Meermädchen verlässt die Druckerei
Lesprobe: www.tinyurl.com/nestis
Jetzt liegt er also auf dem Tisch, der erste Band der neuen SF-Reihe "D9E" des Wurdackverlags. Dirk van den Boom schrieb das Auftakt-Abenteuer und führt mit "Eine Reise alter Helden" in das neue Serienuniversum ein. Und das "alt" im Titel ist durchaus wörtlich zu verstehen, denn es handelt sich um Helden, die zur Rettung der Erde mit rund 500 Jahren Verspätung eintreffen.
Das Raumschiff "Interceptor" gehört zur irdischen Flotte und liefert sich irgendwo im Universum eine Schlacht mit einer Gruppe außerirdischer Schiffe, die zum gewaltigen Imperium der "Hondh" gehören. Wie diese Hondh aussehen oder wie sie denken, ist vollkommen unbekannt, die Menschheit weiß nur, dass sie die Erde und die dazugehörigen anderen von Menschen besiedelten und regierten Welten erobern wollen. Anfangs können die irdischen Schiffe die Eroberer noch zurückschlagen, doch die Hondh scheinen grenzenlos ausdauernd zu sein und arbeiten sich Schritt für Schritt voran. Als es zwischen der "Interceptor" und den Hondh zum Schusswechsel kommt, wird das Schiff schwer beschädigt, es kann zwar fliehen, doch ist der Überlichtantrieb irreparabel zerstört. Die Mannschaft sieht nur noch einen Ausweg - heimwärts zur Erde mit Unterlichtgeschwindigkeit. Und da dies rund 500 Jahre in Anspruch nehmen wird, begeben sich die Havarierten in die Stasiskammern, fahren ihre Lebensfunktionen zurück und begeben sich in einen 500-jährigen Dornröschenschlaf.
"Alte Helden" erreichen eroberte Erde
Das Erwachen ist böse. Sie erreichen eine Erde, die inzwischen längst zum Hondh-Imperium gehört. Für die Beherrschten ist dies offensichtlich gar nicht so unbequem. Die Hondh lassen der Menschheit weitgehend ihre Autonomie, verbieten lediglich Waffen und holen sich regelmäßig ihre Tributzahlungen ab. Ansonsten scheint sich die Erde geradezu in ein Paradies verwandelt zu haben. Wäre da nicht der Verdacht, dass die Menschheit manipuliert wird und dass die Hondh jeden kritischen Gedanken schon im Keim ersticken.
Routinertes SF-Abenteuer von Dirk van den Boom
Dirk van den Boom hat die Aufgabe, das neue Serienuniversum einzuführen und den Grundstein für die Reihe zu legen, souverän und routiniert gemeistert. Klassische Motive und Topoi der großen Weltraumepen wie Raumschlachten, Eroberungskriege, geheimnisvolle Alienrassen, totale Herrschaft, Gedankenkontrolle und psychische Manipulation machen die "Reise alter Helden" zu einem Roman mit dem Charme der "guten alten SF-Zeit", als Marsianer noch Xutl hießen ... (Van den Boom ist übrigens bei der Namensgebung nicht gerade zungenfreundlich. Thrax. Skepz. Um Himmelswillen - hat der Mann denn überhaupt nicht daran gedacht, dass er eventuell einmal Lesungen aus seinem Roman halten muss?) Ein wenig Melancholie scheint durchaus über das uralte Raumschiff ausgegossen, mit dem die Oldtimer-Crew sich erneut zur Rettung der Erde aufmacht.
"Eine Reise alter Helden" bietet gute Unterhaltung für ein paar Stunden
Es ist ein einfaches Buch. Ein Roman, der für ein paar Stunden gute Unterhaltung bietet, nicht mehr und nicht weniger. Die Geschichte ist spannend und geradlinig erzählt, verzichtet auf komplizierte Verschlingungen und hält eine gute Balance zwischen Spannungselementen und Schilderung der politischen Verhältnisse auf der Erde. Probleme werden sehr direkt angegangen, Lösungen schnell gefunden, es gibt keine großartigen, detaillierten Pläne der Helden oder komplizierte und verwickelte Intrigen, keine ausufernden Charakterstudien und Personenentwicklungen, hier geht alles geradeaus, und das ist bei diesem Weltraumabenteuer auch gut so.
Störender Info-Block statt Aufklärungsarbeit
Einzig beim Wieder-Erwachen nach 500 Jahren hätte ich mir dann doch eine etwas elegantere Art und Weise des Erkenntnisgewinns gewünscht. Die Mannschafft erwacht in relativer Erdnähe und hat auf der verbleibenden Flugzeit genügend Spielraum, den Funkverkehr und diverse Datennetze zu scannen, woraufhin die künstliche Intelligenz des Schiffes der Mannschaft bereits alles Wissenswerte über den neuen Zustand des Planeten verraten kann: Die Hondh regieren, der Menschheit geht es sonst gut, Waffen sind verboten ... Es wäre wesentlich interessanter gewesen, wenn die Mannschaft, und mit ihr der Leser, dies nach und nach erfahren hätte, so erhält man nur einen etwa eine Seite umfassenden Infoblock, und das war's dann.
Fazit: Flüssig geschriebener SF-Roman mit leichtem Retro-Charme, spannend und nicht allzu kompliziert. Gelungener Auftakt für die Reihe, der Lust auf mehr macht.
Dirk van den Boom: Eine Reise alter Helden. Nittendorf: Wurdackverlag, 2013. 250 S., Euro 12,95.
© Petra Hartmann
Am Buchmessesamstag geht's nach Dreieich. Für mich seit Jahren ein absolutes Muss. Ein fantastisches Jahr ohne BuCon - fast undenkbar. Selbst wenn man sich dafür ein paar Stunden durch den Nebel auf der A5 und A7 kämpfen muss ...
Ich kam wetterbedingt etwas später als geplant an, sodass ich leider die Lesung der Apokalyptischen Schreiber verpasste. Aber dafür entdeckte ich schon beim Reinkommen im Vorraum den Tisch der Geschichtenweber. Hier konnte ich erstmals unsere neueste Anthologie in die Hand nehmen: "The End - elf Schlusskapitel ungeschriebener Romane", zu der ich das dramatische Ende eines Piraten-Abenteuers beigesteuert hatte. Außerdem erwarb ich dort die neue Anthologie "Pragmagisch", auf die ich schon sehr gespannt bin. Von Oliver Hohlstein gab's dann die gefürchtete Anfrage, wann denn endlich meine Geschichte für den "Aufstand der Zauberlehrlinge" kommt. Hm, ja, also, im Kopf ist sie schon fertig ... Ich bin dran, versprochen.
Ich staunte über den bezaubernden Schmuck der "Steampunktussi", vor allem über die wunderschönen Drachen. Aber bei allen Steampunk-Outfits: Verleger Ulrich Burger hat mit seinem schlichten schwarzen T-Shirt und dem Slogan "Ich mach geilen Scheiß" auf jeden Fall ebenfalls einen Modepreis verdient. Von seinem geilen Scheiß erwarb ich gleich Fabienne Siegmunds "Goldstaub" und die Novelle "Seacrest House" von Lilach Mer.
Geschichtenweber präsentieren "The End"
Um 14 Uhr begann die Geschichtenweber-Lesung, die ich mir natürlich anhören musste. Michael Buttler las aus seinem Roman "Die Bestie von Weimar" vor. Ein historischer Krimi, in dem Ermittler Luuk de Winter und der alte Geheimrat Goethe einen Sereinmörder suchen. Felix Woitkowski stellte anschließend das "Ende" vor, erklärte etwas zum Konzept und las ein Stück aus seinem Schlusskapitel vor - inkonsequenterweise nicht den Schluss, sondern den Anfang seines Endkapitels. Das dritte vorgestellte Buch ist ein "alter Bekannter" im neuen Gewand: Die damals im Arcanum-Verlag erschienene erste deutschsprachige Steampunk-Anthologie ist wieder da, in überarbeiteter Form und mit neuem Cover.
"Fundstücke"-Anthologie erscheint noch 2013
Es gab auch noch ein paar Infos zu weiteren Geschichtenweber-Projekten. Für mich die wichtigste: Die ehemaligen "Fundstücke des Grauens", an denen ich mit meiner Story "Der schwarze Frosch" beteiligt bin, werden voraussichtlich noch dieses Jahr im Verlag p.machinery erscheinen. Außerdem gibt es eine sehr interessante Märchenausschreibung.
Schön war das Treffen mit vielen alten und neuen Freunden. Einige sogar, mit denen ich noch in Erinnerungen an den "Drachenstarken Feenzauber" schwelgen konnte und ein paar Kolleginnen aus der Zeit der Arcanum-Heftromane. Mit Andrea Tillmanns schmiedete ich schon Pläne für die Eifeler Buchmesse und die HomBuch. Und die Schnitzel-Brötchen waren richtig gut, das Catering war wesentlich besser als letztes Jahr. Am Wurdack-Stand bekam ich dann mein von Nina Horvath signiertes Exemplar der "Duftorgel" - ich habe die Nummer elf. Natürlich musste ich auch den ersten Teil von "D9E" anschaffen. Bin gespannt auf die neue SF-Serie.
Erinnerungen an die erste Nestis-Geschichte
Zu den neuen Gesichtern gehörten Anja Helmers, die ich bisher nur über Facebook und durch ihre Rezension zum "Fels der schwarzen Götter" kannte, und Bartholomäus Figatowski, dessen Anthologie "Wenn die Biiken brennen" eine der drei schönsten ist, an denen ich beteiligt war. Zumal meine Geschichte aus dem Biiken-Buch inzwischen Folgen hatte: Nestis, die Heldin des dort erschienenen Helgoland-Weihnachtsmärchens ist ja nun Romanheldin geworden ...
Verleihung des Deutschen Phantastik-Preises
Ein kleiner Schönheitsfehler auf dem sonst großartigen Con war die Verleihung des Deutschen Phantastikpreises. In einer Facebook-Diskussion habe ich am Tag danach etwas bitter gepostet: "Die Verleihung hätte gut und gern doppelt so lang sein dürfen, wenn man dort etwas über die Geehrten und ihre Werke erfahren hätte. Aber zuzuhören, wie zwei (körperlich) anwesende alte Männer Witze über zwei (körperlich) abwesende alte Männer machen, wobei der Witz nur darin besteht, dass letztere eben abwesend sind, das reicht mir einfach nicht aus als Stoff für eine so lange "Zeremonie". Warum blendet man nicht wenigstens die Buchcover ein? Im Falle technischer Überforderung kann man auch einfach mal ein Buch in die Hand nehmen und hochhalten. Geht es nun darum, Preisträger zu ehren, oder sind die Leute nur als Staffage angereist? Schade."
Worum ging es? Die beiden Moderatoren haben ein wenig technische Probleme mit der Präsentation respektive mit der Spracherkennung des Textverarbeitungsprogramms gehabt. Das kann passieren. Dadurch wurde die Veranstaltung deutlich länger als geplant. Was für die danach folgenden Programmpunkte katastrophal war, einige Lesungen sind ausgefallen, andere begannen sehr verspätet, wodurch der ohnehin undankbare Lesungsplatz noch unattraktiver wurde und nur sehr wenig Publikum sich in die Lesungen verirrte. Wirklich geärgert hat mich aber gar nicht so die Technik-Panne und das schlechte Timing, sondern mehr die Haltung der beiden auf der Bühne. Es kam einfach so rüber, als seien denen da oben die Preisträger schnurzegal, es wurden halt die Namen runtergerasselt und die Trophäen übergeben. Viel größeren Raum nahmen die Selbstdarstellung und das Heitz- und Frick-Bashing ein. Warum kann man nicht das in den Mittelpunkt stellen, was wirklich wichtig ist: die Preisträger und ihre Werke? Wäre das so abwegig?
Regional-Phantastik als neuer Trend
Egal. Ich ließ es mir trotzdem nicht nehmen, danach die Lesung von Regina Schleheck und Bartholomäus Figatowski zu besuchen. Wir waren noch fünf Zuhörer und bekamen eine sehr schöne Lesung aus Reginas Geschichte "Der Basilikumdrache" zu hören - die ich damals beinahe für meine Anthologie "Drachen! Drachen!" bekommen hätte, wenn wir nur etwas schneller zugegriffen hätten ... Bartholomäus Figatowski stellte die Geschichte "Nadeltanz" vor, in der Krimi, Phantastik und Voodoo-Rituale eine seltsame Mischung eingehen. Außerdem erzählte er einiges über die anderen Anthologien. Außer den "Biiken" mit Schleswig-Holstein-Phantastik und dem "Basilikudrachen" mit Ruhrgebietsgeschichten hat er nämlich noch eine Köln-Anthlogie herausgegeben. Für deren Titel "Wovon träumt der Dom?" hat übrigens unser Märchenbuch "Wovon träumt der Mond?" die Anregung geliefert, wie mir der Herausgeber verriet.
Es war gegen 22.30 Uhr, als auch die hartgesottensten Phantasten das Bürgerhaus Sprendlingen verlassen mussten. Für mich folgten noch dreieinhalb Fahrtstunden auf einer recht freien Autobahn. Und jetzt heißt es: ein Jahr lang warten auf den nächsten BuCon.
© Petra Hartmann
Ich komme gerade von einer Lesung in Bad Salzdetfurth. Und eigentlich wollte ich jetzt einen launigen Lesungsbericht in die Tastatur hauen, wollte erzählen, wie nett und lustig doch die Runde unserer Zuhörer in der Salze-Klinik war. Das war sie auch. Ein kleiner Kreis von freundlichen älteren Damen mit bunten Krücken, die sich köstlich amüsierten über "Das Märchen von der verzauberten Straßenlaterne", "Die Rache der Heinzelmännchen" und "Raubwürger". Und draußen gingen sintflutartige Regenfälle nieder, aber wir hatten es warm und kuschelig, haben viel gelacht ...
Ja, und dann sagte meine Kollegin und Mitleserin Marlene Wieland, jetzt müsse sie wohl durch den Regen irgendwie zum Bahnhof kommen. Und sie müsste noch eine Stunde auf den Zug nach Hildesheim warten, das würde sie wohl in einem Café machen ... Klar, dass ich das nicht zulassen wollte. Ich wäre mir ausgesprochen schlecht vorgekommen, sie nachts und bei diesem Wetter allein im Regen zu lassen. Ich verfrachtete die sich heftig wehrende Autorin also in mein Auto und unternahm einen kleinen Schlenker über Hildesheim. Es war stockfinster, es goss wie aus Kübeln, die Straße war klitschnass und alles, was ich in der Fahrschule über Aquaplaning gelernt habe, konnte ich hier wiederfinden.
Und plötzlich liegt da dieser Haufen Mülltüten auf der Straße. Ich weiche aus - zum Glück war ich extrem langsam - und erst im Vorbeifahren wird mir klar: O mein Gott, da liegt ja ein Mensch. Rechts ran. Warnblinker eingeschaltet. Und in diesem Augenblick hält schon ein Auto hinter mir, das auch blinkt. Ich habe schon befürchtet, dass der Wagen über den armen Mann gefahren ist. Aber zum Glück war das nicht der Fall. Die Fahrerin und ich finden den Mann, der gerade torkelnd hochkommt. Er lallt. Das Handgelenk etwas eingeknickt, aber wohl nichts gebrochen. Und er will sofort wieder auf die Straße taumeln. Anfassen lässt er sich nicht. Lallt bloß immer wieder: "Ich weiß gar nicht, was mit mir los ist." Etwas von einem Mann, der ihm vielleicht etwas gegeben hat. Vielleicht im Bier. Aber vielleicht ist er auch einfach nur sturzbetrunken.
Während die andere Frau die Polizei ruft (sie kennt sich hier auch bei Nacht aus und weiß auf Anhieb, dass wir in der Alfelder Straße am Golfplatz sind), versuche ich, den Mann von der Straße abzuhalten. Es kommen immer wieder Autos vorbei, und die sind verdammt schnell. Immerhin fällt er nicht mehr um. Seine Brille habe er verloren. Nein, beschwert er sich, er sei nicht betrunken, und überhaupt, wir glaubten wohl, Männer würden immer trinken, Frauen trinken auch dauernd und denken nur ans Poppen. "Ich weiß gar nicht, was mit mir los ist." Was auch immer er sagt, ich gebe ihm recht, versuche, ihn zum Weiterreden zu bringen.
Endlich kommt die Polizei. Zwei junge Beamten, ein Mann und eine Frau. Ich, inzwischen völlig durchnässt, darf weiterfahren.
"Dann hat es wohl so sein sollen, dass du mich nach Hause bringst", sagt Marlene, als wir weiterfahren. "Der Mann hat einen Schutzengel gehabt." Oh ja. Und ich auch. Wenn ich nur einen Augenblick nicht aufgepasst hätte. Oder wenn ich etwas schneller gewesen wäre. Besser nicht daran denken.
Meine Schwester meinte später, das eingekrümmte Handgelenk könnte auch auf einen Schlaganfall hindeuten. Er muss nicht betrunken gewesen sein. Wie auch immer, ich hoffe, dass sich die Polizisten anständig um ihn gekümmert haben ... Auf jeden Fall werde ich diesen Leseabend nicht so schnell vergessen.
© Petra Hartmann
"Der Fluch des Spiegelbuchs" ist der zweite Band des Zweiteilers "Kondorkinder", in dem Sabrina Železný vom Schicksal eines außergewöhnlichen Buches erzählt - und von den Menschen, die bestimmt sind, dieses Buch zu hüten. Es ist das Buch, das die Geschichten des Andenvolks erzählt, ein Buch, das zerstört und neu geschaffen wurde, das mit Geschichten gefüllt wird, das verloren ging und wieder entdeckt wurde und das für seinen auserwählten Hüter alles andere als eine leichte Bürde sein kann ...
Im zweiten Teil taucht das verschollene Buch in einer deutschen Universitätsbibliothek auf. Matteo, der eigentlich nur eine Menge Bücher zurückgeben wollte, wird von einem geheimnisvollen Fremden aufgefordert, ihm ein Buch zu holen, er weigert sich erst, fasst das Spiegelbuch dann doch an und steckt es vollkommen gegen seinen Willen ein. Fortan liegt ein Fluch auf ihn, der ihn sein Leben kosten kann. Zusammen mit Malinka, die in Peru studiert hat und fließend Quechua spricht, macht sich Matteo auf in die Anden, ins Reich der "apus", der Berggeister, um den Fluch zu lösen. Das Buch leitet sie durch die Berge, sie finden die Spur Yawars und seiner Geliebten wieder, die das Buch einst hüteten und von denen im ersten Teil berichtet wird.
Spiegelbuch führt durch die Anden
Es wird eine gefährliche Reise, denn Mismi, der apu des gleichnamigen Berges, ist alles andere als ein Freund der Europäer. Und es zeigt sich, dass über Malinkas Vergangenheit ebenfalls ein Schatten schwebt - sie hat Kräfte herausgefordert, die sie nicht vergessen haben. Und die Gabe des Geschichtenerzählens ist etwas, das man nicht leichtfertig wegwirft ...
Sabrina Železný zeigt große Liebe zu Peru
Sabrina Železný kennt Land und Leute sehr gut und vermittelt ein lebendiges Bild von Peru. Vor allem verleiht sie ihrer Liebe zu diesem Land auf jeder Seite des Buches Ausdruck. Alte Sagen, moderne Geschichten und die eigenen Phantasie der Autorin gehen eine sehr gelungene, nahezu bruchlose Verbindung ein und verschmelzen zu einem literarische Myhos.
"Kondorkinder" - ein zauberhafter Zweiteiler
Erneut ist Sabrina Železný ein zauberhafter Roman über die Anden und ihre Götter und Geschichten gelungen. Man will immer mehr über das geheimnisvolle Spiegelbuch lesen und verschlingt die Seiten förmlich. So ist die Geschichte trotz des Umfang des Romans sehr schnell zu Ende, und man möchte am liebsten sofort mit Band eins wieder starten. Dass das Buch ausgerechnet immer wieder Europäer zu seinen Hütern bestimmt, scheint daher irgendwie konsequent. Etwas schade ist nur, dass man zwar die Abenteuer der Hüter miterlebt, nicht aber die Geschichten selbst lesen kann, sondern meist nur Inhaltsangaben bekommt. Es wäre schön, wenn man Malinkas oder Isabels Aufzeichnungen selbst lesen könnte. Vielleicht gibt es ja einmal einen dritten Band mit Märchen und Novellen unter dem Titel: "Die Geschichten des Spiegelbuchs"?
Fazit: Ein zauberhaftes, spannend erzähltes Märchen über die Macht der Geschichten, eine Liebeserklärung an die Anden und an das Erzählen. Gelungene Fortsetzung und stimmiger Abschluss des Zweiteilers. Lesenswert.
Sabrina Železný: Kondorkinder - Der Fluch des Spiegelbuchs. Wien: Verlag Mondwolf, 2013. 466 S., Euro 19,99.
Weitere Bücher von Sabrina Železný:
Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten
Straka
Tod einer Andentaube
© Petra Hartmann
"Kondorkinder" ist ein Zweiteiler von Sabrina Železný, der im peruanischen Hochland spielt. Es geht um ein magisches Buch, in dem die alten Geschichten und Erinnerungen der Andenbewohner aufgezeichnet sind. Teil eins, "Die Suche nach den verlorenen Geschichten" erzählt von Yawar, einem Jungen, der zum neuen Hüter des "Spiegelbuchs" bestimmt ist.
Dunkelheit. Blitz und Donner zerreißen die Nacht. Regenschauer prasseln auf die ärmliche Hütte ein, in der Yawr und seine Mutter leben. In dieser Nacht ändert sich Yawars Leben, als ein schwer verletzter Kondor vor der Tür der Hütte abstürzt. Der Geier ist mehr, als er auf den ersten Blick zu sein scheint: Er entpuppt sich als Bote der Berggötter. Seine Botschaft: Yawar ist zum neuen Hüter des Spiegelbuchs bestimmt worden. Es ist seine Aufgabe, die Geschichten seines Volkes zu sammeln und zu erzählen. Doch bereits sein Vater war Hüter des Buchs und bezahlte seine Berufung mit dem Leben. Yawars Mutter fackelt nicht lange. Sie wirft das Geschichtenbuch kurzerhand ins Feuer - und ruft damit den Fluch der Berggötter auf sich und ihren Sohn herab. Nur wenn Yawar ein neues Spiegelbuch schaffen und die verlorenen Geschichten wiederfinden kann, wird Mismi, der Gott des gleichnamigen Berges, den Fluch wieder aufheben.
"Kondorkinder" ist eine zauberhafte Reise durch die Anden
Die Geschichte der verlorenen Geschichten ist eine zauberhafte Reise durch die Anden und ein Abenteuer, würdig selbst im Spiegelbuch verewigt zu werden. Yawars Reise führt ihn durch eine Welt alter Legenden, aber auch neuer Geschichten aus dem moderne Peru, "Kondorkinder" erzählt von alten Inkagöttern, von Rebellenbewegungen und Freiheitskampf der Urbevölkerung, aber auch vom Zauber der europäschen Buchbinderkunst, die sogar die alten Berggötter für sich einnahm. Faszinierend auch die zahreichen Namen und Begriffe aus dem alten Quechua. Auch ohne die korrekte Aussprache zu kennen, gewinnt der Leser einen Eindruck vom Wohlklang dieser Sprache und möchte unbedingt mehr davon hören.
"Spiegelbuch" vereinigt alte und moderne Erzähltraditionen
Sabrina Železný ist mit ihrem Buch eine wunderbare Vereinigung alter und moderner Erzähltraditionen gelungen. Man spürt auf jeder Seite ihre Liebe zu diesem Land. Ein Buch, das geradezu von Kondorschwingen durchrauscht wird. Hier werden nicht einfach alte Inkamärchen nacherzählt, sondern hier wird eine neue Welt aus alten Motiven erschaffen.
Fazit: Eine poetische Liebeserklärung an die Anden. Zauberhaft, sachkundig und spannend. Herzlichen Glückwunsch.
Sabrina Železný: Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten. Wien: Verlag Mondwolf, 2013. 371 S., Euro 18,99.
Weitere Bücher von Sabrina Železný:
Kondorkinder - Der Fluch des Spiegelbuchs
Straka
Tod einer Andentaube
© Petra Hartmann
Was verbirgt sich hinter dem Tor des Krkt-jinn und warum verliert der Planet Light Lady seine Schwerkraft? Kann die Heimat der Regenbogenkatzen noch gerettet werden? Gibt es das sagenhafte Tier der Unordnung wirklich? Sind die irrsinnigen Prophezeiungen über das Wiedererwachen des unheiligen Urgottes Chthonio möglicherweise doch ernst zu nehmen? Und ist wirklich jeder dem Tod geweiht, der der Wurzel allen Übels begegnet?
Das Universum hat viele Wunder hervorgebracht, aber keines ist größer als das Leben. Ein paar der ungewöhnlichsten Lebewesen aller Welten sind in diesem intergalaktischen Bestiarium zu finden. Thomas Hofmann und Petra Hartmann haben sie aufgespürt.
Buch-Infos:
Das intergalaktische Bestiarium. Text: Petra Hartmann / Zeichnungen: Thomas Hofmann. Neustadt in Sachsen: Edition Dunkelgestirn, Mai 2025. 180 Seiten.
Reichhaltig mit Illustrationen von Thomas Hofmann versehen, zu denen die Texte von Petra Hartmann verfasst wurden. Gebunden in blaues Leinen, mit Leseband, silberner Prägung auf dem Buchrücken und Schutzumschlag. Versehen mit den Signumklischees der Autoren, nummeriert und auf 100 Exemplare limitiert. 32,90 Euro.
Ein Indianer taucht in dem verschlafenen Küstenstädtchen Kitty Hawk auf. Die Witwe Murdoch ist überzeugt, dass der Fremde ein Kundschafter ist und bald seine roten Spießgesellen zum Morden und Plündern mitbringen wird. Doch Junger Adler hat andere Pläne. Er träumt vom Fliegen und wartet auf das Eintreffen zweier verrückter Fahrradhändler.
Karl-May-Fans kennen Junger Adler bereits aus dem Roman Winnetous Erben. Die Vorgeschichte zu diesem Buch wird nun von Petra Hartmann erzählt.
Buch-Infos:
Petra Hartmann: Das Herz des Donnervogels
Band 18, Abenteuer-Roman
Exklusive Sammler-Ausgabe
Seiten: 282
Taschenbuch
VÖ: April 2023
2. Auflage: April 2024.
Künstler: MtP-Art (Mario Heyer)
Künstler (Innenteil): MtP-Art (Mario Heyer)
Preis: 12,95 Euro
Das E-Book ist zum Preis von Euro 3,99 erhältlich.
Unter anderem bei Amazon
oder direkt beim Blitz-Verlag.
Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Widar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus ...
Es ist eine schaurige Welt, in der sich die junge Walküre behaupten muss. Doch Valkrys wäre keine echte Falkin, wenn sie einem Kampf aus dem Weg gehen würde. Todesmutig und mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor stürzt sie sich in die Begegnungen mit Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfen, Berserkern, Hexen, Meerungeheuern und dem furchtbaren Totenschiff Naglfari.
Petra Hartmann: Falkenblut.
Sibbesse: Hottenstein, 2020.
Broschiert, 247 S., Euro 11.
ISBN 978-3935928991
Bestellen im Hottenstein-Verlags-Shop
Bestellbar unter anderem bei Amazon
Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren. Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist - und gelegentlich fies!
Die Autoren: Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.
Herausgeber: Petra Hartmann, Frank G. Gerigk
Sprecher: Tim Schmidt
Blitz-Verlag
Ungekürzte Lesung
mp3-Download
611 Minuten, 495.91 MB
9783991093435
Zu bestellen unter anderem bei Thalia oder bei Amazon.
Meerprinzessin Nestis und ihre Freunde sind sauer: Lehrer Seestern meint, dass laute Haifischmusik nichts für Kinder ist. Und der Kronrat stimmt ihm zu. Deshalb bekommt die Band »Ølpæst« Auftrittsverbot in der gesamten Nordsee. Doch plötzlich ist deren Musik überall zu hören: Ein Piratensender strahlt die Hits der Knorpelfischgang lautstark aus.
Als eine hochexplosive Kugelmine über dem blauen Glaspalast im Meer dümpelt und ein führungsloser Öltanker in die Nordsee einfährt, droht eine wirkliche Ölpest. Gelingt es den Meerkindern, ein Unglück zu verhindern?
Petra Hartmann: Nestis und die verbotene Welle. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Voraussichtlich ab Juni 2017 erhältlich.
Buch-Infos: ca. 152 Seiten, 14,2 x 20,6 cm, Hardcover, zahlreiche s/w-Illustrationen, mit Fadenheftung, Euro 14,90, ISBN 978-3-977066-00-1
Bestellen beim Verlag Monika Fuchs.
Bestellen bei Amazon.
Demantin, der junge König von Antrium, liebt die griechische Königstochter Sirgamot. Doch ihr Vater ist strikt gegen die Hochzeit. Immerhin ist Sirgamot erst zwölf Jahre alt. So zieht Demantin in die Welt, um Ruhm zu erwerben, den Namen seiner Geliebten durch seine Taten zu verherrlichen und sich dem griechischen König als Schwiegersohn zu empfehlen. Er besteht heldenhafte Kämpfe, erwirbt sich die Freundschaft der Königin und des Königs von England und besiegt ein schauriges Meerweib. Letzteres allerdings erweist sich als verhängnisvoll. Denn die sterbende Unholdin verflucht Demantin und prophezeit, dass seine Geliebte mit dem üblen König Contriok verlobt werden soll. Kann Demantin noch rechtzeitig zurückkehren, um die Hochzeit zu verhindern?
Berthold von Holle / Petra Hartmann: Demantin. Ein Ritter-Epos
128 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 9-78-3-940078-34-6
8,95 EUR
Gayol, der Sohn des ungarischen Königs, hat in jugendlichem Übermut den alten Hofmarschall seines Vaters zum Wettkampf herausgefordert und eine peinliche Niederlage erlitten. Aus Scham flüchtet er und gerät ins Reich des deutschen Kaisers, wo er unerkannt unter dem Namen Crane (Kranich) eine Stellung als Kämmerer annimmt und bald sehr beliebt ist. Doch als der Fremde und die Kaiserstochter einander näher kommen und Hofbeamten Unzucht und eine unstandesgemäße Liebschaft wittern, beginnt eine schwere Zeit für Königssohn und Kaiserstochter. Kann Gayol sich auf die Treue Acheloydes verlassen? Und kann die lebensbedrohliche Krankheit der Prinzessin noch geheilt werden?
Berthold von Holle / Petra Hartmann: Crane. Ein Ritter-Epos
84 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 978-3-940078-48-3
6,95 EUR
Ein rasender Bischof auf dem Rennstieg.
Wegweiser, die sich wie von Geisterhand drehen.
Jäger in Todesangst.
Bierkutscher mit unheimlicher Fracht.
Ein stammelnder Mönch,
der plötzlich zum brillanten Redner wird.
Sollte da Hödeken seine Hand im Spiel haben?
Sagen um einen eigenwilligen Geist
aus dem Hildesheimer Land,
frisch und frech nacherzählt
von Petra Hartmann.
Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken!
Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.
101 S., Euro 7,95.
ISBN 978-3-940078-37-7
Deutschland in den 1830er-Jahren: Für Handarbeit, arrangierte Ehe und Kinderkriegen hat die junge Bürgermeistertochter wenig übrig. Stattdessen interessiert sie sich für Politik und Literatur und greift sehr zum Leidwesen ihres Vaters selbst zur Feder, um flammende Texte für die Gleichberechtigung der Frau und die Abschaffung der Monarchie zu verfassen. Angestachelt von der revolutionären Stimmung des Hambacher Festes versucht sie, aus ihrem kleinbürgerlichen Dasein auszubrechen und sich als Journalistin zu behaupten. Gemeinsam mit ihrer großen Liebe verschreibt sie sich dem Kampf für ein freies, geeintes Deutschland und schlägt den Zensurbehörden ein Schnippchen. Die Geheimpolizei ist ihnen jedoch dicht auf den Fersen, und die junge Journalistin begeht den verhängnisvollen Fehler, ihre Gegner zu unterschätzen
Petra Hartmann: Freiheitsschwingen
Personalisierter Roman
München: Verlag Personalnovel, 2015
ca. 198 Seiten. Ab Euro 24,95.
(Einband, Schriftart und -größe, Covergestaltung etc. nach Wahl.)
Bestellen unter:
www.tinyurl.com/Freiheitsschwingen
Wer ist der bleiche Jüngling im Verlies unter der Klippenfestung? Prinzessin Thia will ihn retten. Doch wer Timurs Ketten bricht, ruft Tod und Verderben aus der Tiefe hervor. Als der Blutmond sich über den Horizont erhebt, fällt die Entscheidung ...
Beigaben:
Nachwort zur Entstehung
Original-Erzählung von Karoline von Günderrode
Autorinnenbiografien
Bibliografie
Petra Hartmann: Timur
Coverillustration: Miguel Worms
Bickenbach: Saphir im Stahl, 2015.
ISBN: 978-3-943948-54-7
Taschenbuch, 136 S.
Euro 9,95
Ein Roman-Experiment mit ungewissem Ausgang: Ulf (Magisterstudent unbekannter Fachrichtung), stammt aus einem Dorf, das mehrmals jährlich überschwemmt wird. Zusammen mit Pastor Dörmann (Geistlicher unbekannter Konfession) und Petra (Biografin ohne Auftrag) überlegt er, was man dagegen tun kann. Als ein vegetarisches Klavier die Tulpen des Gemeindedirektors frisst und das Jugendamt ein dunkeläugiges Flusskind abholen will, spitzt sich die Situation zu. Nein, Blutrache an Gartenzwergen und wütende Mistgabelattacken sind vermutlich nicht die richtigen Mittel im Kampf für einen Deich ...
Mal tiefgründig, mal sinnlos, etwas absurd, manchmal komisch, teilweise autobiografisch und oft völlig an den Haaren herbeigezogen. Ein Bildungs- und Schelmenroman aus einer Zeit, als der Euro noch DM und die Bahn noch Bundesbahn hieß und hannöversche Magister-Studenten mit dem Wort "Bologna" nur eine Spaghettisauce verbanden.
Petra Hartmann:
Ulf. Ein Roman-Experiment in zwölf Kapiteln.
eBook
Neobooks 2015
Euro 2,99
Erhältlich unter anderem bei Amazon
Ein Tempel in der Wüste. Heilige Männer, die sich dem Dienst des Feuervogels geweiht haben. Ein Hirtenjunge, der seinem Traum folgt. Aber wird der alte und kranke Phönix wirklich zu neuem Leben wiederauferstehen, wenn der Holzstoß niedergebrannt ist? Eine Novelle von Idealen und einer Enttäuschung, die so tief ist, dass kein Sonnenstrahl je wieder Hoffnung bringen kann.
Petra Hartmann:
Vom Feuervogel. Novelle.
Erfurt: TES, 2015.
BunTES Abenteuer, Heft 30.
40 Seiten, Euro 2,50 (plus Porto).
Bestellen unter:
eBook:
Neobooks, 2015.
Euro 1,99.
Unter anderem bei Amazon
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Endlich Sommerferien! Nestis und ihre Freunde freuen sich auf sechs Wochen Freiheit und Abenteuer. Doch ausgerechnet jetzt verhängt der Kronrat ein striktes Ausgehverbot für alle Meerkinder. Denn in der Nordsee treibt plötzlich ein furchtbares “Phantom† sein Unwesen. Möwen, Lummen und Tordalke werden von einem unheimlichen Schatten unter Wasser gezerrt und verschwinden spurlos.
Nestis beschließt, den Entführer auf eigene Faust zu jagen. Als ein Dackel am Strand von Achterndiek verschwindet, scheint der Fall klar: Die gefürchteten “Hafenpiraten" müssen dahinter stecken. Zusammen mit ihrem Menschenfreund Tom wollen die Meerkinder der Bande das Handwerk legen ...
Petra Hartmann: Nestis und die Hafenpiraten
Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014
ISBN 978-3-940078-84-1
14,90 EUR
Leseprobe unter
Weihnachten im Potte †¦
†¦ ist so vielfältig wie die Menschen, die dort leben. Und deshalb findet sich auf diesem Bunten Teller mit 24 Hildesheimer Weihnachtsgeschichten für jeden etwas: romantische Erzählungen und freche Gedichte, Erinnerungen an die Nachkriegszeit, Geschichten von neugierigen Engeln, eifrigen Wichteln und geplagten Weihnachtsmännern. Der Huckup und die »Hildesheimer Weisen« fehlen auch nicht. Was es aber mit dem Weihnachtswunder an der B6 auf sich hat, erfahren Sie auf Seite 117. - Greifen Sie zu!
Petra Hartmann & Monika Fuchs (Hrsg.): Blitzeis und Gänsebraten. Hildesheimer Weihnachtsgeschichten.
Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.
144 Seiten | 12 x 17 cm | Paperback |
Messen, Cons, Büchertische
Samstag, 25. April: Marburg-Con. Bürgerhaus Weimar (Lahn) - Niederweimar, Herborner Straße 36, 35096 Niederweimar. Beginn: 10 Uhr. Ich bin mit einem Büchertisch vertreten.
Freitag, 1. Mai: Nürnberger Autorentreffen im Caritas-Pirckheimer-Haus. Ich bin mit einigen meiner Werke auf dem Büchertisch vertreten.
Donnerstag, 14. Mai, bis Sonntag, 17. Mai: Elze im Wunderland. Büchertage des Autorenkreises „Wort für Wort“ und des Hottenstein Buchverlags. Ich bin mit einer Lesung aus "Falkenblut" und einem Büchertisch vertreten. Datum und Uhrzeit folgen.
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Petra Hartmann, Jahrgang 1970, wurde in Hildesheim geboren und wohnt in Sillium. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft in Hannover. Auf den Magisterabschluss folgten die Promotion mit einer Doktorarbeit über den jungdeutschen Schriftsteller Theodor Mundt und ein zweijähriges Volontariat bei der Neuen Deister-Zeitung in Springe. Anschließend war sie dort fünf Jahre Lokalredakteurin. Ferner arbeitete sie für die Leine-Zeitung in Neustadt am Rübenberge, die Nordsee-Zeitung in Bremerhaven, die Neue Presse in Hannover und die Volksstimme in Gardelegen. Derzeit ist sie bei der Goslarschen Zeitung beschäftigt.
Als Schriftstellerin liebt sie vor allem das fantastische Genre. Sie verfasst hauptsächlich Fantasy und Märchen. Bekannt wurde sie mit ihren Fantasy-Romanen aus der Welt Movenna. Mit den Abenteuern der Nordsee-Nixe Nestis legte sie ihre erste Kinderserie vor. Sie errang mit ihren Geschichten dreimal den dritten Platz bei der Storyolympiade und wurde 2008 mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet.
Leserunde zu "Darthula, Tochter der Nebel" auf Lovelybooks. Mit Autorin Petra Hartmann und Cover-Künstler Miguel Worms: http://www.lovelyboo...nde/1201913120/
Leserunde auf Lovelybooks zu "Nestis und die verschwundene Seepocke": Mit Autorin Petra Hartmann und Verlegerin Monika Fuchs:
http://www.lovelyboo...nde/1166725813/
Leserunde auf Lovelybooks zu "Mit Klinge und Feder": Mit den Autorinnen Linda Budinger, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl: http://www.lovelyboo...nde/1156671163/
Leserunde zu "Falkenblut" auf Lovelybooks: https://www.lovelybo...263/2687604262/
Bücher
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.
"Nestis und die verbotene Welle. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.
Mini-Buch
"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.
eBooks
"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.
Hörbuch
"Eine Hand voll Weihnachtssand." In: Petra Hartmann: "Weihnachten im Schneeland". Gelesen von Karin Sünder. Mit Musik von Simon Daum. Essen: Action-Verlag, 2010. (mp3-Download und CD-ROM)
Beiträge zu Anthologien
"Weihnachtssand für Helgoland." In: "Wenn die Biiken brennen. Phantastische Geschichten aus Schleswig-Holstein." Hrsg. v. Bartholomäus Figatowski. Plön: Verlag 71, 2009. S. 163-174.
Buch
Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. 101 S., Euro 7,95. ISBN 978-3-940078-37-7. Unter anderem erhältlich bei Amazon.
Hörbuch
Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. 2 CD. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Euro 14,95. ISBN: 978-3940078414. Unter anderen erhältlich bei Amazon.
eBook
Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.
Geschichten
Das Wagenrennen auf dem Rennstieg. In: Hildesheimliche Autoren e.V.: Hildesheimer Geschichte(n). Ein Beitrag zum 1200-jährigen Stadtjubiläum. Norderstedt: Book on Demand. 196 S., Euro 9,99. ISBN 978-3734752698. Unter anderem erhältlich bei Amazon.
Die glücklose Hasenjagd. In: MVP-M. Magazin des Marburger Vereins für Phantastik. Marburg-Con-Ausgabe. Nr. 19b. S. 36-40.
Lesung
Das Wagenrennen auf dem Rennstieg, Radio Tonkuhle, Sendung vom April 2015.
Übersicht über die Romane und Erzählungen aus Movenna
Bücher
Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2004. 164 S.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2007. 188 S.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2010. 240 S.
eBooks
Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Beim Vorderhuf meines Pferdes. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Hörbuch
Der Fels der schwarzen Götter. Action-Verlag, 2012.
Movennische Geschichten in Anthologien und Zeitschriften
Die Krone Eirikirs. In: Traumpfade (Anthologie zur Story-Olympiade 2000). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2001. S. 18-25.
Flarics Hexen. In: Geschöpfe der Dunkelheit (Anthologie zur Story-Olympiade 2001). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2002. S. 22-28.
Raubwürger. In: Kurzgeschichten, September 2004, S. 20f.
Furunkula Warzenkraish. Elfenschrift, dritter Jahrgang, Heft 2, Juni 2006. S. 10-14.
Der Leuchtturm am Rande der Welt. In: Elfenschrift, vierter Jahrgang, Heft März 2007, S. 18-21.
Gewitternacht. In: Im Bann des Nachtwaldes. Hrsg. v. Felix Woitkowski. Lerato-Verlag, 2007. S. 57-60.
Pfefferkuchen. In: Das ist unser Ernst! Hrsg. v. Martin Witzgall. München: WortKuss Verlag, 2010. S. 77-79.
Winter-Sonnenwende. In: Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns. Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. S. 51-59.
Der Reiter auf dem schwarzen Pferd. Ebd. S. 60-68.
Die Blaubeerbrücke. In: Met-Magie. Hrsg. v. Amandara M. Schulzke und Nadine Muriel. Hamburg: Acabus Verlag, 2022. S. 163-174.
Movennische Geschichten in Fanzines
Föj lächelt. In: Alraunenwurz. Legendensänger-Edition Band 118. November 2004. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 23.
Raubwürger. In: Drachenelfen. Legendensänger-Edition Band 130. Januar 2006. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 3-5.
Goldauge. In Phantastische Geschichten mit den Phantastik Girls. (Broschüre der Phantastik Girls zum MarburgCon 2007)
Aufsätze
Wie kann man nur Varelian heißen? Über das Unbehagen an der Namensgebung in der Fantasy. In: Elfenschrift, 5. Jahrgang, März 2008. S. 16f.
Movennische Texte online
Aus "Geschichten aus Movenna":
König Surbolds Grab
Das letzte Glied der Kette
Brief des Dichters Gulltong
Der Kranich
Die Rückkehr des Kranichs
Aus "Ein Prinz für Movenna":
Der Leuchtturm am Rand der Welt
Furunkula Warzenkraish
Gewitternacht
Aus "Der Fels der schwarzen Götter":
Der Waldalte
Hölzerne Pranken
Im Bann der Eisdämonen
Übersicht über die Romane und Novellen über die Walküre Valkrys, genannt "die Falkin"
Bücher
Die letzte Falkin. Heftroman. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2010.
Falkenblut. Sibbesse: Hottenstein-Verlag, Sommer 2020.
eBooks
Falkenblut. Vier Fantasy-Romane. eBook-Ausgabe. Chichili und Satzweiss.com, 2012. (vergriffen)
Falkenfrühling. Novelle. eBook. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2011. (vergriffen)
Falkenfrühling. Novelle. In: Best of electronic publishing. Anthologie zum 1. Deutschen eBook-Preis 2011. eBook. Chichili und Satzweiss.com, 2011. (unter anderem erhältlich bei Thalia und Amazon)
Aufsatz
Aegirs Flotte - ein Nachruf. In: Fandom Observer, Dezember 2011. S. 16-18. Online-Magazin und Blogversion
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Frank G. Gerigk & Petra Hartmann (Hrsg.)
DRACHEN! DRACHEN!
Band 01, Drachen-Anthologie
ISBN: 978-3-89840-339-9
Seiten: 384 Taschenbuch
Grafiker: Mark Freier
Innengrafiker: Mark Freier
Preis: 14,95 €
Bestellen beim Blitz-Verlag
Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren.
Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist - und gelegentlich fies!
Die Autoren:
Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.
Originalveröffentlichung!
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Petra Hartmann: Die Schlagzeile.
Personalisierbarer Roman.
PersonalNovel Verlag, 2011.
eBook: PersonalNovel, 2012.
Personalisieren und bestellen
Verschlafen und idyllisch liegen sie da, die Orte Barkhenburg, Kleinweltwinkel und Reubenhausen. Doch dann stört der Diebstahl einer Heiligenfigur die Ruhe: Ein jahrhundertealter Hass bricht wieder aus und ein hitziger Streit entflammt, der aus Freunden Feinde und aus friedlichen Nachbarn sich prügelnde Gegner macht. Mittendrin: Eine Journalistin, die bereit ist, für eine Schlagzeile im Sommerloch alles zu geben. Mit viel Einsatz und einer Prise Humor versucht sie, das Geheimnis um die verschwundene Hubertus-Statue aufzuklären, und muss sich dabei mit erregten Politikern, aufgebrachten Dorfbewohnern und einem nervösen Chefredakteur herumschlagen. Aber die Journalistin lässt sich nicht unterkriegen - bis ihr ein Anruf fünf Minuten vor Redaktionsschluss die Schlagzeile zunichtemacht...
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Petra Hartmann: Falkenblut.
Vier Romane in einem Band.
E-Book
Satzweiss.com - chichili agency, 2012.
3,99 Euro
Nicht mehr lieferbar!
Neuausgabe in Vorbereitung.
Die Abenteuer der jungen Walküre Valkrys beginnen an ihrem ersten Arbeitstag und ausgerechnet dort, wo die germanischen Götter- und Heldensagen enden: Ragnarök, die Endzeitschlacht, ist geschlagen, Götter und Riesen haben sich gegenseitig aufgerieben, die wenigen Überlebenden irren ziellos durch die Trümmer des zerbrochenen Midgard. An der Seite des neuen Götterkönigs Widar muss sich Valkrys nun behaupten. Dabei trifft sie auf Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfe, Berserker, Hexen, riesenhafte Meerungeheuer und das furchtbare Totenschiff Naglfari. Leseempfehlung ab 12 Jahren.
Petra Hartmann
Falkenfrühling
eBook
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN: 978-3-939139-59-1
Wegen Verkauf des Arcanum-Verlags ist die Ausgabe nicht mehr erhältlich, aber die Zweitveröffentlichung in der eBook-Anthologie "Best of electronic publishing" gibt es noch als epub oder Kindle-Ausgabe.
Valkrys träumt davon, eine echte Walküre zu sein. Sie springt, noch Kind, vom Dach des Langhauses.
Alle Ermahnungen ihrer Eltern sind vergeblich, sie macht sich an den Aufstieg zum Gipfel der nahen Klippe, besessen vom "Traum vom Fliegen" ...
Fünfter Platz beim Deutschen eBook-Preis 2011.
Petra Hartmann
Die letzte Falkin
Roman.
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-62-1
Bestellen beim Arcanum-Verlag
Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Vidar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus †¦
Petra Hartmann
Der Fels der schwarzen Götter
Roman
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-64-8
Bestellen beim Wurdack-Verlag
Hochaufragende Felswände, darin eingemeißelt weit über tausend furchteinflößende Fratzen, die drohend nach Norden blicken: Einer Legende zufolge sind die schwarzen Klippen das letzte Bollwerk Movennas gegen die Eisdämonen aus dem Gletscherreich.
Doch dann begeht der junge Ask bei einer Mutprobe einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat. Und die Völker des Berglandes wissen bald nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...
Petra Hartmann
Darthula
Heftroman
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-32-4
Bestellen beim Arcanum-Verlag
Darthula, die schönste Prinzessin der Nebellande, beschwört Krieg, Tod und Vernichtung über ihr heimatliches Selama herauf, als sie den Heiratsantrag des mächtigen Königs Cairbar ausschlägt. Zusammen mit ihrem Geliebten flüchtet sie in einem kleinen Segelboot übers Meer. Doch Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...
Petra Hartmann
Weihnachten im Schneeland
Hörbuch
Action-Verlag
Download bei Audible
CD bestellen beim Action-Verlag
WEIHNACHTEN IM SCHNEELAND von Petra Hartmann vereint vier wundervolle Kurzgeschichten für Kinder ab 6 Jahren. Schon die Titel regen die Phantasie der Kleinen an und verleiten zum Schmunzeln und Staunen:
- "Der Reserve-Weihnachtsmann"
- "Die Weihnachts-Eisenbahn"
- "Eine Handvoll Weihnachtssand"
- "Paulchen mit den blauen Augen"
Petra Hartmann
Ein Prinz für Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-24-9
Bestellen
Mit dem Schild oder auf dem Schild
- als Sieger sollst du heimkehren oder tot.
So verlangt es der Ehrenkodex des heldenhaften Orh Jonoth. Doch der letzte Befehl seines sterbenden Königs bricht mit aller Kriegerehre und Tradition: "Flieh vor den Fremden, rette den Prinzen und bring ihn auf die Kiesinsel." Während das Land Movenna hinter Orh Jonoth in Schlachtenlärm und Chaos versinkt, muss er den Gefahren des Westmeers ins Auge blicken: Seestürmen, Riesenkraken, Piraten, stinkenden Babywindeln und der mörderischen Seekrankheit ....
Petra Hartmann
Geschichten aus Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-00-1
Bestellen
Verwünschte Hexen!
Warum zum Henker muß König Jurtak auch ausgerechnet seinen Sinn für Traditionen entdecken?
Seit Jahrhunderten wird der Kronprinz des Landes Movenna zu einem der alten Kräuterweiber in die Lehre gegeben, und der Eroberer Jurtak legt zum Leidwesen seines Sohnes großen Wert auf die alten Sitten und Gebräuche. Für den jungen Ardua beginnt eine harte Lehrzeit, denn die eigenwillige Lournu ist in ihren Lektionen alles andere als zimperlich ...
Wovon träumt der Mond?
Hrsg. v. Petra Hartmann & Judith Ott
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-37-2
Bestellen
Der Mond - König der Nacht und gleichsam Verbündeter von Gut und Böse ... Seit jeher ranken sich Legenden voller Glauben und Aberglauben um sein Licht, das von den einen als romantisch verehrt und von den anderen als unheimlich gefürchtet wird. Seine Phasen stehen für das Werden und Vergehen allen Lebens, er wacht über die Liebenden, empfängt die Botschaften der Suchenden, Einsamen und Verzweifelten und erhellt so einiges, was lieber im Dunkeln geblieben wäre. 39 Autorinnen und Autoren im Alter von 12 bis 87 Jahren sind unserem nächtlichen Begleiter auf der Spur gewesen. In 42 erfrischend komischen, zutiefst nachdenklichen und manchmal zu Tränen rührenden Geschichten erzählen sie die Abenteuer von Göttin Luna und Onkel Mond, von erfüllten und verlorenen Träumen, lassen Perlmuttschmetterlinge fliegen und Mondkälber aufmarschieren. Und wer denkt, dass nur der Mann im Mond zuweilen die Erde besucht, irrt sich! Auch umgekehrt erhält er gelegentlich unverhofften Besuch dort oben.
Drachenstarker Feenzauber
Herausgegeben von Petra Hartmann
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-28-0
Bestellen
Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen geben sich in diesem Buch ein Stelldichein.
51 Märchenerzähler im Alter von zwölf bis 76 Jahren haben die Federn gespitzt und schufen klassische und moderne Märchen, lustige, melancholische, weise und bitterböse Erzählungen, so bunt wie das Leben und so unvergesslich wie das Passwort eines verhexten Buchhalters.
Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension.
Die jungdeutschen Autoren nach 1835.
ibidem-Verlag
ISBN 978-3-89821-958-7
Bestellen beim Ibidem-Verlag
"Das Junge Deutschland“ - dieser Begriff ist untrennbar verbunden mit dem Bundestagsbeschluss vom 10. Dezember 1835, durch den die Werke der fünf Schriftsteller Heinrich Heine, Theodor Mundt, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg und Heinrich Laube verboten wurden. Das Verbot markierte Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt einer literarischen Bewegung, die erst wenige Jahre davor begonnen hatte. Die Wege der Autoren trennten sich. Und doch gab es auch danach immer wieder Begegnungen und Berührungspunkte.
Petra Hartmann zeichnet die Wege der Verbotenen und ihrer Verbündeten nach und arbeitet Schnittstellen in den Werken der alt gewordenen Jungdeutschen heraus. Sie schildert insbesondere die Erfahrungen der Autoren auf der Insel Helgoland, ihre Rolle in der Revolution von 1848, aber auch die Versuche der ehemaligen Prosa-Schriftsteller, sich als Dramatiker zu etablieren. Irgendwo zwischen Anpassung und fortwährender Rebellion mussten die Autoren ihr neues Auskommen suchen, endeten als gescheiterte Existenzen im Irrenhaus oder als etablierte Literaten, die doch körperlich und seelisch den Schock von 1835 nie ganz verwunden hatten, sie leiteten angesehene Theater oder passten sich an und gerieten nach Jahren unter strenger Sonderzensur beim Publikum in Vergessenheit. Die vorliegende Untersuchung zeigt, was aus den Idealen von 1835 wurde, wie vollkommen neue Ideen - etwa die Debatte um Armut und Bildung - in den Werken der Jungdeutschen auftauchten und wie die Autoren bis zum Ende versuchten, ihr „Markenzeichen“ - ihren Stil - zu bewahren.
Von Zukunft trunken und keiner Gegenwart voll
Theodor Mundts literarische Entwicklung vom Buch der Bewegung zum historischen Roman
Aisthesis-Verlag
ISBN: 3-89528-390-8
Bestellen beim Aisthesis-Verlag
Theodor Mundt - Schriftsteller, Zeitschriftenherausgeber, Literaturwissenschaftler und Historiker - verdankt seinen Platz in der Literaturgeschichte vor allem dem Umstand, daß seine Veröffentlichungen am 10. Dezember 1835 verboten wurden. Das vom deutschen Bundestag ausgesprochene Verbot, das sich gegen die vermeintlichen Wortführer des "Jungen Deutschland", Heine, Gutzkow, Laube, Wienbarg und eben Theodor Mundt richtete, war vermutlich die entscheidende Zäsur in den literarischen Karrieren aller Betroffenen. Daß sie mit dem schon berühmten Heinrich Heine in einem Atemzug genannt und verboten wurden, machte die noch jungen Autoren Gutzkow, Laube, Mundt und Wienbarg für ein größeres Publikum interessant. Doch während Gutzkow und auch Laube im literarischen Bewußtsein präsent blieben, brach das Interesse an Mundt und seinen Werken schon bald nach dem Verbot fast gänzlich ab. Seine weitere Entwicklung bis zu seinem Tod im Jahr 1861 wurde von der Literaturwissenschaft bislang so gut wie vollständig ignoriert. Diese Lücke wird durch die vorliegende Studie geschlossen. Nachgezeichnet wird der Weg von den frühen Zeitromanen des jungen Mundt bis hin zu den historischen Romanen seines Spätwerks.
Faust und Don Juan. Ein Verschmelzungsprozeß,
dargestellt anhand der Autoren Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt
ibidem-Verlag
ISBN 3-932602-29-3
Bestellen beim Ibidem-Verlag
"Faust und Don Juan sind die Gipfel der modernen christlich-poetischen Mythologie", schrieb Franz Horn bereits 1805 und stellte erstmalig beide Figuren, speziell den Faust Goethes und den Don Giovanni Mozarts, einander gegenüber. In den Jahren darauf immer wieder als polar entgegengesetzte Gestalten aufgefaßt, treten Faust und Don Juan in den unterschiedlichsten Werken der Literaturgeschichte auf.
Bei Lenau sind sie Helden zweier parallel aufgebauter Versepen, bei Grabbe begegnen sie sich auf der Bühne und gehen gemeinsam zugrunde. Theodor Mundt stellt als Lebensmaxime auf, man solle beides, Faust und Don Juan, in einer Person sein und beide in sich versöhnen.
Anhand der Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt zeichnet Petra Hartmann die Biographien Fausts und Don Juans in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach, einer Zeit, die beide Helden stark prägte und auch für heutige Bearbeitungen beider Stoffe grundlegend ist."
Verantwortlich für den Inhalt:
Petra Hartmann
Postanschrift:
Hopfenkamp 12
31188 Holle
Mail:
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Telefon:
Null-Fünf-Null-Sechs-Zwei / Acht-Eins-Neun-Eins