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PetraHartmann



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"Freiheitsschwingen" jetzt auf Youtube

Geschrieben von Petra , in Freiheitsschwingen 24 November 2015 · 1.323 Aufrufe
Freiheitsschwingen, Tonkuhle und 1 weitere...
Die Radiosendung über meinen Roman "Freiheitsschwingen" könnt ihr jetzt auch online nachhören. Jens Volling, der Radiobeauftragte der Hildesheimlichen Autiren, hat die Novemberausgabe von "High Noon" (Radio Tonkuhle) auf Youtube eingestellt:



Viel Vergnügen damit!


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Darthula: Poetischer Schreibstil - beeindruckendes Cover

Geschrieben von Petra , in Darthula 23 November 2015 · 1.268 Aufrufe
Darthula
Die Matheelfe hat meine Novelle "Darthula" gelesen und ist besonders vom Schreibstil beeindruckt. In ihrer Rezension vergibt sie fünf Sterne und hält fest:

"Beeindruckend aber ist der Schriftstil der Autorin. Schon durch die Sprache kennzeichnet sie die Protagonisten. Cairbars Besitzgier stellt sie Darthulas Eigenständigkeit gegenüber. [...] Doch es geht nicht nur um den Streit der Helden. Ebenso beeindruckt wird der Kampf gegen die Naturelemente wie Wasser und Wellen beschrieben. Passende Metapher und treffende Adjektive kennzeichnen das Geschehen. Eine Spur Mystik durchzieht die Handlung. Gut herausgearbeitet werden die Emotionen der Protagonisten. Hass und Wut verblenden Cairbar. Dem gegenüber steht Darthulas Trauer und ihr Mut, ihren Weg weiter zu gehen."

Gut gefallen hat ihr auch das Cover von Miguel Worms. Sie schreibt:
"Das Cover ist beeindruckend. Es zeigt Darthula und Nathos inmitten der Elemente bedroht von Cairbar, der über ihnen thront."

Ihr Fazit lautet:
"Das Büchlein hat mir sehr gut gefallen. Das lag nicht nur an der fesselnden Handlung, die sich nahe am Original hielt, sondern insbesondere auch an den poetischen Schreibstil."

Die vollständige Rezension findet ihr hier:
http://www.amazon.de...956&store=books


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Darthula - viel zu kurz

Geschrieben von Petra , in Darthula 23 November 2015 · 1.284 Aufrufe
Darthula
Es gibt eine neue Rezension zu meiner Novelle "Darthula - Tochter der Nebel". Leserin "Zsadista" hat das Büchlein auf Lovelybooks besprochen und findet vor allem eines: Die Geschichte ist viel zu kurz. In der Kritik heißt es daher:

"'Darthula' ist ein Mini Fantasy Roman. Die Geschichte hat ein Vorwort, die Hauptgeschichte und einen Anhang. Das Vorwort geht bis Seite 8. Die Hauptgeschichte von Seite 11 bis 101. Das Nachwort von Seite 105 bis 123.
Das muss ich so genau schreiben, weil die eigentliche Geschichte gerade mal 90 Seiten aufweist. Vorwort zählt soweit nicht und den Anhang habe ich nicht gelesen. Das ist ein Epos und ist dementsprechend verfasst. Mich stört an dem Buch das Preis ( 9,95 Euro ) / Leistungsverhältnis ( 90 Seiten eigentliche Geschichte )."

Grundidee, Cover und vor allem der Schluss des Buches konnten gefallen - aber die Leserin hätte sich mindestens 200 Seiten gewünscht. Ich denke mal drüber nach.

Die vollständige Rezension findet ihr hier:
http://www.lovelyboo...ion/1207835833/


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Neues von den Hildesheimlichen Autoren - November-Ausgabe

Geschrieben von Petra , in Hildesheimliche Autoren 21 November 2015 · 876 Aufrufe
Hildesheimliche Autoren

Die Vereinsnachrichten der Hildesheimlichen Autoren e.V. könnt ihr an jedem dritten Samstag im Monat auf Radio Tonkuhle in der Sendung "High Noon" hören. Für alle, die die Sendung verpasst haben, hier die November-Nachrichten zum Nachlesen:

 

Hans-Jürgen Fischer veröffentlicht "Unbequemes Lesebuch"
"Auf den zweiten Blick" heißt des neue Buch von Hans-Jürgen Fischer. Es handelt sich um eine Sammlung von Erzählungen, die zeitgleich als Taschenbuch und als eBook erschienen ist.
Der Klappentext lautet:
"Auf den zweiten Blick" ist ein unbequemes Lesebuch, das zum Hinterfragen vermeintlicher Gewissheiten auffordert. Denn nichts ist so, wie es auf den ersten Blick aussieht. Hinter menschlichen Gemeinheiten steckt stets eine Absicht, die leider zu oft im Verborgenen bleibt. Nur wer solche Absichten erkennen kann, ist fähig, den Aggressoren dieser Welt etwas entgegenzusetzen. Sich zu trauen, einen zweiten Blick zu wagen, die erkannte Wahrheit hinter der Lüge zu benennen und sie anderen mitzuteilen, ist somit eine lohnende Lebensstrategie.
"Auf den zweiten Blick" erschien bei Books on Demand und ist im Buch- und Online-Buchhandel erhältlich. Das Taschenbuch hat 212 Seiten und kostet 9,99 Euro. Das eBook gibt es für 6,99 Euro.

 

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Peter Hereld verfasst düstere Alternativ-Historie
Was wäre, wenn Hitler den Zweiten Weltkrieg gewonnen hätte? Dieser Frage geht Peter Hereld in seinem neuen Roman "Teutonia - Wenn ein Albtraum wahr wird" nach. Das Szenario ist düster:
Die Wehrmacht hat den Krieg gewonnen. Hitlers Reich Teutonia beherrscht den ganzen Erdball, die Welt spricht deutsch - Computer heißen Elektronengehirne, Handys Funktelefone. Es gibt kein Internet, keine Medienvielfalt, weder Presse- noch Meinungsfreiheit. Es hat auch niemals ein Mensch den Mond betreten, die technische Entwicklung schlug seit dem Ende des Krieges eine völlig andere Richtung ein - so entstand das Projekt IDOL, das dem Führer ewiges Leben schenken soll - doch zu welchem Preis? 20. April 2012 Es gilt das größte Fest des Jahres zu feiern, Adolf Hitlers 123. Geburtstag. Schwerstarbeit für Trutz Marburg, seinem Psychologen, denn den Weltenlenker hat sämtlicher Lebensmut verlassen. Eine bitterböse Groteske vor dem Hintergrund einer der erschreckendsten Dystopien der Menschheitsgeschichte.
"Teutonia - Wenn ein Albtraum wahr wird" erscheint im Verlag Eclipse Books. Das Taschenbuch hat 286 Seiten und kostet Euro 12,99. Das eBook ist für Euro 6,99 erhältlich.

 

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Hödeken-Buch erhält Zweitauflage
Soeben wurde die zweite Auflage von Petra Hartmanns Buch "Hut ab, Hödeken!" aus der Druckerei ausgeliefert. Es handelt sich um eine Sammlung von Kurzgeschichten und Erzählungen rund um eine Sagengestalt, die vor allem im Alfelder Raum bekannt ist. Außerdem ist das dazugehörige eBook seit kurzem erhältlich. Die Hödekengeschichten sind auch im "Akustischen Stadtkalender" auf Radio Tonkuhle zu hören und werden demnächst als Hörbuch erscheinen.

 

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Neu auf dem Youtube-Kanal der Hildesheimlichen Autoren:

 

Lesung im Michaeliscafé vom 10. November: Bernward Schneider stellt seinen neue Roman "Unterm Galgenberg" vor:

 

Die Oktoberausgabe von "High Noon": Anke Wogersien stellt ihren neuen Krimi "Ostsee-Deal" vor:

 

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Termine

 

Sonntag, 22. November: Altje Hornburg und Petra Hartmann lesen Altjes Dialog "Ein Gespräch in Hildesheim" (aus dem Buch "Hildesheimer Geschichte(n)") bei der Spielschar St. Lamberti in Hildesheim vor. Beginn: 16 Uhr.

 

Sonntag, 29. November: Petra Hartmann liest aus aus "Hut ab, Hödeken!" in der Heimatstube in Sibbesse, Kirchstraße 8, 14-16 Uhr.

 

Donnerstag, 3. Dezember: Die Hildesheimlichen Autoren lesen Weihnachtliches im Familienzentrum Laatzen-Rethen, Braunschweiger Straße 2 D in Rethen. Beginn: 19.30 Uhr.

 

Samstag, 5. Dezember: Weihnachtsfeier. WEINkostBAR, Rathausstr. 8 (Ecke Osterstr.), Hildesheim. Beginn: 19 Uhr.

 

Montag, 7. Dezember: Mitgliederversammlung. Michaelis Weltcafé, Langer Hagen 36, Hildesheim. Beginn: 18 Uhr.

 

Dienstag, 8.Dezember: Die Hildesheimlichen Autoren lesen Weihnachtliches im Café Marie im Stadthaus Laatzen, Marktplatz 2. Beginn: 15 Uhr.

 

Dienstag, 15. Dezember: Weihnachtslesung. Michaelis Weltcafé, Langer Hagen 36, Hildesheim. Beginn: 18 Uhr.

 

Samstag, 19. Dezember: High Noon auf Radio Tonkuhle. Beginn 12 Uhr.

 

© Petra Hartmann




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Vier Sterne für Darthula

Geschrieben von Petra , in Darthula 19 November 2015 · 1.004 Aufrufe
Darthula
Ormeniel hat meine Novelle "Darthula - Tochter der Nebel" gelesen und mit vier Sternen bewertet. Kritik gab es vor allem für die "Kürze" des Werkches. In der Rezension, die auf Lovelybooks und Amazon erschienen ist, heißt es:

"Die Autorin hat die Form eines (mir persönlich mitunter zu kurzen) Kurzromans gewählt. Aus einem lyrischen Gesang wurde eine Fantasy-Geschichte aus dem Reich der Nebelgeister. Leider wird vieles in dieser Kürze der Erzählung nur angerissen und bleibt von daher farblos. In meiner Vorstellung blieb Nathos solange ein blasser Jüngling, bis ich am Ende des Buches den Anhang mit der Übersetzung des ursprünglichen Kleinepos fand. Gehofft habe ich, wider besseres Wissen, bis zum Schluss für die beiden. Sehr gut gefallen hat mir hingegen, dass Darthula und ihre Mitstreiter immer die Nebelgeister ihrer Ahnen um sich wussten und überhaupt Nebel in sämtlichen Variationen eine geheimnisvolle Kulisse der Handlung bildet."

Das Fazit lautet:
"Das Büchlein ist eine unterhaltsame Fantasy-Geschichte die Lust auf mehr in mehrerer Hinsicht macht. Ich hoffe sehr auf eine ausführlichere Darstellung, die den Charakteren etwas mehr Gerechtigkeit widerfahren lässt."

Die vollständige Rezension findet ihr hier:
http://www.amazon.de...ASIN=B00LL3YMAY


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Das Hödeken-eBook ist da

Geschrieben von Petra , in Hödeken 16 November 2015 · 881 Aufrufe
Hödeken
Mein Hildesheimer Sagenbuch "Hut ab, Hödeken!" gibt es jetzt auch als eBook. Die elektronische Ausgabe ist bei Amazon erhältlich und kostet 2,99 Euro. Die anderen eBook-Shops werden voraussichtlich bald folgen.

Bekommen könnt ihr das Hödeken-eBook hier:

http://www.amazon.de...eywords=Hödeken

Viel Spaß damit!


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Drei freundliche Sterne für's Fundbüro

Geschrieben von Petra , in Aus Petras Werkstatt 15 November 2015 · 830 Aufrufe
Aus Petras Werkstatt
Rainer Eisswolf hat unsere Anthologie "Fundbüro der Finsternis" gelesen und dem Buch drei Sterne gegeben. Im großen und ganzen eine positive Bewertung, auch wenn - wie in einer Zusammenstellung von 27 sehr unterschiedlichen Texten nicht anders zu erwarten - nicht jede Geschichte den Geschmack des Lesers hundertprozentig treffen konnte.

Der Rezensent schreibt:
"Das Thema dieser Anthologie wird von den Autoren gut variiert, es stellt sich beim Lesen des Buchs nicht das Gefühl ein, hier würde sich irgendetwas einfach nur eng gefasst stetig wiederholen.
Wie bei den allermeisten Anthologien bildet sich bei diesem Band abschließend wertend bei mir die typische Glockenkurve aus: Dieses Buch enthält ordentliche, gelungene Unterhaltung. Einige der Geschichten gefallen mir richtig gut, einige weniger gut, das Gros jedoch befindet sich irgendwo dort in der Mitte beider Wertigkeiten, mal mehr zu der einen, mal mehr zu der anderen Seite angenähert."

Besonders gut gefielen ihm die Geschichten: "DAS GEHEIMNIS VON BRIGUS" (Susanne O'Connell), "DER FUND SEINES LEBENS" (Thomas Backus), "FUNGUS" (Karin Jacob), "IM LICHT DES VOLLEN MONDES" (Karsten Beuchert), "CARNIVORA (Chris Schlicht), "DER EINE JOB" (Carsten Zehm), "DIE LOCKE" (Sabrina Hubmann), "FRAU BIRGER" (Nadine Muriel) und "SIE HAT ALLES GESEHEN" (Jan-Christoph Prüfer). Über den letztgenannten Beitrag (den ich auch für einen der stärksten halte) schreibt er:

"Eine dermaßen starke Metapher gegen das Verschweigen und Vergessen jener Schuld, deren letzte übrige (Mit-) Verursacher in diesen Jahren gerade dabei sind, oftmals unbestraft und ohne Sühne im hohen Alter wegzusterben, habe ich bei Erwerb sicherlich nicht erwartet in einem solchen Buch vorzufinden.
Sätze wie diese auch nicht:
'Anne verabscheute Frauen, deren G-Punkt vom Anblick eines teuren Autos oder eines extravaganten Paares Schuhe getroffen wurde.'
'Schuld saß wie ein kleines krallenbewehrtes Ungetüm in seinem Bauch und zerschlitzte seine Eingeweide.'
Obschon mir der Autor bereits in anderen Anthologien aufgefallen ist.
Vielleicht die beste Geschichte dieses Bandes."

Die vollständige Rezension findet ihr hier:
http://www.amazon.de... der Finsternis


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Tanja Mikschi: Auf den Pfaden des Luchses

Geschrieben von Petra , in Indianer 01 November 2015 · 1.986 Aufrufe
Indianer, Tanja Mikschi, Ojibwe und 1 weitere...

Mit "Auf den Pfaden des Luchses" legt die Autorin Tanja Mikschi ihren Debütroman vor. Es handelt sich um die Geschichte eines "Halbbluts", dessen Eltern ein weißer Trapper und eine Ojibwe-Indianerin sind. Der Junge Mino-nokomis wächst in einem Dorf bei Weißen auf, lebt dort aber ziemlich isoliert. Doch endlich lernt er auch den indianischen Teil seiner Familie kennen. Und später auch das Volk der Cheyenne.
Mino-nokomis lebt in einer Blockhüte, abseits gelegen am Wald, nahe dem Dorf St. Peter. Sein Vater, der nur selten zu Hause auftaucht, pflegt ein gutes Verhältnis zum Stamm der Ojibwe, bei denen er regelmäßig zu Gast ist, Tauschgeschäfte macht und gemeinsame Jagden unternimmt. Es war wohl eher die Bequemlichkeit als die große Liebe, als er seinen indianischen Freund um dessen Tochter als Ehefrau bat, irgendjemand sollte sich halt um das Haus kümmern und kochen, so kam es zur Heirat mit Winonah. Dass die junge Indianerin sich einsam fühlen oder gar unglücklich sein könnte, weitab von ihrem Stamm und von den Weißen gemieden und verachtet, kommt ihm nie in den Sinn. Als schließlich der Junge geboren wird, den der Vater auf den Namen Silas taufen lässt, die Mutter aber in Gedenken an die Legenden ihres Volkes Mino-nokomis (Gute Mondfrau) ruft, wird er von Winonah konsequent indianisch erzogen und weiß mehr von den Legenden und Gebräuchen der Ojibwe als von denen der Weißen. Nur die Literatur der Weißen liebt er, liest fasziniert immer wieder den "Oliver Twist", auch wenn dessen letzte Seiten in seinem Buch fehlen, ansonsten hat er im Dorf keine Freunde. Erst als der Kaufmannssohn David neugierig wird und den Kontakt sucht, beginnt eine wunderbare, abenteuerliche Jugendfreundschaft, die später auf sehr harte Proben gestellt werden soll.

 

Von den Ojibwe zu den Cheyenne

 

Auf seinem ersten und einzigen Besuch bei den Ojibwe erweist er sich als wahrer Sohn des Stammes, geht auf Visionssuche, bekommt in Visionen und Träumen Kontakt zum Totem seiner Familie, dem Luchs, dessen Namen er später tragen wird: Bizhiu. Dies ist das letzte Stück heile Indianerwelt, das er erleben darf. Ab da stürzen die Ereignisse über ihn herein: Bizhiu verliebt sich in Charlotte, eine weiße Altersgenossin aus St. Peter, diese wird schwanger, beide flüchten zusammen, sicherheitshalber aber nicht zu den Ojibwe, wo man sie vermutlich zuerst suchen würde ...
Doch bei den freundlichen Cheyenne, die Bizhiu und seine Frau aufnehmen, wartet nicht nur das große Glück auf die beiden. Von den Weißen eingeschleppte Krankheiten, Hungersnöte und die weißen Soldaten bedrohen den Stamm, Überfälle und Massaker durch das US-Militär trotz mehrfach neu ausgehandelter Friedensverträge fordern einen hohen Blutzoll auch von Bizhius Familie.

 

Tanja Mikschi schreibt einen sachkundigen und spannenden Indianerroman

 

Tanja Mikschi hat einen beeindruckenden, zugleich spannenden und sachkundigen Roman geschrieben. Sie schafft es, glaubwürdige Charakterzeichnungen und indianische Legenden mit einer Handlung zu verbinden, die mitreißend ist, ohne actionlastig zu werden. Vor allem im Beziehungsgeflecht zwischen Bizhiu, David und der von beiden geliebten Charlotte oder in der Darstellung der Eltern Bizhius gelingen ihr glaubwürdige und authentische Schilderungen.
Eine Stärke des Buches ist die Art wie Tanja Mikschi unterschiedliche Bräuche und Traditionen aufeinander treffen lässt. Berührend etwa die ungeduldige Frage Winonahs an ihren Ehemann, welchen Namen ihr Sohn denn nun erhalten hat. Der Trapper ist vollkommen verwirrt, immerhin ist der Junge schon ziemlich lange wieder zu Hause und hat mit seiner Mutter gesprochen. Nein, natürlich hat er ihr seinen neuen Namen nicht mitgeteilt, das konnte er gar nicht: Ein Ojibwe würde niemals protzig seinen eigenen Namen hinausposaunen, ein absolutes Tabu.

 

Unterschiedliche Bräuche bei Ojibwe und Cheyenne

 

Herrlich und tragisch zugleich auch Bizhius unterschiedliche Erfahrungen im Umgang mit Hunden bei Ojibwe und Cheyenne. Bei den Ojibwe gibt es die herzerwärmende Sage vom ersten Menschen, dem der Hund seine Liebe schenkte, woraufhin beide für immer zusammen blieben. Bei den Cheyenne schließt Bizhiu den Hund ins Herz, der ihm als erstes entgegenläuft und ihn begrüßt - und muss, als er sich ausgerechnet diesen Hund als Geschenk aussucht, erfahren, dass er ihn gewissermaßen schon erhalten hat - denn traditionell wird dort der erste Hund, der einem Fremdling entgegenläuft und ihn begrüßt, geschlachtet und dem Gast als Mahlzeit vorgesetzt.

 

Historische Fakten und fiktive Biographien

 

Tankja Mikschi hält sich beim Ablauf der Ereignisse eng an die historischen Tatsachen und das tatsächliche Schicksal der indianischen Stämme, vor allem der Cheyenne, die in der zweiten Hälfte des Romans die zentrale Rolle spielen. Friedensverträge und immer wieder von den Weißen gebrochene Versprechungen, das Sand-Creek-Massaker, das alles sind historische Stationen auf einem Weg, in den sich die Geschichte Bizhius und seiner Familie einfügt, als hätte es sie tatsächlich gegeben. Ein Buch, an dem fast nichts erfunden ist, bis auf die Hauptfiguren. Dennoch schafft es die Autorin, eine sehr individuelle Geschichte zu erzählen und ein Ende zu finden, das von traditionellen Indianer-Roman-Abschlüssen etwas abweicht. Aber lest es selbst.

 

Fazit: Hervorragendes Debüt einer Autorin, von der hoffentlich noch viel mehr Bücher erscheinen werden. Handwerk und Zauber perfekt gelungen, unbedingt empfehlenswert.

 

Tanja Mikschi: Auf den Pfaden des Luchses. Von den Ojibwe zu den Cheyenne. Historischer Roman. Hohenthann: TraumFänger-Verlag, 2015.

 

Weiteres Buch von Tanja Mikschi
Als der Mond zu sprechen begann

 

© Petra Hartmann




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Newsletter berichtet über Timur-Lesung

Geschrieben von Petra , in Timur 31 Oktober 2015 · 1.178 Aufrufe
Timur, Hildesheim und 1 weitere...
Im November-Newsletter der Hildesheimlichen Autoren gibt es einen Bericht über meine jüngste Lesung aus "Timur". Newsletter-Redakteurin Altje Hornburg schreibt über den Abend im Hildesheimer Michaelis-Café Folgendes:


N a c h l e s e der Lesung von Petra Hartmann am 13.10.2015 im Michaelis WeltCafé

Petra Hartmann begann ihre Lesung aus ihrem Roman Timur mit einem Geständnis: sie habe „geklaut“. Ups? Wie durfte man das verstehen? Natürlich als humorvolle Kommunikation mit ihrem Publikum und nicht anders, als die Autorin sich gerne von klassischen Werken inspirieren und begeistern lässt, und diese dann fantastisch neu erzählt.
So sei auch an dieser Stelle eine Fantasie erlaubt: Die Dichterin Caroline von Günderrode (1780 - 1806), deren Erzählung aus dem Jahre 1804 (Romantik) Petra Hartmanns Timur zugrunde liegt, würde heute den 136seitigen Roman n u r s o verschlingen - weil ihren Timur und ihre Thia untrüglich darin wiedererkennend, verstrickt in den uralten Mythos von Liebe und Tod. Sie würde darüber staunen, was eine moderne Autorin aus ihrem kurzen, jedoch literarisch dichten Werk für die Leser/innen von heute „herausgeholt“ hat. Dass C. v. Günderrode aus tiefem Gram über enttäuschte Liebe ihrem jungen Leben im Jahre 1806 ein Ende gesetzt hat, verstärkte die Einfühlung in diese schön-schauerliche Story von Timur und Thia. Und als Petra Hartmann noch einen Part aus der Originalerzählung vorlas, wurde ihrem „Geständnis“ höchste Legitimation erteilt - von einem beeindruckten Publikum.
Wieder ein schöner Literaturabend in Hildesheim!

Hören und sehen Sie selbst:



Den November-Newsletter der Hildesheimlichen Autoren könnt ihr hier herunterladen:
http://www.hildeshei...r.htm?Auswahl=1


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Andrea Tillmanns: Julia Jäger und die Macht der Magie

Geschrieben von Petra , in Bücher - phantastisch 31 Oktober 2015 · 2.096 Aufrufe
Bücher - phantastisch und 3 weitere...

Julia Jäger heißt die Heldin in Andrea Tillmanns' neuer Jugendbuch-Serie. Ein alltäglicher Name, und das ist Programm, denn Julia ist eigentlich eine ganz normale Jugendliche ... Eigentlich. Bis sie eines Tages feststellt, dass sie mit Gedankenkraft Gegenstände bewegen kann. Julia Jäger besitzt die Fähigkeit der Telekinese.
"Julia Jäger und die Macht der Magie" heißt der Auftaktband, der jetzt im Verlag O'Connell Press erschien. Ein zweiter Teil wird für August 2016 angekündigt. Und der ist auch dringend nötig, denn wer sich erst einmal mit Julia angefreundet hat, will sicher wissen, wie es weitergeht, und mehr von der sympathischen Schülerin hören.
Den Charme der Titelheldin macht zunächst einmal ihre Normalität und Natürlichkeit aus. Eine Teenagerin mit normalen Schulproblemen (frühes Aufstehen, Probleme in Mathe, Schwärmerei für einen gut aussehenden Mitschüler, der sie nicht beachtet), das alles aber ohne zickig und tussig zu wirken - es geht nicht um Glitter, Glamour und Haarspliss oder pubertäre Gefühlsturbulenzen. Julia ist eine eher ruhige, nachdenkliche Heldin, die nicht automatisch daran denkt, sich beim "Supertalent" zu bewerben, als sie ihre eigenartige übersinnliche Begabung entdeckt. Ausgerechnet im ungeliebten Matheunterricht stellt sie fest, dass sich das Kreidestück bewegt, wenn sie sich darauf konzentriert - und das, nachdem sie gerade überraschenderweise ein kniffliges Kegelschnitt-Problem gelöst hat.
Julia ist verwirrt und fasziniert gleichermaßen. Zu Hause übt sie und trainiert ihre neue Fähigkeit - zunächst mit Stift und Radiergummi, dann an der Katze, die sie mit etwas Konzentration vom Fensterbrett schubsen kann. Aber es bleibt die Frage: Was macht man nun mit dieser Entdeckung? Soll sie Superheldin werden? Und wenn ja, was tut man eigentlich als Superheldin? Und muss sie jetzt stündlich darauf gefasst sein, dass sonnenbebrillte Anzugträger vor ihrem Haus auftauchen und sie im Namen irgend einer Behörde in Gewahrsam nehmen?
Als ein Schulkamerad bei einem Ausflug in einen Seilgarten beinahe verunglückt, rettet Julia ihn, und nun beginnt das eigentliche Abenteuer. Denn ihr neuer Freund Tim und seine uralte Münze haben einen Verbrecher der übelsten Art angelockt. Es geht um Mord, Macht und Magie - und Tim kann eine Telekinetin an seiner Seite sehr gut gebrachen ...
Andrea Tillmanns erweist sich erneut als geübte und gelassene Erzählerin, die es nicht nötig hat, mit Actionszenen und überbordender Gewalt aufzuwarten - obwohl es im Finale bei der Begegnung mit dem Bösen sehr deutlich zur Sache geht und obwohl dessen Helfershelfer nicht vor Tätlichkeiten zurückschrecken. Auch ein eiskalter Mord an nicht mehr benötigtem Hilfspersonal ist für Julias Gegner durchaus eine Handlungsoption. Der Schwerpunkt der Geschichte liegt jedoch eindeutig auf der Charakterzeichnung, vor allem auf der Entwicklung Julias, auf den zwischenmenschlichen Beziehungen und auf Alltagssituationen, besonders in der Schule, wie sie vermutlich jeder Schüler nachempfinden kann.
Etwas unbefriedigend ist, dass am Ende einige Fragen offen bleiben. Wer der geheimnisvolle Alexander ist und welche Rolle er in der Münzgeschichte spielt, bleibt offen. Des weiteren bleiben Herkunft und Geschichte der Münze ungeklärt. Man hätte gern gewusst, wie Tims Opa das gefährliche Stück erlangt hat. Und woher genau Julias seltsame Kräfte kommen? Soviel wird verraten: Es hat wohl etwas mit der Münze zu tun. Genaueres erfährt man noch nicht. In Teil 2, der im nächsen Jahr herauskommen soll, gibt es vielleicht Antworten. Fasse wir uns in Geduld.

 

Fazit: Unaufgeregtes Jugendbuch über eine sympathische Heldin mit telekinetischen Kräften. Detailreich und liebenswert ohne Gewaltorgien und Teeniegezicke. Ein Serienstart mit Potential, lesenswert.

 

Andrea Tillmanns: Julia Jäger und die Macht der Magie. Weingarten: O'Connell Press, 2015. 157 S., Euro 8,90.

 

Weiterer Band der Julia-Jäger-Reihe:
Julia Jäger und die Legende des Lichts
Julia Jäger und die Welt der Wächter

 

Weitere phantastische Kinder- und Jugendbücher von Andrea Tillmanns:
Der kleine Troll kehrt heim
Das magische Trio: Geister im alten Gemäuer
Der kleine dicke Pinguin
Lena lernt zaubern

 

© Petra Hartmann




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Leserunde zu "Darthula" gestartet

Geschrieben von Petra , in Darthula 27 Oktober 2015 · 1.092 Aufrufe
Darthula
Auf Lovelybooks gibt es eine Leserunde zu meinem Roman "Darthula". Wer Lust hat, sich auf die düstere Geschichte aus der irischen Sagenwelt einzulassen, sich aber bisher allein nicht getraut hat, kann sich also nun in guter Gesellschaft mein Buch zu Gemüte führen.

Hier die Leserunden-Vorstellung von der Lovelybooks-Seite:

Passend zur düsteren Jahreszeit möchte ich euch einladen an die neblige Küste des Landes Selama und euch die traurige Geschichte von Darthula erzählen. Der Kurzroman basiert auf einer Erzählung aus der irischen Sagenwelt, es geht um eine Prinzessin, einen ausgeschlagenen Heiratsantrag, um Krieg, Flucht und tragisches Heldentum ...

Der Klappentext:

"Darthula ist die Tochter eines irischen Kleinkönigs, der über das nebelreiche Land Selama herrscht. Als schönste Prinzessin Irlands lebt sie allerdings nicht ungefährlich. Als sie den mächtigen König Cairbar abweist und ihm nicht als seine Braut folgen will, nimmt das Unheil seinen Lauf. Cairbar überzieht das kleine Selama mit Krieg und Vernichtung und rottet Darthulas Familie aus. Mit ihrem Geliebten Nathos wagt die junge Frau die Flucht über die stürmische See. Aber Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ..."

Der Verlag stellt zehn Taschenbücher zur Verfügung. Bewerbt euch bis zum 15. November hier und kommt mit ins Reich der Nebelgeister. Autorin Petra Hartmann und Cover-Künstler Miguel Worms stehen für eure Fragen zur Verfügung und freuen sich auf die Diskussion mit euch.

Zur Leserunde gehts hier lang:
http://www.lovelyboo...nde/1201913120/


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Fünf Sterne für die Seepocke

Geschrieben von Petra , in Nestis 27 Oktober 2015 · 701 Aufrufe
Nestis
Leser "Milchkaffee" hat meinem Meermädchenroman "Nestis und die verschwundene Seepocke" gelesen und ihm fünf Sterne gegeben. In der Rezension auf Lovelybooks heißt es, das Buch sei ein

"spannendes und lustges Kinderbuch, das man gar nicht mehr aufhören möchte zu lesen. Toll, das es bereits den zweiten Band gibt...."

Die vollständige Rezension könnt ihr hier nachlesen:

http://www.lovelyboo...ion/1198971494/


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Neues von den Hildesheimlichen Autoren - Oktober 2016

Geschrieben von Petra , in Hildesheimliche Autoren 16 Oktober 2015 · 1.215 Aufrufe
Hildesheimliche Autoren und 1 weitere...

Die Vereinsnachrichten der Hildesheimlichen Autoren e.V. könnt ihr an jedem dritten Samstag im Monat auf Radio Tonkuhle in der Sendung "High Noon" hören. Für alle, die die Sendung verpasst haben, hier die Oktober-Nachrichten zum Nachlesen:

 

Bernward Schneider schreibt Hildesheim-Krimi
"Unterm Galgenberg" heißt Bernward Schneiders neuer Roman. Der Hildesheimer Autor und Jurist, der sich bislang vorwiegend durch Berlin-Romane einen Namen gemacht hat, lässt nun einen Krimi in seiner Heimatstadt Hildesheim spielen. Der Klappentext lautet: "Die schöne neue Mandantin des Hildesheimer Anwalts Michael Bendis kommt ihm näher als es das Anwalt-Mandanten-Verhältnis gebietet. Bis sie eines Tages tot ist. Selbstmord heißt es, auch bei der Polizei. Doch kurz zuvor hatte sie ihrem Anwalt noch Geld für einen neuen Auftrag gegeben. Bendis glaubt nicht an einen Freitod und nimmt die Spur eines Unbekannten auf, der sich in der Nacht ihres Todes vor der Wohnung seiner Geliebten herumgedrückt hat."
"Unterm Galgenberg" ist als Taschenbuch im Sutton-Verlag erschienen. 208 Seiten kosten 12,99 Euro. Das Buch ist überall im Buchhandel und Online-Buchhandel erhältlich.

 

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Hödeken im Akustischen Stadtkalender
Petra Hartmanns Buch "Hut ab, Hödeken!" ist ab dem 15. November im akustischen Stadtkalender auf Radio Tonkuhle zu hören. Die Autorin hat die insgesamt sieben Abenteuer der Sagenfigur, die vor allem im Alfelder Raum bekannt ist, komplett eingelesen. Die Aufnahmedatei soll im Anschluss auch für ein Hörbuch verwendet werden, das in Kürze erhältlich sein wird. Die Gesamtlaufzeit beträgt etwa zwei Stunden.

 

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Anke Wogersien schreibt Lyrik für Flüchtlinge
Anke Wogersien beteiligt sich an der Aktion "Dichter für Flüchtlinge". Die Hildesheimliche Autorin steuerte ein Gedicht zu der geplanten Lyrikanthologie bei, deren Erlöse für die Flüchtlingshilfe bestimmt ist. Wer ebenfalls mithelfen will - ob als Schreiber oder als Leser - findet nähere Informationen unter www.sternenblick.org.

 

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Petra Hartmann veröffentlicht "Zahltag"
Mit ihrer Story "Zahltag" ist Petra Hartmann in der Anthologie "Kinder der Sonnenfinsternis" der Autorenvereinigung Geschichtenweber vertreten. Die Geschichte ist der düsteren Phantastik zuzurechnen und erzählt von einem Jungen, der kurz nach der Sonnenfinsternis 1999 geboren wurde und über eine seltsame Begabung verfügt. Er ist nicht der einzige Jugendliche dieser Art, und Behörden sowie private Wirtschaftsunternehmen machen Jagd auf die Begabten.
"Kinder der Sonnenfinsternis" erscheint als Taschenbuch im UlrichBurgerVerlag. Erstverkaufstag ist der Buchmessesamstag, 17. Oktober.

 

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Neu auf dem Youtube-Kanal der Hildesheimlichen Autoren

 

High Noon - Septemberausgabe: Elviera Kensche stellt ihr neues Buch "Was wird denn hier gespielt?":

 

Szenische Lesung bei Decius am 22. September: Peter Herelds Version der Gründungslegende der Stadt Hildesheim: "Es war einmal vor 1200 Jahren ..."

 

Szenische Lesung bei Decius am 22. September: Altje Hornburgs Geschichte "Ein Gespräch in Hildesheim":

 

Szenische Lesung bei Decius am 22. September: Bernward Schneiders HIldesheimer Kriminalgeschichte "Im Dunkeln":
https://youtu.be/an_4uJRTdK0

 

Lesung im Michaeliscafé vom 13. Oktober: Petra Hartmann liest aus ihrer Novelle "Timur":
https://youtu.be/Ry2qPkzl7Ro

 

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Termine

 

Dienstag, 20. Oktober: Mitgliederversammlung. Michaelis Weltcafé, Langer Hagen 36, Hildesheim. Beginn: 18 Uhr.

 

Montag, 2. November: Lesung in der Salze-Klinik, Bad Salzdetfurth. Mit Altje Hornburg und Petra Hartmann. Beginn: 19 Uhr.

 

Dienstag, 10. November: Bernward Schneider liest aus seinem Hildesheim-Krimi "Unterm Galgenberg". Michaelis Weltcafé, Langer Hagen 36, Hildesheim. Beginn: 18 Uhr.

 

Samstag, 21. November: High Noon auf Radio Tonkuhle. Beginn: 12 Uhr.

 

© Petra Hartmann




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Nestis und die Füxin fahren zur Buchmesse

Geschrieben von Petra , in Nestis 09 Oktober 2015 · 702 Aufrufe
Nestis
Über Nacht Standbesitzerin: Meine Verlegerin Monika Fuchs ist letzte Woche unverhofft Besitzerin eines Standes auf der Frankfurter Buchmesse geworden. "Wie die Jungfrau zum Kind", schreibt sie, sei sie an den Platz gekommen, als eine befreundete Verlegerin krankheitsbedingt auf die Fahrt zur Buchmesse verzichten musste.
Diese Woche war in Hildesheim Hochdruckarbeit angesagt, um noch schnell alles vorzubereiten für die Premiere in Frankfurt. Ob die Füxin es geschafft hat, noch in aller Schnelle einen repräsentativen Messeauftritt zusammenzuzimmern, könnt ihr nächste Woche selbst sehen: Schaut unbedingt in Halle 3.1 an Stand E 107 vorbei. Dort findet ihr unter anderem meine Kinderbücher "Nestis und die verschwundene Seepocke" und "Nestis und die Hafenpiraten", außerdem mein neues Sagenbuch "Hut ab, Hödeken!" und die beiden Anthologien "Autorenträume" und "Blitzeis und Gänsebraten" die ich zusammen mit Monika Fuchs herausgegeben habe. Außerdem sind natürlich auch die restlichen Bücher des Verlagsprogramms ausnahmslos empfehlenswert.
Falls ihr mich dort vermisst ... Ich schaffe es leider dieses Jahr nicht nach Frankfurt, noch nicht einmal zum BuCon nach Dreieich. Leider. Aber man kann nicht überall gleichzeitig sein. Nächste Woche habe ich drei Aufnahmetage, in denen ich "Hut ab, Hödeken!" für den akustischen Hildesheimer Stadtkalender und die Hörbuchfassung einspreche. Am Ende der Woche mache ich die Radiosendung "High Noon" für Radio Tonkuhle, am Dienstagabend lese ich im Michaeliscafé aus "Timur", und am Donnerstagabend habe ich eine "Buch + Bier"-Lesung in der Buchhandlung am Marienburger Platz ... Ich schaff's beim besten Willen nicht bis nach Frankfurt. Aber in Leipzig bin ich mit dabei, versprochen.
Also, geht einfach mal vorbei, grüßt die Verlegerin von mir und schaut euch die Bücher an. Da sind schöne Sachen dabei. ;-)


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Hödeken im akustischen Stadtkalender - und als Hörbuch

Geschrieben von Petra , in Hödeken 03 Oktober 2015 · 1.098 Aufrufe
Hödeken, Hildesheim, Tonkuhle
Mein Buch "Hut ab, Hödeken!" wird demnächst im "akustischen Stadtkalender" des Hildesheimer Lokalsenders Radio Tonkuhle zu hören sein. Nächste Woche sind dreimal zwei Stunden für mich im Aufnahmestudio reserviert, damit ich das Manuskript einsprechen kann.
Das Ganze wird an einigen Stellen etwas knifflig, da die Stadtkalender-Beiträge jeweils nur rund fünf Minuten lang sind. Ich muss daher noch ein wenig knobeln, an welchen Stellen ich die Schnitte setze und wie ich die längeren Abenteuer zerlege. Dazu schreibe ich ein paar kurze Einführungstexte nach dem Motto: "Was bisher geschah ..." Ich gehe aber mal davon aus, dass das Buch schon nach zwei Aufnahmetagen im Kasten sein wird.
Das Gute: Als "Abfallprodukt" entsteht dabei ein Hörbuch, denn warum sollte man die schönen Tondateien nach dem Senden auch im Archiv verstauben lassen? Verlegerin Monika Fuchs und ich freuen uns schon drauf.


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Feuervogel im Newsletter

Geschrieben von Petra , in Feuervogel 30 September 2015 · 1.499 Aufrufe
Feuervogel, Phönix und 2 weitere...
Im Oktober-Newsletter der Hildesheimlichen Autoren gibt es eine Notiz über meine neu erschienene Novelle "Vom Feuervogel". Newsletter-Redakteurin Altje Hornburg schreibt:

"Die Hildesheimliche Autorin Petra Hartmann hat eine neue Novelle veröffentlicht. Die Geschichte trägt den Titel "Vom Feuervogel" und spielt in einem Tempel inmitten der Wüste, wo der Phönix verehrt wird. Ein junger Kleintiernomade ist zum Priesterdienst berufen und nimmt den beschwerlichen Weg durch die Wüste auf sich, um die heilige Stätte zu erreichen. Aber wird der alte und kranke Phönix wirklich zu neuem Leben wiederauferstehen, wenn der Holzstoß niedergebrannt ist? Eine Novelle von Idealen und einer Enttäuschung, die so tief ist, dass kein Sonnenstrahl je wieder Hoffnung bringen kann.
"Vom Feuervogel" erschien als 30. Band der Reihe "BunTES Abenteuer" in der Erfurter Edition TES. Die Novelle hat 40 Seiten und ist zum Preis von 2,50 Euro erhältlich. Bestellungen unter: gmrose070159(at)freenet.de
Das eBook erschien bei Neobooks und kostet 1,99 Euro. Es ist überall im Online-Buchhandel erhältlich."

Außerdem findet ihr im Newsletter einen Rückblick auf unsere jüngsten Lesungen, eine Leseprobe aus der Vereinsanthologie "Hildesheimer Geschichte(n)", lyrische Beiträge der Mitglieder und eine Vorschau auf die nächsten Veranstaltungen. Schaut doch mal rein:
http://www.hildeshei...r.htm?Auswahl=1


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"Zahltag" zum BuCon

Geschrieben von Petra , in Aus Petras Werkstatt 28 September 2015 · 1.063 Aufrufe

Meine Geschichte "Zahltag" erscheint demnächst in der Geschichtenweber-Anthologie "Kinder der Sonnenfinsternis". Das Buch ist der dunkleren Phantastik zuzuordnen, vereint Horror, Dystopie und Abenteuerliches in sich und richtet sich an ein jugendliches Lesepublikum und jung gebliebene Erwachsene. "Kinder der Sonnenfinsternis" erscheint als Taschenbuch im Ulrich-Burger-Verlag und wird voraussichtlich auf dem BuchmesseCon erstmals erhältlich sein.
Im Buch geht es um die Spätfolgen der Sonnenfinsternis von 1999. Damals waren - nach einem missglückten schwarzmagischen Ritual - zahlreiche Kinder gezeugt worden, die nun, im Jahr 2016, magische Kräfte erlangen. Nicht ganz ungefährlich. Zum einen, weil diese Kräfte plötzlich und unerwartet erwachen und zunächst schwer zu kontrollieren sind. Zum anderen, weil sie natürlich auch für gewisse Interessengruppen als Machtmittel interessant werden. Behörden, Geheimorganisationen und ein sinistres Wirtschaftsunternehemen machen bald auf diese Jugendlichen Jagd ...
In meiner Geschichte geht zunächst alles ganz realistisch und den Naturgesetzen folgend vor sich. Eine Bande Halbstarker aus einem Problemstadtteil terrorisiert eine Schule und erpresst Schutzgelder. Wer am "Zahltag" sein Taschengeld nicht bei der Malte-Bande abliefert, bekommt handgreiflich "klargemacht", wer an dieser Schule das Sagen hat. Vor allem der schwächliche Kevin ist Lieblingsopfer der Bande. Aber Bandenchef Malte hat ebenfalls Probleme mit seinen "Oberbossen", da in schlechten Zeiten die Schüler immer weniger Taschengeld zum Abliefern haben. Als er einen Zeitungsbericht über angebliche "Magiebegabte" liest, entwickelt er einen gefährlichen Plan, um seine Mitschüler in Angst und Schrecken zu versetzen. Keine gute Idee ...


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Timur zum Blutmond - etwas Lektüre für heute Nacht ;-)

Geschrieben von Petra , in Timur 27 September 2015 · 1.148 Aufrufe
Timur, Mondfinsternis

Na, werdet ihr euch heute Nacht die totale Mondfinsternis anschaun? Der blutrote Mond ist ein Phänomen, das man in Deutschland zuletzt 1982 beobachten konnte, und muss ein sehr eindrucksvolles Schauspiel sein.
Da die "totale Phase" erst nach 4 Uhr morgens beginnt, gebe ich euch hier noch etwas Lesestoff für die lange Nacht. Immerhin spielt der "blutige Mond" in meiner Novelle "Timur" eine nicht unwesentliche Rolle. Also, viel Vergnügen mit der Leseprobe aus meiner schaurigen Geschichte aus dem Land der Küstennebel, der schwarzen Dämonenpferde und des riesigen Blutmonds.

 

Erstes Kapitel

 

„Sie schlang um ihn die Arme
und gab ihn nie wieder her.
'Da, wo du hingehst, da will auch ich sein!'˜
Und sprang mit ihm ins Meer.“

 

Längst war das alte Lied verklungen. Doch Thia saß noch immer am Turmfenster, den Kopf aufgestützt, den Blick in die dunklen Weiten der Sturmnacht verloren. Blass war sie. Ein zartes, zierliches Kind von nicht einmal vierzehn Sommern. Doch die Geisterstimmen, die im Sturm ihren Namen greinten, schienen schon seit Jahrhunderten auf sie zu warten. Auf sie und ... Sie wusste es nicht.
Der Blick auf die Wolkenfetzen, die vor der blutigen Mondscheibe wie schwarze Dämonenpferde vorüberhuschten, ließ ihr Herz schneller pochen, dunkelglühend schoss ihr das Blut durch die Adern, färbte ihr helles Gesicht mit Fieberglut und ließ ihre schwarzen Augen im Widerschein des Mondes unheimlich aufglänzen.
Irgendwo dort draußen, irgendwo in den Dämonenwolken und Geisterstimmen mochte die Antwort liegen, die Antwort auf die unbestimmten, drängenden Fragen, die ihr die Brust eng machten und ihr das Herz im Leibe zusammenpressten. Irgendwo, irgendwann. Im Schatten eines Traumes, im Licht einer erloschenen Kerze †¦
„Prinzessin?“
Das Mädchen sah ängstlich zu ihr hinüber. Doch sie regte sich noch immer nicht. Einzig ihre Schultern bebten.
„Prinzessin, ist Euch nicht wohl?“
Das Mädchen ließ die Harfe sinken. Unsicher trat es näher und strich sich den geflickten Kittel glatt. Ein Bettlerkind mit hübscher Stimme und gefälligem Gesicht, wie es viele gab. Ein Spielzeug, das der alte König seiner einzigen Tochter geschenkt hatte, nicht das erste, nicht das letzte, schon gar nichts Besonderes. Doch das Lied des Mädchens hatte eine Saite tief im Innern Thias angeschlagen, hatte eine Wunde berührt, so alt, dass die Prinzessin nicht einmal wissen konnte, was dort in ihr antwortete, was dort widerklang unter den Tönen der alten Ballade, die sie doch wahrhaftig schon kannte, von Kindesbeinen an kannte und niemals auch nur mit einem ernsteren Gedanken gestreift hatte.
„Soll ich ein anderes Lied spielen? Etwas Lustiges vielleicht? Ich könnte Euch die Bauernhochzeit von Kuu-lay singen oder vielleicht ...“
„Nein.“
Thia senkte den Kopf. Mühsam beherrscht trat sie vom Fenster zurück. Noch immer glühten Wangen und Augen ihr wie von einem unheimlichen Fieber, doch die Lippen waren bleich und zitterten.
„Es ist gut, Kind“, sagte sie tonlos. Sie hielt sich aufrecht, sehr aufrecht, wie ein schlanker, weißer Birkenstamm im Herbststurm, ein Baum, dem der Wind das Laub durcheinanderwirbelt und der sich doch bei jedem Atemholen des Sturms wieder erhob. „Du kannst nach Hause gehen.“
„Aber ...“
„Es ist gut, Kind!“, wiederholte sie eine Spur schärfer.
Das Mädchen fuhr zusammen. Es knickste artig und trat vor ihr zurück. Rückwärts huschte es zur Tür davon, klein und verloren wie ein junger grauer Vogel, der aus dem Nest gefallen war.
„Es ist gut, Kind“, flüsterte Thia sanft, erschrocken über den eigenen Tonfall und die Angst des Mädchens. „Geh nach Hause und grüß deine Großmutter von mir. Ich will nach dir schicken, wenn mir wieder nach Gesang zumute ist. Es ist gut.“
Dass das Mädchen die Tür hinter sich zuzog und ging, nahm sie nicht mehr wahr. Sie sank auf das Bett nieder und vergrub ihr Gesicht in den Händen. Ihre Schultern bebten noch immer. Tränen rannen ihr über die Wangen, tropften zwischen ihren Fingern hervor auf ihr Kleid, sie spürte es kaum. Nur das heftige Schlagen ihres Herzens schmerzte.
Was war nur los mit ihr? Das dumme alte Lied, die schwarze Sturmnacht und der Mond, der wie ein blutiges Eisen zum Fenster hineinschien, wie konnte all dies ihr die Brust so eng machen? Sie atmete tief durch. Langsam und ruhig sog sie die Luft ein und stieß sie wieder aus. Einmal, zweimal, ein drittes Mal.
Nur ein Lied, flüsterte sie sich selbst beruhigend zu. Nur der dumme alte rote Blutmond über dem Turm und der Sturm, der in den Klippen heulte. Geistergeschichten waren etwas für kleine Kinder. Gewiss nicht für die Tochter des ruhmreichen Ermar. Sie musste sich schämen vor allen Königen und Kriegsfürsten ihres Geschlechts, die die Klippen von Norderland schon seit Jahrhunderten beherrschten.
Sturmgeister, Wolkengeister, Nebelgeister ... Schwächlinge und Verräter mochten an die Dämonen glauben, die auf schwarzen Pferden über den Himmel rauschten. Untreue, Verrat und Mord, davon mochten die Stimmen heulen und krächzen in den Ohren derer, die es etwas anging.
Zornig schüttelte sie den Kopf. Sie ballte die Hände zu Fäusten und bemerkte verbittert, dass ihre Finger nass waren. Mit dem Handrücken fuhr sie sich über die Augen und wischte die Tränen fort. Ihr Pulsschlag hatte sich wieder ein wenig beruhigt. Sie biss die Zähne zusammen. Gleichmütig trat sie zurück ans Fenster und sah hinaus.
Der Mond hatte inzwischen eine dunkelgoldene Farbe angenommen und blickte wie ein verwirrter, wunderlicher Greis durch zerschlissene Wolkenvorhänge. Unter ihr donnerten Flut und Wrackholz gegen die Klippen, wie sie es seit Jahrhunderten taten im Königreich ihres Geschlechts.
Ihre Haltung straffte sich. Nein, Ermars einzige Tochter kannte keine Furcht. Im ganzen Klippenland gab es nichts, das sie in Angst versetzen konnte. Und das andere, das nicht Angst war, was immer es sein mochte, sie würde ihm begegnen, wie es der Tochter Ermars würdig war.
Ein Klopfen an der Tür ließ sie zusammenfahren. Rasch strich sie sich die Haarsträhnen aus dem Gesicht und zupfte ihr Kleid zurecht. Vergebens. Ermar, der alte König der Klippenburg, brauchte sie nur anzusehen, um zu erkennen, dass sie geweint hatte. Erschrocken fuhr er zurück beim Anblick seiner Tochter. Dann trat er auf sie zu und nahm sie sanft in den Arm.
„Was ist los mit dir, mein Kleines?“, fragte er besorgt. „Du zitterst ja am ganzen Leibe.“ Seine Hand strich ihr sanft über die Wange und wischte eine verirrte Träne fort. „Du hast geweint?“
„Ach“, schnaubte Thia trotzig. Sie war kein kleines Kind mehr. Entschlossen schob sie seine Hand beiseite und befreite sich aus seinen Armen. Dabei, wisperte eine dünne Stimme in ihrem Herzen, dabei hätte sie gerade jetzt jemanden gebraucht, der sie im Arm hielte. Weich und warm, wie es ihr Vater einst getan hatte auf den gemeinsamen Ausritten, als sie noch ein Kind war und die klammen Nebelfinger nach ihr greifen wollten. Laut sagte sie: „Es ist nichts, Vater. Nur eine dumme Stimmung des Augenblicks.“
Ermar blickte sie besorgt an. „Was ist passiert, Kind?“
„Nichts. Es ist wirklich nichts. Das Mädchen hat ein dummes Lied gespielt, irgendetwas mit Herzschmerz und Tod, du weißt ja selbst, was die Mädchen aus dem Dorf manchmal für dummes Zeug singen den lieben langen Tag. Und ich war so dumm, da hab ich halt geweint.“
Sie schnaubte erneut vor Empörung und funkelte ihn aus tränenverschleierten Augen an.
„Und das war wirklich schon alles?“, fragte der alte König zweifelnd.
„Das war alles. Es war nichts.“
Sie lauschte in sich hinein, ob die Stimmen sich erneut regen würden. Doch es blieb stumm in ihr. Nur der Sturm rüttelte an den Fensterläden. Eine einsame Möwe schrie. Die Brandung brüllte. Es
war nichts.
„Du solltest keine traurigen Lieder hören, mein Kind“, sagte der alte König. Er strich ihr sanft übers Haar. „Ich ertrage es nicht, wenn du weinst. Versprich mir, dass du es nicht wieder tust.“
Thia senkte stumm die Augenlider.
„Und um das Mädchen werde ich mich kümmern“, krächzte der Alte heiser. „Sie wird nicht wiederkommen und dich mit ihren dummen Liedern belästigen.“
„Aber sie hat doch nur ...“
„Nein, lass es gut sein. Ich dulde es nicht, dass jemand meinem Augenstern wehtut. Unten im Dorf sollen sie jetzt einen Jungen haben, der spielt Flöte. Und er hat zwei zahme Murmeltiere, die tanzen dazu. Würdest du das gern sehen, Thia?“
„Vater, ich bin ...“
... kein Kind mehr, wollte sie sagen.
Doch der alte König fuhr unbeeindruckt fort, begeistert von seinem Gedanken: „Ja, das ist etwas für dich, darüber wirst du lachen und dich freuen, mein gutes, liebes Kind. Ich lasse ihn dir gleich morgen früh rufen. Dann sollst du einmal wieder richtig lachen, kleine Thia.“
Er schob sie nachdrücklich ins Bett und deckte sie mit einer warmen Decke zu. Als er sich vorbeugte und ihr einen Gutenachtkuss auf die Stirn gab, kitzelten sein Bart und seine Haare auf ihrem Gesicht. „Träum was Schönes“, flüsterte er.
Er schloss die Fensterläden. Nun konnten der dumme Mond und die dummen Dämonenpferde seiner Tochter nicht mehr die Ruhe rauben. Leise schlich er zur Tür. Im Türrahmen zögerte er. Er drehte sich noch einmal um und blickte mit feucht glänzenden Augen auf seine einzige Tochter.
„Ich liebe dich, Thia“, flüsterte er.
„Ich dich auch, Vater“, sagte sie leise.
Dann schloss er die Tür hinter sich.
Eine Weile stand er sinnend da und lauschte auf die Atemzüge seiner Tochter. Es schien, als habe sich die Prinzessin beruhigt. Ruhige und tiefe Atemzüge wie die einer jungen Frau, die reinen Gewissens im Schlaf lag.
Dann straffte sich der Rücken des Königs. Mit energischen Schritten marschierte Ermar auf die Treppe zu, stieg hastig die Stufen hinunter und rief, schon bevor er den Fuß der Treppe erreichte, nach den Wachen.
Drei Gepanzerte, angeführt von einem vierten in schwarzem Eisen gewappneten Hünen, eilten herbei und pflanzten ihre Hellebarden vor ihm auf.
„Zu Diensten, mein König“, klang der tiefe Brummbass des Hünen unter dem schwarzen Helm hervor.
„Das Mädchen?“
„Im Kerker, wie Ihr befohlen habt.“
„Tötet sie.“
„Zu Befehl, mein König.“
Mit festem Schritt marschierten die Wachen davon.
Der König blieb allein zurück.
Draußen heulte der Wind um den schwarzen Turm.

 

Aus:
Petra Hartmann: Timur. Novelle. Bickenbach: Saphir im Stahl, 2015.
Taschenbuch, 136 S., erhältlich für Euro 9,95 beim Verlag Saphir im Stahl.
eBook erhältlich für Euro 4,99, unter anderem bei Amazon.

 

© Petra Hartmann




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Freiheitsschwingen: Theodor Mundt, die Madonna und die geplatzte Vorlesung

Geschrieben von Petra , in Freiheitsschwingen 26 September 2015 · 2.482 Aufrufe
Junges Deutschland, Vormärz und 3 weitere...

Ein weiteres Dokument zur Entstehung meines Romans "Freiheitsschwingen": Es geht um den Schriftsteller Theodor Mundt und seine geplatzte Antrittsvorlesung, die in den "Freiheitsschwingen" eine kleine, aber wichtige Rolle spielt. Meine Heldin ist Augenzeugin, als Mundts Universitätskarriere vor dem Start beendet wird. Hier ein Text, in dem ich die Hintergründe anhand seines Buchs "Madonna" näher untersucht habe.
Vor einigen Jahren habe ich ein paar Vorträge über Zensur zur Zeit des Vormärz und des Jungen Deutschlands gehalten und mich dabei vor allem auf Theodor Mundt und seinen Roman "Madonna" fokussiert. Erstmals habe ich über Mundts "Madonna" im "Literarischen Salon" an der Uni Hannover gesprochen, das war 1991, und ich versuchte damals, meine Kommilitonen für "Die beiden spannendsten Jahre im Leben Theodor Mundts" zu begeistern. Später hielt ich meinen Mundt-Vortrag, jeweils in überarbeiteter Form, zweimal beim Förderverein Rudolf von Bennigsen. Teile davon sind auch in meine Doktorarbeit eingeflosssen, die 2003 unter dem Titel "Von Zukunft trunken und keiner Gegenwart voll" veröffentlicht wurden.

 

Hier also mein Mundt-Vortrag aus den "Nuller Jahren" in der bislang letzten Form und noch in alter deutscher Rechtschreibung. Viel Vergnügen damit!

 

"Ich will mir selbst etwas blasen! Jetzt fange ich an, es zu glauben, daß von einer allgemeinen Tonlosigkeit dies unser Zeitalter ergriffen sein muß, denn auch die deutschen Postillons lassen jetzt ihr schmetterndes Mundstück ungenutzt und schläfrig herunterhängen, und jeder sagt mir mißmuthig, ihm sei das Horn verstopft. Auf meiner ganzen Reise durch Deutschland habe ich noch keinen vernünftigen Schwager gehabt, der mir und dem lauschenden Waldecho ein lustiges herzerfrischendes Trarara! Trara! Trara! zum Besten gegeben hätte. Ihnen ist das Horn verstopft. Und ein Postillon ist doch kein deutscher Schriftsteller. Wovor fürchten sich denn die Postillons? Ist es die Censur? Sind es die großen demagogischen Untersuchungen? Mein Gott, ich will mir selbst etwas blasen!"
(Theodor Mundt: Madonna. Unterhaltungen mit einer Heiligen. Leipzig, 1835. S. 1.)

 

Der junge Mann, der hier so fröhlich auf dem Postwagen sitzt und ins Horn stößt, ahnt nicht, dass diese „Posthornsymphonie“ ihm wenige Monate später seine Universitätskarriere ruinieren wird. Und er weiß auch noch nicht, dass ihn der Deutsche Bundestag für das Buch, aus dem diese Sätze stammen, zum verbotenen Schriftsteller erklären wird, der nie wieder in seinem Leben einen Text veröffentlichen darf.

 

„Wie bitte?“ werden Sie fragen. „Ein harmloses, etwas überspannt klingendes Trarara vom durch die Lande rumpelnden Postwagen herabgeschmettert - dafür kann man doch nicht verboten werden.“

 

Aber wir schreiben das Jahr 1835, der Mann mit dem Posthorn ist der Schriftsteller Theodor Mundt, und der deutsche Bundestag hatte zu dieser Zeit nur den Namen mit dem Gremium gemein, das wir heutzutage als Bundestag bezeichnen.
Theodor Mundt hatte geschrieben: „Wovor fürchten sich denn die Postillons? Ist es die Censur?“ Es gab im Jahr 1835 keine harmlosen Sätze, die das Wort „Censur“ enthielten. Der junge Reiseschriftsteller hatte den Namen des Teufels ausgesprochen - und er kam.

*

 

Theodor Mundt, Jahrgang 1808, wuchs auf in einer Zeit, die wir heute als „Vormärz“ bezeichnen. Also in den Jahrzehnten vor der so genannten Märzrevolution des Jahres 1848, nach der in der Frankfurter Paulskirche erstmals ein frei gewähltes deutsches Parlament zusammentrat. Im Paulskirchenparlament 1848/49 wurden für die Bewohner der deutschen Staaten auch die Grundrechte formuliert. Rechte, wie sie uns heute selbstverständlich vorkommen. Darunter das Recht auf die Gleichheit vor dem Gestz und vor allem das Recht, die eigene Meinung frei zu äußern und sie in Wort und Schrift zu veröffentlichen.

 

Zu der Zeit, als Theodor Mundts Reiseroman „Madonna“ erschien, konnten die deutschen Schriftsteller und Journalisten von unser heutigen Meinungs- und Pressefreiheit nur träumen. Sie konnten auch von einem Staat namens „Deutschland nur träumen, denn statt eines einheitlichen Staatsgebildes gab es auf der damaligen Landkarte einen bunten Flickenteppich aus knapp 40 mehr oder weniger bedeutenden Kleinstaaten, von denen nur Preußen und Österreich als die beiden größten und vielleicht noch Bayern und Hannover überhaupt ein gewisses außenpolitisches Gewicht hatten.
Fast allen diesen Staaten aber war gemeinsam, dass sie von einem König oder Fürsten mehr oder weniger autoritär regiert wurden und dass der gemeine Mann in der Politik nichts zu melden hatte. Kritik am Herrscher war tabu, Kritik an der Kirche ebenfalls, der Bürger hatte seine Steuern zu zahlen und ansonsten die Klappe zu halten.
Allen diesen kleinen souveränen und zum Teil absolutistisch regierten Ländern war noch etwas weiteres gemeinsam: Sie besaßen eine „Zensurbehörde“. Das war ein Amt, in dem jeder, der etwas drucken lassen wollte, sein Werk vorzuzeigen hatte und um Genehmigung bitten musste.

 

 

 

*

 

Das Institut der Zensur ist schon sehr alt in den deutschen Ländern. Doch seit 1819 sind die Karlsbader Beschlüsse in Kraft, die den Umgang der Behörde mit Druckerzeugnissen extrem verschärft haben.
Das Amt für Zensur hatte sich auch beileibe nicht nur mit politischen Schriften auseinander zu setzen, die möglicherweise den herrschenden Fürstenhaus unbequem sein könnten. Sondern es ging wirklich um alles, was in die Druckerpresse sollte: Chinesische Grammatiken, Liebesromane, Eintrittsbillets, Fahrkarten, Skatblätter, Speisepläne, Gebrausanweisungen, Fahrpläne, Anatomische Lehrbücher, gedruckte Einladungen oder Glückwunschkarten, Lyrikbände, Homerübersetzungen, Bastelbögen, Reiseführer, Lexika, Adressenverzeichnisse, Stadtpläne ... Und der Beamte nahm dann seinen Rotstift und strich alles irgendwie missliebige aus. Im Druck standen dann meist an den Stellen Gedankenstriche.
Gestrichen wurden dabei: Politisch anstößiges, Erotisches, kritische Bemerkungen über die Kirche oder die Religion, persönliche Beleidigungen und meistens auch alle Äußerungen über die Einrichtung der Zensur selbst.
Wozu das alles? Nun, seit der Französischen Revolution von 1789 ging die Angst um unter den Herrschern. Auf diese Weise sollte verhindert werden, dass das Volk auf die Idee kam zu rebellieren. Und gerade erst - im Jahr 1832 - hatte es im Nachbarland Frankreich mit der Julirevolution eine Neuauflage von „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit gegeben. Die Regierungen waren also hypernervös, die Zensoren in Alarmstimmung, und die jungen Schriftsteller freiheitsbegeistert und ständig dabei, ihre Grenzen auszutesten.

 

Ein Schlupfloch gab es, der Vorzensur zu entkommen: Von der Pflicht, sein Buch dem Zensor vorzulegen, war der Auto entbunden, wenn seine Schrift mehr als 20 Druckbogen umfasste. Ein Druckbogen sind 16 Seiten. Wer also ein Buch mit mehr als 320 Seiten schrieb, der konnte darin zunächst einmal alles sagen, was er wollte. Er durfte über Freiheit schreiben, über Wahlrecht, über die Gleichberechtigung der Frauen und Juden, über die Verschwendungssucht seines Landesherrn, über ungerechte Gesetze, über Sex, es war der Behörde egal. Jenseits der 320-Seiten-Schallmauer lag die große Meinungsfreiheit.

 

„Man verbietet, mit Schrot zu schießen, aber man erlaubt das Schießen mit Kanonen“, spottete der Journalist und Schriftsteller Ludwig Börne. Aber aus der Sicht der Behörden war diese Regel durchaus sinnvoll und logisch.
Ein Flugblatt war gefährlich. Ein dünnes politisches Programm. Eine kleine Kampfschrift gegen eine neue Steuer. Da kann es schnell passieren, dass die Volksseele überkocht, und plötzlich finden sich ein paar Weber, Bauern und Fischhändlerinnen zusammen und spielen Französische Revolution. Aber, du liebe Zeit, wer liest denn schon 320 Seiten dicke Bücher? Ein paar verstaubte Professoren und Studierstubengelehrte, die sitzen dann einsam sechs Treppen hoch in ihrer einsamen Spitzweg-Dachkammer, und wenn sie nach der Lektüre des Buches ganz doll erregt sind, dann setzen sie sich hin und schreiben ein neues Buch, das erscheint dann ein bis zwei Jahre später und hat ebenfalls mehr als 320 Seiten. Aber von solchen harmlosen, weltfremden Spinnern macht natürlich niemand eine Revolution. Gefährlich war allein die Masse. Und deren Lektüre wurde kontrolliert. Das hat seit 1819 auch recht gut funktioniert.

 

Bis zu dem Zeitpunkt, als eine neue Dichtergeneration die Augen aufschlug. Heinrich Heine stieg am Literaturhimmel auf, in Frankfurt machte der Journalist Ludwig Börne von sich reden. Karl Gutzkow, Heinrich Laube, Ludolf Wienbarg und Theodor Mundt, die man später in Literaturgeschichten unter dem Namen „Das junge Deutschland“ zusammenfassen wird, machten eine Entdeckung: Sie fanden heraus, wie man auch ganz normale und weniger gebildete, also weniger kleidensfähige Leser über 320 Seiten bei der Stange hält.
Sie entwickelten einen völlig neuen Schreibstil, spickten ihre Texte mit Wortspielen, kühnen Metaphern und witzigen Anekdoten, schoben zwischenzwei kurzen politischen Absätzen mal eben eine fast pornografische Liebesszene ein und - was die Behörden bis zur Weißglut reizte - sie begannen, mit der Zensur zu spielen.

 

Plötzlich ist es nicht mehr nur ein pflichtbewusster Beamter, der Wörter und Sätze ausstreicht. Plötzlich setzen die Autoren selbst an den spannendsten Stellen ihre eigenen schwarzen Zensurlücken-Gedankenstriche und nehmen die Arbeit der Behörde ironisch vorweg. Einen der einprägsamsten Texte über das Thema Literaturzensur hat Heinrich Heine im 12. Kapitel von „Ideen. Das Buch le Grand“ geschrieben:

 

Die deutschen Zensoren - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Dummköpfe - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - .

 

Ludwig Börne, der seine Kritik an den politischen Zuständen in Theaterkritiken zwischen den Zeilen ins Publikum schmuggelte, oder doppeldeutige Buchbesprechungen verfasste, schrieb in einer Rezension eines politischen Buches zum Beispiel frech: „Dass dieses Buch gut ist, kann ich leichter behaupten als beweisen. Denn das Buch hat mehr als 20 Bogen - und meine Zeitschrift weniger."

 

Können Sie sich einen triumphierenderen Titel vorstellen als den Namen, den Georg Herwegh für eine Aufsatzsammlung fand: „21 Bogen aus der Schweiz“? Mehr Freiheit auf einem Buchdeckel anzukündigen ist eigentlich kaum möglich.

 

 

 

*

 

Als Theodor Mundt Anfang im Sommer 1835 seinen Roman „Madonna. Unterhaltungen mit einer Heiligen“ veröffentlichte, waren die Behörden bereits extrem gereizt. Sie witterten ein Komplott der Schriftsteller. Und der junge Theodor Mundt, der bereits durch einige politische Schriften von sich reden gemacht hatte, was ein Autor, auf den sie ein besonderes Augenmerk gerichtet hatten.

 

Mundts Buch ist 436 Seiten dick, musste also vor dem Druck nicht durch die Zensur. Aber was genau ist das eigentlich für ein Buch, und mit welcher Technik hält Mundt seine Leser wach?
Modern gesprochen betreibt Mundt „Literarisches Zapping“. Der äußere Rahmen ist eine Reisebeschreibung. Ein namentlich nicht genannter Ich-Erzähler ist unterwegs nach Prag und schildert seine Reiseeindrücke. Die Reisebeschreibung war ein beliebtes Genre der jungdeutschen Schriftsteller. Schließlich kann man unterwegs über Gott und die Welt plaudern und so ziemlich jedes Thema anschneiden. Und so ist auch Mundts Buch eher ein Literatur-Mix. Es finden sich darin eine Liebesgeschichte, mehrere Briefe mit Kunstschilderungen und Geschichtstheorien, eine historische Novelle, Angriffe auf Kirche, Adel und auf eine verklemmte Sexualmoral, ein Loblied auf Casanova und eine Literaturtheorie des „Nicht-Romans“.

 

Im Nachwort schreibt Mundt daher mit gespielt biederer Philologenverzweiflung:

 

"Und ihr Richter, wie wollt ihr dies Buch taufen, da es doch nun einmal ein christlich erzeugtes Buch ist, und als solches, wie jedes gute Kind, Namen und Taufe zu erhalten verdient? Wollt ihr ihm die Nothtaufe eines Romans geben, es mit dem Unschuldsnamen der Novelle benennen? Helft mir bei Zeiten aus dieser Verlegenheit da der Setzer stündlich auf das Titelblatt wartet! Oder besser, wir zerbrechen uns lieber alle durchaus nicht den Kopf damit. Ich erkläre mit feierlicher Resignation, daß es eigentlich gar kein Buch ist, das ich herausgebe, sondern bloß ein, Stück Leben, das sich, wie Schlangenhäutung, auf diesen zerstreuten Blättern abgelöst hat. Macht also nicht so viele Umstände mit einem Stück Leben! Seht zu, ob ihr es brauchen könnt, ob nicht, und taugt es euch zu keinem Dinge, so laßt es laufen, wie einen jungen Menschen, mit dem sich vor der Hand noch nichts Solides anfangen läßt. Laßt es laufen, laßt es laufen! Es läuft gern, denn es liebt die Bewegung!
Ja, wollt ihr ihm durchaus einen Büchernamen geben, so nennt es ein Buch der Bewegung! Nicht bloß, weil es der vagabundirende Verfasser auf Reisen geschrieben hat, sondern weil wirklich alle Schriften, die unter der Atmosphäre dieser Zeit geboren werden, wie Reisebücher, Wanderbücher, Bewegungsbücher aussehen. Die neueste Aesthetik wird sich daher gewöhnen müssen, diesen Terminus ordentlich in Form Rechtens in ihre Theorieen und Systeme aufzunehmen. Die Zeit befindet sich auf Reisen, sie hat große Wanderungen vor, und holt aus, als wollte sie noch unermeßliche Berge überschreiten, ehe sie wieder Hütten bauen wird in der Ruhe eines glücklichen Thals. Noch gar nicht absehen lassen sich die Schritte ihrer befriedigungslosen Bewegung, wohin sie dieselben endlich tragen wird, und wir Alle setzen unser Leben ein an ihre Bewegung, die von Zukunft trunken scheint. Und daher das Unvollendete dieser Bewegungsbücher, weil sie noch bloß von Zukunft trunken sind, und keiner Gegenwart voll!"

(Theodor Mundt: Madonna. S. 433f)

 

 

 

*

 

Werfen wir noch einige weitere in das Buch „Madonna“. Das Eingangskapitel, die „Posthornsymphonie“ hatten wir bereits gestreift. Es folgt eine Beschreibung des böhmischen Landes, allerdings unter der Maßgabe: „Schöne Gegenden werde ich nie beschreiben - die Zeit und ich, wir sind zu unruhig dazu.“
Es soll um Menschen gehen, um Politik, Geschichte und Lebensphilosophie. Daher ist auch anlässlich eines Besuches auf dem Schloss Dux eine lange Laudatio auf Casanova und seine Lebensweise eingefügt, die allein schon jedem Zensor die Schamesröte in die Bleistiftspitze treiben konnte. Und dann, endlich, begegnen wir der Titelfigur, dem böhmischen Mädchen Maria, vom Reiseschriftsteller als eine „weltliche Heilige“ bezeichnet.
Maria ist fromm, sehr fromm. Aber zugleich auch voller Weltliebe. Von ihrem Vater, einem bigotten alten Schulmeister unterdrückt und an religiöse Formen gefesselt, versauert sie hinter den böhmischen Bergen und träumt von der Welt. Maria und der Reiseschriftsteller schließen, da sie sich von Anfang an als verwandte Seelen erkennen, einen Pakt. Der Schriftsteller schreibt ihr Briefe von seinen Fahrten, und Maria bittet ihn ausdrücklich darum, ihr von der Welt zu schreiben und ihr auch die verbotenen Stellen darin mit sympathetischer Tinte zu zeichnen.

 

Hier mal eine der „verbotenen Stellen“, Mundt spielt mit der Betonung des Wortes "Damals“:

 

"Denn diese Mächte [Preußen und Österreich, P.H.] hatten schon nach der Schlacht bei Culm am 30. August 1813 ihre Hauptquartiere nacht Teplitz verlegt, um es für die vielen Bedrängnisse, welche diese Stadt erlitten, zu entschädigen, und unterzeichneten im September desselben Jahres jene Allianz-Tractate, die damals für die Befreiung Deutschlands von so großen Folgen wurden. Und ich bin wahrhaftig unschuldig daran, wenn hier jemand einfallen sollte, den Ton auf Damals zu legen. Was in aller Welt geht mich die Betonung meiner Sätze an. In diesem accentlosen deutschen Leben habe ich längst den Muth verloren, auf die rechte Stelle den Ton zu setzen, wo ich wohl möchte. Die Lehre, mit Accent und Nachdruck zu sprechen, ist eine gefährliche Wissenschaft, und sie wird Einem abgewöhnt in der Spießbürgerprosa unserer Redefreiheit. Ein mattes Leben, seine Aussprache ohne Accente! Da kann kein Schulmeister helfen!"
(Madonna, S. 154f)

 

Maria schickt ihm im Gegenzug ihre Lebensgeschichte. Und während sie von ihm aus Prag drei Briefe mit dem zensorenalarmierenden Titel „Katholizismus, Legitimität, Wiedereinsetzung des Fleisches“ erhält, schickt sie ihm im Tausch die „Bekenntnisse einer weltlichen Seele“.

 

"So wenig hat wohl nie ein Kind von sich selbst gewußt, als ich bis in mein neuntes Jahr. Frühere Erinnerungen sind mir fast gar nicht übrig geblieben, und nur eines einzigen bestimmten Gefühls erinnere ich mich sehr deutlich. Dies war, daß mich Vater und Mutter gar nicht liebten, und mir nie ein Vergnügen machten. Und noch eine Aeußerung ist mir im Gedächtniß geblieben, denn welches Mädchen würde so etwas nicht behalten? Nämlich, daß einst der Pfarrer uneres Orts sagte, er habe noch nie ein Kind so hübsch lachen gesehn, wie mich. Es ist seltsam, daß manches Wort, das wir als Kind in der ungewissen Dämmerung unserer Sinne nur wie aus weiter Ferne über uns hören, wie ein Blitz in uns einschlägt, und, ich glaube, noch auf dem Sterbebette uns wieder einfallen kann. Diese Aeußerung, daß ich hübsch lachen konnte, habe ich nie vergessen. Ich muß also doch schon auf meine eigene Hand viel gelacht haben, ungeachtet mir meine harten Eltern nie Vergnügen machten. Aber der freundliche Pfarrherr schenkte mir auch ein Rothkehlchen, das ich sehr lieb hatte, mit dem ich viel sprach und mich freute. Es durfte auch nicht oft aus der Stube gehen, sowie ich, und mußte sich in seinen jungen Tagen damit abgeben, Fliegen zu fangen, sowie ich Sorgen. Ich half ihm redlich Fliegen fangen, und es half mir seinerseits, durch seine possirlichen Sprünge, über die ich herzlich lachen mußte, mir die Sorgen zu verscheuchen. Nur die Dummheit konnte ich ihm nie vergeben, daß er sich die Flügel hatte stutzen lassen, und wenn ich ihn mir auf die Hand stellte, und ihn vor mir aufrichtete, setzte ich ihn ordentlich deshalb zur Rede. Hätte ich Flügel, dachte ich, nie sollten sie mir die stutzen. Ich flöge gerade mitten ins Leben hinein, über alle die finstern böhmischen Berge hinweg, hinter denen ich geboren bin. Aber das Rothkehlchen wetzte sich den Schnabel, und schien sich mit seinen grellen närrischen Augen über mich lustig zu machen.
Ich hatte, ich weiß nicht mehr wo, etwas vom Leben gehört oder in meiner Bilderfibel gelesen, denn ich konnte schon lesen. Ich stellte mir unter diesem räthselhaften Worte etwas vor, das weder in meinem böhmischen Dorfe zu Hause ist, noch von dem Vater oder Mutter eine Ahnung hätten. Etwas ganz außerordentlich Liebreiches und Angenehmes, das hinter den Bergen zu haben wäre. Nie ging ich ins Bett, ohne beim Abendgebet daran zu denken, und jedesmal bat ich den lieben Gott von ganzem Herzen um Leben. So that ich in meinem thörichten Sinn auch beim Morgengebet. Mein Vater durfte nichts davon wissen, weil er mich sonst geschlagen hätte. Freilich wußte ich auch selbst nicht, um was ich bat, aber es war mir doch unbeschreiblich süß, immer auf ein so ahnungsvolles Wort meine Hoffnung zu setzen. Es war wie eine geheime Liebschaft, welche die Kinderseele mit der Zukunft führte, und oft jauchzte es in mir auf, wenn ich mir lebhaft vorstellte, was Alles hinter den Bergen sein müsse. Entweder hinter dem großen Milleschauer oder dem ernsten Erzgebirge dachte ich mir das Leben verborgen. Ich stand oft stundenlang, und wartete ab, bis die Sonnenscheibe hinter diesen Berggipfeln untersank.
So stand ich auch einstmals am Fenster, als ich plötzlich hinter mir die Worte hörte, daß ich nach Dresden solle. Ich sah mich erschrocken um, und die Thränen stürzten mir vor Ueberraschung aus den Augen. Der Vater hatte einen Brief in der Hand, und die Mutter sah ihm, mit lang vorgestrecktem Hals, lesend über die Schulter. Endlich erfuhr ich, daß eine reiche Tante in Dresden mich als ihr Kind anzunehmen wünsche, und daß sich nichts Vortheilhafteres für mein Glück finden lassen könne. Ich hörte zum ersten Mal etwas von Dresden, und fragte, indem alle Sehnsucht in mir losbrach, ob es hinter dem Milleschauer liege, wo auch das Leben sei? Dann wolle ich mit Freuden hingehn. Ich wurde über meinen Vorwitz ausgescholten, und nur die Mutter, die etwas milder war, lächelte, und nahm mich auf den Schooß, und machte mir die Zöpfchen zurecht, damit ich hübsch aussähe, wann ich nach Dresden käme. Der Vater ging aus dem Zimmer, um seine Schulstunden abzuhalten, und sagte kein Wort. Ich ließ mir doch im Stillen die Hoffnung nicht nehmen, daß ich in Dresden das Leben finden würde." (Madonna, S. 188ff)

 

 

 

*

 

War die „Madonna“ ein gefährliches Buch? Auf uns heutige wirken die politischen Forderungen wie banale Selbstverständlichkeiten, und die damals als frivol und schlüpfrig empfundenen Szenen könnte man locker im Kinderprogramm der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten senden.

 

Damals war das anders. Das verrät ein Blick auf die Folgen des Buches. Mundt, der Philosophie studiert und im Jahr 1830 seinen Doktortitel mit einer Arbeit über die Redekunst im antiken Sizilien erworben hatte, wollte eigentlich als Professor an die Universität gehen. In Berlin hatte er bereits Vorlesungen gehalten. Im Jahr 1834 hatte er sich für eine Professur beworben. Er hatte einflussreiche Fürsprecher wie zum Beispiel den Kultusminister von Altenstein. Im Juni 1835 war sein Habilitationsverfahren bereits so gut wie abgeschlossen, und alle Professoren bescheinigten ihm eine „geistreiche Auffassung, lebhafte, aufregende Darstellung und fleißiges Eindringen in den Stoff.“ Bereits im Sommersemester wollte Mundt seine Lehrtätigkeit aufnehmen. Einzig die Antrittsvorlesung stand noch aus und wurde von allen Beteiligten als eine reine Formsache betrachtet ...

 

Aber am Morgen vor dieser Vorlesung lagen plötzlich Auszüge aus der gerade erschienenen „Madonna“ auf dem Schreibtisch von Universitätsrecktor Heinrich Steffens. Mundts Denunziant hatte dem Rektor hilfsbereit sogar die gefährlichsten Stellen herausgeschrieben. Und Steffens, der es mit der Angst zu tun bekam, ließ in der ersten Panik die Aula der Universität sperren und vertagte die Veranstaltung auf unbestimmte Zeit.
Ich stelle mir die Geschichte immer so vor wie in der Feuerzangenbowle: Studenten scharen sich vor dem Tor, lesen auf einem Schild: „Wegen der Bauarbeiten ist die Aula heute geschlossen“ und gehen achselzuckend wieder weg.

 

Das Buch wird vom Preußischen Oberzensurkollegium nachträglich verboten. Das war gängige Praxis im Umgang mit Büchern, die die Vorzensur umgangen hatten. Damit konnten Mundt und seine Kollegen und Verleger rechnen. Aber dann passierte etwas, womit Mundt nicht rechnen konnte:

 

In Stuttgart begann der damalige Literaturpapst Wolfgang Menzel einen Feldzug gegen die „Junge Literatur“. Er warf den bekannteren Autoren der jungen Generation vor, sie seien gottlos und verderben die Jugend. Das war fast wörtlich die Anklage, mit der man in Athen Sokrates zum Tode verurteilt hatte.

 

Menzels Hauptgegner ist Karl Gutzkow, der zeitgleich mit Mundt seinen Roman „Wally die Zweiflerin“ veröffentlicht hatte. Auch dieses Buch ist ein Gemisch aus Briefen, politischen und theologischen Essays, Novellen und einer Liebesgeschichte. Die „Wally“ erregte einen Literaturskandal, da in einem Kapitel die Titelheldin sich ihrem Geliebten nackt zeigt.

 

Menzels monatelange Hasstiraden in Zeitungen gegen Gutzkow und seine angeblichen Spießgesellen zeigen langsam Wirkung. Schließlich ergreift Metternich die Initiative. Der österreichische Kanzler ist zu dieser Zeit der einflussreichste Politiker in allen deutschen Staaten. Als der Bundestag - die Versammlung der Abgesandten aller deutschen Landesfürsten - am 10. Dezember 1835 tagt, beschließen die Abgeordneten, reinen Tisch zu machen. Sie verbieten die Autoren Theodor Mundt, Karl Gutzkow, Heinrich Laube und Ludolf Wienbarg - und weil man gerade so schön dabei ist, kann man im gleichen Atemzug auch mit dem ungeliebten Heinrich Heine abrechnen.

 

Verboten werden in allen deutschen Staaten alle Werke dieser fünf Autoren und - das ist bisher noch nie vorgekommen - auch alle ihre zukünftigen Werke. Für einen Berufsschriftsteller, der von den Werken seiner Feder leben muss, bedeutet dies das absolute Aus.

 

Heinrich Laube und Karl Gutzkow haben zusätzlich Gefängnisstrafen zu verbüßen. Wienbarg flüchtet in seine Heimatstadt Altona, die damals noch unter dänischer Herrschaft stand. Er kommt mehr und mehr herunter, ergibt sich schließlich dem Alkohol, verliert am Ende den Verstand und vegetiert die letzten zehn Jahre seines Lebens in einer Irrenanstalt dahin.
Theodor Mundt ist bei dem allen noch am glimpflichsten davongekommen, er ging zunächst auf Reisen nach Frankreich, England und in die Schweiz. Nach einiger Zeit wurden die Verbotsbestimmungen dann auch tatsächlich etwas gelockert. Die Autoren konnten unter verschärfter Spezialzensur wieder veröffentlichen, aber es war vorbei mit der Herrlichkeit des Jungen Deutschlands. Ein Buch wie die Madonna hat Mundt nie wieder schaffen können.

 

Mehr zum Hintergrund der "Freiheitsschwingen":
Das Hambacher Fest

 

© Petra Hartmann




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Doctor Nikola: Lob für Sprache, Kritik am Plot

Geschrieben von Petra , in Doctor Nikola 23 September 2015 · 949 Aufrufe
Doctor Nikola
Leser Di Paul Decrinis hat meinen Roman "Das Serum des Doctor Nikola" besprochen und gibt dem Roman vier Sterne. In seiner Rezension auf Amazon fasst er seine Eindrücke folgendermaßen zusammen:

"Die Sprache des Buches gefällt mir gut, es liest sich sehr flüssig. Hingegen erscheinen mir einige Wendungen im Plot als etwas zu konstruiert. Dass jemand sein Leben für eine Frau, die er nur flüchtig gesehen hat, erscheint mir etwas zu konstruiert. Die Auflösung am Schluss der Geschichte ist sehr überraschend."

Sein Fazit lautet:

"Insgesamt handelt es sich um eine lesenswerte Geschichte, die man rasch an einem genüsslichen Nachtmittag bewältigen kann."

Die vollständige Rezension findet ihr hier:

http://www.amazon.de...re=digital-text






Vorschau: Das intergalaktische Bestiarium, 2025

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Was verbirgt sich hinter dem Tor des Krkt-jinn und warum verliert der Planet Light Lady seine Schwerkraft? Kann die Heimat der Regenbogenkatzen noch gerettet werden? Gibt es das sagenhafte Tier der Unordnung wirklich? Sind die irrsinnigen Prophezeiungen über das Wiedererwachen des unheiligen Urgottes Chthonio möglicherweise doch ernst zu nehmen? Und ist wirklich jeder dem Tod geweiht, der der Wurzel allen Übels begegnet?

Das Universum hat viele Wunder hervorgebracht, aber keines ist größer als das Leben. Ein paar der ungewöhnlichsten Lebewesen aller Welten sind in diesem intergalaktischen Bestiarium zu finden. Thomas Hofmann und Petra Hartmann haben sie aufgespürt.

 

Buch-Infos:

Das intergalaktische Bestiarium. Text: Petra Hartmann / Zeichnungen: Thomas Hofmann. Neustadt in Sachsen: Edition Dunkelgestirn, Mai 2025. 180 Seiten.
Reichhaltig mit Illustrationen von Thomas Hofmann versehen, zu denen die Texte von Petra Hartmann verfasst wurden. Gebunden in blaues Leinen, mit Leseband, silberner Prägung auf dem Buchrücken und Schutzumschlag. Versehen mit den Signumklischees der Autoren, nummeriert und auf 100 Exemplare limitiert. 32,90 Euro.

 

 

 

Das Herz des Donnervogels, 2023

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Ein Indianer taucht in dem verschlafenen Küstenstädtchen Kitty Hawk auf. Die Witwe Murdoch ist überzeugt, dass der Fremde ein Kundschafter ist und bald seine roten Spießgesellen zum Morden und Plündern mitbringen wird. Doch Junger Adler hat andere Pläne. Er träumt vom Fliegen und wartet auf das Eintreffen zweier verrückter Fahrradhändler.
Karl-May-Fans kennen Junger Adler bereits aus dem Roman Winnetous Erben. Die Vorgeschichte zu diesem Buch wird nun von Petra Hartmann erzählt.

 

Buch-Infos:
Petra Hartmann: Das Herz des Donnervogels

Band 18, Abenteuer-Roman
Exklusive Sammler-Ausgabe
Seiten: 282

Taschenbuch
VÖ: April 2023

2. Auflage: April 2024.
Künstler: MtP-Art (Mario Heyer)
Künstler (Innenteil): MtP-Art (Mario Heyer)
Preis: 12,95 Euro

 

Bestellen beim Blitz-Verlag

 

Das E-Book ist zum Preis von Euro 3,99 erhältlich.

Unter anderem bei Amazon

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Falkenblut, 2020

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Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Widar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus ...

Es ist eine schaurige Welt, in der sich die junge Walküre behaupten muss. Doch Valkrys wäre keine echte Falkin, wenn sie einem Kampf aus dem Weg gehen würde. Todesmutig und mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor stürzt sie sich in die Begegnungen mit Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfen, Berserkern, Hexen, Meerungeheuern und dem furchtbaren Totenschiff Naglfari.

 

 

Petra Hartmann: Falkenblut.

Sibbesse: Hottenstein, 2020.

Broschiert, 247 S., Euro 11.

ISBN 978-3935928991

 

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Bestellbar unter anderem bei Amazon

Hörbuch: Drachen! Drachen! 2020

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Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren. Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist - und gelegentlich fies!

Die Autoren: Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.

 

Herausgeber: Petra Hartmann, Frank G. Gerigk

Sprecher: Tim Schmidt

Blitz-Verlag

Ungekürzte Lesung

mp3-Download

611 Minuten, 495.91 MB

9783991093435

 

Zu bestellen unter anderem bei Thalia oder bei Amazon.

Nestis und die verbotene Welle, 2017

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Meerprinzessin Nestis und ihre Freunde sind sauer: Lehrer Seestern meint, dass laute Haifischmusik nichts für Kinder ist. Und der Kronrat stimmt ihm zu. Deshalb bekommt die Band »Ølpæst« Auftrittsverbot in der gesamten Nordsee. Doch plötzlich ist deren Musik überall zu hören: Ein Piratensender strahlt die Hits der Knorpelfischgang lautstark aus.

Als eine hochexplosive Kugelmine über dem blauen Glaspalast im Meer dümpelt und ein führungsloser Öltanker in die Nordsee einfährt, droht eine wirkliche Ölpest. Gelingt es den Meerkindern, ein Unglück zu verhindern?

 

Petra Hartmann: Nestis und die verbotene Welle. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Voraussichtlich ab Juni 2017 erhältlich.

Buch-Infos: ca. 152 Seiten, 14,2 x 20,6 cm, Hardcover, zahlreiche s/w-Illustrationen, mit Fadenheftung, Euro 14,90, ISBN 978-3-977066-00-1

 

Leseprobe

 

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Demantin, 2016

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Demantin, der junge König von Antrium, liebt die griechische Königstochter Sirgamot. Doch ihr Vater ist strikt gegen die Hochzeit. Immerhin ist Sirgamot erst zwölf Jahre alt. So zieht Demantin in die Welt, um Ruhm zu erwerben, den Namen seiner Geliebten durch seine Taten zu verherrlichen und sich dem griechischen König als Schwiegersohn zu empfehlen. Er besteht heldenhafte Kämpfe, erwirbt sich die Freundschaft der Königin und des Königs von England und besiegt ein schauriges Meerweib. Letzteres allerdings erweist sich als verhängnisvoll. Denn die sterbende Unholdin verflucht Demantin und prophezeit, dass seine Geliebte mit dem üblen König Contriok verlobt werden soll. Kann Demantin noch rechtzeitig zurückkehren, um die Hochzeit zu verhindern?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Demantin. Ein Ritter-Epos
128 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 9-78-3-940078-34-6
8,95 EUR

 

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Leseprobe

 

Crane, 2016

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Gayol, der Sohn des ungarischen Königs, hat in jugendlichem Übermut den alten Hofmarschall seines Vaters zum Wettkampf herausgefordert und eine peinliche Niederlage erlitten. Aus Scham flüchtet er und gerät ins Reich des deutschen Kaisers, wo er unerkannt unter dem Namen Crane (Kranich) eine Stellung als Kämmerer annimmt und bald sehr beliebt ist. Doch als der Fremde und die Kaiserstochter einander näher kommen und Hofbeamten Unzucht und eine unstandesgemäße Liebschaft wittern, beginnt eine schwere Zeit für Königssohn und Kaiserstochter. Kann Gayol sich auf die Treue Acheloydes verlassen? Und kann die lebensbedrohliche Krankheit der Prinzessin noch geheilt werden?

 

Berthold von Holle / Petra Hartmann: Crane. Ein Ritter-Epos
84 Seiten | 12 x 17 cm | Softcover | Klebebindung |
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2016
ISBN 978-3-940078-48-3
6,95 EUR

 

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Leseprobe

Hut ab, Hödeken! 2015

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Ein rasender Bischof auf dem Rennstieg.
Wegweiser, die sich wie von Geisterhand drehen.
Jäger in Todesangst.
Bierkutscher mit unheimlicher Fracht.
Ein stammelnder Mönch,
der plötzlich zum brillanten Redner wird.
Sollte da Hödeken seine Hand im Spiel haben?
Sagen um einen eigenwilligen Geist
aus dem Hildesheimer Land,
frisch und frech nacherzählt
von Petra Hartmann.

 

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken!

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

101 S., Euro 7,95.

ISBN 978-3-940078-37-7

 

Bestellen bei Amazon

 

Leseprobe

Freiheitsschwingen, 2015

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Deutschland in den 1830er-Jahren: Für Handarbeit, arrangierte Ehe und Kinderkriegen hat die junge Bürgermeistertochter wenig übrig. Stattdessen interessiert sie sich für Politik und Literatur und greift sehr zum Leidwesen ihres Vaters selbst zur Feder, um flammende Texte für die Gleichberechtigung der Frau und die Abschaffung der Monarchie zu verfassen. Angestachelt von der revolutionären Stimmung des Hambacher Festes versucht sie, aus ihrem kleinbürgerlichen Dasein auszubrechen und sich als Journalistin zu behaupten. Gemeinsam mit ihrer großen Liebe verschreibt sie sich dem Kampf für ein freies, geeintes Deutschland und schlägt den Zensurbehörden ein Schnippchen. Die Geheimpolizei ist ihnen jedoch dicht auf den Fersen, und die junge Journalistin begeht den verhängnisvollen Fehler, ihre Gegner zu unterschätzen

 

Petra Hartmann: Freiheitsschwingen

Personalisierter Roman

München: Verlag Personalnovel, 2015

ca. 198 Seiten. Ab Euro 24,95.

(Einband, Schriftart und -größe, Covergestaltung etc. nach Wahl.)

 

Bestellen unter:

www.tinyurl.com/Freiheitsschwingen

 

Timur, 2015

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Wer ist der bleiche Jüngling im Verlies unter der Klippenfestung? Prinzessin Thia will ihn retten. Doch wer Timurs Ketten bricht, ruft Tod und Verderben aus der Tiefe hervor. Als der Blutmond sich über den Horizont erhebt, fällt die Entscheidung ...

 

Beigaben:

Nachwort zur Entstehung

Original-Erzählung von Karoline von Günderrode

Autorinnenbiografien

Bibliografie

 

Petra Hartmann: Timur

Coverillustration: Miguel Worms

Bickenbach: Saphir im Stahl, 2015.

ISBN: 978-3-943948-54-7

Taschenbuch, 136 S.

Euro 9,95

 

 

Ulf, 2015

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Ein Roman-Experiment mit ungewissem Ausgang: Ulf (Magisterstudent unbekannter Fachrichtung), stammt aus einem Dorf, das mehrmals jährlich überschwemmt wird. Zusammen mit Pastor Dörmann (Geistlicher unbekannter Konfession) und Petra (Biografin ohne Auftrag) überlegt er, was man dagegen tun kann. Als ein vegetarisches Klavier die Tulpen des Gemeindedirektors frisst und das Jugendamt ein dunkeläugiges Flusskind abholen will, spitzt sich die Situation zu. Nein, Blutrache an Gartenzwergen und wütende Mistgabelattacken sind vermutlich nicht die richtigen Mittel im Kampf für einen Deich ...
Mal tiefgründig, mal sinnlos, etwas absurd, manchmal komisch, teilweise autobiografisch und oft völlig an den Haaren herbeigezogen. Ein Bildungs- und Schelmenroman aus einer Zeit, als der Euro noch DM und die Bahn noch Bundesbahn hieß und hannöversche Magister-Studenten mit dem Wort "Bologna" nur eine Spaghettisauce verbanden.

 

Petra Hartmann:

Ulf. Ein Roman-Experiment in zwölf Kapiteln.

eBook

Neobooks 2015

Euro 2,99

Erhältlich unter anderem bei Amazon

Vom Feuervogel, 2015

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Ein Tempel in der Wüste. Heilige Männer, die sich dem Dienst des Feuervogels geweiht haben. Ein Hirtenjunge, der seinem Traum folgt. Aber wird der alte und kranke Phönix wirklich zu neuem Leben wiederauferstehen, wenn der Holzstoß niedergebrannt ist? Eine Novelle von Idealen und einer Enttäuschung, die so tief ist, dass kein Sonnenstrahl je wieder Hoffnung bringen kann.

 

Petra Hartmann:

Vom Feuervogel. Novelle.

Erfurt: TES, 2015.

BunTES Abenteuer, Heft 30.

40 Seiten, Euro 2,50 (plus Porto).

Bestellen unter:

www.tes-erfurt.jimdo.com

 

eBook:

Neobooks, 2015.

Euro 1,99.

Unter anderem bei Amazon

Nestis und die Hafenpiraten, 2014

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Endlich Sommerferien! Nestis und ihre Freunde freuen sich auf sechs Wochen Freiheit und Abenteuer. Doch ausgerechnet jetzt verhängt der Kronrat ein striktes Ausgehverbot für alle Meerkinder. Denn in der Nordsee treibt plötzlich ein furchtbares “Phantom† sein Unwesen. Möwen, Lummen und Tordalke werden von einem unheimlichen Schatten unter Wasser gezerrt und verschwinden spurlos.

Nestis beschließt, den Entführer auf eigene Faust zu jagen. Als ein Dackel am Strand von Achterndiek verschwindet, scheint der Fall klar: Die gefürchteten “Hafenpiraten" müssen dahinter stecken. Zusammen mit ihrem Menschenfreund Tom wollen die Meerkinder der Bande das Handwerk legen ...

Petra Hartmann: Nestis und die Hafenpiraten
Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014
ISBN 978-3-940078-84-1
14,90 EUR

 

 

Leseprobe unter

 

www.tinyurl.com/nestis2

Blitzeis und Gänsebraten, 2014

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Weihnachten im Potte †¦

†¦ ist so vielfältig wie die Menschen, die dort leben. Und deshalb findet sich auf diesem Bunten Teller mit 24 Hildesheimer Weihnachtsgeschichten für jeden etwas: romantische Erzählungen und freche Gedichte, Erinnerungen an die Nachkriegszeit, Geschichten von neugierigen Engeln, eifrigen Wichteln und geplagten Weihnachtsmännern. Der Huckup und die »Hildesheimer Weisen« fehlen auch nicht. Was es aber mit dem Weihnachtswunder an der B6 auf sich hat, erfahren Sie auf Seite 117. - Greifen Sie zu!

 

 

Petra Hartmann & Monika Fuchs (Hrsg.): Blitzeis und Gänsebraten. Hildesheimer Weihnachtsgeschichten.

Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

144 Seiten | 12 x 17 cm | Paperback |

ISBN 978-3-9400787-57-5
8,90 EUR

 

Leseprobe

Beim Vorderhuf meines Pferdes, 2014

Eingefügtes Bild

Das Messer zuckte vor. Fauchend wich die riesige Katze zurück. Doch nur, um sofort wieder anzugreifen. Das Mädchen, das auf dem Leichnam seiner Stute kauerte, schien verloren.
Acht Jahre ist Steppenprinzessin Ziris alt, als sie bei einem Sandkatzenangriff ihr Lieblingspferd verliert. Ist es wirklich wahr, was ihr Vater sagt? "Alle Pferde kommen in den Himmel ..."
Drei Erzählungen aus der Welt der Nearith über edle Steppenrenner, struppige Waldponys und die alte graue Stute aus Kindertagen.

Petra Hartmann: Beim Vorderhuf meines Pferdes. Neue Geschichten aus Movenna. eBook, ca. 30 Seiten. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014. Euro 0,99.

Erhältlich unter anderem bei Amazon.

Darthula, 2014

Eingefügtes Bild

Darthula ist die Tochter eines irischen Kleinkönigs, der über das nebelreiche Land Selama herrscht. Als schönste Prinzessin Irlands lebt sie allerdings nicht ungefährlich. Als sie den mächtigen König Cairbar abweist und ihm nicht als seine Braut folgen will, nimmt das Unheil seinen Lauf. Cairbar überzieht das kleine Selama mit Krieg und Vernichtung und rottet Darthulas Familie aus. Mit ihrem Geliebten Nathos wagt die junge Frau die Flucht über die stürmische See. Aber Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...

Beigaben zur Neuausgabe:
Vorwort der Autorin mit Infos zur Entstehungsgeschichte
Übersetzung des "ossianischen Originals"
Autorinnenbiographie und Veröffentlichungsliste

Buch-Informationen:
Petra Hartmann: Darthula, Tochter der Nebel.
Bickenbach: Verlag Saphir im Stahl, 2014.
Taschenbuch. 126 S., Euro 9,95.
ISBN 978-3-943948-25-7

Bestellen bei Saphir im Stahl

Pressearbeit für Autoren, 2014

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Petra Hartmann, Autorin und langjährige Lokalredakteurin, gibt Tipps für die Pressearbeit vor Ort. Sie erklärt die Wichtigkeit der „Ortsmarke“ für eine Zeitung, gibt Tipps zum Schreiben von Artikeln, zum guten Pressefoto und zum Umgang mit Journalisten. Anschaulich, verständlich, praxisorientiert und für Autoren jedes Genres anwendbar.

Petra Hartmann: Pressearbeit für Autoren. So kommt euer Buch in die Lokalzeitung.
eBook. Neobooks, 2014. Ca. 30 Seiten.
Euro 1,99
Diverse Formate, für alle gängigen eBook-Reader.
Erhältlich z.B. bei Amazon, eBook.de, Thalia, Hugendubel, Weltbild u.a.

Nestis und der Weihnachtssand, 2013

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Als kleine Weihnachtsüberraschung gibt es für Fans des "großen" Nestis-Buchs "Nestis und die verschwundene Seepocke" jetzt ein kleines bisschen Weihnachtssand: Der Verlag Monika Fuchs hat aus der "Ur-Nestis", einem Helgoland-Märchen aus dem Jahr 2007, jetzt ein eBook gemacht. Mit einem wunderschönen Cover von Olena Otto-Fradina und mit ein paar exklusiven Einblicken in Nestis' Nordseewelt.

Klappentext:
"November 2007: Orkantief Tilo tobt über die Nordsee und reißt große Teile der Helgoländer Düne ins Meer. Wer soll nun die Robbenküste reparieren? Meerjungfrau Nestis wünscht sich einfach mal vom Weihnachtsmann 500.000 Kubikmeter Sand ..."

Bonus-Material:
Die Autorin im Interview mit Wella Wellhorn von der Meereszeitung "Die Gezeiten"
XXL-Leseprobe aus "Nestis und de verschwundene Seepocke"

Petra Hartmann: Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen. Mit Illustrationen von Olena Otto-Fradina. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013. 99 Cent.

Erhältlich für den Amazon-Kindle

Nestis und die verschwundene Seepocke, 2013

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Eine ausführliche Leseprobe findet ihr hier:
www.tinyurl.com/nestis


Wütend stampft Meerjungfrau Nestis mit der Schwanzflosse auf. Ihre Schwester Undine ist von den Menschen gefangen worden – und weder Meerkönig noch Kronrat wagen, die Kleine zu retten. Aber Nestis fürchtet sich nicht einmal vor den furchtbarsten Monstern des Meeres. Zusammen mit ihren Freunden bricht sie auf zur Rettungsaktion, und es zeigt sich, dass tollpatschige Riesenkraken und bruchrechnende Zitteraale großartige Verbündete sind.
Petra Hartmann entführt ihre Leser in eine etwas andere Unterwasserwelt mit viel Humor und Liebe zum Detail. Trotz des phantastischen Meermädchen-Themas findet der Leser auch sehr viel naturnahe Beobachtungen aus Nord- und Ostsee, lernt die Meerbewohner und ihre Probleme kennen. Dabei werden unter anderem auch die Meeresverschmutzung, Fischerei und die wenig artgerechte Haltung von Haien in Aquarien behandelt.
Zauberhaft dazu die Zeichnungen von Olena Otto-Fradina.

Text: Petra Hartmann
Bilder: Olena Otto-Fradina
| Hardcover | 14,8 x 21 cm
Verlag Monika Fuchs | Hildesheim 2013
151 S., Euro 14,90
ISBN 978-3-940078-64-3


eBook:
Amazon-Kindle, 2154 KB
Euro 6,99
http://amzn.to/JJqB0b

Autorenträume, 2013

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Autorinnen und Autoren schicken ihre Leser in vergangene Zeiten, ferne Länder, phantastische Welten, spannende Abenteuer und bringen sie zum Träumen.
Wovon aber träumen Autoren? Vom Nobelpreis? Vom Bestseller? Vom Reich-und-berühmt-werden? Oder einfach nur davon, eines Tages vom Schreiben leben zu können? Vom Lächeln auf dem Gesicht eines Kindes, wenn das neue Märchen vorgelesen wird? Oder sind es schreckliche Albträume, die der angebliche Traumberuf mit sich bringt? Werden Schriftsteller nachts im Schlaf gar von Verlegern, Lektoren, Rezensenten oder Finanzbeamten bedroht?
Monika Fuchs und Petra Hartmann starteten eine »literarische Umfrage«, wählten aus den über 300 Antworten 57 phantasievolle Beiträge aus und stellten sie zu diesem Lesebuch zusammen. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des Autorenalltags und träumen Sie mit!
Von jedem verkauften Buch wird 1 Euro an das Hilfswerk Brot & Bücher e.V. der Autorin Tanja Kinkel gespendet, die auch das Geleitwort zum Buch schrieb.

Petra Hartmann und Monika Fuchs (Hrsg.):
Autorenträume. Ein Lesebuch.
ISBN 978-3-940078-53-7
333 S., Euro 16,90

Bestellen beim Verlag Monika Fuchs

Mit Klinge und Feder, 2013

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Phantasie statt Völkerschlachten - das war das Motto, unter dem die Phantastik Girls zur Schreibfeder griffen. Mit Humor, Gewitztheit und ungewöhnlichen Einfällen erzählen sieben Autorinnen ihre Geschichten jenseits des Mainstreams der Fantasy. Kriegerinnen und gut bewaffnete Zwerge gehören dabei genau so zum Personal wie sprechende Straßenlaternen, Betonfresser oder skurrile alte Damen, die im Bus Anspruch auf einen Behindertensitzplatz erheben. Dass es dennoch nicht ohne Blutvergießen abgeht, ist garantiert: Immerhin stecken in jeder der Storys sechs Liter Herzblut. Mindestens.

Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns.
Mit Geschichten von Linda Budinger, Charlotte Engmann, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl.
Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. 978-3943378078
247 S., Euro 9.
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eBook:
396 KB, Euro 5,49.
Format: Kindle
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Das Serum des Doctor Nikola, 2013

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Berlin, 1927. Arbeitslos, pleite und mit der Miete im Rückstand: Bankierssohn Felix Pechstein ist nach dem "Schwarzen Freitag" der Berliner Börse ganz unten angekommen. Da erscheint das Angebot, in die Dienste eines fremden Geschäftsmannes zu treten, eigentlich als Geschenk des Himmels. Doch dieser Doctor Nikola ist ihm mehr als unheimlich. Vor allem, als Felix den Auftrag erhält, Nikola zu bestehlen ...

Petra Hartmann: Das Serum des Doctor Nikola
Historischer Abenteuerroman.
ISBN 978-3-938065-92-1
190 S., 12,95 Euro.
Bestellen beim Wurdack-Verlag

Leseprobe

Hörbuch: Der Fels der schwarzen Götter, 2012

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Bei einer Mutprobe begeht der junge Ask einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat.
Bald wissen die Völker des Berglandes nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...

Der Fels der schwarzen Götter.
Hörbuch. 8 Stunden, 57 Minuten.
Sprecherin: Resi Heitwerth.
Musik: Florian Schober.
Action-Verlag, 2012.
CD/DVD: 16,95 Euro
mp3-Download: 11,95 Euro

Hörbuchfassung des 2010 im Wurdackverlag erschienenen Buchs "Der Fels der schwarzen Götter".

Termine

Lesungen

 

Freitag, 4. April: "Das Herz des Donnervogels". Lesung im Wäschegeschäft Holzberg Dessous und mehr, Hokenstraße 13, Goslar. Beginn: 18.30 Uhr.

 

Samstag, 26. April: Kurzgeschichten und Vorgucker auf das "intergalaktische Bestiarium". Lesung auf dem Conventus Leonis, Kinder- und Jugendzentrum Mühle, An der Neustadtmühle 3, 38100 Braunschweig. Beginn: 12.30 Uhr.

 

Samstag, 10. Mai: Lesung aus "Das intergalaktische Bestiarium" auf dem Marburg-Con. Zusammen mit Künstler Thomas Hofmann und Verleger Eric Hantsch. Bürgerhaus Weimar (Lahn) - Niederweimar, Herborner Straße 36, 35096 Niederweimar. Uhrzeit folgt.

 

Donnerstag, 26. Juni: Lesung aus "Das intergalaktische Bestiarium". Haus des Buches / Literaturhaus, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig. Zusammen mit Thomas Hofmann. Beginn: 19.30 Uhr. Eintritt: 2 Euro.

 

 

Buchmessen, Cons, Büchertische

 

Samstag, 10. Mai: Marburg-Con. Bürgerhaus Weimar (Lahn) - Niederweimar, Herborner Straße 36, 35096 Niederweimar. Beginn: 10 Uhr. Ich bin mit einem Büchertisch und einer Lesung vertreten. Infos folgen.

 

Donnerstag, 29. Mai: Ich bin beim Nürnberger Autorentreffen mit dabei und werde auch auf dem Büchertisch vertreten sein.

 

 

Links

Meine Heimseite:

www.petrahartmann.de

 

Facebook-Autorenseite:

www.facebook.com/AutorinPetraHartmann/

 

Nestis auf Facebook:

www.facebook.com/nestis.net/

 

Die Falkin auf Facebook:

https://www.facebook.com/FalkinValkrys

 

Neueste Kommentare

Biografie

Petra Hartmann, Jahrgang 1970, wurde in Hildesheim geboren und wohnt in Sillium. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft in Hannover. Auf den Magisterabschluss folgten die Promotion mit einer Doktorarbeit über den jungdeutschen Schriftsteller Theodor Mundt und ein zweijähriges Volontariat bei der Neuen Deister-Zeitung in Springe. Anschließend war sie dort fünf Jahre Lokalredakteurin. Ferner arbeitete sie für die Leine-Zeitung in Neustadt am Rübenberge, die Nordsee-Zeitung in Bremerhaven, die Neue Presse in Hannover und die Volksstimme in Gardelegen. Derzeit ist sie bei der Goslarschen Zeitung beschäftigt.
Als Schriftstellerin liebt sie vor allem das fantastische Genre. Sie verfasst hauptsächlich Fantasy und Märchen. Bekannt wurde sie mit ihren Fantasy-Romanen aus der Welt Movenna. Mit den Abenteuern der Nordsee-Nixe Nestis legte sie ihre erste Kinderserie vor. Sie errang mit ihren Geschichten dreimal den dritten Platz bei der Storyolympiade und wurde 2008 mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet.

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Leserunden zum Nachlesen

Leserunde zu "Darthula, Tochter der Nebel" auf Lovelybooks. Mit Autorin Petra Hartmann und Cover-Künstler Miguel Worms: http://www.lovelyboo...nde/1201913120/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Nestis und die verschwundene Seepocke": Mit Autorin Petra Hartmann und Verlegerin Monika Fuchs:

http://www.lovelyboo...nde/1166725813/

 

Leserunde auf Lovelybooks zu "Mit Klinge und Feder": Mit den Autorinnen Linda Budinger, Petra Hartmann, Stefanie Pappon, Christel Scheja, Andrea Tillmanns und Petra Vennekohl: http://www.lovelyboo...nde/1156671163/

 

Leserunde zu "Falkenblut" auf Lovelybooks: https://www.lovelybo...263/2687604262/

Geschichten über Nestis

Bücher
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

"Nestis und die verbotene Welle. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.

 

Mini-Buch

"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2017.

eBooks
"Nestis und der Weihnachtssand. Ein Helgoland-Märchen." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.
"Nestis und die verschwundene Seepocke. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2013.

"Nestis und die Hafenpiraten. Ein Meermädchen-Roman." Hildesheim: Verlag Monika Fuchs, 2014.

Hörbuch
"Eine Hand voll Weihnachtssand." In: Petra Hartmann: "Weihnachten im Schneeland". Gelesen von Karin Sünder. Mit Musik von Simon Daum. Essen: Action-Verlag, 2010. (mp3-Download und CD-ROM)

Beiträge zu Anthologien
"Weihnachtssand für Helgoland." In: "Wenn die Biiken brennen. Phantastische Geschichten aus Schleswig-Holstein." Hrsg. v. Bartholomäus Figatowski. Plön: Verlag 71, 2009. S. 163-174.

Hödeken-Lesestoff

Buch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. 101 S., Euro 7,95. ISBN 978-3-940078-37-7. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

 

Hörbuch

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. 2 CD. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs. Euro 14,95. ISBN: 978-3940078414. Unter anderen erhältlich bei Amazon.

 

eBook

Petra Hartmann: Hut ab, Hödeken! Sagen aus dem Hildesheimer Land. Hildesheim: Verlag Monika Fuchs.

 

Geschichten

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg. In: Hildesheimliche Autoren e.V.: Hildesheimer Geschichte(n). Ein Beitrag zum 1200-jährigen Stadtjubiläum. Norderstedt: Book on Demand. 196 S., Euro 9,99. ISBN 978-3734752698. Unter anderem erhältlich bei Amazon.

Die glücklose Hasenjagd. In: MVP-M. Magazin des Marburger Vereins für Phantastik. Marburg-Con-Ausgabe. Nr. 19b. S. 36-40.

 

Lesung

Das Wagenrennen auf dem Rennstieg, Radio Tonkuhle, Sendung vom April 2015.

 

Movenna-Kompass

Übersicht über die Romane und Erzählungen aus Movenna


Bücher

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2004. 164 S.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2007. 188 S.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2010. 240 S.

 

eBooks

 

Geschichten aus Movenna. Fantasy. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Ein Prinz für Movenna. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.
Der Fels der schwarzen Götter. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Beim Vorderhuf meines Pferdes. Nittendorf: Wurdack-Verlag, 2014.

Hörbuch

Der Fels der schwarzen Götter. Action-Verlag, 2012.


Movennische Geschichten in Anthologien und Zeitschriften

Die Krone Eirikirs. In: Traumpfade (Anthologie zur Story-Olympiade 2000). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2001. S. 18-25.
Flarics Hexen. In: Geschöpfe der Dunkelheit (Anthologie zur Story-Olympiade 2001). Hrsg. v. Stefanie Pappon und Ernst Wurdack. Dresden, 2002. S. 22-28.
Raubwürger. In: Kurzgeschichten, September 2004, S. 20f.
Furunkula Warzenkraish. Elfenschrift, dritter Jahrgang, Heft 2, Juni 2006. S. 10-14.
Der Leuchtturm am Rande der Welt. In: Elfenschrift, vierter Jahrgang, Heft März 2007, S. 18-21.
Gewitternacht. In: Im Bann des Nachtwaldes. Hrsg. v. Felix Woitkowski. Lerato-Verlag, 2007. S. 57-60.
Pfefferkuchen. In: Das ist unser Ernst! Hrsg. v. Martin Witzgall. München: WortKuss Verlag, 2010. S. 77-79.
Winter-Sonnenwende. In: Mit Klinge und Feder. Hrsg. v. Petra Hartmann und Andrea Tillmanns. Homburg/Saar: UlrichBurger Verlag, 2013. S. 51-59.
Der Reiter auf dem schwarzen Pferd. Ebd. S. 60-68.

Die Blaubeerbrücke. In: Met-Magie. Hrsg. v. Amandara M. Schulzke und Nadine Muriel. Hamburg: Acabus Verlag, 2022. S. 163-174.

 

 

Movennische Geschichten in Fanzines

Föj lächelt. In: Alraunenwurz. Legendensänger-Edition Band 118. November 2004. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 23.
Raubwürger. In: Drachenelfen. Legendensänger-Edition Band 130. Januar 2006. Hrsg. v. Christel Scheja. S. 3-5.
Goldauge. In Phantastische Geschichten mit den Phantastik Girls. (Broschüre der Phantastik Girls zum MarburgCon 2007)


Aufsätze

Wie kann man nur Varelian heißen? Über das Unbehagen an der Namensgebung in der Fantasy. In: Elfenschrift, 5. Jahrgang, März 2008. S. 16f.


Movennische Texte online

Aus "Geschichten aus Movenna":
König Surbolds Grab
Das letzte Glied der Kette
Brief des Dichters Gulltong
Der Kranich
Die Rückkehr des Kranichs

Aus "Ein Prinz für Movenna":
Der Leuchtturm am Rand der Welt
Furunkula Warzenkraish
Gewitternacht

Aus "Der Fels der schwarzen Götter":
Der Waldalte
Hölzerne Pranken
Im Bann der Eisdämonen

Die Bibliothek der Falkin

Übersicht über die Romane und Novellen über die Walküre Valkrys, genannt "die Falkin"

Bücher

Die letzte Falkin. Heftroman. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2010.
Falkenblut. Sibbesse: Hottenstein-Verlag, Sommer 2020.

eBooks

Falkenblut. Vier Fantasy-Romane. eBook-Ausgabe. Chichili und Satzweiss.com, 2012. (vergriffen)

Falkenfrühling. Novelle. eBook. Dortmund: Arcanum Fantasy Verlag, 2011. (vergriffen)

Falkenfrühling. Novelle. In: Best of electronic publishing. Anthologie zum 1. Deutschen eBook-Preis 2011. eBook. Chichili und Satzweiss.com, 2011. (unter anderem erhältlich bei Thalia und Amazon)


Aufsatz

Aegirs Flotte - ein Nachruf. In: Fandom Observer, Dezember 2011. S. 16-18. Online-Magazin und Blogversion

Drachen! Drachen! 2012

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Frank G. Gerigk & Petra Hartmann (Hrsg.)
DRACHEN! DRACHEN!
Band 01, Drachen-Anthologie
ISBN: 978-3-89840-339-9
Seiten: 384 Taschenbuch
Grafiker: Mark Freier
Innengrafiker: Mark Freier
Preis: 14,95 €
Bestellen beim Blitz-Verlag

Fatal wäre es, Drachen zu unterschätzen! Wer glaubt, genug über sie zu wissen, hat schon verloren.
Diese 23 meisterlichen Geschichten aus verschiedenen literarischen Genres belegen, dass das Thema aktuell, überraschend und packend ist - und gelegentlich fies!

Die Autoren:
Rainer Schorm, Achim Mehnert, Andrea Tillmanns, Malte S. Sembten, Frank G. Gerigk, Christel Scheja, Fiona Caspari, Hendrik Loy, Christiane Gref, Linda Budinger, Miriam Pharo, Carsten Steenbergen, Rebecca Hohlbein, Frank W. Haubold, Melanie Brosowski, Astrid Ann Jabusch, Thomas R. P. Mielke, Karsten Kruschel, Marc A. Herren, Petra Hartmann, Monika Niehaus, Uwe Post.
Originalveröffentlichung!

Die Schlagzeile, 2011/2012

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Petra Hartmann: Die Schlagzeile.
Personalisierbarer Roman.
PersonalNovel Verlag, 2011.
eBook: PersonalNovel, 2012.
Personalisieren und bestellen

Verschlafen und idyllisch liegen sie da, die Orte Barkhenburg, Kleinweltwinkel und Reubenhausen. Doch dann stört der Diebstahl einer Heiligenfigur die Ruhe: Ein jahrhundertealter Hass bricht wieder aus und ein hitziger Streit entflammt, der aus Freunden Feinde und aus friedlichen Nachbarn sich prügelnde Gegner macht. Mittendrin: Eine Journalistin, die bereit ist, für eine Schlagzeile im Sommerloch alles zu geben. Mit viel Einsatz und einer Prise Humor versucht sie, das Geheimnis um die verschwundene Hubertus-Statue aufzuklären, und muss sich dabei mit erregten Politikern, aufgebrachten Dorfbewohnern und einem nervösen Chefredakteur herumschlagen. Aber die Journalistin lässt sich nicht unterkriegen - bis ihr ein Anruf fünf Minuten vor Redaktionsschluss die Schlagzeile zunichtemacht...

Falkenblut, 2012

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Petra Hartmann: Falkenblut.
Vier Romane in einem Band.
E-Book
Satzweiss.com - chichili agency, 2012.
3,99 Euro

 

Nicht mehr lieferbar!

Neuausgabe in Vorbereitung.


Die Abenteuer der jungen Walküre Valkrys beginnen an ihrem ersten Arbeitstag und ausgerechnet dort, wo die germanischen Götter- und Heldensagen enden: Ragnarök, die Endzeitschlacht, ist geschlagen, Götter und Riesen haben sich gegenseitig aufgerieben, die wenigen Überlebenden irren ziellos durch die Trümmer des zerbrochenen Midgard. An der Seite des neuen Götterkönigs Widar muss sich Valkrys nun behaupten. Dabei trifft sie auf Jöten, Thursen, Reifriesen, Seelenräuberinnen, Werwölfe, Berserker, Hexen, riesenhafte Meerungeheuer und das furchtbare Totenschiff Naglfari. Leseempfehlung ab 12 Jahren.

Meine Bücher 1998 - 2011

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Petra Hartmann
Falkenfrühling
eBook
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN: 978-3-939139-59-1

Wegen Verkauf des Arcanum-Verlags ist die Ausgabe nicht mehr erhältlich, aber die Zweitveröffentlichung in der eBook-Anthologie "Best of electronic publishing" gibt es noch als epub oder Kindle-Ausgabe.

Valkrys träumt davon, eine echte Walküre zu sein. Sie springt, noch Kind, vom Dach des Langhauses.
Alle Ermahnungen ihrer Eltern sind vergeblich, sie macht sich an den Aufstieg zum Gipfel der nahen Klippe, besessen vom "Traum vom Fliegen" ...

Fünfter Platz beim Deutschen eBook-Preis 2011.

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Petra Hartmann
Die letzte Falkin
Roman.
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-62-1
Bestellen beim Arcanum-Verlag

Blut und Tod, so weit die Falkenaugen reichen: So hatte sich Valkrys ihren ersten Flug als Walküre nicht vorgestellt. Ragnarök, die Endzeit-Schlacht, ist geschlagen. Die Götter tot, die Welt ein Flammenmeer, das Götterreich Asgard droht, in die Tiefe zu stürzen. Einzig Vidar, den Sohn und Erben Odins, kann die Walküre retten. Doch der neue Götterkönig schweigt sich über seine Ziele aus †¦


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Petra Hartmann
Der Fels der schwarzen Götter
Roman
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-64-8
Bestellen beim Wurdack-Verlag


Hochaufragende Felswände, darin eingemeißelt weit über tausend furchteinflößende Fratzen, die drohend nach Norden blicken: Einer Legende zufolge sind die schwarzen Klippen das letzte Bollwerk Movennas gegen die Eisdämonen aus dem Gletscherreich.
Doch dann begeht der junge Ask bei einer Mutprobe einen folgenschweren Fehler: Er schlägt einem der schwarzen Götter die Nase ab. Der unscheinbare Dreiecksstein wird Auslöser eines der blutigsten Kriege, die das Land jemals erlebt hat. Und die Völker des Berglandes wissen bald nicht mehr, wen sie mehr fürchten sollen: die schwarzen Götter, die weißen Dämonen oder die sonnenverbrannten Reiter aus den fernen Steppen ...


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Petra Hartmann
Darthula
Heftroman
Arcanum Fantasy Verlag
ISBN 978-3-939139-32-4
Bestellen beim Arcanum-Verlag


Darthula, die schönste Prinzessin der Nebellande, beschwört Krieg, Tod und Vernichtung über ihr heimatliches Selama herauf, als sie den Heiratsantrag des mächtigen Königs Cairbar ausschlägt. Zusammen mit ihrem Geliebten flüchtet sie in einem kleinen Segelboot übers Meer. Doch Wind und Wellen sind unzuverlässige Verbündete ...


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Petra Hartmann
Weihnachten im Schneeland
Hörbuch
Action-Verlag
Download bei Audible
CD bestellen beim Action-Verlag

WEIHNACHTEN IM SCHNEELAND von Petra Hartmann vereint vier wundervolle Kurzgeschichten für Kinder ab 6 Jahren. Schon die Titel regen die Phantasie der Kleinen an und verleiten zum Schmunzeln und Staunen:
- "Der Reserve-Weihnachtsmann"
- "Die Weihnachts-Eisenbahn"
- "Eine Handvoll Weihnachtssand"
- "Paulchen mit den blauen Augen"



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Petra Hartmann
Ein Prinz für Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-24-9
Bestellen

Mit dem Schild oder auf dem Schild
- als Sieger sollst du heimkehren oder tot.
So verlangt es der Ehrenkodex des heldenhaften Orh Jonoth. Doch der letzte Befehl seines sterbenden Königs bricht mit aller Kriegerehre und Tradition: "Flieh vor den Fremden, rette den Prinzen und bring ihn auf die Kiesinsel." Während das Land Movenna hinter Orh Jonoth in Schlachtenlärm und Chaos versinkt, muss er den Gefahren des Westmeers ins Auge blicken: Seestürmen, Riesenkraken, Piraten, stinkenden Babywindeln und der mörderischen Seekrankheit ....


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Petra Hartmann
Geschichten aus Movenna
Paperback
Wurdack Verlag
ISBN 3-938065-00-1
Bestellen


Verwünschte Hexen!
Warum zum Henker muß König Jurtak auch ausgerechnet seinen Sinn für Traditionen entdecken?
Seit Jahrhunderten wird der Kronprinz des Landes Movenna zu einem der alten Kräuterweiber in die Lehre gegeben, und der Eroberer Jurtak legt zum Leidwesen seines Sohnes großen Wert auf die alten Sitten und Gebräuche. Für den jungen Ardua beginnt eine harte Lehrzeit, denn die eigenwillige Lournu ist in ihren Lektionen alles andere als zimperlich ...


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Wovon träumt der Mond?
Hrsg. v. Petra Hartmann & Judith Ott
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-37-2
Bestellen

Der Mond - König der Nacht und gleichsam Verbündeter von Gut und Böse ... Seit jeher ranken sich Legenden voller Glauben und Aberglauben um sein Licht, das von den einen als romantisch verehrt und von den anderen als unheimlich gefürchtet wird. Seine Phasen stehen für das Werden und Vergehen allen Lebens, er wacht über die Liebenden, empfängt die Botschaften der Suchenden, Einsamen und Verzweifelten und erhellt so einiges, was lieber im Dunkeln geblieben wäre. 39 Autorinnen und Autoren im Alter von 12 bis 87 Jahren sind unserem nächtlichen Begleiter auf der Spur gewesen. In 42 erfrischend komischen, zutiefst nachdenklichen und manchmal zu Tränen rührenden Geschichten erzählen sie die Abenteuer von Göttin Luna und Onkel Mond, von erfüllten und verlorenen Träumen, lassen Perlmuttschmetterlinge fliegen und Mondkälber aufmarschieren. Und wer denkt, dass nur der Mann im Mond zuweilen die Erde besucht, irrt sich! Auch umgekehrt erhält er gelegentlich unverhofften Besuch dort oben.


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Drachenstarker Feenzauber
Herausgegeben von Petra Hartmann
Wurdack Verlag
ISBN 978-3-938065-28-0
Bestellen

Öko-Feen, Büro-Feen, Todes-Feen und Bahn-Feen, geschäftstüchtige Drachen, goldzahnige Trolle, Sockenmonster, verzauberte Kühlschränke, Bierhexen, Zwirrrrrle, Familienschutzengel, Lügenschmiede, ehrliche Anwälte, verarmte Zahnärzte und andere Märchenwesen geben sich in diesem Buch ein Stelldichein.
51 Märchenerzähler im Alter von zwölf bis 76 Jahren haben die Federn gespitzt und schufen klassische und moderne Märchen, lustige, melancholische, weise und bitterböse Erzählungen, so bunt wie das Leben und so unvergesslich wie das Passwort eines verhexten Buchhalters.


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Zwischen Barrikade, Burgtheater und Beamtenpension.
Die jungdeutschen Autoren nach 1835.
ibidem-Verlag
ISBN 978-3-89821-958-7
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Das Junge Deutschland“ - dieser Begriff ist untrennbar verbunden mit dem Bundestagsbeschluss vom 10. Dezember 1835, durch den die Werke der fünf Schriftsteller Heinrich Heine, Theodor Mundt, Karl Gutzkow, Ludolf Wienbarg und Heinrich Laube verboten wurden. Das Verbot markierte Höhe- und gleichzeitig Schlusspunkt einer literarischen Bewegung, die erst wenige Jahre davor begonnen hatte. Die Wege der Autoren trennten sich. Und doch gab es auch danach immer wieder Begegnungen und Berührungspunkte.
Petra Hartmann zeichnet die Wege der Verbotenen und ihrer Verbündeten nach und arbeitet Schnittstellen in den Werken der alt gewordenen Jungdeutschen heraus. Sie schildert insbesondere die Erfahrungen der Autoren auf der Insel Helgoland, ihre Rolle in der Revolution von 1848, aber auch die Versuche der ehemaligen Prosa-Schriftsteller, sich als Dramatiker zu etablieren. Irgendwo zwischen Anpassung und fortwährender Rebellion mussten die Autoren ihr neues Auskommen suchen, endeten als gescheiterte Existenzen im Irrenhaus oder als etablierte Literaten, die doch körperlich und seelisch den Schock von 1835 nie ganz verwunden hatten, sie leiteten angesehene Theater oder passten sich an und gerieten nach Jahren unter strenger Sonderzensur beim Publikum in Vergessenheit. Die vorliegende Untersuchung zeigt, was aus den Idealen von 1835 wurde, wie vollkommen neue Ideen - etwa die Debatte um Armut und Bildung - in den Werken der Jungdeutschen auftauchten und wie die Autoren bis zum Ende versuchten, ihr „Markenzeichen“ - ihren Stil - zu bewahren.


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Von Zukunft trunken und keiner Gegenwart voll
Theodor Mundts literarische Entwicklung vom Buch der Bewegung zum historischen Roman
Aisthesis-Verlag
ISBN: 3-89528-390-8
Bestellen beim Aisthesis-Verlag

Theodor Mundt - Schriftsteller, Zeitschriftenherausgeber, Literaturwissenschaftler und Historiker - verdankt seinen Platz in der Literaturgeschichte vor allem dem Umstand, daß seine Veröffentlichungen am 10. Dezember 1835 verboten wurden. Das vom deutschen Bundestag ausgesprochene Verbot, das sich gegen die vermeintlichen Wortführer des "Jungen Deutschland", Heine, Gutzkow, Laube, Wienbarg und eben Theodor Mundt richtete, war vermutlich die entscheidende Zäsur in den literarischen Karrieren aller Betroffenen. Daß sie mit dem schon berühmten Heinrich Heine in einem Atemzug genannt und verboten wurden, machte die noch jungen Autoren Gutzkow, Laube, Mundt und Wienbarg für ein größeres Publikum interessant. Doch während Gutzkow und auch Laube im literarischen Bewußtsein präsent blieben, brach das Interesse an Mundt und seinen Werken schon bald nach dem Verbot fast gänzlich ab. Seine weitere Entwicklung bis zu seinem Tod im Jahr 1861 wurde von der Literaturwissenschaft bislang so gut wie vollständig ignoriert. Diese Lücke wird durch die vorliegende Studie geschlossen. Nachgezeichnet wird der Weg von den frühen Zeitromanen des jungen Mundt bis hin zu den historischen Romanen seines Spätwerks.


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Faust und Don Juan. Ein Verschmelzungsprozeß,
dargestellt anhand der Autoren Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt
ibidem-Verlag
ISBN 3-932602-29-3
Bestellen beim Ibidem-Verlag


"Faust und Don Juan sind die Gipfel der modernen christlich-poetischen Mythologie", schrieb Franz Horn bereits 1805 und stellte erstmalig beide Figuren, speziell den Faust Goethes und den Don Giovanni Mozarts, einander gegenüber. In den Jahren darauf immer wieder als polar entgegengesetzte Gestalten aufgefaßt, treten Faust und Don Juan in den unterschiedlichsten Werken der Literaturgeschichte auf.

Bei Lenau sind sie Helden zweier parallel aufgebauter Versepen, bei Grabbe begegnen sie sich auf der Bühne und gehen gemeinsam zugrunde. Theodor Mundt stellt als Lebensmaxime auf, man solle beides, Faust und Don Juan, in einer Person sein und beide in sich versöhnen.

Anhand der Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolaus Lenau, Christian Dietrich Grabbe, Gustav Kühne und Theodor Mundt zeichnet Petra Hartmann die Biographien Fausts und Don Juans in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach, einer Zeit, die beide Helden stark prägte und auch für heutige Bearbeitungen beider Stoffe grundlegend ist."

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