Ach, Thomas
t.sebesta schrieb am 19.06.2007, 16:48:
nun, unsinnig ist etwas was keinen Sinn ergibt - und Sinn machen würde es schon (zumindestens die Möglichkeiten und Chancen abzuwägen). Ob man daraus etwas mitnimmt ist eine andere Frage.
Das ist grundsätzlich immer richtig. Unsinnig fand ich die Diskussionen mit der anzunehmenden, weil m.E. herauszulesenden Zielrichtung, das eine zugunsten des anderen in Frage zu stellen. Hier: Newsletter ./. Forum.
t.sebesta schrieb am 19.06.2007, 16:48:
Es geht ja auch gar nicht darum jemandem etwas wegzunehmen was er gerne behalten mag. Es geht darum mögliche Recourcen so zu positionieren, dass der größtmögliche Nutzen daraus entsteht. Sowohl für den, der sich die Arbeit antut, als auch für jenen, der diese Arbeit schätzt. Ich bin durchaus für Vielfalt und Selbstständigkeit. Es muss aber nicht sein, dass eine gemeinsame Leitlinie dies verhindert.
Natürlich. Das ist genau genommen beinahe etwas wie eine Binsenweisheit.
t.sebesta schrieb am 19.06.2007, 16:48:
Es würde ja auch zB schon genügen, wenn jeder Beteiligte mit einem Auge auf den Nebenmann sieht und dessen Interessen quasi mitbedenkt.
Auch richtig. Dazu bedarf es aber der Erkenntnis, dass es einen Nebenmann gibt und geben muß.
t.sebesta schrieb am 19.06.2007, 16:48:
Denn eines muss man schon in die Diskussion werfen - der heutige Nutzer von Angeboten ist es gewohnt und setzt es voraus, dass die Qualität stimmt. Er nimmt es nicht einfach hin, dass einen Link zu setzten Tage oder Wochen braucht oder dass angekündigte Werke ein ums andere Mal verschoben werden nur weil das niemand auf die Reihe kriegt. Dazu ist das Angebot zu groß (speziell im niederqualitativen Bereich - das kann er überall haben :-))
Ich danke für die kleine, gut sitzende Spitze <g>. Ich habe verstanden. Es ist mir lange schon klargeworden, dass viele Menschen mit meiner Art des Zeitmanagements Probleme haben. Was eigentlich nicht hierhin gehört.
t.sebesta schrieb am 19.06.2007, 16:48:
Das ist eine typische Reaktion (ala Schnellschuss aus der Hüfte). Was nicht ist, kann nicht sein, braucht auch nicht hinterfragt zu werden (siehe auch Reaktion auf den Vorschlag einer Onlineabstimmung Brainstorming - nicht persönlich, sondern als Geisteshaltung)
Oh, nein, das ziehe ich mir so oder so nicht an. Nicht meine Schuhgröße, sorry. In dem Thread war klargestellt, dass Ideen gesammelt werden, sonst nichts. Ich wollte nur daran erinnern. Das ist kein Versuch, so zu denken und zu handeln, wie du das andeutest. Aber auch das müssen wir eigentlich nicht hier diskutieren, weil es nicht hierher gehört.
t.sebesta schrieb am 19.06.2007, 16:48:
Sowas sieht man(ich) ganz ohne Missionarsgesinnung, friktionsfrei, wenn man seit Jahren im Netz unterwegs ist und sich die Webleichen ansieht die dort herumliegen und dann irgendwann mal verschwinden. Wenn man dann hinterfragt, warum es soweit gekommen ist dass dieses oder jenes Wissen verloren ging, so hört man im Grund immer das Gleiche. "Ich kann/will nicht mehr alleine, kann oder will mir das nicht mehr leisten, Es hat lange Spaß gemacht, aber jetzt nicht mehr, usw." Weil einfach niemand mehr dahinter steht. (Bestes Beispiel ist die ISFDB, die es geraden noch geschafft hat von de facto Einmannbetrieb auf Teambetrieb umzustellen - sonst gäbe es schon wieder eine zwar wunscherschöne, aber nichts desto trotz leblose Leiche mehr.) Und immer wieder steht dann wieder ein Einzelkämpfer auf und erfindet das Rad neu und fängt von Vorne an. Dann hantelt man sich von Leiche zu Leiche und wenn man Pech hat gibt's (noch) garnichts aktuelles. Ist das ein wünschenswerter Zustand? Wenn man gewohnt ist auf Rescourcen zu achten, dann ist das keine Missionarsgesinnung, sondern auch der Anfang eines Brainstormings - was ist wünschenswert, was geht und was muss man belassen. Versteinerte Strukturen gibt's leider schon zu Hauf.
Ich denke, ich habe für den SFCD gezeigt, dass wir gerade nicht im Sinn haben, das Rad neu zu erfinden. Anderenfalls wären wir nicht hier.
Ich bin auch nicht grundsätzlich der Einzelkämpfer. Aber es gibt Projekte, die man wenigstens anfangs sinnvoller alleine in Angriff nimmt, bis sie eine Form haben, in die sich andere Mitstreiter einfinden können. Dazu gehören eben die jahrelang stiefmütterlich behandelten Internetauftritte des SFCD. Wenn ich so resümiere, was ich über die Verlautbarungen und Willensbekundungen der letzten Monate und Jahre gehört habe, dann ist meine Entscheidung, die Webauftritte zunächst allein aufzubauen, ganz sicher richtig - weil es letztlich sowieso an mir hängen bleiben würde, ich mich aber von vornherein nicht bemühen muß, vollmundige Versprechungen einlösen zu wollen, die dann mit fadenscheinigen Argumentationen als »nie so gemeint« bezeichnet und zurückgezogen werden.
t.sebesta schrieb am 19.06.2007, 16:48:
...nichts grundsätzlich dagegen einzuwenden, aber so wie es EINEN gibt, der ein MasterKonzept der SFCD-Homepage entwirft (und dann hofft, dass jemand/irgendwer mitzieht - so hat sich das für mich angehört),
Das hat sich für dich richtig angehört. Siehe vorher.
t.sebesta schrieb am 19.06.2007, 16:48:
so gibt es wohl EINEN der den BuCon und den Newsletter und was weiß ich noch managt - und das ist auch gut so. Nur sollte man auch über den Tellrand hinaussehen und die Synergien prüfen die sich ergeben könnten. Und um nichzts anderes geht es da.
Im Grunde versuchen wir das ja.
My.