Darthula - jetzt auch als eBook
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Enttäuschend. Mit "Kah-Aniel", dem 34. Band der Albenserie "Thorgal", hat die Geschichte offenbar die Talsohle erreicht. Auch der neue, nicht unbedingt uninteressante, aber gewöhnungsbedürftige orientalisch anmutende Stil, in dem das Epos um den Sternensohn und seine Familie sich präsentiert, kann nicht darüber hinweg täuschen, dass es eigentlich kaum etwas zu erzählen gibt in diesem Band. Der Inhalt ist dünn, die Erzählweise erneut durch lange Rückblenden und Vorgeschichten ungeschickt, und die Optik, nun ja, wie gesagt, gewöhnungsbedürftig.
Thorgal ist, nach seinen Abenteuern im Eismeer, auf der Suche nach seinem entführten Sohn Aniel in den Orient gelangt. In einer sehr langen Erzählung erfährt er nun also die Vorgeschichte der "Roten Magier" und macht sich daraufhin auf zur Festung dieser Leute. Währenddessen ist sein Sohn Aniel gar nicht abgeneigt, sich mit den Magiern einzulassen. Er erhält von ihnen Unterricht, genießt die Bildung, die er hier erwirbt, die Aufmerksamkeit und das Lob seines Lehrers. Überhaupt wirkt er erstaunlich frühreif, vor allem, wenn man bedenkt, wie kindlich die doch wesentlich ältere Schwester Lupine in der Parallelserie gezeigt wird. Die Roten wollen Aniels Körper haben, um ihn als Gefäß für die Wiedergeburt ihres Großmeisters zu nutzen.
Die Geschichte ist, wie bereits eingangs erwähnt, durch die unselige Häufung von Vorgeschichten-Erzählungen ziemlich ungeschickt dargebracht und stellt für den Leser eine harte Belastungsprobe dar. Abgesehen davon passiert nicht viel, außer dass Thorgal sich von A nach B begibt und die Festung gerade rechtzeitig erreicht, um das Ritual mitzuerleben.
Immerhin halten sich die sprachlichen Grausamkeiten diesmal in Grenzen, lediglich ein dass/das-Fehler (S. 5), woran man sich wohl heutzutage generell gewöhnen muss, und mal wieder eine Kasus-Verwechslung: "wir laufen in Konotorks ein, dem vorletzten Halt der Schwertboote" (S. 8). Ärgerlich, aber verglichen mit der schwachen Geschichte nur ein Nebenkriegsschauplatz.
Es ist wohl so, dass die Musik des Thorgal-Kosmos inzwischen vollständig in der herausragenden Kriss-de-Valnor-Serie spielt. Und es bleibt zu hoffen, dass Kriss irgendwann endlich wieder in die Hauptserie eintritt und in die schleppende Handlung eingreift. Immerhin ist Aniel auch ihr Sohn.
Fazit: Fade Geschichte, schlecht dargebracht. Schade.
Thorgal 34: Kah-Aniel. Text: Yves Sente, Zeichnungen: Grzegorsz Rosinski. Bielefeld: Splitter, 2014. 48 S., Euro 13,80.
Weitere Thorgal-Abenteuer
Thorgal 31: Der Schild des Thor
Thorgal 32: Die Schlacht von Asgard
Thorgal 33: Schwertboot
Thorgal 34: Kah-Aniel
Thorgal 35: Scharlachrot
Thorgal 36: Aniel
Thorgal 37: Der Eremit von Skellingar
Thorgal 38: Die Selkie
Thorgal 39: Neokora
Thorgal 40: Tupilak
Thorgal 41: Tausend Augen
Thorgal 42: Özurr, der Waräger
Kriss de Valnor 1: Ich vergesse nichts!
Kriss de Valnor 2: Das Urteil der Walküren
Kriss de Valnor 3: Einer Königin würdig
Kriss de Valnor 4: Bündnisse
Kriss de Valnor 5: Rot wie der Raheborg
Kriss de Valnor 6: Die Insel der verlorenen Kinder
Kriss de Valnor 7: Der Berg der Zeit
Kriss de Valnor 8: Der Herr der Gerechtigkeit
Lupine 1: Raïssa
Lupine 2: Die abgeschnittene Hand des Gottes Tyr
Lupine 3: Das Reich des Chaos
Lupine 4: Crow
Lupine 5: Skald
Lupine 6: Die Königin der Schwarzelfen
Lupine 7: Nidhöggr
Thorgals Jugend 1: Die drei Schwestern
Thorgals Jugend 2: Das Auge Odins
Thorgals Jugend 3: Runa
Thorgals Jugend 4: Berserker
Thorgals Jugend 5: Slive
Thorgals Jugend 6: Der Drakkar aus dem Eis
Thorgals Jugend 7: Blauzahn
Thorgals Jugend 8: Die zwei Bastarde
Thorgals Jugend 9: Die Tränen der Hel
Thorgals Jugend 10: Sydönia
Thorgals Jugend 11: Grym
Thorgal Saga: Adieu, Aaricia
Thorgal Saga: Wendigo
Thorgal Saga: Shaigan
Thorgal Saga: Frost und Feuer
© Petra Hartmann
Reportage, Satire, Augenzeugenbericht, Literatur und Zeitungsartikel in einem, das ist "Das Domfest von 1848", eine Sammlung von sieben Zeitungsbeiträgen, in denen Georg Weerth in der Neuen Rheinischen Zeitung (18. August - 31. August 1848) aus Köln berichtet.
Keine ganz leichte Aufgabe, wie schon zu Beginn feststand. 600 Jahre nach Grundsteinlegung des riesenhaften Sakralbaus, dessen Fertigstellung sich nun der "Dombauverein" auf die Fahnen geschrieben hatte, gab es tatsächlich Grund zum Feiern. Dank eines privisorischen Holzdachs stand erstmals in der 600-jährigen Baugeschichte fast der gesamte Kirchenbau für eine Messe zur Verfügung. Der Domverein hatte eine Menge an Spenden gesammelt, um das riesge "nationale" Projekt fortzuführen. Doch nun, im Revolutionsjahr, im Jahr, als in der Paulskirche das erste frei gewählte deutsche Parlament zusammentrat, ein solches Fest? Schon die Einladung an den preußischen König hatte für Unmut gesorgt. Und doch kam man an dem mächtigsten Mann Deutschlands nicht vorbei. Die Lösung: Die Kölner luden zugleich als zweiten Ehrengast den soeben neu ernannten Reichsverweser Erzherzog Johann von Österreich, also einen durch die Paulskirche legitimierten Volksvertreter ein, sowie die Mitglieder der der deutschen Nationalversammlung, allen voran Heinrich von Gagern, deren ersten Präsidenten .
Auch keine ganz leichte Aufgabe für den Berichterstatter Georg Weerth. Seine Zeitung weigerte sich nämlich, über das erste Zusammentreffen des Preußenkönigs mit Erzherzog Johann im politischen Teil zu berichten. Da man das Ereignis aber nicht ganz totschweigen und das Feld völlig der Konkurrenz, der "Kölnischen Zeitung" überlassen wollte, verwies man die Aufgabe ans Feuilleton, an den Humoristen. Was auch zur Folge hatte, dass die Berichte erst mit einiger Verspätung erschienen. Das Fest war bereits am 16. August beendet. Weerths erster Artikel erschien am 18. August, und da nicht ale Ausgaben seines Blattes einen Feuilletonteil besaßen, dauerte es fast zwei Wochen, bis die Leser endlich auch den letzten der sieben Berichte erhielten.
Eine Heine'sches Reisebild von Georg Weerth
Weerth macht aus dem (tages-)politischen Ereignis einen literarischen Text. Das Vorbild der "Reisebilder" Heinrich Heines und vor allem dessen Epos' "Deutschland. Ein Wintermärchen" ist unverkennbar. Schon der Auftakt macht deutlich, dass es hier um alles andere als um einen drögen Faktenbericht geht:
"Große Tage liegen hinter uns. Tage, groß wie die Welt, groß wie der Dom. Erhabne Erinnerungen lassen sie zurück und manchen unangenehmen Schnupfen. In der That, die Kölner können sagen, daß sie für ihren König zwar nicht in's Feuer gegangen seien, wohl aber in's Wasser."
Geschildert wird das furchbare Regenwetter, der Jubel des Volkes, das dem Preußischen Monarchen alles verzieh, als er nach einem tüchtigen Tunk die "Nagelprobe" machte, vor allem das Festessen im Saal "Gürzenich". Was gibt es nicht alles zu spotten über die Zusammenkunft in diesem Saal. Die unterschiedlichen Landsmannschaften, politischen Haltungen und Grade an Informiertheit der Besucher bieten Aufhänger für zahlreiche Pointen, und erst recht die offizielle Speisekarte, in die man der Einfachheit halber auch die Programmpunkte eingefügt hat. So findet sich zwischen "Westerwalder Ochsen Rücken" und "Westphälischer Schinken mit Saladbohnen" ein "Festlied von Inckermann", und der Ich-Erzähler kann seinen unwissenden Tischnachbarn viel Wissenswertes über diese nahrhafte Speise aufbinden.
Traumszene im nächtlichen Kölner Dom
Als krönenden Abschluss schildert Weerth im siebten Beitrag eine Traumszene aus dem nächtlichen Dom, mit der er sich nun vollends in die Nachfolge des nur vier Jahre zuvor erschienenen Wintermärchens mit seinen Dom- und Barbarossa-Träumen begibt. Hier sind es allerdings nicht die Heiligen drei Könige wie bei Heine, sondern Maria von Medici und der Heilige Christopherus, die mit dem Autor über Kaiser Barbarossa und die deutsche Einheit, über Revolutionen und Journalismus diskutieren bzw. streiten. Ein furchtbarer Fluch gegen die respektlose Presse seitens des Heiligen, ein karnevalesker Prozessionszug der prominenten Gäste des Domnbaufestes und schließlich ein Glockenschlag, der das Ende der Geisterstunde verkündet, beschließen Weerths Schilderungen.
Hilfreiches Nachwort von Bernd Füllner
Das Büchlein enthält ein Personenverzeichnis und ein Nachwort von Bernd Füllner, in dem der historische und literarische Hintergrund des Textes näher beleuchtet wird. So ist das Büchlein auch für Leser geeignet, die sich bisher nicht oder nur wenig mit Georg Weerth und seiner Zeit auseinander gesetzt haben. Das schmale Taschenbuch enthält darüber hinaus historische Illustrationen aus der Zeit des Dombaus und des Festes, hat also auch optisch einiges zu bieten. Insgesamt ist es eine sehr schön gestaltete Ausgabe eines literarischen Werkes, das es verdient hat, wieder zurück ins Bewusstsein gerufen zu werden.
Fazit: Ein hochinteressanter, sehr humorvoller Text mit ernstem Hintergrund, dargeboten in einer sehr ansprechenden Ausgabe. Unbedingt empfehlenswert.
Georg Weerth: Das Domfent von 1848. Hrsg. und mit einem Nachwort versehen von Bernd Füllner. Bielefeld: Aisthesis Verlag, 2014. 92 S., Euro 12,50.
© Petra Hartmann
Kalosh Çeliku, albanischer Lyriker, in Mazedonien beheimatet, hat mit "Das boheme Mädchen gibt meinen Büchern die Brust" einen sehr lebensvollen, mediterran anmutenden Gedichtband veröffentlicht. Als Übersetzer fungierte sein Sohn Arbër Çeliku.
Es ist ein Gedichtband, der sehr harmonisch und in sich geschlossen wirkt. Çeliku hat nur wenige Themen, eigentlich nur eines: Ein Dichter unter der Platane, zwei Krüge Wein, ein Mädchen, man hat Sex miteinander, wieder ein Dichter-Ich unter der Platane, ein Mädchen, Brüste, Wein, die Platane, wieder die Frau, die zugleich Sexualität und die Poesie verkörpert. "Durst unter den Weinbergen" etwa, ein Gedicht, das in Skopje spielt, lautet:
"Das boheme Mädchen kam an die Platane
Mit zwei Krügen Wein. Reicher Ertrag
Ich hatte auf sie längst unter dem Schatten gewartet,
Krüge voller Wein entleerend. Kannen
Und den Schimmel durch Bit-Bazar sattelnd
Verrückt und durstig unter den Büchern.
Das boheme Mädchen kam zur Platane
Und hat mich mit Krügen Wein heiß gemacht
Feuer, das auch der Wein der Weinberge des Vaterlands
nicht löschen kann. Der Vadar ..."
[Bit-Bazar = Markt in Skopje; Vardar= Fluss, der durch Skopje fließt]
Ein sehr knapp bemessenes Personal also, ein sparsam gehaltenes Vokabular, mit dem der Dichter seinen Kosmos ausspannt. Dennoch oder gerade deshalb haben diese Gedichte eine sehr lebensvolle, lebensfrohe Ausstrahlung und erinnern ein wenig an die anakreontischen Lieder der späten griechischen Antike. Wein, Weib und Gesang, dazu die unvermeidliche sokratische Platane, unter die sich philosophische Geister seit jeher zurückzogen vor dem kleinlichen Gezänk und Besitz der Welt, das hat durchaus eine gewisse Weisheit und mutet an wie kostbare, uralte Gedichtfragmente, irgendwo auf Papyrusfetzen im Wüstensand gefunden und liebevoll restauriert, ein kurzes Aufblitzen der Lebensfreude einer vergangenen Epoche, die Restauratoren und Übersetzer doch niemals völlig zu einem Ganzen zusammenfügen und wiederbeleben können. Die Kürze der Gedichte und die häufige Verwendung von drei Punkten am Gedichtende oder auch manchmal mittendrin verstärken diesen Eindruck noch.
Kritisch anmerken muss man allerdings, dass die Gedichte und das Thema für einen vollständigen Gedichtband ein wenig zu "dünn" daherkommen. Çeliku kennt nur diesen einen Ton, dieses eine Lied. Selbst wenn sich dazwischen manchmal ein allgemeines Gegrummel gegen die Regierung erhebt oder gegen Leute, die sich über den "nutzlos" herumliegenden Dichter echauffieren, am Ende bleibt es doch bei einer Platane, zwei Krügen Wein und einem Mädchen. Das trägt keinen ganzen Gedichtband. Lieber wäre es mir gewesen, fünf bis zehn dieser Gedichte in einer Auswahl albanischer Dichtung des 21. Jahrhunderts zu lesen. So ist das Buch trotz seiner nur knapp 70 Lyrikseiten einfach etwas zu dick für den Inhalt. Eine gewissene Monotonie macht sich breit.Çeliku mag sich mit seiner Platane und zwei Krügen Wein darüber hinwegtrösten und die Mädchen weitergenießen ...
Außerordentlich sind auf jeden Fall das Titelbild und die Gestaltung des gesamten Bandes gelungen. Wie man überhaupt anmerken muss, dass der Pop-Verlag sehr schöne Bücher macht.
Fazit: Lebensfrohe, anakreontische Lieder von einem, der nicht dazugehören muss und es sich mit etwas Wein und bohemen Mädchen genug sein lässt. Sehr warm, anarchisch, manchmal etwas zur Monotonie neigend. Aber durchaus lesenswert.
Kalosh Çeliku: Das boheme Mädchen gibt meinen Büchern die Brust. Gesammelte Gedichte. Aus dem Albanischen übersetzt von Arbër Çeliku. Hrsg. v. Uli Rothfuss. Ludwigsburg: Pop, 2012. 85 S., Euro 14,80.
© Petra Hartmann
Luisa Weinstrauß, Musiklehrerin und Mörderjägerin, hat einen neuen Fall: Autorin Andrea Tillmanns lässt die Zülpicherin erneut ermitteln. "Mörderische Saitensprünge" heißt ihr zweites Abenteuer. Und diesmal ist Luisa live mit dabei, als das Opfer stirbt.
Mitten in der Nacht klingelt das Telefon der nicht mehr ganz jungen Musiklehrerin. Eine bekannte Gitarrenspielerin ist dran, die nur noch: "...isa ...ilf ...mir ..." röcheln kann. Alle Hilfe kommt zu spät: Marianne Schneider-Winterthur ist tot, als der Rettungswagen eintrifft, vergiftet mit Blauem Eisenhut, einer einheimischen Giftpflanze. War es Mord? Hätte vielleicht eine ehrgeizige Kollegin ein Interesse, die Ausnahmekünstlerin zu beseitigen, um selbst das geplante Konzert auf der Landesgartenschau bestreiten zu können? Oder hat Marianne tatsächlich erste Anzeichen von Rheuma an sich festgestellt und wollte sich mit der Pflanze entweder selbst kurrieren oder aus dem Leben befördern? Luisa kann sich letzteres nicht vorstellen. Als sie Mariannes Arbeitszimmer durchsucht, wird sie von deren Mann erwischt, der prompt die Polizei ruft und Luisa verhaften lässt. Aber Luisa gibt nicht auf. Immerhin hat sie eine Spur: Mariannes extravagante Konzertgitarre ist verschwunden, eine Sonderanfertigung in Grün, mit der viele Mariannes kometenhaften Aufstieg verbinden ...
Wie bereits in "Der Tote am Zülpicher See" wird man in diesem Krimi Action und Prügelszenen oder dramatische Verfolgungsjagden vergebens suchen. Luisa Weinstrauß ist nicht die Heldin für Stunts und Gewalttätigkeiten. Stattdessen erlebt man eine sensibel gezeichnete, überzeugende Frau mittleren Alters, die keine große Musikerkarriere mehr zu erwarten hat und diverse Schülern im Umgang mit unterschiedlichen Instrumenten unterrichtet. Die Psychologie der einzelnen Charaktere, musikalische Hintergründe und die Landesgartenschau, die im ersten Abenteuer Luisas bereits eine große Rolle gespielt hat, machen diesen Krimi zu etwas Besonderem.
Ein wenig schade ist es, dass der mürrische Kommissar Stockmann, der der Heldin bei ihrem ersten Fall das Leben schwer gemacht hat, nun den Ruhestand genießt. Als offizielle "musikalische Beraterin" des sympathischen Polizisten Müllerjan ist es für die Musiklehrerin meines Erachtens ein wenig zu einfach, an Informationen aus den Polizeiermittlungen heranzukommen. Also, ein Wunsch für den dritten Fall der Zülpicherin: "Bitte ein neues Ekel für Luisa."
Fazit: Spannender Lokalkrimi mit musikalischem Hintergrund und Gartenschau-Ambiente. Lesenswert nicht nur für Zülpicher.
Andrea Tillmanns: Mörderische Saitensprünge. Luisa Weinstrauß' zweiter Fall. Ein Eifel-Krimi. Nittendorf: Wurdackverlag, 2014. 200 S., Euro 9,95.
© Petra Hartmann
Mit einer Delphintherapie (die Autorin bevorzugt sympathischerweise die Ph-Schreibweise) der besonderen Art befasst sich Sabine Kosubek in ihrem Jugendbuch "Unter dem Delphinmond". Auf einer Insel im Mittelmeer soll die elfjährige Babsi geheilt werden. Was Ärzte und Psychologen nicht vermögen, liegt nun in den Flossen der klugen Delphindame Destiny.
Seit einem Verkehrsunfall, bei dem ihre Eltern starben, spricht Babsi nicht mehr. Die damals Fünfjährige hatte den Unfall zwar körperlich unbeschadet überlebt, doch seitdem kann sie sich nur noch schriftlich oder durch Zeichensprache verständigen. Ihre Adoptivfamilie - die Paten Doro und Andy sowie deren Sohn Micha - lassen nichts unversucht, doch inzwischen scheint klar, dass Babsis Stummheit endgültig ist. Da taucht plötzlich eine geheimnisvolle eMail auf, in der die Familie auf eine Insel im Mittelmeer aufmerksam gemacht wird. Billig ist die Sache nicht, doch der Versuch ist auch die letzten Ersparnisse wert. Als die Sommerferien beginnen, sitzen die vier im Flieger nach Pearl's Island.
Die Geschichte beginnt "eigentlich" wie ein realistisches Jugend-Abenteuer, das im Hier und Jetzt spielt. Erst nach fast der Hälfte des Buches wird klar, dass dieses Pearl's Island "nicht von dieser Welt" ist und dass es mit der Insel eine ganz eigene, magisch-mythologische Bewandtnis hat. Ein Jahrtausende alter Fluch und Najaden, die so ganz anders sind als die freundlichen Meerjungfrauen, die man sonst mit dem Mittelmeer in Verbindung bringt, spielen eine große Rolle, und im Hintergrund zieht Delphinin Destiny die Fäden, die ihrem Namen "Schicksal" alle Ehre macht.
Wer sich auf dieses phantastische Element einlassen mag und nicht stattdessen eine detailgenaue Beschreibung einer Delphintherapie lesen möchte, erhält ein spannendes Jugendabenteuer mit einer besonderen Heldin und einer gehörigen Portion urzeitlichen Mythenzaubers. Ein Abenteuer, das sich gut am Mittelmeerstrand auf sonnigen Inseln lesen lässt, oder ersatzweise auch für Daheimgebliebene ein wenig Urlaubsstimmung aufkommen lässt.
Fazit: Spannend, phantastisch und flüssig geschrieben. Wenig Therapie, dafür gibt es böse Najaden und eine magische Perle. Lesenswert.
Sabine Kosubek: Unter dem Delphinmond. Leipzig: Merquana-Verlag, 2013. 150 S., Euro 12,95.
© Petra Hartmann
Seewind, Möwenschreie, die gruseligen Figuren eines Inselkünstlers und ein düsteres Geheimnis: "Gegen die Gezeiten" von Mia Salberg hat alles, was ein maritimer Mystery-Roman braucht, um Lesern Meeresstimmung und Gänsehaut gleichermaßen zu bescheren.
Ella, die jugendliche Heldin des Buches, wird wegen ihres Asthmas auf die schottische Insel Burron "verbannt". Von dort stammt ihre verstorbene Mutter, und ihr Vater hielt es für eine gute Idee, die Tochter endlich auch einmal mit diesem Teil der Familie bekannt zu machen. Allerdings fühlt sich Ella alles andere als willkommen. Liegt es nur daran, dass ihre Mutter die Insel verlassen hat, um auf dem Festland Karriere als Sängerin zu machen? Oder hat sie noch einen wesentlich schlimmeren Verrat begangen? Und wieso kann sie im Inselmuseum plötzlich Inschriften sehen, wo andere Touristen einfach nur wirre Linien erkenne können?
Ella stößt auf eine Mauer des Schweigens und der Ablehnung. Vor allem fürchtet sie sich vor dem verrückten Marius, einem Künstler, der aus Wrackholz und angespültem Müll grauenhafte Figuren erschafft. Ihr einziger Lichtblick ist der junge Luke, der mit seinem Boot ihre einzige Verbindung zum Festland darstellt und sie mehr als einmal aus brenzligen Situationen rettet. Aber auch Luke verschweigt etwas vor ihr ...
Der Roman lebt vor allem durch seine düstere Atmosphäre und die gut gelungene Darstellung einer schroffen Felseninsel, die Wind und Wetter trotzt und ein Geheimnis hütet. Sehr sorgfältig und mit viel Liebe zum Detail sind die einzelnen Charaktere gezeichnet. Ob das Ella selbst ist, mit ihrer Angst und ihrem Trotz und ihrem sehr gut nachvollziehbaren Frust, ausgerechnet auf diese Insel am Arm der Welt verbannt zu sein, während ihre Mitschülerinnen sich in Ferienparadiesen aalen. Oder auch der freundliche und zuverlässige Seemann Luke, der nicht so recht weiß, ob er nun mit dieser Ella Kontakt haben sollte, und zwischen Freundschaft, Hilfsbereitschaft und schroffer Ablehnung hin und her schwankt. Oder die verschiedenen skurrilen Inselbewohner, vom tragischen Marius über die biedere und sehr bestimmte Tante Ellas bis hin zur hochherrschaftlichen Großmutter.
Sehr stimmungsvoll und faszinierend sind auch die eingestreuten Sagen und Legenden aus der Urzeit der Insel. Man kann sich den unter diesen Bedingungen herangewachsenen Menschenschlag und seine Denkweise sehr gut verstellen.
Fazit: Ein spannender, sehr atmosphärischer Roman, wie geschaffen als Begleiter für einen stürmischen Nordseeurlaub. Bitte mehr davon.
Mia Salberg: Gegen die Gezeiten. Berlin: Ueberreuter, 2014. 34 S., Euro 14,95.
© Petra Hartmann
Ursula Schmid-Spreer hat mich für den "Tempest" interviewt und mir ein paar Fragen zu Bloggen über Bücher gestellt. Unter dem Titel "Lesen ist für mich eine Leidenschaft" sind jetzt Antworten erschienen. Außer mir hat sie noch drei weitere Bloggerinnen befragt. Mit von der Partie waren Birthe, Susanne Matiaschek und Jasmin Krieger, eine sehr interessante Zusammenstellung mit zum Teil sehr unterschiedlichen Antworten. Unter anderem ging es darum, wie wir überhaupt auf die Idee gekommen sind zu bloggen, wie ein Tag im Leben einer Buchbloggerin aussieht, nach welchen Kriterien wir Bücher besprechen und was unsere Lieblingsbücher sind,
Das Interview ist im Juni-Tempest erschienen. Den kostenlosen Newsletter bekommt ihr auf der Seite www.autorenforum.de
Zum Juni-Tempest 2014 gehts hier lang:
https://www.autorenf...06-20-juni-2014
Was verbirgt sich hinter dem Tor des Krkt-jinn und warum verliert der Planet Light Lady seine Schwerkraft? Kann die Heimat der Regenbogenkatzen noch gerettet werden? Gibt es das sagenhafte Tier der Unordnung wirklich? Sind die irrsinnigen Prophezeiungen über das Wiedererwachen des unheiligen Urgottes Chthonio möglicherweise doch ernst zu nehmen? Und ist wirklich jeder dem Tod geweiht, der der Wurzel allen Übels begegnet?
Das Universum hat viele Wunder hervorgebracht, aber keines ist größer als das Leben. Ein paar der ungewöhnlichsten Lebewesen aller Welten sind in diesem intergalaktischen Bestiarium zu finden. Thomas Hofmann und Petra Hartmann haben sie aufgespürt.
Buch-Infos:
Das intergalaktische Bestiarium. Text: Petra Hartmann / Zeichnungen: Thomas Hofmann. Neustadt in Sachsen: Edition Dunkelgestirn, Mai 2025. 180 Seiten.
Reichhaltig mit Illustrationen von Thomas Hofmann versehen, zu denen die Texte von Petra Hartmann verfasst wurden. Gebunden in blaues Leinen, mit Leseband, silberner Prägung auf dem Buchrücken und Schutzumschlag. Versehen mit den Signumklischees der Autoren, nummeriert und auf 100 Exemplare limitiert. 32,90 Euro.
Ein Indianer taucht in dem verschlafenen Küstenstädtchen Kitty Hawk auf. Die Witwe Murdoch ist überzeugt, dass der Fremde ein Kundschafter ist und bald seine roten Spießgesellen zum Morden und Plündern mitbringen wird. Doch Junger Adler hat andere Pläne. Er träumt vom Fliegen und wartet auf das Eintreffen zweier verrückter Fahrradhändler.
Karl-May-Fans kennen Junger Adler bereits aus dem Roman Winnetous Erben. Die Vorgeschichte zu diesem Buch wird nun von Petra Hartmann erzählt.
Buch-Infos:
Petra Hartmann: Das Herz des Donnervogels
Band 18, Abenteuer-Roman
Exklusive Sammler-Ausgabe
Seiten: 282
Taschenbuch
VÖ: April 2023
2. Auflage: April 2024.
Künstler: MtP-Art (Mario Heyer)
Künstler (Innenteil): MtP-Art (Mario Heyer)
Preis: 12,95 Euro
Das E-Book ist zum Preis von Euro 3,99 erhältlich.
Unter anderem bei Amazon
oder direkt beim Blitz-Verlag.
Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Widar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus ...
Es ist eine schaurige Welt, in der sich die junge Walküre behaupten muss. Doch Valkrys wäre keine echte Falkin, wenn sie einem Kampf aus dem Weg gehen würde. Todesmutig und mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor stürzt sie sich in die Begegnungen mit Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfen, Berserkern, Hexen, Meerungeheuern und dem furchtbaren Totenschiff Naglfari.
Petra Hartmann: Falkenblut.
Sibbesse: Hottenstein, 2020.
Broschiert, 247 S., Euro 11.
ISBN 978-3935928991
Bestellen im Hottenstein-Verlags-Shop
Bestellbar unter anderem bei Amazon
Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren. Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist - und gelegentlich fies!
Die Autoren: Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.
Herausgeber: Petra Hartmann, Frank G. Gerigk
Sprecher: Tim Schmidt
Blitz-Verlag
Ungekürzte Lesung
mp3-Download
611 Minuten, 495.91 MB
9783991093435
Zu bestellen unter anderem bei Thalia oder bei Amazon.
Meerprinzessin Nestis und ihre Freunde sind sauer: Lehrer Seestern meint, dass laute Haifischmusik nichts für Kinder ist. Und der Kronrat stimmt ihm zu. Deshalb bekommt die Band »Ølpæst« Auftrittsverbot in der gesamten Nordsee. Doch plötzlich ist deren Musik überall zu hören: Ein Piratensender strahlt die Hits der Knorpelfischgang lautstark aus.
Als eine hochexplosive Kugelmine über dem blauen Glaspalast im Meer dümpelt und ein führungsloser Öltanker in die Nordsee einfährt, droht eine wirkliche Ölpest. Gelingt es den Meerkindern, ein Unglück zu verhindern?
Petra Hartmann: Nestis und die verbotene Welle. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Voraussichtlich ab Juni 2017 erhältlich.
Buch-Infos: ca. 152 Seiten, 14,2 x 20,6 cm, Hardcover, zahlreiche s/w-Illustrationen, mit Fadenheftung, Euro 14,90, ISBN 978-3-977066-00-1
Bestellen beim Verlag Monika Fuchs.
Bestellen bei Amazon.
Demantin, der junge König von Antrium, liebt die griechische Königstochter Sirgamot. Doch ihr Vater ist strikt gegen die Hochzeit. Immerhin ist Sirgamot erst zwölf Jahre alt. So zieht Demantin in die Welt, um Ruhm zu erwerben, den Namen seiner Geliebten durch seine Taten zu verherrlichen und sich dem griechischen König als Schwiegersohn zu empfehlen. Er besteht heldenhafte Kämpfe, erwirbt sich die Freundschaft der Königin und des Königs von England und besiegt ein schauriges Meerweib. Letzteres allerdings erweist sich als verhängnisvoll. Denn die sterbende Unholdin verflucht Demantin und prophezeit, dass seine Geliebte mit dem üblen König Contriok verlobt werden soll. Kann Demantin noch rechtzeitig zurückkehren, um die Hochzeit zu verhindern?
Berthold von Holle / Petra Hartmann: Demantin. Ein Ritter-Epos
128 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 9-78-3-940078-34-6
8,95 EUR
Gayol, der Sohn des ungarischen Königs, hat in jugendlichem Übermut den alten Hofmarschall seines Vaters zum Wettkampf herausgefordert und eine peinliche Niederlage erlitten. Aus Scham flüchtet er und gerät ins Reich des deutschen Kaisers, wo er unerkannt unter dem Namen Crane (Kranich) eine Stellung als Kämmerer annimmt und bald sehr beliebt ist. Doch als der Fremde und die Kaiserstochter einander näher kommen und Hofbeamten Unzucht und eine unstandesgemäße Liebschaft wittern, beginnt eine schwere Zeit für Königssohn und Kaiserstochter. Kann Gayol sich auf die Treue Acheloydes verlassen? Und kann die lebensbedrohliche Krankheit der Prinzessin noch geheilt werden?
Berthold von Holle / Petra Hartmann: Crane. Ein Ritter-Epos
84 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 978-3-940078-48-3
6,95 EUR
Ein rasender Bischof auf dem Rennstieg.
Wegweiser, die sich wie von Geisterhand drehen.
Jäger in Todesangst.
Bierkutscher mit unheimlicher Fracht.
Ein stammelnder Mönch,
der plötzlich zum brillanten Redner wird.
Sollte da Hödeken seine Hand im Spiel haben?
Sagen um einen eigenwilligen Geist
aus dem Hildesheimer Land,
frisch und frech nacherzählt
von Petra Hartmann.
Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken!
Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.
101 S., Euro 7,95.
ISBN 978-3-940078-37-7
Deutschland in den 1830er-Jahren: Für Handarbeit, arrangierte Ehe und Kinderkriegen hat die junge Bürgermeistertochter wenig übrig. Stattdessen interessiert sie sich für Politik und Literatur und greift sehr zum Leidwesen ihres Vaters selbst zur Feder, um flammende Texte für die Gleichberechtigung der Frau und die Abschaffung der Monarchie zu verfassen. Angestachelt von der revolutionären Stimmung des Hambacher Festes versucht sie, aus ihrem kleinbürgerlichen Dasein auszubrechen und sich als Journalistin zu behaupten. Gemeinsam mit ihrer großen Liebe verschreibt sie sich dem Kampf für ein freies, geeintes Deutschland und schlägt den Zensurbehörden ein Schnippchen. Die Geheimpolizei ist ihnen jedoch dicht auf den Fersen, und die junge Journalistin begeht den verhängnisvollen Fehler, ihre Gegner zu unterschätzen
Petra Hartmann: Freiheitsschwingen
Personalisierter Roman
München: Verlag Personalnovel, 2015
ca. 198 Seiten. Ab Euro 24,95.
(Einband, Schriftart und -größe, Covergestaltung etc. nach Wahl.)
Bestellen unter:
www.tinyurl.com/Freiheitsschwingen
Wer ist der bleiche Jüngling im Verlies unter der Klippenfestung? Prinzessin Thia will ihn retten. Doch wer Timurs Ketten bricht, ruft Tod und Verderben aus der Tiefe hervor. Als der Blutmond sich über den Horizont erhebt, fällt die Entscheidung ...
Beigaben:
Nachwort zur Entstehung
Original-Erzählung von Karoline von Günderrode
Autorinnenbiografien
Bibliografie
Petra Hartmann: Timur
Coverillustration: Miguel Worms
Bickenbach: Saphir im Stahl, 2015.
ISBN: 978-3-943948-54-7
Taschenbuch, 136 S.
Euro 9,95
Ein Roman-Experiment mit ungewissem Ausgang: Ulf (Magisterstudent unbekannter Fachrichtung), stammt aus einem Dorf, das mehrmals jährlich überschwemmt wird. Zusammen mit Pastor Dörmann (Geistlicher unbekannter Konfession) und Petra (Biografin ohne Auftrag) überlegt er, was man dagegen tun kann. Als ein vegetarisches Klavier die Tulpen des Gemeindedirektors frisst und das Jugendamt ein dunkeläugiges Flusskind abholen will, spitzt sich die Situation zu. Nein, Blutrache an Gartenzwergen und wütende Mistgabelattacken sind vermutlich nicht die richtigen Mittel im Kampf für einen Deich ...
Mal tiefgründig, mal sinnlos, etwas absurd, manchmal komisch, teilweise autobiografisch und oft völlig an den Haaren herbeigezogen. Ein Bildungs- und Schelmenroman aus einer Zeit, als der Euro noch DM und die Bahn noch Bundesbahn hieß und hannöversche Magister-Studenten mit dem Wort "Bologna" nur eine Spaghettisauce verbanden.
Petra Hartmann:
Ulf. Ein Roman-Experiment in zwölf Kapiteln.
eBook
Neobooks 2015
Euro 2,99
Erhältlich unter anderem bei Amazon
Ein Tempel in der Wüste. Heilige Männer, die sich dem Dienst des Feuervogels geweiht haben. Ein Hirtenjunge, der seinem Traum folgt. Aber wird der alte und kranke Phönix wirklich zu neuem Leben wiederauferstehen, wenn der Holzstoß niedergebrannt ist? Eine Novelle von Idealen und einer Enttäuschung, die so tief ist, dass kein Sonnenstrahl je wieder Hoffnung bringen kann.
Petra Hartmann:
Vom Feuervogel. Novelle.
Erfurt: TES, 2015.
BunTES Abenteuer, Heft 30.
40 Seiten, Euro 2,50 (plus Porto).
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eBook:
Neobooks, 2015.
Euro 1,99.
Unter anderem bei Amazon
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Endlich Sommerferien! Nestis und ihre Freunde freuen sich auf sechs Wochen Freiheit und Abenteuer. Doch ausgerechnet jetzt verhängt der Kronrat ein striktes Ausgehverbot für alle Meerkinder. Denn in der Nordsee treibt plötzlich ein furchtbares “Phantom† sein Unwesen. Möwen, Lummen und Tordalke werden von einem unheimlichen Schatten unter Wasser gezerrt und verschwinden spurlos.
Nestis beschließt, den Entführer auf eigene Faust zu jagen. Als ein Dackel am Strand von Achterndiek verschwindet, scheint der Fall klar: Die gefürchteten “Hafenpiraten" müssen dahinter stecken. Zusammen mit ihrem Menschenfreund Tom wollen die Meerkinder der Bande das Handwerk legen ...
Petra Hartmann: Nestis und die Hafenpiraten
Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014
ISBN 978-3-940078-84-1
14,90 EUR
Leseprobe unter
Weihnachten im Potte †¦
†¦ ist so vielfältig wie die Menschen, die dort leben. Und deshalb findet sich auf diesem Bunten Teller mit 24 Hildesheimer Weihnachtsgeschichten für jeden etwas: romantische Erzählungen und freche Gedichte, Erinnerungen an die Nachkriegszeit, Geschichten von neugierigen Engeln, eifrigen Wichteln und geplagten Weihnachtsmännern. Der Huckup und die »Hildesheimer Weisen« fehlen auch nicht. Was es aber mit dem Weihnachtswunder an der B6 auf sich hat, erfahren Sie auf Seite 117. - Greifen Sie zu!
Petra Hartmann & Monika Fuchs (Hrsg.): Blitzeis und Gänsebraten. Hildesheimer Weihnachtsgeschichten.
Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.
144 Seiten | 12 x 17 cm | Paperback |
Samstag, 1. August: Lesung auf dem Kinderfest im Rhüdener Freibad, Wilhelm-Busch-Straße 1, 38723 Seesen – OT Rhüden. Beginn: 15 Uhr. Ich lese voraussichtlich aus "Nestis und die verschwundene Seepocke" vor.
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Wonnes Welt (3)Petra Hartmann, Jahrgang 1970, wurde in Hildesheim geboren und wohnt in Sillium. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft in Hannover. Auf den Magisterabschluss folgten die Promotion mit einer Doktorarbeit über den jungdeutschen Schriftsteller Theodor Mundt und ein zweijähriges Volontariat bei der Neuen Deister-Zeitung in Springe. Anschließend war sie dort fünf Jahre Lokalredakteurin. Ferner arbeitete sie für die Leine-Zeitung in Neustadt am Rübenberge, die Nordsee-Zeitung in Bremerhaven, die Neue Presse in Hannover und die Volksstimme in Gardelegen. Derzeit ist sie bei der Goslarschen Zeitung beschäftigt.
Als Schriftstellerin liebt sie vor allem das fantastische Genre. Sie verfasst hauptsächlich Fantasy und Märchen. Bekannt wurde sie mit ihren Fantasy-Romanen aus der Welt Movenna. Mit den Abenteuern der Nordsee-Nixe Nestis legte sie ihre erste Kinderserie vor. Sie errang mit ihren Geschichten dreimal den dritten Platz bei der Storyolympiade und wurde 2008 mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet.
Leserunde zu "Darthula, Tochter der Nebel" auf Lovelybooks. Mit Autorin Petra Hartmann und Cover-Künstler Miguel Worms: http://www.lovelyboo...nde/1201913120/
Leserunde auf Lovelybooks zu "Nestis und die verschwundene Seepocke": Mit Autorin Petra Hartmann und Verlegerin Monika Fuchs:
http://www.lovelyboo...nde/1166725813/
Leserunde auf Lovelybooks zu "Mit Klinge und Feder": Mit den Autorinnen Linda Budinger, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl: http://www.lovelyboo...nde/1156671163/
Leserunde zu "Falkenblut" auf Lovelybooks: https://www.lovelybo...263/2687604262/
Bücher
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.
"Nestis und die verbotene Welle. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.
Mini-Buch
"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.
eBooks
"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.
Hörbuch
"Eine Hand voll Weihnachtssand." In: Petra Hartmann: "Weihnachten im Schneeland". Gelesen von Karin Sünder. Mit Musik von Simon Daum. Essen: Action-Verlag, 2010. (mp3-Download und CD-ROM)
Beiträge zu Anthologien
"Weihnachtssand für Helgoland." In: "Wenn die Biiken brennen. Phantastische Geschichten aus Schleswig-Holstein." Hrsg. v. Bartholomäus Figatowski. Plön: Verlag 71, 2009. S. 163-174.
Buch
Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. 101 S., Euro 7,95. ISBN 978-3-940078-37-7. Unter anderem erhältlich bei Amazon.
Hörbuch
Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. 2 CD. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Euro 14,95. ISBN: 978-3940078414. Unter anderen erhältlich bei Amazon.
eBook
Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.
Geschichten
Das Wagenrennen auf dem Rennstieg. In: Hildesheimliche Autoren e.V.: Hildesheimer Geschichte(n). Ein Beitrag zum 1200-jährigen Stadtjubiläum. Norderstedt: Book on Demand. 196 S., Euro 9,99. ISBN 978-3734752698. Unter anderem erhältlich bei Amazon.
Die glücklose Hasenjagd. In: MVP-M. Magazin des Marburger Vereins für Phantastik. Marburg-Con-Ausgabe. Nr. 19b. S. 36-40.
Lesung
Das Wagenrennen auf dem Rennstieg, Radio Tonkuhle, Sendung vom April 2015.
Übersicht über die Romane und Erzählungen aus Movenna
Bücher
Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2004. 164 S.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2007. 188 S.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2010. 240 S.
eBooks
Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Beim Vorderhuf meines Pferdes. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Hörbuch
Der Fels der schwarzen Götter. Action-Verlag, 2012.
Movennische Geschichten in Anthologien und Zeitschriften
Die Krone Eirikirs. In: Traumpfade (Anthologie zur Story-Olympiade 2000). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2001. S. 18-25.
Flarics Hexen. In: Geschöpfe der Dunkelheit (Anthologie zur Story-Olympiade 2001). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2002. S. 22-28.
Raubwürger. In: Kurzgeschichten, September 2004, S. 20f.
Furunkula Warzenkraish. Elfenschrift, dritter Jahrgang, Heft 2, Juni 2006. S. 10-14.
Der Leuchtturm am Rande der Welt. In: Elfenschrift, vierter Jahrgang, Heft März 2007, S. 18-21.
Gewitternacht. In: Im Bann des Nachtwaldes. Hrsg. v. Felix Woitkowski. Lerato-Verlag, 2007. S. 57-60.
Pfefferkuchen. In: Das ist unser Ernst! Hrsg. v. Martin Witzgall. München: WortKuss Verlag, 2010. S. 77-79.
Winter-Sonnenwende. In: Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns. Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. S. 51-59.
Der Reiter auf dem schwarzen Pferd. Ebd. S. 60-68.
Die Blaubeerbrücke. In: Met-Magie. Hrsg. v. Amandara M. Schulzke und Nadine Muriel. Hamburg: Acabus Verlag, 2022. S. 163-174.
Movennische Geschichten in Fanzines
Föj lächelt. In: Alraunenwurz. Legendensänger-Edition Band 118. November 2004. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 23.
Raubwürger. In: Drachenelfen. Legendensänger-Edition Band 130. Januar 2006. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 3-5.
Goldauge. In Phantastische Geschichten mit den Phantastik Girls. (Broschüre der Phantastik Girls zum MarburgCon 2007)
Aufsätze
Wie kann man nur Varelian heißen? Über das Unbehagen an der Namensgebung in der Fantasy. In: Elfenschrift, 5. Jahrgang, März 2008. S. 16f.
Movennische Texte online
Aus "Geschichten aus Movenna":
König Surbolds Grab
Das letzte Glied der Kette
Brief des Dichters Gulltong
Der Kranich
Die Rückkehr des Kranichs
Aus "Ein Prinz für Movenna":
Der Leuchtturm am Rand der Welt
Furunkula Warzenkraish
Gewitternacht
Aus "Der Fels der schwarzen Götter":
Der Waldalte
Hölzerne Pranken
Im Bann der Eisdämonen
Übersicht über die Romane und Novellen über die Walküre Valkrys, genannt "die Falkin"
Bücher
Die letzte Falkin. Heftroman. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2010.
Falkenblut. Sibbesse: Hottenstein-Verlag, Sommer 2020.
eBooks
Falkenblut. Vier Fantasy-Romane. eBook-Ausgabe. Chichili und Satzweiss.com, 2012. (vergriffen)
Falkenfrühling. Novelle. eBook. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2011. (vergriffen)
Falkenfrühling. Novelle. In: Best of electronic publishing. Anthologie zum 1. Deutschen eBook-Preis 2011. eBook. Chichili und Satzweiss.com, 2011. (unter anderem erhältlich bei Thalia und Amazon)
Aufsatz
Aegirs Flotte - ein Nachruf. In: Fandom Observer, Dezember 2011. S. 16-18. Online-Magazin und Blogversion
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Frank G. Gerigk & Petra Hartmann (Hrsg.)
DRACHEN! DRACHEN!
Band 01, Drachen-Anthologie
ISBN: 978-3-89840-339-9
Seiten: 384 Taschenbuch
Grafiker: Mark Freier
Innengrafiker: Mark Freier
Preis: 14,95 €
Bestellen beim Blitz-Verlag
Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren.
Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist - und gelegentlich fies!
Die Autoren:
Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.
Originalveröffentlichung!
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Petra Hartmann: Die Schlagzeile.
Personalisierbarer Roman.
PersonalNovel Verlag, 2011.
eBook: PersonalNovel, 2012.
Personalisieren und bestellen
Verschlafen und idyllisch liegen sie da, die Orte Barkhenburg, Kleinweltwinkel und Reubenhausen. Doch dann stört der Diebstahl einer Heiligenfigur die Ruhe: Ein jahrhundertealter Hass bricht wieder aus und ein hitziger Streit entflammt, der aus Freunden Feinde und aus friedlichen Nachbarn sich prügelnde Gegner macht. Mittendrin: Eine Journalistin, die bereit ist, für eine Schlagzeile im Sommerloch alles zu geben. Mit viel Einsatz und einer Prise Humor versucht sie, das Geheimnis um die verschwundene Hubertus-Statue aufzuklären, und muss sich dabei mit erregten Politikern, aufgebrachten Dorfbewohnern und einem nervösen Chefredakteur herumschlagen. Aber die Journalistin lässt sich nicht unterkriegen - bis ihr ein Anruf fünf Minuten vor Redaktionsschluss die Schlagzeile zunichtemacht...
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Petra Hartmann: Falkenblut.
Vier Romane in einem Band.
E-Book
Satzweiss.com - chichili agency, 2012.
3,99 Euro
Nicht mehr lieferbar!
Neuausgabe in Vorbereitung.
Die Abenteuer der jungen Walküre Valkrys beginnen an ihrem ersten Arbeitstag und ausgerechnet dort, wo die germanischen Götter- und Heldensagen enden: Ragnarök, die Endzeitschlacht, ist geschlagen, Götter und Riesen haben sich gegenseitig aufgerieben, die wenigen Überlebenden irren ziellos durch die Trümmer des zerbrochenen Midgard. An der Seite des neuen Götterkönigs Widar muss sich Valkrys nun behaupten. Dabei trifft sie auf Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfe, Berserker, Hexen, riesenhafte Meerungeheuer und das furchtbare Totenschiff Naglfari. Leseempfehlung ab 12 Jahren.
Petra Hartmann
Falkenfrühling
eBook
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN: 978-3-939139-59-1
Wegen Verkauf des Arcanum-Verlags ist die Ausgabe nicht mehr erhältlich, aber die Zweitveröffentlichung in der eBook-Anthologie "Best of electronic publishing" gibt es noch als epub oder Kindle-Ausgabe.
Valkrys träumt davon, eine echte Walküre zu sein. Sie springt, noch Kind, vom Dach des Langhauses.
Alle Ermahnungen ihrer Eltern sind vergeblich, sie macht sich an den Aufstieg zum Gipfel der nahen Klippe, besessen vom "Traum vom Fliegen" ...
Fünfter Platz beim Deutschen eBook-Preis 2011.
Petra Hartmann
Die letzte Falkin
Roman.
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-62-1
Bestellen beim Arcanum-Verlag
Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Vidar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus †¦
Petra Hartmann
Der Fels der schwarzen Götter
Roman
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-64-8
Bestellen beim Wurdack-Verlag
Hochaufragende Felswände, darin eingemeißelt weit über tausend furchteinflößende Fratzen, die drohend nach Norden blicken: Einer Legende zufolge sind die schwarzen Klippen das letzte Bollwerk Movennas gegen die Eisdämonen aus dem Gletscherreich.
Doch dann begeht der junge Ask bei einer Mutprobe einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat. Und die Völker des Berglandes wissen bald nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...
Petra Hartmann
Darthula
Heftroman
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-32-4
Bestellen beim Arcanum-Verlag
Darthula, die schönste Prinzessin der Nebellande, beschwört Krieg, Tod und Vernichtung über ihr heimatliches Selama herauf, als sie den Heiratsantrag des mächtigen Königs Cairbar ausschlägt. Zusammen mit ihrem Geliebten flüchtet sie in einem kleinen Segelboot übers Meer. Doch Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...
Petra Hartmann
Weihnachten im Schneeland
Hörbuch
Action-Verlag
Download bei Audible
CD bestellen beim Action-Verlag
WEIHNACHTEN IM SCHNEELAND von Petra Hartmann vereint vier wundervolle Kurzgeschichten für Kinder ab 6 Jahren. Schon die Titel regen die Phantasie der Kleinen an und verleiten zum Schmunzeln und Staunen:
- "Der Reserve-Weihnachtsmann"
- "Die Weihnachts-Eisenbahn"
- "Eine Handvoll Weihnachtssand"
- "Paulchen mit den blauen Augen"
Petra Hartmann
Ein Prinz für Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-24-9
Bestellen
Mit dem Schild oder auf dem Schild
- als Sieger sollst du heimkehren oder tot.
So verlangt es der Ehrenkodex des heldenhaften Orh Jonoth. Doch der letzte Befehl seines sterbenden Königs bricht mit aller Kriegerehre und Tradition: "Flieh vor den Fremden, rette den Prinzen und bring ihn auf die Kiesinsel." Während das Land Movenna hinter Orh Jonoth in Schlachtenlärm und Chaos versinkt, muss er den Gefahren des Westmeers ins Auge blicken: Seestürmen, Riesenkraken, Piraten, stinkenden Babywindeln und der mörderischen Seekrankheit ....
Petra Hartmann
Geschichten aus Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-00-1
Bestellen
Verwünschte Hexen!
Warum zum Henker muß König Jurtak auch ausgerechnet seinen Sinn für Traditionen entdecken?
Seit Jahrhunderten wird der Kronprinz des Landes Movenna zu einem der alten Kräuterweiber in die Lehre gegeben, und der Eroberer Jurtak legt zum Leidwesen seines Sohnes großen Wert auf die alten Sitten und Gebräuche. Für den jungen Ardua beginnt eine harte Lehrzeit, denn die eigenwillige Lournu ist in ihren Lektionen alles andere als zimperlich ...
Wovon träumt der Mond?
Hrsg. v. Petra Hartmann & Judith Ott
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-37-2
Bestellen
Der Mond - König der Nacht und gleichsam Verbündeter von Gut und Böse ... Seit jeher ranken sich Legenden voller Glauben und Aberglauben um sein Licht, das von den einen als romantisch verehrt und von den anderen als unheimlich gefürchtet wird. Seine Phasen stehen für das Werden und Vergehen allen Lebens, er wacht über die Liebenden, empfängt die Botschaften der Suchenden, Einsamen und Verzweifelten und erhellt so einiges, was lieber im Dunkeln geblieben wäre. 39 Autorinnen und Autoren im Alter von 12 bis 87 Jahren sind unserem nächtlichen Begleiter auf der Spur gewesen. In 42 erfrischend komischen, zutiefst nachdenklichen und manchmal zu Tränen rührenden Geschichten erzählen sie die Abenteuer von Göttin Luna und Onkel Mond, von erfüllten und verlorenen Träumen, lassen Perlmuttschmetterlinge fliegen und Mondkälber aufmarschieren. Und wer denkt, dass nur der Mann im Mond zuweilen die Erde besucht, irrt sich! Auch umgekehrt erhält er gelegentlich unverhofften Besuch dort oben.
Drachenstarker Feenzauber
Herausgegeben von Petra Hartmann
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-28-0
Bestellen
Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen geben sich in diesem Buch ein Stelldichein.
51 Märchenerzähler im Alter von zwölf bis 76 Jahren haben die Federn gespitzt und schufen klassische und moderne Märchen, lustige, melancholische, weise und bitterböse Erzählungen, so bunt wie das Leben und so unvergesslich wie das Passwort eines verhexten Buchhalters.
Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension.
Die jungdeutschen Autoren nach 1835.
ibidem-Verlag
ISBN 978-3-89821-958-7
Bestellen beim Ibidem-Verlag
"Das Junge Deutschland“ - dieser Begriff ist untrennbar verbunden mit dem Bundestagsbeschluss vom 10. Dezember 1835, durch den die Werke der fünf Schriftsteller Heinrich Heine, Theodor Mundt, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg und Heinrich Laube verboten wurden. Das Verbot markierte Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt einer literarischen Bewegung, die erst wenige Jahre davor begonnen hatte. Die Wege der Autoren trennten sich. Und doch gab es auch danach immer wieder Begegnungen und Berührungspunkte.
Petra Hartmann zeichnet die Wege der Verbotenen und ihrer Verbündeten nach und arbeitet Schnittstellen in den Werken der alt gewordenen Jungdeutschen heraus. Sie schildert insbesondere die Erfahrungen der Autoren auf der Insel Helgoland, ihre Rolle in der Revolution von 1848, aber auch die Versuche der ehemaligen Prosa-Schriftsteller, sich als Dramatiker zu etablieren. Irgendwo zwischen Anpassung und fortwährender Rebellion mussten die Autoren ihr neues Auskommen suchen, endeten als gescheiterte Existenzen im Irrenhaus oder als etablierte Literaten, die doch körperlich und seelisch den Schock von 1835 nie ganz verwunden hatten, sie leiteten angesehene Theater oder passten sich an und gerieten nach Jahren unter strenger Sonderzensur beim Publikum in Vergessenheit. Die vorliegende Untersuchung zeigt, was aus den Idealen von 1835 wurde, wie vollkommen neue Ideen - etwa die Debatte um Armut und Bildung - in den Werken der Jungdeutschen auftauchten und wie die Autoren bis zum Ende versuchten, ihr „Markenzeichen“ - ihren Stil - zu bewahren.
Von Zukunft trunken und keiner Gegenwart voll
Theodor Mundts literarische Entwicklung vom Buch der Bewegung zum historischen Roman
Aisthesis-Verlag
ISBN: 3-89528-390-8
Bestellen beim Aisthesis-Verlag
Theodor Mundt - Schriftsteller, Zeitschriftenherausgeber, Literaturwissenschaftler und Historiker - verdankt seinen Platz in der Literaturgeschichte vor allem dem Umstand, daß seine Veröffentlichungen am 10. Dezember 1835 verboten wurden. Das vom deutschen Bundestag ausgesprochene Verbot, das sich gegen die vermeintlichen Wortführer des "Jungen Deutschland", Heine, Gutzkow, Laube, Wienbarg und eben Theodor Mundt richtete, war vermutlich die entscheidende Zäsur in den literarischen Karrieren aller Betroffenen. Daß sie mit dem schon berühmten Heinrich Heine in einem Atemzug genannt und verboten wurden, machte die noch jungen Autoren Gutzkow, Laube, Mundt und Wienbarg für ein größeres Publikum interessant. Doch während Gutzkow und auch Laube im literarischen Bewußtsein präsent blieben, brach das Interesse an Mundt und seinen Werken schon bald nach dem Verbot fast gänzlich ab. Seine weitere Entwicklung bis zu seinem Tod im Jahr 1861 wurde von der Literaturwissenschaft bislang so gut wie vollständig ignoriert. Diese Lücke wird durch die vorliegende Studie geschlossen. Nachgezeichnet wird der Weg von den frühen Zeitromanen des jungen Mundt bis hin zu den historischen Romanen seines Spätwerks.
Faust und Don Juan. Ein Verschmelzungsprozeß,
dargestellt anhand der Autoren Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt
ibidem-Verlag
ISBN 3-932602-29-3
Bestellen beim Ibidem-Verlag
"Faust und Don Juan sind die Gipfel der modernen christlich-poetischen Mythologie", schrieb Franz Horn bereits 1805 und stellte erstmalig beide Figuren, speziell den Faust Goethes und den Don Giovanni Mozarts, einander gegenüber. In den Jahren darauf immer wieder als polar entgegengesetzte Gestalten aufgefaßt, treten Faust und Don Juan in den unterschiedlichsten Werken der Literaturgeschichte auf.
Bei Lenau sind sie Helden zweier parallel aufgebauter Versepen, bei Grabbe begegnen sie sich auf der Bühne und gehen gemeinsam zugrunde. Theodor Mundt stellt als Lebensmaxime auf, man solle beides, Faust und Don Juan, in einer Person sein und beide in sich versöhnen.
Anhand der Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt zeichnet Petra Hartmann die Biographien Fausts und Don Juans in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach, einer Zeit, die beide Helden stark prägte und auch für heutige Bearbeitungen beider Stoffe grundlegend ist."
Verantwortlich für den Inhalt:
Petra Hartmann
Postanschrift:
Hopfenkamp 12
31188 Holle
Mail:
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Telefon:
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