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"Smartokratie": Neue Anthologie Ausschreibung im Eridanus Verlag

Smartokratie Anthologie Kurzgeschichten Social Fiction Near Future Tech Fiction Sciencefiction Eridanus Verlag Ausschreibung

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61 Antworten in diesem Thema

#61 Christian Hornstein

Christian Hornstein

    Illuminaut

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Geschrieben Gestern, 12:15

Ich konnte aber schon sehen, dass der Etat für die Bücher zeitlinear geringer wurde. Erst gab es kein eigenes Korrektorat mehr, dann waren die Lektoren nicht mehr angestellt, sondern arbeiteten freiberuflich. Der Satz wurde aus Deutschland in andere Länder verlagert. Gedruckt wurde vieles in Polen oder Tschechien. KI war damals natürlich noch kein Thema. 

 

Ah, ich verstehe. Du hast aufgrund der damals im Lauf der Zeit beobachteten Sparmaßnahmen jetzt gefolgert, dass der Trend sich seitdem möglicherweise fortgesetzt hat. Das wäre natürlich möglich. Allerdings wurden die Dienstleistungen ja ausgelagert, aber nicht ausgelassen.



#62 Fermentarius

Fermentarius

    Cybernaut

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Geschrieben Gestern, 16:53

Ah, ich verstehe. Du hast aufgrund der damals im Lauf der Zeit beobachteten Sparmaßnahmen jetzt gefolgert, dass der Trend sich seitdem möglicherweise fortgesetzt hat. Das wäre natürlich möglich. Allerdings wurden die Dienstleistungen ja ausgelagert, aber nicht ausgelassen.

Normalerweise kommen solche Fehler ja auch kaum vor. Bei der Unmenge an Büchern, die ein Verlag wie Hachette veröffentlicht, ist dieser eine Fehler durchaus verzeihlich, zumal das Buch ja noch vor der Veröffentlichung gestoppt wurde. Und ich gehe mal davon aus, dass die meisten Verlage bisher nicht automatisch auf KI-Beteiligung prüfen. Andererseits häufen sich Fehler, wenn man Redundanzen ausschaltet, also dafür sorgt, dass jeder genau eine Aufgabe hat, und jede Stufe exakt ihre Arbeit macht, ohne die Arbeit der Vorgänger noch einmal zu überprüfen. Das ist die billigste und schnellste Lösung, aber eben auch die fehleranfälligste. Ich denke, die Verlage (wie alle kommerziell arbeitenden Unternehmen) müssen eine Balance zwischen Qualität und Aufwand finden. Beides sind allerdings keine linearen Kurven. Wenn der Aufwand x die Anzahl der Fehler auf ein Viertel reduziert, würde 2x die Fehler auf ein Sechzehntel reduzieren. Irgendwann lohnt sich dann weiter Aufwand nicht mehr. 


  • (Buch) gerade am lesen:wechselt ständig



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