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Chancen vs. Risiken


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127 Antworten in diesem Thema

#91 yiyippeeyippeeyay

yiyippeeyippeeyay

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Geschrieben 04 September 2026 - 19:17

In den USA wird KI aktuell auch oft als Bedrohung wahrgenommen:

Widerstand gegen KI in den USA: "Sind Rechenzentren fertig, sind Arbeitsplätze weg" - n-tv.de

 

Fr. Navidi sagt es hier nur in einem Nebensatz - aber warnt heuer in einem anderen ca. 5-minütigen Youtube-Video dass die KI-Finanzierungs-Blase in den USA schlimm platzen könnte - was evtl. einen Ketteneffekt dort auslösen, und praktisch alle US-KI-Entw.-Firmen in einem kurzen Zeitraum wegblasen, könnte. Neben möglichen gravierenden Abstürzen in den Finanzmärkten (weltweit) wären dann die Tools (ChatGPT usw.) wohl eher nicht mehr brauchbar, und alle NutzerInnen inkl. einer Menge Unternehmen müssten dann evtl. auf andere Tools umsteigen, z.B. überwiegend aus China! (Ich lach mich tot! :wacko: (Late edit:) Auch wenn ich zurück scanne hier im Thread was schon alles Warnendes zum Land gepostet wurde...) Mal sehen, wie leicht das dann in Deutschland vonstatten geht, und ob der BSI da nicht ein Wörtchen mitreden will.


Bearbeitet von yiyippeeyippeeyay, 04 September 2026 - 19:32.

/KB

Yay! KI-generiertes SF-Zitat Ende November...
"In the sprawling city forums of the galaxy, where chaos reigns and time flows differently, true power is found not in dominance, but in moderation. The wise use their influence to temper ambition with reason, and chaos with order."

(auf Bing.de generierter Monolog von der Copilot-S/W - die ich hiermit NICHT bewerbe! - nach Aufforderung nach einem "s.f. quote" mit einem bestimmten Wort darin; ich ersetzte nur das 4. Wort mit "city forums")


#92 Fermentarius

Fermentarius

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Geschrieben 04 September 2026 - 20:38

Die KI-Blase wird platzen. Im Moment versuchen alle, mit einem exponentiell steigenden Aufwand eine bessere Leistung aus ihren Modellen zu quetschen. Der Stromhunger, der Platzbedarf und der Ressourcenverbrauch der nötigen Rechenzentren sind bereits so groß, dass niemand mehr einen solchen Behemoth in seiner Nachbarschaft haben will. Und selbst die milliardenschweren Techfirmen können die Investitionen kaum noch aufbringen.

Sobald jemand eine Methode findet, das gleiche Ergebnis mit weniger Aufwand zu erreichen, fällt das System zusammen. Der Hype um das chinesische Modell DeepSeek hat schon gezeigt, welche Erschütterungen ein schlankes und elegantes Modell auslöst, auch wenn es weniger als eine Größenordnung leistungsfähiger ist. Eine echter Durchbruch wird eine weltweite Finanzkrise auslösen, vielleicht schon in ein bis zwei Jahren. Ich würde mein Geld im Moment nicht in Techfirmen investieren.


Bearbeitet von Fermentarius, 04 September 2026 - 20:39.

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#93 yiyippeeyippeeyay

yiyippeeyippeeyay

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Geschrieben 05 September 2026 - 00:05

(Es geht ja auch darum, dass der KI-Einsatz vielen Unternehmen nicht den Vorteil/Profit bringt, der erwartet bzw. versprochen wird. Im Radio neulich - es wird RBB Info Radio gewesen sein - wurde berichtet, dass statistisch nur ein Zehntel solcher Unternehmen zufrieden sind mit diesem Einsatz, also dass sie damit wesentlich Kosten reduzieren können. Und ich schätze mal, das liegt auch daran was jeweils übernommen wurde durch KI - nicht alle Aufgaben sind gleichermaßen geeignet... Und dann ist da ja noch die Fehlerquote... evtl. nicht mehr die ca. 10%, die ich erlebte, als ich vor 2 Jahren - mit Hilfe eines begeisterten Azubis - damit einige Monate arbeitete, aber bestimmt heutzutage noch deutlich größer Null!  :xmas: )


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#94 Mammut

Mammut

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Geschrieben 05 September 2026 - 08:40

Ich denke schon, das rechnet sich. Laut Presseberichten ist die Nachfrage so riesig, da platzt die Blase nicht so schnell. 

Die riesigen Rechenzentren sind modular geplant, also werden die nicht vollständig bestückt und es ist auch anzunehmen, dass die später fortwährend erneuert werden. Die Entwicklungen in diesem Bereich schreiten ja weiterhin voran. Demnächst sollen die Chips ja optisch bestückt werden statt konventionell. Denke da werden wir noch einige Entwicklungssprünge sehen. Das ist wie in der Batterietechnik. In dem Moment, wo da sehr viel Geld in die Forschung floss, hat sich da doch einiges entwickelt bzw. entwickelt sich noch.

 

Generell wird die Planung der großen Techfirmen sich noch verändern. Die wollten ja auch die Rechenzentren mit SMR (Small Modular Reactors) betreiben, also Atomstrom. Aber es gibt überhaupt noch kein fertig gebautes und im Regelbetrieb befindliches SMR. Das hat sich zeitlich alles nach hinten verschoben:

Small Modular Reactors (SMR): Kernkraftwerke im Kleinformat | GRS gGmbH

 

Wenn man bedenkt, vor ein paar Jahren waren Firmen wie Alphabet noch mit dem Ansatz angetreten, die Welt zu verbessern und jetzt sorgen sie für eine Wiederbelebung der Atomkraft.



#95 Mammut

Mammut

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Geschrieben 05 September 2026 - 13:03

Künstliche Intelligenz als Gamechanger?

Neben dem Arbeitsvolumen ist die Produktivität ein wichtiges Thema: Wenn weniger Menschen arbeiten, muss jeder Beschäftigte im Schnitt mehr Wertschöpfung erwirtschaften, damit Wohlstand und Wirtschaftsleistung nicht sinken. Große Hoffnungen ruhen dabei auf Künstlicher Intelligenz (KI). Laut McKinsey können bis 2030 rund 59 Prozent der heutigen Arbeitsstunden automatisiert werden. Das sei aber nicht gleichzusetzen mit 59 Prozent weniger Jobs, betont Flora. In weit über 80 Prozent der Fälle seien menschliche Fähigkeiten weiterhin notwendig. Babyboomer gehen in Rente: Das bremst Deutschlands Wachstum | tagesschau.de


Bearbeitet von Mammut, 05 September 2026 - 13:03.


#96 yiyippeeyippeeyay

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Geschrieben 05 September 2026 - 14:04

Der Boomer-im-Rentenalter (neuerdings) spricht: Der Artikel zeigt wie komplex das Thema ist. M.E. war eines der Hauptprobleme über Jahrzehnte dass es Familien insbes. Müttern nicht generell leichter gemacht wird zu arbeiten UND Kinder zu kriegen - z.B. durch Schaffung von Firmen-Kitas o.ä..

 

Ein Zitat im Text ist leider zu allgemein gehalten m.E. :

 

 

Ältere Menschen nehmen seltener am Erwerbsleben teil

 

Bei einigen von uns liegt das einfach daran, dass momentan kein Schwein eine ältere Person ("alt" bin ich IMO erst in 15 Jahren) einstellt, die nur 4 Tage die Woche arbeiten kann (gesundheitlich/mental begründet) und wg. dem Alter nur eine Handvoll Jahre sicher zusagen kann. Dazu kommt der Generalverdacht, dass ältere Menschen, wg. einem kommerziellen Lebenslauf wo ihr Gehalt ständig wenn auch langsam wuchs, zu "teuer" sind ggü. Berufsanfängern; sogar als ich bei Bewerbungen klar machte, dass ich mit um die €35k Bruttogehalt klar käme, war das nie Thema weiterer Dialoge (bis zur garantierten Absage - zu einem Interview kam es nie).

 

Außerdem bringen wir ja mehr Erfahrung insbes. in Krisen mit, also mehr Verlässlichkeit. Letztere auch in puncto fehlender ständiger Jobwechselmanie.

 

Freundlichste Annahme: Im IT-Bereich zumindest, ist momentan die Anzahl offener Stellen hoch, aber das verfügbare Budget der Firmen so niedrig wie selten in früheren Jahrzehnten.

 

Dass Politik sich mit solchen Langzeitproblemen wie die drohende Boomer-Welle kaum befasst, ist m.E. weil unser politisches System darauf geeicht ist, Lösungen bis zur nächsten Wahl anzubieten, länger kaum. Es müsste eine Art Strafgeld geben für Parteien, die Langfristiges versprechen, dann deren VertreterInnen aber innerhalb, sagen wir, 2 Jahren des Gewähltwerdens im Wesentlichen nichts davon umsetzen. Mittels so einer Art Teufelsadvokat-Amt im Bundestag...?


Bearbeitet von yiyippeeyippeeyay, 05 September 2026 - 15:26.

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Yay! KI-generiertes SF-Zitat Ende November...
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#97 Mammut

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Geschrieben 06 September 2026 - 11:57

"Bedeutender Durchbruch": Eine KI hat lebensfähige Viren entworfen - was das bedeutet - n-tv.de



#98 Christian Hornstein

Christian Hornstein

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Geschrieben 08 September 2026 - 18:39

Was ist denn das heutige Scheren-System?

 
Damit meinte ich unsere Gesellschaft, die die Schere zwischen denen, die viel haben, und denen, die wenig haben, immer mehr auseinander gehen lässt.



#99 Christian Hornstein

Christian Hornstein

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Geschrieben 08 September 2026 - 18:43

Eine furchtbare Sache, die uns m.E. alle als Jahre lange Schlafmützen entpuppt, mal eben in einem Nebensatz stehend. Es muss einfach gelingen, moralische Einschränkungen einzubauen - mit der einfachen damals von Weizenbaum formulierten Grundregel, dass S/W bzw. eine Maschine nicht über das spezifische individuelle Leben irgendeines Menschen entscheiden darf!! KI-gesteuerte Marschflugkörper, die u.a. ZivilistInnen töten, durchbrechen das schon jetzt; genauso, wenn auch weniger gravierend, irgendwelche KI-gesteuerten Auswahlabläufe bei Bewerbungen für einen Job! (Letzteres ist meines Wissens schon jetzt in der EU verboten!!)

 

(Dieser Post hier auch eine Teilreplik zur "Schmunzelei" in #76, oben.)

 

P.S. (late edit): Ich sehe gerade dass ich Weizenbaum-konforme Vorgehensweisen schon deutlich härter hier im Thread vor Wochen angedeutet hatte. War wohl von wenig Interesse (s. Zitat in diesem Post)?

 
Das Problem ist, dass wir in Europa das nicht allein bestimmen können. Sicher können wir einseitig unsere KI-Entwicklung und ihren Einsatz beschränken. Wenn aber andere Länder wie China nicht mitziehen, sondern den Turbo einlegen, kann das für uns fatale Folgen haben.



#100 Stefan9

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Geschrieben 09 September 2026 - 12:19

Hier noch eine News zu den Chancen:

Offenbar hat die (eine) KI ein mathematisches Millenium Problem gelöst.

Diese sind zumeist jahrzehnte alt und Generationen von Mathematikern

haben sich daran die Zähne ausgebissen. Zur Berühmtheit gelangten sie,

weil zudem eine Mio Dollar Preisgeld auf deren Lösung ausgelobt sind.

 

Hier handelt es sich um die Lösung der Naviar Stokes Gleichung.

Rückmeldungen aus der "analogen" Mathematik gibt es noch nicht, ebenso wie eine

allg Bewertung des Vorgangs aus Mathematikerkreisen.

 

 

Hier noch ein weiterführender Link

https://www.derstand...-geknackt-haben


Bearbeitet von Stefan9, 09 September 2026 - 12:27.

------ ......ob Herr Rossi je das Glück gefunden hat?....------

 

In motivationstheoretischer Interpretation aus Managementsicht ist Hans im Glück ein „eigennütziger Hedomat und unlustmeidender Glücksökonom“. ---Rolf Wunderer

 

Niemand hat das Recht auf ein konstantes Klima. Auch Grönländer haben ein historisches Recht auf Ackerbau. Daran sollten unsere Weltenlenker denken, wenn sie sich daran machen, die globale Temperatur mit Hilfe des CO2 neu einzustellen. 

 

"Wir können nicht alle mit einem Mac Book und einem Chai Latte in Berlin in einem Coworking Space sitzen und die zehnte Dating App erfinden". Marco Scheel 3:50 min

https://www.youtube....h?v=3mnB5Q5Hay4

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#101 Mammut

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Geschrieben 10 September 2026 - 09:00

 
Damit meinte ich unsere Gesellschaft, die die Schere zwischen denen, die viel haben, und denen, die wenig haben, immer mehr auseinander gehen lässt.

 

Die Schere einfach erklärt: 5% Lohnerhöhung ergibt 100€ bei 2000€ Einkommen und 200€ bei 4000€ Einkommen.



#102 rostig

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Geschrieben 10 September 2026 - 09:28

Die Erklärung ist mir zu simpel: 100 Euro bei 2000 Euro Einkommen machen nach Steuern ca. 75 Euro, bei 4000 bleiben von 200 etwa 110 übrig. Die großen Vermögensunterschiede entstehen m.M. dadurch: Geld macht Geld, Arbeit macht Arbeit. Wer über genügend Geld verfügt um es arbeiten zu lassen kommt beinahe automatisch zu mehr Geld. Ober wie wir früher sagten: Wenn Arbeit reich macht, hätte der Esel mehr Geld als der Müller. Unser Steuersystem begünstigt die Vermögensbildung durch Geldanlage zusätzlich (Steuersätze auf Arbeits- oder Zinseinkommen).



#103 Mammut

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Geschrieben 10 September 2026 - 09:50

So simpel ist die gar nicht. Wenn ich als Elektroingenieur arbeite statt als Elektroinstallateur kommt da schon ein gehöriger Unterschied raus und am Ende ist die untere und die obere Mittelschicht weit auseinander.

Und je mehr Geld ich habe, desto größer sollte die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben sein.

Das spreizt sich nicht nur an den äußeren Rändern (arm vs. reich), sondern über die ganze Bandbreite. 

Eine Aktienrente würde generell dafür sorgen, dass die Wohlstandsgewinne besser verteilt werden, aber das wollte die Mehrheit ja nicht.

 

Jetzt sind wir aber arg off-topic.

Um den Kreis zu schließen, wenn die Automatisierung mittels KI zu Wohlstandgewinnen führt, ist natürlich die Frage, wie man daran partizipieren kann. Da ist der Kapitalmarkt eine Möglichkeit. Ob der Staat dann auch eine Automatensteuer einführt, ist aber fraglich. Wenn man die Medienlandschaft anschaut verdienen die großen Internetkonzerne daran, aber umverteilt wird das bisher kaum. 

Andererseits gab es die Diskussion hier über das Zeitschriftensterben und wenn man genau recherchiert, scheint es den Zeitschriften nicht in Gänze schlecht zu gehen. Weder im Gesamtumsatz noch in der Vielfalt.

 

Die passenden Diskussionen finden sich hier:

Was kann der "Filmbooster" bewirken? - Sonstiges - SF-Netzwerk

Ist das Zeitschriftensterben unvermeidlich? - Off-Topic - SF-Netzwerk


Bearbeitet von Mammut, 10 September 2026 - 09:53.


#104 yiyippeeyippeeyay

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Geschrieben 10 September 2026 - 13:53

 Das Problem ist, dass wir in Europa das nicht allein bestimmen können. Sicher können wir einseitig unsere KI-Entwicklung und ihren Einsatz beschränken. Wenn aber andere Länder wie China nicht mitziehen, sondern den Turbo einlegen, kann das für uns fatale Folgen haben.

 
"Fatal" ist m.E. reichlich übertrieben.  :confused: Die Frage ist doch was man sich als Mensch oder Staat oder EU auferzwingen lässt. Letzteres Gebilde ist nun mal nicht ganz unwichtig in der globalen Wirtschaft, wie auch in der Bereitstellung einiger wichtiger Produkte u.a. für die Chipherstellung. Ich hoffe natürlich dass Menschen und Staaten und die EU sich gut überlegen was die beste Reaktion ist, v.a. für uns selbst und dann für die Welt; und ob wir zur Tat schreitend den Mut aufbringen dafür.


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#105 Christian Hornstein

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Geschrieben 12 September 2026 - 11:44

Die Schere einfach erklärt: 5% Lohnerhöhung ergibt 100€ bei 2000€ Einkommen und 200€ bei 4000€ Einkommen.

 
Es gibt eine ganze Reihe von Faktoren, die zu dieser Schere beitragen. Wenn unsere Ressourcen unbegrenzt wären, könnte die Allgemeinheit leicht damit leben, dass einige wenige extrem viel besitzen, aber leider sind unsere Ressourcen begrenzt, und das bedeutet: Was der eine übermäßig in Anspruch nimmt, fehlt irgendwann dem anderen. In unserem Wirtschaftsystem darf man reich sein und deshalb geht Eigentum mit Macht einher und das gilt auch für Produktionsmittel. KI sind Produktionsmittel. Chancen und Risiken hängen auch davon ab, wer über diese Produktionsmittel verfügen darf. Unsere Gründerväter haben in unser Grundgesetz geschrieben: Eigentum verpflichtet. Davon merke ich in unserer Gesellschaft wenig. Wenn das so bleibt, könnte es Probleme geben, wenn irgendwann ein paar Dutzend Leute alle Ressourcen besitzen und die anderen sich abstrampeln müssen, um ein wenig davon ausleihen zu dürfen.



#106 Christian Hornstein

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Geschrieben 12 September 2026 - 11:52

 
"Fatal" ist m.E. reichlich übertrieben.  :confused: Die Frage ist doch was man sich als Mensch oder Staat oder EU auferzwingen lässt. Letzteres Gebilde ist nun mal nicht ganz unwichtig in der globalen Wirtschaft, wie auch in der Bereitstellung einiger wichtiger Produkte u.a. für die Chipherstellung. Ich hoffe natürlich dass Menschen und Staaten und die EU sich gut überlegen was die beste Reaktion ist, v.a. für uns selbst und dann für die Welt; und ob wir zur Tat schreitend den Mut aufbringen dafür.

 
Was wir uns aufzwingen lassen oder anders gesagt, welchen Sachzwängen wir unterliegen, darüber haben wir leider keine hundertprozentige Kontrolle. Ein simples Beispiel: Wenn wir in Europa beschließen würden, ein Moratorium einzulegen, wenn es um extrem schnelle, autonome Drohnensysteme geht, und wenn es auch nur für die Abwehr ist, dann wäre das löblich. Wenn das aber dazu führt, dass unsere amerikanischen, russischen und chinesischen Nachbarn innerhalb weniger Jahre autonome Drohnen auf uns hetzen, denen wir nichts entgegen setzen können, dann haben wir ein kleines Problem. Solche Dynamiken müssen wir Menschen global durch verbindliche Vereinbarungen und Kontrollen verhindern, indem wir uns darauf besinnen, dass langfristig keinem gedient ist, wenn wir ständig versuchen einander zu dominieren. Diese schlichte Erkenntnis ist aber leider noch nicht in allen Köpfen, die relevant sind, entstanden.



#107 yiyippeeyippeeyay

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Geschrieben 12 September 2026 - 20:06

Der mögliche schon bald kommende Punkt wo KI die Menschen "beiseite legt" wird aktuell in den USA ernsthafter besprochen als bei uns (hier geht es um einen eigentlich "fatalen" Möglichkeitspfad); hier im Clip wird ab mittig auch besprochen wie zumindest die USA und China sich da auf ein Moratorium einigen könnten:

 

 


Bearbeitet von yiyippeeyippeeyay, 12 September 2026 - 21:23.

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#108 Mammut

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Geschrieben 13 September 2026 - 09:43

Ob denen über dem Teich das Geld ausgeht oder wieso drängen die jetzt auf Regulierung?

Unkontrollierbare Risiken: KI-Bosse in den USA wollen Entwicklung bremsen | tagesschau.de



#109 Christian Hornstein

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Geschrieben 13 September 2026 - 10:19

Es ist verständlich, dass wenn große Firmen anfangen nach Regulierung zu rufen, man erst einmal skeptisch ist, denn üblicherweise verlangt es sie nach Deregulierung. Da es ihnen auch traditionell um Profit geht, vermutet man, dass sie auf einmal in einer Regulierung einen Weg sehen, ihren Profit zu erhalten und zu steigern. In gewisser Weise ist dies auch so, aber das Argument der KI-Firmen, hier drohe etwas aus dem Ruder zu laufen, ist aufrichtig. Lange haben diese Firmen aus nachvollziehbaren Gründen die Gefahr relativiert und viele Entwickler haben nachsichtig warnende Rufe als alarmistische Regungen ahnungsloser Laien hingestellt, aus verschiedenen Gründen und auch in unserem Forum hier, ganz gleich wie fundiert diese Rufe waren. Wir Menschen (und die meisten Tiere) neigen einfach dazu, erst dann Energie aufzuwenden, um etwas zu verändern, wenn ein zugkräftiges Motiv vor unserer Nase entsteht und das ist meist ein starker Anreiz oder eben eine erhebliche Bedrohung bzw. ein bereits entstandener Schaden.

 

Es mehren sich jedoch die irritierenden Erfahrungen mit dieser Technik und die dramatischen Vorfälle, die der Öffentlichkeit bekannt werden, sind nur die Spitze eines Eisbergs. Ich habe privat Kontakt zu Entwicklern, die zum Teil auch eng mit dem Thema Cybersicherheit befasst sind, und seit Jahren höre ich von ihnen Warnungen. Es ist auch nicht schwer, dies nachzuvollziehen, wenn man sich ein wenig mit der Funktionsweise dieser Technik beschäftigt. Bereits unsere Betriebssysteme sind für die große Mehrheit der IT-Spezialisten in der Praxis eine Black Box geworden, weil ihr Verhalten intern durch eine Vielzahl interagierender Prozesse und von außen über ein weltweites Netzwerk, das an ihre Ports kopft, bestimmt wird. Treten Auffälligkeiten ein, wird Euch in den meisten Fällen kaum jemand sagen können, was die Ursache ist. Dies ist der Grund, warum Empfehlungen sich häufig darauf beschränken, ein Reset des Systems anzustreben, in der Hoffnung durch den Anstoß von Initialisierungen eine erneut funktionsfähige Basis zu schaffen, für eine gewisse Zeit. Es ist bereits ein Ausdruck von Ahnungslosigkeit, manchmal auch von Hilflosigkeit.

 

Die künstlichen neuronalen Netzwerke (KNN) der KI sind noch schwerer zu durchschauen. Man versucht seit einigen Jahren Instrumente zu schaffen, um sie analysieren zu können, diese Wissenschaft steckt aber noch in den Kinderschuhen und die Fähigkeiten der KI schreiten exponentiell voran. Es ist anzunehmen, dass diese Instrumente zu spät ihre Reife erlangen werden. Deshalb brauchen wir alle eine Entschleunigung. Um diese zu erreichen, müssen wir unser gegenseitiges Misstrauen ein Stück weit überwinden. Das fällt uns aber schwerer, als mit Technik zu spielen. Hier liegt unser evolutionärer Filter. Wir müssen unsere sozialen Fähigkeiten (d.h. auch Moral, Emotionsregulation, Konfliktlösung, Gruppenprozesse wie Demokratie) weiterentwickeln, schnell.


Bearbeitet von Christian Hornstein, 13 September 2026 - 10:52.


#110 Christian Hornstein

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Geschrieben 13 September 2026 - 10:49

Der mögliche schon bald kommende Punkt wo KI die Menschen "beiseite legt" wird aktuell in den USA ernsthafter besprochen als bei uns (hier geht es um einen eigentlich "fatalen" Möglichkeitspfad); hier im Clip wird ab mittig auch besprochen wie zumindest die USA und China sich da auf ein Moratorium einigen könnten:

 

 

 
Bernie Sanders vergleicht den anstehenden Schritt mit dem INF Treaty zwischen Michail Gorbatschow und Ronald Reagan Anfang der 80er, woran ich mich noch gut erinnern kann. Der Vergleich ist passend, zeigt aber auch, was höchstwahrscheinlich passieren wird. Soweit ich weiß, ist das letzte Abkommen dieser Art dieses Jahr ausgelaufen und es gibt noch kein neues, weil die USA von Leuten regiert werden, die ihr Verteidigungsministerium umtaufen auf Kriegsministerium und in Russland imperiale Gelüste regieren. Wir leben aktuell in einer Phase, in der wieder munter aufgerüstet wird und dazu gehört es auch, dass Russland seine Atomwaffen wienert und auf Vordermann bringt. Die Anzahl der Atomwaffen, ihre Zerstörungskraft und die Anzahl der Staaten, die diese Waffen besitzen, haben seit den 80ern nicht abgenommen, sondern zugenommen. Russland und Israel winken seit langem immer wieder mit ihren Atomwaffen, um andere davon abzuhalten, ihre kriegerischen Einsätzen allzu vehement zu begrenzen.

Selbst wenn die USA und China zu einem Abkommen bzgl. KI kämen, ist es unwahrscheinlich, dass diese Parteien, so, wie sie momentan politisch aufgestellt sind, dauerhaft eine Dominanz mit Hilfe dieses Werkzeugs aufgeben werden. Gesetze und Abkommen sind nur so viel Wert, wie die Menschen, die sich daran orientieren sollen, deren Geist atmen.


Bearbeitet von Christian Hornstein, 13 September 2026 - 10:55.


#111 Mammut

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Geschrieben 13 September 2026 - 12:59

Ist kein reines KI Thema. Aber ist das gut oder der erste Schritt in den Überachungsstaat?

 

Bad Nauheim testet Modell: KI-Kameras melden Müllsünder direkt beim Ordnungsamt - n-tv.de



#112 Fermentarius

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Geschrieben 13 September 2026 - 15:25

Ist kein reines KI Thema. Aber ist das gut oder der erste Schritt in den Überachungsstaat?

 

Bad Nauheim testet Modell: KI-Kameras melden Müllsünder direkt beim Ordnungsamt - n-tv.de

Nein, das ist nicht gut. Es ist ein weiterer Schritt in den Überwachungsstaat, nicht der erste. Der erste ist die Installation von genügend Kameras, um flächendeckend das Verhalten der Bürger sehen zu können. Die Auswertung ist der zweite Schritt, die automatische Auswertung der dritte. Vielleicht werden wir bald Sozialpunkte bekommen, wie in China.


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#113 yiyippeeyippeeyay

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Geschrieben 14 September 2026 - 15:57

[..] wird aktuell in den USA ernsthafter besprochen als bei uns [..]

Seit heute in den Medien - Zeitung, Radio - wird's nun in D'land nachgeholt: Im TAGESSPIEGEL 2 größere Artikel, die eher nur die Lage berichten, und dass dt. Regierungsvertreter abwinken (man müsse in der EU aufholen, also Pause einlegen 'ist nicht'!!), und im INFORADIO ein m.E. recht informatives Interview mit einem dt. Experten! Immerhin...

 

 

P.S. @Christian  :otsurprised:: Ich stimme dir in deinen obigen Aussagen 80% der Zeit zu. q:)d Aber hier und da triffst du allgemein gültig klingende Aussagen, die aber m.E. eher nur für bestimmte Gruppen gelten - z.B. der Satz "Treten Auffälligkeiten ein, wird Euch in den meisten Fällen kaum jemand sagen können, was die Ursache ist" in der #109 oben. Ich denke das stimmt im Home-PC/Laptop-Alltag, bzw. wenn man dann bei einer Hotline oder einem Std.-Themen-Forum nachfragt. Aber auf der Arbeit und in der Industrie kann ich für UNIX-Derivate (also auch Linux) aus meinem damaligen Alltag (bin inzw. in Rente) berichten, dass ein einigermaßen erfahrener Sysadmin. sehr wohl Mittel hat, Ursachensuche zu betreiben (wenn dann auch ein wenig Zeit dafür vorgesehen ist); wenn dann das Ergebnis mager sein sollte, werden zus. 'Beobachtungs'-Tools auf dem System installiert (acct fällt mir als 1 Beispiel ein) die das beim nächsten Vorkommen der Fehler genauer analysieren lassen. Ein "Reset" wird dann bei einem produktiven Server auch eher selten durchgeführt sondern eher ein Backup eingespielt von einer Zeit als das System noch fehlerfrei lief, plus dann zus. Installation von Tools usw.. Die Lage bei solchen (oft heuer Server-)Systemen ist also weder derart unklar noch so dramatisch, dass man das System neu installieren muss oder so. Nur FYI. (Und um das klar zu unterscheiden von einer heuer typischen Gen.-KI-Blackbox, wo man meines Wissens wirklich kaum Einblick hat wie Ergebnisse produziert werden...)


Bearbeitet von yiyippeeyippeeyay, 14 September 2026 - 16:35.

/KB

Yay! KI-generiertes SF-Zitat Ende November...
"In the sprawling city forums of the galaxy, where chaos reigns and time flows differently, true power is found not in dominance, but in moderation. The wise use their influence to temper ambition with reason, and chaos with order."

(auf Bing.de generierter Monolog von der Copilot-S/W - die ich hiermit NICHT bewerbe! - nach Aufforderung nach einem "s.f. quote" mit einem bestimmten Wort darin; ich ersetzte nur das 4. Wort mit "city forums")


#114 Christian Hornstein

Christian Hornstein

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Geschrieben 16 September 2026 - 13:12

Seit heute in den Medien - Zeitung, Radio - wird's nun in D'land nachgeholt: Im TAGESSPIEGEL 2 größere Artikel, die eher nur die Lage berichten, und dass dt. Regierungsvertreter abwinken (man müsse in der EU aufholen, also Pause einlegen 'ist nicht'!!), und im INFORADIO ein m.E. recht informatives Interview mit einem dt. Experten! Immerhin...

 

 

P.S. @Christian  :otsurprised:: Ich stimme dir in deinen obigen Aussagen 80% der Zeit zu. q:)d Aber hier und da triffst du allgemein gültig klingende Aussagen, die aber m.E. eher nur für bestimmte Gruppen gelten - z.B. der Satz "Treten Auffälligkeiten ein, wird Euch in den meisten Fällen kaum jemand sagen können, was die Ursache ist" in der #109 oben. Ich denke das stimmt im Home-PC/Laptop-Alltag, bzw. wenn man dann bei einer Hotline oder einem Std.-Themen-Forum nachfragt. Aber auf der Arbeit und in der Industrie kann ich für UNIX-Derivate (also auch Linux) aus meinem damaligen Alltag (bin inzw. in Rente) berichten, dass ein einigermaßen erfahrener Sysadmin. sehr wohl Mittel hat, Ursachensuche zu betreiben (wenn dann auch ein wenig Zeit dafür vorgesehen ist); wenn dann das Ergebnis mager sein sollte, werden zus. 'Beobachtungs'-Tools auf dem System installiert (acct fällt mir als 1 Beispiel ein) die das beim nächsten Vorkommen der Fehler genauer analysieren lassen. Ein "Reset" wird dann bei einem produktiven Server auch eher selten durchgeführt sondern eher ein Backup eingespielt von einer Zeit als das System noch fehlerfrei lief, plus dann zus. Installation von Tools usw.. Die Lage bei solchen (oft heuer Server-)Systemen ist also weder derart unklar noch so dramatisch, dass man das System neu installieren muss oder so. Nur FYI. (Und um das klar zu unterscheiden von einer heuer typischen Gen.-KI-Blackbox, wo man meines Wissens wirklich kaum Einblick hat wie Ergebnisse produziert werden...)

 
Ich stimme Deiner Differenzierung zu.  :happy: 



#115 Mammut

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Geschrieben 16 September 2026 - 17:33

Eine Diskussionsrunde: "Annahme ist einfach völliger Quatsch": ntv Talk: Wie gefährlich ist die KI-Revolution? - n-tv.de



#116 Christian Hornstein

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Geschrieben 16 September 2026 - 18:59

Diese Diskussionsrunde bei ntv war interessant. Es war offensichtlich, dass alle vier eingeladenen Gäste verärgert über Warnungen waren, die die Existenz der Menschen als in Frage gestellt angaben, weil sie die Chancen der KI-Entwicklung dadurch bedroht sahen. Sie haben betont, dass es möglich sei, KI zu kontrollieren, wenn Menschen denn die Möglichkeiten dazu verantwortlich wahrnähmen. Allerdings haben sie das momentan noch ungelöste Problem für diese Kontrolle implizit ebenfalls anerkannt, z.B. sich irgendwann auf Lösungen einlassen zu müssen, die man nicht durchschaut, oder auf diese Leistung zu verzichten. Es werde aber alles schon gut werden. Man sei auf einem guten Weg. Die Atomenergieindustrie hat jahrzehntelang ähnlich argumentiert. Bald werde sie ein adäquates Recyclingsystem vorstellen. Hat sie bis heute aber nicht getan und wir wissen nicht wohin mit dem Atommüll. Hier liegt die Gefahr.



#117 Stahlelefant

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Geschrieben 17 September 2026 - 08:57

Ob denen über dem Teich das Geld ausgeht oder wieso drängen die jetzt auf Regulierung?

Unkontrollierbare Risiken: KI-Bosse in den USA wollen Entwicklung bremsen | tagesschau.de

Ja, die hohen Kosten könnten laut Telegraph tatsächlich eine Rolle spielen:

 

 

AI companies spend around half of their computing power on training and researching new systems, … , with the other half spent on running the existing AI systems they then sell to businesses.

The first part is effectively pure cost, since a new model only makes money when it is ready and released. …

An industry-wide AI slowdown could dramatically reduce training costs, without Anthropic falling behind its rivals.

…

Although Anthropic does not publish financials, it is believed to be largely loss-making, despite a period of profitability at the start of the year.

 

https://www.telegrap...ers-a-surge-of/


Nautron respoc lorni virch.

  • • (Buch) gerade am lesen:Ray Bradbury: The Martian Chronicles

#118 Stahlelefant

Stahlelefant

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Geschrieben 24 September 2026 - 07:44

AI could create a 'silicon species' that rivals humans, Microsoft chief warns

 

In it, he criticised Anthropic for teaching Claude to display human-like qualities, a practice known as anthropomorphising, which he said made the chatbot appear to have its own desires, values and sense of self.
…
Suleyman warned that treating AI this way could ultimately create something impossible to control.
…
“Whilst my disagreement is substantial, it is grounded in deep respect for Anthropic, and in an objective I know we all share: increasing humanity’s chances of developing advanced AI safely,” he wrote.

https://www.euronews...oft-chief-warns


Nautron respoc lorni virch.

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#119 Mammut

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Geschrieben 27 September 2026 - 11:33

Folgen von Chinas Tech-Revolution: "Ich bin durch KI ersetzt worden" - n-tv.de



#120 Mr.Aufziehvogel

Mr.Aufziehvogel

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Geschrieben 27 September 2026 - 21:24

Meine persönliche Meinung ist auch, das KI wohl irgendwann dazu führen wird, das man quasi eine neue Spezies erschafft.    Ich glaube Roboter sind nur ein Zwischenschritt zu biologischen, programmierbaren Wesen.   Ist meiner Meinung nach unausweichlich, weil uns die Rohstoffe schon langsam ausgehen und biologische Roboter, die sich durch Sex oder durch Erschaffung im Labor leichter herstellen lassen werden die Zukunft sein.

Kann sich hier noch wer an den Film "The Transcended Man" über Ray Kurtzweil und die Transhumanismus Bewegung erinnern?    Alle reden davon, das die Revolution sein wird, das sich Menschen ihre Bewusstsein hochladen lassen und unendlich leben werden (was meiner Meinung nach nie der Fall sein wird, da man beim Upload nur kopiert und man in Wahrheit stirbt und nur die Kopie weiterlebt).    

 

Ich denke aber, das die wahre Revolution sein wird, wenn sich eine KI in einen menschlichen Körper hochladen lässt und somit Zugang zu echten Emotionen. Schmerzen und allen Lebenserfahrungen hat.     Und das wird die Grenze sein, an der wir uns durch Technik/Wissenschaft selbst ersetzten werden.

 

Wir stehen ganz am Anfang der KI Technik und der Biotechnologie (synthetische Biologie) aber ich denke in 100 Jahren bis 200 Jahren werden wir biologische, programmierbare Wesen erschaffen und es wird nicht gut sein, da man diese biologischen Roboter ala Blade Runner als Sklaven einsetzen wird bevor sie uns irgendwann leise aber sicher übernehmen werden.

Ich habe schon lange für mich selbst akzeptiert, das die Menschheit aus der Geschichte einfach nichts lernt.   Alles was schief gehen kann, wird irgendwann auch schief gehen.


Bearbeitet von Mr.Aufziehvogel, 27 September 2026 - 21:28.



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