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PetraHartmann



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Sabrina Železný: Kondorkinder - Der Fluch des Spiegelbuchs

Geschrieben von Petra , in Bücher - phantastisch 07 Oktober 2013 · 1.365 Aufrufe
Peru, Bücher - phantastisch, Inka und 2 weitere...

"Der Fluch des Spiegelbuchs" ist der zweite Band des Zweiteilers "Kondorkinder", in dem Sabrina Železný vom Schicksal eines außergewöhnlichen Buches erzählt - und von den Menschen, die bestimmt sind, dieses Buch zu hüten. Es ist das Buch, das die Geschichten des Andenvolks erzählt, ein Buch, das zerstört und neu geschaffen wurde, das mit Geschichten gefüllt wird, das verloren ging und wieder entdeckt wurde und das für seinen auserwählten Hüter alles andere als eine leichte Bürde sein kann ...
Im zweiten Teil taucht das verschollene Buch in einer deutschen Universitätsbibliothek auf. Matteo, der eigentlich nur eine Menge Bücher zurückgeben wollte, wird von einem geheimnisvollen Fremden aufgefordert, ihm ein Buch zu holen, er weigert sich erst, fasst das Spiegelbuch dann doch an und steckt es vollkommen gegen seinen Willen ein. Fortan liegt ein Fluch auf ihn, der ihn sein Leben kosten kann. Zusammen mit Malinka, die in Peru studiert hat und fließend Quechua spricht, macht sich Matteo auf in die Anden, ins Reich der "apus", der Berggeister, um den Fluch zu lösen. Das Buch leitet sie durch die Berge, sie finden die Spur Yawars und seiner Geliebten wieder, die das Buch einst hüteten und von denen im ersten Teil berichtet wird.

 

Spiegelbuch führt durch die Anden

 

Es wird eine gefährliche Reise, denn Mismi, der apu des gleichnamigen Berges, ist alles andere als ein Freund der Europäer. Und es zeigt sich, dass über Malinkas Vergangenheit ebenfalls ein Schatten schwebt - sie hat Kräfte herausgefordert, die sie nicht vergessen haben. Und die Gabe des Geschichtenerzählens ist etwas, das man nicht leichtfertig wegwirft ...

 

Sabrina Železný zeigt große Liebe zu Peru

 

Sabrina Železný kennt Land und Leute sehr gut und vermittelt ein lebendiges Bild von Peru. Vor allem verleiht sie ihrer Liebe zu diesem Land auf jeder Seite des Buches Ausdruck. Alte Sagen, moderne Geschichten und die eigenen Phantasie der Autorin gehen eine sehr gelungene, nahezu bruchlose Verbindung ein und verschmelzen zu einem literarische Myhos.

 

"Kondorkinder" - ein zauberhafter Zweiteiler

 

Erneut ist Sabrina Železný ein zauberhafter Roman über die Anden und ihre Götter und Geschichten gelungen. Man will immer mehr über das geheimnisvolle Spiegelbuch lesen und verschlingt die Seiten förmlich. So ist die Geschichte trotz des Umfang des Romans sehr schnell zu Ende, und man möchte am liebsten sofort mit Band eins wieder starten. Dass das Buch ausgerechnet immer wieder Europäer zu seinen Hütern bestimmt, scheint daher irgendwie konsequent. Etwas schade ist nur, dass man zwar die Abenteuer der Hüter miterlebt, nicht aber die Geschichten selbst lesen kann, sondern meist nur Inhaltsangaben bekommt. Es wäre schön, wenn man Malinkas oder Isabels Aufzeichnungen selbst lesen könnte. Vielleicht gibt es ja einmal einen dritten Band mit Märchen und Novellen unter dem Titel: "Die Geschichten des Spiegelbuchs"?

 

Fazit: Ein zauberhaftes, spannend erzähltes Märchen über die Macht der Geschichten, eine Liebeserklärung an die Anden und an das Erzählen. Gelungene Fortsetzung und stimmiger Abschluss des Zweiteilers. Lesenswert.

 

 

Sabrina Železný: Kondorkinder - Der Fluch des Spiegelbuchs. Wien: Verlag Mondwolf, 2013. 466 S., Euro 19,99.

 

Weitere Bücher von Sabrina Železný:
Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten
Straka
Tod einer Andentaube

 

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Sabrina Železný: Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten

Geschrieben von Petra , in Bücher - phantastisch 02 Oktober 2013 · 1.338 Aufrufe
Inka, Sabrina Zelezny und 3 weitere...

"Kondorkinder" ist ein Zweiteiler von Sabrina Železný, der im peruanischen Hochland spielt. Es geht um ein magisches Buch, in dem die alten Geschichten und Erinnerungen der Andenbewohner aufgezeichnet sind. Teil eins, "Die Suche nach den verlorenen Geschichten" erzählt von Yawar, einem Jungen, der zum neuen Hüter des "Spiegelbuchs" bestimmt ist.
Dunkelheit. Blitz und Donner zerreißen die Nacht. Regenschauer prasseln auf die ärmliche Hütte ein, in der Yawr und seine Mutter leben. In dieser Nacht ändert sich Yawars Leben, als ein schwer verletzter Kondor vor der Tür der Hütte abstürzt. Der Geier ist mehr, als er auf den ersten Blick zu sein scheint: Er entpuppt sich als Bote der Berggötter. Seine Botschaft: Yawar ist zum neuen Hüter des Spiegelbuchs bestimmt worden. Es ist seine Aufgabe, die Geschichten seines Volkes zu sammeln und zu erzählen. Doch bereits sein Vater war Hüter des Buchs und bezahlte seine Berufung mit dem Leben. Yawars Mutter fackelt nicht lange. Sie wirft das Geschichtenbuch kurzerhand ins Feuer - und ruft damit den Fluch der Berggötter auf sich und ihren Sohn herab. Nur wenn Yawar ein neues Spiegelbuch schaffen und die verlorenen Geschichten wiederfinden kann, wird Mismi, der Gott des gleichnamigen Berges, den Fluch wieder aufheben.

 

"Kondorkinder" ist eine zauberhafte Reise durch die Anden

 

Die Geschichte der verlorenen Geschichten ist eine zauberhafte Reise durch die Anden und ein Abenteuer, würdig selbst im Spiegelbuch verewigt zu werden. Yawars Reise führt ihn durch eine Welt alter Legenden, aber auch neuer Geschichten aus dem moderne Peru, "Kondorkinder" erzählt von alten Inkagöttern, von Rebellenbewegungen und Freiheitskampf der Urbevölkerung, aber auch vom Zauber der europäschen Buchbinderkunst, die sogar die alten Berggötter für sich einnahm. Faszinierend auch die zahreichen Namen und Begriffe aus dem alten Quechua. Auch ohne die korrekte Aussprache zu kennen, gewinnt der Leser einen Eindruck vom Wohlklang dieser Sprache und möchte unbedingt mehr davon hören.

 

"Spiegelbuch" vereinigt alte und moderne Erzähltraditionen

 

Sabrina Železný ist mit ihrem Buch eine wunderbare Vereinigung alter und moderner Erzähltraditionen gelungen. Man spürt auf jeder Seite ihre Liebe zu diesem Land. Ein Buch, das geradezu von Kondorschwingen durchrauscht wird. Hier werden nicht einfach alte Inkamärchen nacherzählt, sondern hier wird eine neue Welt aus alten Motiven erschaffen.

 

Fazit: Eine poetische Liebeserklärung an die Anden. Zauberhaft, sachkundig und spannend. Herzlichen Glückwunsch.

 

Sabrina Železný: Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten. Wien: Verlag Mondwolf, 2013. 371 S., Euro 18,99.

 

Weitere Bücher von Sabrina Železný:
Kondorkinder - Der Fluch des Spiegelbuchs
Straka
Tod einer Andentaube

 

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Monica Davis: Nick aus der Flasche

Geschrieben von Petra , in Bücher - phantastisch 25 September 2013 · 833 Aufrufe
Monica Davis, Elysion Books

Ein echter Flaschengeist - und dazu noch einer, der großartig aussieht, Charme hat und nahezu perfekte Manieren: Dieser "Nick aus der Flasche" ist in jeder Hinsicht ein Traumtyp, und seine neue Besitzerin merkt schnell, dass Nick für sie mehr ist als nur ein freundlicher Wunscherfüller ...
"Nick aus der Flasche" von Monica Davis erzählt die Geschichte von Julie, die von ihrem Freund verlassen wird und plötzlich eine orientalisch wirkende Flasche geschenkt bekommt. Die junge Frau ist ziemlich schockiert, als plötzlich blauer Rauch hervorquillt und ein echter Dschinn vor ihr niederkniet. Nick, der vor etwa 50 Jahren von einem bösen Zauberer in dieses Gefängnis gebannt worden war, kann zaubern und hat die Macht, ihr drei besondere Wünsche zu erfüllen. Allerdings beginnt es zwischen Julie und Nick sehr bald zu knistern, und beide wünschen sich nichts mehr, als dass Nick wieder ein normaler Junge wird. Zumal Nick sich für Naturwissenschaften begeistert und gern wieder zur Schule gehen würde.
"Nick aus der Flasche" hat alles, was ein Liebesroman für Jugendliche braucht: Liebe, Romantik, Teenagerprobleme, einen guten Schuss Magie, aber auch eine dunkle Bedrohung, die über dem jungen Glück schwebt und dem zauberhaften Dschinn beinahe zum Verhängnis wird. Vor allem erklärt Monica Davis etwas, das bei Aladin und anderen Flaschengeist-Geschichten meist völlig außer acht gelassen wird: Sie erzählt von Nicks Vergangenheit, von einem Waisenjungen, der mit der Aussicht auf einen guten Job ins Haus eines Zauberers gelockt und dann mit schwarzer Magie in seine neue Daseinsform umgewandelt wurde. Und dann ist da auch noch Emma, Nicks Jugendliebe. Der Flaschengeist begibt sich auf die Suche nach seiner Freundin aus dem Heim und macht eine erstaunliche Entdeckung.
Magische Experimente Nicks, klassische Eifersuchtsszenen und Auseinandersetzungen mit Julies Ex, dem gewalttätigen Star des Basketball-Teams, eine Prise Humor und der "Old School"-Charme des in den 1960ern und 70ern aufgewachsenen Flaschengeists ergeben eine zauberhafte Mischung und machen den Roman zu einem Leseerlebnis nicht nur für Jugendliche.
Auch das Cover und überhaupt die Gestaltung des Buchs können sich sehen lassen. Ein schönes optisches Element ist die orientalische Zauberflasche, die sich auch zu Beginn jedes Kapitels wiederfindet.
Alles zusammen: Ein zauberhaftes Buch, einfach schön. Lesenswert.

 

Monica Davis: Nick aus der Flasche. Gelsenkirchen: Elysion Books, 2013. 334 S., Euro 12,90.

 

 

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Felix Woitkowski: Kollaboratives und literarisches Schreiben im Internet

Geschrieben von Petra , in Bücher - phantastisch 02 Juli 2013 · 2.190 Aufrufe
Felix Woitkowski, Schreiben und 1 weitere...

"Kollaboratives und literarisches Schreiben im Internet" - das war das Thema, das Felix Woitkowski in seiner Master-Arbeit bewegte. Im Forum der Autorengruppe "Geschichtenweber" rief er dazu ein hochinteressantes Projekt ins Leben und ließ elf Autoren "unter Laborbedingungen" phantastische Geschichten schreiben. Das Ergebnis seiner Beobachtungen stellt er nun in einer im Lit Verlag Dr. Hopf erschienenen Fallstudie vor,
Kollaboratives Schreiben, also das Schreiben mehrerer Personen an einem Text, ist im Internet durchaus erlebbar. Prominentestes Beispiel dürfte die Wikipedia sein, in der zahllose, zumeist untereinander überhaupt nicht bekannte, Autoren an einem Artikel arbeiten und dort meist gute, oft sehr gute Ergebnisse produzieren. Schwieriger sieht es aus mit dem literarischen Schreiben. Hier steht immer noch die Vorstellung von einem kreativen Individuum, das in einem sehr persönlichen einsamen Vorgang sein Werk verfasst, im Vordergrund.

 

Elf Autoren schreiben zehn Texte

 

Woitkowski suchte seine Autoren durch einen Schreibaufruf, der über mehrere Forem im Internet verbreitet wurde. Als "Versuchskaninchen" ausgewählt wurden schließlich elf Autoren von recht unterschiedlicher Schreiberfahrung. Die Aufgabe: Das Erstellen einer Anthologie mit Geschichten, die in einer gemeinsamen Welt spielen und inhaltlich aufeinander bezogen sind. Geschrieben werden sollten nur zehn Geschichten, eine weniger als Autoren vorhanden waren, um die Autoren zur Zusammenarbeit zu "zwingen". Zunächst musste jedoch die gemeinsame Welt ausgearbeitet werden. Den Autoren stand hierzu ein für Außenstehende unzugänglicher Bereich des Geschichtenweber-Forums zur Verfügung, außerdem wurde per Mail, manchmal auch telefonisch über das Projekt und die Storys kommuniziert.

 

"Vesika" - eine sterbende Stadt

 

Die Autoren einigten sich auf das Szenario einer sterbenden Stadt (einer der drei Vorschläge, die der Initiator gemacht hatte). Etwas länger dauerte es, bis sich hererauskristallisierte, von welcher Art diese Stadt sein sollte. Schließlich wurde "Vesika" geboren: eine im Meer treibende Blase von Knorpel, Gallert und Korallen-Substanz, in der sich eine eigenartige Zivilisation gebildet hatte. Es gibt eine Gruppe von Aussteigern, die außerhalb der Stadt in einem weniger zugänglichen Bereich der Blase leben, es gibt verschiedene Berufsgruppen, zum Beispiel die Lichtsänger, die Teile der Knorpelsubstanz zum Leuchten bringen und so für die Straßenbeleuchtung sorgen, der Leser begleitet einen Volkszähler bei der Arbeit und lernt kriminelle Schattenhändler und Perlenfälscher kennen. Also tatsächlich ein phantastisches Setting und eine faszinierende Welt.
Woitkowskis Rolle war die eines stummen Beobachters, der nur ab und zu auf die Einhaltung des Terminplans aufmerksam machte. Außerdem versandte er jeweils nach Abschluss der einzelnen Projektphasen Fragebögen an die Autoren und fragte nach ihrer Einschätzung des Projektverlaufs und ihrer Arbeitszufriedenheit.

 

Ausufernde Diskussionen im Geschichtenweber-Forum

 

Es war eine ungeheure Menge an Texten und Diskussionsbeiträgen zu sichten. Allein in der ersten Projektphase (zweieinhalb Monate) entstanden 36 Threads mit 1019 Beiträgen im Forum. Langsam nahm die Welt Gestalt an. Woitkowski schildert den Fortgang der Diskussion, hält Knackpunkte fest und beobachtet das unterschiedliche Diskussionsverhalten der Teilnehmer. Einige sind wahre Plauderkanonen, andere eher still, halten sich beinahe ganz heraus aus der Diskussion und haben das Gefühl, dass ihre Beiträge ohnehin nicht beachtet werden. An einigen Stellen gibt es Knatsch. Einige Teilnehmer steigen schließlich ganz aus. Die Quantitäten der Beiträge und die Bezüge untereinander sind in Tabellen übersichtlich dargestellt - eine wahre Fleißarbeit.

 

Die Grenzen des kollaborativen Schreibens

 

Im letzten Teil schließlich stellt Woitkowski drei ausgewählte Geschichten vor und beschreibt den Entstehungsprozess von der ersten Idee über Absprachen zur Anpassung an andere Geschichten bis hin zum Schreibprozess und zu Diskussion und Lektorat. Auffallend ist, dass trotz der Vorgabe des "kollaborativen" Schreibens nur eine einzige Geschichte tatsächlich von zwei Autorinnen gemeinsam verfasst wurde. Bei den anderen gab es jeweils einen "Schreiber", der dann auch die Verantwortung und emotionale Zuständigkeit für die Geschichte innehatte. Das "kollaborative" Schreiben, so kristallisierte sich heraus, blieb also zumeist auf den Prozess vor dem Schreiben (Weltgestaltung, Übernahme von Personen aus anderen Geschichten, Absprache über Position innerhalb der Anthologie, Diskussion über den Plot) und die anschließende gemeinsame Betrachtung der Geschichte (Lob und Tadel, Diskussion um Anpassungen an andere Storys, Lektorat und Korrektorat) beschränkt. Insofern stellt die Arbeit auch sehr klar die Grenzen des kollaborativen Schreibens dar. Der kreative Akt des Zu-Papier-Bringens oder In-die-Tastatur-Hämmerns blieb weitgehend der klassische altvertraute Schreibprozess des einsam schaffenden Literaten.

 

Übertragbare Ergebnisse?

 

Die Arbeit ist eine sehr interessante Beschreibung eines Schreibprojekts und eine Auseinandersetzung mit der Frage nach dem Gegensatz von schöpferischem Einzelindividuum und Kreativität einer Gruppe. Ihre Stärke und zugleich ihre Schwäche liegt in der sehr konkreten Versuchsanordnung, die sich, wie der Autor selbst anmerkt, kaum so wiederholen lässt und in einem anderen Rahmen mit anderen Autoren wohl anders ausfallen und andere Ergebnisse bringen würde. Dennoch sind vermutlich einige der dargestellten gruppendynamischen Prozesse allgemeingültig und würden sich in anderen "Kollektiven" ähnlich abspielen. So wird es immer stillere und dominierende Diskussionsteilnehmer geben, und auch dass Mitglieder die Gruppe verlassen, dürfte kein Einzelfall sein.

 

Quo vadis, Vesika?

 

Wirklich schade ist es, dass die Arbeit nur die Beschreibung und Analyse, nicht aber die in der Gruppe entstandenen Texte selbst enthält. Zumindest die drei detailliert besprochenen Geschichten hätte man gern im Anhang gelesen. Im Nachwort deutet der Verfasser an, dass sich die Gruppe auch nach dem offiziellen Ende des Projekts, das ja durch den universitären Zeitplan und den Abgabetermin der Master-Arbeit begrenzt war, weiter mit der Welt befasste und sich noch mit dem Gedanken an eine Überarbeitung des Gesamtmanuskripts bis zur Veröffentlichungsreife trug. Wünschenswert wäre es auf jeden Fall, wenn die Autoren die Geschichten aus ihrer sterbenden Welt nicht sterben ließen. Vielleicht gibt es ja irgendwann die Chance, alle Vesika-Geschichten im Zusammenhang zu lesen?

 

Felix Woitkowski: Kollaboratives und literarisches Schreiben im Internet. Berlin: Lit Verlag Dr. W. Hopf, 2012. 151 S., Euro 19,95.

 

Weiteres Buch von Felix Woitkowski
E/Meth

 

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Charlotte Engmann (Hrsg.): Spiel mir das Lied vom Untod

Geschrieben von Petra , in Bücher - phantastisch 16 Juni 2013 · 1.216 Aufrufe
Bücher - phantastisch und 2 weitere...

Charlotte Engmanns Vampir Michail Vladescu steht im Mittelpunkt der Anthologie "Spiel mir das Lied vom Untod". In zwölf mehr oder weniger blutigen Geschichten erzählen die Herausgeberin und sechs weitere Autoren von Draculas kleinem Bruder und gewinnen dem Transsilvanier zahlreiche neue Facetten ab.
Charlotte Engmann hat es zweifellos geschafft, einen literarischen Charakter zu schaffen, der so viel Leben besitzt, dass sich auch andere Autoren auf ihn einlassen und Fan-Geschichten zu seiner Biographie beisteuern. Michails Karriere begann in der 1990er Jahren in einem knallroten Vampirfanzine mit dem Titel "ToBaL" - "Tales of Blood and Love" und setzte sich nach der Jahrtausendwende im Verlag Hary Productions fort. Zunächst erschienen Michail-Kurzgeschichten aus Engmanns Feder innerhalb der Serie Ranulf O'Hale, in der der Vampir gelegentlich als Mitstreiter des Exorzisten auftrat. Später etablierte sich Michail als Held einer eigenen Reihe mit dem Titel "In Nomine Sanguinis", als deren dritter Teil - nach "Für eine Handvoll Seele" und "Die Rechnung wird mit Blut bezahlt" - sich nun der Michail-Sammelband "Spiel mir das Lied vom Untod" anschließt.
Die Geschichten sind sowohl im Tonfall als auch vom Setting her, sehr unterschiedlich. So gibt es aus Engmanns Feder eine kurze, nur anderthalb Seiten lange Episode, in der Michail Martin Luther beim legendären Thesenanschlag an der Schlosskirche zu Wittenberg hilft, eine längere Erzählung aus Michails Jugend, als er und sein Bruder noch Sterbliche waren, oder eine umfangreichere Geschichte, in der Michail auf einem Schlachtfeld einem Nazigeneral und einer Armee von Untoten entgegentreten muss.
Daniela Scheele steuerte mit "Meisterwerk" eine Story über einen Maler bei, der Michail porträtieren soll. Die Porträts, mit deren Hilfe sich der spiegelbildlose Michail im Laufe der Jahrhunderte immer wieder seines Aussehens versichert, spielten bereits im zweiten Teil der Serie eine Rolle.
In "Projekt Helios" von Torsten Scheib erleben wir Michail Seite an Seite mit einem britischen Soldaten in den österreichischen Alpen, wo er im Auftrag Churchills ein geheimes Labor der Nazis ausheben soll.
"Enter the Dragon" von Daniel Alles zeigt Michail als Todesboten auf dem Ball eines französischen Geschäftsmannes - in klassischer schwarzer Lederkombi und mit ständig klickendem Sturmfeuerzeug.
Bernward Craw steuerte die Geschichte "Frisches Blut" bei, in der Michail in der Stadt Münster unterwegs ist und ein Schwert bergen will, das er vor langer Zeit dort versteckt hatte. Eine Story, die deutlich von dem Vampir-Rollenspiel "Vampire. Die Maskerade" inspiriert worden ist.
In "Wer suchet, der findet" von Sigrid Juckel und Charlotte Engmann" findet Michail seinen totgeglaubten kleinen Bruder Radu wieder und lernt den vampirischen Einbruchsspezialisten Jean LeCatres kennen. Und Christel Scheja erzählt in "Plakataktion", was sich Vampire beim Anblick von Blutspende-Werbepostern des Roten Kreuzes denken.

 

Fazit: Eine vielschichtige und ideenreiche Sammlung, die für Michail-Fans einfach ein Muss ist. Für Leser, die schon etwas länger dabei sind, eine schöne Erinnerung an die ToBaL-Zeit. Gut, dass man die Michail-Abenteuer nun im Zusammenhang zu lesen bekommt.

 

Charlotte Engmann (Hrsg.): Spiel mir das Lied vom Untod. Zweibrücken: Hary-Production, 2013.

 

Weitere Bücher von Charlotte Engmann
Die Gralsdienerin
Dreizehn Blutstropfen
Zwölf Zauberzeichen
Elf Sonnenflecke
Dämonen über Luxemburg
Die Rechnung wird mit Blut bezahlt

 

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Stephan R. Bellem: Die Ballade von Tarlin

Geschrieben von Petra , in Bücher - phantastisch 14 Juni 2013 · 2.064 Aufrufe
Stephan R. Bellem und 2 weitere...

Mit dem Titel "Die Ballade von Tarlin" setzt der UlrichBurger-Verlag seine Novellenreihe fort. Die von Stephan R. Bellem verfasste Geschichte überrascht durch ein ungewöhnliches Setting: Die "Ballade" spielt in einer Art Westernwelt, bei der Elfen den Part der weißen Eroberer übernehmen, Orks werden als Urbevölkerung ihres Landes und ihrer heiligen Stätten beraubt, und Menschen werden als Arbeitssklaven gehalten und müssen in den Bergwerken nach magischen Edelsteinen graben.
Tarlin ist ein Elf und verritt als Sheriff Recht und Ordnung. Das heißt: Eigentlich wäre das seine Aufgabe, würde er nicht bereits zu Beginn der Handlung von seinen ehemaligen Vertrauten brutal zusammengeschlagen und - beinahe tot - in der Einöde ausgesetzt. Schwerverwundet und mit Gedächtnisverlust schleppt sich Tarlin durch die Wildnis, angetrieben allein vom Gedanken an Rache. Ein Ork-Schamane rettet ihn vor dem sicheren Tod. Und eine magische Tätowierung, die tödliche Energie aus Tarlins Revolver sprühen lässt, scheint das perfekte Werkzeug zu sein, um Rache zu nehmen und die Gerechtigkeit wieder herzustellen. Wenn der Sheriff nur sein Gedächtnis wiederfinden würde ...
"Die Ballade von Tarlin" steht in der Tradition klassischer Western. Ein rauhbeiniger Held, allein im Kampf gegen eine Bande von Verrätern, harte Schläge, schnelle Schüsse, heroische Duell-Forderungen, und im Hintergrund spielt eine einsame Mundharmonika das Lied vom Tod ... Zugleich verleiht der Austausch des Personals durch Elfen-Sheriffs und Ork-Medizinmänner der Story ihren ganz eigenen Kick. Dass am Ende Zauber und dunkle Magie den Ton angeben, scheint nur logisch, wenn man sich erst einmal auf die Figuren eingelassen hat.
Die Geschichte hat einen sehr anderen Zungenschlag als die erste Novelle der Reihe, "Der Herr der Laternen", in der zarte Zauber-Zwischentöne und Vollmondlicht überwogen. Dennoch oder gerade deswegen ist auch diese "Ballade" ein Volltreffer. Einfach etwas anderes, ein kleines überraschendes Stück Literatur für Zwischendurch, das aufhorchen lässt.
Bemängeln könnten allenfalls Runenkundige den Stern auf dem Titelbild, bzw. das drittletzte Zeichen der Aufschrift. Dort steht "Marswal", was vermutlich keinen Meeressäuger vom roten Planeten meint, sondern Sheriff Tarlin als "Marshal" ausweisen soll (auch wenn er im Buch diesen Titel nicht führt). Aber das tut der Qualität der Story keinen Abbruch.

 

Fazit: Interessante Begegnung der Genres Fantasy und Western, variiert das Thema vom einsamen Rächer und Mann ohne Gedächtnis. Spannend, gut geschrieben und ausgesprochen lesenswert. Macht Lust auf mehr.

 

Stehan R. Bellem: Die Ballade von Tarlin. Homburg/Saar: UlrichBurger-Verlag, 2013. 147 S., Euro 7,50.

 

 

Weitere Bücher aus der Novellenreihe des UlrichBurger-Verlags:
Christoph Marzi: Charing Cross
Jens Schumacher: Der Hügel von Yhth
Aileen P. Roberts: Feenfeuer
Stephan Lössl: Jäger im Zwielicht
Lilach Mer: Seacrest House
Thilo Corzilius: Der Herr der Laternen

 

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Thilo Corzilius: Der Herr der Laternen

Geschrieben von Petra , in Bücher - phantastisch 08 April 2013 · 2.243 Aufrufe
Ulrich Burger Verlag und 2 weitere...

"Der Herr der Laternen" von Thilo Corzilius ist der Auftakt zu einer zehnteiligen Novellenreihe im Ulrich-Burger-Verlag. Wie der Untertitel bereits verrät, erzählt das Büchlein "Die traurige Geschichte vom glücklichsten Mann der Welt".
Es ist begrüßenswert, dass die schöne alte und oft totgesagte Novelle in jüngster Zeit wieder auflebt. Nach der gelungenen Reihe "Weltenwanderer" im Arcanum-Verlag widmet sich nun also ein weiterer Kleinverlag der zauberhaften kleinen Literaturgattung, und der Auftaktband ist durchaus vielversprechend. Das schmale Taschenbuch im handlichen Hosentaschenformat ist ansprechend gestaltet und hat ein beeindruckend schlichtes und doch pfiffiges Cover: Ein bleicher Vollmond steigt aus einem aufgeschlagenen Buch auf, Rauch oder Zaubernebel umgeben ihn, der Rest des Bildes ist nachtschwarz, da möchte man doch sofort zugreifen und losträumen.
Der Titelheld, der Herr der Laternen, ist eine Art übernatürliches Wesen, dessen Aufgabe es ist, auf der Erde für "Ordnung" zu sorgen, wobei Ordnung in diesem Falle bedeutet: darauf aufpassen, dass keine der "Laternen" zu hell strahlt. So gerät Malcolm Delaware ins Visier des Laternenherrschers: Der Mann hat seit Jahren und Jahrzehnten unwahrscheinlich viel Glück. Er braucht nur einen Lottoschein auszufüllen, und schon fallen seine Zahlen. Er gewinnt bei jedem Preisausschreiben, seine Aktien steigen unaufhaltbar, und ein Spielfilm, der von Malcolm Delaware finanziert wird, avanciert garantiert zum Blockbuster. So betrachtet, ist er wirklich der "glücklichste Mann der Welt". Bis die bezaubernde Eve in sein Leben tritt. Sie ist Agentin des Herrn der Laternen. Ihr Auftrag: Das Gleichgewicht wiederherstellen und das zu hell leuchtende Glückslicht Malcolms herunterzudimmen ...
"Der Herr der Laternen" ist eine sehr poetische und musikalische Geschichte. Die Sprache des Autors lässt sich leicht und angenehm lesen. Ein kleines Büchlein, das als Reisebegleiter im Zug für eine unbeschwerte Lesestunde zum Ausflug ins Märchenhafte einlädt. Vielleicht hätte man etwas deutlicher unterscheiden sollen zwischen "Glück haben" und "glücklich sein", denn der Untertitel ist in dieser Hinsicht etwas irreführend. Sehr gefallen hat mir der Gedanke, den Herrn der Laternen trotz seiner hochtrabenden Reden nicht als weitblickende Schicksalsgottheit, sondern als bornierte, engstirnige Beamtenseele darzustellen, die keine Ausnahmen dulden kann und nicht über den "Ermessensspielraum" der höheren Instanzen und den Blick für das große Ganze verfügt.

 

Fazit: Eine traumhafte, sehr musikalische Geschichte, die Lust auf mehr macht. Ein gelungener Auftakt für die Novellenreihe.

 

Thilo Corzilius: Der Herr der Laternen. Die traurige Geschichte vom glücklichsten Mann der Welt. Homburg/Saar: UlrichBurger-Verlag, 2012. 149 S., Euro 7,50.

 

Weitere Besprechungen zu Thilo Corzilius:
Das Mädchen und der Leuchtturm

 

Weitere Bücher aus der Novellenreihe des UlrichBurger-Verlags:
Christoph Marzi: Charing Cross
Jens Schumacher: Der Hügel von Yhth
Aileen P. Roberts: Feenfeuer
Stephan Lössl: Jäger im Zwielicht
Lilach Mer: Seacrest House
Stephan R. Bellem: Die Ballade von Tarlin

 

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Eoin Colfer: Artemis Fowl - Das magische Tor

Geschrieben von Petra , in Bücher - phantastisch 07 April 2013 · 924 Aufrufe
Eoin Colfer und 2 weitere...

Zum letzten Mal: Artemis Fowl und seine Elfenfreunde retten die Welt. Mit dem Roman "Das magische Tor" legt Eoin Colfer den Abschlussband seiner Artemis-Fowl-Reihe vor. Endlich, möchte man sagen.
Artemis ist vom Atlantis-Komplex geheilt, und alles sieht so aus, als könnte endlich Frieden bei Oberirdischen und Unteridischen einziehen. Doch die schurkische Wichtelin Opal Koboi hat ihren letzten Trumpf noch nicht ausgespielt. Ein kühner Ausbruchsplan - der unter anderem die Ermordung einer jüngeren Opal-Version, die jüngst aus dem Zeitstrom heraussprang, einschließt - ist nur der Auftakt zu einem noch skrupelloseren Griff nach der Weltherrschaft: Ein magisches Tor, das ausgerechnet auf dem Fowlschen Anwesen liegt, soll geöffnet werden. Was die Auslöschung der Menschheit zur Folge hätte ... Artemis, sein Leibwächter Butler und die Elfe Holly Short müssen mal wieder die Welt retten. Und zum Glück ist auch der furzende und spuckende Zwerg Mulch Diggums wieder an ihrer Seite, dessen altbekannte Waffen - Zwergengas und leuchtender Speichel - Freunde und Gegner gleichermaßen das Grauen lehren.
Das letzte Abenteuer. Als alter Fan der Serie kann man nur sagen: Gut, dass es vorbei ist. Denn Eoin Colfer hat nach dem großartigen Auftaktband und dem genialen dritten Teil nie wieder zur alten Höhe zurückgefunden. Was jetzt an müden Witzchen und ewig neu recycleten Bausteinen vor die Leser geworfen wird, ist einfach nur traurig. Der schurkische Plan Opals - ein schwacher Aufguss des schon hundertmal wiederholten Schemas. Nur noch ideenloser, banaler. Selbst ihr kleiner Nebenplan, Foalys Geliebte Caballine zu erledigen, ist so harmlos, als habe ein Fünfjähriger mit Fischertechnik gebastelt. Ein normalbegabter Fünfjähriger, wohlgemerkt. Und ihre grandiose Armee der wiedererweckten Berserker, die an Körpern eben nehmen müssen, was sie kriegen können, wirkt eben als das, was sie ist: Eine schwache Armee von Zombiekaninchen, die Mulch Diggums nur ein müdes Arschrunzeln kostet. Artemis' heroischer Abgang - nun gut, er sei ihm gegönnt. Dass Foaly dann doch noch ... Es bleibt zu hoffen, dass der Autor der Versuchung widersteht und sein selbstgebasteltes Hintertürchen nicht doch noch zur Fortsetzung der Serie nutzt.
Schade. Aber gut, dass es vorbei ist. Du warst einmal grandios, kleiner Meisterverbrecher. Ruhe in Frieden, Artemis Fowl.

 

Eoin Colfer: Artemis Fowl - Das magische Tor. Berlin: List, 2012. 331 S., Euro 19,99.

 

Weitere Bücher von Eoin Colfer
Der Atlantis-Komplex
Und übrigens noch was ...

 

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Andrea Tillmanns: Das magische Trio - Geister im alten Gemäuer

Geschrieben von Petra , in Bücher - phantastisch 05 April 2013 · 1.919 Aufrufe
Andrea Tillmanns und 2 weitere...

"Das magische Trio" heißt eine neue Jugendfantasy-Serie von Andrea Tillmanns. Band 1 trägt den Titel "Geister im alten Gemäuer" und ist soeben im Südpol-Verlag erschienen.
Es handelt sich um eine klassische Internatsgeschichte mit einem Schuss Phantastik: Drei toughe Mädchen stellen fest, dass sie übersinnliche Fähigkeiten haben. Und diese Gaben werden auch bitter benötigt, denn einem alten Gewölbe entsteigen Geister, die dem Internat und seinen Bewohnern nicht gerade wohlgesonnen sind.
Judith wird gegen ihren Willen von ihren Eltern in das Internat gesteckt. Zunächst hält sie sich für ein normales Mädchen wie alle anderen auch. Doch als sie Zeuge wird, wie die Archäologie-AG der Schule ein altes Gewölbe öffnet, sieht sie etwas, das außer er ihr offenbar niemand sehen kann: Eine geisterhafte Erscheinung entsteigt dem Abgrund. Zum Glück hat Judith in Sarah und Marie zwei wirklich gute Freundinnen gefunden, die sie nicht sofort für verrückt erklären. Immerhin verbindet die drei Mädchen eine Gemeinsamkeit: Alle drei wurden in der Walpurgisnacht geboren. Geheimnisvolle Unterlagen deuten darauf hin, dass die Mädchen und ihre Kräfte gebraucht werden, um die Schule zu retten. Getarnt als Latein-AG nehmen sie den Kampf auf.
"Geister im alten Gemäuer" ist ein Buch, das weniger auf Horror und Action setzt als vielmehr auf Intelligenz und Humor. Auch wenn eine der drei Heldinnen eine perfekte Kampfsportlerin ist, gibt es so gut wie nie körperliche Auseinandersetzungen, vielmehr sind Kombinationsgabe und Empathie gefragt, wenn es zur Konfrontation mit dem Übersinnlichen kommt. Ausgesprochen liebenswert sind der kleine Kobold Felix und die manchmal etwas strenge doch sehr freundliche Lehrerin Frau Schwingel gezeichnet, die als Mentorin des Trios fungiert.
Sehr schön ist die Ausstattung des Buches. Der Hardcovereinband, auf dem man die Mädchen und Felix am Rande eines geheimnisvoll grün leuchtenden Kraters sieht, ist ein echter Hingucker, und auch Kapitelüberschriften und unteren Seitenränder sind durch Wiesen- und Schriftrollenmotive sehr anregend gestaltet.

 

Fazit: Ein bezauberndes Jugendbuch voller Phantasie und Magie. Hoffentlich gibt es bald den zweiten Teil.

 

Andrea Tillmanns: Das magische Trio - Geister im alten Gemäuer. Grevenbroich: Südpol-Verlag, 2013. 200 S., Euro 12,90.

 

 

Weitere Bücher von Andrea Tillmanns:
Lena lernt zaubern
Der kleine dicke Pinguin
Mimis Krimis

 

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Der Basilikumdrache - Phantastische Geschichten aus dem Ruhrgebiet

Geschrieben von Petra , in Bücher - phantastisch 27 Dezember 2012 · 1.579 Aufrufe
Anthologie, Ruhrgebiet und 4 weitere...
Das Ruhrgebiet als Ort der Phantastik: Anthologien mit lokalen Inhalten erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Auch "Der Basilikumdrache" ist eine solche Sammlung von Kurzgeschichten mit viel Lokalkolorit, das Buch bietet Geschichten aus dem Bereich der phantastischen Literatur, die zwischen Zechen, Schaufelradbaggern und dem Rhein-Herne-Kanal spielen.
Das stabile Hardcover-Bändchen, das mit nur 110 Seiten sehr schmal aber edel daherkommt, enthält elf Geschichten von teilweise bekannten Fantasy- oder Science-Fiction-Autoren. Viele drehen sich um die Themen Bergbau und Grubenunglücke oder um sonderbare Begegnungen mit Wesen, die den Schächten entsteigen. So trifft zum Beispiel der Protagonist in der von Regina Schleheck verfassten Titelgeschichte auf einen Basilisken, ein furchteinflößendes Fabelwesen mit versteinerndem Blick, und entgeht nur dank seiner Schweißerbrille einem furchtbaren Schicksal. Ein polnischer Bergarbeiter aus alten Zeiten taucht plötzlich am alten Malakow-Turm auf und will vor einem drohenden Unglück warnen. Neureiche Besitzer einer Villa am Baldeneysee erleben ihr blaues Wunder, als auf einer Party plötzlich die Geister der Vergangenheit als Gäste erscheinen. Ein Heimkehrer aus Napoleons Russlandfeldzug taucht 200 Jahre später in Gevelsberg auf, um Rache zu nehmen.
Besonders gut hat mir die Geschichte "Das Knöllchen" gefallen, in der Jutta Kieber von einem gruseligen Foto aus einer Radarfalle erzählt: Eine junge Frau ist sicher, dass sie allein im Wagen war, doch hinter ihr ist eindeutig eine männliche Person auf dem Rücksitz zu erkennen. Ist es Otto, der ihr versprochen hatte, sie nach seinem Tode als Geist zu besuchen?
Insgesamt bietet die Sammlung viel Abwechslung und einen sehr vielseitigen Blick auf das Ruhrgebiet und seine Geschichten. Auf ihre Art gelungen sind alle Storys, sodass eine sehr schöne, lesenswerte Anthologie entstand. Schade nur, dass sie nicht noch etwas dicker ausgefallen ist.

Fazit: Gute bis sehr gute Geschichten mit viel Lokalkolorit in einer gediegenen Aufmachung. Lesenswert.

Der Basilikumdrache. Phantastische Geschichten aus dem Ruhrgebiet. Hrsg. v. Bartholomäus Figatowski. Oberhausen: Verlag Nicole Schmenk, 2011. 110 S.




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Andrea Tillmanns: Der kleine dicke Pinguin

Geschrieben von Petra , in Bücher - phantastisch 25 November 2012 · 2.239 Aufrufe
Bücher - phantastisch, Kinderbuch und 2 weitere...
Ein Pinguin, der etwas pummelig ist, dafür aber ausgezeichnet Eisschollen schubsen kann. Ein Fisch, der das Schwimmen lernen muss. Ein Flupf, ein Nepf und jede Menge Spaß: In Andrea Tillmanns' Geschichtenbuch "Der kleine dicke Pinguin" trifft man auf die merkwürdigsten, alltäglichsten und liebenswertesten Wesen. Allein gemeinsam ist: Kinder werden sie in ihr Herz schließn.
Das Buch enthält 35 Geschichten und Gedichte, die sich sehr gut zum Vorlesen auf der Bettkante eignen. Andrea Tillmanns erzählt von Marienkäfern, die unterschiedliche Punktzahlen haben und Hilfe von einer guten Fee bekommen. Von einem Chaos-Monster, das durch seine Schulprüfungen rasselt, weil es versehentlich aufräumt. Oder von einem Teddybären, der nach einem Abenteuer geflickt werden muss.
Kaum eine der Erzählungen ist länger als zwei bis drei Seiten, und alle werfen einen freundlichen, augenzwinkernden Blick auf die Tierwelt und berichten von Außenseitern, Freundschaft und Entdeckungen. Dabei kommt es der Autorin nicht auf Action an, und sie schafft es, ohne Bösewichte und Gewalt auszukommen. Es sind bemerkenswert friedliche Geschichten, in denen die Freude am Entdecken und an ersten Bewährungsproben kleiner Tierkinder im Vordergrund steht. Auch von aufgesetzter Komik und einem von Erwachsenen oft gebrauchten "Kindchentonfall" in Büchern für die Jüngsten ist dieses Buch frei. Das einzige Problem: Das Aufhören, nachdem man eine Geschichte fertig gelesen hat, ist schwer, und die Kleinen werden vom Vorleser lauthals fordern: "Noch eine!"

Fazit: Liebenswürdige und kindgerechte Lese- und Vorlesegeschichten, gerade richtig für die Bettkante. Schlechte Träume wird es nach dieser Lektüre bestimmt nicht geben.


Andrea Tillmanns: Der kleine dicke Pinguin und andere Geschichten zum Vor- und Selberlesen. Potsdam: Iatros-Verlag, 2012. 110 S., Euro 9.


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Mimis Krimis #1




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Ulrike und Michael Stegemann: Weihnachtsmann auf Diät

Geschrieben von Petra , in Bücher - phantastisch 17 November 2012 · 1.410 Aufrufe
Bücher - phantastisch und 3 weitere...
"Weihnachtsmann auf Diät", so nennen Ulrike und Michael Stegemann ihr Weihnachtsbuch, das jetzt bei Books on Demand erschienen ist. Das Buch enthält acht humorvolle Weihnachtsgeschichten, zahlreiche Illustrationen und Cartoons und jede Menge Vorfreude auf Heiligabend.
In der Titelgeschichte leidet der Leser mit dem Weihnachtsmann unter dem harten Regiment der Weihnachtsfrau, die nicht nur den bärtigen alten Herrn, sondern auch noch die vollgefressenen Rentiere auf strenge Diät setzt. Außerdem begleiten wir den armen, geplagten Herbert beim Lamettakauf und auf seiner Suche nach einem heißen Kaffee. Alte Bekannte wie Weihnachtsengel, Elfen und der Osterhase sorgen für unvergessliche Christfeste, und sogar die Feuerwehr muss anrücken, als ein Weihnachtsbaum in Brand gerät. "Denn was wäre Weihnachten ohne Katstrophe?", heißt es sehr zutreffend im Klappentext.
Die Texte stammen aus der Feder von Ulrike Stegemann und wurden von ihrem Vater Michael mit liebenswürdig spitzer Feder illustriert. Sehr gelungen ist das Coverbild, das einen zum Strichmännchen abgemagerten Weihnachtsmann mit um die Hüfte gelegtem Maßband zeigt.
Das Buch ist ein humorvoller Begleiter durch die Vorweihnachtszeit und wird kleine und große Kinder gleichermaßen zum Schmunzeln bringen. Die Geschichten sind sehr gut und leicht lesbar, sodass man sehr schnell an den Punkt kommt, an dem man sagt: "Schon zu Ende? Wie schade."

Fazit: Ein liebenswertes und lesenswertes Weihnachtsbuch. Sehr gut geeignet als kleines Mitbringsel und Vorlesebuch. Gehört als Reiselektüre in jeden Rentierschlitten.

Weihnachtsmann auf Diät. Heiteres zur Weihnachtszeit. Texte von Ulrike Stegemann, Illustrationen von Michael Stegemann. Norderstedt: BoD, 2012. 60 S., Euro 4,50.


Mehr von Ulrike Stegemann:
Dämonenfriedhof


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Gunnar Kunz: Schnatzelschnapf

Geschrieben von Petra , in Bücher - phantastisch 15 September 2012 · 1.117 Aufrufe
Philosophie, Monika Fuchs und 1 weitere...

Was um alles in der Welt ist ein "Schnatzelschnapf"? Krümel, der kleine Bär aus dem Dreiwünschewald, hat in diesem eigenwilligen Nachdenk-Buch von Gunnar Kunz einige rätselhafte Begegnungen, und die Frage nach dem seltsamen Wort ist nur der Auftakt dazu. Wer bin ich? Warum sprechen wir verschiedene Sprachen? Und wohin geht einer, wenn er weggeht? Das sind mitunter große Grübelaufgaben für den kleinen Krümel, doch mit Phantasie, Freundschaft und viel Liebe lassen sich fast auf alles Antworten finden. Bei aller Schwere der Themen - auch der Tod ist kein Fremder im Dreiwünschewald - bleibt doch eine gewisse Leichtigkeit über das Buch ausgegossen, und Krümel kann am Ende staunend auf ein großes Jahr voller Entdeckungen zurückblicken.
"Schnatzelschnapf!" ist ein Philosophiebuch für die ganz Kleinen. Vom Verlag empfohlen ist es für Kinder von 5 bis 9 Jahren. Man darf hinzufügen: Auch für vorlesende und mitlesende Eltern ist es eine wundervolle Reise in die Welt der Gedanken. Das Ganze mutet an wie eine Begegnung zwischen Winnie dem Pu und Sophies Welt. Und wenn der liebenswürdige Bär mit dem geringen Verstand aus dem Hundertmorgenwald wie damals Sophie gefragt worden wäre: "Wer bist du?", dann hätte er vielleicht ähnlich verwundert geschaut wie Krümel, als ihn Käpt'n Lebertran fragte, ob er denn wirklich Krümel sei - und woher er das wisse.
Da ist die Frage nach der Bedeutung der Wörter, nach Traum und Wirklichkeit oder nach dem Verlauf der Zeit. Krümel muss sich auch dem schlimmsten aller Wörter stellen: dem Wort "tot". Da ist es gut, wenn man Eltern hat, die liebevoll und geduldig zuhörern, und einen Freund, der ein großes Gespür für Worte hat.
Sehr liebenswert geschildert ist Krümels bester Freund Hopsa. Ein Wesen, das in den Illustrationen, die vom Autor selbst angefertigt wurden, ein wenig an einen Außerirdischen erinnert. Hopsa ist ein großer Nachdenker und Mit-Denker, ein Wortesammler und -finder, der vor allem gut zuhören kann. Hopsa geht mit Worten achtsam um und bewegt die Dinge lange in seinem Gehirn, bevor er eine vorläufige Antwort formuliert. Ein Freund, mit dem man gut schweigen kann und dessen Stillsein sich anfühlt wie ein Gespräch.
Es ist eine zauberhafte, liebenswürdige Welt, die Gunnar Kunz mit diesem Dreiwünschewald entwirft. Da begegnet man einem Nasenwurf oder ungezogenen Rüpelfanten, da wohnen ein Herr Purzelbaum, der Konservendosenetiketten sammelt, und Onkel Giggel und Tante Ziep, die das Jahr in Flaschen abfüllen. Man schließt Neenee, den kleinen blauen geflügelten Elefanten ins Herz, begegnet der herumziehenden Schneeflocke und ihrer fremden Sprache oder schaut mit Krümel und Hopsa in die Wolken und fragt sich, woher man eigentlich weiß, dass man dieses Leben und seine Begegnungen wirklich erlebt und nicht träumt.
"Schnatzelschnapf!" ist ein bezauberndes Buch und ein freundlicher erster Begleiter durch die Welt des Fragens und Denkens. Vor allem Kinder, die ein wenig stiller und nachdenklicher sind, werden es lieben. Auch wenn vermutlich viele der niedlichen Details erst auf ältere Leser, wie zum Beispiel die mitlesenden Eltern, wirken werden. Man fragt sich zum Beispiel, ob ein Wort wie "Schnatzelschnapf" von einem Fünfjährigen schon problemlos ausgesprochen werden kann. Auf jeden Fall ist es ein Buch, das mitwächst und sicher von den jungen Erstlesern auch später noch hervorgeholt werden wird.

 

Fazit: Ein erstaunliches, liebenswürdiges Buch für junge und ältere Leser, die noch über das Leben staunen können. Kindgerecht und trotzdem erwachsenentauglich und ein guter Begleiter durch die Welt des Denkens. Lesenswert, liebenswert und absolut empfehlenswert.

 

Gunnar Kunz: Schnatzelschnapf! oder: Wie kommt die Welt in meinen Kopf?. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. 143 S., Euro 16,90.

 

Weiteres Buch von Gunnar Kunz:
Ein Koffer voller Wunder
Lagunenrauner

 

 

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Rona Walter: Kaltgeschminkt

Geschrieben von Petra , in Bücher - phantastisch 22 August 2012 · 819 Aufrufe
Bücher - phantastisch und 2 weitere...

"Kaltgeschminkt", das Romandebüt von Rona Walter, ist eine düstere Hommage an das Bestatterhandwerk. Die Autorin erzählt vom Tod und dem Danach, von der Arbeit an unschön zugerichteten Leichen und von einem Pakt mit drei Wesenheiten, die mit den Seelen der Verstorbenen ihr grausames Spiel spielen.
Harris McLiod - Bestatter, Selbstmörder und Schotte - ist der Ich-Erzähler dieses düster-morbiden Stücks Literatur und eine sehr eindringliche, unverwechselbare Erzählstimme. Die eigentümliche, von desillusioniertem Sarkasmus, Whiskeylogik und Lakonismen geprägte Sprache verleiht dem Buch einen Tonfall, den man nach dem Lesen noch lange im Ohr hat. Mag die Handlung an einigen Stellen haken oder den Leser ratlos zurücklassen, Harris' Stimme ist tragfähig und klingt weiter, auch wenn der Buchdeckel schon geschlossen ist.
Harris McLiod will eigentlich nur Selbstmord begehen. Eine gescheiterte Beziehung, die im Buch immer wieder für bittere Erinnerungen sorgt, mag daran eine Teilschuld haben, eine sehr schwarze Weltsicht und zynische Grundhaltung spielen aber wohl auch mit hinein, als er eine Gruppe krimineller Kartenspieler so sehr provoziert, bis er zusammengeschlagen wird. Mit Todesfolge. Pech nur, dass nach dem Tod eben nicht alles aus ist. Die drei düsteren Todesherrscher, die mit den Seelen ihre nicht eben menschenfreundlichen Spielchen treiben, stellen ihn vor die Wahl: Entweder er erlebt seine schrecklichste Hölle - oder er stellt sich als ihr persönlicher Bestatter zur Verfügung und kehrt auf die Erde zurück.
Allerdings ist da noch Bestatter James Beastly, der diesen Job für das furchtbare Dreigestirn bisher erledigt hat, der Leichen von offenbar hingerichteten Schwerverbrechern, Wirtschaftskriminellen und Pädophilen zugestellt bekam und optisch wieder einigermaßen aufbereiten musste. Jetzt ist Beastly in Not: Eine seiner Leichen lässt sich beim besten Willen nicht herrichten. So oft er dem Toten die Mordwaffe aus der Brust zieht und ihm das Gesicht schminkt - am nächsten Morgen liegt der Mann wieder mit verzerrten Zügen und übel zugerichtet im Sarg wie zuvor. Beastly und McLiod machen sich gemeinsam an die Arbeit. Es stellt sich heraus, dass Beastlys Zeit im Dienste der Todesherrscher abgelaufen ist. McLiods Aufgabe wäre nun, ihn zu töten. Ein eigenwilliges Zusammenleben zweier sehr ähnlicher Männer beginnt ...
Rona Walters Roman lebt von der düsteren Atmosphäre und dem schmutzig-bitteren Erzählton McLiods. Es ist ein Buch, das seinen Leser schnell gefangen nimmt und ihn in eine andere Welt eintauchen lässt. An vielen Stellen hätte man sich gewünscht, dass diese Welt und die ihr zugrundeliegende Logik noch etwas weiter und tiefer ausgeführt wird, man hätte sich "mehr" von der Bestatterarbeit, "mehr" von der Philosophie und Denkweise der Todesherrscher, "mehr" Selbstmordversuche McLiods oder Hintergrundinfos zu den Blutelfen gewünscht. So bleibt vieles angedeutet, mit leichter Feder skizziert und lässt dem Leser viel Raum, sich die Zwischenräume selbst zu ergänzen.

 

Fazit: Rabenschwarzes Romandebüt mit eindringlicher Erzählstimme. Düster, zynisch, lesenswert.

 

Rona Walter: Kaltgeschminkt. Ahlen: Luzifer-Verlag, 2012. 239 S., Euro 14,50.

 

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Fabienne Siegmund (Hrsg.): Die Einhörner

Geschrieben von Petra , in Bücher - phantastisch 20 August 2012 · 1.862 Aufrufe
Fabienne Siegmund, Torsten Low und 2 weitere...

Das Einhorn, eines der zauberhaftesten Geschöpfe des Märchenwaldes, hat die Phantasie der Fantasy-Autoren immer wieder herausgefordert. Jetzt hat Fabienne Siegmund die Frage aufgeworfen: Was wurde eigentlich aus all den Einhörnern, die damals von Amalthea und Lir befreit wurden ..? 190 Autoren folgten dem Schreibaufruf, 17 Beiträge fanden Aufnahme in die Anthologie, nun liegt das Buch vor: Es heißt "Die Einhörner" und erschien im Verlag Torsten Low.
Zugegeben: Ein wenig Skepsis gegenüber dem Thema hatte ich schon. Einhörner sind doch beinahe von Natur aus kitschig, so kitschig wie Delfine ... Und obendrein: Peter S. Beagle ist nicht zu toppen. Wer's nicht glaubt, hat ohnehin keine Ahnung von Einhörnern.
Wer das aber weiß (und beim Lesen immer mal wieder die Melodie von "America" vor sich hin summt), der findet sich sehr schnell im Einverständnis mit der Herausgeberin und den Autoren. Das Vorwort Fabienne Siegmunds stimmt den Leser denn auch sehr gut ein auf eine Hommage an das letzte Einhorn und auf die Suche nach den verschwundenen Wundertieren, die womöglich heute noch leben, unerkannt, unentdeckt, gar verzaubert ...
Die Anthologie ist sehr prominent besetzt, als besonderes Bonbon findet sich darin sogar ein Gedicht von Peter S. Beagle himself, ein Lied Amaltheas an Lir unter dem Titel "Im tiefen Wald". Auch sonst hat die Sammlung einige Überraschungen zu bieten. So lässt Linda Budinger in der Geschichte "Seelenjäger" ein Qilin, die chinesische Variante des Fabeltieres, auf einen Leprachaun und den Affenkönig Sun Wukong treffen und gegen einen Wechselbalg kämpfen. In Gestalt eines Meeresbewohners begegnet dem Leser das Einhorn/Qilin in "Die Jäger des Kagan" von Susanne Wolff. Aber auch in Kriegs- und Bürgerkriegsgebieten zwischen detonierenden Bomben, brennenden Ruinen und Maschinengewehrfeuer taucht das Zauberwesen auf, wie es Christoph Marzi in seiner berührenden Geschichte "Sand und Stille" erzählt.
Nicht jede Geschichte ist unbedingt herausragend, und jeder Leser wird in dem Buch vermutlich seine eigenen Höhepunkte und Schwachpunkte finden. Meine drei Lieblingsstorys waren:

 

"Fräulein Ludmillas Einhorn" von Barbara Hagen: Eine zauberhafte, etwas bittere Geschichte um eine pensionierte Lehrerin, die in ihrer Jugend einmal ein Einhorn gesehen hat und nun im Ruhestand eine ungewöhnliche Begegnung hat.

 

"Die weiße Nacht" von Nicole Gift: Eine junge Frau gerät bei einem Unfall in das Reich zwischen Leben und Tod - und böse, hasserfüllte Einhörner blasen zur Jagd und zur Rache an den Sterblichen.

 

"Das Taubenmädchen" von Fabienne Siegmund: Ein modernes Märchen um eine ungewöhnliche Frau im Central Park, die ein wenig an die Vogelfutter-Händlerin aus "Mary Poppins" erinnert. Zauberhaft und in der unvergleichlichen Sprache und Logik Fabienne Siegmunds erzählt - was will man mehr?

 

Illustriert wurde das Buch von Elke Brandt, die für jede der Geschichten ein stimmungsvolles Bild zum Einstieg schuf. Von ihr stammt auch das Cover, das durch die schlichte Schwarzweiß-Gestaltung ausgesprochen minimalistisch daherkommt. Ein Bild, das durchaus einen zweiten oder dritten Blick braucht und nicht unbedingt zum sofortigen Zugreifen zwingt. Wer es jedoch längere Zeit auf dem Schreibtisch liegen hat, wird merken, dass es durchaus seinen Zauber hat.

 

Fazit: Eine sehr schöne Sammlung, geschrieben mit sehr viel Herzblut, in der es eine Menge zu entdecken und einige Perlen zu finden gibt. Lesenswert.

 

Fabienne Siegmund (Hrsg.): Die Einhörner. Anthologie mit Illustrationen von Elke Brandt. Meitingen/Erlingen: Verlag Torsten Low, 2012. 320 S., Euro 13,95.

 

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Charlotte Engmann: Die Rechnung wird mit Blut bezahlt

Geschrieben von Petra , in Bücher - phantastisch 01 Juli 2012 · 1.293 Aufrufe
Bücher - phantastisch und 3 weitere...

Michail Vladescu ist wieder da. "Die Rechnung wird mit Blut bezahlt" heißt das neue Buch über Draculas jüngeren Bruder, der Altfans noch aus dem Vampir-Fanzine "Tobal - Tales of Blood and Love" bekannt ist. Autorin Charlotte Engmann schaffte es, innerhalb der Serie "Ranulf O'Hale" bei Harypro eine eigene Unter-Reihe zu etablieren. Unter dem Titel "In Nomine Sanguinis" lässt sie ihren Vampir Abenteuer an der Seite O'Hales erleben, aber es finden sich auch Storys, in denen Michail völlig unabhängig von dem Exorzisten agiert.
Nach "Für eine Handvoll Seele" liegt damit der zweite Michail-Band bei Harypro vor. Erneut ist es ein Sammelband mit kürzeren und längeren Erzählungen aus dem rund fünfhundertjährigem Unleben des Vampirs. Diesmal aber zusammengehalten durch eine Rahmenhandlung, in der Michail und O'Hale gemeinsam gegen eine Striga in den Kampf ziehen, eine besonders bösartige Art Hexe, die unter anderem kleinen Kindern die Haut abzieht, um deren Gestalt annehmen zu können.
Die ungewöhnliche Partnerschaft zwischen Kirchenmann und Vampir muss sich bereits im ersten Kapitel bewähren, als O'Hale von der Striga in eine Falle gelockt wird und sich in einem Käfig wiederfindet, den der Hexe zufolge "keine lebende Seele zu öffnen vermag". Da ist es praktisch, dass der Exorzist in seinem Smartphone nicht nur die Nummer seines Kardinals gespeichert hat, sondern auch die eines gewisen seelenlosen Vampirs.
Die so eingeleitete Rahmenhandlung des Buches, die Suche nach der Striga und schließlich der Kampf gegen sie, wird zum Leitfaden, an dem aufgereiht in mehreren Rückblenden Episoden aus Michails Leben erzählt werden. So erinnert sich Michail an einen Mordfall in New York, den er vor einigen Jahren an der Seite einer jungen Polizistin aufgeklärt hat und in den ebenfalls eine Art von schwarzer Magie eine Rolle spielte. Oder er denkt zurück an seine furchtbare Begegnung mit dem Aachener Bahkauv, dem er kurz nach Ende des Dreißigjährigen Krieges in einem Kampf auf Leben und Tod gegenüberstand. Der Leser erfährt auch, dass Michail am Tod Mozarts Schuld war, und begleitet den staunenden O'Hale auf seinem Gang durch Michails prächtige "Ahnen"-Galerie. Da ein Vampir ja kein Spiegelbild besitzt, musste Michail auf andere Art sein Gesicht betrachten und ließ sich über die Jahrhunderte hinweg immer wieder von berühmten und weniger berühmten Malern porträtieren. Eine sehr interessante Geschichte ist auch die Begegnung mit einer russischen Baba Jaga in ihrem hühnerbeinigen Haus, denn zu dieser älteren Dame knüpfte Michail eine ganz besondere Beziehung ...
Die Abenteuer sind sehr kurzweilig, spannend und oft mit einem eigenen bissigen Humor geschrieben. Da freut es doppelt, dass im Anhang bereits der dritte Michail-Band unter dem Titel "Spiel mir das Lied vom Untod" angekündigt wird. Diesmal hat Charlotte Engmann Verstärkung bekommen und präsentiert Geschichten, die ihre Autorenkollegen Bernard Craw, Christel Scheja, Torsten Scheib, Daniel Alles, Sigrid Juckel und Daniela Scheele über den Vampir geschrieben haben.

 

Fazit: Eine lesenswerte Sammlung, die für Altfans viele Erinnerungen bereit hält, aber für Neueinsteiger ebenfalls eine ganze Menge zu bieten hat. Spannende, hintergründige und humorvolle Vampirabenteuer vom Feinsten.

 

Charlotte Engmann: Die Rechnung wird mit Blut bezahlt. Zweibrücken: Hary-Productions, 2012. ISSN 1861-6054. 240 S., Euro 12,95.

 

 

Weitere Bücher von Charlotte Engmann
Die Gralsdienerin
Dreizehn Blutstropfen
Zwölf Zauberzeichen
Elf Sonnenflecke
Dämonen über Luxemburg
Spiel mir das Lied vom Untod

 

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Fabienne Siegmund: Sternenasche

Geschrieben von Petra , in Bücher - phantastisch 28 Mai 2012 · 2.879 Aufrufe
Tatjana Kirsten und 3 weitere...

Wahrhaftig, diese Autorin kann zaubern: Mit "Sternenasche" legt Fabienne Siegmund einen märchenhaften, melancholischen Fantasyroman vor, dessen ungewöhnliche, poetische Sprache den Leser mitnimmt in eine Welt der Trauer, der verlorenen Liebe und des Märchens.
Alexander, der Held des Romans, hat seine große Liebe verloren. Sein Himmel zerfällt buchstäblich zu Asche, seine Sterne verlöschen, als seine Freundin ihn verlässt. Überzeugt, dass es für ihn nie wieder eine neue Liebe geben wird, geht er auf den Friedhof, um dort, umgeben von Schweigen und Trauer, das Glasmännlein zu rufen und sich von ihm ein steinernes Herz zu wünschen. Nie wieder, so sein verzweifelter Wunsch, möchte er so verletzt werden. Doch: "Wünsche es dir nicht allzu sehr", erklingt plötzlich eine Stimme aus einer der Grüfte. Hier lebt Luise, die vor einer Ewigkeit den gleichen Wunsch äußerte und ein Herz aus Malachit erhielt. Luise hat nur noch einen Wunsch: Sie möchte ihr menschliches Herz zurückerhalten, auch wenn dies für sie Schmerz, Leid und Tod bedeutet.
Fabienne Siegmund haucht dem klassischen Märchenmotiv vom steinernen Herzen ein neues, eigenwilliges und poetisches Leben ein. Ihre ungewöhnliche, oft lyrische Sprache, der eingängige, den Leser sofort mitziehende Satzrhythmus und die eigentümliche, melancholisch-märchenhafte Atmosphäre des kurzen Romans machen "Sternenasche" zu einem Buch, das man nicht wieder aus der Hand legen kann. Die einfühlsamen, zauberhaften Illustrationen von Tatjana Kirsten fügen sich gut in die Geschichte ein, sodass ein kleines Zauberbuch entsteht, zierlich, unaufdringlich und doch voller Märchenzauber.

 

Fazit: Märchenhaft, poetisch, magisch - unfassbar, dass es so etwas noch gibt. Wer dieses Buch liest und nicht berührt ist, tut mir leid.

 

Fabienne Siegmund: Sternenasche. Fantasyroman. Mit Illustrationen von Tatjana Kirsten. Homburg: UlrichBurger-Verlag, 2011. 177 S., Euro 8,90.

 

Weitere Besprechungen zu Fabienne Siegmund:
Namiria
Das Mädchen und der Leuchtturm
Herbstlande
Der Karusselkönig
Goldstaub
Die Einhörner
Herbstlande - Verklingende Farben
Das Nebelmädchen von Mirrors End
Moon Bird
Herbstfeuer
Die Blätter des Herbstbringers
Das Mühlenreich I
Hinter den fallenden Blättern
Die Papierprinzessin

 

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Andrea Tillmanns: Lena lernt zaubern

Geschrieben von Petra , in Bücher - phantastisch 23 Mai 2012 · 2.864 Aufrufe
Bücher - phantastisch und 2 weitere...

Ein zauberhaftes Buch über ein Zauberbuch: "Lena lernt zaubern", der neue Kinderroman von Andrea Tillmanns, erzählt von einem Mädchen, das ein altes Zauberbuch findet und daraus sehr ungewöhnliche aber nützliche Tricks lernt.
Lena ist unglücklich. Im tiefsten Winter muss sie zusammen mit Mutter und Bruder umziehen in eine fremde Stadt und in ein Haus, dessen Garten sie vorerst nicht betreten darf: Irgendwo unter dem Schnee soll ein alter Brunnen liegen, und ihre Mutter hat Angst, dass Lena versehentlich hineinstürzt. Das hindert das Mädchen jedoch nicht daran, sich mit dem schwarzen Kater Felix anzufreunden, der durch den Garten streift und die Stelle kennt, an der die Vorbesitzerein des Hauses, eine Hexe, ihr Zauberbuch versteckt hat. Lena versucht, das Zaubern zu erlernen. Allerdings ist hat das Zauberbuch durchaus seinen eigenen Kopf und gibt nur die Sprüche frei, für die Lena schon reif ist. Und während Lena verzweifelt nach einer Möglichkeit sucht, die bösen Träume und Geister aus dem geheimnisvollen Brunnen zu bannen, muss sie Sprüche lernen, die das Gras schneller wachsen lassen oder dabei helfen, dass ein Kuchen perfekt gelingt. Aber vielleicht ist es gar nicht so unnütz, wenn man etwas bombenfest zusammenkleben kann oder weiß, wie man perfekt seine Socken stopft?
"Lena lernt zaubern" ist ein liebenswertes Kinderbuch und für Kinder ab sieben Jahren geeignet. Aber auch mitlesende Eltern werden an Lena und ihren Zauberversuchen ihre Freude haben, vor allem wegen der ungewöhnlichen Einfälle und Kombinationen der Autorin. Andrea Tillmanns benötigt keine Monster und Zombies, um eine spannende Geschichte zu erzählen. Statt auf plumpe Action setzt sie auf einfühlsame Schilderungen und kindgerechte Phantasie und nimmt ihre kleinen und großen Leser mit auf eine zauberhafte Reise.

 

Fazit: Ein liebenswertes Kinderbuch voller Zauber und Sprachmagie. Lesenswert.

 

Andrea Tillmanns: Lena lernt zaubern. Potsdam: Iatros-Verlag, 2011. 81 S., Euro 9.

 

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Emilia Jones: Teufelskuss & Engelszunge

Geschrieben von Petra , in Bücher - phantastisch 31 März 2012 · 1.717 Aufrufe
Kollegen, Engel und 5 weitere...

"Teufelskuss & Engelszunge" heißt der neue Roman von Emilia Jones. Und wer glaubt, dass diese Autorin nur über Vampire schreiben kann, hat sich gründlich getäuscht. Diesmal geht es um Engel, Teufel, Feen und eine flüchtige Seele ...
Beelzebub staunt nicht schlecht, als er in der Hölle einem waschechten Engel begegnet. Die überwältigend schöne Marafella ist auf der Suche nach einer Seele, die von Rechts wegen dem Himmel gehört. Dummerweise hat ein niederer Teufel eher zugegriffen. Das Gleichgewicht zwischen Himmel und Erde ist in Gefahr, wenn die Seele nicht schleunigst dorthin gebracht wird, wohin sie gehört. Doch inzwischen hat sie Gefallen an der ungewohnten Freiheit gefunden und schlägt ihren Häschern immer wieder ein Schnippchen. Für Beelzebub und Marafella beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Doch das Problem ist nicht ausschließlich die widerspenstige Seele. Denn auf Erden agieren Teufel und Engel in menschlicher Gestalt - und Marafella entwickelt angesichts des gutaussehenden Beelzebub Gelüste, die gar nicht zu einem himmlischen Wesen passen ...

 

Erotik zwischen Himmel und Hölle

 

Bei dem Buch handelt es sich um einen erotischen Roman. Und wer Emilia Jones kennt, weiß, dass es bei ihr richtig zur Sache gehen kann. Doch liegt der Fokus durchaus auch auf dem Erzählerischen, der Handlung und der Entwicklung der Personen und der zwischen-"wesen"-lichen Beziehungen. Die Autorin lässt sich Zeit, ihre Geschichte zu entwickeln. Dann aber, als die Lust in Marafella erwacht, ist nicht einmal Beelzebub vor dem Engel sicher, der immer mehr von dieser seltsamen Sache "Sex" haben möchte.

 

Emilia Jones erzählt von Engeln, Teufeln, Hexen und Feen

 

Emilia Jones lässt ihre Helden zum Teil in der realen Welt agieren - London mit dem berühmten Riesenrad und der Themse - aber auch in Himmel und Hölle und der geheimnisvollen Zwischenwelt, in der die Götter Justitia und Aequitas residieren. Die beiden ungleichen Partner begegnen Seher-Engeln und Hexen, Feen und himmlischen Putzkolonnen, sie nutzen magische Hilfsmittel wie goldene Klappspiegel oder Seelenfänger-Sanduhren - und sie lieben sich bald bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit. Eine Beziehung, die keine Zukunft hat. Oder doch ...?

 

Verführerisches Cover von Ulrike Kleinert

 

Der Roman ist spannend geschrieben, lässt an keiner Stelle Langeweile aufkommen, hat das gewisse Prickeln, das einen erotischen Roman ausmacht, und überrascht immer wieder durch ungewöhnliche Figuren und Begegnungen. Ein ganz dickes Lob gebürt dem von Ulrike Kleinert gestalteten Cover. Die Engelssilhouette in Schwarz und Brombeerfarben, die in jugendstilartig verschlungene Feder-, Haar und Pflanzenornamente übergeht, ist ein bezaubernder, verführerischer Hingucker.

 

Fazit: Liebe, Erotik, Sex, ungewöhnliche Begegnungen zwischen Himmel und Hölle und ein Traumpaar, das keines sein darf - lesenswert.

 

Emilia Jones: Teufelskuss & Engelszunge. Erotischer Roman. Gelsenkirchen: Elysion Books, 2012. 208 S., Euro 12,90.

 

Mehr von Emilia Jones:
The Black Club, London
Michelles Verführung
Geschmeidig - erotische Tanz-Geschichten
Teufelskuss und Engelszunge
Sinnesrauschen I: Ginas Bar
Sinnesrauschen II: Spielsüchtig

 

Von Ulrike Stegemann:
Dämonenfriedhof
Weihnachtsmann auf Diät

 

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Der Fluch des Colorado River

Geschrieben von Petra , in Bücher - phantastisch 20 Januar 2012 · 1.240 Aufrufe
Ute, Bücher - phantastisch und 3 weitere...

Phantastik aus dem Wilden Westen: Mit "Der Fluch des Colorado River" legt die Autorengruppe "Geschichtenweber" eine interessante Kurzgeschichten-Anthologie vor, in der Western, Horror und oft auch eine gute Portion Humor vereint sind.

 

Goldgier und Dummheit sind Schuld, als ein Goldgräber trotz eindringlicher Warnungen der Ute-Indianer einen unterirdischen See anbohrt. Ein kapitaler Fehler, denn in ausgerechnet diesen See haben die Ute seit Jahrhunderten ihre bösen Geister gebannt. Eine wahre Flut von bösartigen Wesen wird freigesetzt und ergießt sich in den Colorado River, um Tod und Verderben über die nichtsahnenden Menschen zu bringen ...

 

Von Geisterkutschen, Pokerspielern und Medizinmännern

 

19 Autoren haben sich des Themas auf sehr unterschiedliche Weise angenommen. Da taucht eine Geisterkutsche auf, deren Insassen niemals wieder frei werden, da werden magische Tränensteine beschworen, um das Unheil abzuwenden, da stellt ein Ute-Medizinmann eine Elitetruppe von Geisterjägern zusammen, um die ausgebrochenen Unwesen wieder einzufangen. Dämonen helfen Betrügern beim Pokerspiel, Untote liefern sich mit Wyatt Earp und Doc Holliday eine Schießerei, und indianische Totengeister greifen eine Gruppe von Bankräubern an, die sich auf ihrem heiligen Platz verschanzt haben.

 

Revolverhelden und Greenhorns treffen auf Ute-Geister

 

Am besten gefallen haben mir die Geschichten "Chili con Sangre" (Sabrina Železný) über eine Revolverheldin mit einer besonderen Liebe zu einem furchtbar scharfen Gewürz und "Das Greenhorn von Harte's Pocket" (Susanne Haberland), in der ein ziemlich dummer Durchreisender an Flussdämonen gerät - der schlimmste Schock seines Lebens steht ihm jedoch noch bevor ...

 

Insgesamt ist es eine sehr gelungene, kurzweilige Sammlung mit spannenden und humorvollen Geschichten. Gewünscht hätte ich mir lediglich ein abrundendes Schlusskapitel, das die Fäden wieder zusammenführt, den im Intro eröffneten Rahmen wieder geschlossen und vielleicht eine Lösung des Geisterproblems gezeigt hätte. So bleibt die Sammlung offen und hat keinen rechten Schlusspunkt. Doch dies ist eine Kleinigkeit und trübt den Lesegenuss nicht. Und vielleicht gibt es ja eines Tages eine weitere Sammlung mit Neuigkeiten von den Ute-Geistern ...

 

Der Fluch des Colorado River. Eine Anthologie der Geschichtenweber. Hrsg. v. Stefan Cernohuby und Wolfgang Schroeder. Meitingen/Erlingen: Verlag Torsten Low, 2011. 312 S., Euro 13,90.

 

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Vorschau: Das intergalaktische Bestiarium, 2025

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Was verbirgt sich hinter dem Tor des Krkt-jinn und warum verliert der Planet Light Lady seine Schwerkraft? Kann die Heimat der Regenbogenkatzen noch gerettet werden? Gibt es das sagenhafte Tier der Unordnung wirklich? Sind die irrsinnigen Prophezeiungen über das Wiedererwachen des unheiligen Urgottes Chthonio möglicherweise doch ernst zu nehmen? Und ist wirklich jeder dem Tod geweiht, der der Wurzel allen Übels begegnet?

Das Universum hat viele Wunder hervorgebracht, aber keines ist größer als das Leben. Ein paar der ungewöhnlichsten Lebewesen aller Welten sind in diesem intergalaktischen Bestiarium zu finden. Thomas Hofmann und Petra Hartmann haben sie aufgespürt.

 

Buch-Infos:

Das intergalaktische Bestiarium. Text: Petra Hartmann / Zeichnungen: Thomas Hofmann. Neustadt in Sachsen: Edition Dunkelgestirn, Mai 2025. 180 Seiten.
Reichhaltig mit Illustrationen von Thomas Hofmann versehen, zu denen die Texte von Petra Hartmann verfasst wurden. Gebunden in blaues Leinen, mit Leseband, silberner Prägung auf dem Buchrücken und Schutzumschlag. Versehen mit den Signumklischees der Autoren, nummeriert und auf 100 Exemplare limitiert. 32,90 Euro.

 

 

 

Das Herz des Donnervogels, 2023

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Ein Indianer taucht in dem verschlafenen Küstenstädtchen Kitty Hawk auf. Die Witwe Murdoch ist überzeugt, dass der Fremde ein Kundschafter ist und bald seine roten Spießgesellen zum Morden und Plündern mitbringen wird. Doch Junger Adler hat andere Pläne. Er träumt vom Fliegen und wartet auf das Eintreffen zweier verrückter Fahrradhändler.
Karl-May-Fans kennen Junger Adler bereits aus dem Roman Winnetous Erben. Die Vorgeschichte zu diesem Buch wird nun von Petra Hartmann erzählt.

 

Buch-Infos:
Petra Hartmann: Das Herz des Donnervogels

Band 18, Abenteuer-Roman
Exklusive Sammler-Ausgabe
Seiten: 282

Taschenbuch
VÖ: April 2023

2. Auflage: April 2024.
Künstler: MtP-Art (Mario Heyer)
Künstler (Innenteil): MtP-Art (Mario Heyer)
Preis: 12,95 Euro

 

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Das E-Book ist zum Preis von Euro 3,99 erhältlich.

Unter anderem bei Amazon

oder direkt beim Blitz-Verlag.

 

 

 

Falkenblut, 2020

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Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Widar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus ...

Es ist eine schaurige Welt, in der sich die junge Walküre behaupten muss. Doch Valkrys wäre keine echte Falkin, wenn sie einem Kampf aus dem Weg gehen würde. Todesmutig und mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor stürzt sie sich in die Begegnungen mit Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfen, Berserkern, Hexen, Meerungeheuern und dem furchtbaren Totenschiff Naglfari.

 

 

Petra Hartmann: Falkenblut.

Sibbesse: Hottenstein, 2020.

Broschiert, 247 S., Euro 11.

ISBN 978-3935928991

 

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Bestellbar unter anderem bei Amazon

Hörbuch: Drachen! Drachen! 2020

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Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren. Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist - und gelegentlich fies!

Die Autoren: Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.

 

Herausgeber: Petra Hartmann, Frank G. Gerigk

Sprecher: Tim Schmidt

Blitz-Verlag

Ungekürzte Lesung

mp3-Download

611 Minuten, 495.91 MB

9783991093435

 

Zu bestellen unter anderem bei Thalia oder bei Amazon.

Nestis und die verbotene Welle, 2017

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Meerprinzessin Nestis und ihre Freunde sind sauer: Lehrer Seestern meint, dass laute Haifischmusik nichts für Kinder ist. Und der Kronrat stimmt ihm zu. Deshalb bekommt die Band »Ølpæst« Auftrittsverbot in der gesamten Nordsee. Doch plötzlich ist deren Musik überall zu hören: Ein Piratensender strahlt die Hits der Knorpelfischgang lautstark aus.

Als eine hochexplosive Kugelmine über dem blauen Glaspalast im Meer dümpelt und ein führungsloser Öltanker in die Nordsee einfährt, droht eine wirkliche Ölpest. Gelingt es den Meerkindern, ein Unglück zu verhindern?

 

Petra Hartmann: Nestis und die verbotene Welle. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Voraussichtlich ab Juni 2017 erhältlich.

Buch-Infos: ca. 152 Seiten, 14,2 x 20,6 cm, Hardcover, zahlreiche s/w-Illustrationen, mit Fadenheftung, Euro 14,90, ISBN 978-3-977066-00-1

 

Leseprobe

 

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Demantin, 2016

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Demantin, der junge König von Antrium, liebt die griechische Königstochter Sirgamot. Doch ihr Vater ist strikt gegen die Hochzeit. Immerhin ist Sirgamot erst zwölf Jahre alt. So zieht Demantin in die Welt, um Ruhm zu erwerben, den Namen seiner Geliebten durch seine Taten zu verherrlichen und sich dem griechischen König als Schwiegersohn zu empfehlen. Er besteht heldenhafte Kämpfe, erwirbt sich die Freundschaft der Königin und des Königs von England und besiegt ein schauriges Meerweib. Letzteres allerdings erweist sich als verhängnisvoll. Denn die sterbende Unholdin verflucht Demantin und prophezeit, dass seine Geliebte mit dem üblen König Contriok verlobt werden soll. Kann Demantin noch rechtzeitig zurückkehren, um die Hochzeit zu verhindern?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Demantin. Ein Ritter-Epos
128 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 9-78-3-940078-34-6
8,95 EUR

 

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Leseprobe

 

Crane, 2016

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Gayol, der Sohn des ungarischen Königs, hat in jugendlichem Übermut den alten Hofmarschall seines Vaters zum Wettkampf herausgefordert und eine peinliche Niederlage erlitten. Aus Scham flüchtet er und gerät ins Reich des deutschen Kaisers, wo er unerkannt unter dem Namen Crane (Kranich) eine Stellung als Kämmerer annimmt und bald sehr beliebt ist. Doch als der Fremde und die Kaiserstochter einander näher kommen und Hofbeamten Unzucht und eine unstandesgemäße Liebschaft wittern, beginnt eine schwere Zeit für Königssohn und Kaiserstochter. Kann Gayol sich auf die Treue Acheloydes verlassen? Und kann die lebensbedrohliche Krankheit der Prinzessin noch geheilt werden?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Crane. Ein Ritter-Epos
84 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 978-3-940078-48-3
6,95 EUR

 

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Leseprobe

Hut ab, Hödeken! 2015

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Ein rasender Bischof auf dem Rennstieg.
Wegweiser, die sich wie von Geisterhand drehen.
Jäger in Todesangst.
Bierkutscher mit unheimlicher Fracht.
Ein stammelnder Mönch,
der plötzlich zum brillanten Redner wird.
Sollte da Hödeken seine Hand im Spiel haben?
Sagen um einen eigenwilligen Geist
aus dem Hildesheimer Land,
frisch und frech nacherzählt
von Petra Hartmann.

 

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken!

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

101 S., Euro 7,95.

ISBN 978-3-940078-37-7

 

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Leseprobe

Freiheitsschwingen, 2015

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Deutschland in den 1830er-Jahren: Für Handarbeit, arrangierte Ehe und Kinderkriegen hat die junge Bürgermeistertochter wenig übrig. Stattdessen interessiert sie sich für Politik und Literatur und greift sehr zum Leidwesen ihres Vaters selbst zur Feder, um flammende Texte für die Gleichberechtigung der Frau und die Abschaffung der Monarchie zu verfassen. Angestachelt von der revolutionären Stimmung des Hambacher Festes versucht sie, aus ihrem kleinbürgerlichen Dasein auszubrechen und sich als Journalistin zu behaupten. Gemeinsam mit ihrer großen Liebe verschreibt sie sich dem Kampf für ein freies, geeintes Deutschland und schlägt den Zensurbehörden ein Schnippchen. Die Geheimpolizei ist ihnen jedoch dicht auf den Fersen, und die junge Journalistin begeht den verhängnisvollen Fehler, ihre Gegner zu unterschätzen

 

Petra Hartmann: Freiheitsschwingen

Personalisierter Roman

München: Verlag Personalnovel, 2015

ca. 198 Seiten. Ab Euro 24,95.

(Einband, Schriftart und -größe, Covergestaltung etc. nach Wahl.)

 

Bestellen unter:

www.tinyurl.com/Freiheitsschwingen

 

Timur, 2015

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Wer ist der bleiche Jüngling im Verlies unter der Klippenfestung? Prinzessin Thia will ihn retten. Doch wer Timurs Ketten bricht, ruft Tod und Verderben aus der Tiefe hervor. Als der Blutmond sich über den Horizont erhebt, fällt die Entscheidung ...

 

Beigaben:

Nachwort zur Entstehung

Original-Erzählung von Karoline von Günderrode

Autorinnenbiografien

Bibliografie

 

Petra Hartmann: Timur

Coverillustration: Miguel Worms

Bickenbach: Saphir im Stahl, 2015.

ISBN: 978-3-943948-54-7

Taschenbuch, 136 S.

Euro 9,95

 

 

Ulf, 2015

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Ein Roman-Experiment mit ungewissem Ausgang: Ulf (Magisterstudent unbekannter Fachrichtung), stammt aus einem Dorf, das mehrmals jährlich überschwemmt wird. Zusammen mit Pastor Dörmann (Geistlicher unbekannter Konfession) und Petra (Biografin ohne Auftrag) überlegt er, was man dagegen tun kann. Als ein vegetarisches Klavier die Tulpen des Gemeindedirektors frisst und das Jugendamt ein dunkeläugiges Flusskind abholen will, spitzt sich die Situation zu. Nein, Blutrache an Gartenzwergen und wütende Mistgabelattacken sind vermutlich nicht die richtigen Mittel im Kampf für einen Deich ...
Mal tiefgründig, mal sinnlos, etwas absurd, manchmal komisch, teilweise autobiografisch und oft völlig an den Haaren herbeigezogen. Ein Bildungs- und Schelmenroman aus einer Zeit, als der Euro noch DM und die Bahn noch Bundesbahn hieß und hannöversche Magister-Studenten mit dem Wort "Bologna" nur eine Spaghettisauce verbanden.

 

Petra Hartmann:

Ulf. Ein Roman-Experiment in zwölf Kapiteln.

eBook

Neobooks 2015

Euro 2,99

Erhältlich unter anderem bei Amazon

Vom Feuervogel, 2015

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Ein Tempel in der Wüste. Heilige Männer, die sich dem Dienst des Feuervogels geweiht haben. Ein Hirtenjunge, der seinem Traum folgt. Aber wird der alte und kranke Phönix wirklich zu neuem Leben wiederauferstehen, wenn der Holzstoß niedergebrannt ist? Eine Novelle von Idealen und einer Enttäuschung, die so tief ist, dass kein Sonnenstrahl je wieder Hoffnung bringen kann.

 

Petra Hartmann:

Vom Feuervogel. Novelle.

Erfurt: TES, 2015.

BunTES Abenteuer, Heft 30.

40 Seiten, Euro 2,50 (plus Porto).

Bestellen unter:

www.tes-erfurt.jimdo.com

 

eBook:

Neobooks, 2015.

Euro 1,99.

Unter anderem bei Amazon

Nestis und die Hafenpiraten, 2014

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Endlich Sommerferien! Nestis und ihre Freunde freuen sich auf sechs Wochen Freiheit und Abenteuer. Doch ausgerechnet jetzt verhängt der Kronrat ein striktes Ausgehverbot für alle Meerkinder. Denn in der Nordsee treibt plötzlich ein furchtbares “Phantom† sein Unwesen. Möwen, Lummen und Tordalke werden von einem unheimlichen Schatten unter Wasser gezerrt und verschwinden spurlos.

Nestis beschließt, den Entführer auf eigene Faust zu jagen. Als ein Dackel am Strand von Achterndiek verschwindet, scheint der Fall klar: Die gefürchteten “Hafenpiraten" müssen dahinter stecken. Zusammen mit ihrem Menschenfreund Tom wollen die Meerkinder der Bande das Handwerk legen ...

Petra Hartmann: Nestis und die Hafenpiraten
Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014
ISBN 978-3-940078-84-1
14,90 EUR

 

 

Leseprobe unter

 

www.tinyurl.com/nestis2

Blitzeis und Gänsebraten, 2014

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Weihnachten im Potte †¦

†¦ ist so vielfältig wie die Menschen, die dort leben. Und deshalb findet sich auf diesem Bunten Teller mit 24 Hildesheimer Weihnachtsgeschichten für jeden etwas: romantische Erzählungen und freche Gedichte, Erinnerungen an die Nachkriegszeit, Geschichten von neugierigen Engeln, eifrigen Wichteln und geplagten Weihnachtsmännern. Der Huckup und die »Hildesheimer Weisen« fehlen auch nicht. Was es aber mit dem Weihnachtswunder an der B6 auf sich hat, erfahren Sie auf Seite 117. - Greifen Sie zu!

 

 

Petra Hartmann & Monika Fuchs (Hrsg.): Blitzeis und Gänsebraten. Hildesheimer Weihnachtsgeschichten.

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

144 Seiten | 12 x 17 cm | Paperback |

ISBN 978-3-9400787-57-5
8,90 EUR

 

Leseprobe

Beim Vorderhuf meines Pferdes, 2014

Eingefügtes Bild

Das Messer zuckte vor. Fauchend wich die riesige Katze zurück. Doch nur, um sofort wieder anzugreifen. Das Mädchen, das auf dem Leichnam seiner Stute kauerte, schien verloren.
Acht Jahre ist Steppenprinzessin Ziris alt, als sie bei einem Sandkatzenangriff ihr Lieblingspferd verliert. Ist es wirklich wahr, was ihr Vater sagt? "Alle Pferde kommen in den Himmel ..."
Drei Erzählungen aus der Welt der Nearith über edle Steppenrenner, struppige Waldponys und die alte graue Stute aus Kindertagen.

Petra Hartmann: Beim Vorderhuf meines Pferdes. Neue Geschichten aus Movenna. eBook, ca. 30 Seiten. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014. Euro 0,99.

Erhältlich unter anderem bei Amazon.

Darthula, 2014

Eingefügtes Bild

Darthula ist die Tochter eines irischen Kleinkönigs, der über das nebelreiche Land Selama herrscht. Als schönste Prinzessin Irlands lebt sie allerdings nicht ungefährlich. Als sie den mächtigen König Cairbar abweist und ihm nicht als seine Braut folgen will, nimmt das Unheil seinen Lauf. Cairbar überzieht das kleine Selama mit Krieg und Vernichtung und rottet Darthulas Familie aus. Mit ihrem Geliebten Nathos wagt die junge Frau die Flucht über die stürmische See. Aber Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...

Beigaben zur Neuausgabe:
Vorwort der Autorin mit Infos zur Entstehungsgeschichte
Übersetzung des "ossianischen Originals"
Autorinnenbiographie und Veröffentlichungsliste

Buch-Informationen:
Petra Hartmann: Darthula, Tochter der Nebel.
Bickenbach: Verlag Saphir im Stahl, 2014.
Taschenbuch. 126 S., Euro 9,95.
ISBN 978-3-943948-25-7

Bestellen bei Saphir im Stahl

Pressearbeit für Autoren, 2014

Eingefügtes Bild

Petra Hartmann, Autorin und langjährige Lokalredakteurin, gibt Tipps für die Pressearbeit vor Ort. Sie erklärt die Wichtigkeit der „Ortsmarke“ für eine Zeitung, gibt Tipps zum Schreiben von Artikeln, zum guten Pressefoto und zum Umgang mit Journalisten. Anschaulich, verständlich, praxisorientiert und für Autoren jedes Genres anwendbar.

Petra Hartmann: Pressearbeit für Autoren. So kommt euer Buch in die Lokalzeitung.
eBook. Neobooks, 2014. Ca. 30 Seiten.
Euro 1,99
Diverse Formate, für alle gängigen eBook-Reader.
Erhältlich z.B. bei Amazon, eBook.de, Thalia, Hugendubel, Weltbild u.a.

Nestis und der Weihnachtssand, 2013

Eingefügtes Bild

Als kleine Weihnachtsüberraschung gibt es für Fans des "großen" Nestis-Buchs "Nestis und die verschwundene Seepocke" jetzt ein kleines bisschen Weihnachtssand: Der Verlag Monika Fuchs hat aus der "Ur-Nestis", einem Helgoland-Märchen aus dem Jahr 2007, jetzt ein eBook gemacht. Mit einem wunderschönen Cover von Olena Otto-Fradina und mit ein paar exklusiven Einblicken in Nestis' Nordseewelt.

Klappentext:
"November 2007: Orkantief Tilo tobt über die Nordsee und reißt große Teile der Helgoländer Düne ins Meer. Wer soll nun die Robbenküste reparieren? Meerjungfrau Nestis wünscht sich einfach mal vom Weihnachtsmann 500.000 Kubikmeter Sand ..."

Bonus-Material:
Die Autorin im Interview mit Wella Wellhorn von der Meereszeitung "Die Gezeiten"
XXL-Leseprobe aus "Nestis und de verschwundene Seepocke"

Petra Hartmann: Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013. 99 Cent.

Erhältlich für den Amazon-Kindle

Nestis und die verschwundene Seepocke, 2013

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Eine ausführliche Leseprobe findet ihr hier:
www.tinyurl.com/nestis


Wütend stampft Meerjungfrau Nestis mit der Schwanzflosse auf. Ihre Schwester Undine ist von den Menschen gefangen worden – und weder Meerkönig noch Kronrat wagen, die Kleine zu retten. Aber Nestis fürchtet sich nicht einmal vor den furchtbarsten Monstern des Meeres. Zusammen mit ihren Freunden bricht sie auf zur Rettungsaktion, und es zeigt sich, dass tollpatschige Riesenkraken und bruchrechnende Zitteraale großartige Verbündete sind.
Petra Hartmann entführt ihre Leser in eine etwas andere Unterwasserwelt mit viel Humor und Liebe zum Detail. Trotz des phantastischen Meermädchen-Themas findet der Leser auch sehr viel naturnahe Beobachtungen aus Nord- und Ostsee, lernt die Meerbewohner und ihre Probleme kennen. Dabei werden unter anderem auch die Meeresverschmutzung, Fischerei und die wenig artgerechte Haltung von Haien in Aquarien behandelt.
Zauberhaft dazu die Zeichnungen von Olena Otto-Fradina.

Text: Petra Hartmann
Bilder: Olena Otto-Fradina
| Hardcover | 14,8 x 21 cm
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2013
151 S., Euro 14,90
ISBN 978-3-940078-64-3


eBook:
Amazon-Kindle, 2154 KB
Euro 6,99
http://amzn.to/JJqB0b

Autorenträume, 2013

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Autorinnen und Autoren schicken ihre Leser in vergangene Zeiten, ferne Länder, phantastische Welten, spannende Abenteuer und bringen sie zum Träumen.
Wovon aber träumen Autoren? Vom Nobelpreis? Vom Bestseller? Vom Reich-und-berühmt-werden? Oder einfach nur davon, eines Tages vom Schreiben leben zu können? Vom Lächeln auf dem Gesicht eines Kindes, wenn das neue Märchen vorgelesen wird? Oder sind es schreckliche Albträume, die der angebliche Traumberuf mit sich bringt? Werden Schriftsteller nachts im Schlaf gar von Verlegern, Lektoren, Rezensenten oder Finanzbeamten bedroht?
Monika Fuchs und Petra Hartmann starteten eine »literarische Umfrage«, wählten aus den über 300 Antworten 57 phantasievolle Beiträge aus und stellten sie zu diesem Lesebuch zusammen. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des Autorenalltags und träumen Sie mit!
Von jedem verkauften Buch wird 1 Euro an das Hilfswerk Brot & Bücher e.V. der Autorin Tanja Kinkel gespendet, die auch das Geleitwort zum Buch schrieb.

Petra Hartmann und Monika Fuchs (Hrsg.):
Autorenträume. Ein Lesebuch.
ISBN 978-3-940078-53-7
333 S., Euro 16,90

Bestellen beim Verlag Monika Fuchs

Mit Klinge und Feder, 2013

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Phantasie statt Völkerschlachten - das war das Motto, unter dem die Phantastik Girls zur Schreibfeder griffen. Mit Humor, Gewitztheit und ungewöhnlichen Einfällen erzählen sieben Autorinnen ihre Geschichten jenseits des Mainstreams der Fantasy. Kriegerinnen und gut bewaffnete Zwerge gehören dabei genau so zum Personal wie sprechende Straßenlaternen, Betonfresser oder skurrile alte Damen, die im Bus Anspruch auf einen Behindertensitzplatz erheben. Dass es dennoch nicht ohne Blutvergießen abgeht, ist garantiert: Immerhin stecken in jeder der Storys sechs Liter Herzblut. Mindestens.

Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns.
Mit Geschichten von Linda Budinger, Charlotte Engmann, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl.
Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. 978-3943378078
247 S., Euro 9.
Bestellen bei Amazon

eBook:
396 KB, Euro 5,49.
Format: Kindle
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Das Serum des Doctor Nikola, 2013

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Berlin, 1927. Arbeitslos, pleite und mit der Miete im Rückstand: Bankierssohn Felix Pechstein ist nach dem "Schwarzen Freitag" der Berliner Börse ganz unten angekommen. Da erscheint das Angebot, in die Dienste eines fremden Geschäftsmannes zu treten, eigentlich als Geschenk des Himmels. Doch dieser Doctor Nikola ist ihm mehr als unheimlich. Vor allem, als Felix den Auftrag erhält, Nikola zu bestehlen ...

Petra Hartmann: Das Serum des Doctor Nikola
Historischer Abenteuerroman.
ISBN 978-3-938065-92-1
190 S., 12,95 Euro.
Bestellen beim Wurdack-Verlag

Leseprobe

Hörbuch: Der Fels der schwarzen Götter, 2012

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Bei einer Mutprobe begeht der junge Ask einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat.
Bald wissen die Völker des Berglandes nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...

Der Fels der schwarzen Götter.
Hörbuch. 8 Stunden, 57 Minuten.
Sprecherin: Resi Heitwerth.
Musik: Florian Schober.
Action-Verlag, 2012.
CD/DVD: 16,95 Euro
mp3-Download: 11,95 Euro

Hörbuchfassung des 2010 im Wurdackverlag erschienenen Buchs "Der Fels der schwarzen Götter".

Termine

Lesungen

 

Freitag, 4. April: "Das Herz des Donnervogels". Lesung im Wäschegeschäft Holzberg Dessous und mehr, Hokenstraße 13, Goslar. Beginn: 18.30 Uhr.

 

Samstag, 26. April: Kurzgeschichten und Vorgucker auf das "intergalaktische Bestiarium". Lesung auf dem Conventus Leonis, Kinder- und Jugendzentrum Mühle, An der Neustadtmühle 3, 38100 Braunschweig. Beginn: 12.30 Uhr.

 

Samstag, 10. Mai: Lesung aus "Das intergalaktische Bestiarium" auf dem Marburg-Con. Zusammen mit Künstler Thomas Hofmann und Verleger Eric Hantsch. Bürgerhaus Weimar (Lahn) - Niederweimar, Herborner Straße 36, 35096 Niederweimar. Uhrzeit folgt.

 

Donnerstag, 26. Juni: Lesung aus "Das intergalaktische Bestiarium". Haus des Buches / Literaturhaus, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig. Zusammen mit Thomas Hofmann. Beginn: 19.30 Uhr. Eintritt: 2 Euro.

 

 

Buchmessen, Cons, Büchertische

 

Samstag, 10. Mai: Marburg-Con. Bürgerhaus Weimar (Lahn) - Niederweimar, Herborner Straße 36, 35096 Niederweimar. Beginn: 10 Uhr. Ich bin mit einem Büchertisch und einer Lesung vertreten. Infos folgen.

 

Donnerstag, 29. Mai: Ich bin beim Nürnberger Autorentreffen mit dabei und werde auch auf dem Büchertisch vertreten sein.

 

 

Links

Meine Heimseite:

www.petrahartmann.de

 

Facebook-Autorenseite:

www.facebook.com/AutorinPetraHartmann/

 

Nestis auf Facebook:

www.facebook.com/nestis.net/

 

Die Falkin auf Facebook:

https://www.facebook.com/FalkinValkrys

 

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Biografie

Petra Hartmann, Jahrgang 1970, wurde in Hildesheim geboren und wohnt in Sillium. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft in Hannover. Auf den Magisterabschluss folgten die Promotion mit einer Doktorarbeit über den jungdeutschen Schriftsteller Theodor Mundt und ein zweijähriges Volontariat bei der Neuen Deister-Zeitung in Springe. Anschließend war sie dort fünf Jahre Lokalredakteurin. Ferner arbeitete sie für die Leine-Zeitung in Neustadt am Rübenberge, die Nordsee-Zeitung in Bremerhaven, die Neue Presse in Hannover und die Volksstimme in Gardelegen. Derzeit ist sie bei der Goslarschen Zeitung beschäftigt.
Als Schriftstellerin liebt sie vor allem das fantastische Genre. Sie verfasst hauptsächlich Fantasy und Märchen. Bekannt wurde sie mit ihren Fantasy-Romanen aus der Welt Movenna. Mit den Abenteuern der Nordsee-Nixe Nestis legte sie ihre erste Kinderserie vor. Sie errang mit ihren Geschichten dreimal den dritten Platz bei der Storyolympiade und wurde 2008 mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet.

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Leserunden zum Nachlesen

Leserunde zu "Darthula, Tochter der Nebel" auf Lovelybooks. Mit Autorin Petra Hartmann und Cover-Künstler Miguel Worms: http://www.lovelyboo...nde/1201913120/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Nestis und die verschwundene Seepocke": Mit Autorin Petra Hartmann und Verlegerin Monika Fuchs:

http://www.lovelyboo...nde/1166725813/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Mit Klinge und Feder": Mit den Autorinnen Linda Budinger, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl: http://www.lovelyboo...nde/1156671163/

 

Leserunde zu "Falkenblut" auf Lovelybooks: https://www.lovelybo...263/2687604262/

Geschichten über Nestis

Bücher
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

"Nestis und die verbotene Welle. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.

 

Mini-Buch

"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.

eBooks
"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.

"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

Hörbuch
"Eine Hand voll Weihnachtssand." In: Petra Hartmann: "Weihnachten im Schneeland". Gelesen von Karin Sünder. Mit Musik von Simon Daum. Essen: Action-Verlag, 2010. (mp3-Download und CD-ROM)

Beiträge zu Anthologien
"Weihnachtssand für Helgoland." In: "Wenn die Biiken brennen. Phantastische Geschichten aus Schleswig-Holstein." Hrsg. v. Bartholomäus Figatowski. Plön: Verlag 71, 2009. S. 163-174.

Hödeken-Lesestoff

Buch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. 101 S., Euro 7,95. ISBN 978-3-940078-37-7. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

 

Hörbuch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. 2 CD. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Euro 14,95. ISBN: 978-3940078414. Unter anderen erhältlich bei Amazon.

 

eBook

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

 

Geschichten

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg. In: Hildesheimliche Autoren e.V.: Hildesheimer Geschichte(n). Ein Beitrag zum 1200-jährigen Stadtjubiläum. Norderstedt: Book on Demand. 196 S., Euro 9,99. ISBN 978-3734752698. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

Die glücklose Hasenjagd. In: MVP-M. Magazin des Marburger Vereins für Phantastik. Marburg-Con-Ausgabe. Nr. 19b. S. 36-40.

 

Lesung

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg, Radio Tonkuhle, Sendung vom April 2015.

 

Movenna-Kompass

Übersicht über die Romane und Erzählungen aus Movenna


Bücher

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2004. 164 S.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2007. 188 S.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2010. 240 S.

 

eBooks

 

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Beim Vorderhuf meines Pferdes. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Hörbuch

Der Fels der schwarzen Götter. Action-Verlag, 2012.


Movennische Geschichten in Anthologien und Zeitschriften

Die Krone Eirikirs. In: Traumpfade (Anthologie zur Story-Olympiade 2000). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2001. S. 18-25.
Flarics Hexen. In: Geschöpfe der Dunkelheit (Anthologie zur Story-Olympiade 2001). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2002. S. 22-28.
Raubwürger. In: Kurzgeschichten, September 2004, S. 20f.
Furunkula Warzenkraish. Elfenschrift, dritter Jahrgang, Heft 2, Juni 2006. S. 10-14.
Der Leuchtturm am Rande der Welt. In: Elfenschrift, vierter Jahrgang, Heft März 2007, S. 18-21.
Gewitternacht. In: Im Bann des Nachtwaldes. Hrsg. v. Felix Woitkowski. Lerato-Verlag, 2007. S. 57-60.
Pfefferkuchen. In: Das ist unser Ernst! Hrsg. v. Martin Witzgall. München: WortKuss Verlag, 2010. S. 77-79.
Winter-Sonnenwende. In: Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns. Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. S. 51-59.
Der Reiter auf dem schwarzen Pferd. Ebd. S. 60-68.

Die Blaubeerbrücke. In: Met-Magie. Hrsg. v. Amandara M. Schulzke und Nadine Muriel. Hamburg: Acabus Verlag, 2022. S. 163-174.

 

 

Movennische Geschichten in Fanzines

Föj lächelt. In: Alraunenwurz. Legendensänger-Edition Band 118. November 2004. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 23.
Raubwürger. In: Drachenelfen. Legendensänger-Edition Band 130. Januar 2006. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 3-5.
Goldauge. In Phantastische Geschichten mit den Phantastik Girls. (Broschüre der Phantastik Girls zum MarburgCon 2007)


Aufsätze

Wie kann man nur Varelian heißen? Über das Unbehagen an der Namensgebung in der Fantasy. In: Elfenschrift, 5. Jahrgang, März 2008. S. 16f.


Movennische Texte online

Aus "Geschichten aus Movenna":
König Surbolds Grab
Das letzte Glied der Kette
Brief des Dichters Gulltong
Der Kranich
Die Rückkehr des Kranichs

Aus "Ein Prinz für Movenna":
Der Leuchtturm am Rand der Welt
Furunkula Warzenkraish
Gewitternacht

Aus "Der Fels der schwarzen Götter":
Der Waldalte
Hölzerne Pranken
Im Bann der Eisdämonen

Die Bibliothek der Falkin

Übersicht über die Romane und Novellen über die Walküre Valkrys, genannt "die Falkin"

Bücher

Die letzte Falkin. Heftroman. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2010.
Falkenblut. Sibbesse: Hottenstein-Verlag, Sommer 2020.

eBooks

Falkenblut. Vier Fantasy-Romane. eBook-Ausgabe. Chichili und Satzweiss.com, 2012. (vergriffen)

Falkenfrühling. Novelle. eBook. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2011. (vergriffen)

Falkenfrühling. Novelle. In: Best of electronic publishing. Anthologie zum 1. Deutschen eBook-Preis 2011. eBook. Chichili und Satzweiss.com, 2011. (unter anderem erhältlich bei Thalia und Amazon)


Aufsatz

Aegirs Flotte - ein Nachruf. In: Fandom Observer, Dezember 2011. S. 16-18. Online-Magazin und Blogversion

Drachen! Drachen! 2012

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Frank G. Gerigk & Petra Hartmann (Hrsg.)
DRACHEN! DRACHEN!
Band 01, Drachen-Anthologie
ISBN: 978-3-89840-339-9
Seiten: 384 Taschenbuch
Grafiker: Mark Freier
Innengrafiker: Mark Freier
Preis: 14,95 €
Bestellen beim Blitz-Verlag

Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren.
Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist - und gelegentlich fies!

Die Autoren:
Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.
Originalveröffentlichung!

Die Schlagzeile, 2011/2012

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Petra Hartmann: Die Schlagzeile.
Personalisierbarer Roman.
PersonalNovel Verlag, 2011.
eBook: PersonalNovel, 2012.
Personalisieren und bestellen

Verschlafen und idyllisch liegen sie da, die Orte Barkhenburg, Kleinweltwinkel und Reubenhausen. Doch dann stört der Diebstahl einer Heiligenfigur die Ruhe: Ein jahrhundertealter Hass bricht wieder aus und ein hitziger Streit entflammt, der aus Freunden Feinde und aus friedlichen Nachbarn sich prügelnde Gegner macht. Mittendrin: Eine Journalistin, die bereit ist, für eine Schlagzeile im Sommerloch alles zu geben. Mit viel Einsatz und einer Prise Humor versucht sie, das Geheimnis um die verschwundene Hubertus-Statue aufzuklären, und muss sich dabei mit erregten Politikern, aufgebrachten Dorfbewohnern und einem nervösen Chefredakteur herumschlagen. Aber die Journalistin lässt sich nicht unterkriegen - bis ihr ein Anruf fünf Minuten vor Redaktionsschluss die Schlagzeile zunichtemacht...

Falkenblut, 2012

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Petra Hartmann: Falkenblut.
Vier Romane in einem Band.
E-Book
Satzweiss.com - chichili agency, 2012.
3,99 Euro

 

Nicht mehr lieferbar!

Neuausgabe in Vorbereitung.


Die Abenteuer der jungen Walküre Valkrys beginnen an ihrem ersten Arbeitstag und ausgerechnet dort, wo die germanischen Götter- und Heldensagen enden: Ragnarök, die Endzeitschlacht, ist geschlagen, Götter und Riesen haben sich gegenseitig aufgerieben, die wenigen Überlebenden irren ziellos durch die Trümmer des zerbrochenen Midgard. An der Seite des neuen Götterkönigs Widar muss sich Valkrys nun behaupten. Dabei trifft sie auf Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfe, Berserker, Hexen, riesenhafte Meerungeheuer und das furchtbare Totenschiff Naglfari. Leseempfehlung ab 12 Jahren.

Meine Bücher 1998 - 2011

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Petra Hartmann
Falkenfrühling
eBook
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN: 978-3-939139-59-1

Wegen Verkauf des Arcanum-Verlags ist die Ausgabe nicht mehr erhältlich, aber die Zweitveröffentlichung in der eBook-Anthologie "Best of electronic publishing" gibt es noch als epub oder Kindle-Ausgabe.

Valkrys träumt davon, eine echte Walküre zu sein. Sie springt, noch Kind, vom Dach des Langhauses.
Alle Ermahnungen ihrer Eltern sind vergeblich, sie macht sich an den Aufstieg zum Gipfel der nahen Klippe, besessen vom "Traum vom Fliegen" ...

Fünfter Platz beim Deutschen eBook-Preis 2011.

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Petra Hartmann
Die letzte Falkin
Roman.
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-62-1
Bestellen beim Arcanum-Verlag

Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Vidar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus †¦


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Petra Hartmann
Der Fels der schwarzen Götter
Roman
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-64-8
Bestellen beim Wurdack-Verlag


Hochaufragende Felswände, darin eingemeißelt weit über tausend furchteinflößende Fratzen, die drohend nach Norden blicken: Einer Legende zufolge sind die schwarzen Klippen das letzte Bollwerk Movennas gegen die Eisdämonen aus dem Gletscherreich.
Doch dann begeht der junge Ask bei einer Mutprobe einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat. Und die Völker des Berglandes wissen bald nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...


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Petra Hartmann
Darthula
Heftroman
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-32-4
Bestellen beim Arcanum-Verlag


Darthula, die schönste Prinzessin der Nebellande, beschwört Krieg, Tod und Vernichtung über ihr heimatliches Selama herauf, als sie den Heiratsantrag des mächtigen Königs Cairbar ausschlägt. Zusammen mit ihrem Geliebten flüchtet sie in einem kleinen Segelboot übers Meer. Doch Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...


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Petra Hartmann
Weihnachten im Schneeland
Hörbuch
Action-Verlag
Download bei Audible
CD bestellen beim Action-Verlag

WEIHNACHTEN IM SCHNEELAND von Petra Hartmann vereint vier wundervolle Kurzgeschichten für Kinder ab 6 Jahren. Schon die Titel regen die Phantasie der Kleinen an und verleiten zum Schmunzeln und Staunen:
- "Der Reserve-Weihnachtsmann"
- "Die Weihnachts-Eisenbahn"
- "Eine Handvoll Weihnachtssand"
- "Paulchen mit den blauen Augen"



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Petra Hartmann
Ein Prinz für Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-24-9
Bestellen

Mit dem Schild oder auf dem Schild
- als Sieger sollst du heimkehren oder tot.
So verlangt es der Ehrenkodex des heldenhaften Orh Jonoth. Doch der letzte Befehl seines sterbenden Königs bricht mit aller Kriegerehre und Tradition: "Flieh vor den Fremden, rette den Prinzen und bring ihn auf die Kiesinsel." Während das Land Movenna hinter Orh Jonoth in Schlachtenlärm und Chaos versinkt, muss er den Gefahren des Westmeers ins Auge blicken: Seestürmen, Riesenkraken, Piraten, stinkenden Babywindeln und der mörderischen Seekrankheit ....


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Petra Hartmann
Geschichten aus Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-00-1
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Verwünschte Hexen!
Warum zum Henker muß König Jurtak auch ausgerechnet seinen Sinn für Traditionen entdecken?
Seit Jahrhunderten wird der Kronprinz des Landes Movenna zu einem der alten Kräuterweiber in die Lehre gegeben, und der Eroberer Jurtak legt zum Leidwesen seines Sohnes großen Wert auf die alten Sitten und Gebräuche. Für den jungen Ardua beginnt eine harte Lehrzeit, denn die eigenwillige Lournu ist in ihren Lektionen alles andere als zimperlich ...


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Wovon träumt der Mond?
Hrsg. v. Petra Hartmann & Judith Ott
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-37-2
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Der Mond - König der Nacht und gleichsam Verbündeter von Gut und Böse ... Seit jeher ranken sich Legenden voller Glauben und Aberglauben um sein Licht, das von den einen als romantisch verehrt und von den anderen als unheimlich gefürchtet wird. Seine Phasen stehen für das Werden und Vergehen allen Lebens, er wacht über die Liebenden, empfängt die Botschaften der Suchenden, Einsamen und Verzweifelten und erhellt so einiges, was lieber im Dunkeln geblieben wäre. 39 Autorinnen und Autoren im Alter von 12 bis 87 Jahren sind unserem nächtlichen Begleiter auf der Spur gewesen. In 42 erfrischend komischen, zutiefst nachdenklichen und manchmal zu Tränen rührenden Geschichten erzählen sie die Abenteuer von Göttin Luna und Onkel Mond, von erfüllten und verlorenen Träumen, lassen Perlmuttschmetterlinge fliegen und Mondkälber aufmarschieren. Und wer denkt, dass nur der Mann im Mond zuweilen die Erde besucht, irrt sich! Auch umgekehrt erhält er gelegentlich unverhofften Besuch dort oben.


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Drachenstarker Feenzauber
Herausgegeben von Petra Hartmann
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-28-0
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Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen geben sich in diesem Buch ein Stelldichein.
51 Märchenerzähler im Alter von zwölf bis 76 Jahren haben die Federn gespitzt und schufen klassische und moderne Märchen, lustige, melancholische, weise und bitterböse Erzählungen, so bunt wie das Leben und so unvergesslich wie das Passwort eines verhexten Buchhalters.


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Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension.
Die jungdeutschen Autoren nach 1835.
ibidem-Verlag
ISBN 978-3-89821-958-7
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Das Junge Deutschland“ - dieser Begriff ist untrennbar verbunden mit dem Bundestagsbeschluss vom 10. Dezember 1835, durch den die Werke der fünf Schriftsteller Heinrich Heine, Theodor Mundt, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg und Heinrich Laube verboten wurden. Das Verbot markierte Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt einer literarischen Bewegung, die erst wenige Jahre davor begonnen hatte. Die Wege der Autoren trennten sich. Und doch gab es auch danach immer wieder Begegnungen und Berührungspunkte.
Petra Hartmann zeichnet die Wege der Verbotenen und ihrer Verbündeten nach und arbeitet Schnittstellen in den Werken der alt gewordenen Jungdeutschen heraus. Sie schildert insbesondere die Erfahrungen der Autoren auf der Insel Helgoland, ihre Rolle in der Revolution von 1848, aber auch die Versuche der ehemaligen Prosa-Schriftsteller, sich als Dramatiker zu etablieren. Irgendwo zwischen Anpassung und fortwährender Rebellion mussten die Autoren ihr neues Auskommen suchen, endeten als gescheiterte Existenzen im Irrenhaus oder als etablierte Literaten, die doch körperlich und seelisch den Schock von 1835 nie ganz verwunden hatten, sie leiteten angesehene Theater oder passten sich an und gerieten nach Jahren unter strenger Sonderzensur beim Publikum in Vergessenheit. Die vorliegende Untersuchung zeigt, was aus den Idealen von 1835 wurde, wie vollkommen neue Ideen - etwa die Debatte um Armut und Bildung - in den Werken der Jungdeutschen auftauchten und wie die Autoren bis zum Ende versuchten, ihr „Markenzeichen“ - ihren Stil - zu bewahren.


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Von Zukunft trunken und keiner Gegenwart voll
Theodor Mundts literarische Entwicklung vom Buch der Bewegung zum historischen Roman
Aisthesis-Verlag
ISBN: 3-89528-390-8
Bestellen beim Aisthesis-Verlag

Theodor Mundt - Schriftsteller, Zeitschriftenherausgeber, Literaturwissenschaftler und Historiker - verdankt seinen Platz in der Literaturgeschichte vor allem dem Umstand, daß seine Veröffentlichungen am 10. Dezember 1835 verboten wurden. Das vom deutschen Bundestag ausgesprochene Verbot, das sich gegen die vermeintlichen Wortführer des "Jungen Deutschland", Heine, Gutzkow, Laube, Wienbarg und eben Theodor Mundt richtete, war vermutlich die entscheidende Zäsur in den literarischen Karrieren aller Betroffenen. Daß sie mit dem schon berühmten Heinrich Heine in einem Atemzug genannt und verboten wurden, machte die noch jungen Autoren Gutzkow, Laube, Mundt und Wienbarg für ein größeres Publikum interessant. Doch während Gutzkow und auch Laube im literarischen Bewußtsein präsent blieben, brach das Interesse an Mundt und seinen Werken schon bald nach dem Verbot fast gänzlich ab. Seine weitere Entwicklung bis zu seinem Tod im Jahr 1861 wurde von der Literaturwissenschaft bislang so gut wie vollständig ignoriert. Diese Lücke wird durch die vorliegende Studie geschlossen. Nachgezeichnet wird der Weg von den frühen Zeitromanen des jungen Mundt bis hin zu den historischen Romanen seines Spätwerks.


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Faust und Don Juan. Ein Verschmelzungsprozeß,
dargestellt anhand der Autoren Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt
ibidem-Verlag
ISBN 3-932602-29-3
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Faust und Don Juan sind die Gipfel der modernen christlich-poetischen Mythologie", schrieb Franz Horn bereits 1805 und stellte erstmalig beide Figuren, speziell den Faust Goethes und den Don Giovanni Mozarts, einander gegenüber. In den Jahren darauf immer wieder als polar entgegengesetzte Gestalten aufgefaßt, treten Faust und Don Juan in den unterschiedlichsten Werken der Literaturgeschichte auf.

Bei Lenau sind sie Helden zweier parallel aufgebauter Versepen, bei Grabbe begegnen sie sich auf der Bühne und gehen gemeinsam zugrunde. Theodor Mundt stellt als Lebensmaxime auf, man solle beides, Faust und Don Juan, in einer Person sein und beide in sich versöhnen.

Anhand der Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt zeichnet Petra Hartmann die Biographien Fausts und Don Juans in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach, einer Zeit, die beide Helden stark prägte und auch für heutige Bearbeitungen beider Stoffe grundlegend ist."

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