Erster Blick auf das Falkenküken
Ich bin schwer begeistert und denke, dass das genau die richtige Landschaft ist, um die junge Valkrys abheben zu lassen.
Man beachte die Greifvogelsilhouette im oberen rechten Viertel.
"Pilgrim 2000" heißt der neue Hörbuch-Zweiteiler aus der Serie "Mark Brandis", frei nach dem gleichnamigen Science-Fiction-Roman von Nikolai von Michalewsky. Und das "frei" ist dabei sehr wörtlich zu verstehen, denn dieses Hörabenteuer gehört zu denen, die sehr stark von der literarischen Vorlage abweichen.
Mark Brandis und seine Crew befinden sich zu Beginn des ersten Teils an Bord der "Hermes" und sind als eine Art "Interstellare Müllkutscher" unterwegs, sie haben werthaltigen Raumschrott in Sonnennähe zu bergen. Dabei entdecken sie ein Objekt, das so alt ist, dass selbst die Speicher des Bordsystems CORA keine Informationen darüber haben. Einzig der alte Navigator Iwan Stroganow, der die "Windjammerzeit" der Raumfahrt noch miterlebt hat, erinnert sich vage an die "Pilgrim 2000", ein Generationenschiff, das vor einigen Jahrzehnten ins All gestartet ist. Jetzt jedoch treibt das Gebilde antriebs- und scheinbar leblos im All und hat nur noch vier Tage, bis es in die Sonne stürzt. Die Hermes-Crew begibt sich in das etwa 16 Quadratkilometer messende Riesenschiff, um mögliche Überlebende zu suchen, und stößt auf Scharen von angriffslustigen und möglicherweise intelligenten Riesenatten.
Starke Abweichungen von "Weltraumpartisanen"-Klassiker
So weit folgt das Hörspiel dem Buch. Doch diesmal sind die Menschen von "Pilgrim 2000" keine religiösen Pilgerväter und keine heruntergekommenen "Ratmen", sondern es gibt nur noch eine einige Frau an Bord: Judith. Sie ist schon recht betagt, hat nur noch flüchtige Kindheitserinnerungen an die Erde und bringt regelmäßig die Ernte ein, von der sie drei Viertel einem mysteriösen Wesen namens "ER" opfert. Die Liebesgeschichte zwischen Judith und Levy entfällt nicht nur aus Altersgründen, sondern auch dadurch, dass Levy nun eine Frau ist und als Bordärztin fungiert.
Quietschende Ratten als Geräuschkulisse
Diese Folge gehört zu den eher actionlastigen Abenteuern der Reihe. Es gibt viele "Feindkontakte", es wird geschossen und getroffen, Schüsse, Granaten und lautes Rattenquietschen machen die wichtigsten Bestandteile der Geräuschkulisse aus.
Das Hörspiel ist erzählerisch und akustisch hervorragend gelungen und schafft es, die Welt von "Pilgrim 2000" erlebbar zu machen. Die Kulisse des dahintreibenden Generationenraumschiffs mit seiner üppigen Vegetation und den Riesenratten erscheint glaubhaft und authentisch.
Einzig der Transport und die Behandlung des verwundeten Grischa Romen wirkt etwas unlogisch. Dass der Mann einen Pfeil in der Nähe des Schlüsselbeins stecken hat, mag zwar schmerzhaft sein, ist aber kein Grund, ihn auch nach seiner Ohnmacht möglicherweise noch einen oder zwei Kilometer weit zu tragen. Und dass während des gesamten Transports der Pfeil stecken gelassen wird, lässt an der Kompetenz von Frau Doktor Levy einige Zweifel aufkommen.
Ansonsten: Eine spannende Abenteuergeschichte und ein akustischer Leckerbissen. Und der Cliffhanger am Ende gehört zum Überraschendsten und Gemeinsten, was die Serie bisher geboten hat.
Fazit: Weltraumabenteuer vom Feinsten. Eine gute Stunde Unterhaltung, Spannung und Genuss. Für Kenner der Buchvorlage etwas befremdlich, aber nicht schlecht.
Mark Brandis: Pilgrim 2000, Teil I. Hörspiel frei nach dem gleichnamigen Bestseller von Nikolai v. Michalewsky. Interplanar Produktion von Jochim-C. Redeker und Balthasar v. Weymarn. Folgenreich, 2011. 57 Minuten.
Weitere Mark-Brandis-Hörspiele
Aufstand der Roboter
Testakte Kolibri
Vorstoß zum Uranus I
Vorstoß zum Uranus II
Raumsonde Epsilon
Die Vollstrecker
Pilgrim 2000 II
Aktenzeichen: Illegal
Operation Sonnenfracht
© Petra Hartmann
"Verschollen" nennt Ulrike Stienen-Hoffmann ihre Geschichte über eine junge Frau, die auf Sri Lanka nach ihrem Bruder sucht. Das Büchlein erschien in der Reihe "Mini-Testudo" - ein kleiner Lektürehappen für unterwegs in einem interessanten, handlichen Format, das an eine Mischung aus Pixi-Buch und Reclamheft erinnert.
Die Protagonistin der Geschichte ist die junge Lehrerin Mara. Die deutsche Botschaft hatte sich mit ihr in Verbindung gesetzt, da vor der Küste des Landes die Segelyacht ihres Bruders Jan gefunden wurde. Von ihm selbst fehlt jede Spur. Doch dafür kommen sich Mara und der einheimische Landschaftsgärtner Ravi näher. Schnell ist Mara Feuer und Flamme für den gut aussehenden Singhalesen. Dann stellt sich heraus, dass Ravi mehr über Jans Verschwinden weiß, als er zugibt ...
Die Geschichte ist flüssig erzählt und lässt sich gut und leicht lesen. Ein wenig irritiert, dass die Autorin das Präsens benutzt, doch daran gewöhnt man sich schnell. Obwohl "Verschollen" eigentlich als Kurzgeschichte deklariert ist, würde ich sie eher als Novelle oder Kurzroman bezeichnen. Die Handlung ist klar strukturiert, verläuft geradlinig, vielleicht etwas zu geradlinig. Für ausführliche Charakterstudien oder Entwicklungen ist in diesem Format auch kaum genug Platz gegeben. So geht alles sehr schnell, Mara sieht Ravi, ist schon kurz darauf bis über beide Ohren in den sympathischen Singhalesen verliebt, belauscht zufällig ein Gespräch, ist wütend auf ihn und fliegt ihm beim Happy End in die Arme. Aber letzten Endes ist dies genau das, was dieses kleine Büchlein verspricht: Eine freundliche Reisebegleitung und eine knappe Stunde Lesestoff ohne Abgründe für unterwegs. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Fazit: Handlich, praktisch, freundlich. Eine knappe Stunde Unterwegslektüre mit exotischem Setting und Happy End.
Ulrike Stienen-Hoffmann: Verschollen. Kurzgeschichte. Mini-Testudo Band 17. Testudo-Verlag, 2011. 50 S., Euro 2.
© Petra Hartmann
Wow! So kriegt man den Saal voll für eine Kinderbuch-Vorstellung: "Marinda und der verhexte Apfel", ein zweisprachiges Bilderbuch von Andreas Dierks und Marina Carletto, lockte knapp 150 Besucher in die Hildesheimer Volkshochschule.
Verlegerin Monika Fuchs und die beiden Autoren verwandelten den Abend in eine Lehrstunde für Buchpräsentationen. Statt zu einer "trockenen" Lesung hatten sie zu einem "Apfelfest" eingeladen. Gesponsert von einem örtlichen Obsthof und einer Hildesheimer Bäckerei wurden Apfelsaft und Apfelkuchen serviert. Die Deutsch-Italienische Gesellschaft hatte im Vorfeld Werbung unter den Mitgliedern gemacht, und der internationale Chor Hildesheim gab deutsche und italienische Lieder zum Besten. "Ich wollte, dass meine Autoren ihre Netzwerke mit einbeziehen", verriet Monika Fuchs. Dass auch noch die Volkshochschule, an der Marina Carletto Italienisch unterrichtet, kostenlos den Saal zur Verfügung stellte, hat die Hildesheimerin ebenfalls begeistert.
Zauberhafte Apfelbilder von Marina Carletto
Der deutsche Text stammt von Andreas Dierks, seine Frau Marina Carletto ist für die italienische Übersetzung und für die Bilder verantwortlich. Und was für Bilder! Per Beamer an die Wand geworfen bezauberten die detailreichen Illustrationen sofort durch ihren Humor und die zahlreichen Anspielungen auf bekannte Bildtraditionen. Marinda die Hexe und das kleine Mädchen Melina, das aus einem magischen Apfelbild geboren wird, der tapsige Bär und der schrullige Museumskater, sie alle wurden von den Zuschauern sofort ins Herz geschlossen. Aber es gab auch viele kleine Einzelheiten zu entdecken, etwa den Wurm, der sich im Apfelbaum räkelt wie die böse Schlange in der biblischen Paradiesgeschichte. Oder der erschrockene Fisch, der in Panik den Koffer packt und fluchtartig das Wasserfass verlässt.
Andreas Dierks wundert sich über Äpfel in Paris
Andreas Dierks erzählte zu Beginn etwas zur Entstehung des Buches und warf unter anderem eine deutsche und eine italienische Begriffswolke an die Wand, die sein Computer ausgespuckt hatte. Da gab es außer der Paradiesassoziation unter anderem die Erinnerung an Schneewittchen und das Rätselraten darum, was ein Apfel denn mit der französischen Hauptstadt ("Paris") zu tun hat.
Deutsch-italienisches Märchen im Duett - wie zwei verschiedene Geschichten
Die anschließende Lesung bestritten Verlegerin und Illustratorin im Duett. Dabei war faszinierend, wie sich der recht getragen von Monika Fuchs gelesene deutsche Märchentext sich durch Marina Carlettos italienischen Zungenschlag in prasselndes, südländisches Feuer verwandelte. Man hätte glauben können, zwei völlig verschiedenen Geschichten zu lauschen.
Monika Fuchs muss mehr Bücherkisten holen
Im Vorfeld haben sich vermutlich einige Leute gefragt, ob es überhaupt eine ausreichend große Zielgruppe für ein deutsch-italienisches Kinderbuch gibt. Und ob nicht vielleicht ein deutsch-türkisches Buch eher Käufer finden würde. Der Abend hat die Zweifel eindrucksvoll widerlegt. Die Verlegerin musste sogar kurzfristig nach Hause fahren und neue Bücherkisten holen, da die Verkäufe die Erwartungen bei weitem übertroffen haben. Dieses Trio kennt seine Zielgruppe sehr gut.
Buch-Info:
Andreas Dierks, Marina Carletto: Marinda und der verhexte Apfel / Marinda e la mela stregata. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2011. 50 Seiten. Durchgehend farbig illustriert. 21,3 x 30,3 Zentimeter. Euro 19,90.
© Petra Hartmann
Artemis Fowl schlägt wieder zu: "Der Atlantis-Komplex" heißt das siebte Abenteuer des jugendlichen, geläuterten Verbrechergenies und seiner Freunde aus dem Elfenreich. Ein actionreiches Jugendbuch, allerdings scheinen dem Autor inzwischen die Einfälle auszugehen, sodass Leser der ersten sechs Bände ziemlich viele bekannte Versatzstücke wiedererkennen werden.
Artemis Fowl leidet am "Atlantis-Komplex"
Artemis, der geniale und schwerreiche jugendliche Spross einer irischen Verbrecherdynastie, hatte schon während seiner kriminellen Karriere ein ausgeprägtes ökologisches Bewusstsein an den Tag gelegt. Nun hat er sein gesamtes Vermögen in eine neue Erfindung gesteckt, die das Abtauen der Pole und die Klimakatastrophe verhindern soll. Elfentechnologie soll ihm dabei helfen. Allerdings läuft bei der Vorstellung des Prototyps seiner Maschine einiges schief: Artemis hat es mit zwei äußerst gefährlichen Gegnern zu tun. Der eine ist ein alter Feind aus dem Elfenreich, der gerade an seinem Ausbruch aus dem Hochsicherheitsgefängnis arbeitet. Der zweite ist seine eigene Psyche: Artemis wird, begünstigt durch seine Dimensions- und Zeitreisen in den beiden vorangegangenen Büchern, vom "Atlantis-Komplex" geplagt, einer schwerwiegenden Persönlichkeitsstörung magisch-psychischer Natur, geboren aus einem Schuldkomplex wegen seiner Verbrecherlaufbahn. Die Symptome: Ein gesteigerter Verfolgungswahn, schlimmer als der des genialen Zentauren Foaly, und eine panische Angst vor allem, was mit der Zahl vier zu tun hat. Artemis ist fast ständig mit dem Zählen beschäftigt, versucht sogar, in Fünf-Wort-Sätzen zu sprechen, und ist seines Verstandes kaum mehr mächtig. Keine gute Ausgangssituation, um seinem alten Elfenfeind zu begegnen.
Eoin Colfer wiederholt sich
Der Komplex und die dadurch verursachte Persönlichkeitsspaltung des Titelhelden sind ein interessantes und neues Detail in der Reihe. Aber das ist leider auch das einzige, was an diesem Buch neu ist. Ansonsten arbeitet Colfer mit bereits sattsam bekannten Motiven. Wieder einmal ein Ausbruch aus einem todsicheren Elfengefängnis. Wieder einmal ein Vorgesetzter Holly Shorts, der das Zeitliche segnet. Wieder einmal ist Mulch Diggums, der kleptomanische und flatulierende Zwerg, als Retter zur Stelle. Das wäre noch zu verzeihen, wenn man nicht wüsste, dass Colfer es eigentlich besser kann und auch schon mehrfach besser gemacht hat. Wo ist die scharfgeschliffene Logik geblieben, die die Konstruktion von "Artemis Fowl I" oder "Der Geheimcode" auszeichnete? Hier kopiert sich der Autor nur noch selbst und obendrein lustlos. Außerdem ist Turnball Root als Drahtzieher alles andere als glaubwürdig: Der in den ersten Bänden als leicht zu beeinflussender ZUP-Offizier dargestellte Feenmann, der durch seine Eitelkeit und seine Beziehung zur intriganten, genialen Wichtelin Opal Koboi auf die schiefe Bahn geriet, soll nun also bereits während seiner Zeit bei der Zentralen Untergrund-Polizei ein Doppelleben geführt haben und Kopf einer Verbrecherorganisation gewesen sein? Schwer vorstellbar bei einem solchen Simpel, wie ihn uns Colfer in den ersten Büchern immer wieder vorstellte.
Zu viele Zufälle
Unfassbar auch, welch große Rolle der Zufall in diesem Buch spielt. Turnball genießt es während seines Ausbruchs tatsächlich, zufällig eine Gelegenheit zur Rache an Buttler zu nutzen, der sich gerade in Südamerika aufhält und zusammen mit seiner Schwester beinahe von hypnotisierten Catch-Fans getötet werden. Zeitgleich erlaubt er dem gekaperten Plasmaraumschiff, das ihn befreien soll, als kleinen positiven Nebeneffekt einen Abstecher nach Island, wo mehrere Elite-Elfen getötet werden und Artemis nun knapp entkommt. Ein weiterer Anschlag auf Buttler wird nur verhindert, weil Mulch Diggums zufällig in einer zwielichtigen Zwergenkneipe hört, wie ein Mörder engagiert wird, und sich selbst in das Mordkommando einschleust. Es ist schade, was aus einer so brillant-bösen und bezaubernd anderen Fantasy-Serie geworden ist.
Colfer versteht es zu schreiben
Positiv bleibt festzuhalten: Der Mann versteht zu schreiben. Das Buch hat ein ungeheures Tempo, lässt sich leicht und flüssig lesen und ist durchaus spannend erzählt. Für jemanden, der die Vorgänger-Bände nicht kennt, ist es sicherlich ein brillantes Abenteuer. Schade nur, dass man das alles schon kennt. Vielleicht sollte Artemis, allen Verkaufserfolgen zum Trotz, einmal eine Pause einlegen und seine Batterien wieder aufladen.
Eoin Colfer: Artemis Fowl - Der Atlantis-Komplex. Berlin: List, 2011. 336 S., Euro 19,99.
Weitere Besprechung zu Eoin Colfer:
"Und übrigens noch was ..."
© Petra Hartmann
Ewiges Leben, ewige Jugend: Doctor Nikola ist auf der Spur eines der größten Rätsel der Menschheit. In "Das Experiment des Doctor Nikola" lässt der Autor Guy Boothby seinen sinistren Wissenschaftler einen riskanten Versuch unternehmen. Ein 98-Jähriger ist sein Versuchskaninchen ...
Das neue Abenteuer Nikolas wird erzählt aus der Perspektive eines ausgebildeten Arztes. Ähnlich wie Wilfred Bruce, der Begleiter Nikolas im chinesischen Abenteuer "Die Expedition des Doctor Nikola", ist dieser Douglas Ingleby eine gestrandete Existenz, qualifiziert, gebildet und mit ausgezeichneten Kenntnissen auf seinem Gebiet, ähnlich wie Bruce auch ein Mensch in existenzbedrohender finanzieller Not. Aber dieser Mediziner hat nichts von dem Format des zupackenden Weltenbummlers Bruce, der sich zusammen mit Nikola als nahezu gleichberechtigter Partner in die Gefahren einer Expedition stürzt und den Naturgewalten und den chinesischen Mördern, Banditen und Mönchen trotzen kann. Er hat auch wenig gemein mit dem schlichten aber redlichen Australier Hatteras, der zum unfreiwilligen Gegenspieler Nikolas im ersten Teil, "Die Rache des Doctor Nikola", wurde. Ingleby ist eine relativ schwache Persönlichkeit, ein befristet Angestellter, der Nikola mit einer gewissen Ergebenheit folgt, weil er für den Assistentenjob bezahlt wird. Einen Kinnhaken oder gar eine richtige Schlägerei mit Nikolas Feinden würde man diesem Mediziner sicher nicht abkaufen. Aber dazu ist er auch nicht gemacht.
Doctor Nikola auf der Suche nach der ewigen Jugend
Die Ereignisse des dritten Nikola-Romans setzen dort an, wo der zweite Band endete: Nikola hat sich in den Besitz gewisser Geheimnisse eines chinesischen Klosters gesetzt, besitzt nun einen Großteil des Wissens, dessen man bedarf, um einen steinalten Menschen zu verjüngen, und möchte nun die Probe aufs Exempel machen. Es ist nicht sein erster Versuch. Berichtet wird von einigen fehlgeschlagenen Experimenten, vermutlich verschuldet von ungeeigneten Helfern des Wissenschaftlers.
Nun soll Ingleby den Part des Assistenten übernehmen. Er steht einer jungen, hübschen Frau bei der Überführung ihres 98-jährigen Großvaters zu Nikolas Schloss bei, begleitet beide auf einer Seereise und assistiert Nikola bei seiner mehrere Wochen währenden Behandlung. Aber auch Ingleby erweist sich nicht unbedingt als ein Muster an Zuverlässigkeit, gleich zweimal missachtet er die Anweisungen Nikolas, verpasst dem Patienten eine Überdosis an Medikamenten, kostbare Mittelchen, die er sich später sogar stehlen lässt, versäumt einmal gar die Überwachung der Instrumente und gefährdet das gesamte Experiment. Dennoch ist es am Ende nicht Inglebys Schuld, dass Nikolas Behandlung auf entsetzliche Weise fehlschlägt.
Zwischen chinesischer Tradition und Apparatemedizin
Dabei beschreibt Boothby Nikolas Vorgehen nicht unbedingt als der "traditionellen chinesischen Medizin" verwandt, eher schildert er die Behandlung als hochwissenschaftlich und technikorientiert und auf der Höhe seiner Zeit: Zwar benutzt er uralte Geheimnisse aus einem uralten Lamakloster, doch spielt auch die Elektrizität eine sehr wichtige Rolle, und die Maschinen, die am Bett des Patienten stehen und Strom durch den Körper des alten Mannes fließen lassen, lassen den Leser einen Blick in die Frühzeit der Apparatemedizin tun.
Chinesischer Killer schleicht ums Schloss
Ein geheimnisvoller chinesischer Killer, der ums Schloss schleicht und auf die Gelegenheit zum Zuschlagen wartet, die Kulisse des Schlosses am Meer, die seltsame Menagerie aus Behinderten, die Nikola dort hält (Versuchskaninchen? Gescheiterte Experimente?), und die wunderschöne Enkelin des Patienten, die für die schrillen Angstschreie und die nötige Romantik gebraucht wird, geben dem Roman eine typische Gruselroman-Atmosphäre im "victorianischen" Ambiente.
Erneut zieht Boothby alle Register seiner Erzähkunst und hält den Leser über rund 130 Seiten in Atem. Die Geschichte ist schnell und spannend erzählt und lässt sich nicht wieder aus der Hand legen, bis das letzte Kapitel zu Ende ist. Vielleicht keine ganz große Literatur, aber gute Unterhaltung und Spannung für ein paar Stunden, auf jeden Fall ein Roman, der an keiner Stelle langweilig ist und den Leser nicht wieder loslässt.
Kurzgeschichte von Guy Newell Boothby als Beigabe
Etwas schwach dagegen wirkt die Beigabe am Ende des Buches: Die Kurzgeschichte "Eine Geschichte in Ägypten", die dem recht kurzen Nikola-Abenteuer vermutlich als Füller angehängt ist, ist sicher keiner Sternstunde in Boothbys Erzählunst entsprungen. Die Story handelt von einer jungen Engländerin in Ägypten, die sich als die Wiedergeburt einer antiken Ägypterin entpuppt. Die Geschichte ist ein klassischer Novellenstoff, doch auf eine eher pennälerhafte Weise erzählt, sie hat einen unbeholfenen, geschraubten Satzbau voller Realtivsätze, eine nicht eben originelle Pointe und einen übermotivierten auktorialen Erzähler, der sich in Schwafeleien und überflüssigen Erklärungen ergeht, anstatt Handlung zu bringen.
Vorwort mit Infos zu "The Lust of Hate"
Sehr gelungen und informativ dagegen ist das kurze Vorwort des Übersetzers Michael Böhnhardt, der ein wenig zum Hintergrund der Serie erzählt und vor allem darüber aufklärt, was in dem "fünften Doctor Nikola-Band" passiert: "The Lust of Hate" ist nicht Teil der im Wurdack Verlag erscheinenden Nikola-Reihe, da Nikola hier nur eine Nebenrolle spielt. Böhnhardt verrät, was in dem Roman vor sich geht und warum der Nikola-Leser auf diesen Band durchaus verzichten kann. Vielleicht wäre es für das Buch besser gewesen, die Kurzgeschichte wegzulassen und stattdessen ein etwas umfangreicheres Vorwort oder weitere Informationen zu Boothby und seinem Werk zu bringen.
Fazit: Ein spannender Abenteuerroman mit einem Schuss Grusel, schnell, gut erzählt und ausgesprochen eingängig. Lesenswert.
Guy Newell Boothby: Das Experiment des Doctor Nikola. Nittendorf: Wurdack Verlag, 2011. 158 S., Euro 11,95.
Guy N. Boothby: Die Rache des Doctor Nikola
Guy N. Boothby: Die Expedition des Doctor Nikola
Guy N. Boothby: Der Palazzo des Doctor Nikola
© Petra Hartmann
So also stellten sich unsere Altvorderen die Zukunft vor: Julius von Voß (1768-1832) veröffentlichte mit "Ini" einen hochinteressanten "Roman aus dem ein und zwanzigsten Jahrhundert", der vom Verlag Utopica inzwischen in einer Hardcoverausgabe neu aufgelegt wurde.
Die Handlung ist eine Mischung aus einer Liebesgeschichte und einem klassischen Bildungsroman. Guido, der Held des Romans, wird in einem Waisenhaus aufgezogen, wird hervorragend ausgebildet und begegnet als Jugendlicher der schönen Ini. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Doch Ini und der junge Guido werden noch nicht sofort ein Paar. Zunächst entwirft die junge Frau, die wie er als Waise erzogen wird, ein Gemälde, das den zukünftigen Guido als gereiften und vollkommenen Mann zeigt. Erst wenn er dieses Ideal erlangt hat, dann will sie ihm gehören. Guido schreitet im Verlaufe des Buches in seiner Selbstvervollkommnung und Ausbildung voran. An der Seite seines Lehrers absolviert er seine Bildungsreise durch die Welt, er leistet seinen Militärdienst ab und macht dabei einige wertvolle neue Erfindungen, die das Heerwesen verbessern, er bereist Italien, das zukünftige Berlin, Paris und muss sich einige Monate allein am Nordpol durchschlagen, bevor er als Heerführer den Krieg zwischen Europa und Afrika entscheiden kann.
Zukunftsvisionen von Luftschiffen und Fernsprechern
Der fabulierfreudige Autor erzählt von riesigen Luftschiffen und künstlichen Inseln, von gläsernen Tauchvorichtungen, von Theatermaschinerien und einer Art Fernsprecher. Manches ist ziemlich naiv und märchenhaft gehalten, so werden die Luftschiffe von zahmen Adlern gezogen und die Rieseninsel von dressierten Walen. Manches, wie die Erziehungsideale, sind dem hohen Pathos der Goethezeit geschuldet, haben aber auch durchaus Gemeinsamkeiten mit den frühneuzeitlichen Utopien wie Morus' "Utopia" oder Bacons "Neu-Atlantis". Vieles von der Schwärmerei Guidos klingt für heutige Leser schwülstig und kitschig und ist nur vor dem Hintergrund der damaligen Zeit zu verstehen. Dass Guido sich am Ende als der Sohn des Kaisers entpuppt und in einem Heim erzogen wurde, damit ihm der Stolz und der Glanz der Krone nicht den Charakter verderben, kommt nicht wirklich überraschend, ebenso wie Inis hohe Abkunft.
Erziehungsideale, die auch für die Herrscher gelten
Doch sollte der Leser sich vor Augen halten, dass zwischen uns und diesem Roman zweihundert Jahre liegen und dass Dinge, die wir heute als abgedroschen empfinden, es damals noch nicht waren. Man muss sich vor Augen führen, welchen politischen Sprengstoff allein der Zug birgt, dass ein Königs- oder Kaiserssohn nicht mehr automatisch auf dem Thron landet, sondern unerkannt mit bürgerlichen Waisen erzogen wird, um ein anständiger Mensch zu werden. Und selbst nach Ende der Ausbildung ist noch lange nicht heraus, dass er die Krone auch erhält. Guido wird Zeuge, wie ein junger Königssohn vor den Rat tritt, über den Gang seiner Ausbildung Rechenschaft ablegt und am Ende von den Ratsherren doch abgelehnt wird, weil er zu wenig Reformvorschläge gemacht hat und zu sehr im Schatten seines verehrten Vaters steht. Der Vorschlag, einen Herrscher allein nach Qualifikation zu benennen - ein undenkbarer Vorschlag im Jahr 1810 und selbst im Gewand eines "Märchens aus der Zukunft" alles andere als ungefährlich. Nur neun Jahre später, nach Erlass der Karlsbader Beschlüsse und der rigrosen Zensurgesetzgebung, hätte der Autor große Probleme, seinen Roman überhaupt zu veröffentlichen.
Ein Bildungsroman aus der Zukunft
Vermutlich kann dieses Buch nur jemand seinem vollen Wert nach schätzen, der mit der Bildungsroman-Tradition dieser Zeit vertraut ist und sich von Helden wie Wilhelm Meister oder Anton Reiser nicht abschrecken lässt. Es ist ein Buch, das an den Leser schon einige Ansprüche stellt und das durch seinen Satzbau und Tonfall nicht ganz einfach zu lesen ist. Für denjenigen, der sich darauf einlässt, wird es aber dennoch ein interessanter Ausflug in die Urzeit der Science-Fiction.
Sehr lesenswert ist das Nachwort von Ulrich Blode. Hier erfährt der Leser viel zu Julius von Voß und zum Hintergrund des Romans. Und für einen Menschen, für den bestimmte Erfindungen und technische Hilfsmittel längst zur Selbstverständlichkeit geworden sind, ist es sehr erhellend, noch einmal aufgelistet zu bekommen, welche Fülle von Dingen Voß tatsächlich vorausgesehen hat.
Insgesamt ist es ein hochinteressantes und wichtiges Buch, und es ist gar nicht hoch genug zu schätzen, dass der Utopica-Verlag das kleine Stück Literatur wieder zugänglich gemacht hat.
Fazit: Keine leichte Kost. Ein Roman, der dem Leser einiges an Arbeit macht. Aber es lohnt sich durchaus, sich auf diese "Ini" einzulassen.
Julius von Voß: Ini. Ein Roman aus dem ein und zwanzigsten Jahrhundert. Eine Utopie der Goethe-Zeit. Neu herausgegeben und kommentiert von Ulrich Blode. Oberhaid: Utopica, 2008. 212 S., Euro 29,98.
© Petra Hartmann
Malcolm Max ist wieder da: Der Verlag Romantruhe hat mit "Tod in Paris" den dritten Teil der Grusel-Hörbuchserie um den Dämonenjäger veröffentlicht. Besonders hervorzuheben: Der Verlag legte als Gratisbeigabe auch den ersten Teil der Abenteuer aus dem nicht mehr erhältlichen "Gespenster Geschichten"-Heft dazu.
Darf man nach nur zwei Abenteuern bereits von einer "Kultserie" sprechen? Dämonenjäger Malcolm Max, der Held zweier Hörspiel-CDs, die als Beilagen zur kurzfristig wiederbelebten Comicreihe "Gespenster Geschichten" erschienen, scheint Anspruch auf diesen Titel zu haben. Nach dem Ende des Comicheftes stellte sich ziemlich schnell heraus, dass Malcolm Max genug Fans hatte für ein eigenständiges Weiterleben. Jetzt hat der Verlag "Romantruhe" sich der Sache angenommen und das dritte Hörspiel produziert. "Tod in Paris" heißt das neue Abenteuer des Dämonenjägers, es erschien als 15. Teil der Reihe "Geister-Schocker", und die Geschichte ist ... wahrhaft dämonisch.
Malcolm Max erweckt Tote zum Leben
Malcolm Max und die schöne Halbvampirin Charisma reisen nach Paris, um dort den Jahreswechsel 1888/89 zu erleben. Ein Studienfreund Malcolms hat sie zu einer kleinen privaten Silvesterfeier eingeladen. Allerdings nicht ganz uneigennützig, wie sich schnell herausstellt: Seit seine geliebte Frau bei einem alchimistischen Experiment starb, setzt er alles daran, sie ins Leben zurückzuholen. Und Malcolm Max, Mitglied der Geheimloge "Custodes Lucis" und erfahren im Umgang mit dem Übersinnlichen, scheint der perfekte Partner zu sein, das gefährliche Ritual durchzuführen.
Dämonen und Gargoyles greifen Paris an
Der Autor, Peter Mennigen, zieht alle Register der Horror-Maschinerie: Totenbeschwörung, wandelnde, von Dämonen besessene Leichen, Gift, prophetische Alpträume, die über Paris hereinbrechende Apokalypse, Dämonenhorden aus Gargoyles in Notre Dame und die geheimnisvollen schwarzen Engel, hinter denen Malcolm bereits seit Folge eins her ist - das alles in etwas über einer Stunde erzählt ergibt ein tolles, volles und spannendes Hörspiel.
Solide, trashige Gruselkost - gewöhnungsbedürftiger Erzähler
Die Geschichte ist vielleicht nicht sehr originell, doch wird solide, geradlinige Gruselkost geboten, die durch die Plänkeleien zwischen Malcolm und Charisma ihren ganz eigenen Reiz erhält. Und das etwas "Trashige" gehört zur Serie ja auch irgendwie dazu.
Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Rolle des Erzählers, gesprochen von Rüdiger Schulzki. Die beiden ersten Teile kamen völlig ohne Erzähler aus, mit den Vor- allerdings auch mit den Nachteilen einer solchen Konstruktion. Ausgesprochen nervig war vor allem in den Kampfszenen, dass die Personen ständig kommentieren mussten, was sie gerade taten. Gespräche wie diese sollten also nun der Vergangenheit angehören:
"Aua!"
"Was ist passiert, Charisma?"
"Diese falsche Schlange hat mir das Schwert aus der Hand geschlagen. Jetzt richtet sie ihre Schwertspitze auf meine Brust."
"Ergebt Euch, Mister Max! Ein kluger Mann sollte wissen, wann er verloren hat. Oder wollt ihr, dass ich ein hässliches Loch in Eure Begleiterin steche?"
"Was ist, wollt Ihr nur tatenlos dastehen und zusehen, wie mich dieses Weibstück aufspießt?"
"Ich stehe nicht herum. Falls es Eurer Aufmerksamkeit entgangen sein sollte, schlage ich mich mit einem Werwolf."
(Teil I: "Im Banne der Untoten")
Dass solche Gespräche nun wegfallen, ist nicht traurig. Unschön ist allerdings, dass der Part des Erzählers nun ein wenig zu groß geraten und aufdringlich ist und Dialoge viel zu häufig unterbrochen werden, um Nebensächliches zu schildern. Hinzu kommt, dass Rüdiger Schulzki oft in einen Märchenerzähler-Tonfall abgleitet und damit sehr viel Spannung aus den schnellen, manchmal panikerfüllten Dialogen herausnimmt, sodass der Hörer in einem Wechselbad zwischen Action und Betulichkeit hin und her irrt. Es bleibt zu hoffen, dass in den kommenden Folgen ein gesundes Mittelmaß zwischen "erzählerfrei" und "zu viel Erzähler" gefunden wird.
Vorbildliche Ausstattung
Die Ausstattung ist mehr als reichlich und kann als vorbildlich bezeichnet werden. Es gibt als Gratis-Beigabe das erste Abenteuer von Malcolm und Charisma aus der "Gespenster Geschichten"-Zeit (gleicher Text, akustisch überarbeitet, andere Geräusche, neue Musik). Das Booklet bietet Infos zu den wichtigsten Personen der beiden Hörspiele, erzählt etwas über die Hintergründe der Geschichten und stellt die Sprecher, den Autor und den Cover-Künstler vor.
Fazit: Eine überzeugende Fortsetzung der "Kultserie". Der Verlagswechsel ist gelungen. Weiter so.
Peter Mennigen: Tod in Paris. Geister-Schocker #15. Romantruhe, 2011. Hörbuch, 74 Minuten. Plus: Im Banne der Untoten. 55 Minuten. Euro 7,95.
© Petra Hartmann
Mehr von Malcolm Max
Comic: Blutrausch
Comic: Die Schwesternschaft der Nacht
Comic: Der Kannibale von London
Hörspiel: Venedig sehen und sterben
Spin off:
Die Fälle von Emmeline und Miranda Finch: Der kopflose Reiter und andere kuriose Geschichten
Tassilo ist wieder da: Der ritterliche Held mit der wilden roten Löwenmähne bricht in seinem 13. Abenteuer auf in das "Land ohne Wiederkehr".
Tassilo muss auf Befehl seines Königs nach China reisen. Es geht um Leben und Tod, denn seine Geliebte Balkis ist der Hexerei angeklagt, und nur wenn Tassilo seinen Auftrag erfüllt, wird der Herrscher ein Auge zudrücken und sie verschonen. Tassilo reitet nach China, wo er eine chinesische Prinzessin, die als Gemahlin seines Kömigs bestimmt ist, eskortieren soll. Doch die Prinzessin wurde entführt. Der Rebellenfürst Qan fordert für ihre Freilassung eines der legendären Drachenpferde, die ihre Reiter angeblich so gut wie unbesiegbar machen. Tassilo, sein Knappe Alwin und dessen Schoßtier, der Simulusnanus Blimli wagen die gefährliche Reise ins Land der Drachenpferde.
Der Comic setzt die bewährte Tradition der Tassilo-Reihe fort: Ein heldenhafter Ritter, ein tollpatschiger Knappe und ein kleines pelziges Wundertier, dazu viele hübsche Frauen, irgendwo zwischen Disney und Manga-Stil, und das Ganze in ein wundervolles, gefahrvolles Zauberland versetzt, in dem Skurriliät, Groteske und Niedlichkeit eine perfekte Symbiose eingehen.
Nur Balkis, die Gefangene des Königs, hat inzwischen ein wenig von ihrem Kindchengesicht verloren, sie wurde eckiger, kantiger und - wie ihr Verhalten beim Tod des Herrschers belegt, auch etwas härter. Allerdings war Balkis niemals eine Barbiepuppe, und schon seit Anfang der Serie ist die Magierin im Gegensatz zu ihrer blonden Schwester eindeutig als eine Frau gekennzeichnet, die mit dunklen Mächten im Bunde war und nicht unter falscher Sentimentalität litt.
Sehr interessant ist, dass Blimli in dieser Geschichte seine Brüder und Schwestern findet. Die posierlichen Simulusnani, über deren Herkunft in der Serie bislang noch wenig bekannt wurde, stammen also aus dem Tal der Drachenpferde. Hier ergeben sich ausgesprochen putzige Bilder, wenn Tassilo und Alwin sich in einer Schar aus Kleinsäugern durchs Niemandsland tasten. Tragisch dagegen die Geschichte der wilden Leizu, die im Tal mit den Drachenpferden lebt. Ein erstaunliches Naturkind, das leider viel zu früh das Zeitliche segnet.
Fazit: Ein meisterhaft gezeichnetes Ritterepos mit ausgespochen niedlichen Charakteren - richtig was für's Herz.
Léturgie/Luguy: Tassilo. Band 13: Das Land ohne Wiederkehr. Eckart Schott Verlag, , 2010. 48 S., Euro 11.
Weitere Tassilo-Abenteuer:
Tassilo 14: Die Stufen der Eliandysse
Tassilo 15: Das Achte Reich
Tassilo 16: Die Zauberin der tiefen Wasser
Tassilo 17: Die Krone der Dämmerung
© Petra Hartmann
Was verbirgt sich hinter dem Tor des Krkt-jinn und warum verliert der Planet Light Lady seine Schwerkraft? Kann die Heimat der Regenbogenkatzen noch gerettet werden? Gibt es das sagenhafte Tier der Unordnung wirklich? Sind die irrsinnigen Prophezeiungen über das Wiedererwachen des unheiligen Urgottes Chthonio möglicherweise doch ernst zu nehmen? Und ist wirklich jeder dem Tod geweiht, der der Wurzel allen Übels begegnet?
Das Universum hat viele Wunder hervorgebracht, aber keines ist größer als das Leben. Ein paar der ungewöhnlichsten Lebewesen aller Welten sind in diesem intergalaktischen Bestiarium zu finden. Thomas Hofmann und Petra Hartmann haben sie aufgespürt.
Buch-Infos:
Das intergalaktische Bestiarium. Text: Petra Hartmann / Zeichnungen: Thomas Hofmann. Neustadt in Sachsen: Edition Dunkelgestirn, Mai 2025. 180 Seiten.
Reichhaltig mit Illustrationen von Thomas Hofmann versehen, zu denen die Texte von Petra Hartmann verfasst wurden. Gebunden in blaues Leinen, mit Leseband, silberner Prägung auf dem Buchrücken und Schutzumschlag. Versehen mit den Signumklischees der Autoren, nummeriert und auf 100 Exemplare limitiert. 32,90 Euro.
Ein Indianer taucht in dem verschlafenen Küstenstädtchen Kitty Hawk auf. Die Witwe Murdoch ist überzeugt, dass der Fremde ein Kundschafter ist und bald seine roten Spießgesellen zum Morden und Plündern mitbringen wird. Doch Junger Adler hat andere Pläne. Er träumt vom Fliegen und wartet auf das Eintreffen zweier verrückter Fahrradhändler.
Karl-May-Fans kennen Junger Adler bereits aus dem Roman Winnetous Erben. Die Vorgeschichte zu diesem Buch wird nun von Petra Hartmann erzählt.
Buch-Infos:
Petra Hartmann: Das Herz des Donnervogels
Band 18, Abenteuer-Roman
Exklusive Sammler-Ausgabe
Seiten: 282
Taschenbuch
VÖ: April 2023
2. Auflage: April 2024.
Künstler: MtP-Art (Mario Heyer)
Künstler (Innenteil): MtP-Art (Mario Heyer)
Preis: 12,95 Euro
Das E-Book ist zum Preis von Euro 3,99 erhältlich.
Unter anderem bei Amazon
oder direkt beim Blitz-Verlag.
Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Widar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus ...
Es ist eine schaurige Welt, in der sich die junge Walküre behaupten muss. Doch Valkrys wäre keine echte Falkin, wenn sie einem Kampf aus dem Weg gehen würde. Todesmutig und mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor stürzt sie sich in die Begegnungen mit Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfen, Berserkern, Hexen, Meerungeheuern und dem furchtbaren Totenschiff Naglfari.
Petra Hartmann: Falkenblut.
Sibbesse: Hottenstein, 2020.
Broschiert, 247 S., Euro 11.
ISBN 978-3935928991
Bestellen im Hottenstein-Verlags-Shop
Bestellbar unter anderem bei Amazon
Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren. Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist - und gelegentlich fies!
Die Autoren: Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.
Herausgeber: Petra Hartmann, Frank G. Gerigk
Sprecher: Tim Schmidt
Blitz-Verlag
Ungekürzte Lesung
mp3-Download
611 Minuten, 495.91 MB
9783991093435
Zu bestellen unter anderem bei Thalia oder bei Amazon.
Meerprinzessin Nestis und ihre Freunde sind sauer: Lehrer Seestern meint, dass laute Haifischmusik nichts für Kinder ist. Und der Kronrat stimmt ihm zu. Deshalb bekommt die Band »Ølpæst« Auftrittsverbot in der gesamten Nordsee. Doch plötzlich ist deren Musik überall zu hören: Ein Piratensender strahlt die Hits der Knorpelfischgang lautstark aus.
Als eine hochexplosive Kugelmine über dem blauen Glaspalast im Meer dümpelt und ein führungsloser Öltanker in die Nordsee einfährt, droht eine wirkliche Ölpest. Gelingt es den Meerkindern, ein Unglück zu verhindern?
Petra Hartmann: Nestis und die verbotene Welle. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Voraussichtlich ab Juni 2017 erhältlich.
Buch-Infos: ca. 152 Seiten, 14,2 x 20,6 cm, Hardcover, zahlreiche s/w-Illustrationen, mit Fadenheftung, Euro 14,90, ISBN 978-3-977066-00-1
Bestellen beim Verlag Monika Fuchs.
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Demantin, der junge König von Antrium, liebt die griechische Königstochter Sirgamot. Doch ihr Vater ist strikt gegen die Hochzeit. Immerhin ist Sirgamot erst zwölf Jahre alt. So zieht Demantin in die Welt, um Ruhm zu erwerben, den Namen seiner Geliebten durch seine Taten zu verherrlichen und sich dem griechischen König als Schwiegersohn zu empfehlen. Er besteht heldenhafte Kämpfe, erwirbt sich die Freundschaft der Königin und des Königs von England und besiegt ein schauriges Meerweib. Letzteres allerdings erweist sich als verhängnisvoll. Denn die sterbende Unholdin verflucht Demantin und prophezeit, dass seine Geliebte mit dem üblen König Contriok verlobt werden soll. Kann Demantin noch rechtzeitig zurückkehren, um die Hochzeit zu verhindern?
Berthold von Holle / Petra Hartmann: Demantin. Ein Ritter-Epos
128 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 9-78-3-940078-34-6
8,95 EUR
Gayol, der Sohn des ungarischen Königs, hat in jugendlichem Übermut den alten Hofmarschall seines Vaters zum Wettkampf herausgefordert und eine peinliche Niederlage erlitten. Aus Scham flüchtet er und gerät ins Reich des deutschen Kaisers, wo er unerkannt unter dem Namen Crane (Kranich) eine Stellung als Kämmerer annimmt und bald sehr beliebt ist. Doch als der Fremde und die Kaiserstochter einander näher kommen und Hofbeamten Unzucht und eine unstandesgemäße Liebschaft wittern, beginnt eine schwere Zeit für Königssohn und Kaiserstochter. Kann Gayol sich auf die Treue Acheloydes verlassen? Und kann die lebensbedrohliche Krankheit der Prinzessin noch geheilt werden?
Berthold von Holle / Petra Hartmann: Crane. Ein Ritter-Epos
84 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 978-3-940078-48-3
6,95 EUR
Ein rasender Bischof auf dem Rennstieg.
Wegweiser, die sich wie von Geisterhand drehen.
Jäger in Todesangst.
Bierkutscher mit unheimlicher Fracht.
Ein stammelnder Mönch,
der plötzlich zum brillanten Redner wird.
Sollte da Hödeken seine Hand im Spiel haben?
Sagen um einen eigenwilligen Geist
aus dem Hildesheimer Land,
frisch und frech nacherzählt
von Petra Hartmann.
Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken!
Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.
101 S., Euro 7,95.
ISBN 978-3-940078-37-7
Deutschland in den 1830er-Jahren: Für Handarbeit, arrangierte Ehe und Kinderkriegen hat die junge Bürgermeistertochter wenig übrig. Stattdessen interessiert sie sich für Politik und Literatur und greift sehr zum Leidwesen ihres Vaters selbst zur Feder, um flammende Texte für die Gleichberechtigung der Frau und die Abschaffung der Monarchie zu verfassen. Angestachelt von der revolutionären Stimmung des Hambacher Festes versucht sie, aus ihrem kleinbürgerlichen Dasein auszubrechen und sich als Journalistin zu behaupten. Gemeinsam mit ihrer großen Liebe verschreibt sie sich dem Kampf für ein freies, geeintes Deutschland und schlägt den Zensurbehörden ein Schnippchen. Die Geheimpolizei ist ihnen jedoch dicht auf den Fersen, und die junge Journalistin begeht den verhängnisvollen Fehler, ihre Gegner zu unterschätzen
Petra Hartmann: Freiheitsschwingen
Personalisierter Roman
München: Verlag Personalnovel, 2015
ca. 198 Seiten. Ab Euro 24,95.
(Einband, Schriftart und -größe, Covergestaltung etc. nach Wahl.)
Bestellen unter:
www.tinyurl.com/Freiheitsschwingen
Wer ist der bleiche Jüngling im Verlies unter der Klippenfestung? Prinzessin Thia will ihn retten. Doch wer Timurs Ketten bricht, ruft Tod und Verderben aus der Tiefe hervor. Als der Blutmond sich über den Horizont erhebt, fällt die Entscheidung ...
Beigaben:
Nachwort zur Entstehung
Original-Erzählung von Karoline von Günderrode
Autorinnenbiografien
Bibliografie
Petra Hartmann: Timur
Coverillustration: Miguel Worms
Bickenbach: Saphir im Stahl, 2015.
ISBN: 978-3-943948-54-7
Taschenbuch, 136 S.
Euro 9,95
Ein Roman-Experiment mit ungewissem Ausgang: Ulf (Magisterstudent unbekannter Fachrichtung), stammt aus einem Dorf, das mehrmals jährlich überschwemmt wird. Zusammen mit Pastor Dörmann (Geistlicher unbekannter Konfession) und Petra (Biografin ohne Auftrag) überlegt er, was man dagegen tun kann. Als ein vegetarisches Klavier die Tulpen des Gemeindedirektors frisst und das Jugendamt ein dunkeläugiges Flusskind abholen will, spitzt sich die Situation zu. Nein, Blutrache an Gartenzwergen und wütende Mistgabelattacken sind vermutlich nicht die richtigen Mittel im Kampf für einen Deich ...
Mal tiefgründig, mal sinnlos, etwas absurd, manchmal komisch, teilweise autobiografisch und oft völlig an den Haaren herbeigezogen. Ein Bildungs- und Schelmenroman aus einer Zeit, als der Euro noch DM und die Bahn noch Bundesbahn hieß und hannöversche Magister-Studenten mit dem Wort "Bologna" nur eine Spaghettisauce verbanden.
Petra Hartmann:
Ulf. Ein Roman-Experiment in zwölf Kapiteln.
eBook
Neobooks 2015
Euro 2,99
Erhältlich unter anderem bei Amazon
Ein Tempel in der Wüste. Heilige Männer, die sich dem Dienst des Feuervogels geweiht haben. Ein Hirtenjunge, der seinem Traum folgt. Aber wird der alte und kranke Phönix wirklich zu neuem Leben wiederauferstehen, wenn der Holzstoß niedergebrannt ist? Eine Novelle von Idealen und einer Enttäuschung, die so tief ist, dass kein Sonnenstrahl je wieder Hoffnung bringen kann.
Petra Hartmann:
Vom Feuervogel. Novelle.
Erfurt: TES, 2015.
BunTES Abenteuer, Heft 30.
40 Seiten, Euro 2,50 (plus Porto).
Bestellen unter:
eBook:
Neobooks, 2015.
Euro 1,99.
Unter anderem bei Amazon
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Endlich Sommerferien! Nestis und ihre Freunde freuen sich auf sechs Wochen Freiheit und Abenteuer. Doch ausgerechnet jetzt verhängt der Kronrat ein striktes Ausgehverbot für alle Meerkinder. Denn in der Nordsee treibt plötzlich ein furchtbares “Phantom† sein Unwesen. Möwen, Lummen und Tordalke werden von einem unheimlichen Schatten unter Wasser gezerrt und verschwinden spurlos.
Nestis beschließt, den Entführer auf eigene Faust zu jagen. Als ein Dackel am Strand von Achterndiek verschwindet, scheint der Fall klar: Die gefürchteten “Hafenpiraten" müssen dahinter stecken. Zusammen mit ihrem Menschenfreund Tom wollen die Meerkinder der Bande das Handwerk legen ...
Petra Hartmann: Nestis und die Hafenpiraten
Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014
ISBN 978-3-940078-84-1
14,90 EUR
Leseprobe unter
Weihnachten im Potte †¦
†¦ ist so vielfältig wie die Menschen, die dort leben. Und deshalb findet sich auf diesem Bunten Teller mit 24 Hildesheimer Weihnachtsgeschichten für jeden etwas: romantische Erzählungen und freche Gedichte, Erinnerungen an die Nachkriegszeit, Geschichten von neugierigen Engeln, eifrigen Wichteln und geplagten Weihnachtsmännern. Der Huckup und die »Hildesheimer Weisen« fehlen auch nicht. Was es aber mit dem Weihnachtswunder an der B6 auf sich hat, erfahren Sie auf Seite 117. - Greifen Sie zu!
Petra Hartmann & Monika Fuchs (Hrsg.): Blitzeis und Gänsebraten. Hildesheimer Weihnachtsgeschichten.
Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.
144 Seiten | 12 x 17 cm | Paperback |
Samstag, 10. Oktober: BuchmesseCon. Bürgerhaus Sprendlingen, Fichtestraße 50, Dreieich. Ein Tisch und eine Lesung sind angefragt.
Samstag, 17 Oktober: Ich stelle meine Geschichte "Der blutrote Möwenschild" aus unserer neuen Anthologie "Zurück" in der Sendung "High Noon" auf Radie Tonkuhle vor. Beginn: 12 Uhr. Im Hildesheimer Raum auf 105,3 MHz zu empfangen und weltweit im Livestream.
Samstag, 8. Mai 2025: MarburgCon. Ein Tisch und eine Lesung sind angefragt.
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Wonnes Welt (3)Petra Hartmann, Jahrgang 1970, wurde in Hildesheim geboren und wohnt in Sillium. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft in Hannover. Auf den Magisterabschluss folgten die Promotion mit einer Doktorarbeit über den jungdeutschen Schriftsteller Theodor Mundt und ein zweijähriges Volontariat bei der Neuen Deister-Zeitung in Springe. Anschließend war sie dort fünf Jahre Lokalredakteurin. Ferner arbeitete sie für die Leine-Zeitung in Neustadt am Rübenberge, die Nordsee-Zeitung in Bremerhaven, die Neue Presse in Hannover und die Volksstimme in Gardelegen. Derzeit ist sie bei der Goslarschen Zeitung beschäftigt.
Als Schriftstellerin liebt sie vor allem das fantastische Genre. Sie verfasst hauptsächlich Fantasy und Märchen. Bekannt wurde sie mit ihren Fantasy-Romanen aus der Welt Movenna. Mit den Abenteuern der Nordsee-Nixe Nestis legte sie ihre erste Kinderserie vor. Sie errang mit ihren Geschichten dreimal den dritten Platz bei der Storyolympiade und wurde 2008 mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet.
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Leserunde zu "Darthula, Tochter der Nebel" auf Lovelybooks. Mit Autorin Petra Hartmann und Cover-Künstler Miguel Worms: http://www.lovelyboo...nde/1201913120/
Leserunde auf Lovelybooks zu "Nestis und die verschwundene Seepocke": Mit Autorin Petra Hartmann und Verlegerin Monika Fuchs:
http://www.lovelyboo...nde/1166725813/
Leserunde auf Lovelybooks zu "Mit Klinge und Feder": Mit den Autorinnen Linda Budinger, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl: http://www.lovelyboo...nde/1156671163/
Leserunde zu "Falkenblut" auf Lovelybooks: https://www.lovelybo...263/2687604262/
Bücher
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.
"Nestis und die verbotene Welle. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.
Mini-Buch
"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.
eBooks
"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.
Hörbuch
"Eine Hand voll Weihnachtssand." In: Petra Hartmann: "Weihnachten im Schneeland". Gelesen von Karin Sünder. Mit Musik von Simon Daum. Essen: Action-Verlag, 2010. (mp3-Download und CD-ROM)
Beiträge zu Anthologien
"Weihnachtssand für Helgoland." In: "Wenn die Biiken brennen. Phantastische Geschichten aus Schleswig-Holstein." Hrsg. v. Bartholomäus Figatowski. Plön: Verlag 71, 2009. S. 163-174.
Buch
Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. 101 S., Euro 7,95. ISBN 978-3-940078-37-7. Unter anderem erhältlich bei Amazon.
Hörbuch
Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. 2 CD. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Euro 14,95. ISBN: 978-3940078414. Unter anderen erhältlich bei Amazon.
eBook
Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.
Geschichten
Das Wagenrennen auf dem Rennstieg. In: Hildesheimliche Autoren e.V.: Hildesheimer Geschichte(n). Ein Beitrag zum 1200-jährigen Stadtjubiläum. Norderstedt: Book on Demand. 196 S., Euro 9,99. ISBN 978-3734752698. Unter anderem erhältlich bei Amazon.
Die glücklose Hasenjagd. In: MVP-M. Magazin des Marburger Vereins für Phantastik. Marburg-Con-Ausgabe. Nr. 19b. S. 36-40.
Lesung
Das Wagenrennen auf dem Rennstieg, Radio Tonkuhle, Sendung vom April 2015.
Übersicht über die Romane und Erzählungen aus Movenna
Bücher
Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2004. 164 S.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2007. 188 S.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2010. 240 S.
eBooks
Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Beim Vorderhuf meines Pferdes. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Hörbuch
Der Fels der schwarzen Götter. Action-Verlag, 2012.
Movennische Geschichten in Anthologien und Zeitschriften
Die Krone Eirikirs. In: Traumpfade (Anthologie zur Story-Olympiade 2000). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2001. S. 18-25.
Flarics Hexen. In: Geschöpfe der Dunkelheit (Anthologie zur Story-Olympiade 2001). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2002. S. 22-28.
Raubwürger. In: Kurzgeschichten, September 2004, S. 20f.
Furunkula Warzenkraish. Elfenschrift, dritter Jahrgang, Heft 2, Juni 2006. S. 10-14.
Der Leuchtturm am Rande der Welt. In: Elfenschrift, vierter Jahrgang, Heft März 2007, S. 18-21.
Gewitternacht. In: Im Bann des Nachtwaldes. Hrsg. v. Felix Woitkowski. Lerato-Verlag, 2007. S. 57-60.
Pfefferkuchen. In: Das ist unser Ernst! Hrsg. v. Martin Witzgall. München: WortKuss Verlag, 2010. S. 77-79.
Winter-Sonnenwende. In: Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns. Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. S. 51-59.
Der Reiter auf dem schwarzen Pferd. Ebd. S. 60-68.
Die Blaubeerbrücke. In: Met-Magie. Hrsg. v. Amandara M. Schulzke und Nadine Muriel. Hamburg: Acabus Verlag, 2022. S. 163-174.
Movennische Geschichten in Fanzines
Föj lächelt. In: Alraunenwurz. Legendensänger-Edition Band 118. November 2004. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 23.
Raubwürger. In: Drachenelfen. Legendensänger-Edition Band 130. Januar 2006. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 3-5.
Goldauge. In Phantastische Geschichten mit den Phantastik Girls. (Broschüre der Phantastik Girls zum MarburgCon 2007)
Aufsätze
Wie kann man nur Varelian heißen? Über das Unbehagen an der Namensgebung in der Fantasy. In: Elfenschrift, 5. Jahrgang, März 2008. S. 16f.
Movennische Texte online
Aus "Geschichten aus Movenna":
König Surbolds Grab
Das letzte Glied der Kette
Brief des Dichters Gulltong
Der Kranich
Die Rückkehr des Kranichs
Aus "Ein Prinz für Movenna":
Der Leuchtturm am Rand der Welt
Furunkula Warzenkraish
Gewitternacht
Aus "Der Fels der schwarzen Götter":
Der Waldalte
Hölzerne Pranken
Im Bann der Eisdämonen
Übersicht über die Romane und Novellen über die Walküre Valkrys, genannt "die Falkin"
Bücher
Die letzte Falkin. Heftroman. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2010.
Falkenblut. Sibbesse: Hottenstein-Verlag, Sommer 2020.
eBooks
Falkenblut. Vier Fantasy-Romane. eBook-Ausgabe. Chichili und Satzweiss.com, 2012. (vergriffen)
Falkenfrühling. Novelle. eBook. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2011. (vergriffen)
Falkenfrühling. Novelle. In: Best of electronic publishing. Anthologie zum 1. Deutschen eBook-Preis 2011. eBook. Chichili und Satzweiss.com, 2011. (unter anderem erhältlich bei Thalia und Amazon)
Aufsatz
Aegirs Flotte - ein Nachruf. In: Fandom Observer, Dezember 2011. S. 16-18. Online-Magazin und Blogversion
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Frank G. Gerigk & Petra Hartmann (Hrsg.)
DRACHEN! DRACHEN!
Band 01, Drachen-Anthologie
ISBN: 978-3-89840-339-9
Seiten: 384 Taschenbuch
Grafiker: Mark Freier
Innengrafiker: Mark Freier
Preis: 14,95 €
Bestellen beim Blitz-Verlag
Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren.
Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist - und gelegentlich fies!
Die Autoren:
Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.
Originalveröffentlichung!
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Petra Hartmann: Die Schlagzeile.
Personalisierbarer Roman.
PersonalNovel Verlag, 2011.
eBook: PersonalNovel, 2012.
Personalisieren und bestellen
Verschlafen und idyllisch liegen sie da, die Orte Barkhenburg, Kleinweltwinkel und Reubenhausen. Doch dann stört der Diebstahl einer Heiligenfigur die Ruhe: Ein jahrhundertealter Hass bricht wieder aus und ein hitziger Streit entflammt, der aus Freunden Feinde und aus friedlichen Nachbarn sich prügelnde Gegner macht. Mittendrin: Eine Journalistin, die bereit ist, für eine Schlagzeile im Sommerloch alles zu geben. Mit viel Einsatz und einer Prise Humor versucht sie, das Geheimnis um die verschwundene Hubertus-Statue aufzuklären, und muss sich dabei mit erregten Politikern, aufgebrachten Dorfbewohnern und einem nervösen Chefredakteur herumschlagen. Aber die Journalistin lässt sich nicht unterkriegen - bis ihr ein Anruf fünf Minuten vor Redaktionsschluss die Schlagzeile zunichtemacht...
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Petra Hartmann: Falkenblut.
Vier Romane in einem Band.
E-Book
Satzweiss.com - chichili agency, 2012.
3,99 Euro
Nicht mehr lieferbar!
Neuausgabe in Vorbereitung.
Die Abenteuer der jungen Walküre Valkrys beginnen an ihrem ersten Arbeitstag und ausgerechnet dort, wo die germanischen Götter- und Heldensagen enden: Ragnarök, die Endzeitschlacht, ist geschlagen, Götter und Riesen haben sich gegenseitig aufgerieben, die wenigen Überlebenden irren ziellos durch die Trümmer des zerbrochenen Midgard. An der Seite des neuen Götterkönigs Widar muss sich Valkrys nun behaupten. Dabei trifft sie auf Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfe, Berserker, Hexen, riesenhafte Meerungeheuer und das furchtbare Totenschiff Naglfari. Leseempfehlung ab 12 Jahren.
Petra Hartmann
Falkenfrühling
eBook
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN: 978-3-939139-59-1
Wegen Verkauf des Arcanum-Verlags ist die Ausgabe nicht mehr erhältlich, aber die Zweitveröffentlichung in der eBook-Anthologie "Best of electronic publishing" gibt es noch als epub oder Kindle-Ausgabe.
Valkrys träumt davon, eine echte Walküre zu sein. Sie springt, noch Kind, vom Dach des Langhauses.
Alle Ermahnungen ihrer Eltern sind vergeblich, sie macht sich an den Aufstieg zum Gipfel der nahen Klippe, besessen vom "Traum vom Fliegen" ...
Fünfter Platz beim Deutschen eBook-Preis 2011.
Petra Hartmann
Die letzte Falkin
Roman.
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-62-1
Bestellen beim Arcanum-Verlag
Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Vidar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus †¦
Petra Hartmann
Der Fels der schwarzen Götter
Roman
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-64-8
Bestellen beim Wurdack-Verlag
Hochaufragende Felswände, darin eingemeißelt weit über tausend furchteinflößende Fratzen, die drohend nach Norden blicken: Einer Legende zufolge sind die schwarzen Klippen das letzte Bollwerk Movennas gegen die Eisdämonen aus dem Gletscherreich.
Doch dann begeht der junge Ask bei einer Mutprobe einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat. Und die Völker des Berglandes wissen bald nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...
Petra Hartmann
Darthula
Heftroman
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-32-4
Bestellen beim Arcanum-Verlag
Darthula, die schönste Prinzessin der Nebellande, beschwört Krieg, Tod und Vernichtung über ihr heimatliches Selama herauf, als sie den Heiratsantrag des mächtigen Königs Cairbar ausschlägt. Zusammen mit ihrem Geliebten flüchtet sie in einem kleinen Segelboot übers Meer. Doch Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...
Petra Hartmann
Weihnachten im Schneeland
Hörbuch
Action-Verlag
Download bei Audible
CD bestellen beim Action-Verlag
WEIHNACHTEN IM SCHNEELAND von Petra Hartmann vereint vier wundervolle Kurzgeschichten für Kinder ab 6 Jahren. Schon die Titel regen die Phantasie der Kleinen an und verleiten zum Schmunzeln und Staunen:
- "Der Reserve-Weihnachtsmann"
- "Die Weihnachts-Eisenbahn"
- "Eine Handvoll Weihnachtssand"
- "Paulchen mit den blauen Augen"
Petra Hartmann
Ein Prinz für Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-24-9
Bestellen
Mit dem Schild oder auf dem Schild
- als Sieger sollst du heimkehren oder tot.
So verlangt es der Ehrenkodex des heldenhaften Orh Jonoth. Doch der letzte Befehl seines sterbenden Königs bricht mit aller Kriegerehre und Tradition: "Flieh vor den Fremden, rette den Prinzen und bring ihn auf die Kiesinsel." Während das Land Movenna hinter Orh Jonoth in Schlachtenlärm und Chaos versinkt, muss er den Gefahren des Westmeers ins Auge blicken: Seestürmen, Riesenkraken, Piraten, stinkenden Babywindeln und der mörderischen Seekrankheit ....
Petra Hartmann
Geschichten aus Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-00-1
Bestellen
Verwünschte Hexen!
Warum zum Henker muß König Jurtak auch ausgerechnet seinen Sinn für Traditionen entdecken?
Seit Jahrhunderten wird der Kronprinz des Landes Movenna zu einem der alten Kräuterweiber in die Lehre gegeben, und der Eroberer Jurtak legt zum Leidwesen seines Sohnes großen Wert auf die alten Sitten und Gebräuche. Für den jungen Ardua beginnt eine harte Lehrzeit, denn die eigenwillige Lournu ist in ihren Lektionen alles andere als zimperlich ...
Wovon träumt der Mond?
Hrsg. v. Petra Hartmann & Judith Ott
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-37-2
Bestellen
Der Mond - König der Nacht und gleichsam Verbündeter von Gut und Böse ... Seit jeher ranken sich Legenden voller Glauben und Aberglauben um sein Licht, das von den einen als romantisch verehrt und von den anderen als unheimlich gefürchtet wird. Seine Phasen stehen für das Werden und Vergehen allen Lebens, er wacht über die Liebenden, empfängt die Botschaften der Suchenden, Einsamen und Verzweifelten und erhellt so einiges, was lieber im Dunkeln geblieben wäre. 39 Autorinnen und Autoren im Alter von 12 bis 87 Jahren sind unserem nächtlichen Begleiter auf der Spur gewesen. In 42 erfrischend komischen, zutiefst nachdenklichen und manchmal zu Tränen rührenden Geschichten erzählen sie die Abenteuer von Göttin Luna und Onkel Mond, von erfüllten und verlorenen Träumen, lassen Perlmuttschmetterlinge fliegen und Mondkälber aufmarschieren. Und wer denkt, dass nur der Mann im Mond zuweilen die Erde besucht, irrt sich! Auch umgekehrt erhält er gelegentlich unverhofften Besuch dort oben.
Drachenstarker Feenzauber
Herausgegeben von Petra Hartmann
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-28-0
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Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen geben sich in diesem Buch ein Stelldichein.
51 Märchenerzähler im Alter von zwölf bis 76 Jahren haben die Federn gespitzt und schufen klassische und moderne Märchen, lustige, melancholische, weise und bitterböse Erzählungen, so bunt wie das Leben und so unvergesslich wie das Passwort eines verhexten Buchhalters.
Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension.
Die jungdeutschen Autoren nach 1835.
ibidem-Verlag
ISBN 978-3-89821-958-7
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"Das Junge Deutschland“ - dieser Begriff ist untrennbar verbunden mit dem Bundestagsbeschluss vom 10. Dezember 1835, durch den die Werke der fünf Schriftsteller Heinrich Heine, Theodor Mundt, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg und Heinrich Laube verboten wurden. Das Verbot markierte Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt einer literarischen Bewegung, die erst wenige Jahre davor begonnen hatte. Die Wege der Autoren trennten sich. Und doch gab es auch danach immer wieder Begegnungen und Berührungspunkte.
Petra Hartmann zeichnet die Wege der Verbotenen und ihrer Verbündeten nach und arbeitet Schnittstellen in den Werken der alt gewordenen Jungdeutschen heraus. Sie schildert insbesondere die Erfahrungen der Autoren auf der Insel Helgoland, ihre Rolle in der Revolution von 1848, aber auch die Versuche der ehemaligen Prosa-Schriftsteller, sich als Dramatiker zu etablieren. Irgendwo zwischen Anpassung und fortwährender Rebellion mussten die Autoren ihr neues Auskommen suchen, endeten als gescheiterte Existenzen im Irrenhaus oder als etablierte Literaten, die doch körperlich und seelisch den Schock von 1835 nie ganz verwunden hatten, sie leiteten angesehene Theater oder passten sich an und gerieten nach Jahren unter strenger Sonderzensur beim Publikum in Vergessenheit. Die vorliegende Untersuchung zeigt, was aus den Idealen von 1835 wurde, wie vollkommen neue Ideen - etwa die Debatte um Armut und Bildung - in den Werken der Jungdeutschen auftauchten und wie die Autoren bis zum Ende versuchten, ihr „Markenzeichen“ - ihren Stil - zu bewahren.
Von Zukunft trunken und keiner Gegenwart voll
Theodor Mundts literarische Entwicklung vom Buch der Bewegung zum historischen Roman
Aisthesis-Verlag
ISBN: 3-89528-390-8
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Theodor Mundt - Schriftsteller, Zeitschriftenherausgeber, Literaturwissenschaftler und Historiker - verdankt seinen Platz in der Literaturgeschichte vor allem dem Umstand, daß seine Veröffentlichungen am 10. Dezember 1835 verboten wurden. Das vom deutschen Bundestag ausgesprochene Verbot, das sich gegen die vermeintlichen Wortführer des "Jungen Deutschland", Heine, Gutzkow, Laube, Wienbarg und eben Theodor Mundt richtete, war vermutlich die entscheidende Zäsur in den literarischen Karrieren aller Betroffenen. Daß sie mit dem schon berühmten Heinrich Heine in einem Atemzug genannt und verboten wurden, machte die noch jungen Autoren Gutzkow, Laube, Mundt und Wienbarg für ein größeres Publikum interessant. Doch während Gutzkow und auch Laube im literarischen Bewußtsein präsent blieben, brach das Interesse an Mundt und seinen Werken schon bald nach dem Verbot fast gänzlich ab. Seine weitere Entwicklung bis zu seinem Tod im Jahr 1861 wurde von der Literaturwissenschaft bislang so gut wie vollständig ignoriert. Diese Lücke wird durch die vorliegende Studie geschlossen. Nachgezeichnet wird der Weg von den frühen Zeitromanen des jungen Mundt bis hin zu den historischen Romanen seines Spätwerks.
Faust und Don Juan. Ein Verschmelzungsprozeß,
dargestellt anhand der Autoren Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt
ibidem-Verlag
ISBN 3-932602-29-3
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"Faust und Don Juan sind die Gipfel der modernen christlich-poetischen Mythologie", schrieb Franz Horn bereits 1805 und stellte erstmalig beide Figuren, speziell den Faust Goethes und den Don Giovanni Mozarts, einander gegenüber. In den Jahren darauf immer wieder als polar entgegengesetzte Gestalten aufgefaßt, treten Faust und Don Juan in den unterschiedlichsten Werken der Literaturgeschichte auf.
Bei Lenau sind sie Helden zweier parallel aufgebauter Versepen, bei Grabbe begegnen sie sich auf der Bühne und gehen gemeinsam zugrunde. Theodor Mundt stellt als Lebensmaxime auf, man solle beides, Faust und Don Juan, in einer Person sein und beide in sich versöhnen.
Anhand der Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt zeichnet Petra Hartmann die Biographien Fausts und Don Juans in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach, einer Zeit, die beide Helden stark prägte und auch für heutige Bearbeitungen beider Stoffe grundlegend ist."
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