Da soll niemand sagen, dass Literatur keine Wirkung hat. ;-)
Quelle:
http://stats.grok.se...st90/Orkan_Tilo
Herzlich willkommen beim Adventskalender des Forums Buch-Talk. Heute verbirgt sich hinter dem Kalendertürchen ein Weihnachtsmärchen, das ich in grauer Vorzeit einmal für die Melodica-Gruppe meines Vaters geschrieben und inzwischen etwas überarbeitet habe. Viel Vergnügen damit!
Der Reserve-Weihnachtsmann
Den Weihnachtsmann kennt jedes Kind der Welt. Und jedes Kind weiß, dass es der freundliche alte Mann ist, der mit dem Rentierschlitten am 24. Dezember unterwegs ist und buntverpackte Geschenke bringt. Aber ist es wirklich immer der Weihnachtsmann, der in dem roten Mantel steckt und mit „Hoho hoho“ durch den Schornstein rutscht? Wirklich immer? Nun ja, fast immer. Aber es gab auch einen Weihnachtsabend, an dem es ganz anders war.
Das ist schon einige Jahre her. Es war ein sehr kalter Winter. Am Tag zuvor hatte es stark geschneit, die Kinder hatten Schneemänner gebaut, die Straßen hatten sich in eisglatte Rutschbahnen verwandelt, und alle Tannen, die man nicht als Weihnachtsbäume ins Haus geholt hatte, trugen weiße Mützen und Mäntel aus Schnee. Längst war es dunkel geworden, und die Kinder warteten ungeduldig auf den Weihnachtsmann. Doch der kam und kam nicht, obwohl es höchste Zeit für die Bescherung war. Es half auch nichts, dass sie auf ihren Melodicas alle Weihnachtslieder spielten, die sie schon kannten. Der Weihnachtsmann ließ sich nicht blicken.
Auch die Tierkinder im Wald wurden immer ungeduldiger.
„Mami“ fragte das Füchschen, „wann kommt der Weihnachtsmann endlich?“
Die Fuchsmutter drückte ihr Kind an sich und sagte traurig: „Ich weiß es nicht.“
„Kann denn der Weihnachtsmann Weihnachten vergessen haben?“, fragte das Rehkitz.
„Nein, das kann ich mir nicht vorstellen“, sagte die Mutter.
Und der Rehbock murmelte: „Da haben sicher die Rentiere schlappgemacht. Typisch.“
Am quengeligsten waren die Kinder des Osterhasen, der in einem gemütlichen Hasenhäuschen mitten im Wald lebte. Ganz zappelig waren sie und hopsten im Wohnzimmer herum. Fast hätten sie sogar den prächtigen Weihnachtsbaum umgeworfen, so ungeduldig waren sie. Schließlich verlor die Häsin die Geduld. „Hör zu, Mann“, sagte sie zum Osterhasen, „da ist etwas passiert. Lauf schnell hinüber zum Weihnachtsmann und sieh nach dem Rechten.“
„Aber ...“, wandte der Hase schüchtern ein.
„Kein Aber“, schimpfte sie. „Sollen die Kinder etwa dieses Jahr keine Geschenke bekommen? Du bist der schnellste Läufer im Wald, also wirst du wohl hinüber laufen können. Soll ich etwa den Igel aus dem Winterschlaf rütteln und ihn schicken?“
Da wagte der Hase nicht mehr zu widersprechen. Rasch zog er die Turnschuhe an und flitzte los.
Der Osterhase war wirklich der schnellste Läufer des Waldes. Außerdem kannte er viele Abkürzungen, so kam schnell zum Haus des Weihnachtsmanns. Schon von weitem sah den Schlitten mit den vielen Paketen darauf. Die Rentiere waren schon angespannt und scharrten ungeduldig mit den Hufen. Nur der Weihnachtsmann war nirgends zu sehen.
„Es muss wirklich etwas passiert sein“, murmelte der Hase. Aufgeregt hopste er vor der Haustür auf und ab und schlug mit den Vorderpfoten auf die Klingel. Niemand öffnete. Es war nur ein leises Stöhnen zu hören. „Oweiowei“, jammerte der Hase. „Was soll ich nur tun, was mache ich bloß?“
Er lief ums Haus, aber alle Fenster waren verriegelt. Schließlich fand er im Schuppen eine Leiter, die lehnte er ans Haus und kletterte mutig aufs Dach. „So“, murmelte er. „Vielleicht geht es von hier aus. Der Weihnachtsmann ist oft durch meinen Schornstein gerutscht, also passe ich auch durch seinen.“ Er kniff die Augen zu, hielt sich die Nase zu, dann hopste er in den Schornstein und - holterdipolter - in einer Wolke aus Asche und Ruß plumpste er ins Wohnzimmer. „Fröhliche - hatschi - Weihnachten!“, rief er und rappelte sich vom Wohnzimmerteppich auf. „Hallo? Weihnachtsmann?“
Ein Stöhnen kam aus dem Nebenzimmer, und als er hinüberhoppelte, fand er den Weihnachtsmann, der im Bett lag und mit der Hand sein Bein betastete. „Hallo, Osterhase“, jammerte er, „ich fürchte, es wird dieses Jahr keine Geschenke geben. Das schreckliche Glatteis, ich bin beim Beladen des Schlittens ausgerutscht, jetzt kann ich das Bein nicht mehr bewegen. Ich glaube, es ist gebrochen.“
„Zeig mal“, sagte der Hase und fasste das Bein an. „Au!“, schrie der Weihnachtsmann. „Bist du verrückt?“
„Du musst ins Krankenhaus“, bestimmte der Hase.
„Glaubst du?“, fragte der Weihnachtsmann beunruhigt. „Ich dachte, vielleicht wird es von selbst wieder besser.“
„Papperlapapp“, schnitt ihm der Hase das Wort ab. „Weihnachtsmann, du bist ja ein richtiger Angsthase. Komm, stütz dich auf mich.“
Wie der schmächtige Hase den großen schweren Weihnachtsmann in den Schlitten hineinbekommen hatte, konnte er später selbst nicht sagen. Der Weihnachtsmann hat ein enormes Gewicht, und selbst die Rentiere kommen ins Schwitzen, wenn sie ihn ziehen müssen. Aber der Osterhase ist schließlich kein gewöhnlicher Hase. Er schob den Weihnachtsmann auf den Rücksitz zwischen die Geschenke, dann sprang er auf den Vordersitz.
„Hüah, ihr lahmen Enten!“, brüllte er die verdutzten Rentiere an, die erschrocken lossprangen und liefen wie noch nie zuvor.
So erreichten sie das Krankenhaus, wo sich sofort die Ärzte um den Patienten kümmerten. Er bekam einen dicken weißen Gipsverband um sein Bein. Dann steckten sie ihn ins Bett und sagten, er müsse ein paar Tage im Krankenhaus bleiben.
„Das geht nicht“, jammerte der Weihnachtsmann. „Es ist Heiligabend. Ich muss den Kindern die Geschenke bringen.“
„Ja, das ist schlimm“, sagte der Hase und dachte an die kleinen Osterhäschen.
„Was wäre Weihnachten ohne Geschenke“, sagte der Weihnachtsmann, „und was werden die Kinder sagen.“
Der Hase ließ vor Kummer die Ohren hängen. „Ja, wenn es einen Reserveweihnachtsmann gäbe. Aber es gibt leider nur einen einzigen Weihnachtsmann. Der Weihnachtsmann ist genauso einzigartig wie der Osterhase.“
Da saß der Weihnachtsmann plötzlich senkrecht im Bett und starrte den Hasen an. „Ich hab†™s!“, rief er. „Du wirst mich vertreten.“
„Ich?“ Der Hase holte erschrocken Luft. „Aber ich bin doch der Osterhase. Ich hab so was noch nie gemacht, und außerdem ...“
„Also, wer ist nun der Angsthase, du oder ich?“, fragte der Weihnachtsmann. „Es kann ja gar nichts passieren. Schlittenfahren kannst du, das habe ich gesehen. Durch Schornsteine rutschen auch. Wenn du meinen Mantel anziehst, erkennt dich keiner. Außerdem, es ist schon sooo spät. Du bist der einzige, der es schaffen kann.“
„Also“, murmelte der Hase, „ich weiß nicht.“
„Bitte.“
„Na gut - ich mach†™s.“
Damit schnappte er den roten Mantel und rannte los. Er sprang auf den Schlitten. „Hüah, ihr Rentiere, lauft wie ihr noch nie gelaufen seid, sonst gibt es dieses Jahr keine Geschenke.“
Hei, wie hat er geschuftet in dieser Nacht. Immer wieder musste er durch Kamine rutschen, er überreichte Kindern Pakete, bekam Gedichte aufgesagt und Lieder vorgesungen, dann wieder auf den Schlitten, zum nächsten Schornstein, dann in den Wald, wo Füchschen, Rehkitz und die Hasenkinder auf die Bescherung warteten. Es war eine harte Arbeit, aber es stimmte: Er konnte Schlittenfahren wie ein Rennfahrer. Er konnte durch Schornsteine rutschen besser als ein Schornsteinfeger. Und er war das schnellste Tier im Wald und der einzige, der es überhaupt schaffen konnte, die Pakete rechtzeitig auszuliefern.
Erkannt hat ihn in dem roten Mantel niemand. Oder, na ja, sagen wir, fast niemand.
Ich war noch ein ganz kleines Kind damals. Aber als es im Kamin rappelte und in einer Wolke aus Ruß und Asche ein kleiner Hase im roten Mantel auftauchte, habe ich gleich gewusst, dass es nicht der Weihnachtsmann war. Er kam herangehoppelt und sagte: „Hoho - Hatschie - hoho! Fröhliche Ostern - äh Weihnachten.“ Dann gab er mir ein Geschenk.
„Aber Weihnachtsmann, was hast du für große Ohren?“, habe ich gefragt.
„Die - äh, die hab ich, damit ich dich besser hören kann.“
Damit ist er davongehoppelt, und dabei hat sein kleiner weißer Schwanz aus dem Mantel herausgeguckt, daran habe ich ihn erkannt. Ich habe es bisher niemandem verraten. Es muss auch nicht jeder wissen, dass der Osterhase den Weihnachtsmann vertreten hat. Sagt es nicht weiter, Kinder, aber wenn ihr das nächste Mal dem Weihnachtsmann begegnet, dann schaut ihn euch ganz genau an. Vielleicht ist es wieder einmal der Osterhase, der seinem Freund ein wenig hilft.
© Petra Hartmann
Verlosungen
Tja, das war die Geschichte vom Reserve-Weihnachtsmann. Und natürlich gibt es auch heute wieder etwas zu gewinnen. Diesmal ist der Preis ein Kinderkochbuch, gesponsert von Marlies Hanelt. Beantwortet einfach die Frage: "Wer ist der Reserveweihnachtsmann?"
Die Antwort schickt ihr bitte bis zum 24.12.2013 um 24 Uhr unter dem Betreff “Türchen Nr. 5" an die Emailadresse kontakt@buch-talk.de Die Gewinner werden am 25.12.2013 bekannt gegeben und benachrichtigt.
Und wenn ich hier schon einmal eine Verlosung habe, dann mache ich doch gleich weiter und verlose zusätzlich ein Exemplar meines Meermädchen-Romans "Nestis und die verschwundene Seepocke". Schickt mir einfach bis zum 7. Dezember, 23.59 Uhr die Antwort auf die Frage: Womit spielen die Kinder ihre Weihnachtslieder?" an hartmann.holle@web.de.
Viel Erfolg!
Das sechste Türchen öffnet sich morgen im Blog "Anja-Basteleien".
Gestern ging's mit Nestis nach Bad Salzdetfurth. Mein Meermädchen und ich waren zu Gast im Kulturbahnhof, genauer gesagt in der dortigen Bibliothek. An diesem Tag gab es dort einen Bücherflohmarkt, sehr viel selbst gebackenen Kuchen und ganz viel zu Schmökern. Mir hat es richtig viel Spaß gemacht.
Sehr gut gefallen hat mir der Auftritt der "Salzletten". Da wohnt man praktisch nebenan - von Sillium ist es ja nur einen Katzensprung bis nach Bad Salzdetfurth - und hat von der seit immerhin zehn Jahren aktiven Singgruppe noch nie etwas gehört ... Als ich vom Stöbern in den Flohmarktkisten (Suchtgefahr!) in die Bibliothek kam, hallten plötzlich Stimmen durch den Raum, und ich sah mich verwirrt um - kein Chor zu sehen. Das Rätsel löste sich erst, als ich mich weiter hineintraute: Die Sängerinnen standen auf einer Art Zwischendecke oder Empore im zweiten Stockwerk und waren von unten nur auszumachen, wenn man wusste, wonach man suchte. Das Ganze hatte etwas Überirdisches, auch wenn die Lieder eher fröhlich und poppig daherkamen.
Ich hatte ein sehr gemischtes Publikum. Fünf Kinder, die meisten unter einem Meter und deutlich unter dem Schulalter, dazu etwa 15 Erwachsene, die vermutlich eher wegen des Kuchens als wegen meiner Wenigkeit gekommen waren. Aber ich schaffte es dann vermutlich doch ganz gut, zu ihren Ohren und Herzen vorzudringen. Sehr interessant war für mich das vollkommen unterschiedliche Lachverhalten: Die "Großen" amüsierten sich köstlich über den Mathelehrer, der von Nestis mit zu den "furchtbarsten Monstern des Meeres" gerechnet wurde, und über die Drohung des Meerjungen Nick: "Ich wwwwarne Sie: Ich kann Taek-won-Platsch!" Aber das war nichts gegen das begeisterte Lachen der Kleinen, als Nestis' Vater klagte, er müsse als Meerkönig über jeden Walpups Bescheid wissen.
Überhaupt, Kinder und Pupse! Ich durfte mir an dem Tag noch das Bilderbuch "Pups macht das Mammut" anschaun und hatte eine sehr interessante Diskussion über die Geschichte vom Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hatte". Jedenfalls, mein Rat an Autoren für die ganz Kleinen: Lasst eure Helden unbedingt mal pupsen!
Ansonsten kamen natürlich der mit tiefer Weihnachtsmannstimme "Hohohoho" lachende Krake Otto und die ängstlich aufquietschende Meerjungfrau Mira bei den Kindern am besten an. Ich war hinterher ziemlich heiser, aber es hat sich gelohnt, dass ich an den Stellen etwas mehr Stimme reingegeben habe.
Der Rest: Kuchen und Bücherkaufen. Ich kostete eine sehr interessante Preisselbeertorte und brachte ein dickes Buch über biblische Apokryphen mit nach Hause. Hätte beinahe auch noch ein Bilderbuch für meine Nichte mitgebracht. Aber das habe ich mir dann doch verkniffen, dazu ist sie noch zu klein. Ich werde ihr halt mal was aus "Nestis und die verschwundene Seepocke" vorlesen.
© Petra Hartmann
Wisst ihr, was ich in der Vorweihnachtszeit am meisten liebe? Das ist der Adventskalender. 24 Türchen bis zum Fest, und an jedem Tag gibt es eine kleine Überraschung. Eine besondere Art von Weihnachtskalender gibt hat dieses Jahr das Forum "Buch-Talk" organisiert: 24 Blogger haben sich zusammengeschlossen, und jeden Tag stellt ein anderer eine kleine adventliche Überraschung ins Netz. Hinter jedem Türchen warten Märchen, Gedichte, Buchtipps, Ideen für Geschenke, Rezepte, Basteleien - was auch immer. Auf jeden Fall Überraschungen. Und es gibt jedes Mal etwas zu gewinnen. Ich bin auch mit dabei, und wer bei mir am 5. Dezember vorbeischaut, der findet hier ... ach nee, das sag ich noch nicht. ;-)
Mit dabei sind folgende Blogs:
01. Dezember: http://www.beckinsale.de02. Dezember: http://dieseitenflue...og.blogspot.de/ (LInk funktioniert leider nicht mehr. P.H., Februar 2015)
03. Dezember: http://gerade-gelesen.blogspot.de
04. Dezember: http://tintenzauber.wordpress.com
05. Dezember: http://www.tinyurl.c...rahartmannsblog
06. Dezember: http://www.anja-basteleien.de
07. Dezember: http://www.das-lesen...ony.blogspot.de
08. Dezember: http://www.lyricsfrommyself.de/
09. Dezember: http://schummerlicht.blogspot.de/
10. Dezember: http://mikkaliest.blogspot.de/
11. Dezember: http://www.fayesfairytale.de
12. Dezember: http://lielan-reads.blogspot.de/
13. Dezember: http://merlinsbuecher.blogspot.de/
14. Dezember: http://ichlebeinbuechern.blogspot.de/
15. Dezember: http://schluesselreiz.blogspot.de/
16. Dezember: http://buecherchaos.wordpress.com/
17. Dezember: http://goood-reading.blogspot.de/
18. Dezember: http://wondersbueche...te.blogspot.de/
19. Dezember: http://taechl.blogspot.de
20. Dezember: http://sharonsbuecher.blogspot.de/
21. Dezember: http://songbirdspena...per.blogspot.de
22. Dezember: http://hanelt.blogspot.de/
23. Dezember: http://lottasbuecher.de/
24. Dezember: http://verlagshaus-el-gato.de/
Die Sponsoren des buch-talk.de-Adventskalenders sind: Anja Pfannstiel, Michael Haitel (p.machinery), der Firma PS Wellness & Massage, der Monika Fuchs Verlag, Sandra Uschtrin, Marlies Hanelt, Fit for Beauty, Allina Stoika, KunstHandwerk, Hilde Möller, MySwissSchokolade, Edition Oberkassel, Viola Kreilaus, Oldigor Verlag, Verlagshaus el Gato, BVjA, Amrûn, Juliana Fabula, Jennifer Zahn, Rainer Buck, Transit Verlag, Jessica van Oettingen, die Postbank und der Drachenmond-Verlag.
Das erste Türchen wird morgen im Blog von Michael Haitel geöffnet: http://www.beckinsale.de/
Also dann: Auf in die Weihnachtszeit!
Mit der Novelle "Die letzte Reise" von Werner Bergengruen hat der Elsinor Verlag eine kleine Kostbarkeit neu herausgegeben. Das schmale Büchlein - es umfasst nur 52 Seiten - enthält den im Jahr 1924 entstandenen Text, in dem Bergengruen über die letzten Tage und den Tod des Altertumskundlers Winckelmann berichtet, ferner ein kurzes Nachwort zum historischen Hintergrund der Novelle und zur Entstehung sowie zwei Zeittafeln zum Leben Winckelmanns und Bergengruens.
Bergengruen greift in seiner Novelle einen Kriminalfall auf, der im 18. Jahrhundert das gebildete Europa erschütterte. Johann Joachim Winckelmann, der Begründer oder zumindest Mitbegründer der Altertumswissenschaft, war einer der ersten, der in Deutschland die Schönheit griechischer Kunst und Literatur pries und einer der wenigen Deutschen, die damals den Fuß auf italienischen Boden setzten. Die Werke unserer Klassiker würden sehr anders aussehen ohne Winckelmanns Vorreiterrolle. Allerdings wurde ihm die Liebe zu Hellas und Rom auch zum Verhängnis. Als sich der schwer erkrankte Mann erneut auf die Reise nach Italien begab, fiel er in Triest einem Raubmord zum Opfer.
Bergengruens Novelle erschien 1926 unter dem Titel "Winckelmann in Triest". Sie setzt ein mit Winckelmanns Aufbruch in Wien und zeigt den Gelehrten, wie er alle Pläne über den Haufen wirft und statt, wie geplant, seine Reise durch Deutschland anzutreten, der Sehnsucht nach Italien nachgibt, sich noch wortreich bei seinen Freunden entschuldigt beziehungsweise entschuldigen lässt und die Postkutsche in Richtung Italien besteigt.
Man kennt das Ende, aber - "daß der Ausgang schon feststeht, tut der Spanung dabei keinen Abbruch", meint der Klappentext. Recht hat er. Denn Bergengruen versteht es, über diese Reise immer wieder den dunklen Zauber des Schicksals auszubreiten, er schafft Situationen, in denen es durchaus möglich wäre, dass der Held seiner Novelle sich anders entscheiden könnte. Ein geheimnisvoller Knabe am Wegesrand, der sich später als nicht minder anziehendes und an antike Hermesstatuen gemahnendes Mädchen etpupp, zieht kurzfristig seine Aufmerksamkeit auf sich. Ein düsterer Arzt, der wie der Tod persönlich erscheint und dringend um Winckelmanns Platz in der Kutsche bittet, hätte den menschenfreundlichen Reisenden zu anderer Zeit vielleicht tatsächlich zum Verweilen im Gasthaus bewegen können. Doch immer wieder ist es dieser schicksalhafte Drang, der den Mann weiter nach Süden zieht. Und als er sich in Triest im Hotel schließlich auch noch zwischen zwei Engel gestellt sieht - das Zimmermädchen trägt den klingenden Namen Serafina, sein Zimmernachbar heißt gar nach einem Erzengel: Arcangeli - ist sein Schicksal besiegelt.
Wie freut sich der Gelehrte doch über den naiven Charme des Italieners, an dessen Seite er die Stadt und den Hafen durchstreift. Wie rührt ihn das kindliche immerwährende Fragen Arcangelis, ob er die schönen Schaumünzen, die Winckelmann von einem Fürsten geschenkt bekommen hatte, denn auch einmal sehen dürfe. Der Leser ist in der hilflosen Situation eines Krimi-Zuschauers, der den Mörder bereits das Messer heben sieht. Nur Winckelmann steht arglos da und hört und sieht nichts.
Die Novelle ist in der klaren und doch poetischen Sprache Bergengruens geschrieben. Sie nähert sich schnell und zielstrebig ihrem Höhepunkt. Eine klare Struktur und die trotz der Kürze und der Beschränkung auf wenige Züge sehr gut getroffene Charakterisierung der Hauptperson zeigen die große Erzählkunst des Autors. Sehr ansprechend ist das Format, ein kleines und schlankes Büchlein für unterwegs, das man gern mit auf die Reise nimmt.
Ein etwas ausführlicheres Nachwort hätte dem Buch allerdings nicht geschadet. Statt der knapp einseitigen Information unter dem Titel "Quellennachweis" - ein Absatz darüber, dass Winckelmanns Schicksal das gebildete Europa sehr beschäftigt hat, ein Absatz, in dem die Entstehungszeit der Novelle und die Veröffentlichungsdaten genannt werden, schließlich ein dritter Absatz, in dem erzählt wird, welche Ausgabe zur Vorlage dieses Büchleins wurde und dass man die Orthographie angepasst habe - hätte ich mir ein wenig mehr Information und Interpretation gewünscht. Über zwei solche Schwergewichte wie Winckelmann und Bergengruen gäbe es ja wohl Erzählstoff genug - auch für zwei Druckseiten oder mehr.
Fazit: Ein kleines Juwel in geschmackvoller Fassung. Lesenswert.
Werner Berrgengruen: Die letzte Reise. Eine Novelle. Coesfeld: Elsinor Verlag, 2012. 52 S., Euro 8,90.
© Petra Hartmann
Hans Christian Andersen ist ein Meister des traurigen Endes, das dann vielleicht doch kein so ganz hoffnungsloses ist. Wir kennen es vom "Mädchen mit den Schwefelhölzern", das in einer eisigen Silvesternacht erfriert. Ist das ein positives Ende? Das Mädchen ist tot. Aber: Es hat am Ende seines Lebens die Vision von der guten alten Großmutter, die schon lange tot ist, und nun kommt die alte Frau, nimmt das Mädchen an der Hand, und beide schweben davon in die bessere Welt. Aber: Mit dem letzten Federstrich nimmt Andersen diesen freundlichen Ausklang wieder zurück: "Es hat sich wärmen wollen", sagt ein nüchterner, unwissender Mensch, als man am Morgen das erfrorene Mädchen findet. Da ist die Vision ist die Vision vom Reich Gottes wieder fort. Was bleibt, ist der Blick auf eine harte Welt, in der Kinder erfrieren.
Auch im Märchen von der kleinen Meerjungfrau gibt es eine solche vertrackte Wendung. Es kommt zum großen Showdown: Die Heldin sieht ihren Geliebten in den Armen einer anderen. Sie hat die letzte Möglichkeit, ihr Leben zu retten, indem sie ihn ersticht. Ein letzter innerer Kampf, dann schleudert sie wie eine der großen klassischen Tragödienheldinnen das Messer ins Meer und geht aufrecht in den Tod. Ein bühnenreifer Abgang, den Schiller nicht dramatischer hinbekommen hätte. Doch was macht Andersen? Er hätte die kleine Meerfrau, die soeben den letzten und großartigsten Beweis ihrer Liebe und ihrer moralischen Integrität gegeben hatte, nun ohne weiteres begnadigen und in den Christenhimmel aufsteigen lassen können. Er hätte genau so gut auf diesen christlichen Gnadenakt verzichten können, nordisch-romantisch-ossianische Düsternis aufziehen lassen, um seine Heldin den Mantel der tragischen Größe schlagen und sie, wie es offenbar von Gott und der Natur für Meerjungfrauen vorgesehen ist, als Meerschaum auf den Wellen davontreiben lassen können.
Andersen selbst wählt einen dritten Weg. Zwischen der menschlichen Bestimmung, eine Seele schon bei Geburt als unverdientes Geschenk Gottes zu erhalten, und der abhängigen "indirekten" Seele, die eine Meerjungfrau als Anhängsel ihres Menschenmannes bekommt, gibt er seiner Heldin die Möglichkeit, sich eine Seele zu verdienen. Gar keine schlechte Idee und auf jeden Fall eine würdevolle Art, in den Himmel zu gelangen, wie sie vermutlich jeder Aufklärer problemlos unterschreiben könnte. Theologen werden an diesem Konzept vermutlich eher zu knabbern haben, widerspricht es doch sowohl der Konstruktion einer "Erbsünde", die den Menschen ohne eigenes Verschulden dem Tod angehören lässt, als auch der Erlösung durch Christus der die Menschen, ohne ihr eigenes Verdienst, durch seinen Tod hiervon loskaufte ... Ein ausgesprochen würdiges und menschenwürdiges Konzept also, auch und gerade für nichtmenschliche Wesen, das Andersen hier entwirft.
Etwas unschön mag sein, dass diese Lösung am Ende einfach so aus dem Hut gezaubert wurde. Die durchscheinenden Luftwesen tauchen erst auf, als bereits alles entschieden ist, und stellen damit die dänische Version eines "Deus ex machina" dar. Trotzdem: Die Töchter der Luft gehören zur Geschichte der kleinen Meerjungfrau und sind so untrennbar mit ihrem Leben verwoben wie der Seeschaum, zu dem sie zerfließen sollte. Wer dieses Ende weichspült und meint, er müsste ein Happy End konstruieren, in dem sie ihren Prinzen doch noch bekommt, der möge vergehen wie Schaum auf dem Meer ...
Hier also der letzte Teil meiner Andersen-Übersetzung. Viel Vergnügen beim Lesen:
Hans Christian Andersen:
Die kleine Meerfrau
übersetzt von Petra Hartmann
Teil V
(zu Teil I, Teil II, Teil III, Teil IV)
Am nächsten Morgen segelte das Schiff in den Hafen der prächtigen Stadt des Nachbarkönigs. Alle Kirchenglocken läuteten, und von den hohen Türmen aus wurde auf Posaunen geblasen, die Soldaten aber standen da mit wehenden Fahnen und blinkenden Bajonetten. Jeden Tag wurde ein Fest gefeiert. Ein Ball und eine Gesellschaft folgten aufeinander, aber die Prinzessin war noch nicht da, sie werde weit entfernt in einem heiligen Tempel aufgezogen, sagte man, dort lerne sie alle königlichen Tugenden. Endlich traf sie ein.
Die kleine Meerfrau stand neugierig da, um ihre Schönheit zu sehen, und sie musste erkennen, dass sie noch nie eine reizendere Gestalt gesehen hatte. Ihre Haut war so fein und rein, und hinter den langen dunklen Wimpern lächelte ein Paar dunkelblauer treuer Augen.
„Du bist das!“, sagte der Prinz. „Du, die mich gerettet hat, als ich wie eine Leiche an der Küste gelegen habe!“ Und er zog seine errötende Braut in seine Arme.! "O, ich bin überglücklich!“, sagte er zu der kleinen Meerfrau. „Das beste, das ich niemals zu hoffen wagte, es hat sich für mich erfüllt. Du wirst dich freuen über mein Glück, denn du liebst mich am meisten von allen anderen!“ Und die kleine Meerfrau küsste seine Hand, und sie meinte schon zu fühlen, wie ihr Herz brach. Sein Hochzeitsmorgen würde ihr ja den Tod geben und sie verwandeln in Schaum auf dem Meer.
Alle Kirchenglocken läuteten. Herolde ritten in den Straßen herum und verkündeten die Verlobung. Auf allen Altären brannten duftende Öle in kostbaren Silberlampen. Priester schwangen Räucherfässer, und Braut und Bräutigam, reichten einander die Hände und empfingen den Segen des Bischofs. Die kleine Meerfrau stand in Seide und Gold gekleidet und hielt die Schleppe der Braut, aber ihre Ohren hörten nicht die festliche Musik, ihre Augen sahen nicht die heilige Zeremonie, sie dachte an ihre Todesnacht, an Alles, was sie verloren hatte in der Welt.
Noch am selben Abend gingen Braut und Bräutigam an Bord des Schiffs, die Kanonen donnerten, alle Flaggen wehten, und mitten auf dem Schiff war ein königliches Zelt errichtet worden von Gold und Purpur und mit den schönsten Kissen, dort sollte das Brautpaar schlafen in der stillen, kühlen Nacht.
Die Segel bauschten sich im Wind, und das Schiff glitt leicht und ohne große Bewegung über die klare See dahin.
Als es dunkelte, wurden Lampen angezündet, und die Seeleute tanzten lustige Tänze auf dem Deck. Die kleine Meerfrau musste an das erste Mal denken, als sie aufgetaucht war aus dem Meer und die ganze Pracht und Freude gesehen hatte, und sie wirbelte mit im Tanz, schwebte wie eine Schwalbe schwebt, wenn sie verfolgt wird, und alle jubelten ihr mit Bewunderung zu. Nie hatte sie so herrlich getanzt; das schnitt wie scharfe Messer in ihre zarten Füße, aber sie spürte es nicht; denn es schnitt ihr viel schmerzhafter ins Herz. Sie wusste, dies war der letzte Abend, an dem sie ihn sah, für den sie ihre Familie und ihr zu Hause verlassen hatte, für den sie ihre schöne Stimme dahingegeben hatte und täglich unendliche Qualen litt, ohne dass er eine Ahnung davon hatte. Dies war die letzte Nacht, in der sie dieselbe Luft atmete wie er, das tiefe Meer sah und den sternenblauen Himmel; eine ewige Nacht ohne Gedanken und Träume erwartete sie, die keine Seele hatte, die keine gewinnen konnte. Und alles war Freude und Lustigkeit auf dem Schiff bis weit nach Mitternacht, sie lachte und tanzte mit Todesgedanken in ihrem Herzen. Der Prinz küsste seine schöne Braut, und sie spielte mit seinem schwarzen Haar, und Arm in Arm gingen sie zur Ruhe in das prächtige Zelt.
Da wurde es tot und still auf dem Schiff, nur der Steuermann stand am Ruder, die kleine Meerfrau legte ihre weißen Arme auf die Reling und schaute nach Osten, nach der Morgenröte. Der erste Sonnenstrahl, das wusste sie, würde sie töten. Da sah sie ihre Schwestern aufsteigen aus dem Meer, die waren bleich wie sie; ihre langen schönen Haare flatterten nicht mehr im Wind, die waren abgeschoren.
„Wir haben sie der Hexe gegeben, damit sie dir Hilfe bringen sollte, dass du nicht in dieser Nacht sterben sollst. Sie hat uns ein Messer gegeben, hier ist es. Siehst du, wie scharf es ist? Bevor die Sonne aufgeht, musst du es ins Herz des Prinzen stechen, und wenn dann sein warmes Blut auf deine Füße spritzt, dann wachsen sie zusammen zu einem Fischschwanz, und du wirst wieder eine Meerfrau, kannst hinabsteigen ins Meer zu uns und deine dreihundert Jahre leben, bis du dieser tote, salzige Meerschaum wirst. Beeile dich! Er muss sterben oder du, bevor die Sonne aufgeht. Unsere alte Großmutter ist so traurig, dass auch ihr weißes Haar ausgefallen ist, wie unseres unter dem Messer der Hexe fiel. Töte den Prinzen und komm zurück! Beeile dich, siehst du den roten Streifen am Himmel? In wenigen Minuten geht die Sonne auf, und dann musst du sterben!“ Und sie stießen einen schrecklichen tiefen Seufzer aus und versanken in den Wellen.
Die kleine Meerfrau zog den Purpurteppich des Zeltes zurück, und sie sah die schöne Braut schlafen an des Prinzen Brust, und sie beugte sich nieder, küsste ihn auf seine schöne Stirn, blickte zum Himmel, wie die Morgenröte mehr und mehr aufleuchtete, sah auf das scharfe Messer und richtete wieder die Augen auf den Prinzen, der im Traum den Namen seiner Braut aussprach, nur sie war in seinen Gedanken, und das Messer zitterte in der Hand der Meerfrau, - aber da schleuderte sie es weit hinaus in die Wellen, die schimmerten rot, das sah aus, als sprossen dort Blutstropfen aus dem Meer empor. Ein letztes Mal sah sie mit halb gebrochenem Blick auf den Prinzen, stürzte sich vom Schiff ins Meer hinab, und sie spürte, wie ihr Leib sich in Schaum auflöste.
Nun stieg die Sonne aus dem Meer auf, ihre Strahlen fielen so mild und warm auf den todeskalten Meerschaum, und die kleine Meerfrau fühlte nichts vom Tode, sie sah die helle Sonne, und über ihr schwebten Hunderte durchscheinende, wunderschöne Geschöpfen; sie konnte durch sie hindurch die weißen Segel des Schiffs und die roten Wolken des Himmels sehen. Ihre Stimmen waren wie eine Melodie, aber so geistig, dass kein menschliches Ohr sie hören konnte, wie auch kein irdisches Auge sie sehen konnte. Ohne Flügel, nur durch ihre eigene Leichtigkeit, schwebten sie durch die Luft. Die kleine Meerfrau sah, dass sie selbst einen Leib besaß wie diese, der sich mehr und mehr aus dem Schaum erhob.
„Zu wem komme ich?“, sagte sie, und ihre Stimme klang wie die der anderen Wesen, so geistig, dass keine irdische Musik es wiedergeben könnte.
„Zu den Töchtern der Luft!“, antworteten die anderen. „Eine Meerfrau hat keine unsterbliche Seele und kann niemals eine bekommen, außer sie gewinnt die Liebe eines Menschen! Von fremder Macht hängt ihr ewiges Dasein ab. Die Töchter der Luft haben auch keine ewige Seele, aber sie können sich selbst eine erschaffen durch gute Taten. Wir fliegen in die warmen Länder, wo die drückende Pestluft die Menschen tötet. Dort fächeln wir Kühlung. Wir verbreiten Blumenduft durch die Luft und senden Erquickung und Heilung. Wenn wir dreihundert Jahre lang danach gestrebt haben, das Gute zu tun, was wir können, dann bekommen wir eine unsterbliche Seele und nehmen Teil am ewigen Glück der Menschen. Du arme kleine Meerfrau hast mit deinem ganzen Herzen das gleiche erstrebt wie wir, du hast gelitten und geduldet, hast dich selbst erhoben in die Welt der Luftgeister, nun kannst du selbst durch gute Taten dir in dreihundert Jahren eine unsterbliche Seele schaffen.“
Und die kleine Meerfrau hob ihre durchscheinenden Arme auf zu Gottes Sonne, und zum ersten Mal spürte sie Tränen. - Auf dem Schiff war wieder Lärm und Leben, sie sah den Prinzen und seine schmucke Braut nach ihr suchen, wehmütig starrten sie in den wogenden Schaum, als ob sie wüssten, dass sie sich in die Wogen gestürzt hatte. Unfühlbar küsste sie die Stirn der Braut, lächelte ihn an und stieg stieg mit den anderen Töchtern der Luft auf in die rosenrote Wolke, die in der Luft segelte.
„In dreihundert Jahren schweben wir so hinein in Gottes Reich!“
„Auch früher schon können wir dorthin kommen“, flüsterte eine. „Unspürbar schweben wir hinein ins Haus der Menschen, wo ein Kind ist, und für jeden Tag, an dem wir ein gutes Kind finden, das seinen Eltern Freude macht und ihre Liebe verdient, verkürzt Gott unsere Probezeit. Das Kind weiß nicht, dass wir durch die Stube fliegen, und wenn wir da vor Freude darüber lächeln, dann nimmt es ein Jahr von den dreihundert fort. Aber wenn wir ein unartiges und böses sehen, dann müssen weinen vor Trauer, und jede Träne legt einen Tag zu unserer Probezeit hinzu!“
Ende
© Petra Hartmann
Weitere Nestis-Ahnherrinnen:
Die Göttin Nestis
Die Göttin Thetis
Melusine
Undine
Glaukos Pontios
Ran und die Wellenmädchen
Die Loreley
Die schöne Lau
Was verbirgt sich hinter dem Tor des Krkt-jinn und warum verliert der Planet Light Lady seine Schwerkraft? Kann die Heimat der Regenbogenkatzen noch gerettet werden? Gibt es das sagenhafte Tier der Unordnung wirklich? Sind die irrsinnigen Prophezeiungen über das Wiedererwachen des unheiligen Urgottes Chthonio möglicherweise doch ernst zu nehmen? Und ist wirklich jeder dem Tod geweiht, der der Wurzel allen Übels begegnet?
Das Universum hat viele Wunder hervorgebracht, aber keines ist größer als das Leben. Ein paar der ungewöhnlichsten Lebewesen aller Welten sind in diesem intergalaktischen Bestiarium zu finden. Thomas Hofmann und Petra Hartmann haben sie aufgespürt.
Buch-Infos:
Das intergalaktische Bestiarium. Text: Petra Hartmann / Zeichnungen: Thomas Hofmann. Neustadt in Sachsen: Edition Dunkelgestirn, Mai 2025. 180 Seiten.
Reichhaltig mit Illustrationen von Thomas Hofmann versehen, zu denen die Texte von Petra Hartmann verfasst wurden. Gebunden in blaues Leinen, mit Leseband, silberner Prägung auf dem Buchrücken und Schutzumschlag. Versehen mit den Signumklischees der Autoren, nummeriert und auf 100 Exemplare limitiert. 32,90 Euro.
Ein Indianer taucht in dem verschlafenen Küstenstädtchen Kitty Hawk auf. Die Witwe Murdoch ist überzeugt, dass der Fremde ein Kundschafter ist und bald seine roten Spießgesellen zum Morden und Plündern mitbringen wird. Doch Junger Adler hat andere Pläne. Er träumt vom Fliegen und wartet auf das Eintreffen zweier verrückter Fahrradhändler.
Karl-May-Fans kennen Junger Adler bereits aus dem Roman Winnetous Erben. Die Vorgeschichte zu diesem Buch wird nun von Petra Hartmann erzählt.
Buch-Infos:
Petra Hartmann: Das Herz des Donnervogels
Band 18, Abenteuer-Roman
Exklusive Sammler-Ausgabe
Seiten: 282
Taschenbuch
VÖ: April 2023
2. Auflage: April 2024.
Künstler: MtP-Art (Mario Heyer)
Künstler (Innenteil): MtP-Art (Mario Heyer)
Preis: 12,95 Euro
Das E-Book ist zum Preis von Euro 3,99 erhältlich.
Unter anderem bei Amazon
oder direkt beim Blitz-Verlag.
Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Widar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus ...
Es ist eine schaurige Welt, in der sich die junge Walküre behaupten muss. Doch Valkrys wäre keine echte Falkin, wenn sie einem Kampf aus dem Weg gehen würde. Todesmutig und mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor stürzt sie sich in die Begegnungen mit Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfen, Berserkern, Hexen, Meerungeheuern und dem furchtbaren Totenschiff Naglfari.
Petra Hartmann: Falkenblut.
Sibbesse: Hottenstein, 2020.
Broschiert, 247 S., Euro 11.
ISBN 978-3935928991
Bestellen im Hottenstein-Verlags-Shop
Bestellbar unter anderem bei Amazon
Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren. Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist - und gelegentlich fies!
Die Autoren: Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.
Herausgeber: Petra Hartmann, Frank G. Gerigk
Sprecher: Tim Schmidt
Blitz-Verlag
Ungekürzte Lesung
mp3-Download
611 Minuten, 495.91 MB
9783991093435
Zu bestellen unter anderem bei Thalia oder bei Amazon.
Meerprinzessin Nestis und ihre Freunde sind sauer: Lehrer Seestern meint, dass laute Haifischmusik nichts für Kinder ist. Und der Kronrat stimmt ihm zu. Deshalb bekommt die Band »Ølpæst« Auftrittsverbot in der gesamten Nordsee. Doch plötzlich ist deren Musik überall zu hören: Ein Piratensender strahlt die Hits der Knorpelfischgang lautstark aus.
Als eine hochexplosive Kugelmine über dem blauen Glaspalast im Meer dümpelt und ein führungsloser Öltanker in die Nordsee einfährt, droht eine wirkliche Ölpest. Gelingt es den Meerkindern, ein Unglück zu verhindern?
Petra Hartmann: Nestis und die verbotene Welle. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Voraussichtlich ab Juni 2017 erhältlich.
Buch-Infos: ca. 152 Seiten, 14,2 x 20,6 cm, Hardcover, zahlreiche s/w-Illustrationen, mit Fadenheftung, Euro 14,90, ISBN 978-3-977066-00-1
Bestellen beim Verlag Monika Fuchs.
Bestellen bei Amazon.
Demantin, der junge König von Antrium, liebt die griechische Königstochter Sirgamot. Doch ihr Vater ist strikt gegen die Hochzeit. Immerhin ist Sirgamot erst zwölf Jahre alt. So zieht Demantin in die Welt, um Ruhm zu erwerben, den Namen seiner Geliebten durch seine Taten zu verherrlichen und sich dem griechischen König als Schwiegersohn zu empfehlen. Er besteht heldenhafte Kämpfe, erwirbt sich die Freundschaft der Königin und des Königs von England und besiegt ein schauriges Meerweib. Letzteres allerdings erweist sich als verhängnisvoll. Denn die sterbende Unholdin verflucht Demantin und prophezeit, dass seine Geliebte mit dem üblen König Contriok verlobt werden soll. Kann Demantin noch rechtzeitig zurückkehren, um die Hochzeit zu verhindern?
Berthold von Holle / Petra Hartmann: Demantin. Ein Ritter-Epos
128 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 9-78-3-940078-34-6
8,95 EUR
Gayol, der Sohn des ungarischen Königs, hat in jugendlichem Übermut den alten Hofmarschall seines Vaters zum Wettkampf herausgefordert und eine peinliche Niederlage erlitten. Aus Scham flüchtet er und gerät ins Reich des deutschen Kaisers, wo er unerkannt unter dem Namen Crane (Kranich) eine Stellung als Kämmerer annimmt und bald sehr beliebt ist. Doch als der Fremde und die Kaiserstochter einander näher kommen und Hofbeamten Unzucht und eine unstandesgemäße Liebschaft wittern, beginnt eine schwere Zeit für Königssohn und Kaiserstochter. Kann Gayol sich auf die Treue Acheloydes verlassen? Und kann die lebensbedrohliche Krankheit der Prinzessin noch geheilt werden?
Berthold von Holle / Petra Hartmann: Crane. Ein Ritter-Epos
84 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 978-3-940078-48-3
6,95 EUR
Ein rasender Bischof auf dem Rennstieg.
Wegweiser, die sich wie von Geisterhand drehen.
Jäger in Todesangst.
Bierkutscher mit unheimlicher Fracht.
Ein stammelnder Mönch,
der plötzlich zum brillanten Redner wird.
Sollte da Hödeken seine Hand im Spiel haben?
Sagen um einen eigenwilligen Geist
aus dem Hildesheimer Land,
frisch und frech nacherzählt
von Petra Hartmann.
Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken!
Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.
101 S., Euro 7,95.
ISBN 978-3-940078-37-7
Deutschland in den 1830er-Jahren: Für Handarbeit, arrangierte Ehe und Kinderkriegen hat die junge Bürgermeistertochter wenig übrig. Stattdessen interessiert sie sich für Politik und Literatur und greift sehr zum Leidwesen ihres Vaters selbst zur Feder, um flammende Texte für die Gleichberechtigung der Frau und die Abschaffung der Monarchie zu verfassen. Angestachelt von der revolutionären Stimmung des Hambacher Festes versucht sie, aus ihrem kleinbürgerlichen Dasein auszubrechen und sich als Journalistin zu behaupten. Gemeinsam mit ihrer großen Liebe verschreibt sie sich dem Kampf für ein freies, geeintes Deutschland und schlägt den Zensurbehörden ein Schnippchen. Die Geheimpolizei ist ihnen jedoch dicht auf den Fersen, und die junge Journalistin begeht den verhängnisvollen Fehler, ihre Gegner zu unterschätzen
Petra Hartmann: Freiheitsschwingen
Personalisierter Roman
München: Verlag Personalnovel, 2015
ca. 198 Seiten. Ab Euro 24,95.
(Einband, Schriftart und -größe, Covergestaltung etc. nach Wahl.)
Bestellen unter:
www.tinyurl.com/Freiheitsschwingen
Wer ist der bleiche Jüngling im Verlies unter der Klippenfestung? Prinzessin Thia will ihn retten. Doch wer Timurs Ketten bricht, ruft Tod und Verderben aus der Tiefe hervor. Als der Blutmond sich über den Horizont erhebt, fällt die Entscheidung ...
Beigaben:
Nachwort zur Entstehung
Original-Erzählung von Karoline von Günderrode
Autorinnenbiografien
Bibliografie
Petra Hartmann: Timur
Coverillustration: Miguel Worms
Bickenbach: Saphir im Stahl, 2015.
ISBN: 978-3-943948-54-7
Taschenbuch, 136 S.
Euro 9,95
Ein Roman-Experiment mit ungewissem Ausgang: Ulf (Magisterstudent unbekannter Fachrichtung), stammt aus einem Dorf, das mehrmals jährlich überschwemmt wird. Zusammen mit Pastor Dörmann (Geistlicher unbekannter Konfession) und Petra (Biografin ohne Auftrag) überlegt er, was man dagegen tun kann. Als ein vegetarisches Klavier die Tulpen des Gemeindedirektors frisst und das Jugendamt ein dunkeläugiges Flusskind abholen will, spitzt sich die Situation zu. Nein, Blutrache an Gartenzwergen und wütende Mistgabelattacken sind vermutlich nicht die richtigen Mittel im Kampf für einen Deich ...
Mal tiefgründig, mal sinnlos, etwas absurd, manchmal komisch, teilweise autobiografisch und oft völlig an den Haaren herbeigezogen. Ein Bildungs- und Schelmenroman aus einer Zeit, als der Euro noch DM und die Bahn noch Bundesbahn hieß und hannöversche Magister-Studenten mit dem Wort "Bologna" nur eine Spaghettisauce verbanden.
Petra Hartmann:
Ulf. Ein Roman-Experiment in zwölf Kapiteln.
eBook
Neobooks 2015
Euro 2,99
Erhältlich unter anderem bei Amazon
Ein Tempel in der Wüste. Heilige Männer, die sich dem Dienst des Feuervogels geweiht haben. Ein Hirtenjunge, der seinem Traum folgt. Aber wird der alte und kranke Phönix wirklich zu neuem Leben wiederauferstehen, wenn der Holzstoß niedergebrannt ist? Eine Novelle von Idealen und einer Enttäuschung, die so tief ist, dass kein Sonnenstrahl je wieder Hoffnung bringen kann.
Petra Hartmann:
Vom Feuervogel. Novelle.
Erfurt: TES, 2015.
BunTES Abenteuer, Heft 30.
40 Seiten, Euro 2,50 (plus Porto).
Bestellen unter:
eBook:
Neobooks, 2015.
Euro 1,99.
Unter anderem bei Amazon
![]()
Endlich Sommerferien! Nestis und ihre Freunde freuen sich auf sechs Wochen Freiheit und Abenteuer. Doch ausgerechnet jetzt verhängt der Kronrat ein striktes Ausgehverbot für alle Meerkinder. Denn in der Nordsee treibt plötzlich ein furchtbares “Phantom† sein Unwesen. Möwen, Lummen und Tordalke werden von einem unheimlichen Schatten unter Wasser gezerrt und verschwinden spurlos.
Nestis beschließt, den Entführer auf eigene Faust zu jagen. Als ein Dackel am Strand von Achterndiek verschwindet, scheint der Fall klar: Die gefürchteten “Hafenpiraten" müssen dahinter stecken. Zusammen mit ihrem Menschenfreund Tom wollen die Meerkinder der Bande das Handwerk legen ...
Petra Hartmann: Nestis und die Hafenpiraten
Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014
ISBN 978-3-940078-84-1
14,90 EUR
Leseprobe unter
Weihnachten im Potte †¦
†¦ ist so vielfältig wie die Menschen, die dort leben. Und deshalb findet sich auf diesem Bunten Teller mit 24 Hildesheimer Weihnachtsgeschichten für jeden etwas: romantische Erzählungen und freche Gedichte, Erinnerungen an die Nachkriegszeit, Geschichten von neugierigen Engeln, eifrigen Wichteln und geplagten Weihnachtsmännern. Der Huckup und die »Hildesheimer Weisen« fehlen auch nicht. Was es aber mit dem Weihnachtswunder an der B6 auf sich hat, erfahren Sie auf Seite 117. - Greifen Sie zu!
Petra Hartmann & Monika Fuchs (Hrsg.): Blitzeis und Gänsebraten. Hildesheimer Weihnachtsgeschichten.
Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.
144 Seiten | 12 x 17 cm | Paperback |
Messen, Cons, Büchertische
Samstag, 25. April: Marburg-Con. Bürgerhaus Weimar (Lahn) - Niederweimar, Herborner Straße 36, 35096 Niederweimar. Beginn: 10 Uhr. Ich bin mit einem Büchertisch vertreten.
Freitag, 1. Mai: Nürnberger Autorentreffen im Caritas-Pirckheimer-Haus. Ich bin mit einigen meiner Werke auf dem Büchertisch vertreten.
Donnerstag, 14. Mai, bis Sonntag, 17. Mai: Elze im Wunderland. Büchertage des Autorenkreises „Wort für Wort“ und des Hottenstein Buchverlags. Ich bin mit einer Lesung aus "Falkenblut" und einem Büchertisch vertreten. Datum und Uhrzeit folgen.
Unkategorisiert (0)
Aus Petras Werkstatt (81)
Autorenträume (35)
Berthold von Holle (14)
Bestiarium (10)
Bücher - Abenteuer (25)
Bücher - phantastisch (149)
Bücher - SF (45)
Comics (61)
Darthula (59)
Demokratie (17)
Doctor Nikola (42)
Donnervogel (18)
Drachen! Drachen! (25)
Elfenschrift (60)
Falkin (60)
Feuervogel (5)
Freiheitsschwingen (22)
Hödeken (18)
Helgoland (17)
Hildesheimliche Autoren (43)
Hörbücher - phantastisch (11)
Hörbücher - SF (12)
Indianer (42)
Jahresrückblick (66)
Klassiker (15)
Kollegen (36)
Krimi/Thriller (34)
Krimskrams (19)
Lyrik (30)
Mit Klinge und Feder (24)
Movenna (75)
Nestis (142)
Pressearbeit (9)
Sach-Hörbücher (8)
Schlagzeile (16)
Storyolympiade (31)
Timur (11)
Unterwegs (87)
Weihnachten (46)
Wonnes Welt (3)Meine Heimseite:
Mastodon:
literatur.social/@PetraHartmann
Facebook-Autorenseite:
www.facebook.com/AutorinPetraHartmann/
Nestis auf Facebook:
Die Falkin auf Facebook:
https://www.facebook.com/FalkinValkrys
Petra Hartmann, Jahrgang 1970, wurde in Hildesheim geboren und wohnt in Sillium. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft in Hannover. Auf den Magisterabschluss folgten die Promotion mit einer Doktorarbeit über den jungdeutschen Schriftsteller Theodor Mundt und ein zweijähriges Volontariat bei der Neuen Deister-Zeitung in Springe. Anschließend war sie dort fünf Jahre Lokalredakteurin. Ferner arbeitete sie für die Leine-Zeitung in Neustadt am Rübenberge, die Nordsee-Zeitung in Bremerhaven, die Neue Presse in Hannover und die Volksstimme in Gardelegen. Derzeit ist sie bei der Goslarschen Zeitung beschäftigt.
Als Schriftstellerin liebt sie vor allem das fantastische Genre. Sie verfasst hauptsächlich Fantasy und Märchen. Bekannt wurde sie mit ihren Fantasy-Romanen aus der Welt Movenna. Mit den Abenteuern der Nordsee-Nixe Nestis legte sie ihre erste Kinderserie vor. Sie errang mit ihren Geschichten dreimal den dritten Platz bei der Storyolympiade und wurde 2008 mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet.
Leserunde zu "Darthula, Tochter der Nebel" auf Lovelybooks. Mit Autorin Petra Hartmann und Cover-Künstler Miguel Worms: http://www.lovelyboo...nde/1201913120/
Leserunde auf Lovelybooks zu "Nestis und die verschwundene Seepocke": Mit Autorin Petra Hartmann und Verlegerin Monika Fuchs:
http://www.lovelyboo...nde/1166725813/
Leserunde auf Lovelybooks zu "Mit Klinge und Feder": Mit den Autorinnen Linda Budinger, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl: http://www.lovelyboo...nde/1156671163/
Leserunde zu "Falkenblut" auf Lovelybooks: https://www.lovelybo...263/2687604262/
Bücher
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.
"Nestis und die verbotene Welle. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.
Mini-Buch
"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.
eBooks
"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.
Hörbuch
"Eine Hand voll Weihnachtssand." In: Petra Hartmann: "Weihnachten im Schneeland". Gelesen von Karin Sünder. Mit Musik von Simon Daum. Essen: Action-Verlag, 2010. (mp3-Download und CD-ROM)
Beiträge zu Anthologien
"Weihnachtssand für Helgoland." In: "Wenn die Biiken brennen. Phantastische Geschichten aus Schleswig-Holstein." Hrsg. v. Bartholomäus Figatowski. Plön: Verlag 71, 2009. S. 163-174.
Buch
Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. 101 S., Euro 7,95. ISBN 978-3-940078-37-7. Unter anderem erhältlich bei Amazon.
Hörbuch
Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. 2 CD. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Euro 14,95. ISBN: 978-3940078414. Unter anderen erhältlich bei Amazon.
eBook
Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.
Geschichten
Das Wagenrennen auf dem Rennstieg. In: Hildesheimliche Autoren e.V.: Hildesheimer Geschichte(n). Ein Beitrag zum 1200-jährigen Stadtjubiläum. Norderstedt: Book on Demand. 196 S., Euro 9,99. ISBN 978-3734752698. Unter anderem erhältlich bei Amazon.
Die glücklose Hasenjagd. In: MVP-M. Magazin des Marburger Vereins für Phantastik. Marburg-Con-Ausgabe. Nr. 19b. S. 36-40.
Lesung
Das Wagenrennen auf dem Rennstieg, Radio Tonkuhle, Sendung vom April 2015.
Übersicht über die Romane und Erzählungen aus Movenna
Bücher
Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2004. 164 S.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2007. 188 S.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2010. 240 S.
eBooks
Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Beim Vorderhuf meines Pferdes. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Hörbuch
Der Fels der schwarzen Götter. Action-Verlag, 2012.
Movennische Geschichten in Anthologien und Zeitschriften
Die Krone Eirikirs. In: Traumpfade (Anthologie zur Story-Olympiade 2000). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2001. S. 18-25.
Flarics Hexen. In: Geschöpfe der Dunkelheit (Anthologie zur Story-Olympiade 2001). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2002. S. 22-28.
Raubwürger. In: Kurzgeschichten, September 2004, S. 20f.
Furunkula Warzenkraish. Elfenschrift, dritter Jahrgang, Heft 2, Juni 2006. S. 10-14.
Der Leuchtturm am Rande der Welt. In: Elfenschrift, vierter Jahrgang, Heft März 2007, S. 18-21.
Gewitternacht. In: Im Bann des Nachtwaldes. Hrsg. v. Felix Woitkowski. Lerato-Verlag, 2007. S. 57-60.
Pfefferkuchen. In: Das ist unser Ernst! Hrsg. v. Martin Witzgall. München: WortKuss Verlag, 2010. S. 77-79.
Winter-Sonnenwende. In: Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns. Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. S. 51-59.
Der Reiter auf dem schwarzen Pferd. Ebd. S. 60-68.
Die Blaubeerbrücke. In: Met-Magie. Hrsg. v. Amandara M. Schulzke und Nadine Muriel. Hamburg: Acabus Verlag, 2022. S. 163-174.
Movennische Geschichten in Fanzines
Föj lächelt. In: Alraunenwurz. Legendensänger-Edition Band 118. November 2004. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 23.
Raubwürger. In: Drachenelfen. Legendensänger-Edition Band 130. Januar 2006. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 3-5.
Goldauge. In Phantastische Geschichten mit den Phantastik Girls. (Broschüre der Phantastik Girls zum MarburgCon 2007)
Aufsätze
Wie kann man nur Varelian heißen? Über das Unbehagen an der Namensgebung in der Fantasy. In: Elfenschrift, 5. Jahrgang, März 2008. S. 16f.
Movennische Texte online
Aus "Geschichten aus Movenna":
König Surbolds Grab
Das letzte Glied der Kette
Brief des Dichters Gulltong
Der Kranich
Die Rückkehr des Kranichs
Aus "Ein Prinz für Movenna":
Der Leuchtturm am Rand der Welt
Furunkula Warzenkraish
Gewitternacht
Aus "Der Fels der schwarzen Götter":
Der Waldalte
Hölzerne Pranken
Im Bann der Eisdämonen
Übersicht über die Romane und Novellen über die Walküre Valkrys, genannt "die Falkin"
Bücher
Die letzte Falkin. Heftroman. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2010.
Falkenblut. Sibbesse: Hottenstein-Verlag, Sommer 2020.
eBooks
Falkenblut. Vier Fantasy-Romane. eBook-Ausgabe. Chichili und Satzweiss.com, 2012. (vergriffen)
Falkenfrühling. Novelle. eBook. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2011. (vergriffen)
Falkenfrühling. Novelle. In: Best of electronic publishing. Anthologie zum 1. Deutschen eBook-Preis 2011. eBook. Chichili und Satzweiss.com, 2011. (unter anderem erhältlich bei Thalia und Amazon)
Aufsatz
Aegirs Flotte - ein Nachruf. In: Fandom Observer, Dezember 2011. S. 16-18. Online-Magazin und Blogversion
![]()
Frank G. Gerigk & Petra Hartmann (Hrsg.)
DRACHEN! DRACHEN!
Band 01, Drachen-Anthologie
ISBN: 978-3-89840-339-9
Seiten: 384 Taschenbuch
Grafiker: Mark Freier
Innengrafiker: Mark Freier
Preis: 14,95 €
Bestellen beim Blitz-Verlag
Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren.
Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist - und gelegentlich fies!
Die Autoren:
Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.
Originalveröffentlichung!
![]()
Petra Hartmann: Die Schlagzeile.
Personalisierbarer Roman.
PersonalNovel Verlag, 2011.
eBook: PersonalNovel, 2012.
Personalisieren und bestellen
Verschlafen und idyllisch liegen sie da, die Orte Barkhenburg, Kleinweltwinkel und Reubenhausen. Doch dann stört der Diebstahl einer Heiligenfigur die Ruhe: Ein jahrhundertealter Hass bricht wieder aus und ein hitziger Streit entflammt, der aus Freunden Feinde und aus friedlichen Nachbarn sich prügelnde Gegner macht. Mittendrin: Eine Journalistin, die bereit ist, für eine Schlagzeile im Sommerloch alles zu geben. Mit viel Einsatz und einer Prise Humor versucht sie, das Geheimnis um die verschwundene Hubertus-Statue aufzuklären, und muss sich dabei mit erregten Politikern, aufgebrachten Dorfbewohnern und einem nervösen Chefredakteur herumschlagen. Aber die Journalistin lässt sich nicht unterkriegen - bis ihr ein Anruf fünf Minuten vor Redaktionsschluss die Schlagzeile zunichtemacht...
![]()
Petra Hartmann: Falkenblut.
Vier Romane in einem Band.
E-Book
Satzweiss.com - chichili agency, 2012.
3,99 Euro
Nicht mehr lieferbar!
Neuausgabe in Vorbereitung.
Die Abenteuer der jungen Walküre Valkrys beginnen an ihrem ersten Arbeitstag und ausgerechnet dort, wo die germanischen Götter- und Heldensagen enden: Ragnarök, die Endzeitschlacht, ist geschlagen, Götter und Riesen haben sich gegenseitig aufgerieben, die wenigen Überlebenden irren ziellos durch die Trümmer des zerbrochenen Midgard. An der Seite des neuen Götterkönigs Widar muss sich Valkrys nun behaupten. Dabei trifft sie auf Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfe, Berserker, Hexen, riesenhafte Meerungeheuer und das furchtbare Totenschiff Naglfari. Leseempfehlung ab 12 Jahren.
Petra Hartmann
Falkenfrühling
eBook
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN: 978-3-939139-59-1
Wegen Verkauf des Arcanum-Verlags ist die Ausgabe nicht mehr erhältlich, aber die Zweitveröffentlichung in der eBook-Anthologie "Best of electronic publishing" gibt es noch als epub oder Kindle-Ausgabe.
Valkrys träumt davon, eine echte Walküre zu sein. Sie springt, noch Kind, vom Dach des Langhauses.
Alle Ermahnungen ihrer Eltern sind vergeblich, sie macht sich an den Aufstieg zum Gipfel der nahen Klippe, besessen vom "Traum vom Fliegen" ...
Fünfter Platz beim Deutschen eBook-Preis 2011.
Petra Hartmann
Die letzte Falkin
Roman.
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-62-1
Bestellen beim Arcanum-Verlag
Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Vidar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus †¦
Petra Hartmann
Der Fels der schwarzen Götter
Roman
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-64-8
Bestellen beim Wurdack-Verlag
Hochaufragende Felswände, darin eingemeißelt weit über tausend furchteinflößende Fratzen, die drohend nach Norden blicken: Einer Legende zufolge sind die schwarzen Klippen das letzte Bollwerk Movennas gegen die Eisdämonen aus dem Gletscherreich.
Doch dann begeht der junge Ask bei einer Mutprobe einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat. Und die Völker des Berglandes wissen bald nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...
Petra Hartmann
Darthula
Heftroman
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-32-4
Bestellen beim Arcanum-Verlag
Darthula, die schönste Prinzessin der Nebellande, beschwört Krieg, Tod und Vernichtung über ihr heimatliches Selama herauf, als sie den Heiratsantrag des mächtigen Königs Cairbar ausschlägt. Zusammen mit ihrem Geliebten flüchtet sie in einem kleinen Segelboot übers Meer. Doch Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...
Petra Hartmann
Weihnachten im Schneeland
Hörbuch
Action-Verlag
Download bei Audible
CD bestellen beim Action-Verlag
WEIHNACHTEN IM SCHNEELAND von Petra Hartmann vereint vier wundervolle Kurzgeschichten für Kinder ab 6 Jahren. Schon die Titel regen die Phantasie der Kleinen an und verleiten zum Schmunzeln und Staunen:
- "Der Reserve-Weihnachtsmann"
- "Die Weihnachts-Eisenbahn"
- "Eine Handvoll Weihnachtssand"
- "Paulchen mit den blauen Augen"
Petra Hartmann
Ein Prinz für Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-24-9
Bestellen
Mit dem Schild oder auf dem Schild
- als Sieger sollst du heimkehren oder tot.
So verlangt es der Ehrenkodex des heldenhaften Orh Jonoth. Doch der letzte Befehl seines sterbenden Königs bricht mit aller Kriegerehre und Tradition: "Flieh vor den Fremden, rette den Prinzen und bring ihn auf die Kiesinsel." Während das Land Movenna hinter Orh Jonoth in Schlachtenlärm und Chaos versinkt, muss er den Gefahren des Westmeers ins Auge blicken: Seestürmen, Riesenkraken, Piraten, stinkenden Babywindeln und der mörderischen Seekrankheit ....
Petra Hartmann
Geschichten aus Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-00-1
Bestellen
Verwünschte Hexen!
Warum zum Henker muß König Jurtak auch ausgerechnet seinen Sinn für Traditionen entdecken?
Seit Jahrhunderten wird der Kronprinz des Landes Movenna zu einem der alten Kräuterweiber in die Lehre gegeben, und der Eroberer Jurtak legt zum Leidwesen seines Sohnes großen Wert auf die alten Sitten und Gebräuche. Für den jungen Ardua beginnt eine harte Lehrzeit, denn die eigenwillige Lournu ist in ihren Lektionen alles andere als zimperlich ...
Wovon träumt der Mond?
Hrsg. v. Petra Hartmann & Judith Ott
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-37-2
Bestellen
Der Mond - König der Nacht und gleichsam Verbündeter von Gut und Böse ... Seit jeher ranken sich Legenden voller Glauben und Aberglauben um sein Licht, das von den einen als romantisch verehrt und von den anderen als unheimlich gefürchtet wird. Seine Phasen stehen für das Werden und Vergehen allen Lebens, er wacht über die Liebenden, empfängt die Botschaften der Suchenden, Einsamen und Verzweifelten und erhellt so einiges, was lieber im Dunkeln geblieben wäre. 39 Autorinnen und Autoren im Alter von 12 bis 87 Jahren sind unserem nächtlichen Begleiter auf der Spur gewesen. In 42 erfrischend komischen, zutiefst nachdenklichen und manchmal zu Tränen rührenden Geschichten erzählen sie die Abenteuer von Göttin Luna und Onkel Mond, von erfüllten und verlorenen Träumen, lassen Perlmuttschmetterlinge fliegen und Mondkälber aufmarschieren. Und wer denkt, dass nur der Mann im Mond zuweilen die Erde besucht, irrt sich! Auch umgekehrt erhält er gelegentlich unverhofften Besuch dort oben.
Drachenstarker Feenzauber
Herausgegeben von Petra Hartmann
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-28-0
Bestellen
Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen geben sich in diesem Buch ein Stelldichein.
51 Märchenerzähler im Alter von zwölf bis 76 Jahren haben die Federn gespitzt und schufen klassische und moderne Märchen, lustige, melancholische, weise und bitterböse Erzählungen, so bunt wie das Leben und so unvergesslich wie das Passwort eines verhexten Buchhalters.
Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension.
Die jungdeutschen Autoren nach 1835.
ibidem-Verlag
ISBN 978-3-89821-958-7
Bestellen beim Ibidem-Verlag
"Das Junge Deutschland“ - dieser Begriff ist untrennbar verbunden mit dem Bundestagsbeschluss vom 10. Dezember 1835, durch den die Werke der fünf Schriftsteller Heinrich Heine, Theodor Mundt, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg und Heinrich Laube verboten wurden. Das Verbot markierte Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt einer literarischen Bewegung, die erst wenige Jahre davor begonnen hatte. Die Wege der Autoren trennten sich. Und doch gab es auch danach immer wieder Begegnungen und Berührungspunkte.
Petra Hartmann zeichnet die Wege der Verbotenen und ihrer Verbündeten nach und arbeitet Schnittstellen in den Werken der alt gewordenen Jungdeutschen heraus. Sie schildert insbesondere die Erfahrungen der Autoren auf der Insel Helgoland, ihre Rolle in der Revolution von 1848, aber auch die Versuche der ehemaligen Prosa-Schriftsteller, sich als Dramatiker zu etablieren. Irgendwo zwischen Anpassung und fortwährender Rebellion mussten die Autoren ihr neues Auskommen suchen, endeten als gescheiterte Existenzen im Irrenhaus oder als etablierte Literaten, die doch körperlich und seelisch den Schock von 1835 nie ganz verwunden hatten, sie leiteten angesehene Theater oder passten sich an und gerieten nach Jahren unter strenger Sonderzensur beim Publikum in Vergessenheit. Die vorliegende Untersuchung zeigt, was aus den Idealen von 1835 wurde, wie vollkommen neue Ideen - etwa die Debatte um Armut und Bildung - in den Werken der Jungdeutschen auftauchten und wie die Autoren bis zum Ende versuchten, ihr „Markenzeichen“ - ihren Stil - zu bewahren.
Von Zukunft trunken und keiner Gegenwart voll
Theodor Mundts literarische Entwicklung vom Buch der Bewegung zum historischen Roman
Aisthesis-Verlag
ISBN: 3-89528-390-8
Bestellen beim Aisthesis-Verlag
Theodor Mundt - Schriftsteller, Zeitschriftenherausgeber, Literaturwissenschaftler und Historiker - verdankt seinen Platz in der Literaturgeschichte vor allem dem Umstand, daß seine Veröffentlichungen am 10. Dezember 1835 verboten wurden. Das vom deutschen Bundestag ausgesprochene Verbot, das sich gegen die vermeintlichen Wortführer des "Jungen Deutschland", Heine, Gutzkow, Laube, Wienbarg und eben Theodor Mundt richtete, war vermutlich die entscheidende Zäsur in den literarischen Karrieren aller Betroffenen. Daß sie mit dem schon berühmten Heinrich Heine in einem Atemzug genannt und verboten wurden, machte die noch jungen Autoren Gutzkow, Laube, Mundt und Wienbarg für ein größeres Publikum interessant. Doch während Gutzkow und auch Laube im literarischen Bewußtsein präsent blieben, brach das Interesse an Mundt und seinen Werken schon bald nach dem Verbot fast gänzlich ab. Seine weitere Entwicklung bis zu seinem Tod im Jahr 1861 wurde von der Literaturwissenschaft bislang so gut wie vollständig ignoriert. Diese Lücke wird durch die vorliegende Studie geschlossen. Nachgezeichnet wird der Weg von den frühen Zeitromanen des jungen Mundt bis hin zu den historischen Romanen seines Spätwerks.
Faust und Don Juan. Ein Verschmelzungsprozeß,
dargestellt anhand der Autoren Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt
ibidem-Verlag
ISBN 3-932602-29-3
Bestellen beim Ibidem-Verlag
"Faust und Don Juan sind die Gipfel der modernen christlich-poetischen Mythologie", schrieb Franz Horn bereits 1805 und stellte erstmalig beide Figuren, speziell den Faust Goethes und den Don Giovanni Mozarts, einander gegenüber. In den Jahren darauf immer wieder als polar entgegengesetzte Gestalten aufgefaßt, treten Faust und Don Juan in den unterschiedlichsten Werken der Literaturgeschichte auf.
Bei Lenau sind sie Helden zweier parallel aufgebauter Versepen, bei Grabbe begegnen sie sich auf der Bühne und gehen gemeinsam zugrunde. Theodor Mundt stellt als Lebensmaxime auf, man solle beides, Faust und Don Juan, in einer Person sein und beide in sich versöhnen.
Anhand der Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt zeichnet Petra Hartmann die Biographien Fausts und Don Juans in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach, einer Zeit, die beide Helden stark prägte und auch für heutige Bearbeitungen beider Stoffe grundlegend ist."
Verantwortlich für den Inhalt:
Petra Hartmann
Postanschrift:
Hopfenkamp 12
31188 Holle
Mail:
hartmann (Punkt) holle (at) web (Punkt) de
Telefon:
Null-Fünf-Null-Sechs-Zwei / Acht-Eins-Neun-Eins