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Chancen vs. Risiken


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35 Antworten in diesem Thema

#1 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 28 Januar 2026 - 10:23

Technologiewandel (und Umbrüche bzw. Veränderungen im Allgemeinen) verursachen bedenken. Gerade bei Technologie gibt es zwei Seiten der Betrachtung:

Die einen feiern die Chancen!

Die anderen sehen vor allem die Risiken!

 

Science Fiction war früher im Goldenen Zeitalter, so wirkt es im Rückblick, technologiebegeistert. Aber gerade alternde SF Fans scheinen mir eher auf die Bedenken einer technologischen und gesellschaftlichen Veränderung fokussiert. 

 

Aktuell hatte ich zwei Vorträge zu KI. Während der erste die Chancen gefeiert hat, konzentrierte sich die zweite auf die Risiken. Aktuell, auch hier, werden ja Themen wie KI, Klimawandel (daher gehend auch technologische Veränderungen), Bio- und Gentechnologie oder Robotik ebenfalls kontrovers diskutiert.

 

Wie geht ihr mit diesen Umbrüche um? Wie bewertet ihr Chancen und Risiken? Versucht ihr rational damit umzugehen und welche Strategien verwendet ihr?

 



#2 Stahlelefant

Stahlelefant

    Yoginaut

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Geschrieben 28 Januar 2026 - 21:11

Ich versuche, das Positive zu sehen, und letztlich hat noch immer gegolten: Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten. Ich muss aber zugeben, dass mir bei dem Tempo, das schon erreicht wurde – und das wohl noch weiter zunehmen wird, vielleicht sogar rasant, Stichwort: Quantencomputer – also bei dem Tempo wird mir auch ein bisschen mulmig. Gerade bei Sky News online gesehen: Amazon baut KI aus und baut 16000 bzw. über einen längeren Zeitraum sogar 30000 Stellen ab https://news.sky.com...ations-13490208

 

Eine Firma, für die ich mal gearbeitet habe, hat einen laufenden Übersetzungsauftrag verloren. Es ist zwar denkbar, dass es andere Gründe hatte, aber es war bekannt, dass der Auftraggeber angedacht hatte, auf MT (maschinelle Übersetzung) umzustellen.

 

Ärgerliche Sache, aber man kann sich andere Arbeit suchen. Noch. Es wurde mal jemand so zitiert – es mag schon 10 oder 15 Jahre her sein –, dass zwar schon mehrmals prophezeit wurde, dass die Menschen dank der fortschreitenden Automation in ein paar Jahren oder eher Jahrzehnten nicht mehr werden arbeiten müssen, dass diese Prophezeiungen sich aber immer wieder als zu optimistisch herausgestellt haben, so dass man mit einer recht hohen Wahrscheinlichkeit davon ausgehen könne, dass es nie so weit kommen würde, m. a. W.: Es werde immer genug Arbeit geben. Inzwischen können einem da aber Zweifel kommen, neben KI und (vielleicht bald) Quantencomputern gibt es ja auch immer bessere Roboter (auch und vor allem durch KI).

 

Da müsste man sich dann viel ausdenken, um Verelendung aufgrund von Arbeitslosigkeit zu verhindern.

 

Und selbst wenn das gelingt, bliebe noch die Frage, was die Menschen dann mit ihrer Zeit anfangen. Gut, viele wüssten, wie sie sich sinnvoll beschäftigen können, aber wie viele Leute mag es geben, die ihre Arbeit brauchen, weil sie ihrem Leben einen Sinn gibt? … und die sich dann vielleicht nutzlos fühlen?


Bearbeitet von Stahlelefant, 28 Januar 2026 - 21:15.

Nautron respoc lorni virch.

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#3 Stahlelefant

Stahlelefant

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Geschrieben 28 Januar 2026 - 21:30

Und noch ein Artikel, von Telegraph online. Informatiker finden leicht einen Job? Die Zeiten scheinen vorbei zu sein, zumindest für Berufseinsteiger. Bezieht sich auf Großbritannien, aber ob es in Deutschland wirklich anders ist?

 

Computer science used to be a golden ticket to a lucrative career. Now graduates can’t get a job


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#4 Stahlelefant

Stahlelefant

    Yoginaut

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Geschrieben 28 Januar 2026 - 21:36

Gerade bei Technologie gibt es zwei Seiten der Betrachtung:

Die einen feiern die Chancen!

Die anderen sehen vor allem die Risiken!

Das Thema wurde neulich auch schon in einem anderen Thread angeschnitten. Wie weiter oben gesagt, ich versuche, das Positive zu sehen, und ich glaube, es gelingt mir auch  :) ;)

siehe hier, Link zu der anderen Diskussion: https://scifinet.org...e-7#entry469821

Aber das heißt natürlich nicht, dass man die Risiken ignoriert.


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#5 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 28 Januar 2026 - 22:13

Und noch ein Artikel, von Telegraph online. Informatiker finden leicht einen Job? Die Zeiten scheinen vorbei zu sein, zumindest für Berufseinsteiger. Bezieht sich auf Großbritannien, aber ob es in Deutschland wirklich anders ist?

 

Computer science used to be a golden ticket to a lucrative career. Now graduates can’t get a job

 

Interessant. Auch das du von Verelendung durch Massenarbeitslosigkeit schreibst. Passenderweise gab es ja in Deutschland (und anderswo wohl auch) recht viele Umbrüche im Arbeitswesen und eine der Drohungen, die zur Verelendung führen sollten, waren auch Software und Computer, die du hier als bedroht kennzeichnest. Ich denke aber, diese Technik hat eher zu Wohlstandgewinnen geführt und aktuell, ich finde Fakten, auch vergangen, helfen einem immer auch, positive Aspekte zu finden.

Die sozialversicherungspflichte Beschäftigung ist von 1999-2024 gestiegen:

Beschäftigungsstatistik - Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort - Statistisches Bundesamt

 

Zeiten der Massenarbeitslosigkeit von 5 Millionen sind ja schon länger vorbei, was nicht heißt, dass sie nicht wiederkommen können. Apropos Jobsuche: Ich erinnere mich mit Grauen an Bewerbungen auf der Schreibmaschine mit handgeschriebenen Lebenslauf. Ich gebe offen zu, ich finde, Technik hat uns sehr viele Vorteile gebracht und ob KI da das Gegenteil bewirken wird, scheint mir eher unwahrscheinlich.

Aber natürlich, wenn man selbst von einem Umbruch betroffen ist, ist das nicht immer schön. Aber Fakt ist auch, die Anzahl der Beschäftigten in der Bergbauindustrie hat niemals mehr die Höhe früherer Zeiten erreicht und ich glaube, dem trauern die wenigsten nach.



#6 Stahlelefant

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Geschrieben 28 Januar 2026 - 22:24

Ja, ich hoffe auch mehr auf die Vorteile, und die Verelendung wäre ja wirklich der „worst case“. Es kommt mir nicht darauf an, den Teufel an die Wand zu malen, aber irgendwie habe ich eben auch die Befürchtung, dass der Fortschritt diesmal anders ist, viel gewaltiger als z. B. die Einführung der EDV.

 

Es gibt schon konkrete Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Wo entstehen denn die neuen Jobs? Hoffentlich entstehen sie, aber ich wüsste aktuell keine Antwort auf die Frage. Was meinst du? Hast du darüber schon etwas gelesen?


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#7 Stahlelefant

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Geschrieben 29 Januar 2026 - 09:57

Das mit der möglichen Verelendung bezieht sich natürlich nicht nur auf unser geliebtes Schland bzw. die reicheren Länder allgemein, sondern auch und vor allem auf Länder, die wirtschaftlich nicht so gut dastehen und dann vielleicht noch größere Probleme bekommen.


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#8 Mammut

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Geschrieben 29 Januar 2026 - 10:05

Es gibt schon konkrete Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Wo entstehen denn die neuen Jobs? Hoffentlich entstehen sie, aber ich wüsste aktuell keine Antwort auf die Frage. Was meinst du? Hast du darüber schon etwas gelesen?

 

Aktuell wird ja in Infrastruktur investiert: Energieerzeugung, Datencenter, etc. 

Ob aus KI selbst neue Jobs entstehen und welche, das muss sich ja erst zeigen.

 

Großes Potenzial sehe ich im Biotechnologiesektor oder Pharma ganz allgemein. Gerade Gesundheit ist ein immer wichtigeres Thema (Alterung der Gesellschaft) und dort gibt es irre viele Entwicklungen. Und gerade da sind Hilfsmittel wie KI sehr vielversprechend, da sie Entwicklungszeiten drastisch kürzen können.

Man hat ja an Biontech gesehen, was eine Erfindung ausmachen kann und welche Auswirkungen so ein Erfolg auch auf die Region hat. Ich bin gespannt wie sich dieser Bereich entwickelt.



#9 Stahlelefant

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Geschrieben 29 Januar 2026 - 10:09

Ja, hoffentlich ergeben sich neben neuen Möglichkeiten auch viele neue Jobs. Bliebe aber abzuwarten, ob die Verluste in anderen Bereichen ausgeglichen werden können.


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#10 Mammut

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Geschrieben 29 Januar 2026 - 10:15

Das mit der möglichen Verelendung bezieht sich natürlich nicht nur auf unser geliebtes Schland bzw. die reicheren Länder allgemein, sondern auch und vor allem auf Länder, die wirtschaftlich nicht so gut dastehen und dann vielleicht noch größere Probleme bekommen.

 

Schau mal hier auf Seite 13, da sieht man, der Hunger in der Welt ist generell rückläufig:

Welthunger-Index 2013

 

Aus der KI Suche:

China: Hatte im Zeitraum 1990–1992 mit geschätzten 289 Millionen unterernährten Menschen die höchste absolute Zahl.

 

Gesamtzahl: Weltweit waren Anfang der 1990er Jahre über 800 Millionen Menschen unterernährt.

Trend: Während China die Zahl der Unterernährten bis 2014 signifikant senken konnte, stieg die Zahl in anderen Regionen, insbesondere in Subsahara-Afrika, in den Jahren nach 1990 zunächst weiter an.

 

Etwas pauschal ausgedrückt: Krieg führt zu Hunger, Fortschritt zu Wohlstand. 



#11 Stahlelefant

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Geschrieben 29 Januar 2026 - 10:57

Ich bin zwar insgesamt auch eher optimistisch als pessimistisch eingestellt und befürworte den Fortschritt, aber es gibt anscheinend immer noch große Risiken. Bei Sky News online kam vor kurzem die Meldung, dass die Doomsday Clock aktuell näher als je zuvor auf 12 Uhr vorgerückt wurde. Ich hab aber ehrlich gesagt nur die Überschrift gelesen. Jedenfalls zeigt sich, dass das nach dem Ende des Kalten Krieges angekündigte „Ende der Geschichte“ nicht gekommen ist. Die Zahl der Kriege und Konflikte nimmt anscheinend zu. Ein pauschales „Alles wird gut“ scheint absolut nicht angebracht zu sein. Andererseits: Der kurz bevorstehende Weltuntergang wurde schon oft genug angekündigt und ist dann doch nicht gekommen. Man sollte sich nicht ständig den Kopf darüber zerbrechen.


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#12 rostig

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Geschrieben 29 Januar 2026 - 11:48

Zwei anekdotische Bemerkungen:

1) Als mein Gr0ßvater (geb. 1900) aufwuchs gab es für ihn weder Autos, noch Telefon, Radio oder Fernsehen. Gestorben ist er 90 Jahre später in einer komplett veränderten Welt. Er hat zwei Weltkriege überlebt und sehr viel technischen Fortschritt, war aber stets optimistisch (wenn auch oft ein Grantler). Ich denke, dass keine spätere Generation so viel Wandel erfahren hat.

2) Ich wuchs in den 60igern auf mit der beständigen Drohung des 3. Weltkrieges und Atomschutzübungen (heute bezweifle ich, dass mein Ranzen auf dem Kopf viel Strahlung abgehalten hätte). Zeitgleich las mein Vater ein Technikmagazin in dem atombetriebene Autos und der Reaktor fürs Eigenheim propagiert wurden. Natürlich war diese Technikeuphorie staatlich gewollt um von der Gefahr durch den Atomkrieg abzulenken aber es war auch eine allgemein technikbegeisterte Zeit.

Fazit: Et kütt wie et kütt un et hätt noch emmer joot jejange.



#13 Jannis

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Geschrieben 29 Januar 2026 - 12:07

[...]

Fazit: Et kütt wie et kütt un et hätt noch emmer joot jejange.

 

Aber es kommt wirklich! :( 

 

Alles was wir je über "Überwachungsstaaten" je im SciFi-Genre gelesen haben, ist wohl(?) längst da:  (keine Ahnung,. ob die Quelle seriös ist). 

Der chinesische KI-Staat funktioniert genauso, wie es alle vorhergesagt haben. Technisch sind wir da schon längst und wir reden hier von 1 KI-fähigen Überwachungskamera pro 2 Menschen in China, mit Echtzeit (3 Sekunden)-Erkennung. 


Meistens gut gelaunt, offen für sehr viel und immer für eine angeregte Diskussion zu haben!

  • (Buch) gerade am lesen:Andymon - Angela Steinmüller und Karlheinz Steinmüller

#14 Mammut

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Geschrieben 29 Januar 2026 - 13:40

Damit liegen die Chancen vs. Risiken aktuell bei 2:2. Sehr ausgewogen bisher.



#15 Stahlelefant

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Geschrieben 29 Januar 2026 - 13:45

Damit liegen die Chancen vs. Risiken aktuell bei 2:2. Sehr ausgewogen bisher.

 

Meinst du damit, dass ich nur die Risiken sehe? Das Gegenteil ist der Fall, s. o. Es ist doch sehr oft so, dass die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegt. Die Chancen sind toll, aber sollte man deshalbt die Risiken ignorieren?


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#16 Stahlelefant

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Geschrieben 29 Januar 2026 - 14:08

Meine Einteilung sähe also wie folgt aus:

Mammut: Optimist

Rostig: Optimist

Jannis: Pessimist

Stahlelefant: Realist

;)

:bighlaugh: 


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#17 Mammut

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Geschrieben 29 Januar 2026 - 14:13

Meinst du damit, dass ich nur die Risiken sehe? Das Gegenteil ist der Fall, s. o. Es ist doch sehr oft so, dass die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegt. Die Chancen sind toll, aber sollte man deshalbt die Risiken ignorieren?

 

Du, man kann nur bewerten, was hier in dem Thread steht. Da sind bei dir überwiegend  (und wiederholt) Bedenken geäußert worden. Dein Schwerpunkt liegt für mich ganz klar auf den Risiken. Wo hast du in dem Thread hier die Chancen betont?

 

Wer sich als Realist sieht, geht davon aus, er hat im Gegensatz zu den anderen Recht. :bighlaugh:

Natürlich gibt es immer Chancen und Risiken. Das ist ja explizit Thema hier.


Bearbeitet von Mammut, 29 Januar 2026 - 14:14.


#18 Stahlelefant

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Geschrieben 29 Januar 2026 - 14:21

Du, man kann nur bewerten, was hier in dem Thread steht. Da sind bei dir überwiegend  (und wiederholt) Bedenken geäußert worden. Dein Schwerpunkt liegt für mich ganz klar auf den Risiken. Wo hast du in dem Thread hier die Chancen betont?

 

Das Thema wurde neulich auch schon in einem anderen Thread angeschnitten. Wie weiter oben gesagt, ich versuche, das Positive zu sehen, und ich glaube, es gelingt mir auch  :) ;)

siehe hier, Link zu der anderen Diskussion: https://scifinet.org...e-7#entry469821

Aber das heißt natürlich nicht, dass man die Risiken ignoriert.

Na ja, solche Links klickt natürlich niemand an ;)

 

Und hier noch ein zweiter Beleg:

 

Ich bin zwar insgesamt auch eher optimistisch als pessimistisch eingestellt und befürworte den Fortschritt, aber es gibt anscheinend immer noch große Risiken.

[…]

Andererseits: Der kurz bevorstehende Weltuntergang wurde schon oft genug angekündigt und ist dann doch nicht gekommen. Man sollte sich nicht ständig den Kopf darüber zerbrechen.

 

 

Wer sich als Realist sieht, geht davon aus, er hat im Gegensatz zu den anderen Recht. :bighlaugh:

Natürlich gibt es immer Chancen und Risiken. Das ist ja explizit Thema hier.

 

Ja gut, dann liegen wir ja nicht so irre weit auseinander.

 

Nach der Sache mit dem „Realist“ stand auch ein altbewährter Zwinkersmiley. Könnte sein, dass ich recht habe, könnte auch sein, dass ich danebenliege. Das ist schon oft genug vorgekommen. Auch da bin ich Realist.
 


Nautron respoc lorni virch.

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#19 Mammut

Mammut

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Geschrieben 29 Januar 2026 - 15:09

Ich habe nicht geschrieben, dass du nichts Positives gepostet hast. Nur das deine Post tendenziell zum Risiko nicht zur Chance neigen. Das war zumindest mein Eindruck beim Lesen deiner Antworten. Du kannst das aber gerne selbst in Ruhe reflektieren und bei deiner Meinung bleiben.



#20 Stefan9

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Geschrieben 29 Januar 2026 - 15:18

Hmmm, bei der mangelnden Resonanz zu dem Thema kommt mir der Gedanke, das viele die Tragweite von KI und deren Folgen offenbar gar nicht wahrnehmen.

Ggf wir selbst, unsere Kinder, spätestens unsere Enkel werden die Welt nicht mehr wieder erkennen. 

 

Und aktuell sieht es so aus, das es nur zwei Länder schaffen, die KI zu domptieren und in mind logarithmischem Tempo 

in allen Lebensbereichen der Welt enteilen werden. 

 

Der Rest wird Bittsteller und Almosenempfänger.

 

Das macht mir Angst. Aber verhindern kann das Niemand. Deshalb plädiere ich dafür, auf den Zug noch aufzuspringen, bevor er abgefahren ist .Es sieht aber so aus als wäre er das bereits, weil eine der Schlüsselgrößen - Energie - in D schlicht nicht vorhanden ist.

 

Weiß jetzt selbst nicht, ob ich michh als Optimist oder Pessimist einordnen soll.


------ ......ob Herr Rossi je das Glück gefunden hat?....------

 

In motivationstheoretischer Interpretation aus Managementsicht ist Hans im Glück ein „eigennütziger Hedomat und unlustmeidender Glücksökonom“. ---Rolf Wunderer

 

Niemand hat das Recht auf ein konstantes Klima. Auch Grönländer haben ein historisches Recht auf Ackerbau. Daran sollten unsere Weltenlenker denken, wenn sie sich daran machen, die globale Temperatur mit Hilfe des CO2 neu einzustellen. 

 

"Wir können nicht alle mit einem Mac Book und einem Chai Latte in Berlin in einem Coworking Space sitzen und die zehnte Dating App erfinden". Marco Scheel 3:50 min

https://www.youtube....h?v=3mnB5Q5Hay4

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#21 Stahlelefant

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Geschrieben 29 Januar 2026 - 15:26

Aber es kommt wirklich! :(

 

Alles was wir je über "Überwachungsstaaten" je im SciFi-Genre gelesen haben, ist wohl(?) längst da:  (keine Ahnung,. ob die Quelle seriös ist). 

Der chinesische KI-Staat funktioniert genauso, wie es alle vorhergesagt haben. Technisch sind wir da schon längst und wir reden hier von 1 KI-fähigen Überwachungskamera pro 2 Menschen in China, mit Echtzeit (3 Sekunden)-Erkennung. 

Alter Verwalter, das mit den 700 Mio. Kameras stimmt wohl: https://en.wikipedia...hina#Background

 

Sehr krass. Das Video habe ich mir aber nicht angeschaut … nach Lektüre des Disclaimers:

 

 

Disclaimer: The content presented in our videos is intended solely for entertainment purposes. While we may draw upon facts, rumors, and fiction, viewers should not interpret any part of the content as factual or definitive information. Please enjoy responsibly.

 

Solche Sachen sind sowieso oft übertrieben reißerisch, und wenn die das sogar selbst zugeben … Na ja, auch wenn’s im Kleingedruckten steht, wenigstens sind sie ehrlich.


Ich habe nicht geschrieben, dass du nichts Positives gepostet hast. Nur das deine Post tendenziell zum Risiko nicht zur Chance neigen. Das war zumindest mein Eindruck beim Lesen deiner Antworten. Du kannst das aber gerne selbst in Ruhe reflektieren und bei deiner Meinung bleiben.

Danke, du bist sehr großzügig ;)


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#22 Mammut

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Geschrieben 29 Januar 2026 - 15:41

Hmmm, bei der mangelnden Resonanz zu dem Thema kommt mir der Gedanke, das viele die Tragweite von KI und deren Folgen offenbar gar nicht wahrnehmen.

Ggf wir selbst, unsere Kinder, spätestens unsere Enkel werden die Welt nicht mehr wieder erkennen. 

 

Und aktuell sieht es so aus, das es nur zwei Länder schaffen, die KI zu domptieren und in mind logarithmischem Tempo 

in allen Lebensbereichen der Welt enteilen werden. 

 

Der Rest wird Bittsteller und Almosenempfänger.

 

Das macht mir Angst. Aber verhindern kann das Niemand. Deshalb plädiere ich dafür, auf den Zug noch aufzuspringen, bevor er abgefahren ist .Es sieht aber so aus als wäre er das bereits, weil eine der Schlüsselgrößen - Energie - in D schlicht nicht vorhanden ist.

 

Weiß jetzt selbst nicht, ob ich michh als Optimist oder Pessimist einordnen soll.

 

Wo wäre der optimistische Teil deiner Aussage? Wo stecken die Chancen?



#23 rostig

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Geschrieben 29 Januar 2026 - 17:07

Es gab mal 1950 die (damals wohl fundierte, heute lustige) Aussage von IBM, dass es in 10 Jahren nur drei Großrechner auf der Welt geben würde, weil sich keine andere Nation einen leisten könnte. Wie mit PC und Handy wird es mit KI geschehen: das Werkzeug wird sich ubiquitär in unserer Welt breit machen und beinahe jedem zur Verfügung stehen. Natürlich werden unsere Enkel in einer anderen Welt leben als wir und das war auch schon immer so. Jeder Mensch kommt im Alter irgendwann an einen Punkt wo er erkennt "das ist nicht mehr meine Welt".



#24 Stefan9

Stefan9

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Geschrieben 29 Januar 2026 - 18:11

@Mammut:

Wo ich den optimistischen Teil sehe?. China und USA werden eine geometrische Geschwindigkeit in der Entwicklung der KI und deren angeschlossenem Wirkbereich vorlegen, der uneinholbar wird. Vergleichbar mit westlichen Industriestaaten vs zB Afrika, die seit Jahrzehnten eindrücklich demonstrieren wie es aussieht, für immer abgehangen zu sein.

 

Bsp sind Militär, Gesundheitswesen, Pharmazie, Handel, Automatisierung, Produktin, Infrastruktur, Forschung in allen Bereichen uvm das aktuell noch gar nicht absehbar ist.

Ein Paradies für ein paar wenige. Da wäre ich gerne dabei.

 

 

@Rostig:

Die Umwälzungen werden jede dagewesenen Veränderungen, die wir kennen, bei weitem übertreffen. 

Und ob die Teilhabe an KI ein Allgemeingut wird stelle ich ob der gigantischen Investitionen in Frage.

Rechenzeit kostet jetzt schon Unsummen. Das was wir akt mit ChatGPT können und unbezahlt dürfen,

sind nur vom Tisch gefallene Brotkrumen.

Aktuell findet ein Wettlauf um die besten Ausgangspositionen statt, um am ganz großen Rad zu drehen.

Es gibt Stimmen, die gar vor ökonomischer und militärischer Weltherrschaft für Diejenigen sprechen, denen es gelingt, KI erfolgreich zu domptieren.

 

 


------ ......ob Herr Rossi je das Glück gefunden hat?....------

 

In motivationstheoretischer Interpretation aus Managementsicht ist Hans im Glück ein „eigennütziger Hedomat und unlustmeidender Glücksökonom“. ---Rolf Wunderer

 

Niemand hat das Recht auf ein konstantes Klima. Auch Grönländer haben ein historisches Recht auf Ackerbau. Daran sollten unsere Weltenlenker denken, wenn sie sich daran machen, die globale Temperatur mit Hilfe des CO2 neu einzustellen. 

 

"Wir können nicht alle mit einem Mac Book und einem Chai Latte in Berlin in einem Coworking Space sitzen und die zehnte Dating App erfinden". Marco Scheel 3:50 min

https://www.youtube....h?v=3mnB5Q5Hay4

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#25 yiyippeeyippeeyay

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Geschrieben 29 Januar 2026 - 19:48

Wie geht ihr mit diesen Umbrüche um? Wie bewertet ihr Chancen und Risiken? Versucht ihr rational damit umzugehen und welche Strategien verwendet ihr?

Geht es jetzt nur um KI oder (größtenteils digitalisierten) Wandel allgemein?

 

KI halte ich persönlich für noch zu unreif, dass es wirklich großen Wandel weltweit bringt; v.a. scheint es bereits liquiden Instituten/Unternehmen zzt. mehr Profite einzubringen. Aber ich hab ja auch anderswo an Board schon mal argumentiert dass da noch Steine auf dem Weg liegen, nämlich u.a. dass der Trainings-Input, insofern nicht stark kuratiert, immer mehr von KIs generiert würde - also stelle ich mir sowas wie einen asymptotischen "KInzest"-Kollaps vor, wo Menschen dann irgendwann wieder Abstand nehmen. Momentan werden die Chancen der KI m.E. zu sehr gehypt; u.a. ist ja auch die Frage was mit all den Menschen passiert die deswegen joblos werden. (Wenn ich mich recht erinnere, meinte Asimov in seinen Roboterwelten ja, dass dann die denkenden Maschinen ALLES steuern müssen (0. Gesetz) - davon sind wir weit entfernt. (Hoffentlich!))

 

Als Hauptproblem sehe ich aber die digitale Verschleierung wichtiger Abläufe auf Staaten- oder Mega-Unternehmen-Ebene: Bei Trump & seinem Clan wird kaum darüber geredet was für ein Riesenkleptokrat er geworden ist, und wie seine Kryptowährung u.a. Schmiergelder birgt. Er selber hat auch die perfekte Art entwickelt davon (und anderen Mißlichkeiten, die die US-Legislative immer wieder viel zu langsam ahndet) abzulenken, und damit die Verschleierung zu unterstützen. Ich lese gerade das Sachbuch Autocracy, Inc.; habe dadurch den Eindruck, dass diese Methoden Geld & Macht zu schaufeln, die wahre moderne Globalisierung geworden sind...

 

Man kann nur hoffen dass sich dagegen eine globale Neo-Ludditen-Bewegung bildet, die u.a. mit sowas wie vielen Hackerbrigaden da immer wieder "spanners in the works" einwirft. (Also mit Endziel einer Welt ähnlich Stephensons Diamond Age:help:  :respect: ) Ich, als Ex-IT'ler, setze hier jedenfalls ein großes Zukunftsroulette-Coupon!

 

Als zusätzlich positiv sehe ich dass bestimmte technologische und solidarische Entwicklungen unsere Welten - reicher Nationen, "entwickelnder" Nationen, bitterarmer/chaotischer Nationen - lebenswerter machen, bzw. die Leben erheblich erleichtern. Globale billige Energie wäre wichtig; vielleicht ist der zunehmende Trend zum E-Auto da ein meandernder Pfad dahin: Global fehlt m.E. v.a. Elektrisierung im Haushalt und bei vielen Arbeitseinsätzen, sowie Zugang zu sauberem (& zunehmend preiswerten) Wasser. Wichtig wären m.E. noch große solidarische Aktionen weltweit wie Abschaffung aller atomarer Waffen und "Enabling" eines wahrhaft potenten Internationalen Gerichts, dass globale Menschenrechts-Abkommen umsetzt, bzw. umsetzen kann. Es braucht also auch eine politische Emanzipation vor den Autokraten, die letztendlich nur ihren eigenen Vorteil pflegen, teilweise immer offener (das WWW - und die ein oder andere kl. Ecke der Unsozialen Medien - trägt ja auch zu Aufdeckungen bei).

 

Im Waffenbereich zumindest haben wir bisher extrem Glück gehabt, dass W.W. III nicht los ging - und zwar immer weil Menschen sich im entscheidenden Moment zurückhielten! (Die herzlose bzw. manchmal soziopathische KI darf also bitte nie der Finger an solchen Hebeln sein! Wenn schon geschehen, dann ist das abzubauen, also leider ähnlich zu handhaben wie die Kontrolle über spaltbarem Material!!)

 

 

Wer sich als Realist sieht, geht davon aus, er hat im Gegensatz zu den anderen Recht.

Nö. Ein Realist kennt das große - zweischneidige! - Schwert des Zweifels etwas besser als die Blau- und Trauerflor-Äugigen. (IMO.)


Bearbeitet von yiyippeeyippeeyay, 29 Januar 2026 - 19:59.

/KB

Yay! KI-generiertes SF-Zitat Ende November...
"In the sprawling city forums of the galaxy, where chaos reigns and time flows differently, true power is found not in dominance, but in moderation. The wise use their influence to temper ambition with reason, and chaos with order."

(auf Bing.de generierter Monolog von der Copilot-S/W - die ich hiermit NICHT bewerbe! - nach Aufforderung nach einem "s.f. quote" mit einem bestimmten Wort darin; ich ersetzte nur das 4. Wort mit "city forums")


#26 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 29 Januar 2026 - 20:45

Als Hauptproblem sehe ich aber die digitale Verschleierung wichtiger Abläufe auf Staaten- oder Mega-Unternehmen-Ebene: Bei Trump & seinem Clan wird kaum darüber geredet was für ein Riesenkleptokrat er geworden ist, und wie seine Kryptowährung u.a. Schmiergelder birgt. Er selber hat auch die perfekte Art entwickelt davon (und anderen Mißlichkeiten, die die US-Legislative immer wieder viel zu langsam ahndet) abzulenken, und damit die Verschleierung zu unterstützen. Ich lese gerade das Sachbuch Autocracy, Inc.; habe dadurch den Eindruck, dass diese Methoden Geld & Macht zu schaufeln, die wahre moderne Globalisierung geworden sind...

 

 

Krypto hat es sich ja Unabhängigkeit auf die Fahnen gesetzt. Das die Unabhängigkeit jetzt von denen ausgenutzt wird, die den Staatsapparat persiflieren und sich damit  noch reicher machen, war bestimmt nicht in der Planung :bighlaugh:.

Dagobert Trump hat da alles unter Kontrolle.

 

Aber zu deine Frage oben: Ja, es ging um den technischen Wandel im Allgemeinen: Kernfusion, Blockchain/Kryptowährung, Biotechnologie, Gentechnologie, Robotik...was es halt alles so gibt. Die Chancen und Bedenken scheinen sich aber, wie man in diesem Thread sieht, vor allem auf KI zu konzentrieren.

 

Bezüglich ärmerer Staaten. Solarenergie ist ja eine recht gute und dezentral verwendbare Energieform, die gar nicht so teuer ist. Mal ein paar Beispiele (die auch die Chancen zeigen):

Solarenergie - atmosfair

 

Aber auch effiziente Öfen:

Effiziente Öfen - atmosfair

 

Biogas und Biomasse:

Biogas & Biomasse - atmosfair

 

Ach ja, zum Thema Realist: Ein Realist bricht nicht unter der Last der Risiken zusammen sondern sieht die zahlreichen Chancen, die es gibt. :cheers:  :bighlaugh:



#27 Zeitreisender

Zeitreisender

    Ehemann von Dr. Heller

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Geschrieben 29 Januar 2026 - 21:18

Im Jugendalter hoffte ich nach 2000 auf fliegende Autos und Flüge zum Mars. So habe ich mich getäuscht. Aber KI und Quantencomputing ist auch ganz toll.  :aliensmile:



#28 Helge

Helge

    Biblionaut

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Geschrieben 29 Januar 2026 - 21:47

Fliegende Autos gibt es ja mittlerweile, die sind nur noch nicht jedermanngeeignet und in Sachen Gesetzgebung müsste da auch noch etwas getan werden, um das zu erleichtern.

Ansonsten gilt zu dem ganzen Thema der Spruch: Es kommt selten so gut wie erhofft, aber auch selten so schlimm wie befürchtet.



#29 Jannis

Jannis

    Der Fantastische Buchladen Moderator

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Geschrieben 30 Januar 2026 - 11:23

Naja, was heißt hier Pessimist? Ich halte mich vor allem an die Wissenschaft:

 

Z.B.: NASA Analysis Shows La Niña Limited Sea Level Rise in 2025_

 

 

 

The 2025 figure also fell below the long-term expected rate of 0.17 inches (0.44 centimeters) per year based on the rate of rise since the early 1990s. Though sea levels have increasingly trended upward in that period, years during which the rise in the average height was less usually have occurred during La Niñas — the part of the El Niño-Southern Oscillation cycle that cools the eastern Pacific Ocean, often leading to heavy rainfall over the equatorial portions of South America.

 

--> >10 cm seit 1993, klingt nicht nach viel, geht aber (langsamer?) weiter. Gut oder schlecht? 

 

Quelle: https://www.jpl.nasa...-rise-in-2025/ 


Meistens gut gelaunt, offen für sehr viel und immer für eine angeregte Diskussion zu haben!

  • (Buch) gerade am lesen:Andymon - Angela Steinmüller und Karlheinz Steinmüller

#30 Stahlelefant

Stahlelefant

    Yoginaut

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Geschrieben 30 Januar 2026 - 12:10

Wenn es sich nur alle paar Jahre mal verlangsamt, wird es keinen großen Unterschied machen. Es gibt aber manchmal auch positive Nachrichten, hatte ich neulich mal in einem anderen Thread gepostet https://scifinet.org...-88#entry469789

 

Was China angeht: Sollte man nicht unterschätzen, Ehrgeiz sowie Fähigkeiten sind vorhanden. Aber es gilt wohl auch da: Einerseits … andererseits … Seit Jahrzehnten wird immer mal wieder angekündigt, dass die anderen bald hoffnungslos ins Hintertreffen geraten werden, aber bis jetzt haben sie sich ganz gut gehalten. Auch China hat Probleme https://web.archive....he-economic-war (den Link hatte ich auch schon in dem anderen Thread gepostet).


Nautron respoc lorni virch.

  • (Buch) gerade am lesen:Ray Bradbury: The Martian Chronicles


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