Zum Inhalt wechseln


PetraHartmann



Foto

Donnervogel: Augenzwinkernd, rührend und mit viel Herz für den Ich-Erzähler

Geschrieben von Petra , in Donnervogel 13 September 2023 · 265 Aufrufe
Donnervogel

Christel Scheja hat meinen Indianerroman "Das Herz des Donnervogels" gelesen und im Fantasyguide besprochen. Sie findet, ich hätte die Suche des Jungen Adlers "rührend erzählt" und scheint vor allem den Ich-Erzähler Fred O'Connor ins Herz geschlossen zu haben, denn sie meint, dass "das Herz doch ein wenig mehr bei Fred liegt, der sich durch die ganze Sache auch weiter entwickelt und schließlich nicht mehr nur der Laufbursche ist, sondern von nun an seinen eigenen Weg geht".

 

.
Über den eigentlichen Helden des Buchs schreibt sie:

 

"Sie bleibt zwar in der Sicht des Ich-Erzählers Fred, bietet aber auch immer wieder Einblicke in die Seelenwelt des Jungen Adlers, der eine interessante Persönlichkeit ist, hält er auf der einen Seite doch die Traditionen seines Volkes sehr hoch und lebt in deren Kosmos, auf der anderen Seite ist sein Blick aber auch auf die Zukunft und Technik gerichtet, wie sein Wunsch es seinem Namensvetter gleich zu tun, immer wieder zeigt."

 

Die Rezensentin meint:

 

"Das ganze wird mit sehr viel Herzblut aber auch Augenzwinkern erzählt, das die Klischees deutlich abmildert. Zudem scheint sie auch die Kultur und Mythen der Lakota etwas genauer recherchiert zu haben."

 

Ihr Fazit:

 

„Das Herz des Donnervogels“ ist wie seine Hauptfigur Junger Adler ungewöhnlich. Denn der Roman fällt aus der Reihe, weil er ein Thema behandelt, das man eigentlich nicht in einem Wildwest-Roman erwartet, das aber dennoch recht gut in die Zeit passt. Liebevoll und amüsant erzählt wird die Geschichte für alle Fans von Winnetou und Co. zu einem Lesegenuss."

 

Die vollständige Rezension findet ihr hier:

 

https://fantasyguide...19BgD8kPTUoFDxc




Foto

Axel Halbach: Blutige Schluchten

Geschrieben von Petra , in Bücher - Abenteuer 16 Juli 2023 · 265 Aufrufe
Bücher - Abenteuer, Karl May und 3 weitere...

"Blutige Schluchten" ist eine Fortsetzung der Werke Karl Mays, beziehungsweise ein Abenteuer von sieben Helden, die aus dem May-Kosmos stammen. Der kürzlich verstorbene Autor Axel Halbach hat bereits zahlreiche Romane über Old Shatterhand und Kara Ben Nemsi veröffentlicht, zum Teil im Selbstverlag, zum Teil im Blitz-Verlag. "Blutige Schluchten" erschien jetzt als 19. Band in der Blitz-Reihe "Im Wilden Westen Nordamerikas".
Das Abenteuer beginnt mit einem Brief des Westmanns Sam Hawkens an seinen Ex-Schüler Karl May alias Old Shatterhand. Es handelt sich um eine Einladung nach New Orleans. Besser noch: Eine Einladung zu einem Treffen mit den alten Freunden Hobble Frank und Tante Droll, Dick Hammerdull und Pitt Holbers. Wer kann dazu schon nein sagen? Vor allem, da Old Shatterhand bereits fünf bis sechs Jahre nicht mehr im "Wilden Westen" gewesen ist und sich fragt, ob sich dort inzwischen viel verändert hat. Wie kommt man über den Atlantik? Old Shatterhand hat ja Beziehungen, so bittet er seinen alten Freund Sir David Lindsay, ihn mit seiner Yacht auf die andere Seite zu bringen. Klar, dass der abenteuerlustige Brite dann auch weiterhin mit von der Partie ist.

 

"The glorious Seven" befreien eine Kleinstadt

 

Das Septett, das von Lindsay immer wieder als "glorious Seven" bezeichnet wird, sieht sich zunächst mit der Aufgabe konfrontiert, eine Kleinstadt, die von einer Räuberbande beherrscht wird, zu befreien. Recht und Gesetz sind ausgehebelt, da der Bandenchef zugleich den Posten des Sheriffs innehat. Allenfalls eine kleine Schwäche könnte das System haben: Der Oberverbrecher hat eine besondere Vorliebe für das Pokerspiel ... Ferner müssen die glorreichen Sieben eine Sekte bekämpfen: Gutgläubige Menschen wurden auf eine Farm gelockt, auf der sie sie sich zum vermeintlichen Ruhme Gottes totarbeiten und von einem skrupellosen Verbrecher um ihre Habseligkeiten gebracht werden.

 

Handlung ohne ausufernde Landschaftsbeschreibungen

 

Der Roman ist "kein Karl May". Im positiven wie im negativen Sinne. Positiv ist anzumerken, dass die Handlung sehr dicht ist, es wird sehr schnell, zielstrebig und ohne ausufernde Landschaftsschilderungen erzählt. Mays überlange Personenbeschreibungen wurden in diesem Fall geballt ins erste Kapitel verlegt, als der Ich-Erzähler die Freunde, die er zu besuchen plant, vor seinem inneren Auge Revue passieren lässt. Dort wirken sie zwar etwas deplatziert und dürften einige Leser vom Weiterlesen abbringen, aber immerhin, damit sind sie abgehakt, und man kann fortfahren. Negativ fällt auf, dass dem Roman durch das Aneinanderreihen von Handlung auch viel von der Tiefe einer May-Erzählung verlorengeht.
Sehr schön ist die Konfrontation des alten Helden Old Shatterhand mit dem nicht mehr ganz so wilden Westen und mit den Begleiterscheinungen, die die fortschreitende "Zivilisation" mit sich brachte. Etwa mit der Ausrottung der Büffel, die in Mays Werk zwar schon anklang, hier aber dem Leser noch deutlicher vor Augen geführt wird.

 

Ich-Perspektive nicht durchgehalten

 

Äußerst unangenehm ist, dass Halbach mit der selbstgewählten Perspektive oft nicht auskommt. Er wählte, wie May auch zumeist, die Rolle des Ich-Erzählers und berichtet durch die Augen Old Shatterhands. Dummerweise muss er auch Szenen schildern, die Old Shatterhand selbst nicht miterlebte. Hier steigt er oft um auf den allwissenden Erzähler, beim ersten Mal völlig ohne Erklärung. Später sagt dann die Old-Shatterhand-Figur manchmal ein paar einleitende Worte, wie etwa: Die nun geschilderte Unterhaltung habe ich selbst nicht erlebt, sie wurde mir aber später so geschildert, oder sie muss so oder so ähnlich verlaufen sein ... Das wirkt ungeschickt und so, als sei der Autor nicht Herr seiner Erzählung.

 

Poker-Ass Pitt Holbers

 

Etwas befremdlich erscheint der Umgang des Autors mit seinen Helden. So schön das Wiedersehen mit lieb gewordenen Charakteren aus dem May-Kosmos ist, so unangenehm ist es, wenn der richtige Ton oder das richtige Verhalten dann doch nicht getroffen wird. Die Wandlung, die Pitt Holbers in den Händen Halbachs durchmacht, wirft die Frage auf, ob das tatsächlich noch Pitt Holbers ist. Der wortkarge Begleiter Dick Hammerdulls erweist sich plötzlich nicht nur als gewiefter Falschspieler und Poker-Betrüger, sondern kann auch unversehens auf theologische Kenntnisse und eine rhetorische Brillanz zurückgreifen, die jeden verblendeten Sektenangehörigen zurück auf den (christlichen) Boden der Tatsachen holt. Die Poker-Szene war gut und pfiffig ausgedacht, keine Frage. Aber ob Pitt der richtige Mann dafür war, darf bezweifelt werden. Sehr schön dagegen die Idee, Tante Droll tatsächlich einmal eine Frau spielen zu lassen.

 

Fazit: Handlungsreicher, schnell erzählter Western auf den Spuren Karl Mays. Wiedersehen mit einigen lieb gewordenen Charakteren, die allerdings zum Teil eine ungewöhnliche Entwicklung durchmachen. Einige Perspektivbrüche, sonst recht ordentlich.

 

Im Wilden Westen Nordamerikas 19: Axel Halbach: Blutige Schluchten. Blitz-Verlag, 2023, 280 S., Euro 12,95. E-Book 3,99.

 

Weitere Karl-May-Fortsetzungen:
Thomas Ostwald: Aufbruch ins Ungewisse
Klaus-Peter Walter: Sherlock Holmes und Old Shatterhand

 

© Petra Hartmann




Foto

Thorgals Jugend: Sydönia

Geschrieben von Petra , in Comics 09 Juli 2023 · 382 Aufrufe
Comics, Thorgal, Yann und 1 weitere...

"Sydönia" heißt der zehnte Band der Comicreihe "Thorgals Jugend", und das Album wartet mit einem wahrhaft dramatischen Einstieg auf: Thorgal ist tot, getötet durch einen Schwertstich in die Brust. Seine Seele wandelt in der Zwischenwelt. Nur nach und nach besinnt sich der Sohn der Sterne darauf, was passiert ist und wie er die tödliche Wunde empfing.
Thorgal ist mit seinem Blutsbruder Sven Gabelbart nach Haithabu gekommen, mehr unfreiwillig als aus Überzeugung, um diesem bei der Eroberung seines Throns zu helfen. Harald Blauzahn ist tot, Sven Gabelbart dessen Sohn, er hat also ein gewisses Anrecht auf das Erbe. Doch Harald ist nur ein Bastard. Und auch andere wollen in Haithabu herrschen: Haralds Frau sieht sich als seine Nachfolgerin, aber auch Haralds Tochter Sydönia, die ihrem Vater trotz ihres jugendlichen Alters an Grausamkeit in nichts nachsteht, will Herrscherin werden..

 

Die Fylgja Harald Blauzahns als Verbündete

 

Sydönia hat eine ungewöhnliche Verbündete: Ein unsichtbares Wesen, das zu ihr spricht und sich als die Fylgja des verstorbenen Harald ausgibt. Sie sei seit Urzeiten die Ratgeberin des jeweiligen Herrschers aus dem Geschlecht Gorms, nun also Sydönias. Und das vielleicht zehnjährige Gör nutzt seine Chance: Eiskalt und mitleidslos lässt Sydönia die Freier ihrer Mutter und die Höflinge ermorden. Doch dann taucht Svens Drachenboot vor Haithabu auf. Und dank einer List Thorgals und dank der Unterstützung der kriegerischen Jomswikinger kann Sven die Stadt einnehmen.

 

Blutige Schlachtszenen und Thorgals Friedens-Ideal

 

Das Abenteuer ist erneut sehr ansprechend gezeichnet, bietet inhaltlich eine Haupt- und Staatsaktion, in der Politik, Taktik und Schlachtszenen den Hauptbestandteil ausmachen. Thorgal hat erneut Gelegenheit, seine Ideale wie Frieden, gewaltloses Miteinander und die Liebe zu Aaricia zu vertreten, und hadert immer wieder mit sich, wie er sich überhaupt darauf einlassen konnte, bei der Eroberung Haithabus mitzuwirken. Erst als Sven die blutrünstigen Jomswikinger als Verbündete herbeiruft, die ein blutiges Gemetzel unter seinen künftigen Untertanen veranstalten, sagt Thorgal sich von dem Gabelbart los, da dieser nicht würdig sei, sein Blutsbruder zu sein. Aber da ist es bereits zu spät zum Fliehen, die Schlacht tobt, und Thorgal erhält den tödlichen Stoß. Wenn man nicht wüsste, dass "Thorgals Jugend" nur die Vorgeschichte zur Hauptserie "Thorgal" ist und lange vor dem ersten Band spielt, könnte man glatt besorgt um den Titelhelden sein ...

 

Beitrag zur Ausrottung des deutschen Genitivs

 

Ärgerlich ist erneut, dass die deutsche Übersetzung ein weiterer Beitrag zur Ausrottung des deutschen Genitivs ist. So sagt Sven: "Aaricia hat das kochende Blut ihres Vaters, Gandalf dem Verrückten." (S. 7) Und: "Ich habe sie unter den Schutz meines Onkels Tyr des Våbenmeisters gestellt, den alten Waffemeisters ..." (S. 19) Und bezeichnet sich als "Adoptivsohn des großen Palnatoki, dem Oberhaupt der Jomswikinger". (S. 31)
Ist es zu viel verlangt, wenn man bei einer deutschen Übersetzung korrektes Deutsch erwartet? Man muss ja schon dankbar sein, dass die Serie "Thorgals Jugend" heißt und nicht, wie ursprünglich angekündigt, "Die Jugend von Thorgal".
Woher der Artikel in der Bezeichnung "Im goldenen Reich des Walhalla" (S. 34) kommt, wissen die Götter. Gegen das "a" am Ende von "Wahalla" kämpfen ohnehin selbst Götter vergeblich.

 

Fazit: Ordentlich gemachtes Album mit guten Zeichnungen und einer Geschichte, die vorwiegend aus Kampfhandlungen besteht. Das Album hat einen gewissen Reiz durch die Verbindung mit dem historischen Konflikt um Harald Blauzahn und Sven Gabelbart. Leider erneut mit einigen, in dieser Serie offenbar zur Gewohnheit gewordenen Deklinationsfehlern. Und mit einem überraschenden Tod des Helden ... Nicht überwältigend, aber ganz okay.

 

Die Welten von Thorgal: Thorgals Jugend 10 - Sydönia. Text: Yann, Zeichnungen: Roman Surzhenko. Bielefeld: Splitter, 2023. 56 S., Euro 17.

 

Weitere Thorgal-Abenteuer
Thorgal 31: Der Schild des Thor
Thorgal 32: Die Schlacht von Asgard
Thorgal 33: Schwertboot
Thorgal 34: Kah-Aniel
Thorgal 35: Scharlachrot
Thorgal 36: Aniel
Thorgal 37: Der Eremit von Skellingar
Thorgal 38: Die Selkie
Thorgal 39: Neokora
Thorgal 40: Tupilak

 

Kriss de Valnor 1: Ich vergesse nichts!
Kriss de Valnor 2: Das Urteil der Walküren
Kriss de Valnor 3: Einer Königin würdig
Kriss de Valnor 4: Bündnisse
Kriss de Valnor 5: Rot wie der Raheborg
Kriss de Valnor 6: Die Insel der verlorenen Kinder
Kriss de Valnor 7: Der Berg der Zeit
Kriss de Valnor 8: Der Herr der Gerechtigkeit

 

Lupine 1: Raïssa
Lupine 2: Die abgeschnittene Hand des Gottes Tyr
Lupine 3: Das Reich des Chaos
Lupine 4: Crow
Lupine 5: Skald
Lupine 6: Die Königin der Schwarzelfen
Lupine 7: Nidhöggr

 

Thorgals Jugend 1: Die drei Schwestern
Thorgals Jugend 2: Das Auge Odins
Thorgals Jugend 3: Runa
Thorgals Jugend 4: Berserker
Thorgals Jugend 5: Slive
Thorgals Jugend 6: Der Drakkar aus dem Eis
Thorgals Jugend 7: Blauzahn
Thorgals Jugend 8: Die zwei Bastarde
Thorgals Jugend 9: Die Tränen der Hel

 

 

© Petra Hartmann




Foto

Tassilo: Die Zauberin der tiefen Wasser

Geschrieben von Petra , in Comics 24 Juni 2023 · 302 Aufrufe
Comics, Tassilo

Tassilo-Fans müssen warten können. Acht Jahre dauerte es diesmal, bis das neue Comicalbum von Léturgie und Luguy über den Ritter mit der roten Löwenmähne in deutscher Übersetzung erschien. Jetzt liegt "Die Zauberin der tiefen Wasser" vor. Eine Geschichte über Macht und Magie, Liebe und Tod, die treue Leser zu altvertrauten Schauplätzen zurückführt und ein Wiedersehen mit guten, bösen und tollpatschigen Charakteren bietet.
Der Auftakt zum neuen Abenteuer ist wahrhaft dramatisch: Die Zauberin Balkis, mit der Tassilo eine langjährige Freundschaft, womöglich Liebe, verband, wechselt die Seiten und befreit ihren ehemaligen Lehrmeister Uhlewies, den Tassilo und sie einst in die Smaragdtafel gebannt hatten. Hierzu ist eigentlich der Tod eines anderen Menschen nötig. Doch in letzter Sekunde scheut Balkis davor zurück, Tassilo zu opfern. Dennoch greift die Tafel nach ihm, die grüne Macht ergreift nach und nach von Tassilos Körper Besitz, und wenn sich sein Herz in einen Smaragd verwandelt, ist es aus mit ihm. Einzig Altais, Balkis' gleichfalls magiebegabte Schwester, kann Tassilo noch retten. Und einzig Tassilo kann Uhlewis aufhalten.

 

Tassilo kehrt ins Land Aslor zurück

 

Es gibt ein Wiedersehen mit dem bösen aber unfähigen Baron Grantenstein und seinem noch unfähigeren schleimigen Diener Panikel, mit Tassilos Mentor Ekkehard, mit Balkis' sinstrem Diener Shylock. Tassilo kehrt in Altais' Schloss am See zurück, ins düstere Sumpfland Aslor und zur zerstörten Festung Malicorn, wo er und Uhlewies ihrem Schicksal begegnen.
Sehr gelungen ist die Charakterzeichnung des Schwesternpaars Altais-Balkis, die inneren Kämpfe der dunklen Magierin Balkis, die durch einen Zauber an ihren Lehrherrn Uhlewis gebunden ist und sich doch immer wieder zugunsten Tassilos widersetzt, und der hellen, bisher etwas einfallslos dahergekommenen Altais, die nun die das größte Opfer bringt und eine Entscheidung trifft, die wieder einmal unterstreicht, dass diese Magierin einfach nur sanft und gut ist.

 

Es fehlt der Fun-Charakter

 

Die Zeichnungen sind gewohnt großartig und mit dem typischen liebenswürdigen, fröhlichen Tassilo-Look. Sehr gelungen die Szenen, in denen Tassilo und Uhlewies zum Showdown in der magischen Smaragdtafel eingesperrt sind und sich nur gemeinsam befreien können.
Was ein wenig fehlt, ist diesmal der Fun-Charakter der Serie. Zwar haben sich Léturgie und Luguy bemüht, witzige Szenen durch die beiden tollpatschig agierenden Schurken Grantenstein und Panikel zu zeigen, doch deren Dialoge und Aktionen wirken eher albern als lustig. Ja, Tassilos Knappe Alwin hat seine üblichen Anfälle von Verfressenheit, aber das erscheint angesichts der lebensbedrohlichen Situation Tassilos absolut unpassend - und in der widerlichen Sumpfwelt von Aslor auch nicht besonders glaubwürdig. Schade auch, dass Blimli, Alwins kleines Haustierchen, keine Rolle spielt und nur in zwei bis drei Bildern als nichtssagendes Beiwerk mit hineingezeichnet ist.

 

Nicht ganz logisch

 

Nicht ganz erschließt sich dem Leser die Logik hinter Uhlewies' Befreiung. Eigentlich sollte Tassilos Tod die Bedingung dafür sein, dass die Smaragdtafel Uhlewies wieder freigibt. Aber das Opfer wurde nicht vollzogen, Tassilo lebt und kann flüchten, weil Balkis im letzten Augenblick zurückscheut. Trotzdem wird Uhlewies frei und ist fortan bemüht,Tassilo zu töten, um die Sache zu Ende zu bringen. Der Schwarzmagier kann sich jedoch bereits völlig frei bewegen und ist im Vollbesitz seiner Kräfte. Im Gegensatz zu Tassilo und Altais weist er auch keine fortscheitende "Smaragdifizierung" auf, die der Fluch der Tafel mit sich bringt. Und wenn für Uhlewies Tassilos Tod eine so große Bedeutung hat - warum um alles in der Welt beauftragt er ausgerechnet ein solches Idioten-Duo wie Grantenstein und Panikel damit?

 

Fazit: Ein Fantasy-Abenteuer voller Magie und großer Gefühle. Vielleicht nicht das beste aus der Reihe. Aber schön, dass Tassilo wieder da ist.

 

Tassilo, Band 16: Die Zauberin der tiefen Wasser. Text: Léturgie, Zeichungenen: Luguy. Wattenheim: Eckart Schott Verlag 2023. 48 S., Euro 12,80.

 

Weitere Tassilo-Abenteuer:
Tassilo 13: Das Land ohne Wiederkehr
Tassilo 14: Die Stufen der Eliandysse
Tassilo 15: Das Achte Reich

 

© Petra Hartmann




Foto

Donnervogel: "Gelungener Roman voll knisternder Spannung"

Geschrieben von Petra , in Donnervogel 26 Mai 2023 · 1.559 Aufrufe
Donnervogel

Fünf neue Sterne für "Das Herz des Donnervogels": Leserin "Lesepower" gibt ihrer Rezension meines Indianer-Romans den Titel: "Gelungener Roman voll knisternder Spannung und Abenteuer im Reich der Indianer und des Fliegens". Sie hat das Buch auf der Plattform Lovelybooks besprochen und schreibt, das Buch sei "in seinem flüssigen Schreibstil mit Spannung und Wissen über die Fliegerei geschrieben".
Man könne sich die Anfänge der Fliegerei bei den Brüdern Wright und Otto Lilienthal gut vorstellen. "Lesepower" mag die indianische Weisheit meines Protagonisten, und auch die Landschaft und die Naturereignisse seien "sehr unterhaltsam geschrieben".

 

Ihr Fazit: "Fünf Sterne und eine klare Kaufempfehlung".

 

Die vollständige Rezension findet ihr hier:

 

https://www.lovelybo...ion/9514780678/




Foto

Donnervogel: ein packender Abenteuerroman

Geschrieben von Petra , in Donnervogel 25 Mai 2023 · 296 Aufrufe
Donnervogel

Es gibt eine neue Rezension zu "Das Herz des Donnervogels". Leser "ech" vergibt vier Sterne in Amazonien. Unter der Überschrift "Packender Abenteuerroman aus dem Winnetou-Serienkosmos" schreibt er:

 

"Mit einem packenden Schreibstil, viel Liebe zum Detail und einigen überraschenden Wendungen treibt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte voran."

 

Besonders gut hat ihm die Zeichnung der Figuren gefallen, vor allem Fred kam gut weg. Der Rezensent schreibt:

 

"Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Dass Fred O'Connor dabei als Ich-Erzähler fungiert, erweist sich als kluger Schachzug, da er Junger Adler als einziger Einwohner von Kitty Hawk mit wenig Vorurteilen entgegentritt und so zum Verbindungsglied der zwei Welten wird, die hier aufeinanderprallen."

 

Sein Fazit lautet:

 

"Wer auf spannende und atmosphärisch dichte Abenteuerromane steht und ein gewisses Faible für die Bücher von Karl May hat, wird hier sehr gut bedient und spannend unterhalten."

 

Die vollständige Rezension findet ihr hier:

 

https://www.amazon.d...s/ROOS76NK0PB3O

 

Dankeschön, das ist eine tolle Bestätigung!




Foto

Donnervogel: Radio-Lesung jetzt zum Nachhören auf Youtube

Geschrieben von Petra , in Donnervogel 20 Mai 2023 · 695 Aufrufe
Donnervogel

Die Radiosendung über meinen Indianer-Roman "Das Herz des Donnervogels" könnt ihr jetzt auf dem Youtube-Kanal der Hildesheimlichen Autoren nachhören. Es war eine extrem kuschelige Sendung aus dem neuen Aufnahmestudio von Radio Tonkuhle am Angoulême-Platz. Über die Aufnahme hatte ich ja euch schon erzählt.
Jens Volling hat mich zum Inhalt und zu meinen Recherchen für das Buch befragt. Ich erzähle etwas über meine Karl-May-Lektüre , über die Brüder Wright und Otto Lilienthal, über meine Sprach-Studien und darüber, wieso ein Mescalero-Apache unbedingt zu einem Lakota werden musste. Und ich lese euch das zweite und dritte Kapitel des Romans vor. Viel Spaß damit.

 




Foto

MarburgCon 2023 - so war's

Geschrieben von Petra , in Unterwegs 20 Mai 2023 · 286 Aufrufe
Unterwegs

Marburg ruft - und wenn ich dafür um 4 Uhr aus dem Bett klettern muss, dann ist es das allemal wert. Die Fahrt von Sillium nach Niederweimar bei Marburg zum MarburgCon ist absolute Ehrensache und war mir nach Jahren der Pandemie ein Fest. Letztes Jahr hatten wir uns erstmals wieder treffen können, damals noch durchgängig mit Maske vor Mund und Nase, diesmal ohne, dafür mit Umarmungen. Schön war`s - und diesmal habe ich auch nichts von Corona-Ausbrüchen danach gehört.
Aufstehen um 4 Uhr, Abfahrt um 5 Uhr. Und schon beim Verlassen meines Dorfes wurde mir klar, dass es gut war, etwas Pufferzeit mit eingeplant zu haben, als nämlich das Navigationssystem etwas von "Störungen auf der Route" piepste und mir eine Alternativstrecke ausrechnete. Statt der geplanten zweieinhalb Stunden wurden es dann dreieinhalb, die A7-Baustelle und die perfide Kreisbahn, auf die mich mein Navi locken wollte, sorgten für reichlich Verspätung, aber als ich irgendwann auf den Gedanken kam, das Gerät auszuschalten und stur den blauen Umleitungsschildern nach Kassel zu folgen, kam ich irgendwann nach Göttingen, und dann war es nur noch ein Katzensprung nach Hessen.
Ich kam gegen 8.30 Uhr im Bürgerhaus in Niederweimar an. Vorn am Eingang saßen Thomas Vaterrodt (beste Nachricht des Cons: Vati geht's gut) und Anke Brandt. Letztere war nach vorn umgezogen, um den Laden (mit) zu schmeißen, hatte aber auch einen kleinen Büchertisch, auf dem auch ihre "Lucie, die Hexe von Poel" zu haben war. Für die hatte ich schon auf der Leipziger Buchmesse Kaufwünsche angemeldet und (Spoiler) natürlich schaffte ich mir das Werk dann am Nachmittag auf meiner Shoppingtour an.

 

Eingefügtes Bild
Versuch einer Buchpräsentation mit Petra Hartmann (sitzend) und Marc Hamacher (rechts). Das Aufbau-Foto machte Joerg Ritter, das Bild mit der eigentlichen Buchverteilung wurde leider nichts aufgrund der ungünstigen Lichtverhältnisse.

 

Mein Tisch war am großen Frontfenster, ich war sehr gemütlich untergebracht zwischen den Schreibers ("Saphir im Stahl") und Nadine Muriel, die ihre Anthologien feilbot, darunter auch die "Met-Magie", die nicht nur wegen meines Beitrags "Die Blaubeerbrücke" ein ausgesprochen lesenswertes Buch ist. Ein weiteres Schmuckstück auf ihrem Tisch war natürlich "Das geheime Sanatorium", dazu aber später mehr.

 

Eingefügtes Bild
Foto: Petra Hartmann (links) und Nadine Muriel mit der Anthologie "Met-Magie. Aufgenommen von Rainer Wüst.

 

Erik schrieb auf diesem Con Modegeschichte durch sein T-Shirt mit Pfeil nach rechts und der Aufschrift "Der war's". Meist drehte er sich so, dass der Pfeil auf Torsten Low zeigte. Wessen genau sich der "Bissige Verleger" schuldig gemacht haben sollte, wurde jedoch nicht verraten.
Beim Leseratten-Verlag gab es einen außerordentlich sehenswerten Comic, den ich dann leider doch nicht mehr erstand. (Memo an mich: Zum BuCon ein paar Euro mehr mitnehmen.)
Dass Marburgs bezauberndste Thekenschlampe Dirk van den Boom mich mal wieder anpöbeln würde wegen meines noch immer nicht geschriebenen Science-Fiction-Romans, war fast klar. Irgendwann schreibe ich tatsächlich nochmal mein grandioses Space-Opus "Der Weltraumplanet". Dabei hatte ich immerhin in meinem neuen Indianer-Roman "Das Herz des Donnervogels" ein Kapitel mit den Titel "E.T." vorzuweisen. Ließ er aber nicht gelten. Grmpf.

 

Eingefügtes Bild
Hier hat mich Joerg Ritter mal richtig gut getroffen: alte Frau, entspannt auf einen Tisch voller Bücher gefläzt.

 

Den Marburg-Con gibt es seit 1983. Damit könnte er 40-jähriges Bestehen feiern. Dank coronabedingter Ausfälle wird aber erst nächstes Jahr der 40. Con über die Bühne gehen. Wo? Darüber kann noch nichts gesagt werden, vermeldete Thomas Vaterrodt in seiner Begrüßung. Das Bürgerhaus in Niederweimar fällt jedenfalls aus. Okay, ich habe ja inzwischen ein Navi ...

 

Eingefügtes Bild

 

Thomas Vaterrodt eröffnet den Con und weist darauf hin, dass das Bürgerhaus Niederweimar nächstes Jahr wohl nicht zur Verfügung steht. Foto. Petra Hartmann

 

Das Bürgerhaus war diesmal rappelvoll mit Ausstellern, und zwischen den vielen Altbekannten gab es eine enorme Zahl neuer Gesichter. Normalerweise ist ja der halbe Hauptraum noch frei für Esstische, diesmal war er ganz voll, und ich musste später das Chili im Flur in mich hineinlöffeln. 32 Anbieter mit jeweils einem oder mehreren Infotischen, das konnte sich schon sehen lassen.

 

Eingefügtes Bild

 

Zahlreiche Aussteller hatten im Bürgerhaus ihre Stände aufgebaut. Foto: Hartmann

 

Das Lesungsprogramm war ebenfalls wieder rappelvoll. Ich habe für meine Lesung aus "Das Herz des Donnervogels" den "Dead Slot" bekommen: 12.30 Uhr auf der Kegelbahn. Das Publikum war entsprechend klein, aber Dankeschön an euch fürs Zuhören. Und dass während der Lesung dann aus dem Lautsprecher die Durchsage dröhnte, das Chili sei noch nicht fertig, hat fast gar nicht gestört. Als ich fertig gelesen hatte, war es dann auch fertig.

 

Eingefügtes Bild

 

Lesung auf der Kegelbahn mit Petra Hartmann und dem Jungen Adler, festgehalten von Joerg Ritter.

 

Meine Shoppingtour machte ich nach dem Mittagessen. Ich erstand "Lucie, die Hexe von Poel" vom Anke Brandt, außerdem den Band mit den besten Geschichten aus dem Wettbewerb zum Marburg-Award und die "Neuen Geschichten aus den Herbstlanden" aus dem Verlag Torsten Low, ich mag die Herbstlande einfach. Außerdem holte ich mir die vier neuen TES-Hefte:
Nr. 51: Robert E. Howard: Das Teufelsweib
Nr. 52: Maxim Michailow: Der letzte Flug der Parus
Nr. 53: Alexander Kasanzew: Die lebende Schlucht
und Nr. 54: Ingo Scharnewski: Unbekannte Verwandte.

 

Auf dem Con werden traditionell zwei Preise verliehen: der Vincent Preis und der Marburg Award. Doch diesmal gab es noch einen dritten, den Rein A. Zondergeld-Preis für sekundär- und tertiärliterarische Beiträge zur Phantastik, und es war sehr spannend, meine Standnachbarin Nadine Muriel zu beobachten, wie sie immer hibbeliger wurde, als die Ränge der Platzierten verlesen wurde. Als der Name für Platz zwei genannt wurde, und ihrer noch immer nicht gefallen war, brach sie in Jubel aus. ;-)

 

Der Vincent Preis 2022 ging an folgende Preisträger:

 

Bester Roman national
Thomas Lohwasser, Vanessa Kaiser, Thomas Karg - Die Erben Abaddons: Verfall (Torsten Low)
Julia A. Jorges- Glutsommer (Blitz)
Markus Heitkamp - German Kaiju: Operation M.E.L.B.A. (Leseratten Verlag)
Erik Hauser - Das Erbe der Wölfe (Fabylon)
Sonja Rüther: Geistkrieger - Libellenfeuer (Knaur)

 

Bestes Internationales Literaturwerk
1. Michael Schmidt & Matthias Käther (Hrsg.) - Fantastic Pulp 3 (Blitz Verlag)
2. Stephen King - Fairy Tale (Heyne)
2. Algernon Blackwood - Traumpfade & andere unheimliche Geschichten (Zwielicht)
4. Jeffrey Thomas - Father Venn (Wandler Verlag)
5. Alexander Zelenyj - Tiere des Exodus (White Train)

 

Beste Kurzgeschichte
1. Oliver Müller - Im Namen der heiligen Jungfrau Maria (Dark Empire)
2. Günther Kienle - Shearwater Cave (Mysterien der See)
2. Jörg Fuchs Alameda - Schwere See (Mysterien der See)
4. Thomas Lohwasser & Vanessa Kaiser - Das Mysterium der See (Mysterien der See)
5. Vincent Voss - Die große Flut (Alraune 2)
6. Thomas Karg - Key Hot, meine Damen! (Mysterien der See)

 

Beste Anthologie / Bestes Magazin
1. Vanessa Kaiser und Thomas Karg (Hrsg.) – Mysterien der See (Torsten Low)
2. Bettina Ickelsheimer-Förster (Hrsg.) - Geheimnisvolle Gebäude (Shadodex Verlag)
3. Silke Brandt (Hrsg.) - Feuersignale – Hommage à Stefan Grabiński (Blitz Verlag)
4. Michael Schmidt (Hrsg.) - Zwielicht Classic 17 (Zwielicht)
5. Michael Schmidt und Achim Hildebrand (Hrsg.) - Zwielicht 17 (Zwielicht)

 

Beste Storysammlung
1. Christian Günther - Geschichten vom Ende der Welt (BOD)
2. Michael Siefener - Das Haus am Ende der Träume (Atlantis)
3. Germaine Paulus - Last Order (The Dandy is Dead)
4. Sascha Dinse - Elysion & Tartaros (subkultur)
5. Tobias Bachmann - Neonschwarze Messen I – Beschwörung des Teufels (Ashera Verlag)

 

Beste Horror-Grafik
1. Mark Freier - Mysterien der See
2. Björn Ian Craig - Traumpfade
3. Azrael ap Cwanderay - Appetizer
4. Holger Much - Lex Talionis
5. Detlef Klewer - Gothic Steam

 

Bester Horrorheftroman
1. Oliver Müller - Mourning Doll - Trost aus der Hölle (John Sinclair 2293)
2. Michael Breuer – Bluthund des Erhabenen (Professor Zamorra 1264)
3. Simon Borner - Das Grauen von Sunningdale (Professor Zamorra 1247)/Die Schiffbrüchigen der Zeit (Professor Zamorra 1248)
4. Marlene Klein: Ratten-Rache (John Sinclair 2273)
5. Michael Blihall - Drudenfüße (Gespenster-Krimi 104)
6. Morgan D. Crow - Der Schrecken aus dem Meer Gespenster-Krimi 93)

 

Sonderpreis
Die Nominierungsliste vom Sonderpreis wurde vom Marburger Verein für Phantastik vorgeschlagen. Der Sieger wird aber wie bei allen Kategorien per Abstimmung ermittelt.

 

1. Eric Hantsch für seine langjährigen Verdienste als Vincent-Preis-Organisator, Lektor, Herausgeber und Verleger um das Fandom und die klassische Phantastik.
2. Fritz Tenkrat - posthum für sein Lebenswerk
3. Jörg Kaegelmann für das langjährige Engagement des BLITZ-Verlages um die deutschsprachige Phantastik.
4. Erik Schreiber für die jahrzehntelange Förderung des Fandoms u.a. durch seinen Bücherbrief.
5. Uwe Sommerlad als Brückenbauer u.a. zwischen dem britischen Genre-Film und dem deutschen Fandom
6. Joachim Otto für sein dekadenlanges Wirken im Fandom, als Inhaber der „Romantruhe“ und insbesondere für die Wiederauflage des Dr. Morton
7. JMB-Verlag für die Reihe „Kabinett der Phantasten“, in der klassische unheimliche Phantastik eine Neuauflage erfährt

 

Der Rein A. Zondergeld-Preis für sekundär- und tertiärliterarische Beiträge zur Phantastik ging an

 

Bestes Buch
1. Jörg Kleuden (Hrsg.) - Cthulhu Libria Neo 4; Aus grausigen Tiefen (Blitz Verlag)
2. Alexander Braun - Horror im Comic (avant-verlag)
3. Neil Gaiman - Kunst ist wichtig, Weil deine Vorstellungskraft die Welt verändern kann (Eichborn)
4. Melanie Wylutzki & Hardy Kettlitz (Hrsg.) - Das Science Fiction Jahr 2022 (Hirnkost Verlag)
Nils Daniel Peiler - To Infinity and Beyond, 2 Bände, Die künstlerische Rezeption von Stanley Kubricks „2001: Odyssee im Weltraum" (Königshausen & Neumann)

 

Bester Kurztext
1. Nadine Muriel - Abspann (Das geheime Sanatorium)
2. Silke Brandt - Post-Exotizismus: Antoine Volodines Dystopie einer Zweiten Sowjetunion" (Das Science Fiction Jahr 2022)
3. Future Fiction Talk: SF in Afrika – Interview mit Peter J. Maurits (Future Fiction 2)
4. Alessandra Reß - Sonnenseiten, Sonnenzeiten. Geschichte und Entwicklung des Solarpunk (Sonnenseiten: Street-Art trifft Solarpunk) Vincent Preis 2022

 

Beim Marburg-Award lautete die Aufgabe diesmal, über ein fantastisches Fest zu schreiben. Und zwar über eines, das es so tatsächlich gibt oder gegeben hat. Im nächsten Jahr soll es dann um frei erfundene Feste gehen. Offenbar hat die Jury dieses Mal einen besonders großen Prozentsatz an Texten lesen müssen, die die Ausschreibung nicht verstanden hatten. Es sollen viele Texte dabei gewesen sein, die die Aufgabe, einen fantastischen Text zu schreiben, nicht erfüllt hatten.

 

Hier die Siegerliste des Marburg-Awards:

 

1 Platz: „Unter dem Mond von Kyoto“ von K. R. Sanders
2. Platz: „JAN oder Freinacht“ von Silke Katharina Weiler
3. Platz: „Das Kostüm“ von Steffen QuAer

 

Ganz knapp dahinter auf einem geteilten vierten Platz landeten
„Der Tag der Plattnasen“ von Lennox Lethe
und„Unter dem Fell“ von Dennis Deter.

 

Einige hatten schon vor der Verleihung zusammengepackt. Danach war noch der harte Kern da, auch noch in recht ansehnlicher Stärke. Genug um acht bis zehn Familienpizzen zu verdrücken. Ich denke, wir saßen noch gut eine Stunde beisammen, futterten und quatschten, bis sich dann auch bei den Hartgesottenen die Aufbruchstimmung breitmachte.
Für mich wurde es noch eine lange Fahrt nordwärts, auf der ich es wieder mal bereute, nicht doch ein Hotelzimmer genommen zu haben. Die A7 war in Nordrichtung frei, da gibt es nichts zu meckern. Aber ich gönnte mir unterwegs sicherheitshalber zwei längere Pausen, sodass ich erst gegen 1.30 Uhr wieder daheim in Sillium aufschlug
Gute Vorsätze für das nächste Mal: Am Marburg-Award teilnehmen. Ein Hotelzimmer nehmen. Ein großes Schild malen, auf dem meine Lesungs-Uhrzeit steht. Mehr Fotos machen. Mehr Bücher kaufen. Einen Science-Fiction-Roman schreiben. Oder so ähnlich.

 

© Petra Hartmann




Foto

Donnervogel: "Der Hauch der 80er Jahre"

Geschrieben von Petra , in Donnervogel 18 Mai 2023 · 295 Aufrufe

Passend zum Himmelfahrtstag erschien heute die zweite Rezension zu meinem Roman über den indianischen Luftfahrt-Pionier Junger Adler. Tobias Asfahl vergibt fünf Sterne, stellt fest, dass auch eine Autorin Western schreiben kann (warum auch nicht?) und findet, dass über dem Roman ein Hauch der 80er Jahre schwebt.

 

Tobias gibt seiner Besprechung die Überschrift: "Der Duft eines Abenteuer begleitet den Leser in jedem Kapitel". Er schreibt:

 

"Der Schreibstil der Autorin (oh ja auch eine Autorin kann Western), ist sehr flüssig und man kommt als Leser ganz gut voran.
[...]
Die Charaktere sind leicht verständlich und wir als Leser können uns schnell sowohl in den Ich-Erzähler als auch in die anderen Personen hineinversetzen."

 

Ja, ich bin ein Kind der guten alten Zeit, das hat der Rezensent ziemlich schnell gemerkt. In der Rezension heißt es:
"Über dem ganzen Buch schwebt ein Hauch von den 80er Jahren was der Story aber nicht hinderlich ist , sondern ihr gerade deshalb einen ganz eigenen Reiz verschafft."

 

Sein Fazit:
"Wer also bereit ist den Sattel gegen einen Pilotensitz zu tauschen und sich den Wind um die Nase wehen zu lassen der sollte ruhig mal dieses Buch in die Hand nehmen und darin lesen.
Ich selbst hatte viel Spaß dabei und bin mir sicher ihr werdet ihn auch haben."

 

Die vollständige Rezension ist hier zu finden:
https://www.lovelybo...ion/9447991450/




Foto

Falkenblut: "Charmanter und unterhaltsamer Ausflug in die Welt der germanischen Mythen"

Geschrieben von Petra , in Falkin 10 Mai 2023 · 611 Aufrufe
Falkenblut und 1 weitere...

Ulrike Stegemann hat meinen Walkürenroman "Falkenblut" gelesen und ihn in ihrem Blog und auf Amazon besprochen. Sie gibt dem Buch fünf Sterne. Über meine Heldin Valkrys und den neuen Götterkönig Widar schreibt sie:

 

"Gemeinsam bestreiten die beiden ihren Weg, um die Welt wieder in Ordnung zu bringen. Wobei sich schnell herausstellt, dass Widar mindestens genauso eigensinnig ist wie Valkrys. So kommt es immer wieder zum Schlagabtausch mit Augenzwinkern. Es macht Spaß, die beiden auf ihrer Reise zu begleiten, auch wenn sie sich dabei vielen schrecklichen Gefahren stellen müssen."

 

Ihr Fazit:
"Ein charmanter und unterhaltsamer Ausflug in die Welt der germanischen Mythen."

 

Die vollständige Rezension findet ihr
auf Amazon unter:
https://www.amazon.d..../dp/3935928998
oder in Ulrikes Blog:
https://lesen-schrei.../09/falkenblut/




Foto

Donnervogel: Berührend, geschmeidig und mit Herz und Köpfchen geschrieben

Geschrieben von Petra , in Donnervogel 24 April 2023 · 557 Aufrufe
Donnervogel

"Die Autorin weiß, wie gute Geschichten geschrieben werden", schreibt Martin Hildebrandt in seiner Rezension zu "Das Herz des Donnervogels" Er nennt meinen Indianer-Roman einen "etwas anderen Western voller guter Ideen und Überraschungen" und gibt dem Buch fünf Sterne.

 

In seiner Besprechung heißt es: "Ich bin immer noch sehr berührt von dieser Geschichte, die Petra Hartmann da hingezaubert hat. Das sehr geschmeidig zu lesende Buch spielt in dem verschlafenen amerikanischen Küstenstädtchen Kitty Hawk zur Zeit des wilden Westens."

 

Obwohl er mit Karl May als Kind nicht so viel anfangen konnte, kam er in meinen "Karl-May-Roman" offenbar recht gut rein und hat sich schnell mit meinem Ich-Erzähler angefreundet:
"Gleich auf der ersten Seite wurde ich von dem Erzähler, dem wohl irischstämmigen Fischerjungen Fred O´Connor, nach Kitty Hawk in die Geschichte reingezogen und ich wollte unbedingt wissen, was es mit dem Fremden Neuankömmling auf sich hat. So wie die Autorin Fred denken und sprechen lässt, so tut das wahrscheinlich ein Jugendlicher aus einem wildwestlichen Kuhkaff. Ich konnte mir den trostlosen Ort gleich vorstellen und auch die Gestalten, denen ich nach und nach begegnete, waren sehr einprägsam und mit einem Mark Twainschen Wortwitz beschrieben. Ich habe tatsächlich einige Male laut gelacht."

 

Gut gefallen hat ihm, außer dem Freundschaftsthema auch die Schilderung der Situation des Jungen Adlers in der Welt der Weißen:
"Gleichzeitig ist die Geschichte durch die Figur Junger Adler eine Parabel auf unterdrückte Minderheiten (ohne, dass es an einer Stelle in irgendeiner Form belehrend wirkt, sondern es bleibt trotz Tiefgang leicht), die unter Aufwendungen großer Anstrengungen ans Ziel gelangen. Das Ganze wäre sicher auch mit reinen Westernthemen als sehr unterhaltsam gelungen, aber das Besondere an diesem Roman ist auch der wissenschaftliche Anteil um eine reale Erfindung, der mich echt überrascht hat. Dazu kommt die spirituelle Sichtweise von Junger Adler. Und wie geschickt alles miteinander verknüpft ist!"

 

Sein Fazit:
"Die Geschichte ist einfach richtig gut und mit Herz und Köpfchen geschrieben. Ganz klare Leseempfehlung."

 

Die vollständige Rezension findet ihr auf Amazon und auf Lovelybooks.




Foto

15 x "Das Herz des Donnervogels" zu gewinnen

Geschrieben von Petra , in Donnervogel 23 April 2023 · 368 Aufrufe
Donnervogel

Habt ihr Lust auf die Abenteuer eines indianischen Luftfahrt-Pioniers? Ich habe gerade eine Leserunde auf Lovelybooks zu meinem neuen Roman "Das Herz des Donnervogels" angelegt. Zu gewinnen gibt es 15 eBooks und (hoffentlich) ganz viel Lesespaß.
Das Buch erzählt die Geschichte eines jungen Helden aus der Welt Karl Mays und versucht, Technik-Historie, indianische und May'sche Vorstellungen und eine abenteuerliche Geschichte zu verbinden.

 

Der Klappentext:
Ein Indianer taucht in dem verschlafenen Küstenstädtchen Kitty Hawk auf. Die Witwe Murdoch ist überzeugt, dass der Fremde ein Kundschafter ist und bald seine roten Spießgesellen zum Morden und Plündern mitbringen wird. Doch Junger Adler hat andere Pläne. Er träumt vom Fliegen und wartet auf das Eintreffen zweier verrückter Fahrradhändler.
Karl-May-Fans kennen Junger Adler bereits aus dem Roman Winnetous Erben. Die Vorgeschichte zu diesem Buch wird nun von Petra Hartmann erzählt.

 

Zur Leserunde geht es hier lang:
https://www.lovelybo...900/9190105465/

 

Schaut doch mal rein! Ich freue mich auf euch.




Foto

Thorgal 40: Tupilak

Geschrieben von Petra , in Comics 16 April 2023 · 587 Aufrufe
Comics, Thorgal, Yann und 1 weitere...

"Tupilak" heißt das 40. Thorgal-Album. Das Wort stammt aus der Sprache der Inuit und bezeichnet einen aus Walrosszahn, manchmal aber auch aus Holz oder Rentiergeweih geschnitzten kleinen Dämon, es handelt sich um eine Art Kultgegenstand. Getextet wurde das Abenteuer erneut von Yann, als Zeichner fungiert Fred Vignaux.
Die Geschichte beginnt dort, wo der 39. Thorgal-Band "Neokora" endete: Thorgal ist in die Kommandozentrale des gestrandeten Alien-Raumschiffs eingedrungen und hat die Bord-Intelligenz zum Leben erweckt. Doch Neokora reagiert ausgesprochen unfreundlich auf das Eindringen des Sohns der Sterne. Anders als sämtliche Bordsysteme, die Thorgal und seinen Sohn Jolan als Abkömmlinge der höchsten Atlantiden-Kaste erkennen und ihren Anweisungen folgen, verlangt Neokora Thorgals Unterwerfung unter ihren Befehl.

 

Thorgal rastet völlig aus

 

Thorgals Reaktion ist für den besonnenen, von seinen Schöpfern Rosinski und van Hamme eher als Friedensengel denn als Krieger angelegten Sternensohn völlig untypisch: Die Aufforderung zur Unterwerfung lässt ihn völlig ausrasten, er randaliert in der Zentrale, schlägt er mit dem Schwert auf die Projektion Neokoras ein, schießt dann mit einer Alienwaffe. Im Prinzip benimmt er sich, als sei er nicht Thorgal, sondern Conan, der Barbar. Was denn auch Neokora zu der völlig berechtigten Feststellung veranlasst: "Die Tatsache, dass du eine einfache virtuelle Projektion zu zerstören versuchst, verrät deine primitive Herkunft." Allerdings rechnet Neokora nicht damit, dass Thorgal dann den Tupilak, den er im Vorgängerband geschenkt bekommen hat, in einen Rechner rammt ...

 

Slive hat gelogen ...

 

Das Album bricht mit einigen Dingen, die bisher in der Serie als Tatsache gegolten haben. So stellt sich heraus, dass nicht alle Atlantiden damals bei der Raumschiffskatastrophe ums Leben gekommen sind. Thorgal und seine Kinder sind offenbar nicht die letzten des Sternenvolks, wie die in ihren Schlafkapseln langsam erwachenden Atlantiden eindrucksvoll demonstrieren. Und auch Slive lebt noch, obwohl alle überzeugt waren, dass sie tot ist. Die ehemalige Herrscherin der Insel des ewigen Frostes taucht unvermittelt ebenfalls an Bord des Alienschiffs auf und und gesteht, dass sie Thorgal damals belogen hat. Und sie hat üble Nachrichten: Es gibt ein selbst vor den damaligen Kommandanten geheim gehaltenes Programm die Bordintelligenz: Es geht nicht einfach um die Suche nach einem neuen Planeten für die Atlantiden. Neokora ist darauf programmiert, nach einer Landung auf der Erde das Kommando zu übernehmen und die Urbevölkerung der Erde gnadenlos auszurotten.

 

Erinnerung an einen geklauten Hasenbraten

 

Ein besonderes Zusammentreffen ist die Wieder-Begegnung Thorgals mit dem Angehörigen des Slug-Volks, dem er vor Jahren - im Album "Die Insel des ewigen Frostes" - einen Hasenbraten entwendet hatte. Die damalige kleine Junge ist inzwischen Schamane seines Volkes und erinnert sich noch in Dankbarkeit daran, wie Thorgal den "Herrn der drei Adler" getötet und die Zwingherrschaft Slives über die Slugs gebrochen hat. Inzwischen stark gealtert hat der Mann eine gewaltige Zaubermacht erlangt. Das Ungeheuer, das im Band "Neokora" Arisøns Schiff überfallen hat, geht auf seine Magie zurück, und der alte Mann beschwört im Kampf gegen Aliens und die kannibalischen Skraelinge erneut das Ungeheuer. Und Zaubermacht ist in diesem Kampf eine wichtige Waffe, denn Neokora setzt einen extrem bösartigen Virus frei, um die Menschheit zu vernichten.
Die Geschichte ist durchgehend geprägt von Kampfszenen und Monströsitäten wie dem vom Slug-Schamanen beschworenen Untier. Thorgal, Slive und Jolan finden die Überreste der Begleiter von Kriss und Arisøns - die Männer wurden von den Skraelingern tatsächlich aufgefressen. Gezeigt wird auch, wie die Körper zweier gefangener Slugs an Bord des Raumschiffs dem tödlichen Virus ausgesetzt werden und sich in Sekunden in faulende Blutgeschwüre verwandeln. Vor diesem Hintergrund sollte man für den unangenehm verwaschenen Zeichenstil beinahe dankbar sein. Trotzdem: Optisch macht dieses Album nicht viel Spaß. Die kalte, klare Arktisluft hätte auch klarere Linien erfordert. Im Album "Schwertboot" hatte es doch noch geklappt. Dass die Geschichte die bisher bekannte Erzählung vom Sterben des Sternenvolks außer Kraft setzt und der Leser mal eben hören muss: "Ätsch, was du bisher geglaubt hast, war alles gar nicht wahr", ist auch ziemlich ärgerlich.

 

Fazit: Ziemlich viel Blut und Gewalt. Schon zum Auftakt prügelt Thorgal wie ein in Testosteron ersaufender Neandertaler auf eine Projektion der Bordintelligenz ein. Dazu der unklare Zeichenstil und ein Bruch mit der Kontinuität der Serie - alles in allem nur bedingt empfehlenswert. Schade.

 

Thorgal 40: Tupilak. Text: Yann. Zeichnungen: Fred Vignaux. Bielefeld: Splitter, 2023. 64 S., Euro 17.

 

Weitere Thorgal-Abenteuer
Thorgal 31: Der Schild des Thor
Thorgal 32: Die Schlacht von Asgard
Thorgal 33: Schwertboot
Thorgal 34: Kah-Aniel
Thorgal 35: Scharlachrot
Thorgal 36: Aniel
Thorgal 37: Der Eremit von Skellingar
Thorgal 38: Die Selkie
Thorgal 39: Neokora
Thorgal 40: Tupilak

 

Kriss de Valnor 1: Ich vergesse nichts!
Kriss de Valnor 2: Das Urteil der Walküren
Kriss de Valnor 3: Einer Königin würdig
Kriss de Valnor 4: Bündnisse
Kriss de Valnor 5: Rot wie der Raheborg
Kriss de Valnor 6: Die Insel der verlorenen Kinder
Kriss de Valnor 7: Der Berg der Zeit
Kriss de Valnor 8: Der Herr der Gerechtigkeit

 

Lupine 1: Raïssa
Lupine 2: Die abgeschnittene Hand des Gottes Tyr
Lupine 3: Das Reich des Chaos
Lupine 4: Crow
Lupine 5: Skald
Lupine 6: Die Königin der Schwarzelfen
Lupine 7: Nidhöggr

 

Thorgals Jugend 1: Die drei Schwestern
Thorgals Jugend 2: Das Auge Odins
Thorgals Jugend 3: Runa
Thorgals Jugend 4: Berserker
Thorgals Jugend 5: Slive
Thorgals Jugend 6: Der Drakkar aus dem Eis
Thorgals Jugend 7: Blauzahn
Thorgals Jugend 8: Die zwei Bastarde
Thorgals Jugend 9: Die Tränen der Hel
Thorgals Jugend 10: Sydönia

 

 

© Petra Hartmann




Foto

Drachen, Katzen, Holler Morde und Alexas Playlist

Geschrieben von Petra , in Unterwegs 15 April 2023 · 713 Aufrufe
Unterwegs, Holle, Sottrum, Krimi

Drei Autorinnen, ein Künstler und jede Menge lustige Tiere - das alles galt es am Samstagnachmittag in Sottrum zu entdecken. Der Autorenkreis "Wort für Wort", vertreten duch Sabine Hartmann, Sabine Baraniak und Diana Naumann, und Maler Volker Witteczek hatten zur Vernissage ins Sottrumer "Music-Voyage", die Schule für Musik, Gesang, Tanz und Schauspiel, eingeladen und boten drei Stunden lang Sehens- und Hörenswertes.
Volker Witteczek zeigte seine Gemälde, viele davon mit lokalen Motiven (sehr gut gefallen hat mir ein Bild aus Astenbeck), aber es waren auch zahlreiche Meeresbilder zu sehen. Wellen, Segler, Möwen und Schwertwale, eine Sammlung, die einfach Lust auf Urlaub macht.

 

Eingefügtes Bild

 

Die Autorinnen hatten dazu ein Lesungsprogramm zusammengestellt, das die Bandbreite des Autorenkreises gut zur Geltung brachte. Den Auftakt machte Sabine Baraniak, die die dramatische Flucht des kleinen Feuerdrachen Franklin schilderte, den böse Leute fangen und als nächtlichen Leuchtkörper missbrauchen wollten. Außerdem erzählte sie von der Hexe Grünwalda, die die Pflanzen in ihrem Garten durch einen besonderen Zauber vor ungebetenen Eindringlingen schützen wollte - und dabei in ihre eigene Falle tappte. Das Besondere - abgesehen von Sabines sehr gelungener Art, die einzelnen Charaktere mit eigenen Stimmen zum Leben zu erwecken - war die selbstgestrickte Plüschtierkollektion, die sie mitgebracht hatte. Denn sowohl den Drachen als auch die Hexe und ihre Freunde gab es in verschiedenen Größen zu erwerben.

 

Eingefügtes Bild

 

"Du schuldest mir noch was", lautet der Titel des neuen Holle-Krimis, den Sabine Hartmann daraufhin vorstellte. Es geht um eine Taschenuhr, die sich schon seit vier Generationen im Familienbesitz befindet, eine Künstlerin, die ihre Bilder mit Blattgold gestaltet und plötzlich in einem Mordfall ermitteln soll, und um ein Quartett aus halbstarken Früchtchen, das eine Bäckerei überfällt und auch sonst ziemlich schlechte Manieren an den Tag legt. Sabine lässt im Buch eine Menge fiktiver Maler und ihre nicht minder fiktiven Kunstwerke auftreten. Bilder, die während einer Ausstellung im Derneburger Glashaus zerstört werden. Wobei - wirklich fiktiver Bilder? Nein, nun nicht mehr. Denn der Künstler Volker Witteczek hat als Illustrationen zu dem Buch genau die von der Verfasserin beschriebenen Werke nachgeschaffen. Und in der Ausstellung konnte man sie sogar in Farbe bestaunen.

 

Eingefügtes Bild

 

Sabine las mit der Routine einer erfahrenen Autorin. Aber als Jung-Räuber Pascal nach dem gelungenen Raubzug in Partylaune kommandierte: "Alexa, Playlist" und im Lesungsraum plötzlich eine wirkliche Alexa reagierte und Musik abspielte, das brachte selbst die Krimi-Expertin einen Augenblick lang aus der Fassung. Zumal der Amazon-Lautsprecher sich nicht so ohne Weiteres stoppen ließ. Erst als eine Zuhörerin mit entschlossener und trotzdem höflicher Stimme sagte "Alexa, Stopp!", war der Spuk zu Ende. "Man muss höflich mit ihr sprechen", riet sie. "Sonst wird sie bockig." Wieder was gelernt. "Schnauze, Alexa" geht also nicht.

 

Eingefügtes Bild

 

Die Dritte im Bunde war Diana Naumann. Sie stellte ihr Bilderbuch "Komm, wir suchen deine Mama" vor. In einem aufklappbaren Bilderrahmen zeigte sie nach Art eines japanischen Kamishibai-Erzählers die vergrößerten Illustrationen zu ihrer Geschichte, und die Zuhörer konnten live mit dabei sein, wie Katze Mohr sich auf die Suche nach der verschwundenen Katzenmutter machte. Unterstützt wurde das Kätzchen dabei von vielen Tierkindern auf dem Bauernhof. Da waren das Hühnerküken Elli, ein kleines Kaninchen, ein Entenküken mit einem weißen Fleck, ein Ferkel, ein Lamm ... Fast alle Figuren hatte Diana auch als kleine gehäkelte Fingerpuppen mitgebracht, und einige Zuhörer konnten sie während der Lesung an entsprechender Stelle hochhalten und mitmachen. Nur die Lamm-Puppe fehlte leider. Bei der vorherigen Lesung hatte ein Zuschauer das kleine Schaf offenbar geklaut. Auch eine Art Kompliment. Jedenfalls bietet sich damit auch eine Fortsetzung der Suche nach der verschwundenen Katzen-Mama an. Teil zwei könnte von der Fahndung nach dem geklauten Mini-Schaf handeln, meinten die Zuschauer. Vielleicht legt die Autorin ja tatsächlich noch eine Story nach?

 

Eingefügtes Bild

 

Am Büchertisch des Hottenstein-Verlags musste ich dann unbedingt zugreifen und deckte mich mit Lektüre ein. Und ich durfte auch gleich selbst noch ein Buch signieren, denn mein Walkürenroman "Falkenblut" hatte auch eine Liebhaberin gefunden.
Gegen 19 Uhr machte ich mich dann auf den Heimweg nach Sillium. Schön, wenn man mal eine Lesung in der unmittelbaren Nachbarschaft hören kann. Der Nachmittag hat sich gelohnt.

 

© Petra Hartmann




Foto

Mit dem Donnervogel bei Radio Tonkuhle

Geschrieben von Petra , in Donnervogel 13 April 2023 · 716 Aufrufe
Donnervogel und 1 weitere...

Heute war ich mit "Das Herz des Donnervogels" bei Radio Tonkuhle. Wir haben die Mai-Folge von "High Noon", der Radio-Sendung der Hildesheimlichen Autoren, aufgezeichnet. Allerdings war es sowohl für mich als Gast als auch für Jens Volling, den Radio-Man unseres Vereins, diesmal etwas anders und alles andere als eine Routine-Aufzeichnung. Denn keiner von uns beiden hatte die neuen Räume des Senders bisher von innen gesehen.
Der Umzug aus der Andreas-Passage an den Angulême-Platz ist noch nicht ganz abgeschlossen. Wir trafen uns sicherheitshalber vor der Tür, wo zumindest die "Puls"-Schilder schon mal zeigten, dass es das richtige Gebäude war. Allerdings war schon die erste unangenehme Überraschung, dass Jens' Transponder aus der Andreas-Passage hier nicht funktionierte, die Tür blieb zu. Wir entdeckten dann zum Glück, dass wir hinternrum durchs Treppenhaus gehen konnten. Aber wohin? In der ersten Etage wusste man erstmal von nix. Ein Mann riet uns, in den zweiten Stock zu gehen. Wenn dort niemand sei, sollten wir nochmal wiederkommen.
In der zweiten Etage war alles dicht, nur ein einsamer Rollator stand vor der Tür, aber niemand öffnete auf unser Klopfen. Ich entdeckte auf halber Höhe zum dritten Stock ein "Tonkuhle"-Schild. Aber oben schauten uns auch nur unbeschriftete Türen und ein WC an. Alles dicht. Wir also wieder runter.
Unten trafen wir diesmal eine Frau. Sie arbeitet für das Kulturium, meinte aber, dass oben hinter einer der Türen doch der Sender sein müsse. Sie ging mit uns hinauf, klingelte an der ersten Tür, und, oh Wunder, uns wurde aufgetan.
Wir bekamen zunächst eine kurze Führung durch die neuen Räume. Sehr hell, sehr freundlich. Es kam mir sogar alles größer und geräumiger vor als am alten Standort. Es sei aber weniger als die Hälfte, erfuhr ich. Und als wir dann an unseren Produktionsplatz kamen, merkte ich es auch, dass alles viel kleiner und enger war.
Der Aufnahmeraum liegt hinter der Küche. Da das Rotlicht mit der Warnung "Bitte Ruhe, Aufnahme!" noch nicht funktioniert, riet uns die Kollegin, die Küchentür auch zu schließen. Damit nicht jemand während meiner Lesung die Kaffeemaschine lorsöcheln lässt.
Im alten Studio 1 hatten wir mehrfach Sendungen mit vier oder fünf Leuten aufgezeichnet. Dieser Raum war so eng, dass wir uns zu zweit schon sehr zusammenquetschen mussten. Erst hatten wir einen zweiten Bürostuhl hineingeschoben. Allerdings hatten wir dann keine Chance, die Tür zu schließen. Ich bekam endlich einen Klapp-Hochsitz. Wir schoben die Tür mit etwas Gewalt zu, denn der Teppich bremste sehr stark, dann klappte ich den Stuhl auseinander. Passt.

 

Eingefügtes Bild

 

Als Jens den Rechner hochfuhr und das Hand-Mikrofon anschließen wollte, wäre er beinahe umgefallen vor Schreck, als das furchtbare Pfeifen uns das Trommelfell zerfetzte. Aber es war nicht genug Platz da zum Umfallen. Wir haben ziemlich lange experimentiert mit den Reglern und Kanälen, aber das Handmikro produzierte Rückkopplungen ohne Ende. Irgendwann ließen wir es einfach weg und teilten uns das andere Mikro mit dem Schwenkarm.
Wir plauderten ein wenig über das Buch, dann begann ich zu lesen. Ich hatte zu Hause die Passagen mehrfach probegelesen und die Zeit gestoppt. Anfangs waren es 42 Minuten Lesezeit. Heute morgen war ich auf 45 Minuten gekommen. Mit Interview und Musik würde das knapp werden. Ich hatte also immer im Hinterkopf die Uhr laufen und fragte nach jedem Abschnitt: "Wie viel Zeit haben wir?" Beim Lesen ließ ich dann sicherheitshalber einen Abschnitt aus. Mit der Folge, dass uns am Ende noch zwei Minuten fehlten. Künstlerpech. Also schob ich den gestrichenen Abschnitt später nach. Nun, Jens wird das hoffentlich später beim Schneiden nicht verwechsen.

 

Eingefügtes Bild

 

Ich las die beiden Kapitel "Der Stoff aus dem die Träume sind" und "Flügel" vor, im Buch sind das Kapitel drei und vier. Als Musik hatte ich mir "Über den Wolken" von Reinhard Mey mitgenommen, "Flieger" von Nino de Angelo und natürlich "Flieg junger Adler" von Tom Astor. Wenn man über die Flugversuche eines indianischen Luftfahrtpioniers namens Junger Adler schreibt, gehört das unbedingt dazu.
Wir haben etwa zwei Stunden gebraucht vom Treffen vor der Tür bis zum allerletzten Abspeichern. Gewöhnlich ist bei uns eine einstündige Sendung auch in einer Stunde im Kasten. Gerade das Abspeichern hat diesmal beängstigend lange gedauert. Aber schließlich ist alles gut gegangen. Jetzt müssen nur noch die drei oder vier Verhaspeler rausgeschnitten werden, die ich mir geleistet hatte, dann ist das Ding sendefertig.
Ich klappte also den Sitz wieder zusammen, reckte die verspannten Glieder, danach zogen wir mit vereinten Kräften die Tür auf, wobei der Teppich kräftig bremste und uns nicht freigeben wollte. Fazit: Kuschelig wars. Aber im Hochsommer möchte ich lieber nicht dort drin sitzen.

 

Wer die Sendung hören möchte, kann sich schon mal folgenden Termin vormerken:

 

Samstag, 20. Mai: Lesung aus "Das Herz des Donnervogels" und Interview in der Sendung "High Noon" auf Radio Tonkuhle. Im Bereich Hildesheim zu empfangen auf 105,3 MHz, sonst per Livestream auf www.tonkuhle.de. Beginn: 12 Uhr.

 

Wer es verpasst, hat später die Chance, die Lesung ohne Musik auf unserem Youtube-Kanal zu hören.

 

© Petra Hartmann




Foto

Thomas Ostwald: Aufbruch ins Ungewisse

Geschrieben von Petra , in Helgoland 12 April 2023 · 548 Aufrufe
Helgoland, Thomas Ostwald und 1 weitere...

Old Shatterhand auf Helgoland? Die Kombination wirkt zunächst etwas eigenwillig. Doch Autor Thomas Ostwald, der den Reiseschriftsteller Karl May in dem Roman "Aufbruch ins Ungewisse" nicht zu seinen roten Freunden, sondern auf den roten Felsen führt, schildert bei Licht besehen gar kein so unmögliches Zusammentreffen ...
Old Shatterhand ist an Bord eines Auswandererschiffs und auf dem Weg nach Amerika. Aber der marode Kahn, der schon im Hafen keinen vertrauenerweckenden Eindruck macht, erleidet bereits kurz nach der Abfahrt aus Hamburg Schiffbruch. Die Überlebenden retten sich nach Helgoland.
"Aufbruch ins Ungewisse" ist der Auftaktroman der Serie "Karl Mays Old Shatterhand" (später erweitert zu "Im wilden Westen Nordamerikas") im Blitz-Verlag, die neue Abenteuer der Helden Karl Mays erzählt. Das Buch ist zugleich der erste Teil einer Trilogie, die den Titel "Die schwarzen Teufel vom Missouri" trägt.

 

Karl May trifft Friedrich Gerstäcker

 

Ostwald als ausgewiesener Fachmann für den gleichfalls für seine Nordamerika-Schilderungen bekannten Schriftsteller Friedrich Gerstäcker hat es sich nicht nehmen lassen, seinen Autor in diesem Buch als Mays Reisegefährten auftreten zu lassen. Ein ganz eigenartiges Zusammentreffen, bei dem wir Old Shatterhand nicht in der Rolle des großartigen Westmanns und Anführers erleben, sondern als Junior-Partner des ungleich berühmteren und erfolgreicheren Kollegen.
May reist unter dem Namen Karl Winter, Gerstäcker ist als Fred Miller unterwegs, und doch erkennt der Ich Erzähler den Vorläufer, von dem er viel gelernt und übernommen hat, anhand eines Buchtitels. Beide Schriftsteller gehen ausgesprochen kollegial und freundschaftlich miteinander um, wobei Gerstäcker dem jungen Mitreisenden mehrfach aus der Patsche hilft. Auch das sozial-finanzielle Gefälle wird deutlich, da Old Shatterhand an Bord die billige Passage im Zwischendeck buchen muss, während der bereits erfolgreiche und vermögende Gerstäcker wesentlich komfortabler reist.
Beide fachsimpeln über den Westen und über ihre Schusswaffen und sind damit beschäftigt, das mitreisende und hinreißende Fräulein von Rauten zu beschützen, das in Old Shatterhand noch ein ganz anderes Feuer entfacht hat als jenes, das später für den Schiffbruch vor Helgoland verantwortlich ist.

 

Eigener Stil und eigene Schwerpunkte

 

Ostwald als Autor unterscheidet sich in Stil und Schwerpunktsetzung deutlich von Karl May. Wir haben es hier nicht mit einem Kopisten zu tun, der einfach nur einen weiteren May verfassen möchte. Der Verfasser bringt seine eigene Welt mit ein, in der sich sein Old Shatterhand nun zurechtfinden muss. Dinge, die May niemals als Teil der Old-Shatterhand-Figur zugelassen hätte, kommen hier zur Sprache, etwa seine kriminelle Karriere und die Gefängniszeit, die den Helden auf dieser Fahrt einholt. Auch die seitenlangen Personenbeschreibungen und Landschaftsschilderungen Mays hat Ostwald sich nicht zum Vorbild genommen. Das ist zwar für den Helgoland-Fan schmerzlich, trägt aber zur flüssigen Lektüre durchaus bei.

 

Schiffbruch, Diebstahl und Gewalt

 

Das Buch ist spannend geschrieben, lässt sich aufgrund seines geringen Umfangs (160 Seiten) zügig durchlesen und erzählt die Geschichte einer Überfahrt mit diversen Abenteuern wie Schiffbruch, Diebstahl und mehrere Akte körperlicher Gewalt.
Etwas unbefriedigend ist, dass es sich eher nicht um einen abgeschlossenen Roman handelt, wie der Untertitel "Teil 1 der Trilogie Die schwarzen Teufel von Missouri" suggeriert, vielmehr scheint es eine durchgehende Erzählung zu sein, die man aus druck- oder verkaufstechnischen Gründen in drei Lieferungen zerlegt hat. So steht man am Ende des Buchs ziemlich ratlos da und muss sich entscheiden, ob man nun Fräulein von Rauten und ihre Beschützer begleiten und dem nicht eben vertrauenswürdig herüberkommenden Typen mit Revolver ins Innere des Landes folgen möchte oder nicht. Die meisten Fragen, die in diesem ersten Teil aufgeworfen werden, bleiben nämlich offen.

 

Fazit: Spannender und sachkundig geschriebener Roman über eine Reise Old Shatterhands, verfasst nicht von einem Kopisten, sondern von einem Autor, der "was Eigenes" zu bieten hat. Lesenswert, aber auch mit vielen offenen Fragen.

 

Thomas Ostwald: Aufbruch ins Ungewisse. Teil 1 der Trilogie "Die schwarzen Teufel von Missouri". Blitz-Verlag, 2017. 159 S., Euro 12,95.

 

Weitere Karl-May-Fortsetzungen
Axel Halbach: Blutige Schluchten
Klaus-Peter Walter: Sherlock Holmes und Old Shatterhand

 

 

© Petra Hartmann




Foto

Anna Weser: Der Rausch von Helgoland

Geschrieben von Petra , in Helgoland 09 April 2023 · 479 Aufrufe
Helgoland, Krimi

Der Roman "Der Rausch von Helgoland" ist physisch recht dünn, inhaltlich aber ein rappelvolles Paket an krimineller Energie, berauschenden Szenen und Nordsee-Flair, vor allem aber ist er ein erfrischendes Sprachkunstwerk, rotzfrech im Ton, witzig in der Wortwahl und mit dem richtigen Gespür für schräge, komische oder absurde Formulierungen. Als Verfasserin fungiert auf dem Titel eine gewisse "Anna Weser", offenbar ein Pseudonym, das im Klappentext als Elmore Leonard aufgeschlüsselt wird.
Karl - Firmeninhaber, Verkäufer, Kontrolleur, Stewardess und Pilot in Personalunion - muss zwei Passagiere von Helgoland nach Hamburg fliegen. Die Maschine seiner Firma "Helgoland Express" ist allerdings ein echter Seelenverkäufer, den nur noch der Rost zusammenhält. Notwendige Wartungsarbeiten werden nicht oder nur spät durchgeführt, und der Pilot selbst wirft sicherheitshalber die eine oder andere Pille ein, wenn er das Gefühl hat, sonst nicht durchzuhalten. Als Karl und seine beiden Passagiere auf eine Wolkenfront zufliegen und stürmisches Wetter aufzieht, beschließt er, darauf zuzuhalten, und schaltet den Autopiloten ab. Seine letzte Entscheidung.
Das spurlose Verschwinden der Maschine fällt in die Zuständigkeit des Amtsrats Friedhelm Peter aus Braunschweig von der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung beim Luftfahrtbundesamt, Beamter aus Leidenschaft und nicht gerade die hellste Kerze an der Tanne, um es einmal zurückhaltend auszudrücken. Peter ist ehrgeizig, aber intellektuell doch ziemlich herausgefordert und lässt sich durch entsprechende Internet-Verschwörer davon überzeugen, dass das gefürchtete Bermuda-Dreieck aufgrund gewisser meteorologisch-geographischer Störungen in die Nordsee gewandert ist und den fliegenden Schrotthaufen verschlungen hat. Dass er sich auch noch von einer angeblichen Journalistin becircen und flachlegen lässt und seine kühnen Thesen auch öffentlich äußert, wird dem Ruf des Mannes nicht gerade förderlich.
Ernster sind da die Ermittlungen der Kriminalpolizei zu nehmen, die einer ganz großen Drogengeschichte auf die Spur kommt. Der vermeintliche Selbstmord eines Junkies in einem baufälligen Haus, das nach Hasch, Eiter und Fäkalien müffelt, ist nur der Auftakt zu einer Mordserie aus nicht eben schönen Toden. Und dann ist da auch noch der Betriebsausflug einer hannöverschen Firma, deren Mitglieder an Bord der "Medusa" Zeugen werden, wie eine Leiche von der Schraube des Motors gehäckselt wird.
Das Buch punktet jedoch vor allem durch seinen trockenen Zynismus und die bissigen Bemerkungen über diverse Personengruppen und norddeutsche Besonderheiten. So heißt es über die Möglichkeiten, auf der Insel Wangerooge Autos zu bewegen, unsentimental und pragmatisch:

 

"Irgendein Ureinwohner hatte eines Tages beim Gemeinderat den Antrag gestellt, auf der autofreien Insel Wangerooge, zum Zweck der Überführung, den Strand und die Wege mit Autos benutzen zu dürfen. Zuerst dachte man, das sei ein im Suff ausgebrüteter Scherz, aber nein, der Kollege hatte sich durchaus Gedanken gemacht. Was wäre, wenn einer der vielen nach Bremerhaven gehenden Autotransporter stranden würde? Dann müsste man die Autos doch bergen und in Besitz nehmen. Dann würden vermutlich auf jeden Einwohner zwanzig Autos entfallen und das müsste ja wohl im Sinne einer vorausschauenden Kommunalpolitik geregelt werden, oder etwa nicht? Man müsse sich bloß mal überlegen, wie teuer das würde, wenn man für jede Fahrt ein Strafmandat bekäme.
Man einigte sich im Gemeinderat schließlich unter der Hand darauf, dass der Inselpolizist großzügig von jeglicher Ahndung absehen würde, falls dieser unverhoffte Glücksfall jemals eintritt. Wangerooger waren schließlich inselweit für ihren Pragmatismus bekannt."

 

Der Roman ist reich an harten Szenen und grausamen Handlungen. Das Drogenmilieu ist kein Ponyhof. Doch durch den rotzigen Hardboiled-Sprachstil wird das Ganze eher ein freches Sprachkunstwerk als eine erschütternde Drogenreportage. Dass man am Ende das Motiv des Mörders sehr gut verstehen kann, macht die strafbaren Handlungen natürlich in keinster Weise verzeihlich.

 

Fazit: Dreckiger Drogenkrimi mit zauberhaft-rotziger Sprache und herrlich absurden Handlungen und schrägen Figuren. Großartiger Stoff, ausgesprochen lesenswert.

 

Anna Weser: Der Rausch von Helgoland. Bremen: MusketierVerlag, 2020. 168 S., Euro 20,80.

 

© Petra Hartmann




Foto

Das elektronische Herz des Donnervogels

Geschrieben von Petra , in Donnervogel 04 April 2023 · 413 Aufrufe
Donnervogel

Ab jetzt könnt ihr meinen Indianer-Roman "Das Herz des Donnervogels" auch auf dem E-Reader lesen. Das E-Book ist zum Preis von Euro 3,99 erhältlich. Erwerben könnt ihr es unter anderem bei Amazon oder direkt beim Blitz-Verlag.

 

Hinweis:
Die Printausgabe des Buches umfasst 282 Seiten.
Die exklusive Sammler-Ausgabe als Taschenbuch ist nur auf der Verlagsseite des Blitz-Verlages erhältlich. Wer lieber ein gedrucktes Buch haben möchte, erhält es hier.




Foto

Rückgratbruch

Geschrieben von Petra , in Krimskrams 01 April 2023 · 519 Aufrufe
Krimskrams

Aus meinem Tagebuch: Rückgratbruch

 

Am Samstag parkt bei uns vor dem Supermarkt immer der Hähnchenwagen. Und wann immer ich das Wochenende zu Hause verbringe, hole ich mir ein halbes Maxi-Hähnchen. Heute auch wieder.
Nur ein Kunde steht vor mir. "Ein halbes Maxi-Hähnchen", bestellt er, und ich will schon sagen: "Ich nehme dann die andere Hälfte", da passiert es: Der Hähnchen-Brater teilt das Tier mit der Geflügelschere und beginnt zu schimpfen. Dann zieht er das halb zerlegte Hähnchen vom Spieß ab, lässt es auf die Arbeitsplatte fallen und schneidet ein neues durch. "Das passiert immer, wenn wir neue Leute haben", brummelt er. "Wenn man den Spieß nicht richtig durchsticht, dann zerbricht man dem Hähnchen das Rückgrat. Vorhin hatte ich schon eins. Man sollte sich beschweren."
Ich starre schockiert auf das zerbrochene Huhn, das etwas aus der Form geraten ist und mit verdrehten Knochen daliegt. "Schmeißen Sie das jetzt etwa weg?", frage ich.
"Ja, klar, verkaufen kann ich das nicht mehr. Da können Sie nur noch Hühnerfrikassee draus machen."
Ich hole tief Luft. "Geben Sie mir die Hälfte davon. Ich nehm's auch so."
Er zögert, nickt dann. "Dann berechne ich Ihnen nur den Preis für das normale Huhn", sagt er.
Ersparnis: 50 Cent gegenüber der Maxi-Version. Und er packt mir noch den zweiten Schenkel mit dazu.
Ich schaue auf die erbärmlichen Reste, die noch da liegen. "Das war mal ein Lebewesen", sage ich. "Wissen Sie was? Geben Sie mir den Rest auch noch."
Tja, und dann sitze ich da am Mittagstisch, muss plötzlich die doppelte Portion verdrücken und merke, wie groß zwei halbe Maxi-Hähnchen eigentlich sind. Trotzdem: Ihr beiden sollt nicht umsonst gestorben sein. Und vergessen sollt ihr auch nicht sein. Immerhin werde ich euch noch lange an den Hüften mit mir herumtragen.
Kennt ihr diesen Cartoon mit dem Mammut, das auf der Waage steht? Das Tier blickt traurig auf die Anzeige und murmelt: "Das liegt nur daran, dass ich so schwere Knochen habe." Bei mir liegt es nicht daran. Ich habe keine schweren Knochen. Nur ein weiches Herz.

 

© Petra Hartmann




Foto

Der Junge Adler ist gelandet

Geschrieben von Petra , in Donnervogel 29 Mrz 2023 · 428 Aufrufe
Donnervogel

Er ist da! Heute habe ich ein Paket voller Donnervögel vom Blitz-Verlag bekommen. Die Bücher sehen sehr schön aus, liegen gut in der Hand, und das Format gefällt mir auch. Jetzt hoffe ich, dass es den Lesern auch gefältt. Auf jeden Fall hat es mir sehr viel Spaß gemacht, die Geschichte des Jungen Adlers und seiner Flugversuche aufzuschreiben.

 

Wer "Das Herz des Donnervogels" lesen möchte, wird hier fündig:
https://www.blitz-ve...on=buch&id=3955

 

E-Book und Hörbuch sollen folgen.

 

Und ich gönne mir jetzt erstmal eine eiskalte Cola und lehne mich entspannt zurück.

 

Eingefügtes Bild








Das Herz des Donnervogels, 2023

MEHILUM_t.jpg

 

Der Klappentext:
Ein Indianer taucht in dem verschlafenen Küstenstädtchen Kitty Hawk auf. Die Witwe Murdoch ist überzeugt, dass der Fremde ein Kundschafter ist und bald seine roten Spießgesellen zum Morden und Plündern mitbringen wird. Doch Junger Adler hat andere Pläne. Er träumt vom Fliegen und wartet auf das Eintreffen zweier verrückter Fahrradhändler.
Karl-May-Fans kennen Junger Adler bereits aus dem Roman Winnetous Erben. Die Vorgeschichte zu diesem Buch wird nun von Petra Hartmann erzählt.

 

Buch-Infos:
Petra Hartmann DAS HERZ DES DONNERVOGELS
Band 18, Abenteuer-Roman
Exklusive Sammler-Ausgabe
Seiten: 282

Taschenbuch
VÖ: April 2023
Künstler: MtP-Art (Mario Heyer)
Künstler (Innenteil): MtP-Art (Mario Heyer)
Preis: 12,95 Euro

 

Bestellen beim Blitz-Verlag

 

Das E-Book ist zum Preis von Euro 3,99 erhältlich.

Unter anderem bei Amazon

oder direkt beim Blitz-Verlag.

 

 

 

Falkenblut, 2020

c86b871350047896.jpg

 

Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Widar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus ...

Es ist eine schaurige Welt, in der sich die junge Walküre behaupten muss. Doch Valkrys wäre keine echte Falkin, wenn sie einem Kampf aus dem Weg gehen würde. Todesmutig und mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor stürzt sie sich in die Begegnungen mit Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfen, Berserkern, Hexen, Meerungeheuern und dem furchtbaren Totenschiff Naglfari.

 

 

Petra Hartmann: Falkenblut.

Sibbesse: Hottenstein, 2020.

Broschiert, 247 S., Euro 11.

ISBN 978-3935928991

 

Bestellen im Hottenstein-Verlags-Shop

 

Bestellbar unter anderem bei Amazon

Hörbuch: Drachen! Drachen! 2020

1c4bd51348435737.jpg

 

Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren. Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist - und gelegentlich fies!

Die Autoren: Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.

 

Herausgeber: Petra Hartmann, Frank G. Gerigk

Sprecher: Tim Schmidt

Blitz-Verlag

Ungekürzte Lesung

mp3-Download

611 Minuten, 495.91 MB

9783991093435

 

Zu bestellen unter anderem bei Thalia oder bei Amazon.

Nestis und die verbotene Welle, 2017

3f80dd532215286.jpg

 

Meerprinzessin Nestis und ihre Freunde sind sauer: Lehrer Seestern meint, dass laute Haifischmusik nichts für Kinder ist. Und der Kronrat stimmt ihm zu. Deshalb bekommt die Band »Ã˜lpæst« Auftrittsverbot in der gesamten Nordsee. Doch plötzlich ist deren Musik überall zu hören: Ein Piratensender strahlt die Hits der Knorpelfischgang lautstark aus.

Als eine hochexplosive Kugelmine über dem blauen Glaspalast im Meer dümpelt und ein führungsloser Öltanker in die Nordsee einfährt, droht eine wirkliche Ölpest. Gelingt es den Meerkindern, ein Unglück zu verhindern?

 

Petra Hartmann: Nestis und die verbotene Welle. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Voraussichtlich ab Juni 2017 erhältlich.

Buch-Infos: ca. 152 Seiten, 14,2 x 20,6 cm, Hardcover, zahlreiche s/w-Illustrationen, mit Fadenheftung, Euro 14,90, ISBN 978-3-977066-00-1

 

Leseprobe

 

Bestellen beim Verlag Monika Fuchs.

Bestellen bei Amazon.

Demantin, 2016

514f43516064341.jpg

 


Demantin, der junge König von Antrium, liebt die griechische Königstochter Sirgamot. Doch ihr Vater ist strikt gegen die Hochzeit. Immerhin ist Sirgamot erst zwölf Jahre alt. So zieht Demantin in die Welt, um Ruhm zu erwerben, den Namen seiner Geliebten durch seine Taten zu verherrlichen und sich dem griechischen König als Schwiegersohn zu empfehlen. Er besteht heldenhafte Kämpfe, erwirbt sich die Freundschaft der Königin und des Königs von England und besiegt ein schauriges Meerweib. Letzteres allerdings erweist sich als verhängnisvoll. Denn die sterbende Unholdin verflucht Demantin und prophezeit, dass seine Geliebte mit dem üblen König Contriok verlobt werden soll. Kann Demantin noch rechtzeitig zurückkehren, um die Hochzeit zu verhindern?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Demantin. Ein Ritter-Epos
128 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 9-78-3-940078-34-6
8,95 EUR

 

Bestellen bei Amazon

Leseprobe

 

Crane, 2016

09ac37516063082.jpg

 

Gayol, der Sohn des ungarischen Königs, hat in jugendlichem Übermut den alten Hofmarschall seines Vaters zum Wettkampf herausgefordert und eine peinliche Niederlage erlitten. Aus Scham flüchtet er und gerät ins Reich des deutschen Kaisers, wo er unerkannt unter dem Namen Crane (Kranich) eine Stellung als Kämmerer annimmt und bald sehr beliebt ist. Doch als der Fremde und die Kaiserstochter einander näher kommen und Hofbeamten Unzucht und eine unstandesgemäße Liebschaft wittern, beginnt eine schwere Zeit für Königssohn und Kaiserstochter. Kann Gayol sich auf die Treue Acheloydes verlassen? Und kann die lebensbedrohliche Krankheit der Prinzessin noch geheilt werden?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Crane. Ein Ritter-Epos
84 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 978-3-940078-48-3
6,95 EUR

 

Bestellen bei Amazon

Leseprobe

Hut ab, Hödeken! 2015

7451c5416255075.jpg

 

Ein rasender Bischof auf dem Rennstieg.
Wegweiser, die sich wie von Geisterhand drehen.
Jäger in Todesangst.
Bierkutscher mit unheimlicher Fracht.
Ein stammelnder Mönch,
der plötzlich zum brillanten Redner wird.
Sollte da Hödeken seine Hand im Spiel haben?
Sagen um einen eigenwilligen Geist
aus dem Hildesheimer Land,
frisch und frech nacherzählt
von Petra Hartmann.

 

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken!

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

101 S., Euro 7,95.

ISBN 978-3-940078-37-7

 

Bestellen bei Amazon

 

Leseprobe

Freiheitsschwingen, 2015

bbcbde412262119.jpg

 

 

Deutschland in den 1830er-Jahren: Für Handarbeit, arrangierte Ehe und Kinderkriegen hat die junge Bürgermeistertochter wenig übrig. Stattdessen interessiert sie sich für Politik und Literatur und greift sehr zum Leidwesen ihres Vaters selbst zur Feder, um flammende Texte für die Gleichberechtigung der Frau und die Abschaffung der Monarchie zu verfassen. Angestachelt von der revolutionären Stimmung des Hambacher Festes versucht sie, aus ihrem kleinbürgerlichen Dasein auszubrechen und sich als Journalistin zu behaupten. Gemeinsam mit ihrer großen Liebe verschreibt sie sich dem Kampf für ein freies, geeintes Deutschland und schlägt den Zensurbehörden ein Schnippchen. Die Geheimpolizei ist ihnen jedoch dicht auf den Fersen, und die junge Journalistin begeht den verhängnisvollen Fehler, ihre Gegner zu unterschätzen

 

Petra Hartmann: Freiheitsschwingen

Personalisierter Roman

München: Verlag Personalnovel, 2015

ca. 198 Seiten. Ab Euro 24,95.

(Einband, Schriftart und -größe, Covergestaltung etc. nach Wahl.)

 

Bestellen unter:

www.tinyurl.com/Freiheitsschwingen

 

Timur, 2015

3d97d1421549841.jpg

 

 

Wer ist der bleiche Jüngling im Verlies unter der Klippenfestung? Prinzessin Thia will ihn retten. Doch wer Timurs Ketten bricht, ruft Tod und Verderben aus der Tiefe hervor. Als der Blutmond sich über den Horizont erhebt, fällt die Entscheidung ...

 

Beigaben:

Nachwort zur Entstehung

Original-Erzählung von Karoline von Günderrode

Autorinnenbiografien

Bibliografie

 

Petra Hartmann: Timur

Coverillustration: Miguel Worms

Bickenbach: Saphir im Stahl, 2015.

ISBN: 978-3-943948-54-7

Taschenbuch, 136 S.

Euro 9,95

 

 

Ulf, 2015

943511404579110.jpg

 

 

Ein Roman-Experiment mit ungewissem Ausgang: Ulf (Magisterstudent unbekannter Fachrichtung), stammt aus einem Dorf, das mehrmals jährlich überschwemmt wird. Zusammen mit Pastor Dörmann (Geistlicher unbekannter Konfession) und Petra (Biografin ohne Auftrag) überlegt er, was man dagegen tun kann. Als ein vegetarisches Klavier die Tulpen des Gemeindedirektors frisst und das Jugendamt ein dunkeläugiges Flusskind abholen will, spitzt sich die Situation zu. Nein, Blutrache an Gartenzwergen und wütende Mistgabelattacken sind vermutlich nicht die richtigen Mittel im Kampf für einen Deich ...
Mal tiefgründig, mal sinnlos, etwas absurd, manchmal komisch, teilweise autobiografisch und oft völlig an den Haaren herbeigezogen. Ein Bildungs- und Schelmenroman aus einer Zeit, als der Euro noch DM und die Bahn noch Bundesbahn hieß und hannöversche Magister-Studenten mit dem Wort "Bologna" nur eine Spaghettisauce verbanden.

 

Petra Hartmann:

Ulf. Ein Roman-Experiment in zwölf Kapiteln.

eBook

Neobooks 2015

Euro 2,99

Erhältlich unter anderem bei Amazon

Vom Feuervogel, 2015

e23b35438858636.jpg

 

Ein Tempel in der Wüste. Heilige Männer, die sich dem Dienst des Feuervogels geweiht haben. Ein Hirtenjunge, der seinem Traum folgt. Aber wird der alte und kranke Phönix wirklich zu neuem Leben wiederauferstehen, wenn der Holzstoß niedergebrannt ist? Eine Novelle von Idealen und einer Enttäuschung, die so tief ist, dass kein Sonnenstrahl je wieder Hoffnung bringen kann.

 

Petra Hartmann:

Vom Feuervogel. Novelle.

Erfurt: TES, 2015.

BunTES Abenteuer, Heft 30.

40 Seiten, Euro 2,50 (plus Porto).

Bestellen unter:

www.tes-erfurt.jimdo.com

 

eBook:

Neobooks, 2015.

Euro 1,99.

Unter anderem bei Amazon

Nestis und die Hafenpiraten, 2014

57c6811076139894.jpg



Endlich Sommerferien! Nestis und ihre Freunde freuen sich auf sechs Wochen Freiheit und Abenteuer. Doch ausgerechnet jetzt verhängt der Kronrat ein striktes Ausgehverbot für alle Meerkinder. Denn in der Nordsee treibt plötzlich ein furchtbares “Phantom† sein Unwesen. Möwen, Lummen und Tordalke werden von einem unheimlichen Schatten unter Wasser gezerrt und verschwinden spurlos.

Nestis beschließt, den Entführer auf eigene Faust zu jagen. Als ein Dackel am Strand von Achterndiek verschwindet, scheint der Fall klar: Die gefürchteten “Hafenpiraten" müssen dahinter stecken. Zusammen mit ihrem Menschenfreund Tom wollen die Meerkinder der Bande das Handwerk legen ...

Petra Hartmann: Nestis und die Hafenpiraten
Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014
ISBN 978-3-940078-84-1
14,90 EUR

 

 

Leseprobe unter

 

www.tinyurl.com/nestis2

Blitzeis und Gänsebraten, 2014

ffec70381999188.jpg

 

Weihnachten im Potte †¦

†¦ ist so vielfältig wie die Menschen, die dort leben. Und deshalb findet sich auf diesem Bunten Teller mit 24 Hildesheimer Weihnachtsgeschichten für jeden etwas: romantische Erzählungen und freche Gedichte, Erinnerungen an die Nachkriegszeit, Geschichten von neugierigen Engeln, eifrigen Wichteln und geplagten Weihnachtsmännern. Der Huckup und die »Hildesheimer Weisen« fehlen auch nicht. Was es aber mit dem Weihnachtswunder an der B6 auf sich hat, erfahren Sie auf Seite 117. - Greifen Sie zu!

 

 

Petra Hartmann & Monika Fuchs (Hrsg.): Blitzeis und Gänsebraten. Hildesheimer Weihnachtsgeschichten.

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

144 Seiten | 12 x 17 cm | Paperback |

ISBN 978-3-9400787-57-5
8,90 EUR

 

Leseprobe

Beim Vorderhuf meines Pferdes, 2014

Eingefügtes Bild

Das Messer zuckte vor. Fauchend wich die riesige Katze zurück. Doch nur, um sofort wieder anzugreifen. Das Mädchen, das auf dem Leichnam seiner Stute kauerte, schien verloren.
Acht Jahre ist Steppenprinzessin Ziris alt, als sie bei einem Sandkatzenangriff ihr Lieblingspferd verliert. Ist es wirklich wahr, was ihr Vater sagt? "Alle Pferde kommen in den Himmel ..."
Drei Erzählungen aus der Welt der Nearith über edle Steppenrenner, struppige Waldponys und die alte graue Stute aus Kindertagen.

Petra Hartmann: Beim Vorderhuf meines Pferdes. Neue Geschichten aus Movenna. eBook, ca. 30 Seiten. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014. Euro 0,99.

Erhältlich unter anderem bei Amazon.

Darthula, 2014

Eingefügtes Bild

Darthula ist die Tochter eines irischen Kleinkönigs, der über das nebelreiche Land Selama herrscht. Als schönste Prinzessin Irlands lebt sie allerdings nicht ungefährlich. Als sie den mächtigen König Cairbar abweist und ihm nicht als seine Braut folgen will, nimmt das Unheil seinen Lauf. Cairbar überzieht das kleine Selama mit Krieg und Vernichtung und rottet Darthulas Familie aus. Mit ihrem Geliebten Nathos wagt die junge Frau die Flucht über die stürmische See. Aber Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...

Beigaben zur Neuausgabe:
Vorwort der Autorin mit Infos zur Entstehungsgeschichte
Übersetzung des "ossianischen Originals"
Autorinnenbiographie und Veröffentlichungsliste

Buch-Informationen:
Petra Hartmann: Darthula, Tochter der Nebel.
Bickenbach: Verlag Saphir im Stahl, 2014.
Taschenbuch. 126 S., Euro 9,95.
ISBN 978-3-943948-25-7

Bestellen bei Saphir im Stahl

Pressearbeit für Autoren, 2014

Eingefügtes Bild

Petra Hartmann, Autorin und langjährige Lokalredakteurin, gibt Tipps für die Pressearbeit vor Ort. Sie erklärt die Wichtigkeit der „Ortsmarke“ für eine Zeitung, gibt Tipps zum Schreiben von Artikeln, zum guten Pressefoto und zum Umgang mit Journalisten. Anschaulich, verständlich, praxisorientiert und für Autoren jedes Genres anwendbar.

Petra Hartmann: Pressearbeit für Autoren. So kommt euer Buch in die Lokalzeitung.
eBook. Neobooks, 2014. Ca. 30 Seiten.
Euro 1,99
Diverse Formate, für alle gängigen eBook-Reader.
Erhältlich z.B. bei Amazon, eBook.de, Thalia, Hugendubel, Weltbild u.a.

Nestis und der Weihnachtssand, 2013

Eingefügtes Bild

Als kleine Weihnachtsüberraschung gibt es für Fans des "großen" Nestis-Buchs "Nestis und die verschwundene Seepocke" jetzt ein kleines bisschen Weihnachtssand: Der Verlag Monika Fuchs hat aus der "Ur-Nestis", einem Helgoland-Märchen aus dem Jahr 2007, jetzt ein eBook gemacht. Mit einem wunderschönen Cover von Olena Otto-Fradina und mit ein paar exklusiven Einblicken in Nestis' Nordseewelt.

Klappentext:
"November 2007: Orkantief Tilo tobt über die Nordsee und reißt große Teile der Helgoländer Düne ins Meer. Wer soll nun die Robbenküste reparieren? Meerjungfrau Nestis wünscht sich einfach mal vom Weihnachtsmann 500.000 Kubikmeter Sand ..."

Bonus-Material:
Die Autorin im Interview mit Wella Wellhorn von der Meereszeitung "Die Gezeiten"
XXL-Leseprobe aus "Nestis und de verschwundene Seepocke"

Petra Hartmann: Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013. 99 Cent.

Erhältlich für den Amazon-Kindle

Nestis und die verschwundene Seepocke, 2013

Eingefügtes Bild


Eine ausführliche Leseprobe findet ihr hier:
www.tinyurl.com/nestis


Wütend stampft Meerjungfrau Nestis mit der Schwanzflosse auf. Ihre Schwester Undine ist von den Menschen gefangen worden – und weder Meerkönig noch Kronrat wagen, die Kleine zu retten. Aber Nestis fürchtet sich nicht einmal vor den furchtbarsten Monstern des Meeres. Zusammen mit ihren Freunden bricht sie auf zur Rettungsaktion, und es zeigt sich, dass tollpatschige Riesenkraken und bruchrechnende Zitteraale großartige Verbündete sind.
Petra Hartmann entführt ihre Leser in eine etwas andere Unterwasserwelt mit viel Humor und Liebe zum Detail. Trotz des phantastischen Meermädchen-Themas findet der Leser auch sehr viel naturnahe Beobachtungen aus Nord- und Ostsee, lernt die Meerbewohner und ihre Probleme kennen. Dabei werden unter anderem auch die Meeresverschmutzung, Fischerei und die wenig artgerechte Haltung von Haien in Aquarien behandelt.
Zauberhaft dazu die Zeichnungen von Olena Otto-Fradina.

Text: Petra Hartmann
Bilder: Olena Otto-Fradina
| Hardcover | 14,8 x 21 cm
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2013
151 S., Euro 14,90
ISBN 978-3-940078-64-3


eBook:
Amazon-Kindle, 2154 KB
Euro 6,99
http://amzn.to/JJqB0b

Autorenträume, 2013

Eingefügtes Bild


Autorinnen und Autoren schicken ihre Leser in vergangene Zeiten, ferne Länder, phantastische Welten, spannende Abenteuer und bringen sie zum Träumen.
Wovon aber träumen Autoren? Vom Nobelpreis? Vom Bestseller? Vom Reich-und-berühmt-werden? Oder einfach nur davon, eines Tages vom Schreiben leben zu können? Vom Lächeln auf dem Gesicht eines Kindes, wenn das neue Märchen vorgelesen wird? Oder sind es schreckliche Albträume, die der angebliche Traumberuf mit sich bringt? Werden Schriftsteller nachts im Schlaf gar von Verlegern, Lektoren, Rezensenten oder Finanzbeamten bedroht?
Monika Fuchs und Petra Hartmann starteten eine »literarische Umfrage«, wählten aus den über 300 Antworten 57 phantasievolle Beiträge aus und stellten sie zu diesem Lesebuch zusammen. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des Autorenalltags und träumen Sie mit!
Von jedem verkauften Buch wird 1 Euro an das Hilfswerk Brot & Bücher e.V. der Autorin Tanja Kinkel gespendet, die auch das Geleitwort zum Buch schrieb.

Petra Hartmann und Monika Fuchs (Hrsg.):
Autorenträume. Ein Lesebuch.
ISBN 978-3-940078-53-7
333 S., Euro 16,90

Bestellen beim Verlag Monika Fuchs

Mit Klinge und Feder, 2013

Eingefügtes Bild


Phantasie statt Völkerschlachten - das war das Motto, unter dem die Phantastik Girls zur Schreibfeder griffen. Mit Humor, Gewitztheit und ungewöhnlichen Einfällen erzählen sieben Autorinnen ihre Geschichten jenseits des Mainstreams der Fantasy. Kriegerinnen und gut bewaffnete Zwerge gehören dabei genau so zum Personal wie sprechende Straßenlaternen, Betonfresser oder skurrile alte Damen, die im Bus Anspruch auf einen Behindertensitzplatz erheben. Dass es dennoch nicht ohne Blutvergießen abgeht, ist garantiert: Immerhin stecken in jeder der Storys sechs Liter Herzblut. Mindestens.

Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns.
Mit Geschichten von Linda Budinger, Charlotte Engmann, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl.
Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. 978-3943378078
247 S., Euro 9.
Bestellen bei Amazon

eBook:
396 KB, Euro 5,49.
Format: Kindle
Bestellen bei Amazon

Das Serum des Doctor Nikola, 2013

Eingefügtes Bild

Berlin, 1927. Arbeitslos, pleite und mit der Miete im Rückstand: Bankierssohn Felix Pechstein ist nach dem "Schwarzen Freitag" der Berliner Börse ganz unten angekommen. Da erscheint das Angebot, in die Dienste eines fremden Geschäftsmannes zu treten, eigentlich als Geschenk des Himmels. Doch dieser Doctor Nikola ist ihm mehr als unheimlich. Vor allem, als Felix den Auftrag erhält, Nikola zu bestehlen ...

Petra Hartmann: Das Serum des Doctor Nikola
Historischer Abenteuerroman.
ISBN 978-3-938065-92-1
190 S., 12,95 Euro.
Bestellen beim Wurdack-Verlag

Leseprobe

Hörbuch: Der Fels der schwarzen Götter, 2012

Eingefügtes Bild

Bei einer Mutprobe begeht der junge Ask einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat.
Bald wissen die Völker des Berglandes nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...

Der Fels der schwarzen Götter.
Hörbuch. 8 Stunden, 57 Minuten.
Sprecherin: Resi Heitwerth.
Musik: Florian Schober.
Action-Verlag, 2012.
CD/DVD: 16,95 Euro
mp3-Download: 11,95 Euro

Hörbuchfassung des 2010 im Wurdackverlag erschienenen Buchs "Der Fels der schwarzen Götter".

Termine

Lesungen

 

Sonntag, 7. April 2024: Lesung aus "Das Herz des Donnervogels" beim Kunstkreis Laatzen. Hildesheimer Straße 368, 30880 Laatzen Ortsteil Rethen. Beginn: 16.30 Uhr.

 

 

Messen, Cons, Büchertische

 

Samstag, 21. Oktober 2023: Buchmessecon. Bürgerhaus Sprendlingen, Fichtestraße 50, 63303 Dreieich. 10 bis 20 Uhr. Ich bin mit einem Büchertisch vertreten.

Links

Meine Heimseite:

www.petrahartmann.de

 

Facebook-Autorenseite:

www.facebook.com/AutorinPetraHartmann/

 

Seite der Nestis-Serie:

www.nestis.net

 

Nestis auf Facebook:

www.facebook.com/nestis.net/

 

Nestis auf Twitter:

https://twitter.com/NestisLogbuch

 

Die Falkin auf Facebook:

https://www.facebook.com/FalkinValkrys

 

Neueste Kommentare

Biografie

Petra Hartmann, Jahrgang 1970, wurde in Hildesheim geboren und wohnt in Sillium. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft in Hannover. Auf den Magisterabschluss folgten die Promotion mit einer Doktorarbeit über den jungdeutschen Schriftsteller Theodor Mundt und ein zweijähriges Volontariat bei der Neuen Deister-Zeitung in Springe. Anschließend war sie dort fünf Jahre Lokalredakteurin. Ferner arbeitete sie für die Leine-Zeitung in Neustadt am Rübenberge, die Nordsee-Zeitung in Bremerhaven, die Neue Presse in Hannover und die Volksstimme in Gardelegen. Derzeit ist sie bei der Goslarschen Zeitung beschäftigt.
Als Schriftstellerin liebt sie vor allem das fantastische Genre. Sie verfasst hauptsächlich Fantasy und Märchen. Bekannt wurde sie mit ihren Fantasy-Romanen aus der Welt Movenna. Mit den Abenteuern der Nordsee-Nixe Nestis legte sie ihre erste Kinderserie vor. Sie errang mit ihren Geschichten dreimal den dritten Platz bei der Storyolympiade und wurde 2008 mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet.

September 2023

M D M D F S S
    123
45678910
11121314151617
181920212223 24
252627282930 

Leserunden zum Nachlesen

Leserunde zu "Darthula, Tochter der Nebel" auf Lovelybooks. Mit Autorin Petra Hartmann und Cover-Künstler Miguel Worms: http://www.lovelyboo...nde/1201913120/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Nestis und die verschwundene Seepocke": Mit Autorin Petra Hartmann und Verlegerin Monika Fuchs:

http://www.lovelyboo...nde/1166725813/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Mit Klinge und Feder": Mit den Autorinnen Linda Budinger, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl: http://www.lovelyboo...nde/1156671163/

 

Leserunde zu "Falkenblut" auf Lovelybooks: https://www.lovelybo...263/2687604262/

Geschichten über Nestis

Bücher
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

"Nestis und die verbotene Welle. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.

 

Mini-Buch

"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.

eBooks
"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.

"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

Hörbuch
"Eine Hand voll Weihnachtssand." In: Petra Hartmann: "Weihnachten im Schneeland". Gelesen von Karin Sünder. Mit Musik von Simon Daum. Essen: Action-Verlag, 2010. (mp3-Download und CD-ROM)

Beiträge zu Anthologien
"Weihnachtssand für Helgoland." In: "Wenn die Biiken brennen. Phantastische Geschichten aus Schleswig-Holstein." Hrsg. v. Bartholomäus Figatowski. Plön: Verlag 71, 2009. S. 163-174.

Hödeken-Lesestoff

Buch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. 101 S., Euro 7,95. ISBN 978-3-940078-37-7. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

 

Hörbuch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. 2 CD. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Euro 14,95. ISBN: 978-3940078414. Unter anderen erhältlich bei Amazon.

 

eBook

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

 

Geschichten

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg. In: Hildesheimliche Autoren e.V.: Hildesheimer Geschichte(n). Ein Beitrag zum 1200-jährigen Stadtjubiläum. Norderstedt: Book on Demand. 196 S., Euro 9,99. ISBN 978-3734752698. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

Die glücklose Hasenjagd. In: MVP-M. Magazin des Marburger Vereins für Phantastik. Marburg-Con-Ausgabe. Nr. 19b. S. 36-40.

 

Lesung

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg, Radio Tonkuhle, Sendung vom April 2015.

 

Movenna-Kompass

Übersicht über die Romane und Erzählungen aus Movenna


Bücher

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2004. 164 S.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2007. 188 S.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2010. 240 S.

 

eBooks

 

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Beim Vorderhuf meines Pferdes. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Hörbuch

Der Fels der schwarzen Götter. Action-Verlag, 2012.


Movennische Geschichten in Anthologien und Zeitschriften

Die Krone Eirikirs. In: Traumpfade (Anthologie zur Story-Olympiade 2000). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2001. S. 18-25.
Flarics Hexen. In: Geschöpfe der Dunkelheit (Anthologie zur Story-Olympiade 2001). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2002. S. 22-28.
Raubwürger. In: Kurzgeschichten, September 2004, S. 20f.
Furunkula Warzenkraish. Elfenschrift, dritter Jahrgang, Heft 2, Juni 2006. S. 10-14.
Der Leuchtturm am Rande der Welt. In: Elfenschrift, vierter Jahrgang, Heft März 2007, S. 18-21.
Gewitternacht. In: Im Bann des Nachtwaldes. Hrsg. v. Felix Woitkowski. Lerato-Verlag, 2007. S. 57-60.
Pfefferkuchen. In: Das ist unser Ernst! Hrsg. v. Martin Witzgall. München: WortKuss Verlag, 2010. S. 77-79.
Winter-Sonnenwende. In: Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns. Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. S. 51-59.
Der Reiter auf dem schwarzen Pferd. Ebd. S. 60-68.

Die Blaubeerbrücke. In: Met-Magie. Hrsg. v. Amandara M. Schulzke und Nadine Muriel. Hamburg: Acabus Verlag, 2022. S. 163-174.

 

 

Movennische Geschichten in Fanzines

Föj lächelt. In: Alraunenwurz. Legendensänger-Edition Band 118. November 2004. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 23.
Raubwürger. In: Drachenelfen. Legendensänger-Edition Band 130. Januar 2006. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 3-5.
Goldauge. In Phantastische Geschichten mit den Phantastik Girls. (Broschüre der Phantastik Girls zum MarburgCon 2007)


Aufsätze

Wie kann man nur Varelian heißen? Über das Unbehagen an der Namensgebung in der Fantasy. In: Elfenschrift, 5. Jahrgang, März 2008. S. 16f.


Movennische Texte online

Aus "Geschichten aus Movenna":
König Surbolds Grab
Das letzte Glied der Kette
Brief des Dichters Gulltong
Der Kranich
Die Rückkehr des Kranichs

Aus "Ein Prinz für Movenna":
Der Leuchtturm am Rand der Welt
Furunkula Warzenkraish
Gewitternacht

Aus "Der Fels der schwarzen Götter":
Der Waldalte
Hölzerne Pranken
Im Bann der Eisdämonen

Die Bibliothek der Falkin

Übersicht über die Romane und Novellen über die Walküre Valkrys, genannt "die Falkin"

Bücher

Die letzte Falkin. Heftroman. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2010.
Falkenblut. Sibbesse: Hottenstein-Verlag, Sommer 2020.

eBooks

Falkenblut. Vier Fantasy-Romane. eBook-Ausgabe. Chichili und Satzweiss.com, 2012. (vergriffen)

Falkenfrühling. Novelle. eBook. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2011. (vergriffen)

Falkenfrühling. Novelle. In: Best of electronic publishing. Anthologie zum 1. Deutschen eBook-Preis 2011. eBook. Chichili und Satzweiss.com, 2011. (unter anderem erhältlich bei Thalia und Amazon)


Aufsatz

Aegirs Flotte - ein Nachruf. In: Fandom Observer, Dezember 2011. S. 16-18. Online-Magazin und Blogversion

Drachen! Drachen! 2012

1c4bd5198119607.jpg


Frank G. Gerigk & Petra Hartmann (Hrsg.)
DRACHEN! DRACHEN!
Band 01, Drachen-Anthologie
ISBN: 978-3-89840-339-9
Seiten: 384 Taschenbuch
Grafiker: Mark Freier
Innengrafiker: Mark Freier
Preis: 14,95 €
Bestellen beim Blitz-Verlag

Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren.
Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist - und gelegentlich fies!

Die Autoren:
Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.
Originalveröffentlichung!

Die Schlagzeile, 2011/2012

0e8ead243950143.jpg


Petra Hartmann: Die Schlagzeile.
Personalisierbarer Roman.
PersonalNovel Verlag, 2011.
eBook: PersonalNovel, 2012.
Personalisieren und bestellen

Verschlafen und idyllisch liegen sie da, die Orte Barkhenburg, Kleinweltwinkel und Reubenhausen. Doch dann stört der Diebstahl einer Heiligenfigur die Ruhe: Ein jahrhundertealter Hass bricht wieder aus und ein hitziger Streit entflammt, der aus Freunden Feinde und aus friedlichen Nachbarn sich prügelnde Gegner macht. Mittendrin: Eine Journalistin, die bereit ist, für eine Schlagzeile im Sommerloch alles zu geben. Mit viel Einsatz und einer Prise Humor versucht sie, das Geheimnis um die verschwundene Hubertus-Statue aufzuklären, und muss sich dabei mit erregten Politikern, aufgebrachten Dorfbewohnern und einem nervösen Chefredakteur herumschlagen. Aber die Journalistin lässt sich nicht unterkriegen - bis ihr ein Anruf fünf Minuten vor Redaktionsschluss die Schlagzeile zunichtemacht...

Falkenblut, 2012

d1b5a3206395602.jpg


Petra Hartmann: Falkenblut.
Vier Romane in einem Band.
E-Book
Satzweiss.com - chichili agency, 2012.
3,99 Euro

 

Nicht mehr lieferbar!

Neuausgabe in Vorbereitung.


Die Abenteuer der jungen Walküre Valkrys beginnen an ihrem ersten Arbeitstag und ausgerechnet dort, wo die germanischen Götter- und Heldensagen enden: Ragnarök, die Endzeitschlacht, ist geschlagen, Götter und Riesen haben sich gegenseitig aufgerieben, die wenigen Überlebenden irren ziellos durch die Trümmer des zerbrochenen Midgard. An der Seite des neuen Götterkönigs Widar muss sich Valkrys nun behaupten. Dabei trifft sie auf Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfe, Berserker, Hexen, riesenhafte Meerungeheuer und das furchtbare Totenschiff Naglfari. Leseempfehlung ab 12 Jahren.

Meine Bücher 1998 - 2011

Angehängtes Bild: Cover_falkenfruehling.jpg

Petra Hartmann
Falkenfrühling
eBook
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN: 978-3-939139-59-1

Wegen Verkauf des Arcanum-Verlags ist die Ausgabe nicht mehr erhältlich, aber die Zweitveröffentlichung in der eBook-Anthologie "Best of electronic publishing" gibt es noch als epub oder Kindle-Ausgabe.

Valkrys träumt davon, eine echte Walküre zu sein. Sie springt, noch Kind, vom Dach des Langhauses.
Alle Ermahnungen ihrer Eltern sind vergeblich, sie macht sich an den Aufstieg zum Gipfel der nahen Klippe, besessen vom "Traum vom Fliegen" ...

Fünfter Platz beim Deutschen eBook-Preis 2011.

Angehängtes Bild: dieletztefalkin2.jpg

Petra Hartmann
Die letzte Falkin
Roman.
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-62-1
Bestellen beim Arcanum-Verlag

Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Vidar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus †¦


Angehängtes Bild: felsBig.jpg

Petra Hartmann
Der Fels der schwarzen Götter
Roman
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-64-8
Bestellen beim Wurdack-Verlag


Hochaufragende Felswände, darin eingemeißelt weit über tausend furchteinflößende Fratzen, die drohend nach Norden blicken: Einer Legende zufolge sind die schwarzen Klippen das letzte Bollwerk Movennas gegen die Eisdämonen aus dem Gletscherreich.
Doch dann begeht der junge Ask bei einer Mutprobe einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat. Und die Völker des Berglandes wissen bald nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...


Angehängtes Bild: Darthula_klein.jpg

Petra Hartmann
Darthula
Heftroman
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-32-4
Bestellen beim Arcanum-Verlag


Darthula, die schönste Prinzessin der Nebellande, beschwört Krieg, Tod und Vernichtung über ihr heimatliches Selama herauf, als sie den Heiratsantrag des mächtigen Königs Cairbar ausschlägt. Zusammen mit ihrem Geliebten flüchtet sie in einem kleinen Segelboot übers Meer. Doch Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...


Angehängtes Bild: weihnachten_im_Schneeland.jpg

Petra Hartmann
Weihnachten im Schneeland
Hörbuch
Action-Verlag
Download bei Audible
CD bestellen beim Action-Verlag

WEIHNACHTEN IM SCHNEELAND von Petra Hartmann vereint vier wundervolle Kurzgeschichten für Kinder ab 6 Jahren. Schon die Titel regen die Phantasie der Kleinen an und verleiten zum Schmunzeln und Staunen:
- "Der Reserve-Weihnachtsmann"
- "Die Weihnachts-Eisenbahn"
- "Eine Handvoll Weihnachtssand"
- "Paulchen mit den blauen Augen"



Angehängtes Bild: movennaprinz.jpg

Petra Hartmann
Ein Prinz für Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-24-9
Bestellen

Mit dem Schild oder auf dem Schild
- als Sieger sollst du heimkehren oder tot.
So verlangt es der Ehrenkodex des heldenhaften Orh Jonoth. Doch der letzte Befehl seines sterbenden Königs bricht mit aller Kriegerehre und Tradition: "Flieh vor den Fremden, rette den Prinzen und bring ihn auf die Kiesinsel." Während das Land Movenna hinter Orh Jonoth in Schlachtenlärm und Chaos versinkt, muss er den Gefahren des Westmeers ins Auge blicken: Seestürmen, Riesenkraken, Piraten, stinkenden Babywindeln und der mörderischen Seekrankheit ....


Angehängtes Bild: movenna.jpg

Petra Hartmann
Geschichten aus Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-00-1
Bestellen


Verwünschte Hexen!
Warum zum Henker muß König Jurtak auch ausgerechnet seinen Sinn für Traditionen entdecken?
Seit Jahrhunderten wird der Kronprinz des Landes Movenna zu einem der alten Kräuterweiber in die Lehre gegeben, und der Eroberer Jurtak legt zum Leidwesen seines Sohnes großen Wert auf die alten Sitten und Gebräuche. Für den jungen Ardua beginnt eine harte Lehrzeit, denn die eigenwillige Lournu ist in ihren Lektionen alles andere als zimperlich ...


Angehängtes Bild: mond.jpg

Wovon träumt der Mond?
Hrsg. v. Petra Hartmann & Judith Ott
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-37-2
Bestellen

Der Mond - König der Nacht und gleichsam Verbündeter von Gut und Böse ... Seit jeher ranken sich Legenden voller Glauben und Aberglauben um sein Licht, das von den einen als romantisch verehrt und von den anderen als unheimlich gefürchtet wird. Seine Phasen stehen für das Werden und Vergehen allen Lebens, er wacht über die Liebenden, empfängt die Botschaften der Suchenden, Einsamen und Verzweifelten und erhellt so einiges, was lieber im Dunkeln geblieben wäre. 39 Autorinnen und Autoren im Alter von 12 bis 87 Jahren sind unserem nächtlichen Begleiter auf der Spur gewesen. In 42 erfrischend komischen, zutiefst nachdenklichen und manchmal zu Tränen rührenden Geschichten erzählen sie die Abenteuer von Göttin Luna und Onkel Mond, von erfüllten und verlorenen Träumen, lassen Perlmuttschmetterlinge fliegen und Mondkälber aufmarschieren. Und wer denkt, dass nur der Mann im Mond zuweilen die Erde besucht, irrt sich! Auch umgekehrt erhält er gelegentlich unverhofften Besuch dort oben.


Angehängtes Bild: feenzauber.jpg

Drachenstarker Feenzauber
Herausgegeben von Petra Hartmann
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-28-0
Bestellen

Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen geben sich in diesem Buch ein Stelldichein.
51 Märchenerzähler im Alter von zwölf bis 76 Jahren haben die Federn gespitzt und schufen klassische und moderne Märchen, lustige, melancholische, weise und bitterböse Erzählungen, so bunt wie das Leben und so unvergesslich wie das Passwort eines verhexten Buchhalters.


Angehängtes Bild: barrikade.jpg

Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension.
Die jungdeutschen Autoren nach 1835.
ibidem-Verlag
ISBN 978-3-89821-958-7
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Das Junge Deutschland“ - dieser Begriff ist untrennbar verbunden mit dem Bundestagsbeschluss vom 10. Dezember 1835, durch den die Werke der fünf Schriftsteller Heinrich Heine, Theodor Mundt, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg und Heinrich Laube verboten wurden. Das Verbot markierte Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt einer literarischen Bewegung, die erst wenige Jahre davor begonnen hatte. Die Wege der Autoren trennten sich. Und doch gab es auch danach immer wieder Begegnungen und Berührungspunkte.
Petra Hartmann zeichnet die Wege der Verbotenen und ihrer Verbündeten nach und arbeitet Schnittstellen in den Werken der alt gewordenen Jungdeutschen heraus. Sie schildert insbesondere die Erfahrungen der Autoren auf der Insel Helgoland, ihre Rolle in der Revolution von 1848, aber auch die Versuche der ehemaligen Prosa-Schriftsteller, sich als Dramatiker zu etablieren. Irgendwo zwischen Anpassung und fortwährender Rebellion mussten die Autoren ihr neues Auskommen suchen, endeten als gescheiterte Existenzen im Irrenhaus oder als etablierte Literaten, die doch körperlich und seelisch den Schock von 1835 nie ganz verwunden hatten, sie leiteten angesehene Theater oder passten sich an und gerieten nach Jahren unter strenger Sonderzensur beim Publikum in Vergessenheit. Die vorliegende Untersuchung zeigt, was aus den Idealen von 1835 wurde, wie vollkommen neue Ideen - etwa die Debatte um Armut und Bildung - in den Werken der Jungdeutschen auftauchten und wie die Autoren bis zum Ende versuchten, ihr „Markenzeichen“ - ihren Stil - zu bewahren.


Angehängtes Bild: mundt.jpg

Von Zukunft trunken und keiner Gegenwart voll
Theodor Mundts literarische Entwicklung vom Buch der Bewegung zum historischen Roman
Aisthesis-Verlag
ISBN: 3-89528-390-8
Bestellen beim Aisthesis-Verlag

Theodor Mundt - Schriftsteller, Zeitschriftenherausgeber, Literaturwissenschaftler und Historiker - verdankt seinen Platz in der Literaturgeschichte vor allem dem Umstand, daß seine Veröffentlichungen am 10. Dezember 1835 verboten wurden. Das vom deutschen Bundestag ausgesprochene Verbot, das sich gegen die vermeintlichen Wortführer des "Jungen Deutschland", Heine, Gutzkow, Laube, Wienbarg und eben Theodor Mundt richtete, war vermutlich die entscheidende Zäsur in den literarischen Karrieren aller Betroffenen. Daß sie mit dem schon berühmten Heinrich Heine in einem Atemzug genannt und verboten wurden, machte die noch jungen Autoren Gutzkow, Laube, Mundt und Wienbarg für ein größeres Publikum interessant. Doch während Gutzkow und auch Laube im literarischen Bewußtsein präsent blieben, brach das Interesse an Mundt und seinen Werken schon bald nach dem Verbot fast gänzlich ab. Seine weitere Entwicklung bis zu seinem Tod im Jahr 1861 wurde von der Literaturwissenschaft bislang so gut wie vollständig ignoriert. Diese Lücke wird durch die vorliegende Studie geschlossen. Nachgezeichnet wird der Weg von den frühen Zeitromanen des jungen Mundt bis hin zu den historischen Romanen seines Spätwerks.


Angehängtes Bild: buchfaust.gif

Faust und Don Juan. Ein Verschmelzungsprozeß,
dargestellt anhand der Autoren Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt
ibidem-Verlag
ISBN 3-932602-29-3
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Faust und Don Juan sind die Gipfel der modernen christlich-poetischen Mythologie", schrieb Franz Horn bereits 1805 und stellte erstmalig beide Figuren, speziell den Faust Goethes und den Don Giovanni Mozarts, einander gegenüber. In den Jahren darauf immer wieder als polar entgegengesetzte Gestalten aufgefaßt, treten Faust und Don Juan in den unterschiedlichsten Werken der Literaturgeschichte auf.

Bei Lenau sind sie Helden zweier parallel aufgebauter Versepen, bei Grabbe begegnen sie sich auf der Bühne und gehen gemeinsam zugrunde. Theodor Mundt stellt als Lebensmaxime auf, man solle beides, Faust und Don Juan, in einer Person sein und beide in sich versöhnen.

Anhand der Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt zeichnet Petra Hartmann die Biographien Fausts und Don Juans in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach, einer Zeit, die beide Helden stark prägte und auch für heutige Bearbeitungen beider Stoffe grundlegend ist."

Impressum

Verantwortlich für den Inhalt:

Petra Hartmann

 

Postanschrift:

Hopfenkamp 12

31188 Holle

 

Mail:

hartmann (Punkt) holle (at) web (Punkt) de

 

Telefon:

Null-Fünf-Null-Sechs-Zwei / Acht-Eins-Neun-Eins