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William Morris - Kunde von Nirgendwo

Klassiker Lesezirkel April 2014

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21 Antworten in diesem Thema

#1 methom

methom

    Teetrinkonaut

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Geschrieben 25 March 2014 - 12:45

Ab 01.04.:

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#2 simifilm

simifilm

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Geschrieben 01 April 2014 - 07:33

Ich freue mich, dass ich nun einen Grund habe, dieses Buch endlich zu lesen. In der Sekundärliteratur zur Utopie wird Morris immer wieder erwähnt und ich habe vor Jahren schon einmal mit dem Roman begonnen, ihn dann aber zur Seite gelegt.

Vorneweg kann ich allen Beteiligten empfehlen, sich via Wikipedia oder sonstwie ein bisschen über Morris schlau zu machen, denn dieser war in verschiedener Hinsicht eine sehr ungewöhnliche Persönlichkeit und diverse Eigenheiten der Gesellschaft von News from Nowhere dürften ohne Kontext nur schwierig einzuordnen sein.

Ganz wesentlich ist beispielsweise, dass Morris seinen Roman ganz bewusst als Gegenentwurf zu Eduward Bellamys Looking Backward konzipiert hat. Obwohl sich beide Autoren als Sozialisten sahen, konnte Morris mit Bellamys Entwurf überhaupt nichts anfangen. Ein wesentlicher Punkt war, dass Morris der Industrialisierung sehr skeptisch gegenüberstand, da sie in seinen Augen die Welt hässlicher machte.

So, und jetzt mal tatsächlich was lesen …

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Alles Wissenswerte zur Utopie im nichtfiktionalen Film gibt es in diesem Buch, alles zum SF-Film in diesem Buch und alles zur literarischen Phantastik in diesem.
 

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  • (Buch) gerade am lesen:Samuel Butler: «Erewhon»
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#3 T. Lagemann

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Geschrieben 04 April 2014 - 08:26

Hallo zusammen, ich bin dann auch mal am Lesen ... (Die Golkonda Ausgabe) Stand: Kapitel 5. Und das Vorwort ... DAS hätte ich besser nicht getan, denn nun weiß ich, wo die Reise hin geht. Zum bisher gelesenen Buch: Da und dort blitzt ganz toller Humor auf, der mich den arg gestelzt wirkenden Stil vergessen lässt. Dass man früher anders schrieb als heute, weiß ich. Dennoch schüttel ich gerade bei den Dialogen manches mal den Kopf, weil sie auf mich arg leblos wirken. Viele Grüße Tobias
"Wir sind jetzt alle Verräter."
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(Jack Kerouac in einem Interview mit der New York Post, 1959)
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#4 Felix

Felix

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Geschrieben 04 April 2014 - 09:01

Ich habe in der Golkonda-Ausgabe bisher nur das sehr umfangreiche und informative Vorwort lesen können. Hoffentlich habe ich dabei geschickt die richtigen Stellen übersprungen, damit ich mir nicht den Spaß verderbe.

#5 simifilm

simifilm

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Geschrieben 04 April 2014 - 09:50

Ich habe die ersten beiden Kapitel durch. Was mir gefällt — gerade auch etwa im Vergleich zu Bellamy —, ist, dass der Roman bislang nicht viel Energie auf die Zeitreise verschwendet. Auch der Protagonist begreift schnell, was Sache ist, und verbringt nicht viele Seiten damit, sich zu fragen, ob er verrückt ist (mich langweilt das immer etwas, wenn Zeitreisende zuerst einen grossen Kolle haben. Ist psychologisch zwar verständlich, verzögert aber meist die Handlung.). Kommt vielleicht noch, ich hoffe aber nicht. Schon jetzt werden Morris' Themen deutlich sichtbar: Die Figuren haben mittelalterliche Kleidung, die Steinbrücke ist schön anzuschauen und die Themse so sauber, dass man in ihr fischen kann. Im englischen Original heisst es, die "The soap-works with their smoke-vomiting chimneys" nicht mehr da wären. "To vomit" kann man ja u.a. mit "kotzen" übersetzen — würde mich noch interessieren, was da in der Übersetzung steht. Wahrscheinlich "speien" oder "spucken". EDIT: Ich sehe gerade, dass das Vorwort der Golkonda-Ausgabe das gleiche ist wie das in meiner Penguin-Classics-Ausgabe. Da sind wir ja dann auf dem gleichen Stand.

Bearbeitet von simifilm, 04 April 2014 - 10:18.

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#6 Amtranik

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Geschrieben 04 April 2014 - 14:40


Und das Vorwort ... DAS hätte ich besser nicht getan, denn nun weiß ich, wo die Reise hin geht.

Tobias


Ja das stimmt schon Das Vorwort nimmt vieles Vorweg. Es ist aber auch sehr gelungen und ziemlich informativ. Ich kannte W. Morris vorher nicht und der Roman hätte sich alleine schon für das Vorwort zu kaufen gelohnt.

Bearbeitet von Amtranik, 04 April 2014 - 14:40.


#7 T. Lagemann

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Geschrieben 04 April 2014 - 16:08

Hallo Simi,

Ich habe die ersten beiden Kapitel durch. Was mir gefällt — gerade auch etwa im Vergleich zu Bellamy —, ist, dass der Roman bislang nicht viel Energie auf die Zeitreise verschwendet. Auch der Protagonist begreift schnell, was Sache ist, und verbringt nicht viele Seiten damit, sich zu fragen, ob er verrückt ist (mich langweilt das immer etwas, wenn Zeitreisende zuerst einen grossen Kolle haben. Ist psychologisch zwar verständlich, verzögert aber meist die Handlung.). Kommt vielleicht noch, ich hoffe aber nicht.

Schon jetzt werden Morris' Themen deutlich sichtbar: Die Figuren haben mittelalterliche Kleidung, die Steinbrücke ist schön anzuschauen und die Themse so sauber, dass man in ihr fischen kann.

Im englischen Original heisst es, die "The soap-works with their smoke-vomiting chimneys" nicht mehr da wären. "To vomit" kann man ja u.a. mit "kotzen" übersetzen — würde mich noch interessieren, was da in der Übersetzung steht. Wahrscheinlich "speien" oder "spucken".

EDIT: Ich sehe gerade, dass das Vorwort der Golkonda-Ausgabe das gleiche ist wie das in meiner Penguin-Classics-Ausgabe. Da sind wir ja dann auf dem gleichen Stand.


wurde übersetzt mit "Die Seifensiedereien mit ihren Rauch speienden Schornsteinen ..."

Viele Grüße
Tobias
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#8 Trace

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Geschrieben 10 April 2014 - 07:01

Ich habe jetzt bis Kapitel 9 gelesen. Das Vorwort habe ich nach den Hinweisen hier im Forum gleich mal übersprungen.

Mich erinnert die Geschichte sehr an Morus Utopia. So vom Aufbau her und von Art wie der Leser durch die Welt geführt wird. So richtig anfreunden kann ich mich mit dieser Welt aber nicht, es wirkt mir alles etwas zu naiv.

Interessant finde ich, dass keine Idee von Fortschritt oder Entwicklung auftaucht. Es ist das "schöne Bauernleben im vortechnologischen Paradies". Mich würde ja schon interessieren, mit welcher Methode diese Gesellschaft ihr Waren Koordinationsprinzip "gelöst" hat, aber wahrscheinlich wird es dazu nichts in dem Buch geben.

Es ist halt doch irgendwie sehr ernüchternd eine Zukunftsutopie zu lesen die im Jahr 2003 spielt. Eingefügtes Bild

@simifilm: Wenn ich das richtig verstanden habe, liest du doch eine englische Version. In meiner Ausgabe sprechen die Menschen sich meist als "Nachbar" an, was ist da im Buch die englische Übersetzung? Ist da etwas Spezielles gewählt wurden oder einfach "neighbour"?

#9 Amtranik

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Geschrieben 10 April 2014 - 07:28

So richtig anfreunden kann ich mich mit dieser Welt aber nicht, es wirkt mir alles etwas zu naiv.

Interessant finde ich, dass keine Idee von Fortschritt oder Entwicklung auftaucht. Es ist das "schöne Bauernleben im vortechnologischen Paradies". Mich würde ja schon interessieren, mit welcher Methode diese Gesellschaft ihr Waren Koordinationsprinzip "gelöst" hat, aber wahrscheinlich wird es dazu nichts in dem Buch geben.

Es ist halt doch irgendwie sehr ernüchternd eine Zukunftsutopie zu lesen die im Jahr 2003 spielt. Eingefügtes Bild


Im Prinzip ist dies auch im Vorwort ausreichend analysiert so daß man beim lesen nicht weiter überrascht/verwundert ist. In der Tat könnte man sagen, das Morris hier wohl viel eher seinen Idealen und Wunschvorstellungen folgt als einer ernsthaften Idee. Jedenfalls kann ich nicht glauben das er dies ernsthaft für möglich gehalten hat. Es finden sich im Text keinerlei Erklärungen wie solch eine Welt organisiert ist und null technische Extrapolation. Ich weiß ja nicht wie die andern Mitlesenden das sehen.. Hat Morris hier bewusst sein ureigenes Wunschdenken projeziert, oder hat er seinen Entwurf ernsthaft für vorstellbar gehalten?

Bearbeitet von Amtranik, 10 April 2014 - 07:30.


#10 simifilm

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Geschrieben 10 April 2014 - 07:46

@simifilm: Wenn ich das richtig verstanden habe, liest du doch eine englische Version. In meiner Ausgabe sprechen die Menschen sich meist als "Nachbar" an, was ist da im Buch die englische Übersetzung? Ist da etwas Spezielles gewählt wurden oder einfach "neighbour"?


Im englischen Original ist das in der Tat "neighbour".

. Hat Morris hier bewusst sein ureigenes Wunschdenken projeziert, oder hat er seinen Entwurf ernsthaft für vorstellbar gehalten?


Es gibt da ein passendes Zitat von Morris selbst (aus seiner Rezension von Bellamys Looking Forward): "The only safe way of reading a Utopia is to consider it as the expression of the temperament of its author."

Aber grundsätzlich sind die wenigsten klassischen Utopien in dem Sinne "ernst gemeint", dass sie tatsächlich zur Umsetzung gedacht sind. Das ist schon bei Morus so. Utopien haben in erster Linie die Funktion, ein Gegenbild zur Realität zu entwerfen, sie sind Kritik an der jeweiligen historischen Situation. Dass Morris das Mittelalter seiner Gegenwart in vielerlei Hinsicht vorgezogen hätte, ist wohl eine Tatsache. Aber natürlich wusste er auch, dass das so nicht gehen würde. Aber genau das ist die Aufgabe der Utopie: Zu zeigen, dass Alternativen denkbar sind.

Bei Morris spielt sicher noch eine Rolle, dass er eine Gegenposition zu Bellamy schaffen wollte. Denn beide Autoren verstanden sich als Sozialisten, für Morris war Bellamys extrem populäres Buch aber Ausdruck all dessen, was er schrecklich fand.

Ich habe bislang erst die ersten drei Kapitel gelesen; was mir aber schon jetzt gut gefällt, ist, dass Morris viel Wert auf Schönheit legt. In vielen klassischen Utopien herrscht ein asketisches Prinzip vor. Die Architektur ist funktional, die Kleidung schlicht etc. Bei Morris sollen die Dinge aber auch ästhetisch ansprechend sein.

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#11 Felix

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Geschrieben 10 April 2014 - 20:41

Durch Umzug und Arbeitsplatzwechsel habe ich keinen beständigen, privaten Internetzugang. Dafür fehlt mir aber nicht die Zeit zu lesen. Ich bin jetzt etwa durch die Hälfte durch. Die Anlage des Buches ist sehr genretyisch und bietet deshalb weder Überrschungen noch Spannungsmomente. Aber darauf kommt es hier ja auch nicht an. Die Sache mit der Schönheit ist mir auch aufgefallen. Allerdings scheint mir das vor allem hergestellte Waren zu betreffen. Bauwerke scheinen ausgenommen. Oder liegt das nur daran, dass bisher nur auf die historischen Bauwerke umfangreicher eingegangen wurde? Hier zeigt sich aber auch, dass sich der Geschmack offenbar geändert hat. Morris' Analysen sind mal treffender, mal weniger treffend. Seine Darstellung des Endes der Straf-/Gewalttaten ist im besten Fall naiv bzw. basiert auf einem fast unwirklich positiven Menschenbild. Seine Auseinandersetzung mit dem Wirtschaftssystem, aus dem es keinen Ausweg gibt, hingegen empfinde ich als eine auch heute noch lohnenswerte Perspektive. Auffällig ist, dass Morris zwar eine glückliche Gesellschaft schildert, aber darin auch zumindest zeitweiliges Unglück (in der Liebe) Platz findet. Ich bin gespannt, ob es weitere solcher (Schein-)Widersprüche gibt.

#12 T. Lagemann

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Geschrieben 13 April 2014 - 14:52

Hallo zusammen,

so ein bisschen habe ich immer auf das Erscheinen der Morlocks gewartet Eingefügtes Bild

Unter Roman-Gesichtspunkten missfällt mir das Buch. Kein Spannungsbogen. Auch als Reisebericht funktioniert der Text für mich nicht. Viel zu viele "Talking Heads". In meinen jungen Jahren hätte mir "Kunde von Nirgendwo" wohl wegen meiner damaligen revolutionsromantischen Ader dennoch irgendwie gefallen. Über eine Welt zu lesen, in der alles Friede, Freude, Eierkuchen ist, weil es keine Standesunterschiede mehr gibt, kein Geld, aber viel Sinn für Eigenverantwortung, ja, das wäre ein Spaß gewesen. Aber das (Friede, Freude, E...) ist wohl zugleich das Problem des Buchs. Mir zu romantisch. Zu toll. Alle total nett. Und schön (sogar die Natur). Ich glaube, ich hätte auch in jungen Jahren das Buch nicht wirklich ernst nehmen können. Eine nette Spielerei mit dem Ideal einer Welt, in der Gleichheit funktioniert.

Dennoch bereue ich die Lektüre nicht. Ich habe aus ihm mehr mitnehmen können, als z.B. aus Wells Zeitmaschine. Weil "Kunde von Nirgendwo" als Spiegelbild fest in Morris' Gegenwart fußt.

Viele Grüße
Tobias

Bearbeitet von T. Lagemann, 13 April 2014 - 14:52.

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#13 simifilm

simifilm

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Geschrieben 13 April 2014 - 20:00

Unter Roman-Gesichtspunkten missfällt mir das Buch. Kein Spannungsbogen. Auch als Reisebericht funktioniert der Text für mich nicht. Viel zu viele "Talking Heads".


Das trifft zweifellos alles zu, ist aber gattungsimmanent. Utopien sind als Erzählungen per definitionem langweilig.

Ich bin bei Kapitel 10 angelangt. Die Betonung der Schönheit — sowohl von Architektur und Kleidung wie auch der Menschen — ist nach wie vor auffällig. Ein anderer eher untypischer Aspekt ist die Fröhlichkeit. In vielen klassischen Utopien herrscht so eine Art wohltemperiert-seriöse Fröhlichkeit. Die Leute sind freundlich und proper, aber alles in vernünftigen Massen. Morris dagegen betont fortlaufend, wie ausserordentlich fröhlich alle sind. Man legt hier Wert auf Sinnesfreuden, was ja durchaus sympathisch ist. Auch wird die in Utopien häufige Uniformität ein Stück weit abgelegt. Es müssen nicht alle auf die gleiche Weise in normierten Häusern leben.

Was aber auch ins Auge sticht, ist, dass Morris bei der Rolle der Frauen im Vergleich zu den progressiven Positionen zu seiner Zeit zurückfällt. Die Rolle der Frau ist die der Hausfrau und Mutter.

Noch nicht ganz klar ist mir das Erziehungssystem. Schule in ähnliches ist in Utopien immer wichtig. Bislang scheint es in News from Nowhere aber überhaupt keine institutionalisierte Schule zu geben.

Ein interessanter Widerspruch ergibt sich in einem Punkt: Die meisten Bewohner dieser Welt scheinen über die Vergangenheit wenig zu wissen. Wenn der Erzähler mal etwas korrigieren will — z.B. zu den Gefängnissen — wird er ausgelacht. Historische Bildung scheint generell nicht sonderlich hoch im Kurs; der Alte, mit dem Guest spricht, ist eine Ausnahme. Morris dagegen war historisch sehr gebildet. Hier scheint er also nicht seine eigenen Vorlieben als massgeblich zu betrachten (vielleicht dienen diese Passagen aber auch nur dazu, die historische Gegenwart von Morris noch mehr satirisch zu verfremden).

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#14 T. Lagemann

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Geschrieben 15 April 2014 - 18:26

Hallo simifilm, das mit der mangelnden historischen Bildung habe ich mir so erklärt: Es ist nicht mehr nötig, sich mit der Vergangenheit zu befassen, denn man hat aus ihr bereits alles notwendige gelernt. Man lebt jetzt in der perfekten Gesellschaft. Und die hat gleich auch den Menschen bis auf ein paar Kleinigkeiten - Eifersucht - perfekt gemacht. Womit auch das rückwärtsgewandte Rollenbild der Frau erklärt ist. SO ist alles perfekt. Der Mann arbeitet schöpferisch mit der Hand und sieht super aus, die Frau ist Hausfrau und sieht super aus. Utopien müssen nicht langweilig sein, zumindest dann nicht, wenn man den Begriff so weit fasst, wie ich das tue. Für mich gehört z.B. der Insel-Teil in Robinson Crusoe z.B. zu den Utopien. Denn was geschieht dort? Ein Mann macht sich zum Herrn der Welt, richtet sich auf seiner Insel ein. Und alles ist gut, wenn auch lange Zeit recht einsam. Viele Grüße Tobias
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#15 simifilm

simifilm

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Geschrieben 15 April 2014 - 21:58

Utopien müssen nicht langweilig sein, zumindest dann nicht, wenn man den Begriff so weit fasst, wie ich das tue. Für mich gehört z.B. der Insel-Teil in Robinson Crusoe z.B. zu den Utopien. Denn was geschieht dort? Ein Mann macht sich zum Herrn der Welt, richtet sich auf seiner Insel ein. Und alles ist gut, wenn auch lange Zeit recht einsam.


Das bestätigt im Grunde nur, was ich geschrieben habe. Die Utopie kann nur spannend sein, wenn sie wie im Fall der Robinsonade typische Elemente der klassischen Form aufgibt. Behält sie diese bei — wie in News from Nowhere —, wird's schwierig mit einer spannenden Handlung.

Bearbeitet von simifilm, 15 April 2014 - 21:59.

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#16 Trace

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Geschrieben 19 April 2014 - 09:39

Ich habe das ganze Buch jetzt durch und ich musste feststellen, dass das echt nichts meins ist. Es gab weder einen spannenden erzählerischen Hook oder etwas thematisch Interesssantes, was mich wirklich motiviert hätte.
Damit möchte ich nicht sagen, dass das Buch schlecht ist aber ich muss halt akzeptieren, dass ich auf einem großen Haufen historischer und kultureller Informationen sitze, die Morris noch nicht haben konnte.
Deswegen fruchtet bei mir, dass Argument mit dem "Dinge anders denken" nicht wirklich. Es wurden halt schon eine Menge dieser oder anderer Ideen seit dem Erscheinen dieses Buch ausprobiert und eine Unmenge an Geschichten (Buch oder Film) veröffentlicht in denen "die Dinge anders gedacht wurden" und das ist halt alles sehr ernüchternd gewesen.

Mir persönlich ist das Buch einfach zu viel Friede, Freude, Eierkuchen (wie es schon weiter vorn geschrieben wurde). Als ich das Buch fertig gelesen hatte, überkam mich das Gefühl erst einmal die Blade Runner DVD einzulegen, umso mit etwas Dystopischem gegenzusteuern. Eingefügtes Bild

Da ich die Ausgabe vom Schwarzwurzel-Verlag gelesen habe, möchte ich gern noch mal nachfragen von wem das Vorwort in den anderen Ausgaben war. Eins war von Gert Selle und das andere von W. Liebknecht.
Mir erscheint es passender, dass Vorwort von Herrn Selle ans Ende zu stellen. Da sich in dem Vorwort sehr viel auf den Text bezogen wird. Da ich das Vorwort erst am Ende gelesen habe, waren so dort viele Dinge für mich verständlicher und es wurde nichts von der Handlung im Voraus verraten.

#17 Felix

Felix

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Geschrieben 20 April 2014 - 12:32

Da ich die Ausgabe vom Schwarzwurzel-Verlag gelesen habe, möchte ich gern noch mal nachfragen von wem das Vorwort in den anderen Ausgaben war. Eins war von Gert Selle und das andere von W. Liebknecht

Das Vorwort von Liebknecht ist in dr Golkonda-Ausgabe ebenfalls enthalten. Hinzu kommt ein sehr umfangreicher Text Clive Wilmer, der wohl auch in der englischen Aussgabe abgedruckt ist.

Mit dem Buchs elbst bin ich mittlerweile auch durch. Das Buch ist genretypisch natürlich nicht spannend oder aufregend. Allein der Weg zurück in die Gegenwart stellt dazu eine kurze Ausnahme dar.

Auf den letzten 50 Seiten empfand ich die zwei Stellen am interessantesten, in denen die Figuren ihre eigene Geselslchaft noch einmal neu verhandeln. Auf das Abendessen bei dem Missvergnügten (nebenbei ein tolles Wort!) trifft das am stärksten zu, aber auch auf dem Umgang mit dem Mord. Vor allem die unbeantwortete Frage des ersteres, ob dem Reisenden denn diese Art des Glückes gefalle, finde ich sehr auffälig.

Kann es sein, dass derartige Stellen untypisch für Utopien dieser Art sind? Ich kann mich zumindest nicht an vergleichbare Textstellen in anderen Werken erinnern?

Insgesamt stellten sich bei mir - auch das ist für mich genreytpisch - immer wieder Ermüdungserscheinungen ein, die dazu führten, dass mir das Buch beinahe egal wurde. Irgendwann scheint mir einfach alles gesagt und wenigen neuen Facetten können ich immer weniger beid er Stange halten. Daran änderten auch die Aussicht auf die Heuernte als Fest und die leichten Gefühlsregungen mit Bezug auf die Damenwelt zum Ende hin wenig. Zu wenig Roman und zu wenig philosophischer Aufsatz, als dass ich richtig warm mit allem werden konnte. Mit utopischen und phantastischen Gesellschaftssatiren bin ich immer etwas besser gefahren.Trotzdem möchte ich die Lektüre aber nicht missen.

#18 Felix

Felix

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Geschrieben 20 April 2014 - 12:43

Übrigens muss man den Golkonda-Verlag für diese Ausgabe wirklich loben. Inhaltlich und Äußerlich alles genau so, wie ich es mir wünsche.

#19 T. Lagemann

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Geschrieben 02 May 2014 - 19:50

Hallo Trace, mir hat gerade der Haufen Wissen, auf dem ich sitze, das Buch interessanter gemacht. Es gab da doch schon einige Stellen in der Umsturz-Passage, bei der ich habe ziemlich schmunzeln müssen, im positiven wie negativen Sinn. Morris war bei all seiner verklärenden der Vergangenheit zugewandten Romantik doch auch schon sehr clever. @Felix: Ja, auch mir hat die Golkonda Ausgabe sehr gut gefallen. Viele Grüße Tobias
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#20 Trace

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Geschrieben 03 May 2014 - 12:15

@ T. Lagemann: Ja, Kapitel 17, das Kapitel mit dem Umsturz, war auch für mich interessant. Es war halt ein Kapitel in dem etwas passierte und für mich wirkte das Beschriebene realistischer als an anderen Stellen im Buch. Die Menschen definieren sich wohl doch lieber über Schmerz, Kummer und Leid. (<- In Anlehnung an Agent Smith aus dem ersten Matrix-Film, in der Szene als Morpheus verhört wird.)

#21 simifilm

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Geschrieben 19 May 2014 - 13:53

Fast durch (zu viele parallele Dinge haben die Lektüre massiv verzögert). Für mich war überraschend, wie wenig wir letztlich über die Organisation dieser Welt erfahren. Der Roman ist insofern eine typische Utopie, als es keine nennenswerte Handlung gibt; das für die Gattung charakteristische ausführliche Erklären der neuen Gesellschaftsordnung fällt aber ebenfalls weitgehend weg. Der Leser erfährt relativ wenig über den Aufbau der Welt. Entweder weil es gewisse Dinge gar nicht mehr gibt (z.B. das Justizwesen oder beim Schulsystem), oder weil sie nicht im Detail erklärt werden. Zum Beispiel das Wirtschaftssystem: Es gibt kein Geld, jeder macht, was er tut, aus Freude an der Sache. Man würde ja meinen, dass auch hier eine gewisse Organisation nötig ist, aber falls es hier irgendein institutionalisiertes System gibt, erfahren wir nichts davon. Wie wird sichergestellt, dass genug Leute zur Heuernte kommen, dass das Getreide dann auch sinnvoll verteilt wird etc. etc. — darüber schweigt sich das Buch aus. Was ich schon früher erwähnt habe, zieht sich durchs ganze Buch: Die Betonung der Schönheit (der Architektur, der Menschen — vor allem der Frauen —, der Gebrauchsgegenstände, Kleider, der Natur etc.) und der Freude. Das ist in diesem Ausmass eher utopieuntypisch. Bei Morus und Co. steht meist eine zweckmässige Schönheit im Vordergrund — Gebäude und Kleider etwa sind zweckmässig und schlicht. Nicht hässlich, aber sicher nicht so farbenfroh wie mitunter bei Morris. Vor allem wird der ästhetische Aspekt vom Erzähler nicht so hervorgehoben. Ähnlich die Arbeit, die bei Morris eine durch und durch lustvolle Sache ist. Man kann das naiv nennen. Allerdings war sich Morris wohl durchaus bewusst, dass eine solche Welt kaum funktionieren würde. Morris' Roman ist wohl primär ein entschiedener Gegenentwurf zur Welt der Industrialisierung, die in seinen Augen die Welt hässlich machte und die Menschen zu stupider Arbeit zwang. Dem hält er einen Entwurf entgegen, in dem Arbeit nicht bloss dazu dient, einen zu ernähren, sondern in dem sie selbst Quelle der Freude ist. Und das gilt nicht nur für die Arbeit. Der Roman zeigt eine Welt, in der es primär darum geht, die Menschen glücklich zu machen. Ich habe ja schon früher erwähnt, dass Lesen und Geschichtskenntnisse in dieser Welt nicht sonderlich wichtig zu sein scheinen. Auch wissenschaftlicher Fortschritt hat keinen hohen Stellenwert. Irgendwann sagt ein Figur sinngemäss, dass das Zeitalter der Erfindungen vorbei sei. Technischer Fortschritt ist hier nicht nötig, weil es bereits alles gibt, um die Menschen glücklich zu machen. Wobei Morris hier durchaus auch die Kehrseite erwähnt: Interessante Literatur scheint unter diesen Umständen zum Beispiel nicht mehr möglich (wobei die Vorstellung, dass grosse Literatur nur aus der Not geboren werden kann, natürlich ein Klischee ist).

Bearbeitet von simifilm, 19 May 2014 - 13:57.

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Geschrieben 15 July 2014 - 15:18

Reichlich spät noch einige Gedanken zum Buch auf meinem Blog (insgesamt nur wenig Neues gegenüber dem, was ich hier bereits gepostet habe).

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