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PetraHartmann



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Radio-Frickelei oder: "Der Tod der tausend Schnitte"

Geschrieben von Petra , in Movenna 07 März 2014 · 1.174 Aufrufe
Hildesheimliche Autoren und 3 weitere...

Unsere zweite eigene Radiosendung: Heute haben wir - das sind außer mir noch vier weitere Mitglieder des Vereins "Hildesheimliche Autoren - zum zweiten Mal das Aufnahmestudio 2 des Senders Tonkuhle in Beschlag genommen. Da unser erster Versuch im vergangenen Monat ohne größere Abstürze über den Äther ging, waren wir sehr optimistich und dachten sogar, wir würden diesmal früher fertig werden. Ja, denkste.
Pünktlich um 12.30 Uhr trafen sich Vereinschef Peter Hereld, Oberradiobastler und Technikversteher Jens Volling und meine Wenigkeit im Aufnahmeraum, wo wir nach ein paar Absprachen mit unserer Arbeit begannen. Für dieses Mal hatten wir eine etwas andere Form der Sendung vorgesehen. Normalerweise kommen zwei bis drei Autoren, jeder liest seinen Text vor, dazwischen etwas Musik und fertig. Diesmal stellten Peter und ich unsere Hörbücher vor und interviewten uns gegenseitig. Peters historischer Roman "Die Braut des Silberfinders" ist soeben als Hörbuch erschienen, mein Buch "Der Fels der schwarzen Götter" liegt seit 2012 ebenfalls in einer Hörfassung vor. Beide Bücher kamen im Action-Verlag heraus. Da bot es sich an, einmal eine gemeinsame Sendung zu machen.
In der ersten Hälfte der Sendung quetschte ich Peter nach allen Regeln der Kunst aus. Ich wollte unter anderem wissen, wie er recherchiert, wie er die neue Stimme seines Helden Osman findet und was sein Verlag eigentlich davon hält, dass er nach zwei wunderbar zu vermarktenden niedersächsischen Lokalromanen für den dritten Teil der Trilogie nach Köln hinüberwechselte. Dazu gibt es zwei Auszüge aus dem Hörbuch, in denen wir einen Besuch im Goslarer Hurenviertel und eine gefährliche Expedtion in einem Bergwerk miterleben.
In meiner Spielhälfte wollte Peter ebenfalls wissen, ob und wie ich recherchiere - und ich erzählte unter anderem davon, wie ich in einem Mittelalterforum beinahe gesteinigt worden wäre, als ich verriet, dass ich für nicht für einen historischen, sondern für einen Fantasy-Roman recherchiere. Auch wollte er wissen, ob das, was ich da mache, wirklich Fantasy ist. Wir sprachen über Indianer, das Weserbergland, Bürgerinitiativen gegen Steinbrüche und darüber, wie alles einmal angefangen hat mit Movenna. Dazu gibt es dann den Anfang vom "Fels" zu hören.
Tja, da wir so viel "fertiges" Material mitgebracht hatten, das nicht mehr geschnitten und nachbehandelt werden musste, dachten wir eigentlich, dass wir viel schneller fertig würden als gedacht. Gegen 14 Uhr waren beide Interviews geführt, die Hörbuchausschnitte ins "Virtuelle Projekt" hinüberkopiert, Peter ging zufrieden nach Hause und die zweite Hälfte unseres Schnitt-Teams, Uta und Eckehard, stieß zu uns, wir konnten loslegen. Und wir legten los. Was allerdings keiner von uns bedacht hatte, war, dass wir durch unsere Dialoge und wechselnden Stimmen ziemlich viele kleine Einheiten vor uns hatten, die einzeln behandelt werden mussten. Wo Peter leiser gestellt werden musste, brauchte meine winzige Zwischenfrage plötzlich wieder mehr Lautstärke und umgekehrt. Es war eine Höllenfrickelei. Jetzt verstehe ich wirklich, was Doctor Nikola meinte, als er im "Serum" seinem Gegner den "Tod der tausend Schnitte" androhte ... ;-)
Von 14 Uhr bis 17.15 Uhr haben wir also geschnippelt, dynamisiert, destruktiv normalisiert, Spitzen gekappt, geklebt, ausgefadet und zum Schluss das Ganze gebounced. Jetzt ist die Sendung fertig, und wenn sie sich nächste Woche im Radio genau so gut anhört, wie sie für uns klang, dann können wir wohl ganz zufrieden sein.
Fast fünf Stunden Arbeit stecken in der einen Sendestunde, die jetzt daraus geworden ist. Aber ich denke, es hat sich gelohnt. Jedenfalls ist es eine sehr lebendige Sendung geworden, sehr unterschiedliche Stimmen treffen auf einander und wir sind von der sonst recht statischen Aneinanderreihung von zwei oder drei Vortragsblöcken abgekommen. Mal sehen, wie das Experiment ankommt. Ich könnte mir durchaus vorstellen, so etwas öfter zu machen.

 

Die Sendung der Hildesheimlichen Autoren heißt "High Noon" und läuft an jedem dritten Samstag im Monat ab 12 Uhr auf Radio Tonkuhle. Also, wenn ihr Peter Hereld und mich über "Die Braut des Silberfinders" und "Der Fels der schwarzen Götter" fachsimpeln hören wollt, schaltet einfach ein: Samstag, 15. März, 12 Uhr, Radio Tonkuhle. Livestream unter www.tonkuhle.de/livestream

 

© Petra Hartmann




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Lasst es und verschwundene See pokert

Geschrieben von Petra , in Nestis 05 März 2014 · 464 Aufrufe
Nestis

Was haben Papandreou, Henning Mankell und Dean Cain gemeinsam? Sie kommen alle im ersten Kapitel von "Nestis und die verschwundene Seepocke" vor. Jedenfalls, wenn man die automatischen deutschen Untertitel auf Youtube liest. Ach du heilige Makrele! Rede ich wirklich so undeutlich? Ich habe mich in Lachkrämpfen am Boden gewunden, als ich meine Nestis-Lesung mit dieser "Übersetzung" angeschaut habe. Probiert es unbedingt mal aus: Viertes Symbol von links, gleich unter dem Bild.
Der Buchtitel wird darin zu "Lasst es und die verschwundene See pokert". Und vollkommen verwirrt reagiert das System auf die Namen Nestis und Undine. Da wird die Meerprinzessin zu "Nistkästen", "bestes", "nächste Seite" oder "Massai", da explodieren Schwestern, und Seepocken werden zu Siebdrucken.
Hinter dem kryptischen Satz: "ich habe dich gefreut Macy Cora der wollen Prozent" ist nur noch für Eingeweihte erkennbar, was Undinchen eigentlich sagen wollte: "Ich hab dich gefunden, Nestis, hurra, gewonnen!" Und aus einem simplen "Undinchen spuckte gehorsam aus" wird dort: "und Dean Cain spuckte Gehorsam aus". Eine Weltsensation - zugegeben: von mir etwas ungewöhnlich betont - verwandelt sich in: "Welp selben Satz sie John". Ein Fisch in "5". Und Undinchens kurzer dicker Baby-Fischschwanz ist jetzt ein "DB Fischschwanz".
Ungewöhnliche Gastdarsteller tauchten in folgenden Sätzen auf:
"Papandreou sagt ein mehr König muss über jede Wahl Pubs Bescheid wissen"
(Papa sagt, ein Meerkönig muss über jeden Walpups Bescheid wissen).
und
"Henning Mankell ich den kleinen Nervensäge Verstoß werden könnte"
(Wenn sie nur endlich den kleinen Nervensägefisch loswerden könnte).

 

Und hier eine kleine Denksportaufgabe: Was heißt wohl
"Melandri ich Moll Technik"???
Na, kriegt ihr es raus, ohne nachzuschaun? Kleiner Tipp: 8.12. Und ja, die letzte Silbe stimmt. ;-)

 

© Petra Hartmann




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Nestis-Lesung jetzt auf Youtube

Geschrieben von Petra , in Nestis 03 März 2014 · 367 Aufrufe
Nestis
Meine Nestis-Lesung aus der Radiosendung "High Noon" könnt ihr euch jetzt bei Youtube (oder hier) anhören. Und damit ihr auch etwas zum Gucken habt, habe ich ein paar zauberhafte Illustrationen von Olena Otto-Fradina dazugestellt. War ganz schön knifflig, sich in das Schnittprogramm einzufuchsen. Ich hoffe, ihr mögt es. Viel Spaß bei meinem ersten Bastelversuch!




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Michael Böhnhardt über Doctor Nikola, Übersetzungen und Amazon-Funktionen

Geschrieben von Petra , in Doctor Nikola 03 März 2014 · 1.077 Aufrufe
Doctor Nikola, Michael Böhnhardt und 1 weitere...
Michael Böhnhardt - mein Kollege bei der Fortsetzung der "Doctor Nikola"-Serie - hat sich den Fragen von Michael Schmidt ("Zwielicht") gestellt. Das Interview erschien jetzt im Blog "Der Ernstfall Michael Schmidt". Ein großes Thema ist dabei natürlich die gepante Übersetzung unserer beiden Romane.

Zu meinem Buch "Das Serum des Doctor Nikola" und unseren sehr unterschiedlichen Stilen merkt er an: "Das Luftschiff des Doctor Nikola aus meiner Feder ist ein eher düsteres Buch geworden, während ich bei Petras Serum des Doctor Nikola immer an alte Filme wie Der Mann der Sherlock Holmes war denken muss."

(Dabei habe ich doch alle Register der Schauerromantik gezogen: Mumien, dunkle Kerker, Psycho-Manipulation, gefährliche chinesische Schlitzerbanden, die sich aus Zeppelinen auf fahrende Züge abseilen, und eine hilflose, zarte Jungfrau in Not ... ;-))

Auf die Frage, wie es überhaupt dazu kam, dass unsere Bücher demnächst in den USA erscheinen, antwortete Michael:

"Auch hier kam wieder einmal der Zufall zu Hilfe, und zwar in Gestalt der Amazon-Funktion „Wer diesen Artikel kaufte, kaufte auch …“. Die Bücher werden ins Englische übersetzt, und zwar von dem amerikanischen Autor William Patrick Maynard, und er ist derjenige, dessen unbeirrbarer Einsatz dieses Projekt zustande gebracht hat. Bill verfolgte schon zuvor ein verblüffend ähnliches Projekt: Er verfasst Fortsetzungen zu Sax Rohmers Superschurken Dr. Fu Manchu. Bisher sind dabei zwei Romane erschienen: The Terror of Fu Manchu und The Destiny of Fu Manchu. In diesem Jahr erscheint ein dritter Band namens The Triumph of Fu Manchu. Wie man sieht, sind Superverbrecher sein Ding, und zu dieser Spezies gehört auch der deutsche Dr. Mabuse. Und weil eine bestimmte Sammler-Edition bei Amazon.de günstiger war als bei Amazon.com, schlug er eben dort zu, und wurde dabei von dem schon erwähnten Gimmick auf unsere beiden Romane hingewiesen. Dr. Nikola kannte er natürlich - er ist wahrscheinlich einer der wenigen, bei denen man dieses „natürlich“ bedenkenlos verwenden kann - ; und dass es deutsche Fortsetzungen gab, fand er interessant genug, um sie zu kaufen und dann anschließend einen amerikanischen Verlag, nämlich Altus Press, für die entsprechenden Übersetzungen zu suchen."

Das vollständige und sehr lesenswerte Interview findet ihr im Blog von Michael Schmidt:

http://defms.blogspo...-interview.html


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Die Welten von Thorgal: Kriss de Valnor IV - Bündnisse

Geschrieben von Petra , in Comics 02 März 2014 · 2.663 Aufrufe
Kriss de Valnor, Thorgal, Comics

Ja, das ist Kriss de Valnor, wie sie leibt und lebt. Machtgierig, intrigant und skrupellos, aber auch eine zu allem entschlossene Kämpferin, die ihrer Umwelt Respekt abringt und die sich nicht unterkriegen lässt. Im vierten Teil der Albenreihe "Kriss de Valnor", ein Spin off der Serie "Thorgal", zeigt sich die Titelheldin von ihrer altbekannten Seite und festigt ihre Königsherrschaft über die nördlichen Wikingerstämme. Der Titel lautet: "Bündnisse" und ist Programm.
Im dritten Band, "Einer Königin würdig", hatte Kriss, dem Urteil der Walküren gemäß, eine Tat volbracht, die sie nicht nur von dem tödlichen Splitter in ihrem Herzen befreite, sondern ihr auch die Herrschaft über ein kleines Wikinger-Königreich eintrug. Nun ist sie damit beschäftigt, ihre Macht zu festigen und Bündisse zu schließen. Es geht nicht mehr nur um einen kühnen Staatsstreich, sondern sie greift nach der Krone aller nördlichen Wikingerstämme, um sie unter sich zum Kampf gegen die neu ins Land gekommene Religion des einen Gottes Yavhus zu vereinen. Dessen geistliche Vertreter, in denen sich unschwer christliche Kirchenfürsten wiedererkennen lassen, gewinnen im Süden mehr und mehr an Macht und haben bereits zahlreiche Herrscher auf ihrer Seite.

 

Kriss de Valnor auf der Suche nach einem Bündnispartner

 

Kriss bemüht sich um ein Bündnis mit dem "Heilerkönig", einem Maskierten, der bereits in Band drei auftrat. Er zieht von Reich zu Reich, heilt Menschen von unheilbaren Krankheiten und verlangt als Dank für ihre Rettung den Treueid von ihnen. Kriss und der ominöse Heilerkönig stehen einander näher als erwartet. Und kommen einander noch viel näher.

 

Engere Anbindung an die Hauptserie "Thorgal"

 

Mit diesem Band wird die Anbindung des Kriss-Abenteuers an die Hauptserie "Thorgal" wesentlich enger als bisher. Sie erhält nicht nur von einem Händler, der im Abenteuer "Schwertboot" eine Rolle spielte, Informationen über Thorgals Verbleib und das Verschwinden ihres Sohnes Aniel, sondern es gibt auch eine sehr lange Rückblende auf die Abenteuer Jolans ("Der Schild des Thor", "Die Schlacht von Asgard"). Schön ist diese Rückblende nicht unbedingt. Wer die Hauptserie verfolgt, hat die Geschichte Kahaniels nun schon zum vierten Mal gelesen, wenn auch jedesmal in anderen Varianten. Vielleicht ist es notwendig, Jolans Erlebnisse seit seiner Trennung von Kriss im Albung "Alte Feindin" noch einmal zusammenzufassen. Aber vier von insgesamt 45 Seiten für eine Wiederholung zu verwenden, das ist ziemlich viel. Das ganze Album strotzt vor Fußnoten, die auf vorhergehende Thorgal-Abenteuer verweisen. Auch die breit ausgewalzten Interessen der einzelnen Parteien hätten vielleicht etwas knapper dargestellt werden können.

 

Kriss de Valnor bleibt sich treu

 

Kriss de Valnors Charakter hat sich seit ihrer Trennung von Jolan in keiner Weise verändert. Wer angenommen hat, sie sei nach ihren Erfahrungen auf dem Walküren-Olymp in irgend einer Weise geläutert oder zumindest nachdenklicher geworden, wird sich getäuscht sehen. Kriss bleibt sich selbst treu, sie lebt im Hier und Jetzt und tut das, was sie schon immer getan hat: Sie kämpft hart, lässt sich niemals unterkriegen, greift nach der Macht, wo auch immer sich ihr die Möglichkeit dazu bietet, und hat trotz allem eine gewisse Schwäche für Thorgal und seine Familie. Wohl, weil Thorgal genau das verkörpert, was sie in ihrer furchtbaren Kindheit niemals kennen lernen durfte: Anstand, Ehrlichkeit und trotz aller Schwierigkeiten ein Stück heiler Welt. Vor diesem Hintergrund ist die überraschende Schlusspointe ein außerordentlich treffender Coup, wie er genau zum Wesen dieser Kriss de Valnor passt. Chapeau - das ist drastisch, aber es trifft den Charakter dieser faszinierenden Heldin perfekt.
Insgesamt erneut ein recht gutes Album, gut gezeichnet, mit einer nicht übermäßig spannungsreichen aber gut durchdachten Handlung und einer Protagonstin, die jedes Album zum Selbstläufer macht. Sprachliche Grausamkeiten unterblieben weitgehend, abgesehen von einem kleinen "Mit oder ohne dich".

 

Fazit: Epische Wikinger-Geschichte über Staatsintrigen und Bündnispolitik, getragen von einer skrupellosen aber faszinierenden Heldin. Lesenswert.

 

Giulio de Vita / Yves Sente: Die Welten von Thorgal: Kriss de Valnor 4 - Bündnisse. Bielefeld: Splitter, 2014. 48 S., Euro 13,80.

 

Weitere Thorgal-Abenteuer
Thorgal 31: Der Schild des Thor
Thorgal 32: Die Schlacht von Asgard
Thorgal 33: Schwertboot
Thorgal 34: Kah-Aniel
Thorgal 35: Scharlachrot
Thorgal 36: Aniel
Thorgal 37: Der Eremit von Skellingar
Thorgal 38: Die Selkie
Thorgal 39: Neokora
Thorgal 40: Tupilak
Thorgal 41: Tausend Augen

 

Kriss de Valnor 1: Ich vergesse nichts!
Kriss de Valnor 2: Das Urteil der Walküren
Kriss de Valnor 3: Einer Königin würdig
Kriss de Valnor 4: Bündnisse
Kriss de Valnor 5: Rot wie der Raheborg
Kriss de Valnor 6: Die Insel der verlorenen Kinder
Kriss de Valnor 7: Der Berg der Zeit
Kriss de Valnor 8: Der Herr der Gerechtigkeit

 

Lupine 1: Raïssa
Lupine 2: Die abgeschnittene Hand des Gottes Tyr
Lupine 3: Das Reich des Chaos
Lupine 4: Crow
Lupine 5: Skald
Lupine 6: Die Königin der Schwarzelfen
Lupine 7: Nidhöggr

 

Thorgals Jugend 1: Die drei Schwestern
Thorgals Jugend 2: Das Auge Odins
Thorgals Jugend 3: Runa
Thorgals Jugend 4: Berserker
Thorgals Jugend 5: Slive
Thorgals Jugend 6: Der Drakkar aus dem Eis
Thorgals Jugend 7: Blauzahn
Thorgals Jugend 8: Die zwei Bastarde
Thorgals Jugend 9: Die Tränen der Hel
Thorgals Jugend 10: Sydönia
Thorgals Jugend 11: Grym

 

Thorgal Saga: Adieu, Aaricia
Thorgal Saga: Wendigo

 

© Petra Hartmann




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Vertrag für "Freiheitsschwingen" unterschrieben

Geschrieben von Petra , in Freiheitsschwingen 01 März 2014 · 875 Aufrufe
Junges Deutschland, Vormärz und 2 weitere...
Heute kam mein Vertrag mit der Post: Mein Roman "Freiheitsschwingen" wird noch in diesem Jahr im Verlag PersonalNovel erscheinen. Es handelt sich um einen historischen Roman aus der Epoche des Vormärz. Die Heldin ist eine junge Frau, die versucht, eine politische Zeitschrift zu gründen.
Ich erzähle vom Hambacher Fest und der 1848er Revolution, von Zensurbehörden und Polizisten, aufrührerischen Flugblättern, beschlagnahmten Druckerpressen, von der Literatur jener Zeit und vom Salonleben, aber auch von Gefängnissen, vom Spitzelwessen, von Konvenienz-Ehen und von einer Liebe, die stärker ist als alle Kerkermauern. Das Buch soll im dritten Quartal 2014 herauskommen.
Es ist ein Roman, in dem ich auch ein wenig zu meinen germanistischen Wurzeln zurückkehre. Immerhin habe ich mich während meines Studiums exzessiv mit den Werken des Jungen Deutschlands und der Vormärzlerinnen befasst; über meine große Liebe, Theodor Mundt, habe ich damals sogar meine Doktorarbeit geschrieben. Und bei meiner mündlichen Magisterprüfung hatte ich mir in Politik das Hambacher Fest als Thema ausgesucht. Eine Zeit also, über die ich stundenlang reden könnte. Eines habe ich beim Schreiben gemerkt: Das größte Problem ist das Weglassen.
Mit dem Verlag PersonalNovel habe ich bereits gute Erfahrungen gemacht. Hier erschien im Jahr 2011 mein Roman "Die Schlagzeile" über eine Journalistin, einen Kriminalfall und das mörderische Sommerloch. Das interessante an den Büchern von PersonalNovel ist, dass es "personalisierte" Romane sind. Das heißt: Der Käufer kann die Namen und einige Eigenschaften der handelnden Personen selbst bestimmen. Ein perfektes Geschenk also für einen Menschen, der selbst gern mal Held eines Romans sein möchte. Es gibt dort Krimis, Western, historische Romane, Liebesromane, Fantasy und vieles mehr, also für fast jeden das passende Buch. Für mich wäre das perfekte Geschenk zum Beispiel eine Zeitreise in die literarischen und journalistischen Kreise des Vormärz. Ja, wenn man nicht alles selber macht ... ;-)


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Nestis-Lesung jetzt im Verlagsradio

Geschrieben von Petra , in Nestis 27 Februar 2014 · 806 Aufrufe
Nestis, Tonkuhle, Monika Fuchs
Nestis zum Nachhören: Meine Lesung aus "Nestis und die verschwundene Seepocke" könnt ihr jetzt auch im Verlagsradio des Verlags Monika Fuchs finden. Es handelt sich um eine Aufzeichnung der Sendung "High Noon" des Hildesheimer Lokalsenders Radio Tonkuhle, für die ich das erste Kapitel, "Schwestern sind eine Pest", vortrug. Viel Spaß damit!

https://soundcloud.c...e-verschwundene


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Die letzte Elfenschrift - so sieht sie aus

Geschrieben von Petra , in Elfenschrift 27 Februar 2014 · 1.218 Aufrufe
Ulrike Stegemann, Elfenschrift
Die Vorschau zu Ausgabe 41 der Elfenschrift ist jetzt online. Ein wenig Wehmut liegt über dem Heft, denn es wird (zumindest vorerst) die letzte Elfenschrift sein. Mehr als zehn Jahre war das kleine phantastische Literaturheftchen mein Begleiter durch die Welt der Phantastik.
In der letzten Ausgabe habe ich das getan, was ich schon seit zehn Jahren einmal machen wollte: Ich habe Ulrike Reineke (geb. Stegemann) interviewt. Außerdem gibt es ein Gedicht mit dem Titel "Die Elfenbotin" von mir.
Das letzte Cover stammt von Miguel Worms, der schon zahlreiche Elfenschriften bereichert hat und auch diesmal wieder etwas ganz Besonderes schuf.

Heft 41 erscheint Anfang März und widmet sich dem Thema "Die Elfenschrift". Es wird einiges zur Geschichte und zu persönlichen Erlebnissen mit dem Magazin geben.


Aus dem Inhalt:

10 Jahre Elfenschrift - Ein Rückblick
Interviews mit Ulrike Reineke, Bernd Walter, Christel Scheja, Marc Hamacher (Leseratten Verlag) und Stefanie Bender
Textbeiträge von Rena Larf, Petra Hartmann, Christel Scheja, Katja Leonhardt, Elisa Bergmann, Fabienne Siegmund, Volkmar Kuhnle und W. Berner
Grafiken/Illustrationen von Miguel Worms, Christel Scheja, Kerstin Dirks und Michael Stegemann
Bücher-Ecke, Ausschreibungstipps und mehr ...

Das Heft kostet 2,50 Euro (+ 1 Euro für Porto und Verpackung) und kann auf der Elfenschrift-Homepage bestellt werden.


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Doctor Nikola - Übersetzung ins Englische geplant

Geschrieben von Petra , in Doctor Nikola 14 Februar 2014 · 1.186 Aufrufe
Altus Press und 3 weitere...
Perfekt: Gestern haben Michael Böhnhardt und ich den Vertrag über die englischsprachige Ausgabe unserer beiden Doctor-Nikola-Romane unterzeichnet. Wenn alles klappt, können "Das Luftschiff des Doctor Nikola" und "Das Serum des Doctor Nikola" noch dieses Jahr im Verlag Altus Press erscheinen. Der Verlag hat ein sehr breites Angebot an historischen und neuen Pulp-Romanen, in das Guy Boothbys Nikola-Romane und unsere Fortsetzungen sehr gut hineinpassen.
Aus Michaels "Das Luftschiff des Doctor Nikola" wird "The Airship of Doctor Nikola", und aus meinem "Das Serum des Doctor Nikola" wird "Doctor Nikola's Serum". Wie es zu der unterschiedlichen Genitvbildung kommt, werde ich mir bezeiten mal erklären lassen. Jedenfalls werden die beiden Bücher zu einem Doppelband zusammengefasst und unter dem Titel "The Resurrection of Doctor Nikola" erscheinen.
Als Übersetzer wird William Patrick Maynard fungieren, auf dessen Initiative das Projekt zurückgeht. Er war auch derjenige, der den Verlag für uns suchte und den Verleger Matt Moring von Altus Press für die Nikola-Fortsetzung gewann.
Vielleicht ist William Patrick Maynard dem einen oder anderen von euch bekannt als Fortsetzer der Dr. Fu Manchu-Romane. Der chinesische Superverbrecher aus der Feder von Sax Rohmer scheint so recht eine verwandte Seele unseres Freundes Nikola zu sein. Und so passierte es denn auch, dass der Autor irgendwann bei seinen Recherchen im Netz auf Guy Nevell Boothby stieß (und dadurch schließlich auch auf uns). In seinem Blog hat er über Doctor Nikola und Pharos den Ägypter geschrieben. Den vollständigen Artikel über den Australier findet ihr im Blog "Black Gate".
Bisher hat er zwei Fu Manchu-Romane veröffentlicht: "The Terror of Fu Manchu" und "The Destiny of Fu Manchu". Michael Böhnhardt, der des Englischen wesentlich mächtiger ist als ich, hat den "Terror" gelesen und den Roman in seinem Blog vorgestellt.
Ich bin sehr gespannt auf die Übersetzung, vor allem darauf, wie William mit dem Berliner Dialekt klarkommt, und freue mich auf die englische Ausgabe.


Nachtrag, 15. Februar 2014:

Michael hat in seinem Blog ebenfalls über die geplante englische Ausgabe berichtet. Seinen Artikel findet ihr hier: http://doctornikola....englische.html


© Petra Hartmann


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Investigative Fragen an die Elfenschrift-Herausgeberin

Geschrieben von Petra , in Elfenschrift 10 Februar 2014 · 983 Aufrufe
Elfenschrift
Für die letzte Elfenschrift habe ich mich mal auf mein journalistisches Handwerkszeug besonnen und habe die Herausgeberin Ulrike Reineke (geb. Stegemann) zum Interview gebeten. Rund anderthalb Stunden habe ich sie alles gefragt, was ich schon immer über das kleine phantastische Literaturmagazin wissen wollte. Sie erwies sich als außerordentlich auskunftsfreudig, allerdings drehte sie am Ende einfach mal den Spieß um. Das Ergebnis könnt ihr in der nächsten (letzten) Elfenschrift lesen.
Außerdem findet ihr in Heft 41 eine kleines Gedicht von mir: "Die Elfenbotin". Ich habe mich von einer Illustration aus der zweiten Elfenschrift inspirieren lassen. Ihr erinnert euch doch noch an die von Michael Stegemann gezeichnete schwer beladene Elfe mit dem Korb voller Elfenschriften, die sich mit dem Gewicht so furchtbar abmühte?
Elfenschrift 41 erscheint Anfang März. Und es wird bestimmt eine schöne Abschiedsausgabe.


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Nestis auf Radio Tonkuhle

Geschrieben von Petra , in Nestis 07 Februar 2014 · 457 Aufrufe
Nestis, Hildesheimliche Autoren
Nestis und ich sind am nächsten Samstag, 15. Februar, auf Radio Tonkuhle zu hören: In der Sendung “High Noon” der Hildesheimlichen Autoren lese ich das erste Kapitel meines Meermädchenromans “Nestis und die verschwundene Seepocke” vor und erzähle etwas über kleine Schwestern, Seepocken und die furchtbarsten Monster des Meeres. Die Sendung beginnt um 12 Uhr.
Außer mir sind auch die beiden Autorinnen Renata Maßberg und Marlene Wieland zu hören. Also nicht gleich abschalten, wenn zunächst von einem Schlemmerbüfett und einem Pferd die Rede ist.
Wer das Hildesheimer Lokalradio nicht empfangen kann, dem sei der Livestream im Internet empfohlen: http://www.tonkuhle.de/livestream/
Übrigens ist das die erste Radiosendung, die ich selbst geschnitten habe. Naja, jedenfalls ein Viertel davon. Außer mit waren noch drei weitere Vereinsmitglieder dabei. Wir haben uns da ganz schön was zurechtgefrickelt. Eine Stunde Aufnahme und dann dreieinhalb Stunden Herumbasteln am Computer. Nicht ganz einfach. Aber ich glaube, es ist eine ganz hörbare Sendung daraus geworden. Hört einfach mal rein. Eingefügtes Bild


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Quirlige Runde in der Salze-Klinik

Geschrieben von Petra , in Doctor Nikola 06 Februar 2014 · 969 Aufrufe
Doctor Nikola

Die gestrige Lesung in der Salze-Klinik war für mich außerordentlich spannend. Vor allem, weil das Publikum in der Mitte der Lesung einfach selbst die Regie übernommen hat und uns all die Dinge gefragt hat, die man über Autoren schon immer wissen wollte. Die Runde war eigentlich recht klein, aber für die Verhältnisse in der Reha-Klinik sehr groß. Ich hatte ja schon zweimal dort gelesen, jedesmal war eine Handvoll älterer Damen anwesend, ein kleiner aber sehr interessierter Kreis. Diesmal gab es nicht nur wesentlich mehr Gäste, es war auch ein sehr großer Männeranteil darunter.
Meine Kollegin Altje Hornburg und ich hatten ein paar sehr unterschiedliche Texte zur Auswahl mitgebracht. Altje las einen Text mit dem Titel "Die Kränkung". Eine Geschichte über eine Organistin, die in der Kirchenmusik zu Hause ist und darin aufgeht. Leider wird sie immer häufiger dazu gezwungen, im Gottesdienst auch weltliche Stücke zu spielen. "Hoch auf dem gelben Wagen" an ihrem Königsinstrument - was für ein Sakrileg. Und nun soll sie auch noch "Ich hatt' einen Kameraden" spielen - für einen Feuerwehrmann! Die Geschichte kam sehr gut an, und einige der Zuhörer bedauerten, dass sie noch nicht in einem kaufbaren Buch veröffentlicht wurde. Einer der Gäste hätte sie gern einem befreundeten Organisten geschenkt.
Ich hatte vier sehr verschiedene Beiträge zur Auswahl mitgebracht. Die Zuhörer konnten sich aussuchen, ob sie etwas aus meinem Meermädchenroman "Nestis und die verschwundene Seepocke" hören wollten, Auszüge aus meiner tragischen Liebesgeschichte "Darthula", meine Piratengeschichte "Unter blutiger Flagge" aus der Anthologie "The End" oder lieber etwas über Doctor Nikola und seine Börsenmanipulationen aus dem Jahr 1927. Interessanterweise waren es gerade die Frauen, die bei dem Wort "Liebe" genervt abwinkten. Sie wollten lieber etwas Kriminelles, also griff ich zum "Serum des Doctor Nikola".
Die arme Altje tat mir schon etwas leid dabei. Sie hatte meine Nikola-Lesung gerade letzte Woche erst in Hildesheim mit anhören müssen, außerdem war sie mit dabei, als ich für Radio Tonkuhle aus dem "Serum" vorlas, und wenn ich mich recht erinnere, musste sie schon eine Nikola-Lesung von mir in Bad Salzdetfurth mit anhören. Wahrscheinlich kannte sie den Text schon besser als ich.
Immerhin, für die Zuhörer war es neu. Und das Publikum ging gut mit. Und dann ging es los mit der Fragerunde. Wer wir seien und was wir denn sonst so schrieben? Wie viel täglich? Und ob es bestimmte Inspirationsquellen gäbe? Ob wir Tagebuch schreiben? Und wie wir das mit bestimmten Ideen machten - man habe ja manchmal zum Beispiel beim Autofahren so tolle Einfälle und könne sie nicht aufschreiben, und dann am Ziel - sind sie weg? Benutzten wir gar reale Personen als Vorbilder für unsere Geschichten? Bei Altje war es so, dass der Text einen gewissen autobiographischen Anlass hatte. Bei mir? Jein. Seit ich einmal vor rund 20 Jahren meine kleine Schwester als Vorlage für eine Person in einer Kurzgeschichte missbraucht hatte, bin ich da immer noch ein wenig traumatisiert. Aber es gibt schon Figuren in meinen Romanen, die gewisse Züge real existierender Personen aufweisen. Ich sage jetzt natürlich nicht, welche Leute gemeint sind. Sonst hab ich morgen schon eine Abmahnung im Briefkasten.
Da ich schreibtechnisch eher aus dem Bereich der Novelle komme, denke ich in den meisten Fällen ohnehin ganz anders als die meisten Autoren. Viele fragen sich ja: Wie würde mein Held in dieser oder jener Situation reagieren, und was passt am besten zu seinem Charakter? Bei mir ist das andersrum: Die Handlung und die Aussprüche des Helden sind mir schon zu Anfang völlig klar. Und dann frage ich mich: Wie muss ein Held beschaffen sein, der in dieser oder jener Situation genau das und das tut?
Der Abend war sehr munter und fröhlich. Wir hatten eine Menge Spaß mitenander. Und einen Teil der Gruppe werden wir vermutlich nächsten Monat noch wiedersehen, wenn wir erneut in der Klinik lesen. Ich freue mich drauf.

 

© Petra Hartmann




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Nestis und ihre Ahnherrinnen: Die Göttin Thetis

Geschrieben von Petra , in Nestis 06 Februar 2014 · 3.018 Aufrufe
Nestis, Thetis

Die vermutlich erste Meerfrau, mit der ich mich kreativ befasst habe, war erstaunlicherweise nicht die märchenhafte kleine Meerjungfrau Andersens. Als echter Schüler eines humanistischen Gymnasiums habe ich mich lange vor meinen dänischen Studien bereits in der Welt Homers herumgetrieben. Und da konnte es natürlich nur eine geben, die meine Phantasie entzündete: Thetis, die "silberfüßige Tochter des Alten im Meere", wie das schmückende Beiwort sie beschrieb.
Silberfüßig - das klang nach Quecksilber, Heiterkeit, das klang beweglich und spritzig. Dass diese Tochter des Meergreises Nereus als Mutter des Achill eher eine traurige und ernsthafte Rolle in der Ilias gespielt hat, klammerte ich dabei wohl meist aus. Für mich war sie eher die heitere und unbeschwerte Meeresnymphe, jugendlich, hübsch und selbstbewusst genug, sich auf eine Beziehung mit Zeus einzulassen. Immerhin hatte sie ja später auch Mut genug, den übellaunigen Donnerer anzugehen und ihm das Versprechen abzuringen, dass es den Griechen übel ergehen sollte, bis sie sich bei Achill für die ihm zugefügte Kränkung angemessen entschuldigt hatten.
Thetis, Tochter des Nereus und der Doris, wurde vor allem in Thessalien als Meergöttin verehrt. Aber auch in Sparta, Gythion und Erythrai gab es Kulte, und Herodot berichtet sogar, dass die Perser ihr auf der Halbinsel Magnesia ein Opfer darbrachten.
Die griechischen Meeresgötter stellten meist eine sehr eigene und eigen-willige Macht jenseits des Olymps dar, einzig Poseidon als einer der zwölf Großen zählte zu den Olympiern, doch auch er war für Zeus eine nie ganz beherrschbare Größe und war unter anderem auch am legendären Aufstand der Olympier gegen den Kroniden beteiligt. Ihr Vater Nereus gehörte zu den Älteren Göttern und war wenig eingebunden in olympische Strukturen.
Trotzdem scheint Thetis im Olymp recht gut vernetzt gewesen zu sein. Zeus Gattin, die Göttermutter Hera, zog sie auf. Mit Zeus selbst hatte sie ein Verhältnis. Und nur ihrer Warnung hatte der Götterkönig es zu verdanken, dass er ein Komplott im Götterhimmel rechtzeitig bemerkte und seinen Thron behaupten konnte. Schließlich warben sogar Zeus und Poseidon ganz offen um ihre Hand.
Es ist dem Titanen Prometheus zu verdanken, dass keine der beiden Ehen zustande kam. Der von Zeus an einen Felsen gekettete, mit der Gabe der Weissagng begabte Gott konnte sich mit einer wichtigen Information aus der Gefangenschaft loskaufen: Er prophezeite, dass Thetis, sollte sie von einem Gott schwanger werden, einen Sohn zur Welt bringen würde, der zum neuen Götterkönig bestimmt sei. Er wäre stärker als Zeus und würde seinen Vater vom Thron stürzen. Darauf nahmen Zeus und Poseidon Abstand von der Hochzeit. Lieber solle sie den menschlichen König Peleus heiraten und Mutter eines großen Helden werden.
Thetis war erst gar nicht begeistert. Sie verwandelte sich in einen Fisch und schwamm davon. Woraufhin die Götter Peleus die Fähigkeit verliehen, sich ebenfalls in diverse Tiere zu verwandeln. Es gab eine Verfolgungsjagd durch alle Elemente, bis er sie schließlich fing.
Eine andere Variante der Geschichte erzählt von einem Ringkampf, in der Peleus sie festhalten muss, egal in welche Gestalten sie sich verwandelt. Es erinnert ein wenig an die irische Sage von Tam Lin: Thetis verwandelt sich in Feuer und Wasser, einem Löwen und eine Schlange, sogar in einen Tintenfisch. Peleus beißt die Zähne zusammen und hält sie unverdrossen fest, obwohl er verbrannt, durchnässt, zerkratzt, gebissen und mit Tinte bespritzt wurde (Tintenfisch Otto lässt grüßen).

 

Ovid schildert es in seinen "Metamorphosen" (11, 221-265) so:

 

Proteus hatte, der Greis, zu Thetis gesprochen: "Empfange,
Göttin der Flut! Ein Sohn wird dein, der höhere Taten
Als sein Erzeuger vollbringt und größer als jener genannt wird."
Drum, dass Größeres nicht als Iupiter hätte das Weltall,
Meidet, obschon nicht lau in der Brust ihm glühte die Sehnsucht,
Iupiter doch den Verein mit der meerumwogeten Thetis.
Selber entsagend gebeut er dem aiakidischen Enkel,
Hinzunehmen die Braut und die Seejungfrau zu umarmen.
An dem haimonischen Land ist sichelgestaltig ein Busen;
Vor sind die Arme gestreckt, und zum Hafen bei tieferem Wasser
Wär' er bequem; doch flach deckt eben den Boden die Meerflut.
Fest ist daneben der Strand, der weder bewahret den Fußtritt,
Auch nicht aufhält im Gang, noch trägt wirrhangendes Seegras.
Nah ist ein Myrtengebüsch, reich an zweifarbigen Beeren;
Mitten darin ein Grottengewölb, natürlich gebildet
Oder durch Kunst, mehr wohl durch Kunst. Dort kamst du gewandlos,
Thetis, zum öfteren hin, vom gezäumten Delphine getragen.
Wie du vom Schlummer bestrickt dort ruhtest, wagte dir Peleus
Dringlich zu nahn, und weil du, versucht durch Bitten, dich weigerst,
Braucht er Gewalt und hält dir den Hals mit den Armen umschlungen.
Hättest du nicht dich gewandt, die Gestalt vielfältig verändernd,
Zu der gewöhnlichen List, ihm wäre gelungen das Wagnis.
Vogel erschienst du zuerst: doch fest hielt jener den Vogel;
Dann schwer lastender Baum: an dem Baum auch haftete Peleus.
Aber in dritter Gestalt als fleckige Tigerin drohend
Schrecktest du Aiakos' Sohn, dass dich zu umfassen er abstand.
Drauf nun ehrte mit Wein, den über die Wogen er ausgoss,
Jener die Götter des Meers, mit Geweiden des Viehs und mit Weihrauch,
Bis aus dem Strudel hervor ihm so der karpathische Seher
Zurief: "Aiakos' Sohn, du erlangst die begehrte Vermählung.
Binde sie nur, wenn schlummernd sie ruht in der schattigen Grotte,
Schleunig und unvermerkt mit Stricken und haltenden Fesseln;
Und sie betrüge dich nicht, mag hundert Gestalten sie heucheln:
Zwinge sie, was sie auch sei, bis ihr früheres Wesen sie herstellt."
So gab Proteus Rat und barg in den Fluten das Antlitz,
Und sein wallendes Meer ging über das Ende der Rede.
Abwärts fuhr der Titan und war mit geneigeter Deichsel
Dicht am hesperischen Sund, als Nereus' reizende Tochter
Wieder die Tiefe verließ und betrat die gewöhnliche Ruhstatt.
Peleus nahete kaum, da nimmt die gefährdete Jungfrau
Wechselnde neue Gestalt, bis dass sie am Ende die Glieder
Fühlet gehalten und weit auseinander gezogen die Arme.
Da nun seufzt sie und sagt: "Du siegst nicht ohne die Götter",
Und sie erschien wie zuvor. Die wirkliche Thetis umarmet
Peleus, glücklich im Wunsch, und zeugt ihr den großen Achilleus.

 

(Übersetzung: Reinhart Suchier, 1862)

 

Schließlich wird die Hochzeit gefeiert. Eingeladen sind alle Götter - mit Ausnahme der bösen Eris, die, ähnlich wie die 13. Fee bei Dornröschen, auf Rache sinnt und auf perfide Weise den Tronanischen Krieg auslöst.
Thetis wird bald darauf Mutter des Achill. Sie gibt dem Kind alles mit, was es als Rüstzeug für das Leben als Held braucht. Vor allem taucht sie ihn in die Wasser des Unterweltflusses Styx, um ihn unverwundbar zu machen. Da sie ihn dabei aber irgendwie festhalten muss, bleibt an der Ferse ein Stücklein seines Körpers ungeschützt, die Achillesferse, die später Ursache seines Todes sein wird. Als besorgte Mutter versucht sie zunächst, den jungen Achill vom Trojanischen Krieg fernzuhalten, indem sie ihn in Mädchenkleidung steckt, als Agamemnon und seine Getreuen Mitstreiter für den Kampf gegen Troja suchen. Später ist sie es aber auch, die für ihn die sagenhafte Rüstung und einen Schild mit unglaublich kunstvollen Bildnissen besorgt. Denn auch der Götterschmied Hephaistos ist mit Thetis gut befreundet und schuldet ihr noch einen Gefallen.
Manche beginnen die Geschichte des Trojanischen Krieges ja mit dem Parisurteil, manche mit dem Ei der Leda. Ich selbst habe meiner kleinen Schwester damals gefühlt tausendmal die Geschichte Trojas erzählt und immer einen neuen Einstieg gesucht. Aber am häufigsten begann ich doch mit Thetis.
Zweimal habe ich versucht, das Ganze als Buch zu gestalten. Der erste Versuch - leider in Buntstift und nach dem Einscannen nicht gerade vorzeigbar - zeigte eine junge Frau mit grüngelben, vom Wind zerzausten Haaren, einem hellgrünen Minirock, der im Wind wehte, und silbernen (Bleistift) Beinen, deren Waden hinten zwei spitze Flossen hatten (ähnlich dem Superhelden Aquaman). So stand sie, die Hände in die Hüften gestützt im knöcheltiefen Wasser am Meeresufer und nahm das Festland in den Blick. Das Ganze hätte ein Bilderbuch für meine Schwester werden sollen, damit sie sich endlich merkte, was rund um Troja so los war. Ich bin aber über die ersten sieben Zeichnungen nicht hinausgekommen. Ein Text dazu kam nicht zustande.
Den zweiten Versuch seht ihr unten. (Ich bitte um Nachsicht für die zeichnerische Qualität, damals war ich noch ziemlich jung ...) Hier hat Thetis keine Füße, sondern einen ordentlichen meermädchenkonformen Fischschwanz und sitzt auf einem Stein am Ufer. Die Inspiration durch die kleine Meerjungfrau im Kopenhagener Hafen ist unverkennbar. Das Bild gehört zu einer Serie aus 39 Zeichnungen (davon habe ich tatsächlich 33 fertigbekommen). Es sollte ursprünglich mal ein Lyrikband mit dem Titel "Stimmen um Troja" werden, in dem jeder der dargestellten Charaktere seine eigene Sicht auf das Kriegsgeschehen und Sinn oder Unsinn dieses Krieges äußern sollte. Von den Gedichten habe ich kein einziges geschrieben. Aus heutiger Sicht möchte ich hinzufügen: Gottseidank. Es wäre schrecklich schwülstig geworden. ;-)

 

Angehängtes Bild: Thetis-klein.jpg

 

Eine kleine Erinnerung an Thetis ist im Nestis-Kosmos übrigens noch zu finden: Thetis ist der Name einer Schwester der Titelheldin. Zusammen mit Glauke bildet sie ein Zwillingspaar. Die beiden sind nach der kleinen Undine die jüngsten der sieben Töchter des Meerkönigs.

 

© Petra Hartmann

 

Weitere Nestis-Ahnherrinnen:
Andersens kleine Meerjungfrau
Die Göttin Nestis
Melusine
Undine
Glaukos Pontios
Ran und die Wellenmädchen
Die Loreley
Die schöne Lau
Die Göttin Tethys




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Nachlese zu Nikola bei Kerzenschein

Geschrieben von Petra , in Doctor Nikola 04 Februar 2014 · 1.012 Aufrufe
Doctor Nikola und 1 weitere...
Im Februar-Newsletter der Hildesheimlichen Autoren gibt es einen Bericht über meine Lesung aus "Das Serum des Doctor Nikola". Altje Hornburg hat den Abend im Weltcafé so erlebt:

"Nachlese vom 28.01.2014
Lesung bei Kerzenschein mit den Hildesheimlichen Autoren im Michaelis Weltcafé am 28.01.2014.

Petra Hartmann las aus ihrem historischen Abenteuerroman - Roman Das Serum des Doctor Nicola (Wurdack Verlag 2013). Das Eintauchen in eine phantastisch-mysteriöse Story um 1927 war nur eine Frage der ersten drei Sekunden. Man war gleich mitten drin und blieb … in einer interessanten Lesung. Stimmig sagte man noch, das traf es genauso. Eine stimmige Passung von freundlichem Empfang, Räumlichkeit, erwartungsvollem Publikum sowie (zu-)hörenswerter LesART von Petra Hartmann. Und Kerzenschein trägt natürlich zu einem mystisch angehauchten Ambiente bei. Ein bisschen schummrig für die Augen der Autorin, „aber ich weiß, was drin steht“, sagte sie.
Das Publikum genoss einen schönen Literaturabend."

Dazu gibt es ein paar stimmungsvolle Fotos von Petra und Publikum bei Kerzenschein. Sehr schummerig und atmosphärisch.

Den Newsletter könnt ihr hier abonnieren:
http://www.hildeshei...vnewsletter.htm


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Niklas Peinecke: Das Haus der blauen Aschen - D9E 2

Geschrieben von Petra , in Bücher - SF 04 Februar 2014 · 1.429 Aufrufe
D9E, Nicklas Peinecke und 2 weitere...

"Das Haus der blauen Aschen" ist der zweite Teil der Science-Fiction Reihe "Die neunte Expansion". Der Autor Niklas Peinecke erzählt darin von einer Forschungsexpedition, die sich auf den Spuren des "Wow!-Signals" begibt.
Anders als Dirk van den Boom, der im ersten Teil der Serie, "Eine Reise alter Helden", die Besatzung eines irdischen Kriegsschiffs die direkte Konfrontation mit den geheimnisvollen "Hondh" suchen und finden lässt, geht es hier um eine Gruppe Wissenschaftler. Wissenschaftler von einem Planeten zudem, der bisher noch nicht von den Hondh erobert wurde. Auf Athena scheint dieses außerirdische Volk zumeist als eine Art Aberglaube oder Ammenmärchen zu gelten. Die Hauptheldin jedenfalls, Expeditonsleiterin und Wissenschaftlerin Farne, glaubt überhaupt nicht daran und reagiert sogar etwas ungehalten, wenn jemand vermutet, hinter irgendetwas könnten die Hondh stecken.
Farne ist Astrophysikerin. Zusammen mit ihrem Kollegen, der halbmenschlichen KI (künstliche Intelligenz) Karman, ist sie damit beschäftigt, altes astronomisches Kartenmaterial zu ordnen und zu synchronisieren. Dabei fällt ihnen eine alte Messung der Athena-Urbevölkerung auf, eine Energieentladung, die auf der Erde 1977 als "Wow!"-Signal bekannt wurde. Nun also gibt es eine zweite Peilung, und damit wird eine Positionsbestimmung möglich. Farne und Karman schaffen es, ihren Institutsleiter für eine Forschungsmission zu begeistern. Einigen Widrigkeiten zum Trotz gelingt es tatsächlich, ein Raumschiff zu bekommen. Nur der Bordarzt, ein Vertrauter Farnes, fällt kurz vor dem Start aus. Als Ersatz stellt die Versicherung der Gruppe die Ärztin Parka zur Verfügung. Begeistert ist Farne nicht, doch sie muss akzeptieren. Was Farne nicht weiß: Parka ist eine Agentin der Hondh und hat die Aufgabe, die Expedition zu sabotieren ...
Der Roman ist sehr spannend geschrieben und punktet durch seine glaubwürdige Charakterzeichnung, besonders in der Darstellung der beiden Kontrahentinnen Farne und Parka. Sehr interessant und ungewöhnlich sind auch die Einblicke in die Psyche der ehemals menschlichen KI Karman, der als Zwischenwesen eine ganz eigentümliche Existenz darstellt. Umfangreiches Wissen und große mathematische Fähigkeiten sind die positiven Begleiterscheinungen des KI-Daseins. Aber das gibt es auch die Angst, seine Menschlichkeit ganz zu verlieren. Und die Sehnsucht nach dem Geschmack von Kaffee. Ein Held der ganz besonderen Art.
Auch auf die Gefahr, mich zu wiederholen, muss ich wie bei Band eins auch hier eine kritische Anmerkung zur Namensgebung machen: Es bedarf einiger Konzentration, die Mitglieder dieser ausgesprochen a-lastigen Zweisilber-Crew auseinanderzuhalten: Farne, Parka, Hanner, Karman, Radhmar (zum Glück gibt es wenigstens noch Lothar). Ein paar andere Vokale und ein Einsilber, Dreisilber oder Bindestrich wären leserfreundlicher gewesen.
Ansonsten ein sehr gut geschriebener, spannender Roman, der Lust auf mehr macht. Gemein, dass man jetzt so lange auf die Fortsetzung der Abenteuer auf dem Aschen-Planeten warten muss.

 

Fazit: Spannende Geschichte mit überzeugender Charakterzeichnung und interessantem Hintergrund. Macht Lust auf mehr.

 

Niklas Peinecke: Das Haus der blauen Aschen. D9E - Die neunte Expansion, Band 2. Nittendorf: Wurdackverlag, 2014. 248 S., Euro 12,95.

 

© Petra Hartmann




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Chartposition und neue Domain für Nestis

Geschrieben von Petra , in Nestis 02 Februar 2014 · 386 Aufrufe
Nestis
Nestis hat es zum inzwischen dritten Mal geschaft, eine Chartposition im Literaturportal "Querblatt" zu erobern. In den Februarcharts landete mein Meermädchen-Roman "Nestis und die verschwundene Seepocke" auf Platz 10. Im Januar war sie auf Platz 7, und im Dezember war sie sogar auf dem Bronzeplatz Nummer 3 zu finden. Ich bin gespannt, wie sich die Platzierung verändert, wenn wir im Frühjahr den zweiten Teil, "Nestis und die Hafenpiraten" nachschieben.
Außerdem hat Nestis ein neues virtuelles zu Hause. Nach www.nestis.net hat sie nun auch ihre komfortable virtuelle Zweitwohnung auf www.nestis.de bezogen. Eine würdige Anschrift für einen blauen Glaspalast am Grunde der Nordsee. Ich bin Anfang des Jahres ganz zufällig darauf gestoßen, als ich mich - mal wieder - vertippte. Offenbar hat da ein professioneller Domainnamen-Abgreifer, der die Adresse kurz vorher noch für viel Geld verkaufen wollte, gerade die Geduld verloren und den Namen aufgegeben. Klar, dass Verlegerin Monika Fuchs sofort zugriff, als die Karenzzeit abgelaufen war. ;-) Schaut doch mal vorbei, stöbert in den Büchern und hinterlasst ein paar Grüße und Kommentare. Die alte Meergroßmutter freut sich über Besuch ...


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Mit Doctor Nikola im Michaelis Weltcafé

Geschrieben von Petra , in Doctor Nikola 29 Januar 2014 · 978 Aufrufe
Hildesheimliche Autoren und 2 weitere...

Meine erste Lesung im Michaelis Weltcafé war eine spannende Sache. Vor allem, da ich ein wenig improvisieren musste und gar nicht genau einschätzen konnte, wann meine Zuhörer denn nun kamen. Zwei Hildesheimer Zeitungen hatten nämlich die Lesung aus "Das Serum des Doctor Nikola" für 18 Uhr angekündigt (was korrekt war), und eine sprach beharrlich von 19 Uhr, sogar noch beim zweiten Artikel, als die Organisatoren um Richtigstellung gebeten hatten. Was tut man also? Ich beschloss, aus der Not eine Tugend zu machen und erweiterte spontan mein Programm: Für diejenigen, die um 18 Uhr gekommen waren, las ich zwei Abschnitte, in denen der Schwerpunkt auf dem Börsengeschehen und dem beruflichen Hintergrund des jungen Ex-Bankers und Bankrotteurs Felix Pechstein lag. Für alle, die dann noch dableiben wollten oder neu hinzugestoßen waren, bot ich danach einen "romantischen Teil" an, in dem es um Felix und seine Geliebte Mathilde ging, die er aus den Fängen einer obscuren Sekte befreite. So kamen beide Hälften des Publikums auf ihre Kosten, ohne dass sich jemand langweilen musste.
Eine "Lesung bei Kerzenschein" sollte es sein. Ich bekam einen Leuchter mit drei Kerzen, der allerdings ziemlich hoch war. Da entschloss ich mich spontan, lieber im Stehen vorzulesen. Anstrengend war das nicht, man bekam sogar mehr Raum zum dramatischen Herumfuchteln mit den Händen. Dass dabei mein Wasserglas mittendrin den Weg aller Gläser ging, war allerdings nicht geplant. Zum Glück sprangen einige Freunde vom Verein der Hildesheimlichen Autoren ein und retteten meine auf dem Tisch liegenden Bücher und Flyer, ohne dass ich die Lesung unterbrechen musste. Allzu gut erkennbar war mein Text im Licht der drei Kerzen freilich auch nicht, aber ich wusste ja ungefähr, was drinstand in dem Buch.
Das Michaelis Weltcafé war übrigens trotz der Verwirrung um die richtige Uhrzeit bereits zu Beginn rappelvoll. Mindestens eine Stamm-Zuhörerin der Hildesheimlichen kam aber noch zur zweiten Halbzeit dazu, während zwei befreundete Autoren nach der Halbzeitpause ins Theater wechseln mussten. So hatte ich also tatsächlich zwei verschiedene Publikums/Publika/Publiken (?) für den romantischen und den börsianischen Teil.
Insgesamt war es einen schöner Abend, und den Besuchern scheint es auch gefallen zu haben. Ich bekam jedenfalls eine Menge Applaus und lobende Worte hinterher. Danach trank ich eine sehr interessant schmeckende fair gehandelte cubanische Cola aus den Beständen des Weltcafés, fachsimpelte noch ein wenig mit der nebenan wohnenden Verlegerin Monika Fuchs über die Absatzchancen für Meermädchenromane im Allgemeinen und "Nestis und die verschwundene Seepocke" im Besonderen und fuhr schließlich langsam durch die frostklirrende Nacht nach Hause. Ich freue mich schon auf die nächste Lesung der Hildesheimlichen Autoren im Weltcafé.

 

© Petra Hartmann




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Meermädchen im Saarland

Geschrieben von Petra , in Nestis 23 Januar 2014 · 717 Aufrufe
Nestis, HomBuch
Ein Meermädchen schwimmt ins Saarland: Nestis und ich sind im März auf der Homburger Buchmesse "HomBuch" zu Gast. Am 29. und 30. März könnt ihr mich im Kulturzentrum Saalbau, Zweibrückerstraße 22, antreffen, wo ich gern Fragen zu meinen Bücher beantworte - und signieren werde ich mindestens genau so begeistert.
Wer sich gern etwas vorlesen lässt, ist herzlich zu unserer Lesung eingeladen. Kollegin Andrea Tillmanns und ich stellen ab 18.15 Uhr unsere neuen Kinderbücher vor. Große Kinder sind natürlich ganz herzlich eingeladen und genau so willkommen wie kleine.
Bei Andrea dreht sich alles um einen kleinen Troll, bei mir geht es - Überraschung! - um verschwundene Seepocken.

Hier unser Infotext:


"Was haben Meermädchen und kleine Trolle gemeinsam? Sie erleben manchmal große Abenteuer … zumindest in den neuesten Büchern von Petra Hartmann und Andrea Tillmanns.

Nestis und die verschwundene Seepocke: Nestis’ kleine Schwester Undine, von ihr liebevoll »Seepocke« genannt, ist von den Menschen gefangen worden. Zusammen mit ihren Freunden bricht Nestis auf zur Rettungsaktion, und es zeigt sich, dass tollpatschige Riesenkraken und bruchrechnende Zitteraale großartige Verbündete sind – nicht nur im Kampf gegen hämische Haie und wimmernde Wassergeister. Das größte Problem jedoch muss auf dem Festland gelöst werden: denn – Fische habe keine Beine …

Der kleine Troll kehrt heim: Eigentlich wollten Nele und ihr Bruder Nils das süße Einhorn aus seinem Zirkuskäfig befreien. Dass sie stattdessen einen frechen kleinen Troll retten, war nicht geplant – und beschert ihnen ein großes Abenteuer, das ganz anders endet als gedacht …"


Also dann, auf ins Saarland - ich freue mich auf euch.


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Anthony Sonnabend: Vogonische Gedichte!

Geschrieben von Petra , in Lyrik 21 Januar 2014 · 1.562 Aufrufe
Anthony Sonnabend, Vogonen und 3 weitere...

Vogonische Lyrik auf dem deutschen Markt - ja, welche Sicherheitsbehörde hat denn da geschlampt? Zum Erwerb des soeben erschienenen eBooks "Vogonische Gedichte!" von Anthony Sonnabend benötigt man offenbar tatsächlich keinen Waffenschein, ein eBookreader reicht vollkommen aus.
Douglas Adams' Reiseführer "Per Anhalter durch die Galaxis" zufolge, ist die vogonische Dichtkunst die drittschlechteste des Universums, und wer weiß, wo sein Handtuch hängt, wird sich angesichts der Ankündigung, erstmals eine Anthologie mit Werken der fünf bedeutendsten Lyriker von Vogsphäre für Erdlinge herauszubringen, eines leichten Grauens nicht erwehren können.
Über den Einsatz derartiger Verse in der Folterpraxis und über die Reaktionen von in "Poesiewürdigungsstühlen" festgeschnallten Zuhörern informiert denn auch das Vorwort der Herausgeber ausgiebig.
Als Verantwortliche für diese Sammlung zeichnen Folmarnnik B. Tranddury, Professor für vogonische Literatur an der kürzlich zur schlechtesten Hochschule des Universums gekürten Nebeluniversität von Vogsphäre, sowie der irdische Privatgelehrte und Spezialist für außerirdische Literatur Anthony Sonnabend, der auch als Übersetzer tätig wurde.
In diesem Buch versammelt sind Gedichte von fünf vogonischen Lyrikern. Neben dem aus der Anhalter-Trilogie bereits hinlänglich bekannten Bauflottenkommandeur Prostetnik Vogon Jeltz sind das der durch seine "Planetenbeschimpfungen" bekannt gewordene Prolimos der Zornige, ferner der hauptberuflich als Hausmeister eines Bauflottenschiffs tätige Troy Moschtaffka, der wichtigste Vertreter der Körperlandschaftslyrik Tanddi al Wasch sowie Travihron Betel Wollenkrrantz, ein bedeutender Autor der So-long-Periode, der kürzlich als Amöbe reinkarnierte.
Die Gedichte selbst sind gar nicht so schlecht uninteressant ... Wer einmal selbst versucht hat, absichtlich schlechte Gedichte zu verfassen, wird die Gratwanderung des Autors zu würdigen wissen. Manches grenzt an lorioteskes "Krawehl-Krawehl", etwa wenn Prostetnik Vogon Jeltz dichtet: "Ich grimpfe durch Gält / Gält grimpft mich / Gält, Gält / Das Ichmich // Es grimpft / in Melanehsien quer - ach Sterne!" Dann gibt es Badewannengedanken mit Blick aus dem Bordfenster wie "Ich sollte endlich einen Antrag stellen, / dass jemand losgeschickt wird, / um diese Sterne da draußen aufzuräumen." Manches hat tatsächlich beinahe Haiku-Charakter: "Ich saß eine Stunde lang neben einem Huluvu / und fühlte mich blau und leer. // Das ist alles."
Dabei hat jeder der fünf Dichter durchaus seine eigene Stimme. Prolimos der Zornige etwa, der in seinen Planetenbeschimpfungen unter anderem die Erde aufs Korn nimmt ("Blauer Planet, dass ich nicht lache!") und auch darüber berichtet, wie er von Bewohnern des von ihm beschimpften Planeten Broxitrahl eine Tracht Prügel bezog. Oder Travihron Betel Wollenkrrantz, der mit seinen "Unsichtbaren Gedichten" geradezu dadaistische Qualitäten erreicht.
Sehr viel Spaß machen die Dichterbiographien, auch hier hat man sich bemüht, jedem der fünf Dichter ein eigenständiges Profil zu verleihen. Weniger gelungen erscheinen dagegen die Geleitworte einiger vogonischer Großkopferter, die dieser Sammlung beigegeben sind. Die meisten klingen einfach zu freundlich und verbindlich. Schon die Anrede "Liebe Erdlinge" ist eigentlich ein Stilbruch. Einzig die Präsidentin des vogonischen Parlaments weist eine gewisse Vogonität auf. Sie schreibt: "Irgendein Idiot hat mir gesagt, dass ich ein Grußwort an euch schreiben soll (...). Soll ich euch was sagen? Das interessiert mich nicht die Bohne! Macht doch, was ihr wollt! Muss ich denn zu jedem Scheiß meinen Senf dazugeben?"

 

Fazit: Insgesamt eine sehr schöne Sammlung voller Literatur- und Editionsparodie, die beim Lesen viel Spaß macht. Auf jeden Fall der Beweis, dass man auch aus der drittschlechtetesten Lyrik des Universums noch einen ganz akzeptablen Gedichtband machen kann. Der Preis von 4,99 Euro ist allerdings für den geringen Umfang zu hoch (zugegeben: Ich habe zugegriffen als er bei Null Euro lag). Hier scheint den Autor der gefräßige Plapperkäfer von Traal gebissen zu haben ...

 

Anthony Sonnabend: Vogonische Gedichte! Kindle-Edition, 2014. ca. 54 S., Euro 4,99.

 

© Petra Hartmann




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Henry Winterfeld: Timpetill - Die Stadt ohne Eltern

Geschrieben von Petra , in Bücher - Abenteuer 16 Januar 2014 · 1.917 Aufrufe
Henry Winterfeld und 1 weitere...

Wer hat nicht herzlich gelacht über die Streiche und Abenteuer von Gaius, dem "Lausbub aus dem alten Rom"? Jetzt hat der Heyne Verlag mit "Timpetill" - Die Stadt ohne Eltern" einen weiteren Klassiker des Autors Henry Winterfeld neu herausgebracht. "Timpetill" spielt in der Neuzeit, in einem Land, das dem Deutschland des frühen 20. Jahrhunderts gar nicht so unähnlich sieht, und behandelt ein recht modernes Problem: überforderte Eltern, machtlose Pädagogen und zerstörerische, asoziale Kinder, denen die Erwachsenen einfach nicht mehr beikommen können.
In der Stadt Timpetill hat sich die Kinderbande der "Piraten" gegründet. Angeführt von dem brutalen Schlachterssohn Oskar sinnen die Jungen und Mädchen auf nichts als Zerstörung und böse Streiche. Die Kinder, die sich den Piraten nicht anschließen, haben am wenigsten dabei zu lachen: Von den Piraten verfolgt, von den Eltern als Übeltäter mitverdächtigt, stehen sie zwischen den Fronten. Die Sache eskaliert, als ein besonders bösartiger Junge einem Kater einen Wecker an den Schwanz bindet und das in Panik davonstürzende Tier mehrere Geschäfte verwüstet und gewaltigen Schaden anrichtet.

 

Die Eltern verlassen Timpetill

 

Die Eltern beschließen, ihren Kindern eine Lektion zu erteilen. Bei Nacht und Nebel verlassen alle Erwachsenen die Stadt. Plötzlich müssen die Kinder auf sich allein gestellt auskommen. Oberpirat Oskar gibt alle Spielwarengeschäfte zur Plünderung frei. Bald herrscht ein höllisches Durcheinander in Timpetill. Anarchie bricht aus, und vor allem die Piraten sind sicher, dass die Eltern ja irgendwann wiederkommen. Bis dahin wollen sie feiern. Dummerweise bleiben die Eltern sehr lange aus. Nach und nach erobern die "vernünftigeren" Kinder die Stadt zurück. Ich-Erzähler Manfred zum Bespiel, der ein kleines Genie ist und als Bastler und Tüftler sogar das Wasser- und das Elektrizitätswerk wieder zum Laufen bringt. Oder sein Freund Thomas, der Sohn des Schuhmachers, ein tüchtiger Kerl und der geborene Anführer. Oder Zahnarzttochter Marianne, die bald das Ernährungswesen unter sich hat und die Versorgung der elternlosen Kinder organisiert. Schließlich kommt es zum Endkampf zwischen den Piraten Oskars und Thomas' Kindertruppe.

 

Ein alter Kindertraum wird wahr

 

Henry Winterfeld erzählt hier ein modernes Märchen, einen alten Kindertraum vom freien Leben ohne Eltern. Die Geschichte entstand, als Winterfelds Sohn Thomas erkrankte und der Vater ihm jeden Abend etwas erzählen musste. Genau die richtige Unterhaltung für einen kranken Jungen, vor allem, wenn der Held auch noch so heißt, wie er selbst. Dass Thomas die Abenteuer aus Timpetill gefallen haben, daran kann kein Zweifel bestehen. Auch wenn die Geschichte ausgesprochen moralisch daherkommt. Denn Thomas und Manfred agieren im Buch fast wie Über-Erwachsene, wenn sie die Stadt reorganisieren und ihren Kindertrupp mit militärischer Disziplin einweisen. Da gibt es Jungen, die zum Dienst am Elektrizitätswerk eingeteilt werden, da gibt es eine generalstabsmäßig organisierte Küchencrew unter Leitung von Marianne, da gibt es "Telefonfräulein", die Anrufe entgegennehmen und Verbindungen zusammenstöpseln müssen, und sogar einen mit Stöcken bewaffneten "Schutztrupp" zur Verteidigung gegen die Piraten. Zucht und Ordnung herrschen in Timpetill, als Thomas und Martin das Ruder übernehmen. Dieses "Timpetill" ist das vollkommene Gegenteil zu Goldings "Herr der Fliegen", der rund 20 Jahre später erschien. Dort bricht unter der isolierten Kindertruppe Chaos, Anarchie und bald Mord und Totschlag aus, hier dagegen entsteht ein wohlgeordnetes kleines Gemeinwesen, das sich nur dadurch von einer "normalen" Stadt unterscheidet, dass die Funktionsträger allesamt Minderjährige sind.

 

"Timpetill" macht Spaß

 

"Timpetill" ist trotzdem oder gerade deswegen ausgesprochen spannend zu lesen. Es macht Spaß, zu beobachten, wie die Kinder nach und nach die Erwachsenendomänen erobern und sich die technischen Gerätschaften zu eigen machen. Dabei hat das Ganze trotz der ausgesprochen realistischen Darstellung auch eine ganze Reihe komischer, ans Absurde streifende Züge. Etwa, wenn wegen eines harmlose Streichs die halbe Stadt verwüstet wird. Oder wenn die Eltern nach ihrem genialen pädagischen Einfall ziemlich schnell furchtbar in der Patsche sitzen.

 

Gelungenes Nachwort von Boris Koch

 

Sehr gefallen hat mir das Nachwort, in dem Boris Koch etwas zur Entstehungsgeschichte Timpetills und zur Biographie des Verfassers erzählt. Hier erfährt man unter anderem, wie der junge Henry als Sohn einer jüdischen Künstlerfamilie erst nach Österreich, dann in die Schweiz, nach Paris und zuletzt in die USA flüchten musste. Aber auch über die weitere Wirkungsgeschichte Timpetills, das in Frankreich Schullektüre wurde und inzwischen auch verfilmt worden ist.

 

Fazit: Kinderbuchklassiker mit pädagogischem Hintergrund. Witzig, abenteuerlich und lehrreich. Empfehlenswert.

 

Henry Winterfeld: Timpetill. Die Stadt ohne Eltern. München: Heyne, 2013. 288 S., Euro 8,99.

 

© Petra Hartmann








Vorschau: Das intergalaktische Bestiarium, 2025

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Was verbirgt sich hinter dem Tor des Krkt-jinn und warum verliert der Planet Light Lady seine Schwerkraft? Kann die Heimat der Regenbogenkatzen noch gerettet werden? Gibt es das sagenhafte Tier der Unordnung wirklich? Sind die irrsinnigen Prophezeiungen über das Wiedererwachen des unheiligen Urgottes Chthonio möglicherweise doch ernst zu nehmen? Und ist wirklich jeder dem Tod geweiht, der der Wurzel allen Übels begegnet?

Das Universum hat viele Wunder hervorgebracht, aber keines ist größer als das Leben. Ein paar der ungewöhnlichsten Lebewesen aller Welten sind in diesem intergalaktischen Bestiarium zu finden. Thomas Hofmann und Petra Hartmann haben sie aufgespürt.

 

Buch-Infos:

Das intergalaktische Bestiarium. Text: Petra Hartmann / Zeichnungen: Thomas Hofmann. Neustadt in Sachsen: Edition Dunkelgestirn, Mai 2025. 180 Seiten.
Reichhaltig mit Illustrationen von Thomas Hofmann versehen, zu denen die Texte von Petra Hartmann verfasst wurden. Gebunden in blaues Leinen, mit Leseband, silberner Prägung auf dem Buchrücken und Schutzumschlag. Versehen mit den Signumklischees der Autoren, nummeriert und auf 100 Exemplare limitiert. 32,90 Euro.

 

 

 

Das Herz des Donnervogels, 2023

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Ein Indianer taucht in dem verschlafenen Küstenstädtchen Kitty Hawk auf. Die Witwe Murdoch ist überzeugt, dass der Fremde ein Kundschafter ist und bald seine roten Spießgesellen zum Morden und Plündern mitbringen wird. Doch Junger Adler hat andere Pläne. Er träumt vom Fliegen und wartet auf das Eintreffen zweier verrückter Fahrradhändler.
Karl-May-Fans kennen Junger Adler bereits aus dem Roman Winnetous Erben. Die Vorgeschichte zu diesem Buch wird nun von Petra Hartmann erzählt.

 

Buch-Infos:
Petra Hartmann: Das Herz des Donnervogels

Band 18, Abenteuer-Roman
Exklusive Sammler-Ausgabe
Seiten: 282

Taschenbuch
VÖ: April 2023

2. Auflage: April 2024.
Künstler: MtP-Art (Mario Heyer)
Künstler (Innenteil): MtP-Art (Mario Heyer)
Preis: 12,95 Euro

 

Bestellen beim Blitz-Verlag

 

Das E-Book ist zum Preis von Euro 3,99 erhältlich.

Unter anderem bei Amazon

oder direkt beim Blitz-Verlag.

 

 

 

Falkenblut, 2020

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Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Widar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus ...

Es ist eine schaurige Welt, in der sich die junge Walküre behaupten muss. Doch Valkrys wäre keine echte Falkin, wenn sie einem Kampf aus dem Weg gehen würde. Todesmutig und mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor stürzt sie sich in die Begegnungen mit Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfen, Berserkern, Hexen, Meerungeheuern und dem furchtbaren Totenschiff Naglfari.

 

 

Petra Hartmann: Falkenblut.

Sibbesse: Hottenstein, 2020.

Broschiert, 247 S., Euro 11.

ISBN 978-3935928991

 

Bestellen im Hottenstein-Verlags-Shop

 

Bestellbar unter anderem bei Amazon

Hörbuch: Drachen! Drachen! 2020

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Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren. Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist - und gelegentlich fies!

Die Autoren: Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.

 

Herausgeber: Petra Hartmann, Frank G. Gerigk

Sprecher: Tim Schmidt

Blitz-Verlag

Ungekürzte Lesung

mp3-Download

611 Minuten, 495.91 MB

9783991093435

 

Zu bestellen unter anderem bei Thalia oder bei Amazon.

Nestis und die verbotene Welle, 2017

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Meerprinzessin Nestis und ihre Freunde sind sauer: Lehrer Seestern meint, dass laute Haifischmusik nichts für Kinder ist. Und der Kronrat stimmt ihm zu. Deshalb bekommt die Band »Ølpæst« Auftrittsverbot in der gesamten Nordsee. Doch plötzlich ist deren Musik überall zu hören: Ein Piratensender strahlt die Hits der Knorpelfischgang lautstark aus.

Als eine hochexplosive Kugelmine über dem blauen Glaspalast im Meer dümpelt und ein führungsloser Öltanker in die Nordsee einfährt, droht eine wirkliche Ölpest. Gelingt es den Meerkindern, ein Unglück zu verhindern?

 

Petra Hartmann: Nestis und die verbotene Welle. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Voraussichtlich ab Juni 2017 erhältlich.

Buch-Infos: ca. 152 Seiten, 14,2 x 20,6 cm, Hardcover, zahlreiche s/w-Illustrationen, mit Fadenheftung, Euro 14,90, ISBN 978-3-977066-00-1

 

Leseprobe

 

Bestellen beim Verlag Monika Fuchs.

Bestellen bei Amazon.

Demantin, 2016

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Demantin, der junge König von Antrium, liebt die griechische Königstochter Sirgamot. Doch ihr Vater ist strikt gegen die Hochzeit. Immerhin ist Sirgamot erst zwölf Jahre alt. So zieht Demantin in die Welt, um Ruhm zu erwerben, den Namen seiner Geliebten durch seine Taten zu verherrlichen und sich dem griechischen König als Schwiegersohn zu empfehlen. Er besteht heldenhafte Kämpfe, erwirbt sich die Freundschaft der Königin und des Königs von England und besiegt ein schauriges Meerweib. Letzteres allerdings erweist sich als verhängnisvoll. Denn die sterbende Unholdin verflucht Demantin und prophezeit, dass seine Geliebte mit dem üblen König Contriok verlobt werden soll. Kann Demantin noch rechtzeitig zurückkehren, um die Hochzeit zu verhindern?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Demantin. Ein Ritter-Epos
128 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 9-78-3-940078-34-6
8,95 EUR

 

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Leseprobe

 

Crane, 2016

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Gayol, der Sohn des ungarischen Königs, hat in jugendlichem Übermut den alten Hofmarschall seines Vaters zum Wettkampf herausgefordert und eine peinliche Niederlage erlitten. Aus Scham flüchtet er und gerät ins Reich des deutschen Kaisers, wo er unerkannt unter dem Namen Crane (Kranich) eine Stellung als Kämmerer annimmt und bald sehr beliebt ist. Doch als der Fremde und die Kaiserstochter einander näher kommen und Hofbeamten Unzucht und eine unstandesgemäße Liebschaft wittern, beginnt eine schwere Zeit für Königssohn und Kaiserstochter. Kann Gayol sich auf die Treue Acheloydes verlassen? Und kann die lebensbedrohliche Krankheit der Prinzessin noch geheilt werden?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Crane. Ein Ritter-Epos
84 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 978-3-940078-48-3
6,95 EUR

 

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Leseprobe

Hut ab, Hödeken! 2015

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Ein rasender Bischof auf dem Rennstieg.
Wegweiser, die sich wie von Geisterhand drehen.
Jäger in Todesangst.
Bierkutscher mit unheimlicher Fracht.
Ein stammelnder Mönch,
der plötzlich zum brillanten Redner wird.
Sollte da Hödeken seine Hand im Spiel haben?
Sagen um einen eigenwilligen Geist
aus dem Hildesheimer Land,
frisch und frech nacherzählt
von Petra Hartmann.

 

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken!

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

101 S., Euro 7,95.

ISBN 978-3-940078-37-7

 

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Leseprobe

Freiheitsschwingen, 2015

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Deutschland in den 1830er-Jahren: Für Handarbeit, arrangierte Ehe und Kinderkriegen hat die junge Bürgermeistertochter wenig übrig. Stattdessen interessiert sie sich für Politik und Literatur und greift sehr zum Leidwesen ihres Vaters selbst zur Feder, um flammende Texte für die Gleichberechtigung der Frau und die Abschaffung der Monarchie zu verfassen. Angestachelt von der revolutionären Stimmung des Hambacher Festes versucht sie, aus ihrem kleinbürgerlichen Dasein auszubrechen und sich als Journalistin zu behaupten. Gemeinsam mit ihrer großen Liebe verschreibt sie sich dem Kampf für ein freies, geeintes Deutschland und schlägt den Zensurbehörden ein Schnippchen. Die Geheimpolizei ist ihnen jedoch dicht auf den Fersen, und die junge Journalistin begeht den verhängnisvollen Fehler, ihre Gegner zu unterschätzen

 

Petra Hartmann: Freiheitsschwingen

Personalisierter Roman

München: Verlag Personalnovel, 2015

ca. 198 Seiten. Ab Euro 24,95.

(Einband, Schriftart und -größe, Covergestaltung etc. nach Wahl.)

 

Bestellen unter:

www.tinyurl.com/Freiheitsschwingen

 

Timur, 2015

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Wer ist der bleiche Jüngling im Verlies unter der Klippenfestung? Prinzessin Thia will ihn retten. Doch wer Timurs Ketten bricht, ruft Tod und Verderben aus der Tiefe hervor. Als der Blutmond sich über den Horizont erhebt, fällt die Entscheidung ...

 

Beigaben:

Nachwort zur Entstehung

Original-Erzählung von Karoline von Günderrode

Autorinnenbiografien

Bibliografie

 

Petra Hartmann: Timur

Coverillustration: Miguel Worms

Bickenbach: Saphir im Stahl, 2015.

ISBN: 978-3-943948-54-7

Taschenbuch, 136 S.

Euro 9,95

 

 

Ulf, 2015

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Ein Roman-Experiment mit ungewissem Ausgang: Ulf (Magisterstudent unbekannter Fachrichtung), stammt aus einem Dorf, das mehrmals jährlich überschwemmt wird. Zusammen mit Pastor Dörmann (Geistlicher unbekannter Konfession) und Petra (Biografin ohne Auftrag) überlegt er, was man dagegen tun kann. Als ein vegetarisches Klavier die Tulpen des Gemeindedirektors frisst und das Jugendamt ein dunkeläugiges Flusskind abholen will, spitzt sich die Situation zu. Nein, Blutrache an Gartenzwergen und wütende Mistgabelattacken sind vermutlich nicht die richtigen Mittel im Kampf für einen Deich ...
Mal tiefgründig, mal sinnlos, etwas absurd, manchmal komisch, teilweise autobiografisch und oft völlig an den Haaren herbeigezogen. Ein Bildungs- und Schelmenroman aus einer Zeit, als der Euro noch DM und die Bahn noch Bundesbahn hieß und hannöversche Magister-Studenten mit dem Wort "Bologna" nur eine Spaghettisauce verbanden.

 

Petra Hartmann:

Ulf. Ein Roman-Experiment in zwölf Kapiteln.

eBook

Neobooks 2015

Euro 2,99

Erhältlich unter anderem bei Amazon

Vom Feuervogel, 2015

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Ein Tempel in der Wüste. Heilige Männer, die sich dem Dienst des Feuervogels geweiht haben. Ein Hirtenjunge, der seinem Traum folgt. Aber wird der alte und kranke Phönix wirklich zu neuem Leben wiederauferstehen, wenn der Holzstoß niedergebrannt ist? Eine Novelle von Idealen und einer Enttäuschung, die so tief ist, dass kein Sonnenstrahl je wieder Hoffnung bringen kann.

 

Petra Hartmann:

Vom Feuervogel. Novelle.

Erfurt: TES, 2015.

BunTES Abenteuer, Heft 30.

40 Seiten, Euro 2,50 (plus Porto).

Bestellen unter:

www.tes-erfurt.jimdo.com

 

eBook:

Neobooks, 2015.

Euro 1,99.

Unter anderem bei Amazon

Nestis und die Hafenpiraten, 2014

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Endlich Sommerferien! Nestis und ihre Freunde freuen sich auf sechs Wochen Freiheit und Abenteuer. Doch ausgerechnet jetzt verhängt der Kronrat ein striktes Ausgehverbot für alle Meerkinder. Denn in der Nordsee treibt plötzlich ein furchtbares “Phantom† sein Unwesen. Möwen, Lummen und Tordalke werden von einem unheimlichen Schatten unter Wasser gezerrt und verschwinden spurlos.

Nestis beschließt, den Entführer auf eigene Faust zu jagen. Als ein Dackel am Strand von Achterndiek verschwindet, scheint der Fall klar: Die gefürchteten “Hafenpiraten" müssen dahinter stecken. Zusammen mit ihrem Menschenfreund Tom wollen die Meerkinder der Bande das Handwerk legen ...

Petra Hartmann: Nestis und die Hafenpiraten
Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014
ISBN 978-3-940078-84-1
14,90 EUR

 

 

Leseprobe unter

 

www.tinyurl.com/nestis2

Blitzeis und Gänsebraten, 2014

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Weihnachten im Potte †¦

†¦ ist so vielfältig wie die Menschen, die dort leben. Und deshalb findet sich auf diesem Bunten Teller mit 24 Hildesheimer Weihnachtsgeschichten für jeden etwas: romantische Erzählungen und freche Gedichte, Erinnerungen an die Nachkriegszeit, Geschichten von neugierigen Engeln, eifrigen Wichteln und geplagten Weihnachtsmännern. Der Huckup und die »Hildesheimer Weisen« fehlen auch nicht. Was es aber mit dem Weihnachtswunder an der B6 auf sich hat, erfahren Sie auf Seite 117. - Greifen Sie zu!

 

 

Petra Hartmann & Monika Fuchs (Hrsg.): Blitzeis und Gänsebraten. Hildesheimer Weihnachtsgeschichten.

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

144 Seiten | 12 x 17 cm | Paperback |

ISBN 978-3-9400787-57-5
8,90 EUR

 

Leseprobe

Beim Vorderhuf meines Pferdes, 2014

Eingefügtes Bild

Das Messer zuckte vor. Fauchend wich die riesige Katze zurück. Doch nur, um sofort wieder anzugreifen. Das Mädchen, das auf dem Leichnam seiner Stute kauerte, schien verloren.
Acht Jahre ist Steppenprinzessin Ziris alt, als sie bei einem Sandkatzenangriff ihr Lieblingspferd verliert. Ist es wirklich wahr, was ihr Vater sagt? "Alle Pferde kommen in den Himmel ..."
Drei Erzählungen aus der Welt der Nearith über edle Steppenrenner, struppige Waldponys und die alte graue Stute aus Kindertagen.

Petra Hartmann: Beim Vorderhuf meines Pferdes. Neue Geschichten aus Movenna. eBook, ca. 30 Seiten. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014. Euro 0,99.

Erhältlich unter anderem bei Amazon.

Darthula, 2014

Eingefügtes Bild

Darthula ist die Tochter eines irischen Kleinkönigs, der über das nebelreiche Land Selama herrscht. Als schönste Prinzessin Irlands lebt sie allerdings nicht ungefährlich. Als sie den mächtigen König Cairbar abweist und ihm nicht als seine Braut folgen will, nimmt das Unheil seinen Lauf. Cairbar überzieht das kleine Selama mit Krieg und Vernichtung und rottet Darthulas Familie aus. Mit ihrem Geliebten Nathos wagt die junge Frau die Flucht über die stürmische See. Aber Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...

Beigaben zur Neuausgabe:
Vorwort der Autorin mit Infos zur Entstehungsgeschichte
Übersetzung des "ossianischen Originals"
Autorinnenbiographie und Veröffentlichungsliste

Buch-Informationen:
Petra Hartmann: Darthula, Tochter der Nebel.
Bickenbach: Verlag Saphir im Stahl, 2014.
Taschenbuch. 126 S., Euro 9,95.
ISBN 978-3-943948-25-7

Bestellen bei Saphir im Stahl

Pressearbeit für Autoren, 2014

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Petra Hartmann, Autorin und langjährige Lokalredakteurin, gibt Tipps für die Pressearbeit vor Ort. Sie erklärt die Wichtigkeit der „Ortsmarke“ für eine Zeitung, gibt Tipps zum Schreiben von Artikeln, zum guten Pressefoto und zum Umgang mit Journalisten. Anschaulich, verständlich, praxisorientiert und für Autoren jedes Genres anwendbar.

Petra Hartmann: Pressearbeit für Autoren. So kommt euer Buch in die Lokalzeitung.
eBook. Neobooks, 2014. Ca. 30 Seiten.
Euro 1,99
Diverse Formate, für alle gängigen eBook-Reader.
Erhältlich z.B. bei Amazon, eBook.de, Thalia, Hugendubel, Weltbild u.a.

Nestis und der Weihnachtssand, 2013

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Als kleine Weihnachtsüberraschung gibt es für Fans des "großen" Nestis-Buchs "Nestis und die verschwundene Seepocke" jetzt ein kleines bisschen Weihnachtssand: Der Verlag Monika Fuchs hat aus der "Ur-Nestis", einem Helgoland-Märchen aus dem Jahr 2007, jetzt ein eBook gemacht. Mit einem wunderschönen Cover von Olena Otto-Fradina und mit ein paar exklusiven Einblicken in Nestis' Nordseewelt.

Klappentext:
"November 2007: Orkantief Tilo tobt über die Nordsee und reißt große Teile der Helgoländer Düne ins Meer. Wer soll nun die Robbenküste reparieren? Meerjungfrau Nestis wünscht sich einfach mal vom Weihnachtsmann 500.000 Kubikmeter Sand ..."

Bonus-Material:
Die Autorin im Interview mit Wella Wellhorn von der Meereszeitung "Die Gezeiten"
XXL-Leseprobe aus "Nestis und de verschwundene Seepocke"

Petra Hartmann: Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013. 99 Cent.

Erhältlich für den Amazon-Kindle

Nestis und die verschwundene Seepocke, 2013

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Eine ausführliche Leseprobe findet ihr hier:
www.tinyurl.com/nestis


Wütend stampft Meerjungfrau Nestis mit der Schwanzflosse auf. Ihre Schwester Undine ist von den Menschen gefangen worden – und weder Meerkönig noch Kronrat wagen, die Kleine zu retten. Aber Nestis fürchtet sich nicht einmal vor den furchtbarsten Monstern des Meeres. Zusammen mit ihren Freunden bricht sie auf zur Rettungsaktion, und es zeigt sich, dass tollpatschige Riesenkraken und bruchrechnende Zitteraale großartige Verbündete sind.
Petra Hartmann entführt ihre Leser in eine etwas andere Unterwasserwelt mit viel Humor und Liebe zum Detail. Trotz des phantastischen Meermädchen-Themas findet der Leser auch sehr viel naturnahe Beobachtungen aus Nord- und Ostsee, lernt die Meerbewohner und ihre Probleme kennen. Dabei werden unter anderem auch die Meeresverschmutzung, Fischerei und die wenig artgerechte Haltung von Haien in Aquarien behandelt.
Zauberhaft dazu die Zeichnungen von Olena Otto-Fradina.

Text: Petra Hartmann
Bilder: Olena Otto-Fradina
| Hardcover | 14,8 x 21 cm
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2013
151 S., Euro 14,90
ISBN 978-3-940078-64-3


eBook:
Amazon-Kindle, 2154 KB
Euro 6,99
http://amzn.to/JJqB0b

Autorenträume, 2013

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Autorinnen und Autoren schicken ihre Leser in vergangene Zeiten, ferne Länder, phantastische Welten, spannende Abenteuer und bringen sie zum Träumen.
Wovon aber träumen Autoren? Vom Nobelpreis? Vom Bestseller? Vom Reich-und-berühmt-werden? Oder einfach nur davon, eines Tages vom Schreiben leben zu können? Vom Lächeln auf dem Gesicht eines Kindes, wenn das neue Märchen vorgelesen wird? Oder sind es schreckliche Albträume, die der angebliche Traumberuf mit sich bringt? Werden Schriftsteller nachts im Schlaf gar von Verlegern, Lektoren, Rezensenten oder Finanzbeamten bedroht?
Monika Fuchs und Petra Hartmann starteten eine »literarische Umfrage«, wählten aus den über 300 Antworten 57 phantasievolle Beiträge aus und stellten sie zu diesem Lesebuch zusammen. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des Autorenalltags und träumen Sie mit!
Von jedem verkauften Buch wird 1 Euro an das Hilfswerk Brot & Bücher e.V. der Autorin Tanja Kinkel gespendet, die auch das Geleitwort zum Buch schrieb.

Petra Hartmann und Monika Fuchs (Hrsg.):
Autorenträume. Ein Lesebuch.
ISBN 978-3-940078-53-7
333 S., Euro 16,90

Bestellen beim Verlag Monika Fuchs

Mit Klinge und Feder, 2013

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Phantasie statt Völkerschlachten - das war das Motto, unter dem die Phantastik Girls zur Schreibfeder griffen. Mit Humor, Gewitztheit und ungewöhnlichen Einfällen erzählen sieben Autorinnen ihre Geschichten jenseits des Mainstreams der Fantasy. Kriegerinnen und gut bewaffnete Zwerge gehören dabei genau so zum Personal wie sprechende Straßenlaternen, Betonfresser oder skurrile alte Damen, die im Bus Anspruch auf einen Behindertensitzplatz erheben. Dass es dennoch nicht ohne Blutvergießen abgeht, ist garantiert: Immerhin stecken in jeder der Storys sechs Liter Herzblut. Mindestens.

Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns.
Mit Geschichten von Linda Budinger, Charlotte Engmann, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl.
Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. 978-3943378078
247 S., Euro 9.
Bestellen bei Amazon

eBook:
396 KB, Euro 5,49.
Format: Kindle
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Das Serum des Doctor Nikola, 2013

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Berlin, 1927. Arbeitslos, pleite und mit der Miete im Rückstand: Bankierssohn Felix Pechstein ist nach dem "Schwarzen Freitag" der Berliner Börse ganz unten angekommen. Da erscheint das Angebot, in die Dienste eines fremden Geschäftsmannes zu treten, eigentlich als Geschenk des Himmels. Doch dieser Doctor Nikola ist ihm mehr als unheimlich. Vor allem, als Felix den Auftrag erhält, Nikola zu bestehlen ...

Petra Hartmann: Das Serum des Doctor Nikola
Historischer Abenteuerroman.
ISBN 978-3-938065-92-1
190 S., 12,95 Euro.
Bestellen beim Wurdack-Verlag

Leseprobe

Hörbuch: Der Fels der schwarzen Götter, 2012

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Bei einer Mutprobe begeht der junge Ask einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat.
Bald wissen die Völker des Berglandes nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...

Der Fels der schwarzen Götter.
Hörbuch. 8 Stunden, 57 Minuten.
Sprecherin: Resi Heitwerth.
Musik: Florian Schober.
Action-Verlag, 2012.
CD/DVD: 16,95 Euro
mp3-Download: 11,95 Euro

Hörbuchfassung des 2010 im Wurdackverlag erschienenen Buchs "Der Fels der schwarzen Götter".

Termine

Lesungen

 

Freitag, 4. April: "Das Herz des Donnervogels". Lesung im Wäschegeschäft Holzberg Dessous und mehr, Hokenstraße 13, Goslar. Beginn: 18.30 Uhr.

 

Samstag, 26. April: Kurzgeschichten und Vorgucker auf das "intergalaktische Bestiarium". Lesung auf dem Conventus Leonis, Kinder- und Jugendzentrum Mühle, An der Neustadtmühle 3, 38100 Braunschweig. Beginn: 12.30 Uhr.

 

Samstag, 10. Mai: Lesung aus "Das intergalaktische Bestiarium" auf dem Marburg-Con. Zusammen mit Künstler Thomas Hofmann und Verleger Eric Hantsch. Bürgerhaus Weimar (Lahn) - Niederweimar, Herborner Straße 36, 35096 Niederweimar. Uhrzeit folgt.

 

Donnerstag, 26. Juni: Lesung aus "Das intergalaktische Bestiarium". Haus des Buches / Literaturhaus, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig. Zusammen mit Thomas Hofmann. Beginn: 19.30 Uhr. Eintritt: 2 Euro.

 

 

Buchmessen, Cons, Büchertische

 

Samstag, 10. Mai: Marburg-Con. Bürgerhaus Weimar (Lahn) - Niederweimar, Herborner Straße 36, 35096 Niederweimar. Beginn: 10 Uhr. Ich bin mit einem Büchertisch und einer Lesung vertreten. Infos folgen.

 

Donnerstag, 29. Mai: Ich bin beim Nürnberger Autorentreffen mit dabei und werde auch auf dem Büchertisch vertreten sein.

 

 

Links

Meine Heimseite:

www.petrahartmann.de

 

Facebook-Autorenseite:

www.facebook.com/AutorinPetraHartmann/

 

Nestis auf Facebook:

www.facebook.com/nestis.net/

 

Die Falkin auf Facebook:

https://www.facebook.com/FalkinValkrys

 

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Biografie

Petra Hartmann, Jahrgang 1970, wurde in Hildesheim geboren und wohnt in Sillium. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft in Hannover. Auf den Magisterabschluss folgten die Promotion mit einer Doktorarbeit über den jungdeutschen Schriftsteller Theodor Mundt und ein zweijähriges Volontariat bei der Neuen Deister-Zeitung in Springe. Anschließend war sie dort fünf Jahre Lokalredakteurin. Ferner arbeitete sie für die Leine-Zeitung in Neustadt am Rübenberge, die Nordsee-Zeitung in Bremerhaven, die Neue Presse in Hannover und die Volksstimme in Gardelegen. Derzeit ist sie bei der Goslarschen Zeitung beschäftigt.
Als Schriftstellerin liebt sie vor allem das fantastische Genre. Sie verfasst hauptsächlich Fantasy und Märchen. Bekannt wurde sie mit ihren Fantasy-Romanen aus der Welt Movenna. Mit den Abenteuern der Nordsee-Nixe Nestis legte sie ihre erste Kinderserie vor. Sie errang mit ihren Geschichten dreimal den dritten Platz bei der Storyolympiade und wurde 2008 mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet.

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Leserunden zum Nachlesen

Leserunde zu "Darthula, Tochter der Nebel" auf Lovelybooks. Mit Autorin Petra Hartmann und Cover-Künstler Miguel Worms: http://www.lovelyboo...nde/1201913120/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Nestis und die verschwundene Seepocke": Mit Autorin Petra Hartmann und Verlegerin Monika Fuchs:

http://www.lovelyboo...nde/1166725813/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Mit Klinge und Feder": Mit den Autorinnen Linda Budinger, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl: http://www.lovelyboo...nde/1156671163/

 

Leserunde zu "Falkenblut" auf Lovelybooks: https://www.lovelybo...263/2687604262/

Geschichten über Nestis

Bücher
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

"Nestis und die verbotene Welle. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.

 

Mini-Buch

"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.

eBooks
"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.

"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

Hörbuch
"Eine Hand voll Weihnachtssand." In: Petra Hartmann: "Weihnachten im Schneeland". Gelesen von Karin Sünder. Mit Musik von Simon Daum. Essen: Action-Verlag, 2010. (mp3-Download und CD-ROM)

Beiträge zu Anthologien
"Weihnachtssand für Helgoland." In: "Wenn die Biiken brennen. Phantastische Geschichten aus Schleswig-Holstein." Hrsg. v. Bartholomäus Figatowski. Plön: Verlag 71, 2009. S. 163-174.

Hödeken-Lesestoff

Buch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. 101 S., Euro 7,95. ISBN 978-3-940078-37-7. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

 

Hörbuch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. 2 CD. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Euro 14,95. ISBN: 978-3940078414. Unter anderen erhältlich bei Amazon.

 

eBook

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

 

Geschichten

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg. In: Hildesheimliche Autoren e.V.: Hildesheimer Geschichte(n). Ein Beitrag zum 1200-jährigen Stadtjubiläum. Norderstedt: Book on Demand. 196 S., Euro 9,99. ISBN 978-3734752698. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

Die glücklose Hasenjagd. In: MVP-M. Magazin des Marburger Vereins für Phantastik. Marburg-Con-Ausgabe. Nr. 19b. S. 36-40.

 

Lesung

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg, Radio Tonkuhle, Sendung vom April 2015.

 

Movenna-Kompass

Übersicht über die Romane und Erzählungen aus Movenna


Bücher

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2004. 164 S.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2007. 188 S.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2010. 240 S.

 

eBooks

 

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Beim Vorderhuf meines Pferdes. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Hörbuch

Der Fels der schwarzen Götter. Action-Verlag, 2012.


Movennische Geschichten in Anthologien und Zeitschriften

Die Krone Eirikirs. In: Traumpfade (Anthologie zur Story-Olympiade 2000). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2001. S. 18-25.
Flarics Hexen. In: Geschöpfe der Dunkelheit (Anthologie zur Story-Olympiade 2001). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2002. S. 22-28.
Raubwürger. In: Kurzgeschichten, September 2004, S. 20f.
Furunkula Warzenkraish. Elfenschrift, dritter Jahrgang, Heft 2, Juni 2006. S. 10-14.
Der Leuchtturm am Rande der Welt. In: Elfenschrift, vierter Jahrgang, Heft März 2007, S. 18-21.
Gewitternacht. In: Im Bann des Nachtwaldes. Hrsg. v. Felix Woitkowski. Lerato-Verlag, 2007. S. 57-60.
Pfefferkuchen. In: Das ist unser Ernst! Hrsg. v. Martin Witzgall. München: WortKuss Verlag, 2010. S. 77-79.
Winter-Sonnenwende. In: Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns. Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. S. 51-59.
Der Reiter auf dem schwarzen Pferd. Ebd. S. 60-68.

Die Blaubeerbrücke. In: Met-Magie. Hrsg. v. Amandara M. Schulzke und Nadine Muriel. Hamburg: Acabus Verlag, 2022. S. 163-174.

 

 

Movennische Geschichten in Fanzines

Föj lächelt. In: Alraunenwurz. Legendensänger-Edition Band 118. November 2004. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 23.
Raubwürger. In: Drachenelfen. Legendensänger-Edition Band 130. Januar 2006. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 3-5.
Goldauge. In Phantastische Geschichten mit den Phantastik Girls. (Broschüre der Phantastik Girls zum MarburgCon 2007)


Aufsätze

Wie kann man nur Varelian heißen? Über das Unbehagen an der Namensgebung in der Fantasy. In: Elfenschrift, 5. Jahrgang, März 2008. S. 16f.


Movennische Texte online

Aus "Geschichten aus Movenna":
König Surbolds Grab
Das letzte Glied der Kette
Brief des Dichters Gulltong
Der Kranich
Die Rückkehr des Kranichs

Aus "Ein Prinz für Movenna":
Der Leuchtturm am Rand der Welt
Furunkula Warzenkraish
Gewitternacht

Aus "Der Fels der schwarzen Götter":
Der Waldalte
Hölzerne Pranken
Im Bann der Eisdämonen

Die Bibliothek der Falkin

Übersicht über die Romane und Novellen über die Walküre Valkrys, genannt "die Falkin"

Bücher

Die letzte Falkin. Heftroman. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2010.
Falkenblut. Sibbesse: Hottenstein-Verlag, Sommer 2020.

eBooks

Falkenblut. Vier Fantasy-Romane. eBook-Ausgabe. Chichili und Satzweiss.com, 2012. (vergriffen)

Falkenfrühling. Novelle. eBook. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2011. (vergriffen)

Falkenfrühling. Novelle. In: Best of electronic publishing. Anthologie zum 1. Deutschen eBook-Preis 2011. eBook. Chichili und Satzweiss.com, 2011. (unter anderem erhältlich bei Thalia und Amazon)


Aufsatz

Aegirs Flotte - ein Nachruf. In: Fandom Observer, Dezember 2011. S. 16-18. Online-Magazin und Blogversion

Drachen! Drachen! 2012

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Frank G. Gerigk & Petra Hartmann (Hrsg.)
DRACHEN! DRACHEN!
Band 01, Drachen-Anthologie
ISBN: 978-3-89840-339-9
Seiten: 384 Taschenbuch
Grafiker: Mark Freier
Innengrafiker: Mark Freier
Preis: 14,95 €
Bestellen beim Blitz-Verlag

Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren.
Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist - und gelegentlich fies!

Die Autoren:
Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.
Originalveröffentlichung!

Die Schlagzeile, 2011/2012

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Petra Hartmann: Die Schlagzeile.
Personalisierbarer Roman.
PersonalNovel Verlag, 2011.
eBook: PersonalNovel, 2012.
Personalisieren und bestellen

Verschlafen und idyllisch liegen sie da, die Orte Barkhenburg, Kleinweltwinkel und Reubenhausen. Doch dann stört der Diebstahl einer Heiligenfigur die Ruhe: Ein jahrhundertealter Hass bricht wieder aus und ein hitziger Streit entflammt, der aus Freunden Feinde und aus friedlichen Nachbarn sich prügelnde Gegner macht. Mittendrin: Eine Journalistin, die bereit ist, für eine Schlagzeile im Sommerloch alles zu geben. Mit viel Einsatz und einer Prise Humor versucht sie, das Geheimnis um die verschwundene Hubertus-Statue aufzuklären, und muss sich dabei mit erregten Politikern, aufgebrachten Dorfbewohnern und einem nervösen Chefredakteur herumschlagen. Aber die Journalistin lässt sich nicht unterkriegen - bis ihr ein Anruf fünf Minuten vor Redaktionsschluss die Schlagzeile zunichtemacht...

Falkenblut, 2012

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Petra Hartmann: Falkenblut.
Vier Romane in einem Band.
E-Book
Satzweiss.com - chichili agency, 2012.
3,99 Euro

 

Nicht mehr lieferbar!

Neuausgabe in Vorbereitung.


Die Abenteuer der jungen Walküre Valkrys beginnen an ihrem ersten Arbeitstag und ausgerechnet dort, wo die germanischen Götter- und Heldensagen enden: Ragnarök, die Endzeitschlacht, ist geschlagen, Götter und Riesen haben sich gegenseitig aufgerieben, die wenigen Überlebenden irren ziellos durch die Trümmer des zerbrochenen Midgard. An der Seite des neuen Götterkönigs Widar muss sich Valkrys nun behaupten. Dabei trifft sie auf Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfe, Berserker, Hexen, riesenhafte Meerungeheuer und das furchtbare Totenschiff Naglfari. Leseempfehlung ab 12 Jahren.

Meine Bücher 1998 - 2011

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Petra Hartmann
Falkenfrühling
eBook
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN: 978-3-939139-59-1

Wegen Verkauf des Arcanum-Verlags ist die Ausgabe nicht mehr erhältlich, aber die Zweitveröffentlichung in der eBook-Anthologie "Best of electronic publishing" gibt es noch als epub oder Kindle-Ausgabe.

Valkrys träumt davon, eine echte Walküre zu sein. Sie springt, noch Kind, vom Dach des Langhauses.
Alle Ermahnungen ihrer Eltern sind vergeblich, sie macht sich an den Aufstieg zum Gipfel der nahen Klippe, besessen vom "Traum vom Fliegen" ...

Fünfter Platz beim Deutschen eBook-Preis 2011.

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Petra Hartmann
Die letzte Falkin
Roman.
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-62-1
Bestellen beim Arcanum-Verlag

Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Vidar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus †¦


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Petra Hartmann
Der Fels der schwarzen Götter
Roman
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-64-8
Bestellen beim Wurdack-Verlag


Hochaufragende Felswände, darin eingemeißelt weit über tausend furchteinflößende Fratzen, die drohend nach Norden blicken: Einer Legende zufolge sind die schwarzen Klippen das letzte Bollwerk Movennas gegen die Eisdämonen aus dem Gletscherreich.
Doch dann begeht der junge Ask bei einer Mutprobe einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat. Und die Völker des Berglandes wissen bald nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...


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Petra Hartmann
Darthula
Heftroman
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-32-4
Bestellen beim Arcanum-Verlag


Darthula, die schönste Prinzessin der Nebellande, beschwört Krieg, Tod und Vernichtung über ihr heimatliches Selama herauf, als sie den Heiratsantrag des mächtigen Königs Cairbar ausschlägt. Zusammen mit ihrem Geliebten flüchtet sie in einem kleinen Segelboot übers Meer. Doch Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...


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Petra Hartmann
Weihnachten im Schneeland
Hörbuch
Action-Verlag
Download bei Audible
CD bestellen beim Action-Verlag

WEIHNACHTEN IM SCHNEELAND von Petra Hartmann vereint vier wundervolle Kurzgeschichten für Kinder ab 6 Jahren. Schon die Titel regen die Phantasie der Kleinen an und verleiten zum Schmunzeln und Staunen:
- "Der Reserve-Weihnachtsmann"
- "Die Weihnachts-Eisenbahn"
- "Eine Handvoll Weihnachtssand"
- "Paulchen mit den blauen Augen"



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Petra Hartmann
Ein Prinz für Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-24-9
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Mit dem Schild oder auf dem Schild
- als Sieger sollst du heimkehren oder tot.
So verlangt es der Ehrenkodex des heldenhaften Orh Jonoth. Doch der letzte Befehl seines sterbenden Königs bricht mit aller Kriegerehre und Tradition: "Flieh vor den Fremden, rette den Prinzen und bring ihn auf die Kiesinsel." Während das Land Movenna hinter Orh Jonoth in Schlachtenlärm und Chaos versinkt, muss er den Gefahren des Westmeers ins Auge blicken: Seestürmen, Riesenkraken, Piraten, stinkenden Babywindeln und der mörderischen Seekrankheit ....


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Petra Hartmann
Geschichten aus Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-00-1
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Verwünschte Hexen!
Warum zum Henker muß König Jurtak auch ausgerechnet seinen Sinn für Traditionen entdecken?
Seit Jahrhunderten wird der Kronprinz des Landes Movenna zu einem der alten Kräuterweiber in die Lehre gegeben, und der Eroberer Jurtak legt zum Leidwesen seines Sohnes großen Wert auf die alten Sitten und Gebräuche. Für den jungen Ardua beginnt eine harte Lehrzeit, denn die eigenwillige Lournu ist in ihren Lektionen alles andere als zimperlich ...


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Wovon träumt der Mond?
Hrsg. v. Petra Hartmann & Judith Ott
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-37-2
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Der Mond - König der Nacht und gleichsam Verbündeter von Gut und Böse ... Seit jeher ranken sich Legenden voller Glauben und Aberglauben um sein Licht, das von den einen als romantisch verehrt und von den anderen als unheimlich gefürchtet wird. Seine Phasen stehen für das Werden und Vergehen allen Lebens, er wacht über die Liebenden, empfängt die Botschaften der Suchenden, Einsamen und Verzweifelten und erhellt so einiges, was lieber im Dunkeln geblieben wäre. 39 Autorinnen und Autoren im Alter von 12 bis 87 Jahren sind unserem nächtlichen Begleiter auf der Spur gewesen. In 42 erfrischend komischen, zutiefst nachdenklichen und manchmal zu Tränen rührenden Geschichten erzählen sie die Abenteuer von Göttin Luna und Onkel Mond, von erfüllten und verlorenen Träumen, lassen Perlmuttschmetterlinge fliegen und Mondkälber aufmarschieren. Und wer denkt, dass nur der Mann im Mond zuweilen die Erde besucht, irrt sich! Auch umgekehrt erhält er gelegentlich unverhofften Besuch dort oben.


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Drachenstarker Feenzauber
Herausgegeben von Petra Hartmann
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-28-0
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Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen geben sich in diesem Buch ein Stelldichein.
51 Märchenerzähler im Alter von zwölf bis 76 Jahren haben die Federn gespitzt und schufen klassische und moderne Märchen, lustige, melancholische, weise und bitterböse Erzählungen, so bunt wie das Leben und so unvergesslich wie das Passwort eines verhexten Buchhalters.


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Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension.
Die jungdeutschen Autoren nach 1835.
ibidem-Verlag
ISBN 978-3-89821-958-7
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"Das Junge Deutschland“ - dieser Begriff ist untrennbar verbunden mit dem Bundestagsbeschluss vom 10. Dezember 1835, durch den die Werke der fünf Schriftsteller Heinrich Heine, Theodor Mundt, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg und Heinrich Laube verboten wurden. Das Verbot markierte Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt einer literarischen Bewegung, die erst wenige Jahre davor begonnen hatte. Die Wege der Autoren trennten sich. Und doch gab es auch danach immer wieder Begegnungen und Berührungspunkte.
Petra Hartmann zeichnet die Wege der Verbotenen und ihrer Verbündeten nach und arbeitet Schnittstellen in den Werken der alt gewordenen Jungdeutschen heraus. Sie schildert insbesondere die Erfahrungen der Autoren auf der Insel Helgoland, ihre Rolle in der Revolution von 1848, aber auch die Versuche der ehemaligen Prosa-Schriftsteller, sich als Dramatiker zu etablieren. Irgendwo zwischen Anpassung und fortwährender Rebellion mussten die Autoren ihr neues Auskommen suchen, endeten als gescheiterte Existenzen im Irrenhaus oder als etablierte Literaten, die doch körperlich und seelisch den Schock von 1835 nie ganz verwunden hatten, sie leiteten angesehene Theater oder passten sich an und gerieten nach Jahren unter strenger Sonderzensur beim Publikum in Vergessenheit. Die vorliegende Untersuchung zeigt, was aus den Idealen von 1835 wurde, wie vollkommen neue Ideen - etwa die Debatte um Armut und Bildung - in den Werken der Jungdeutschen auftauchten und wie die Autoren bis zum Ende versuchten, ihr „Markenzeichen“ - ihren Stil - zu bewahren.


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Von Zukunft trunken und keiner Gegenwart voll
Theodor Mundts literarische Entwicklung vom Buch der Bewegung zum historischen Roman
Aisthesis-Verlag
ISBN: 3-89528-390-8
Bestellen beim Aisthesis-Verlag

Theodor Mundt - Schriftsteller, Zeitschriftenherausgeber, Literaturwissenschaftler und Historiker - verdankt seinen Platz in der Literaturgeschichte vor allem dem Umstand, daß seine Veröffentlichungen am 10. Dezember 1835 verboten wurden. Das vom deutschen Bundestag ausgesprochene Verbot, das sich gegen die vermeintlichen Wortführer des "Jungen Deutschland", Heine, Gutzkow, Laube, Wienbarg und eben Theodor Mundt richtete, war vermutlich die entscheidende Zäsur in den literarischen Karrieren aller Betroffenen. Daß sie mit dem schon berühmten Heinrich Heine in einem Atemzug genannt und verboten wurden, machte die noch jungen Autoren Gutzkow, Laube, Mundt und Wienbarg für ein größeres Publikum interessant. Doch während Gutzkow und auch Laube im literarischen Bewußtsein präsent blieben, brach das Interesse an Mundt und seinen Werken schon bald nach dem Verbot fast gänzlich ab. Seine weitere Entwicklung bis zu seinem Tod im Jahr 1861 wurde von der Literaturwissenschaft bislang so gut wie vollständig ignoriert. Diese Lücke wird durch die vorliegende Studie geschlossen. Nachgezeichnet wird der Weg von den frühen Zeitromanen des jungen Mundt bis hin zu den historischen Romanen seines Spätwerks.


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Faust und Don Juan. Ein Verschmelzungsprozeß,
dargestellt anhand der Autoren Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt
ibidem-Verlag
ISBN 3-932602-29-3
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Faust und Don Juan sind die Gipfel der modernen christlich-poetischen Mythologie", schrieb Franz Horn bereits 1805 und stellte erstmalig beide Figuren, speziell den Faust Goethes und den Don Giovanni Mozarts, einander gegenüber. In den Jahren darauf immer wieder als polar entgegengesetzte Gestalten aufgefaßt, treten Faust und Don Juan in den unterschiedlichsten Werken der Literaturgeschichte auf.

Bei Lenau sind sie Helden zweier parallel aufgebauter Versepen, bei Grabbe begegnen sie sich auf der Bühne und gehen gemeinsam zugrunde. Theodor Mundt stellt als Lebensmaxime auf, man solle beides, Faust und Don Juan, in einer Person sein und beide in sich versöhnen.

Anhand der Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt zeichnet Petra Hartmann die Biographien Fausts und Don Juans in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach, einer Zeit, die beide Helden stark prägte und auch für heutige Bearbeitungen beider Stoffe grundlegend ist."

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