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Jahresrückblick 2025, Dezember

Geschrieben von Petra , in Jahresrückblick 01 Januar 2026 · 479 Aufrufe

Jahresrückblick

Und tschüs, 2025: Hier also der fünfte und letzte Teil meines Lese-Jahresrückblicks. Der Dezember hat mir ein paar der besten Bücher beschert, die ich dieses Jahr gelesen habe. Ich habe dreimal die Bestnote "Blau" vergeben, drei weitere waren sehr gut, zwei Stück allerdings ziemlich blöd. Meine Autoren entführten mich zweimal nach Madagaskar, einmal nach Neuseeland, einmal in die Welt der chinesischen Philosophie. Ich eroberte mit Hannibal und tausend Monstern Rom, war zu Gast bei einem japanischen Uhrmacher in London, durchstreifte mit einer Colliehündin den Wilden Westen und sah das Verhängnis über eine Hamburger Kaufmannsfamilie hereinbrechen. Viel Spaß beim Stöbern in meinen Lesefrüchten - und die besten Wünsche für ein tolles Lesejahr 2026!

 

Hinweis:
Etwaige blau markierte Texte sind herausragende Spitzenbücher, rot steht für absoluten Mist, ein (e) hinter dem Titel bedeutet, dass ich den betreffenden Text in der eBook-Version gelesen habe, und hinter den Links verbergen sich ausführlichere Besprechungen innerhalb dieses Blogs.

 

Dezember

 

Judith und Christian Vogt: Ich, Hannibal

 

Antonia Michaelis: Enia und der Regenzauber
Antonia Michaelis hat mich in den vergangenen Jahren schon zweimal nach Madagaskar entführt, und auch diesmal hatte ich im Leseurlaub zwei neue Bücher von ihr im Gepäck, eines für Kinder oder Jugendliche, und eines für Erwachsene. Die Geschichte von Enia und dem Regenzauber ist ein Roman, der sich eher an ein jüngeres Publikum wendet. Es geht um ein phantastisches Wesen, das in Sagen und Legenden eine Rolle spielt, aber dessen Bild auch im Internet auftaucht: Ein kleiner Lemur mit Flügeln soll die Fähigkeit haben, Wasser aufzuspüren oder sogar Regen zu bringen. Als Enia, die Tochter eines Biologen, im Internet ein Foto dieses Halbaffen entdeckt, ist sie so elektrisiert, dass sie ihren Vater für eine Forschungsreise nach Madagaskar begeistern kann. Die beiden Deutschen kommen also eines Tages in einem kleinen Dorf auf der Insel an, bauen ihr Zelt auf und schließen bald Freundschaft mit den Kindern, die in der Nachbarschaft eine Schule besuchen.
Bei der Schule handelt es sich um eine besondere Schule. Unter anderem gibt es hier eine Ziege mit Schluckauf, ein blindes Mädchen, einen begnadeten Musiker und die zauberhafte Maitresse Tui, eine Lehrerin, die ein wenig an eine afrikanische Mary Poppins erinnert. Maitresse Tui kommt mit dem Wind, fährt ein magisches Fahrrad, verschafft den Kindern ein zauberhaftes Mittagessen, das sich auf ihren leeren Tellern manifestiert, wenn die Kinder beim Essen nur die Augen geschlossen halten. Und: Maitresse Tui liebt die Kinder und setzt sich dafür ein, dass sie etwas lernen, das ihnen eine bessere Zukunft verschaffen kann. Auch wenn immer wieder Eltern auftauchen und ihre Kinder aus der Schule zurückholen, weil die Kleinen gefälligst arbeiten sollen.
Bei allem Zauber, den Maitresse Tui um sich versprüht: Enia lernt schnell, dass sie hier nicht in ein harmloses Kinderparadies gekommen ist. Das Dorf ist bettelarm, die Bewohner werden regelmäßig von Räubern tyrannisiert und ausgeplündert, und es hat seit Jahren nicht geregnet. Die Felder sind verdorrt, das Land stirbt, und es ist nur noch eine Frage von Tagen, dass das Dorf aufgegeben werden muss. Eine mächtige Bergbau-Gesellschaft verhandelt mit dem Dorfhäuptling über den Verkauf des Geländes. Der gewährt den Kindern eine letzte Frist: Wenn es bis zu deren Ablauf nicht regnet, unterzeichnet er den Verkaufsvertrag. Die letzte Hoffnung ist der Wasser-Lemur. Verzweifelt, aber überzeugt von seiner Existenz machen sich die Kinder auf die Suche nach dem Wundertier. Und sie müssen nicht nur gegen die Ignoranz der Eltern, sondern auch gegen Räuber, finanzstarke Unternehmen und korrupte Polizisten kämpfen ...
Ein wunderschönes Buch, magischer Realismus der madagassischen Art, in der besonderen Mischung aus Poesie und Härte, die den Zauber von Antonia Michaelis' Geschichten ausmacht. Einfach etwas Besonderes.

 

Antonia Michaelis: Die Wiederentdeckung des Glücks
"Ein wunderschönes Buch, magischer Realismus der madagassischen Art, in der besonderen Mischung aus Poesie und Härte, die den Zauber von Antonia Michaelis' Geschichten ausmacht. Einfach etwas Besonderes." Das habe ich gerade oben hingeschrieben, und wenn es auf das Jugendbuch passt, dann passt es auf das Erwachsenenbuch doppelt und dreifach.
"Die Wiederentdeckung des Glücks" ist die Geschichte von Terje, der dreimal nach Madagaskar fuhr, das dritte Mal als alter Mann zusammen mit seiner Tochter Nora. Es ist die Geschichte von Nora, die für eine Parfumfirma arbeitet und auf Madagaskar nach einem ganz besonderen Duft sucht. Es ist die Geschichte von Maribelle, der kleinen Prinzessin, die hinter einer Mauer gefangen ist. Aber vor allem ist es die Geschichte von Biscuit. Unfassbar, dieser Straßenjunge mit der Liebe zu seinem Fahrrad, die nur übertroffen wird von seiner Liebe zu Maribelle. Biscuit mit der magischen Fahrradklingel, mit dem unbezähmbaren Herzen, der Mann mit einem Traum und der berühmteste Cyclo-Pousse-Fahrer der ganzen Stadt. Dieses Buch ist eine Hommage an die Lastenfahrräder und Fahrradtaxis, die die Straßen Madagaskars bevölkern, und ihr Held ist ein Straßenjunge, der sich zur radfahrenden Legende emporarbeitete.
Dreimal begegnet Terje dem madagassischen Fahrradfreund. Beim ersten Treffen ist Terje noch ein junger Mann und Biscuit ein Straßenjunge, der damals noch den ungekürzten Spitznamen Bisikiletta, eben von "Bicycle" trug. Terje ist mit dem Fahrrad auf der Insel unterwegs und schenkt dem Jungen seine Fahrradklingel. Nach dem Ende seiner Tour will er ihm das Rad ganz zukommen lassen, aber es dauert Jahre, bis das nach Madagaskar geschickte Rad wirklich in die Hände des Jungen gelangt. Tatsächlich müssen Terje und Biscuit einen Einbruch in einen Gartenschuppen begehen, um das Rad zu erobern. Das dritte Mal schließlich kommt Terje als alter Mann nach Madagaskar und trifft einen Biscuit mit ehrgeizigen Plänen: Er will beweisen, dass das Cyclo-Pousse-Fahren nicht einfach nur eine Dienstleistung ist, die schlecht bezahlte, verachtete Underdogs ausüben, sondern eine hochachtenswerte Sportart von Weltbedeutung. Zu diesem Zweck organisiert er eine Weltmeisterschaft der Cyclo-Pousse-Fahrer. Und er will ein ganz besonderes Fahrrad dafür konstruieren.
Es ist wohl das beeindruckendste Buch, das ich in diesem Jahr gelesen habe. Die Persönlichkeit des Straßenjungen und Fahrers Biscuit, die trotz Schmutz, Armut und Niederlagen von einem ungeheuren inneren Leuchten durchdrungen ist, und die sich wie ein roter Faden durch das Buch hindurchziehende Grundhaltung des "Recyclings" machen diese "Wiederentdeckung des Glücks" geradezu zu einer literarischen Lebensphilosophie. Madagaskar ist das Land des Recyclings, nichts wird weggeworfen, aller Müll, den die Europäer hier abgeladen haben, ist wertvoller Rohstoff, aus dem sich noch etwas schaffen lässt, und nichts, absolut nichts ist nutzlos. So entsteht auch zweimal ein Superfahrrad, einmal aus leeren Plastikflaschen, dann, nach einer kleinen Katastrophe, das endgültige Weltmeisterschaftsrad aus leeren Shampoo-Flaschen. Und mit diesem selbstgebastelten Müll-Rad will Biscuit tatsächlich gegen die Radler der Welt antreten, sogar gegen seinen Erzrivalen, der ein von der Telekom gesponsertes High-Tech-Rad ins Rennen schicken kann? Es ist ein Wunder.
Dieses Buch hat Magie, Poesie und ein ganz großes Herz für den Zauber des Plastikmülls. Lest! DIeses! Buch!

 

Wolfgang Bauer: Geschichte der chinesischen Philosophie
Eine übersichtliche und sehr sachkundige Gesamtdarstellung, die auch für Einsteiger gut geeignet ist. Man erfährt viel über Konfuzius, seine Nachfolger und die unterschiedlichen Entwicklungsstufen des Konfuzianismus, über Mo-Di und den Mohismus, die Daoisten, über den Buddhismus und seine spezielle chinesische Ausprägung, über Gegensätze und Gemeinsamkeiten. Interessant fand ich, dass es in der konservativen Gesellschaft üblich war, dass ein Philosoph seine neuen Gedanken in Form eines Kommentars zu einem älteren Philosophen erscheinen ließ. Diese Kommentare konnten sich jedoch sehr weit vom besprochenen Buch entfernen. So lieferte Guo Xiang einen vermeintlichen Kommentar des älteren daoistischen Philosophen Zhuangzi, den ein buddhistischer Mönch mit den Worten kommentierte, Zhuangzi habe einen guten Kommentar zu Guo Xiangs Buch geschrieben.
Ich habe ein wenig ein Kapitel über den Maoismus vermisst. Wobei das vielleicht keine hundertprozentige Philosophie ist. Und ob die chinesischen Philosophen tatsächlich das betrieben, was wir unter Philosophie verstehen? Dahinter setzt der Autor auch an einigen Stellen ein Fragezeichen. Jedenfalls ist es ziemlich anders als die klassische griechische Philosophie und ihre Erben.
Insgesamt ein sehr gutes Buch mit guten Gedanken und vielen interessanten Informationen.

 

Natasha Pulley: Der Uhrmacher in der Filigree Street
Im Vorjahr hatte mich diese Autorin mit "Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit" komplett vom Hocker gerissen. Und eine Freundin meinte, ich müsse unbedingt auch den Uhrmacher lesen, der sei noch besser. Klar, dass ich diesem Ratschlag nachkommen musste. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Es ist ein Roman, der im historischen London spielt. Die Handlung setzt ein im November 1883. Allerdings ist es beileibe kein historischer Roman, es geht eher um magischen Realismus mit einem kleinen Steampunk-Element und mit einer Figur, die in die Zukunft blicken und entsprechende Vorkehrungen treffen kann.
Thaniel Steepleton ist Angestellter des Innenministeriums und dort für die Bedienung des Fernschreibers zuständig. Eines Abends kommt er von der Arbeit nach Hause und stellt fest, dass jemand in seiner Wohnung war. Nein, geklaut wurde nichts, der Eindringling hinterließ vielmehr eine kostbare goldene Taschenuhr, hergestellt offenbar von einem geradezu einzigartigen Meister der Uhrmacherkunst. Versuche, den edlen Spender ausfindig zu machen, bleiben erfolglos, und Thaniel hat auch genug andere Dinge um die Ohren, immerhin hat eine Terror-Organisation angekündigt, in genau sechs Monaten einige öffentliche Gebäude in die Luft zu sprengen. Für Innenministerium, Scotland Yard und weitere Sicherheitseinrichtungen bricht eine Zeit äußerster Anspannung und Ermittlungsarbeit aus, und die Telegrafendrähte glühen. Die Drohung ist durchaus ernstzunehmen, davon sind die Behörden überzeugt. Und sie haben recht: Genau sechs Monate später explodiert eine Bombe im Gebäude von Scotland Yard.

Das Besondere: Thaniel, der sich in nächster Nähe in einer Gaststätte befindet, überlebt, weil ihn seine Uhr rettet. Aus unerfindlichen Gründen macht das Gerät plötzlich einen Heidenlärm, und Thaniel, dem der Radau peinlich ist, läuft nach draußen, um seine Kollegen nicht zu stören und den Unruhestifter zum Schweigen zu bringen. Kaum hat er das Gebäude verlassen, stürzt es mit einem gewaltigen Krach ein. Zufall? Thaniel stellt intensive Recherchen an und landet schließlich in der Uhrmacherwerkstatt des Japaners Keita Mori. Ein Mann aus einer Adels- und Ritterfamilie, der aber das Basteln und Tüfteln mehr liebte als den Weg des Samurai. In seiner Londoner Werkstatt stellt er tausend kleine Kunstwerke her, darunter künstliche Elfen, die durch den Garten schweben, und einen mechanischen Oktopus, der durch seine besondere Programmierung völlig zufällig und für seinen Schöpfer unvorhersehbar agieren kann. Zwischen Thaniel und Keita entwickelt sich schnell eine besondere Freundschaft, und Keita wirkt darauf hin, dass Thaniel nicht nur sein vergessenes musikalisches Talent wiederentdeckt und nach Jahren der Abstinenz wieder mit dem Klavierspielen beginnt, sondern er gibt auch seiner Karriere den entscheidenden Kick: Thaniel kann bald einige Brocken Japanisch und wird in seiner Behörde daraufhin als Experte für das Land der aufgehenden Sonne entdeckt. Als derartiger Spezialist kommt er wie gerufen, immerhin steht bald ein wichtiger Besuch aus Japan in London an.
Ja, dieses Buch ist wirklich ein zauberhaftes Stück Literatur, ein hintergründiges Märchen, das im Leser die Sehnsucht erweckt nach guter Handwerkskunst, der Weisheit Nippons und den tausend kleinen staunenswerten Dingen in der Uhrmacherwerkstatt. Einfach nur dasitzen, Keita beim Arbeiten mit den mikroskopisch kleinen perfekt eingepassten Zahnrädern zusehen und Monate später verblüfft feststellen, was alles aus seinen vermeintlich zufälligen Handlungen erwuchs. Und es wäre mir völlig egal, wenn mir ein eigenwilliger mechanischer Oktopus ständig meine Socken klauen und sich in meinen Schubladen verstecken würde.
Und ist es nun tatsächlich besser als der Leuchtturm-Roman? Nein, das würde ich nicht sagen. Aber ebenbürtig auf alle Fälle.

 

Anna K. Thomas: Alsterdiamanten
Geschichte einer Hamburger Kaufmannsfamilie, die von einem Großvater mit harter Hand regiert wird. Kinder und Enkelkinder müssen sich dem Willen des Familienoberhaupts beugen und strategisch heiraten, um den Einfluss der Familie und ihr Geschäft zu vergrößern. Dies ist die Geschichte der dritten Generation. Die Geschwister Freddy, Konrad und Sophie und ihre Cousine Konstanze sind jetzt im heirats- und geschäftsfähigen Alter. Doch während die schöne Konstanze prestigeträchtig verheiratet werden kann und entsprechend stolz gegenüber der Cousine auftritt, ist Sophie eher ein Mauerblümchen, das nicht einmal durch eine reiche Mitgift gewinnbringend an den Mann gebracht werden kann. Der ältere Bruder soll einmal das Geschäft übernehmen, als Erstgeborener ist er dazu verpflichtet. Aber er würde lieber Maler werden. Der zweite Bruder hat zwar Geschäftssinn und Ehrgeiz, ist aber eben nur die Nummer zwei. Das ist die Ausgangssituation als ein geheimnisvoller und auf alle Geschwister gleichermaßen anziehend wirkender Priester in Hamburg auftaucht. Er ist Beichtvater einer Comtesse, die mit der Familie entfernt bekannt ist und nun ihren Platz in der Hamburger Gesellschaft einnimmt. Der Abbé freundet sich mit den Kaufmanns-Nachkommen an, ist guter Zuhörer und Berater. Ausdrücklich nimmt er für sich in Anspruch, dass er niemals selbst eingreift, sondern nur "Möglichkeiten aufzeigt". Doch nach und nach wird das feste Gefüge der patriarchalischen Kaufmannsfamilie erschüttert, Flucht, Selbstmord, geschäftlicher Niedergang und sinkendes Ansehen sind die Folgen. Denn der Abbé hat als Kind ein böses Schicksal durch die Familie erlitten und kam als Racheengel nach Hamburg.
Wow! Teuflisch und perfide, tragisch in seiner Unausweichlichkeit und unglaublich fein gesponnen. Ein großartiger Roman über eine Kaufmannsfamilie und den Fluch der bösen Tat des Patriarchen, entwickelt vor historischem Hintergrund und dramatischen Schilderungen des großen Stadtbrandes. Dabei mit einer vollkommen überraschenden Wendung im Showdown, die alles umkippt. Dabei wesentlich übersichtlicher als die Buddenbrooks. Spannend und in eingängiger Sprache erzählt, einfach großartig.

 

Carl Nixon: Settlers Creek
Enttäuschend. Ein spannender Klappentext und ein starker Anfang, danach lässt die Geschichte aber stark nach, beziehungsweise hält nicht, was sie verspricht.
Der Protagonist dieses Romans heißt Box Santon. Er lebt in Neuseeland, ist weiß, wie auch seine Frau. Sein Stiefsohn Mark aber ist Halb-Maori, seine Frau brachte ihn mit in die Ehe, und Box adoptierte ihn nach der Heirat.
Der Auftakt des Romans ist dramatisch. Mark begeht Selbstmord. Box lässt auf der Arbeit alles stehen und liegen, fährt zum Flughafen, fliegt nach Hause. Unterwegs gehen tausend Erinnerungen durch seinen Kopf, er hat den Jungen geliebt wie einen leiblichen Sohn. Zu Hause versuchen er und seine Frau mit der Katastrophe fertig zu werden. Sie organisieren die Beerdigung auf dem Friedhof, auf dem traditionell alle Angehörigen der Familie bestattet werden. Eine Gegend, an der viele Erinnerungen hängen, die für die Geschicke der Familie bestimmend war.
Doch es wird keine stille Beisetzung im Kreise der Familie. Wie aus dem Nichts taucht plötzlich Marks Maori-Vater auf, der sich all die Jahre über niemals um seinen Sohn gekümmert hat. Und er hat nahezu seine ganze Familie mitgebracht. Was zunächst einfach nur unangenehm wirkt, steuert schließlich auf einen Konflikt hin: Marks leiblicher Vater besteht darauf, dass Mark an einer traditionellen Maori-Begräbnisstätte mit traditionellen Maori-Riten beigesetzt wird. Box widerspricht dem vehement, immerhin hatte Mark nie Kontakt zu den Maori und kein Interesse an deren Traditionen, er wuchs auf wie ein Weißer. Woraufhin die Maoris verschwinden. Doch nicht, weil sie Box' Entscheidung respektieren. Die Gruppe fährt zum Krankenhaus, in dem Mark liegt, dringt gewaltsam in die Leichenkammer ein und stiehlt den Toten. Das war das erste Viertel, und es ließ sich ziemlich gut an. Doch ab jetzt folgen nur noch Verfolgungsjagden, Prügeleien, Brandstiftungen, Einbrüche, Crashs, Diebstähle, Gesplatter und jede Menge Action-Szenen und Stunts wie in einem Hollywood-Blockbuster der brutaleren Art.
Nein, es stimmt nicht, was der Klappentext ankündigt: "Es beginnt der verzweifelte Kampf zweier Väter um ihren Sohn." Der Maori-Vater kommt im Buch gar nicht mehr vor. Was ein Aufeinandertreffen zweier unterschiedlicher Kulturen, eine Schilderung von Traditionen und vielleicht ein Gespräch mit Austausch und wachsendem Verständnis hätte werden können, wird hier zu einer Vendetta eines verbissenen Einzelkämpfers, der mit äußerster Brutalität und Entschlossenheit vorgeht. Box hat noch nicht einmal richtige Gegner. Einmal gerät er in ein Handgemenge mit Halbstarken in der Stadt, in der der Maori-Vater lebt. An der Stätte, an der sein Sohn aufgebahrt liegt und für das Begräbnis vorbereitet wurde, begegnet Box keinem Menschen. In der Hütte sind keine Maori, da Box auf der anderen Seite des Geländes einen Kinderspielplatz angesteckt hat. Danach jagt er im Auto mit der Leiche davon, immer in Angst vor Verfolgern, die aber nie in Erscheinung treten, schlägt sich in der Wildnis durch, übernachtet in einer Hütte, bricht in einer Stadt in ein Haus ein und klaut ein neues Auto, langt schließlich körperlich und geistig am Ende seiner Kräfte an dem Friedhof an, auf dem er seinen Sohn selbst bestattet.
Offen bleiben so ziemlich alle Fragen, die zu Anfang aufgeworfen wurden. Allem voran die nach dem Motiv für Marks Selbstmord.
Das Buch ist nicht unbedingt schlecht geschrieben. Und spannend ist es durch die actionreiche Heimholung der Leiche natürlich auch. Aber ich hatte etwas anderes erwartet. Und bin aus der Reihe des Unionsverlags auch anderes gewohnt.

 

Arno Schmidt: Zettel's Traum
Oumph. Das war hardcore. Knapp 1500 schwerverdauliche Seiten, acht Bücher, zusammengefasst in fünf großformatigen Bänden, aufgrund des Überformats nicht ganz einfach in der Hand zu halten, aber man legt solche riesigen Bücher auch nicht so einfach auf den Tisch, sonst läuft es ja Gefahr, den Buchrücken zu brechen. Durch das Überformat sind die Seiten für kurzsichtige Leute schwer insgesamt zu erfassen, aber das ist noch das Harmloseste, immerhin muss man drei Spalten gleichzeitig im Auge behalten beim Lesen. Und das ist jetzt erstmal nur der materielle Aspekt. Zum Inhalt und Stil ... Holla.
Ich habe das Buch schon seit den 90ern auf dem Zettel, seit ich während des Studiums in Hannover immer wieder dieses Riesenmonster im Schaufenster einer Buchhandlung stehen gesehen habe. Das war damals wohl die alte Faksimile-Ausgabe. Und schon zu DM-Zeiten schweineteuer. Damals war die Drucktechnik noch nicht so weit, dass man das komplizierte dreispaltige - manchmal auch ein-, zwei- oder vierspaltige - Schreibmaschinen-Manuskript Schmidts 1:1 umsetzen konnte. Da stehen Buchstaben über- und untereinander, Zeichnungen und Zeitungsausschnitte sind integriert, es gibt Buchstaben aus anderen Alphabeten. Hinzu kommt die eigenwillige Schreibweise vieler Wörter, in denen der Autor Wortwurzeln oder Assoziationen hervorhebt.
Inzwischen ist die Technik fortgeschritten, seit 2010 gibt es diese Ausgabe. Die Taschenbuchausgabe war für 248 Euro zu haben, für das gebundene Prestigeobjekt hätte man noch einen Hunni mehr hinblättern müssen.
In den 70ern war es ein Kultbuch, es gab sogar einen Raubdruck. Kultbuch, hm. Naja, es geht um Sex, und das ziemlich geballt, das hat in den verklemmten 70ern in der Bundesrepublik natürlich gezogen. Aber gleichzeitig ist das Ganze so verquast und verschroben, dass es absolut nichts für Einhandleser ist. Eher ziemlich kopflastig, hochintellektuell, ein bisschen Altherrensexualität. Es ist absolut nicht vergnügungssteuerpflichtig, und mehr als 50 Seiten pro Tag sind absolut nicht drin, es hat mich fast meinen gesamten Leseurlaub lang beschäftigt.
Ist es empfehlenswert? Ich empfehle jedem, der sich mit dem Gedanken trägt, dieses Mammutwerk zu lesen, zuvor einmal Schmidts Buch "Sitara und der Weg dorthin" zu studieren. Das gibt es für kleines Geld im Antiquariat oder zum Leihen in der Bibliothek. Lest es und stellt euch dann das Sitara-Werk um noch eine Zehnerpotenz gesteigert vor, dann habt ihr eine ungefähre Idee von dem, was euch in "Zettel's Traum" erwartet.
Es ist, hm, eine Art Roman. Im Mittelpunkt steht der Schriftsteller Daniel Pagenstecher, genannt Dän, der ziemlich viele biografische und schriftstellerische Gemeinsamkeiten mit Schmidt aufweist. Dän bekommt Besuch von dem befreundeten Übersetzer-Ehepaar Wilma und Paul und der Tochter der beiden, der jugendlichen Franziska. Letztere ist, wenn ich es richtig im Kopf habe, 14 Jahre alt, sexuell hochgradig erregbar und schwer verliebt in Dän (wie offenbar schon die Frauen der Generation ihrer Mutter).
Im Gespräch mit Wilma und Paul entwickelt Dän seine "Etym-Theorie". Wobei die minderjährige Franziska schwören muss, dass sie absolut nichts versteht von dem, was die Erwachsenen reden ... Was sind Etyms? Das Wort geht natürlich zurück auf "Etymologie", hat aber nicht unbedingt etwas mit Wortwurzeln und Sprachgeschichte zu tun, sondern es geht um eine Art mitschwingende sexuelle Assoziationen, die ein Wort begleiten, auch wenn es gar keinen (etymologischen) Zusammenhang gibt. Dän und seine Besucher können so ziemlich in jedes Wort Anspielungen auf Geschlechtsorgane hineinlesen. So klingt im englischen "whole" - "ganz" - das Wort "hole" - "Loch" mit, und ein Loch ist natürlich eine dem Geschlechtsverkehr dienende Öffnung ...
Durchexerziert wird dies hauptsächlich am Gesamtwerk Edgar Allan Poes, das der Autor Schmidt, und damit auch Dän Pagenstecher, sehr gut kennt. Fast jeder Satz und nahezu jedes Wort wird daraufhin abgeklopft, ob es in irgendeiner indogermanischen, semitischen oder gegebenenfalls auch indianischen Sprache ein ähnlich lautendes Wort für Geschlechtsverkehr oder -organe gibt. Schon die Namen der Poe'schen Helden werden hier eine wahre Fundgrube, und Schmidt betont dies durch seine eigentümliche Orthografie. Aus Hans Pfaal oder Phaal wird "Hans Phall", Rodman trägt mit "Rod" (Wurzel) ebenfalls einen Penis im Namen, und wenn ein Autor schon Po(e) heißt, ist es nicht weit bis zum Analsex.
Mit einem unerschöpflichen Reservoir an Vokabeln und mit Freuds Theorien im Hinterkopf weist Dän dem Autor Impotenz und so ziemlich jede denkbare Perversion nach. Aber es geht nicht nur um Poe, sondern auch in der deutsche Alltagssprache findet Dän "Etyms", die denn auch im Text durch seine eigentümliche Rechtschreibung gekennzeichnet werden. Schmidt schreibt: "jedenPHALLS" und "ich meinesTAILS" usw. Man erfährt, dass der Zeuge vor Gericht mit "zeugen" zusammenhängt, wie auch schon im alten Rom "Testis" mit "Testiculum" zusammengehörte, da nur Männer mit Eiern als Zeugen zugelassen waren. Und dass "kastrieren" von "Castor" kommt, weil der Biber sich selbst in höchster Not die Hoden abbiss, um zu entkommen. Jeder "Pen" ist ein Penis, und somit steckt in dem englischen Wort für Pinguin, "penguin", eben auch ein "pen(is) go in". usw. usw. usw., 1500 Seiten lang.
Dazwischen äußert sich immer wieder eine mehr als heftige Begierde Franziskas, die für Dän schwärmt und sich unter anderem vor einem auf den Badezimmerspiegel gemalten Herz mit der Inschrift "D/Fr än" selbst befriedigt. Als Dän und Franziska Pilze suchen, wird die Atmosphäre ziemlich klebrig, obwohl, objektiv betrachtet, gar nichts "passiert". Aber Pilze, ihre Namen und Formen sind einfach prädestiniert für sexuelle Assoziationen. Ähnlich ergiebig sind die Diskussionen um Muscheln. Am Ende kommt Vater Paul mit der Sprache raus, was für ein Anliegen man an den reichen Schriftsteller hat: Die Familie kann sich das Schulgeld für Franziska nicht mehr leisten. Ja, Dän springt ein. Aber er stellt die Bedingung, dass er Franziska (mindestens bis zu ihrer Volljährigkeit?) nicht mehr sieht. Immerhin.
Tja, ist das Buch nun empfehlenswert? Es bietet Schweinkram (wenn man sich denn dafür interessiert) und einen gewissen intellektuellen Kitzel für den belesenen und polyglotten Bildungsbürger. Anstrengend ist es aber auf jeden Phall. Und wenn man sich zu tief in das Wahnsystem der Etymlehre hineindenkt, kann es passieren, dass man auch noch danach beim Lesen ganz normaler Texte ziemlich krause Sachen denkt. Einmal habe ich sogar nachts geträumt, ich hätte einen Zusammenhang zwischen dem griechischen Wort "tachýs" (schnell), dem jiddischen "Tacheles" (Klartext) und der norddeutschen Begrüßung "Tach" entdeckt. Aber fragt mich nicht, worin dieser Zusammenhang bestand ...

 

Bessy, Band 43: Die Geisterhütte
Andy und Bessy bereisen die Großen Seen auf der Suche nach den letzten Choctaw-Indianern. Andy hat von einem Verlag den Auftrag bekommen, Lebensweise und Kultur dieses Stammes zu dokumentieren. Bei einer Pause stromert Bessy allein herum, jagt ein Kaninchen und gerät in eine Falle, die der Choctaw-Junge Falkenfeder gebaut hat, und wird darüber hinaus auch noch von einer Giftschlange bedroht. Falkenfeder und seine Freundin Flughörnchen retten Bessy und nehmen sie mit in ihr Lager. Wenig später stößt auch Andy zu den Indianern. Er wird freundlich aufgenommen, aber der Häuptling spricht eine ernste Warnung aus: Es ist streng verboten, die Geisterhütte zu betreten. In dem Wickiup nahe dem Lager hat sich vor einiger Zeit eine Tragödie abgespielt. Ein Weißer und seine indianische Frau kamen hier auf mysteriöse Weise ums Leben, erzählen die Choctaw. Andy und Bessy schließen Freundschaft mit den Choctaw und helfen ihnen, als sie von feindlichen Natchez angegriffen werden. Doch die Hütte zieht Andys Neugier auf sich. Zumal dort einige Weiße herumschnüffeln. Schließlich verbannt ihn der Häuptling wegen der Missachtung des Tabus aus dem Dorf. Andy widmet sich daraufhin ganz dem geheimnisvollen Wickiup und kommt ihrem Geheimnis auf die Spur. Dabei wird es für ihn und Bessy lebensgefährlich.
Sehr schönes Abenteuer, bei dem wir Andy als Zeichner und Berichterstatter erleben und auch etwas über die Kultur der Choctaw erfahren. Sehr interessant das nächtliche "Jagen mit Licht", bei dem die Choctaw an ihren Kanus Feuertöpfe und einen Birkenrinden-Schirm anbringen, um Tiere anzulocken. Ein riesiger Elch ist die Jagdbeute, sehr eindrucksvoll. Seltsam, sonst heißt es ja immer, dass man ein Feuer anzünden muss, um die wilden Tiere abzuschrecken ...

 

Weitere Jahresrückblicke
2025, 1. Teil: Januar bis März
2025, 2. Teil: April bis Juni

2025, 3. Teil: Juli bis Oktober
2025, 4. Teil: November

 

© Petra Hartmann





Das intergalaktische Bestiarium, 2025

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Was verbirgt sich hinter dem Tor des Krkt-jinn und warum verliert der Planet Light Lady seine Schwerkraft? Kann die Heimat der Regenbogenkatzen noch gerettet werden? Gibt es das sagenhafte Tier der Unordnung wirklich? Sind die irrsinnigen Prophezeiungen über das Wiedererwachen des unheiligen Urgottes Chthonio möglicherweise doch ernst zu nehmen? Und ist wirklich jeder dem Tod geweiht, der der Wurzel allen Übels begegnet?

Das Universum hat viele Wunder hervorgebracht, aber keines ist größer als das Leben. Ein paar der ungewöhnlichsten Lebewesen aller Welten sind in diesem intergalaktischen Bestiarium zu finden. Thomas Hofmann und Petra Hartmann haben sie aufgespürt.

 

Buch-Infos:

Das intergalaktische Bestiarium. Text: Petra Hartmann / Zeichnungen: Thomas Hofmann. Neustadt in Sachsen: Edition Dunkelgestirn, Mai 2025. 180 Seiten.
Reichhaltig mit Illustrationen von Thomas Hofmann versehen, zu denen die Texte von Petra Hartmann verfasst wurden. Gebunden in blaues Leinen, mit Leseband, silberner Prägung auf dem Buchrücken und Schutzumschlag. Versehen mit den Signumklischees der Autoren, nummeriert und auf 100 Exemplare limitiert. 32,90 Euro.

 

 

 

Das Herz des Donnervogels, 2023

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Ein Indianer taucht in dem verschlafenen Küstenstädtchen Kitty Hawk auf. Die Witwe Murdoch ist überzeugt, dass der Fremde ein Kundschafter ist und bald seine roten Spießgesellen zum Morden und Plündern mitbringen wird. Doch Junger Adler hat andere Pläne. Er träumt vom Fliegen und wartet auf das Eintreffen zweier verrückter Fahrradhändler.
Karl-May-Fans kennen Junger Adler bereits aus dem Roman Winnetous Erben. Die Vorgeschichte zu diesem Buch wird nun von Petra Hartmann erzählt.

 

Buch-Infos:
Petra Hartmann: Das Herz des Donnervogels

Band 18, Abenteuer-Roman
Exklusive Sammler-Ausgabe
Seiten: 282

Taschenbuch
VÖ: April 2023

2. Auflage: April 2024.
Künstler: MtP-Art (Mario Heyer)
Künstler (Innenteil): MtP-Art (Mario Heyer)
Preis: 12,95 Euro

 

Bestellen beim Blitz-Verlag

 

Das E-Book ist zum Preis von Euro 3,99 erhältlich.

Unter anderem bei Amazon

oder direkt beim Blitz-Verlag.

 

 

 

Falkenblut, 2020

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Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Widar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus ...

Es ist eine schaurige Welt, in der sich die junge Walküre behaupten muss. Doch Valkrys wäre keine echte Falkin, wenn sie einem Kampf aus dem Weg gehen würde. Todesmutig und mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor stürzt sie sich in die Begegnungen mit Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfen, Berserkern, Hexen, Meerungeheuern und dem furchtbaren Totenschiff Naglfari.

 

 

Petra Hartmann: Falkenblut.

Sibbesse: Hottenstein, 2020.

Broschiert, 247 S., Euro 11.

ISBN 978-3935928991

 

Bestellen im Hottenstein-Verlags-Shop

 

Bestellbar unter anderem bei Amazon

Hörbuch: Drachen! Drachen! 2020

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Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren. Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist - und gelegentlich fies!

Die Autoren: Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.

 

Herausgeber: Petra Hartmann, Frank G. Gerigk

Sprecher: Tim Schmidt

Blitz-Verlag

Ungekürzte Lesung

mp3-Download

611 Minuten, 495.91 MB

9783991093435

 

Zu bestellen unter anderem bei Thalia oder bei Amazon.

Nestis und die verbotene Welle, 2017

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Meerprinzessin Nestis und ihre Freunde sind sauer: Lehrer Seestern meint, dass laute Haifischmusik nichts für Kinder ist. Und der Kronrat stimmt ihm zu. Deshalb bekommt die Band »Ølpæst« Auftrittsverbot in der gesamten Nordsee. Doch plötzlich ist deren Musik überall zu hören: Ein Piratensender strahlt die Hits der Knorpelfischgang lautstark aus.

Als eine hochexplosive Kugelmine über dem blauen Glaspalast im Meer dümpelt und ein führungsloser Öltanker in die Nordsee einfährt, droht eine wirkliche Ölpest. Gelingt es den Meerkindern, ein Unglück zu verhindern?

 

Petra Hartmann: Nestis und die verbotene Welle. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Voraussichtlich ab Juni 2017 erhältlich.

Buch-Infos: ca. 152 Seiten, 14,2 x 20,6 cm, Hardcover, zahlreiche s/w-Illustrationen, mit Fadenheftung, Euro 14,90, ISBN 978-3-977066-00-1

 

Leseprobe

 

Bestellen beim Verlag Monika Fuchs.

Bestellen bei Amazon.

Demantin, 2016

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Demantin, der junge König von Antrium, liebt die griechische Königstochter Sirgamot. Doch ihr Vater ist strikt gegen die Hochzeit. Immerhin ist Sirgamot erst zwölf Jahre alt. So zieht Demantin in die Welt, um Ruhm zu erwerben, den Namen seiner Geliebten durch seine Taten zu verherrlichen und sich dem griechischen König als Schwiegersohn zu empfehlen. Er besteht heldenhafte Kämpfe, erwirbt sich die Freundschaft der Königin und des Königs von England und besiegt ein schauriges Meerweib. Letzteres allerdings erweist sich als verhängnisvoll. Denn die sterbende Unholdin verflucht Demantin und prophezeit, dass seine Geliebte mit dem üblen König Contriok verlobt werden soll. Kann Demantin noch rechtzeitig zurückkehren, um die Hochzeit zu verhindern?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Demantin. Ein Ritter-Epos
128 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 9-78-3-940078-34-6
8,95 EUR

 

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Leseprobe

 

Crane, 2016

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Gayol, der Sohn des ungarischen Königs, hat in jugendlichem Übermut den alten Hofmarschall seines Vaters zum Wettkampf herausgefordert und eine peinliche Niederlage erlitten. Aus Scham flüchtet er und gerät ins Reich des deutschen Kaisers, wo er unerkannt unter dem Namen Crane (Kranich) eine Stellung als Kämmerer annimmt und bald sehr beliebt ist. Doch als der Fremde und die Kaiserstochter einander näher kommen und Hofbeamten Unzucht und eine unstandesgemäße Liebschaft wittern, beginnt eine schwere Zeit für Königssohn und Kaiserstochter. Kann Gayol sich auf die Treue Acheloydes verlassen? Und kann die lebensbedrohliche Krankheit der Prinzessin noch geheilt werden?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Crane. Ein Ritter-Epos
84 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 978-3-940078-48-3
6,95 EUR

 

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Leseprobe

Hut ab, Hödeken! 2015

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Ein rasender Bischof auf dem Rennstieg.
Wegweiser, die sich wie von Geisterhand drehen.
Jäger in Todesangst.
Bierkutscher mit unheimlicher Fracht.
Ein stammelnder Mönch,
der plötzlich zum brillanten Redner wird.
Sollte da Hödeken seine Hand im Spiel haben?
Sagen um einen eigenwilligen Geist
aus dem Hildesheimer Land,
frisch und frech nacherzählt
von Petra Hartmann.

 

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken!

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

101 S., Euro 7,95.

ISBN 978-3-940078-37-7

 

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Leseprobe

Freiheitsschwingen, 2015

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Deutschland in den 1830er-Jahren: Für Handarbeit, arrangierte Ehe und Kinderkriegen hat die junge Bürgermeistertochter wenig übrig. Stattdessen interessiert sie sich für Politik und Literatur und greift sehr zum Leidwesen ihres Vaters selbst zur Feder, um flammende Texte für die Gleichberechtigung der Frau und die Abschaffung der Monarchie zu verfassen. Angestachelt von der revolutionären Stimmung des Hambacher Festes versucht sie, aus ihrem kleinbürgerlichen Dasein auszubrechen und sich als Journalistin zu behaupten. Gemeinsam mit ihrer großen Liebe verschreibt sie sich dem Kampf für ein freies, geeintes Deutschland und schlägt den Zensurbehörden ein Schnippchen. Die Geheimpolizei ist ihnen jedoch dicht auf den Fersen, und die junge Journalistin begeht den verhängnisvollen Fehler, ihre Gegner zu unterschätzen

 

Petra Hartmann: Freiheitsschwingen

Personalisierter Roman

München: Verlag Personalnovel, 2015

ca. 198 Seiten. Ab Euro 24,95.

(Einband, Schriftart und -größe, Covergestaltung etc. nach Wahl.)

 

Bestellen unter:

www.tinyurl.com/Freiheitsschwingen

 

Timur, 2015

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Wer ist der bleiche Jüngling im Verlies unter der Klippenfestung? Prinzessin Thia will ihn retten. Doch wer Timurs Ketten bricht, ruft Tod und Verderben aus der Tiefe hervor. Als der Blutmond sich über den Horizont erhebt, fällt die Entscheidung ...

 

Beigaben:

Nachwort zur Entstehung

Original-Erzählung von Karoline von Günderrode

Autorinnenbiografien

Bibliografie

 

Petra Hartmann: Timur

Coverillustration: Miguel Worms

Bickenbach: Saphir im Stahl, 2015.

ISBN: 978-3-943948-54-7

Taschenbuch, 136 S.

Euro 9,95

 

 

Ulf, 2015

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Ein Roman-Experiment mit ungewissem Ausgang: Ulf (Magisterstudent unbekannter Fachrichtung), stammt aus einem Dorf, das mehrmals jährlich überschwemmt wird. Zusammen mit Pastor Dörmann (Geistlicher unbekannter Konfession) und Petra (Biografin ohne Auftrag) überlegt er, was man dagegen tun kann. Als ein vegetarisches Klavier die Tulpen des Gemeindedirektors frisst und das Jugendamt ein dunkeläugiges Flusskind abholen will, spitzt sich die Situation zu. Nein, Blutrache an Gartenzwergen und wütende Mistgabelattacken sind vermutlich nicht die richtigen Mittel im Kampf für einen Deich ...
Mal tiefgründig, mal sinnlos, etwas absurd, manchmal komisch, teilweise autobiografisch und oft völlig an den Haaren herbeigezogen. Ein Bildungs- und Schelmenroman aus einer Zeit, als der Euro noch DM und die Bahn noch Bundesbahn hieß und hannöversche Magister-Studenten mit dem Wort "Bologna" nur eine Spaghettisauce verbanden.

 

Petra Hartmann:

Ulf. Ein Roman-Experiment in zwölf Kapiteln.

eBook

Neobooks 2015

Euro 2,99

Erhältlich unter anderem bei Amazon

Vom Feuervogel, 2015

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Ein Tempel in der Wüste. Heilige Männer, die sich dem Dienst des Feuervogels geweiht haben. Ein Hirtenjunge, der seinem Traum folgt. Aber wird der alte und kranke Phönix wirklich zu neuem Leben wiederauferstehen, wenn der Holzstoß niedergebrannt ist? Eine Novelle von Idealen und einer Enttäuschung, die so tief ist, dass kein Sonnenstrahl je wieder Hoffnung bringen kann.

 

Petra Hartmann:

Vom Feuervogel. Novelle.

Erfurt: TES, 2015.

BunTES Abenteuer, Heft 30.

40 Seiten, Euro 2,50 (plus Porto).

Bestellen unter:

www.tes-erfurt.jimdo.com

 

eBook:

Neobooks, 2015.

Euro 1,99.

Unter anderem bei Amazon

Nestis und die Hafenpiraten, 2014

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Endlich Sommerferien! Nestis und ihre Freunde freuen sich auf sechs Wochen Freiheit und Abenteuer. Doch ausgerechnet jetzt verhängt der Kronrat ein striktes Ausgehverbot für alle Meerkinder. Denn in der Nordsee treibt plötzlich ein furchtbares “Phantom† sein Unwesen. Möwen, Lummen und Tordalke werden von einem unheimlichen Schatten unter Wasser gezerrt und verschwinden spurlos.

Nestis beschließt, den Entführer auf eigene Faust zu jagen. Als ein Dackel am Strand von Achterndiek verschwindet, scheint der Fall klar: Die gefürchteten “Hafenpiraten" müssen dahinter stecken. Zusammen mit ihrem Menschenfreund Tom wollen die Meerkinder der Bande das Handwerk legen ...

Petra Hartmann: Nestis und die Hafenpiraten
Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014
ISBN 978-3-940078-84-1
14,90 EUR

 

 

Leseprobe unter

 

www.tinyurl.com/nestis2

Blitzeis und Gänsebraten, 2014

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Weihnachten im Potte †¦

†¦ ist so vielfältig wie die Menschen, die dort leben. Und deshalb findet sich auf diesem Bunten Teller mit 24 Hildesheimer Weihnachtsgeschichten für jeden etwas: romantische Erzählungen und freche Gedichte, Erinnerungen an die Nachkriegszeit, Geschichten von neugierigen Engeln, eifrigen Wichteln und geplagten Weihnachtsmännern. Der Huckup und die »Hildesheimer Weisen« fehlen auch nicht. Was es aber mit dem Weihnachtswunder an der B6 auf sich hat, erfahren Sie auf Seite 117. - Greifen Sie zu!

 

 

Petra Hartmann & Monika Fuchs (Hrsg.): Blitzeis und Gänsebraten. Hildesheimer Weihnachtsgeschichten.

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

144 Seiten | 12 x 17 cm | Paperback |

ISBN 978-3-9400787-57-5
8,90 EUR

 

Leseprobe

Beim Vorderhuf meines Pferdes, 2014

Eingefügtes Bild

Das Messer zuckte vor. Fauchend wich die riesige Katze zurück. Doch nur, um sofort wieder anzugreifen. Das Mädchen, das auf dem Leichnam seiner Stute kauerte, schien verloren.
Acht Jahre ist Steppenprinzessin Ziris alt, als sie bei einem Sandkatzenangriff ihr Lieblingspferd verliert. Ist es wirklich wahr, was ihr Vater sagt? "Alle Pferde kommen in den Himmel ..."
Drei Erzählungen aus der Welt der Nearith über edle Steppenrenner, struppige Waldponys und die alte graue Stute aus Kindertagen.

Petra Hartmann: Beim Vorderhuf meines Pferdes. Neue Geschichten aus Movenna. eBook, ca. 30 Seiten. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014. Euro 0,99.

Erhältlich unter anderem bei Amazon.

Darthula, 2014

Eingefügtes Bild

Darthula ist die Tochter eines irischen Kleinkönigs, der über das nebelreiche Land Selama herrscht. Als schönste Prinzessin Irlands lebt sie allerdings nicht ungefährlich. Als sie den mächtigen König Cairbar abweist und ihm nicht als seine Braut folgen will, nimmt das Unheil seinen Lauf. Cairbar überzieht das kleine Selama mit Krieg und Vernichtung und rottet Darthulas Familie aus. Mit ihrem Geliebten Nathos wagt die junge Frau die Flucht über die stürmische See. Aber Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...

Beigaben zur Neuausgabe:
Vorwort der Autorin mit Infos zur Entstehungsgeschichte
Übersetzung des "ossianischen Originals"
Autorinnenbiographie und Veröffentlichungsliste

Buch-Informationen:
Petra Hartmann: Darthula, Tochter der Nebel.
Bickenbach: Verlag Saphir im Stahl, 2014.
Taschenbuch. 126 S., Euro 9,95.
ISBN 978-3-943948-25-7

Bestellen bei Saphir im Stahl

Pressearbeit für Autoren, 2014

Eingefügtes Bild

Petra Hartmann, Autorin und langjährige Lokalredakteurin, gibt Tipps für die Pressearbeit vor Ort. Sie erklärt die Wichtigkeit der „Ortsmarke“ für eine Zeitung, gibt Tipps zum Schreiben von Artikeln, zum guten Pressefoto und zum Umgang mit Journalisten. Anschaulich, verständlich, praxisorientiert und für Autoren jedes Genres anwendbar.

Petra Hartmann: Pressearbeit für Autoren. So kommt euer Buch in die Lokalzeitung.
eBook. Neobooks, 2014. Ca. 30 Seiten.
Euro 1,99
Diverse Formate, für alle gängigen eBook-Reader.
Erhältlich z.B. bei Amazon, eBook.de, Thalia, Hugendubel, Weltbild u.a.

Nestis und der Weihnachtssand, 2013

Eingefügtes Bild

Als kleine Weihnachtsüberraschung gibt es für Fans des "großen" Nestis-Buchs "Nestis und die verschwundene Seepocke" jetzt ein kleines bisschen Weihnachtssand: Der Verlag Monika Fuchs hat aus der "Ur-Nestis", einem Helgoland-Märchen aus dem Jahr 2007, jetzt ein eBook gemacht. Mit einem wunderschönen Cover von Olena Otto-Fradina und mit ein paar exklusiven Einblicken in Nestis' Nordseewelt.

Klappentext:
"November 2007: Orkantief Tilo tobt über die Nordsee und reißt große Teile der Helgoländer Düne ins Meer. Wer soll nun die Robbenküste reparieren? Meerjungfrau Nestis wünscht sich einfach mal vom Weihnachtsmann 500.000 Kubikmeter Sand ..."

Bonus-Material:
Die Autorin im Interview mit Wella Wellhorn von der Meereszeitung "Die Gezeiten"
XXL-Leseprobe aus "Nestis und de verschwundene Seepocke"

Petra Hartmann: Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013. 99 Cent.

Erhältlich für den Amazon-Kindle

Nestis und die verschwundene Seepocke, 2013

Eingefügtes Bild


Eine ausführliche Leseprobe findet ihr hier:
www.tinyurl.com/nestis


Wütend stampft Meerjungfrau Nestis mit der Schwanzflosse auf. Ihre Schwester Undine ist von den Menschen gefangen worden – und weder Meerkönig noch Kronrat wagen, die Kleine zu retten. Aber Nestis fürchtet sich nicht einmal vor den furchtbarsten Monstern des Meeres. Zusammen mit ihren Freunden bricht sie auf zur Rettungsaktion, und es zeigt sich, dass tollpatschige Riesenkraken und bruchrechnende Zitteraale großartige Verbündete sind.
Petra Hartmann entführt ihre Leser in eine etwas andere Unterwasserwelt mit viel Humor und Liebe zum Detail. Trotz des phantastischen Meermädchen-Themas findet der Leser auch sehr viel naturnahe Beobachtungen aus Nord- und Ostsee, lernt die Meerbewohner und ihre Probleme kennen. Dabei werden unter anderem auch die Meeresverschmutzung, Fischerei und die wenig artgerechte Haltung von Haien in Aquarien behandelt.
Zauberhaft dazu die Zeichnungen von Olena Otto-Fradina.

Text: Petra Hartmann
Bilder: Olena Otto-Fradina
| Hardcover | 14,8 x 21 cm
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2013
151 S., Euro 14,90
ISBN 978-3-940078-64-3


eBook:
Amazon-Kindle, 2154 KB
Euro 6,99
http://amzn.to/JJqB0b

Autorenträume, 2013

Eingefügtes Bild


Autorinnen und Autoren schicken ihre Leser in vergangene Zeiten, ferne Länder, phantastische Welten, spannende Abenteuer und bringen sie zum Träumen.
Wovon aber träumen Autoren? Vom Nobelpreis? Vom Bestseller? Vom Reich-und-berühmt-werden? Oder einfach nur davon, eines Tages vom Schreiben leben zu können? Vom Lächeln auf dem Gesicht eines Kindes, wenn das neue Märchen vorgelesen wird? Oder sind es schreckliche Albträume, die der angebliche Traumberuf mit sich bringt? Werden Schriftsteller nachts im Schlaf gar von Verlegern, Lektoren, Rezensenten oder Finanzbeamten bedroht?
Monika Fuchs und Petra Hartmann starteten eine »literarische Umfrage«, wählten aus den über 300 Antworten 57 phantasievolle Beiträge aus und stellten sie zu diesem Lesebuch zusammen. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des Autorenalltags und träumen Sie mit!
Von jedem verkauften Buch wird 1 Euro an das Hilfswerk Brot & Bücher e.V. der Autorin Tanja Kinkel gespendet, die auch das Geleitwort zum Buch schrieb.

Petra Hartmann und Monika Fuchs (Hrsg.):
Autorenträume. Ein Lesebuch.
ISBN 978-3-940078-53-7
333 S., Euro 16,90

Bestellen beim Verlag Monika Fuchs

Mit Klinge und Feder, 2013

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Phantasie statt Völkerschlachten - das war das Motto, unter dem die Phantastik Girls zur Schreibfeder griffen. Mit Humor, Gewitztheit und ungewöhnlichen Einfällen erzählen sieben Autorinnen ihre Geschichten jenseits des Mainstreams der Fantasy. Kriegerinnen und gut bewaffnete Zwerge gehören dabei genau so zum Personal wie sprechende Straßenlaternen, Betonfresser oder skurrile alte Damen, die im Bus Anspruch auf einen Behindertensitzplatz erheben. Dass es dennoch nicht ohne Blutvergießen abgeht, ist garantiert: Immerhin stecken in jeder der Storys sechs Liter Herzblut. Mindestens.

Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns.
Mit Geschichten von Linda Budinger, Charlotte Engmann, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl.
Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. 978-3943378078
247 S., Euro 9.
Bestellen bei Amazon

eBook:
396 KB, Euro 5,49.
Format: Kindle
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Das Serum des Doctor Nikola, 2013

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Berlin, 1927. Arbeitslos, pleite und mit der Miete im Rückstand: Bankierssohn Felix Pechstein ist nach dem "Schwarzen Freitag" der Berliner Börse ganz unten angekommen. Da erscheint das Angebot, in die Dienste eines fremden Geschäftsmannes zu treten, eigentlich als Geschenk des Himmels. Doch dieser Doctor Nikola ist ihm mehr als unheimlich. Vor allem, als Felix den Auftrag erhält, Nikola zu bestehlen ...

Petra Hartmann: Das Serum des Doctor Nikola
Historischer Abenteuerroman.
ISBN 978-3-938065-92-1
190 S., 12,95 Euro.
Bestellen beim Wurdack-Verlag

Leseprobe

Hörbuch: Der Fels der schwarzen Götter, 2012

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Bei einer Mutprobe begeht der junge Ask einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat.
Bald wissen die Völker des Berglandes nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...

Der Fels der schwarzen Götter.
Hörbuch. 8 Stunden, 57 Minuten.
Sprecherin: Resi Heitwerth.
Musik: Florian Schober.
Action-Verlag, 2012.
CD/DVD: 16,95 Euro
mp3-Download: 11,95 Euro

Hörbuchfassung des 2010 im Wurdackverlag erschienenen Buchs "Der Fels der schwarzen Götter".

Termine

Samstag, 18. Oktober: Andrea Tillmanns und ich lesen auf dem Buchmesse-Convent. Fichtestraße 50, 63303 Dreieich. Das Thema lautet: "Merkwürdige Tiere". Ich lese natürlich etwas aus dem "Intergalaktischen Bestiarium" vor. Beginn: 14.30 Uhr.

 

 

Messen, Cons, Büchertische

 

Samstag, 18. Oktober: Buchmesse-Convent. Fichtestraße 50, 63303 Dreieich. Ich bin mit einem Infotisch vertreten und lese ab 14.30 Uhr aus "Das intergalaktische Bestiarium" vor.

 

 

Links

Meine Heimseite:

www.petrahartmann.de

 

Facebook-Autorenseite:

www.facebook.com/AutorinPetraHartmann/

 

Nestis auf Facebook:

www.facebook.com/nestis.net/

 

Die Falkin auf Facebook:

https://www.facebook.com/FalkinValkrys

 

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Biografie

Petra Hartmann, Jahrgang 1970, wurde in Hildesheim geboren und wohnt in Sillium. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft in Hannover. Auf den Magisterabschluss folgten die Promotion mit einer Doktorarbeit über den jungdeutschen Schriftsteller Theodor Mundt und ein zweijähriges Volontariat bei der Neuen Deister-Zeitung in Springe. Anschließend war sie dort fünf Jahre Lokalredakteurin. Ferner arbeitete sie für die Leine-Zeitung in Neustadt am Rübenberge, die Nordsee-Zeitung in Bremerhaven, die Neue Presse in Hannover und die Volksstimme in Gardelegen. Derzeit ist sie bei der Goslarschen Zeitung beschäftigt.
Als Schriftstellerin liebt sie vor allem das fantastische Genre. Sie verfasst hauptsächlich Fantasy und Märchen. Bekannt wurde sie mit ihren Fantasy-Romanen aus der Welt Movenna. Mit den Abenteuern der Nordsee-Nixe Nestis legte sie ihre erste Kinderserie vor. Sie errang mit ihren Geschichten dreimal den dritten Platz bei der Storyolympiade und wurde 2008 mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet.

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Leserunden zum Nachlesen

Leserunde zu "Darthula, Tochter der Nebel" auf Lovelybooks. Mit Autorin Petra Hartmann und Cover-Künstler Miguel Worms: http://www.lovelyboo...nde/1201913120/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Nestis und die verschwundene Seepocke": Mit Autorin Petra Hartmann und Verlegerin Monika Fuchs:

http://www.lovelyboo...nde/1166725813/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Mit Klinge und Feder": Mit den Autorinnen Linda Budinger, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl: http://www.lovelyboo...nde/1156671163/

 

Leserunde zu "Falkenblut" auf Lovelybooks: https://www.lovelybo...263/2687604262/

Geschichten über Nestis

Bücher
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

"Nestis und die verbotene Welle. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.

 

Mini-Buch

"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.

eBooks
"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.

"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

Hörbuch
"Eine Hand voll Weihnachtssand." In: Petra Hartmann: "Weihnachten im Schneeland". Gelesen von Karin Sünder. Mit Musik von Simon Daum. Essen: Action-Verlag, 2010. (mp3-Download und CD-ROM)

Beiträge zu Anthologien
"Weihnachtssand für Helgoland." In: "Wenn die Biiken brennen. Phantastische Geschichten aus Schleswig-Holstein." Hrsg. v. Bartholomäus Figatowski. Plön: Verlag 71, 2009. S. 163-174.

Hödeken-Lesestoff

Buch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. 101 S., Euro 7,95. ISBN 978-3-940078-37-7. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

 

Hörbuch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. 2 CD. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Euro 14,95. ISBN: 978-3940078414. Unter anderen erhältlich bei Amazon.

 

eBook

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

 

Geschichten

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg. In: Hildesheimliche Autoren e.V.: Hildesheimer Geschichte(n). Ein Beitrag zum 1200-jährigen Stadtjubiläum. Norderstedt: Book on Demand. 196 S., Euro 9,99. ISBN 978-3734752698. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

Die glücklose Hasenjagd. In: MVP-M. Magazin des Marburger Vereins für Phantastik. Marburg-Con-Ausgabe. Nr. 19b. S. 36-40.

 

Lesung

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg, Radio Tonkuhle, Sendung vom April 2015.

 

Movenna-Kompass

Übersicht über die Romane und Erzählungen aus Movenna


Bücher

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2004. 164 S.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2007. 188 S.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2010. 240 S.

 

eBooks

 

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Beim Vorderhuf meines Pferdes. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Hörbuch

Der Fels der schwarzen Götter. Action-Verlag, 2012.


Movennische Geschichten in Anthologien und Zeitschriften

Die Krone Eirikirs. In: Traumpfade (Anthologie zur Story-Olympiade 2000). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2001. S. 18-25.
Flarics Hexen. In: Geschöpfe der Dunkelheit (Anthologie zur Story-Olympiade 2001). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2002. S. 22-28.
Raubwürger. In: Kurzgeschichten, September 2004, S. 20f.
Furunkula Warzenkraish. Elfenschrift, dritter Jahrgang, Heft 2, Juni 2006. S. 10-14.
Der Leuchtturm am Rande der Welt. In: Elfenschrift, vierter Jahrgang, Heft März 2007, S. 18-21.
Gewitternacht. In: Im Bann des Nachtwaldes. Hrsg. v. Felix Woitkowski. Lerato-Verlag, 2007. S. 57-60.
Pfefferkuchen. In: Das ist unser Ernst! Hrsg. v. Martin Witzgall. München: WortKuss Verlag, 2010. S. 77-79.
Winter-Sonnenwende. In: Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns. Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. S. 51-59.
Der Reiter auf dem schwarzen Pferd. Ebd. S. 60-68.

Die Blaubeerbrücke. In: Met-Magie. Hrsg. v. Amandara M. Schulzke und Nadine Muriel. Hamburg: Acabus Verlag, 2022. S. 163-174.

 

 

Movennische Geschichten in Fanzines

Föj lächelt. In: Alraunenwurz. Legendensänger-Edition Band 118. November 2004. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 23.
Raubwürger. In: Drachenelfen. Legendensänger-Edition Band 130. Januar 2006. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 3-5.
Goldauge. In Phantastische Geschichten mit den Phantastik Girls. (Broschüre der Phantastik Girls zum MarburgCon 2007)


Aufsätze

Wie kann man nur Varelian heißen? Über das Unbehagen an der Namensgebung in der Fantasy. In: Elfenschrift, 5. Jahrgang, März 2008. S. 16f.


Movennische Texte online

Aus "Geschichten aus Movenna":
König Surbolds Grab
Das letzte Glied der Kette
Brief des Dichters Gulltong
Der Kranich
Die Rückkehr des Kranichs

Aus "Ein Prinz für Movenna":
Der Leuchtturm am Rand der Welt
Furunkula Warzenkraish
Gewitternacht

Aus "Der Fels der schwarzen Götter":
Der Waldalte
Hölzerne Pranken
Im Bann der Eisdämonen

Die Bibliothek der Falkin

Übersicht über die Romane und Novellen über die Walküre Valkrys, genannt "die Falkin"

Bücher

Die letzte Falkin. Heftroman. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2010.
Falkenblut. Sibbesse: Hottenstein-Verlag, Sommer 2020.

eBooks

Falkenblut. Vier Fantasy-Romane. eBook-Ausgabe. Chichili und Satzweiss.com, 2012. (vergriffen)

Falkenfrühling. Novelle. eBook. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2011. (vergriffen)

Falkenfrühling. Novelle. In: Best of electronic publishing. Anthologie zum 1. Deutschen eBook-Preis 2011. eBook. Chichili und Satzweiss.com, 2011. (unter anderem erhältlich bei Thalia und Amazon)


Aufsatz

Aegirs Flotte - ein Nachruf. In: Fandom Observer, Dezember 2011. S. 16-18. Online-Magazin und Blogversion

Drachen! Drachen! 2012

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Frank G. Gerigk & Petra Hartmann (Hrsg.)
DRACHEN! DRACHEN!
Band 01, Drachen-Anthologie
ISBN: 978-3-89840-339-9
Seiten: 384 Taschenbuch
Grafiker: Mark Freier
Innengrafiker: Mark Freier
Preis: 14,95 €
Bestellen beim Blitz-Verlag

Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren.
Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist - und gelegentlich fies!

Die Autoren:
Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.
Originalveröffentlichung!

Die Schlagzeile, 2011/2012

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Petra Hartmann: Die Schlagzeile.
Personalisierbarer Roman.
PersonalNovel Verlag, 2011.
eBook: PersonalNovel, 2012.
Personalisieren und bestellen

Verschlafen und idyllisch liegen sie da, die Orte Barkhenburg, Kleinweltwinkel und Reubenhausen. Doch dann stört der Diebstahl einer Heiligenfigur die Ruhe: Ein jahrhundertealter Hass bricht wieder aus und ein hitziger Streit entflammt, der aus Freunden Feinde und aus friedlichen Nachbarn sich prügelnde Gegner macht. Mittendrin: Eine Journalistin, die bereit ist, für eine Schlagzeile im Sommerloch alles zu geben. Mit viel Einsatz und einer Prise Humor versucht sie, das Geheimnis um die verschwundene Hubertus-Statue aufzuklären, und muss sich dabei mit erregten Politikern, aufgebrachten Dorfbewohnern und einem nervösen Chefredakteur herumschlagen. Aber die Journalistin lässt sich nicht unterkriegen - bis ihr ein Anruf fünf Minuten vor Redaktionsschluss die Schlagzeile zunichtemacht...

Falkenblut, 2012

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Petra Hartmann: Falkenblut.
Vier Romane in einem Band.
E-Book
Satzweiss.com - chichili agency, 2012.
3,99 Euro

 

Nicht mehr lieferbar!

Neuausgabe in Vorbereitung.


Die Abenteuer der jungen Walküre Valkrys beginnen an ihrem ersten Arbeitstag und ausgerechnet dort, wo die germanischen Götter- und Heldensagen enden: Ragnarök, die Endzeitschlacht, ist geschlagen, Götter und Riesen haben sich gegenseitig aufgerieben, die wenigen Überlebenden irren ziellos durch die Trümmer des zerbrochenen Midgard. An der Seite des neuen Götterkönigs Widar muss sich Valkrys nun behaupten. Dabei trifft sie auf Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfe, Berserker, Hexen, riesenhafte Meerungeheuer und das furchtbare Totenschiff Naglfari. Leseempfehlung ab 12 Jahren.

Meine Bücher 1998 - 2011

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Petra Hartmann
Falkenfrühling
eBook
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN: 978-3-939139-59-1

Wegen Verkauf des Arcanum-Verlags ist die Ausgabe nicht mehr erhältlich, aber die Zweitveröffentlichung in der eBook-Anthologie "Best of electronic publishing" gibt es noch als epub oder Kindle-Ausgabe.

Valkrys träumt davon, eine echte Walküre zu sein. Sie springt, noch Kind, vom Dach des Langhauses.
Alle Ermahnungen ihrer Eltern sind vergeblich, sie macht sich an den Aufstieg zum Gipfel der nahen Klippe, besessen vom "Traum vom Fliegen" ...

Fünfter Platz beim Deutschen eBook-Preis 2011.

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Petra Hartmann
Die letzte Falkin
Roman.
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-62-1
Bestellen beim Arcanum-Verlag

Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Vidar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus †¦


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Petra Hartmann
Der Fels der schwarzen Götter
Roman
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-64-8
Bestellen beim Wurdack-Verlag


Hochaufragende Felswände, darin eingemeißelt weit über tausend furchteinflößende Fratzen, die drohend nach Norden blicken: Einer Legende zufolge sind die schwarzen Klippen das letzte Bollwerk Movennas gegen die Eisdämonen aus dem Gletscherreich.
Doch dann begeht der junge Ask bei einer Mutprobe einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat. Und die Völker des Berglandes wissen bald nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...


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Petra Hartmann
Darthula
Heftroman
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-32-4
Bestellen beim Arcanum-Verlag


Darthula, die schönste Prinzessin der Nebellande, beschwört Krieg, Tod und Vernichtung über ihr heimatliches Selama herauf, als sie den Heiratsantrag des mächtigen Königs Cairbar ausschlägt. Zusammen mit ihrem Geliebten flüchtet sie in einem kleinen Segelboot übers Meer. Doch Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...


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Petra Hartmann
Weihnachten im Schneeland
Hörbuch
Action-Verlag
Download bei Audible
CD bestellen beim Action-Verlag

WEIHNACHTEN IM SCHNEELAND von Petra Hartmann vereint vier wundervolle Kurzgeschichten für Kinder ab 6 Jahren. Schon die Titel regen die Phantasie der Kleinen an und verleiten zum Schmunzeln und Staunen:
- "Der Reserve-Weihnachtsmann"
- "Die Weihnachts-Eisenbahn"
- "Eine Handvoll Weihnachtssand"
- "Paulchen mit den blauen Augen"



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Petra Hartmann
Ein Prinz für Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-24-9
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Mit dem Schild oder auf dem Schild
- als Sieger sollst du heimkehren oder tot.
So verlangt es der Ehrenkodex des heldenhaften Orh Jonoth. Doch der letzte Befehl seines sterbenden Königs bricht mit aller Kriegerehre und Tradition: "Flieh vor den Fremden, rette den Prinzen und bring ihn auf die Kiesinsel." Während das Land Movenna hinter Orh Jonoth in Schlachtenlärm und Chaos versinkt, muss er den Gefahren des Westmeers ins Auge blicken: Seestürmen, Riesenkraken, Piraten, stinkenden Babywindeln und der mörderischen Seekrankheit ....


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Petra Hartmann
Geschichten aus Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-00-1
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Verwünschte Hexen!
Warum zum Henker muß König Jurtak auch ausgerechnet seinen Sinn für Traditionen entdecken?
Seit Jahrhunderten wird der Kronprinz des Landes Movenna zu einem der alten Kräuterweiber in die Lehre gegeben, und der Eroberer Jurtak legt zum Leidwesen seines Sohnes großen Wert auf die alten Sitten und Gebräuche. Für den jungen Ardua beginnt eine harte Lehrzeit, denn die eigenwillige Lournu ist in ihren Lektionen alles andere als zimperlich ...


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Wovon träumt der Mond?
Hrsg. v. Petra Hartmann & Judith Ott
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-37-2
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Der Mond - König der Nacht und gleichsam Verbündeter von Gut und Böse ... Seit jeher ranken sich Legenden voller Glauben und Aberglauben um sein Licht, das von den einen als romantisch verehrt und von den anderen als unheimlich gefürchtet wird. Seine Phasen stehen für das Werden und Vergehen allen Lebens, er wacht über die Liebenden, empfängt die Botschaften der Suchenden, Einsamen und Verzweifelten und erhellt so einiges, was lieber im Dunkeln geblieben wäre. 39 Autorinnen und Autoren im Alter von 12 bis 87 Jahren sind unserem nächtlichen Begleiter auf der Spur gewesen. In 42 erfrischend komischen, zutiefst nachdenklichen und manchmal zu Tränen rührenden Geschichten erzählen sie die Abenteuer von Göttin Luna und Onkel Mond, von erfüllten und verlorenen Träumen, lassen Perlmuttschmetterlinge fliegen und Mondkälber aufmarschieren. Und wer denkt, dass nur der Mann im Mond zuweilen die Erde besucht, irrt sich! Auch umgekehrt erhält er gelegentlich unverhofften Besuch dort oben.


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Drachenstarker Feenzauber
Herausgegeben von Petra Hartmann
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-28-0
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Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen geben sich in diesem Buch ein Stelldichein.
51 Märchenerzähler im Alter von zwölf bis 76 Jahren haben die Federn gespitzt und schufen klassische und moderne Märchen, lustige, melancholische, weise und bitterböse Erzählungen, so bunt wie das Leben und so unvergesslich wie das Passwort eines verhexten Buchhalters.


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Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension.
Die jungdeutschen Autoren nach 1835.
ibidem-Verlag
ISBN 978-3-89821-958-7
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Das Junge Deutschland“ - dieser Begriff ist untrennbar verbunden mit dem Bundestagsbeschluss vom 10. Dezember 1835, durch den die Werke der fünf Schriftsteller Heinrich Heine, Theodor Mundt, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg und Heinrich Laube verboten wurden. Das Verbot markierte Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt einer literarischen Bewegung, die erst wenige Jahre davor begonnen hatte. Die Wege der Autoren trennten sich. Und doch gab es auch danach immer wieder Begegnungen und Berührungspunkte.
Petra Hartmann zeichnet die Wege der Verbotenen und ihrer Verbündeten nach und arbeitet Schnittstellen in den Werken der alt gewordenen Jungdeutschen heraus. Sie schildert insbesondere die Erfahrungen der Autoren auf der Insel Helgoland, ihre Rolle in der Revolution von 1848, aber auch die Versuche der ehemaligen Prosa-Schriftsteller, sich als Dramatiker zu etablieren. Irgendwo zwischen Anpassung und fortwährender Rebellion mussten die Autoren ihr neues Auskommen suchen, endeten als gescheiterte Existenzen im Irrenhaus oder als etablierte Literaten, die doch körperlich und seelisch den Schock von 1835 nie ganz verwunden hatten, sie leiteten angesehene Theater oder passten sich an und gerieten nach Jahren unter strenger Sonderzensur beim Publikum in Vergessenheit. Die vorliegende Untersuchung zeigt, was aus den Idealen von 1835 wurde, wie vollkommen neue Ideen - etwa die Debatte um Armut und Bildung - in den Werken der Jungdeutschen auftauchten und wie die Autoren bis zum Ende versuchten, ihr „Markenzeichen“ - ihren Stil - zu bewahren.


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Von Zukunft trunken und keiner Gegenwart voll
Theodor Mundts literarische Entwicklung vom Buch der Bewegung zum historischen Roman
Aisthesis-Verlag
ISBN: 3-89528-390-8
Bestellen beim Aisthesis-Verlag

Theodor Mundt - Schriftsteller, Zeitschriftenherausgeber, Literaturwissenschaftler und Historiker - verdankt seinen Platz in der Literaturgeschichte vor allem dem Umstand, daß seine Veröffentlichungen am 10. Dezember 1835 verboten wurden. Das vom deutschen Bundestag ausgesprochene Verbot, das sich gegen die vermeintlichen Wortführer des "Jungen Deutschland", Heine, Gutzkow, Laube, Wienbarg und eben Theodor Mundt richtete, war vermutlich die entscheidende Zäsur in den literarischen Karrieren aller Betroffenen. Daß sie mit dem schon berühmten Heinrich Heine in einem Atemzug genannt und verboten wurden, machte die noch jungen Autoren Gutzkow, Laube, Mundt und Wienbarg für ein größeres Publikum interessant. Doch während Gutzkow und auch Laube im literarischen Bewußtsein präsent blieben, brach das Interesse an Mundt und seinen Werken schon bald nach dem Verbot fast gänzlich ab. Seine weitere Entwicklung bis zu seinem Tod im Jahr 1861 wurde von der Literaturwissenschaft bislang so gut wie vollständig ignoriert. Diese Lücke wird durch die vorliegende Studie geschlossen. Nachgezeichnet wird der Weg von den frühen Zeitromanen des jungen Mundt bis hin zu den historischen Romanen seines Spätwerks.


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Faust und Don Juan. Ein Verschmelzungsprozeß,
dargestellt anhand der Autoren Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt
ibidem-Verlag
ISBN 3-932602-29-3
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Faust und Don Juan sind die Gipfel der modernen christlich-poetischen Mythologie", schrieb Franz Horn bereits 1805 und stellte erstmalig beide Figuren, speziell den Faust Goethes und den Don Giovanni Mozarts, einander gegenüber. In den Jahren darauf immer wieder als polar entgegengesetzte Gestalten aufgefaßt, treten Faust und Don Juan in den unterschiedlichsten Werken der Literaturgeschichte auf.

Bei Lenau sind sie Helden zweier parallel aufgebauter Versepen, bei Grabbe begegnen sie sich auf der Bühne und gehen gemeinsam zugrunde. Theodor Mundt stellt als Lebensmaxime auf, man solle beides, Faust und Don Juan, in einer Person sein und beide in sich versöhnen.

Anhand der Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt zeichnet Petra Hartmann die Biographien Fausts und Don Juans in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach, einer Zeit, die beide Helden stark prägte und auch für heutige Bearbeitungen beider Stoffe grundlegend ist."

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