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Deutsche SF Stiftung: Der Thread zur Kritik an der Idee


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177 Antworten in diesem Thema

#121 †  a3kHH

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Geschrieben 26 August 2008 - 21:50

Wo steht das denn? Wer hat das behauptet?

Moment, ich such' mal eben. :smokin:

Hallo, vielleicht einmal etwas zur Klärung meiner Motivation zur Gründung einer Stiftung. [...] 2. Schaffung einer Finanzbasis zur langfristigen Fanarbeit ohne auf jährliche unsichere Einnahmen wie Mitgliedsbeiträge und Spenden angewiesen zu sein. Die Stiftung soll nach und nach die Finanzierung der Infrastruktur übernehmen und so bei weiter sinkenden Mitgliederzahlen einen Ausgleich schaffen. Beispiel : Der SDCD e.V. würde mit einmalig 5000 € Stifter und mit järlich 10% seiner Mitgliedsbeiträge Stiftungsmitglied für alle seine Mitglieder (ca. 2000 € jährlich). Dafür würde die Stiftung zum Beispiel die Finanzierung des StoryCenters (Förderung von Nachwuchsautoren) übernehmen. Der Verein spart ca. 2500 € jährlich. Für den Verein also nahezu ein Nullsummenspiel. Beispiel : DSFP-Dotierung 2000 € pro Jahr. Ob die Spenden über den Verein oder die Stiftung laufen ist zunächst egal, wenn das Vermögen und damit die jährlichen Gewinne der Stiftung durch Zustiftungen aber steigt, kann die Dotierung nach und nach von der Stiftung übernommen werden. Beispiel : Je nach finanzieller Ausstattung der Stiftung könte die Finanzierung der Andromedas übernommen werden und den Verein weiter entlasten. Dieser kann sich dann mit seinen Mitgliedsbeiträgen voll und ganz auf die AN und die Fanarbeit konzentrieren. Da die Stiftung maßgeblich vom SFCD e.V. indirekt kontrolliert wird, bleibt die inhaltliche Kontrolle über die umfinanzierten Projekte erhalten, ist aber von den Mitgliedsbeiträgen entkoppelt. [...] Ziel : Erreichung des Vermögens bis 10 Jahre nach Gründung der Stiftung. Die Gründung erfolgt mit mindesten 50.000 € Startvermögen SFCD e.V. 5000 € Torsten Frantz 5000 € hier könnt Ihr stehen.


Bearbeitet von a3kHH, 26 August 2008 - 21:53.


#122 Gast_Gast_*

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Geschrieben 26 August 2008 - 21:53

Aber das kannst Du gegenüber einem Verein ebenso wie gegenüber einer Stiftung machen, das macht keinen Unterschied.

Eben nicht! Lies doch mal genauer und in Ruhe! Wurde schon tausendmal gesagt, dass das eben zweierlei Dinge sind. :smokin:

#123 simifilm

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Geschrieben 26 August 2008 - 21:54

Wo habe ich jemals gesagt, grundsätzlich gegen eine Stiftung zu sein ?

Du hast Folgendes geschrieben: " Trotzdem sehe ich nicht, warum diese erhalten werden muß". Damit zeigst Du doch, dass Du schon den Grundgedanken der Stiftung für falsch hältst, weil Du ihre Aufgabe nicht für nötig hältst.

Aber was soll da gemacht werden, was für Aufgaben soll sie haben, die nicht im Rahmen des SFCD gemacht werden können ? Und ich habe auch nicht von fertigen Konzepten gesprochen, ich habe dargelegt, daß die bisherigen Pro-Stiftung-Argumentierer weder wissen wovon sie sprechen noch was die Stiftung eigentlich machen soll. Über das trockene Einlagern von Sammlungen und das Verkaufen von Doubletten ist man nämlich in diesem Thread nicht hinausgekommen - ausreichend ist das aber nicht. Es ist interessant, daß Du eine Stiftung für nötig hältst - warum eigentlich ? Was soll eine Stiftung erledigen, was der SFCD nicht besser könnte ?

Ich habe nirgends geschrieben, dass ich eine Stiftung für nötig halte. Und tatsächlich habe ich genau die Frage, was eine Stiftung besser könnte als der SFCD, auch gestellt. Und tatsächlich habe ich auch eine Antwort darauf erhalten.

Um so mehr, als der SFCD-Vorstand ja offenbar die Stiftung gründen und dominieren will. Oder sollten die Stiftungsbefürworter nach Gründung der Stiftung von ihren SFCD-Ämtern wegen möglicher Interessenkonflikte zurücktreten ? Wenn Du solche Fragen als destruktiv bezeichnest, dann bin ich gerne destruktiv.

Solche Fragen halte ich nicht für destruktiv, aber ich halte den Tonfall, den Du hier anschlägst, und die andauernden Unterstellungen, mit denen Du um Dich wirfst, für destruktiv.

Bearbeitet von simifilm, 26 August 2008 - 22:01.

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#124 †  a3kHH

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Geschrieben 26 August 2008 - 21:56

Eben nicht! Lies doch mal genauer und in Ruhe! Wurde schon tausendmal gesagt, dass das eben zweierlei Dinge sind. :smokin:

Man hat auch tausendmal behauptet, die Erde sei eine Scheibe. Das wird durch gebetsmühlenartige Wiederholung auch nicht wahrer als die angebliche Probleme der Sach- und Geldspenden an einen Verein. :smokin:

#125 †  a3kHH

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Geschrieben 26 August 2008 - 22:01

Du hast Folgendes geschrieben: " Trotzdem sehe ich nicht, warum diese erhalten werden muß". Damit zeigst Du doch, dass Du schon den Grundgedanken der Stiftung für falsch hältst, weil Du ihre Aufgabe nicht für nötig hältst.

Nein. Wenn das allerdings der einzige Grund für die Gründung dieser Stiftung ist, dann ist sie mehr als überflüssig. Denn das Erhalten einer Sammlung, das trockene und sichere Einlagern, ist Humbug. Wozu soll das gut sein, was soll damit gemacht werden ???

Ich habe nirgends geschrieben, dass ich eine Stiftung für nötig halte. Und tatsächlich habe ich genau die Frage, was eine Stiftung besser könnte, als der SFCD auch gestellt. Und tatsächlich habe ich auch eine Antwort darauf erhalten.

Komisch, ich nicht. Ich habe nur Platitüden und Binsenweisheiten gelesen. Klär mich doch einmal über die DaytoDay-Arbeit dieser Stiftung auf, was soll sie tatsächlich und effektiv machen ?

Solche Fragen halte ich nicht für destruktiv, aber ich halte den Tonfall, den Du hier anschlägst, und die andauernden Unterstellungen, mit denen Du um Dich wirfst, für destruktiv.

Welche Unterstellungen ? Die Beteiligten haben mir explizit zugestimmt, daß exakt das, was ich ihren Postings entnahm, zutrifft.

#126 Gast_Gast_*

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Geschrieben 26 August 2008 - 22:06

Man hat auch tausendmal behauptet, die Erde sei eine Scheibe. Das wird durch gebetsmühlenartige Wiederholung auch nicht wahrer als die angebliche Probleme der Sach- und Geldspenden an einen Verein. :smokin:

Angenommen, ich habe eine umfangreiche Sammlung und nenne ein kleines Häuschen mein eigen. Ich vermache dem SFCD testamentarisch sowohl Sammlung als auch Unterbringungsort, nämlich mein Haus. Ein Jahr nach meinem Tod beschliesst die MV, alles zu vertickern und den Erlös an die Mitglieder zu verteilen. WIE willst du diesen Beschluss verhindern? :smokin:

#127 simifilm

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Geschrieben 26 August 2008 - 22:07

Nein. Wenn das allerdings der einzige Grund für die Gründung dieser Stiftung ist, dann ist sie mehr als überflüssig. Denn das Erhalten einer Sammlung, das trockene und sichere Einlagern, ist Humbug. Wozu soll das gut sein, was soll damit gemacht werden ???

Dass das Humbug ist Deine Meinung, aber offensichtlich teilen die nicht alle. Wenn die Stiftung tatsächlich das Überleben von Sammlungen sichern könnte, wäre ihre Existenz in meinen Augen schon gerechtfertigt.

Komisch, ich nicht. Ich habe nur Platitüden und Binsenweisheiten gelesen. Klär mich doch einmal über die DaytoDay-Arbeit dieser Stiftung auf, was soll sie tatsächlich und effektiv machen ?

Ich denke, dass genau das das Thema dieses Threads sein sollte. Aber Deine Diskussionstechnik ist einer sachlichen Auseindersetzung zu diesen Themen sicher nicht förderlich.

Welche Unterstellungen ? Die Beteiligten haben mir explizit zugestimmt, daß exakt das, was ich ihren Postings entnahm, zutrifft.

Also mal aus dem Kopf: Du hast den Initianten unter anderem unterstellt: - dass sie nur aus egoistischen Motiven handeln. - dass sie undemokratisch sind. - dass sie lügen. - dass sie zynisch auf den Tod von Sammlern reagieren. - dass sie von der ganzen Materie so oder so keine Ahnung haben. Wie gesagt: Das mal nur in einer halben Minute aus dem Kopf. Wenn ich den Thread durchgehen würde, käme wahrscheinlich noch mehr raus. EDIT: Vielleicht hast Du in einzelnen Punkten sachlich sogar recht. Bloss: Bei dem Ton, den Du anschlägst, kannst Du kaum sachliche Antworten erwarten.

Bearbeitet von simifilm, 26 August 2008 - 22:08.

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#128 Kaffee-Charly †

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Geschrieben 26 August 2008 - 23:13

Ja und nein. Ich habe nichts gegen Stiftungen, wenn Du eine aufmachen willst, warum nicht. Das tangiert mich eigentlich eher peripher. Und ich kann Dich verstehen, daß Du eine Spende jedweder Art an Bedingungen knüpfen willst, das ist nicht nur Dein gutes Recht, sondern fast schon eine Pflicht : Schließlich denkst Du Dir etwas dabei. ;-) Aber das kannst Du gegenüber einem Verein ebenso wie gegenüber einer Stiftung machen, das macht keinen Unterschied.

Das ist eben nicht so. Eine vertragliche Vereinbarung mit einem Verein ist nicht so sicher wie die Zweckbestimmung einer Stiftung. Bitte - bitte - informier dich doch endlich mal darüber. :smokin: (Ich hab' dir doch in einem vorherigen Post entspr. Links genannt.)

..... Und statt den SFCD salonfähig zu machen verzettelt man sich an solchen Nebenkriegsschauplätzen. Das sind ein paar der Probleme, die ich mit diesem Stiftungsgedanken habe. Aber das wäre alles noch ok, wenn wenigstens eine förderungswürdige Idee dahinterstecken würde. Aber man will nur einen zweiten Verein aufmachen. Du hast selber schon bemängelt, was alles beim SFCD fehlt. Ein Youtube-Video hast Du uns ja dankenswerterweise schon gemacht. Da, in dieser Richtung, muß weitergearbeitet werden : Internet-Präsenz, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing. Stattdessen daddelt der designierte Vorstand mit einem zweiten Verein rum, wollen diesem sogar Kernaufgaben des SFCD (DSFP, Andromeda) übertragen - sind die eigentlich noch zu retten ?

Ich stimme dir zu, dass sich der SFCD nicht auf solchen "Nebenkriegsschauplätzen" verzetteln sollte. Internet-Präsenz, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing sollten eine höhere Priorität haben als eine Stiftung, für die noch nicht einmal Kapital vorhanden ist. Ich stimme dir aber nicht zu, wenn du den Initiatoren unlautere Absichten vorwirfst. Solche kann ich im Gegensatz zu dir nämlich nicht erkennen. Soweit ich es verstanden habe, soll eine Stiftung hauptsächlich dem Erhalt von Sammlungen dienen. In meinen Augen ist das eine lobenswerte Absicht. Ich frage mich, was du eigentlich gegen den Erhalt von Sammlungen hast? By the way: Im Prinzip finde ich die Idee einer solchen Stiftung überhaupt nicht schlecht, halte sie aber eigentlich für ein totgeborenes Kind, solange keine kapitalkräftigen Stifter mitmachen. Man sollte sich erst einmal darum kümmern, ob es überhaupt potentielle Stifter gibt, bevor man sich mit Luftschlössern beschäftigt. Freundliche Grüße vom Kaffee-Charly

Bearbeitet von Kaffee-Charly, 26 August 2008 - 23:17.


#129 †  a3kHH

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Geschrieben 27 August 2008 - 00:06

Angenommen, ich habe eine umfangreiche Sammlung und nenne ein kleines Häuschen mein eigen. Ich vermache dem SFCD testamentarisch sowohl Sammlung als auch Unterbringungsort, nämlich mein Haus. Ein Jahr nach meinem Tod beschliesst die MV, alles zu vertickern und den Erlös an die Mitglieder zu verteilen. WIE willst du diesen Beschluss verhindern? :smokin:

Das ist lt. Vereinsrecht garnicht möglich, die Spende, in diesem Fall das Erbe, ist zweckgebunden und darf nicht zweckfremd eingesetzt werden. Da kann eine MV noch so viel beschließen, dies ist, genau wie bei einer Stiftung, strafbar. Falls dies keine rhetorische Frage war bitte ich Dich, noch einmal zu überlegen, ob es nicht würdigere Empfänger als den neu zu schaffenden SFCD gibt, der sich sicherlich in den letzten Jahren wenig um Dich gekümmert hat. Für ein solches Erbe hat der SFCD nämlich meines Erachtens deutlich mehr Mitglieder-Betreuung, auch und gerade der alten Mitglieder, zu leisten.

Bearbeitet von a3kHH, 27 August 2008 - 00:36.


#130 †  a3kHH

†  a3kHH

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Geschrieben 27 August 2008 - 00:12

Wenn die Stiftung tatsächlich das Überleben von Sammlungen sichern könnte, wäre ihre Existenz in meinen Augen schon gerechtfertigt.[...] EDIT: Vielleicht hast Du in einzelnen Punkten sachlich sogar recht. Bloss: Bei dem Ton, den Du anschlägst, kannst Du kaum sachliche Antworten erwarten.

Warum sollte das "Überleben von Sammlungen", die nie jemand zu Gesicht bekommt, irgendetwas rechtfertigen ? Ist Dir eigentlich bekannt, daß der SFCD ein umfangreiches Hörspiel-Archiv sein eigen nennt ? Und was meinen Ton angeht : Kennst Du die Geschichte vom Wald und dem Schall ? :smokin:

#131 †  a3kHH

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Geschrieben 27 August 2008 - 00:17

Das ist eben nicht so. Eine vertragliche Vereinbarung mit einem Verein ist nicht so sicher wie die Zweckbestimmung einer Stiftung. Bitte - bitte - informier dich doch endlich mal darüber. :smokin: (Ich hab' dir doch in einem vorherigen Post entspr. Links genannt.)

Charly, ob ich hier irgendetwas meine oder in China ein Sack Reis umfällt : Hier gelten keine Meinungen, hier ist eine umfassende juristischen Beratung notwendig. Alles andere ist Gefasel.

Ich stimme dir zu, dass sich der SFCD nicht auf solchen "Nebenkriegsschauplätzen" verzetteln sollte. Internet-Präsenz, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing sollten eine höhere Priorität haben als eine Stiftung, für die noch nicht einmal Kapital vorhanden ist. Ich stimme dir aber nicht zu, wenn du den Initiatoren unlautere Absichten vorwirfst. Solche kann ich im Gegensatz zu dir nämlich nicht erkennen.

Wenn sich jemand darüber echauffiert, daß der Vorstand nicht nach seiner Pfeife getanzt hat und er daher es nicht schaffte, sich eine Sammlung einzuverleiben, ist das nicht nur unlauter, es ist auch unmoralisch. Wenn jemand lieber seinen eigenen Verein aufmacht, als sich demokratischen Prinzipien zu unterwerfen, ist das erst einmal sein Bier - wenn er dann aber vom demokratischem Verein dafür noch Geld haben will, wie nennst Du das ?

Soweit ich es verstanden habe, soll eine Stiftung hauptsächlich dem Erhalt von Sammlungen dienen. In meinen Augen ist das eine lobenswerte Absicht. Ich frage mich, was du eigentlich gegen den Erhalt von Sammlungen hast?

Was soll denn diese Erhaltung bringen ? Die Sammlung liegt irgendwo rum und niemand kriegt sie zu sehen. Was bringt das ? Nicht der Erhalt von Sammlungen ist wichtig, der Erhalt der Sammlungsstücke ist relevant. Und denen tut es nicht unbedingt gut, irgendwo eingelagert zu werden. Also was soll die Stiftung tatsächlich machen, was ist da "der alltägliche Wahnsinn" ?

Bearbeitet von a3kHH, 27 August 2008 - 00:32.


#132 simifilm

simifilm

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Geschrieben 27 August 2008 - 06:55

Warum sollte das "Überleben von Sammlungen", die nie jemand zu Gesicht bekommt, irgendetwas rechtfertigen ? Ist Dir eigentlich bekannt, daß der SFCD ein umfangreiches Hörspiel-Archiv sein eigen nennt ?

Da unterscheiden wir uns eben. Ich halte den Erhalt an sich für eine lobenswerte Sache.

Und was meinen Ton angeht : Kennst Du die Geschichte vom Wald und dem Schall ?

Ja, kenn ich gut. Und wenn Du Dir den Thread anschaust, wirst Du sehen, dass die unfreundlichsten und aggressivsten Meldungen eindeutig von Dir stammen.

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#133 MoiN

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Geschrieben 27 August 2008 - 07:13

Warum sollte das "Überleben von Sammlungen", die nie jemand zu Gesicht bekommt, irgendetwas rechtfertigen ? Ist Dir eigentlich bekannt, daß der SFCD ein umfangreiches Hörspiel-Archiv sein eigen nennt ?

Zu diesem Thema Hörspielsammlung = SFCD-Phonothek gibt es hier im Forum sogar einen eigenen Thread. Aber ich stimme Dir durchaus zu: so richtig damit Werbung gemacht wird nicht.

Jemand hat sogar angeregt, die Liste des verfügbaren Audiomaterials als Liste in PDF-Form anzubieten - als Downlaod für jedermann, damit einem der Mund wässrig wird. Aber dieser Vorschlag ist schon über ein Jahr alt.

Und was ist daraus geworden? Ich schätze mal nichts. Jedenfalls hab ich nichts gefunden.

Das einzige, was ich dazu gelesen habe, ist : kann man per Mail anfordern. Es liegt also nicht daran, daß da noch jemand viel Arbeit investieren müßte. Die Liste existiert! Warum man sowas nicht anbietet, verstehe ich nicht.

Auch da sage ich wieder: viel zu viele Klicks bis zum Ziel. Schlechtes Marketing.

EDIT: Den Thread habe ich trotz Suchens nicht gefunden. Muß wohl innehalb einer anderen Diskussion gestanden haben. Aber vielleicht wäre das Thema Phonothek ja mal einen eigenen Threads wert?

Bearbeitet von MoiN, 27 August 2008 - 07:17.

πάντα ῥεῖ

 

Büchermarkt ...druckfrisch...dlr lit  ...Verena ... Dana ...swrwi ...brwi ..   .A I N


#134 Rubino †

Rubino †

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Geschrieben 27 August 2008 - 08:39

ZITAT(a3kHH @ 26.08.2008, 21:39) *
Es wird wieder über Herbert Thiery geschimpft, aber Kassenprüfer wie Thomas Recktenwald (wenn ich mich an die letzte AN recht erinnere) nicht erwähnt.
ZITAT ENDE

Ganz sachlich: es ist die aufgabe der kassenprüfer, die richtigkeit der saldierungen zu prüfen, nicht aber, sich in politische diskussionen unter vorstandsmitgliedern einzumischen. Beim antrag der kassenprüfer auf entlastung geht es ausschließlich um diesen punkt. Danach folgt eine aussprache der mitgliedschaft, die zum thema entlastung andere gesichtspunkte einbringen kann und danach entscheidet.

Ein angriff auf Thomas ist schon von daher schwer begreiflich, als gerade er es war, der 1999 (meiner erinnerung nach) einen skandal im zusammenhang mit der kassenführung aufgedeckt hat.

Polemisch nachgelegt: dies ist ein forum, wo oben SFCD steht. Wären die MV in diesem viel geschmähten club auch nur im entferntesten dem hier vorzufindenden diskussionsstil angepasst, wären sie unerträglich. Und das vorurteil der langweiligkeit wäre absolut angemessen. Wer logisch zu folgern vermag, kann sich selber erschließen, was von großen teilen dieses forums zu halten ist.

Es ist allerdings [/i]nicht zu befürchten[/i], dass sich die diskutanten, die gemeint sind, diesen logischen schluss zu eigen machen...

Sic!

Ecki
CU, Ecki
Ein gutes posting ist ein posting weniger!
mobil: 0177 260 760 9
mailto:rubino@email.de
AIM: emarwitz
Seite und blog (aktuell) des HanseCon 29
http://sf-heinz.de/hc29
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#135 †  a3kHH

†  a3kHH

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Geschrieben 27 August 2008 - 08:50

ZITAT(a3kHH @ 26.08.2008, 21:39) *
Es wird wieder über Herbert Thiery geschimpft, aber Kassenprüfer wie Thomas Recktenwald (wenn ich mich an die letzte AN recht erinnere) nicht erwähnt.
ZITAT ENDE

Ganz sachlich: es ist die aufgabe der kassenprüfer, die richtigkeit der saldierungen zu prüfen, nicht aber, sich in politische diskussionen unter vorstandsmitgliedern einzumischen. Beim antrag der kassenprüfer auf entlastung geht es ausschließlich um diesen punkt. Danach folgt eine aussprache der mitgliedschaft, die zum thema entlastung andere gesichtspunkte einbringen kann und danach entscheidet.

Ein angriff auf Thomas ist schon von daher schwer begreiflich, als gerade er es war, der 1999 (meiner erinnerung nach) einen skandal im zusammenhang mit der kassenführung aufgedeckt hat.

Kassenprüfer haben die Kasse zu prüfen. Dazu gehört sehr wohl auch die Rechtmäßigkeit von Buchungen, es reicht nicht aus nachzusehen, ob der Kassenwart richtig addiert und subtrahiert hat.
Und da Du es offenbar in den falschen Hals bekommen hast : Es geht mir nicht darum, Thomas von der Seite anzumachen. Es geht mir darum, daß grundsätzlich immer alles auf Herbert geschoben wird. Herbert führt zwar die Kasse, diese wird aber extern überprüft und im Rahmen der MV entlastet. Von daher kann sich jeder an die eigene Nase fassen. Thomas steht sozusagen exemplarisch für uns alle da.

#136 My.

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Geschrieben 27 August 2008 - 09:40

Hinweis:

Ich habe die Themen geteilt. Die hier jetzt breit angelaufene Diskussion wird hier weitergeführt. Über die Stiftungssatzung an sich - und nur über diese, rein inhaltlich - wird bitte unter http://www.scifinet....?showtopic=7319 diskutiert.
Danke.

My.


#137 Gast_Frank Böhmert_*

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Geschrieben 27 August 2008 - 13:04

EDIT: Vielleicht hast Du in einzelnen Punkten sachlich sogar recht. Bloss: Bei dem Ton, den Du anschlägst, kannst Du kaum sachliche Antworten erwarten.

Interessanterweise werden aber auch meine Anmerkungen, die einen ganz anderen Ton anschlagen, jedoch durchaus in eine ähnliche Richtung gehen wie Alfreds Einlassungen, dann eben ignoriert.

Die konkreten geschilderten Probleme werden durch ein Ändern der Organisationsform nicht gelöst. Das sagt Alfred; man wirft ihm Destruktivität und seinen Tonfall vor. Das sage ich; niemand antwortet.

Ich finde das alles sehr schräg.

Auch dass immer wieder die Sammlung Ehrig als Beispiel bemüht wird. Leute, die Sammlung Ehrig, so gefährdet sie auch gerade sein mag, hat den Tod ihres einen Sammlers bereits überlebt. Ihre andere Sammlerin ist gesund und munter und hat öffentlich erklärt, die Erbfolge sei geregelt. Also lasst diese Sammlung aus euren Planspielen und Argumentationen draußen, bittschön. Das ist unappetitlich.

Genauso unappetitlich wie das öffentliche Unterstellen von Straftaten in Sache Kasse.

Geht zum Anwalt, geht zur Polizei und kämpft, wenn an diesen Unterstellungen etwas dran ist.

Da könnt ihr schon mal üben für eure Stiftung, denn wie gesagt: Solche Probleme verschwinden nicht bei einem Wechsel der Organisationform. Im Gegenteil, die Missbrauchsgefahr steigt, da es um höhere Summen geht. Auch auf diese Problematik wies Alfred, in seinem für mich Berliner herzerfrischenden polemischen Tonfall, schon hin.

Frank, der übrigens sowohl in e.V.s als auch in Stiftungen schon mit Zahlen und Daten und Belegen jongliert hat -- aber das zählt hier ja vielleicht ähnlich wenig wie Alfreds Hausjuristin :coool:

Bearbeitet von Frank Böhmert, 27 August 2008 - 13:12.


#138 simifilm

simifilm

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Geschrieben 27 August 2008 - 13:24

@Frank Böhmert: Als mehr oder weniger Aussenstehender möchte ich dazu nur so viel sagen: Ich bin in diesem Thread aus reiner Neugier dabei, nicht weil ich in die ganze Sache in irgendeiner Form involviert bin. Und wie schon früher gesagt bin ich noch gar nicht überzeugt, dass eine solche Stiftung richtig und/oder nötig ist (was aber egal ist, da ich eben gar nicht involviert bin). Aber dennoch nervt es mich, dass a3kHH hier im Akkord Beleidigungen und Unterstellungen vom Stapel lässt. Herzerfrischend finde ich das beileibe nicht, sondern nur anstrengend. a3kHH ist gegen die ganze Sache und das ist schön und sein gutes Recht. Aber wenn er was Konkretes zu sagen hat, dann kann er das auch in einem normalen Tonfall tun (und ob er aus Berlin, Kleinlützel oder vom Mars kommt, ist mir auch egal. Seine Herkunft entbindet ihn nicht von minimalen Anstandsregeln); dieses ewige Geplärre in diesem Thread geht mir einfach auf den Senkel. Und ja, beckinsales Rundumschläge gehen mir auch auf die Nerven, wie ich schon andernorts geschrieben habe. Allerdings ist es recht eindeutig, dass der unfreundliche Umgangston in diesem Thread von a3kHH eingeführt wurde.

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#139 Gast_Frank Böhmert_*

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Geschrieben 27 August 2008 - 13:37

Als mehr oder weniger Aussenstehender

Ach, ich bin da auch nur Außenstehender, da weder SFCD-Mitglied noch Sammler. :coool: Vielleicht liegt es also genau daran, dass mein Tonfall eher neutral ist.

Bearbeitet von Frank Böhmert, 27 August 2008 - 13:39.


#140 †  a3kHH

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Geschrieben 27 August 2008 - 13:44

Allerdings ist es recht eindeutig, dass der unfreundliche Umgangston in diesem Thread von a3kHH eingeführt wurde.

Jo nee, is klar. Hier können profilierungssüchtige Egomanen versuchen, die Hauptaufgaben des SFCD auf ihren eigenen exclusiven Club zu übertragen, dabei möglichst viel Geld von harmlosen SFCD-Mitgliedern abzuzocken, ihre eigene Sammlung zu pushen, Kritik als Destruktivismus deklarieren und rumzupöbeln, daß diese Kritiker gefälligst ihre Kreise nicht zu stören haben. Von der Sensibilität gegenüber älteren SF-Sammlern einmal ganz abgesehen, die durchaus der "eines Teilstücks der Asphaltdecke der A6" entspricht. Aber ich habe angeblich einen unfreundlichen Umgangston eingeführt. :coool:

#141 simifilm

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Geschrieben 27 August 2008 - 13:53

Jo nee, is klar. Hier können profilierungssüchtige Egomanen versuchen, die Hauptaufgaben des SFCD auf ihren eigenen exclusiven Club zu übertragen, dabei möglichst viel Geld von harmlosen SFCD-Mitgliedern abzuzocken, ihre eigene Sammlung zu pushen, Kritik als Destruktivismus deklarieren und rumzupöbeln, daß diese Kritiker gefälligst ihre Kreise nicht zu stören haben. Von der Sensibilität gegenüber älteren SF-Sammlern einmal ganz abgesehen, die durchaus der "eines Teilstücks der Asphaltdecke der A6" entspricht. Aber ich habe angeblich einen unfreundlichen Umgangston eingeführt. :coool:

Tu mir den Gefallen und lies den Anfang dieses Threads durch und dann meld Dich noch einmal.

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#142 Kaffee-Charly †

Kaffee-Charly †

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Geschrieben 27 August 2008 - 13:56

Wieso stehe ich auf einmal als Urheber dieses Threads da?Diese zweifelhafte Ehre gebührt doch wohl eher a3kHH.Grüße vom Kaffee-Pott

Bearbeitet von Kaffee-Charly, 27 August 2008 - 14:14.


#143 †  a3kHH

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Geschrieben 27 August 2008 - 15:14

Tu mir den Gefallen und lies den Anfang dieses Threads durch und dann meld Dich noch einmal.

Welchen Anfang ? Den echten oder den jetzigen zerstückelten ?
Wie wäre es mit der folgenden Unverschämtheit mir, dem SFCD als auch älteren Sammlern gegenüber :

Hallo,

vielleicht einmal etwas zur Klärung meiner Motivation zur Gründung einer Stiftung.

1. Erhalt und Verwaltung von Sammlungen als Anlass zur Gründung der Stiftung, da juristisch und praktisch nicht anders möglich.
Zu einer Sammlung gehört immer ein verwertbares Vermögen mit dem die Kosten des Erhalts der Sammlung abgedeckz werden
können. Eine sogenannte Zustiftung mit dem konkreten Zweck eine konkrete Sammlung zu erhalten.

aber ebenso wichtig

2. Schaffung einer Finanzbasis zur langfristigen Fanarbeit ohne auf jährliche unsichere Einnahmen wie Mitgliedsbeiträge und Spenden angewiesen zu sein.

Die Stiftung soll nach und nach die Finanzierung der Infrastruktur übernehmen und so bei weiter sinkenden Mitgliederzahlen einen Ausgleich schaffen.

Beispiel : Der SDCD e.V. würde mit einmalig 5000 € Stifter und mit järlich 10% seiner Mitgliedsbeiträge Stiftungsmitglied für alle seine
Mitglieder (ca. 2000 € jährlich).

Dafür würde die Stiftung zum Beispiel die Finanzierung des StoryCenters (Förderung von Nachwuchsautoren) übernehmen.
Der Verein spart ca. 2500 € jährlich. Für den Verein also nahezu ein Nullsummenspiel.

Beispiel : DSFP-Dotierung 2000 € pro Jahr. Ob die Spenden über den Verein oder die Stiftung laufen ist zunächst egal, wenn das
Vermögen und damit die jährlichen Gewinne der Stiftung durch Zustiftungen aber steigt, kann die Dotierung nach und
nach von der Stiftung übernommen
werden.

Beispiel : Je nach finanzieller Ausstattung der Stiftung könte die Finanzierung der Andromedas übernommen werden und den Verein
weiter entlasten. Dieser kann sich dann mit seinen Mitgliedsbeiträgen voll und ganz auf die AN und die Fanarbeit konzentrieren.

Da die Stiftung maßgeblich vom SFCD e.V. indirekt kontrolliert wird, bleibt die inhaltliche Kontrolle über die umfinanzierten Projekte erhalten, ist aber von den Mitgliedsbeiträgen entkoppelt.

Natürlich muss die Stiftung dafür ein Erfolg werden. Langfristig werden 500.000 € Stiftungsvermögen benötigt um die Ziele der Stiftung vollständig zu erreichen.

500.000 / 100 = 5.000 bei 5% Verzinsung = 25.000 € Stiftungsmittel, davon die Hälfte 12.500 zum Inflationsausgleich des Stiftungsvermögens und ca. 2000 € für Verwaltung => verfügbare Mittel ca. 10000 €. Hinzu kommen einmalige Zuwendungen.

Ziel : Erreichung des Vermögens bis 10 Jahre nach Gründung der Stiftung. Die Gründung erfolgt mit mindesten 50.000 € Startvermögen

SFCD e.V. 5000 €
Torsten Frantz 5000 €
hier könnt Ihr stehen.

Im Idealfall erreicht die Stiftung nach 15 bis 20 Jahren ein Stiftungsvermögen von 1.000.000 €.

Ich möchte darauf hinweisen, dass der verstorbene Fan Sachs dem Staat 2 Appartments/Häuser hinterlassen hat, die zusammen sicherlich
bereits 500.000 € Wert waren. Wäre die Idee meiner Stiftung vot nun bereits 4 Jahren im SFCD Vorstand nicht blockiert worden (wir wissen vom wem), wäre ich sicherlich noch vor dem Tod von Sachs mit einem Zustiftungsvertrag bei Ihm aufgetaucht und wir hätten keine Geldsorgen mehr.
Ein weiterer Fall dieser Art sollte unbedingt vermieden werden. Deshalb wir die Stiftung ab nächstes Jahr unbedingt benötigt.

Mfg

Torsten

Hervorhebungen von mir.
Na, wer kriegt noch das Kotzen ?
:coool:

#144 My.

My.

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Geschrieben 27 August 2008 - 15:20

Charly,ich habe, wie du vielleicht gesehen hast, die Threads geteilt. Deine Mail war die erste, die sich nicht explizit mit dem Satzungsentwurf auseinandersetzte. Die Mail, die als erste steht, wird von der Forensoftware als die initiierende Mail angenommen. Ich kann leider keine davor setzen, sonst hätte ich das mit meinem Edit-Kommentar gemacht. Niemand nimmt es dir übel, daß du diesen Thread nun unfreiwillig initiiert zu haben scheinst :coool:Frank, Alfred, Simon.Ich glaube, das Problem hat eine sachliche und eine emotionale Komponente.Die sachliche Komponente bezieht sich auf die Frage, ob eine Stiftung nötig ist. Die einen sagen nein, die anderen sagen ja. Das kann man diskutieren, ohne Zweifel. Für uns - ich meine damit mal Torsten und mich als die Auslöser der ganzen Sache (Torsten noch vor mir) - ist die Stiftung der bessere Weg, da wir mit so einem Konstrukt aus den tagtäglichen Vereinsquerelen raus sind. Natürlich gibt es auch in der Stiftung Unwägbarkeiten, es gibt halt einfach keine 100%ige Sicherheit. Aber nach unserem Dafürhalten ist es in einer Stiftung - vorausgesetzt, sie wird richtig aufgebaut - um ein Vielfaches schwieriger, das Vermögen, das nicht nur aus Geld, sondern eben auch aus Sammlungen besteht, in Gefahr zu bringen. Und es ist z.B. auch um ein Vielfaches einfacher, beizeiten z.B. einen möglicherweise institutionellen Stifter mit ins Boot zu holen. Welche Uni würde schon für 45 Euro im Jahr SFCD-Mitglied, und von wem wäre diese Mitgliedschaft abhängig, wenn nicht von einem kleinen Buchhaltungsmenschen der Uni? Wenn eine Uni jedoch für X tausend Euro in so ein Stiftungsboot mit einsteigen würde, wieviel realistischer wäre es denn dann, anzunehmen, daß diese Uni mit ihren Möglichkeiten mit dazu beitragen könnte und würde, daß Stiftung und Sammlungen erhalten bleiben? Das ist nur ein Beispiel, kein Ding, an dem man sich jetzt aufhängen sollte. Statt einer Uni kann das auch ganz jemand anders sein.Im SFCD haben wir Mitglieder. Die sterben nicht nur, die zahlen auch mal einfach ihren Beitrag nicht mehr. Und verschwinden. Und sind dann weg. Mit was auch immer. Neuwahlen bringen völlig andere Verhältnisse, MV-Entscheidungen sind letztlich unvorhersehbar, da noch im letzten Moment gravierende Anträge gestellt werden können, usw. usf.Ich für meinen Teil unterstützte das Thema Stiftung, weil ich mich bei solchen Geldbeträgen und dem, was solchen Sammlungen an Bedeutung - wertmäßig, aber auch ideell - zukommt, einfach wohler fühle.Das emotionale Problem ist, daß Alfred sich einfach auf eine Sichtweise eingeschossen zu haben scheint, die er nicht mehr anders zu betrachten versuchen möchte. Für ihn ist die Idee der Stiftung in etwa vergleichbar mit dem, was Stefan Manske und/oder Herbert Thiery von meiner Kandidatur zum 1. Vorsitzenden halten. Da werden Dinge als Motivation nicht interpretiert, sondern postuliert, die mit ein wenig vernünftigem Nachdenken selbst Alfred falsch erscheinen müßten.Ob sich das ändern lassen wird, weiß ich nicht. Man wird sehen. Im Grunde würde ich dafür plädieren, diese "unterstellende" Sichtweise, der er derzeit nachhängt, einfach mal zu ignorieren, eine Zeit lang, um vielleicht ein wenig Zeit zu lassen, daß er vielleicht doch noch den Versuch einer anderen Sichtweise wagen mag. Ich bin sicher, daß auch Alfred ein Mensch ist, der einem anderen Menschen und auch einer Idee vielleicht eine zweite Chance gibt.My.

#145 simifilm

simifilm

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Geschrieben 27 August 2008 - 15:28

Welchen Anfang ? Den echten oder den jetzigen zerstückelten ?

Der Anfang der allgemeinen Unfreundlichkeiten, der sich auch in der jetzigen Form gut verfolgen lässt.

Wie wäre es mit der folgenden Unverschämtheit mir, dem SFCD als auch älteren Sammlern gegenüber : Hervorhebungen von mir. Na, wer kriegt noch das Kotzen ? :coool:

Irgendwie scheinst Du gegen alles zu sein: Gegen das Erhalten von Sammlungen, gegen Überlegungen, wie man Erbschaften sinnvoll einsetzen könnte, statt sie dem Staat zufallen zu lassen, gegen Unterstützung des SFCD einer Stiftung, aber auch dagegen, dass SFCD-Mitglieder sich aus eben diesem Grund in einer andere Organisation engagieren wollen. Ich sehe kein grosses Problem, in den von Dir hervorgehobenen Passagen. Wenn es die Wahl gibt, ob ein Erbe dem Staat zufällt oder etwas damit geschieht, was im Sinne des Verstorbenen gewesen wäre, wähle ich auf jeden Fall die zweite Option. Ob Sachse das gemach hätte - keine Ahnung. Auf jeden Fall sehe ich nichts Verwerfliches darin, einen SF-Fan anzufragen, ob er nicht etwas einem SF-Verein oder einer SF-Stiftung hinterlassen will.

Signatures sagen nie die Wahrheit.

Filmkritiken und anderes gibt es auf simifilm.ch.

Gedanken rund um Utopie und Film gibt's auf utopia2016.ch.

Alles Wissenswerte zur Utopie im nichtfiktionalen Film gibt es in diesem Buch, alles zum SF-Film in diesem Buch und alles zur literarischen Phantastik in diesem.
 

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#146 Rubino †

Rubino †

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Geschrieben 27 August 2008 - 15:33

Jo nee, is klar. Hier können profilierungssüchtige Egomanen versuchen, die Hauptaufgaben des SFCD auf ihren eigenen exclusiven Club zu übertragen

Du musst einen spiegel dir gegenüber gehabt haben Wir danken dir für die beschreibung dieses bildes, das alle anderen schon längst von dir haben. Damit du nun nicht wieder korinthen von dir gibst wie in deinem letzten kommenar zu meinem einwurf, erkläre ich dir noch, dass du 'SFCD' durch 'eigenes umfeld' und 'eigenen exklusiven club' durch 'sfcd-forum' ersetzen musst. Anderen ironisch vorgebildeten fans brauche ich das nicht zu erläutern. Schade eigentlich, dass man über derlei selbstverständlichkeiten noch worte verlieren muss. Ich hätte sonst auch gern zur sache stellung bezogen, merke jedoch, dass alles, was ich zu sagen hätte, bereits gesagt worden ist. Ich gedenke nicht, den mehrfachredundanzen in diesem thread weitere hinzu zu fügen. Ecki

Bearbeitet von Rubino, 27 August 2008 - 15:38.

CU, Ecki
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#147 †  a3kHH

†  a3kHH

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Geschrieben 27 August 2008 - 15:44

Ich für meinen Teil unterstützte das Thema Stiftung, weil ich mich bei solchen Geldbeträgen und dem, was solchen Sammlungen an Bedeutung - wertmäßig, aber auch ideell - zukommt, einfach wohler fühle. Das emotionale Problem ist, daß Alfred sich einfach auf eine Sichtweise eingeschossen zu haben scheint, die er nicht mehr anders zu betrachten versuchen möchte. Für ihn ist die Idee der Stiftung in etwa vergleichbar mit dem, was Stefan Manske und/oder Herbert Thiery von meiner Kandidatur zum 1. Vorsitzenden halten. Da werden Dinge als Motivation nicht interpretiert, sondern postuliert, die mit ein wenig vernünftigem Nachdenken selbst Alfred falsch erscheinen müßten.

Warum unterstellst Du mir etwas, was ich so nie gesagt habe ? Ich bin nicht gegen einen zweiten Verein, wenn dies sinnvoll ist. Auf die Frage nach der Sinnhaftigkeit sind aber bisher keine Antworten gekommen, man blieb in Platitüden stecken. Und nochmal langsam zum Mitlesen : Mehrfach wurden Befürchtungen, die ich am Anfang hatte, aber als paranoid verworfenund nicht geäußert habe, explizit von den Stiftungsbefürwortern als ganz tolle Idee postuliert. Hier haben sich mehrere Leute diskreditiert in einer Form, die mir das kalte Grausen über den Rücken laufen lässt.

Für uns [...] ist die Stiftung der bessere Weg, da wir mit so einem Konstrukt aus den tagtäglichen Vereinsquerelen raus sind.

Ich frage Dich als designierten SFCD-Vorstand, wie Du mit der beabsichtigten und expliziten Demontage des SFCD durch Mitglieder, die lieber ihren eigenen Verein aufmachen als aktiv im SFCD mitzuarbeiten, umgehen willst ! Ich frage Dich als designierten SFCD-Vorstand, wie Du ältere SFCD-Mitglieder vor der Stiftungsabzocke schützen willst. Und ich frage Dich als designierten SFCD-Vorstand, was Du als auch die designierte Kassenwartin von der nicht unerheblichen Summe halten, die der SFCD diesem Zweit-Verein spenden soll. :coool:

Bearbeitet von a3kHH, 27 August 2008 - 15:49.


#148 My.

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Geschrieben 27 August 2008 - 15:58

Warum unterstellst Du mir etwas, was ich so nie gesagt habe ?

Ich wollte nicht unterstellen. Ich habe interpretiert. Incl. des möglichen Irrtums meinerseits, natürlich.

Ich bin nicht gegen einen zweiten Verein, wenn dies sinnvoll ist. Auf die Frage nach der Sinnhaftigkeit sind aber bisher keine Antworten gekommen, man blieb in Platitüden stecken. Und nochmal langsam zum Mitlesen : Mehrfach wurden Befürchtungen, die ich am Anfang hatte, aber als paranoid verworfenund nicht geäußert habe, explizit von den Stiftungsbefürwortern als ganz tolle Idee postuliert. Hier haben sich mehrere Leute diskreditiert in einer Form, die mir das kalte Grausen über den Rücken laufen lässt. Ich frage Dich als designierten SFCD-Vorstand, wie Du mit der beabsichtigten und expliziten Demontage des SFCD durch Mitglieder, die lieber ihren eigenen Verein aufmachen als aktiv im SFCD mitzuarbeiten, umgehen willst ! Ich frage Dich als designierten SFCD-Vorstand, wie Du ältere SFCD-Mitglieder vor der Stiftungsabzocke schützen willst. Und ich frage Dich als designierten SFCD-Vorstand, was Du als auch die designierte Kassenwartin von der nicht unerheblichen Summe halten, die der SFCD diesem Zweit-Verein spenden soll.

Zum einen, Alfred, müssen wir endlich auf eine ordentliche Sprachregelung achten. Wir sprechen hier nicht von einem Verein, sondern von einer Stiftung. Das sind juristisch zwei grundverschiedene Schuhe. Selbst wenn sich nur die Farbe der Schnürsenkel unterscheidet, sind es nicht die gleichen und nicht dieselben Schuhe. Es wäre fein, wenn wir wenigstens so weit sprachliche Sauberkeit schaffen könnten, daß wir von einer Stiftung sprechen. Im übrigen habe ich kein Problem damit, als möglicherweise 1. Vorsitzender, über die Gründung einer solchen Stiftung nachzudenken. Denn hier geschieht durchaus keine Demontage des SFCD durch Mitglieder, im Gegenteil. Konkret sind es derzeit zwei SFCD-Mitglieder, die konkret an einer solchen "Demontage", wie du es nennst, arbeiten. Torsten Frantz und ich. Wir beide waren uns auf dem JahresCon ziemlich schnell ziemlich einig, daß wir da in der gleichen Richtung denken und in der gleichen Richtung handeln wollen, es wenigstens versuchen wollen. Ansonsten wird im SFCD nichts demontiert. Es bleibt alles, wie es ist. Den Fall, daß die MV 2009 sagt, daß sie sowieso nicht will, lasse ich mal außen vor, das wäre für diese Diskussion hier der Makulaturstempel. Gehen wir davon aus, die MV 2009 sagt: ja, machen wir das (mit welchen Details soll hier mal gar keine Rolle spielen). Und gehen wir mal davon aus, daß sich die Stiftung erfolgreich entwickelt. Was dann? Erfolgreiche Entwicklung für diese Stiftung bedeutet das Zustandekommen von Stiftungen durch Sammler, mit ihren Sammlungen, mit zusätzlichem Vermögen, um den Erhalt der Sammlung, die Verwertung (Veröffentlichung in geeigneter Form, auch ein Detail, das dann später zu klären ist: was ist geeignet) zu finanzieren, zu ermöglichen. Gehen wir einfach mal davon aus, die Idee hat so, wie Torsten und ich sie uns vorstellen, Erfolg. Dann wird es in 10-15 Jahren eine Stiftung geben, die vielleicht Deutsche SF-Stiftung heißt, die von einigen renommierten Sammlern die Sammlungen bereits aufgenommen hat, an Vermögen zugelegt hat und nach und nach in der Beziehung auf ihren ursprünglichen - initiativen - Hauptzweck immer leistungsfähiger wird. Das würde dann dazu führen, daß u.U. Mittel zur Verfügung stünden, die anderen Vereinen zur Verfügung gestellt werden könnten, denn eines der Ziele der Stiftung ist eben auch, Vereine, die sich mit der Förderung der SF (kurz gefaßt) auseinandersetzen, unterstützen zu können. Einer dieser Vereine ist der SFCD. Der SFCD lobt z.B. 1mal pro Jahr einen Literaturpreis namens DSFP aus, der mit 2x 1000 Euro dotiert ist, die heute aus Spenden zweier Fans stammen, von denen der eine nicht genannt werden will. Die Idee, den DSFP auf eigene Füße zu stellen, was seine Dotierungsfinanzierung angeht, ist alt. Die Stiftung könnte dabei helfen. Damit bliebe es immer noch der DSFP des SFCD, nur das Geld käme nicht von zwei Spendern, die auch morgen tot umfallen können, wenn es blöd läuft, sondern aus einem Stiftungsgeldtopf. Ebenso ANDROMEDA, ob nun als ANDROMEDA SF MAGAZIN in der alten Machart oder als Marke ANDROMEDA SF in einer neuen Denkweise. Die Förderung von Nachwuchs. Heute haben wir STORY CENTER, dessen Förderung aus einem sehr aufwändigen, freiwillig erbrachten Lektorat und einem Haufen Arbeit besteht, der an einzelnen Personen hängt, an Arno Behrend vor allem. Auch der ist gegen Umfallen nicht wirklich 100%ig geschützt. Nachwuchsförderung in anderen Bereichen der Gesellschaft ist mit finanziellen Auf- und/oder Zuwendungen (Aufwendungen seitens des Unterstützers, Zuwendung an den Unterstützten) verbunden. Das kann niemand privat. Das kann ein SFCD nicht. Ein wachsendes Stiftungsvermögen kann das eher. Es gibt sicherlich noch viele Beispiele. Ich kann jedenfalls bei der ganzen Geschichten irgendwo erkennen, wo der SFCD demontiert werden sollte. Sein DSFP bleibt SFCD. Sein STORY CENTER, sein ANDROMEDA SF MAGAZIN oder etwas, das der SFCD in Zukunft vielleicht als Marke ANDROMEDA SF mit verschiedenen Ausprägungen schafft, bleibt SFCD. Der Unterschied ist jedoch der, daß da nicht nur Gelder von Mitgliedern zur Verfügung stehen, sondern mehr. Und das könnte sich positiv auf den Mitgliedsbeitrag im SFCD auswirken. Und damit positiv auf Mitgliedszahlen. Und damit wieder positiv auf den SFCD. My.

#149 meghasf

meghasf

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Geschrieben 10 September 2008 - 19:40

Zugegeben: ich habe die ganze Diskussion nur überflogen, aber mit einem Stiftungskapital von nur 50.000 Euro kann man keinen Blumentopf gewinnen, da man nur die Erträge nutzen kann. Wenn man 50.000 Euro zu 5% (was derzeit schon gut ist) anlegen kann, bekommt man 2.500 Euro im Jahr, was 208 Euro im Monat sind. Damit kannst du nicht mal einen Raum anmieten, um "Sammlungen" zu lagern, geschweige denn Strom, Heizung etc bezahlen.Ich weiß nicht wie es in NRW ist, aber in Bayern bekommst Du keine Stiftung genehmigt, die weniger als 100.000 Euro Stiftungskapital hat.

#150 Rubino †

Rubino †

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Geschrieben 02 Juli 2009 - 09:12

Auch wenn ich hier keinen diskussionsbeitrag liefere, meine ich, dass mein posting an diese stelle passt:zur beteiligung des SFCD habe ich bei der letzten MV vorgeschlagen, deswegen keineswegs den mitgliedsbeitrag zu erhöhen, sondern einige etwas begütertere interessenten dazu zu animieren, zehn monate lang je 50€ auf ein extrakonto zu packen und anchließend zum SFCD zu transferieren. (Das müssen ja nicht unbedingt nur mitglieder sein.) Bereits wenn zehn menschen sich dazu entschließen, ist die sache nach zehn monaten erledigt. Dann hat es wenigstens keine zwangsverpflichung für die gesamte mitgliedschaft gegeben.Spontan haben sich gleich zwei weitere anwesende fans entschlossen.Auf meinen extrakonto sind jetzt schon 100€. Ich hoffe, dass das beispiel auch bei denen schule macht, die hier jetzt davon erfahren. Zwar darf es auch mehr werden als die geplanten 5000€. Aber wenigstens die ersten zehn sollten sich finden lassen und doch bitte ihre namen hierselbst hinterlassen.Ich möchte die fans auch gern direkt per email ansprechen können. Es könnte ja noch diskutabel sein, in welcher art das geld zur verfügung gestellt wird. Denn es soll ja z.b. nicht in irgendeiner rücklage landen.
CU, Ecki
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