Ich bin wirklich ernsthaft am Überlegen, beim SFCD zu beantragen, daß dieses Werk aus weltanschaulichen Gründen explizit vom DSFP ausgenommen wird.
Andererseits : Wenn ich das richtig sehe, sind Autor und Anhängsel demnächst in Leipzig anwesend. Vielleicht sollte man (ich ?) sie dort verbal und RL zur Schnecke machen.

Ich wage zu bezweifeln, dass man sich oder dem SFCD einen Gefallen tut, wenn man ein Buch aus "weltanschaulichen Gründen" irgendwo ausschließt, obwohl diese Gründe nicht vorliegen. Ich kann nach wie vor in keiner Weise nachvollziehen, weshalb man dem Buch die faschistische Note unterstellt, ehrlich nicht. Ich dachte, es wäre klar, dass die eine Rezensentin, die hier auch angeführt wurde, übers Ziel hinaus geschossen ist. Aber scheinbar reicht so eine Verurteilung, auch wenn sie revidiert wurde, aus, um den Autor in Misskredit zu bringen. Aus der Ecke kommt er wohl - zumindest hier - nicht mehr raus.
Wie hast du das mit dem "Anhängsel" gemeint? Als ich kürzlich hörte, das Kunkel auch nach Leipzig kommt, habe ich mich gefreut, das gebe ich gerne zu; ich denke, ich habe mich hier schon als Fan geoutet :-)
Ich möchte mich aber dolle dagegen verwahren, als "Anhängsel" bezeichnet zu werden! Dass Freunde, Kollegen etc. des Autors dort mit ihm erscheinen, wäre mir neu. Der zweite Autor, der zusammen mit Thor Kunkel lesen und auch Rede und Antwort dem Publikum stehen wird, Lukas Kollmer aus Österreich, ist meines Wissens nach kein "Anhängsel" ... Ist aber auch unerheblich, denn die Veranstaltung ist eine Freizeitveranstaltung, die allen Beteiligten Spaß machen soll. Da darf man auch seine Freunde mitbringen.
Vor diesem Hintergrund finde ich es auch ziemlich bedenklich, sich vorzunehmen, dort hinzufahren, um jemanden "zur Schnecke" zu machen. Was soll das denn?