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PetraHartmann



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Mark Brandis: Kurier zum Mars

Geschrieben von Petra , in Bücher - SF 06 Juni 2010 · 2.277 Aufrufe
Bücher - SF, Mark Brandis und 1 weitere...

Ärgerlich. Wer die ersten 13 Bände der Reihe „Mark Brandis“ gelesen hat, wird den 14. Band, „Kurier zum Mars“, nach der Lektüre mit einigem Verdruss beiseite legen. Es scheint, als habe sich eine gewisse Müdigkeit des Verfassers bemächtigt. Der Roman besteht größtenteils aus Szenen und Situationen, die man so oder ähnlich bereits in den Vorgängerbüchern fand. Schade eigentlich. Denn das Thema, die Frage nach den Grenzen der Wissenschaft und dem Umgang mit „menschlichen Ersatzteilen“, hätte durchaus eine Einkleidung in eine originellere Geschichte verdient.

 

Mark Brandis gegen Friedrich Chemnitzers Monster

 

Mark Brandis kehrt zur Venus zurück, als er per Funk den Auftrag erhält, auf einer Gefängnis-Raumstation nach dem Rechten zu sehen, die sich seit einiger Zeit nicht mehr meldet. Die Station findet er völlig verwüstet vor, der hier inhaftierte Verbrecher - ausgerechnet sein Erzfeind Friedrich Chemnitzer - ist geflohen. Auf der Venus angelangt, muss Brandis feststellen, dass Chemnitzer inzwischen die Macht an sich gerissen hat: Als neuer Diktator herrscht er mithilfe von Maschinen-Menschen: Die MOBs (Mobile Operations-Basis) sind riesenhafte Maschinentürme mit menschlichen Gehirnen, krankhafter Auswuchs einer Wissenschaft ohne Gewissen und Respekt vor der Menschenwürde, die das nach der atomaren Katastrophe in Afrika reichlich vorhandene Material an toten Afrikanern auf zynische Weise nutzbringend einsetzen will.

 

Als wüsste Nikolai von Michalewsky nicht, was er erzählen will

 

Der Roman beginnt sehr unentschlossen. Fast scheint es, als wüsste der Verfasser, Nikolai von Michalewksy, selbst noch nicht so recht, welche Geschichte er eigentlich erzählen will. Zunächst lässt sich die Sache an wie die Story einer Gefangenenrevolte oder -befreiung nach Art der Mura-Episode aus der Orion-Serie. Wenig später schwenkt die Story um, Chemnitzer wird als Putschist und Diktator vorgestellt, Brandis und seine Crew verhaftet. Es scheint also um eine Neuauflage der Partisanenabenteuer zu gehen. Doch nur einen Atemzug danach öffnet sich die Gefängnistür, VEGA-Chef John Harris erscheint wie ein Deus ex Machina und berichtet vom raschen Untergang des Chemnitzer-Imperiums, als ein MOB einen Aussetzer hatte und seinen Herrn überrollte. Erst im dritten Anlauf schwenkt der Roman in die eigentliche Handlungsschiene ein: Brandis und seine Crew sollen zum Mars fliegen, wo sich eine Weiterentwicklung der MOBs, die fliegenden MOBs oder FLOBs, selbstständig gemacht hat: Eine Fabrik spuckt täglich sieben neue Taurus-Zerstörer aus, die mit Menschenhirnen ausgestattet sind ... Ab hier ist der Autor in seinem Fahrwasser und erzählt die Geschichte recht routiniert herunter. Sie lässt sich leicht lesen, ist von akzeptabler Spannung und begeht keine erzählerischen Grausamkeiten mehr. So weit, so gut. Ärgerlich ist nur, dass man das alles schon einmal gelesen hat - meist besser.

 

Kurier zum Mars: Alles schon mal dagewesen

 

Eine Verhaftung der Medusa-Crew nach argloser Landung auf einer Station: Das passierte seit Band 1, „Logbuch Delta VII“ häufiger.

 

Ein Verbrecher, der durch einen Putsch die Macht an sich reißt: Friedrich Chemnitzer als zweiter General Smith, unterstützt diesmal nicht von künstlichen Retorten-Menschen namens „Homo Factus“, sondern von riesenhaften Menschen-Maschinen, den MOBs und FLOBs. (Wieso hat dieses stinkreiche Verbrechergenie eigentlich so lange Dienst bei den Pionieren geschoben, wenn er das Zeug zum Weltherrscher hatte?)

 

Funksprüche von einer als Geisel genommenen Ruth O'Hara, die als Druckmittel und Köder für Brandis herhalten soll: Das hatte bereits Gordon B. Smith in den ersten vier Bänden zur Genüge exerziert.

 

Ein frischverheirateter Lieutenant lässt sich durch die Entführung seiner Frau zu einer Dummheit verleiten, riskiert dabei das Schiff und das Leben der Besatzung: Sogar die anschließende Gerichtsverhandlung, in der Commander Mark Brandis die Vertretung der Anklage übernimmt, wirkt wie eine lieblose Kopie des herausragenden Romans „Die Vollstrecker“.

 

Ein Crewmitglied befindet sich außerhalb des Schiffs, und wieder einmal sieht sich Brandis gezwungen, einen Alarmstart zu befehlen (man vergleiche die ständigen Auseinandersetzungen mit Monnier in den ersten Bänden über dieses Thema), und schon wieder wird der Mann gerettet (siehe auch die wundersame Rettung Xumas im Uranus-Abenteuer).

 

Dass auch noch ein Besatzungsmitglied den Helden- oder Sühnetod stirbt und sein Gehirn opfert, um die FLOBs zu besiegen, ist krönender Abschluss dieser Kette von Ärgerlichkeiten. Einen solchen phantasielosen zweiten Aufguss des Roboteraufstands hatte Antoine Ibaka nicht verdient.

 

Selbstplagiate sind nicht verboten, aber ...

 

Es kann einem Menschen nicht verboten werden, sich selbst zu plagiieren. Aber unschön ist es doch. Das Buch ist für jemanden, der die Vorgänger nicht gelesen hat, sicher ein schönes Stück Literatur. Doch dieser Autor konnte mehr. Nikolai von Michalewsky hatte in Romanen wie „Operation Sonnenfracht“ und „Die Vollstrecker“ die Latte sehr hoch gelegt. Dieser Sprung blieb darunter.

 

Mark Brandis: Kurier zum Mars. Wurdack-Verlag, 2010. 184 S. Euro 12.

 

Weitere Besprechungen zu Mark-Brandis-Romanen:
Band 5: Vorstoß zum Uranus
Band 6: Die Vollstrecker
Band 11: Operation Sonnenfracht
Band 12: Alarm für die Erde
Band 13: Countdown für die Erde
Band 14: Kurier zum Mars
Band 15: Die lautlose Bombe
Band 16: Pilgrim 2000
Band 18: Sirius-Patrouille
Band 19: Astropolis
Band 20: Triton-Passage
Band 23: Vargo-Faktor
Band 24: Astronautensonne
Band 25: Planetaktion Z

 

 

© Petra Hartmann




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Märchenkollegin stellt Romandebüt vor

Geschrieben von Petra , in Kollegen 04 Juni 2010 · 581 Aufrufe
Kollegen, Chris Lind, Märchen
Eine schöne Erfolgsmeldung von einer Autorenkollegin:
Chris Lind / Linda C. Decker, die in meinen Märchen-Anthologien „Drachenstarker Feenzauber“ und „Wovon träumt der Mond?“ vertreten ist, hat ihren ersten Roman veröffentlicht: Christiane Lind: Die Geliebte des Sarazenen: Wagnisse der Liebe.

Worum es geht: Eine Frau zwischen Orient und Okzident. Braunschweig zur Zeit der Kreuzzüge: Die junge Leonore von Calven begibt sich auf Wallfahrt nach Jerusalem. Was niemand weiß: Leonore trägt ihr Pilgergewand nur zum Schein. Der wahre Grund ihrer Reise muss verborgen bleiben. Viele Gefahren lauern auf dem Weg in die Heilige Stadt. Doch die junge Frau findet hilfsbereite Gefährten - und sie ist nicht die Einzige, die ein Geheimnis hütet ... Als Leonores Leben bedroht wird, rettet sie der Karawanenführer Nadim. Durch ihn taucht sie ein in eine faszinierende fremde Welt. Aber der Friede im Heiligen Land ist zerbrechlich. Und Leonore muss sich der Frage stellen, ob eine Christin einen Sarazenen lieben darf. Der Roman ist im Buchhandel erhältlich.

Herzlichen Glückwunsch an Chris. Toll, dass du es geschafft hast.


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Schockierende Einblicke in meine Arbeitsweise ...

Geschrieben von Petra , in Aus Petras Werkstatt 01 Juni 2010 · 830 Aufrufe
Aus Petras Werkstatt und 2 weitere...
Schockierende Einblicke in meine Arbeitsweise, Erinnerungen an meine Kindheit, Rückblicke auf mein erstes Buch, das Gottseidank niemals gedruckt wurde, und ein paar Weisheiten zur Arbeit mit und ohne Internet - das alles kommt dabei heraus, wenn man einen Fragebogen ausfüllt: Meine Antworten auf die vier Fragen von "Ich mach was mit Büchern" findet ihr ab jetzt im Blog für Büchermenschen. Viel Spaß beim Lesen! Und wer ist der Nächste?


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Darthula-Rezension in der Elfenschrift

Geschrieben von Petra , in Darthula 31 Mai 2010 · 1.930 Aufrufe
Darthula, Rezension

Druckfrisch: Heute lag die neue Elfenschrift in meinem Briefkasten. Besonders freue ich mich über die Bücherecke, in der Ulrike Stegemann meinen Roman "Darthula" bespricht. Hier der Text der Rezension:

 

"Auch wenn mich der Name „Darthula“ zuerst an einen altbekannten Blutsauger erinnerte, hat diese Geschichte absolut nichts mit Vampiren zu tun. Vielmehr steckt dahinter eine sagengleiche Erzählung À la Troja.

 

Der mächtige König Caibar hat Prinzessin Darthula zu seiner Braut auserkoren. Doch die ist nicht nur schön, sondern auch stolz. Sie denkt gar nicht daran, dem eingebildeten Hünen gefällig zu sein. Sie schlägt seinen Antrag aus und weckt damit seinen Zorn. Er verlässt den Hof von Darthulas Familie, nur um kurze Zeit später zurückzukehren und diesen mit seiner gewaltigen Armee zu überrennen. Alles, was er übrig lässt, sind Tod und Elend - und Darthula, als einzige Überlebende ihrer Familie. Sie flieht mit ihrem Geliebten übers Meer. Doch es dauert nicht lange, ehe es zur alles entscheidenden Gegenüberstellung kommt.

 

Petra Hartmann hat sich schon immer darauf verstanden, den Leser in ihre fantastischen Welten zu entführen. Sie erzählt von Helden und Bösewichten und von einer Frau, die nicht nur tatenlos daneben steht, sondern selbst in den Kampf eingreift. Auch wenn die Geschichte etwas tragisch daher kommt, überzeugt sie durch den hervorragenden Schreibstil der Autorin.

 

Um Missverständnissen vorzubeugen, sei erwähnt, dass es sich bei „Darthula“ um den zweiten Band aus der Reihe „Weltenwanderer“ des Arcanum Fantasy Verlages handelt. Dies sind keine Romane in Taschenbuchform, sondern eigenständige Novellen, aufgemacht in stabilem Heftformat. Gute Unterhaltung für zwischendurch und günstig im Preis."

 

Erschienen in: Elfenschrift, Ausgabe 26, Juni 2010. Das Heft kann für 2,50 Euro (+1 Euro für Porto und Verpackung) auf der Seite www.elfenschrift.de bestellt werden.

 

Weitere Rezensionen zur "Darthula"
Marc-Florian Wendland auf www.webcritis.de
Elvira Lauscher auf Suite101
Christel Scheja auf Phantastiknews.de
Maren Frank im Bücher-lesen-Blog
Isabella Benz auf www.avaril.de
Bianca Schläger auf www.roterdorn.de




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Ich lese in Minden

Geschrieben von Petra , in Unterwegs 28 Mai 2010 · 756 Aufrufe
Unterwegs, Minden
Beim Mindener Literaturfest ziehen Nearith, Bergbarbaren und movennische Hexenbesen in den "Hamburger Hof" ein. Das Lesespektakel, bei dem die Stadt von Literatur übersprudeln soll, wird vom 29. Oktober bis zum 1. November gefeiert. Nach Auskunft der Organisatorin Birgit Oldenburg werden an diesen Tagen über 70 Autoren aus verschiedenen Genres zu hören sein.

Ich lese am Sonnabend, 30. November, im Hamburger Hof, und zwar im Programmteil "Leserampe IV - SF und Fantasy". Die Uhrzeit steht noch nicht genau fest, irgendwann zwischen 18 und 21 Uhr werde ich eine movennische halbe Stunde gestalten, und es ist auch Zeit für Fragen der Zuhörer eingeplant - also, liebe Zuhörer, denkt euch schon mal etwas aus. (Fragen nach meinem Gewicht werden nicht beantwortet.)

Im Gepäck haben werde ich den dann voraussichtlich bereits erschienen Roman "Der Fels der schwarzen Götter", den dritten Band meiner Movenna-Reihe. Wahrscheinlich werde ich auch die "Darthula" mitnehmen.

Außer mir lesen in dieser Programmabteilung Achim Köppen aus Kirchlengen, Sven Klöpping aus Gernsbach im Schwarzwald und Julia Sander aus Hannover. Bisher habe ich noch keinen der Kollegen kennen gelernt, ich bin sehr gespannt auf ihre Lesungen und hoffe, dass ich an dem Tag noch weitere interessante Darbietungen hören kann.


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Fußstapfen I

Geschrieben von Petra , in Darthula 24 Mai 2010 · 1.572 Aufrufe
Darthula, Fußstapfen und 1 weitere...

Vor einiger Zeit habe ich hier das alte ossianische Epos, das Grundlage meines Romans "Darthula" war, vorgestellt. Es gibt aber noch einige weitere Bearbeitungen des Stoffs, denen ich mich durchaus verpflichtet fühle. Darum möchte ich die Gelegenheit nutzen und in loser Folge noch ein paar weiteren Bearbeitungen des Stoffs meine Reverenz erweisen. Den Anfang soll eine Verbeugung vor Karoline von Günderrode (1780-1806) machen.

 

Die erste Darthula meines Lebens

 

Tatsächlich war Karolines Gedicht die erste "Darthula", die ich je zu Gesicht bekam. Ich hatte die junge Frau, die sich im Alter von 26 Jahren erstach, durch den Briefroman "Die Günderode" von Bettina von Arnim kennen gelernt. Übrigens ein sehr lesenswertes Buch. Bettina, der funkensprühende Koboldsgeist (heutzutage würde man wahrscheinlich von einem ADHS-Kind sprechen) und die eher tiefsinnige und doch zu überschwänglichem Pathos neigende hochgebildete Stiftsdame, das gab einen ganz eigentümlichen Kontrast ab. Eine junge Frau, die davon träumte, in Männerkleidern durchzubrennen und große Taten zu vollbringen, während sie in ihrer klösterlichen Bewahranstalt für unverheiratete adlige Frauenzimmer hockte.
Kein Wunder, dass diese Dichterin sich an der Geschichte von Darthula entzündete. Die Art, wie sie sich später am Fluss das Messer ins Herz jagte, hätte gut auch in einem der ossianischen Gesänge vorkommen können.
Angesichts der Tatsache, dass sich auch der gute Werther kurz nach seiner Ossian-Lesung eine Kugel in den Kopf jagte, sollte ich wohl einigermaßen besorgt um mich sein. Tröstlich immerhin, dass sein Verfasser Goethe steinalt geworden ist.

 

Karoline von Günderrode: Eine doppelt depresssive Gesamtausgabe

 

Ich lieh mir kurz nach der Bettina-Lektüre aus der Germanisten-Bibliothek meiner Uni die - ziemlich schmale - Gesamtausgabe Karolines aus. Es war scheußlich. Nicht unbedingt wegen der Texte. Sondern weil ein superkluger Vorbenutzer der drei Bücher jedesmal, wenn im Text das Wort "Tod" vorkam, einen dicken Strich darunter gezogen und ein Ausrufungszeichen an den Rand gemalt hatte. Danke, ich hätte es allein nicht bemerkt. Kurz und gut: Das ohnehin schon hochgradig depressive schmale Oevre der Günderrode wirkte in dieser Ausgabe noch düsterer und depressiver.
Immerhin: Hängengeblieben ist bei mir doch die Erinnerung an ihr Gedicht. Die "Dar-Thula nach Ossian" steht an sehr prominenter Stelle. Der Text eröffnet den Band "Gedichte und Phantasien" (1804), ihr einziges zu Lebzeiten publiziertes Buch, das sie unter dem Pseudonym "Tian" veröffentlichte.

 

Ein Brief an Bettina von Arnims Schwester

 

In einem Brief an Bettinas Schwester Gunda schrieb sie (Rechtschreibung und Zeichensetzung original):

 

"Es ist ein häßlicher Fehler von mir daß ich so leicht in einen Zustand des Nichtempfindens verfallen kann, und ich freue mich über iede Sache die mich aus demselben reißt. Gestern las ich Ossians Darthula, und es wirkte so angenehm auf mich; der alte Wunsch einen Heldentod zu sterben ergrif mich mit groser Heftigkeit; unleidlich war es mir noch zu leben, unleidlicher ruhig und gemein zu sterben. Schon oft hatte ich den unweiblichen Wunsch mich in ein wildes Schlachtgetümmel zu werfen, zu sterben, Warum ward ich kein Mann! ich habe keinen Sinn für weibliche Tugenden, für Weiberglückseligkeit. Nur das Wilde Grose, Glänzende gefällt mir. Es ist ein unseliges aber unverbesserliches Misverhältnis in meiner Seele; und es wird und muß so bleiben, denn ich bin ein Weib, und habe Begierden wie ein Mann, ohne Männerkraft. Darum bin ich so uneins mit mir."

 

Ein Brief, der zum Psychologisieren herausfordert. Ich möchte es als Nicht-Fachfrau aber lieber bleiben lassen. Jedenfalls liefert er uns ein sehr anschauliches Bild vom Zustand der Erregtheit, in der ihr Gedicht entstand.

 

Hier nun also der Text - meine erste Begegnung mit dem Darthula-Stoff:

 

Darthula nach Ossian

 

Nathos schiffet durch den Strom der Woogen
Ardan, Althos, seine Brüder mit,
Erins König, Caibars Zorn zu meiden,
In geheimnißvolle Schatten kleiden
Dunkle Wolken ihren fliehnden Schritt.

 

Wer? o Nathos! ist an deiner Seite!
Traurig seufzt im Wind ihr braunes Haar
Lieblich ist sie, wie der Geist der Lüfte,
Eingehüllt in leichte Nebeldüfte;
Schön vor allen Collas Tochter war.

 

Ach Darthula! deine irren Segel
Eilen nicht dem wald'gen Etha zu.
Seine Berge heben nicht die Rükken
Und die Seeumwogten Küsten bükken
Turas Felsen schon dem Meere zu.

 

Wo verweiltet ihr des Südes Winde?
Schwelltet Nathos weiße Segel nicht?
Trugt ihn nicht zum heimathlichen Strande?
Lange blieb er in dem fremden Lande
Und der Tag der Rückkehr glänzt ihm nicht.

 

Schön, o König Ethas! warst du in der Fremde;
Wie des Morgens Strahl dein Angesicht.
Deine Lokken, gleich dem Raben, düster
Deine Stimme, wie des Schilfs Geflüster
Wenn der Mittagswind sich leise wiegt.

 

Deine Seele glich der Sonne Scheiden,
Doch im Kampfe warst du fürchterlich.
Brausend wie die ungestümen Woogen
Wenn vom Nord die stürm'schen Winde zogen
Stürztest du auf Caibars Krieger dich.

 

Auf Selamas grau bemoosten Mauern
Sah dich Collas Tochter, und sie sprach:
Warum eilst du so zum Kampf der Speere!
Zahlreich sind des düstern Caibars Heere,
Ach! und meiner Liebe Furcht ist wach.

 

Freuen wollt ich dein mich, deiner Siege
Aber Caibars Liebe läßt mich nicht.
So sprachst du. Jetzt haben dich die Woogen
Mädchen! und die Stürme dich betrogen,
Nacht umringt dein schönes Angesicht.

 

Aber schweiget noch ein wenig, Winde!
Ueberbraust Darthulas Stimme nicht!
Fürst von Etha! sind dies Usnoths Hallen?
Jene Ströme die von Felsen fallen
Sind es Ethas blaue Ströme nicht?

 

Hier empöret Erin seine Berge,
Ethas Felsenströme brüllen nicht.
Dennoch ruh hier an des Ufers Hügel
Denn mein Schwerd umgiebt wie Blitzes Flügel
Dich du Liebliche, du schönes Licht.

 

Nathos: sagt das braun gelockte Mädchen,
Niemand hat Darthula außer dich,
Denn die Freunde sind mir früh gefallen,
Las um sie noch meine Klage schallen
Hör der Trauer Stimme, höre mich.

 

Abend ward einst, in der Wehmuth Schatten
Bargen meines Landes Eb'nen sich,
Ueber hoher Wälder Wipfel schritten,
Einzle Lüfte, die aus Wolken glitten,
Da umgaben Trauerschatten mich.

 

Die Gestalten meiner Freunde gingen,
Traurig, Geistern gleich, an mir dahin.
Da kam Colla mit gesenktem Schwerdte
Seinen Blick geheftet an die Erde,
Brennend glühte noch die Schlacht darin.

 

»Collas letzte einzige Hoffnung sprach er;
Braungeloktes Mädchen! Truthil fiel.
Siegreich kehrt dir nicht der Bruder wieder,
Zu Selama naht Erins Gebieter,
Mit ihm Tausende im Schlachtgewühl.«

 

Ist des Kampfes Sohn gefallen? seufzt' ich!
Hat der lange Schlaf sein Aug verhüllt?
O! so schütze mich der Jagden Bogen
Glücklich oftmahls meine Pfeile flogen,
Tödlich für das dunkelbraune Wild.

 

Freud umstrahlt den Greisen. Ja Darthula!
Deine Seele brennt in Truthils Glut
Geh', ergreif das Schwerdt vergangner Schlachten!
Also Colla: seine Worte fachten,
Höher noch in mir des Kampfes Muth.

 

Wehmutsvoll vergieng die Nacht; am Morgen
Schimmerte im Stahl der Schlachten ich. -
Caibar saß zum Mahl in Lonas Wüste,
Als Selamas Waffengang ihn grüßte;
Seine Führer rief er da zum Krieg.

 

Warum soll ich Nathos! dir erzählen
Von des Kampfes schwankendem Geschick?
Ach! umsonst bedeckt von meinem Schilde,
Sank der Vater mir im Schlachtgefilde,
Und in heißen Thränen schwamm mein Blick.

 

Treulos zeigte da des Mädchens Busen,
Caibar mein zerrissenes Gewand;
Freundlich naht er, sprach der Liebe Worte,
Führte mich zu meiner Väter Pforte,
Aber Trauer meine Stirn umwand.

 

Da erschienst du, Nathos! meinen Augen,
Freundlich wie ein Abendlich Gestirn.
Caibar schwand vor deines Stahles Sprühen
Wie der Nachtgeist vor des Morgens Glühen,
Doch es wölbte Trauer deine Stirn?

 

Meine Seele glänzte in Gefahren,
Eh' ich dich, du schönes Licht! gesehn.
Aber unsre Segel sind betrogen,
Wolken, kommen gegen dich gezogen.
Und du wirst in ihrer Nacht vergehn.

 

Oscar weilest noch an Selmas Küste!
Oscar schiffe durch das dunkle Meer!
O daß Winde deine Segel schwellten!
Zittern würden dann Temoras Helden.
Friede wäre um Darthula her.

 

Wo wird Nathos deinen Frieden finden?
Wo Darthula! wo ist für dich Ruh?
Geister der Gefallnen! sprach Darthula;
Truthil! Colla! Führer von Selama!
Winkt ihr mir aus euren Wolken zu!

 

Nathos! reiche mir das Schwerdt der Tapfern,
Vater! ich will deiner würdig seyn,
In des Stahles Treffen werd' ich gehen,
Nimmer Caibars düstre Hallen sehen,
Nein! ihr Geister meiner Liebe! nein!

 

Freude glänzt in Nathos bei den Worten,
Die das schöngelokte Mädchen sprach:
Caibar, meine Stärke kehret wieder!
Komm mit Tausenden, Erins Gebieter!
Komm zum Kampfe! Meine Kraft ist wach!

 

Ja er kömmt mit Tausenden! rief Ardan;
Schreckbar tönet ihrer Schwerdter Schall. -
»Laß zehntausend Schwerter sich empören:
Usnoth soll von Nathos Flucht nicht hören,
Ardan! sag ihm; rühmlich war mein Fall.

 

Winde! warum brausen eure Flügel?
Woogen! warum rauscht ihr so dahin?
Wellen! Stürme! denkt ihr mich zu halten?
Nein, ihr könnts nicht, stürmische Gewalten
Meine Seele läßt mich nicht entfliehn.

 

Wenn des Herbstes Schatten wiederkehren,
Mädchen! und du bist in Sicherheit,
Dann versammle um dich Ethas Schönen,
Las für Nathos deine Harfe tönen,
Meinem Ruhme sey dein Lied geweiht. -

 

Nathos blieb gestüzt auf seinem Speere;
Schaurig pfiff der Nachtwind um ihn her
Aber bei des Morgens erstem Strahle,
Drang er vorwärts mit gezücktem Stahle,
Mit dem Führer eilt Darthula her.

 

Komm zum Zweikampf! ruft er Fürst Temoras!
Für Selamas Mädchen! - Caibar spricht:
Stolzer, du entflohst mir mit der Schönen,
Wähnst du, Caibar kämpft mit Usnoths Söhnen?
Nein, er kämpft mit Unberühmten nicht.

 

In des königlichen Nathos Augen
Glänzen Thränen; und er wendet sich
Zu den Brüdern, ihre Speere fliegen
Rache dürstend und gewiß zu siegen
Erins Reihn verwirren schwankend sich.

 

Da ergrimmet Caibars finstre Seele,
Und er winket, tausend Speere fliehn,
Usnoths Söhne sinken wie drei Eichen,
Die zur Erde ihre Wipfel neigen,
Wenn des Nordens Stürme sie umziehn.

 

Gestern sah sie noch der Wandrer blühen
Ihre stolze Schönheit freute ihn,
Heute beugte sie der Sturm der Wüste,
Sie, die gestern noch die Sonne grüßte,
Sprachlos starret Collas Tochter hin.

 

Höhnend naht ihr Caibar, Mädchen sahst du
Nathos Land, in fernes Blau gehüllt?
Oder Fingals dunkelbraune Hügel?
Ha! Entrannst du auch des Sturmes Flügel,
Ueber Selma hätte meine Schlacht gebrüllt.

 

Caibar sprachs. Da rauscht ein Pfeil, getroffen
Sinkt sie, und ihr Schild stürzt vor sie hin.
Wie des Schnees Säule sank sie nieder,
Ueber Ethas schlummernden Gebieter,
Spreiten sich die dunklen Lokken hin.

 

Da versammelten die hundert Barden
Caibars, um Darthulas Grabmal sich
Ihre Harfen rauschten um den Hügel,
Und es schwang sich des Gesanges Flügel,
Für der Mädchen Erins Schönste! dich!

 

Trauer schreitet an Selamas Strömen,
Schweigen wohnet in den Hallen nun.
Collas Tochter sank zum Schlafe nieder
O! wann grüßest du den Morgen wieder?
Schöngelockte! wirst du lange ruhn?

 

Weit entfernet ist dein Morgen, nimmer!
Stehst du mehr in deiner Schönheit auf;
Ach! die Sonne tritt nicht an dein Bette,
Spricht, erwach aus deiner Ruhestätte!
Collas schöne Tochter! steig herauf!

 

Junges Grün entkeimet schon dem Hügel,
Frühlingslüfte fliegen drüber her.
Sonne birg in Wolken deinen Schimmer!
Denn sie schläft, der Frauen Erste! nimmer
Kehret sie in ihrer Schönheit mehr.

 

Weitere "Fußstapfen"-Einträge:

 

Selim Palmgen: Darthulas gravsång / Darthulan hautalaulu
Heinrich Heine: Die Harzreise
Arnold Schönberg: Darthulas Grabgesang
Thomas Linley junior: Darthula
Franz Schubert: Ossians Lied nach dem Falle Nathos'
Johannes Brahms: Darthulas Grabgesang
Herders "Stimmen der Völker in Liedern"
Ossian/James Macpherson: Darthula

 

 

© Petra Hartmann




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Thorgal 31: Der Schild des Thor

Geschrieben von Petra , in Comics 23 Mai 2010 · 4.588 Aufrufe
Comics, Thorgal und 3 weitere...

Das Götterreich Asgard ist der Schauplatz des 31. Thorgal-Albums, "Der Schild des Thor". Die von Grzegorz Rosinski gezeichnete Fantasy-Saga aus der Wikingerzeit hat seit dem Vorgängerband einen neuen Texter, Yves Sente, der mit dem Ausbau der Figur des Jolan deutlich eigene Akzente zu setzen versucht.

 

Thorgals Sohn soll den Schild des Thor stehlen

 

Jolan, der Sohn des Titelhelden Thorgal Ägirsson, ist inzwischen zu einem jungen Mann herangewachsen. Im vorigen Abenteuer, "Ich, Jolan" hatten Rosinski und Sente geschildert, wie Jolan und vier weitere junge Abenteurer sich auf den Weg zur Festung des geheimnisvollen Zauberers Manthor machen, um dort als Novizen Aufnahme zu finden. Nun stellt Manthor sie vor eine besondere Aufgabe: Sie sollen ins Götterreich Asgard vordringen und dort den Schild des Thor stehlen. Nur einer kann das Ziel erreichen, heißt es, doch bis dahin werden die unterschiedlichen Kräfte aller fünf Bewerber benötigt.
Ein zweiter Handlungsstrang schildert die weitere Entwicklung bei Thorgal und seiner restlichen Familie. Jolans Halbbruder Aniel, von dessen gefährlicher Ahnenreihe Thorgals Frau im vorigen Album erfuhr, wird entführt, und Thorgal macht sich auf die Suche nach seinem verlorenen Sohn.

 

Ein Hochgenuss für's Auge - mit einer schwachen Story

 

Das Album ist, wie alle Bände der Reihe, optisch ein Hochgenuss. Die Geschichte dagegen ist eher durchschnittlich und ist so oder ähnlich innerhalb der Thorgal-Reihe bereits mehrfach erzählt worden: Ein junger Held bricht zusammen mit einigen anderen auf, um in einer todgefährlichen Gegend eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen, wird von seinen Genossen zunächst hinterhältigerweise ausgeschaltet, bleibt dann aber dank seiner Intelligenz und Tapferkeit Sieger und erweist sich durch seine moralische Integrität als würdiger Anführer.
Die Vorstellung der fünf jugendlichen Helden und ihrer unterschiedlichen Kräfte erinnern zudem an typische Superhelden-Teams à la Teen Titans oder Legion. Etwas redundant erscheint auch die nochmalige, leicht variierte Erzählung von Manthors und damit auch Aniels Vorgeschichte.
Es bleibt zu hoffen, dass sich hier noch etwas tut und dass Jolan sich irgendwann zu mehr entwickelt als einer jüngeren und blonden Kopie seines Vaters. Bis jetzt hat der Junge sich an keiner Stelle anders verhalten, als es Thorgal in der gleichen Situation auch getan hätte.

 

Fazit: Ein meisterhaft gezeichneter Band mit schwacher, vorhersehbarer Handlung. Hoffentlich wird der Autor bald mutiger.

 

Thorgal. Band 31: Der Schild des Thor. Text: Yves Sente. Zeichnungen: Grzegorz Rosinski. Album. Carlsen Comics, 2010. 48 Seiten, Euro 12.

 

Weitere Thorgal-Abenteuer
Thorgal 31: Der Schild des Thor
Thorgal 32: Die Schlacht von Asgard
Thorgal 33: Schwertboot
Thorgal 34: Kah-Aniel
Thorgal 35: Scharlachrot
Thorgal 36: Aniel
Thorgal 37: Der Eremit von Skellingar
Thorgal 38: Die Selkie
Thorgal 39: Neokora
Thorgal 40: Tupilak
Thorgal 41: Tausend Augen

 

Kriss de Valnor 1: Ich vergesse nichts!
Kriss de Valnor 2: Das Urteil der Walküren
Kriss de Valnor 3: Einer Königin würdig
Kriss de Valnor 4: Bündnisse
Kriss de Valnor 5: Rot wie der Raheborg
Kriss de Valnor 6: Die Insel der verlorenen Kinder
Kriss de Valnor 7: Der Berg der Zeit
Kriss de Valnor 8: Der Herr der Gerechtigkeit

 

Lupine 1: Raïssa
Lupine 2: Die abgeschnittene Hand des Gottes Tyr
Lupine 3: Das Reich des Chaos
Lupine 4: Crow
Lupine 5: Skald
Lupine 6: Die Königin der Schwarzelfen
Lupine 7: Nidhöggr

 

Thorgals Jugend 1: Die drei Schwestern
Thorgals Jugend 2: Das Auge Odins
Thorgals Jugend 3: Runa
Thorgals Jugend 4: Berserker
Thorgals Jugend 5: Slive
Thorgals Jugend 6: Der Drakkar aus dem Eis
Thorgals Jugend 7: Blauzahn
Thorgals Jugend 8: Die zwei Bastarde
Thorgals Jugend 9: Die Tränen der Hel
Thorgals Jugend 10: Sydönia
Thorgals Jugend 11: Grym

 

Thorgal Saga: Adieu, Aaricia
Thorgal Saga: Wendigo

 

© Petra Hartmann




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Mir tun alle Kinder leid ...

Geschrieben von Petra , in Krimskrams 22 Mai 2010 · 1.346 Aufrufe
Krimskrams, Kinder

Mir tun alle Kinder leid, die ohne Hunde aufwachsen.
Mit tun Kinder leid, die mit Stützrädern Fahrrad fahren und einen Helm tragen müssen.
Mit tun Kinder leid, die kein Taschenmesser besitzen und die nur mit einer Rundschere schnippeln dürfen.
Mir tun Kinder leid, die nur noch an "Brennetagen" und unter Beachtung eines vom Ordnungsamt erlassenen Vorschriftenkatalogs kokeln dürfen.
Und mir tun Erwachsene leid, die noch nie in ihrem Leben aus einem Baum gefallen sind.
Was für Menschen sollen das später einmal werden? Vermutlich kaufen sie sich mit 18 Jahren ihren ersten eigenen Kampfhund, und alle wundern sich, dass sie nicht damit umgehen können.

 

(Notiert, nachdem ein Freund anlässlich einer Kampfhundeattacke gefordert hat: "Man sollte einfach keinen Hund haben, wenn man Kinder hat." Sorry, sollen Hundebesitzerinnen dann abtreiben, wenn sie schwanger werden? Oder lieber den Hund einschläfern? Oder sich besser gleich rechtzeitig sterilisieren lassen?
Das Kampfhunde-Problem sitzt ja, einer Binsenweisheit zufolge, am anderen Ende der Leine. Aber dieses andere Ende der Leine haben wir selbst geschaffen - und wir arbeiten täglich daran, es zu verschärfen.)

 

 

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Weltenwanderer V: Stadt im Schnee

Geschrieben von Petra , in Bücher - phantastisch 20 Mai 2010 · 3.141 Aufrufe
Bücher - phantastisch, Arcanum und 2 weitere...

Klirrende Kälte, Berge unter Eis und Schnee, gefährliche Riesenkatzen und kampfbereite Nomadenstämme, die die fremden Besatzer aus dem Kaiserreich angreifen, wo sie nur können - aber die größte Bedrohung der neu gebauten Bergfestung lauert in der Tiefe und stammt aus einer Zeit, von der selbst die Nomaden nur aus grausigen Legenden wissen ...
"Stadt im Schnee" von Tanja Rast ist der fünfte Kurzroman der Reihe Weltenwanderer. Die Autorin entführt den Leser in eine Welt, die ein wenig an den Himalaja erinnert. Die Nomaden leben unter anderem von dem, was Yaks ihnen liefern, doch ihre wichtigsten Haustiere sind die gezähmten Riesenkatzen, auf denen sie zu ihren Überfällen ausreiten. Ihr Ziel: die Karawanen, die die Stadt der Besatzer versorgen sollen. Die Partisanentaktik zeigt Erfolg. Hunger ist allgegenwärtig in der Stadt. Da fällt den Angreifern bei einem ihrer Überfälle eine wertvolle Geisel in die Hände: Das kleine Mädchen Ilya ist die Tochter einer Generalin des Kaiserreichs.
Tanja Rast schildert eine faszinierende Welt und lässt lebendige, glaubwürdige Charaktere aufeinandertreffen. Sehr gelungen und humorvoll sind die Szenen, in denen die junge Ilya ihren Bewacher zur Verzweiflung treibt und seine gefährliche Großkatze mit Keksen füttern will. Die Erzählung ist eine gelungene Mischung aus Kampf-, Liebes- und Fantasy-Abenteuer, in dem sich die Helden einer Bedrohung stellen müssen, die älter ist als ihre beiden Völker.

 

Fazit: Ein kleines Juwel aus dem Himalaja und ein besonderes Leseerlebnis. Unbedingt empfehlenswert.

 

Tanja Rast: Stadt im Schnee. Weltenwanderer V. Kurzroman. Arcanum Fantasy Verlag, 2010. 70 S., Euro 4,95.

 

Infos zur Autorin:
Geboren 1968 als "echte Kieler Sprotte" im nördlichsten Bundesland, wohnt Tanja Rast mit vielen Tieren auf dem Land. Katzen, Hunde und Pferde beeinflussen Leben, Alltag und das Schreiben. Nach zahlreichen Romanen, die sie rückblickend als Versuche, das Schreiben zu lernen, bezeichnet, erschien 2010 ihr Erstling "Stadt im Schnee" im Arcanum Fantasy Verlag.
Die Autorin schreibt Urban Fantasy mit Richtung Mystery, Romance und Adventure. Nordeuropäische Sagen und Mythen fließen dabei in ihre Geschichten ein.

 

Weitere "Weltenwanderer"-Besprechungen:

 

Sina Geiß: Engelsgesang
Petra Hartmann: Darthula
Perrudja: Joie de la Curt
Nathalie Gnann: Einhornblut
Tanja Rast: Stadt im Schnee
Wolfgang Tanke: Bund der Schatten
Esther S. Schmidt: Der Trollring
Steffen Gaiser: Das Turnier von Eskendrion
Lilith Kirchner: Kinder der Dunkelheit
Margareta Simari: Spiralmond
Isabella Benz: Freiheit - um jeden Preis
Barbara Schinko: Rabenfeder
Sascha Menghin: Kun - Im Auftrag der Göttin
Susanne Nort: Zwischen den Toren
Andrea Sondermann: Königin der verlorenen Stadt
Paul Wimmer: Der Weg der Macht
Stefan Wernert: Chimaerenrache
Astrid Pabst: Der Drachensucher

 

 

© Petra Hartmann




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Elfenschrift: "Alles fauler Zauber?!"

Geschrieben von Petra , in Elfenschrift 19 Mai 2010 · 658 Aufrufe
Elfenschrift
Die Vorschau für die neue Elfenschrift ist online. Aus meiner Feder sind im Heft ein Bericht zum Ernstbuch und ein Interview mit der Verlegerin Simone Edelberg enthalten. Außerdem hat mir Ulrike Stegemann eine Rezension zu meinem Roman "Darthula" angedrohtkündigt.

Ausgabe 26 des kleinen feinen Literaturheftchens erscheint Anfang Juni 2010. Das Cover-Bild stammt von Ralph Haselberger. Das Heft steht unter dem Motto: "Alles fauler Zauber?!" und enthält ein Künstlerporträt über die "Apokalyptischen Schreiber", einen Artikel von Bianca Schläger und weitere Textbeiträge von Thomas Backus, Ilona Bicker, Daniel Plaßmann und Mark-Denis Leitner, außerdem einen Werkstattbericht von Janine Höcker sowie Illustrationen von Ralph Haselberger und Christel Scheja, dazu die Bücher-Ecke, Ausschreibungstipps und mehr ...

Vorbestellungen unter info@elfenschrift.de (Kostenpunkt: 2,50 Euro zzgl. 1,00 Euro für Porto und Versand - innerhalb Deutschlands).



Und hier die neue Ausschreibung für Schreiber und Zeichner:

Für die Ausgabe Nr. 27 (September 2010) lautet unser Thema "Zombies & Dämonen". Texte (max. 8.000 Zeichen inkl. Leerzeichen, bitte im doc- oder rtf-Format), Zeichnungen sowie weitere Beiträge nehmen wir gerne per E-Mail an info@elfenschrift.de entgegen.
Schreibt uns Geschichten, die uns gruseln oder auch solche, die uns zum Lachen bringen. Zeichnet uns Euren Lieblingszombie oder überrascht uns mit ganz anderen außergewöhnlichen Ideen ... wir sind gespannt! Redaktionsschluss ist der 31. Juli 2010!


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Weltenwanderer IV: Einhornblut

Geschrieben von Petra , in Bücher - phantastisch 18 Mai 2010 · 3.074 Aufrufe
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"Einhornblut", der Debütroman von Nathalie Gnann, ist der vierte Titel der Reihe "Weltenwanderer". Im Zentrum der Geschichte steht das Lieblingstier der Fantasy: Es geht um Einhörner, die in einem Wald fernab der Menschen ihr friedliches Leben führen. Bis zu dem Tag, an dem eine Jagdgesellschaft sich aufmacht, ein ganz besonderes Wild zur Strecke zu bringen ...
Die Einhörner in Nathalie Gnanns Zauberwald sind nicht einfach nur pferdeartige Wesen mit einem Horn auf der Stirn. Vielmehr handelt es sich um "Einhornmenschen", die sich durch einen Trank aus einer bestimmten Quelle oder einem See in Einhörner verwandeln. Als die junge Einhorn-Frau Nienna von Jägern fast getötet wird, ist dies nur der Vorbote einer noch schlimmeren Nachricht: Ihr Bruder verschwindet, und die Waldbewohner vermuten, dass er von den Menschen gefangen und verschleppt wurde. Zusammen mit einem Häuptlingssohn vom Stamm der Wolfsmenschen macht sich Nienna auf, ihren Bruder zu befreien - oder notfalls zu rächen.
Die Geschichte ist sehr einfühlsam, stellenweise fast poetisch erzählt, die Autorin legt einen besonderen Fokus auf die sich entwickelnde Beziehung zwischen Einhorn und Wolfsmensch, die von anfänglicher Angst über Misstrauen bis hin zu Verständnis, Freundschaft und Vertrauen wächst. Nathalie Gnann erzählt von Freundschaft, Zusammenhalten und der dummen Angst der Menschen vor allem, was anders ist. Das Büchlein ist mit seiner jungen Heldin und den Anklängen an Mädchen-und-Einhorn-Romantik sehr gut für jugendliche Leserinnen geeignet. Vor allem die Szene, als Nienna in ihrem See schwimmt und sich, eins mit der Natur geworden, in ein Einhorn verwandelt, hat etwas Traumhaftes und trifft sich mit den Sehnsüchten vieler Leser.

 

Fazit: Ein überzeugendes Debüt voller Einhornzauber und Wolfsmagie. Man darf gespannt sein, wie es weitergeht.

 

Nathalie Gnann: Einhornblut. Weltenwanderer IV. Heftroman. Arcanum Fantasy Verlag, 2010. 72 S., Euro 4,95.

 

Infos zur Autorin:
Nathalie Gnann wurde am 18. Juli 1989 in Rottweil geboren. Da sie schon früh gerne in fantastische Welten aller Art abtauchte, fiel der Schritt, selbst zu schreiben, nicht schwer. Erste Veröffentlichungen in Anthologien gaben den Auftrieb zum Weitermachen, bis 2010 ihr erster Heftroman „Einhornblut“ im Arcanum Fantasy Verlag erschienen ist.
Nach ihrem Abitur studiert sie seit 2009 Germanistik und Musikwissenschaft in Bonn.

 

Weitere "Weltenwanderer"-Besprechungen:

 

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Weltenwanderer III: "Joie de la Curt"

Geschrieben von Petra , in Bücher - phantastisch 17 Mai 2010 · 2.592 Aufrufe
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"Joie de la Curt", der dritte Band der Reihe Weltenwanderer, entführt den Leser in die ritterliche Welt des Artushofs und seiner Helden. Der Autor, der unter dem Pseudonym Perrudja schreibt, entdeckte eine Episode aus Hartmann von Aues Versepos "Erec" für sich. Geschildert wird ein Abenteuer, das der junge Erek und seine Gemahlin Enide auf ihrer Fahrt zum Artushof zu bestehen haben.
Die straff komponierte Ritternovelle berichtet zunächst von dem Königsneffen und designierten Thronfolger Mabonagrin aus Brandigan, der sich in eine geheimnisvolle Zauberfrau verliebt. Seine Dame nimmt ihm den Eid ab, künftig jedem Eindringling in ihrem Zaubergarten einen Kampf auf Leben und Tod zu liefern. Bald wird es zur Mut- und Liebesprobe unter den Rittern, im Namen ihrer Gattinnen den schier unbesiegbaren roten Ritter herauszufordern. Die Sammlung von Schädeln, die Mabonagrin am Eingang des Zaubergartens aufpflanzt, wächst, schon trauern 80 Witwen im Schloss Brandigan um ihre toten Geliebten, als Erek und Enide auf Abenteuerfahrt das Reich durchqueren. Erek glaubt, es seiner Liebe und seiner Ritterehre schuldig zu sein, den Kampf zu wagen.
Der Kurzroman ist schlicht erzählt und frei von Schwülstigkeit. Die im Aufbau an klassischen Novellen orientierte Geschichte verläuft geradlinig und lässt sich sehr angenehm lesen. Sehr schön werden die Gefühle Mabonagrins, seine Liebe zur Fee Alaia, aber auch beider wachsende Abneigung gegen die tödlichen Kampfspiele und Enides Zweifel am Sinn dieser "Liebesprobe" geschildert. Die Übernahme des alten Ritterstoffs in eine moderne - oder besser: zeitlose - Prosaerzählung ist gelungen.

 

Fazit: Eine schöne Entdeckung für Freunde klassischer Novellen. Knapp, zielstrebig und doch poetisch. Empfehlenswert.

 

Perrudja: Joie de la Curt. Weltenwanderer III. Heftroman. Arcanum Fantasy Verlag, 2010. 45 S., Euro 4,95.

 

Infos zum Autor:
Perrudja ist das Pseudonym von Andreas Neuner. Der Autor wurde in Nürnberg geboren. Er studierte Politikwissenschaften, Geschichte und Romanische Sprachen. Im Brotberuf ist er Kunst- und Antiquitätenhändler sowie nebenberuflich Studien-Reiseleiter in Spanien und Portugal. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.
Seit 2000 ist er Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift „Laufschrift“ und Mitglied der Autorengruppe „Wortwerk“ (www.wortwerk.net). Das Projekt endete 2008, das Nachfolgeprojekt heißt „Blumenfresser“ (www.blumenfresser.de) und ist ein Magazin für Literatur, Comic und Photographie.
2001 nahm Neuner an einem einjährigen Jugendbuchautoren-Seminar der Bertelsmann-Stiftung im Literaturhaus München teil, 2010 war er Mitbegründer des Literaturvereins „Literaturding e.V.“, dessen Vorsitzender er ist.

 

Weitere "Weltenwanderer"-Besprechungen:

 

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Weltenwanderer I: Engelsgesang

Geschrieben von Petra , in Bücher - phantastisch 16 Mai 2010 · 2.313 Aufrufe
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"Engelsgesang" von Sina Geiß ist der erste Band der neuen Reihe "Weltenwanderer" im Arcanum-Verlag. Das schlanke Heft liegt sehr gut in der Hand und besticht bereits durch sein ungewöhnliches Cover: Das Titelbild, das von der Autorin selbst gestaltet wurde, wirkt auf den ersten Blick wie eine stilisierte Gitarre, entpuppt sich aber beim näheren Hinsehen als eine Doppelaxt mit geschwungenen Klingen - ein "Engelstöter", wie man aus der Lektüre des Heftromans erfährt.
Die Geschichte handelt von einem Engel namens Halyn, dessen Schwester an einer geheimnisvollen Krankheit leidet: "Die schwarze Pest", wie man es im Himmelsreich der Anglia nennt, lässt ihre Flügel schwarz werden, und kurz vor ihre Tod wird die Erkrankte aus dem Himmel verbannt. Als wenig später auch Halyn schwarze Flügel bekommt und zur Erde hinab muss, hat er nur einen Gedanken: Rache für seine Schwester. Eine Schmiedin soll ihm die einzige Waffe herstellen, die einen Engel verletzen kann: einen Engelstöter aus dem seltenen Metall Idium. Zusammen mit dem Jäger Rai, der mit dem Engelsvolk ebenfalls noch eine Rechnung offen hat, und einer Magierin macht sich Halyn auf zum Bergpfad, der zurück in die Himmelsstadt führt.
Die Autorin erzählt einfühlsam und in einer melodischen Sprache, die den Titel "Engelsgesang" durchaus rechtfertigt. Die Novelle, die sich auf nur 68 Seiten vom Himmelssturz durch die Welt, durch Wildnis, Stadt und Gebirge bis ins Herz der Engelswelt bewegt, verläuft geradlinig und ohne verschlungene Abschweifungen. So hebt sich die Miniatur-Queste wohltuend von den gängigen Fantasy-Wälzern mit Option auf Ausbau zur Trilogie ab.

 

Fazit: Ein ungewöhnliches kleines Stück Literatur, schwerelos und eingängig. Bitte mehr davon.

 

Sina Geiß: Engelsgesang. Weltenwanderer I. Heftroman. Arcanum Fantasy Verlag, 2010. 68 S., Euro 4,95.

 

Infos zur Autorin:
Sina Geiß, geboren 1987 in Bremervörde, begann schon in ihrer Kindheit ihre Kreativität in Wort und Bild auszuleben. Mit 18 verfasste sie ihren ersten Roman und erschuf ihr eigenes Fantasy-Universum, zu dem sie bereits einige Illustrationen angefertigt hat. 2008 schloss sie ihre Schulzeit mit dem Abitur ab und erzielte beim Schreibwettbewerb der Hanami den zweiten Platz. Im April 2010 erschien ihr Kurzroman "Engelsgesang“ als erster Band der Reihe "Weltenwanderer“ im Arcanum Fantasy Verlag. Sie schuf auch die Cover-Illustrationen für "Engelsgesang" und die Elfenschrift Nr. 22, in weiteren Ausgaben der Elfenschrift ist sie mit Prosa und Lyrik vertreten.

 

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Astrid Pabst: Der Drachensucher

 

 

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Nürnberger Autorentreffen 2010

Geschrieben von Petra , in Unterwegs 14 Mai 2010 · 5.775 Aufrufe
Unterwegs und 1 weitere...

80 Autoren und Leute, die es werden wollen, drei Referenten, kulinarische Überraschungen für Nicht-Süddeutsche, dazu Lesungen aus Fantasy-Romanen, Kurzgeschichten und der eigenen Lyrik-Produktion, vor allem aber viele Gespräche mit alten und neuen Freunden - das Nürnberger Autorentreffen ist inzwischen eine Tradition, und die meisten Teilnehmer sind überzeugte "Wiederholungstäter".
Für Organisatorin Ursula Schmid-Spreer, die die Zusammenkunft ins Leben gerufen hatte, war es das achte, für mich immerhin das vierte Mal, und für uns beide bestimmt nicht das letzte. Jedenfalls haben wir uns für den nächsten Himmelfahrtstag schon zum neuen Treffen in Nürnberg verabredet.

 

5 Kilo Kaffee halten die Autoren-Hirne wach

 

Ein paar Zahlen vom Vorjahrestreffen, die Ursula der Runde zur Einstimmung präsentierte: 2009 verbrauchten die Gäste 40 Liter Apfelsaft, 50 Liter Wasser und 20 Liter diverse andere Säfte, 5 Kilo Kaffee, 102 Teebeutel und 7 Liter Milch. Komisch, ich hatte die Tage niemals als Autorenbesäufnisse wahrgenommen. Diesmal aber gab es sogar ein Gläschen Sekt. Die verbrauchten Liter-Mengen konnte Ursula am Tagesende zwar noch nicht angeben, aber festhalten kann man schon, dass ihr Mann Heinz - Verirrte-Autoren-Finder, Graue Eminenz des Treffens und bester Kaffeekocher der Welt - die Besucher nicht auf dem Trockenen sitzen ließ.

 

Oliver Pautsch erklärt das Drehbuch-Schreiben für's Bügelfernsehen

 

Als Referenten waren Oliver Pautsch, Titus Müller und Klaus N. Frick geladen. Am meisten neue Informationen und Entdeckungen hielt für mich naturgemäß der Vortrag von Oliver Pautsch bereit, denn mit seinem Metier, dem Drehbuchschreiben, habe ich bisher noch nichts zu tun gehabt. Gelernt habe ich unter anderem, was "Bügelfernsehen" ist: Fernsehserien für Leute, die nebenher ihre Hausarbeit erledigen. Die Dialoge müssen dabei so geschrieben werden, dass die Zuschauer nichts verpassen, auch wenn sie gerade ihre Wäsche bügeln und nicht auf den Bildschirm gucken können:
"Was bügelst du denn da gerade?"
"Ich bügele meinen blauen Pullover."
Das vielzitierte Gesetz "Show, don't tell" gilt für das Bügelfernsehen also gerade nicht.

 

Ein Kasten Bier von der guten Fee

 

Pautsch brachte eine Kurzgeschichte mit und zeigte uns einen Kurzfilm, der daraus entstanden ist: Der Film "Ein einfacher Auftrag", der mit dem Studenten-Oscar ausgezeichnet wurde, erzählt von einer Fee, die einem Bauarbeiter drei Wünsche erfüllen soll, und von seinem schlichten Herzenswunsch nach einem Kasten Bier ... Wenn man erst die Geschichte mit ihren detaillierten Beschreibungen gehört hat, fällt beim Betrachten des Filmes vor allem die fast unendlich lange Stille auf: Eine Fee landet, sie schaut sich um, ein Blick auf das Haus, das versiffte Innere, der Garten, der Weg, ein langsam heranwankender Mann mit Zementeimer, tiefe Schlucke aus der Bierflasche - bis die beiden Akteure zu reden beginnen, vergeht eine halbe Ewigkeit.
Was mir noch im Ohr geblieben ist:
- "Wenn Sie als Autor arbeiten wollen, dürfen Sie sich für nichts zu schade sein." Pautsch schrieb zum Beispiel auch Quizfragen und Soaps ("Schlimm ist: Man muss sie sich auch anschauen.")
- "... dass von zehn Stoffen nur einer gemacht wird." Und bis gedreht wird, dauert es drei bis fünf Jahre.
- Wichtig (wie auch in anderen Gebieten): Aufbau und Pflege eines Netzwerks
- Die Wertschätzung, die ein Autor beim Film erhält, ist offenbar nicht allzu hoch. Pautsch: "Man ist nichts anderes als eine lebende Schreibmaschine."
- Was der Autor als (erstes) Drehbuch abliefert, bleibt garantiert nicht so: "Viele Autoren sagen, nicht das Schreiben ist der wichtigste Teil, sondern das Ändern."
- Der Tipp: Wer Filmstoffe unterbringen möchte, findet an den Filmhochschulen unter den angehenden Absolventen dankbare Abnehmer.

 

Titus Müller über Szenen - die Bausteine des Romans

 

Titus Müller, der gewissermaßen zum "lebenden Inventar" des Autorentreffens gehört, sprach über das Thema "Szenen im Roman". Er riet den Autoren zum "Eintauchen in die Szene" und erzählte über seine Sammlung von Alltagsbeobachtungen, die er regelmäßig notiert, eine umfangreiche Stoffsammlung für Romanszenen. Ich glaube, die Luft wurde etwas dünner im Raum, als Titus die Frage aufwarf: "Wie fühlen sich eigentlich Zahnschmerzen an?" Unvergesslich wird den meisten Teilnehmern der Blutegelzüchter sein, den er als Beispiel für einen ungewöhnlichen Protagonisten vorstellte (ein Auszug aus einem Beitrag eines seiner Seminarteilnehmer).
Für jede Szene müsse sich der Autor drei Fragen stellen:
- Wer will was?
- Was passiert, wenn er es nicht bekommt?
- Warum jetzt?

 

Der Cliffhanger vor der Werbepause

 

Cliffhanger sind ein weiterer wichtiger Bestandteil von Szenen. "Wenn der Henker sein Beil hebt - dann kann ich mir Zeit lassen." (Bah, watt hat so'n Autor für 'ne fiese Charakter.) Wer wissen will, wie ein Cliffhanger funktioniert, sollte einfach mal ins bereits vorgestellte "Bügelfernsehen" schauen: "Vor der Werbepause wird garantiert irgendeine Frage aufgeworfen, die der Zuschauer unbedingt beantwortet haben will."
Und noch ein Ratschlag: Der Held sollte aktiv sein. Ein Protagonist, dem nur sehr viel Unheil zustößt, ist kaum geeignet, den Leser zu fesseln. "Wenn der Held zu viel denkt und zu viel weint, überlegt nochmal, ob der Plot gut ist."

 

Klaus N. Frick stellt das Genre Fantasy vor

 

Klaus N. Frick sprach über das Thema Fantasy. Er gab zunächst einen kurzen Überblick über die Geschichte der phantastischen Literatur und die Sub-Genres der Fantasy. Anschließend berichtete er von der Fantasy-Serie "Elfenzeit" und von der schwierigen Suche nach guten Autoren.
Sehr hilfreich und ausführlich ist seine kommentierte Liste der Verlage, die Fantasy herausbringen. Die werde ich wohl mal abarbeiten.
Weitere Tipps für Autoren:
- Networking (s.o.)
- "Sammeln Sie Erfahrungen in kleineren Verlagen. Machen Sie sich einen Namen."
- Finger weg von Druckkostenzuschuss-Verlagen.
- "Fantasy-Leser haben es gern dick. Wenn Sie als Fantasy-Autor Geld verdienen möchten, schreiben Sie alles - aber nicht unter einer Million Anschläge."
- "Schreiben Sie Ihr eigenes Ding." (Jau.)

 

Lesung aus Movenna - und ein mitreißender Wortkunstlauf

 

Nach dem Abendessen im "O'Sheas" trafen sich die besonders hartgesottenen Teilnehmer zur letzten Runde: Wer mochte, hatte jetzt die Gelegenheit, aus eigenen Texten vorzulesen und sich sachkundige Kritik abzuholen.
Ich habe lange geschwankt, ob ich aus der "Darthula" oder aus dem dritten Movenna-Buch vorlesen sollte. Geraten hatten mir alle zur bereits erschienenen Darthula, aber schließlich warf ich doch lieber den Anfang von "Der Fels der schwarzen Götter" in die Runde. Es hat sich auch gelohnt, immerhin kann ich die Macken, die meine Zuhörer gefunden haben, jetzt noch vor dem Druck rausnehmen.
Besonders beeindruckend fand ich die abschließende Darbietung von Elvira Lauscher und Jörg Neugebauer. Das Ulmer/Neu-Ulmer Duo mit dem Namen "Wortkunstlauf" kannte ich schon von zwei CDs, die mir Elvira geschickt hatte, aber live sind die beiden noch toller.

 

So klingt die Liebe zum FC Nürnberg

 

Die letzten Mohikaner saßen noch bis gegen 23 Uhr im Literaturcafé zusammen. Mit einer großen Portion Neid auf alle, die noch ein Hotelzimmer bekommen hatten, schlurfte ich danach zum Bahnhof, krabbelte in den ICE nach Hannover, rollte mich zwischen ein paar Polizisten zum Schlafen zusammen und lernte wenig später den FC Nürnberg hassen. Offenbar waren die vielen Uniformierten nicht ohne Grund in den Bahnhof eingefallen.
Die Fußballfans waren jedoch nicht auf Randale aus, im Gegenteil, nach dem gewonnenen Spiel plauderten sie aufgeräumt mit zwei hübschen Polizistinnen - und kamen dann auf die geniale Idee, den Ladys etwas vorzusingen. Dabei beließen sie es nicht bei gesungenen Liebeserklärungen an ihren Verein, sie sangen vom Edelweiß und hohen Tannen und verstiegen sich in herzzerreißende Klagen um die verlorene Heimat im wunderschönen Riesengebirge.
Das Lied vom Rübezahl hat mich noch im Schlaf verfolgt, als die Sänger schon längst ausgestiegen waren. Ob die Polizistinnen den Gesang oder mein bald danach einsetzendes, allseits gefürchtetes Schnarchen mehr genossen haben, darüber mag ich nicht spekulieren. Doch als ich um 6.20 Uhr steifgefroren aus dem Zug kletterte (ich hätte die Bahn wegen der abgestellten Heizung eigentlich bei den Polizistinnen anzeigen sollen, das war fahrlässige Körperverletzung), spukte mir der alte Rübezahl noch immer im Kopf herum, und noch während ich dies hier tippe, singe ich immer wieder laut und falsch mit entzündetem Husten-Hals vom Rübezahl und seinen Zwär-her-gen.
Ich habe viel gelernt in Nürnberg.

 

Weitere Berichte vom Nürnberger Autorentreffen:
Nürnberger Autorentreffen 2011
Nürnberger Autorentreffen 2012
Nürnberger Autorentreffen 2015
Nürnberger Autorentreffen 2016
Nürnberger Autorentreffen 2017
Nürnberger Autorentreffen 2018
Nürnberger Autorentreffen 2019
Nürnberger Autorentreffen 2024

 

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Radio-Märchen jetzt im Online-Archiv

Geschrieben von Petra , in Aus Petras Werkstatt 14 Mai 2010 · 1.196 Aufrufe
Aus Petras Werkstatt und 7 weitere...
Rena Larfs Lesung mit meinen Märchen "Angelbär und Zappelzwerg" und "Das Märchen von der Gleichgültigkeit" sind ab jetzt im Online-Archiv von "1000 Mikes" zu finden. Hören könnt ihr die Radio-Sendung hier.

Nicht vergessen: Renas Lesung aus "Darthula, Tochter der Nebel" im "Fantasy-Channel" gibt es am 20. Juli hier.

Empfehlen möchte ich auch Renas Lesung aus Linda Budingers Roman "Unter dem Vollmond" am 15. Juni, ebenfalls bei 1000 Mikes im Fantasy-Channel. Mehr zur Lesung gibt es hier, meine Rezension zu Lindas Roman findet ihr hier.


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Linda Budinger: Unter dem Vollmond

Geschrieben von Petra , in Bücher - phantastisch 12 Mai 2010 · 1.685 Aufrufe
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Eine violette Aura, durchzuckt von Purpuradern - diese Person wird den Antritt ihrer Kur nicht mehr erleben. Fahlgrünes Licht, das langsam erlischt - so hatten ihre Eltern und ihre Schwester geleuchtet, bei jenem Verkehrsunfall, den die 13-jährige Verena als einzige überlebte. Eine kranke Aura mit blauen Funken - nein, so etwas hatte sie noch niemals gesehen ...

 

Krankenschwester als Heldin in Linda Budingers Roman

 

Die Krankenschwester Verena Seiler ist die Heldin in Linda Budingers neuem Roman „Unter dem Vollmond“. Seit sie als Kind ihre Familie sterben sah, kann sie in der Aura anderer Menschen deren Gesundheitszustand ablesen. Doch dann sieht sie eine Gestalt, deren Aura sie nicht deuten kann - im Stadtpark neben einer furchtbar zerstückelten Leiche. Der berüchtigte Serienmörder, dem die Presse den Namen „Lumpensammler“ gab, hat wieder zugeschlagen. Kurz darauf findet sich Verenas Foto in der Zeitung, verbunden mit dem Hinweis, sie sei die einzige Zeugin und könne wertvolle Hinweise auf den Täter geben.

 

"Unter dem Vollmond" erzählt von Alchimie und Zombies

 

Linda Budingers Roman steht in der Tradition der „gothic Novel“, Anspielungen auf englische Klassiker und ein Schloss mit einem vertrackten Grundriss lassen das vertraute Bild alter Schauerromane entstehen. Ein düster-geheimnisvoller Schlossherr und seine todkranke, aber dennoch sehr dominant auftretende Mutter, alchimistische Forschungen, Familiengeheimnisse und Ahnentafeln, vor langer Zeit verschwundene Mädchen, deren Leichen nie gefunden wurden, Zombies und die Suche nach dem ewigen Leben, dazu die Legende vom magischen „blauen“ Mond, dem zweiten Vollmond innerhalb eines Kalendermonats - das sind die Zutaten, aus denen Budinger ihre gruselige Geschichte braute.
Das Ganze ist spannend und flüssig erzählt, und man kann sich eines gewissen Grauens nicht erwehren. Es ist nicht leicht, diesen Roman wieder aus der Hand zu legen, der den Leser sehr schnell in seinen Bann zieht. Dabei entsteht die Gänsehaut weniger aus expliziter körperlicher Bedrohung der Heldin, obwohl die Begegnung mit dem „Lumpensammler“ und mit dem Schlossherrn nicht ungefährlich ist. Eher sind es Szenen wie Verenas Blick auf das uralte Foto eines der verschollenen Mädchen oder die Unmöglichkeit, aus diesem verqueren Schloss herauszukommen, die den Pulsschlag beschleunigen.

 

Faszinierende Illustrationen von Andrä Martyna

 

Einzig der Schluss, der etwas konstruiert wirkt, hätte eleganter gelöst werden können. Die Person, die dabei auftaucht, sollte eigentlich mit ihrer Motivation besser, ausführlicher und für den mitdenkenden Leser „fairer“ vorbereitet werden. Doch kommen Liebhaber eines Happy Ends nach dem großen Showdown voll auf ihre Kosten.
Sehr schön ist auch die Aufmachung des Buches, vor allem das stimmungsvolle Coverbild von Andrä Martyna. Doch auch die beiden Innen-Illustrationen, die im Fluss der Erzählung zum Innehalten und Zurückdenken einladen, sind gelungen und geben dem Buch seine besondere Note.

 

Fazit: Ein spannender Roman für gepflegte Gänsehautstunden. Unbedingt lesenswert.

 

Linda Budinger: Unter dem Vollmond. Taschenbuch. SiebenVerlag, 2010. 200 S., Euro 14,90.

 

Weitere Bücher von Linda Budinger

 

Eiswolf
Die Greifenritter von Alnoris I: Die Nebelburg

 

Hörbuch
Linda Budingers Schauergeschichten: Herz aus Stein

 

© Petra Hartmann




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Ohren gespitzt: drei Hör-Erlebnisse mit meinen Texten

Geschrieben von Petra , in Aus Petras Werkstatt 10 Mai 2010 · 1.052 Aufrufe
Aus Petras Werkstatt, Märchen und 6 weitere...
Rena Larf liest im Fantasy Channel aus meinem Roman "Darthula" vor. Wer die Geschichte noch nicht kennt, oder auch nach dem eigenen Lesen neugierig ist auf Renas Interpretation meines Textes, kann sich den 20. Juli schon einmal im Kalender anstreichen. Um 10 Uhr beginnt hier das Leseabenteuer.

Für Märchenfans weise ich noch einmal auf Renas Lesung im "Märchengarten" hin. Am 13. Mai um zehn Uhr beginnt die Sendung mit meinen Geschichten "Angelbär und Zappelzwerg" und "Das Märchen von der Gleichgültigkeit". Mehr Infos gibt es hier.

Wer sich frühzeitig mit Weihnachtsgeschenken eindecken möchte, kann ab jetzt mein Hörbuch "Weihnachten im Schneeland" auch in der "anfassbaren" Version erwerben. Nach dem Download-Angebot gibt es die von Karen Sünder gelesenen Märchen jetzt auch als CD. Bestellmöglichkeit hier.


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Calenberger Autoren lesen in Bennigsen

Geschrieben von Petra , in Unterwegs 09 Mai 2010 · 970 Aufrufe
Unterwegs

Die Jakobsmuschel im Blick, den Weg unter den Füßen, unterwegs, "um mich selbst zu finden - und wenn ich dabei noch dem lieben Gott begegnen sollte, wäre mir das auch recht ..."
Die herbe Stimme der 75-Jährigen hebt sich kaum, die Sätze reihen sich ohne Pathos und Schauspielerei aneinander, einmal hakt es mit dem Mikrophon. "Hab ich's jetzt kaputtgemacht?", fragt sie. Doch dann fließt die Geschichte über eine schicksalhafte Begegnung auf dem Jakobsweg und eine Liebe ohne Happy End vorwärts und hat das Publikum schnell in ihren Bann gezogen.

 

Inge Hübner und Karlfried Rose in der Bennigser Bibliothek

 

Träume, Märchen, Gedanken über den Tod und ein 120 Kilometer langer Fußmarsch auf dem Jakobsweg - die Calenberger Autoren hatten ein weites und zum Nachdenken anregendes Feld abgesteckt, als sie in der Bennigser Bibliothek aus ihren Werken lasen. Diesmal wurde der Abend bestritten vom Lokalmatador Karlfried Rose und seiner Autorenkollegin Inge Hübner aus Empelde. Bereits seit 2005 gehören die Lesungen in Bennigsen in den Terminplan der Schriftstellergruppe aus dem benachbarten Dorf Linderte.

 

Erinnerungen an frauenbewegte Zeiten und Pilger-Erfahrung auf dem Jakobsweg

 

"Sie gehört einer besonders seltenen Spezies an", stellt der 66-jährige Rose seine Lesepartnerin vor, "wir haben nur zwei Frauen." Sie zuckt die Achseln. Nein, mit den Männern gebe es keine Probleme. Immerhin stammt die gelernte Industriekauffrau aus "frauenbewegten Zeiten", hat früher einen Frauenverband geleitet und das Frauenzentrum in Empelde gegründet. Ob sie mit der Männerauswahl zufrieden sei? Sie lacht. "Ach, wir sind ja alles Grufties."
Dass ihr Wissen über den Pilgerpfad nicht angelesen oder ergoogelt ist, merkt man Hübners Geschichte an. Vor zehn Jahren war sie selbst unterwegs von Bilbao nach Santiago de Compostela, meist zu Fuß, aber auch mit dem Bus. So kann sie mit viel Lokalkolorit aufwarten und der tragischen Liebesgeschichte einen Rahmen von großer Authenzität geben.

 

"De mortuis nil nisi bene" - "Über Tote nichts reden, außer Gutes"

 

Das schwarzhumorige Kontrastprogramm dazu lieferte der ehemalige Lehrer Rose mit kräftiger, berufsschulerprobter Stimme und durch zahllose Lesungen in Bennigsen erprobter Modulation. Er dachte unter dem Motto "de mortuis nil nisi bene" darüber nach, warum man bei Beerdigungen plötzlich so viele gute Seiten und menschliche Züge der Verstorbenen geschildert bekommt - und durch welchen schrecklichen Fehler er selbst es verschuldet haben mag, dass der Verblichene ihm diese wunderbaren Eigenschaften niemals zeigte.
Der Bennigser hat bereits fünf Bände mit Lyrik und Erzählungen zusammengestellt. Die im Copyshop mit rotem Pappdeckel und Spiralbindung versehenen DIN-A-5-Bücher könne man durchaus käuflich erwerben, betont er. Sein neuestes Werk heißt "Von Tiefschwarz bis Dunkelgrau" und ist eine Zusammenstellung von unheimlichen Geschichten. An einen Verlag sei aber nicht zu denken, winkt Rose ab.
Ein trauriges Märchen aus Roses Feder und Hübners messerscharfe, spitzzüngige Schlussfolgerungen anhand der durchsichtigen Müllsäcke ihrer Nachbarn rundeten das Programm ab. Der Abend klang bei einem Glas Wein aus.
Ein weiteres Gastspiel der Calenberger in Bennigsen wird es im September geben. Der genaue Termin und die Besetzung stehen noch nicht fest.

 

Mehr zu den Calenberger Autoren gibt es unter www.calenberger-autorenkreis.de

 

 

© Petra Hartmann




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Elfenschrift als Ausstellungsstück

Geschrieben von Petra , in Elfenschrift 07 Mai 2010 · 694 Aufrufe
unterwegs, Elfenschrift

Die neue Ausstelllung "Alles Pflicht!" der Landesbibliothek in Hannover hat in einer der Vitrinen ein ganz besonderes Ausstellungsstück: Das Cover der aktuellen Elfenschrift mit seinem Engel-und-Teufel-Motiv sticht aus der Masse der dort vorgestellten Zeitungen und Zeitschriften geradezu hervor.

 

"Alles Pflicht" - Bibliothek zeigt ihre Pflichtexemplare

 

"Alles Pflicht", der Titel ist Programm: Die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek, bei der niedersächsische Verleger laut Gesetz Pflichtexemplare aller ihrer Druckerzeugnisse abliefern müssen, stellt hier eine Auswahl ihrer aktuellen Sammelstücke vor.
Repräsentativ kann die kleine Schau vermutlich aufgrund des begrenzten Raumes nicht sein. Laut Infotafel wird hier ein Querschnitt durch die angelieferten Periodika - also vorwiegend Zeitungen und Zeitschriften - geboten. Die Auswahl wird nicht einfach gewesen sein, immerhin gibt es allein bei den täglich erscheinenden Druckerzeugnissen 75 Titel, die in Hannover gesammelt werden.

 

Sehr viele Madsack-Blätter

 

Mir als Zeitungsmensch fiel auf, dass die Sache etwas Madsack-lastig geraten ist. Immerhin belegen die Produkte dieses Verlagshauses mit HAZ, NP, Heimatzeitungen und Stadtteilzeitungen zwei volle Vitrinen, und die HAZ ist auf zwei von vier Fotos auf dem Ausstellungsplakat das beherrschende Element, während ich keine Ausgabe der Bild Hannover gesehen habe. Auch die NDZ, meine alte Zeitung, hat mir ein wenig gefehlt, schließlich haben es sogar Leine-Deister-Zeitung und Deister-Leine-Zeitung zur Ausstellungswürdigkeit geschafft.

 

Elfenschrift und LARP-Zeit als Nachbarn

 

Offenbar wussten die Ausstellungsmacher das "kleine feine Literaturheftchen" aus Gronau nicht so recht einzuordnen: Die Elfenschrift landete in einer Vitrine mit dem Titel "Vermischtes". Dabei ist sie übrigens in guter Gesellschaft, denn direkt neben ihr liegt das Pflichtexemplar der LARP-Zeit.
Die Ausstellung "Alles Pflicht!" im Foyer der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek ist noch bis zum 26. Juni zu sehen.

 

Angehängtes Bild: elfie_ausstellung1a.jpg

 

 

© Petra Hartmann

 

Nachtrag:
Besprechungen zur aktuellen Elfenschrift gibt es
im Geisterspiegel (Leider auf der Seite nicht mehr vorhanden
auf LITERRA
und im Phantastischen Bücherbrief




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Dane Rahlmeyer: Rückkehr nach Kenlyn

Geschrieben von Petra , in Bücher - SF 05 Mai 2010 · 1.778 Aufrufe
Bücher - SF, Dane Rahlmeyer und 2 weitere...

Mit „Rückkehr nach Kenlyn“ legt Dane Rahlmeyer den zweiten Teil seiner Kenlyn-Saga vor. Ursprünglich war die Geschichte Kenlyns als Zweiteiler geplant, so wurde beim Erscheinen des ersten Bandes, „Drachenschiffe über Kenlyn“ im Jahr 2006 als zweiter und anschließender Roman „Kampf um Kenlyn“ angekündigt. Doch die Materie entpuppte sich als komplexer als Autor und Verlag gedacht hatten, das Manuskript wuchs an, und so wurden jetzt aus dem ursprünglichen Kenlyn II zwei Romane mit jeweils 400 Seiten. Sicherheitshalber vermerkt der Verlag im Innenteil und auf der Rückseite, dass Buch 2 und 3 eine Einheit bilden. Dennoch soll hier aus Gründen der Übersichtlichkeit zunächst der zweite Band besprochen werden.

 

Kenlyn - eine Welt zwischen Science Fiction und Fantasy

 

Der Roman verbindet Science-Fiction-Elemente mit denen der Phantastik. Der Verlag bezeichnet ihn daher als SciFi-Fantasy. Der Planet Kenlyn, gelegentlich auch Rubinstern genannt, wurde vor Jahrhunderten von den „hohen Völkern“ besiedelt. Die Angehörigen von vier sehr unterschiedlichen Rassen - außer den Menschen gibt es die katzenartigen Skria, die Echsenwesen Draxyll und kleine geflügelte Wesen namens Yadi - stammen ursprünglich von Te'Ra, dem Saphirstern, auf dem sie unter der Obhut der Götterwesen Sha Yang lebten. Eine furchtbare Katastrophe zwang in alter Legendenzeit zur Evakuierung des Saphirsterns, die Sha Yang schufen ein gewaltiges Portal und schafften die Bewohner hinüber nach Kenlyn. Das alte Volk der Sha Yang verschwand, doch sie ließen den Roboter Syl Ra Van zurück, der den Planeten noch immer als Gouverneur beherrscht, und allenthalben stößt man auf Kenlyn noch auf Überbleibsel ihrer Kultur, die auf dem Schwarzmarkt hohe Preise erzielen.

 

Fortsetzung von "Drachenschiffe über Kenlyn"

 

„Rückkehr nach Kenlyn“ setzt kurz nach dem Punkt ein, an dem „Drachenschiffe über Kenlyn“ endete: Die junge Endriel, Erbin und Kapitänin des Drachenschiffs „Korona“, hatte ihren Geliebten Kai durch ein wieder entdecktes Portal zum Saphirstern geflogen, wo er seinen sterbenden Mentor, den vermutlich letzten Sha Yang, auf seinem letzten Weg zur Seite steht. Nun ist es Zeit, Kai zurück nach Kenlyn zu holen. Seine Armschiene, ein altes Sha Yang-Artefakt, soll Endriel beim erneuten Öffnen des Portals helfen, dummerweise hat er der jungen Frau das Codewort zur Aktivierung der Schiene nicht verraten ...

 

Chaos, Inquisition und Bürgerkrieg auf Kenlyn

 

Derweil bricht auf Kenlyn die öffentliche Ordnung zusammen. Der Schattenkult, eine alte Vereinigung von Sha Yang-Gegnern noch aus Saphirsternzeiten, erhebt sich erneut und gewinnt mehr und mehr Anhänger - vor allem, da Gouverneur Syl Ra Van sich zunehmend in eine Paranoia hineinsteigert. Die Friedenswächter, einst eine von allen Völkern geachtete Polizeitruppe, werden von ihm zu einer Besatzerarmee umgestaltet, die die Bewohner Kenlyns überwachen sollen. Doch auch in den eigenen Reihen grassiert das Misstrauen, seit Syl Ra Vans Vertraute mit Mitteln wie aus der Inquisitionszeit nach heimlichen Anhängern des Schattenkaisers fahnden.

 

Glaubwürdiger Vier-Völker-Staat mit Tigern und Echsen

 

Wie schon der erste Band ist auch „Rückkehr nach Kenlyn“ spannend und mitreißend erzählt. Die Konstruktion der Vier-Völker-Gesellschaft, die beim Lesen des Klappentextes den Leser noch skeptisch machen kann, geht auf und wird plastisch und glaubwürdig dargestellt. Der stets übellaunige tigerartige Keru, die weise alte Echse Xeah oder die kleine gefügelte Nelen sind lebendige Charaktere, die man beim Lesen schnell ins Herz schließt.
Die eingängige, flüssig zu lesende Sprache und die weisen Zitate aus Kenlyns Literatur im Eingang jedes Kapitels machen Kenlyn zu einem besonderen Genuss. Die opulente Aufmachung mit Trudi Wenzel geschaffenen Illustrationen und einem Anhang, der eine kurze Einführung in Sprache und Alphabet der Kenlyner Völker bietet, ist ein zusätzlicher Pluspunkt des Romans.

 

Fazit: Eine würdige Fortsetzung der „Drachenschiffe über Kenlyn“. Das Warten hat sich gelohnt.

 

Dane Rahlmeyer: Rückkehr nach Kenlyn. Ein phantastischer Roman. Taschenbuch. Hexentorverlag, 2009. 410 S., Euro 12,50.

 

Zum dritten und letzten Teil: Kampf um Kenlyn

 

 

© Petra Hartmann








Vorschau: Das intergalaktische Bestiarium, 2025

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Was verbirgt sich hinter dem Tor des Krkt-jinn und warum verliert der Planet Light Lady seine Schwerkraft? Kann die Heimat der Regenbogenkatzen noch gerettet werden? Gibt es das sagenhafte Tier der Unordnung wirklich? Sind die irrsinnigen Prophezeiungen über das Wiedererwachen des unheiligen Urgottes Chthonio möglicherweise doch ernst zu nehmen? Und ist wirklich jeder dem Tod geweiht, der der Wurzel allen Übels begegnet?

Das Universum hat viele Wunder hervorgebracht, aber keines ist größer als das Leben. Ein paar der ungewöhnlichsten Lebewesen aller Welten sind in diesem intergalaktischen Bestiarium zu finden. Thomas Hofmann und Petra Hartmann haben sie aufgespürt.

 

Buch-Infos:

Das intergalaktische Bestiarium. Text: Petra Hartmann / Zeichnungen: Thomas Hofmann. Neustadt in Sachsen: Edition Dunkelgestirn, Mai 2025. 180 Seiten.
Reichhaltig mit Illustrationen von Thomas Hofmann versehen, zu denen die Texte von Petra Hartmann verfasst wurden. Gebunden in blaues Leinen, mit Leseband, silberner Prägung auf dem Buchrücken und Schutzumschlag. Versehen mit den Signumklischees der Autoren, nummeriert und auf 100 Exemplare limitiert. 32,90 Euro.

 

 

 

Das Herz des Donnervogels, 2023

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Ein Indianer taucht in dem verschlafenen Küstenstädtchen Kitty Hawk auf. Die Witwe Murdoch ist überzeugt, dass der Fremde ein Kundschafter ist und bald seine roten Spießgesellen zum Morden und Plündern mitbringen wird. Doch Junger Adler hat andere Pläne. Er träumt vom Fliegen und wartet auf das Eintreffen zweier verrückter Fahrradhändler.
Karl-May-Fans kennen Junger Adler bereits aus dem Roman Winnetous Erben. Die Vorgeschichte zu diesem Buch wird nun von Petra Hartmann erzählt.

 

Buch-Infos:
Petra Hartmann: Das Herz des Donnervogels

Band 18, Abenteuer-Roman
Exklusive Sammler-Ausgabe
Seiten: 282

Taschenbuch
VÖ: April 2023

2. Auflage: April 2024.
Künstler: MtP-Art (Mario Heyer)
Künstler (Innenteil): MtP-Art (Mario Heyer)
Preis: 12,95 Euro

 

Bestellen beim Blitz-Verlag

 

Das E-Book ist zum Preis von Euro 3,99 erhältlich.

Unter anderem bei Amazon

oder direkt beim Blitz-Verlag.

 

 

 

Falkenblut, 2020

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Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Widar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus ...

Es ist eine schaurige Welt, in der sich die junge Walküre behaupten muss. Doch Valkrys wäre keine echte Falkin, wenn sie einem Kampf aus dem Weg gehen würde. Todesmutig und mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor stürzt sie sich in die Begegnungen mit Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfen, Berserkern, Hexen, Meerungeheuern und dem furchtbaren Totenschiff Naglfari.

 

 

Petra Hartmann: Falkenblut.

Sibbesse: Hottenstein, 2020.

Broschiert, 247 S., Euro 11.

ISBN 978-3935928991

 

Bestellen im Hottenstein-Verlags-Shop

 

Bestellbar unter anderem bei Amazon

Hörbuch: Drachen! Drachen! 2020

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Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren. Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist - und gelegentlich fies!

Die Autoren: Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.

 

Herausgeber: Petra Hartmann, Frank G. Gerigk

Sprecher: Tim Schmidt

Blitz-Verlag

Ungekürzte Lesung

mp3-Download

611 Minuten, 495.91 MB

9783991093435

 

Zu bestellen unter anderem bei Thalia oder bei Amazon.

Nestis und die verbotene Welle, 2017

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Meerprinzessin Nestis und ihre Freunde sind sauer: Lehrer Seestern meint, dass laute Haifischmusik nichts für Kinder ist. Und der Kronrat stimmt ihm zu. Deshalb bekommt die Band »Ølpæst« Auftrittsverbot in der gesamten Nordsee. Doch plötzlich ist deren Musik überall zu hören: Ein Piratensender strahlt die Hits der Knorpelfischgang lautstark aus.

Als eine hochexplosive Kugelmine über dem blauen Glaspalast im Meer dümpelt und ein führungsloser Öltanker in die Nordsee einfährt, droht eine wirkliche Ölpest. Gelingt es den Meerkindern, ein Unglück zu verhindern?

 

Petra Hartmann: Nestis und die verbotene Welle. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Voraussichtlich ab Juni 2017 erhältlich.

Buch-Infos: ca. 152 Seiten, 14,2 x 20,6 cm, Hardcover, zahlreiche s/w-Illustrationen, mit Fadenheftung, Euro 14,90, ISBN 978-3-977066-00-1

 

Leseprobe

 

Bestellen beim Verlag Monika Fuchs.

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Demantin, 2016

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Demantin, der junge König von Antrium, liebt die griechische Königstochter Sirgamot. Doch ihr Vater ist strikt gegen die Hochzeit. Immerhin ist Sirgamot erst zwölf Jahre alt. So zieht Demantin in die Welt, um Ruhm zu erwerben, den Namen seiner Geliebten durch seine Taten zu verherrlichen und sich dem griechischen König als Schwiegersohn zu empfehlen. Er besteht heldenhafte Kämpfe, erwirbt sich die Freundschaft der Königin und des Königs von England und besiegt ein schauriges Meerweib. Letzteres allerdings erweist sich als verhängnisvoll. Denn die sterbende Unholdin verflucht Demantin und prophezeit, dass seine Geliebte mit dem üblen König Contriok verlobt werden soll. Kann Demantin noch rechtzeitig zurückkehren, um die Hochzeit zu verhindern?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Demantin. Ein Ritter-Epos
128 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 9-78-3-940078-34-6
8,95 EUR

 

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Leseprobe

 

Crane, 2016

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Gayol, der Sohn des ungarischen Königs, hat in jugendlichem Übermut den alten Hofmarschall seines Vaters zum Wettkampf herausgefordert und eine peinliche Niederlage erlitten. Aus Scham flüchtet er und gerät ins Reich des deutschen Kaisers, wo er unerkannt unter dem Namen Crane (Kranich) eine Stellung als Kämmerer annimmt und bald sehr beliebt ist. Doch als der Fremde und die Kaiserstochter einander näher kommen und Hofbeamten Unzucht und eine unstandesgemäße Liebschaft wittern, beginnt eine schwere Zeit für Königssohn und Kaiserstochter. Kann Gayol sich auf die Treue Acheloydes verlassen? Und kann die lebensbedrohliche Krankheit der Prinzessin noch geheilt werden?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Crane. Ein Ritter-Epos
84 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 978-3-940078-48-3
6,95 EUR

 

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Leseprobe

Hut ab, Hödeken! 2015

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Ein rasender Bischof auf dem Rennstieg.
Wegweiser, die sich wie von Geisterhand drehen.
Jäger in Todesangst.
Bierkutscher mit unheimlicher Fracht.
Ein stammelnder Mönch,
der plötzlich zum brillanten Redner wird.
Sollte da Hödeken seine Hand im Spiel haben?
Sagen um einen eigenwilligen Geist
aus dem Hildesheimer Land,
frisch und frech nacherzählt
von Petra Hartmann.

 

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken!

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

101 S., Euro 7,95.

ISBN 978-3-940078-37-7

 

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Leseprobe

Freiheitsschwingen, 2015

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Deutschland in den 1830er-Jahren: Für Handarbeit, arrangierte Ehe und Kinderkriegen hat die junge Bürgermeistertochter wenig übrig. Stattdessen interessiert sie sich für Politik und Literatur und greift sehr zum Leidwesen ihres Vaters selbst zur Feder, um flammende Texte für die Gleichberechtigung der Frau und die Abschaffung der Monarchie zu verfassen. Angestachelt von der revolutionären Stimmung des Hambacher Festes versucht sie, aus ihrem kleinbürgerlichen Dasein auszubrechen und sich als Journalistin zu behaupten. Gemeinsam mit ihrer großen Liebe verschreibt sie sich dem Kampf für ein freies, geeintes Deutschland und schlägt den Zensurbehörden ein Schnippchen. Die Geheimpolizei ist ihnen jedoch dicht auf den Fersen, und die junge Journalistin begeht den verhängnisvollen Fehler, ihre Gegner zu unterschätzen

 

Petra Hartmann: Freiheitsschwingen

Personalisierter Roman

München: Verlag Personalnovel, 2015

ca. 198 Seiten. Ab Euro 24,95.

(Einband, Schriftart und -größe, Covergestaltung etc. nach Wahl.)

 

Bestellen unter:

www.tinyurl.com/Freiheitsschwingen

 

Timur, 2015

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Wer ist der bleiche Jüngling im Verlies unter der Klippenfestung? Prinzessin Thia will ihn retten. Doch wer Timurs Ketten bricht, ruft Tod und Verderben aus der Tiefe hervor. Als der Blutmond sich über den Horizont erhebt, fällt die Entscheidung ...

 

Beigaben:

Nachwort zur Entstehung

Original-Erzählung von Karoline von Günderrode

Autorinnenbiografien

Bibliografie

 

Petra Hartmann: Timur

Coverillustration: Miguel Worms

Bickenbach: Saphir im Stahl, 2015.

ISBN: 978-3-943948-54-7

Taschenbuch, 136 S.

Euro 9,95

 

 

Ulf, 2015

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Ein Roman-Experiment mit ungewissem Ausgang: Ulf (Magisterstudent unbekannter Fachrichtung), stammt aus einem Dorf, das mehrmals jährlich überschwemmt wird. Zusammen mit Pastor Dörmann (Geistlicher unbekannter Konfession) und Petra (Biografin ohne Auftrag) überlegt er, was man dagegen tun kann. Als ein vegetarisches Klavier die Tulpen des Gemeindedirektors frisst und das Jugendamt ein dunkeläugiges Flusskind abholen will, spitzt sich die Situation zu. Nein, Blutrache an Gartenzwergen und wütende Mistgabelattacken sind vermutlich nicht die richtigen Mittel im Kampf für einen Deich ...
Mal tiefgründig, mal sinnlos, etwas absurd, manchmal komisch, teilweise autobiografisch und oft völlig an den Haaren herbeigezogen. Ein Bildungs- und Schelmenroman aus einer Zeit, als der Euro noch DM und die Bahn noch Bundesbahn hieß und hannöversche Magister-Studenten mit dem Wort "Bologna" nur eine Spaghettisauce verbanden.

 

Petra Hartmann:

Ulf. Ein Roman-Experiment in zwölf Kapiteln.

eBook

Neobooks 2015

Euro 2,99

Erhältlich unter anderem bei Amazon

Vom Feuervogel, 2015

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Ein Tempel in der Wüste. Heilige Männer, die sich dem Dienst des Feuervogels geweiht haben. Ein Hirtenjunge, der seinem Traum folgt. Aber wird der alte und kranke Phönix wirklich zu neuem Leben wiederauferstehen, wenn der Holzstoß niedergebrannt ist? Eine Novelle von Idealen und einer Enttäuschung, die so tief ist, dass kein Sonnenstrahl je wieder Hoffnung bringen kann.

 

Petra Hartmann:

Vom Feuervogel. Novelle.

Erfurt: TES, 2015.

BunTES Abenteuer, Heft 30.

40 Seiten, Euro 2,50 (plus Porto).

Bestellen unter:

www.tes-erfurt.jimdo.com

 

eBook:

Neobooks, 2015.

Euro 1,99.

Unter anderem bei Amazon

Nestis und die Hafenpiraten, 2014

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Endlich Sommerferien! Nestis und ihre Freunde freuen sich auf sechs Wochen Freiheit und Abenteuer. Doch ausgerechnet jetzt verhängt der Kronrat ein striktes Ausgehverbot für alle Meerkinder. Denn in der Nordsee treibt plötzlich ein furchtbares “Phantom† sein Unwesen. Möwen, Lummen und Tordalke werden von einem unheimlichen Schatten unter Wasser gezerrt und verschwinden spurlos.

Nestis beschließt, den Entführer auf eigene Faust zu jagen. Als ein Dackel am Strand von Achterndiek verschwindet, scheint der Fall klar: Die gefürchteten “Hafenpiraten" müssen dahinter stecken. Zusammen mit ihrem Menschenfreund Tom wollen die Meerkinder der Bande das Handwerk legen ...

Petra Hartmann: Nestis und die Hafenpiraten
Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014
ISBN 978-3-940078-84-1
14,90 EUR

 

 

Leseprobe unter

 

www.tinyurl.com/nestis2

Blitzeis und Gänsebraten, 2014

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Weihnachten im Potte †¦

†¦ ist so vielfältig wie die Menschen, die dort leben. Und deshalb findet sich auf diesem Bunten Teller mit 24 Hildesheimer Weihnachtsgeschichten für jeden etwas: romantische Erzählungen und freche Gedichte, Erinnerungen an die Nachkriegszeit, Geschichten von neugierigen Engeln, eifrigen Wichteln und geplagten Weihnachtsmännern. Der Huckup und die »Hildesheimer Weisen« fehlen auch nicht. Was es aber mit dem Weihnachtswunder an der B6 auf sich hat, erfahren Sie auf Seite 117. - Greifen Sie zu!

 

 

Petra Hartmann & Monika Fuchs (Hrsg.): Blitzeis und Gänsebraten. Hildesheimer Weihnachtsgeschichten.

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

144 Seiten | 12 x 17 cm | Paperback |

ISBN 978-3-9400787-57-5
8,90 EUR

 

Leseprobe

Beim Vorderhuf meines Pferdes, 2014

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Das Messer zuckte vor. Fauchend wich die riesige Katze zurück. Doch nur, um sofort wieder anzugreifen. Das Mädchen, das auf dem Leichnam seiner Stute kauerte, schien verloren.
Acht Jahre ist Steppenprinzessin Ziris alt, als sie bei einem Sandkatzenangriff ihr Lieblingspferd verliert. Ist es wirklich wahr, was ihr Vater sagt? "Alle Pferde kommen in den Himmel ..."
Drei Erzählungen aus der Welt der Nearith über edle Steppenrenner, struppige Waldponys und die alte graue Stute aus Kindertagen.

Petra Hartmann: Beim Vorderhuf meines Pferdes. Neue Geschichten aus Movenna. eBook, ca. 30 Seiten. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014. Euro 0,99.

Erhältlich unter anderem bei Amazon.

Darthula, 2014

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Darthula ist die Tochter eines irischen Kleinkönigs, der über das nebelreiche Land Selama herrscht. Als schönste Prinzessin Irlands lebt sie allerdings nicht ungefährlich. Als sie den mächtigen König Cairbar abweist und ihm nicht als seine Braut folgen will, nimmt das Unheil seinen Lauf. Cairbar überzieht das kleine Selama mit Krieg und Vernichtung und rottet Darthulas Familie aus. Mit ihrem Geliebten Nathos wagt die junge Frau die Flucht über die stürmische See. Aber Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...

Beigaben zur Neuausgabe:
Vorwort der Autorin mit Infos zur Entstehungsgeschichte
Übersetzung des "ossianischen Originals"
Autorinnenbiographie und Veröffentlichungsliste

Buch-Informationen:
Petra Hartmann: Darthula, Tochter der Nebel.
Bickenbach: Verlag Saphir im Stahl, 2014.
Taschenbuch. 126 S., Euro 9,95.
ISBN 978-3-943948-25-7

Bestellen bei Saphir im Stahl

Pressearbeit für Autoren, 2014

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Petra Hartmann, Autorin und langjährige Lokalredakteurin, gibt Tipps für die Pressearbeit vor Ort. Sie erklärt die Wichtigkeit der „Ortsmarke“ für eine Zeitung, gibt Tipps zum Schreiben von Artikeln, zum guten Pressefoto und zum Umgang mit Journalisten. Anschaulich, verständlich, praxisorientiert und für Autoren jedes Genres anwendbar.

Petra Hartmann: Pressearbeit für Autoren. So kommt euer Buch in die Lokalzeitung.
eBook. Neobooks, 2014. Ca. 30 Seiten.
Euro 1,99
Diverse Formate, für alle gängigen eBook-Reader.
Erhältlich z.B. bei Amazon, eBook.de, Thalia, Hugendubel, Weltbild u.a.

Nestis und der Weihnachtssand, 2013

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Als kleine Weihnachtsüberraschung gibt es für Fans des "großen" Nestis-Buchs "Nestis und die verschwundene Seepocke" jetzt ein kleines bisschen Weihnachtssand: Der Verlag Monika Fuchs hat aus der "Ur-Nestis", einem Helgoland-Märchen aus dem Jahr 2007, jetzt ein eBook gemacht. Mit einem wunderschönen Cover von Olena Otto-Fradina und mit ein paar exklusiven Einblicken in Nestis' Nordseewelt.

Klappentext:
"November 2007: Orkantief Tilo tobt über die Nordsee und reißt große Teile der Helgoländer Düne ins Meer. Wer soll nun die Robbenküste reparieren? Meerjungfrau Nestis wünscht sich einfach mal vom Weihnachtsmann 500.000 Kubikmeter Sand ..."

Bonus-Material:
Die Autorin im Interview mit Wella Wellhorn von der Meereszeitung "Die Gezeiten"
XXL-Leseprobe aus "Nestis und de verschwundene Seepocke"

Petra Hartmann: Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013. 99 Cent.

Erhältlich für den Amazon-Kindle

Nestis und die verschwundene Seepocke, 2013

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Eine ausführliche Leseprobe findet ihr hier:
www.tinyurl.com/nestis


Wütend stampft Meerjungfrau Nestis mit der Schwanzflosse auf. Ihre Schwester Undine ist von den Menschen gefangen worden – und weder Meerkönig noch Kronrat wagen, die Kleine zu retten. Aber Nestis fürchtet sich nicht einmal vor den furchtbarsten Monstern des Meeres. Zusammen mit ihren Freunden bricht sie auf zur Rettungsaktion, und es zeigt sich, dass tollpatschige Riesenkraken und bruchrechnende Zitteraale großartige Verbündete sind.
Petra Hartmann entführt ihre Leser in eine etwas andere Unterwasserwelt mit viel Humor und Liebe zum Detail. Trotz des phantastischen Meermädchen-Themas findet der Leser auch sehr viel naturnahe Beobachtungen aus Nord- und Ostsee, lernt die Meerbewohner und ihre Probleme kennen. Dabei werden unter anderem auch die Meeresverschmutzung, Fischerei und die wenig artgerechte Haltung von Haien in Aquarien behandelt.
Zauberhaft dazu die Zeichnungen von Olena Otto-Fradina.

Text: Petra Hartmann
Bilder: Olena Otto-Fradina
| Hardcover | 14,8 x 21 cm
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2013
151 S., Euro 14,90
ISBN 978-3-940078-64-3


eBook:
Amazon-Kindle, 2154 KB
Euro 6,99
http://amzn.to/JJqB0b

Autorenträume, 2013

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Autorinnen und Autoren schicken ihre Leser in vergangene Zeiten, ferne Länder, phantastische Welten, spannende Abenteuer und bringen sie zum Träumen.
Wovon aber träumen Autoren? Vom Nobelpreis? Vom Bestseller? Vom Reich-und-berühmt-werden? Oder einfach nur davon, eines Tages vom Schreiben leben zu können? Vom Lächeln auf dem Gesicht eines Kindes, wenn das neue Märchen vorgelesen wird? Oder sind es schreckliche Albträume, die der angebliche Traumberuf mit sich bringt? Werden Schriftsteller nachts im Schlaf gar von Verlegern, Lektoren, Rezensenten oder Finanzbeamten bedroht?
Monika Fuchs und Petra Hartmann starteten eine »literarische Umfrage«, wählten aus den über 300 Antworten 57 phantasievolle Beiträge aus und stellten sie zu diesem Lesebuch zusammen. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des Autorenalltags und träumen Sie mit!
Von jedem verkauften Buch wird 1 Euro an das Hilfswerk Brot & Bücher e.V. der Autorin Tanja Kinkel gespendet, die auch das Geleitwort zum Buch schrieb.

Petra Hartmann und Monika Fuchs (Hrsg.):
Autorenträume. Ein Lesebuch.
ISBN 978-3-940078-53-7
333 S., Euro 16,90

Bestellen beim Verlag Monika Fuchs

Mit Klinge und Feder, 2013

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Phantasie statt Völkerschlachten - das war das Motto, unter dem die Phantastik Girls zur Schreibfeder griffen. Mit Humor, Gewitztheit und ungewöhnlichen Einfällen erzählen sieben Autorinnen ihre Geschichten jenseits des Mainstreams der Fantasy. Kriegerinnen und gut bewaffnete Zwerge gehören dabei genau so zum Personal wie sprechende Straßenlaternen, Betonfresser oder skurrile alte Damen, die im Bus Anspruch auf einen Behindertensitzplatz erheben. Dass es dennoch nicht ohne Blutvergießen abgeht, ist garantiert: Immerhin stecken in jeder der Storys sechs Liter Herzblut. Mindestens.

Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns.
Mit Geschichten von Linda Budinger, Charlotte Engmann, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl.
Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. 978-3943378078
247 S., Euro 9.
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eBook:
396 KB, Euro 5,49.
Format: Kindle
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Das Serum des Doctor Nikola, 2013

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Berlin, 1927. Arbeitslos, pleite und mit der Miete im Rückstand: Bankierssohn Felix Pechstein ist nach dem "Schwarzen Freitag" der Berliner Börse ganz unten angekommen. Da erscheint das Angebot, in die Dienste eines fremden Geschäftsmannes zu treten, eigentlich als Geschenk des Himmels. Doch dieser Doctor Nikola ist ihm mehr als unheimlich. Vor allem, als Felix den Auftrag erhält, Nikola zu bestehlen ...

Petra Hartmann: Das Serum des Doctor Nikola
Historischer Abenteuerroman.
ISBN 978-3-938065-92-1
190 S., 12,95 Euro.
Bestellen beim Wurdack-Verlag

Leseprobe

Hörbuch: Der Fels der schwarzen Götter, 2012

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Bei einer Mutprobe begeht der junge Ask einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat.
Bald wissen die Völker des Berglandes nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...

Der Fels der schwarzen Götter.
Hörbuch. 8 Stunden, 57 Minuten.
Sprecherin: Resi Heitwerth.
Musik: Florian Schober.
Action-Verlag, 2012.
CD/DVD: 16,95 Euro
mp3-Download: 11,95 Euro

Hörbuchfassung des 2010 im Wurdackverlag erschienenen Buchs "Der Fels der schwarzen Götter".

Termine

Lesungen

 

Freitag, 4. April: "Das Herz des Donnervogels". Lesung im Wäschegeschäft Holzberg Dessous und mehr, Hokenstraße 13, Goslar. Beginn: 18.30 Uhr.

 

Samstag, 26. April: Kurzgeschichten und Vorgucker auf das "intergalaktische Bestiarium". Lesung auf dem Conventus Leonis, Kinder- und Jugendzentrum Mühle, An der Neustadtmühle 3, 38100 Braunschweig. Beginn: 12.30 Uhr.

 

Samstag, 10. Mai: Lesung aus "Das intergalaktische Bestiarium" auf dem Marburg-Con. Zusammen mit Künstler Thomas Hofmann und Verleger Eric Hantsch. Bürgerhaus Weimar (Lahn) - Niederweimar, Herborner Straße 36, 35096 Niederweimar. Uhrzeit folgt.

 

Donnerstag, 26. Juni: Lesung aus "Das intergalaktische Bestiarium". Haus des Buches / Literaturhaus, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig. Zusammen mit Thomas Hofmann. Beginn: 19.30 Uhr. Eintritt: 2 Euro.

 

 

Buchmessen, Cons, Büchertische

 

Samstag, 10. Mai: Marburg-Con. Bürgerhaus Weimar (Lahn) - Niederweimar, Herborner Straße 36, 35096 Niederweimar. Beginn: 10 Uhr. Ich bin mit einem Büchertisch und einer Lesung vertreten. Infos folgen.

 

Donnerstag, 29. Mai: Ich bin beim Nürnberger Autorentreffen mit dabei und werde auch auf dem Büchertisch vertreten sein.

 

 

Links

Meine Heimseite:

www.petrahartmann.de

 

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Nestis auf Facebook:

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Die Falkin auf Facebook:

https://www.facebook.com/FalkinValkrys

 

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Biografie

Petra Hartmann, Jahrgang 1970, wurde in Hildesheim geboren und wohnt in Sillium. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft in Hannover. Auf den Magisterabschluss folgten die Promotion mit einer Doktorarbeit über den jungdeutschen Schriftsteller Theodor Mundt und ein zweijähriges Volontariat bei der Neuen Deister-Zeitung in Springe. Anschließend war sie dort fünf Jahre Lokalredakteurin. Ferner arbeitete sie für die Leine-Zeitung in Neustadt am Rübenberge, die Nordsee-Zeitung in Bremerhaven, die Neue Presse in Hannover und die Volksstimme in Gardelegen. Derzeit ist sie bei der Goslarschen Zeitung beschäftigt.
Als Schriftstellerin liebt sie vor allem das fantastische Genre. Sie verfasst hauptsächlich Fantasy und Märchen. Bekannt wurde sie mit ihren Fantasy-Romanen aus der Welt Movenna. Mit den Abenteuern der Nordsee-Nixe Nestis legte sie ihre erste Kinderserie vor. Sie errang mit ihren Geschichten dreimal den dritten Platz bei der Storyolympiade und wurde 2008 mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet.

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Leserunden zum Nachlesen

Leserunde zu "Darthula, Tochter der Nebel" auf Lovelybooks. Mit Autorin Petra Hartmann und Cover-Künstler Miguel Worms: http://www.lovelyboo...nde/1201913120/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Nestis und die verschwundene Seepocke": Mit Autorin Petra Hartmann und Verlegerin Monika Fuchs:

http://www.lovelyboo...nde/1166725813/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Mit Klinge und Feder": Mit den Autorinnen Linda Budinger, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl: http://www.lovelyboo...nde/1156671163/

 

Leserunde zu "Falkenblut" auf Lovelybooks: https://www.lovelybo...263/2687604262/

Geschichten über Nestis

Bücher
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

"Nestis und die verbotene Welle. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.

 

Mini-Buch

"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.

eBooks
"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.

"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

Hörbuch
"Eine Hand voll Weihnachtssand." In: Petra Hartmann: "Weihnachten im Schneeland". Gelesen von Karin Sünder. Mit Musik von Simon Daum. Essen: Action-Verlag, 2010. (mp3-Download und CD-ROM)

Beiträge zu Anthologien
"Weihnachtssand für Helgoland." In: "Wenn die Biiken brennen. Phantastische Geschichten aus Schleswig-Holstein." Hrsg. v. Bartholomäus Figatowski. Plön: Verlag 71, 2009. S. 163-174.

Hödeken-Lesestoff

Buch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. 101 S., Euro 7,95. ISBN 978-3-940078-37-7. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

 

Hörbuch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. 2 CD. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Euro 14,95. ISBN: 978-3940078414. Unter anderen erhältlich bei Amazon.

 

eBook

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

 

Geschichten

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg. In: Hildesheimliche Autoren e.V.: Hildesheimer Geschichte(n). Ein Beitrag zum 1200-jährigen Stadtjubiläum. Norderstedt: Book on Demand. 196 S., Euro 9,99. ISBN 978-3734752698. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

Die glücklose Hasenjagd. In: MVP-M. Magazin des Marburger Vereins für Phantastik. Marburg-Con-Ausgabe. Nr. 19b. S. 36-40.

 

Lesung

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg, Radio Tonkuhle, Sendung vom April 2015.

 

Movenna-Kompass

Übersicht über die Romane und Erzählungen aus Movenna


Bücher

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2004. 164 S.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2007. 188 S.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2010. 240 S.

 

eBooks

 

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Beim Vorderhuf meines Pferdes. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Hörbuch

Der Fels der schwarzen Götter. Action-Verlag, 2012.


Movennische Geschichten in Anthologien und Zeitschriften

Die Krone Eirikirs. In: Traumpfade (Anthologie zur Story-Olympiade 2000). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2001. S. 18-25.
Flarics Hexen. In: Geschöpfe der Dunkelheit (Anthologie zur Story-Olympiade 2001). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2002. S. 22-28.
Raubwürger. In: Kurzgeschichten, September 2004, S. 20f.
Furunkula Warzenkraish. Elfenschrift, dritter Jahrgang, Heft 2, Juni 2006. S. 10-14.
Der Leuchtturm am Rande der Welt. In: Elfenschrift, vierter Jahrgang, Heft März 2007, S. 18-21.
Gewitternacht. In: Im Bann des Nachtwaldes. Hrsg. v. Felix Woitkowski. Lerato-Verlag, 2007. S. 57-60.
Pfefferkuchen. In: Das ist unser Ernst! Hrsg. v. Martin Witzgall. München: WortKuss Verlag, 2010. S. 77-79.
Winter-Sonnenwende. In: Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns. Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. S. 51-59.
Der Reiter auf dem schwarzen Pferd. Ebd. S. 60-68.

Die Blaubeerbrücke. In: Met-Magie. Hrsg. v. Amandara M. Schulzke und Nadine Muriel. Hamburg: Acabus Verlag, 2022. S. 163-174.

 

 

Movennische Geschichten in Fanzines

Föj lächelt. In: Alraunenwurz. Legendensänger-Edition Band 118. November 2004. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 23.
Raubwürger. In: Drachenelfen. Legendensänger-Edition Band 130. Januar 2006. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 3-5.
Goldauge. In Phantastische Geschichten mit den Phantastik Girls. (Broschüre der Phantastik Girls zum MarburgCon 2007)


Aufsätze

Wie kann man nur Varelian heißen? Über das Unbehagen an der Namensgebung in der Fantasy. In: Elfenschrift, 5. Jahrgang, März 2008. S. 16f.


Movennische Texte online

Aus "Geschichten aus Movenna":
König Surbolds Grab
Das letzte Glied der Kette
Brief des Dichters Gulltong
Der Kranich
Die Rückkehr des Kranichs

Aus "Ein Prinz für Movenna":
Der Leuchtturm am Rand der Welt
Furunkula Warzenkraish
Gewitternacht

Aus "Der Fels der schwarzen Götter":
Der Waldalte
Hölzerne Pranken
Im Bann der Eisdämonen

Die Bibliothek der Falkin

Übersicht über die Romane und Novellen über die Walküre Valkrys, genannt "die Falkin"

Bücher

Die letzte Falkin. Heftroman. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2010.
Falkenblut. Sibbesse: Hottenstein-Verlag, Sommer 2020.

eBooks

Falkenblut. Vier Fantasy-Romane. eBook-Ausgabe. Chichili und Satzweiss.com, 2012. (vergriffen)

Falkenfrühling. Novelle. eBook. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2011. (vergriffen)

Falkenfrühling. Novelle. In: Best of electronic publishing. Anthologie zum 1. Deutschen eBook-Preis 2011. eBook. Chichili und Satzweiss.com, 2011. (unter anderem erhältlich bei Thalia und Amazon)


Aufsatz

Aegirs Flotte - ein Nachruf. In: Fandom Observer, Dezember 2011. S. 16-18. Online-Magazin und Blogversion

Drachen! Drachen! 2012

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Frank G. Gerigk & Petra Hartmann (Hrsg.)
DRACHEN! DRACHEN!
Band 01, Drachen-Anthologie
ISBN: 978-3-89840-339-9
Seiten: 384 Taschenbuch
Grafiker: Mark Freier
Innengrafiker: Mark Freier
Preis: 14,95 €
Bestellen beim Blitz-Verlag

Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren.
Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist - und gelegentlich fies!

Die Autoren:
Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.
Originalveröffentlichung!

Die Schlagzeile, 2011/2012

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Petra Hartmann: Die Schlagzeile.
Personalisierbarer Roman.
PersonalNovel Verlag, 2011.
eBook: PersonalNovel, 2012.
Personalisieren und bestellen

Verschlafen und idyllisch liegen sie da, die Orte Barkhenburg, Kleinweltwinkel und Reubenhausen. Doch dann stört der Diebstahl einer Heiligenfigur die Ruhe: Ein jahrhundertealter Hass bricht wieder aus und ein hitziger Streit entflammt, der aus Freunden Feinde und aus friedlichen Nachbarn sich prügelnde Gegner macht. Mittendrin: Eine Journalistin, die bereit ist, für eine Schlagzeile im Sommerloch alles zu geben. Mit viel Einsatz und einer Prise Humor versucht sie, das Geheimnis um die verschwundene Hubertus-Statue aufzuklären, und muss sich dabei mit erregten Politikern, aufgebrachten Dorfbewohnern und einem nervösen Chefredakteur herumschlagen. Aber die Journalistin lässt sich nicht unterkriegen - bis ihr ein Anruf fünf Minuten vor Redaktionsschluss die Schlagzeile zunichtemacht...

Falkenblut, 2012

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Petra Hartmann: Falkenblut.
Vier Romane in einem Band.
E-Book
Satzweiss.com - chichili agency, 2012.
3,99 Euro

 

Nicht mehr lieferbar!

Neuausgabe in Vorbereitung.


Die Abenteuer der jungen Walküre Valkrys beginnen an ihrem ersten Arbeitstag und ausgerechnet dort, wo die germanischen Götter- und Heldensagen enden: Ragnarök, die Endzeitschlacht, ist geschlagen, Götter und Riesen haben sich gegenseitig aufgerieben, die wenigen Überlebenden irren ziellos durch die Trümmer des zerbrochenen Midgard. An der Seite des neuen Götterkönigs Widar muss sich Valkrys nun behaupten. Dabei trifft sie auf Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfe, Berserker, Hexen, riesenhafte Meerungeheuer und das furchtbare Totenschiff Naglfari. Leseempfehlung ab 12 Jahren.

Meine Bücher 1998 - 2011

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Petra Hartmann
Falkenfrühling
eBook
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN: 978-3-939139-59-1

Wegen Verkauf des Arcanum-Verlags ist die Ausgabe nicht mehr erhältlich, aber die Zweitveröffentlichung in der eBook-Anthologie "Best of electronic publishing" gibt es noch als epub oder Kindle-Ausgabe.

Valkrys träumt davon, eine echte Walküre zu sein. Sie springt, noch Kind, vom Dach des Langhauses.
Alle Ermahnungen ihrer Eltern sind vergeblich, sie macht sich an den Aufstieg zum Gipfel der nahen Klippe, besessen vom "Traum vom Fliegen" ...

Fünfter Platz beim Deutschen eBook-Preis 2011.

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Petra Hartmann
Die letzte Falkin
Roman.
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-62-1
Bestellen beim Arcanum-Verlag

Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Vidar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus †¦


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Petra Hartmann
Der Fels der schwarzen Götter
Roman
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-64-8
Bestellen beim Wurdack-Verlag


Hochaufragende Felswände, darin eingemeißelt weit über tausend furchteinflößende Fratzen, die drohend nach Norden blicken: Einer Legende zufolge sind die schwarzen Klippen das letzte Bollwerk Movennas gegen die Eisdämonen aus dem Gletscherreich.
Doch dann begeht der junge Ask bei einer Mutprobe einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat. Und die Völker des Berglandes wissen bald nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...


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Petra Hartmann
Darthula
Heftroman
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-32-4
Bestellen beim Arcanum-Verlag


Darthula, die schönste Prinzessin der Nebellande, beschwört Krieg, Tod und Vernichtung über ihr heimatliches Selama herauf, als sie den Heiratsantrag des mächtigen Königs Cairbar ausschlägt. Zusammen mit ihrem Geliebten flüchtet sie in einem kleinen Segelboot übers Meer. Doch Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...


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Petra Hartmann
Weihnachten im Schneeland
Hörbuch
Action-Verlag
Download bei Audible
CD bestellen beim Action-Verlag

WEIHNACHTEN IM SCHNEELAND von Petra Hartmann vereint vier wundervolle Kurzgeschichten für Kinder ab 6 Jahren. Schon die Titel regen die Phantasie der Kleinen an und verleiten zum Schmunzeln und Staunen:
- "Der Reserve-Weihnachtsmann"
- "Die Weihnachts-Eisenbahn"
- "Eine Handvoll Weihnachtssand"
- "Paulchen mit den blauen Augen"



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Petra Hartmann
Ein Prinz für Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-24-9
Bestellen

Mit dem Schild oder auf dem Schild
- als Sieger sollst du heimkehren oder tot.
So verlangt es der Ehrenkodex des heldenhaften Orh Jonoth. Doch der letzte Befehl seines sterbenden Königs bricht mit aller Kriegerehre und Tradition: "Flieh vor den Fremden, rette den Prinzen und bring ihn auf die Kiesinsel." Während das Land Movenna hinter Orh Jonoth in Schlachtenlärm und Chaos versinkt, muss er den Gefahren des Westmeers ins Auge blicken: Seestürmen, Riesenkraken, Piraten, stinkenden Babywindeln und der mörderischen Seekrankheit ....


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Petra Hartmann
Geschichten aus Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-00-1
Bestellen


Verwünschte Hexen!
Warum zum Henker muß König Jurtak auch ausgerechnet seinen Sinn für Traditionen entdecken?
Seit Jahrhunderten wird der Kronprinz des Landes Movenna zu einem der alten Kräuterweiber in die Lehre gegeben, und der Eroberer Jurtak legt zum Leidwesen seines Sohnes großen Wert auf die alten Sitten und Gebräuche. Für den jungen Ardua beginnt eine harte Lehrzeit, denn die eigenwillige Lournu ist in ihren Lektionen alles andere als zimperlich ...


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Wovon träumt der Mond?
Hrsg. v. Petra Hartmann & Judith Ott
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-37-2
Bestellen

Der Mond - König der Nacht und gleichsam Verbündeter von Gut und Böse ... Seit jeher ranken sich Legenden voller Glauben und Aberglauben um sein Licht, das von den einen als romantisch verehrt und von den anderen als unheimlich gefürchtet wird. Seine Phasen stehen für das Werden und Vergehen allen Lebens, er wacht über die Liebenden, empfängt die Botschaften der Suchenden, Einsamen und Verzweifelten und erhellt so einiges, was lieber im Dunkeln geblieben wäre. 39 Autorinnen und Autoren im Alter von 12 bis 87 Jahren sind unserem nächtlichen Begleiter auf der Spur gewesen. In 42 erfrischend komischen, zutiefst nachdenklichen und manchmal zu Tränen rührenden Geschichten erzählen sie die Abenteuer von Göttin Luna und Onkel Mond, von erfüllten und verlorenen Träumen, lassen Perlmuttschmetterlinge fliegen und Mondkälber aufmarschieren. Und wer denkt, dass nur der Mann im Mond zuweilen die Erde besucht, irrt sich! Auch umgekehrt erhält er gelegentlich unverhofften Besuch dort oben.


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Drachenstarker Feenzauber
Herausgegeben von Petra Hartmann
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-28-0
Bestellen

Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen geben sich in diesem Buch ein Stelldichein.
51 Märchenerzähler im Alter von zwölf bis 76 Jahren haben die Federn gespitzt und schufen klassische und moderne Märchen, lustige, melancholische, weise und bitterböse Erzählungen, so bunt wie das Leben und so unvergesslich wie das Passwort eines verhexten Buchhalters.


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Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension.
Die jungdeutschen Autoren nach 1835.
ibidem-Verlag
ISBN 978-3-89821-958-7
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Das Junge Deutschland“ - dieser Begriff ist untrennbar verbunden mit dem Bundestagsbeschluss vom 10. Dezember 1835, durch den die Werke der fünf Schriftsteller Heinrich Heine, Theodor Mundt, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg und Heinrich Laube verboten wurden. Das Verbot markierte Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt einer literarischen Bewegung, die erst wenige Jahre davor begonnen hatte. Die Wege der Autoren trennten sich. Und doch gab es auch danach immer wieder Begegnungen und Berührungspunkte.
Petra Hartmann zeichnet die Wege der Verbotenen und ihrer Verbündeten nach und arbeitet Schnittstellen in den Werken der alt gewordenen Jungdeutschen heraus. Sie schildert insbesondere die Erfahrungen der Autoren auf der Insel Helgoland, ihre Rolle in der Revolution von 1848, aber auch die Versuche der ehemaligen Prosa-Schriftsteller, sich als Dramatiker zu etablieren. Irgendwo zwischen Anpassung und fortwährender Rebellion mussten die Autoren ihr neues Auskommen suchen, endeten als gescheiterte Existenzen im Irrenhaus oder als etablierte Literaten, die doch körperlich und seelisch den Schock von 1835 nie ganz verwunden hatten, sie leiteten angesehene Theater oder passten sich an und gerieten nach Jahren unter strenger Sonderzensur beim Publikum in Vergessenheit. Die vorliegende Untersuchung zeigt, was aus den Idealen von 1835 wurde, wie vollkommen neue Ideen - etwa die Debatte um Armut und Bildung - in den Werken der Jungdeutschen auftauchten und wie die Autoren bis zum Ende versuchten, ihr „Markenzeichen“ - ihren Stil - zu bewahren.


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Von Zukunft trunken und keiner Gegenwart voll
Theodor Mundts literarische Entwicklung vom Buch der Bewegung zum historischen Roman
Aisthesis-Verlag
ISBN: 3-89528-390-8
Bestellen beim Aisthesis-Verlag

Theodor Mundt - Schriftsteller, Zeitschriftenherausgeber, Literaturwissenschaftler und Historiker - verdankt seinen Platz in der Literaturgeschichte vor allem dem Umstand, daß seine Veröffentlichungen am 10. Dezember 1835 verboten wurden. Das vom deutschen Bundestag ausgesprochene Verbot, das sich gegen die vermeintlichen Wortführer des "Jungen Deutschland", Heine, Gutzkow, Laube, Wienbarg und eben Theodor Mundt richtete, war vermutlich die entscheidende Zäsur in den literarischen Karrieren aller Betroffenen. Daß sie mit dem schon berühmten Heinrich Heine in einem Atemzug genannt und verboten wurden, machte die noch jungen Autoren Gutzkow, Laube, Mundt und Wienbarg für ein größeres Publikum interessant. Doch während Gutzkow und auch Laube im literarischen Bewußtsein präsent blieben, brach das Interesse an Mundt und seinen Werken schon bald nach dem Verbot fast gänzlich ab. Seine weitere Entwicklung bis zu seinem Tod im Jahr 1861 wurde von der Literaturwissenschaft bislang so gut wie vollständig ignoriert. Diese Lücke wird durch die vorliegende Studie geschlossen. Nachgezeichnet wird der Weg von den frühen Zeitromanen des jungen Mundt bis hin zu den historischen Romanen seines Spätwerks.


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Faust und Don Juan. Ein Verschmelzungsprozeß,
dargestellt anhand der Autoren Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt
ibidem-Verlag
ISBN 3-932602-29-3
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Faust und Don Juan sind die Gipfel der modernen christlich-poetischen Mythologie", schrieb Franz Horn bereits 1805 und stellte erstmalig beide Figuren, speziell den Faust Goethes und den Don Giovanni Mozarts, einander gegenüber. In den Jahren darauf immer wieder als polar entgegengesetzte Gestalten aufgefaßt, treten Faust und Don Juan in den unterschiedlichsten Werken der Literaturgeschichte auf.

Bei Lenau sind sie Helden zweier parallel aufgebauter Versepen, bei Grabbe begegnen sie sich auf der Bühne und gehen gemeinsam zugrunde. Theodor Mundt stellt als Lebensmaxime auf, man solle beides, Faust und Don Juan, in einer Person sein und beide in sich versöhnen.

Anhand der Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt zeichnet Petra Hartmann die Biographien Fausts und Don Juans in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach, einer Zeit, die beide Helden stark prägte und auch für heutige Bearbeitungen beider Stoffe grundlegend ist."

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