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Neuerscheinungslesezirkel Mai 2022

Lesezirkel Neuerscheinungen 2022

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38 Antworten in diesem Thema

Umfrage: Neuerscheinungslesezirkel Mai 2022 (3 Mitglieder haben bereits abgestimmt)

Ich würde mitlesen bei:

  1. N. K. Jemisin - Die Wächterinnen von New York (0 Stimmen [0.00%])

    Prozentsatz der Stimmen: 0.00%

  2. Brandon Q. Morris - Die letzte Kosmonautin (3 Stimmen [60.00%] - Ansehen)

    Prozentsatz der Stimmen: 60.00%

  3. Stefan Boucher - Kleine Frau im Mond: Leben zwischen Traumfabrik und totalem Krieg (2 Stimmen [40.00%] - Ansehen)

    Prozentsatz der Stimmen: 40.00%

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#31 Selma die Sterbliche

Selma die Sterbliche

    Nautilia sempervirens

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Geschrieben 28 April 2022 - 11:59

Prima! Habe mir das Buch gerade bestellt!


Gute Bücher verderben den Charakter. Man wird ja so wählerisch! jottfuchs.de

 

 


#32 Rezensionsnerdista

Rezensionsnerdista

    Temponaut

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Geschrieben 28 April 2022 - 12:26

Prima! Habe mir das Buch gerade bestellt!

 

Jepp, ich auch


Ich befülle meinen Blog ziemlich fleißig mit Rezensionen

Selber schreibe ich seltener, aber stetig (Webseite wird demnächst aber eingestellt)

 

Zu meinen Podcasts hier entlang

  • (Buch) gerade am lesen:SF Personality 26 Robert Silverberg von Uwe Anton
  • (Buch) als nächstes geplant:Der dreizehnte Monat von David Mitchell
  • • (Buch) Neuerwerbung: A psalm for the wild built von Becky Chambers
  • • (Film) gerade gesehen: Ice Age 1
  • • (Film) als nächstes geplant: Matrix 4

#33 T. Lagemann

T. Lagemann

    Who cares

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Geschrieben 28 April 2022 - 14:37

Hallo,

Kam der letzte Expanse-Teil nicht längst? Oder hatte ich den auf Englisch gelesen? Wenn ich das jetzt mal noch wüsste. 

 

Welcher Roman ist denn "arg gescholten"?

 

"Leviathan fällt" erscheint am 9.5.

 

Für arg gescholten halte ich einen Roman, der mit "So eine gequirlte Sch..." bewertet wird, also "Die Wächterinnen von New York". Aber solche Verurteilungen haben ja auch etwas Gutes, denn dann muss das Buch ja etwas haben, das aufregt. Also habe ich in die Leseprobe geschaut und die Inhaltsangabe gelesen und gedacht, wow, das liest sich toll, das interessiert mich aber sehr! Mal abwarten, ob ich das am Ende des Romans auch noch so sehe. Wird aber noch ein paar Tage dauern, bevor ich den Roman lese ... Erst gestern sind wieder drei Bücher auf dem SuB gelandet, die konnte ich einfach nicht in der Kiste am Straßenrand liegen lassen. Ja, als Leseratte hat man es schwer, man ist allüberall umgeben von Futter, sogar bei der Arbeit stolpert man darüber.

 

Wie auch immer, euch viel Spaß mit Morris. Ich habe ja kurz überlegt, doch in die Runde einzusteigen, gerade auch weil ich bislang noch nichts von Morris gelesen habe. Aber mich hat dann "Harte Science Fiction für Fans von Andy Weir, Andreas Brandhorst, Andreas Eschbach, Cixin Liu oder “The Man in the High Castle†." doch zu sehr abgeschreckt. Ich habe nichts gegen Hard SF, aber ich bin kein Fan von Weir, Brandhorst und Eschbach. Von Cixin Liu kenne ich nur ein paar Kurzgeschichten, aber die haben mich nun nicht gerade vom Hocker gehauen. Und was Dicks "The Man in the High Castle" in der Auflistung zu suchen hat, nun, verstehe ich irgendwie überhaupt nicht, denn der Roman ist ja wohl kaum Hard SF. Okay, es wird wohl die Fernsehserie gemeint sein, aber ist die Hard SF? Ja, ich weiß, die zitierte Zeile ist Werbesprech, ich sollte sie also nicht so ernst nehmen, Tja, sollte ... Ich tue es trotzdem.

 

Nun husche ich aber mal in die Sonne - mit etwas Leserattenfutter in der einen und einem Eis in der anderen Hand.

 

Gruß

Tobias


"Wir sind jetzt alle Verräter."
"Ha!", machte die alte Dame. "Nur wenn wir verlieren."

(James Corey, Calibans Krieg)

  • (Buch) gerade am lesen:Ich lese zu schnell, um das hier aktuell zu halten.
  • • (Film) gerade gesehen: Dünkirchen

#34 J. A. Hagen

J. A. Hagen

    Ufonaut

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Geschrieben 28 April 2022 - 16:31

Ich habe ja kurz überlegt, doch in die Runde einzusteigen, gerade auch weil ich bislang noch nichts von Morris gelesen habe. Aber mich hat dann "Harte Science Fiction für Fans von Andy Weir, Andreas Brandhorst, Andreas Eschbach, Cixin Liu oder “The Man in the High Castle†." doch zu sehr abgeschreckt.

 

@T. Lagemann:

Ich kann Dich beruhigen. Vor Jahren habe ich ein Buch von Brandon Q. Morris gelesen; ich glaube, es war "Enceladus". Technisch fundierte Science-Fiction, die in meinen Augen aber nichts mit den Büchern von Brandhorst oder Eschbach gemeinsam hat, die ich kenne. Arthur C. Clarke wäre für mich eher ein vergleichbarer Autor.
Morris†™ Charaktere waren alle Experten auf ihrem Gebiet; allerdings sind sie für mich recht blass geblieben. Humor kam auch nicht vor. Nun kenne ich nur dieses Buch von Morris, und er mag seinen Stil in den vergangenen Jahren verändert haben.
Für "Enceladus" gilt: Hard SF im Bereich des technisch Denkbaren. Wahrscheinlich hat der Autor auch akribisch über Raumflug und den entsprechenden Saturnmond recherchiert. Aus meiner Sicht gab es im ganzen Buch nur ein Element, das man als phantastisch ansehen kann. Der Rest ist nah an der vorstellbaren Realität.
Auf Soap-Elemente muss man allerdings mit einer Ausnahme verzichten.  Die Charaktere sind einfach zu kopflastig und agieren lösungsorientiert. Kein Gezicke, keine Drogenbeichte, keine Eifersüchteleien, keine handlungsrelevante Liebesgeschichte.
Für mich waren die Figuren zu professionell. Keiner bin ich so richtig nahgekommen.

"Enceladus" würde ich Leuten empfehlen, die keine Fans der Bücker von Eschbach, Brandhorst & Co. sind.


Bearbeitet von J. A. Hagen, 28 April 2022 - 16:33.


#35 Amtranik

Amtranik

    Hordenführer

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Geschrieben 28 April 2022 - 17:21

@T. Lagemann:

Ich kann Dich beruhigen. Vor Jahren habe ich ein Buch von Brandon Q. Morris gelesen; ich glaube, es war "Enceladus". Technisch fundierte Science-Fiction, die in meinen Augen aber nichts mit den Büchern von Brandhorst oder Eschbach gemeinsam hat, die ich kenne. Arthur C. Clarke wäre für mich eher ein vergleichbarer Autor.
Morris†™ Charaktere waren alle Experten auf ihrem Gebiet; allerdings sind sie für mich recht blass geblieben. Humor kam auch nicht vor. Nun kenne ich nur dieses Buch von Morris, und er mag seinen Stil in den vergangenen Jahren verändert haben.
Für "Enceladus" gilt: Hard SF im Bereich des technisch Denkbaren. Wahrscheinlich hat der Autor auch akribisch über Raumflug und den entsprechenden Saturnmond recherchiert. Aus meiner Sicht gab es im ganzen Buch nur ein Element, das man als phantastisch ansehen kann. Der Rest ist nah an der vorstellbaren Realität.
Auf Soap-Elemente muss man allerdings mit einer Ausnahme verzichten.  Die Charaktere sind einfach zu kopflastig und agieren lösungsorientiert. Kein Gezicke, keine Drogenbeichte, keine Eifersüchteleien, keine handlungsrelevante Liebesgeschichte.
Für mich waren die Figuren zu professionell. Keiner bin ich so richtig nahgekommen.

"Enceladus" würde ich Leuten empfehlen, die keine Fans der Bücker von Eschbach, Brandhorst & Co. sind.

Wenn ich vor Jahren lese, bin ich ganz verwundert, wie schnell die Zeit vergeht. Ist das schon wieder so lange her das ich Enceladus las? Deiner Einschätzung stimme ich zu. Für mich hat sich Morris schriftstellerisch nicht weiterentwickelt, der Stil ist noch der gleiche wie bei seinem Erstling. Was eine Empfehlung angeht, so finde ich das schwierig. Die meisten, die ich kenne, möchten nicht immer das Gleiche lesen und warum sollte man nicht von Zeit zu Zeit je nach Stimmung und Lust zu einem Roman von Eschbach oder Brandhorst greifen, die ich persönlich schon nicht in einen Topf werfen würde, weil Brandhorst eigentlich viel strikter SF schreibt als Eschbach, und dann mal zu Morris oder einem der eher sperrigen Bücher die Tobias so gerne mag. Also, ich sehe da keinen Widerspruch.



#36 J. A. Hagen

J. A. Hagen

    Ufonaut

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Geschrieben 29 April 2022 - 08:51

Also, ich sehe da keinen Widerspruch.

 

Brandon Q. Morris hat mit "Enceladus" eine andere Ausrichtung als z. B. "Das Schiff" von Andreas Brandhorst Mir ging es darum, dass T. Lagemann davon abgeschreckt wurde, dass man Morris†™ Bücher mit "Harte Science Fiction für Fans von Andy Weir, Andreas Brandhorst, Andreas Eschbach, Cixin Liu oder The Man in the High Castle" beworben hat. Offenbar muss man Bücher für Werbezwecke immer mit den Werken anderer Schriftsteller vergleichen. "Enceladus" vergleiche ich von der Ausrichtung her eher mit Filmen wie "Gravity" oder "Ad Astra", wobei letzterer ein Familiendrama im Weltraum ist. Damit hinkt der Vergleich mit "Enceladus" etwas.


Bearbeitet von J. A. Hagen, 29 April 2022 - 08:52.


#37 Rezensionsnerdista

Rezensionsnerdista

    Temponaut

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Geschrieben 29 April 2022 - 09:02

Von Morris habe ich erst ein Buch gelesen (Die Störung), das fand ich okay, wenn auch nicht Weltklasse.

Von Eschbach habe ich ein dutzend Kurzgeschichten und eine Handvoll Romane gelesen, den finde ich bisher besser als Morris, aber TOTAL ANDERS. Wirklich, total. 

Weir finde ich großartig! Deutlich besser als die anderen genannten und auch noch mal komplett anders. Weir hat für mich viel lebendigere Figuren als die anderen genannten.

 

Brandhorst habe ich bisher nicht gelesen, na ja, doch, aber nur einen Roman und das war wohl nicht sein bester.

Cixin Liu ist ja nochmal komplett anders drauf!

 

Und Man in the High Castle ist jetzt nicht der einfachste Roman von Dick, da fand ich andere Sachen besser, ich sehe da aber so überhaupt gar keinen Zusammenhang mit Morris, echt, so gar nicht.

 

Irgendwie würde ich alle diese Herren auch so gar nicht in einem Topf schmeißen, es sei denn, der Topf ist sehr groß und es steht SF drauf.


Ich befülle meinen Blog ziemlich fleißig mit Rezensionen

Selber schreibe ich seltener, aber stetig (Webseite wird demnächst aber eingestellt)

 

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#38 Selma die Sterbliche

Selma die Sterbliche

    Nautilia sempervirens

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Geschrieben 01 May 2022 - 09:51

Ich lasse mich überraschen. Schlimmstenfalls wird der Band nach (oder während?) der Lektüre schlicht verhökert. Mal schauen, was der Markt so hergibt. So ein wenig bemühe ich mich doch um den Puls der Zeit. Dass der Titel (noch) nicht billig zu haben ist, ist einerseits ärgerlich, andererseits ein gutes Zeichen.

 

@T. Lagemann schulde ich noch eine Erklärung, was mich an (nur meiner Meinung nach) unlesbaren Büchern aufregt: sicher nicht der spritzige Inhalt, sondern die (in meinen Augen) unfassbare Vergeudung von Lesezeit und Büchergeld! Aber natürlich und zum Glück ist meine Meinung immer nur eine von vielen und von daher (fast) komplett unmaßgeblich.


Bearbeitet von Selma die Sterbliche, 01 May 2022 - 10:00.

Gute Bücher verderben den Charakter. Man wird ja so wählerisch! jottfuchs.de

 

 


#39 T. Lagemann

T. Lagemann

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Geschrieben 01 May 2022 - 11:46

Hallo Selma,

 

 

@T. Lagemann schulde ich noch eine Erklärung, was mich an (nur meiner Meinung nach) unlesbaren Büchern aufregt: sicher nicht der spritzige Inhalt, sondern die (in meinen Augen) unfassbare Vergeudung von Lesezeit und Büchergeld! Aber natürlich und zum Glück ist meine Meinung immer nur eine von vielen und von daher (fast) komplett unmaßgeblich.

du musst dich nicht erklären.

 

Du hast dich über den Roman sehr geärgert, das las sich deutlich aus deinen Worten heraus. Aber gerade das war für mich überhaupt erst Anlass, mal auf den Roman zu schauen. Denn wir liegen so weit auseinander mit dem, was wir lesen und mögen, da war dein Bashing quasi eine Leseempfehlung.

 

Ich hätte zu deinem Urteil auch nichts geschrieben, wenn dem Roman nicht der völlige Rückzug aus der Vorschlagsliste gedroht hätte.

 

Viele Grüße

Tobias


Hallo J.A.,

@T. Lagemann:

Ich kann Dich beruhigen. Vor Jahren habe ich ein Buch von Brandon Q. Morris gelesen; ich glaube, es war "Enceladus". Technisch fundierte Science-Fiction, die in meinen Augen aber nichts mit den Büchern von Brandhorst oder Eschbach gemeinsam hat, die ich kenne. Arthur C. Clarke wäre für mich eher ein vergleichbarer Autor.
Morris†™ Charaktere waren alle Experten auf ihrem Gebiet; allerdings sind sie für mich recht blass geblieben. Humor kam auch nicht vor. Nun kenne ich nur dieses Buch von Morris, und er mag seinen Stil in den vergangenen Jahren verändert haben.
Für "Enceladus" gilt: Hard SF im Bereich des technisch Denkbaren. Wahrscheinlich hat der Autor auch akribisch über Raumflug und den entsprechenden Saturnmond recherchiert. Aus meiner Sicht gab es im ganzen Buch nur ein Element, das man als phantastisch ansehen kann. Der Rest ist nah an der vorstellbaren Realität.
Auf Soap-Elemente muss man allerdings mit einer Ausnahme verzichten.  Die Charaktere sind einfach zu kopflastig und agieren lösungsorientiert. Kein Gezicke, keine Drogenbeichte, keine Eifersüchteleien, keine handlungsrelevante Liebesgeschichte.
Für mich waren die Figuren zu professionell. Keiner bin ich so richtig nahgekommen.

"Enceladus" würde ich Leuten empfehlen, die keine Fans der Bücker von Eschbach, Brandhorst & Co. sind.

vielleicht sollte ich es dann mal mit Enceladus versuchen ;-)

 

Viele Grüße

Tobias


"Wir sind jetzt alle Verräter."
"Ha!", machte die alte Dame. "Nur wenn wir verlieren."

(James Corey, Calibans Krieg)

  • (Buch) gerade am lesen:Ich lese zu schnell, um das hier aktuell zu halten.
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