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Gene Wolfe - Der fünfte Kopf des Zerberus

Gene Wolfe Der fünfte Kopf des Zerberus Klassiker Lesezirkel 2022

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28 Antworten in diesem Thema

Umfrage: Gene Wolfe - Der fünfte Kopf des Zerberus (3 Mitglieder haben bereits abgestimmt)

Das Buch insgesamt fand ich:

  1. fantastisch (1 Stimmen [33.33%])

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    Prozentsatz der Stimmen: 66.67%

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  4. mäßig (0 Stimmen [0.00%])

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  5. mies (0 Stimmen [0.00%])

    Prozentsatz der Stimmen: 0.00%

Stil und Sprache fand ich:

  1. fantastisch (3 Stimmen [100.00%])

    Prozentsatz der Stimmen: 100.00%

  2. gut (0 Stimmen [0.00%])

    Prozentsatz der Stimmen: 0.00%

  3. durchschnittlich (0 Stimmen [0.00%])

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  4. mäßig (0 Stimmen [0.00%])

    Prozentsatz der Stimmen: 0.00%

  5. mies (0 Stimmen [0.00%])

    Prozentsatz der Stimmen: 0.00%

Story und Plot fand ich:

  1. fantastisch (0 Stimmen [0.00%])

    Prozentsatz der Stimmen: 0.00%

  2. gut (1 Stimmen [33.33%])

    Prozentsatz der Stimmen: 33.33%

  3. durchschnittlich (1 Stimmen [33.33%])

    Prozentsatz der Stimmen: 33.33%

  4. mäßig (1 Stimmen [33.33%])

    Prozentsatz der Stimmen: 33.33%

  5. mies (0 Stimmen [0.00%])

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Figuren und Charakterisierung fand ich:

  1. fantastisch (1 Stimmen [33.33%])

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  3. durchschnittlich (1 Stimmen [33.33%])

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  4. mäßig (1 Stimmen [33.33%])

    Prozentsatz der Stimmen: 33.33%

  5. mies (0 Stimmen [0.00%])

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Setting und Hintergrund fand ich:

  1. fantastisch (1 Stimmen [33.33%])

    Prozentsatz der Stimmen: 33.33%

  2. gut (1 Stimmen [33.33%])

    Prozentsatz der Stimmen: 33.33%

  3. durchschnittlich (1 Stimmen [33.33%])

    Prozentsatz der Stimmen: 33.33%

  4. mäßig (0 Stimmen [0.00%])

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  5. mies (0 Stimmen [0.00%])

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Grundidee und Thema fand ich:

  1. fantastisch (0 Stimmen [0.00%])

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  2. gut (3 Stimmen [100.00%])

    Prozentsatz der Stimmen: 100.00%

  3. durchschnittlich (0 Stimmen [0.00%])

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Das Buch ist meiner Meinung nach (Mehrfachauswahl möglich):

  1. actiongeladen (0 Stimmen [0.00%])

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  2. anspruchsvoll (2 Stimmen [20.00%])

    Prozentsatz der Stimmen: 20.00%

  3. berührend (1 Stimmen [10.00%])

    Prozentsatz der Stimmen: 10.00%

  4. brutal (1 Stimmen [10.00%])

    Prozentsatz der Stimmen: 10.00%

  5. düster (1 Stimmen [10.00%])

    Prozentsatz der Stimmen: 10.00%

  6. erotisch (0 Stimmen [0.00%])

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  7. gruselig (0 Stimmen [0.00%])

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  8. langweilig (0 Stimmen [0.00%])

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  9. lustig (0 Stimmen [0.00%])

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  10. romantisch (1 Stimmen [10.00%])

    Prozentsatz der Stimmen: 10.00%

  11. ruhig (1 Stimmen [10.00%])

    Prozentsatz der Stimmen: 10.00%

  12. seicht (0 Stimmen [0.00%])

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  13. spannend (0 Stimmen [0.00%])

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  15. vulgär (0 Stimmen [0.00%])

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  16. zu Recht ein Klassiker (3 Stimmen [30.00%])

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  17. nichts von alledem (0 Stimmen [0.00%])

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#1 Trace

Trace

    Cyberpunk-o-Naut

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Geschrieben 02 August 2022 - 20:08

Ab dem 1. August lesen wir hier gemeinsam

 

Gene Wolfe mit Der fünfte Kopf des Zerberus
 

Ich wünsche allen viel Spaß.

 

(Auch wenn etwas spät.)



#2 ShockWaveRider

ShockWaveRider

    verwarnter Querulant

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Geschrieben 03 August 2022 - 08:05

Ich habe das Buch seit letztem Samstag vorliegen, habe aber erst noch ein Buch beendet (Daniel Suarez "Daemon") sowie zwei kurze Texte dazwischengeschoben (Betje Wolff "Holland im Jahr 2440" und Robert Musil "Vinzenz und die Freundin bedeutender Männer"). 

 

Ich mag nicht versprechen, dass ich heute schon mit der Lektüre beginne. Aber spätestens morgen sollte ich die ersten Seiten inkorporiert haben.

 

Gruß

Ralf,

freut sich auf den Austausch


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#3 Mammut

Mammut

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Geschrieben 03 August 2022 - 16:32

Holland im Jahr 2440 habe ich auch noch zu lesen. Aber erstmal dieses Buch, bestehend aus drei Geschichten, die erste ist die Titelgebende und der Erzähler berichtet von seiner Kindheit auf Saint Croix. Es wird u.a. von eine großen Bibliothek und den Lehrstunden von ihm und seinem Bruder David berichtet. Der Anfang ist stimmungsvoll, lässt aber noch keine Deutung zu, worum es geht.
Kleine Anekdote: In der Bibliothek befindet sich eine Kurzgeschichtensammlung von Vernor Vinge.

Bearbeitet von Mammut, 03 August 2022 - 21:06.

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#4 Teddy

Teddy

    Ufonaut

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Geschrieben 04 August 2022 - 21:07

Was für ein Einstieg! Da geht es ganz harmlos los mit der Erinnerung an eine Kindheit und ganz nebenbei erfährt man von Sklaven und Kinderhandel um nach drei Seiten zu erfahren, dass der Erzähler zu diesem Zeitpunkt seinen Vater noch nicht umbringen wollte. So ist recht.

#5 Helli-S

Helli-S

    Hauptsachenaut

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Geschrieben 06 August 2022 - 19:35

Moin,

 

wie weit seid ihr? Ich lese das Original und bin im ersten Teil, Seite 40 von 69. Ja, man erfährt am Anfang nichts und es klärt sich alles nur stückchenweise. Nichtsdestoweniger sehr faszinierend!


Viele Grüße, Helli

 

 

 

Immer cool bleiben.


#6 Teddy

Teddy

    Ufonaut

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Geschrieben 07 August 2022 - 10:00

Kleine Anekdote: In der Bibliothek befindet sich eine Kurzgeschichtensammlung von Vernor Vinge.

 

Und das Das meilenlange Raumschiff, ist ein Roman von Kate Wilhelm, Montag oder Dienstag ist von Virginia Woolf. Der Erzähler sucht nach den Werken seines Vaters also unter W. (Vinge war ja falsch eingeordnet.) Der wahre "Vater" des Erzählers ist Gene Wolfe...

 

Ich bin übrigens mit der Ersten Novelle durch. 



#7 yiyippeeyippeeyay

yiyippeeyippeeyay

    Interstellargestein

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Geschrieben 07 August 2022 - 12:52

(Ich bekam meine Originalausgabe erst gestern abend. Werde vor morgen nicht anfangen können mit dem Lesen. Viel los heute; morgen sitze ich stundenlang im Zug. :xmas:)


/KB (blokkt auch auf dt.)

Yay! SF-Teilgedicht Ende September...
Der vollen Mondin Ruf erklingt / Und dich zu Shai-Hulud bringt.

(Beginn eines metrisch dem Gang über den Sand ähnlichen - q;) - Bestattungsgedichts der Fremen, aus Der Wüstenplanet, im Heyne-Verlag, S. 482, by Herbert sr.)


#8 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 07 August 2022 - 20:44

Ich bin auch mit der ersten Geschichte durch. Sehr lesenswert und vielschichtig.

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#9 T. Lagemann

T. Lagemann

    Who cares

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Geschrieben 10 August 2022 - 08:11

Hallo zusammen,

 

bin erst jetzt eingestiegen, da mein Exemplar etwas länger bis zu mir gebraucht hat.

 

Ich verrate angesichts des Standes der Leserunde wohl nicht zu viel, wenn ich schreibe, dass sich Wolfe in der ersten Erzählung mit dem Thema Kloning befasst. Dabei kommt er zu dem ernüchternden Fazit, dass dabei die Emotionalität völlig auf der Strecke bleibt. Denn wenn man liest, wie die Menschen auf der Welt miteinander umgehen, wie amoralisch sie handeln (die Theatertruppe braucht Geld, also bestiehlt sie das Theaterpublikum, da dass Theaterpublikum aber andrerseits weiß, dass Diebstahl völllig normal ist, hat kaum jemand Geld dabei) und mit "Wissenschaftlichkeit" Nummer 5 seine Experimente macht (oder die versehentliche Verletzung seines Bruders behandelt und bewertet), bleibt nur das als Fazit des Kloning übrig: Emotionen sind futsch. Das steht so an keiner Stelle des Textes und gerade das macht für mich die Stärke der Erzählung aus. Es wird nur gezeigt! Und das mit der Behäbigkeit eines langsam dahinfließenden Baches. Das macht es für mich sehr eindringlich! Mit hinein in diese Emtionslosigkeit passt Mr. Million - nur ein mal scheint er Gefühle zu haben. Für einen mit menschlichem Bewusstsein aufgeladenen Speicher ist das arg wenig.

 

Ist es das, was Wolfe sagen möchte? Der technische Fortschritt in Gestalt von Kloning und Transhumanismus nimmt uns unsere Menschlichkeit?

 

Mir gefällt übrigens der Stil sehr. Es gab also mal eine Zeit in der SF, in der Schachtelsätze nicht verpönt waren. Und nicht jede Handlungseinheit muss mit einem Cliffhanger beendet werden, damit weiter gelesen wird ;-)

 

Viele Grüße

Tobias


"Wir sind jetzt alle Verräter."
"Ha!", machte die alte Dame. "Nur wenn wir verlieren."

(James Corey, Calibans Krieg)

"Sentences are stumbling blocks to language."

(Jack Kerouac in einem Interview mit der New York Post, 1959)
  • (Buch) gerade am lesen:Ich lese zu schnell, um das hier aktuell zu halten.
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#10 Mammut

Mammut

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Geschrieben 10 August 2022 - 08:35

Ich verrate angesichts des Standes der Leserunde wohl nicht zu viel, wenn ich schreibe, dass sich Wolfe in der ersten Erzählung mit dem Thema Kloning befasst. Dabei kommt er zu dem ernüchternden Fazit, dass dabei die Emotionalität völlig auf der Strecke bleibt. Denn wenn man liest, wie die Menschen auf der Welt miteinander umgehen, wie amoralisch sie handeln (die Theatertruppe braucht Geld, also bestiehlt sie das Theaterpublikum, da dass Theaterpublikum aber andrerseits weiß, dass Diebstahl völllig normal ist, hat kaum jemand Geld dabei) und mit "Wissenschaftlichkeit" Nummer 5 seine Experimente macht (oder die versehentliche Verletzung seines Bruders behandelt und bewertet), bleibt nur das als Fazit des Kloning übrig: Emotionen sind futsch. Das steht so an keiner Stelle des Textes und gerade das macht für mich die Stärke der Erzählung aus. Es wird nur gezeigt! Und das mit der Behäbigkeit eines langsam dahinfließenden Baches. Das macht es für mich sehr eindringlich! Mit hinein in diese Emtionslosigkeit passt Mr. Million - nur ein mal scheint er Gefühle zu haben. Für einen mit menschlichem Bewusstsein aufgeladenen Speicher ist das arg wenig.

 

Ist es das, was Wolfe sagen möchte? Der technische Fortschritt in Gestalt von Kloning und Transhumanismus nimmt uns unsere Menschlichkeit?

 

 

Das habe ich persönlich ganz anders gelesen. Für mich ist es die Hauptperson, also der Vater und sein Charakter, zusammen mit desen Tätigkeit, ich würde sogar sagen, die Gesellschaft auf Saint Anne, die zu der von dir genannten Gefühlskälte führt. Für mich sind die Personen einerseits Kinder ihrer Gene, andererseits dieser Welt.

Das soll aber deiner Meinung nicht widersprechen. Man kann es auch so lesen wie du es sagst. Aber sind denn die anderen Mensche auch Klone? Ich denke nicht.


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#11 Teddy

Teddy

    Ufonaut

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Geschrieben 13 August 2022 - 21:56

Ich sehe das auch eher so wie Mammut.
 
Ich versuche erstmal, die Geschichte inhaltlich zu erfassen: Da ist ein brillanter(?) Wissenschaftler auf einem rauen Kolonialplaneten, der es zwar zu Reichtum gebraucht hat, der aber eigentlich mach Macht strebt. Er beschließt sich selbst zu klonen und seinem Nachkommen durch eine geeignete Erziehung zu einem Erfolgsmenschen zu machen. Irgendwann zu dieser Zeit überspielt er seinen Geist auf den freien zehn-neun-Simulator, der die Erziehung weiterführt. Das Experiment scheint nicht recht zu funktionieren, zumindest gibt es mittlerweile die 5. Generation Klone. Beim Klonen ist die Wahrscheinlichkeit, dass etwas schiefgeht, sehr groß, sodass viele missglückte Klone zu Sklaven umfunktioniert werden, die verkauft werden.
 
Wolfe lässt die Geschichte von einem Ich-Erzähler berichten, der sie nach über 10 Jahren aus der Erinnerung aufschreibt. (Ob so ein Erzähler, der noch dazu durch die Behandlung große Gedächtnislücken besitzt, sonderlich zuverlässig ist, darf wohl bezweifelt werden.) Dadurch, dass der Erzähler seine eigene Welt beschreibt, wird nichts aus dieser Welt von ihm erklärt (warum sollte er das auch tun), sodass der Leser sich Welt und Gebräuche langsam selber zusammenreimen muss. Wolfe macht dies unglaublich gut: Obwohl viele Dinge erst im weitern Lesen einen Sinn ergeben, steht man als Leser nie völlig ratlos dar, da Wolfe geradezu meisterlich die Informationen zum rechten Zeitpunkt mitteilt. Mir hat die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wurde, sehr gut gefallen.
 
Wie seht ihr das Ende der Geschichte? Hat der Ich-Erzähler durch den Mord die Folge des Klonens unterbrochen? Oder wird er in die Fußstapfen seines Vaters treten und Nr. 6 klonen? Die letzten Sätze deuten wohl eher auf letzteres hin. "Ich öffnete; sie hatte das Kind bei sich. Eines Tages werden die beiden uns brauchen."


#12 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 14 August 2022 - 00:41

Ich hatte das so verstanden, das Klonen fand schon auf der Erde statt und Mr. Million ist von dort.
Ich denke auch, Nummer 6 hat sich nicht aus der Tradition gelöst und führt das Werk fort.

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#13 Selma die Sterbliche

Selma die Sterbliche

    Nautilia sempervirens

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Geschrieben 17 August 2022 - 10:47

Klingt sehr spannend. Irgendwie hatte ich die Abstimmung wohl verpasst. Aber ich werde mal eure Erfahrungen mit dem Buch beobachten und es mir vielleicht im Nachhinein zulegen. Manchmal habe ich nämlich eine lange Leitung ...


Gute Bücher verderben den Charakter. Man wird ja so wählerisch! jottfuchs.de

 

 


#14 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 17 August 2022 - 16:43

Klingt sehr spannend. Irgendwie hatte ich die Abstimmung wohl verpasst. Aber ich werde mal eure Erfahrungen mit dem Buch beobachten und es mir vielleicht im Nachhinein zulegen. Manchmal habe ich nämlich eine lange Leitung ...

 

Ich glaube das ist eher nichts für dich.

Die zweite Geschichte Ein Märchen von John V. Marsch kommt eher wie eine Fantasygeschichte daher und hat mich nicht überzeugt bzw. es kann gut sein, das die interessanten Aspekte an mir vorbeigingen. Die Story hat eher transzendalen Charakter und spielt mit den Wirklichkeiten, lässt einen als Leser aber eher im Regen stehen, so mein Empfinden. Habe auch gerade die Erläuterung auf Wikipedia gelesen, das Ende ging so an mir vorbei. Mir gingen schon die Namen auf die Nerven, das ich kaum Lust hatte, bis zum Ende durchzuhalten. Nein, das war nicht meins. Überhaupt nicht.


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#15 Spring - Brauner

Spring - Brauner

    Nanonaut

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Geschrieben 18 August 2022 - 08:46

Ich darf mich kurz einmischen: "Ein Märchen von John V. Marsch" stellt in der Tat einen gewissen Stilbruch zu den anderen beiden Geschichten dar. Im Grunde lässt es sich erst verstehen, wenn man "V.R.T" zuende gelesen hat, da es in zahlreichen Aspekten auf "V.R.T." rekurriert. 

Meines Erachtens sollte man "Der fünfte Kopf des Zerberus" in dieser Reihenfolge lesen: 1. "V.R.T.", 2. "Der fünfte Kopf des Zerberus", 3. "Ein Märchen von John V. Marsch". So macht die Lektüre am meisten Spaß.

 

Weiterhin viel Vergnügen mit diesem einzigartigen Buch!



#16 Teddy

Teddy

    Ufonaut

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Geschrieben 18 August 2022 - 16:38

Mir ging es mit dem "Märchen von..." wie Mammut. Ich musste mich schon ein wenig durchquälen und hatte ebenfalls das Gefühl, dass die interessanten Aspekte an mir vorbeigingen. Am interessantesten fand ich noch die Schattenkindern und deren manifestiertes, kollektives Bewusstsein des alten Weisen, der sich mit der Dezimierung der Gruppe immer mehr verflüchtigt. Leider erfährt man eher wenig über die Schattenkindern, bevor sie alle gegessen werden.

Aber dafür ist Wolfe ja bekannt, dass Vieles in seinen Geschichten erst im späteren Verlauf verständlich (oder zumindest verständlicher) wird. Also erst mal V.R.T. lesen.

 



#17 Mammut

Mammut

    DerErnstFall Michael Schmidt

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Geschrieben 21 August 2022 - 13:58

Ich darf mich kurz einmischen: "Ein Märchen von John V. Marsch" stellt in der Tat einen gewissen Stilbruch zu den anderen beiden Geschichten dar. Im Grunde lässt es sich erst verstehen, wenn man "V.R.T" zuende gelesen hat, da es in zahlreichen Aspekten auf "V.R.T." rekurriert. 

Meines Erachtens sollte man "Der fünfte Kopf des Zerberus" in dieser Reihenfolge lesen: 1. "V.R.T.", 2. "Der fünfte Kopf des Zerberus", 3. "Ein Märchen von John V. Marsch". So macht die Lektüre am meisten Spaß.

 

Weiterhin viel Vergnügen mit diesem einzigartigen Buch!

 

Ich glaube wenn ich mit "V.R.T." angefangen hätte, hätte ich es aufgegeben. Hat mich insgesamt leider nicht überzeugt, war wohl einfach nichts meins, obwohl mir die erste Geschichte sehr gut gefallen hat.


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#18 T. Lagemann

T. Lagemann

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Geschrieben 22 August 2022 - 12:23

Hallo zusammen,

 

mit dem Märchen konnte ich nur insofern etwas anfangen, als dass die "Eroberer" letztlich die schwach erscheinenden sind. Das macht den Untergang der "Abos" um so tragischer.

 

@Michael Ja, die Namen, die lasen sich sehr anstrengend, wenn wir nun aber andrerseits auf die Bedeutung der uns geläufigen Namen schauen, sind die nicht weniger anstrengend. Michael z.B. steht für "Wer ist wie Gott?" und mein Name für "Gott ist gütig" ... Stünde das so in einem Text, wir würden uns die Haare raufen, aber mit Michael und Tobias können wir gut lesen und leben.

 

Zu V.R.T.: Mir fehlt der Erzählung ein Thema, anders gesagt: Es werden mir zu viele Themen angeschnitten. Da ist der Gefangene in seiner Not, da ist die Geschichte der Reise vor der Gefangennahme, da sind die unterschiedlichen Gesellschschaftsstrukturen der beiden Planeten. Da verliert sich für mich die Erzählung im Zuvielerlei.

 

Viele Grüße

Tobias


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#19 Selma die Sterbliche

Selma die Sterbliche

    Nautilia sempervirens

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Geschrieben 23 August 2022 - 11:16

OK, Schmitti - du hast mich überzeugt


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#20 ShockWaveRider

ShockWaveRider

    verwarnter Querulant

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Geschrieben 24 August 2022 - 09:01

So, jetzt habe ich zumindest die ersten beiden Novellen durch. Das sind poetische Texte voller Bilder, Assoziationen und Gedankenimpulsen, geschrieben in einer ungewohnt dichten, kunstvollen Sprache. Kompliment an die Übersetzungsleistung von Yoma Cap (wer auch immer das (gewesen) sein mag), der/die die dichte Atmosphäre exzellent ins Deutsche transferiert hat.

 

Die einzige Stilblüte fand ich bislang unten auf Seite 70 der alten Heyne-Ausgabe: "Sein Schädel war auf beiden Seiten von Fackeln versenkt, [...]"

Wobei: man kann auch Fackeln benutzen, um Dinge oder Personen unter Wasser zu ziehen.

Im Ernst: Wenn das die einzige Auffälligkeit auf über 100 dichtbedruckten Seiten sein sollte, dann wäre das eine hervorragende Quote.

 

Der fünfte Kopf des Zerberus

 

Geschildert aus der Sicht eines Kindes bzw. eines Heranwachsenden mit den entsprechenden Unzuverlässigkeiten. (Ich liebe unzuverlässige Erzähler!) Wir finden uns in einer Kultur wieder, in der Kinderhandel offenbar normal ist. Erst nach und nach offenbaren sich die Zusammenhänge und "Nichts bleibt nur so, wie es zu Beginn schien." Wir befinden uns in einem fremden Sonnensystem auf einer Hälfte eines Doppelplaneten. Die menschlichen Bewohner sind in grauer Vorzeit mit einem Raumschiff gelandet (havariert?) und haben sich seitdem den Gegenbenheiten des Planetensystems angepasst. Wobei es über die wahre Herkunft und die wahren Zusammenhänge verschiedene Theorien gibt. So soll das Raumschiff auf dem Schwesterplaneten gelandet sein, wo es intelligente Eingeborene gegeben haben soll. Sind die Menschen eventuell damals alle umgekommen? Haben die Eingeborenen, die damals noch über die Fähigkeit zur Gestaltwandlung verfügten, die Menschen imitiert, so dass die heutigen Menschen ursprünglich Eingeborene waren. Oder sind die heutigen Menschen lediglich Maschinen bzw. Androiden? 

Für mich entspinnt sich eine Geschichte über Entwurzelte, genauer gesagt: über menschliche Wesen, die sich ihrer Wurzeln nicht sicher sind und damit auch keine gesicherte Identität aufbauen können. Und den Folgen, die das für das Zusammenleben hat. Davon abgesehen trumpft die Geschichte mit großartigen Bildern, interessanten Personen (Charaktere mag ich sie nicht unbedingt nennen), und einem starken "sense of wonder", der durch die Entblätterungs-Dramaturgie (aka Salami-Taktik) noch befördert wird. Es ist lange her, dass mich ein Text derart machtvoll in seine fremde, merkwürdige Welt hineinziehen konnte.


Bearbeitet von ShockWaveRider, 24 August 2022 - 09:02.

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#21 Teddy

Teddy

    Ufonaut

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Geschrieben 24 August 2022 - 20:39

Die einzige Stilblüte fand ich bislang unten auf Seite 70 der alten Heyne-Ausgabe: "Sein Schädel war auf beiden Seiten von Fackeln versenkt, [...]"

Wobei: man kann auch Fackeln benutzen, um Dinge oder Personen unter Wasser zu ziehen.

 

Ich musste hier lachen: "Er würde vermutlich völlig mittellos sterben, aber mittlerweile geizte er bei Erziehung und Plastikchirurgie für seine Tochter mit nichts."



#22 Spring - Brauner

Spring - Brauner

    Nanonaut

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Geschrieben 25 August 2022 - 10:46

So, jetzt habe ich zumindest die ersten beiden Novellen durch. Das sind poetische Texte voller Bilder, Assoziationen und Gedankenimpulsen, geschrieben in einer ungewohnt dichten, kunstvollen Sprache.

 

Freu' dich auf V.R.T. Ein stilistisches Meisterwerk. Wolfe ist ein Sprachmagier!

 

Kompliment an die Übersetzungsleistung von Yoma Cap (wer auch immer das (gewesen) sein mag), der/die die dichte Atmosphäre exzellent ins Deutsche transferiert hat.

 

 

Yoma Cap - Krapf lebt in Österreich. Sie hat etliche Werke für den Heyne - Verlag übersetzt. Ich habe ihr einmal geschrieben und zu ihrer kunstvollen Übersetzung gratuliert. Sie hat übrigens einige - wenige - Veränderungen bzw. Auslassungen zum englischen Original vorgenommen.

 

Die einzige Stilblüte fand ich bislang unten auf Seite 70 der alten Heyne-Ausgabe: "Sein Schädel war auf beiden Seiten von Fackeln versenkt, [...]"

Wobei: man kann auch Fackeln benutzen, um Dinge oder Personen unter Wasser zu ziehen.

 

 

Das amerikanische Original lautet: "The sides of his head had been seared with brands kindled in the flows of the Mountains..."

 

Weiterhin viel Vernügen mit diesem grandiosen Werk!


Bearbeitet von Spring - Brauner, 25 August 2022 - 10:46.


#23 Helli-S

Helli-S

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Geschrieben 26 August 2022 - 08:00

Moin,

 

ich bin jetzt auch bei VRT. Die mittlere Geschichte war (noch) etwas unverständlich, außerdem führt Kannibalismus bei mir immer zur Abwertung. Ich denke, dass ich dieses Wochenende Zeit schaffen kann, um in den dritten Teil einzutauchen.


Viele Grüße, Helli

 

 

 

Immer cool bleiben.


#24 Teddy

Teddy

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Geschrieben 26 August 2022 - 21:02

Bin jetzt durch mit V.R.T. 

Da war viel Beeindruckendes dabei. Waren Wolfes Erzähler bis jetzt schon unzuverlässig, so haben wir es hier mit einem gleich mehrfach unzuverlässigem Erzähler zu tun. Alles, was in Gefangenschaft geschrieben wurde, muss angezweifelt werden, da die Inquisitoren es lesen werden. Aber auch den früheren Texten kann man nicht recht trauen. Wer schreibt da überhaupt? Hat VRT die Rolle von Dr. Marsch eingenommen und somit die Veil-Hypothese bestätigt, oder ist irgendetwas anderes mit Marsch passiert? Die Texte deuten zumindest stark auf eine Art Verschmelzung zwischen Marsch und VRT hin.

Mir hat auch die kafkaeske Bürokratie von Saint Croix gefallen. Insbesondere die Verhaftungsszene. Statt Bürgerrechten gibt es haargenaue Vorschriften, wann in einem versiegelten Zimmer die Bettwäsche gewechselt werden darf. 

Ebenfalls toll, wie Wolfe diese Novelle mit den vorherigen verknüpft, als wäre alles von Anfang an geplant gewesen.

 



#25 Helli-S

Helli-S

    Hauptsachenaut

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Geschrieben 27 August 2022 - 16:55

Alles in Allem finde ich die Reihenfolge der drei Novellen nun doch folgerichtig. Zwar wird so Einiges aufgelöst, aber andere Dinge bleiben ungeklärt und der Fantasie des Lesers überlassen - insbesondere aus dem Handlungsstrang der mittleren Novelle. Chapeau! Wolfes Verwirrungstaktik in VRT mit den lose folgenden Einträgen aus verschiedenen Ebenen ist genial und macht einen großen Teil des Reizes aus.

 

Eines von den Büchern, die man mit Gewinn mehrfach lesen kann (trotz meiner Abwertung im 2. Teil).


Viele Grüße, Helli

 

 

 

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#26 Selma die Sterbliche

Selma die Sterbliche

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Geschrieben 28 August 2022 - 10:14

@Helli-S: warum führt Kannibalismus immer für dich zur Abwertung? Bitte nur im Rahmen des Topic beantworten.


Gute Bücher verderben den Charakter. Man wird ja so wählerisch! jottfuchs.de

 

 


#27 Helli-S

Helli-S

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Geschrieben 28 August 2022 - 17:14

@Selma: Für intelligente Wesen - um die es sich in Novelle 2 handelt - sollte es eine allgemein gültige ethische Schranke sein, andere intelligente Wesen nicht zu essen (Bevor Fragen kommen - ich lebe seit etlichen Jahren vegetarisch, nahezu vegan). Da muss es schon sehr gute Begründungen dafür geben. Wolfe liefert die nicht. In "Transfigurations" von Michael Bishop schon, da ist es aber allzu plakativ geschildert, das gefiel mir ebenso wenig.


Viele Grüße, Helli

 

 

 

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#28 ShockWaveRider

ShockWaveRider

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Geschrieben 31 August 2022 - 07:58

In aller Kürze: Bin durch. Bin begeistert! Habe abgestimmt.

 

Genauere Ausführungen zum "Märchen" und zu "V.R.T." folgen.

 

Gruß

Ralf


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#29 Spring - Brauner

Spring - Brauner

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Geschrieben 31 August 2022 - 11:09

In aller Kürze: Bin durch. Bin begeistert! Habe abgestimmt.

 

Genauere Ausführungen zum "Märchen" und zu "V.R.T." folgen.

 

Gruß

Ralf

Das kann ich sehr gut nachvollziehen!

 

Meine Begeisterung begann 1988 während einer winterlichen Wache bei der Bundeswehr. In dieser öden Nacht nahm ich "Heyne SF Jahresband 1983" zur Hand und las "V.R.T." in einem Rutsch. Aber wie bzw. wo die anderen beiden Geschichten finden? Das Buch war schon lange vergriffen und es gab (noch) kein Internet! "Der fünfte Kopf des Zerberus" ("Heyne SF - Jahresband 1984") entdeckte ich ein Jahr später - per Zufall - im Wühltisch einer Großbuchhandlung. Wieder ein Jahr später fand ich das "Märchen" in einem Antiquariat in Nürnberg.

 

Dennoch bin ich für diese Pausen dankbar. Jahrelange Hochspannung beim Zusammensetzen des Puzzles. Diese literarische Romanze hält bis heute an...:-)





Auch mit einem oder mehreren dieser Stichwörter versehen: Gene Wolfe, Der fünfte Kopf des Zerberus, Klassiker, Lesezirkel, 2022

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