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PetraHartmann



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Günter von Lonski: Mut verleiht Flügel

Geschrieben von Petra , in Bücher - Abenteuer 19 September 2017 · 1.536 Aufrufe
Bücher - Abenteuer und 3 weitere...

Günter von Lonskis Buch "Mut verleiht Flügel" ist ein Buch für junge Leser und richtet sich vor allem an Jungen. Erzählt wird die Geschichte eines 15-jährigen Schülers, der den Erwartungen seines Vaters nicht gerecht werden kann und will, und seines Vorbilds, eines Flugpioniers aus der heroischen Zeit der Aeronautik.
Björn ist beim Fußballspielen eine vollkommene Niete. Aber was bleibt ihm übrig, als immer wieder mit der Schulmannschaft aufzulaufen? Schließlich ist sein Vater der Trainer. Dabei würde Björn viel lieber Modeschöpfer werden. Zahllose Entwürfe hat er schon in seinen Notizbüchern, traumhafte Kleidungsstücke, eines schöner als das andere. Aber wie soll Björn sich gegen den dominanten Vater behaupten, der den Lebensweg seines Sohnes bestimmen will und ihn ganz sicher nicht in die Ausbildung als Schneider ziehen lassen will?

 

Geo Chavez als Vorbild und Mentor

 

In dieser Situation begegnet Björn immer wieder seinem großen Vorbild Geo Chavez, einem Luftfahrtpionier, dem im Jahr 1910 die erste Überquerung der Alpen in einem Aeorplan gelang. Wobei ... Vorbild ist eigentlich das falsche Wort. Denn Björn will ja Herrenschneider werden und nicht Flieger. Chavez, der dem jungen Mann immer wieder als Spiegelung in Wasserflächen, Radkappen, Fensterscheiben oder Spiegeln entgegegentritt und ihm Mut zuspricht, ist eher eine Art Mentor. Jemand, der seinem Schützling zeigt, wohin man es bringen kann, wenn man es nur schafft, den Mut aufzubringen und für seine Ziele einzutreten. Eben die Lehre: "Mut verleiht Flügel."
Björn, der einmal ein Buch über Chavez im Museum erworben und verschlungen hat, ruft unbewusst Erscheinungen Geo Chavez' herbei, wann immer er eine Niederlage, meist bei Auseinandersetzungen mit seinem Vater, einstecken muss: Sowie Björn allein ist und den Kopf hängen lässt, ist Chavez zur Stelle, selbstsicher, elegant, durchaus von einer gewissen Selbstgefälligkeit und Eitelkeit, und erzählt, wie er es geschafft hat, gegen alle Widerstände anzukämpfen und schließlich zum legendären Alpenflug aufzubrechen.

 

Teenager in der Krise

 

Björn hat andere Widerstände zu besiegen als Chavez. Den übermächtigen Vater. Hänseleien in der Schule. Der Versuch, eine Ausbildungsstelle als Schneider zu bekommen. Ein Modeschöpferwettbewerb. Und dann ist da auch noch die fußball-begeisterte Mell, ein Mädchen, das als Ersatzspieler für Björn sein Team ins Staunen versetzt und die Gegner das Fürchten lehrt. Mell, die ihm gern näher kommen würde, während sich bei Björn nichts regt als freundschaftliche Gefühle. Und Sven, der Mitschüler, der Björns Magen wie von Schmetterlingsschwärmen erzittern lässt ... Ein krisengeschütteltes Teenagerfiasko also, in dem ein Mentor wie Chavez eigentlich jedem zu wünschen ist.

 

Spannender Jungen-Roman

 

Die Geschichte ist flüssig und spannend erzählt und in ihrer einfachen Sprache sehr gut für das jugendliche Publikum geeignet. Die Kapitel sind kurz und gerade richtig für jüngere Leser. Endlich auch mal wieder ein Junge als Held. Reine Jungen-Bücher sind viel zu selten, und Günter von Lonski hat es hier geschafft, einen guten, spannenden Jungen-Roman vorzulegen. Vielleicht kommt ein bisschen viel Klischee-Stoff zusammen. Nicht jeder Modeschöpfer muss ein Sportversager sein. Und nicht jeder Junge, der grottenschlecht Fußball spielt, muss schwul sein. Aber, nun gut, jede Jugendbande einer Hörcassettenserie hat auch ihre Stereotypen. Und die Geschichte von Geo Chavez und seiner Alpen-Überquerung ist es allemal wert, neu erzählt und wieder bekannt gemacht zu werden. So ist "Mut verleiht Flügel" ein spannendes, lehrreiches Abenteuer- und Mutmach-Buch für junge Leser, die ihren Platz in der Welt finden und sich behaupten müssen.

 

Fazit: Jungen-Buch mit technik-historischem Hintergrund, das Mut macht, zu sich selbst zu stehen und für seine Ziele einzutreten. Spannend erzählt und in einfacher Sprache. Lesenswert.

 

Günter von Lonski: Mut verleiht Flügel. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017. 160 S., Euro 10.

 

© Petra Hartmann




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Krimikalender erscheint am 1. Oktober

Geschrieben von Petra , in Aus Petras Werkstatt 19 September 2017 · 1.548 Aufrufe
Aus Petras Werkstatt, Sillium und 2 weitere...
Der Hildesheimer Krimi-Kalender für das Jahr 2018 erscheint zum 1. Oktober. Ich bin mit meinem Kurzkrimi "Zittrige Hände" vertreten, der in meinem Heimatdorf Sillium spielt. Der von Sabine Hartmann herausgegebene Kalender erscheint im Hottenstein-Verlag.

Hier der Klappentext:

"Der Krimikalender für Stadt und Landkreis Hildesheim

Unsere Landschaft ist idyllisch, die Stadt lebendig und aktiv, doch manchmal trügt der Schein. Da brodeln auch Eifersucht und Geldgier, Untreue und Ohnmachtsgefühle, die sich manchmal ihren Weg in die Welt bahnen. 31 Autorinnen und Autoren sind - an den schönsten Orten unserer Gegend - diesen und anderen Gefühlen auf den Grund gegangen. Herausgekommen sind 53 Kurzkrimis, die Stadt und Landkreis aus einer ganz neuen Perspektive präsentieren - als Tatorte.
Dabei geht es spannend zu und überraschend, aber auch humorvoll.
Genießen Sie ein Jahr lang, in jeder Woche einen neuen, mörderischen Blick auf Hildesheim."

Mein Sillium-Krimi "Zittrige Hände" ist die Geschiche einer sehr alten Frau, die sich finanziell so gerade über Wasser halten kann. Doch dann erhält sie plötzlich einen Anruf von einer vermeintlichen Enkelin, die offenbar in einer Notlage steckt und ganz dringend die letzten Ersparnisse ihrer Oma benötigt. Die alte Dame ist sofort bereit, sich mit der Botin ihrer Anruferin zu treffen ...


Die Autorinnen und Autoren des Kalenders:
Renate Bakov-Rahman
Ben Bartels
Svenja Bartels
Jens Beskow
Ulrike Boblitz
Claudia Bode
Sabine Brendeke-Gras
Dr. Hannelore Brümmerloh
Ulrike Corcilius
Monika Engel
Elke Fricke
Petra Hartmann
Sabine Hartmann
Siegfried Hauptmann
Katharina Henning
Peter Hereld
Dieter Hinze
Heike Mäder
Gudrun Menke
Stefanie Minder
Diana Naumann
Uta Opel
Stefan Rahe
Beate Rautenstrauch
Dagmar Reimann
Suntje Sander
Marco Semmelroth
Jens Volling
Ute Walenski
Anke Wogersien
Werner Zach

Auf Amazon könnt ihr auch schon das Titelbild bewundern.

Es gibt zwei Präsentationstermine dazu. Ich selbst kann leider bei beiden nicht dabei sein, aber ich lege euch die Veranstaltungen nachdrücklich ans Herz. Hört euch die Autorenkollegen einmal an:

Dienstag, 17. Oktober, 19 Uhr: Premierenvorstellung in Ameis Buchecke in der Andreaspassage, mit Lesung und vermutlich einem Subskriptionspreis an diesem Tag, Genaueres folgt.

Samstag, 11. November, ab 12 Uhr: Autoren-Speed-Dating in der Bücherstube in Bad Salzdetfurth - zum Weihnachtsgeschenke kaufen, mit möglichst vielen Autogrammen. Der Verlag will für den Tag eine Weihnachtskarte als Sonderedition auflegen, die die Leute zum Kalender dazu bekommen und von allen anwesenden Autoren unterschreiben lassen können.

Also, falls ihr noch ein schönes Weihnachtsgeschenk und einen kriminellen Begleiter durch das Hildesheimer Land sucht - greift zu!


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Jens Schumacher: Der Hügel von Yhth

Geschrieben von Petra , in Bücher - phantastisch 18 September 2017 · 1.740 Aufrufe
Bücher - phantastisch und 3 weitere...

Mit "Der Hügel von Yhth" legt Jens Schumacher eine Horror-Novelle in der Tradition Lovecrafts vor. Die Erzählung ist als siebter Band der Novellenreihe im Ulrich-Burger-Verlag erschienen und bietet klassische Motive aus dem 19. Jahrhundert, verbunden mit dem Mythos einer uralten, blasphemischen, widernatürlichen ... eben lovecraft'schen Gottheit.
Held der Geschichte ist James Ryan, der sich mit alten magisch-esoterischen Schriften befasst und geradezu besessen davon ist, das geheimnisvolle Buch "San" zu finden. Ein Buch, das wertvolles, einzigartiges okkultes Wissen in sich birgt und möglicherweise etwas über einen der alten Götter, Volguthoggh Yhthgama, erzählen kann. James reist unermüdlich jahrelang durch die Welt, endlich, als er die Hoffnung bereits fast aufgegeben hat, bekommt er von einem ehemaligen Schulkameraden den Tipp, es einmal in der Leihbibliothek des winzigen, heruntergekommenen Fischerdorfes Barath zu versuchen. Die Bibliothek ist zwar schon lange geschlossen, aber die Tür ist offen, so dringt James in das Gebäude ein, durchsucht systematisch alle Regale, versucht schließlich, aus den wortkargen, misstrauischen Fischern, denen nur billiger Rotwein die Zunge lösen kann, Informationen herauszuholen. Endlich erfährt er, mehr andeutungsweise, von dem geheimnisvollen Hügel von Yhth, einem Naturphänomen auf dem Meer, das sich jedesmal bei Vollmond zeigt: EIn Hügel aus Wasser türmt sich dort draußen auf, und die abergläubischen Barather würden niemals bei Vollmond in die Nähe dieses Wasserberges fahren ...
Jens Schumacher bedient sich gekonnt und mit der Liebe eines Lovecraft-Fans der traditionellen Motive alter Schauernovellen. Beginnend mit der Rahmenhandlung - ein Ich-Erzähler, der mit alten Büchern handelt, findet im Nachlass seines Vaters ein Notizbuch mit den Aufzeichnungen dieses James Ryan und gibt die Texte nun in leicht überarbeiteter Form für das interessierte Publikum heraus - über die Handlung - Suche nach einem geheimnisvollen Buch in einem Dorf voller ausgesprochen simpler, heruntergekommener und abergläubischer Fischer, Suche nach einem furchtbaren, uralten Wesen und Heraufbeschwörung einer Macht, der Menschen nicht Herr werden können - bis hin zum Polizeiprotokoll am Schluss, das von der Einstellung der Suche nach dem verschollenen und offenbar im Meer ertrunkenen Helden berichtet, gibt es nichts wirklich Neues und Eigenes in diesem Büchlein. Gekonnt erzäht, flüssig geschrieben und leicht zu lesen ist es auf jeden Fall. Es ist das Werk eines Erzählers, der sich mit Freude der klassischen Erzählformen, -motive und auch der etwas geschraubten Sprache alter Horrorgeschichten bedient und der sich in Lovecrafts Welt offenbar sehr gut eingelebt hat und sich dort wohlfühlt. Wer Chthulhu liebt, wird auch mit Volguthoggh warm werden, und wer das Necronomicon im Regal stehen hat, wird keine Bedenken haben, das Buch San daneben zu stellen.

 

Fazit: Geschichte eines Alten Gottes von einem Autor auf den Spuren Lovecrafts. Flüssig geschriebene Novelle, traditionelle Motive, leicht zu lesen, keine Überraschungen, aber handwerklich in Ordnung. Dunkle, aber nicht allzu beängstigende Geschichte für zwischendurch.

 

 

Jens Schumacher: Der Hügel von Yhth. Homburg/Saar: Ulrich Burger-Verlag, 2016. 141 S., Euro 7,50.

 

Weitere Bücher aus der Novellenreihe des UlrichBurger-Verlags:
Christoph Marzi: Charing Cross
Aileen P. Roberts: Feenfeuer
Stephan Lössl: Jäger im Zwielicht
Lilach Mer: Seacrest House
Stephan R. Bellem: Die Ballade von Tarlin
Thilo Corzilius: Der Herr der Laternen

 

© Petra Hartmann




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Nestis-Weihnachtsmärchen als besonderes Geschenk

Geschrieben von Petra , in Nestis 17 September 2017 · 994 Aufrufe
Nestis, Weihnachten, Helgoland
Mein Nestis-Weihnachtsmärchen "Nestis und der Weihnachtssand" wird es bald auch als kleines gedrucktes Weihachtsgeschenk geben. Anlässlich meiner geplanten Lesung auf der Insel Helgoland verwandelt Verlegerin Monika Fuchs die Geschichte, die bisher nur als eBook und in meinem Weihnachtshörbuch "Weihnachten im Schneeland" zu haben ist, in ein wunderschönes Weihnachtsgeschenk. Das beste daran: Es gibt bunte Innen-Illustrationen von Olena Otto Fradina dazu. Die erste habe ich schon gesehen, und ich bin immer noch hin und weg davon. Einfach zum Verlieben.

Die Verlegerin schreibt dazu:


"November 2007: Orkantief Tilo tobt über die Nordsee und reißt große Teile der Helgoländer Düne ins Meer. Wer soll nun die Robbenküste reparieren? Meerjungfrau Nestis wünscht sich einfach mal vom Weihnachtsmann 500.000 Kubikmeter Sand †¦
Dies ist die erste Geschichte vom Meermädchen Nestis, das während dieser Sturmflut vor der Küste Helgolands aufgetaucht und direkt in Petra Hartmanns Kopf gehüpft ist. Tauchen Sie ein in die Unterwasserwelt dieser bodenständigen und etwas rabaukigen Nixe, die das Herz auf dem rechten Fleck hat, Mut und Verantwortungsbewusstsein beweist, mit ihren Freunden spannende Abenteuer erlebt und sich fest vorgenommen hat, einen Platz in vielen Kinderzimmern zu erobern."

Kosten wird das Nestis-Weihnachtsmärchen freundliche 3 Euro. Und ihm liegt als kleines Extra eine Weihnachtskarte von Nestis bei. Ich freue mich auf Weihnachten!

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Aileen P. Roberts: Feenfeuer

Geschrieben von Petra , in Bücher - phantastisch 16 September 2017 · 1.814 Aufrufe
Bücher - phantastisch und 2 weitere...

"Feenfeuer" von Aileen P. Roberts, der vierte Band der Novellenreihe im Ulrich-Burger-Verlag, entführt den Leser nach Schottland, in die sagenhafte Landschaft der Isle of Skye. Es geht um alte Sagen von Feen und Riesen und ihre Fortschreibung in der Gegenwart.
Held der Geschichte ist Daniel, der zusammen mit seiner derzeitigen Geliebten Rachel und einem Freundespaar Urlaub auf einem abseits gelegenen Hof macht. Während Daniel den Aufenthalt in der freien Natur liebt und auf Bergwanderungen dem magischen Reich der Feen nahe kommt, entpuppt sich Stadtmädchen Rachel immer mehr als unerträgliche Zicke, die nur von Shoppingtouren träumt. Zur Zeit der Sommersonnenwende begibt sich Daniel allein auf eine Wanderung ins Gebirge. Faszinierende Lichter ziehen ihn an, doch dann stürzt er ab und gerät in eine Welt, die er niemals hätte betreten dürfen. Schlimmer noch: Er wird Auslöser eines Krieges, der nur durch ein Menschenopfer wieder beendet werden kann.
Die Geschichte ist eine schlanke, flüssig erzählte Novelle, zielstrebig und unaufwändig, die sich leicht lesen lässt. Lediglich die Eingangssequenz, in der Daniel, Rachel und die beiden Freunde auf einer Wanderung eingeführt werden, hätte etwas gestrafft werden können. Die Idee, einen Menschen durch einen Unfall in eine andere Welt hinein geraten und ihn zum Schluss mit einer Gehirnerschütterung wieder aufwachen zu lassen, ist nicht neu. Die Art aber, wie der Krieg dann doch noch beendet und wie Daniel am Ende doch noch die große Liebe findet, ist, wenn auch erwartbar, durchaus als gelungen zu bezeichnen, erfüllt alte Märchenforderungen und verknüpft sie geschickt mit der Gegenwart. So ist "Feenfeuer" ein schönes modernes Märchen mit konsequentem und recht gutem Ende, traditionell und doch ein Kind des 21. Jahrhunderts, das sich angenehm lesen lässt und eine gute Unterhaltung für zwischendurch bietet. Nicht mehr und nicht weniger.

 

Fazit: Moderne Novelle mit klassischem Märchenthema, zügig, ziestrebig und geschickt erzählt. Gepflegte Unterhaltung für zwischendurch.

 

Aileen P. Roberts: Feenfeuer. Homburg/Saar: UlrichBurger-Verlag, 2014. 146 S., Euro 7,50.

 

Weitere Bücher aus der Novellenreihe des UlrichBurger-Verlags:
Christoph Marzi: Charing Cross
Jens Schumacher: Der Hügel von Yhth
Stephan Lössl: Jäger im Zwielicht
Lilach Mer: Seacrest House
Stephan R. Bellem: Die Ballade von Tarlin
Thilo Corzilius: Der Herr der Laternen

 

© Petra Hartmann




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Für Nestis-Kenner gibt es jetzt Antolin-Punkte

Geschrieben von Petra , in Nestis 16 September 2017 · 626 Aufrufe
Nestis
Ein Hinweis an die jüngeren Leser: Mit meiner Meermädchen-Serie "Nestis" könnt ihr ab jetzt Punkte bei Antolin sammeln.

Es gibt bereits ein Quiz für "Nestis und die verschwundene Seepocke":
https://www.antolin....?book_id=143281

Eines für "Nestis und die Hafenpiraten":
https://www.antolin....?book_id=143710

Und eines für die brandneue Geschichte "Nestis und die verbotene Welle":
https://www.antolin....?book_id=143276

Viel Erfolg beim Rätseln!


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"Nestis und die verbotene Welle" ist da!

Geschrieben von Petra , in Nestis 10 September 2017 · 718 Aufrufe
Nestis

Hurra! "Nestis und die verbotene Welle" ist erschienen. Mein Meermädchenroman sieht genau so toll aus, wie ich ihn mir vorgestellt habe, liegt gut in der Hand, hat wunderschöne Illustrationen von Olena Otto-Fradina und enthält als Beigabe ein entzückendes Doppelposter mit dem Starschnitt der Gruppe Ølpæst sowie einem liebenswürdigen Knuddel-Narwal auf der Rückseite. Holt euch das Schmuckstück!

 

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Der Klappentext:

 

"Rock die Nordsee!“ - Wenn die Haifisch-Band Ølpæst loslegt, kocht der Ozean. Meerprinzessin Nestis und ihre Freunde sind Riesen-Fans der Gruppe und fiebern dem großen Konzert in der Nordseeschule entgegen. Nur Mathelehrer Herr Seestern findet, dass die schrecklich laute Haifischmusik verboten werden muss - und der Kronrat stimmt ihm zu!
Eine Herausforderung für die Meerkinder: Die „verbotene Welle“ rollt durch die Nordsee. Der Ølpæst-Sound ist überall zu hören. Ein Piratensender strahlt die Hits der Knorpelfischgang lautstark aus. Die Erwachsenen sind schockiert, die Schwertfischgarde hilflos, die Moderatoren des Frühstücksradios dem Nervenzusammenbruch nahe. Für die Nordsee-Jugend brechen herrliche Zeiten an.
Doch als eine hochexplosive Kugelmine über dem blauen Glaspalast im Meer dümpelt und ein führungsloser Öltanker in die Nordsee einfährt, droht eine wirkliche Ölpest. Gelingt es den Meerkindern, ein Unglück zu verhindern?

 

Buch-Infos:
Petra Hartmann: Nestis und die verbotene Welle. Ein Meermädchen-Roman.
Illustrationen von Olena Otto-Fradina.

 

Hardcover, 160 Seiten, 14,2 x 20,6 cm
zahlreiche s/w-Illustrationen
mit Fadenheftung

 

beiliegend: doppelseitiges Poster (Band Ølpæst / Narwal)

 

ISBN 978-3947066001
Euro 12,90.

 

Und hier gibt es die Leseprobe!




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HomBuch 2017 - die Saarländische Buchmesse im verflixten siebten Jahr

Geschrieben von Petra , in Unterwegs 06 September 2017 · 1.041 Aufrufe
Unterwegs, Hombuch, Homburg und 3 weitere...
Wirklich schon sieben Jahre? Verflixt, wir werden alle älter, und die HomBuch ist längst kein kleiner Phantastik-Con mehr, sondern hat sich inzwischen zur Saarländischen Buchmesse gemausert. Ich war mal wieder dabei - und es war erneut ein Ausflug, der sich gelohnt hat. Trotz ewig langer Zugfahrt und massivem Schlafentzug.
Was ist Buchmesse-Logistik? Wenn eine Journalistin aus Gardelegen ihre Schwester aus Arendsee nach Holle schickt, um dort bei den Eltern des Praktikanten eines Hildesheimer Verlags ein Buchpaket abzuholen und nach Sillium zu bringen, das dann am nächsten Morgen mit seiner Autorin via Hannover und Mannheim auf die Fahrt nach Homburg geht. Will sagen: Es war im Vorfeld eine kleine Herausforderung, noch ein Nestis-Buchpaket vom Verlag Monika Fuchs zu bekommen. Dafür erhielt ich auch eine schöne edle Mappe voller Poster mit auf den Weg: Vorderseite Ølpæst-Starschnitt mit dem Bandposter von Nestis' Lieblings-Submarin-Metal-Band, Rückseite der niedliche Narwal vom Hit "Kommt ein Narwal geschwommen" der Girlie-Band Rosa Pups aus dem Kinderprogramm. Sieht beides toll aus.

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Mein Timing für den Sonnabendmorgen sah wie gewohnt horrormäßig aus:
1.30 Uhr: Beendigung des Kofferpackens, ab ins Bett.
3 Uhr: Weckerklingeln
3.20 Uhr: Aufhören zu fluchen
4 Uhr: Raus aus dem Bad
4.14: Abfahrt mit dem Auto nach Hannover
5.20: Abfahrt des Zuges, Beginn der Tiefschlafphase, nur kurz unterbrochen durch zombiehaftes Umsteigen in Mannheim und zwei fahrkartenknipsende Zugbegleiter.
10 Uhr: Frühstück mit Puddingbrezel und Riesenkaffee im Homburger Bahnhof.
11.30 Uhr: Zimmerübernahme im Hotel Euler (freundlicherweise schon früher als gedacht)
12 Uhr: Ankunft im Kulturzentrum Saalbau, Beginn der Aufbauarbeiten.

Ein paar Kollegen waren schon da. Gleich beim Reinkommen sah ich den Schmuckstand von Napolde Fairy Pearls mit den wunderschönen, fantastischen Ohrringen und Ketten. Ich ließ dort meinen Meermädchen-Anhänger bewundern, den mir meine Lieblingsschwester extra für Nestis-Lesungen geschenkt hatte, und die fachliche Einschätzung lautete: Jawohl, echter Bernstein.
Ich konnte diesmal - erstmals - meine funkelniegelnagelneue Tischdecke ausbreiten, auf die ich ganz stolz bin, und verteilte meine Bücher, Poster, Leseproben und Infopostkarten darauf. Das sah alles sehr schick aus. Und ich hatte im Laufe der zwei Tage viel Gelegenheit, etwas über die verbotene Welle zu erzählen und gute Gespräche über Nestis zu führen.

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Die HomBuch im verflixten siebten Jahr: Naja, so verflixt war das gar nicht. Die Messe ist größer geworden, vor allem am zweiten Tag gab es sehr viele Besucher, sicher auch dem Stargast-Duo Iny Lorentz geschuldet. Und auch der Vorstellung, es sei eine Phantastik-Messe, trat Veranstalter Ulrich Burger gleich zur Eröffnung entgegen: Krimi, Historischer Roman, Liebe, Kinderbuch, Fachliteratur - alles vertreten, was das Leserherz begehrt.

Sehr interessant war das erstmals angebotene Branchentreffen am Samstagabend. Das "Fingerfood", das unseren leeren Mägen die Tränen in die Augen trieb, wurde von Uli dankenswerterweise mit Pizza gestreckt, und wir hatten viel Gelegenheit zum Klönen. Ich erfuhr etwas über literarische "Leichtgewichte" (Buch von Martina Berscheid, Cover Birgit Wilms), über Klangschalen und Didgeridoos und Hutmoden bei Lesungen. Und kam erst recht spät ins Hotel.

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Am zweiten Tag war dann der große Augenblick gekommen, und ich konnte mal wieder aus voller Kehle "Rock die Nordsee!" grölen. Ich erzählte ein wenig zur Nestis-Serie, las die ersten beiden Kapitel aus "Nestis und die verbotene Welle" vor und bekam recht freundlichen Applaus. Es gab noch ein paar Nachfragen, unter anderem wollte eine Zuhörerin wissen, woher der Name Nestis kommt. Das war das erste Mal in den zehn Jahren, in denen es das Meermädchen schon gibt. Ich erzählte also ein wenig über die altitalische Wassergöttin Nestis und ihre Rolle bei Empedokles, das hat die Zuhörerin offenbar sehr beeindruckt. Sie fand es auch durchaus nachvollziehbar, dass Nestis* Mutter sich nun wieder ihrem Forschungsprojekt im Mittelmeer widmen muss. "König werden ist keine große Kunst, man wird eben als Kronprinz geboren, und irgendwann ist man dann halt König. Aber meinen Posten als Institutsleiterin habe ich mir hart erarbeitet", hat sie damals gesagt. Ist ja auch so. Es wäre Verschwendung, eine meeresbiologische Koryphäe wie Nestis' Mutter auf dem Nordseethron verrotten zu lassen, wo sie allenfalls mal den Bericht zur Wassertropfenzählungsjahreskonferenz entgegennehmen darf. Naja.

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Schade, dass Michaela Knospe dann doch nicht gelesen hat. Ich hätte gern mal in ihre Bücher reingehört. Aber ich respektiere natürlich ihre Entscheidung.

Am zweiten Tag waren durch die Preisverleihung zu Kinderwettbewerb dann auich sehr viele junge Leser auf der Messe. Ich vertreilte fleißig Poster und Postkarten an junge Mädchen, die am liebsten den Narwal mochten, und erzählte den Jungen von der genialen Erfindung des noch weit genialeren Zitteraals Kurzschluss. Hoffe mal, dass es ein Buch für die ganze Familie wird. Ein Kinderbuch, das man nach 20 Jahren noch einmal in die Hand nimmt und dann tausend neue Dinge entdeckt, die einem als Kind gar nicht aufgefallen sind. Eben ein Buch, das mitwächst. Nur falls jemand wissen will, was ich den Besuchern am Stand so erzählt habe ...

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Wenig später habe ich die Lesung von Nadine Muriel besucht. Sie stellte das neue Geschichtenweber-Buch vor, die Anthologie "Das Dimensionstor". Die Lesung aus der Rahmenhandlung klang schon mal vielversprechend. Ich bin gespannt.

Ansonsten habe ich mich sehr gut mit Standnachbarin Gabrielle C. J. Couillez unterhalten. Sie schreibt historische Romane und Kinderbücher und veranstaltet Wohnzimmerlesungen, demnächst auch eine mit mir ... Bücherkäufe habe ich auch einige getätigt. Darunter waren der vierte Teil von "Marys Island" aus der Feder von Jonathan Philippi, von dem ich gleich noch als Zugabe seinen neuen Reiseführer über das Saarland bekam. Damit ich mich dann nächstes Jahr noch besser zurecht finde auf dem Weg nach Homburg. Außerdem zwei Büchlein aus der Novellenreihe des UlrichBurger-Verlags, auf die ich mich schon sehr freue.Ja, und dann war die Messe auch schon wieder zu Ende.

Ich räumte also die Reste meines literarischen Angebots wieder in den Koffer und trollte mich langsam in Richtung Heimat. Am Bahnhof gab es noch den üblichen Dönerteller, Eine Zugverspätung ließ mich um meinen Anschlusszug in Mannheim bangen, doch am Ende ging alles glatt. Landung in Hannover um 1.45 Uhr. Zwischenstopp in Sillium eine Stunde später. Auspacken. Ankunft in Gardelegen gegen 4.30 Uhr. Kurze, tiefe Schlafphase. Weckerklingeln um 9 Uhr ... Mehr wollt ihr gar nicht wissen. ;-)



© Petra Hartmann
Danke an Nadine Muriel und Martin Frohmann für die Fotos.


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Lesungspartner XVI: Michaela Knospe

Geschrieben von Petra , in Kollegen 27 August 2017 · 1.539 Aufrufe
Kollegen, Michaela Knospe und 2 weitere...
Michaela Knospe wird meine Lesungspartnerin bei einer Kinderbuch-Lesung auf der HomBuch, der saarländischen Buchmesse, sein. Am Sonntag, 3. September, sind wir beide ab 12 Uhr im Großen Saal zu hören.
Michaela und ich haben uns auf der vergangenen HomBuch kennen gelernt, bisher aber noch nicht miteinander gelesen, ihr erlebt also eine Premiere. Eine Gemeinsamkeit haben wir auf jeden Fall: Wir schreiben Kinderbücher - gern auch Kinderbücher, die nach Meerwasser und Seewind und einem Spritzer Phantastik riechen. Erwartet also eine maritime und phantastische Lesung. Ich steuere Meermädchen Nestis und die verbotene Welle bei - und sie Piraten. Passt ja.
Michaela Knospe ist Lehrerin und lebt in Trier. Bisher hat sie vier Bücher über den liebenswürdig-ängstlichen Piratenkapitän "Käpten Schisshose" geschrieben. Ein junger Mann, der eigentlich niemals Piratenkapitän werden wollte - aber dann erbt er ein Piratenschiff. Und muss auch noch seine Angst überwinden, um seine Tante zu retten. In den folgenden Abenteuern begegnet er Seemonstern, Wandergeistern und einem miesen Fiesling.
Weitere Kinderbücher schrieb Michaela Knospe über eine fliegende Spitzmaus namens Adele und über einen kleinen Drachen namens Qualmi. Außerdem gibt es ein Buch über eine junge Schülerin namens Karla Buntschuh, die mit ihren Eltern umziehen und sich nun in einer neuen Schule behaupten muss. Ziemlich doof, wenn der einzige, der als Freund ansatzweise infrage kommt, den Spitznamen "Socke" trägt, weil er ein Loch in derselben hat ... In Ihrer Lesung wird sie einen Überblick über ihr Gesamtwerk geben.
Das Faszinierende an Michaelas Schaffen ist, dass es viel Zusatzmaterial gibt, denn die hauptberufliche Lehrerin verfasste dazu Lehrerbegleithefte. Außerdem gibt es die Abenteuer als Theaterstücke, und Käpten Schisshose und Spitzmaus Adele könnt ihr aus als Plüschtiere bekommen. Und bei unserer Lesung will sie singen. Wird sicher gut, immerhin muss ja jemand mein Gekreische neutralisieren, wenn ich die Hits der Submarine-Metal-Band Ølpæst intoniere.
Was man noch über die Autorin wissen sollte: Unter dem Pseudonym Beatrix Lohmann verfasst sie Krimis. Zusammen mit ihrer Schwester Rita Reinke hat sie die Fallanalytikerin Katharina Münz erschaffen, die unter anderem in Trier ermittelt. Titel sind "Christophorus", "Zerberus" und "Proteus". Und dann gibt es auch noch "Satanbraten", ein Buch über einen liebenswürdigen Hund ...
Alle Bücher von Michaela Knospe erscheinen im von ihr gegründeten Miko-Verlag. Schaut doch mal rein.

Und schaut unbedingt rein, wenn wird in Homburg lesen:

Sonntag, 3. September: Petra Hartmann & Michaela Knospe: Lesung aus "Nestis und die verbotene Welle" und den Käpten-Schisshose-Büchern. Auf der Saarländischen Buchmesse Die HomBuch: Kulturzentrum Saalbau, Zweibrücker Straße 22, 66424 Homburg. Im Großen Saal. 12 bis 13 Uhr.


© Petra Hartmann


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Nestis-Leseprobe und Poster sind fertig

Geschrieben von Petra , in Nestis 24 August 2017 · 969 Aufrufe
Nestis, Nordsee

Mein Meermädchen-Roman "Nestis und die verbotene Welle" ist in der Druckerei. Anfang September wird das Buch erhältlich sein. Wer schon mal reinspicken möchte, findet hier eine Leseprobe:

 

www.tinyurl.com/nestis-welle

 

Schon gedruckt ist ein zauberhaftes Doppelposter, das dem Buch beiliegen wird. Auf der Vorderseite ist ein Starschnitt der legendären Band Ølpæst zu sehen, auf der Rückseite das Covermotiv der CD "Kommt ein Narwal geschwommen" der Gruppe "Rosa Pups" aus dem Kinder-Kanal.

 

Hier der Klappentext:

 

„Rock die Nordsee!“ - Wenn die Haifisch-Band Ølpæst loslegt, kocht der Ozean. Meerprinzessin Nestis und ihre Freunde sind Riesen-Fans der Gruppe und fiebern dem großen Konzert in der Nordseeschule entgegen. Nur Mathelehrer Herr Seestern findet, dass die schrecklich laute Haifischmusik verboten werden muss - und der Kronrat stimmt ihm zu!
Eine Herausforderung für die Meerkinder: Die „verbotene Welle“ rollt durch die Nordsee. Der Ølpæst-Sound ist überall zu hören. Ein Piratensender strahlt die Hits der Knorpelfischgang lautstark aus. Die Erwachsenen sind schockiert, die Schwertfischgarde hilflos, die Moderatoren des Frühstücksradios dem Nervenzusammenbruch nahe. Für die Nordsee-Jugend brechen herrliche Zeiten an.
Doch als eine hochexplosive Kugelmine über dem blauen Glaspalast im Meer dümpelt und ein führungsloser Öltanker in die Nordsee einfährt, droht eine wirkliche Ölpest. Gelingt es den Meerkindern, ein Unglück zu verhindern?

 

Buch-Infos:
Petra Hartmann: Nestis und die verbotene Welle. Ein Meermädchen-Roman. Illustrationen von Olena Otto-Fradina. 152 Seiten, 14,2 x 20,6 cm, zahlreiche s/w-Illustrationen, mit Fadenheftung. ISBN 978-3-977066-00-1. Euro 12,90.

 

Vorbestellungen:
Verlag Monika Fuchs
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Kurzkrimi in Hildesheim-Kalender

Geschrieben von Petra , in Aus Petras Werkstatt 06 August 2017 · 1.344 Aufrufe
Krimi, Aus Petras Werkstatt und 3 weitere...
Mein Kurzkrimi "Zitternde Hände" erscheint in einem Kalender mit Lokalkrimis aus Hildesheim. Der polizeigefährliche Wegbegleiter durch das Jahr 2018 wird herausgegeben von meiner Namensvetterin Sabine Hartmann (weder verwandt noch verschwägert, aber uns eint die Leidenschaft für spannende Geschichten) und kommt im Hottenstein-Verlag heraus. Insgesamt 53 Kurzkrimis aus dem Kreis Hildesheim werden darin enthalten sein. Dazu gibt es passende Bilder aus der Region. Ein paar Infos zur Ausschreibung gibt es hier.

Dass mein Krimi bei mir zu Hause in Sillium spielt, könnt ihr euch vermutlich denken. Es geht um eine alte Frau, die gerade mit dem Bus aus der Stadt Hildesheim zurückkommt, wo sie ein goldenes Armband versetzt hat. Zwei schwere Einkaufstüten bringt sie dafür mit nach Hause. Die Hände zittern ihr, so anstrengend war der Weg. Aber was danach passiert, ist noch viel mehr geeignet, ihr die Hände zittern zu lassen. Sie erhält einen Anruf von einer vermeintlichen Enkelin, die in eine schlimme Situation hinein geraten ist ... Eine ziemlich böse Geschichte. Lasst euch überraschen.


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Radio-Lesung aus "Nestis und die verbotene Welle"

Geschrieben von Petra , in Nestis 13 Juli 2017 · 942 Aufrufe
Nestis
So klingt die "Verbotene Welle": Mein neues Nestis-Buch ist zwar noch nicht erschienen, aber es gab kürzlich schon eine Radiosendung dazu. Wer die Ausstrahlung auf Radio Tonkuhle verpasst hat, kann die Sendung jetzt auf Youtube nachhören. Rausgeschnitten ist lediglich - aus rechtlichen Gründen - die Musik. Ich hatte die Sache stilecht mit Motörhead untermalt, denkt's euch einfach dazu, ja?



Viel Spaß beim Hören!


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Vier Sterne für "Drachen! Drachen!"

Geschrieben von Petra , in Drachen! Drachen! 10 Juli 2017 · 993 Aufrufe
Drachen
Es gibt eine neue Besprechung zum Drachenbuch: "Eine Vielzahl von Kurzgeschichten, Drachen aus allen Richtungen und in vielen Genres beleuchtet", nennt Axel Kruse unsere Sammlung "Drachen! Drachen!" in seiner Rezension. Er gibt dem Buch auf Amazon vier Sterne und nennt die Anthologie ein "Tolles Buch".

Er schreibt: "Nicht alle Geschichten haben mich überzeugt, aber das kann man auch nicht bei Sammlungen erwarten. Die Mehrzahl aber schon."

Sein Fazit lautet: "Prima Zusammenstellung, hat mir gut gefallen."

Die vollständige Rezension findet ihr hier:
https://www.amazon.d...R3KBGH5OF9K7WX/


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Eine Million Aufrufe

Geschrieben von Petra , in Krimskrams 09 Juni 2017 · 3.426 Aufrufe
Krimskrams
Wow! Was für eine große Zahl. Eine Million mal ist dieses Blog aufgerufen worden, vielleicht sogar gelesen und - wie ich natürlich hoffe - auch gern gelesen. Als ich heute Morgen den Computer anschaltete, las ich die stolze Zahl 1.000.125. Irgendwann heute Nacht ist er also dagewesen, der einmillionste Besucher. Naja, zugegeben, ein paar der vielen Klicks habe ich natürlich selbst gemacht beim immer wieder Nachlesen und beim Beseitigen von doch noch gefundenen Fehlern. Aber allein war ich es wohl nicht. Und nur Suchmaschinen waren es bestimmt auch nicht. Also: Schön, dass ihr da seid und immer wieder reinschaut.

Ein paar Worte zur Geschichte dieses Blogs. Angefangen habe ich mit dem Bloggen, als ich bei einem Online-Portal ausgestiegen bin und plötzlich eine Handvoll Rezensionen auf der Festplatte hatte, die ich nicht wegwerfen wollte. Da es sich um Besprechungen von Büchern und Hörbüchern aus dem phantastischen Bereich und vor allem der SF handelte, bin ich hier gelandet. Am 18. Januar 2010 ging mein erster Beitrag hier online.

Allerdings haben inzwischen Fantasy- und Phantastik-Besprechungen und, wie bei Autoren so üblich, auch das Bloggen über meine eigenen Geschichten dem SF-Bereich ein wenig den Rang abgelaufen. Mit 114 Beiträgen über das Thema "Nestis" ist meine Meermädchen-Kinderbuch-Serie offenbar mein Lieblingsthema in den vergangenen Jahren gewesen. Die Rubrik "Bücher - phantastisch" mit 94 Einträgen, in der ich ziemlich unsortiert über Fantasy, Phantastik, Märchen oder Horror schreibe, liegt auf Platz zwei. Auf Platz drei finden sich die Artikel mit dem Titel "Aus Petras Werkstatt", in dem ich über Veröffentlichungen aus meiner Feder spreche, die es (noch) nicht zu einer eigenen Rubrik gebracht haben.

Geschrieben habe ich bisher insgesamt 1089 Einträge. Dieser Text wird Nummer 1090 sein.

Die beliebtesten und am häufigsten aufgerufenen Artikel sind:

Verlagsgründung? - Lass es bleiben! Interview mit Simone Edelberg 1678 Aufrufe (*)

Jahresrückblick: Oktober bis Dezember 2016 1334 Aufrufe

Inzucht und die denkbare Gesellschaft 1196 Aufrufe

Nürnberger Autorentreffen 2010 1143 Aufrufe

Regina Schleheck: Klappe zu - Balg tot 1106 Aufrufe

Karsten Kruschel: Galdäa - der ungeschlagene Krieg 1065 Aufrufe

Storyolympiade stellt ihre Gewinner vor 1042 Aufrufe

(*) Anmerkung: Die Zugriffszahlen werden erst seit circa drei oder vier Jahren registriert. Wie groß die Dunkelziffer ist, kann ich nicht schätzen ...

Bleibt mir noch zu sagen: Danke für's Mitlesen. Und schaut gern mal wieder rein. Ich freue mich drauf. ;-)


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Nürnberger Autorentreffen 2017

Geschrieben von Petra , in Unterwegs 07 Juni 2017 · 2.446 Aufrufe
Unterwegs, Nürnberg und 2 weitere...

Autorentreffen in Nürnberg - ein absolutes Muss für Schreibende, und wer an Himmelfahrt irgend etwas anderes auf dem Terminplan hat als an der Kult-Veranstaltung von Ursula Schmid-Spreer teilzunehmen, der tut mir herzlich leid.
Auch dieses Jahr hat es mit am Himmelfahrtsdonnerstag wieder in die Frankenmetropole verschlagen. Und wie jedes Jahr nahm ich mir, als der Wecker mich morgens um 3 Uhr - nach nur zweieinhalb Stunden Schlaf - aus dem Bett holte, vor, das nächste Mal einen Tag früher loszufahren. Gegen 4 Uhr kletterte ich ins Auto und erreichte nach einer recht problemslosen Fahrt auf der fast freien A7 nach rund einer Dreiviertelstunde Hannover, bekam dann einen kleinen Herzstillstand, als mein Stamm-Parkhaus gesperrt war, musste etwas herumsuchen, aber fand dann gerade noch rechtzeitig eine neue Bleibe für meinen Wagen. Mit dem schweren Koffer erreichte ich Gleis 4 pünktlich, fiel im ICE nach Fulda in Tiefschlaf, erwischte tatsächlich meinen Anschlusszug und landete gegen 9.30 Uhr, nach einer kleinen Halbschlafphase, halbwegs ausgeruht am Nürnberger Hauptbahnhof. Als ich am Caritas-Pirkheimer-Haus anlangte, waren ein paar Autorenkollegen schon da. Mit netten Gesprächen und Kaffee literweise starteten wir in den Tag. Und es wurde ein volles Programm, dafür hatte Ursula gesorgt.

 

Phantasie im Schreibprozess

 

Edgar Bracht, Lektor beim Blessing-Verlag und unter anderem zuständig für Titus Müllers Werke, hatte seinem Beitrag den Titel "Die Phantasie im Schreibprozess" gegeben. Der Mann hat mir vor allem mit einer Bemerkung aus der Seele gesprochen: Er berichtete aus seiner Lektoratserfahrung, dass dank der zahlreichen Schreibratgeber die eingereichten Romane immer weniger Fehler enthalten. "Aber es fehlt das Individuelle." Ja, genau das ist es, das mir in den vergangenen Jahren den Gang in die Buchhandlungen immer mehr verleidet hat. Diese korrekt nach Schreibratgeber gestalteten Musterromane, die alle gleich sind. Und dazu Schwertcover, Axtcover, Gesichtercover und ein "Die ...in "-Titel. (Wenn ich am Nebentisch zwei Jungautorinnen fachsimpeln höre und eine sagt: "Ich bin gerade am zweiten Wendepunkt ...", dann dreht sich mir immer wieder der Magen um.)
"Es gibt Regeln, die man beachten muss", sagte Bracht. "Aber man muss sie nicht 1:1 umsetzen." Er wies auf "Fehler" in Bestellern hin, die eigentlich laut Schreibhandwerksregeln verboten sind, wie beispielsweise die ausschließliche Verwendung der indirekten Rede in "Die Vermessung der Welt". Das macht mir Mut.

 

Der Trost der Literatur

 

Eine interessante These des Lektors war, dass Literatur (oder die Oper) vom Leser geliebt wird, weil sie "Trost" gewährt. Das kann durchaus einen tragischen Untergang des Helden mit einschließen. So sei es ein sehr großer Trost, als Liebende und Geliebte gemeinsam zu sterben. "Auf dieser Ebene bietet uns die Oper den größtmöglichen Trost."
Edgar Bracht gab auch Einblicke in den emotionalen Zustand eines Lektors im Vorfeld der Messe beim Studieren der zahlreichen Exposees und Leseproben ("Man lebt in einem Zustand des permanenten Coitus interruptus") und der "Novemberdepression" nach den Tagen in Frankfurt.

 

Details im Roman

 

Ein weiteres Thema waren Details im Roman. Wann schildere ich was wie ausführlich? Was muss ich erfinden, was sollte ich recherchieren? Dazu zwei grundsätzliche Hinweise: In Gegenwartsromanen muss man zumindest bei Alltagsgegenständen nicht allzu sehr ins Detail gehen. Kein Leser aus dem 21. Jahrhundert braucht eine Erklärung, was eine Rolltreppe ist oder wie ein Bus aussieht. In historischen Romanen benötigt der Leser viel mehr Details und Informationen, da ihm die Umwelt der Romanhelden eben nicht selbstverständlich ist.
Eine weitere Faustregel: Je unglaublicher etwas ist, desto detailgetreuer und überzeugender müssen die Beschreibungen sein. Wenn in einer Geschichte ein wichtiges Detail frei erfunden ist, muss der Rest und das ganze Drumherum einfach so wasserdicht und lebensecht geschildert sein, dass der Leser den Rest auch glaubt.

 

Fachleute reden gern über ihr Steckenpferd

 

Ebenfalls um das Thema Recherche drehte sich das Referat von Titus Müller. Er erzählte, wie er Informationen für seine historischen Romane findet und woher er die vielen Details gewinnt, die einem Roman Authentizität verleihen. "Eigentlich redet jeder gern über sein Steckenpferd", meint Titus. (Womit er zweifellos Recht hat. Fragt mich einfach mal etwas über Theodor Mundt und das Junge Deutschland.) "Aber bevor ich jemanden etwas frage, mache ich erstmal meine Hausaufgaben." Einen Experten, den man nach Allerweltsdingen fragt, die jeder mit drei Klicks aus dem Internet holen kann, könnte man durch dumme Freagen durchaus vergrätzen. Während knifflige Detailfragen einen richtigen Experten sehr viel Spaß machen - und man gewinnt oft einen wertvollen Unterstützer für das Buch.

 

Auf der Suche nach alten Stadtplänen

 

Titus ist ist als Verfasser von historischen Romanen nicht auf eine bestimmte Epoche festgelegt. So musste er schon so unterschiedliche Dinge suchen wie einen Stadtplan von Lissabon vor dem Erdbeben im Jahr 1755 oder eine Information darüber, bis wann in Deutschland noch Telefongespräche über das "Fräulein vom Amt" geführt wurden. Oder es gab die Frage zu klären, warum die Kugel einer Vorderladerpistole beim Reiten nicht aus dem Lauf herausrollte.
Titus ist in der Recherche ausgesprochen akribisch und detailversessen. Das ging so weit, dass er seine beiden Hauptfiguren in seinem Titanic-Roman in den beiden einzigen Kabinen unterbrachte, deren Bewohner man später nicht mehr ermitteln konnte. Bewundernswert.

 

Zwischen Lummerland und Kaufland

 

Stefan Wendel, der dritte Referent, befasste sich mit der Situation der Kinder- und Jugendliteratur in Deutschland. Er gab seinem Vortrag den Titel "Zwischen Lummerland und Kaufland". Das Interessante an seinem Beruf: Er betätigt sich als Berater für Kinderbuch-Autoren und-Illustratoren. Ich wusste gar nicht, dass es das gibt.

 

Wendel hatte positive und weniger erfreuliche Neuigkeiten aus der Buchbranche für uns als Autoren. Zunächst das Positive.

 

1. Die Buchbranche genießt viel Aufmerksamkeit und großes Interesse.
2. Spiegel, Stern und Focus veröffentlichen regelmäßig Bestsellerlisten.
3. Die Umsätze sind gestiegen (erstmals seit drei Jahren).
4. Es gibt ein dichtes Händlernetz und eine gute Logistik.
5. Es gibt eine große Vielfalt an Verlagen.
6. Es gibt eine große Produktvielfalt - vom Pappbilderbuch bis zum Allager.
7. Es gibt vielfältige Verwertungsketten: Hardcover, Taschenbuch, Hörbuch, eBook etc.
8. Es gibt eine große Vielfalt an Programmplätzen. Die Zahl der Neuerscheinungen steigt.
9. Kinder und Jugendliche lesen, allen Unkenrufen zum Trotz, immer noch.
10. Es gibt märchenhafte Autorenkarrieren wie zum Beispiel die von J. K. Rowling, Cornelia Funke oder Jeff Kinney.

 

Auf der negativen Seite listet er verschlossene Verlagstüren und komplexe Vermittlungsstrukturen auf. Hinzu kommen eine große Überproduktion, die Austauschbarkeit bestimmter Autoren und Bücher, der "Darwinismus" des Marktes. Es gibt eine große Konkurrenz aus dem Ausland ("Ausländische Autoren schreiben per se keine besseren Bücher, sie haben sich aber schon auf ihrem Markt bewährt"). Außerdem möglicherweise schädlich: "der gläserne Markt". Da sich Verlage jederzeit bei der GFK über die exakten Verkaufszahlen eines Autors informieren können, wissen sie auch, wenn ein Buch floppt. "Flunkern war gestern", sagt Wendel. Eventuell sei ein Neustart unter Pseudonym ratsam, wenn sich die ersten Titel als wenig lukrativ erwiesen haben.

 

Gecastet, gebrieft und bestellt

 

Noch ein Negativpunkt des Buchmarktes: Es wird gecastet, gebrieft, bestellt - viele der Bücher sind einfach nur noch Auftragswerke. Also: Kein gutes Klima für "Zauberbücher", für die unverwechselbaren, individuellen Meisterwerke, die aus der Masse hervorstechen und neue Wege weisen. Als Beispiele für solche Zauberbücher nannte er "Harry Potter", "Die unendliche Geschichte" und "Tintenherz". "Bestseller entstehen nicht allein durchs Marketing", hält der Autorenberater fest. "Zauberbücher sind Unikate und werden nicht in der GFK-Retorte erzeugt."

 

Ein paar Tipps vom Autorenbeater:
1. Sich von der Muse nicht becircen lassen. "Halten Sie nach dem Musenkuss erstmal inne und stellen Sie ein paar kritische Fragen an Ihr Projekt." Lässt es sich gut pitchen? Hat es Serienpotential? Ist es originell? Gibt es ähnliche Titel?
2. Meist ist es ratsam, das Projekt noch reifen zu lassen. Nichts ungeprüft aus der Hand geben. Testleser fragen.
3. "Mit dem Trojaner durch die Firewall". Der Trojaner ist in diesem Fall ein Exposee. Aber: Viele Exposees laden nicht zum Lesen ein, "weil sie die Anmutung von Medikamentenbeipackzetteln haben".
4. Zielen statt Schrotflinte: Agenten und Verlage gezielt ansprechen, nicht breitgestreute allgemeine Anfrage per Serienmail raushauen.
5. Unabhängig bleiben: Machen Sie sich von Verlagen weder finanziell noch für Ihr Leben abhängig." Und den Spaß am Schreiben sollte man sich auch bewahren.

 

Soviel zum Vortragsprogramm. Wir haben eine ganze Menge gelernt an diesem Tag und viel Stoff zum Nachdenken bekommen. Dazu gab es ein wunderbares Bunratty Castle Stuffed Pork im "O'Shea's" und abends ein Büffet im "Della Nonna", eine ganze Menge Cola, vielevieleviele Liter Kaffee und eine Menge interessante Gespräche mit den Autorenkollegen.

 

Lesung im Weinlager

 

Der Tag danach war ebenfalls spannend. Zehn Teilnehmer des Treffens, darunter meine Wenigkeit, stellten ihre Werke auf einer Lesung beim Kunstverein im Weinlager vor. Das Besondere: Die Lesung war ausgeschrieben mit dem Hinweis: "10 mal 6 - Nur ein Schuss kann sie stoppen". Und das mit dem stoppenden Schuss war tatsächlich wörtlich zu verstehen. Nach sechs Minuten Lesezeit ertönte ein lauter Schuss, und der nächste war dran. Wir waren aber alle recht diszipliniert und hatten ausgiebig Probe gelesen. So schaffte wir es, uns an das Zeitlimit zu halten, ohne "erschossen" zu werden.
Mit dabei waren:
Teresa Junek
Martin Meyer
Dolores Pieschke
Alex Conrad
Gerald Kaliwoda
Waltraud Zuleger
Petra Hartmann
Regina Werner
Mark Jischinski
Merit Stocker

 

Ich las das erste Kapitel aus "Nestis und die verbotene Welle" vor. Nestis hat eine Scheibe der extrem lauten Submarine-Metal-Band Ølpæst aufgelegt und tanzt zu "Rock die Nordsee!". Was natürlich zu Ärger mit der Meergroßmutter führt ... Die Lesung kam, glaube ich, ganz gut an. Jedenfalls waren die Leute alle neugierig darauf, wann das Buch zu haben ist.

 

In den Lesepausen spielte Paul Pfeffer Saxophon. Außerdem hatten wir Gelegenheit, die Gemäldeausstellung im Weinlager zu bewundern und konnten sogar einen Blick in die oberen Räume werfen, in dem Bodypainting-Künstler Walter Mattischeck unter anderem eine spezielle Dusche für Regenaufnahmen eingerichtet hat. Außerdem gab es viele Fotos von seinen Kunstwerken zu sehen. Sich vorzustellen, dass die Models, die bemalt werden, sechs Stunden und mehr stillsitzen müssen ... Ein Knochenjob.

 

Schlaflos im ICE

 

Ebenfalls ein Knochenjob war dann meine nächtliche Rückfahrt mit der Bahn. Wenn man zweimal davon aufwacht, dass ein bis dahin recht netter Mitreisender einem zwischen die Beine und an den Arm greift, ist das schon etwas seltsam. Als ich dann mit halb geschlossenen Augen und geballter Faust ruhig liegenblieb und auf den nächsten Versuch lauerte, stellte sich dann aber heraus, dass die Sache recht harmlos war. Der arme Kerl hatte seine Brille verloren und tastete sich blind wie ein Maulwurf durchs Abteil. Als wir dann Licht gemacht hatten, entdeckte ich das Ding gefährlich nahe an meinem Fuß. Mann, war der mir dankbar, als ich ihm die Brille wiedergab. Danach konnten wir relativ ungestört schlafen.

 

Die letzte Lesung der Reise

 

Der Zug hatte zwar enorme Verspätung, aber das konnte mir egal sein, da ich nicht umsteigen musste. Gegen 7.20 Uhr krabbelte ich in Hannover aus der Bahn, fand mein Auto im Parkhaus wieder und erreichte rund eine Stunde später das heimatliche Sillium, wo meine dreijährige Nichte schon auf mich wartete. Liebenswürdig, wie sie nun mal ist, wollte sie mir zum Einschlafen noch etwas aus einem ihrer Bilderbücher vorlesen. Das war schon okay, nur dass sie immer wieder verlangte, ich solle doch die Augen aufmachen, um mir die dazugehörigen Bilder anzusehen, war manchmal etwas störend. Ich bin dann aber irgendwann doch eingeschlafen. Vielleicht erzählt sie mir irgendwann nochmal, wie die Geschichte ausging ...

 

Weitere Berichte vom Nürnberger Autorentreffen:
Nürnberger Autorentreffen 2010
Nürnberger Autorentreffen 2011
Nürnberger Autorentreffen 2012
Nürnberger Autorentreffen 2015
Nürnberger Autorentreffen 2016
Nürnberger Autorentreffen 2018
Nürnberger Autorentreffen 2019
Nürnberger Autorentreffen 2024

 

© Petra Hartmann




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MarburgCon 2017 - phantastisches Niederweimar

Geschrieben von Petra , in Unterwegs 17 Mai 2017 · 1.558 Aufrufe
Unterwegs, Marburg

Der Marburg-Con in Niederweimar gehört zu meinen liebsten Ausflügen in die Welt der Phantastik, und auch am vergangenen Sonnabend war es wieder so weit, dass ich ziemlich früh am Morgen und noch reichlich verschlafen mit meinem kleinen Panda die A7 südwärts zuckelte.
Da ich dieses Jahr keinen Büchertisch zu bestücken hatte und meine Lesung erst um 17 Uhr begann, konnte ich es etwas gelassener angehen. So traf ich gegen 11 Uhr am Bürgerhaus neben der Agip-Tankstelle ein und fand den Raum schon recht gut gefüllt vor. Dass ich dann doch noch eine ganze Menge Signierarbeit bekam, liegt an Gerd-Michael Rose (TES), zu dessen Verlagsprogramm auch die Reihe „BunTES Abenteuer“ gehört, in der mein „Feuervogel“ erschienen ist. Ich setzte also in rund zehn Hefte meinen Namenszug und hoffe, den Verkauf damit ganz gehörig angekurbelt zu haben. Mitgenommen habe ich mir aus dem Verlag Rolf Krohns Kurzgeschichtensammlung „Bunte Lichter“. Klingt sehr interessaant, ich bin gespannt.

 

Arcanum und Scratch haben neue Heimat

 

Bei Saphir im Stahl entdeckte ich einige interessante Arcanum-Restbestände, unter anderem den Gedichtband „Balladen und Bänkelsänger“ mit Fantasy-Lyrik, zu dem ich vor Urzeiten mal das Gedicht „Die ganze lange Nacht“ beigesteuert hatte. Erik Schreiber ist durch die Übernahme von Arcanum und Scratch nun dreifacher Verleger. Wie macht der Mann das bloß? Wenig Neuigkeiten hatte er allerdings über eine Anthologie, zu der ich Ende April eine Geschichte eingereicht hatte. Anscheinend sind bislang nur zwei Beiträge vorhanden ... Abwarten. Jedenfalls nahm ich mir ein altes und ein neues Buch mit: „To bad to be god“ von Kristina Lohfeldt aus den Scratch-Verlag und Eriks neuen Beitrag zu den „Mystischen Schriften“ von Arcanum, die Novelle „Schwalbennest“.
Beim Blitz-Verlag schaute ich mir schon mal Teil drei des "Gespensterbuchs" an. Den hole ich mir aber erst, wenn ich mit Teil zwei durch bin. Also wohl zum BuCon. Es gibt übrigens noch ein paar Exemplare der Anthologie "Drachen! Drachen!", die ich zusammen mit Frank G. Gerigk im Blitz-Verlag herausgegeben habe. Holt sie euch.
Bei Torsten Low liebäugelte ich mit dem Reiseführer durch die Herbstlande. Das dazugehörige Buch kenne ich ja schon, aber das Heft sieht vielversprechend aus. Vielleicht auch beim BuCon. Beim Geisterspiegel stöberte ich in den Geisterschocker-Hörspielen. Auf meiner Einkaufsliste steht ja immer noch der aktuelle Malcolm Max, der war allerdings nicht da. Dafür entdeckte ich noch zwei alte Bessy-Hefte für meine Sammlung.

 

Anderthalb Lesungen

 

Ich habe mir anderthalb Lesungen angehört. Zuerst die von Markus K. Korb aus "Spuk": Horror, Grusel und eine Portion Humor, dazu eine schöne, volltönende Stimme mit südlichem Zungenschlag, da hätte ich noch stundenlang weiter zuhören können. Sehr schön war auch die erste Hälfte von Tom Dauts Lesung aus "ANNO SALVATIO 423 - Das Licht der Ketzer". Tom hat eine geniale Art vorzulesen, und die Soundeffekte verwandelten den Konferenzsaal tatsächlich in ein großes Hörbuch-Kino. Leider habe ich dann vor lauter Spannung einmal zu schnell geatmet und mich verschluckt. Wer meine Hustenanfälle kennt, weiß, dass sie nicht so schnell wieder aufhören. Da bin ich lieber rausgeschlichen und habe mich am Tresen mit Cola medizinisch versorgt.

 

Von Chili und Weltraumplaneten

 

Apropos Tresen: Das Chili war klasse. Ich hätte gut noch eine zweite Portion vertragen können. Die Bockwurst mit Senf und Brötchen war aber als Ersatz akzeptabel. Dirk van den Boom als Thekenkraft gewohnt charmant. Dank seiner Sticheleien über meinen geplanten Roman „Der Weltraumplanet“ habe ich nun auch schon einen Verleger: Hermann Schladt vom VSS-Verlag schrie gleich „Hier!“, als er hörte, ich arbeite an einem SF-Roman. Naja, wenn ich jetzt schon einen Titel und einen Verleger habe, dann sollte ich langsam anfangen über den Inhalt nachzudenken.

 

Demantin und Hödeken in Marburg

 

Am Abend las ich dann im Raum „Kegelbahn“ aus „Demantin“ und „Hödeken“ vor, beide erschienen im Hildesheimer Verlag Monika Fuchs. Beim „Demantin“ trug ich die Kandimant-Episode mit dem furchtbaren Meerweib vor, aus den Hödeken-Sagen die Geschichte, in der Hödeken die Frau eines Rosshändlers vor zudringlichen Freiern beschützen soll. Was der Geist allerdings nicht ahnte, als er den Auftrag annahm: Die Frau war, sagen wir: außerordentlich aktiv und lockte beinahe mehr Männer an als ein ehrenamtlicher Tugendwächter verscheuchen kann. Ein echter Knochenjob für den armen Hütchenträger.
Es gab eine sehr lebendige Diskussion, und trotz des eigentlich sehr hildesheimischen Stoffes waren wir schnell beim Vergleichen von indoeuropäischen Sagen und Mythen und, zogen Parallelen zwischen Demantins Irrfahrten und der Reise des Odysseus. Da hätte der „Crane“ fast noch besser gepasst.

 

Vincent-Preis und Marburg-Award

 

Am Abend wurden der Vincent-Preis und der Marburg-Award verliehen. Hier zunächst die Ergebnisse des Vincent-Preises:

 

Roman national

 

1. Platz: Vincent Voss: Frischfleisch
2. Platz: Michael Merhi: Candygirl
3. Platz: Jenny Wood: Letzter Plan
4. Platz: Sabine D. Jacob: Rabenauge
5. Platz: Arne Beitmann: Familientreffen

 

Roman international
1. Platz: Tim Curran: Skull Moon
2. Platz: Edward Lee: Header
3. Platz: Joe R. Lansdale: Gekreuzigte Träume
4. Platz: Greg F. Gifune: Bösartig
5. Platz: Jeff Strand: Dead Clown Barbecue

 

Anthologie
1. Platz: Constantin Dupien (Hrsg.): Heimgesucht
2. Platz: Bettina Ickselsheim - Förster (Hrsg.): Mysteriöse Orte
3. Platz: Markus Kastenholz (Hrsg.). Fleisch 4
4. Platz: Carolin Gmyrek (Hrsg.): Unheimliches Ungeziefer
5. Platz: Kastenholz/Ippensen (Hrsg.): Blutgrütze 1

 

Storysammlung
1. Platz: Tobias Bachmann: Liebesgrüße aus Arkham
1. Platz: Markus Kastenholz: Rotjäckchen und der perverse Wolf
2. Platz: A.C. Hurts: Gone Mad
3. Platz: Markus K. Korb: Xenophobia
4. Platz: Inhonourus: Morbid-Krankhaft

 

Kurzgeschichte
1. Platz: Faye Hell: Cock sucking †¦
2. Platz: Thomas Williams: Clown Syndrom
3. Renee Engel: Die Augen der Geisha
4. Platz: Juliane Schiesel: Grenzgebiete
5. Platz: Kaiser/Lohwasser: Im Zeichen der gestrengen Mutter
6. Platz: Inhonourus: Logout

 

Grafik
1. Platz: Markus Lawo: Gone Mad
2. Platz: Arndt Drechsler: American Wasteland
3. Platz: Markus Freier: BioPunk'd
3. Platz: Björn Ian Craig: Zwielicht 8
4. Platz: Jacqueline Spieweg: Besessen

 

Sonderpreis
Horror-Forum

 

Der Wettbewerb zum Marburg-Award hatte diesmal das Thema "Finstere Übernahme". Die Gewinner sind:

 

1. "Ihre Entscheidung!" von Sonja Hermeneit
2. "Die Welt retten" von Anke Höhl-Kayser
3. "Entmietung" von Anja Buchmann
3. "Symbiose" von Julia Annina Jorges

 

Ich habe mir das Buch zum Marburg-Award gekauft und die Sieger-Geschichte schon gelesen. Wirklich faszinierend und sehr mutig. Das ganze ist eigentlich keine Geschichte, sondern eher ein „Entscheide dich“-Abenteuer: Das und das passiert. Was tust du? Wenn du das und das machst, lies weiter bei Nummer 7, wenn du lieber dieses oder jenes tust, lies weiter bei 19. Die Veranstalter hatten im Vorfeld sogar überlegt, ob sie den Text nicht disqualifizieren sollten. Schon bemerkenswert, dass diese Ausnahme-Geschichte dann sogar gewonnen hat.
Und sonst? Es waren sehr viele Besucher da. Das Bürgerhaus war gut gefüllt. Trotzdem habe ich einige Freunde vermisst. Wir werden wohl alle nicht jünger und gesünder. Alles Gute an euch da draußen.

 

Herrenloses Warndreieck und verschwundene Autobahn

 

Ich kam spät in der Nacht nach Hause. Außergewöhnliche Vorkommnisse: Ein herrenloses Warndreieck auf dem Standstreifen und schon fast an der Fahrbahn kurz vor der Werratalbrücke. Eine weggemachte Autobahn, die kurz vor Seesen einfach verschwand (seit wie vielen Jahren komme ich nun schon aus Marburg nach Hause und taste mich durch Baustellen vor Bockenem?). Ein eigenartiger Lichtreflex beim Einfahren in eine hessische Ortschaft (Sollte ich zu schnell gewesen sein? Ich glaube eigentlich nicht). Wiedereintritt in die Silliumer Atmosphäre gegen 1.30 Uhr mit voller Büchertasche, leerem Geldbeutel, viel neuem Wissen über Verlaine dank der "Langen Nacht" des Deutschlandfunks und sehr kleinen Augen. Nächstes Jahr nehme ich mir bestimmt ein Zimmer in Marburg.

 

© Petra Hartmann




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Hildesheimliche Autoren - Vereinsnachrichten, Mai 2017

Geschrieben von Petra , in Hildesheimliche Autoren 03 Mai 2017 · 1.410 Aufrufe
Hildesheimliche Autoren
Die Hildesheimlichen Autoren organisieren derzeit intern ihren Terminplan um. Daher gibt es die Vereinsnachrichten ab jetzt nicht mehr am Ende, sondern am Anfang des Monats. Es gibt eine Menge Neuigkeiten - viel Spaß beim Lesen!


Untergründiges Schreibcafé
„Der Hildesheimer Untergrund“ - so lautete das Thema des fünften Schreibcafés der Hildesheimlichen Autoren. Hierzu trafen sich acht Vereinsmitglieder in der Weinkostbar und nahmen sich des untergründigen Schreibauftrags auf sehr unterschiedliche Weise an. Es entstanden Prosatexte und Gedichte, die von Sonja Klima liebevoll zu einem illustrierten elfseitigen Newsletter zusammengestellt und den Vereinsmitgliedern zugänglich gemacht wurden.

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Hildesheimliches Babel im Park
Die Hildesheimlichen Autoren beteiligen sich an der Aktion „Babel im Park“, einem Literaturfestival unter dem Motto „Kunst. Experiment, Kommunikation“ vom 8. bis 14. Mai auf dem Hildesheimer Marienfriedhof. Das Projekt der Hildesheimlichen Autoren trägt den Titel: „AufBäumen“, Besucher sind eingeladen mitzuschreiben, reinzulesen und Geschichten weiterzustricken. Die Hildesheimlichen Autoren sind am Sonnabend von 11 bis 18 Uhr und am Sonntag von 12 bis 18 Uhr vor Ort.

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Hildesheimliche Autoren bei „LeseZeichen“
Bei der Aktion „LeseZeichen“, zu der in Hildesheim an öffentlichen Gebäuden großformatige Gedichtbanner ausgehängt werden, sind auch zwei Mitglieder der Hildesheimlichen Autoren dabei. Öffentlich zu lesen werden Gedichte von Marlene Wieland und Karla Beier sein.

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Abschied von Richard Bruns
Richard Bruns, der langjährige Gastgeber der Hildesheimlichen Autoren, feiert seinen Abschied. Bei der Feier im Michaeliscafé werden auch die Hildesheimlichen Autoren Tschüs und vor allem Dankeschön für die schöne Zeit und die freundliche Betreuung im Café sagen. Sie tun das, typisch Autorenverein, mit einer kleinen Lesung. Die Feier am 6. Mai beginnt um 15 Uhr, die halbstündige Lesung um 16 Uhr.

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Petra Hartmann veröffentlicht „Beim Vorderhuf meines Pferdes“
Die Hildesheimliche Autorin hat einen Band mit drei Erzählungen aus der Welt Movenna neu als eBook herausgebracht. Es handelt sich um kurze Seitenstücke zu ihrem Fantasy-Roman „Der Fels der schwarzen Götter“. Das eBook, das vor zwei Jahren bereits im Wurdack-Verlag erschienen war, ist nun bei Neobooks neu herausgekommen und kann im Online-Buchhandel für 99 Cent erworben werden.

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Neu auf dem Youtube-Kanal der Hildesheimlichen Autoren

High Noon, Märzausgabe mit Elviera Kensche und Marlene Wieland:


"Einfach nur Kant": Lesung mit Eckehard Haase und Petra Hartmann beim Kunstkreis Laatzen:


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Termine

Sonnabend, 6. Mai: Abschiedslesung für Richard Bruns, Michaeliscafé, 16 Uhr.

Sonnabend und Sonntag, 13. und 14. Mai: Babel im Park. Marienfriedhof. Sonnabend 11 bis 18 Uhr, Sonntag 12 bis 18 Uhr.

Dienstag, 16. Mai: Mitgliederversammlung. WeinKostBar, Rathausstr. 8, 31134 Hildesheim. Beginn: 18 Uhr.

Sonnabend, 20. Mai: High Noon auf Radio Tonkuhle: Bernward Schneider stellt sein neues Buch „Der Teufel des Westens“ vor. Beginn: 12 Uhr. www.tonkuhle.de/livestream


© Petra Hartmann


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"Hopfen und Malz": Meine Hödeken-Story als Gratis-Ebook

Geschrieben von Petra , in Hödeken 22 April 2017 · 1.109 Aufrufe
Hödeken
Zum Welttag des Buches und Welttag des Bieres gibt es meine Geschichte "Hopfen und Malz, Gott erhalt's" als Gratis-Ebook. Die Story stammt aus meinen Buch "Hut ab, Hödeken!", das sich einer sehr interessanten und eigenwilligen Sagenfigur aus dem Hildesheimer Land, vor allem aber dem Alfelder Raum, widmet.

Vom 22. bis 28. April könnt ihr Hödekens Abenteuer in einer Bierbrauerei hier erhalten:
https://verlag-monik...echerfuexin.de/

Viel Vergnügen damit!


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Wieder da: Beim Vorderhuf meines Pferdes

Geschrieben von Petra , in Movenna 20 April 2017 · 1.274 Aufrufe
Movenna
Das vierte Movenna-Buch ist wieder erhältlich. "Beim Vorderhuf meines Pferdes" könnt ihr euch seit heute bei Amazon und ebook.de herunterladen. Weitere Anbieter werden voraussichtlich in den nächsten Tagen folgen.
Es handelt sich um Geschichten aus dem Umfeld meines Romans "Der Fels der schwarzen Götter", in denen weitere Abenteuer der Nearithprinzessin Ziris, des sagenhaften, früh verstorbenen Helden Zosric, seines Cousins und Erben Meric und des movennischen Königs Jurtak erzählt werden. Alle spielen in der Steppe bei den Nearith, den stozen Reiternomaden des Grenzgebietes zwischen Movenna und Mogàl, die ihren Pferden mit geradezu religiöser Verehrung anhängen.

Der Klappentext:
"Das Messer zuckte vor. Fauchend wich die riesige Katze zurück. Doch nur, um sofort wieder anzugreifen. Das Mädchen, das auf dem Leichnam seiner Stute kauerte, schien verloren. Acht Jahre ist Steppenprinzessin Ziris alt, als sie bei einem Sandkatzenangriff ihr Lieblingspferd verliert. Ist es wirklich wahr, was ihr Vater sagt? "Alle Pferde kommen in den Himmel ..."
Drei Erzählungen aus der Welt der Nearith über edle Steppenrenner, struppige Waldponys und die alte graue Stute aus Kindertagen."

Das Buch erschien erstmals 2015 im Wurdackverlag und ist nun zum Preis von 99 Cent bei Neobooks neu herausgekommen.

Enthalten sind die Geschichten
- Alle Pferde kommen in den Himmel
- Der Reiter auf dem schwarzen Pferd
- Ein fliehendes Pferd

Zu bestellen unter:
Amazon:
https://www.amazon.d...dp/B06ZY7T38J/
ebook.de:
http://www.ebook.de/...alSearchString=



Viel Spaß beim Lesen!


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Nestis und ihre Ahnherrinnen: Ran und die Wellenmädchen

Geschrieben von Petra , in Nestis 14 April 2017 · 4.172 Aufrufe
Nestis, Germanische Mythologie und 2 weitere...

Meerjungfrauen, Nixen und Meeresgöttinnen habe ich hier im Blog schon einige vorgestellt. Als Kronprinzessin der Nordsee ist mein Meermädchen Nestis natürlich nicht nur mit den Wasserfrauen der antiken Mythologie verbandelt, sondern auch die germanischen, eddischen Gottheiten gehören zu ihrer Verwandtschaft. Darum möchte ich mich heute einmal der nordischen Göttin Ran und ihren Töchtern, den Wellenmädchen, widmen.

 

Ran war die Frau des germanischen Meeresgottes oder Meeresriesen Ägir. In der Fritiofs-Saga taucht sie auch unter dem Namen "Rana" auf.
Sie verkörperte vermutlich eher sie etwas dunkleren, unheimlichen und gefährlichen Aspekte des Meeres, während ihr Mann Ägir eher die freundlliche Seite des Meeres repräsentierte. Passend dazu wird Ägir im eddischen Lied von "Ägirs Gelage" gezeigt als großzügiger und freigebiger Gastgeber, der die Götter reich bewirtet. In seinem Festsaal unter dem Meer trägt das Bier sich selbst auf, flüssiges Gold (Meerleuchten) dient als Beleuchtung.

 

Die Seelen der Ertrunkenen gehören Ran

 

Ran ist dunkler. Ihr gehören die im Meer ertrunkenen Menschen, die sie mit einem Schleppnetz vom Meeresgrund fischt. Während die im Kampf Gefallenen als Einherier nach Walhall gelangen und sich dort auf die Endzeitschlacht Ragnarök vorbereiten oder der Göttin Freya zufallen, die nach einem Pakt mit Odin die Hälte der Einherier erlangt, und während die unkriegerisch auf dem Festland gestorbenen Menschen ins unterirdische Reich der Hel fahren, ist dies also die dritte Art Totenreich beziehungsweise Totenschicksal in der germanischen Welt. Ran wäre demnach außer einer Meeres- auch wie Odin und Hel eine Totengottheit.
Auch ihr Name scheint schon auf dieses Bedrohliche, Gewaltsame hinzudeuten. Im Isländischen heißt "ran" soviel wie "Raub", die Göttin ist also eine Räuberin, vor allem eine Seelenräuberin.

 

Rans Fischnetz als Leihgabe für Loki

 

In der Sagenwelt kommt sie kaum vor. Lediglich im "Anderen Lied von Sigurd dem Fafnirstöter" heißt es, dass Loki, als er den Zwerg Andvari in seiner Fischgestalt fangen will, Hilfe bei der Meergöttin suchte:

 

"Er kam zu Ran und erhielt ihr Netz und warf das Netz vor den Hecht und er lief in das Netz."
(Die Edda. Göttersagen, Heldensagen und Spruchweisheiten der Germanen. Nach der Handschrift des Brynjolfur Sveinson in der Übertragung von Karl Simrock. Berlin, 1987. S. 186)

 

Vor diesem Hintergrund ist es interessant, dass Loki ausgerechnet nach seiner Flucht aus Ägirs Saal ein Fischnetz konstruierte, dieses dann, als die ihn verfolgenden Asen näher kamen, schnell ins Feuer warf, es aber doch nicht vollständig vernichten konnte. Heimdall, immerhin Rans Enkel, erkannte, was Loki da gebastelt hatte. Es war Heimdall, der Lokis Netz rekonstruierte und damit ermöglichte, dass der in einen Lachs verwandelte verräterische Gott gefangen wurde. Hier scheinen sich also zwei Geschichten wechselseitig zu spiegeln. Loki gilt ja allgemein als Erfinder des Fischernetzes. Aber er hat hier wohl nur etwas nachgebaut, das im Reich der Meergöttin längst bekannt war - zu seinem eigenen Nachteil.

 

Zurück zu Ran. Außer in der erwähnten Geschichte tritt sie in den Liedern der Edda nicht weiter in Erscheinung. Wohl aber taucht ihr Name häufiger in der Skaldendichtung auf, in der Umschreibungen wie "der Ran in die Hände fallen" für Ertrinken oder "Die Straße der Ran" für das Meer verwandt werden.

 

Rans Töcher, die Wellenmädchen

 

Ran und Ägir hatten neun Töchter, die man die Wellenmädchen nannte. Die Namen werden je nach Verfasser und Dichtung unterschiedlich angegeben. Im Skaldskaparmal in der Prosa-Edda des Snorri Sturluson tauchen sie an zwei Stellen auf (wobei die Namenslisten nicht deckungsgleich sind, daher hier zehn Wellenmädchen):
Himingläva, Himingläfa - "die, durch die man den Himmel klar sehen kann"
Dufa oder Dusa - die Hohe oder die Taube
Blodughadda, Blödughadda oder auch nur kurz Hadda - die Bluthaarige (gedacht ist wohl an roten Schaum auf der Welle)
Hefring, Heffrig - die Steigende
Uðr, Udor, Udur oder Unn - die Schäumende
Hrönn, Raun - die Fließende
Bylgja, Bygleya, Bylzia - die Wogende
Dröfn, Dröbna - die Schaumbefleckte
Kolga - die Kühlende.
Bara - Wellenspitze, modern: Tsunami

 

In der Skaldendichtung gibt es auch andere Namen für Wellenmädchen: Angeyja - die Bedrängerin, Atla - die Furchtbare, Eistla - die rasch Dahinstürmende, Eyrgjafa - die Sandspenderin, Gjalp - die Brausende, Greip - die Umkrallende, Jarnsaxa - die schneidende Kälte, Imd - die Dunstige, Ulfrun - die Wölfische.

 

Ähnlich wie bei den Walküren, deren Namen je nach Autor variieren und einfach für verschiedene Aspekte des Kampfes stehen, sind auch die Namen der Wellenmädchen also nicht eindeutig in einem Kanon festgelegt. Die neun Wellenmädchen sind Naturgottheiten und verkörpern die Wellen in ihren jeweiligen Zuständen, manchmal auch einfach nur poetische Umschreibungen für bestimmte Formen von Wellen. Eine Kenning (mehrgliedrige poetische Umschreibung eines Begriffs) für "Wellen" lautet zum Beispiel "Kolgas Schwestern"

 

Die Geburt Heimdalls

 

Eine gynäkologische Besonderheit, die ich so noch in keiner anderen Mythologie gefunden habe, ist die Geburt des Gottes Heimdall. Odin zeugte ihn nämlich mit allen neun Wellenmädchen gemeinsam. Als die Zeit der Geburt herangekommen war, gebar die eine einen Kopf, die andere einen rechten Arm, die dritte ein linkes Bein und so weiter. Erst Odin setzte die Einzelteile zusammen und schuf so einen der wichtigsten Götter. Im Gylfaginning in der Prosa-Edda heißt es folgendermaßen:

 

"Heimdall heißt einer, er ist groß und hehr und von neun Mädchen, die Schwestern waren, geboren. [...]
Auch sagt er selbst in Heimdalls Gesang:
Ich bin neun Mütter Sohn und von neun Schwestern geboren."
(Die Edda. Germanische Göttersagen aus erster Hand. Nach der Übersetzung von Karl Simrock neu herausgegeben, bearbeitet und kommentiert von Walter Hansen. Wien, Heidelberg, 1981. Seite 38)

 

Im Hyndlalied wird die Geburt Heimdalls folgendermaßen beschrieben:

 

Geboren ward einer am Anfang der Tage,
Ein Wunder der Stärke, göttlichen Stamms.
Neune gebaren ihn, der Frieden verliehen hat,
der Riesentöchter am Erdenrand.

 

Gialp gebar ihn, Greip gebar ihn,
Ihn gebar Eistla und Angeyja,
Ulfrun gebar ihn und Eyrgiafa,
Imdr und Atla, und Jarnsaxa.

 

Dem Sohn mehrte die Erde die Macht,
Windkalte See und Sonnenstrahlen.

 

(Die Edda. Göttersagen, Heldensagen und Spruchweisheiten der Germanen. Übersetzung von Karl Simrock. A. a. O., S. 134)

 

Meerfrauen und Riesinnen

 

Ob die an Heimdalls Geburt beteiligte Jarnsaxa identisch ist mit der Riesin Jarnsaxa, die Thors zweite Frau (neben Sif) und die Mutter von dessen Söhnen Modi und Magni war, ist nicht belegt. Möglicherweise war sie auch nur eine Namensvetterin. Jarnsaxa jedenfalls gilt als "Riesinnenname". Thors Jarnsaxa war eine Riesin, und auch Ägir wird ja oft als Meeresriese bezeichnet. So sind die Wellenmädchen außer dem nasen Elemant auch dem Riesenvolk verwandt. Auch ihr Sohn Heimdall gilt als besonders groß und kräftig.

 

Großmütter der Menschen

 

Bedenkt man, dass Heimdall, wie im Lied von Rigr bericht wird, als Stammvater der Menschen gilt, so folgt daraus, dass die Wellenmädchen Großmütter des Menschengeschlechts sind, Ran wäre damit die Urgroßmutter. Vor diesem Hintergrund ist die eigentümliche Verkleinerungsform "Mädchen" im Namen dieser Wasserfrauen ausgesprochen befremdlich. Diese Frauen waren ganz sicher keine Mädchen mehr, sie waren Mütter eines erwachsenen Sohnes, der bereits in der Frühzeit der Menschheitsgeschichte Söhne zeugte. Trotzdem bleiben sie die ewig jungen Mädchen der nördlichen Meere.

 

Zauberfrauen mit Hut und Schleier

 

Ganz sicher waren sie aber nicht derart zahme, romantisch-biedermeierliche Figürchen, wie sie ein "Damen-Conversationslexikon" aus dem Jahre 1838 beschreibt:

 

"Wellenmädchen (Mythologie), die n[e]un Töchter der Meeresgöttin Ran in der skandinavischen Mythe. Sie haben bleiche Hüte und weiße Schleier, und tauchen lieblich und hilfreich aus den Wogen der See, retten Ertrinkende, und leiten sie mit sanfter Hand zum Ufer, die Unrettbaren aber legen sie in ihrer Mutter Schoos. Ihre Namen sind: Himingläffa Dufa, Blödughadda, Heffring, Udar, Raun, Bylgia, Droina und Kölga."
(Damen Conversations Lexikon, Band 10. [o.O.] 1838, S. 415. Text auf Zeno.org)

 

Nestis' Schwester als Erbin der Wellenmädchen

 

Bei mir ist vor allem ein Wellenmädchen prägend gewesen: Kolga lautet der Name einer jüngeren Schwester von Nestis. Sie ist die Viert-Älteste, also die Mittlere der sieben Töchter des Nordseekönigs, hat ein Faible für schicke Frisuren und schwärmt für Katzenhai Cat Sharkey, den Sänger der Rockband "Ølpæst".
Auch in meiner Walküren-Serie "Falkenblut" tauchte ein Wellenmädchen namens Kolga auf. Zwischen der Walküre Valkrys und dem Wellenmädchen Kolga gibt es immer wieder Reibereien, schließlich waren sie eigentlich im Kampf um die Seelen "Konkurrentinnen". Darum beschimpft Valkrys Kolga auch manchmal als "Seelenräuberin".
Außerdem hat die Ägirstochter Himingläfa in meinem Werk Spuren hinterlassen: Deren Namen trägt die Segelyacht, die im Roman "Ulf", in meinem "Journal einer Reise, die nicht nach Gotland führte" und in meiner ersten Darthula-Geschichte eine Rolle spielt. Und dass sich hinter der mitleidlosen Meergöttin Reene in meinen Movenna-Büchern die germanische Ran verbirgt, wundert nun auch niemanden mehr, oder?

 

© Petra Hartmann

 

Weitere Nestis-Ahnherrinnen:
Andersens kleine Meerjungfrau
Die Göttin Nestis
Die Göttin Thetis
Melusine
Undine
Glaukos Pontios
Die Loreley
Die schöne Lau
Die Göttin Tethys








Vorschau: Das intergalaktische Bestiarium, 2025

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Was verbirgt sich hinter dem Tor des Krkt-jinn und warum verliert der Planet Light Lady seine Schwerkraft? Kann die Heimat der Regenbogenkatzen noch gerettet werden? Gibt es das sagenhafte Tier der Unordnung wirklich? Sind die irrsinnigen Prophezeiungen über das Wiedererwachen des unheiligen Urgottes Chthonio möglicherweise doch ernst zu nehmen? Und ist wirklich jeder dem Tod geweiht, der der Wurzel allen Übels begegnet?

Das Universum hat viele Wunder hervorgebracht, aber keines ist größer als das Leben. Ein paar der ungewöhnlichsten Lebewesen aller Welten sind in diesem intergalaktischen Bestiarium zu finden. Thomas Hofmann und Petra Hartmann haben sie aufgespürt.

 

Buch-Infos:

Das intergalaktische Bestiarium. Text: Petra Hartmann / Zeichnungen: Thomas Hofmann. Neustadt in Sachsen: Edition Dunkelgestirn, Mai 2025. 180 Seiten.
Reichhaltig mit Illustrationen von Thomas Hofmann versehen, zu denen die Texte von Petra Hartmann verfasst wurden. Gebunden in blaues Leinen, mit Leseband, silberner Prägung auf dem Buchrücken und Schutzumschlag. Versehen mit den Signumklischees der Autoren, nummeriert und auf 100 Exemplare limitiert. 32,90 Euro.

 

 

 

Das Herz des Donnervogels, 2023

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Ein Indianer taucht in dem verschlafenen Küstenstädtchen Kitty Hawk auf. Die Witwe Murdoch ist überzeugt, dass der Fremde ein Kundschafter ist und bald seine roten Spießgesellen zum Morden und Plündern mitbringen wird. Doch Junger Adler hat andere Pläne. Er träumt vom Fliegen und wartet auf das Eintreffen zweier verrückter Fahrradhändler.
Karl-May-Fans kennen Junger Adler bereits aus dem Roman Winnetous Erben. Die Vorgeschichte zu diesem Buch wird nun von Petra Hartmann erzählt.

 

Buch-Infos:
Petra Hartmann: Das Herz des Donnervogels

Band 18, Abenteuer-Roman
Exklusive Sammler-Ausgabe
Seiten: 282

Taschenbuch
VÖ: April 2023

2. Auflage: April 2024.
Künstler: MtP-Art (Mario Heyer)
Künstler (Innenteil): MtP-Art (Mario Heyer)
Preis: 12,95 Euro

 

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Das E-Book ist zum Preis von Euro 3,99 erhältlich.

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Falkenblut, 2020

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Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Widar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus ...

Es ist eine schaurige Welt, in der sich die junge Walküre behaupten muss. Doch Valkrys wäre keine echte Falkin, wenn sie einem Kampf aus dem Weg gehen würde. Todesmutig und mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor stürzt sie sich in die Begegnungen mit Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfen, Berserkern, Hexen, Meerungeheuern und dem furchtbaren Totenschiff Naglfari.

 

 

Petra Hartmann: Falkenblut.

Sibbesse: Hottenstein, 2020.

Broschiert, 247 S., Euro 11.

ISBN 978-3935928991

 

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Bestellbar unter anderem bei Amazon

Hörbuch: Drachen! Drachen! 2020

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Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren. Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist - und gelegentlich fies!

Die Autoren: Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.

 

Herausgeber: Petra Hartmann, Frank G. Gerigk

Sprecher: Tim Schmidt

Blitz-Verlag

Ungekürzte Lesung

mp3-Download

611 Minuten, 495.91 MB

9783991093435

 

Zu bestellen unter anderem bei Thalia oder bei Amazon.

Nestis und die verbotene Welle, 2017

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Meerprinzessin Nestis und ihre Freunde sind sauer: Lehrer Seestern meint, dass laute Haifischmusik nichts für Kinder ist. Und der Kronrat stimmt ihm zu. Deshalb bekommt die Band »Ølpæst« Auftrittsverbot in der gesamten Nordsee. Doch plötzlich ist deren Musik überall zu hören: Ein Piratensender strahlt die Hits der Knorpelfischgang lautstark aus.

Als eine hochexplosive Kugelmine über dem blauen Glaspalast im Meer dümpelt und ein führungsloser Öltanker in die Nordsee einfährt, droht eine wirkliche Ölpest. Gelingt es den Meerkindern, ein Unglück zu verhindern?

 

Petra Hartmann: Nestis und die verbotene Welle. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Voraussichtlich ab Juni 2017 erhältlich.

Buch-Infos: ca. 152 Seiten, 14,2 x 20,6 cm, Hardcover, zahlreiche s/w-Illustrationen, mit Fadenheftung, Euro 14,90, ISBN 978-3-977066-00-1

 

Leseprobe

 

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Demantin, 2016

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Demantin, der junge König von Antrium, liebt die griechische Königstochter Sirgamot. Doch ihr Vater ist strikt gegen die Hochzeit. Immerhin ist Sirgamot erst zwölf Jahre alt. So zieht Demantin in die Welt, um Ruhm zu erwerben, den Namen seiner Geliebten durch seine Taten zu verherrlichen und sich dem griechischen König als Schwiegersohn zu empfehlen. Er besteht heldenhafte Kämpfe, erwirbt sich die Freundschaft der Königin und des Königs von England und besiegt ein schauriges Meerweib. Letzteres allerdings erweist sich als verhängnisvoll. Denn die sterbende Unholdin verflucht Demantin und prophezeit, dass seine Geliebte mit dem üblen König Contriok verlobt werden soll. Kann Demantin noch rechtzeitig zurückkehren, um die Hochzeit zu verhindern?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Demantin. Ein Ritter-Epos
128 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 9-78-3-940078-34-6
8,95 EUR

 

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Leseprobe

 

Crane, 2016

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Gayol, der Sohn des ungarischen Königs, hat in jugendlichem Übermut den alten Hofmarschall seines Vaters zum Wettkampf herausgefordert und eine peinliche Niederlage erlitten. Aus Scham flüchtet er und gerät ins Reich des deutschen Kaisers, wo er unerkannt unter dem Namen Crane (Kranich) eine Stellung als Kämmerer annimmt und bald sehr beliebt ist. Doch als der Fremde und die Kaiserstochter einander näher kommen und Hofbeamten Unzucht und eine unstandesgemäße Liebschaft wittern, beginnt eine schwere Zeit für Königssohn und Kaiserstochter. Kann Gayol sich auf die Treue Acheloydes verlassen? Und kann die lebensbedrohliche Krankheit der Prinzessin noch geheilt werden?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Crane. Ein Ritter-Epos
84 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 978-3-940078-48-3
6,95 EUR

 

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Leseprobe

Hut ab, Hödeken! 2015

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Ein rasender Bischof auf dem Rennstieg.
Wegweiser, die sich wie von Geisterhand drehen.
Jäger in Todesangst.
Bierkutscher mit unheimlicher Fracht.
Ein stammelnder Mönch,
der plötzlich zum brillanten Redner wird.
Sollte da Hödeken seine Hand im Spiel haben?
Sagen um einen eigenwilligen Geist
aus dem Hildesheimer Land,
frisch und frech nacherzählt
von Petra Hartmann.

 

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken!

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

101 S., Euro 7,95.

ISBN 978-3-940078-37-7

 

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Leseprobe

Freiheitsschwingen, 2015

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Deutschland in den 1830er-Jahren: Für Handarbeit, arrangierte Ehe und Kinderkriegen hat die junge Bürgermeistertochter wenig übrig. Stattdessen interessiert sie sich für Politik und Literatur und greift sehr zum Leidwesen ihres Vaters selbst zur Feder, um flammende Texte für die Gleichberechtigung der Frau und die Abschaffung der Monarchie zu verfassen. Angestachelt von der revolutionären Stimmung des Hambacher Festes versucht sie, aus ihrem kleinbürgerlichen Dasein auszubrechen und sich als Journalistin zu behaupten. Gemeinsam mit ihrer großen Liebe verschreibt sie sich dem Kampf für ein freies, geeintes Deutschland und schlägt den Zensurbehörden ein Schnippchen. Die Geheimpolizei ist ihnen jedoch dicht auf den Fersen, und die junge Journalistin begeht den verhängnisvollen Fehler, ihre Gegner zu unterschätzen

 

Petra Hartmann: Freiheitsschwingen

Personalisierter Roman

München: Verlag Personalnovel, 2015

ca. 198 Seiten. Ab Euro 24,95.

(Einband, Schriftart und -größe, Covergestaltung etc. nach Wahl.)

 

Bestellen unter:

www.tinyurl.com/Freiheitsschwingen

 

Timur, 2015

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Wer ist der bleiche Jüngling im Verlies unter der Klippenfestung? Prinzessin Thia will ihn retten. Doch wer Timurs Ketten bricht, ruft Tod und Verderben aus der Tiefe hervor. Als der Blutmond sich über den Horizont erhebt, fällt die Entscheidung ...

 

Beigaben:

Nachwort zur Entstehung

Original-Erzählung von Karoline von Günderrode

Autorinnenbiografien

Bibliografie

 

Petra Hartmann: Timur

Coverillustration: Miguel Worms

Bickenbach: Saphir im Stahl, 2015.

ISBN: 978-3-943948-54-7

Taschenbuch, 136 S.

Euro 9,95

 

 

Ulf, 2015

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Ein Roman-Experiment mit ungewissem Ausgang: Ulf (Magisterstudent unbekannter Fachrichtung), stammt aus einem Dorf, das mehrmals jährlich überschwemmt wird. Zusammen mit Pastor Dörmann (Geistlicher unbekannter Konfession) und Petra (Biografin ohne Auftrag) überlegt er, was man dagegen tun kann. Als ein vegetarisches Klavier die Tulpen des Gemeindedirektors frisst und das Jugendamt ein dunkeläugiges Flusskind abholen will, spitzt sich die Situation zu. Nein, Blutrache an Gartenzwergen und wütende Mistgabelattacken sind vermutlich nicht die richtigen Mittel im Kampf für einen Deich ...
Mal tiefgründig, mal sinnlos, etwas absurd, manchmal komisch, teilweise autobiografisch und oft völlig an den Haaren herbeigezogen. Ein Bildungs- und Schelmenroman aus einer Zeit, als der Euro noch DM und die Bahn noch Bundesbahn hieß und hannöversche Magister-Studenten mit dem Wort "Bologna" nur eine Spaghettisauce verbanden.

 

Petra Hartmann:

Ulf. Ein Roman-Experiment in zwölf Kapiteln.

eBook

Neobooks 2015

Euro 2,99

Erhältlich unter anderem bei Amazon

Vom Feuervogel, 2015

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Ein Tempel in der Wüste. Heilige Männer, die sich dem Dienst des Feuervogels geweiht haben. Ein Hirtenjunge, der seinem Traum folgt. Aber wird der alte und kranke Phönix wirklich zu neuem Leben wiederauferstehen, wenn der Holzstoß niedergebrannt ist? Eine Novelle von Idealen und einer Enttäuschung, die so tief ist, dass kein Sonnenstrahl je wieder Hoffnung bringen kann.

 

Petra Hartmann:

Vom Feuervogel. Novelle.

Erfurt: TES, 2015.

BunTES Abenteuer, Heft 30.

40 Seiten, Euro 2,50 (plus Porto).

Bestellen unter:

www.tes-erfurt.jimdo.com

 

eBook:

Neobooks, 2015.

Euro 1,99.

Unter anderem bei Amazon

Nestis und die Hafenpiraten, 2014

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Endlich Sommerferien! Nestis und ihre Freunde freuen sich auf sechs Wochen Freiheit und Abenteuer. Doch ausgerechnet jetzt verhängt der Kronrat ein striktes Ausgehverbot für alle Meerkinder. Denn in der Nordsee treibt plötzlich ein furchtbares “Phantom† sein Unwesen. Möwen, Lummen und Tordalke werden von einem unheimlichen Schatten unter Wasser gezerrt und verschwinden spurlos.

Nestis beschließt, den Entführer auf eigene Faust zu jagen. Als ein Dackel am Strand von Achterndiek verschwindet, scheint der Fall klar: Die gefürchteten “Hafenpiraten" müssen dahinter stecken. Zusammen mit ihrem Menschenfreund Tom wollen die Meerkinder der Bande das Handwerk legen ...

Petra Hartmann: Nestis und die Hafenpiraten
Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014
ISBN 978-3-940078-84-1
14,90 EUR

 

 

Leseprobe unter

 

www.tinyurl.com/nestis2

Blitzeis und Gänsebraten, 2014

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Weihnachten im Potte †¦

†¦ ist so vielfältig wie die Menschen, die dort leben. Und deshalb findet sich auf diesem Bunten Teller mit 24 Hildesheimer Weihnachtsgeschichten für jeden etwas: romantische Erzählungen und freche Gedichte, Erinnerungen an die Nachkriegszeit, Geschichten von neugierigen Engeln, eifrigen Wichteln und geplagten Weihnachtsmännern. Der Huckup und die »Hildesheimer Weisen« fehlen auch nicht. Was es aber mit dem Weihnachtswunder an der B6 auf sich hat, erfahren Sie auf Seite 117. - Greifen Sie zu!

 

 

Petra Hartmann & Monika Fuchs (Hrsg.): Blitzeis und Gänsebraten. Hildesheimer Weihnachtsgeschichten.

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

144 Seiten | 12 x 17 cm | Paperback |

ISBN 978-3-9400787-57-5
8,90 EUR

 

Leseprobe

Beim Vorderhuf meines Pferdes, 2014

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Das Messer zuckte vor. Fauchend wich die riesige Katze zurück. Doch nur, um sofort wieder anzugreifen. Das Mädchen, das auf dem Leichnam seiner Stute kauerte, schien verloren.
Acht Jahre ist Steppenprinzessin Ziris alt, als sie bei einem Sandkatzenangriff ihr Lieblingspferd verliert. Ist es wirklich wahr, was ihr Vater sagt? "Alle Pferde kommen in den Himmel ..."
Drei Erzählungen aus der Welt der Nearith über edle Steppenrenner, struppige Waldponys und die alte graue Stute aus Kindertagen.

Petra Hartmann: Beim Vorderhuf meines Pferdes. Neue Geschichten aus Movenna. eBook, ca. 30 Seiten. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014. Euro 0,99.

Erhältlich unter anderem bei Amazon.

Darthula, 2014

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Darthula ist die Tochter eines irischen Kleinkönigs, der über das nebelreiche Land Selama herrscht. Als schönste Prinzessin Irlands lebt sie allerdings nicht ungefährlich. Als sie den mächtigen König Cairbar abweist und ihm nicht als seine Braut folgen will, nimmt das Unheil seinen Lauf. Cairbar überzieht das kleine Selama mit Krieg und Vernichtung und rottet Darthulas Familie aus. Mit ihrem Geliebten Nathos wagt die junge Frau die Flucht über die stürmische See. Aber Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...

Beigaben zur Neuausgabe:
Vorwort der Autorin mit Infos zur Entstehungsgeschichte
Übersetzung des "ossianischen Originals"
Autorinnenbiographie und Veröffentlichungsliste

Buch-Informationen:
Petra Hartmann: Darthula, Tochter der Nebel.
Bickenbach: Verlag Saphir im Stahl, 2014.
Taschenbuch. 126 S., Euro 9,95.
ISBN 978-3-943948-25-7

Bestellen bei Saphir im Stahl

Pressearbeit für Autoren, 2014

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Petra Hartmann, Autorin und langjährige Lokalredakteurin, gibt Tipps für die Pressearbeit vor Ort. Sie erklärt die Wichtigkeit der „Ortsmarke“ für eine Zeitung, gibt Tipps zum Schreiben von Artikeln, zum guten Pressefoto und zum Umgang mit Journalisten. Anschaulich, verständlich, praxisorientiert und für Autoren jedes Genres anwendbar.

Petra Hartmann: Pressearbeit für Autoren. So kommt euer Buch in die Lokalzeitung.
eBook. Neobooks, 2014. Ca. 30 Seiten.
Euro 1,99
Diverse Formate, für alle gängigen eBook-Reader.
Erhältlich z.B. bei Amazon, eBook.de, Thalia, Hugendubel, Weltbild u.a.

Nestis und der Weihnachtssand, 2013

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Als kleine Weihnachtsüberraschung gibt es für Fans des "großen" Nestis-Buchs "Nestis und die verschwundene Seepocke" jetzt ein kleines bisschen Weihnachtssand: Der Verlag Monika Fuchs hat aus der "Ur-Nestis", einem Helgoland-Märchen aus dem Jahr 2007, jetzt ein eBook gemacht. Mit einem wunderschönen Cover von Olena Otto-Fradina und mit ein paar exklusiven Einblicken in Nestis' Nordseewelt.

Klappentext:
"November 2007: Orkantief Tilo tobt über die Nordsee und reißt große Teile der Helgoländer Düne ins Meer. Wer soll nun die Robbenküste reparieren? Meerjungfrau Nestis wünscht sich einfach mal vom Weihnachtsmann 500.000 Kubikmeter Sand ..."

Bonus-Material:
Die Autorin im Interview mit Wella Wellhorn von der Meereszeitung "Die Gezeiten"
XXL-Leseprobe aus "Nestis und de verschwundene Seepocke"

Petra Hartmann: Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013. 99 Cent.

Erhältlich für den Amazon-Kindle

Nestis und die verschwundene Seepocke, 2013

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Eine ausführliche Leseprobe findet ihr hier:
www.tinyurl.com/nestis


Wütend stampft Meerjungfrau Nestis mit der Schwanzflosse auf. Ihre Schwester Undine ist von den Menschen gefangen worden – und weder Meerkönig noch Kronrat wagen, die Kleine zu retten. Aber Nestis fürchtet sich nicht einmal vor den furchtbarsten Monstern des Meeres. Zusammen mit ihren Freunden bricht sie auf zur Rettungsaktion, und es zeigt sich, dass tollpatschige Riesenkraken und bruchrechnende Zitteraale großartige Verbündete sind.
Petra Hartmann entführt ihre Leser in eine etwas andere Unterwasserwelt mit viel Humor und Liebe zum Detail. Trotz des phantastischen Meermädchen-Themas findet der Leser auch sehr viel naturnahe Beobachtungen aus Nord- und Ostsee, lernt die Meerbewohner und ihre Probleme kennen. Dabei werden unter anderem auch die Meeresverschmutzung, Fischerei und die wenig artgerechte Haltung von Haien in Aquarien behandelt.
Zauberhaft dazu die Zeichnungen von Olena Otto-Fradina.

Text: Petra Hartmann
Bilder: Olena Otto-Fradina
| Hardcover | 14,8 x 21 cm
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2013
151 S., Euro 14,90
ISBN 978-3-940078-64-3


eBook:
Amazon-Kindle, 2154 KB
Euro 6,99
http://amzn.to/JJqB0b

Autorenträume, 2013

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Autorinnen und Autoren schicken ihre Leser in vergangene Zeiten, ferne Länder, phantastische Welten, spannende Abenteuer und bringen sie zum Träumen.
Wovon aber träumen Autoren? Vom Nobelpreis? Vom Bestseller? Vom Reich-und-berühmt-werden? Oder einfach nur davon, eines Tages vom Schreiben leben zu können? Vom Lächeln auf dem Gesicht eines Kindes, wenn das neue Märchen vorgelesen wird? Oder sind es schreckliche Albträume, die der angebliche Traumberuf mit sich bringt? Werden Schriftsteller nachts im Schlaf gar von Verlegern, Lektoren, Rezensenten oder Finanzbeamten bedroht?
Monika Fuchs und Petra Hartmann starteten eine »literarische Umfrage«, wählten aus den über 300 Antworten 57 phantasievolle Beiträge aus und stellten sie zu diesem Lesebuch zusammen. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des Autorenalltags und träumen Sie mit!
Von jedem verkauften Buch wird 1 Euro an das Hilfswerk Brot & Bücher e.V. der Autorin Tanja Kinkel gespendet, die auch das Geleitwort zum Buch schrieb.

Petra Hartmann und Monika Fuchs (Hrsg.):
Autorenträume. Ein Lesebuch.
ISBN 978-3-940078-53-7
333 S., Euro 16,90

Bestellen beim Verlag Monika Fuchs

Mit Klinge und Feder, 2013

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Phantasie statt Völkerschlachten - das war das Motto, unter dem die Phantastik Girls zur Schreibfeder griffen. Mit Humor, Gewitztheit und ungewöhnlichen Einfällen erzählen sieben Autorinnen ihre Geschichten jenseits des Mainstreams der Fantasy. Kriegerinnen und gut bewaffnete Zwerge gehören dabei genau so zum Personal wie sprechende Straßenlaternen, Betonfresser oder skurrile alte Damen, die im Bus Anspruch auf einen Behindertensitzplatz erheben. Dass es dennoch nicht ohne Blutvergießen abgeht, ist garantiert: Immerhin stecken in jeder der Storys sechs Liter Herzblut. Mindestens.

Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns.
Mit Geschichten von Linda Budinger, Charlotte Engmann, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl.
Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. 978-3943378078
247 S., Euro 9.
Bestellen bei Amazon

eBook:
396 KB, Euro 5,49.
Format: Kindle
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Das Serum des Doctor Nikola, 2013

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Berlin, 1927. Arbeitslos, pleite und mit der Miete im Rückstand: Bankierssohn Felix Pechstein ist nach dem "Schwarzen Freitag" der Berliner Börse ganz unten angekommen. Da erscheint das Angebot, in die Dienste eines fremden Geschäftsmannes zu treten, eigentlich als Geschenk des Himmels. Doch dieser Doctor Nikola ist ihm mehr als unheimlich. Vor allem, als Felix den Auftrag erhält, Nikola zu bestehlen ...

Petra Hartmann: Das Serum des Doctor Nikola
Historischer Abenteuerroman.
ISBN 978-3-938065-92-1
190 S., 12,95 Euro.
Bestellen beim Wurdack-Verlag

Leseprobe

Hörbuch: Der Fels der schwarzen Götter, 2012

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Bei einer Mutprobe begeht der junge Ask einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat.
Bald wissen die Völker des Berglandes nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...

Der Fels der schwarzen Götter.
Hörbuch. 8 Stunden, 57 Minuten.
Sprecherin: Resi Heitwerth.
Musik: Florian Schober.
Action-Verlag, 2012.
CD/DVD: 16,95 Euro
mp3-Download: 11,95 Euro

Hörbuchfassung des 2010 im Wurdackverlag erschienenen Buchs "Der Fels der schwarzen Götter".

Termine

Lesungen

 

Freitag, 4. April: "Das Herz des Donnervogels". Lesung im Wäschegeschäft Holzberg Dessous und mehr, Hokenstraße 13, Goslar. Beginn: 18.30 Uhr.

 

Samstag, 26. April: Kurzgeschichten und Vorgucker auf das "intergalaktische Bestiarium". Lesung auf dem Conventus Leonis, Kinder- und Jugendzentrum Mühle, An der Neustadtmühle 3, 38100 Braunschweig. Beginn: 12.30 Uhr.

 

Samstag, 10. Mai: Lesung aus "Das intergalaktische Bestiarium" auf dem Marburg-Con. Zusammen mit Künstler Thomas Hofmann und Verleger Eric Hantsch. Bürgerhaus Weimar (Lahn) - Niederweimar, Herborner Straße 36, 35096 Niederweimar. Uhrzeit folgt.

 

Donnerstag, 26. Juni: Lesung aus "Das intergalaktische Bestiarium". Haus des Buches / Literaturhaus, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig. Zusammen mit Thomas Hofmann. Beginn: 19.30 Uhr. Eintritt: 2 Euro.

 

 

Buchmessen, Cons, Büchertische

 

Samstag, 10. Mai: Marburg-Con. Bürgerhaus Weimar (Lahn) - Niederweimar, Herborner Straße 36, 35096 Niederweimar. Beginn: 10 Uhr. Ich bin mit einem Büchertisch und einer Lesung vertreten. Infos folgen.

 

Donnerstag, 29. Mai: Ich bin beim Nürnberger Autorentreffen mit dabei und werde auch auf dem Büchertisch vertreten sein.

 

 

Links

Meine Heimseite:

www.petrahartmann.de

 

Facebook-Autorenseite:

www.facebook.com/AutorinPetraHartmann/

 

Nestis auf Facebook:

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Die Falkin auf Facebook:

https://www.facebook.com/FalkinValkrys

 

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Biografie

Petra Hartmann, Jahrgang 1970, wurde in Hildesheim geboren und wohnt in Sillium. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft in Hannover. Auf den Magisterabschluss folgten die Promotion mit einer Doktorarbeit über den jungdeutschen Schriftsteller Theodor Mundt und ein zweijähriges Volontariat bei der Neuen Deister-Zeitung in Springe. Anschließend war sie dort fünf Jahre Lokalredakteurin. Ferner arbeitete sie für die Leine-Zeitung in Neustadt am Rübenberge, die Nordsee-Zeitung in Bremerhaven, die Neue Presse in Hannover und die Volksstimme in Gardelegen. Derzeit ist sie bei der Goslarschen Zeitung beschäftigt.
Als Schriftstellerin liebt sie vor allem das fantastische Genre. Sie verfasst hauptsächlich Fantasy und Märchen. Bekannt wurde sie mit ihren Fantasy-Romanen aus der Welt Movenna. Mit den Abenteuern der Nordsee-Nixe Nestis legte sie ihre erste Kinderserie vor. Sie errang mit ihren Geschichten dreimal den dritten Platz bei der Storyolympiade und wurde 2008 mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet.

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Leserunden zum Nachlesen

Leserunde zu "Darthula, Tochter der Nebel" auf Lovelybooks. Mit Autorin Petra Hartmann und Cover-Künstler Miguel Worms: http://www.lovelyboo...nde/1201913120/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Nestis und die verschwundene Seepocke": Mit Autorin Petra Hartmann und Verlegerin Monika Fuchs:

http://www.lovelyboo...nde/1166725813/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Mit Klinge und Feder": Mit den Autorinnen Linda Budinger, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl: http://www.lovelyboo...nde/1156671163/

 

Leserunde zu "Falkenblut" auf Lovelybooks: https://www.lovelybo...263/2687604262/

Geschichten über Nestis

Bücher
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

"Nestis und die verbotene Welle. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.

 

Mini-Buch

"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.

eBooks
"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.

"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

Hörbuch
"Eine Hand voll Weihnachtssand." In: Petra Hartmann: "Weihnachten im Schneeland". Gelesen von Karin Sünder. Mit Musik von Simon Daum. Essen: Action-Verlag, 2010. (mp3-Download und CD-ROM)

Beiträge zu Anthologien
"Weihnachtssand für Helgoland." In: "Wenn die Biiken brennen. Phantastische Geschichten aus Schleswig-Holstein." Hrsg. v. Bartholomäus Figatowski. Plön: Verlag 71, 2009. S. 163-174.

Hödeken-Lesestoff

Buch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. 101 S., Euro 7,95. ISBN 978-3-940078-37-7. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

 

Hörbuch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. 2 CD. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Euro 14,95. ISBN: 978-3940078414. Unter anderen erhältlich bei Amazon.

 

eBook

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

 

Geschichten

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg. In: Hildesheimliche Autoren e.V.: Hildesheimer Geschichte(n). Ein Beitrag zum 1200-jährigen Stadtjubiläum. Norderstedt: Book on Demand. 196 S., Euro 9,99. ISBN 978-3734752698. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

Die glücklose Hasenjagd. In: MVP-M. Magazin des Marburger Vereins für Phantastik. Marburg-Con-Ausgabe. Nr. 19b. S. 36-40.

 

Lesung

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg, Radio Tonkuhle, Sendung vom April 2015.

 

Movenna-Kompass

Übersicht über die Romane und Erzählungen aus Movenna


Bücher

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2004. 164 S.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2007. 188 S.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2010. 240 S.

 

eBooks

 

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Beim Vorderhuf meines Pferdes. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Hörbuch

Der Fels der schwarzen Götter. Action-Verlag, 2012.


Movennische Geschichten in Anthologien und Zeitschriften

Die Krone Eirikirs. In: Traumpfade (Anthologie zur Story-Olympiade 2000). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2001. S. 18-25.
Flarics Hexen. In: Geschöpfe der Dunkelheit (Anthologie zur Story-Olympiade 2001). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2002. S. 22-28.
Raubwürger. In: Kurzgeschichten, September 2004, S. 20f.
Furunkula Warzenkraish. Elfenschrift, dritter Jahrgang, Heft 2, Juni 2006. S. 10-14.
Der Leuchtturm am Rande der Welt. In: Elfenschrift, vierter Jahrgang, Heft März 2007, S. 18-21.
Gewitternacht. In: Im Bann des Nachtwaldes. Hrsg. v. Felix Woitkowski. Lerato-Verlag, 2007. S. 57-60.
Pfefferkuchen. In: Das ist unser Ernst! Hrsg. v. Martin Witzgall. München: WortKuss Verlag, 2010. S. 77-79.
Winter-Sonnenwende. In: Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns. Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. S. 51-59.
Der Reiter auf dem schwarzen Pferd. Ebd. S. 60-68.

Die Blaubeerbrücke. In: Met-Magie. Hrsg. v. Amandara M. Schulzke und Nadine Muriel. Hamburg: Acabus Verlag, 2022. S. 163-174.

 

 

Movennische Geschichten in Fanzines

Föj lächelt. In: Alraunenwurz. Legendensänger-Edition Band 118. November 2004. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 23.
Raubwürger. In: Drachenelfen. Legendensänger-Edition Band 130. Januar 2006. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 3-5.
Goldauge. In Phantastische Geschichten mit den Phantastik Girls. (Broschüre der Phantastik Girls zum MarburgCon 2007)


Aufsätze

Wie kann man nur Varelian heißen? Über das Unbehagen an der Namensgebung in der Fantasy. In: Elfenschrift, 5. Jahrgang, März 2008. S. 16f.


Movennische Texte online

Aus "Geschichten aus Movenna":
König Surbolds Grab
Das letzte Glied der Kette
Brief des Dichters Gulltong
Der Kranich
Die Rückkehr des Kranichs

Aus "Ein Prinz für Movenna":
Der Leuchtturm am Rand der Welt
Furunkula Warzenkraish
Gewitternacht

Aus "Der Fels der schwarzen Götter":
Der Waldalte
Hölzerne Pranken
Im Bann der Eisdämonen

Die Bibliothek der Falkin

Übersicht über die Romane und Novellen über die Walküre Valkrys, genannt "die Falkin"

Bücher

Die letzte Falkin. Heftroman. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2010.
Falkenblut. Sibbesse: Hottenstein-Verlag, Sommer 2020.

eBooks

Falkenblut. Vier Fantasy-Romane. eBook-Ausgabe. Chichili und Satzweiss.com, 2012. (vergriffen)

Falkenfrühling. Novelle. eBook. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2011. (vergriffen)

Falkenfrühling. Novelle. In: Best of electronic publishing. Anthologie zum 1. Deutschen eBook-Preis 2011. eBook. Chichili und Satzweiss.com, 2011. (unter anderem erhältlich bei Thalia und Amazon)


Aufsatz

Aegirs Flotte - ein Nachruf. In: Fandom Observer, Dezember 2011. S. 16-18. Online-Magazin und Blogversion

Drachen! Drachen! 2012

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Frank G. Gerigk & Petra Hartmann (Hrsg.)
DRACHEN! DRACHEN!
Band 01, Drachen-Anthologie
ISBN: 978-3-89840-339-9
Seiten: 384 Taschenbuch
Grafiker: Mark Freier
Innengrafiker: Mark Freier
Preis: 14,95 €
Bestellen beim Blitz-Verlag

Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren.
Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist - und gelegentlich fies!

Die Autoren:
Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.
Originalveröffentlichung!

Die Schlagzeile, 2011/2012

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Petra Hartmann: Die Schlagzeile.
Personalisierbarer Roman.
PersonalNovel Verlag, 2011.
eBook: PersonalNovel, 2012.
Personalisieren und bestellen

Verschlafen und idyllisch liegen sie da, die Orte Barkhenburg, Kleinweltwinkel und Reubenhausen. Doch dann stört der Diebstahl einer Heiligenfigur die Ruhe: Ein jahrhundertealter Hass bricht wieder aus und ein hitziger Streit entflammt, der aus Freunden Feinde und aus friedlichen Nachbarn sich prügelnde Gegner macht. Mittendrin: Eine Journalistin, die bereit ist, für eine Schlagzeile im Sommerloch alles zu geben. Mit viel Einsatz und einer Prise Humor versucht sie, das Geheimnis um die verschwundene Hubertus-Statue aufzuklären, und muss sich dabei mit erregten Politikern, aufgebrachten Dorfbewohnern und einem nervösen Chefredakteur herumschlagen. Aber die Journalistin lässt sich nicht unterkriegen - bis ihr ein Anruf fünf Minuten vor Redaktionsschluss die Schlagzeile zunichtemacht...

Falkenblut, 2012

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Petra Hartmann: Falkenblut.
Vier Romane in einem Band.
E-Book
Satzweiss.com - chichili agency, 2012.
3,99 Euro

 

Nicht mehr lieferbar!

Neuausgabe in Vorbereitung.


Die Abenteuer der jungen Walküre Valkrys beginnen an ihrem ersten Arbeitstag und ausgerechnet dort, wo die germanischen Götter- und Heldensagen enden: Ragnarök, die Endzeitschlacht, ist geschlagen, Götter und Riesen haben sich gegenseitig aufgerieben, die wenigen Überlebenden irren ziellos durch die Trümmer des zerbrochenen Midgard. An der Seite des neuen Götterkönigs Widar muss sich Valkrys nun behaupten. Dabei trifft sie auf Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfe, Berserker, Hexen, riesenhafte Meerungeheuer und das furchtbare Totenschiff Naglfari. Leseempfehlung ab 12 Jahren.

Meine Bücher 1998 - 2011

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Petra Hartmann
Falkenfrühling
eBook
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN: 978-3-939139-59-1

Wegen Verkauf des Arcanum-Verlags ist die Ausgabe nicht mehr erhältlich, aber die Zweitveröffentlichung in der eBook-Anthologie "Best of electronic publishing" gibt es noch als epub oder Kindle-Ausgabe.

Valkrys träumt davon, eine echte Walküre zu sein. Sie springt, noch Kind, vom Dach des Langhauses.
Alle Ermahnungen ihrer Eltern sind vergeblich, sie macht sich an den Aufstieg zum Gipfel der nahen Klippe, besessen vom "Traum vom Fliegen" ...

Fünfter Platz beim Deutschen eBook-Preis 2011.

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Petra Hartmann
Die letzte Falkin
Roman.
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-62-1
Bestellen beim Arcanum-Verlag

Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Vidar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus †¦


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Petra Hartmann
Der Fels der schwarzen Götter
Roman
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-64-8
Bestellen beim Wurdack-Verlag


Hochaufragende Felswände, darin eingemeißelt weit über tausend furchteinflößende Fratzen, die drohend nach Norden blicken: Einer Legende zufolge sind die schwarzen Klippen das letzte Bollwerk Movennas gegen die Eisdämonen aus dem Gletscherreich.
Doch dann begeht der junge Ask bei einer Mutprobe einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat. Und die Völker des Berglandes wissen bald nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...


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Petra Hartmann
Darthula
Heftroman
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-32-4
Bestellen beim Arcanum-Verlag


Darthula, die schönste Prinzessin der Nebellande, beschwört Krieg, Tod und Vernichtung über ihr heimatliches Selama herauf, als sie den Heiratsantrag des mächtigen Königs Cairbar ausschlägt. Zusammen mit ihrem Geliebten flüchtet sie in einem kleinen Segelboot übers Meer. Doch Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...


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Petra Hartmann
Weihnachten im Schneeland
Hörbuch
Action-Verlag
Download bei Audible
CD bestellen beim Action-Verlag

WEIHNACHTEN IM SCHNEELAND von Petra Hartmann vereint vier wundervolle Kurzgeschichten für Kinder ab 6 Jahren. Schon die Titel regen die Phantasie der Kleinen an und verleiten zum Schmunzeln und Staunen:
- "Der Reserve-Weihnachtsmann"
- "Die Weihnachts-Eisenbahn"
- "Eine Handvoll Weihnachtssand"
- "Paulchen mit den blauen Augen"



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Petra Hartmann
Ein Prinz für Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-24-9
Bestellen

Mit dem Schild oder auf dem Schild
- als Sieger sollst du heimkehren oder tot.
So verlangt es der Ehrenkodex des heldenhaften Orh Jonoth. Doch der letzte Befehl seines sterbenden Königs bricht mit aller Kriegerehre und Tradition: "Flieh vor den Fremden, rette den Prinzen und bring ihn auf die Kiesinsel." Während das Land Movenna hinter Orh Jonoth in Schlachtenlärm und Chaos versinkt, muss er den Gefahren des Westmeers ins Auge blicken: Seestürmen, Riesenkraken, Piraten, stinkenden Babywindeln und der mörderischen Seekrankheit ....


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Petra Hartmann
Geschichten aus Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-00-1
Bestellen


Verwünschte Hexen!
Warum zum Henker muß König Jurtak auch ausgerechnet seinen Sinn für Traditionen entdecken?
Seit Jahrhunderten wird der Kronprinz des Landes Movenna zu einem der alten Kräuterweiber in die Lehre gegeben, und der Eroberer Jurtak legt zum Leidwesen seines Sohnes großen Wert auf die alten Sitten und Gebräuche. Für den jungen Ardua beginnt eine harte Lehrzeit, denn die eigenwillige Lournu ist in ihren Lektionen alles andere als zimperlich ...


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Wovon träumt der Mond?
Hrsg. v. Petra Hartmann & Judith Ott
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-37-2
Bestellen

Der Mond - König der Nacht und gleichsam Verbündeter von Gut und Böse ... Seit jeher ranken sich Legenden voller Glauben und Aberglauben um sein Licht, das von den einen als romantisch verehrt und von den anderen als unheimlich gefürchtet wird. Seine Phasen stehen für das Werden und Vergehen allen Lebens, er wacht über die Liebenden, empfängt die Botschaften der Suchenden, Einsamen und Verzweifelten und erhellt so einiges, was lieber im Dunkeln geblieben wäre. 39 Autorinnen und Autoren im Alter von 12 bis 87 Jahren sind unserem nächtlichen Begleiter auf der Spur gewesen. In 42 erfrischend komischen, zutiefst nachdenklichen und manchmal zu Tränen rührenden Geschichten erzählen sie die Abenteuer von Göttin Luna und Onkel Mond, von erfüllten und verlorenen Träumen, lassen Perlmuttschmetterlinge fliegen und Mondkälber aufmarschieren. Und wer denkt, dass nur der Mann im Mond zuweilen die Erde besucht, irrt sich! Auch umgekehrt erhält er gelegentlich unverhofften Besuch dort oben.


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Drachenstarker Feenzauber
Herausgegeben von Petra Hartmann
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-28-0
Bestellen

Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen geben sich in diesem Buch ein Stelldichein.
51 Märchenerzähler im Alter von zwölf bis 76 Jahren haben die Federn gespitzt und schufen klassische und moderne Märchen, lustige, melancholische, weise und bitterböse Erzählungen, so bunt wie das Leben und so unvergesslich wie das Passwort eines verhexten Buchhalters.


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Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension.
Die jungdeutschen Autoren nach 1835.
ibidem-Verlag
ISBN 978-3-89821-958-7
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Das Junge Deutschland“ - dieser Begriff ist untrennbar verbunden mit dem Bundestagsbeschluss vom 10. Dezember 1835, durch den die Werke der fünf Schriftsteller Heinrich Heine, Theodor Mundt, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg und Heinrich Laube verboten wurden. Das Verbot markierte Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt einer literarischen Bewegung, die erst wenige Jahre davor begonnen hatte. Die Wege der Autoren trennten sich. Und doch gab es auch danach immer wieder Begegnungen und Berührungspunkte.
Petra Hartmann zeichnet die Wege der Verbotenen und ihrer Verbündeten nach und arbeitet Schnittstellen in den Werken der alt gewordenen Jungdeutschen heraus. Sie schildert insbesondere die Erfahrungen der Autoren auf der Insel Helgoland, ihre Rolle in der Revolution von 1848, aber auch die Versuche der ehemaligen Prosa-Schriftsteller, sich als Dramatiker zu etablieren. Irgendwo zwischen Anpassung und fortwährender Rebellion mussten die Autoren ihr neues Auskommen suchen, endeten als gescheiterte Existenzen im Irrenhaus oder als etablierte Literaten, die doch körperlich und seelisch den Schock von 1835 nie ganz verwunden hatten, sie leiteten angesehene Theater oder passten sich an und gerieten nach Jahren unter strenger Sonderzensur beim Publikum in Vergessenheit. Die vorliegende Untersuchung zeigt, was aus den Idealen von 1835 wurde, wie vollkommen neue Ideen - etwa die Debatte um Armut und Bildung - in den Werken der Jungdeutschen auftauchten und wie die Autoren bis zum Ende versuchten, ihr „Markenzeichen“ - ihren Stil - zu bewahren.


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Von Zukunft trunken und keiner Gegenwart voll
Theodor Mundts literarische Entwicklung vom Buch der Bewegung zum historischen Roman
Aisthesis-Verlag
ISBN: 3-89528-390-8
Bestellen beim Aisthesis-Verlag

Theodor Mundt - Schriftsteller, Zeitschriftenherausgeber, Literaturwissenschaftler und Historiker - verdankt seinen Platz in der Literaturgeschichte vor allem dem Umstand, daß seine Veröffentlichungen am 10. Dezember 1835 verboten wurden. Das vom deutschen Bundestag ausgesprochene Verbot, das sich gegen die vermeintlichen Wortführer des "Jungen Deutschland", Heine, Gutzkow, Laube, Wienbarg und eben Theodor Mundt richtete, war vermutlich die entscheidende Zäsur in den literarischen Karrieren aller Betroffenen. Daß sie mit dem schon berühmten Heinrich Heine in einem Atemzug genannt und verboten wurden, machte die noch jungen Autoren Gutzkow, Laube, Mundt und Wienbarg für ein größeres Publikum interessant. Doch während Gutzkow und auch Laube im literarischen Bewußtsein präsent blieben, brach das Interesse an Mundt und seinen Werken schon bald nach dem Verbot fast gänzlich ab. Seine weitere Entwicklung bis zu seinem Tod im Jahr 1861 wurde von der Literaturwissenschaft bislang so gut wie vollständig ignoriert. Diese Lücke wird durch die vorliegende Studie geschlossen. Nachgezeichnet wird der Weg von den frühen Zeitromanen des jungen Mundt bis hin zu den historischen Romanen seines Spätwerks.


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Faust und Don Juan. Ein Verschmelzungsprozeß,
dargestellt anhand der Autoren Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt
ibidem-Verlag
ISBN 3-932602-29-3
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Faust und Don Juan sind die Gipfel der modernen christlich-poetischen Mythologie", schrieb Franz Horn bereits 1805 und stellte erstmalig beide Figuren, speziell den Faust Goethes und den Don Giovanni Mozarts, einander gegenüber. In den Jahren darauf immer wieder als polar entgegengesetzte Gestalten aufgefaßt, treten Faust und Don Juan in den unterschiedlichsten Werken der Literaturgeschichte auf.

Bei Lenau sind sie Helden zweier parallel aufgebauter Versepen, bei Grabbe begegnen sie sich auf der Bühne und gehen gemeinsam zugrunde. Theodor Mundt stellt als Lebensmaxime auf, man solle beides, Faust und Don Juan, in einer Person sein und beide in sich versöhnen.

Anhand der Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt zeichnet Petra Hartmann die Biographien Fausts und Don Juans in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach, einer Zeit, die beide Helden stark prägte und auch für heutige Bearbeitungen beider Stoffe grundlegend ist."

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