Rena Larf liest aus "Mit Klinge und Feder"
http://de.1000mikes....eEntryId=305170
Charlotte Engmanns Vampir Michail Vladescu steht im Mittelpunkt der Anthologie "Spiel mir das Lied vom Untod". In zwölf mehr oder weniger blutigen Geschichten erzählen die Herausgeberin und sechs weitere Autoren von Draculas kleinem Bruder und gewinnen dem Transsilvanier zahlreiche neue Facetten ab.
Charlotte Engmann hat es zweifellos geschafft, einen literarischen Charakter zu schaffen, der so viel Leben besitzt, dass sich auch andere Autoren auf ihn einlassen und Fan-Geschichten zu seiner Biographie beisteuern. Michails Karriere begann in der 1990er Jahren in einem knallroten Vampirfanzine mit dem Titel "ToBaL" - "Tales of Blood and Love" und setzte sich nach der Jahrtausendwende im Verlag Hary Productions fort. Zunächst erschienen Michail-Kurzgeschichten aus Engmanns Feder innerhalb der Serie Ranulf O'Hale, in der der Vampir gelegentlich als Mitstreiter des Exorzisten auftrat. Später etablierte sich Michail als Held einer eigenen Reihe mit dem Titel "In Nomine Sanguinis", als deren dritter Teil - nach "Für eine Handvoll Seele" und "Die Rechnung wird mit Blut bezahlt" - sich nun der Michail-Sammelband "Spiel mir das Lied vom Untod" anschließt.
Die Geschichten sind sowohl im Tonfall als auch vom Setting her, sehr unterschiedlich. So gibt es aus Engmanns Feder eine kurze, nur anderthalb Seiten lange Episode, in der Michail Martin Luther beim legendären Thesenanschlag an der Schlosskirche zu Wittenberg hilft, eine längere Erzählung aus Michails Jugend, als er und sein Bruder noch Sterbliche waren, oder eine umfangreichere Geschichte, in der Michail auf einem Schlachtfeld einem Nazigeneral und einer Armee von Untoten entgegentreten muss.
Daniela Scheele steuerte mit "Meisterwerk" eine Story über einen Maler bei, der Michail porträtieren soll. Die Porträts, mit deren Hilfe sich der spiegelbildlose Michail im Laufe der Jahrhunderte immer wieder seines Aussehens versichert, spielten bereits im zweiten Teil der Serie eine Rolle.
In "Projekt Helios" von Torsten Scheib erleben wir Michail Seite an Seite mit einem britischen Soldaten in den österreichischen Alpen, wo er im Auftrag Churchills ein geheimes Labor der Nazis ausheben soll.
"Enter the Dragon" von Daniel Alles zeigt Michail als Todesboten auf dem Ball eines französischen Geschäftsmannes - in klassischer schwarzer Lederkombi und mit ständig klickendem Sturmfeuerzeug.
Bernward Craw steuerte die Geschichte "Frisches Blut" bei, in der Michail in der Stadt Münster unterwegs ist und ein Schwert bergen will, das er vor langer Zeit dort versteckt hatte. Eine Story, die deutlich von dem Vampir-Rollenspiel "Vampire. Die Maskerade" inspiriert worden ist.
In "Wer suchet, der findet" von Sigrid Juckel und Charlotte Engmann" findet Michail seinen totgeglaubten kleinen Bruder Radu wieder und lernt den vampirischen Einbruchsspezialisten Jean LeCatres kennen. Und Christel Scheja erzählt in "Plakataktion", was sich Vampire beim Anblick von Blutspende-Werbepostern des Roten Kreuzes denken.
Fazit: Eine vielschichtige und ideenreiche Sammlung, die für Michail-Fans einfach ein Muss ist. Für Leser, die schon etwas länger dabei sind, eine schöne Erinnerung an die ToBaL-Zeit. Gut, dass man die Michail-Abenteuer nun im Zusammenhang zu lesen bekommt.
Charlotte Engmann (Hrsg.): Spiel mir das Lied vom Untod. Zweibrücken: Hary-Production, 2013.
Weitere Bücher von Charlotte Engmann
Die Gralsdienerin
Dreizehn Blutstropfen
Zwölf Zauberzeichen
Elf Sonnenflecke
Dämonen über Luxemburg
Die Rechnung wird mit Blut bezahlt
© Petra Hartmann
Eine kleine Programmänderung zu unserer Fantasylesung am Dienstag, 18. Juni: Sabrina Ehlers musste leider kurzfristig absagen. Umso mehr freue ich mich, hier unsere Ersatzfrau vorzustellen, die nun aus Sabrinas unveröffentlichte Roman "Fey" vorlesen will.
Kennen gelernt habe ich Gabriele bei den Hildesheimlichen Autoren. Sie ist im Verein gerade zur Schriftführerin gewählt worden und macht sich besonders stark für die "Heimliche Leserunde", das ist ein regelmäßiges Treffen auf dem wir uns vereinsintern unsere Texte vorlesen und uns dann Tipps für den Vortrag geben. Sehr hilfreich als Generalprobe für die öffentlichen Lesungen oder einfach mal zu Ausprobieren frisch geschriebener Geschichten und Gedichte. Auf der jüngsten Lesung beeindruckte uns die Autorin durch ihre gelungene Kant-Interpretation, die demnächst auch auf Radio Tonkuhle zu hören sein wird.
Gabriele Arnicke sagt über sich auf der Homepage der Hildesheimlichen Autoren:
"Schreiben ist mein Schlüssel
zur Ruhe und Unruhe
zum Nachdenken und Treibenlassen
zum Entspannen und Aufregen
zum Wohlfühlen und „Sichfühlen“
Gedichte sind in mir, sie gehören zu meinem Bauplan. Mein Innern hält sie fest, oder gibt sie schubweise frei. Dann ist das „Sichfühlen“ besonders stark und lebendig. Darf ich es vorlesen, spüre ich dankbar das „Sichfühlen“ der Zuhörer.
Mir wurde 1959 in Höxter/ Weser auf die Welt geholfen. Ich hatte eine behütete Kindheit, eine meist gute Schulzeit, zumindest in den Deutschstunden und in der Literatur-AG, empfand die Schulneuheit der 10. Klasse der Hauptschule als puren Stress und, aus heutiger Sicht, als misslungenes Experiment, aus Hauptschülern Realschüler machen zu wollen. Zwischendurch ein unvergessliches Praktikum in der Redaktion der Westfalenzeitung, um dann mit 15 (zu jung für die Zeitungswelt) eine Verkäuferin in einem wunderschönen Lebensmittelladen zu werden. Es folgten Elektroläden in Hannover und Hildesheim. Und nun, zurück zu den Wurzeln, wieder ein wunderschönes Lebensmittel-Center in Lehrte. 30 Jahre machte ich Blasmusik in Spielmann-, Fanfarenzug und Blaskapelle der Heimat. Das Vereinsleben brachte unendlich viele Festreden, Jubiläumsgedichte und jecke Büttenreden (die hessische Grenze war nah!) hervor.
Ich bin verheiratet, wohne seit 1990 in Sarstedt, und schreibe Gedichte und Tagebuch seit ich denken kann. Ich absolvierte einen Fernkurs „Schule des Schreibens“, bin in vielen Gedicht-Anthologien vertreten, nahm eine Studio-CD zusammen mit Musikfreunden auf und habe bis jetzt 2 Gedichtbücher verlegen lassen. In loser Folge lese ich vor mit musikalischer Begleitung von Elke Siemon aus Hannover. Ich wandere gern durch Wald und Flur und bin im Urlaub am liebsten am und im Meer."
Gabriele hat bisher zwei Gedichtbände veröffentlicht, aktuell erhältlich ist "Menschenfügel". Der Klappentext verrät folgendes:
"Das Leben buchstabieren ... Unser Leben führt uns in verschiedene Lagen, wo rationale Überlegung oder emotionale Entscheidung gefragt sind. Nicht jeder denkt oder fühlt gleich, dennoch wollen die Grunderfahrungen nicht ohne Antwort bleiben. Das sind die Entscheidungen und Empfindungen an den Grenzen des Lebens, bei Geburt und Tod, Freude und Trauer, Verzweiflung und Glückseligkeit, Fragen und Zustimmungen dürfen unser Leben erfüllen. Der Autor stellt sich diesem Leben mit seinen ganz persönlichen Antworten, Anfragen, Gefühlen, Gedanken - ganz intim ist diese Art und sie findet ihre alleinige Begründung darin, dass Hilfen im gemeinsamen Menschsein angeboten werden möchten. Es geht nicht um unverrückbare Wahrheiten, sondern um persönliche Aussagen eines Menschen, der neugierig auf die Zukunft und erstaunt über die Vielfalt des Lebens ist."
Wer also neugierig ist, wie unsere Lyrikerin mit Sabrinas Fantasyroman umgeht, ist herzlich eingeladen: Dienstag, 18. Juni, 19 Uhr, Café Akku, Andreasstraße 1 in Hildesheim.
© Petra Hartmann
Mit dem Titel "Die Ballade von Tarlin" setzt der UlrichBurger-Verlag seine Novellenreihe fort. Die von Stephan R. Bellem verfasste Geschichte überrascht durch ein ungewöhnliches Setting: Die "Ballade" spielt in einer Art Westernwelt, bei der Elfen den Part der weißen Eroberer übernehmen, Orks werden als Urbevölkerung ihres Landes und ihrer heiligen Stätten beraubt, und Menschen werden als Arbeitssklaven gehalten und müssen in den Bergwerken nach magischen Edelsteinen graben.
Tarlin ist ein Elf und verritt als Sheriff Recht und Ordnung. Das heißt: Eigentlich wäre das seine Aufgabe, würde er nicht bereits zu Beginn der Handlung von seinen ehemaligen Vertrauten brutal zusammengeschlagen und - beinahe tot - in der Einöde ausgesetzt. Schwerverwundet und mit Gedächtnisverlust schleppt sich Tarlin durch die Wildnis, angetrieben allein vom Gedanken an Rache. Ein Ork-Schamane rettet ihn vor dem sicheren Tod. Und eine magische Tätowierung, die tödliche Energie aus Tarlins Revolver sprühen lässt, scheint das perfekte Werkzeug zu sein, um Rache zu nehmen und die Gerechtigkeit wieder herzustellen. Wenn der Sheriff nur sein Gedächtnis wiederfinden würde ...
"Die Ballade von Tarlin" steht in der Tradition klassischer Western. Ein rauhbeiniger Held, allein im Kampf gegen eine Bande von Verrätern, harte Schläge, schnelle Schüsse, heroische Duell-Forderungen, und im Hintergrund spielt eine einsame Mundharmonika das Lied vom Tod ... Zugleich verleiht der Austausch des Personals durch Elfen-Sheriffs und Ork-Medizinmänner der Story ihren ganz eigenen Kick. Dass am Ende Zauber und dunkle Magie den Ton angeben, scheint nur logisch, wenn man sich erst einmal auf die Figuren eingelassen hat.
Die Geschichte hat einen sehr anderen Zungenschlag als die erste Novelle der Reihe, "Der Herr der Laternen", in der zarte Zauber-Zwischentöne und Vollmondlicht überwogen. Dennoch oder gerade deswegen ist auch diese "Ballade" ein Volltreffer. Einfach etwas anderes, ein kleines überraschendes Stück Literatur für Zwischendurch, das aufhorchen lässt.
Bemängeln könnten allenfalls Runenkundige den Stern auf dem Titelbild, bzw. das drittletzte Zeichen der Aufschrift. Dort steht "Marswal", was vermutlich keinen Meeressäuger vom roten Planeten meint, sondern Sheriff Tarlin als "Marshal" ausweisen soll (auch wenn er im Buch diesen Titel nicht führt). Aber das tut der Qualität der Story keinen Abbruch.
Fazit: Interessante Begegnung der Genres Fantasy und Western, variiert das Thema vom einsamen Rächer und Mann ohne Gedächtnis. Spannend, gut geschrieben und ausgesprochen lesenswert. Macht Lust auf mehr.
Stehan R. Bellem: Die Ballade von Tarlin. Homburg/Saar: UlrichBurger-Verlag, 2013. 147 S., Euro 7,50.
Weitere Bücher aus der Novellenreihe des UlrichBurger-Verlags:
Christoph Marzi: Charing Cross
Jens Schumacher: Der Hügel von Yhth
Aileen P. Roberts: Feenfeuer
Stephan Lössl: Jäger im Zwielicht
Lilach Mer: Seacrest House
Thilo Corzilius: Der Herr der Laternen
© Petra Hartmann
"Der Tote am Zülpicher See" - so heißt Andrea Tillmanns' neuer Eifel-Krimi. Den Leser erwarten eine Leiche im Römerkostüm, eine ungewöhnliche Ermittlerin und sehr viel Lokalkolorit aus der Eifel-Stadt. Aber auch Krimi-Fans ohne Zülpich-Hintergrund werden sich in diesem Roman schnell wie zu Hause fühlen.
Eigentlich wollte Musiklehrerin Luisa Weinstrauß ja nur nch schnell den Hund ausführen. Doch Labrador Rolf, der von seiner Besitzerin übergangsweise bei der hilfsbereiten Frau einquartiert wurde, hat eine feine Nase und will sich von seinem Fundstück am nächtlichen Seeufer nicht trennen. Und was er dort entdeckt hat, versetzt Luisa in Angst und Schrecken: Dort liegt ein Toter. Kostümiert als Römer. Und im Wasser schwimmen ein paar Fetzen Thermopapier. Für den grantigen Kommissar Stockmann ist es nur ein weiterer Routine-Fall, immerhin ist er der Beamte mit der höchsten Aufklärungsquote in Zülpich und Umgebung. Aber für Luisa Weistrauß, die unbedingt die Unschuld des netten Nachbarsjungen Paul beweisen will, wird es nicht nur eine abenteuerliche Bewährungsprobe, sondern auch bald eine brandgefährliche Angelegenheit. Denn durch ihre Schnüffelei kommt sie dem Täter offenbar sehr nahe - zu nah ...
Andrea Tillmanns' Krimi ist kein Action-Thriller, in dem der Ermittler mit gezogenem Revolver von Psychopathen zu eiskalten Killern und dann wieder zurück zu Psychopathen hechtet. Vielmehr lässt sich die Autorin ein auf die eigenwillige Figur ihrer Ermittlerin, schildert den Arbeitsalltag einer freiberuflichen, schon etwas älteren Musiklehrerin und ihr soziales Umfeld, stellt dem Leser schrullige Nachbarinnen (100 Extrapunkte für die neugierige Frau Meierling von nebenan!) und eigenwillige Teenies vor und lässt sich Zeit für das Familienleben im Nachbarhaus. Vor allem aber bezieht dieses Buch seine Kraft aus der detailreichen Schilderung der Stadt Zülpich, aus seinem Reichtum an Hintergrundinformationen zu historischen Dingen oder der in Zülpich stattfindenden Landesgartenschau und an kleinen Randnotizen zu architektonischen Besonderheiten. Dies ist nicht einfach eine Krimihandlung, die, um das Buchsegment "Lokalkrimi" zu bedienen, mit ein paar Zülpicher Straßennamen aufgehübscht wurde, sondern es ist ein Roman, der genau dieser Stadt auf den Leib geschrieben wurde und nur hier auch hingehört. Genau so muss ein Lokalkrimi sein.
Etwas unpassend erschien mir lediglich eine Äußerung des Anwalts Doktor Kleinberg, der Luisa Weinstrauß bestimmte, ihm zugängliche, Informationen verweigert. Mit der Begründung, er dürfe Details aus einer Morduntersuchung nicht weitergeben. Wie bitte? Seit wann nehmen denn Rechtsanwälte Weisungen von Polizeibeamten entgegen? Pauls Anwalt hat nur eine einzige Aufgabe: Paul vor Gericht herauszuhauen. Und es gibt nur einen einzigen Menschen, dem er zu Loyalität verpflichtet ist: Paul. Der Anwalt ist kein vereidigter Geheimnisträger der Mordkommission. Luisa kommt zu ihm als von Pauls Mutter (die ihn vermutlich auch bezahlt) autorisierte Ermittlerin. Paul selbst hat zugestimmt, dass Doktor Kleinberg ihr seine, Pauls, Aussage zugänglich machen darf. Sollte Paul wirklich angeordnet haben, ihr die Aussagen aller anderen Leute vorzuenthalten? Mit welchem Interesse? Paul - und nur er - darf seinem Anwalt Redeverbot erteilen. Aber bestimmt nicht ein Kommissar Stockmann.
Ansonsten: Ein gut recherchierter, sehr stimmiger Roman mit überraschender Auflösung, der sehr viel Spaß macht und an keiner Stelle langweilig ist. Das Buch wurde völlig zurecht nominiert für den Jacques-Berndorf-Preis 2012.
Fazit: Ein etwas anderer Krimi mit ungewöhnlicher Ermittlerin und sehr viel Zülpich-Charme. Ein Buch der stilleren Art, das jedem gefallen wird, der Wert auf intelligente Handlungsführung und sensible Personenzeichnung legt. Lesenswert.
Andrea Tillmanns: Der Tote am Zülpicher See. Ein Eifel-Krimi. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2013. 190 S., Euro 9,95.
© Petra Hartmann
Gaby Memenga ist meine zweite Lesungspartnerin bei unserem Fantasy-Abend "Phantastischer Dreiklang". Am Dienstag, 18. Juni, könnt ihr sie zusammen mit Sabrina Ehlers und mir im Café Akku erleben.
Gaby Memenga habe ich an der Robert-Bosch-Gesamtschule kennengelernt, wo sie Lehrerin ist und unter anderem Latein unterrichtet. Ich habe sie aber auch schon an der Gitarre erlebt. Und sie ist obendrein verantwortlich dafür, dass ich die Hildesheimlichen Autoren kennen lernte und dem Verein beitrat.
Ihre Biografie auf der Vereinshomepage sieht so aus:
"Gaby Memenga wurde 1960 in Nordenham geboren und besuchte dort die Realschule und das städtische Gymnasium, studierte von 1979 -87 in Göttingen Evangelische Religion und Latein. Von 1990-2008 unterrichtete sie an der Marienschule in Hildesheim Evangelische Religion, Latein und Kunsterziehung. Seit 2008 arbeitet sie an der Robert-Bosch-Gesamtschule in Hildesheim.
Die Schriftstellerei hat sie stets als Ausgleich zu ihrem Lehrberuf gesucht. In diesem Zusammenhang sind auch die lateinischen Texte Fabulae entstanden (www.munduslatinus.de).
Ihr erster Roman erschien 2009 im Schardt Verlag, der zweite Roman Das Chaos der Frösche ist am Januar 2012 herausgekommen.
Gaby Memenga geht es in ihren Romanen stets darum Gefühle deutlich zu machen, die außerhalb einer Norm und einer Kultur liegen, damit der Mensch versuchen kann zu einer emotionalen Ganzheit zu finden."
Am Dienstag wird sie aus ihrem zweiten Roman "Das Chaos der Frösche" vorlesen. Und das erwartet euch:
"Anfänglich hatte das Fröschemeer heftigen Ekel und Erstarrung bei Sangrid ausgelöst, jetzt allerdings begann sie etwas gelassener zu werden, weil sie auf den Froschköpfen menschliche Züge erkannte Bald glaubte sie, die unverkennbaren Gesichtsmerkmale von Onkel Klaus, bald das typische Wesen von Tante Katharina und Tante Elli wahrnehmen zu können. Schließlich erschien ihr unter der Froschmenge sogar ganz deutlich das Gesicht ihrer Oma Immer wieder glitten ihre Augen von einem zum nächsten Frosch und konnten sich gar nicht sattsehen an den vielen Bekannten und Vertrauten, bis eine säuselnde Stimme ihr Schauen unterbrach: 'Ja, komm her zu mir! Ja, komm doch her zu mir!' tönte der verlockende Ruf."
Die Geschwister Eugenmund und Sangrid finden auf geheimnisvollem Weg in eine unbekannte Welt voller faszinierender Wesen und mystischer Riten. Die Welt der Frösche und der Puppen wird für die beiden zu ihrer zweiten Heimat und zur Reifeprobe mit dem neuen Leben wachsen Verantwortung und neue Aufgaben. Sie erfahren Liebe und private Leidenschaften, aber auch Zweifel über politische Systeme, religiösen Gehorsam und ihre eigene Geschlechtlichkeit. Immer wieder lockt sie der Fluss und mit ihm der Weg zurück zu den Menschen."
Wer mehr wissen will, ist herzlich zu unserer Lesung eingeladen:
Dienstag, 18. Juni, 19 Uhr, Café Akku, Andreasstraße 1, Hildesheim.
Bis dann!
© Petra Hartmann
Sabrina Ehlers ist eine meiner beiden Lesungspartnerinnen bei unserem Fantasy-Abend in Hildesheim. Wer sie live erleben und ihr Romanprojekt "Fey" kennen lernen möchte, ist herzlich eingeladen zu unserer Lesung am Donnerstag, 18. Juni, ab 19 Uhr im Café Akku, Andreasstraße 1 in Hildesheim.
Ich habe Sabrina Ehlers bei den Hildesheimlichen Autoren kennen gelernt, einer Literatenvereinigung, die im Jahr 2011 aus der Taufe gehoben wurde. Mit ihren 33 Jahren ist die Autorin eine der jüngsten, zeigte sich aber schnell ausgesprochen aktiv, zum Beispiel beim Umkrempeln der Vereins-Homepage. Sabrina Ehlers lebt in Hildesheim-Itzum und ist Kauffrau im Großhandel.
In ihrem Autorensteckbrief stellt sie sich folgendermaßen vor:
"Wer ich bin?
An einem sehr heißen Sommertag geboren worden, kann ich gerade noch so behaupten, ein Kind der 70er zu sein. Aufgewachsen bin ich im nördlichen Grenzland Hamburgs, bis ein Studium mich zunächst weiter nach Norden (Kiel) und kurz darauf die Liebe nach Niedersachsen führte.
Die Lust am Schreiben war eigentlich schon immer da. Es gab viele kleine Versuche, die meisten gingen jedoch leider bei den Umzügen verloren. Seit Frühjahr 2012 schreibe ich an meinem ersten Roman. Mein Steckenpferd ist das phantastische Genre.
Erst nur als Konsument, nun auch als Produzent."
Im Café Akku wird sie aus ihrem noch unveröffentlichten Romanmanuskript "Fey" vorlesen. Es geht um eine Art Fuchsdämon. Im Ausschnitt, der vorgelesen wird, ist die Heldin unterwegs zu einer Versammlung von Wesen ihrer Art. Hier Sabrinas Inhaltsangabe:
"Nach einer Ewigkeit soll ein Gesandter Kontakt zu den Menschen aufnehmen. Der junge Bote Nanos und seine rebellische Freundin Yerell schaffen es, den Intrigen zu entfliehen und sich der Aufgabe zu stellen. Doch während Nanos erneut von den Machtkämpfen eingeholt wird und vor der Wahl zwischen Pflicht und Freundschaft steht, scheint Yerell den Weltenschöpfern selbst entgegentreten zu müssen."
Es kommt also einiges auf euch zu am 18. Juni. Wir freuen uns auf euch.
© Petra Hartmann
Thema: Herbstzauber & Halloween
Im September soll es "zauberhaft" weitergehen, und zwar mit dem Thema " Herbstzauber & Halloween". Schreibt uns von Hexen, schwarzen Katzen, Gespenstern und allem anderen, was zur Herbstzeit sein Unwesen treibt. Wir sind wie immer gespannt, was Ihr Euch einfallen lasst.
Texte (max. 8.000 Zeichen inkl. Leerzeichen als .doc oder .rtf) sowie Illustrationen (als .jpg) bitte wie immer per Mail an info@elfenschrift.de. Redaktionsschluss ist der 31. Juli 2013.
Die Mainzer Minipressenmesse - das ist tatsächlich eine Messe, die es in sich hat. Von Donnerstag bis Sonntag hatte ich Gelegenheit, ausgiebig Messeluft zu schnuppern, ab und zu bei einer Bratwurst auf den Rhein hinabzusehehn, die Gutenbergstadt unsicher zu machen und ganz viele Buchmenschen zu treffen. Ich war zusammen mit Monika Fuchs angereist, um unsere druckfrische Anthologie "Autorenträume" zu präsentieren, und hatte außerdem eine Lesung aus dem Fantasy-Band der Phantastik Girls "Mit Klinge und Feder" zu bestreiten.
Monika Fuchs hatte für ihren Verlag einen Stand in der Rheingoldhalle gebucht, den wir - nach rund viereinhalb Stunden Autobahnfahrt und ein wenig Sucherei in der Ausstellungshalle auch tatsächlich fanden. Es war ziemlich dunkel, Tisch D35 lag in der hintersten Ecke, genau vor dem Damenklo, und wir witzelten noch etwas herum, dass wir wohl ein kleines Vermögen machen könnten, wenn wir einfach einen Teller aufstellen und von jedem Toilettenbesucher 50 Cent verlangen würden ... Der Aufbau war ziemlich kräftezehrend. Ja, ich habe Germanistik studiert und kann daher auch Buchkisten schleppen, aber es waren halt doch ziemlich viele Kisten, und der Weg vom Parkplatz war sehr lag. Als uns dann noch eine Kiste mit Madame-von-Wutz-Tassen von Monikas kleiner Spielzeug-Sackkarre hüpfte, war ich fast verzweifelt. Aber wir schafften es dann doch irgendwie ...
Autorenträume in der dunklen Gasse
An den ersten beiden Tagen verirrten sich kaum Besucher zu uns. Besser wurde es, als am Freitagabend die meisten Leute aus unserer engen dunklen Gasse aufgaben und abreisten. Wir erhielten die Erlaubenis, weiter nach vorn zu kommen, konnten uns noch zwei zusätzliche Tische ergattern und hatten plötzlich einen so eindrucksvollen Riesenstand, dass man uns fast für einen bekannten Druckkostenzuschussverlag mit seinem ehrfurchtheischenden Frankfurter Messestand hätte halten können. Von da ab hatten wir sehr viel Zulauf.
"Herr Ober, in meinem Wein schwimmt eine Fliege"
Unser Hotel, "Stiftszwingert", hatte im Erdgeschoss ein italienisches Restaurant, das wir zweimal nutzten - zum ersten und zum letzten. Dieses "San Marco" war wirklich ein einfach unfassbares Erlebnis. Dabei fing alles ganz harmlos an: Monika fragte den Ober, ob er zur Pizza Margherita eher einen Weißwein oder einen Rotwein empfehlen würde. "Nehmen Sie doch einen Rosé", schlug er ungerührt vor. "Eine salomonische Entscheidung", kommentierte die Verlegerin und ließ sich darauf ein. Später grübelten wir darüber nach, warum denn gar kein Rosé auf der Karte stand, und der Verdacht wurde laut, dass er den wohl eben erst in der Küche gepanscht habe. Wir waren guter Dinge, quatschten über dieses und jenes, und plötzlich entdeckte Monika in ihrem Glas ein Insekt, das ich als Fruchtfliege (Drosophila melanogaster) klassifizierte. Von da ab gab es natürlich kein Halten mehr, und ich musste sofort alle Kellnerwitze erzählen, die mir einfielen. Nach dem 30. Witz mit "Herr Ober, was macht die Fliege in meiner Suppe?" ließ sich tatsächlich auch unser Ober blicken. "Herr Ober, was macht die Fliege in meinem Glas?", fragte Monika. Der Italiener blickte sie fragend an. "Stört sie?", wunderte er sich. Dann griff er in eine Schublade, holte ein Messer heraus, fischte mit dem Geschick eines Mannes, der dies schon tausendfach getan hatte, den Tierkadaver aus dem Wein und überreichte Monika mit einer formvollendeten Verbeugung ihr - nun fliegenfreies - Glas. Dann verschwand er in der Küche. Wir hielten das erst für einen Scherz und glaubten, er würde bald mit einem frischen Glas Wein zurückkehren. War aber nicht so. Und es kam auch niemand, der uns über die versteckte Kamera aufklärte. Hm. Dass er uns dann, als wir nach dem Essen offenbar zu lange schwatzten, einfach mal das Licht ausstellte - geschenkt. Jedenfalls war dieser Abend ein unvergessliches Erlebnis.
Mainzer Minipressenmesse - seit 1970 Heimat für Kleinverlage
Aber zurück zur Messe. Die Mainzer Minipressenmesse gibt es seit 1970 (wie mich). Alle zwei Jahre treffen sich hier kleinere Verlage und Druckereien, vor allem aber auch Buchkünstler, die ihre ungewöhnlichen Handwerkserzeugnisse hier ausstellen. 360 Aussteller aus mehr als 15 Ländern und 10.000 Besucher sollen es laut Messehomepage gewesen sein. Zur Eröffnung wurde der V.O. Stomps-Preis vergeben. Den Hauptpreis bekam die Katzengrabenpresse von Christian Ewald, der Förderpreis ging an die SchwarzHandPresse von Ursula und Theo Hurter.
Auf der Suche nach "Saphir im Stahl" und Ulrich Burger
Ich war geradezu erschlagen von der Vielzahl der Angebote. Vor allem, da die Stände nicht nach Themen sortiert waren, war es für mich ziemlich schwer, mich zurechtzufinden. Mein Versuch, den Ulrich-Burger-Verlag zu finden, war geradezu abenteuerlich. Ich fragte schließlich am Informationsschalter nach. Eine freundliche Dame blätterte im Katalog und fand schließlich den Eintrag: "Siehe Saphir im Stahl". (Den hatte ich auch nicht gefunden.) Unter "Saphir im Stahl" war allerdings keine Standnummer vermerkt, und ich war genau so schlau wie vorher. Nur ein paar Kinderbuchverlage, darunter der von Monika Fuchs, hatten es tatsächlich geschafft, sich zur "Sachgruppe Kinderbuch" zusammenfassen zu lassen. Allerdings war zwischen uns auch ein Spieleverlag, der sich bitter beklagte, in die Kinderecke gestellt worden zu sein. Spiele seien eben nicht automatisch Kinderkram ...
Sektempfang beim Monika-Fuchs-Verlag
Am Samstag war der große Tag der Autorenträume gekommen. Monika hatte die gute Idee, vor der Lesung zu einem kleinen Sektempfang einzuladen. So konnten wir mit den Autoren auf unsere Anthologie anstoßen und noch den einen oder anderen Traum-Freund an unserem Stand "einfangen". Unser Leseplatz auf der Empore war daher auch gut gefüllt, und es gab viele Zuhörer, als wir die Anthologie vorstellten. Ein wenig laut war es, denn von unten hallte gewaltiger Messelärm zu uns herauf, aber die Autoren gaben ihr bestes. Zu Beginn erzählte Monika Fuchs ein wenig über die Idee und Entstehung des Buchs. Dann lasen einige der Autoren Auszüge aus ihren Werken, wobei ich jeweils die Einleitung zum Text vortrug.
Lesung aus "Autorenträume"
Es gelang trotz der Lautstärke eigentlich ganz gut, nur bei Boris Semrows Gedicht habe ich etwas gepatzt. Es war mir unmöglich, das Wort "Glaspantoffeln" auszusprechen, irgendein böser Zungenkobold machte ein "Blaskartoffeln" daraus. Peinlich. Aber der Autor trug es mit Humor. Hans Gärtner trug sein Hühnergedicht "Ja nun" vor, über das wir später beim Abendessen noch lange sprachen. Martina Sprenger las den Beginn ihrer Geschichte "Der Deutsche Buchpreis und ich". Clara Becker entführte uns in die Traum-Versandabteilung der T-Warenhauskette. Joachim Frank schilderte eine Preisverleihung anz eigener Art und einen Dichter, der verkündete, er wolle mit seinen Werken Geld verdienen. "Wer, wenn nicht ich?", fragte sich Helene Andreasdotter Thulesius, und Heinz-Peter Engertsberger verfiel in einen wahren "Schreibrausch". Und zum Schluss las ich noch den "Blurb" vor, den Klappentext-Fan Horst-Werner Klöckner extra für dieses Buch geschrieben hat.
Von Hühnerbeinpergament und Einlaufkindern
Am Abend traf sich der harte Kern der Autorenträumer im Gutenbergmuseum, wo es einen Gastronomiebetrieb mit sehr großzügigen Öffnungszeiten gibt. Wir unterhielten uns unter anderem über einen Buchbinder, der Bücher in Hühnerbeinpergament einbindet (unser Favorit dafür war das Gedicht "Ja nun"). Nebenbei warfen wir den einen oder anderen Blick auf den Fernseher, denn es gab gerade ein Fußballspiel (Bayern gegen Deutschland). Dabei habe ich ein neues Wort gelernt. Offenbar heißen die Kinder, die am Anfang des Spiels zusammen mit den Fußballern auf den Platz gehen, "Einlaufkinder". Fand ich eklig. Und erntete entsetzte Blicke, als ich meinem Missbehagen Ausdruck verlieh. Egal, abgesehen davon war's ein schöner Abend.
Lesung aus "Mit Klinge und Feder"
Am Sonntag war der Tag der "anderen" Anthologie gekommen: Ich stellte "Mit Klinge und Feder", das Fantasy-Buch der Phantastik Girls, vor. Ebenfalls auf der Empore und bei enormer Lautstärke. Ich hatte ein kleines, aber wohlwollendes Publikum, und mir wurde hinterher versichert, dass ich mit der Stimme gut gegen den Messelärm von unten angekommen bin.
Movenna-Geschichte und Silvester-Märchen
Für die Lesung hatte ich zwei sehr unterschiedliche Texte aus dem Buch ausgesucht. Ich begann mit der Story "Der Reiter auf dem schwarzen Pferd", einer Geschichte aus dem Steppenland im Osten Movennas, in der ich etwas über die Jugend sie Nearith-Helden Zosric erzähle. Im Anschluss trug ich meine Silvestergeschichte "Das Märchen von der verzauberten Straßenlaterne" vor. Immerhin: Vom Sommer konnte man zu der Zeit draußen in Mainz nichts merken. Mein Timing war nahezu pefekt: Als der Lautsprecher die nächsten Lesungen auf der Empore verkündete, las ich den letzten Satz vor.
Dann noch ein paar Stunden am Verlagsstand. Das gefürchtete Zusammenpacken und Aufräumen. Heimwärts auf fast leeren Autobahnen über A66, A5 und meine geliebte A7, und dann einfach nur noch ins Bett fallen und Autorenträume von Klingen und Federn träumen. Mainz war schön. Aber anstrengend. Aber schön.
© Petra Hartmann
Was verbirgt sich hinter dem Tor des Krkt-jinn und warum verliert der Planet Light Lady seine Schwerkraft? Kann die Heimat der Regenbogenkatzen noch gerettet werden? Gibt es das sagenhafte Tier der Unordnung wirklich? Sind die irrsinnigen Prophezeiungen über das Wiedererwachen des unheiligen Urgottes Chthonio möglicherweise doch ernst zu nehmen? Und ist wirklich jeder dem Tod geweiht, der der Wurzel allen Übels begegnet?
Das Universum hat viele Wunder hervorgebracht, aber keines ist größer als das Leben. Ein paar der ungewöhnlichsten Lebewesen aller Welten sind in diesem intergalaktischen Bestiarium zu finden. Thomas Hofmann und Petra Hartmann haben sie aufgespürt.
Buch-Infos:
Das intergalaktische Bestiarium. Text: Petra Hartmann / Zeichnungen: Thomas Hofmann. Neustadt in Sachsen: Edition Dunkelgestirn, Mai 2025. 180 Seiten.
Reichhaltig mit Illustrationen von Thomas Hofmann versehen, zu denen die Texte von Petra Hartmann verfasst wurden. Gebunden in blaues Leinen, mit Leseband, silberner Prägung auf dem Buchrücken und Schutzumschlag. Versehen mit den Signumklischees der Autoren, nummeriert und auf 100 Exemplare limitiert. 32,90 Euro.
Ein Indianer taucht in dem verschlafenen Küstenstädtchen Kitty Hawk auf. Die Witwe Murdoch ist überzeugt, dass der Fremde ein Kundschafter ist und bald seine roten Spießgesellen zum Morden und Plündern mitbringen wird. Doch Junger Adler hat andere Pläne. Er träumt vom Fliegen und wartet auf das Eintreffen zweier verrückter Fahrradhändler.
Karl-May-Fans kennen Junger Adler bereits aus dem Roman Winnetous Erben. Die Vorgeschichte zu diesem Buch wird nun von Petra Hartmann erzählt.
Buch-Infos:
Petra Hartmann: Das Herz des Donnervogels
Band 18, Abenteuer-Roman
Exklusive Sammler-Ausgabe
Seiten: 282
Taschenbuch
VÖ: April 2023
2. Auflage: April 2024.
Künstler: MtP-Art (Mario Heyer)
Künstler (Innenteil): MtP-Art (Mario Heyer)
Preis: 12,95 Euro
Das E-Book ist zum Preis von Euro 3,99 erhältlich.
Unter anderem bei Amazon
oder direkt beim Blitz-Verlag.
Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Widar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus ...
Es ist eine schaurige Welt, in der sich die junge Walküre behaupten muss. Doch Valkrys wäre keine echte Falkin, wenn sie einem Kampf aus dem Weg gehen würde. Todesmutig und mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor stürzt sie sich in die Begegnungen mit Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfen, Berserkern, Hexen, Meerungeheuern und dem furchtbaren Totenschiff Naglfari.
Petra Hartmann: Falkenblut.
Sibbesse: Hottenstein, 2020.
Broschiert, 247 S., Euro 11.
ISBN 978-3935928991
Bestellen im Hottenstein-Verlags-Shop
Bestellbar unter anderem bei Amazon
Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren. Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist - und gelegentlich fies!
Die Autoren: Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.
Herausgeber: Petra Hartmann, Frank G. Gerigk
Sprecher: Tim Schmidt
Blitz-Verlag
Ungekürzte Lesung
mp3-Download
611 Minuten, 495.91 MB
9783991093435
Zu bestellen unter anderem bei Thalia oder bei Amazon.
Meerprinzessin Nestis und ihre Freunde sind sauer: Lehrer Seestern meint, dass laute Haifischmusik nichts für Kinder ist. Und der Kronrat stimmt ihm zu. Deshalb bekommt die Band »Ølpæst« Auftrittsverbot in der gesamten Nordsee. Doch plötzlich ist deren Musik überall zu hören: Ein Piratensender strahlt die Hits der Knorpelfischgang lautstark aus.
Als eine hochexplosive Kugelmine über dem blauen Glaspalast im Meer dümpelt und ein führungsloser Öltanker in die Nordsee einfährt, droht eine wirkliche Ölpest. Gelingt es den Meerkindern, ein Unglück zu verhindern?
Petra Hartmann: Nestis und die verbotene Welle. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Voraussichtlich ab Juni 2017 erhältlich.
Buch-Infos: ca. 152 Seiten, 14,2 x 20,6 cm, Hardcover, zahlreiche s/w-Illustrationen, mit Fadenheftung, Euro 14,90, ISBN 978-3-977066-00-1
Bestellen beim Verlag Monika Fuchs.
Bestellen bei Amazon.
Demantin, der junge König von Antrium, liebt die griechische Königstochter Sirgamot. Doch ihr Vater ist strikt gegen die Hochzeit. Immerhin ist Sirgamot erst zwölf Jahre alt. So zieht Demantin in die Welt, um Ruhm zu erwerben, den Namen seiner Geliebten durch seine Taten zu verherrlichen und sich dem griechischen König als Schwiegersohn zu empfehlen. Er besteht heldenhafte Kämpfe, erwirbt sich die Freundschaft der Königin und des Königs von England und besiegt ein schauriges Meerweib. Letzteres allerdings erweist sich als verhängnisvoll. Denn die sterbende Unholdin verflucht Demantin und prophezeit, dass seine Geliebte mit dem üblen König Contriok verlobt werden soll. Kann Demantin noch rechtzeitig zurückkehren, um die Hochzeit zu verhindern?
Berthold von Holle / Petra Hartmann: Demantin. Ein Ritter-Epos
128 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 9-78-3-940078-34-6
8,95 EUR
Gayol, der Sohn des ungarischen Königs, hat in jugendlichem Übermut den alten Hofmarschall seines Vaters zum Wettkampf herausgefordert und eine peinliche Niederlage erlitten. Aus Scham flüchtet er und gerät ins Reich des deutschen Kaisers, wo er unerkannt unter dem Namen Crane (Kranich) eine Stellung als Kämmerer annimmt und bald sehr beliebt ist. Doch als der Fremde und die Kaiserstochter einander näher kommen und Hofbeamten Unzucht und eine unstandesgemäße Liebschaft wittern, beginnt eine schwere Zeit für Königssohn und Kaiserstochter. Kann Gayol sich auf die Treue Acheloydes verlassen? Und kann die lebensbedrohliche Krankheit der Prinzessin noch geheilt werden?
Berthold von Holle / Petra Hartmann: Crane. Ein Ritter-Epos
84 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 978-3-940078-48-3
6,95 EUR
Ein rasender Bischof auf dem Rennstieg.
Wegweiser, die sich wie von Geisterhand drehen.
Jäger in Todesangst.
Bierkutscher mit unheimlicher Fracht.
Ein stammelnder Mönch,
der plötzlich zum brillanten Redner wird.
Sollte da Hödeken seine Hand im Spiel haben?
Sagen um einen eigenwilligen Geist
aus dem Hildesheimer Land,
frisch und frech nacherzählt
von Petra Hartmann.
Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken!
Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.
101 S., Euro 7,95.
ISBN 978-3-940078-37-7
Deutschland in den 1830er-Jahren: Für Handarbeit, arrangierte Ehe und Kinderkriegen hat die junge Bürgermeistertochter wenig übrig. Stattdessen interessiert sie sich für Politik und Literatur und greift sehr zum Leidwesen ihres Vaters selbst zur Feder, um flammende Texte für die Gleichberechtigung der Frau und die Abschaffung der Monarchie zu verfassen. Angestachelt von der revolutionären Stimmung des Hambacher Festes versucht sie, aus ihrem kleinbürgerlichen Dasein auszubrechen und sich als Journalistin zu behaupten. Gemeinsam mit ihrer großen Liebe verschreibt sie sich dem Kampf für ein freies, geeintes Deutschland und schlägt den Zensurbehörden ein Schnippchen. Die Geheimpolizei ist ihnen jedoch dicht auf den Fersen, und die junge Journalistin begeht den verhängnisvollen Fehler, ihre Gegner zu unterschätzen
Petra Hartmann: Freiheitsschwingen
Personalisierter Roman
München: Verlag Personalnovel, 2015
ca. 198 Seiten. Ab Euro 24,95.
(Einband, Schriftart und -größe, Covergestaltung etc. nach Wahl.)
Bestellen unter:
www.tinyurl.com/Freiheitsschwingen
Wer ist der bleiche Jüngling im Verlies unter der Klippenfestung? Prinzessin Thia will ihn retten. Doch wer Timurs Ketten bricht, ruft Tod und Verderben aus der Tiefe hervor. Als der Blutmond sich über den Horizont erhebt, fällt die Entscheidung ...
Beigaben:
Nachwort zur Entstehung
Original-Erzählung von Karoline von Günderrode
Autorinnenbiografien
Bibliografie
Petra Hartmann: Timur
Coverillustration: Miguel Worms
Bickenbach: Saphir im Stahl, 2015.
ISBN: 978-3-943948-54-7
Taschenbuch, 136 S.
Euro 9,95
Ein Roman-Experiment mit ungewissem Ausgang: Ulf (Magisterstudent unbekannter Fachrichtung), stammt aus einem Dorf, das mehrmals jährlich überschwemmt wird. Zusammen mit Pastor Dörmann (Geistlicher unbekannter Konfession) und Petra (Biografin ohne Auftrag) überlegt er, was man dagegen tun kann. Als ein vegetarisches Klavier die Tulpen des Gemeindedirektors frisst und das Jugendamt ein dunkeläugiges Flusskind abholen will, spitzt sich die Situation zu. Nein, Blutrache an Gartenzwergen und wütende Mistgabelattacken sind vermutlich nicht die richtigen Mittel im Kampf für einen Deich ...
Mal tiefgründig, mal sinnlos, etwas absurd, manchmal komisch, teilweise autobiografisch und oft völlig an den Haaren herbeigezogen. Ein Bildungs- und Schelmenroman aus einer Zeit, als der Euro noch DM und die Bahn noch Bundesbahn hieß und hannöversche Magister-Studenten mit dem Wort "Bologna" nur eine Spaghettisauce verbanden.
Petra Hartmann:
Ulf. Ein Roman-Experiment in zwölf Kapiteln.
eBook
Neobooks 2015
Euro 2,99
Erhältlich unter anderem bei Amazon
Ein Tempel in der Wüste. Heilige Männer, die sich dem Dienst des Feuervogels geweiht haben. Ein Hirtenjunge, der seinem Traum folgt. Aber wird der alte und kranke Phönix wirklich zu neuem Leben wiederauferstehen, wenn der Holzstoß niedergebrannt ist? Eine Novelle von Idealen und einer Enttäuschung, die so tief ist, dass kein Sonnenstrahl je wieder Hoffnung bringen kann.
Petra Hartmann:
Vom Feuervogel. Novelle.
Erfurt: TES, 2015.
BunTES Abenteuer, Heft 30.
40 Seiten, Euro 2,50 (plus Porto).
Bestellen unter:
eBook:
Neobooks, 2015.
Euro 1,99.
Unter anderem bei Amazon
![]()
Endlich Sommerferien! Nestis und ihre Freunde freuen sich auf sechs Wochen Freiheit und Abenteuer. Doch ausgerechnet jetzt verhängt der Kronrat ein striktes Ausgehverbot für alle Meerkinder. Denn in der Nordsee treibt plötzlich ein furchtbares “Phantom† sein Unwesen. Möwen, Lummen und Tordalke werden von einem unheimlichen Schatten unter Wasser gezerrt und verschwinden spurlos.
Nestis beschließt, den Entführer auf eigene Faust zu jagen. Als ein Dackel am Strand von Achterndiek verschwindet, scheint der Fall klar: Die gefürchteten “Hafenpiraten" müssen dahinter stecken. Zusammen mit ihrem Menschenfreund Tom wollen die Meerkinder der Bande das Handwerk legen ...
Petra Hartmann: Nestis und die Hafenpiraten
Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014
ISBN 978-3-940078-84-1
14,90 EUR
Leseprobe unter
Weihnachten im Potte †¦
†¦ ist so vielfältig wie die Menschen, die dort leben. Und deshalb findet sich auf diesem Bunten Teller mit 24 Hildesheimer Weihnachtsgeschichten für jeden etwas: romantische Erzählungen und freche Gedichte, Erinnerungen an die Nachkriegszeit, Geschichten von neugierigen Engeln, eifrigen Wichteln und geplagten Weihnachtsmännern. Der Huckup und die »Hildesheimer Weisen« fehlen auch nicht. Was es aber mit dem Weihnachtswunder an der B6 auf sich hat, erfahren Sie auf Seite 117. - Greifen Sie zu!
Petra Hartmann & Monika Fuchs (Hrsg.): Blitzeis und Gänsebraten. Hildesheimer Weihnachtsgeschichten.
Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.
144 Seiten | 12 x 17 cm | Paperback |
Messen, Cons, Büchertische
Samstag, 25. April: Marburg-Con. Bürgerhaus Weimar (Lahn) - Niederweimar, Herborner Straße 36, 35096 Niederweimar. Beginn: 10 Uhr. Ich bin mit einem Büchertisch vertreten.
Freitag, 1. Mai: Nürnberger Autorentreffen im Caritas-Pirckheimer-Haus. Ich bin mit einigen meiner Werke auf dem Büchertisch vertreten.
Donnerstag, 14. Mai, bis Sonntag, 17. Mai: Elze im Wunderland. Büchertage des Autorenkreises „Wort für Wort“ und des Hottenstein Buchverlags. Ich bin mit einer Lesung aus "Falkenblut" und einem Büchertisch vertreten. Datum und Uhrzeit folgen.
Unkategorisiert (0)
Aus Petras Werkstatt (81)
Autorenträume (35)
Berthold von Holle (14)
Bestiarium (10)
Bücher - Abenteuer (25)
Bücher - phantastisch (149)
Bücher - SF (45)
Comics (61)
Darthula (59)
Demokratie (17)
Doctor Nikola (42)
Donnervogel (18)
Drachen! Drachen! (25)
Elfenschrift (60)
Falkin (60)
Feuervogel (5)
Freiheitsschwingen (22)
Hödeken (18)
Helgoland (17)
Hildesheimliche Autoren (43)
Hörbücher - phantastisch (11)
Hörbücher - SF (12)
Indianer (42)
Jahresrückblick (66)
Klassiker (15)
Kollegen (36)
Krimi/Thriller (34)
Krimskrams (19)
Lyrik (30)
Mit Klinge und Feder (24)
Movenna (75)
Nestis (142)
Pressearbeit (9)
Sach-Hörbücher (8)
Schlagzeile (16)
Storyolympiade (31)
Timur (11)
Unterwegs (87)
Weihnachten (46)
Wonnes Welt (3)Meine Heimseite:
Mastodon:
literatur.social/@PetraHartmann
Facebook-Autorenseite:
www.facebook.com/AutorinPetraHartmann/
Nestis auf Facebook:
Die Falkin auf Facebook:
https://www.facebook.com/FalkinValkrys
Petra Hartmann, Jahrgang 1970, wurde in Hildesheim geboren und wohnt in Sillium. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft in Hannover. Auf den Magisterabschluss folgten die Promotion mit einer Doktorarbeit über den jungdeutschen Schriftsteller Theodor Mundt und ein zweijähriges Volontariat bei der Neuen Deister-Zeitung in Springe. Anschließend war sie dort fünf Jahre Lokalredakteurin. Ferner arbeitete sie für die Leine-Zeitung in Neustadt am Rübenberge, die Nordsee-Zeitung in Bremerhaven, die Neue Presse in Hannover und die Volksstimme in Gardelegen. Derzeit ist sie bei der Goslarschen Zeitung beschäftigt.
Als Schriftstellerin liebt sie vor allem das fantastische Genre. Sie verfasst hauptsächlich Fantasy und Märchen. Bekannt wurde sie mit ihren Fantasy-Romanen aus der Welt Movenna. Mit den Abenteuern der Nordsee-Nixe Nestis legte sie ihre erste Kinderserie vor. Sie errang mit ihren Geschichten dreimal den dritten Platz bei der Storyolympiade und wurde 2008 mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet.
Leserunde zu "Darthula, Tochter der Nebel" auf Lovelybooks. Mit Autorin Petra Hartmann und Cover-Künstler Miguel Worms: http://www.lovelyboo...nde/1201913120/
Leserunde auf Lovelybooks zu "Nestis und die verschwundene Seepocke": Mit Autorin Petra Hartmann und Verlegerin Monika Fuchs:
http://www.lovelyboo...nde/1166725813/
Leserunde auf Lovelybooks zu "Mit Klinge und Feder": Mit den Autorinnen Linda Budinger, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl: http://www.lovelyboo...nde/1156671163/
Leserunde zu "Falkenblut" auf Lovelybooks: https://www.lovelybo...263/2687604262/
Bücher
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.
"Nestis und die verbotene Welle. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.
Mini-Buch
"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.
eBooks
"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.
Hörbuch
"Eine Hand voll Weihnachtssand." In: Petra Hartmann: "Weihnachten im Schneeland". Gelesen von Karin Sünder. Mit Musik von Simon Daum. Essen: Action-Verlag, 2010. (mp3-Download und CD-ROM)
Beiträge zu Anthologien
"Weihnachtssand für Helgoland." In: "Wenn die Biiken brennen. Phantastische Geschichten aus Schleswig-Holstein." Hrsg. v. Bartholomäus Figatowski. Plön: Verlag 71, 2009. S. 163-174.
Buch
Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. 101 S., Euro 7,95. ISBN 978-3-940078-37-7. Unter anderem erhältlich bei Amazon.
Hörbuch
Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. 2 CD. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Euro 14,95. ISBN: 978-3940078414. Unter anderen erhältlich bei Amazon.
eBook
Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.
Geschichten
Das Wagenrennen auf dem Rennstieg. In: Hildesheimliche Autoren e.V.: Hildesheimer Geschichte(n). Ein Beitrag zum 1200-jährigen Stadtjubiläum. Norderstedt: Book on Demand. 196 S., Euro 9,99. ISBN 978-3734752698. Unter anderem erhältlich bei Amazon.
Die glücklose Hasenjagd. In: MVP-M. Magazin des Marburger Vereins für Phantastik. Marburg-Con-Ausgabe. Nr. 19b. S. 36-40.
Lesung
Das Wagenrennen auf dem Rennstieg, Radio Tonkuhle, Sendung vom April 2015.
Übersicht über die Romane und Erzählungen aus Movenna
Bücher
Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2004. 164 S.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2007. 188 S.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2010. 240 S.
eBooks
Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Beim Vorderhuf meines Pferdes. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Hörbuch
Der Fels der schwarzen Götter. Action-Verlag, 2012.
Movennische Geschichten in Anthologien und Zeitschriften
Die Krone Eirikirs. In: Traumpfade (Anthologie zur Story-Olympiade 2000). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2001. S. 18-25.
Flarics Hexen. In: Geschöpfe der Dunkelheit (Anthologie zur Story-Olympiade 2001). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2002. S. 22-28.
Raubwürger. In: Kurzgeschichten, September 2004, S. 20f.
Furunkula Warzenkraish. Elfenschrift, dritter Jahrgang, Heft 2, Juni 2006. S. 10-14.
Der Leuchtturm am Rande der Welt. In: Elfenschrift, vierter Jahrgang, Heft März 2007, S. 18-21.
Gewitternacht. In: Im Bann des Nachtwaldes. Hrsg. v. Felix Woitkowski. Lerato-Verlag, 2007. S. 57-60.
Pfefferkuchen. In: Das ist unser Ernst! Hrsg. v. Martin Witzgall. München: WortKuss Verlag, 2010. S. 77-79.
Winter-Sonnenwende. In: Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns. Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. S. 51-59.
Der Reiter auf dem schwarzen Pferd. Ebd. S. 60-68.
Die Blaubeerbrücke. In: Met-Magie. Hrsg. v. Amandara M. Schulzke und Nadine Muriel. Hamburg: Acabus Verlag, 2022. S. 163-174.
Movennische Geschichten in Fanzines
Föj lächelt. In: Alraunenwurz. Legendensänger-Edition Band 118. November 2004. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 23.
Raubwürger. In: Drachenelfen. Legendensänger-Edition Band 130. Januar 2006. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 3-5.
Goldauge. In Phantastische Geschichten mit den Phantastik Girls. (Broschüre der Phantastik Girls zum MarburgCon 2007)
Aufsätze
Wie kann man nur Varelian heißen? Über das Unbehagen an der Namensgebung in der Fantasy. In: Elfenschrift, 5. Jahrgang, März 2008. S. 16f.
Movennische Texte online
Aus "Geschichten aus Movenna":
König Surbolds Grab
Das letzte Glied der Kette
Brief des Dichters Gulltong
Der Kranich
Die Rückkehr des Kranichs
Aus "Ein Prinz für Movenna":
Der Leuchtturm am Rand der Welt
Furunkula Warzenkraish
Gewitternacht
Aus "Der Fels der schwarzen Götter":
Der Waldalte
Hölzerne Pranken
Im Bann der Eisdämonen
Übersicht über die Romane und Novellen über die Walküre Valkrys, genannt "die Falkin"
Bücher
Die letzte Falkin. Heftroman. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2010.
Falkenblut. Sibbesse: Hottenstein-Verlag, Sommer 2020.
eBooks
Falkenblut. Vier Fantasy-Romane. eBook-Ausgabe. Chichili und Satzweiss.com, 2012. (vergriffen)
Falkenfrühling. Novelle. eBook. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2011. (vergriffen)
Falkenfrühling. Novelle. In: Best of electronic publishing. Anthologie zum 1. Deutschen eBook-Preis 2011. eBook. Chichili und Satzweiss.com, 2011. (unter anderem erhältlich bei Thalia und Amazon)
Aufsatz
Aegirs Flotte - ein Nachruf. In: Fandom Observer, Dezember 2011. S. 16-18. Online-Magazin und Blogversion
![]()
Frank G. Gerigk & Petra Hartmann (Hrsg.)
DRACHEN! DRACHEN!
Band 01, Drachen-Anthologie
ISBN: 978-3-89840-339-9
Seiten: 384 Taschenbuch
Grafiker: Mark Freier
Innengrafiker: Mark Freier
Preis: 14,95 €
Bestellen beim Blitz-Verlag
Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren.
Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist - und gelegentlich fies!
Die Autoren:
Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.
Originalveröffentlichung!
![]()
Petra Hartmann: Die Schlagzeile.
Personalisierbarer Roman.
PersonalNovel Verlag, 2011.
eBook: PersonalNovel, 2012.
Personalisieren und bestellen
Verschlafen und idyllisch liegen sie da, die Orte Barkhenburg, Kleinweltwinkel und Reubenhausen. Doch dann stört der Diebstahl einer Heiligenfigur die Ruhe: Ein jahrhundertealter Hass bricht wieder aus und ein hitziger Streit entflammt, der aus Freunden Feinde und aus friedlichen Nachbarn sich prügelnde Gegner macht. Mittendrin: Eine Journalistin, die bereit ist, für eine Schlagzeile im Sommerloch alles zu geben. Mit viel Einsatz und einer Prise Humor versucht sie, das Geheimnis um die verschwundene Hubertus-Statue aufzuklären, und muss sich dabei mit erregten Politikern, aufgebrachten Dorfbewohnern und einem nervösen Chefredakteur herumschlagen. Aber die Journalistin lässt sich nicht unterkriegen - bis ihr ein Anruf fünf Minuten vor Redaktionsschluss die Schlagzeile zunichtemacht...
![]()
Petra Hartmann: Falkenblut.
Vier Romane in einem Band.
E-Book
Satzweiss.com - chichili agency, 2012.
3,99 Euro
Nicht mehr lieferbar!
Neuausgabe in Vorbereitung.
Die Abenteuer der jungen Walküre Valkrys beginnen an ihrem ersten Arbeitstag und ausgerechnet dort, wo die germanischen Götter- und Heldensagen enden: Ragnarök, die Endzeitschlacht, ist geschlagen, Götter und Riesen haben sich gegenseitig aufgerieben, die wenigen Überlebenden irren ziellos durch die Trümmer des zerbrochenen Midgard. An der Seite des neuen Götterkönigs Widar muss sich Valkrys nun behaupten. Dabei trifft sie auf Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfe, Berserker, Hexen, riesenhafte Meerungeheuer und das furchtbare Totenschiff Naglfari. Leseempfehlung ab 12 Jahren.
Petra Hartmann
Falkenfrühling
eBook
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN: 978-3-939139-59-1
Wegen Verkauf des Arcanum-Verlags ist die Ausgabe nicht mehr erhältlich, aber die Zweitveröffentlichung in der eBook-Anthologie "Best of electronic publishing" gibt es noch als epub oder Kindle-Ausgabe.
Valkrys träumt davon, eine echte Walküre zu sein. Sie springt, noch Kind, vom Dach des Langhauses.
Alle Ermahnungen ihrer Eltern sind vergeblich, sie macht sich an den Aufstieg zum Gipfel der nahen Klippe, besessen vom "Traum vom Fliegen" ...
Fünfter Platz beim Deutschen eBook-Preis 2011.
Petra Hartmann
Die letzte Falkin
Roman.
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-62-1
Bestellen beim Arcanum-Verlag
Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Vidar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus †¦
Petra Hartmann
Der Fels der schwarzen Götter
Roman
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-64-8
Bestellen beim Wurdack-Verlag
Hochaufragende Felswände, darin eingemeißelt weit über tausend furchteinflößende Fratzen, die drohend nach Norden blicken: Einer Legende zufolge sind die schwarzen Klippen das letzte Bollwerk Movennas gegen die Eisdämonen aus dem Gletscherreich.
Doch dann begeht der junge Ask bei einer Mutprobe einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat. Und die Völker des Berglandes wissen bald nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...
Petra Hartmann
Darthula
Heftroman
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-32-4
Bestellen beim Arcanum-Verlag
Darthula, die schönste Prinzessin der Nebellande, beschwört Krieg, Tod und Vernichtung über ihr heimatliches Selama herauf, als sie den Heiratsantrag des mächtigen Königs Cairbar ausschlägt. Zusammen mit ihrem Geliebten flüchtet sie in einem kleinen Segelboot übers Meer. Doch Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...
Petra Hartmann
Weihnachten im Schneeland
Hörbuch
Action-Verlag
Download bei Audible
CD bestellen beim Action-Verlag
WEIHNACHTEN IM SCHNEELAND von Petra Hartmann vereint vier wundervolle Kurzgeschichten für Kinder ab 6 Jahren. Schon die Titel regen die Phantasie der Kleinen an und verleiten zum Schmunzeln und Staunen:
- "Der Reserve-Weihnachtsmann"
- "Die Weihnachts-Eisenbahn"
- "Eine Handvoll Weihnachtssand"
- "Paulchen mit den blauen Augen"
Petra Hartmann
Ein Prinz für Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-24-9
Bestellen
Mit dem Schild oder auf dem Schild
- als Sieger sollst du heimkehren oder tot.
So verlangt es der Ehrenkodex des heldenhaften Orh Jonoth. Doch der letzte Befehl seines sterbenden Königs bricht mit aller Kriegerehre und Tradition: "Flieh vor den Fremden, rette den Prinzen und bring ihn auf die Kiesinsel." Während das Land Movenna hinter Orh Jonoth in Schlachtenlärm und Chaos versinkt, muss er den Gefahren des Westmeers ins Auge blicken: Seestürmen, Riesenkraken, Piraten, stinkenden Babywindeln und der mörderischen Seekrankheit ....
Petra Hartmann
Geschichten aus Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-00-1
Bestellen
Verwünschte Hexen!
Warum zum Henker muß König Jurtak auch ausgerechnet seinen Sinn für Traditionen entdecken?
Seit Jahrhunderten wird der Kronprinz des Landes Movenna zu einem der alten Kräuterweiber in die Lehre gegeben, und der Eroberer Jurtak legt zum Leidwesen seines Sohnes großen Wert auf die alten Sitten und Gebräuche. Für den jungen Ardua beginnt eine harte Lehrzeit, denn die eigenwillige Lournu ist in ihren Lektionen alles andere als zimperlich ...
Wovon träumt der Mond?
Hrsg. v. Petra Hartmann & Judith Ott
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-37-2
Bestellen
Der Mond - König der Nacht und gleichsam Verbündeter von Gut und Böse ... Seit jeher ranken sich Legenden voller Glauben und Aberglauben um sein Licht, das von den einen als romantisch verehrt und von den anderen als unheimlich gefürchtet wird. Seine Phasen stehen für das Werden und Vergehen allen Lebens, er wacht über die Liebenden, empfängt die Botschaften der Suchenden, Einsamen und Verzweifelten und erhellt so einiges, was lieber im Dunkeln geblieben wäre. 39 Autorinnen und Autoren im Alter von 12 bis 87 Jahren sind unserem nächtlichen Begleiter auf der Spur gewesen. In 42 erfrischend komischen, zutiefst nachdenklichen und manchmal zu Tränen rührenden Geschichten erzählen sie die Abenteuer von Göttin Luna und Onkel Mond, von erfüllten und verlorenen Träumen, lassen Perlmuttschmetterlinge fliegen und Mondkälber aufmarschieren. Und wer denkt, dass nur der Mann im Mond zuweilen die Erde besucht, irrt sich! Auch umgekehrt erhält er gelegentlich unverhofften Besuch dort oben.
Drachenstarker Feenzauber
Herausgegeben von Petra Hartmann
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-28-0
Bestellen
Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen geben sich in diesem Buch ein Stelldichein.
51 Märchenerzähler im Alter von zwölf bis 76 Jahren haben die Federn gespitzt und schufen klassische und moderne Märchen, lustige, melancholische, weise und bitterböse Erzählungen, so bunt wie das Leben und so unvergesslich wie das Passwort eines verhexten Buchhalters.
Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension.
Die jungdeutschen Autoren nach 1835.
ibidem-Verlag
ISBN 978-3-89821-958-7
Bestellen beim Ibidem-Verlag
"Das Junge Deutschland“ - dieser Begriff ist untrennbar verbunden mit dem Bundestagsbeschluss vom 10. Dezember 1835, durch den die Werke der fünf Schriftsteller Heinrich Heine, Theodor Mundt, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg und Heinrich Laube verboten wurden. Das Verbot markierte Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt einer literarischen Bewegung, die erst wenige Jahre davor begonnen hatte. Die Wege der Autoren trennten sich. Und doch gab es auch danach immer wieder Begegnungen und Berührungspunkte.
Petra Hartmann zeichnet die Wege der Verbotenen und ihrer Verbündeten nach und arbeitet Schnittstellen in den Werken der alt gewordenen Jungdeutschen heraus. Sie schildert insbesondere die Erfahrungen der Autoren auf der Insel Helgoland, ihre Rolle in der Revolution von 1848, aber auch die Versuche der ehemaligen Prosa-Schriftsteller, sich als Dramatiker zu etablieren. Irgendwo zwischen Anpassung und fortwährender Rebellion mussten die Autoren ihr neues Auskommen suchen, endeten als gescheiterte Existenzen im Irrenhaus oder als etablierte Literaten, die doch körperlich und seelisch den Schock von 1835 nie ganz verwunden hatten, sie leiteten angesehene Theater oder passten sich an und gerieten nach Jahren unter strenger Sonderzensur beim Publikum in Vergessenheit. Die vorliegende Untersuchung zeigt, was aus den Idealen von 1835 wurde, wie vollkommen neue Ideen - etwa die Debatte um Armut und Bildung - in den Werken der Jungdeutschen auftauchten und wie die Autoren bis zum Ende versuchten, ihr „Markenzeichen“ - ihren Stil - zu bewahren.
Von Zukunft trunken und keiner Gegenwart voll
Theodor Mundts literarische Entwicklung vom Buch der Bewegung zum historischen Roman
Aisthesis-Verlag
ISBN: 3-89528-390-8
Bestellen beim Aisthesis-Verlag
Theodor Mundt - Schriftsteller, Zeitschriftenherausgeber, Literaturwissenschaftler und Historiker - verdankt seinen Platz in der Literaturgeschichte vor allem dem Umstand, daß seine Veröffentlichungen am 10. Dezember 1835 verboten wurden. Das vom deutschen Bundestag ausgesprochene Verbot, das sich gegen die vermeintlichen Wortführer des "Jungen Deutschland", Heine, Gutzkow, Laube, Wienbarg und eben Theodor Mundt richtete, war vermutlich die entscheidende Zäsur in den literarischen Karrieren aller Betroffenen. Daß sie mit dem schon berühmten Heinrich Heine in einem Atemzug genannt und verboten wurden, machte die noch jungen Autoren Gutzkow, Laube, Mundt und Wienbarg für ein größeres Publikum interessant. Doch während Gutzkow und auch Laube im literarischen Bewußtsein präsent blieben, brach das Interesse an Mundt und seinen Werken schon bald nach dem Verbot fast gänzlich ab. Seine weitere Entwicklung bis zu seinem Tod im Jahr 1861 wurde von der Literaturwissenschaft bislang so gut wie vollständig ignoriert. Diese Lücke wird durch die vorliegende Studie geschlossen. Nachgezeichnet wird der Weg von den frühen Zeitromanen des jungen Mundt bis hin zu den historischen Romanen seines Spätwerks.
Faust und Don Juan. Ein Verschmelzungsprozeß,
dargestellt anhand der Autoren Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt
ibidem-Verlag
ISBN 3-932602-29-3
Bestellen beim Ibidem-Verlag
"Faust und Don Juan sind die Gipfel der modernen christlich-poetischen Mythologie", schrieb Franz Horn bereits 1805 und stellte erstmalig beide Figuren, speziell den Faust Goethes und den Don Giovanni Mozarts, einander gegenüber. In den Jahren darauf immer wieder als polar entgegengesetzte Gestalten aufgefaßt, treten Faust und Don Juan in den unterschiedlichsten Werken der Literaturgeschichte auf.
Bei Lenau sind sie Helden zweier parallel aufgebauter Versepen, bei Grabbe begegnen sie sich auf der Bühne und gehen gemeinsam zugrunde. Theodor Mundt stellt als Lebensmaxime auf, man solle beides, Faust und Don Juan, in einer Person sein und beide in sich versöhnen.
Anhand der Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt zeichnet Petra Hartmann die Biographien Fausts und Don Juans in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach, einer Zeit, die beide Helden stark prägte und auch für heutige Bearbeitungen beider Stoffe grundlegend ist."
Verantwortlich für den Inhalt:
Petra Hartmann
Postanschrift:
Hopfenkamp 12
31188 Holle
Mail:
hartmann (Punkt) holle (at) web (Punkt) de
Telefon:
Null-Fünf-Null-Sechs-Zwei / Acht-Eins-Neun-Eins