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Cyberpunk-News: Militär

Geschrieben von Ming der Grausame in The Palace of Terror: Ming the Merciless Strikes Back, 03 April 2025 · 7 Aufrufe
@artede, KAMPF UM SICHERHEIT und 8 weitere...

 

 



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Edition Dunkelgestirn: Vorschau für das "Intergalaktische Bestiarium" ist online

Geschrieben von Petra in PetraHartmann, 31 März 2025 · 54 Aufrufe
Bestiarium, Aus Petras Werkstatt und 2 weitere...

Die Vorschau für unser Buchprojekt "Das intergalaktische Bestiarium" ist jetzt auf der Homepage der Edition Dunkelgestirn zu finden.
Eric Hantsch schreibt dazu: "Mit dem Erscheinen von DAS INTERGALAKTISCHE BESTIARIUM findet ein lange währendes Projekt seinen Abschluss. Das Buch erscheint am 10.05.25 und wird im Rahmen des Marburg-Con erstmalig präsentiert."

 

Buch-Infos:
Thomas Hofmann & Petra Hartmann: Das intergalaktische Bestiarium

 

180 Seiten
Reichhaltig mit Illustrationen von Thomas Hofmann versehen, zu denen die Texte von Petra Hartmann verfasst wurden.
Gebunden in blaues Leinen, mit Leseband, silberner Prägung auf dem Buchrücken und Schutzumschlag.
Versehen mit den Signumklischees der Autoren, nummeriert und auf 100 Exemplare limitiert.
32,90 Euro.

 

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Inhalt:
Was verbirgt sich hinter dem Tor des Krkt-jinn und warum verliert der Planet Light Lady seine Schwerkraft? Kann die Heimat der Regenbogenkatzen noch gerettet werden? Gibt es das sagenhafte Tier der Unordnung wirklich? Sind die irrsinnigen Prophezeiungen über das Wiedererwachen des unheiligen Urgottes Chthonio möglicherweise doch ernst zu nehmen? Und ist wirklich jeder dem Tod geweiht, der der Wurzel allen Übels begegnet? Das Universum hat viele Wunder hervorgebracht, aber keines ist größer als das Leben. Ein paar der ungewöhnlichsten Lebewesen aller Welten sind in diesem intergalaktischen Bestiarium zu finden. Thomas Hofmann und Petra Hartmann haben sie aufgespürt.

 

"Gebunden in blaues Leinen, mit Leseband, silberner Prägung auf dem Buchrücken und Schutzumschlag." Wenn es nur halb so gut aussieht, wie es klingt, wird es ein echtes Schmuckstück! Ich freue mich ganz doll darauf.

 

Hier geht es zur Buchvorstellung auf der Seite der Edition Dunkelgestirn.



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Leseliste 2025 - das 1. Quartal

Geschrieben von T.H. in Thomas Hofmanns Phantastische Ansichten, 28 März 2025 · 372 Aufrufe
LBM2025

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Mein Leselistenquartalsbericht.

 

Ist ja nicht so viel, nicht wahr? Woran das liegt? Na ja, lese derzeit viel an, um es dann doch wegzulegen. Dazu kamen ein paar Sorgen (ach, fragt nicht). Aber keine Bange, eine allgemeine Lese-Unlust hat mich keineswegs erfasst. Eher im Gegenteil: Ich lechze nach neuen und wichtigen Eindrücken, nach relevanten Lektüreerfahrungen. Und kann mich dann mitunter nicht entscheiden, wie und was … Auf jeden Fall gehe ich – als spätes Vornehm-Vorhaben für das Jahr – meinen SUB an.
Damit der Eintrag hier noch etwas Mehrwert bekommt: als Bild und Eyecatcher darf ich mal das Cover des kommenden Buches präsentiere, dass nicht ganz unmaßgeblich von mir mitgestaltet wurde. Geschrieben hat es Petra Hartmann (siehe ihren Blog hier im Netzwerk – link). Dazu wird demnächst dann sicher noch mal was zu sagen sein.
Derzeit tobt die Leipziger Buchmesse. Am Donnerstag, 27.3.25, war ich vor Ort; habe u.a. Petra getroffen. Aber auch beim Stand von Kul-ja! publishing den 3. Band von Julia Kuletwatz‘ DISFUNCTIONAL WOMAN-Trilogie abgeholt. Mit persönlichem Treffen – das schon vor genau einem Jahr stattfinden sollte. Ja, manche Dinge brauchen etwas …
Ansonsten habe ich mir vor Ort die Präsentation mit Autorin des Buches „Nerd Girl Magic“ angeschaut. Auch wenn es hier mehr um Anime- und Manga-Fandom geht, und die Autorin als Nerd, oder Geek, wie sie sich selbst sieht, steckte mich ihre Begeisterung für die eskapistischen Welten an.

 

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"Nerd Girl" Simoné Goldschmidt-Lechner

 

Außerdem habe ich noch Bettina Wurches Vortrag zu ihrem neuen Buch über Jules Verne gelauscht. Dann noch dies und das und schon war der erweiterte Vormittag in Leipzig rum. Abends gab es noch was Politisches im Literaturhaus Halle (Denn: Halle liest mit, bekanntlich)

 

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SF-Erfinder Jules Verne und Bettina Wurche (links im Bild)

 

So, jetzt meine Lektüre:
(Unter Weglassung von 2 Kurz-Rezi, wobei zu der einen verlinkt wird)

 

Jens Bisky: „Die Entscheidung. Deutschland 1929 bis 1934“
Das Buch zur rechten Zeit (ein Wortspiel?). Was der Autor bei der Lesung am 23.Oktober 2024 in Leipzig (Bibliotheca Albertina, im Rahmen des Leipziger Literarischen Herbst) gleich betonte, sei es zwar legitim die Situation von heute mit der vom Ende der Weimarer Republik zu vergleichen, aber eben nicht gleichzusetzen. Der entscheidende Unterschied? Sei aus seiner Sicht die Rolle der Gewalt in der politischen Auseinandersetzung. Na ja, mag sein, da bleibt uns jetzt aktuell viel erspart; in der Weimarer Republik gab es sehr viel mehr politisch motivierte Morde, bürgerkriegsähnliche Zustände usw. Also noch mal Glück gehabt? Wird sich zeigen…
Ich gebe aber zu, dass mich diese Frage, also ob wir heute in so etwas wie „Weimarer Zuständen“ leben, durchaus dazu bewegte, mir die Veranstaltung anzuschauen und dann auch das Buch zu lesen.
Bisky hat in dem, was er am 23.10.24 erzählte, mir viel Geschmack auf das Buch gemacht. Mir gefiel der Überblickcharakter, der einschätzende Blick auf die Gesamtsituation, die er auch rhetorisch großartig rüberbrachte. Dabei legte er sein Augenmerk durchaus auch auf konkrete Personen, auch auf solche, die sozusagen zwischen allen Stühlen saßen, und die mich ohnehin seit geraumer Zeit, wie ich oft hier in meiner Leseliste betonte, interessieren. Insofern war das auch gleich wieder eine Anregung, woanders weiterzulesen.
Aber das Buch selbst? Na ja, es ist ziemlich umfangreich und daher sollte es dann doch nicht verwundern, dass es dann doch wieder ziemlich ins Detail geht. Es sprüht vor Fakten und geschilderten Situationen, Zusammenhängen etc. Das hielt für meinen Geschmack nicht das, was der Autor in dem Gespräch „versprach“ (was ich mir davon versprochen hatte).
Superinteressant war es dennoch! Der Autor zeigt auch, das 1933 eben nicht – zumindest in der Wahrnehmung der Zeitgenossen damals – die Zäsur darstellte, die uns so aus historischer Sicht erscheint. Die Machtergreifung der Nazis war ein Prozess. Und es ist durchaus sehr interessant, wie all die vielen politischen Akteure und Kräfte sich positionierten und agierten. Das stellt das Buch m.M.n. hervorragend dar. 8 / 10 Punkte

 

Nils Wiesner: „Axis Mundi. 1. Buch: Die geschiedene Welt“

 

Gérard de Nerval: „Aurelia oder Der Traum und das Leben“
dtv bibliothek kubin, mit 57 Zeichnungen von Alfred Kubin
Ein Buch zur rechten Zeit für mich. Nachdem ich in meinem Franz Fühmann gewidmeten STERNENSPLITTER so nebenbei auch über den Traum als Parallel-Leben orakelte, muss ich nun feststellen, dass diese Idee absolut nicht neu ist. Na, hatte ich auch nicht angenommen. Aber so, wie hier bei Nerval, hatte ich es bisher noch nie gelesen. Gleich der erste Satz lautet: „Der Traum ist ein zweites Leben.“ – Und dieser Satz ist Programm für diese Novelle. Dazu die noch ziemlich ungelenkten Zeichnungen (sein erster Illustrationsauftrag) von Kubin, aber unverkennbar und durchaus zum Teil so traumatisch wie das Geschilderte.
Wenn man nun noch weiß, dass dieses Werk des Autors letztes war, fertig gestellt kurz bevor er Selbstmord beging, in den Jahren zuvor ohnehin nervenleidend verbrachte, dann hinterlassen diese Traum-Bilder und -Szenen und -Schilderungen einen noch gespenstischeren, gänsehautweckenden Eindruck.
Im Grunde wird hier nicht so viel erzählt. Der Ich-Erzähler – Autobiograph – trauert seiner verstorbenen Geliebten Aurelia nach und im zweiten Teil berichtet er von seinem Aufenthalt in der Nervenheilanstalt. Er reflektiert über religiöse und philosophische Fragen; einige Sätze und Absätze sind wie Aphorismen, Sätze für das schwarze Poesiealbum. Nicht zuletzt gilt der Autor und dieses Buch als Vorreiter des Surrealismus. Ein Buch, zum Immer-wieder-reinlesen.
10 / 10 Punkte

 

Theresa Hannig: „Pantopia“
Zeit für Utopien! Ich bin dafür!! Nach seiner Rezi im NEUEN STERN 84 zu dem Buch hat mir der Rezensent es ausgeliehen. Ich musste es unbedingt auch lesen. Wie immer bei mir: Hat etwas gedauert. Aber für meine Verhältnisse ist das inzwischen eine ziemlich „aktuelle“ Lesung.
Nun, vielleicht bin ich am Ende ein klein wenig enttäuscht, denn die Autorin umschifft im Grunde meine Erwartungshaltung, umschifft die utopische Gesellschaftsbeschreibung. Ich war erpicht darauf, davon zu lesen, wie es besser werden könnte. Das bekam ich nicht, statt dessen eine zusammenfassende Draufsicht, was alles an richtig großen Problemen einer Lösung harrt und wie eine „starke KI“ dies erkennt, auch die Notwendigkeit, sie lösen zu müssen und sich anschickt, die gesamte menschliche Gesellschaft für ihren utopischen – pantopischen – Entwurf zu gewinnen.
Der Roman ist mehr Tech-Thriller, Krimi, eine nicht sehr dominante Liebesgeschichte, von der ich die ganze Zeit ahnte, dass sie ihre Erfüllung erlebt, obwohl sich alles dermaßen dramatisch und hoffnungslos verdichtete.
Das Utopische im Plot lag mehr in der Geschichte, wie die KI – Einbug – es schafft, die Menschheit global auf ihren Weg zu bringen. Ob das so klappen könnte? Es soll friedlich passieren, irgendwie schon evolutionär, ohne dass es vorher wirklich zur Katastrophe käme. Mir appelliert dieser Weg zu sehr an das gute Gewissen der Menschen. Ich bin inzwischen wohl zu sehr enttäuscht und wirke sicher misanthropisch, ich kann nicht glauben, dass „wir“ an einen besseren Weg glauben und ihn beschreiten könnten. Mir erscheint es wahrscheinlicher, dass es erst wirklich ausweglos werden muss, ehe sich etwas ändert. Dann wären aber die Voraussetzungen weitaus schlechter als wir sie jetzt haben und demzufolge das Ergebnis mehr noch ein Reste-Verwalten der wenigen Ressourcen, die es dann noch gibt. Usw.
Vielleicht kann dies der Roman: Zum Nachdenken anregen, zur Diskussion verleiten? Davon spüre ich leider auch nicht so viel, auch wenn ich die Auftritte der Autorin auf SF-Cons mit großem Interesse und Begeisterung verfolge.
Also, ohne was vom Plot zu verraten: Lesen lohnt sich echt! Tolle, griffige Charaktere – sowohl die menschlichen Protagonisten, als auch die KI Einbug, die Nebenfiguren, auch die sich für meine Begriffe langsam, aber stetig zum Schlechten entwickelnde Cyberkriminalistin, eine meistenteils straff erzählte, spannende Handlung (im Mittelteil wird viel theoretisiert, was zwar wichtig ist, aber die Spannung etwas mindert) und eine großartige Grundidee haben mich überzeugt. (Auch der grundlegende Gedanke, dass wir bei allem KI-Gerede heutzutage eben die „echte“, also „starke“ KI noch gar nicht erlebt haben – also echtes künstliches Bewusstsein, das eigene Intentionen hat. Und die Idee, dass das nicht böse, skynet-mäßig, sein muss!)
Was mich nicht so dolle überzeugte: Manche Motivation und Reaktion der Handelnden. Allein der Gedanke, dass die Erfinder der KI freiwillig in den Untergrund gehen, oder auch der Gedanke, dass die multimilliarden-schweren Aktionen der KI so lange unentdeckt bleiben, vor allem auch der Leitung des Betriebes, für die sie arbeitet*, und dann vor allem der Gedanke, dass so viele Menschen sich so schnell der Pantopia-Bewegung anschließen und dabei sehr bewusst ihr bisheriges bürgerliches Leben aufgeben und sich auf ein ungewisses Abenteuer einlassen, fand ich nicht so überzeugend. Aber, wer weiß?
9 / 10 Punkte (* Hmm, wobei, am Ende wird da noch so ein Kniff aus der Trickkiste gezaubert, der genau das doch erklärt …)

 

Felix Woitkowski: „E/Meth“
Edition Dunkelgestirn, 2024
Oha, was war das denn? Eine Überraschung, das auf alle Fälle!
Den Autor hatte ich schon lange auf meiner virtuellen Lese-Wunschliste und das tolle Buch aus der Schmiede von Eric Hantsch kam mir da gerade recht. Über die Ausstattung und Gestaltung muss man auf jeden Fall ein Wort verlieren: Gediegenes Hardcover, mit Lesebändchen. Der Hardcoverumschlag hat so ein angenehmes Relief. Dazu dann auch noch die richtig guten Grafiken von Falpico, die wundervoll abstrakt, diffus und damit auch wahrscheinlich viel passender zum Text sind, als gegenständlichere Illustrationen wären, die der Maler sonst eher anfertigt. Alle Achtung; SO möchte ich mitunter auch illustrieren können.
Die Geschichte? Tja, da geht’s schon mal los: Was lese ich denn da? Zunächst hatte ich eine Assoziation zu Poes „Grube und Pendel“, dann natürlich Kafka – weshalb der Protagonist, Gregor (ist der Name Zufall oder wird die Nähe zu Kafka hier quasi provoziert?) in dieser „Anstalt“, in dem Gefängnis ist, weiß keiner, Gregor schon gar nicht. Ist das überhaupt ein Gebäude? Die Wände sind papieren, lassen sich aufschlitzen, man kann sie durchschreiten, hat aber nix davon. Gibt es mehrere Stockwerke? Wenn ja, wie viele? Und was machen die Insassen andres, als regelmäßig blaue oder orangene Pampe zu essen?
Gregor findet jeden Morgen einen Papierschnipsel in seiner Tasche, mit kryptischen Anweisungen, die für mich, für ihn wohl auch keinen Sinn ergeben. Da fühlte ich mich, auch als das mit den Stockwerken erwähnt wurde, an Jan Weiss, „Das Haus mit den Tauschend Stockwerken“, erinnert, das ich erst kürzlich las.
Ich lass das mal so stehen. Auch wenn sich meine Worte hier so anhören, als müsste ich mich durch das Buch quälen, so kann ich entgegnen, dass mich das Unkonkrete, Rätselhafte anfeuerte beim Lesen: Ich wollte schon wissen, was das soll, wohin das führt. DAS hat der Autor auf alle Fälle bei mir bewirkt! Faszinierend.
7 / 10 Punkte + 1 Sonderpunkt für die Illus und Ausstattung.

 

Brian W. Aldiss: „Der lange Nachmittag der Erde“
Der Meister wird 100 dies Jahr. Grund genug, seiner im NEUEN STERN zu gedenken. Peter Schünemann hat eine Rezi zu diesem Buch verfasst. Die wird noch erscheinen, aber als Redakteur hab ich sie schon gelesen und war sogleich begeistert! Wollte ich auch lesen, habe ich jetzt auch gelesen.
Und? Ja, Klasse! Ein richtig schönes (cosy?) SF-Abenteuer, total exotisch, obwohl es auf der Erde spielt, spannend, manchmal auch lustig. Man kann die ganze Zeit staunen ob der seltsamen Kreaturen und vor allem Gewächse, die es da am Ende der Zeit auf der Erde gibt.
Thematisch erinnert es ja an Moorcocks „Am Ende der Zeit“, ist aber kaum zu vergleichen. Moorcock ist da viel surrealistischer, avantgardistischer, wagt mehr als Aldiss. Aldiss hat eine einfache Prämisse (Erde steht still – wobei: stimmt das? Auch wenn sie immer eine Seite der Sonne zuwendet, so dreht sie sich ja noch um die Sonne, muss sich also auch um die eigene Achse drehen, um eben genau immer die gleiche Seite der Sonne zuwenden zu können – so wie der Mond heute im Verhältnis zur Erde; die Strahlung und Wärme ließ die Fauna ziemlich schrumpfen, dafür die Flora üppig gedeihen – na ja, ob das so klappt? Aber die Frage stellt sich ja auch bei Moorcock – und das viel öfter)
Der ganze Roman zeigt das Ergebnis einer Evolution, die eher eine Devolution darstellt, aber die Wesen und Arten, die es nun gibt, in denen mitunter ihre Vorfahren durchaus erkennbar sind, entwickeln sich weiter. Irgendwie scheint es doch wieder eine Höherentwicklung zu geben; also alles auf Anfang und noch mal? Obwohl das absolute Ende absehbar ist? – Diese Frage wird nicht beantwortet, ist auch nicht das Ziel der Geschichte. Ist halt so eine abenteuerliche Entwicklungsreise eines Helden, der ich gern gefolgt bin.
8 / 10 Punkte

 

Nico von Gracau: „Der Rettungstaucher“
Ein Büchlein aus dem SCHUND-Verlag. Wie immer steht der Verlagsname konträr zur Qualität und Ausführung von dessen Produkten, denn die sind handgemachte Edelsteinchen. Auch inhaltlich war das diesmal weit weg von Trivial oder Kolportage. Nix Schund! Dafür ein spannendes menschliches Drama, in dem der besagte Rettungstaucher, den selbst ein schwerer Verlust quält, auf sehr uneigennützige Weise Leben rettet. Die phantastische Auflösung könnte man auch als eine Art Trauma-Bewältigungserfahrung sehen; ob das wirklich so ablief dort unten am Boden des Sees? Wer weiß?
9 / 10 Punkte

 

Emmanuel Carrère: „Ich lebe und ihr seid tot. Die Parallelwelten des Philip K. Dick“
Ist das mein Buch 2025? Auf jeden Fall kommt es jetzt schon in die engere Auswahl!
Eine Roman-Biografie über PKD, von einem sehr interessanten Autor, der sich schon mit Alternativ-Historien = Uchronie – befasst hatte, also irgendwie durchaus „vom Fach“ ist und dessen Limonow-Biografie ich las und ebenso faszinierend fand (auch wenn mir natürlich ein PKD 1000mal lieber und sympathischer ist als die olle „Zitrone“ Limonow).
Wahrscheinlich ist gar nicht alles, was in dem Buch steht, auch wirklich so passiert, schon gar nicht das, was der Autor den anderen Autor denken lässt. Das muss man beim Lesen wissen. Aber diese verdeckte und vermutete Unwahrheit ist gar keine, denn das, was Carrère über sein Idol schreibt, beschreibt das Wesen, das Wesentliche Dicks, nicht nur den Ablauf seiner Tage.
Wobei dieser Lebenslauf schon ziemlich speziell ist. Aber wahrscheinlich musste der Mann so neben der Spur laufen (aus gutbürgerlicher Sicht), um seine Werke so zu schreiben, wie er es getan hat. Genau das zeigt dieses Buch hier sehr eindrücklich.
Das ist definitiv ein Buch, das ich nochmals lesen muss. 11 / 10 Punkte



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Ausstellungseröffnung in Zerbst/ Anhalt

Geschrieben von heschu in heschu's Blog, 18 Februar 2025 · 162 Aufrufe

Innerhalb des Rahmens der 60. Zerbster Kulturfesttage gab es die Möglichkeit, sich mit jeweils zwei Bildern an einer Gemeinschaftsausstellung zu beteiligen. Einige Kreative unseres Skizzenclubs ergriffen die Chance und stellten ihre Werke im dortigen Museum aus.
Am 14. Februar 2025 fand nun die Vernissage statt. Ellen Norten und ich haben sie besucht.
Neben Gisela Kalow mit ihrem umfangreichen Werk waren auch viele andere mit ihren Arbeiten vertreten.
Schon bei den Reden der Organisatoren fiel mir ein Bild auf, das genau in meiner Blickrichtung hing. Es drückte etwas besonderes, fast nicht Greifbares aus. Man könnte in diesen Farben und der Anordnung seiner Elemente eine ganze Geschichte entdecken, wenn man es denn wollte.
So erging es mir bei mehreren Werken. Manche haben mich regelrecht angezogen, so stark wirkten sie auf mich.
Das ist für mich echte Kunst. Wie ein gutes Buch, das mich durch Sprache und Inhalt gleichermaßen fesselt oder Musik, die Emotionen weckt und mich tief berührt.
Nun gut! Zurück zur SF. Eine Info: Auch Lutz Weilands Bilder zu Romanen des Genres hängen dort aus. Und zwar genau bis zum 16. März 2025.



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Galaxus Report: In Deutschland liest jede sechste Person keine Bücher

Geschrieben von head_in_the_clouds in head_in_the_clouds' Blog, 18 Januar 2025 · 281 Aufrufe
Umfrage, Lesegewohnheiten und 2 weitere...

Jeder 6. Mensch in Deutschland liest keine Bücher.
Das geht aus einer Umfrage (2024) hervor (DACH-Länder, Frankreich,Italien; 5000 Befragte) , die im Auftrag des Onlinebuchhändlers Galaxus in Auftrag erstellt und Anfang diesen Jahres veröffentlicht wurde .

 

Demnach kommen hierzulande 1/3 der Befragten auf 1-3 Bücher im Jahr. Nur die Hälfte will künftig mehr lesen – was den niedrigsten Wert darstellt. Ähnlich Lesefaul zeigt sich höchstens noch Frankreich.

 

Deutsche benutzen vergleichsweise häufiger ebooks (19%) - und Hörbücher (11%). Zur Lesefaulheit der Deutschen passt letzteres wiederum, dass sie im europäischen Vergleich die meisten Hörbücher konsumieren – jede zehnte Person in der Bundesrepublik lässt sich Bücher vorlesen.

 

Das Lieblingsgenre was Spekulative Fiction anbelangt ist bei Deutschen die Fantasy – Franzosen stehen eher auf Science-Fiction (s. 2. Grafik).
Frauen lesen dagegen häufiger Romane: in Deutschland beispielsweise 3 von 5 Frauen und nur 2 von 5 Männern.

 

Quelle:
https://www.galaxus....e-buecher-36136

 

bitte auf Grafiken klicken zum vergrössern:

 

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Don't You (Forget About Me) (Metal Cover by Leo Moracchioli)

Geschrieben von Ming der Grausame in The World from the nefarious Ming the Merciless, 13 März 2023 · 2.733 Aufrufe
Kurzfilm, Humoreske und 6 weitere...

 

 

Nur was endet, hat bekanntlich einen Sinn: Also ist es Zeit, dass auch dieser Vlog zu Ende geht – alles hat ein Ende, ergo auch das Ende. See you in a better place... ¯\_(ツ)_/¯




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Die Leiden des jungen Verlegers

Geschrieben von HMP † in Haempes Gedankenspiele und anderes..., 25 September 2021 · 4.035 Aufrufe

Das Autorenherz freut sich über eine sehr schöne Rezension zu "Die Leiden des jungen Verlegers".

"... es ist und bleibt eine herrliche Abrechnung mit dem Verlagswesen, dem Selfpublishertum und den schwarzen Schafen, die es allenthalben unter den Autoren, Lektoren, Verlegern und sonstigen
"Buchzunftlern" gibt."


Die Leiden des jungen Verlegers


Die DKZV hat die Rezensentin dann noch vergessen Eingefügtes Bild ...

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Begleitende Literatur zur Phantastik #75: Das Bewustsein der Maschinen - Gotthard Günther

Geschrieben von Thomas Sebesta in DSFDB.Befindlichkeiten, 24 September 2021 · 4.440 Aufrufe

Eine Metaphysik der Kybernetik

Hier die neueste Auflage, basierend auf der 2. Auflage, eines Buches, bei dem ich nicht sicher bin, ob ich es auch zu Ende lesen werde. Ziemlich starker Tobak in Bezug auf Lesbarkeit für Laien. Aber wenn man sich durchkämpft nicht uninteressant †¦


Gotthard Günther, ein Fan auch der Science Fiction, schaffte es, die Bedeutung der Denkart von Norbert Wiener anzuerkennen und schuf mit diesem Buch 1957 das erste Werk nach Wiener, das den Zusammenhang der Kybernetik mit der Philosophie interpretierte. †¦


Der neu hinzugefügte Teil III verdankt seine Entstehung der intensiven Verbreitung, die die Kybernetik in den östlichen Ländern, speziell in Russland, gefunden hat. [†¦] Die der ersten Auflage beigegebene Bibliographie ist diesmal radikal verkürzt worden. Die kybernetische Literatur hat sich seit 1957 so ungeheurer vermehrt, dass es unmöglich ist, eine auch nur annähernde Übersicht zu geben, ohne ein ganzes Buch mit der bloßen Aufzählung von Titeln zu füllen. [†¦] Dafür sind eine Anzahl russischer Autoren mit relevanten Veröffentlichungen in die Bibliographie aufgenommen worden. †¦
Auszug 'Vorwort zur zweiten Auflage', Seite 9-15)

Besonders interessant vielleicht der Anhang I: „Homunkulus und Robot“. Zur utopischen Idee des Homunkulus in der abendländischen Kultur, der sein Bewusstsein aus der Retorte bezieht und dem subtilen Unterschied zum Roboter, der ein mechanisches Gehirn besitzt. Das Nachwort von Peter Trawny sollte einige Hilfe bei der Beurteilung des Buches sein. †¦

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Buchcasting - Podcast zu Carsten Schmitts "Wagners Stimme"

Geschrieben von Rezensionsnerdista in Rezensionsnerdista's Blog, 08 September 2021 · 4.248 Aufrufe

Am siebten September haben wir (Dirk Osygus und ich) unseren ersten Podcast veröffentlich. Bei Spotify ist er bereits gelistet, man kann auch direkt hier hören. Cover und mehr Informationen sind auf meiner Webseite.

In unserer ersten Folge besprechen wir "Wagners Stimme" von Carsten Schmitt, der jüngst den DSFP in der Kategorie Kurzgeschichte gewonnen hat. Die Folge dauert ca. 45 Minuten. Viel Spaß!

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D9E-24 zum Zweiten

Geschrieben von HMP † in Die 9. Expansion, 17 Oktober 2020 · 4.206 Aufrufe
D9E

Es ist getan. Nach der Einarbeitung des Lektorats, dem Streichen von Redundanzen und den letzten Korrekturen ist das Manuskript an den Verlag. Die Reise endet ... irgendwie. Meine Arbeit ist zu 99 Prozent getan. D9E-24 ist fertig. Der finale Band. Und ja, einen Titel gibt es und demnächst hoffentlich auch das Cover dazu.

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Video der Woche: Fish - Weltschmerz

Geschrieben von Armin in Armin schreibt, 21 März 2020 · 9.273 Aufrufe

Interessant: Diese Rubrik wurde tatsächlich letztmals im August 2016 bedient. Lange her ...
Ich bin aktuell aus vielerlei Gründen inaktiv, möchte aber den wenigen Blog-Besuchern das aktuelle Fish-Video nicht vorenthalten: Weltschmerz. Das passt ...
Das gleichnamige Album soll endlich, endlich am 10. Juli (2020, das muss man wohl dazu schreiben) erscheinen, es wird Fishs letztes Studioalbum sein und ich hoffe, die Welt dreht sich bald wieder normal, damit ich es auch wirklich in der Deluxe Edition mit 2CDs und einer Blu-ray sowie als schicke Doppel-LP in Händen halten kann.



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Robert Corvus' Gesamtbetrachtung der KLP-Gewinner aus der 1980ern

Geschrieben von ShockWaveRider in Die Wunder des Ralviehversums, 20 Januar 2020 · 16.544 Aufrufe

Der Schriftsteller Robert Corvus verfolgt auf seinem Youtube-Kanal gerade ein interessantes Projekt. Jeden Monat liest er einen Roman, der beim Kurd-Laßwitz-Preis als "Bester deutschsprachiger Roman" ausgezeichnet wurde. Dabei geht er chronologisch vor.

Nun hat er die Sieger der Jahre 1981 bis 1989 glücklich überlebt und zieht eine ernüchterte, aber teils auch launige Zwischenbilanz:


Eine Gedanken von mir dazu:

Corvus fragt sich, ob die Gewinner wirklich immer die besten Bücher des Jahres gewesen seien. Die Romane seien nicht für SF-Fans ausgewählt, sondern um Menschen, die SF mit Heftromanen gleichsetzen, zu zeigen, dass SF-Romane durchaus anspruchsvoller sein können (Präsentabilität außerhalb des SF-Ghettos).

Dazu kann man viel sagen.
Zum einen: Ich kenne fünf der neun Preisträger und mag sie allesamt sehr gerne. Georg Zauners "Die Enkel der Raketenbauer" und Thomas R.P. Mielkes "Das Sakriversum" sind mit einem Augenzwinkern geschilderte Zukunftsvisionen, während Wolfgang Jeschkes "Der letzte Tag der Schöpfung" die Aussichtslosigkeit des Vorhabens, mittels einer Zeitmaschine die politschen Verhältnisse der Gegenwart zu ändern, thematisiert. Beim letztgenannten Buch fand ich es sogar sehr verdienstvoll, dass hier eben nicht wieder das ausgenudelte "Mensch aus dem Jahr 2000 trifft Julius Cäsar"-Motiv recycled wurde, sondern ein größerer, aber vor allem anderer Bogen gespannt wurde.

Zum anderen: Die Jahre 1978-1986 werden gern als das "Goldene Zeitalter der SF in Deutschland" bezeichnet. Weil man damals mit deutschsprachiger Science Fiction jenseits des Heftromans gutes Geld verdienen konnte. (So ist es auch kein Zufall, dass der KLP gerade zu dieser Zeit aus der Taufe gehoben wurde.) Es gibt verschiedene Erklärungsversuche, wie es zu der Nachfrage kommen konnte. Ein Ansatz: Die SF-Taschenbuchreihen namentlich bei Heyne und bei Goldmann haben die deutschen SF-Fans mit literarisch anspruchsvollen Werken aus dem englisches Sprachraum bekannt gemacht. Daraus erwuchs das Bedürfnis nach ähnlich anspruchsvoller deutschsprachiger SF.
Das Problem: Auf der Angebotsseite war man darauf nicht vorbereitet. Es gab einfach zu wenig gute Autoren, die fähig und willens waren, gute deutschsprachige SF zu schreiben. Um die große Nachfrage dennoch zu bedienen, senkten die Verlage ihre Qualitätsansprüche und publizierten Manuskripte, die normalerweise spätestens auf Seite 3 vom Lektor in die Rundablage befördert worden wären. Was dazu führte, dass es in den 80er-Jahren einfach zu wenig gute deutschsprachige SF-Romane gab.
Ein ähnliches Erlebnis hatte ich, als ich die DSFP-Kurzgeschichten-Preisträger-Anthologie "Die Stille nach dem Ton" las. Gerade bei den ersten Stories aus dem 80ern fragte ich mich einige male: Gab es in dem Jahr wirklich keine bessere Story? Mit fortschreitender Zeit verbesserte sich die Qualität der Siegerstories, und der Anteil der relativen Aussetzer sank ab den 1990ern deutlich. Es besteht also auch Hoffnung bei den KLP-Romanen.

Corvus vermutet, dass die deutschen SF-Schaffenden nicht nur nach literarischer Qualität abgestimmt haben. Als Beispiel nennt er den Preis für Wolfgang Jeschke, der sich nicht nur als Autor, sondern vor allem als Herausgeber und Cheflektor für die SF-Reihe im Heyne Verlag hervorgetan hatte. Mit dem Preis für "Der letzte Tag der Schöpfung" könnten bewusst oder unbewusst auch seine Verdienste für die Verbreitung der Science Fiction in Deutschland gewürdigt worden sein.

Außerdem hing die Existenz manches deutschen SF-Autors von Jeschkes Wohlwollen ab. Tatsächlich sagte Jeschke, als ihm 2006 der Deutsche Science Fiction Preis (!) für "Das Cusanus-Spiel" verliehen wurde, sinngemäß, er sei stolz darauf, dass die DSFP-Jury ihm den Preis zuerkannt habe. Der KLP komme ja sowieso. (Tatsächlich ist Jeschke mit insgesamt 17 oder 18 KLP-Titeln in verschiedenen Kategorien unangefochtener Spitzenreiter.)
Der KLP ist eben KEIN Jury-Preis, sondern ein Preis, der, ähnlich dem Nebula-Award, von den SF-Schaffenden vergeben wird. Die KLP-Abstimmungsberechtigten müssen z.B. nicht alle Bücher auf der short list gelesen haben, um abstimmen zu können. Das ist ein wesentlicher Unterschied zwischen KLP und DSFP, was natürlich auch spezifische Unterschiede in den Ergebnissen nach sich zieht. Aber deshalb gibt es ja auch die verschiedenen Preise.
Und mit diesen Ausführungen will ich keineswegs den KLP bashen. KLP, DSFP und der Deutsche Phantastik-Preis als echter Publikumspreis haben allesamt ihre Daseinsberechtigung, gerade weil sie mit unterschiedlichen Ansätzen an die Preisfindung herangehen.

Egal. Ich freue mich schon darauf, was Robert Corvus zu den KLP-Siegern der 90er Jahre zu sagen hat.
Wie gesagt: Die besten Kurzgeschichten beim DSFP wurden in der Dekade besser.

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Green Eggs and Ham [HarperCollinsChildren/2003(1960)]

Geschrieben von yiyippeeyippeeyay in Kais Komik Blokk, 10 November 2019 · 23.093 Aufrufe
20.Jhdt., Harper

PG1-Cover Ich bin mal wieder spät dran*, und tausche außerdem für diesen & den nächsten Eintrag die Neu-/Alt-Reihenfolge. Es handelt sich hier platzhaltend um ein Buch aus der Dr.-Seuss-Reihe, die in den 60ern die Vorgehensweise beim Lesen-Erlernen für Kinder revolutionierte. Außerdem hält sich das Buch an die Nonsens-Tradition von anderen Kinderbüchern seit Alice in Wonderland, was Kindern (& mir, übrigens) sicher so gut wie immer gefällt. (Und: Eine brandneue audiovisuelle Umsetzung erscheint heuer auf Netflix!)


Im Buch erscheint ein frecher Kleinling namens Sam-I-Am, auf einem hund-ähnlichen Wesen vorbei-reitend, der einen älteren, größeren Pelzherren mit hohem schwarzen Hut auf die Nerven geht. Dieser sagt öfter "I do not like", anfangs in Richtung Sam, aber kurz danach auch dem Gericht das ihm Sam unter die Nase hält - Schinken mit grünen Spiegeleiern! Als aber der Schwarzhütige dies das erste Mal nicht mag, schaltet der Rothütige schlauerweise auf die Logikschiene - mag der Ältere das Gericht vielleicht an einem anderen Ort? Denn schließlich isst das Hirn ja mit, und vielleicht fühlt der Andere sich anderswo wohl(gesinnt)er?


Lässt sich der junge bzw. sich nicht alt fühlende Leser darauf ein, ist klar womit das restliche Buch gefüllt wird - den absurdesten Orten & Vehikeln, wo Schinken mit solchen Spiegeleiern vielleicht doch schmecken könnte... Irgendwann gibt der inzwischen durchnässte Schwarzhütler auf - und dann geschieht noch ein kleines Wunder!


Seuss hat wohl damals die altmodischen "anspruchsvolleren" Kinderbücher - wie ev. auch Alice? - in die Ecke gepfeffert und mit jemandem eine Wette ausgemacht, dass er ein besseres erstes Lesebuch mit einem Vokabular von nur 50 Wörtern erstellen könnte. Ein Buch wie dieses locker gereimte war das Ergebnis. (Das hier ist neben dem früheren Cat in the Hat das bekannteste aus seiner langen Serie. :thumb: Es gibt endlose Marketingumsetzungen davon! Ich behaupte, dass auch Hip-Hopper Will-I-Am sich daraus hat inspirieren lassen.)


Was ich an den Seuss-Büchern so toll finde, ist dass nicht nur die Texte schnell ins Absurde kippen, sondern die Illustrationen das praktisch von Anfang an tun, mit wilderen Aufstellungen mit jeder Seite. Die Protagonisten sind meist Tiere, oft eher unidentifizierbar - aber definitiv "furry" - und die tanzen/schweben/schwimmen in der Weltgeschichte herum, meist irgendwas unmöglich balancierend, umgeben von staunenden - oder selbst irgendwelche Stunts ganz lässig durchführenden - Zuschauern. Seuss stellt seine Welten subversiv gaga dar. (Oder angemessen der Zeitperiode: Dada! Apropos: Ich finde lustig, wie dieses 1. Buch die klassisch-amerikanisch-kapitalistische Rolle des ewigen nie-aufgebenden Verkäufers parsifliert!)


Diese Idee des einfacheren Anfangslernen wurde kurz danach dann auch von Sesame Street im TV fortgesetzt, und von vielen anderen Einrichtungen im Westen angewandt. Die US-TV-Serie wird übrigens im November ein halbes Jahrhundert alt! q:)d


Fazit: Am besten VORM Schauen bei Netflix sich mindestens ein Buch aus der Reihe mal reinziehen! Nachher kann man es einer Lieblingsenkelin oder so schenken; wird bestimmt mit großem Dank entgegen genommen.


(* offiziell ist das hier der Juli-Beitrag!!)



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Trump, Putin und der Dicke

Geschrieben von wilkomueller in Wilkos Empfehlungen, 06 Juli 2019 · 12.483 Aufrufe
Apokalypse, Zeitläufer, Zeitreise

Trump, Putin und der Dicke

2005: Aus der Frustration über die politische und soziale Entwicklung im Osten Deutschlands nach der Wende gingen die „ZORN“-Geschichten hervor; aus denen wiederum entstand das Buch „Die Zeitläufer“, dem eine Schlüsselstellung im Werk des Autors zugesprochen wird. Unzählige fanden auf seinen Seiten den Tod, denn die mit übernatürlichen Kräften ausgestatteten Protagonisten fackelten nicht lange. Doch am Ende verließen sie desillusioniert die Erde.

2019: Einer der Zeitläufer ist zurückgeblieben und er ist für die Welt von heute bitter nötig. Die Klima-Apokalypse droht noch zu unseren Lebzeiten. Steht nur er mit seinen besonderen Fähigkeiten zwischen dem völligen Kollaps und dem Überleben der Menschheit? Die Liste der Opfer ist auch diesmal lang und prominent: Trump, Putin und wie hieß nochmal der kleine Dicke? Sie alle behindern die Rettung der Welt und müssen dafür büßen. Denn der letzte Zeitläufer ist immer noch voller ZORN!

Wilko Müller jr.: Der letzte Zeitläufer
ISBN 978-3-945713-65-5

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Blog ist raus - quasi exo

Geschrieben von Frank Lauenroth in WeBLOGbuch | Frank Lauenroth | Autor |, 07 Juni 2018 · 7.170 Aufrufe

Nach der anhaltenden Ruhe hier hat es vielleicht schon der Eine oder die Andere geahnt: Mein Blog ist umgezogen.

Dahin -> https://exophyt.wordpress.com/

Schaut doch mal vorbei, so Ihr mögt. :scooter:

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Neuerscheinung "Das Regenbogentor"

Geschrieben von Ron F. Landis in Die Ewige Macht, 09 August 2017 · 8.682 Aufrufe
Spannung, Weltraum, Sterne und 4 weitere...

Neuerscheinung "Das Regenbogentor" Der erste Band des Zyklus "Die Ewige Macht" ist erschienen!

Zum Inhalt:

Nur Auserwählte dürfen das Regenbogentor durchschreiten. So will es die Ewige Macht. Jenseits des Tores befindet sich das Terrastrum. Wer es besitzt erlangt Reichtum, Macht und Unsterblichkeit. Er wird den Göttern gleich, die von ihrem Hochplateau aus die Welt beherrschen. So berichten es die Überlieferungen.
Dies weckt Begehrlichkeiten bei Altab, dem alten, kauzigen Alb. Und bei Farafem, dem Riesen, der sich von den Göttern um den gerechten Lohn für seine Dienste betrogen fühlt. Gleichzeitig will sich der Gott Chotor mit dem Bau einer Burg über alle anderen Götter erheben. Dagegen stellt Salo, der junge Bura, die bestehende Weltordnung infrage. Für ihn ändert sich alles, als er dem geheimnisvollen Ellipsoid begegnet.
Das Regenbogentor ist der erste Teil einer Saga um Machtstreben, Gier und Intrigen, aber auch um die aufrichtige Suche nach der wahren Welt.

Science Fiction oder Fantasy? "Das Regenbogentor" bewegt sich entlang der Trennlinie zwischen den Genres. Der aufmerksame Leser kann jedoch schon im ersten Teil des Zyklus erahnen, in welche Richtung das Pendel ausschlägt.

Über den Autor:

Der Autor ist Wirtschafts- und Geschichtswissenschaftler. Neben geschichtswissenschaftlichen Werken verfasst er unter dem Pseudonym Ron F. Landis Romane, die nicht in dieses Metier fallen.
Er kam in den Sechzigerjahren durch die Lektüre von Aldiss, Asimov, Clarke, Heinlein, Herbert, Silverberg, Vance und vielen anderen zur Science Fiction. Nicht zu vergessen: Jules Verne, der Mitbegründer des Genres. Und vor einem halben Jahrhundert gab es auch ein ambitioniertes Autorenteam um K. H. Scheer und Clark Darlton...

Der Roman ist erhältlich als:

eBook in allen eBook-Stores zum Preis von 1,99 Euro
ISBN: 9783745005783

Softcover (144 Seiten) bei verschiedenen Online-Buchhändlern zum Preis von 7,99 Euro (Amazon hat es leider noch nicht auf die Reihe bekommen).
ISBN: 9783745005905

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Roman: Der Tag an dem die Welt ausfiel

Geschrieben von fictionality in KlöppingSF (MegaFusion u. a.), 07 August 2017 · 7.205 Aufrufe
MegaFusion, Sven Klöpping, Roman und 2 weitere...

Roman: Der Tag an dem die Welt ausfiel Yes!

Mein Roman-Erstling ist erschienen.

Jetzt bin ich endlich kein reiner Kurzgeschichten-Autor mehr, sondern habe auch was "Richtiges" vorzuweisen. Also, ihr dürft bestellen!

Klappentext:

"»Die Gefühle der Menschen sind gefährlich. Über viele Jahrhunderte hinweg haben sie zu Chaos, Leid und schrecklicher Gewalt geführt. Ich - das Verhaltenskontrollsystem - habe diese animalischen Instinkte durch echte Werte wie Freundlichkeit, Zuvorkommenheit und Charme ersetzt. Natürlich muss ich zu diesem Zweck alle Menschen mit Kameras überwachen. Deshalb gibt es bei mir auch keine Privatsphäre mehr; nur noch eine Sphäre des Lächelns, der Sympathie und der guten Laune...«

Sven Klöppings kompromissloses (und geradezu wahnwitzig originelles) Roman-Debüt DER TAG, AN DEM DIE WELT AUSFIEL gleicht einem Parforceritt durch die von ironischem Neonlicht erhellten Gassen und Hinterhöfe der Science-Fiction-Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts und zeigt sich stilistisch der britischen New Wave (unter besonderer Berücksichtigung von Michael Moorcock und Brian W. Aldiss) zugeneigt. Ein Leckerbissen für alle, die an der Science Fiction das Außergewöhnliche und Unberechenbare lieben!"

Viel Spaß!


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Pause oder Ende ...

Geschrieben von valgard in Saargau Blog, 02 Februar 2017 · 78 Aufrufe

Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig ob ich hier schließen soll!?
Vorläufig ist PAUSE hier angesagt
Wie lange?

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Neuerscheinung "Der ganz reale Tod" von Frank Mause, tredition/Hamburg

Geschrieben von Frank Mause in Neuerscheinung "Der ganz reale Tod", 01 September 2016 · 9.711 Aufrufe
Buch, Science Fiction, Kassel und 2 weitere...

Neuerscheinung "Der ganz reale Tod" von Frank Mause, tredition/Hamburg Hallo!
Ich möchte euch meinen ersten Roman vorstellen, der am 2. August bei Tredition/Hamburg erschienen ist:

Trailer:

Titel: "Der ganz reale Tod - Verloren zwischen Netz und Wirklichkeit"
Autor: Frank L. Mause
Genre: Science-Fiction made in Germany, Thriller, Agententhriller, Kassel
Format: Paperback 15,99 €, Hardcover 24,99 €, Ebook 3,99 Euro

Inhalt:
Action, Technik, Verwirrung, Spannung - eingebettet in eine verrückte Welt in rund fünfzig Jahren, eine Welt, wie sie eigentlich niemand will! Doch ist das ganz real, mitten unter uns, hier, in Deutschland? Sie glauben völlig unmöglich? Nein, nur eben sehr unwahrscheinlich, so wie eine Kern­schmelze in einem Atomkraftwerk im Osten Frankreichs! Jah­re nach dieser nuklearen Katastrophe startet die Geschichte: Jorik Nigge arbeitet für das öffentliche Sicherheitsmanage­ment der UN in Kassel. Bei der Fahndung nach Terroristen verbringt er unanständig viel Zeit in der Realität. Als es end­lich eine vielversprechende Spur gibt, sterben Kollegen. Sein Chef lässt ihn fallen, wie eine heiße Kartoffel. Und dann ist da noch dieser undurchsichtige Joes Soestken, der vor der buchstäblich mangelhaften Wirklichkeit in eine Art virtuelle Wohlfühlwelt geflüchtet ist. Jetzt hat er Stress mit einem unheimlichen Wesen namens Hugo Weise aus dem Netz. Doch wie passt das zusammen? Jorik Nigge schlüpft in eine Tarnidentität und gemeinsam mit Joes Soestken verfolgen sie diesen Weise, einen Hybriden aus Mensch und Maschine. Die Jagd führt sie quer durch eine sich immer mehr ver­mischende Welt aus Realität und Virtualität. Auf dem Mond stellen sie schließlich fest: Der Tod ist ganz real!


Zum Autor:
Frank L. Mause, geboren 1964 in Bruchhausen an den Steinen (Hoch­sauerland), durchlief ab 1984 eine knapp zehn Jahre währende Lauf­bahn vom Rekrut bis zum Offizier. In dieser Zeit studierte er Geodäsie an der Universität der Bundeswehr München und leistete Verwaltungshilfe beim „Aufbau Ost“ in Sachsen-Anhalt. 1996 schloss er das 2. Staats­examen ab und trat in den hessischen Landes­verwaltungs­dienst ein. Seit 2010 ist er Leiter des Amtes für Boden­management Kor­bach.
Mause lebt mit seiner Familie in Bad Arolsen, fährt gern Rad und liest viel - meist natürlich Science-Fiction. Seine „Privatbibliothek“ umfasst mehr als 500 Romane, geschätzt noch einmal so viel lieh er aus. So auch den ersten Roman, an den er sich erinnert: „Das Sternenreich Mo“ von Richard Koch - vor ca. 40 Jahren für 5 Pfennige aus der Bibliothek der Kirchengemeinde.
Ausführliche Infos, Trailer und Leseprobe:
http://www.frankmause.de

Wenn Euch das Buch gefallen hat, bin ich an positiven Bewertungen und Rezensionen interessiert.

Danke und viel Freude mit dem Buch
Frank L. Mause




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