam
Gruß

Pirx
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#5343 Dadaistin

Dadaistin

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Geschrieben 19 June 2022 - 23:19

"Das letzte Schlachtschiff" kann ich empfehlen. Gute Unterhaltung. Der dritte Band hat mir etwas schlechter gefallen, als die beiden ersten. Die Passagen bezüglich des "Erstkontakts" waren für meinen Geschmack deutlich zu lang und ausschweifend. Aber dennoch unterhaltsam

 

"Unterhaltsam" kann ich durchaus unterschreiben, ja. Vielleicht sind meine Ansprüche aber auch im letzten Jahr etwas gestiegen.  :bighlaugh:



#5344 Rezensionsnerdista

Rezensionsnerdista

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Geschrieben 20 June 2022 - 05:17

"Unterhaltsam" kann ich durchaus unterschreiben, ja. Vielleicht sind meine Ansprüche aber auch im letzten Jahr etwas gestiegen.  :bighlaugh:

 

Den Verdacht habe ich bei mir auch ...


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#5345 Waffeleisen

Waffeleisen

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Geschrieben 21 June 2022 - 20:35

Claire Norths Roman genoss ich als Leser.  :happy:

Ihre Schreibweise gefällt mir, es gibt keine ausufernden langweiligen Monologe oder endlose Beschreibungen. Es geht um die Geschichte eines Wesens, das nur durch Berührung in einen beliebigen Körper springen kann.

Ich ahnte, dass es in der Handlung von Figuren wimmeln wird. Aber das war mir egal, ich vertraute auf das Können der Autorin und wurde nicht enttäuscht. Auch die vielen Rückblenden und der Wechsel zu verschiedenen Orten waren passend. Ich hatte keine Schwierigkeiten damit.

Unter dem Pseudonym Catherine Webb verfasste Claire North auch Young Adult Romane. Ich bin zwar schon sehr lange aus dem passenden Alter heraus, trotzdem werde ich mir wahrscheinlich eines dieser Bücher besorgen. Mal sehen, wie die Autorin früher geschrieben hat. 

Ich hoffe, da kommt noch was zu uns. Auf Deutsch sonst noch diese Venedig-Sache im Mehrteiler, bin mir noch nicht sicher, ob ich das so haben möchte.

 

Ich habe zuletzt mal keine SF oder Phantastik, sondern was nettes gehört: Von Sven Regener zwei Folgeromane zu "Herr Lehmann", nämlich "Der kleine Bruder" (wieder super!!) und "Wiener Straße" (so mittel. Herr Lehmann steht hier nicht im Mittelpunkt, leider). Aber wie der Regener seine Texte selbst liest, ist wahnsinnig toll.

 

Jetzt mit Tamsyn Muir und "Ich bin Gideon" wieder abgefahrene Phantastik, ich höre es. Auch toll gelesen, und die Geschichte so absurd schön. Bin ungefähr in der Mitte. Schade, dass es den Folgeband nicht zum Hören gibt.

 

Lesen tue ich gerade Susanna Clarke, Piranesi. Auch so ein Ding, das ich noch nicht einordnen kann. Aber da ich erst so zwanzig Seiten weit bin, kann ich noch nicht viel sagen. Bin noch nicht richtig im Fluss. Nur schon aufgefallen ist mir, dass Stil und Erzählfluss mir gut gefallen bisher.


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#5346 Rezensionsnerdista

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Geschrieben 22 June 2022 - 07:56

Waffeleisen, Ich bin Gideon habe ich ja schon seit Längerem auf der Wunschliste. Hat es viele Perspektiven? Ich höre ja gerade Biokrieg und da musste ich oft "zurückspulen", weil die vielen Perspektivwechsel das Hören erschweren. Sonst würde ich Gideon auch als Hörbuch kaufen.


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#5347 T. Lagemann

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Geschrieben 22 June 2022 - 07:57

Hallo zusammen,

 

Simone Weinmanns "Die Erinnerung an unbekannte Städte" gelesen. Wundert mich sehr, dass der Roman es nicht mal auf die Nominierungslisten von KLP und DSFP geschafft hat. Sind die nominierten wirklich alle preiswürdiger? Offenbar ... Nun, das beweist dann wohl, dass ich von Science Fiction tatsächlich keine Ahnung habe - also nicht nur nicht weiß, was denn nun Science Fiction ist und was lediglich Versatzstücke der SF nutzt, ich weiß also auch nicht, was preiswürdige SF ist und was nicht. Okay, genug gefrotzelt und zurück auf die Sachebene. Mit sprachlich einfachsten Mitteln weiß Simone Weinmann mitzureißen. Und das Bild ihrer zukünftigen Welt ist trotz ausgeprägt dystopischer Züge ein hoffnungsvolles. Denn das Menschsein steht im Mittelpunkt des Romans. Das weiß sie auf vielfältige Weise in all seinen Möglichkeiten aufzuzeigen - gerade auch unter den Bedingungen einer ums Überleben kämpfenden Menschheit (die hier im Ausschnitt kleiner dörflicher Überlebensgemeinschaften dargestellt wird). Um Hoffnung geht es, um Träume. Und damit auch um uns und unser Leben heute. Weinmanns Roman hält uns ja eben auch sehr geschickt einen Spiegel vor. Ein ganz großer Roman.

 

Ich glaube, wenn die Zeit gekommen ist, schlage ich den Roman für den Klassiker-Lesezirkel vor.

 

Viele Grüße

Tobias


"Wir sind jetzt alle Verräter."
"Ha!", machte die alte Dame. "Nur wenn wir verlieren."

(James Corey, Calibans Krieg)

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#5348 rostig

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Geschrieben 22 June 2022 - 08:29

Den Roman von Frau Weinmann hatte ich auch gelesen, aber ganz anders empfunden. Das war ja so gar nicht meins. Die Stimmung der apokalyptischen Welt ist gut getroffen: Leben wie heute im Bible-belt der USA  für alle. Wie die ganze Welt in diese Lage kam, ist mir nicht ganz klar geworden bzw. erscheint unglaubhaft. Die drei Protagonisten sind sorgfältig charakterisiert. Für den Leser wird allerdings nur der Lehrer als Brücke zwischen heute und der Zukunft interessant, die Jugendlichen bleiben flach. Die minimale Handlung führt ins Nichts bzw. in einen Tunnel. Das Ende wirkt lustlos, als hätte die Autorin aufgegeben. Fazit: deprimierend, langweilig, das zu Lesen war eine Verschwendung von Lebenszeit.



#5349 Rezensionsnerdista

Rezensionsnerdista

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Geschrieben 22 June 2022 - 08:40

Hallo zusammen,

 

Simone Weinmanns "Die Erinnerung an unbekannte Städte" gelesen. Wundert mich sehr, dass der Roman es nicht mal auf die Nominierungslisten von KLP und DSFP geschafft hat. Sind die nominierten wirklich alle preiswürdiger? Offenbar ... Nun, das beweist dann wohl, dass ich von Science Fiction tatsächlich keine Ahnung habe - also nicht nur nicht weiß, was denn nun Science Fiction ist und was lediglich Versatzstücke der SF nutzt, ich weiß also auch nicht, was preiswürdige SF ist und was nicht. Okay, genug gefrotzelt und zurück auf die Sachebene. Mit sprachlich einfachsten Mitteln weiß Simone Weinmann mitzureißen. Und das Bild ihrer zukünftigen Welt ist trotz ausgeprägt dystopischer Züge ein hoffnungsvolles. Denn das Menschsein steht im Mittelpunkt des Romans. Das weiß sie auf vielfältige Weise in all seinen Möglichkeiten aufzuzeigen - gerade auch unter den Bedingungen einer ums Überleben kämpfenden Menschheit (die hier im Ausschnitt kleiner dörflicher Überlebensgemeinschaften dargestellt wird). Um Hoffnung geht es, um Träume. Und damit auch um uns und unser Leben heute. Weinmanns Roman hält uns ja eben auch sehr geschickt einen Spiegel vor. Ein ganz großer Roman.

 

Ich glaube, wenn die Zeit gekommen ist, schlage ich den Roman für den Klassiker-Lesezirkel vor.

 

Viele Grüße

Tobias

 

Hi Tobias,

 

ich habe den Roman nicht für KLP und DSFP nominiert, was aber noch lange nicht heißt, dass ich ihn schlecht fand. Ich hatte ihn sehr ausführlich rezensiert und begründet, was ich so gut oder nicht so gut fand.

Rezension

 

LG Yvonne


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#5350 Amtranik

Amtranik

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Geschrieben 22 June 2022 - 10:28

Wer weiß. Vielleicht hätte Tobias bei Kenntnis einiger anderer Romane letztlich auch gedacht, finde ich zwar ganz gut, aber es gab noch mindestens 3 Romane im Jahrgang die besser sind.
Oder er hätte eine weitere Perspektive hineingebracht und noch mehr Leute animiert, den Roman zu lesen. Ich habe mich da z.b. auf die vorhandenen Einschätzungen verlassen und mich dann letztlich entschieden anstelle von Frau Weinman noch andere Werke zu sichten, obwohl mir ein Leseexemplar vorlag. Aber wie schon vielfach erwähnt. Man kann einfach nicht alles lesen und muss sich da arbeitsteilig auch schon mal auf die Einschätzungen der Kollegen verlassen.



#5351 Rezensionsnerdista

Rezensionsnerdista

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Geschrieben 22 June 2022 - 10:32

Wer weiß. Vielleicht hätte Tobias bei Kenntnis einiger anderer Romane letztlich auch gedacht, finde ich zwar ganz gut, aber es gab noch mindestens 3 Romane im Jahrgang die besser sind.
Oder er hätte eine weitere Perspektive hineingebracht und noch mehr Leute animiert, den Roman zu lesen. Ich habe mich da z.b. auf die vorhandenen Einschätzungen verlassen und mich dann letztlich entschieden anstelle von Frau Weinman noch andere Werke zu sichten, obwohl mir ein Leseexemplar vorlag. Aber wie schon vielfach erwähnt. Man kann einfach nicht alles lesen und muss sich da arbeitsteilig auch schon mal auf die Einschätzungen der Kollegen verlassen.

 

Tobias könnte ja bei uns mitmachen, ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn jemand den Roman nominiert hätte, auch wenn ich ihn selbst nicht nominiert habe. 

 

Und ja, absolut, man kann nicht alles lesen!


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#5352 Waffeleisen

Waffeleisen

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Geschrieben 22 June 2022 - 17:11

Waffeleisen, Ich bin Gideon habe ich ja schon seit Längerem auf der Wunschliste. Hat es viele Perspektiven? Ich höre ja gerade Biokrieg und da musste ich oft "zurückspulen", weil die vielen Perspektivwechsel das Hören erschweren. Sonst würde ich Gideon auch als Hörbuch kaufen.


Moin Yvonne, der Band ist aus Sicht von Gideon geschrieben, aber in der dritten Person. Also so gut wie keine Perspektivwechsel bisher. Und die Leserin hat den Tonfall der Figuren voll drauf, so dass ich das Hörbuch auf jeden Fall empfehlen kann. Die Handlung tritt bisher nie auf der Stelle. Für einen Erstling ein beeindruckender Roman bisher.
Ps bei Biokrieg, was ich auch unlängst hörte, konnte ich erstaunlicherweise sehr gut folgen. Meine Phasenlänge liegt auch bei mindestens 30 Minuten, der Arbeitsweg ;)

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#5353 Rezensionsnerdista

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Geschrieben 22 June 2022 - 20:37

Biokrieg ist halt krass brutal ... Na ja (inzwischen bin ich weit genug, um einzugehen, warum diese krass brutalen Szenen um Emiko für die Handlung notwendig waren)
Ich mag den Autor sonst lieber

 

Gideon: Danke für den Tipp, gekauft!


Bearbeitet von Rezensionsnerdista, 23 June 2022 - 05:26.

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#5354 T. Lagemann

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Geschrieben 23 June 2022 - 08:13

Ach,

Wer weiß. Vielleicht hätte Tobias bei Kenntnis einiger anderer Romane letztlich auch gedacht, finde ich zwar ganz gut, aber es gab noch mindestens 3 Romane im Jahrgang die besser sind.
Oder er hätte eine weitere Perspektive hineingebracht und noch mehr Leute animiert, den Roman zu lesen. Ich habe mich da z.b. auf die vorhandenen Einschätzungen verlassen und mich dann letztlich entschieden anstelle von Frau Weinman noch andere Werke zu sichten, obwohl mir ein Leseexemplar vorlag. Aber wie schon vielfach erwähnt. Man kann einfach nicht alles lesen und muss sich da arbeitsteilig auch schon mal auf die Einschätzungen der Kollegen verlassen.

Tobias hat andere der nominierten Romane gelesen und hat für sich festgestellt, och, echt jetzt, Weinmann wurde nicht nominiert? Warum denn nicht? Aber ich schrieb ja schon, dieses Empfinden hat gewiss mit meiner Unkenntnis in Sachen Science Fiction zu tun.

 

Zu weiteren Perspektive: Tobias hat den Roman erst jetzt gelesen und durch seinen Hinweis auf das Buch versucht, dafür weitere Leser*innen zu begeistern. Daher verstehe ich "Oder er hätte eine weitere Perspektive hineingebracht und noch mehr Leute animiert ..." nicht. Tobias sieht sich im Übrigen nicht als Zurufer für Jurys und Nominierende. Ich bin Leser. Und teile hier meine Freude - oder meine Enttäuschung - über Gelesenes mit. Dabei wird auch nur ein eher kleiner Teil meiner Lesefrüchte sichtbar, das Gros bleibt unerwähnt (weil nicht mal ansatzweise Literatur mit Versatzstücken der SF). Ja, das Feld der Literatur ist ein weites Feld. So freue ich mich z.B. gerade dieser Tage sehr auf die Übertragungen aus Klagenfurt. Yeah, es wird wieder live gelesen und live kritisiert. Für mich eine tolle Wundertüte. Da gibt es ja immer interessante Autor*innen zu entdecken. Und, Yippie Ya Yeah, Guse ist mit von der Party :-)

 

Jetzt muss Tobias aber los, die Arbeit!

 

Gruß

Tobias


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#5355 Rezensionsnerdista

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Geschrieben 23 June 2022 - 08:17

Ach,

Tobias hat andere der nominierten Romane gelesen und hat für sich festgestellt, och, echt jetzt, Weinmann wurde nicht nominiert? Warum denn nicht? Aber ich schrieb ja schon, dieses Empfinden hat gewiss mit meiner Unkenntnis in Sachen Science Fiction zu tun.

 

 

 

Dabei muss man bedenken, das viele Menschen in der Jury sind und es gibt durchaus ein, zwei oder auch drei Romane auf der Nominierungsliste, die mir persönlich auch weniger gut gefallen haben als "Erinnerung an unbekannte Städte". Nur die Romane, die ich selbst nominiert habe, haben mir besser gefallen als "Erinnerung an unbekannte Städte". 


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Geschrieben 23 June 2022 - 08:51

Ach,

Tobias hat andere der nominierten Romane gelesen und hat für sich festgestellt, och, echt jetzt, Weinmann wurde nicht nominiert? Warum denn nicht? Aber ich schrieb ja schon, dieses Empfinden hat gewiss mit meiner Unkenntnis in Sachen Science Fiction zu tun.

 

Zu weiteren Perspektive: Tobias hat den Roman erst jetzt gelesen und durch seinen Hinweis auf das Buch versucht, dafür weitere Leser*innen zu begeistern. Daher verstehe ich "Oder er hätte eine weitere Perspektive hineingebracht und noch mehr Leute animiert ..." nicht. Tobias sieht sich im Übrigen nicht als Zurufer für Jurys und Nominierende. Ich bin Leser. Und teile hier meine Freude - oder meine Enttäuschung - über Gelesenes mit. Dabei wird auch nur ein eher kleiner Teil meiner Lesefrüchte sichtbar, das Gros bleibt unerwähnt (weil nicht mal ansatzweise Literatur mit Versatzstücken der SF). Ja, das Feld der Literatur ist ein weites Feld. So freue ich mich z.B. gerade dieser Tage sehr auf die Übertragungen aus Klagenfurt. Yeah, es wird wieder live gelesen und live kritisiert. Für mich eine tolle Wundertüte. Da gibt es ja immer interessante Autor*innen zu entdecken. Und, Yippie Ya Yeah, Guse ist mit von der Party :-)

 

Jetzt muss Tobias aber los, die Arbeit!

 

Gruß

Tobias

 

 

Nur kurz nachgefragt da die persönliche Betonung auf deinem Vornahmen auf mich etwas schnippisch wirkt. Fühlst, fühltest Du dich in irgendeiner Weise durch meine Verwendung deines Vornamens, obwohl wir uns ja nicht kennen angegriffen? Falls dem so ist, einfach die genehme Anrede nennen und ich werde versuchen darauf zu achten. Sollte ich wieder Fata Morganas sehen, was mir manchmal passiert, das ganze hier gerne ignorieren.

Ansonsten erkläre ich gerne nochmal genau was gemeint ist, da ist man ja manchmal durchaus betriebsblind und geht automatisch von aus das eigentlich alles klar ist.

Wäre eine Stimme innerhalb des Komitees gewesen, die diesen Roman als potenziellen Nominierungskandidaten einschätzt, also sagen wir mal wir haben 2 Stimmen, die den Roman nicht besonders finden und eine, die ihn nominieren will, hätte dies zwangsläufig dazu geführt, dass weitere ihn gelesen hätten als es nun tatsächlich der Fall war. Das wäre natürlich immer noch keine Garantie für eine Nominierung, denn vielleicht, und das geht mir ja auch manchmal so, hättest du halt in diesem Falle einfach nur eine Außenseitermeinung eingenommen, die sich nicht durchsetzt. Denkbar wäre aber auch gewesen, dass andere ihn ebenfalls nominiert hätten und die Short List hätte in diesem Jahr anders ausgesehen. Ich hoffe, das war jetzt verständlich.



#5357 T. Lagemann

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Geschrieben 24 June 2022 - 03:34

Hallo Amtranik,

 

war nicht schnippisch gemeint. War scherzhaft gemeint. Wenn da schon jemand über mich statt mit mir redet, dann kann ich das auch, also über mich reden. Kurz gesagt: Ich habe deine indirekte Ansprache an mich mit Humor genommen.

 

Ja, erkläre bitte nochmal, was mit "Oder er hätte eine weitere Perspektive hineingebracht und noch mehr Leute animiert, den Roman zu lesen." gemeint ist. Ich verstehe wirklich nicht, wie das gemeint ist.

 

Ich wundere mich einfach nur, gerade auch in Kenntnis einiger der nominierten Bücher, dass es für Weinmanns Roman nicht gereicht hat. That's all. Wenn eine Jury so entscheidet, dann ist das so. Da muss ich nichts über Außenseitermeinungen wissen und die Chancen, dass sich die durchsetzen. Dennoch Danke für deine Erklärung.

 

Viele Grüße

Tobias


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#5358 Amtranik

Amtranik

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Geschrieben 24 June 2022 - 05:19


 

Ja, erkläre bitte nochmal, was mit "Oder er hätte eine weitere Perspektive hineingebracht und noch mehr Leute animiert, den Roman zu lesen." gemeint ist. Ich verstehe wirklich nicht, wie das gemeint ist.

 

Letzter Absatz.




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