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PetraHartmann



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Feuervogel: "erfrischende Neuinterpretation"

Geschrieben von Petra , in Feuervogel 23 Dezember 2016 · 1.264 Aufrufe
Aus Petras Werkstatt, Phönix und 2 weitere...
Blognachbar Sierra hat meine Novelle "Vom Feuervogel" gelesen. Er vergibt 3,5 von 5 Punkten, lobt die Neuinterpretation und findet, ein bisschen weniger Pathos hätte es stellenweise auch getan. In seiner Rezension im "Metaphernpark" schreibt er,

"... dass Hartmann durchwegs eine erfrischende Neuinterpretation des Phönix-Mythos gelingt, indem sie eigene literarische und sogar philosophische Akzente setzt. Die hymnisch anmutende Sprache der Erzählung korrespondiert im Kern gut mit dem Phönix-Plot, wenn auch stellenweise eine Spur weniger Pathos in der Erzählweise nicht von Nachteil gewesen wäre. Besonders für Freunde von Fantasy-Stories, die klassische Mythen aufgreifen, kann der »Feuervogel« wärmstens empfohlen werden."

Die vollständige Rezension findet ihr hier:
http://www.scifinet....besprechungen/

Weitere Besprechungen zum "Feuervogel":
Rezension im Phantastischen Bücherbrief
Buchvorstellung im Newsletter der Hildesheimlichen Autoren


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Miriam Rademacher: Talisman und die blauen Rätsel

Geschrieben von Petra , in Bücher - Abenteuer 22 Dezember 2016 · 2.859 Aufrufe
Bücher - Abenteuer und 2 weitere...

Panikattacken und Ponyhof? Wie passt das zusammen? In Miriam Rademachers Buch "Talisman und die blauen Rätsel" geht es um einen Hof im Emsland, auf dem Kinder und Jugendliche, die unter Ängsten leiden, Mutmach-Ferien verbringen können. Und Cheftherapeut Talisman, das gutmütige, kluge und eigenwillige Islandpferd, zieht alle Register seines Könnens.
Das Buch erzählt von fünf Kindern, die auf dem Jansenhof im emsländischen Werpeloh lernen sollen, sich ihren Ängsten zu stellen. Neben dem Titelhelden Talisman ist die zweite Hauptfigur Cordula, eine Schülerin, die in letzter Zeit verstärkt zu Panikausbrüchen neigt - vor allem wenn es um größere Höhen geht. Lars-Olaf hat eine furchtbare Spinnen-Phobie, und Katla, die wie Talisman aus Island stammt, leidet nachts unter Albträumen. Außerdem sind noch die Zwillinge Tilly und Henriette Gäste auf dem Hof. Henriette, weil sie den Mund nicht mehr aufkriegt und das Reden nur noch ihrer Schwester Tilly überlässt. Und Tilly eigentlich aus gar keinem Grund - sie hatte ihre Eltern nur unter Druck gesetzt und so lange Rabatz gemacht, bis sie mitdurfte, weil man die unselbstständige Henriette ja nicht allein lassen darf ...
Auf dem Jansenhof scheint zunächst alles in Ordnung zu sein. Talisman dreht brav seine Runden mit den Kindern und erweist sich als guter Seelenarzt. Henriette blüht förmlich auf, als man sie endlich von Tilly trennt, die sie stets unterdrückt und klein gehalten hatte. Selbst der etwas anstrengende Lars-Olaf scheint doch noch ganz brauchbar. Aber bald stellen Cordula und Katla fest, dass etwas nicht geheuer ist auf dem Jansenhof. Offenbar haben die Betreiber ganz gezielt nach Kindern mit schweren Phobien gesucht, um sie für ihre Ziele zu benutzen. Ihre Furcht ist wichtig und soll für irgend etwas eingesetzt werden. Aber wozu? Und was hat es mit den Geräuschen aus dem Keller auf sich? Wird hier heimlich jemand gefangen gehalten? Cordula, Katla und Lars-Olaf müssen sich ihren schlimmsten Ängsten stellen, denn nur so lassen sich die blauen Rätsel lösen ...
Das Buch widmet sich einem sehr ernsten Thema. Angst und Phobien bei jungen Menschen, anscheinend völlig grundlose Panikattacken und der Umgang damit sind kein kleines Problem, und man könnte fragen, ob man dies so ohne weiteres in ein Kinderbuch verpacken kann. Der Autorin Miriam Rademacher ist es gelungen, dieses Thema spannend und kindgerecht aufzuarbeiten und eine Geschichte zu erzählen, die nicht nur bei Betroffenen gut ankommen wird. Die sehr unterschiedlichen Charaktere und vor allem der gutmütige Humor des Islandpferdes Talisman machen das Buch zu einem freundlichen Begleiter, mit dem man auch als Leser durchaus den ersten Schritt wagen kann, sich seinen Ängsten zu stellen. Und letztlich braucht doch jeder einen Talisman und würde sich über solche Mutmach-Ferien freuen.

 

Fazit: Humorvolles und spannendes Abenteuerbuch über ein ernstes Thema. Kindgerecht erzählt und mit liebenswerten, eigenständigen Charakteren. Empfehlenswert.

 

Miriam Rademacher: Talisman und die blauen Rätsel. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2016. 136 S., Euro 12,90.

 

Weitere Bücher aus der Talisman-Serie
Talisman und die Tänzer der Nacht
Talisman und das tote Dorf
Talisman und der reisende Riese

 

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Åsa Böker: Im Glanz der Welten

Geschrieben von Petra , in Bücher - phantastisch 21 Dezember 2016 · 1.522 Aufrufe

Der phantastische Roman "Im Glanz der Welten" ist das Debüt der schwedischen Autorin
Åsa Böker, das jetzt im Valkyren-Verlag in deutscher Übersetzung erschien. Es handelt sich um ein Jugendbuch, das sich mit dem Thema Mobbing auseinandersetzt und den Leser in eine fremde, von der nordischen Mythologie inspirierte Welt entführt.
Silke Meister, die Heldin des Romans, hat in der Schule keinen leichten Stand. Dabei ist sie alles andere als dumm, und im Orientierungslauf ist sie ein Ass. Aber böswillige Mitschülerinnen nehmen sie wegen der etwas "alternativen" Lebensweise ihrer Mutter aufs Korn, da Silke beispielsweise nicht in Jeans, sondern im Kleid zur Schule geht und da ihre Mutter esoterische Rituale pflegt. Die Grausamkeit ihrer Mitschülerinnen gipfelt schließlich in einer öffentlichen Demütigung Silkes - und in der fotografischen Dokumentation aller Bloßstellungen auf einem Fake-Facebook-Profil unter dem Namen "Würmchen Meister". Silke hat genug. Sie packt ihren Rucksack und wechselt hinüber in die "andere Welt". Eine Welt, deren Zugang sie als Kind kannte und lange nicht mehr benutzt hat. Auch weil ihr Vater ihren Erzählungen von Elfen und anderen Fremdwesen misstraute.
Zusammen mit der "Hexentochter" Yrsa, die nach dem Tod ihrer Mutter auf dem Scheiterhaufen auf der Flucht ist, und der groß gewachsenen Schmiedstochter Unna, die in der Schmiede angekettet schuften musste und für dumm gehalten wurde, lässt sich Silke anwerben als Sammlerin für die "Leit" - die große Sternenblumen-Lese im Nordland, bei der erfolgreiche Sammlerinnen ihr Glück machen können. Doch unterwegs lauern große Gefahren auf den Zug der tausend Frauen. Und es sind nicht nur die Monster von außerhalb, die den Suchtrupp bedrohen.
Åsa Böker ist ein spannendes Fantasy-Abenteuer gelungen, das trotz des klassischen Themas - Jugendlicher wird gehänselt und gemobbt und entwickelt sich in einer phantastischen Welt zum Helden - durchaus eigenständig und eigenwillig seinen Weg geht. Die Zeichnung der drei Hauptfiguren Silke, Yrsa und Unna ist liebevoll und authentisch, und auch Personen wie Silkes Schulfreund Ben und der Leiter des Sammlerinnen-Zuges, Leutnant Crispin Silberschwert, sind glaubwürdige und wieder erkennbare Charaktere, die dem Leser rasch ans Herz wachsen.
Ein dickes Lob auch an die Gestaltung des Buches. Das Titelbild und die kleinen Symbolzeichnungen vor jedem Kapitel, die der jeweiligen Hauptfigur zugeordnet sind, machen das Werk auch optisch zu einem Vergnügen. Dem jungen Valkyren-Verlag ist mit seiner ersten Veröffentlichung ein sehr ansprechendes Debüt gelungen.

 

Fazit: Ein schönes Stück phantastische Literratur mit klassischen Motiven und individueller Chartakterzeichnung. Das Debüt ist gelungen. Unbedingt zugreifen.

 

Åsa Böker: Im Glanz der Welten. In den Nordlanden I. Valkyren Verlag, 2016. 324 S., Euro 10,99.

 

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Neues von den Hildesheimlichen Autoren - Dezember 2016

Geschrieben von Petra , in Hildesheimliche Autoren 18 Dezember 2016 · 1.363 Aufrufe
Hildesheimliche Autoren und 1 weitere...
Für die Hildesheimlichen Autoren geht ein arbeitsreiches und spannendes Jahr zu Ende. Wir lassen es friedlich ausklingen, allerdings wird es auch noch etwas kriminell zum Fest. Hier die Weihnachtsausgabe der Vereinsnachrichten, verbunden mit den besten Wünschen an unsere Leser und Zuhörer.

"Tatort Hildesheim" ist erschienen
Die neue Vereins-Anthologie ist da. "Tatort Hildesheim" ist ein Mitnehm-Büchlein im Hosentaschen-Format. Die erste Krimi-Sammlung der Hildesheimlichen Autoren bietet Hildesheimlich-Unheimliches aus zehn Lokalen der Region, eiskalt serviert. Kriminalistisch hoch her geht es im The Wild Geese, Be Bop, Hemingway, Knochenhauer Amthaus, Mexcal, der Weinkostbar, Café Leidenschaft, Sternkeller, der Südklause und dem Zum Klee. Die Autoren sind Egbert Brandt, Peter Hereld, Uta Jakobi, Elviera Kensche, Sonja Klima, Diana Krewald, Renata Maßberg, Bernward Schneider, Marlene Wieland und Anke Wogersien. Das Buch erschien im Hildesheimer Gerstenberg-Verlag und ist überall im Buchhandel und Online-Buchhandel zum Preis von 9,95 Euro erhältzlich.

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Peter Hereld auf Shortlist zum Literaturpreis von "Homer"
Mit seinem Buch "Des Kaisers neue Braut" hat es Peter Hereld auf die Shortlist zum Preis der Vereinigung von Autoren historischer Romane "Homer" geschafft. Die Jury wählte das Buch unter die besten fünf Titel des Jahres 2015 in der Kategrorie "Historischer Krimi / Thriller". Platz eins ging an Susanne Goga für: "Mord in Babelsberg".

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Weihnachtsfeier im Michaeliscafé
Zum Jahresabschluss trafen sich die Hildesheimlichen Autoren in ihrem Stammlokal Michaeliscafé. Es gab ein veganes Festessen, aber für hartgesottene Fleischfresser hatte unser Wirt Richard Bruns ein paar Würstchen beriet, die ebenfalls gern angenommen wurden. Elviera Kensche trug ihr neues Weihnachtsgedicht vor, in dem der Weihnachtsmann vor Sylt auf dem Surfbrett unterwegs war. Außerdem brachte Peter Hereld die ersten Exemplare der neuen Vereins-Anthologie mit, die für reichlich Gesprächsstoff sorgte. Eine Premierenlesung im Weltcafé ist bereits geplant.

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Neu auf dem Youtube-Kanal der Hildesheimlichen Autoren:

High Noon auf Radio Tonkuhle, Novemberausgabe: Peter Hereld und Marlene Wieland stellen die neue Vereinsanthologie "Tatort Hildesheim" vor:

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Termine:

Dienstag, 10. Januar: Schreibcafé. WeinKostBar, Rathausstr. 8, 31134 Hildesheim. Beginn: 18 Uhr.

Sonnabend, 21. Januar: High Noon mit den Hildesheimlichen Autoren auf Radio Tonkuhle. Mit Appetithäppchen aus dem neuen Vereinsbuch "Tatort Hildesheim". Beginn: 12 Uhr. Livestream: www.tonkuhle.de/livestream


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Elea Eluanda 3: Ezechiel, die Weihnachtseule

Geschrieben von Petra , in Hörbücher - phantastisch 16 Dezember 2016 · 1.995 Aufrufe
Hörbücher - phantastisch und 3 weitere...
Mit dem Hörspiel "Ezechiel, die Weihnachtseule" erschien in der im November wieder gestarteten Serie "Elea Eluanda" - nach zwei überarbeiteten alten Geschichten - das erste vollkommen neue Abenteuer. Passend zur Jahreszeit ist es eine Weihnachtsgeschichte, es gibt viel Schnee, ein unangenehmes Zusammentreffen auf engstem Raum mit dem ungeliebten Schulleiter und eine Versöhnung unterm Christbaum, wenn auch nur auf Zeit.
Der 24. Dezember naht, aber echte Weihnachtsstimmung will in Altenberg nicht aufkommen. Es ist warm und regnerisch, keine Schneeflocke in Sicht. Nicht nur der arambolische Tröstereulerich Ezechiel ist traurig, dass er das "Zeugibum blankini, das friofrostelige" noch niemals gesehen hat. Er wird in dieser Folge aber mehr davon sehen, als er selbst für möglich gehalten hat. Denn ein plötzlicher Wetterumschwung, verbunden mit einem mächtigen Schneesturm, lässt Altenberg unter einer dichten Schneedecke verschwinden. Das Wetterchaos bricht ausgerechnet zu einem Zeitpunkt los, als Tante Lizzy kurz hinüber in den Nachbarort fährt, um eine Weihnachtsaktion zu koordinieren. Elea bleibt in der Stadt zurück und ist kurz danach in der Buchhandlung von Schnee und Eis eingeschlossen. Immerhin ist sie nicht allein: Außer ihrer Tröstereule Ezechiel befinden sich zu diesem Zeitpunkt ihr Schulfreund Ravi und der freundliche Opi Kopi im Geschäft - und zu allem Unglück auch Schuldirektor Quirin Bartels, mit dem vermutlich niemand gern im Schnee eingeschlossen sein möchte. Notgedrungen raufen sich die fünf zusammen, verbringen die Nacht auf den 24. Dezember gemeinsam und stimmen schließlich an Heilig Abend unter dem Weihnachtsbaum auf Eleas Wunsch hin ein "Vom Himmel hoch, da komm ich her" an.

"Frohe Weihnachten" auf Suaheli

Die Geschichte ist weihnachtsbedingt eher friedlich und versöhnlich gehalten und wartet trotz Katastrophenszenario mit harmonischen Tönen auf. Der Hörer lernt den ungeliebten Quirin Bartels, der anfangs gar nichts von Weihnachten wissen will und alles als "rührseliges Zeug" abtut, von einer völlig neuen Seite kennen. Der Schulleiter erzählt von seinen Reisen und aus seinem bewegten Leben und hat am Ende sogar einen Weihnachtsgruß auf Suaheli parat: "Shanganka Krismasi." Eine unerwartete neue Seite dieses sonst eher übellaunigen und feindseligen Antagonisten Eleas, ganz klar eine Bereicherung.
Als Prophetin hat Autorin Elfie Donnelly etwas daneben gelegen. Sie lässt einen Radiosprecher von "US-Präsidentin Clinton" reden. Oder sollte hier bewusst eine bessere Parallelwelt konstruiert werden? Als Hinweis auf die Entstehungszeit des Hörspiels jedenfalls ein witziges Detail, mit dem nachfolgende Hörergenerationen allerdings vermutlich bald nicht mehr viel anfangen können.
Schade ist, dass das Schneechaos "einfach so" losbricht. Wenn sich Ezechiel schon unbedingt wünscht, einmal Schnee zu sehen, wäre es viel stimmiger und besser komponiert gewesen, wenn er das Schneegestöber auch verursacht hätte. Mit seinem Universator wäre das doch wohl ein Kinderspiel gewesen. Ansonsten: Für Story und Erzählweise ganz klar ein Daumen hoch, ein schönes Weihnachtsabenteuer.

Widersprüche zu Teil eins und zwei

Nicht ganz so schön ist jedoch, wie bereits beim zweiten Teil der Serie, "Der Elefantengott", der recht freie Umgang mit der Serien-Kontinuität. Sprich: Teil drei schließt sich nicht lückenlos an die beiden Vorgänger an, es hakt und ruckelt, einiges passt nicht. Diesmal ist es vor allem der Umstand, dass Ezechiel sowohl Ravis Vater als auch Opi Kopi bestens vertraut ist, der den Hörer befremdet. In Folge eins hatte der Tröster noch extra Eulenstaub verstreut, damit Opi Kopi ihn vergisst. Nun scheint fast jeder zu wissen, wer er ist und wozu er da ist. Ausgenommen vielleicht Quirin Bartels, der am Ende der Weihnachtsfeier denn auch mit Eulernstaub eingepudert wird, damit er Ezechiel vergisst. Schade eigentlich. Wieso besitzt Ezechiel schon einen Universator? In der alten Serie hatte er sich ganz schön anstrengen müssen, um das Gerät zu erhalten, und nun ist es einfach so da? Neueinsteiger werden vermutlich einige Probleme damit haben, auch wenn der Universator kurz als "Eine Art arambolisches Smartphone" erklärt wird. Nun ja.
Etwas besser aufpassen hätten die Hörspiel-Macher auch bei der Ladentür zur Buchhandlung "Die vierte Welt". Zunächst heißt es, dass es sich um eine Glastür handelt. Kurz darauf sägt Ravi mit einer Stichsäge eine Art "Katzenklappe" für Ezechiel in die Tür. In eine Glastür? Ziemlich unwahrscheinlich.

Fazit: Schönes, stimmungsvolles Weihnachtshörspiel mit etwas Abenteuer und viel Versöhnung. Erstaunliche Einblicke in Quirin Bartels Wesen. Leichte Widersprüche oder Zeitsprünge im Vergleich zu den ersten beiden Teilen. Auf jeden Fall hörenswert und ein schönes Hörereigneis in der Vorweihnachtszeit.


Elea Eluanda 3: Ezechiel, die Weihnachtseule. Zauberstern (Alive), 2016. 44:23 Minuten.


Weitere Besprechungen zu Elea Eluanda
Folge 1: Das Labyrinth der blauen Eulen
Folge 2: Der Elefantengott
Folge 26 (alte Serie): Zechy in der Krise


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Jutta Ehmke: Eulenland

Geschrieben von Petra , in Bücher - phantastisch 10 Dezember 2016 · 2.543 Aufrufe
Bücher - phantastisch und 3 weitere...

Ja! Es gibt sie noch, die richtig guten Jugend-Fantasy-Abenteuer. Jutta Ehmkes Roman "Eulenland" erzählt von einer Gruppe aus Jungen und Mädchen, die in einem geheimnisvollen, magischen Traumland zusammenleben. Aber jeder von ihnen stammt aus der realen Welt, hat seine eigenen Geschichte und Probleme. Und manchmal ist es gar nicht so einfach zu wissen, auf welcher Seite der Wirklichkeit die größeren Gefahren lauern.
Der Held dieses Abenteuers ist Jacob, vierzehn Jahre alt und Sohn einer alleinerziehenden alkoholabhängigen Mutter. Wobei alleinerziehend nicht unbedingt das richtige Wort ist, denn seine Mutter ist kaum in der Lage, jemanden zu erziehen. Es ist Jacob, der allein den Haushalt schmeißt, seine Mutter betreut, Behördenangelegenheiten regeln muss und versucht, nach außen hin die Fassade eines funktionierenden, normgerechten Familienlebens aufrecht zu erhalten - immer in Angst davor, eines Tages doch von der gehässigen Jugendamtsfrau in ein Heim gesteckt zu werden.

 

Eine Perle als Eintrittskarte ins Eulenland

 

Als Jacob an seinem 14. Geburtstag eine seltsame Perle zugeschickt bekommt, erhält er die Möglichkeit, in eine andere Welt zu wechseln. Hier, im Land der Eulen, ist er "Yaki", sieht blendend und sportlich aus, aber sich selbst dennoch ähnlich. Denn hier ist jeder genau der Mensch, der er wirklich sein will oder der er tief im Inneren tatsächlich ist, jenseits aller Zwänge und gesellschaftlichen Konventionen, die den Menschen in der realen Welt so oft verbiegen.
Yaki genießt sein Leben im Eulenland, lebt zusammen mit vielen anderen Jugendlichen ein aufregendes Leben auf einer Insel und findet viele Freunde. Aber Eulenland ist kleine Idylle. Gefährliche Schattenalpe lauern auf die Kinder und erscheinen jedem in der Gestalt seiner größten Angst. Als prügelnder Vater, mobbende Mitschüler oder, wie bei Yaki, als gehässige Jugendamtsmitarbeiterin, die ihn endlich dort hat, wo sie ihn schon immer haben woillte: hilflos, bloßgestellt und nicht mehr fähig, die Aussetzer seiner Mutter zu verstecken, bereit zur Einweisung ins Heim.

 

Schattenalpe und Soldaten bedrohen die Jugendlichen

 

Die Zahl der Schattenalpe wächst. Yaki und seine Freunde scheinen auf verlorenem Posten zu kämpfen. Vor allem, da auch in der nahe gelegen Stadt gegen die Jugendlichen mobil gemacht wird. Der rechtmäßige Herrscher des Landes, der "grüne König", ist offenbar getötet worden, Soldaten des neuen Machthabers knechten das Volk und wollen auch das Widerstandsnest auf der Insel ausheben.
Doch woher kommt dieses Eulenland? Und warum werden die Schattenalpe mehr? Die Lösung des Rätsels liegt in Jakobs Heimatwelt, in der er nicht nur den realen Schattenalpen vom Jugendamt begegnet, sondern auch einige Freunde aus Eulenland wiedertrifft und bei einem Traumatherapeuten Rat sucht ...

 

Jutta Ehmke erschafft authentische Helden

 

Jutta Ehmke hat mit "Eulenland" einen sehr lebendigen Roman geschrieben, den man trotz seines Umfangs kaum aus der Hand legen kann, bevor die letzte Seite gelesen ist. Jacobs Ängste und die Art, wie ihn Lehrerin, Schuldirektorin und Jugendamtsfrau in die Enge treiben, sind beklemmend und sicher keine reine Fantasy. Der Autorin gelingt es, einen authentischen, glaubhaften Protagonisten zu schaffen, mit dem jeder Leser sofort mitleidet und mitkämpft. Aber auch die tragische Entstehungsgeschichte Eulenlands berührt. Die Abenteuer in beiden Welten sind spannend geschrieben und lassen einen nicht wieder los. Dabei gibt es durchaus Situationen, die einfach nur Spaß machen, etwa als der mental etwas eingeschränkte Toto sich ein Passwort für die Jugendlichen ausdenken soll und "Karierte Elefantenkacke" als Parole ausgibt. Ein wundervolles Buch von einer Autorin, die man sich merken sollte.

 

Fazit: Jugend-Fantasy abseits des Mainstreams mit glaubhaften Charakteren, vielen Überraschungen und spannender Geschichte, mit Humor und ernstem Hintergrund. Ein Buch, das den Leser nicht wieder loslässt. Einfach gut, gern mehr davon.

 

Jutta Ehmke: Eulenland. Jugend Fantasy Roman. Bickenbach: Saphir im Stahl, 2015. 405 S., Euro 12,95.

 

Weitere Bücher von Jutta Ehmke
Twilight Zoo
Das Wunschbüro der Lilith Faramay

 

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Elea Eluanda 2: Der Elefantengott

Geschrieben von Petra , in Hörbücher - phantastisch 09 Dezember 2016 · 1.940 Aufrufe
Hörbücher - phantastisch und 3 weitere...
"Der Elefantengott" war in den alten Kiddinx-Zeiten (2003) die erste Folge der Hörspielserie "Elea Eluanda" von Elfie Donnelly. Nun, mit dem Neustart bei Zauberstern Records, wurde der "Elefantengott" zum zweiten Teil nach "Das Labyrinth der blauen Eulen". Eine Veränderung, die sich ausgesprochen positiv auf das Hörspiel auswirkte.
Die neue Fassung, die Mitte November erschienen ist, ist dem Vorgänger in der Erzählweise und Handlungsführung um Klassen überlegen. Der alte "Elefantengott" krankte vor allem an den zahlreichen Rückblenden und Erklärungen. Die Autorin konnte nicht voraussetzen, dass ihre Hörer den Bibi-Blocksberg-Film gesehen hatten, in dem Elea vorgestellt und die Welt Arambolien eingeführt wurde. So musste der Erzähler (damals Lutz Mackensy) ständig den Erklärbären spielen, musste viel zu lange Vorgeschichten einschieben, von Eleas Unfall und dem Tod ihrer Eltern erzählen, Arambolien und das Wesen einer Tröstereule erklären und auch noch die einzelnen Personen vorstellen, das alles bremste die Handlung aus, störte wie ein Fremdkörper das Erzählgefüge und warf den Hörer aus der Geschichte heraus. Da ist die neue Serienstruktur ein großer Gewinn. Gut gemacht, Elfie Donnelly.

Eleas Freund Ravi, ein Inder aus Berlin

Die Geschichte selbst blieb weitgehend erhalten. Erzählt wird, wie Elea ihren Freund Ravi kennen lernte. Der junge, in Berlin geborene Inder kam mit seinen Eltern nach Altenburg, die nun in Eleas Stadt ein indisches Restaurant eröffnen. Sehr gelungen ist die Szene, in der Ravi zum ersten Mal in Eleas Klasse auftaucht und von dem arroganten Schuldirektor Quirin Bartels in übelstem, radebrechenden "Pidgin-Deutsch" gefragt wird: "Du, wann auf Welt? Wo Schule?" Ravi kontert mit einem gepflegten: "Verzeihen Sie, haben Sie Probleme mit der deutschen Sprache? Ich dachte, Sie seien hier der Schulleiter." Gut gemacht, Ravi.
Als im Restaurant kurz vor der Eröffnung die glückbringende Statue des Gottes Ganesha verschwindet, sind Ravis Eltern vollkommen verzweifelt. Die Statue habe der Familie immer Glück gebracht, sagt die Mutter, und beide Eltern sind sich einig: "Ohne Ganesha - keine Eröffnung." Die Polizei ist überfordert, aber Elea hat einen Verdacht ...

Widersprüche zum "Labyrinth der blauen Eulen"

Das Hörspiel ist spannend und humorvoll erzählt, und es macht Spaß, die Geschichte in dieser neuen Form erneut zu hören. Allerdings gibt es auch einige Dinge, die unschön sind. Ärgerlich sind vor allem Widersprüche zu Teil eins, die nun, da beide Folgen gleichzeitig erschienen sind und im Zusammenhang gehört werden können, doppelt auffallen. Ein paar Beispiele:

- In Teil eins liegt genau hinter der Geheimtür im Antiquariat ein steiler Abhang, den zuerst Elea und Biggi, danach Quirin Bartels und Opi Kopi in einer halsbrecherischen Rutschpartie hinunterrutschen. In Teil zwei gehen Ravi und Elea einfach geradeaus weiter zum Labyrinth.

- In Teil eins wird der See der blauen Eulen abgelassen, indem man eine Kurbel an einer Maschine ("sieht aus wie ein Maschinenteil") bedient, wenig später spricht Biggi von einem "Rad". In Teil zwei benutzt man dazu eine Klinke, die zwischen zwei Steinen liegt.

- In Teil eins erscheinen Eleas Eltern ihrer Tochter in einem rosafarbenen Nebel. In Teil zwei sagt der Erzähler, es sei eine Wolke aus blauem Eulenstaub gewesen.

- In Teil eins leidet Opi Kopi in der Höhle an Panikzuständen, da er sich einmal in einer Tropfsteinhöhle verirrt hatte. In Teil zwei ist davon nicht mehr die Rede, im Gegenteil: Er bietet (offenbar schon seit längerer Zeit) Höhlenführungen durch die Gänge unter Altenberg an. (In Teil drei, "Ezechiel, die Weihnachtseule", ist es plötzlich Quirin Bartels, der von sich erzählt, dass er an klaustrophobischen Anfällen leidet. Davon war in seiner Höhlenexpedition in Teil eins nichts zu spüren.)

Auch dass Ganesha von Ravis Eltern zunächst als Sohn Krishnas, später auf der Polizeiwache als Sohn Shivas bezeichnet wird, ist unschön. (Richtig ist Shiva. Gelegentlich wird auch Vishnu als Vater genant, Krishna aber nicht.)
Ein wenig mehr Sorgfalt wäre bei der Neubarbeitung wünschenswert gewesen.

Fazit: Spannende und humorvolle Geschichte mit sympathischen Helden und besonderem Flair. Ausgesprochen hörenswert und durch die Neuplatzierung und Überarbeitung viel angenehmer zu hören als die Erstfassung. Aber mit der Kontinuität innerhalb der Serie hapert es noch. Bitte sorgfältiger arbeiten.


Elea Eluanda 2: Der Elefantengott. Zauberstern Records, 2016. 53 Minuten.


Weitere Besprechungen zu Elea Eluanda
Folge 1: Das Labyrinth der blauen Eulen
Folge 3: Ezechiel, die Weihnachtseule
Folge 26 (alte Serie): Zechy in der Krise


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"Paulchen mit den blauen Augen" erscheint in der Hildesheimer Allgemeinen

Geschrieben von Petra , in Weihnachten 08 Dezember 2016 · 1.112 Aufrufe
Weihnachten
Mein Weihnachtsmärchen "Paulchen mit den blauen Augen" erscheint am 24. Dezember in der Weihnachtsbeilage der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung. Wer noch nicht weiß, was er an Heilig Abend unter dem Weihnachtsbaum vorlesen soll, und im Hildesheimer Land wohnt, findet hier etwas für's Herz, versprochen.
Paulchen ist ein Elefant, der schon sein ganzes Leben lang davon träumt, ein Weihnachtselefant zu werden. Als die V.P.R.G. (Vereinigte Polarische Rentier-Gewerkschaft) mehr Rentiermoos und Dienstfrei an den Feiertagen fordert und in unbefristeten Streik tritt, bewirbt er sich als Aushilfs-Schlitten-Zugtier - mit fatalen Folgen für die Zustellung der Weihnachtsgeschenke ...
Also, schaut doch mal rein in die Tante Gestenberg. Ich freue mich drauf.

Übrigens: Das Märchen findet ihr auch im Hörbuch "Weihnachten im Schneeland", gelesen von Karen Sünder:
https://www.amazon.d...d/dp/B00HB8Y3LG


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Elea Eluanda: Das Labyrinth der blauen Eulen

Geschrieben von Petra , in Hörbücher - phantastisch 04 Dezember 2016 · 2.322 Aufrufe
Hörbücher - phantastisch und 3 weitere...
Aramba cholé! Elea Eluanda ist wieder da, und mit ihr Tröstereule Ezechiel, das Wunderland Arambolien, der blaue Eulenstaub und die arambolische Sprache. Die Hörspiel-Serie aus der Feder von Elfie Donnelly, der Erfinderin von Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg, ist nach sieben Jahren Pause wieder da. Mit neuen und neu bearbeiteten Abenteuern, einem neuen Verlag bzw. Label und nun völlig losgelöst von der Serie um die kleine Hexe aus Neustadt. Was zumindest für den ersten Teil der Geschichten um Elea und Tröstereule Ezechiel gar nicht so unkompliziert war. Immerhin startete die Elea-Serie ja als Ableger der Bibi-Blocksberg-Abenteuer, und Elea trat erstmals als zweite Hauptfigur im zweiten Bibi-Kinofilm, "Bibi und das Geheimnis der blauen Eulen", auf.
Die erste CD der neuen Elea-Eluanda-Serie ist nun erschienen. Sie trägt den Titel "Das Labyrinth der blauen Eulen" und erzählt als echte Pilotfolge noch einmal, wie es damals losging mit Elea und dem Zauberland Arambolien.
Die 13-jährige Elea verliert ihre Eltern bei einem Autounfall. Sie selbst überlebt, doch ist sie querschnittsgelähmt und sitzt nun im Rollstuhl. Mit Hilfe ihrer Tante Lizzy und ihres "Nenn-Opas" Opi Kopi muss sich die ehemals lebenslustige und sportliche Jugendliche in ihrem neuen Leben zurecht finden. Dann stößt sie in einem alten Buch im Antiquariat ihrer Eltern auf eine Sage aus ihrer Heimatstadt Altenburg: Unter der Stadt soll es ein geheimes Höhlenlabyrinth geben, das von blauen Eulen bewohnt wird. Und der seltsame blaue Staub, den diese Eulen absondern, soll magische Kräfte haben. Ob er auch Gelähmte wieder gehen lassen kann?
Die Geschichte folgt im Wesentlichen dem Verlauf der Handlung des Films und des damals erschienenen Hörspiels, nur dass nun jeder Hinweis auf die Hexe Bibi Blocksberg fehlt. Bibis Part wird nun von einer Schülerin aus Neustadt übernommen, die den Namen Biggi trägt, mit Elea zusammen während der Sommerferien bei einem Spezialunterricht im Altenberger Gymnasium Lernstoff nachzuholen hat und sich schnell mit Elea anfreundet. Biggi verfügt über keinerlei Zauberkräfte und ist einfach nur ein freundliches und aktives Mädchen, das ein Herz auf dem rechten Fleck hat und kein Abenteuer scheut. Dass sich die kleine Hexe fast volkommen "verlustfrei" aus der Handlung herausschreiben lässt, spricht auf jeden Fall für die Stärke der Figur Elea und ihrer Geschichte. Wobei vielleicht zu überlegen gewesen wäre, ob nicht bei einem konsequenten Neuanfang statt der Schulfreundin Bibi oder Biggi, die ansonsten in der alten Serie nicht mehr in Erscheinung trat, besser gleich Eleas Freund Ravi eingeführt hätte werden können. Denn die beiden Mädchenstimmen von Elea und Biggi sind doch recht ähnlich und manchmal in Dialogen nur schwer zu unterscheiden, eine Jungenstimme wäre hier eindeutiger gewesen.
Das Abenteuer ist spannend und geheimnisvoll und trotz der tragischen Ausgangssituation humorvoll und leicht erzählt. Der gierige und bösartige, aber auch etwas verschrobene und zerstreute Professor Quirin Bartels, der sich Eleas Namen niemals merken kann und auch ihre Tante, in die er sich Hals über Kopf verliebt, statt mit "Frau Mischnik" mit "Frau Missgeschick" anredet, Eleas Galgenhumor und Biggis kesse, vorpreschende Art sind immer wieder für einen Lacher gut, und als Tröstereule Ezechiel in seinem komischen arambolischen Kauderwelsch losquasselt, ist die Welt um Elea herum fast vollkommen wieder in Ordnung. Gut gemacht!

Fazit: Fantastisches und quirliges Jugendabenteuer voller Wortwitz und Humor um eine Heldin, die sich trotz Rollstuhl ihren Lebensmut nicht verderben lässt. Schön, dass sie wieder da ist.


Elea Eluanda 1: Das Labyrinth der blauen Eulen. CD. Zauberstern Records, 2016. 52,04 Minuten.

Weitere Besprechung zu Elea Eluanda
Folge 2: Der Elefantengott
Folge 3: Ezechiel, die Weihnachtseule
Folge 26 (alte Serie): Zechy in der Krise

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Kim Scheider: Der rote Feuerstein

Geschrieben von Petra , in Helgoland 03 Dezember 2016 · 3.947 Aufrufe
Bücher - phantastisch und 2 weitere...

Helgoland und Atlantis: Über den Zusammenhang beider Inseln wurde und wird gelegentlich auch heute noch von Forschern spekuliert. Doch auf derart phantasievolle Art wie Kim Scheuer in ihrem Roman "Der rote Feuerstein und das Geheimnis von Atlantis" hat wohl noch niemand die beiden magischen Eilande zusammen gedacht. Das Buch ist ein Fantasy-Roman, der gelegentlich Ausflüge in die Science-Fiction unternimmt, ein wenig Mythologie, Märchen und Horror in sich vereinigt und eine Welt erschafft, die vermutlich jeder Buchliebhaber gern einmal besuchen würde, weil er darin die Helden seiner Lieblingsschmöker treffen kann. Allerdings auch die Bösewichte ...
Paul, der Held des Romans ist ein zwölfjähriger Junge, der zusammen mit seinen Eltern jedes Jahr auf Helgoland Urlaub macht. Aber die Begegnung mit einer waschechten rosafarbenen Fee auf der Helgoländer Düne wirft alles über den Haufen, was Paul bisher über die Insel zu wissen glaubte. Fee Vicky ist nämlich als nächste Königin von Atlantis berufen worden. Der Haken bei der Sache: Sie benötigt zu ihrer Rückkehr ihren Schlüssel aus rotem Helgoländer Feuerstein, den Paul im vergangenen Jahr gefunden und mitgenommen hatte. Und sollte sie nicht rechtzeitig zurückkehren, wird der Ersatzkönig Birger, ein furchtbarer Rochusmensch, zum Herrscher ausgerufen. Paul und Vicky machen sehr bald die Bekanntschaft dieses Ungeheuers, das auf äußerst effektive Weise die Rückkehr der designierten Königin zu sabotieren weiß. Für die beiden beginnt eine Odyssee durch albtraumhafte Gegenden, und selbst mit Vickys Rückkehr in ihr Land ist so gut wie nichts gewonnen.
Kim Scheider hat mit ihrem "Atlantis" einen außerordentlich interessanten Staat geschaffen, der nur langsam seine Geheimnisse preisgibt. Das Land, ursprünglich eine Insel auf dem Planeten Erde, ist wegen des starken Wachstums seiner Bevölkerung in eine andere Dimension versetzt worden, wo es sich nun ungestört ausdehnen kann. Hier leben alle Wesen, die jemals in einem literarischen Werk vorgekommen sind, von Gilgamesch und den ägyptischen Mythen bis hin zur modernen Fantasy. Der jeweilige Herrscher wird per Losverfahren ermittelt, ebenso die Dauer seiner Regierungszeit. Neben dem amtierenden König, dem Helgoländer Gott Fosite, ist die wichtigste Person ein geheimnisvolles Wesen namens Fudnoff. Das heißt: Im Prinzip ist er der allerwichtigste und unverzichtbarste Bewohner überhaupt. In seinem Millionen Bände umfassenden Archiv ist die Ursprungsgeschichte jedes einzelnen Atlanters aufbewahrt. Da ein Romanheld erst dadurch zum Leben in Atlantis erwacht, dass seine Geschichte gelesen wird, ist der Fudnoff rund um die Uhr mit dem Lesen beschäftigt - und er ist der Einzige in Atlantis, der überhaupt lesen kann ...
Der Roman "Der rote Feuerstein" ist spannend und außerordentlich humorvoll geschrieben. Es macht Spaß, ihn zu lesen, vor allem, wenn man seinen Urlaub auf Helgoland verbringt und einen Großteil der Schauplätze vor Augen hat. Das Ende, sprich: Pauls Plan, um die üblen Rochusmenschen zu besiegen, enthält allerdings einen kleinen Logikfehler.

Spoiler

Doch dies stört angesichts des Feuerwerks von Ideen nicht allzusehr, und man sollte sich die Freude an der Geschichte dadurch nicht verderben lassen
Das Buch ist der erste Teil einer Trilogie, deren zweiter Band im kommenden Jahr erscheinen soll. Dadurch erklärt sich, dass einige Handlungsfäden nicht beendet beziehungsweise noch nicht bis in die Wahrnehmung der Hauptfiguren vorgedrungen sind. So bleibt noch ein gewaltiges Bedrohungspotential für die Welt Atlantis bestehen, auch wenn Paul und Vicky noch nicht ahnen, was auf sie zukommt. Auch für den Fudnoff wird es noch einiges zu erleben geben. Man darf gespannt sein.

 

Fazit: Phantastischer und phantasievoller Roman, für Helgoland- und Fantasy-Fans gleichermaßen geeignet. Spannend und humorvoll zugleich. Kurzweilige Urlaubslektüre, die Lust auf mehr macht. Lesenswert.

 

Kim Scheider: Der rote Feuerstein und das Geheimnis von Atlantis. Berlin: epubli, 2015. 425 S., Euro 13,95.

 

Weitere Rezension zur Feuerstein-Trilogie
Der rote Feuerstein und die Götterdämmerung

 

© Petra Hartmann




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Neues von den Hildesheimlichen Autoren, November 2016

Geschrieben von Petra , in Hildesheimliche Autoren 26 November 2016 · 1.263 Aufrufe
Hildesheimliche Autoren
Die Hildesheimlichen Autoren ziehen ihre Jahresbilanz und warten zum Dezember mit einem neuen Buch auf. Hier die aktuellen Vereinsnachrichten aus der Domstadt:

Jahreshauptversammlung mit Rückblick auf 2016
Die Hildesheimlichen Autoren trafen sich zur Jahreshauptversammlung in ihrem Stammlokal, dem Michaeliscafé. Wahlen standen nicht an. In seinem Jahresrückblick zog der Vorsitzende Hans-Jürgen Fischer eine positive Bilanz der Vereinsarbeit. Es gab im Jahr 2016 zahlreiche Aktivitäten, dazu gehörten vier Mitgliederversammlungen, vier Schreibcafés und zwei Fortbildungen, eine davon zum Umgang mit Schreibblockaden, die zweite war ein Vorlesetraining mit Videoaufzeichnung in den Räumen von Radio Tonkuhle. Lobend hervorgehoben wurde auch das Sommerfest im Garten von Sonja Klima. Eine Weihnachtsfeier soll nun das Vereinsjahr beschließen.

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Gemeinnützigkeit für drei weitere Jahre sichergestellt
Als "dickes Brett" bezeichnete der Vorsitzende Hans-Jürgen Fischer die formalen Verpflichtungen des Vereinsrechtes, die mit der Gemeinnützigkeit verbunden sind. Der Vorstand hat im Jahr 2016 die Angelegenheiten der Hildesheimlichen Autoren beim Finanzamt Hildesheim klären müssen. Die Arbeit war von Erfolg gekrönt, und die Entscheidung des Finanzamtes fiel positiv aus, sodass die Gemeinnützigkeit des Vereins Hildesheimliche Autoren e. V. nun für drei weitere Jahre gesichert ist.

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Neues Vereinsbuch mit Kneipenkrimis
"Tatort Hildesheim" heißt das neue Buch der Hildesheimlichen Autoren. Die Anthologie erscheint im Dezember im Gerstenberg-Verlag und enthält zehn "Kneipenkrimis", die in jeweils unterschiedlichen Lokalitäten der Stadt Hildesheim spielen. Das Buch enthält Beiträge von Egbert Brandt, Peter Hereld, Uta Jakobi, Elviera Kensche, Sonja Klima, Diana Krewald, Renata Maßberg, Bernward Schneider, Marlene Wieland und Anke Wogersien. Vedrbrecher und Ermittler sind tätig im The Wild Geese, Be Bop, Hemingway, Knocherhauer Amthaus, Mexcal, der Weinkostbar, Caffe Leidenschaft, Sternkeller, der Südklause und dem Zum Klee. Das Buch wird im Buchhandel und online für 9,95 Euro erhältlich sein.
Infos: http://www.hildeshei...e.htm?Projekt=2

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Neu auf dem Youtube-Kanal der Hildesheimlichen Autoren

Petra Hartmann stellt ihre neuen Bücher "Crane" und "Demantin", Ritter-Abenteuer nach Berthold von Holle, vor. High Noon auf Radio Tonkuhle, Ausgabe vom 15. Oktober:


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Termine:

Montag, 28. November: Weihnachtslesung der Hildesheimlichen Autoren. Bothfelder Seniorenheim. Hannover-Bothfeld, Luise-Blume-Straße 1. Ab 15.30 Uhr.

Freitag, 2. Dezember: Weihnachtslesung der Hildesheimlichen Autoren. Familienzentrum Laatzen-Rethen. Ab 19 Uhr.

Dienstag, 13. Dezember: Weihnachtslesung der Hildesheimlichen Autoren. Café Marie - Erzählcafé - im Stadthaus Laatzen. Ab 15 Uhr.

Dienstag, 13. Dezember: Weihnachtsfeier. Intern. Ab 18 Uhr.

Samstag, 17. Dezember: "High Noon" mit den Hildesheimlichen Autoren auf Radio Tonkuhle. Sonja Klima stellt ihren Kneipenkrimi aus dem Gemeinschaftsbuch "Tatort Hildesheim" vor. Szenische Lesung mit weiteren Vereinsmitgliedern. Beginn: 12 Uhr. Livestream: www.tonkuhle.de/livestream

© Petra Hartmann


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Kerstin Groeper: Im fahlen Licht des Mondes

Geschrieben von Petra , in Indianer 25 November 2016 · 3.055 Aufrufe
Indianer, Cheyenne; und 1 weitere...

Um die Geschichte der Cheyenne geht es in Kerstin Groepers Roman "Im fahlen Licht des Mondes". Die Autorin zeichnet Widerstand, Kämpfe und Flucht des indianischen Volkes nach, im Mittelpunkt steht der letzte große Ausbruch aus der Reservation unter Häuptling Dull Knife. Hauptfigur des Romans ist die Cheyenne-Frau Moekaé, die, verwittwet und hochschwanger, mit ihren Stammesangehörigen aufbricht, um in die alte Heimat zurückzukehren.
Moekaé ist noch jung, als sie und ihr Mann zusammen mit ihren Stammesgenossen von weißen Soldaten in die Reservation transportiert werden. Kurz zuvor hatten die Cheyenne zusammen mit ihren Verbündeten, den Lakota, ihren letzten großen Sieg über die US-Armee errungen. Die Leser lernen die Frau und ihr Volk auf dem Höhepunkt ihres Wohlstandes kennen. Die Jagd war gut, die Vorräte sind reichlich, und der Winter sorgt dafür, dass sich der Stamm vor den Soldaten sicher fühlt. Doch die Idylle trügt. Nur wenig später wird das Lager überfallen, Uniformierte töten wahllos Männer, Frauen und Kinder, zerstören die Zelte, erschießen die Ponys und vernichten allen Besitz der Stammesgruppe. Moekaé, die zusammen mit zwei Kindern ihrer Verwandten flüchtet, erlebt beispiellose Grausamkeiten, doch dies ist nur der Auftakt eines Vernichtungsfeldzuges der Weißen gegen die letzten noch frei lebenden Indianer. Schon bald muss auch Moekaés Gruppe kapitulieren und in die Reservation im Süden ziehen.

 

Hunger und Alkoholismus in der Cheyenne-Reservation

 

Hatte man den Indianern versprochen, sie dort zu ernähren, so sehen sie sich nun mit Hunger und Elend konfrontiert. Alkoholismus, Vergewaltigungen und vor allem der Hunger sind Alltag in den Reservationen. Die Rationen sind karg bemessen, das Essen ist von minderster Qualität, wird viel zu oft von weißen Geschäftemachern unterschlagen, Lieferungen verschwinden und kommen nie bei den Bewohnern an, obendrein werden bei jeder Unbotmäßigkeit der Reservationsbewohner die Nahrungsmittel gekürzt. Die Cheyenne sehen sich dem Tod durch gnadenlose Aushungerung gegenüber und greifen in ihrer Verzweiflung zum letzten Mittel: Mitten im Winter flüchten sie aus der Reservation - entkräftet und weder mit ausreichend Nahrungsmitteln noch mit wintertauglicher Kleidung versehen.

 

Cheyenne-Frau trifft auf Farmersfamilie

 

Vor diesem historischen Hintergrund erzählt Kerstin Groeper vom Schicksal ihrer Protagonistin. Moekaé ist keine Heldin und Kämpferin oder besonders hervorgehobene Frau innerhalb ihres Stammes. Sie wird geschildert als junge, gerade erst verheiratete Frau, die zunächst im Schatten ihres Mannes steht und innerhalb der flüchtenden Gruppe einfach nur eine von vielen ist. Doch alles ändert sich, als sie in Schnee und Eis und von ihrer Gruppe getrennt dem Tode nahe ist, dann auch noch von einem jungen Farmer angeschossen wird und ohnmächtig zu Boden sinkt. Eine resolute Farmerin staucht ihren Mann und ihre Söhne tüchtig dafür zusammen, dass sie eine Frau beinahe erschossen haben, und bemüht sich, die dem Tode nahe Indianerin wieder gesund zu pflegen. Langsam und erst nach vielen Missverständnissen kommen sich die Cheyenne-Frau und die Weißen näher ...

 

Kerstin Groeper erzählt sachkundig und authentisch

 

Kerstin Groeper hat einen sehr authentischen und sachkundigen Roman geschrieben. Zu den Stärken des Buches, vor allem in der zweiten Hälfte, gehört vor allem die Zeichnung der unterschiedlichen Charaktere und das Miteinander im Haus der Farmersfamilie. Hatte die Autorin in früheren Büchern oft durch die Vielzahl der handelnden Personen eine Menge an Identifikationspotential verschenkt, so gewinnt sie hier gerade durch die Konzentration auf einen einzelnen Haushalt eine ungeheure Dichte und Intensität. Die sich anbahnende Beziehung zwischen der Cheyenne-Frau und einem der Farmerssöhne, aber vor allem die Darstellung des grantigen, misstrauischen, aber doch herzensguten Schwiegervaters sind außerordentlich gut gelungen. Dass die Geschichte und Kultur der Cheyenne sorgfältig recherchiert und spannend dargeboten wurden, versteht sich bei dieser Autorin beinahe von selbst, sollte aber dennoch erwähnt werden.

 

Kleine Schwächen

 

Lediglich ein paar Mängel im sprachlichen Ausdruck und schwülstige Formulierungen fallen auf. Unangemessen pathetisch erscheint mir beispielweise, dass als Synonym für die Cheyenne ständig das Wort "Menschen" gebraucht wird. Das kommt manchmal etwas ungelenk, manchmal auch etwas moralistenhaft herüber, etwa wenn die Soldaten auf "Menschen" schießen oder die "Menschen" im Reservat hungern und frieren. Auch Sätze wie: "Über ihre Wangen liefen lautlose Tränen der unendlichen Verlassenheit und Trauer" (S. 32) wären besser im Lektorat gestrichen worden. Doch sind solche kleinen Ecken und Kanten selten und stören kaum.

 

Fazit: Spannender und sachkundiger Indianerroman mit gelungener Charakterzeichnung und dichtem Beziehungsgeflecht. Einer der besten Romane von Kerstin Groeper. Empfehlenswert.

 

Kerstin Groeper: Im fahlen Licht des Mondes. Der lange Weg der Cheyenne. Hohenthann: TraumFänger Verlag, 2015. 582 S., Euro 16,90.

 

Weitere Bücher von Kerstin Groeper:
Träume von Salbei und Süßgras
Adlerkralle
Grauer Wolf
Indigene Märchen
Mohawk Love
Im Eissturm der Amsel
Der scharlachrote Pfad
Wie ein Funke im Feuer
Die Feder folgt dem Wind
Kranichfrau
Geflecktes-Pferdemädchen

 

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Michael Stoffers: Unheimliche Freunde

Geschrieben von Petra , in Helgoland 23 November 2016 · 2.619 Aufrufe
Bücher - phantastisch und 2 weitere...

Eine Geistergeschichte von der Insel Helgoland erzählt Michael Stoffers in seinem Jugendbuch "Unheimliche Freunde". Es geht um einen uralten Fluch aus der Zeit Störtebeckers, aber auch um das Leben auf der Insel und die Abenteuer des Jungen Philip, der sich als Neuling auf dem roten Felsen und in der Klassengemeinschaft zurecht finden muss.
Als Philips Vater eine Arbeitsstelle auf Helgoland annimmt, beginnt für den Zwölfjährigen ein neues Leben. Zum einen hat er auf der Insel wesentlich mehr Freiheiten als auf dem Festland und lernt vieles über die Natur und Helgoländer Sitten und Gebräuche, etwa dass man sich dort nicht zur Begrüßung die Hand gibt. Zum anderen muss er sich in der neuen Klasse behaupten. Dank seiner lockeren und schlagfertigen Art gelingt ihm das recht gut, vor allem die selbstbewusste Anja wird schnell zu seiner besten Freundin. Nur ein Mitschüler bleibt stur dabei, dass Philip nichts auf der Insel verloren hat, und versucht, ihn zu mobben. Dennoch ist Philip auf Helgoland recht gut aufgehoben und fühlt sich sicher - bis zu dem Tag, als er vom Lummenfelsen aus ein unheimliches Schiff entdeckt, ein altertümliches Segelschiffe mit zerfetzten Segeln. Arglos winkt er zurück, als eine Gestalt an Bord die Hand hebt, und löst damit eine Kette von Ereignissen aus, die ihm immer wieder das kalte Grauen über den Rücken jagen.

 

Sagen über Störtebecker und die Likedeeler

 

Alte Legenden über die Likedeeler, Störtebeckers Piraten, die einst auf Helgoland hausten, erwachen neu zum Leben. Das unheimliche Schiff gehörte offenbar zu den Seeräubern um Klaus Störtebecker und Gödeke Michels, doch hat die Besatzung der "Winnbreeker" einen sehr viel schlimmeren Frevel auf dem Gewissen, als einfache Seeräubereien. Als Philip und Anja in einem viel zu kleinen Segelschiff bei Sturm hinausfahren und in Seenot geraten, kommt es zur letzten Konfrontation mit der Besatzung des Geisterschiffs.

 

Michael Stoffers erzählt spannend und humorvoll

 

Michael Stofffers ist eine spannende und lebendige Geschichte gelungen, die unheimliche und humorvolle Begebenheiten in sich vereinigt. Der leichte und eingängige Schreibstil lässt den Leser unterwegs die Zeit vergessen und das Buch erst aus der Hand legen, wenn die letzte Seite erreicht ist. Die vielen Informationen über Helgoland und seine Geschichte machen die "Unheimlichen Freunde" zu einer perfekten Urlaubslektüre, die nicht nur für Jugendliche, sondern auch für ältere Helgoland-Fans und Freunde phantastischer Literatur empfohlen werden kann.
Als Segler habe ich an einer Stelle etwas den Kopf geschüttelt, als es hieß, dass eine Holk "vor dem Wind" kreuzen kann. (Kreuzen tut man nur gegen den Wind, "vor" dem Wind kann das sogar eine Kogge, aber der Kapitän wäre schön blöd, wenn er es täte.) Und die Spekulation, dass ein Bombenblindgänger vor der Düne nun unbedingt von einem unerfahrenen Piloten abgeworfen sein könnte, scheint doch etwas übertrieben. Soo weit verfehlt ist Helgoland dann doch nicht ... Aber das sind Kleinigkeiten, die nicht weiter ins Gewicht fallen. Auf keinen Fall sollte man sich davon den Lesegenuss verderben lassen.

 

Fazit: Spannende und humorvolle Urlaubslektüre für junge und jung gebliebene Helgoland-Besucher. Viel Wissenswertes über die Insel und etwas abenteuerlicher Gruselstoff. Unbedingt empfehlenswert.

 

Michael Stoffers: Unheimliche Freunde. Eine Helgoländer Geistergeschichte. Norderstedt: Book on Demand, 2015. 262 Seiten, Euro 9,90.

 

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Mehr von Michael Stoffers
Das Geheimnis des gelben Pergaments




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Jonathan Philippi: Das Geheimnis der dunklen Baracke

Geschrieben von Petra , in Bücher - Abenteuer 22 November 2016 · 2.002 Aufrufe
Bücher - Abenteuer und 1 weitere...
"Das Geheimnis der dunklen Baracke" heißt der dritte Band der Serie "Mary Island" um die drei aus Deutschland in die USA ausgewanderten Geschwister Julie, Steven und Justy. Diesmal müssen sich die Jugendlichen mit geheimnisvollen Hoteldiebstählen und gewalttätigen Mitschülern auseinandersetzen. Aber auch die ersten Liebeserfahrungen machen ihnen, vor allem Steven, zu schaffen.
Die Seidel-Geschwister haben sich inzwischen in ihrem Inselparadies recht gut eingelebt und sind "richtige" Amerikaner geworden. Das Buch setzt einige in den beiden Vorgänger-Bänden "Das Geheimnis des dritten Hügels" und "Das Geheimnis des goldenen Medaillons" begonnene Handlungsfäden fort, unter anderem wird an der Gründung des Indianischen Dokumentationszentrums weiter gearbeitet, für dessen Errichtung die Seidel-Kinder tatkräftige Unterstützung geleistet haben. Mit Dana, der Pee Dee-Indianerin verbindet sie eine enge Freundschaft, aus der für Steven in diesem Band deutlich mehr wird. Überhaupt ist es Steven, auf dem das Haupt-Augenmerk der Erzählung ruht. Der Junge hat schon zu Beginn eine Auseinandersetzung mit einem brutalen Mitschüler, der ihn zusammenschlagen will. Doch die Wut über dessen rassistische Äußerung über Dana verleiht den deutschen Jungen ungeahnte Kräfte, und mit einem Glückstreffer wird der Gegner k.o. geschlagen.
Die Krimi-Handlung des Romans bleibt zunächst im Schatten der zwischenmenschlichen Ebene. Erst nach und nach rücken die Hoteldiebstähle in den Fokus. Seltsame Diebe sind das, der Verlust ist zunächst gering für die Touristen, die Beute nur wenig wert. Ein Ehemann ist sogar regelrecht dankbar, dass der scheußliche Schmuck seiner Gattin verschwindet. Aber dann deutet alles darauf hin, dass der oder die Diebe Größeres planen. Dass sich der mit den Ermittlungen beauftragte FBI-Agent ausgerechnet ein Zimmer im Haus der Seidels mietet, bietet den aufgeweckten Jugendlichen die Möglichkeit, selbst an der Aufklärung des Falles mitzuarbeiten. Auch wenn Special Agent Graves gar nicht so begeistert ist, wenn sich Steven und Julia zu weit vorwagen. Denn die Sache ist alles andere als ungefährlich, und es wird scharf geschossenn.
Das Buch ist erneut flott und eingängig geschrieben und lässt sich sehr gut lesen. Der Roman weist vor allem im Bereich der Personenzeichnung und der Beziehungen der Helden untereinander große Stärken auf. Es handelt sich nicht unbedingt um einen Krimi, vielmehr sind die Hoteldiebstähle und ihre Aufklärung nur eines von mehreren Elementen der Handlung. Es geht um Abenteuer, erste Liebe, Familienprobleme dreier Scheidungskinder und die Unterschiede deutscher und amerikanischer Lebensart. Insofern ist es zwar nicht schön, aber auch nicht allzu störend, wenn Kommissar Zufall ab und zu in die Ermittlungen eingreift. Die liebenswerten, komischen und manchmal auch peinlichen Erfahrungen von Dana und Steven machen so ziemlich alles wett.

Fazit: Spannend, abenteuerlich, gefühlvoll - ein flüssig geschriebenes Jugendbuch mit Traumstrand, miesen Verbrechern, gewitzten Jung-Detektiven, einem Hauch Romantik und ein paar blauen Bohnen. Lesenswert.


Jonathan Philippi: Mary Island 3 - Das Geheimnis der dunklen Baracke. Verlagshaus el Gato, 2015. 284 S., Euro 13,90.


Weitere Besprechungen zu "Mary Island
Das Geheimnis des dritten Hügels
Das Geheimnis des goldenen Medaillons


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"Fesselnd und leicht zu lesen": Erste Rezension zu Crane und Demantin

Geschrieben von Petra , in Berthold von Holle 21 November 2016 · 949 Aufrufe
Berthold von Holle
Im "Phantastischen Bücherbrief" gibt es eine Rezension zu meinen beiden neuen Büchern "Crane" und "Demantin". Erik Schreiber nennt die Nacherzählungen "moderne, angenehm leicht lesbare Novellen" und sagt, sie seien "fesselnd". Er vergibt drei Smilys für die beiden Berthold-Bücher. In der Besprechung heißt es:


Petra Hartmann, promovierte Literaturwissenschaftlerin, die als freie Journalistin und Autorin sich einen guten Namen machen konnte, kehrt mit den beiden vorliegenden Werke in ihre Heimat zurück. Berthold von Holle war ein mittelalterlicher Dichter und Angestellter des Hildesheimer Bischofs. Er gilt als einziger mittelalterlicher Dichter im norddeutschen Raum. Berthold verfasste drei Ritter-Epen in mitttelniederdeutscher Sprache. Die beiden Werke CRANE und DEMANTIN wurden von der Autorin Petra Hartmann, die im Nachbarort von Holle wohnt, neu bearbeitet Sie verwandelte dabei die beiden alten Vers-Epen in zwei moderne, angenehm leicht lesbare Novellen, die im Verlag Monika Fuchs erschienen.

CRANE
ist die Geschichte eines jungen, ungarischen Königssohns der sich unerkannt als Bediensteter am Hof des deutschen Kaisers verdingt und sich dabei unsterblich in die schöne Kaisertochter verliebt. Diese Liebe steht unter keinem guten Stern, denn die Prinzessin ist schwer erkrankt und die Liebe der beiden aus Sicht der Höflinge Unstandesgemäss.

DEMANTIN
ist ebenfalls eine Liebesgeschichte. Im Mittelpunkt der Erzählung steht ein tugendhafter und ehrlicher Ritter, dem der griechische König die Hand seiner Tochter verweigert. Erst nach vielen gefahrvollen Abenteuern, einem Odysseus gleich, in denen furchtbare Gegner besiegen muss, kann endlich Hochzeit gefeiert werden.

Petra Hartmann brachte die beiden Novellen in eine neue, heute viel verständlichere Form. Auf diese Weise können sich nicht nur Jugendliche mit Interesse an Rittergeschichten, sondern auch Erwachsene mit Interesse an der Historie ein Bild machen. Ein Bild von einer Zeit, über die viel geschrieben wird, aber über die man nichts Genaues weiss. Die beiden Bücher, wobei man vielleicht die Verniedlichungsform wählen sollte, von Grösse und Umfang her, sind sehr leicht zu lesen. Sie bieten ein Bild der damaligen Gesellschaft, eingepackt in eine fesselnde Erzählung.

Den Phantastischen Bücherbrief findet ihr unter anderem hier:
http://www.homomagi....ktober-2016.pdf


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Radiosendung über "Crane" jetzt auf Youtube

Geschrieben von Petra , in Berthold von Holle 20 November 2016 · 808 Aufrufe
Berthold von Holle
Die Radiosendung über Bertholds und meinen "Crane" gibt es jetzt bei Youtube zum Nachhören. Also, wer das Interview und meine Lesung aus dem mittelalterlichen Epos und der modernen Nacherzählung verpasst hat, hat hier eine neue Gelegenheit zum Einstieg in die Abenteuer des tapferen Ritters Gayol, genannt "der Kranich":




Viel Vergnügen damit!


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BuCon 2016 - anstrengend, schön, viel zu kurz

Geschrieben von Petra , in Unterwegs 24 Oktober 2016 · 1.849 Aufrufe
Unterwegs

Zur Buchmesse muss man nicht unbedingt - zum Buchmesse-Convent schon. Klar, dass ich mir das phantastische Treffen in Dreieich nicht entgehen ließ. Klar, dass ich es wieder nicht geschafft habe, mir ein Zimmer zu nehmen. Und klar, dass ich mir abends nach der Verleihung des Deutschen Phantastik-Preises, als die meisten Freunde sich zum gemeinsamen Abendessen begaben, sagte: "Nächstes Mal bleibst du wirklich zwei Tage ..."
Diesmal hatte ich auf dem Weg ins Mekka der Phantastik zwei Mitfahrer an Bord meines "Sputnik". Auf der Strecke von Sillium bis Kassel (Start gegen 5.30 Uhr) begleitete mich Susanne Klickerklacker, mein neues, eigentlich aber schon etwas altes und altkluges Navigationsgerät, das mir mein Schwager freundlicherweise zur Verfügung gestellt hatte und das mich auf dem kurzen Abstecher ins Innenleben Kassels zum Treffpunkt mit Felix Woitkowski lotsen sollte. Leider ist Susanne nicht mehr ganz auf der Höhe ihrer Zeit, letzte Woche verlangte sie auf der A39 bei Braunschweig, ich solle in 120 Metern wenden, und forderte mich auf, im Kreisverkehr die dritte Ausfahrt zu nehmen, aber nach einigen Schlenkern und drei Ehrenrunden fand ich dann doch zum vereinbarten Treffpunkt. Als Felix ins Auto stieg, starb Susanne, ihr Akku ist halt nicht mehr der Jüngste, aber Felix wusste immerhin, wie man rauskommt aus diesem Kassel, und den Weg nach Dreieich fand ich dann beinahe wie im Schlaf, auch wenn die Autobahn wieder, wie letztes Jahr, plötzlich verschwunden war. Wir schafften es, das Bürgerhaus Sprendlingen um 10.30 Uhr, eine halbe Stunde vor der Lesung der Geschichtenweber zu erreichen.

 

Geschichtenweber stellen Anthologien vor

 

Die Geschichtenweber-Lesung im Raum "Far-Point stand diesmal ganz im Zeichen der Storyolympiade. Bronzemedaillengewinner Michael Edelbrock las "Kristallgrab", seinen Wettbewerbsbeitrag zum Thema "Labyrinthe" vor. Er hat eine sehr angenehme Stimme, und vor allem der einschmeichelnde Tonfall, in dem der Vertreter des Mnemonischen Kollektivs den Helden von seiner Expedition zu dem labyrinthischen Asteroiden abzubringen versucht, hat mir sehr gut gefallen. Außerdem erzählten die Geschichtenweber etwas von ihren Zukunftsplänen. In der Pipeline sind gerade zwei Anthologien, einmal geht es um phantastische Sportler und einmal um ein Dimensionsportal, in das ein genialer Wissenschaftler verschiedene Gegenstände hineinschiebt, die dann an den verschiedensten Orten und in den unterschiedlichsten Zeiten und Welten auftauchen können. Klingt spannend.

 

Dystopisches Intermezzo

 

Kurz darauf besuchte ich die Lesung von Esther M. Schmidt, die kurzfristig für Maja Loewe eingesprungen war. Esther stellte ein Buch vor, das demnächst erscheinen soll (und schon einmal auf meiner Wunschliste gelandet ist). Sie arbeitet gerade an einer Dystopie. Sehr eindrucksvoll ihre etwas heisere Stimme dazu, eigentlich hatte sie ja ein Mikrofon haben wollen, aber es ging auch so, und die Zuhörer forderten schließlich einhellig: "Weiterlesen." Merkt euch schon mal "Die zweite Finsternis" im Papierverzierer-Verlag vor.

 

Käfer, Ungeziefer und Irrlichter

 

Die dritte Lesung, die ich an diesem Tag besuchte, war die Veranstaltung des Verlags Torsten Low. Wie bei den Geschichtenwebern war ich auch hier vor allem wegen der Storyolympiade da, denn hier las der Goldmedaillengewinner Günter Wirtz seine Geschichte "Krickel" vor. Eine Story, die ihr unbedingt selbst lesen müsst, hochverdient mit dem ersten Platz belohnt.
Außerdem gab es bei der Lesung Einblicke in die im Verlag Torsten Low erschienen Anthologien "Ungeziefer" und "Irrlichter", beides war ziemlich gruselig und macht Lust auf mehr. Wobei, sollte man sich diese "Ungeziefer" wirklich kaufen und lesen? Die Art wie Torsten Scheib seine Story "Under my skin" vortrug, jagt einem ja noch 24 Stunden später das Grauen den Rücken rauf und runter.
Zur Siegerehrung der Storyolympiade schreibe ich hier jetzt mal nicht so viel, ich habe die vier ausgezeichneten Autoren hier im Blog einzeln vorgestellt:
Günter Wirtz
Joachim Tabaczek
Daniel Huster
und Michael Edelbrock.
Nur soviel: Moderatorin Tatjana Stöckler hat ihre Sache wieder sehr gut gemacht und mit Charme und Wortgewandtheit die Gewinner präsentiert. Aber das nächste Mal bitte kein rotes Kleid vor rotem Vorhang, liebe Tatjana, sagt die verzweifelte Fotografin.

 

Ein prall gefüllter Rucksack voller Bücher

 

Bleibt noch zu erwähnen, dass ich eine ziemlich prall gefüllte Con-Tüte und einen schweren Rucksack voller Bücher mit nach Hause brachte. Da waren zunächst drei Anthologien, nämlich die "Labyrinthe" und die "Herbstlande" (beides Verlag Torsten Low) sowie die Sammlung "Rund um die Welt in mehr als 80 SF-Geschichten" (Verlag Saphir im Stahl), dazu das von Felix Woitkowski neu herausgegebene Gespensterbuch, Teil II (Blitz-Verlag) - Teil I war schon fällig auf dem Marburg-Con. Dann noch "Cantals Tränen", die neu erschienene Sammlung von Armin Rößler mit Geschichten aus seinem Argona-Universum, und "Das Mädchen und der Leuchtturm" von Fabienne Siegmund und Thilo Corzilius.

 

Kurd-Laßwitz-Preis, BuCon-Preise und DPP

 

Und sonst? Ein hochverdienter Kurd-Laßwitz-Preis für das BuCon-Team für 30 Jahre Organisation des besten Tages der Buchmesse. Ein vollkommen perplexer Markus Heitz bei der Entgegennahme des BuCon-Ehrenpreises, als Laudator Bernhard Hennen aus dessen allererster Bewerbung für den BuCon zitierte ("Die haben meine Emails aufgehoben!"). Kai Meyers Laudatio auf Thomas le Blanc zum BuCon-Preis für das Lebenswerk. Die phantastische Bibliothek Wetzlar ... Oh ja, die ersten Goldmann-Fantasy-Taschenbücher mit dem Aufdruck "Fantasy aus Deutschland", mein Gott, war ich da noch jung ... Der Geehrte nimmt's mit Energie und Dynamik und plant, in 65 Jahren nochmal da oben zu stehen und einen zweiten Ehrenpreis fürs Lebenswerk entgegenzunehmen. Dann komme ich auch wieder hin.
Die Verleihung des Deutschen Phantastik-Preises, frisch und ohne "Matratze, neue Zeile" von Dirk van den Boom moderiert, hat mir noch ein paar Einträge auf der literarischen To-do-Liste beschert. Vor allem Susanne Pavlovic und ihren Roman "Feuerjäger 1 - Die Rückkehr der Kriegerin" werde ich im Hinterkopf behalten. Machte den Eindruck einer Autorin, die sich von einer Agentur nicht auf Mainstream-Maße zusammenkneten lassen will.

 

Hier die Gewinner und Nominierten im Überblick:
Bester deutschsprachiger Roman:
1) Susanne Pavlovic: Feuerjäger 1 - Die Rückkehr der Kriegerin (Amrûn)
2) J. H. Praßl: Chroniken von Chaos und Ordnung 3 - Bargh Barrowson (Acabus)
3) Tom Jacuba: Kalypto 1 - Die Herren der Wälder (Bastei-Lübbe)
4) Valerian Çaithoque: Amizaras 3 - Raphadona (Amizaras)
5) Elisabeth Ruetz: Der Schattenkristall 3 - Das Blut der Wächterin (GS Publishing)
6) M. H. Steinmetz: Hell†™s Abyss 1 - 666 (Papierverzierer)

 

Bestes deutschsprachiges Romandebüt:
1) Faye Hell: Keine Menschenseele (Amrûn)
2) Mona Silver: Verlorener Stern (Sieben)
3) Maja Loewe: Die Augen des Iriden (Papierverzierer)
4) Sandra Berger: Transformation am Feuersee (BookRix)
5) Luzia Pfyl: Cesario Aero - Kaiser der Lüfte (Ohneohren)

 

Bester internationaler Roman:
1) Terry Pratchett: Die Krone des Schäfers (Manhattan)
2) Patrick Rothfuss: Die Musik der Stille (Klett-Cotta)
3) Kevin J. Anderson: Resurrection Inc. (Papierverzierer)
4) Ben Aaronovitch: Peter Grant 5 - Fingerhut-Sommer (dtv)
5) Jonathan Stroud: Lockwood & Co 3 - Die raunende Maske (cbj)

 

Beste deutschsprachige Kurzgeschichte:
1) Oliver Plaschka: "Das öde Land" (aus: Das öde Land [Low])
2) Katharina Fiona Bode: "Erasmus Emmerich und der zinnoberrote Zinnsoldat" (aus: Die dunkelbunten Farben des Steampunk [Art Skript Phantastik])
3) Anna-Katharina Höpflinger: "Selig sind die geistig Armen" (aus: Verschlusssache [Ohneohren])
4) Georg Britzkow: "Gesang der Kröten" (aus: Der schwarze Gott des Wahnsinns [Sarturia])
5) Carmen Weinand: "Der große Stefano" (aus: Fleisch 3 [Eldur])

 

Beste Original-Anthologie/Kurzgeschichten-Sammlung:
1) Die dunkelbunten Farben des Steampunk (Art Skript Phantastik)
2) Oliver Plaschka: Das öde Land (Low)
3) Torsten Exter [Hg]: Zombie Zone Germany (Amrûn)
4) Ann-Kathrin Karschnick & Diana Kinne [Hg]: Die kleinen Köche (UBV)
5) Ingrid Pointecker & Fabian Dombrowski [Hg]: Verschlusssache (Ohneohren)

 

Beste Serie:
1) Nicole Böhm: Die Chroniken der Seelenwächter (Greenlight Press)
2) Andreas Suchanek: Heliosphere 2265 (Greenlight Press)
3) J. H. Praßl: Chroniken von Chaos und Ordnung (Acabus)
4) Perry Rhodan (VPM)
5) Allan J. Stark: Asgaroon (Papierverzierer)

 

Bester Grafiker:
1) Alexander Kopainski
2) Arndt Drechsler
3) Timo Kümmel
4) Grit Richter
5) Mark Freier

 

Bestes Sekundärwerk:
1) Alex Jahnke & Clara Lina Wirz: Das große Steampanoptikum (Edition Roter Drache)
2) phantastisch! (Atlantis)
3) Geek! (Panini)
4) Bettina Petrik & Stefanie Zurek: With Love, Mary Sue (iFuB)
5) Michael Haitel & Hermann Ritter [Hg]: Magira - Jahrbuch zur Fantasy 2014 (Amrûn)
6) Multimania (Devil Inc)

 

Dazu viele viele Phantasten, viele Gespräche, und doch zu wenig, ein paar Leute habe ich nur kurz im Vorbeigehen gesehen und mit "bis später" verabschiedet, und dann war schon wieder alles vorbei. Es folgte eine nächtliche Autobahnfahrt mit bangem Warten auf die nächste Tankstelle (Hessen ist wirklich ziemlich leer und ziemlich weit), eine verpasste Kasseler Ausfahrt, die Felix kurzfristig ins schöne Niedersachsen geraten ließ, zuletzt nur noch laute Musik und leises Vor-sich-Hindämmern der Fahrerin, bis sie gegen 1.30 Uhr in Sillium ins Bett und ins Koma fiel. Nächstes Jahr nehme ich mir ein Zimmer in Dreieich.

 

© Petra Hartmann




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Kehrwieder berichtet über meine Berthold-Bücher ...

Geschrieben von Petra , in Berthold von Holle 23 Oktober 2016 · 969 Aufrufe
Berthold von Holle
... und meine Verlegerin verdächtigt mich glatt, dass ich "Schweinkram" schreibe. Naja, wenn schon als fette Überschrift da steht: "Mit Berthold von Holle unter der Bettdecke". :-D

Im Artikel geht es dann aber doch ganz manierlich zu. Da ist zu lesen:


"Mit Berthold von Holle, dem mittelalterlichen Dichter, befasst sich die Silliumer Autorin Petra Hartmann in ihren beiden neuen Büchern. Sie verwandelte die alten Vers-Epen "Demantin" und "Crane" in zwei moderne, leicht lesbare Kurzromane, die nun im Verlag Monika Fuchs erschienen sind.

Berthold von Holle lebte im 13. Jahrhundert und war vermutlich ein Ministeriale, eine Art Beamter, der Hildesheimer Bischofs. Er gilt als einziger mittelalterlicher Dichter im norddeutschen Raum. Berthold verfasste drei Ritter-Epen in mitttelniederdeutscher Sprache, von denen der "Crane" und der "Demantin" fast vollständig erhalten sind. Von einem dritten Werk, dem "Darifant" gibt es nur noch einige Bruchstücke.

"Crane" ist die Geschichte eines jungen Königssohns aus Ungarn, der inkognito als Bediensteter am Hof des deutschen Kaisers lebt und sich unsterblich in die schöne Kaiserstochter verliebt. Doch Hofbeamte wollen die unstandesgemäße Liebschaft unterbinden - und setzen damit das Leben der Prinzessin aufs Spiel.
Um Liebe und ritterliche Bewährungsproben geht es auch im "Demantin". Hier verweigert der griechische König einem Ritter die Hand seiner Tochter. Erst nach vielen gefahrvollen Abenteuern, in denen furchtbare Meerungeheuer und liebreizende Feen gleichermaßen versuchen, das Liebespaar zu trennen, kann endlich die Hochzeit gefeiert werden.

Eine Übersetzung der Berthold-Epen gibt es bis heute nicht. Umso wichtiger war es der Silliumer Schriftstellerin, die alten Erzählungen in eine neue Form zu bringen. "Ich wollte keine trockene akademische Arbeit mit Fußnoten und schwer verdaulichem Germanisten-Fachjargon schreiben", sagt die 46-Jährige. Obwohl sie als promovierte Literaturwissenschaftlerin mit soliden Mittelhochdeutsch-Kenntnissen durchaus auch eine Reihe wissenschaftliche Veröffentlichungen vorzuweisen hat. "Es ging mir darum, Berthold und seine Geschichten wieder bekannt zu machen und ein größeres Publikum zu erreichen. Gewissermaßen sollte es ein 'Crane' für alle werden und ein 'Demantin' zum Lesen unter der Bettdecke."
Die "Zusammenarbeit" mit dem mittelalterlichen Schriftstellerkollegen habe trotz der knapp acht Jahrhunderte, die beide trennen, recht gut funktioniert, so Hartmann. "Immerhin sind wir beide Nachbarn, Sillium liegt ja nur zwei Kilometer von Holle entfernt, und meine Mutter ist sogar in der Bertholdstraße aufgewachsen.""

Zum Original-Artikel geht es hier lang:
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Da capo: Günter Wirtz holt zum zweiten Mal Gold bei der Storyolympiade

Geschrieben von Petra , in Storyolympiade 23 Oktober 2016 · 1.732 Aufrufe
Storyolympiade, Günter Wirtz
Mit einer Goldmedaille ist der Wilnsdorfer Schriftsteller Günter Wirtz am vergangenen Sonnabend auf dem Buchmesse-Convent ausgezeichnet worden. Der 50-Jährige überzeugte mit seiner Geschichte "Krickel" die Jury der Storyolympiade und gewann mit deutlichen Vorsprung vor 218 Konkurrenten.
Wirtz hat den Wettbewerb bereits im Jahr 2014 gewonnen und ist seit Gründung der Storyolympiade der erste, der die Auszeichnung zweimal errang. Mit seiner Geschichte "Krickel" erzielte er in der Abschlusswertung der Hauptjury das Ergebnis von 160 Punkten. Zweitplatzierter war Joachim Tabaczek aus Bardenberg mit 146 Punkten, auf dem dritten Platz landeten gleichauf mit 145 Punkten der Dortmunder Daniel Huster und Michael Edelbrock aus Recklinghausen.
Die Storyolympiade, die zum inzwischen elften Mal ausgetragen wurde, ist ein internationaler Wettbewerb für deutschsprachige Schriftsteller aus dem Bereich der phantastischen Literatur. Teilnehmen dürfen ausschließlich Autoren, die bisher noch kein eigenes Buch veröffentlicht haben.
Dieses Mal stand der Wettbewerb unter dem Motto "Labyrinthe". Die Siegergeschichte und 23 weitere Beiträge der besten Teilnehmer sind nun in dem Buch zum Wettbewerb im Verlag Torsten Low erschienen, das der Goldmedaillengewinner bei der Ehrung auf dem Buchmesse-Convent feierlich überreicht bekam. Nach der Ehrung trug der Autor seine Geschichte auf einer Lesung, zusammen mit weiteren Autoren des Verlags Torsten Low, vor und erhielt von den Zuhörern viel Beifall.
Wirtz' Geschichte "Krickel" handelt von einem Jungen, der mit seinem Käfer an einem Wettkampf teilnimmt. Zwei Teilnehmer setzen ihre Käfer in einem kleinen Labyrinth ab und wetten, wessen Tier las erstes den Ausgang findet. "Die Idee kam mir durch ein Sommerfest, bei dem Käfer gegeneinander in einem Labyrinth-Rennen angetreten sind", erzählt der Lehrer, der am Wilnsdorfer Gymnasium Deutsch und Spanisch unterrichtet. "Diese Erinnerung habe ich mit der philosophischen Frage kombiniert: Ist der Mensch ein Marionettenspieler, der das eigene Leben an seinen Fäden hält, oder sind wir Puppen, die von einer höheren Instanz dirigiert werden. Was also, wenn wir selbst Käfer in einem Labyrinth sind, ohne es zu wissen. Aus dieser Gedankenverbindung habe ich versucht, eine spannende Fantasy-Geschichte zu schreiben."
Günter Wirtz ist verheiratet, hat zwei Töchter und einen Hasen. Seit 2010 veröffentlichte er insgesamt 19 Geschichten in verschiedenen Anthologien. In den vergangenen zwei Jahren nahm er an Online-Schreibkursen der Volkshochschule Duisburg zum „Kreativen Schreiben“ teil und versuchte sich an verschiedenen Genres wie Humor, Fantasy, Geschichten für Kinder.
"Schreiben bedeutet für mich, meine Phantasie kreativ auszuleben, heißt, die Welt als Puzzle zu sehen, dessen Steine sich zu immer neuen Bildern zusammensetzen lassen", sagt der Wilnsdorfer. An seinen Lieblingsautoren J.K. Rowling und Roald Dahl schätzt er vor allem, dass sie "Humor, Phantasie und Spannung miteinander verbinden". Auch liest er gern die die historischen Romane von Volker Kutscher. Und wann gibt es das erste eigene Buch von Günter Wirtz? Im Moment arbeitet er an einem Kinderbuch-Projekt, für das er bald auf Verlagssuche gehen will, verrät der Autor.


Buch-Infos:
Labyrinthe (Hrsg. von Martin Witzgall und Felix Woitkowski)
Die besten Geschichten der Storyolympiade 2015/2016
Verlag Torsten Low, 2016. 310 Seiten, Taschenbuch. ISBN 978-3-940036-39-1Preis 13,90 Euro.


© Petra Hartmann


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Joachim Tabaczek erringt Silbermedaille der Storyolympiade

Geschrieben von Petra , in Storyolympiade 23 Oktober 2016 · 1.572 Aufrufe
Storyolympiade, Joachim Tabaczek
Joachim Tabaczek aus Bardenberg ist Silbermedaillengewinner der Storyolympiade. Der 45-Jährige errang mit seiner Erzählung "Wanderjahre" 146 Punkte und wurde am vergangenen Sonnabend auf dem Buchmesse-Convent ausgezeichnet. Die Storyolympiade ist ein internationaler Kurzgeschichten-Wettbewerb für deutschsprachige Autoren, der seit 1999 ausgetragen wird. Das Thema lautete diesmal: "Labyrinthe."
Die Goldmedaille errang Günter Wirtz aus Wilnsdorf mit 160 Punkten, auf dem dritten Platz landeten gleichauf mit 145 Punkten der Dortmunder Daniel Huster und Michael Edelbrock aus Recklinghausen.
In "Wanderjahre" erzählt der Softwarearchitekt von einem Bewusstsein, das sich in einer virtuellen Welt wiederfindet. Seit Jahrzehnten irrt es von Server zu Server, doch nun ist es auf der Suche nach seinem "Original". Ein im Cyberspace ansässiger Privatdetektiv kann vielleicht helfen ... Womöglich hat da ein wenig der Beruf als Softwareentwickler abgefärbt? Allerdings: Ein eigenes Domizil im Internet fehlt dem Autor noch: "So etwas Neumodisches wie eine Homepage habe ich nicht. Zu meiner Zeit bestand das World Wide Web noch aus ein paar Textseiten am CERN, mehr braucht doch kein Mensch", sagt der Silbermedaillengewinner augenzwinkernd.
Wie es zur Idee für seine Story kam, erzählt er folgendermaßen: "Ich mag Situationen, die von außen gesehen absurd erscheinen, aber gleichzeitig eine eigene innere Logik haben. Und ich mag Figuren, die ein seltsames oder kaputtes Leben führen, aber daraus für sich selbst etwas Positives machen. Deswegen gefiel mir die Idee von einem Kind, das sich in einer virtuellen Welt verirrt, dort erwachsen wird und irgendwann zurückkehrt, um sein Ich in der realen Welt zu retten." Ganz so einfach sei es dann aber doch nicht gewesen, schränkt er ein: "Ich hatte mich bis zu diesem Punkt mit dem Labyrinthe-Thema sehr schwergetan und schon zwei andere Geschichten angefangen und wieder verworfen, und so langsam kam der Einsendeschluss gefährlich nahe. Deswegen brauchte ich etwas, das sich unkompliziert umsetzen ließ. Ansonsten hätte ich die Idee wahrscheinlich
doch wieder verworfen, weil mir der Schluss nicht gefiel."
Die Geschichte "Wanderjahre" ist nun in der Anthologie zur Storyolympiade erschienen, die pünktlich zum BuchmesseConvent ausgeliefert wurde. Das Buch wurde vom Verlag Torsten Low veröffentlicht und ist im Buchhandel und Online-Buchhandel erhältlich.
Tabaczek ist Single, teilt aber seine Wohnung mit Katze Indy, benannt nach Indiana Jones. Er liebt die freie Natur, leckeres Essen, Rätsel und Tagträume sowie "jede Gelegenheit, faul auf dem Sofa oder in der Hängematte zu liegen", vor allem aber " das Gefühl, etwas geschrieben zu haben, das mir auch beim zweiten Lesen noch gefällt."
Der Bardenberger Schriftsteller hat bereits zweimal den Sprung in die Anthologie der besten Storyolympiaden-Beiträge geschafft, nur für die Medaille hat es bislang noch nicht gereicht. Als nächstes plant er "endlich mal den Fantasy-Roman abzuschließen, an dem ich jetzt seit Jahren herumwerkele", sagt der 45-Jährige. "Danach fange ich mit dem nächsten Roman an, bei dem ich natürlich alles viel, viel besser machen werde."


Buch-Infos:
Labyrinthe (Hrsg. von Martin Witzgall und Felix Woitkowski)
Die besten Geschichten der Storyolympiade 2015/2016
Verlag Torsten Low, 2016. 310 Seiten, Taschenbuch. ISBN 978-3-940036-39-1Preis
13,90 Euro.


© Petra Hartmann






Vorschau: Das intergalaktische Bestiarium, 2025

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Was verbirgt sich hinter dem Tor des Krkt-jinn und warum verliert der Planet Light Lady seine Schwerkraft? Kann die Heimat der Regenbogenkatzen noch gerettet werden? Gibt es das sagenhafte Tier der Unordnung wirklich? Sind die irrsinnigen Prophezeiungen über das Wiedererwachen des unheiligen Urgottes Chthonio möglicherweise doch ernst zu nehmen? Und ist wirklich jeder dem Tod geweiht, der der Wurzel allen Übels begegnet?

Das Universum hat viele Wunder hervorgebracht, aber keines ist größer als das Leben. Ein paar der ungewöhnlichsten Lebewesen aller Welten sind in diesem intergalaktischen Bestiarium zu finden. Thomas Hofmann und Petra Hartmann haben sie aufgespürt.

 

Buch-Infos:

Das intergalaktische Bestiarium. Text: Petra Hartmann / Zeichnungen: Thomas Hofmann. Neustadt in Sachsen: Edition Dunkelgestirn, Mai 2025. 180 Seiten.
Reichhaltig mit Illustrationen von Thomas Hofmann versehen, zu denen die Texte von Petra Hartmann verfasst wurden. Gebunden in blaues Leinen, mit Leseband, silberner Prägung auf dem Buchrücken und Schutzumschlag. Versehen mit den Signumklischees der Autoren, nummeriert und auf 100 Exemplare limitiert. 32,90 Euro.

 

 

 

Das Herz des Donnervogels, 2023

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Ein Indianer taucht in dem verschlafenen Küstenstädtchen Kitty Hawk auf. Die Witwe Murdoch ist überzeugt, dass der Fremde ein Kundschafter ist und bald seine roten Spießgesellen zum Morden und Plündern mitbringen wird. Doch Junger Adler hat andere Pläne. Er träumt vom Fliegen und wartet auf das Eintreffen zweier verrückter Fahrradhändler.
Karl-May-Fans kennen Junger Adler bereits aus dem Roman Winnetous Erben. Die Vorgeschichte zu diesem Buch wird nun von Petra Hartmann erzählt.

 

Buch-Infos:
Petra Hartmann: Das Herz des Donnervogels

Band 18, Abenteuer-Roman
Exklusive Sammler-Ausgabe
Seiten: 282

Taschenbuch
VÖ: April 2023

2. Auflage: April 2024.
Künstler: MtP-Art (Mario Heyer)
Künstler (Innenteil): MtP-Art (Mario Heyer)
Preis: 12,95 Euro

 

Bestellen beim Blitz-Verlag

 

Das E-Book ist zum Preis von Euro 3,99 erhältlich.

Unter anderem bei Amazon

oder direkt beim Blitz-Verlag.

 

 

 

Falkenblut, 2020

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Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Widar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus ...

Es ist eine schaurige Welt, in der sich die junge Walküre behaupten muss. Doch Valkrys wäre keine echte Falkin, wenn sie einem Kampf aus dem Weg gehen würde. Todesmutig und mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor stürzt sie sich in die Begegnungen mit Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfen, Berserkern, Hexen, Meerungeheuern und dem furchtbaren Totenschiff Naglfari.

 

 

Petra Hartmann: Falkenblut.

Sibbesse: Hottenstein, 2020.

Broschiert, 247 S., Euro 11.

ISBN 978-3935928991

 

Bestellen im Hottenstein-Verlags-Shop

 

Bestellbar unter anderem bei Amazon

Hörbuch: Drachen! Drachen! 2020

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Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren. Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist - und gelegentlich fies!

Die Autoren: Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.

 

Herausgeber: Petra Hartmann, Frank G. Gerigk

Sprecher: Tim Schmidt

Blitz-Verlag

Ungekürzte Lesung

mp3-Download

611 Minuten, 495.91 MB

9783991093435

 

Zu bestellen unter anderem bei Thalia oder bei Amazon.

Nestis und die verbotene Welle, 2017

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Meerprinzessin Nestis und ihre Freunde sind sauer: Lehrer Seestern meint, dass laute Haifischmusik nichts für Kinder ist. Und der Kronrat stimmt ihm zu. Deshalb bekommt die Band »Ølpæst« Auftrittsverbot in der gesamten Nordsee. Doch plötzlich ist deren Musik überall zu hören: Ein Piratensender strahlt die Hits der Knorpelfischgang lautstark aus.

Als eine hochexplosive Kugelmine über dem blauen Glaspalast im Meer dümpelt und ein führungsloser Öltanker in die Nordsee einfährt, droht eine wirkliche Ölpest. Gelingt es den Meerkindern, ein Unglück zu verhindern?

 

Petra Hartmann: Nestis und die verbotene Welle. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Voraussichtlich ab Juni 2017 erhältlich.

Buch-Infos: ca. 152 Seiten, 14,2 x 20,6 cm, Hardcover, zahlreiche s/w-Illustrationen, mit Fadenheftung, Euro 14,90, ISBN 978-3-977066-00-1

 

Leseprobe

 

Bestellen beim Verlag Monika Fuchs.

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Demantin, 2016

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Demantin, der junge König von Antrium, liebt die griechische Königstochter Sirgamot. Doch ihr Vater ist strikt gegen die Hochzeit. Immerhin ist Sirgamot erst zwölf Jahre alt. So zieht Demantin in die Welt, um Ruhm zu erwerben, den Namen seiner Geliebten durch seine Taten zu verherrlichen und sich dem griechischen König als Schwiegersohn zu empfehlen. Er besteht heldenhafte Kämpfe, erwirbt sich die Freundschaft der Königin und des Königs von England und besiegt ein schauriges Meerweib. Letzteres allerdings erweist sich als verhängnisvoll. Denn die sterbende Unholdin verflucht Demantin und prophezeit, dass seine Geliebte mit dem üblen König Contriok verlobt werden soll. Kann Demantin noch rechtzeitig zurückkehren, um die Hochzeit zu verhindern?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Demantin. Ein Ritter-Epos
128 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 9-78-3-940078-34-6
8,95 EUR

 

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Leseprobe

 

Crane, 2016

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Gayol, der Sohn des ungarischen Königs, hat in jugendlichem Übermut den alten Hofmarschall seines Vaters zum Wettkampf herausgefordert und eine peinliche Niederlage erlitten. Aus Scham flüchtet er und gerät ins Reich des deutschen Kaisers, wo er unerkannt unter dem Namen Crane (Kranich) eine Stellung als Kämmerer annimmt und bald sehr beliebt ist. Doch als der Fremde und die Kaiserstochter einander näher kommen und Hofbeamten Unzucht und eine unstandesgemäße Liebschaft wittern, beginnt eine schwere Zeit für Königssohn und Kaiserstochter. Kann Gayol sich auf die Treue Acheloydes verlassen? Und kann die lebensbedrohliche Krankheit der Prinzessin noch geheilt werden?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Crane. Ein Ritter-Epos
84 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 978-3-940078-48-3
6,95 EUR

 

Bestellen bei Amazon

Leseprobe

Hut ab, Hödeken! 2015

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Ein rasender Bischof auf dem Rennstieg.
Wegweiser, die sich wie von Geisterhand drehen.
Jäger in Todesangst.
Bierkutscher mit unheimlicher Fracht.
Ein stammelnder Mönch,
der plötzlich zum brillanten Redner wird.
Sollte da Hödeken seine Hand im Spiel haben?
Sagen um einen eigenwilligen Geist
aus dem Hildesheimer Land,
frisch und frech nacherzählt
von Petra Hartmann.

 

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken!

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

101 S., Euro 7,95.

ISBN 978-3-940078-37-7

 

Bestellen bei Amazon

 

Leseprobe

Freiheitsschwingen, 2015

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Deutschland in den 1830er-Jahren: Für Handarbeit, arrangierte Ehe und Kinderkriegen hat die junge Bürgermeistertochter wenig übrig. Stattdessen interessiert sie sich für Politik und Literatur und greift sehr zum Leidwesen ihres Vaters selbst zur Feder, um flammende Texte für die Gleichberechtigung der Frau und die Abschaffung der Monarchie zu verfassen. Angestachelt von der revolutionären Stimmung des Hambacher Festes versucht sie, aus ihrem kleinbürgerlichen Dasein auszubrechen und sich als Journalistin zu behaupten. Gemeinsam mit ihrer großen Liebe verschreibt sie sich dem Kampf für ein freies, geeintes Deutschland und schlägt den Zensurbehörden ein Schnippchen. Die Geheimpolizei ist ihnen jedoch dicht auf den Fersen, und die junge Journalistin begeht den verhängnisvollen Fehler, ihre Gegner zu unterschätzen

 

Petra Hartmann: Freiheitsschwingen

Personalisierter Roman

München: Verlag Personalnovel, 2015

ca. 198 Seiten. Ab Euro 24,95.

(Einband, Schriftart und -größe, Covergestaltung etc. nach Wahl.)

 

Bestellen unter:

www.tinyurl.com/Freiheitsschwingen

 

Timur, 2015

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Wer ist der bleiche Jüngling im Verlies unter der Klippenfestung? Prinzessin Thia will ihn retten. Doch wer Timurs Ketten bricht, ruft Tod und Verderben aus der Tiefe hervor. Als der Blutmond sich über den Horizont erhebt, fällt die Entscheidung ...

 

Beigaben:

Nachwort zur Entstehung

Original-Erzählung von Karoline von Günderrode

Autorinnenbiografien

Bibliografie

 

Petra Hartmann: Timur

Coverillustration: Miguel Worms

Bickenbach: Saphir im Stahl, 2015.

ISBN: 978-3-943948-54-7

Taschenbuch, 136 S.

Euro 9,95

 

 

Ulf, 2015

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Ein Roman-Experiment mit ungewissem Ausgang: Ulf (Magisterstudent unbekannter Fachrichtung), stammt aus einem Dorf, das mehrmals jährlich überschwemmt wird. Zusammen mit Pastor Dörmann (Geistlicher unbekannter Konfession) und Petra (Biografin ohne Auftrag) überlegt er, was man dagegen tun kann. Als ein vegetarisches Klavier die Tulpen des Gemeindedirektors frisst und das Jugendamt ein dunkeläugiges Flusskind abholen will, spitzt sich die Situation zu. Nein, Blutrache an Gartenzwergen und wütende Mistgabelattacken sind vermutlich nicht die richtigen Mittel im Kampf für einen Deich ...
Mal tiefgründig, mal sinnlos, etwas absurd, manchmal komisch, teilweise autobiografisch und oft völlig an den Haaren herbeigezogen. Ein Bildungs- und Schelmenroman aus einer Zeit, als der Euro noch DM und die Bahn noch Bundesbahn hieß und hannöversche Magister-Studenten mit dem Wort "Bologna" nur eine Spaghettisauce verbanden.

 

Petra Hartmann:

Ulf. Ein Roman-Experiment in zwölf Kapiteln.

eBook

Neobooks 2015

Euro 2,99

Erhältlich unter anderem bei Amazon

Vom Feuervogel, 2015

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Ein Tempel in der Wüste. Heilige Männer, die sich dem Dienst des Feuervogels geweiht haben. Ein Hirtenjunge, der seinem Traum folgt. Aber wird der alte und kranke Phönix wirklich zu neuem Leben wiederauferstehen, wenn der Holzstoß niedergebrannt ist? Eine Novelle von Idealen und einer Enttäuschung, die so tief ist, dass kein Sonnenstrahl je wieder Hoffnung bringen kann.

 

Petra Hartmann:

Vom Feuervogel. Novelle.

Erfurt: TES, 2015.

BunTES Abenteuer, Heft 30.

40 Seiten, Euro 2,50 (plus Porto).

Bestellen unter:

www.tes-erfurt.jimdo.com

 

eBook:

Neobooks, 2015.

Euro 1,99.

Unter anderem bei Amazon

Nestis und die Hafenpiraten, 2014

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Endlich Sommerferien! Nestis und ihre Freunde freuen sich auf sechs Wochen Freiheit und Abenteuer. Doch ausgerechnet jetzt verhängt der Kronrat ein striktes Ausgehverbot für alle Meerkinder. Denn in der Nordsee treibt plötzlich ein furchtbares “Phantom† sein Unwesen. Möwen, Lummen und Tordalke werden von einem unheimlichen Schatten unter Wasser gezerrt und verschwinden spurlos.

Nestis beschließt, den Entführer auf eigene Faust zu jagen. Als ein Dackel am Strand von Achterndiek verschwindet, scheint der Fall klar: Die gefürchteten “Hafenpiraten" müssen dahinter stecken. Zusammen mit ihrem Menschenfreund Tom wollen die Meerkinder der Bande das Handwerk legen ...

Petra Hartmann: Nestis und die Hafenpiraten
Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014
ISBN 978-3-940078-84-1
14,90 EUR

 

 

Leseprobe unter

 

www.tinyurl.com/nestis2

Blitzeis und Gänsebraten, 2014

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Weihnachten im Potte †¦

†¦ ist so vielfältig wie die Menschen, die dort leben. Und deshalb findet sich auf diesem Bunten Teller mit 24 Hildesheimer Weihnachtsgeschichten für jeden etwas: romantische Erzählungen und freche Gedichte, Erinnerungen an die Nachkriegszeit, Geschichten von neugierigen Engeln, eifrigen Wichteln und geplagten Weihnachtsmännern. Der Huckup und die »Hildesheimer Weisen« fehlen auch nicht. Was es aber mit dem Weihnachtswunder an der B6 auf sich hat, erfahren Sie auf Seite 117. - Greifen Sie zu!

 

 

Petra Hartmann & Monika Fuchs (Hrsg.): Blitzeis und Gänsebraten. Hildesheimer Weihnachtsgeschichten.

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

144 Seiten | 12 x 17 cm | Paperback |

ISBN 978-3-9400787-57-5
8,90 EUR

 

Leseprobe

Beim Vorderhuf meines Pferdes, 2014

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Das Messer zuckte vor. Fauchend wich die riesige Katze zurück. Doch nur, um sofort wieder anzugreifen. Das Mädchen, das auf dem Leichnam seiner Stute kauerte, schien verloren.
Acht Jahre ist Steppenprinzessin Ziris alt, als sie bei einem Sandkatzenangriff ihr Lieblingspferd verliert. Ist es wirklich wahr, was ihr Vater sagt? "Alle Pferde kommen in den Himmel ..."
Drei Erzählungen aus der Welt der Nearith über edle Steppenrenner, struppige Waldponys und die alte graue Stute aus Kindertagen.

Petra Hartmann: Beim Vorderhuf meines Pferdes. Neue Geschichten aus Movenna. eBook, ca. 30 Seiten. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014. Euro 0,99.

Erhältlich unter anderem bei Amazon.

Darthula, 2014

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Darthula ist die Tochter eines irischen Kleinkönigs, der über das nebelreiche Land Selama herrscht. Als schönste Prinzessin Irlands lebt sie allerdings nicht ungefährlich. Als sie den mächtigen König Cairbar abweist und ihm nicht als seine Braut folgen will, nimmt das Unheil seinen Lauf. Cairbar überzieht das kleine Selama mit Krieg und Vernichtung und rottet Darthulas Familie aus. Mit ihrem Geliebten Nathos wagt die junge Frau die Flucht über die stürmische See. Aber Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...

Beigaben zur Neuausgabe:
Vorwort der Autorin mit Infos zur Entstehungsgeschichte
Übersetzung des "ossianischen Originals"
Autorinnenbiographie und Veröffentlichungsliste

Buch-Informationen:
Petra Hartmann: Darthula, Tochter der Nebel.
Bickenbach: Verlag Saphir im Stahl, 2014.
Taschenbuch. 126 S., Euro 9,95.
ISBN 978-3-943948-25-7

Bestellen bei Saphir im Stahl

Pressearbeit für Autoren, 2014

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Petra Hartmann, Autorin und langjährige Lokalredakteurin, gibt Tipps für die Pressearbeit vor Ort. Sie erklärt die Wichtigkeit der „Ortsmarke“ für eine Zeitung, gibt Tipps zum Schreiben von Artikeln, zum guten Pressefoto und zum Umgang mit Journalisten. Anschaulich, verständlich, praxisorientiert und für Autoren jedes Genres anwendbar.

Petra Hartmann: Pressearbeit für Autoren. So kommt euer Buch in die Lokalzeitung.
eBook. Neobooks, 2014. Ca. 30 Seiten.
Euro 1,99
Diverse Formate, für alle gängigen eBook-Reader.
Erhältlich z.B. bei Amazon, eBook.de, Thalia, Hugendubel, Weltbild u.a.

Nestis und der Weihnachtssand, 2013

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Als kleine Weihnachtsüberraschung gibt es für Fans des "großen" Nestis-Buchs "Nestis und die verschwundene Seepocke" jetzt ein kleines bisschen Weihnachtssand: Der Verlag Monika Fuchs hat aus der "Ur-Nestis", einem Helgoland-Märchen aus dem Jahr 2007, jetzt ein eBook gemacht. Mit einem wunderschönen Cover von Olena Otto-Fradina und mit ein paar exklusiven Einblicken in Nestis' Nordseewelt.

Klappentext:
"November 2007: Orkantief Tilo tobt über die Nordsee und reißt große Teile der Helgoländer Düne ins Meer. Wer soll nun die Robbenküste reparieren? Meerjungfrau Nestis wünscht sich einfach mal vom Weihnachtsmann 500.000 Kubikmeter Sand ..."

Bonus-Material:
Die Autorin im Interview mit Wella Wellhorn von der Meereszeitung "Die Gezeiten"
XXL-Leseprobe aus "Nestis und de verschwundene Seepocke"

Petra Hartmann: Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013. 99 Cent.

Erhältlich für den Amazon-Kindle

Nestis und die verschwundene Seepocke, 2013

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Eine ausführliche Leseprobe findet ihr hier:
www.tinyurl.com/nestis


Wütend stampft Meerjungfrau Nestis mit der Schwanzflosse auf. Ihre Schwester Undine ist von den Menschen gefangen worden – und weder Meerkönig noch Kronrat wagen, die Kleine zu retten. Aber Nestis fürchtet sich nicht einmal vor den furchtbarsten Monstern des Meeres. Zusammen mit ihren Freunden bricht sie auf zur Rettungsaktion, und es zeigt sich, dass tollpatschige Riesenkraken und bruchrechnende Zitteraale großartige Verbündete sind.
Petra Hartmann entführt ihre Leser in eine etwas andere Unterwasserwelt mit viel Humor und Liebe zum Detail. Trotz des phantastischen Meermädchen-Themas findet der Leser auch sehr viel naturnahe Beobachtungen aus Nord- und Ostsee, lernt die Meerbewohner und ihre Probleme kennen. Dabei werden unter anderem auch die Meeresverschmutzung, Fischerei und die wenig artgerechte Haltung von Haien in Aquarien behandelt.
Zauberhaft dazu die Zeichnungen von Olena Otto-Fradina.

Text: Petra Hartmann
Bilder: Olena Otto-Fradina
| Hardcover | 14,8 x 21 cm
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2013
151 S., Euro 14,90
ISBN 978-3-940078-64-3


eBook:
Amazon-Kindle, 2154 KB
Euro 6,99
http://amzn.to/JJqB0b

Autorenträume, 2013

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Autorinnen und Autoren schicken ihre Leser in vergangene Zeiten, ferne Länder, phantastische Welten, spannende Abenteuer und bringen sie zum Träumen.
Wovon aber träumen Autoren? Vom Nobelpreis? Vom Bestseller? Vom Reich-und-berühmt-werden? Oder einfach nur davon, eines Tages vom Schreiben leben zu können? Vom Lächeln auf dem Gesicht eines Kindes, wenn das neue Märchen vorgelesen wird? Oder sind es schreckliche Albträume, die der angebliche Traumberuf mit sich bringt? Werden Schriftsteller nachts im Schlaf gar von Verlegern, Lektoren, Rezensenten oder Finanzbeamten bedroht?
Monika Fuchs und Petra Hartmann starteten eine »literarische Umfrage«, wählten aus den über 300 Antworten 57 phantasievolle Beiträge aus und stellten sie zu diesem Lesebuch zusammen. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des Autorenalltags und träumen Sie mit!
Von jedem verkauften Buch wird 1 Euro an das Hilfswerk Brot & Bücher e.V. der Autorin Tanja Kinkel gespendet, die auch das Geleitwort zum Buch schrieb.

Petra Hartmann und Monika Fuchs (Hrsg.):
Autorenträume. Ein Lesebuch.
ISBN 978-3-940078-53-7
333 S., Euro 16,90

Bestellen beim Verlag Monika Fuchs

Mit Klinge und Feder, 2013

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Phantasie statt Völkerschlachten - das war das Motto, unter dem die Phantastik Girls zur Schreibfeder griffen. Mit Humor, Gewitztheit und ungewöhnlichen Einfällen erzählen sieben Autorinnen ihre Geschichten jenseits des Mainstreams der Fantasy. Kriegerinnen und gut bewaffnete Zwerge gehören dabei genau so zum Personal wie sprechende Straßenlaternen, Betonfresser oder skurrile alte Damen, die im Bus Anspruch auf einen Behindertensitzplatz erheben. Dass es dennoch nicht ohne Blutvergießen abgeht, ist garantiert: Immerhin stecken in jeder der Storys sechs Liter Herzblut. Mindestens.

Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns.
Mit Geschichten von Linda Budinger, Charlotte Engmann, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl.
Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. 978-3943378078
247 S., Euro 9.
Bestellen bei Amazon

eBook:
396 KB, Euro 5,49.
Format: Kindle
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Das Serum des Doctor Nikola, 2013

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Berlin, 1927. Arbeitslos, pleite und mit der Miete im Rückstand: Bankierssohn Felix Pechstein ist nach dem "Schwarzen Freitag" der Berliner Börse ganz unten angekommen. Da erscheint das Angebot, in die Dienste eines fremden Geschäftsmannes zu treten, eigentlich als Geschenk des Himmels. Doch dieser Doctor Nikola ist ihm mehr als unheimlich. Vor allem, als Felix den Auftrag erhält, Nikola zu bestehlen ...

Petra Hartmann: Das Serum des Doctor Nikola
Historischer Abenteuerroman.
ISBN 978-3-938065-92-1
190 S., 12,95 Euro.
Bestellen beim Wurdack-Verlag

Leseprobe

Hörbuch: Der Fels der schwarzen Götter, 2012

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Bei einer Mutprobe begeht der junge Ask einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat.
Bald wissen die Völker des Berglandes nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...

Der Fels der schwarzen Götter.
Hörbuch. 8 Stunden, 57 Minuten.
Sprecherin: Resi Heitwerth.
Musik: Florian Schober.
Action-Verlag, 2012.
CD/DVD: 16,95 Euro
mp3-Download: 11,95 Euro

Hörbuchfassung des 2010 im Wurdackverlag erschienenen Buchs "Der Fels der schwarzen Götter".

Termine

Lesungen

 

Freitag, 4. April: "Das Herz des Donnervogels". Lesung im Wäschegeschäft Holzberg Dessous und mehr, Hokenstraße 13, Goslar. Beginn: 18.30 Uhr.

 

Samstag, 26. April: Kurzgeschichten und Vorgucker auf das "intergalaktische Bestiarium". Lesung auf dem Conventus Leonis, Kinder- und Jugendzentrum Mühle, An der Neustadtmühle 3, 38100 Braunschweig. Beginn: 12.30 Uhr.

 

Samstag, 10. Mai: Lesung aus "Das intergalaktische Bestiarium" auf dem Marburg-Con. Zusammen mit Künstler Thomas Hofmann und Verleger Eric Hantsch. Bürgerhaus Weimar (Lahn) - Niederweimar, Herborner Straße 36, 35096 Niederweimar. Uhrzeit folgt.

 

Donnerstag, 26. Juni: Lesung aus "Das intergalaktische Bestiarium". Haus des Buches / Literaturhaus, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig. Zusammen mit Thomas Hofmann. Beginn: 19.30 Uhr. Eintritt: 2 Euro.

 

 

Buchmessen, Cons, Büchertische

 

Samstag, 10. Mai: Marburg-Con. Bürgerhaus Weimar (Lahn) - Niederweimar, Herborner Straße 36, 35096 Niederweimar. Beginn: 10 Uhr. Ich bin mit einem Büchertisch und einer Lesung vertreten. Infos folgen.

 

Donnerstag, 29. Mai: Ich bin beim Nürnberger Autorentreffen mit dabei und werde auch auf dem Büchertisch vertreten sein.

 

 

Links

Meine Heimseite:

www.petrahartmann.de

 

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Nestis auf Facebook:

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Die Falkin auf Facebook:

https://www.facebook.com/FalkinValkrys

 

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Biografie

Petra Hartmann, Jahrgang 1970, wurde in Hildesheim geboren und wohnt in Sillium. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft in Hannover. Auf den Magisterabschluss folgten die Promotion mit einer Doktorarbeit über den jungdeutschen Schriftsteller Theodor Mundt und ein zweijähriges Volontariat bei der Neuen Deister-Zeitung in Springe. Anschließend war sie dort fünf Jahre Lokalredakteurin. Ferner arbeitete sie für die Leine-Zeitung in Neustadt am Rübenberge, die Nordsee-Zeitung in Bremerhaven, die Neue Presse in Hannover und die Volksstimme in Gardelegen. Derzeit ist sie bei der Goslarschen Zeitung beschäftigt.
Als Schriftstellerin liebt sie vor allem das fantastische Genre. Sie verfasst hauptsächlich Fantasy und Märchen. Bekannt wurde sie mit ihren Fantasy-Romanen aus der Welt Movenna. Mit den Abenteuern der Nordsee-Nixe Nestis legte sie ihre erste Kinderserie vor. Sie errang mit ihren Geschichten dreimal den dritten Platz bei der Storyolympiade und wurde 2008 mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet.

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Leserunden zum Nachlesen

Leserunde zu "Darthula, Tochter der Nebel" auf Lovelybooks. Mit Autorin Petra Hartmann und Cover-Künstler Miguel Worms: http://www.lovelyboo...nde/1201913120/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Nestis und die verschwundene Seepocke": Mit Autorin Petra Hartmann und Verlegerin Monika Fuchs:

http://www.lovelyboo...nde/1166725813/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Mit Klinge und Feder": Mit den Autorinnen Linda Budinger, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl: http://www.lovelyboo...nde/1156671163/

 

Leserunde zu "Falkenblut" auf Lovelybooks: https://www.lovelybo...263/2687604262/

Geschichten über Nestis

Bücher
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

"Nestis und die verbotene Welle. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.

 

Mini-Buch

"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.

eBooks
"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.

"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

Hörbuch
"Eine Hand voll Weihnachtssand." In: Petra Hartmann: "Weihnachten im Schneeland". Gelesen von Karin Sünder. Mit Musik von Simon Daum. Essen: Action-Verlag, 2010. (mp3-Download und CD-ROM)

Beiträge zu Anthologien
"Weihnachtssand für Helgoland." In: "Wenn die Biiken brennen. Phantastische Geschichten aus Schleswig-Holstein." Hrsg. v. Bartholomäus Figatowski. Plön: Verlag 71, 2009. S. 163-174.

Hödeken-Lesestoff

Buch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. 101 S., Euro 7,95. ISBN 978-3-940078-37-7. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

 

Hörbuch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. 2 CD. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Euro 14,95. ISBN: 978-3940078414. Unter anderen erhältlich bei Amazon.

 

eBook

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

 

Geschichten

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg. In: Hildesheimliche Autoren e.V.: Hildesheimer Geschichte(n). Ein Beitrag zum 1200-jährigen Stadtjubiläum. Norderstedt: Book on Demand. 196 S., Euro 9,99. ISBN 978-3734752698. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

Die glücklose Hasenjagd. In: MVP-M. Magazin des Marburger Vereins für Phantastik. Marburg-Con-Ausgabe. Nr. 19b. S. 36-40.

 

Lesung

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg, Radio Tonkuhle, Sendung vom April 2015.

 

Movenna-Kompass

Übersicht über die Romane und Erzählungen aus Movenna


Bücher

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2004. 164 S.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2007. 188 S.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2010. 240 S.

 

eBooks

 

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Beim Vorderhuf meines Pferdes. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Hörbuch

Der Fels der schwarzen Götter. Action-Verlag, 2012.


Movennische Geschichten in Anthologien und Zeitschriften

Die Krone Eirikirs. In: Traumpfade (Anthologie zur Story-Olympiade 2000). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2001. S. 18-25.
Flarics Hexen. In: Geschöpfe der Dunkelheit (Anthologie zur Story-Olympiade 2001). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2002. S. 22-28.
Raubwürger. In: Kurzgeschichten, September 2004, S. 20f.
Furunkula Warzenkraish. Elfenschrift, dritter Jahrgang, Heft 2, Juni 2006. S. 10-14.
Der Leuchtturm am Rande der Welt. In: Elfenschrift, vierter Jahrgang, Heft März 2007, S. 18-21.
Gewitternacht. In: Im Bann des Nachtwaldes. Hrsg. v. Felix Woitkowski. Lerato-Verlag, 2007. S. 57-60.
Pfefferkuchen. In: Das ist unser Ernst! Hrsg. v. Martin Witzgall. München: WortKuss Verlag, 2010. S. 77-79.
Winter-Sonnenwende. In: Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns. Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. S. 51-59.
Der Reiter auf dem schwarzen Pferd. Ebd. S. 60-68.

Die Blaubeerbrücke. In: Met-Magie. Hrsg. v. Amandara M. Schulzke und Nadine Muriel. Hamburg: Acabus Verlag, 2022. S. 163-174.

 

 

Movennische Geschichten in Fanzines

Föj lächelt. In: Alraunenwurz. Legendensänger-Edition Band 118. November 2004. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 23.
Raubwürger. In: Drachenelfen. Legendensänger-Edition Band 130. Januar 2006. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 3-5.
Goldauge. In Phantastische Geschichten mit den Phantastik Girls. (Broschüre der Phantastik Girls zum MarburgCon 2007)


Aufsätze

Wie kann man nur Varelian heißen? Über das Unbehagen an der Namensgebung in der Fantasy. In: Elfenschrift, 5. Jahrgang, März 2008. S. 16f.


Movennische Texte online

Aus "Geschichten aus Movenna":
König Surbolds Grab
Das letzte Glied der Kette
Brief des Dichters Gulltong
Der Kranich
Die Rückkehr des Kranichs

Aus "Ein Prinz für Movenna":
Der Leuchtturm am Rand der Welt
Furunkula Warzenkraish
Gewitternacht

Aus "Der Fels der schwarzen Götter":
Der Waldalte
Hölzerne Pranken
Im Bann der Eisdämonen

Die Bibliothek der Falkin

Übersicht über die Romane und Novellen über die Walküre Valkrys, genannt "die Falkin"

Bücher

Die letzte Falkin. Heftroman. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2010.
Falkenblut. Sibbesse: Hottenstein-Verlag, Sommer 2020.

eBooks

Falkenblut. Vier Fantasy-Romane. eBook-Ausgabe. Chichili und Satzweiss.com, 2012. (vergriffen)

Falkenfrühling. Novelle. eBook. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2011. (vergriffen)

Falkenfrühling. Novelle. In: Best of electronic publishing. Anthologie zum 1. Deutschen eBook-Preis 2011. eBook. Chichili und Satzweiss.com, 2011. (unter anderem erhältlich bei Thalia und Amazon)


Aufsatz

Aegirs Flotte - ein Nachruf. In: Fandom Observer, Dezember 2011. S. 16-18. Online-Magazin und Blogversion

Drachen! Drachen! 2012

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Frank G. Gerigk & Petra Hartmann (Hrsg.)
DRACHEN! DRACHEN!
Band 01, Drachen-Anthologie
ISBN: 978-3-89840-339-9
Seiten: 384 Taschenbuch
Grafiker: Mark Freier
Innengrafiker: Mark Freier
Preis: 14,95 €
Bestellen beim Blitz-Verlag

Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren.
Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist - und gelegentlich fies!

Die Autoren:
Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.
Originalveröffentlichung!

Die Schlagzeile, 2011/2012

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Petra Hartmann: Die Schlagzeile.
Personalisierbarer Roman.
PersonalNovel Verlag, 2011.
eBook: PersonalNovel, 2012.
Personalisieren und bestellen

Verschlafen und idyllisch liegen sie da, die Orte Barkhenburg, Kleinweltwinkel und Reubenhausen. Doch dann stört der Diebstahl einer Heiligenfigur die Ruhe: Ein jahrhundertealter Hass bricht wieder aus und ein hitziger Streit entflammt, der aus Freunden Feinde und aus friedlichen Nachbarn sich prügelnde Gegner macht. Mittendrin: Eine Journalistin, die bereit ist, für eine Schlagzeile im Sommerloch alles zu geben. Mit viel Einsatz und einer Prise Humor versucht sie, das Geheimnis um die verschwundene Hubertus-Statue aufzuklären, und muss sich dabei mit erregten Politikern, aufgebrachten Dorfbewohnern und einem nervösen Chefredakteur herumschlagen. Aber die Journalistin lässt sich nicht unterkriegen - bis ihr ein Anruf fünf Minuten vor Redaktionsschluss die Schlagzeile zunichtemacht...

Falkenblut, 2012

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Petra Hartmann: Falkenblut.
Vier Romane in einem Band.
E-Book
Satzweiss.com - chichili agency, 2012.
3,99 Euro

 

Nicht mehr lieferbar!

Neuausgabe in Vorbereitung.


Die Abenteuer der jungen Walküre Valkrys beginnen an ihrem ersten Arbeitstag und ausgerechnet dort, wo die germanischen Götter- und Heldensagen enden: Ragnarök, die Endzeitschlacht, ist geschlagen, Götter und Riesen haben sich gegenseitig aufgerieben, die wenigen Überlebenden irren ziellos durch die Trümmer des zerbrochenen Midgard. An der Seite des neuen Götterkönigs Widar muss sich Valkrys nun behaupten. Dabei trifft sie auf Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfe, Berserker, Hexen, riesenhafte Meerungeheuer und das furchtbare Totenschiff Naglfari. Leseempfehlung ab 12 Jahren.

Meine Bücher 1998 - 2011

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Petra Hartmann
Falkenfrühling
eBook
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN: 978-3-939139-59-1

Wegen Verkauf des Arcanum-Verlags ist die Ausgabe nicht mehr erhältlich, aber die Zweitveröffentlichung in der eBook-Anthologie "Best of electronic publishing" gibt es noch als epub oder Kindle-Ausgabe.

Valkrys träumt davon, eine echte Walküre zu sein. Sie springt, noch Kind, vom Dach des Langhauses.
Alle Ermahnungen ihrer Eltern sind vergeblich, sie macht sich an den Aufstieg zum Gipfel der nahen Klippe, besessen vom "Traum vom Fliegen" ...

Fünfter Platz beim Deutschen eBook-Preis 2011.

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Petra Hartmann
Die letzte Falkin
Roman.
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-62-1
Bestellen beim Arcanum-Verlag

Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Vidar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus †¦


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Petra Hartmann
Der Fels der schwarzen Götter
Roman
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-64-8
Bestellen beim Wurdack-Verlag


Hochaufragende Felswände, darin eingemeißelt weit über tausend furchteinflößende Fratzen, die drohend nach Norden blicken: Einer Legende zufolge sind die schwarzen Klippen das letzte Bollwerk Movennas gegen die Eisdämonen aus dem Gletscherreich.
Doch dann begeht der junge Ask bei einer Mutprobe einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat. Und die Völker des Berglandes wissen bald nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...


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Petra Hartmann
Darthula
Heftroman
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-32-4
Bestellen beim Arcanum-Verlag


Darthula, die schönste Prinzessin der Nebellande, beschwört Krieg, Tod und Vernichtung über ihr heimatliches Selama herauf, als sie den Heiratsantrag des mächtigen Königs Cairbar ausschlägt. Zusammen mit ihrem Geliebten flüchtet sie in einem kleinen Segelboot übers Meer. Doch Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...


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Petra Hartmann
Weihnachten im Schneeland
Hörbuch
Action-Verlag
Download bei Audible
CD bestellen beim Action-Verlag

WEIHNACHTEN IM SCHNEELAND von Petra Hartmann vereint vier wundervolle Kurzgeschichten für Kinder ab 6 Jahren. Schon die Titel regen die Phantasie der Kleinen an und verleiten zum Schmunzeln und Staunen:
- "Der Reserve-Weihnachtsmann"
- "Die Weihnachts-Eisenbahn"
- "Eine Handvoll Weihnachtssand"
- "Paulchen mit den blauen Augen"



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Petra Hartmann
Ein Prinz für Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-24-9
Bestellen

Mit dem Schild oder auf dem Schild
- als Sieger sollst du heimkehren oder tot.
So verlangt es der Ehrenkodex des heldenhaften Orh Jonoth. Doch der letzte Befehl seines sterbenden Königs bricht mit aller Kriegerehre und Tradition: "Flieh vor den Fremden, rette den Prinzen und bring ihn auf die Kiesinsel." Während das Land Movenna hinter Orh Jonoth in Schlachtenlärm und Chaos versinkt, muss er den Gefahren des Westmeers ins Auge blicken: Seestürmen, Riesenkraken, Piraten, stinkenden Babywindeln und der mörderischen Seekrankheit ....


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Petra Hartmann
Geschichten aus Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-00-1
Bestellen


Verwünschte Hexen!
Warum zum Henker muß König Jurtak auch ausgerechnet seinen Sinn für Traditionen entdecken?
Seit Jahrhunderten wird der Kronprinz des Landes Movenna zu einem der alten Kräuterweiber in die Lehre gegeben, und der Eroberer Jurtak legt zum Leidwesen seines Sohnes großen Wert auf die alten Sitten und Gebräuche. Für den jungen Ardua beginnt eine harte Lehrzeit, denn die eigenwillige Lournu ist in ihren Lektionen alles andere als zimperlich ...


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Wovon träumt der Mond?
Hrsg. v. Petra Hartmann & Judith Ott
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-37-2
Bestellen

Der Mond - König der Nacht und gleichsam Verbündeter von Gut und Böse ... Seit jeher ranken sich Legenden voller Glauben und Aberglauben um sein Licht, das von den einen als romantisch verehrt und von den anderen als unheimlich gefürchtet wird. Seine Phasen stehen für das Werden und Vergehen allen Lebens, er wacht über die Liebenden, empfängt die Botschaften der Suchenden, Einsamen und Verzweifelten und erhellt so einiges, was lieber im Dunkeln geblieben wäre. 39 Autorinnen und Autoren im Alter von 12 bis 87 Jahren sind unserem nächtlichen Begleiter auf der Spur gewesen. In 42 erfrischend komischen, zutiefst nachdenklichen und manchmal zu Tränen rührenden Geschichten erzählen sie die Abenteuer von Göttin Luna und Onkel Mond, von erfüllten und verlorenen Träumen, lassen Perlmuttschmetterlinge fliegen und Mondkälber aufmarschieren. Und wer denkt, dass nur der Mann im Mond zuweilen die Erde besucht, irrt sich! Auch umgekehrt erhält er gelegentlich unverhofften Besuch dort oben.


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Drachenstarker Feenzauber
Herausgegeben von Petra Hartmann
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-28-0
Bestellen

Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen geben sich in diesem Buch ein Stelldichein.
51 Märchenerzähler im Alter von zwölf bis 76 Jahren haben die Federn gespitzt und schufen klassische und moderne Märchen, lustige, melancholische, weise und bitterböse Erzählungen, so bunt wie das Leben und so unvergesslich wie das Passwort eines verhexten Buchhalters.


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Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension.
Die jungdeutschen Autoren nach 1835.
ibidem-Verlag
ISBN 978-3-89821-958-7
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Das Junge Deutschland“ - dieser Begriff ist untrennbar verbunden mit dem Bundestagsbeschluss vom 10. Dezember 1835, durch den die Werke der fünf Schriftsteller Heinrich Heine, Theodor Mundt, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg und Heinrich Laube verboten wurden. Das Verbot markierte Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt einer literarischen Bewegung, die erst wenige Jahre davor begonnen hatte. Die Wege der Autoren trennten sich. Und doch gab es auch danach immer wieder Begegnungen und Berührungspunkte.
Petra Hartmann zeichnet die Wege der Verbotenen und ihrer Verbündeten nach und arbeitet Schnittstellen in den Werken der alt gewordenen Jungdeutschen heraus. Sie schildert insbesondere die Erfahrungen der Autoren auf der Insel Helgoland, ihre Rolle in der Revolution von 1848, aber auch die Versuche der ehemaligen Prosa-Schriftsteller, sich als Dramatiker zu etablieren. Irgendwo zwischen Anpassung und fortwährender Rebellion mussten die Autoren ihr neues Auskommen suchen, endeten als gescheiterte Existenzen im Irrenhaus oder als etablierte Literaten, die doch körperlich und seelisch den Schock von 1835 nie ganz verwunden hatten, sie leiteten angesehene Theater oder passten sich an und gerieten nach Jahren unter strenger Sonderzensur beim Publikum in Vergessenheit. Die vorliegende Untersuchung zeigt, was aus den Idealen von 1835 wurde, wie vollkommen neue Ideen - etwa die Debatte um Armut und Bildung - in den Werken der Jungdeutschen auftauchten und wie die Autoren bis zum Ende versuchten, ihr „Markenzeichen“ - ihren Stil - zu bewahren.


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Von Zukunft trunken und keiner Gegenwart voll
Theodor Mundts literarische Entwicklung vom Buch der Bewegung zum historischen Roman
Aisthesis-Verlag
ISBN: 3-89528-390-8
Bestellen beim Aisthesis-Verlag

Theodor Mundt - Schriftsteller, Zeitschriftenherausgeber, Literaturwissenschaftler und Historiker - verdankt seinen Platz in der Literaturgeschichte vor allem dem Umstand, daß seine Veröffentlichungen am 10. Dezember 1835 verboten wurden. Das vom deutschen Bundestag ausgesprochene Verbot, das sich gegen die vermeintlichen Wortführer des "Jungen Deutschland", Heine, Gutzkow, Laube, Wienbarg und eben Theodor Mundt richtete, war vermutlich die entscheidende Zäsur in den literarischen Karrieren aller Betroffenen. Daß sie mit dem schon berühmten Heinrich Heine in einem Atemzug genannt und verboten wurden, machte die noch jungen Autoren Gutzkow, Laube, Mundt und Wienbarg für ein größeres Publikum interessant. Doch während Gutzkow und auch Laube im literarischen Bewußtsein präsent blieben, brach das Interesse an Mundt und seinen Werken schon bald nach dem Verbot fast gänzlich ab. Seine weitere Entwicklung bis zu seinem Tod im Jahr 1861 wurde von der Literaturwissenschaft bislang so gut wie vollständig ignoriert. Diese Lücke wird durch die vorliegende Studie geschlossen. Nachgezeichnet wird der Weg von den frühen Zeitromanen des jungen Mundt bis hin zu den historischen Romanen seines Spätwerks.


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Faust und Don Juan. Ein Verschmelzungsprozeß,
dargestellt anhand der Autoren Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt
ibidem-Verlag
ISBN 3-932602-29-3
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Faust und Don Juan sind die Gipfel der modernen christlich-poetischen Mythologie", schrieb Franz Horn bereits 1805 und stellte erstmalig beide Figuren, speziell den Faust Goethes und den Don Giovanni Mozarts, einander gegenüber. In den Jahren darauf immer wieder als polar entgegengesetzte Gestalten aufgefaßt, treten Faust und Don Juan in den unterschiedlichsten Werken der Literaturgeschichte auf.

Bei Lenau sind sie Helden zweier parallel aufgebauter Versepen, bei Grabbe begegnen sie sich auf der Bühne und gehen gemeinsam zugrunde. Theodor Mundt stellt als Lebensmaxime auf, man solle beides, Faust und Don Juan, in einer Person sein und beide in sich versöhnen.

Anhand der Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt zeichnet Petra Hartmann die Biographien Fausts und Don Juans in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach, einer Zeit, die beide Helden stark prägte und auch für heutige Bearbeitungen beider Stoffe grundlegend ist."

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